Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wenn Handball Drittligist TV Kirchzell am Samstag um 1930 Uhr in der Miltenberger Sporthalle auf die HSG Rodgau Nieder-Roden treffen, wird es sehr emotional werden. Denn beim letzten Heimspiel der Kirchzeller werden die beiden Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz verabschiedet.

Aber nicht nur die beiden, sagen Tschüss. Auch Kapitän und Kreisläufer Jan Blank wird den TVK verlassen und sich auf seinen Job konzentrieren. Auch Rückraumspieler Tom Spieß wird aufhören. Er will ebenfalls seine Priorität mehr auf Job und Familie legen, wird aber als Standby Spieler zur Verfügung stehen, falls alle Stricke reißen.

Die Verabschiedungen sind noch nicht zu Ende, denn auch der jahrelange Mannschaftsarzt der Kirchzeller, Dr. Walter Folger, wird sich zurückziehen. 25 Jahre war er immer an der Seite der Spieler, nun gibt er den Staffelstab weiter.

Handball gespielt wird auch noch. Die Kirchzeller treffen auf einen sehr starken Gegner, der sich auf Platz sieben vorgespielt hat. “Christian Sommer ist ein toller Trainer mit Stallgeruch. Die Jungs setzen seine Vorgaben um und sein Team hat ein gutes Auftreten – auch auswärts”, sagt Alex Hauptmann, der lange Jahre bei der HSG das Sagen auf der Bank hatte. Insgesamt neun, um genau zu sein. “Davon bin ich fünf Jahre lang immer Sechster mit der Mannschaft geworden. Das ist also sowas wie mein Platz”, grinst Alex Hauptmann. Für ihn wäre es daher auch eine schöne Sache, wenn der TVK den guten sechsten Rang in der Tabelle halten würde. Dann würde sich der Kreis schließen. 32:24 Punkte hat der TVK auf dem Konto, 31:25 hat die HSG gesammelt.

“Das kommt allerdings nicht auf mich an. Das kommt darauf an, wie unser Team spielen wird”, sagt Alex Hauptmann. Er wird seine Jungs gut auf den Gegner einstellen. Zuletzt brachten diese aus Friesenheim die Punkte mit nach Hause. Dabei konnte Trainer Sommer wieder auf Sam Hoddersen, Simon Brandt oder Florian Stenger und Co. setzen.

Es wird auch darauf ankommen, ob beide Mannschaften komplett antreten können. Beim TVK sind soweit alle fit. Tom Spieß war zwar unter der Woche umgeknickt, doch er wird hoffentlich zum Wochenende wieder fit sein.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim letzten Heimspiel des Handball Drittligisten HSG Hanau stehen bei den Grimmstädtern einige Spielerverabschiedungen auf dem Programm. Nachdem bereits die Abgänge von Paul Hüttmann und Niklas Schierling feststanden, haben sich auch Luca Braun und Phillip Busse dazu entschlossen, den Verein am Saisonende zu verlassen. Die beiden Rückraumspieler schließen sich der SG Groß-Umstadt/Habitzheim in der Regionalliga Hessen an.

Für Luca Braun gehen Ende Juni fast sechs Jahre HSG Hanau zu Ende. Der wurfgewaltige rechte Rückraumspieler wechselte im Oktober 2019 von den Rhein-Neckar-Löwen II an den Main und wurde in den vergangenen Spielzeiten zum Leistungsträger der Grimmstädter. Mit Braun und seiner Durchsetzungsfähigkeit im rechten Rückraum gewann Hanau 2023 die südwestdeutsche Meisterschaft in der dritten Liga.

In der laufenden Spielzeit bremste aber eine Verletzung den 25-jährigen Linkshänder lange Zeit aus. Vor einigen Wochen kämpfte er sich dann zurück in die Mannschaft und erzielte bei seinen zehn Einsätzen 20 Tore. Im Juni folgt nun der Abschied von dem 1.97 Meter großen Dieburger, der in seiner Hanauer Zeit das Offensivspiel der HSG geprägt hat und sich nun mehr auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren will.

„Wusste zu jedem Zeitpunkt, dass ich hier im richtigen Verein bin“

„Die Zeit bei der HSG Hanau war mehr als nur ein Abschnitt“, sagt Luca Braun. „Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und wusste zu jedem Zeitpunkt, dass ich hier im richtigen Verein bin. Egal ob Staff, Team, Zuschauer oder Freunde und Familie – alle haben dazu beigetragen. Ich freue mich auf jedes Wiedersehen, egal in welcher Konstellation. Danke, liebe HSG-Familie!“

„Es ist schade, dass Luca uns verlässt, aber die Gründe sind nachvollziehbar“, erklärt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er hat in den letzten Jahren extrem viel zu unserem Erfolg beigetragen. Für die weitere berufliche und sportliche Zukunft drücken wir ihm natürlich die Daumen.“

Auch Perspektivspieler Phillip Busse wird sich im Sommer aus dem Drittliga-Kader der Brüder-Grimm-Städter verabschieden. Der hochgewachsene Rückraumspieler will sich fortan auf seine berufliche Ausbildung fokussieren und wechselt gemeinsam mit Braun eine Liga tiefer, zur SG Groß-Umstadt/Habitzheim.

Busse gehörte zu den vier Talenten, die 2022 aus dem damaligen A-Jugend-Bundesliga-Kader der HSG nach oben gezogen wurden. Noch in der Vorsaison sammelte er daher auch regelmäßig Einsatzzeiten in der Hanauer 2. Mannschaft. 2024 verlängert die HSG den Vertrag mit dem heute 21-Jährigen, der in Folge aber von einer schweren Knieverletzung zurückgeworfen wurde. Sein Comeback feierte der gebürtige Frankfurter vor einigen Wochen beim Heimspiel gegen die VTV Mundenheim und erzielte bei seinem ersten Saisoneinsatz auch ein Tor. In diesem Aufeinandertreffen verletzte er sich aber erneut am Knie. Die finale Diagnose steht noch aus.

„Werde die HSG immer in meinem Herzen behalten“

„Ich bin froh, dass ich damals in der C-Jugend zur HSG Hanau gewechselt bin. Es war eine sehr schöne Zeit, mit vielen Freunden, guten Trainern und dem hervorragenden blauen Block an meiner Seite, die mich weit gebracht haben“, sagt Phillip Busse. „Dafür bin ich sehr dankbar und werde die HSG als meinen ersten großen Verein immer in meinem Herzen behalten. Dieser Schritt fällt mir nicht sehr leicht, weshalb ich so lange für diesen Entschluss gebraucht habe. Letzten Endes ist es für meinen Werdegang aber die beste Entscheidung, vor allem wegen meiner körperlichen Gesundheit. Ich wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg!“

„Phillip ist in den vergangenen Wochen an uns herangetreten und hat dem Verein mitgeteilt, dass er sich bald mehr auf seinen beruflichen Werdegang konzentrieren möchte und daher einen Vereinswechsel anstrebt“, so Kegelmann. „Für seinen Genesungsprozess wünschen wir ihm natürlich alles Gute und für die weitere sportliche sowie berufliche Laufbahn viel Erfolg.“

 

Die Bilder hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der Handball Regionalliga geht es dieses Wochenende nach einer Osterpause weiter und Obernburg sowie Groß-Bieberau sind im Einsatz. Die TuSpo muss nach Petterweil fahren und die Bieberauer treten in Pohlheim an.

 

Obernburg ist gefordert

Am Sonntag um 18 Uhr muss die TuSpo Obernburg beim TV Petterweil antreten. Der Gastgeber steht aktuell auf einem sehr guten zweiten Platz und hat, dank einer starken Rückrunde, nun 31:15 Punkte gesammelt. Petterweils Trainer Martin Peschke überraschte jüngst mit einem 31:24-Erfolg beim Tabellenersten Münster und zeigt sich ansonsten sehr heimstark. So wurden Siege daheim zum Beispiel gegen Gensungen, Breckenheim oder Pohlheim eingefahren.

Auf Spieler wie Martin Habenicht auf Linksaußen, der im Moment der beste Schütze mit 105 Treffern ist, oder Björn Pape am Kreis sowie Stephan Pletz (RL) oder Jonas Henneberger (RA) muss Obernburg achten. Doch nichtsdestotrotz hatten die Obernburg zuletzt eine gute Phase, stehen derzeit auf Platz neun der Tabelle und holten sich im Hinspiel einen knappen 27:26-Erfolg. Letzte Saison gab es allerdings zwei Niederlagen. Egal wie – die TuSpo will auf jeden Fall ihre Serie fortsetzen und möglichst mit etwas Zählbares nach Hause kommen.

 

In Pohlheim muss gearbeitet werden

Am Samstag um 18 Uhr muss die HSG Bieberau/Modau bei der HSG Pohlheim antreten. Beide Teams kommen aus der Osterpause und wissen nicht so ganz genau, wo sie aktuell leistungsmäßig stehen. Das letzte Spiel der Falken aus Bieberau gegen den TuS Holzheim verlief gut und konnte sicher mit 36:26 gewonnen werden. Pohlheim tat sich da etwas schwerer und gewann knapp gegen den TV Hüttenberg II mit 27:26.

Tabellarisch stehen sich die beiden Mannschaften recht nahe. Die Falken sind auf Platz vier mit 29:17 Punkten, Pohlheim ist aktuell auf Platz sechs mit 24:22 Punkten. Pohlheim verfügt über eine ausgeglichene Mannschaft, die an guten Tagen jeden schlagen kann, hatte aber auch den einen oder anderen Ausrutscher zu verkraften.

Für die Falken geht es noch um eine möglichst gute Platzierung, um die Fans nach einer eher durchwachsenen Saison zufrieden zu stimmen und Selbstbewusstsein für die neue Runde zu tanken. HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „In Pohlheim muss schon ordentlich gearbeitet werden, da bekommen wir nichts geschenkt.”

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat am Ostermontag für eine Überraschung gesorgt und zu Hause den Tabellenzweiten Minden besiegt. Am Freitag trifft der TVG in Konstanz auf den Tabellenletzten und will dort nachlegen. Auch wenn Konstanz mittlerweile als Absteiger feststeht, darf die Mannschaft von Trainer Vitor Baricelli keinesfalls unterschätzt werden. Die Baden-Württemberger können befreit aufspielen und wollen vor heimischem Publikum sicherlich bis zum Ende der Saison gute Leistungen zeigen, um vielleicht noch den einen oder anderen Punkt zu erspielen.

Das sieht auch Christos Erifopoulos, ehemaliger TVG-Spieler, so: “Die Rollen sind klar verteilt und der Druck liegt beim TVG. Wir haben nichts zu verlieren, aber wir wollen trotzdem gewinnen, wollen unseren treuen Fans einen Heimsieg schenken. Ich persönlich freue mich sehr auf die alten Weggefährten wie Mario Stark, Flo Eisenträger, Jan-Steffen Minerva usw. Es ist immer schön, wenn wir uns sehen.” Ob er spielen kann, bleibt abzuwarten, denn er kämpft gerade mit muskulären Problemen.

TV Großwallstadt mit Rückenwind aus letztem Heimsieg

Der TV Großwallstadt muss also mit voller Konzentration in die Begegnung gehen und darf den Gegner nicht in einen Lauf kommen lassen. Bereits im Hinspiel hat die HSG Konstanz gezeigt, was in ihr steckt und das Spiel ging knapp mit 35:33 zu Gunsten des TVG aus. Die Gäste reisen allerdings mit Rückenwind an den Bodensee. Nach drei Niederlagen konnten sie sich zuletzt gegen GWD Minden freispielen, haben gegen den Tabellenzweiten eine fulminante zweite Halbzeit hingelegt und einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt erspielt.

Andrè Lohrbach mit Alternativen im Rückraum

Jetzt heißt es für die Unterfranken nachlegen. Durch die Rückkehr von Finn Wullenweber und Connar Battermann hat TVG-Trainer Andrè Lohrbach nun wieder mehrere Alternativen im Rückraum. Die HSG Konstanz wird auf jeden Fall mit ihrem jungen Kader Akzente gegen den 14. der Tabelle setzen wollen. Aron Czako und Lukas Köder zählen zu den wurfstarken Spielern der HSG. Felix Sproß, der die Torschützenliste anführt und in der Jugend beim TVG spielte und auch für den TV Kirchzell auflief, wird verletzungsbedingt nicht im Kader stehen. Im Hinspiel war es Kreisläufer Michel Stotz, der acht Treffer gegen TVG erzielte.

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte vor dem Match: “Konstanz steht mit dem Rücken zur Wand. Aber sie spielen in letzter Zeit immer besser auf und wir stehen vor einer fordernden Aufgabe. Mit ihrer 6-0-Abwehr halten sie gut dagegen und wir dürfen uns nichts erlauben, müssen unsere Leistung abrufen, damit die Punkte mit nach Hause wandern.”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat im Kampf um den Klassenerhalt zwei wichtige Punkte gegen den Tabellenzweiten GWD Minden erspielt. Damit ist der TVG in der Tabelle vom vorletzten Platz auf Rang 14 vorgerutscht.

Die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach ging sicherlich als Außenseiter in die Partie gegen den Aufstiegsaspiranten aus Minden. Allerdings hat der TVG schon oft bewiesen, dass er gerade zu Hause sein bestes Gesicht zeigt. So war es auch am Ostermontag. Hinzu kam die Rückkehr von Connar Battermann, der nach seinem Muskelbündelriss zurück aufs Parkett kam. Auch Florian Eisenträger war wieder dabei und Finn Wullenweber konnte erstmals im Angriff eingesetzt werden. Trainer André Lohrbach konnte folglich seit langem wieder auf einen breiten Kader zurückgreifen mit mehreren Optionen im Rückraum.

Schwächen in Defensive in Halbzeit eins

Doch es waren die Gäste, die besser ins Spiel fanden und schnell mit 3:1 in Führung gingen. Danach trafen zwar Connar Battermann und Tobias Buck zum Anschluss, aber die Abwehr der Unterfranken tat sich schwer, Torhüter Julian Buchele kam zu keinen Paraden. Bereits nach acht Spielminuten kam für ihn Stefan Hanemann ins Tor. Doch die Defensive blieb weiter ohne Zugriff, André Lohrbach sah sich zur ersten Auszeit gezwungen. Leider ohne Erfolg. Durch einen 3:0-Lauf ging Minden mit 11:6 in Führung. Der Gastgeber steckte nicht auf, kämpfte sich auf 10:13 ran, Finn Wullenweber verkürzte 48 Sekunden vor Schluss auf 18:20. Danach erhielt Stefan Salger nach einem Foulspiel die rote Karte, Carles Asensio Cambra erzielte den letzten Treffer vor der Pause zum 18:21.

Furiose zweite Hälfte beschert den Hausherren den Sieg

Ein Ergebnis, das Hoffnung schürte, denn es war noch alles möglich – und dass der TVG unbedingt gewinnen wollte, zeigte sich schon bald. Maxim Schalles traf sofort zum 19:21, wenige Minuten später stellte er den Anschluss zum 22:23 her. So langsam kam auch die Halle in Schwung. Der überragend aufspielende Yessine Meddeb läutete in der 41. Minute einen 3:0-Lauf ein, welchen Lars Röller per Siebenmeter zum Ausgleich (27:27) nutzte. In den folgenden Spielminuten kam es zur kritischen Situation, in der nach drei Zwei-Minuten-Strafen nur noch drei Feldspieler auf Seiten des TVG auf dem Platz standen. Doch nun war die Halle da. Mit der Unterstützung von den Rängen erzielten Meddeb, Eisenträger und Röller die erste Führung für die Gastgeber. Mit dem starken Rückhalt Stefan Hanemann, der unglaubliche Paraden hatte sowie den Fans auf den Rängen spielten sich die Unterfranken in einen Rausch und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Nach 60 Minuten stand ein hochverdienter 39:36-Sieg auf der Anzeigetafel.

Egal, wenn Trainer Lohrbach brachte – ob Finn Wullenweber, Lars Röller vom Punkt, Yessine Meddeb, Florian Eisenträger, Connar Battermann, Tobias Buck, Maxim Schalles, Mario Stark und so weiter und so weiter – sie alle erfüllten ihre Aufgabe mit Bravour und kamen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu den so wichtigen Punkten.

Ein enttäuschter Malte Semisch (Torhüter Minden) sagte nach dem Spiel: “In der ersten Halbzeit haben wir es verpasst, die Führung zu vergrößern und unsere Abwehr stand nicht konsequent genug. In der zweiten Hälfte kam noch der Druck von der Halle hinzu, der Vorsprung ist zusammen geschmolzen. Sowas dürfen wir uns nicht erlauben.”

 

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt mitteilte, hat der Verein erneut die Lizenz ohne jegliche Bedingungen und Auflagen von der unabhängigen Lizenzierungskommission der HBL für die kommende Saison 2025/26 erteilt bekommen.

Herausforderungen der letzten fünf Jahre getrotzt

Trotz schwierigster Rahmenbedingungen der letzten fünf Jahre, welche durch die Corona-Pandemie und die wirtschaftliche Lage infolge des Ukraine-Kriegs (Inflation) geprägt wurden, ist es der TV Großwallstadt GmbH gelungen, in einem strukturell schwierigen und zergliederten Umfeld Dank einer hohen Anzahl von treuen Sponsoren und Partnern, den Club deutlich mit der erforderlichen Kontinuität weiterzuentwickeln.

Marke „TV Großwallstadt“ positioniert

„Ich denke, wir haben auf die fulminante Entwicklung und den gestiegenen Wettbewerb innerhalb der zweiten Handball-Bundesliga die richtigen Antworten, insbesondere auch bei der Organisation und Entwicklung der Geschäftsstelle, sowie insgesamt der Positionierung der Marke „TV Großwallstadt“ gefunden“, so Geschäftsführer Stefan Wüst.

Schaffung von Rücklagen und Engagement der Unternehmen aus Region

Für die kommenden Spielzeiten wird jedoch die Schaffung von Rücklagen und die Generierung von neuem Kapital für die nächsten Entwicklungsschritte eine der Hauptaufgaben des Traditionsvereins sein. Dies bedingt noch mehr Beteiligung und Engagement der Unternehmen aus der Region, um die gesteckten Ziele für die kommenden Saisons zu realisieren. Der angepeilte Etat liegt für die Spielzeit 2025/26 bei rund 2 Mio. Euro.

 

 

 

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Toller Erfolg für Ben Ostheimer vom TV Aschaffenburg. Der Nachwuchs-Tennisspieler hat jüngst den Academy Cup – DTB, ein A7-Turnier, in Hochheim gewonnen. Ben war an Position eins gesetzt und gewann nach einer Freirunde gegen Laurenz Kersting vom TSC Mainz mt 6:3, 6:1. Danach wartete der an drei gesetzte Finn Wolf vom TC Heilbronn am Trappensee auf ihn. Auch gegen ihn setzte sich der Aschaffenburg recht klar mit 6:3, 6:0 durch.

Mit diesem Erfolg stand Ben im Finale, wo der mit einer Wildcard ausgestattete Luciano Larosa (Wiesbadener THC) wartete. Dieser hatte zuvor die Nummer zwei der Setzliste, Cedric Holzmann (TC BW Bensheim) und die Nummer vier, Rene Gabriel Jung (TC Gensingen), aus dem Turnier genommen. Ben Ostheimer musste gegen Larosa alles aufbieten, verlor den ersten Satz mit 4:6, gewann den zweiten mit 7:6. Auch der Match Tiebreak war hart umkämpft, doch diesen holte sich Ben letztlich mit 11:9 und freute sich über seinen Erfolg.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am heutigen Ostermontag um 17 Uhr den Tabellenzweiten GWD Minden. Mit der Mannschaft von Trainer Aaron Ziercke hat der TVG einen schweren Brocken zu Gast. Das Hinspiel im vergangenen November hat Minden souverän mit 37:22 gewonnen. Damals war es Torhüter Malte Semisch, der mit 18 Paraden glänzte und als einer der besten Torhüter der Liga gilt. Zudem kamen Linksaußen Florian Kranzmann, Rückraumspieler Luka Sebetic und Top-Torschütze Alexander Weck auf jeweils sieben Treffer. Aber Minden hat auch noch Philipp Vorlicek, Ian Weber, ein sehr wichtiger zentraler Spieler, oder Max Staar zu bieten.

Diesmal werden in der Untermainhalle in Elsenfeld die Karten neu gemischt und der TVG möchte nach dem missglückten Spiel gegen Dormagen endlich wieder seine Heimstärke ausspielen. Ob das gelingt, wird sich zeigen. Fakt ist, dass TVG-Trainer Andrè Lohrbach auf sein bestehendes Personal zurückgreifen kann und – so wie es ausschaut – werden bis auf Kuno Schauer alle spielen können. Das wird auch von Nöten sein, denn die Gäste kommen mit der Empfehlung des Tabellenzweiten, haben 37:15 Punkte auf dem Konto und wollen unbedingt gewinnen, um die Aufstiegschance zu wahren. Der TVG hingegen steht seit dem Wochenende mit 23:31 Punkten auf einem Abstiegsplatz, also Platz 17. Das kann sich allerdings mit einem Sieg schnell wieder ändern.

Individuelle Qualitäten auf allen Positionen

Andrè Lohrbach weiß, dass der Gegner “eine kompakte 6-0-Deckung spielt, individuelle Qualität auf allen Positionen hat und es ist das Team mit den meisten Gegenstoßtoren.” Er hat seine Spieler gut darauf eingestellt und diese werden die Vorgaben hoffentlich gut umsetzen können.

Aber auch Mindens Trainer Aaron Ziercke kommt mit seinem Team bestens vorbereitet zum TVG: “Wir wissen, dass der TVG letztendlich zwei Gesichter hat und in der Lage ist, daheim jeden zu schlagen. Dormagen mal außen vorgelassen, denn das ist nicht ihr Anspruch. Ich habe versucht, mein Team auf das beste Gesicht des TVG vorzubereiten. Seit Mario Stark wieder dabei ist, drückt er dem Spiel seinen Stempel auf, aber auch Tobias Buck oder Max Horner können viel Druck erzeugen.” Bis auf die Langzeitverletzten kommt Minden komplett und der Coach sagt: “Wenn wir unsere gewohnte Leistung abrufen, dann wird es für den Gegner schwer werden. Wir stehen derzeit auf Platz zwei und diesen Platz wollen wir auch halten.”

 

 

Das Bild von Max Horner hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst waren wir bei den Leipziger Handballern zu Besuch und schauten das Spiel in der ersten Bundesliga zwischen dem SC DHfK Leipzig und der SG Flensburg-Handewitt an. Mit einem engagierten Auftritt hatte der SC die Gäste beim 31:33 (16:18) am Rande einer Niederlage und die über 5000 Fans erlebten in der “Green Night” ein sehr spannendes und intensiv geführtes Match.

Schon beim Einlass war ich hellauf begeistert, denn es gab für jeden SC-Fan ein Armbändchen, das grün leuchtete und die Show vor Beginn der Partie war sehenswert. Vor allem die unzähligen Bändchen, die grün schimmerten, sorgten für Gänsehautstimmung. In den ersten Spielminuten leisteten sich die Gastgber bereits einige technische Fehler zu viel und ließen viele Chancen liegen. Das sollte sich am Schluss rächen. Aber auch die Flensburger verteilten ihre Bälle großzügig außerhalb des Tores, so dass es nach cirka 15 Minuten 9:9 stand und beide Teams sich bis dahin auf Augenhöhe begegneten.

Schon hier kristallisierte sich heraus, dass Lasse Møller zum Alleinunterhalter für die SG werden würde. Er traf nach Belieben (insgesamt 13 Tore) und war nicht einzufangen. Da sich aber auch SC-Torhüter Kristian Saeveras von seiner allerbesten Seite zeigte – insgesamt hatte er 17 Paraden -, gelang es dem Favoriten nicht, sich groß abzusetzen und es ging mit 16:18 in die Pause.

Nordlichter bauten Vorsprung aus

In Halbzeit zwei erlaubten sich die Hausherren nach dem 17:18 durch Luca Witzke eine schlechte Phase, in der die Gäste auf 23:18 davonzogen (40.). Doch die Leipziger gaben sich nicht geschlagen, kämpften sich zurück und SC-Keeper Kristian Saeveras verkürzte mit einem Tor-zu-Tor-Treffer auf 20:23. Schnell hieß es 23:25 und die Flensburger mussten alles aufbieten. In der Schlussphase wurde es richtig spannend. Zwar stand es fünf Minuten vor Schluss 25:30, doch die Hausherren dachten nicht daran, klein bei zu geben. Innerhalb kürzester Zeit war der 31:32-Anschlusstreffer da. Die Halle bebte und die Fans feuerten ihre Lieblinge an. Die DHfK-Spieler schnupperten an einem Punkt. Am Ende netzte die SG noch einmal ein und nahm einen hart erkämpften 31:33-Sieg mit nach Hause. Schade, denn Leipzig hat alles gegeben und konnte sich letztlich doch nicht mit einem Punkt belohnen.

 

 

 

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Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg mitteilte, hat der Verein die Verträge mit den Torhütern Jonathan Bausch und Florian Eberhardt um ein weiteres Jahr verlängert.

„Ich fühle mich bei der TuSpo sehr wohl und schätze es sehr, wie viele Menschen sich im Umfeld der TuSpo engagieren, dass der Verein weiterhin Regionalliga-Handball spielt“, sagt Jonathan Bausch. „Ich bin froh, dass ich auch in der kommenden Saison Teil eines motivierten Torhüter-Gespanns der 1. Mannschaft bin, denn die Arbeit mit dem Team macht mir großen Spaß. Wenn ich sehe, was wir alle für den Erfolg der TuSpo investieren, dann ist das für mich Motivation genug, genauso weiter zu machen wie bisher. Wir sind mit unserer Entwicklung noch lange nicht am Ende!“

Auch Florian Eberhardt, der in der laufenden Saison aufgrund seines Ringfinger-Bruches zwei Monate pausieren musste, freut sich, weiterhin Teil der ersten Mannschaft zu sein: ,,Es macht mir großen Spaß, den Regionalliga-Handball als Teil der TuSpo erleben zu dürfen. Auch wenn mich die laufende Saison mit meiner Verletzung und dem Abstiegskampf viele Nerven gekostet hat, bin ich extrem motiviert, meiner Leidenschaft weiterhin in diesem Umfeld nachgehen zu können. Unsere junge Mannschaft hat enormes Potential, das wir zukünftig gemeinsam in konstantere Ergebnisse umwandeln müssen. Eine weniger bedenkliche Saison in ruhigerem Fahrwasser wäre schön. Ich denke wir haben diese Saison gezeigt, dass wir das gesamte Umfeld inklusive unserer Fans mit unseren Auftritten begeistern können, dieses Gefühl möchte ich noch öfter transportieren und meinen Teil auch zukünftig dazu beitragen!’’

„Wir freuen uns, mit Jonathan und Flo auch in die nächste Runde gehen zu können. Beide decken gemeinsam als Duo viele wichtige Bereiche des Torhüter-Spiels ab und ergänzen sich in ihrer jeweiligen Art optimal. Flo ist nach seinem Wechsel zur TuSpo vor 2 Jahren schnell im Verein angekommen und Jonathan ist bereits seit der Jugend bei der TuSpo aktiv. Beide bringen Eigenschaften mit, die wir sehr schätzen und ein starkes Argument für die weitere Zusammenarbeit waren’’, sagt Philipp Wollbeck, sportlicher Leiter der TuSpo, über die Verlängerungen mit dem Torhüter-Duo.

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür