Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga steht die Tuspo Obernburg am Samstag vor ihrem zweiten Heimspiel der Saison. Diesmal geht es gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Die HSG Bieberau/Modau empfängt am Samstag den TSV Vellmar.

 

Nächster Brocken für die Tuspo

Im zweiten Heimspiel der Saison kommt mit der HSG Breckenheim/Wallau-Massenheim jetzt gleich der „nächste Brocken“ zur Tuspo. Die „Ländchessieben“ hat mit ihrem neuen Trainer Tobias Schimmelbauer in der Vorbereitung u.a. mit einem Sieg gegen den letztjährigen Dritt-Ligisten TUS Dansenberg auf sich aufmerksam gemacht und will Platz sechs nach der vergangenen Saison nun verbessern. Mit den Spielern Sebastian Schermuly und Dennis Quandt im Tor sowie Tom Klein, Timo Treber und Eric Schaeffter auf dem Feld sind die Hessen ein sehr schwerer Gegner, der sich in der Vorbereitung im Testspiel gegen den TV Großwallstadt lange Zeit sehr gut verkauft hat. Jetzt sind die Gäste allerdings nach zwei Niederlagen ähnlich wie die Tuspo schon etwas unter Druck, aber die Römerstädter haben in der letzten Saison beim 30:26-Heimsieg gezeigt, wie die HSG zu schlagen ist und möchten mit viel Leidenschaft und Kampfgeist diesen Erfolg wiederholen.

 

 

 

Zweites Heimspiel für die HSG Bieberau/Modau

Mit einer nicht zu erwartenden Niederlage in Bruchköbel tragen die Falken bereits zu Beginn der Saison einen schweren Rucksack mit sich, der sich auf keinen Fall weiter füllen darf. So gesehen ist ein Sieg gegen den TSV Vellmar absolute Pflicht für Bieberau/Modau.

Der TSV Vellmar, als Aufsteiger aus der Landesliga Nord, ist aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, immerhin mussten sie in ihrer Aufstiegssaison nur eine Niederlage hinnehmen und wurden souverän Erster der nordhessischen Landesliga. In der Saison 22/23 spielten sie bereits in der damaligen Oberliga und konnten Erfahrungen sammeln, mussten aber damals als Drittletzter absteigen. In der neuen Saison verloren sie zunächst in Petterweil und mussten bei ihrem Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Holzheim eine Punkteteilung hinnehmen. Damit stehen sie aktuell mit 1:3 Punkten auf Platz elf der Liga.

Trainer Björn Beilstein sagt: „Die katastrophale Leistung von letzter Woche darf sich auf keinen Fall mehr in dieser Saison wiederholen. Das weiß die Mannschaft und wird sich entsprechend am Samstag präsentieren. “

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt am Samstagabend um 19.30 Uhr der TV Kirchzell den TV Aldekerk. Für die Hausherren ist es das zweite Heimspiel der neuen Saison in Folge. Die Vorzeichen sind folgende: Der TVK hat sich nach dem Sieg vergangene Woche auf den zehnten Platz mit 2:6 Punkten hochkatapultiert. Die Gäste hingegen stehen mit 1:7 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Hausherren wollen unbedingt den zweiten Sieg zu Hause einfahren.

Trotzdem darf der TVK die Gäste nicht unterschätzen. Beim TuS Opladen verlor der TVA knapp mit 29:32, allerdings gab es in Krefeld eine 21:31-Klatsche. Gegen die TSG Haßloch spielte der TVA unentschieden und gegen Gelnhausen gab es ebenfalls eine knappe 28:31 Niederlage. Mit ein bisschen Glück hätten alle Spiele – bis auf Krefeld – gewonnen werden können oder im Remis enden.

TVK-Trainer Alex Hauptmann sagt: ” Das ist ein gutes Team und wir müssen höllisch aufpassen. Letztes Jahr lagen sie auch erst hintendrin, ehe sie sich rausgearbeitet haben. Sie spielen eine kompakte 5:1-Abwehr, haben zwei extrem gute Kreisläufer. Aufpassen müssen wir auch auf den Halblinken David Hansen, der ein sehr gefährlicher Schütze ist. Thomas Plhak auf Rechtsaußen ist nicht zu unterschätzen.” Außerdem weiß, dass Aldekerk mit viel Tempo spielt, gerne über den Kreis spielen und die schnelle Mitte ausprobieren.

Wieder mit dabei ist Kapitän Jan Blank. Ob allerdings Tom Spieß wieder einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten. Weiter fehlen die Langzeitverletzten Oleh Soloviov undn Louis Hauptmann.

 

Unser Bild zeigt Niklas Ihmer, der zuletzt überragend spielte.

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Wenige Tage nachdem sich Handball Zweitligist TV Großwallstadt und Trainer Michael Roth einvernehmlich getrennt haben, muss die Mannschaft zuhause gegen die Eulen aus Ludwigshafen spielen. An der Seitenlinie wird Co-Trainer Povilas Babarskas stehen.

Im Duell mit dem Liga-Konkurrenten hatte dieser in der Vergangenheit meist die Nase vorn. In den letzten sechs Aufeinandertreffen konnte Ludwigshafen fünf Mal gewinnen, in der vorangegangenen Saison ging allerdings beim Heimspiel  in der Untermainhalle der TV Großwallstadt als Sieger vom Platz. Das möchte der TVG nun am Sonntag wiederholen- trotz der Turbulenzen unter der Woche. Dabei muss das Team aber neben Mario Stark auch den Ausfall von Finn Wullenweber kompensieren. Der Rückraumspieler hatte im Spiel gegen Ferndorf einen Schlag in die Achselhöhle bekommen und sich einen Teilabriss des großen Rückenmuskels zugezogen. Wullenweber wird demnach mindestens bis zum Ende des Jahres ausfallen.

 Eulen mit Tabellenplatz im Mittelfeld

Dennoch muss die Mannschaft dazu in der Lage sein, diesen Ausfall zu verschmerzen, um am Sonntag an die Leistung der ersten Hälfte gegen Ferndorf anzuknüpfen. Eine gute Defensivleistung ist für einen Sieg ebenso erforderlich wie Präzision und Wurfgewalt im Angriff. Die Eulen stehen mit 4:4 Punkten auf Platz sieben der Tabelle, könnten mit einem Sieg eine positive Punktebilanz vorweisen. Das ist sicherlich das erklärte Ziel von Trainer Johannes Wohlrab, der mit einem breiten und namhaften Kader nach Großwallstadt reist.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt die HSG Hanau am Samstag die Bergischen Panther, der TV Gelnhausen muss auswärts bei der TSG Haßloch antreten und die HSG Rodgau Nieder-Roden erwartet daheim die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II.

 

HSG Hanau will den zweiten Heimsieg der Saison

Die HSG Hanau erwartet am Samstag das Tabellenschlusslicht Bergische Panther in der Main-Kinzig-Halle. Braun, Rivic & Co. gehen mit breiter Brust in das Heimspiel, denn am vergangenen Wochenende schlug das HSG-Team auswärts nicht nur die HG Saarlouis deutlich, sondern feierte zugleich auch den dritten Sieg im vierten Spiel. Gegen die Gäste aus Burscheid schielen die Hanauer daher folgerichtig auf die nächsten beiden Punkte, doch die angeschlagenen Panther gilt es nicht zu unterschätzen.
„Wir sollten uns auf keinen Fall von den Ergebnissen blenden lassen, welche die Bergischen Panther bisher erzielt haben“, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Das ist weiterhin eine sehr gefährliche Mannschaft, die von Spiel zu Spiel besser wird.“

Tendenzen dafür zeigten die Bergischen Panther bereits an den ersten vier Spieltagen. Obwohl bislang für die Nordrhein-Westfalen 0:8 Punkte zu Buche stehen, verkaufte sich die Mannschaft von Panther-Trainer Erwin Reinacher gegen die beiden Top-Teams Leutershausen und Saarlouis recht ordentlich. Nach der vierten Saisonniederlage gegen den TV Kirchzell stellte sich dann aber die Ernüchterung ein.

Ganz anders hingegen die HSG Hanau. Nach dem Dämpfer im letzten Heimspiel gegen Saase³ Leutershausen lieferten die Mannen um Spielmacher Jan-Eric Ritter und Kapitän Max Bergold die richtige Antwort, zeigten eine absolute Topleistung in Saarlouis und feierten mit ihrem 38:31 einen Start-Ziel-Sieg über die vor der Saison hoch gehandelten Saarländer. Dabei trifft Hanau auf einen Gegner, der sich vor allem über seine gefährlichen Eins-gegen-eins-Situationen und den starken Rückraum definiert. „Da versuchen sie immer wieder Durchbrüche zu kreieren und verfügen zudem über ein gutes Zusammenspiel mit dem Kreis sowie zwei treffsichere Außenspieler“, so Geist. „Wir müssen dagegen extrem gut in der Abwehr stehen und die Spielsituation dahin leiten, wo wir unseren Gegner haben wollen.“

Die starke Abwehrarbeit der Grimmstädter bekam am letzten Spieltag bereits Saarlouis zu spüren, als die HSG über 60 Minuten nur wenig anbrennen ließ und aus der gesicherten Deckung oft zu schnellen Konterbewegungen ansetzte. Viel Vertrauen ruht auch am Samstagabend wieder auf Cedric Schiefer. Der Rückraumlinke und HSG-Topscorer erzielte in vier Partien bislang 24 Saisontore. „Die Panther werden uns im Angriff sicher vor die eine oder andere Aufgabe stellen“, weiß Geist, der mit verschiedenen Abwehrvarianten des Gegners, z.B. einer zweikampfstarken 6:0- oder 5:1-Abwehr, bis hin zu einer Manndeckung gegen seinen Spielmacher rechnet. „Um auf diese unterschiedlichen Situationen reagieren zu können, haben wir uns im Training einige Ideen vorbereitet“, sagt Geist. „Meine Mannschaft darf ruhig ein gewisses Selbstvertrauen ausstrahlen, um sich 100 Prozent auf ihre Leistung zu konzentrieren und den vollen Fokus auf dieses Spiel zu legen. Wir wollen wieder 60 Minuten alles auf der Platte lassen.“

 

TV Gelnhausen muss zur Mannschaft der Stunde nach Haßloch

Der TV Gelnhausen ist traumhaft in die Saison gestartet. Mit 8:0 Punkten sind die Rotweißen neben Tabellenführer HSG Krefeld das einzige Team in der Staffel Süd-West, das eine weiße Weste vorweisen kann. Und geht es nach dem TVG, dann kann das auch gerne so bleiben. Doch die Aufgaben werden nicht leichter. Nach dem 31:28-Zittersieg in der Vorwoche beim derzeit Tabellenvorletzten TV Aldekerk muss das Team von Matthias Geiger erneut auswärts antreten. Dieses Mal geht es am Samstag zur Mannschaft der Stunde TSG Haßloch.

Der Gastgeber besitzt mit Niklas Glindemann, Yannick Muth und Florian Kern drei außergewöhnliche Spieler in seinen Reihen, die allesamt extrem torgefährlich sind. Davon konnte sich zuletzt auch die HSG Rodgau-Nieder-Roden überzeugen. Mit 28:25 setzte sich die TSG Haßloch bei den hoch gehandelten Baggerseepiraten durch. Auch beim TV Kirchzell konnte die TSG gewinnen. Mit 5:3 Punkten lauern sie nun im Tabellenmittelfeld und könnten sich mit einem Sieg in die Spitzengruppe katapultieren.

„Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, die wie Aldekerk eine kompakte Abwehr spielt und sehr aggressiv ist. Haßloch hat viele gute Spieler in seinen Reihen, die auch aus dem Rückraum Tore erzielen können. Man hat zuletzt gesehen, dass sie echte Topspiele abliefern können“, weiß Cheftrainer Matthias Geiger, was da für ein Brocken auf seine junge Mannschaft zukommt.

Natürlich wollen die Rotweißen nur allzu gerne die Siegesserie fortsetzen und die aktuelle Euphorie rund um den TVG weiter schüren. Doch dafür müssen sie sich deutlich steigern. „Wir haben aus dem Aldekerk-Spiel einige Hausaufgaben mitgenommen“, sagt Geiger. „Wir müssen die Fehlerquote nach unten schrauben, unsere Abschlussquote nach oben und vor allen Dingen müssen wir noch akribischer in der Abwehrarbeit sein. Da haben wir im letzten Spiel einige Chancen zu einfach zugelassen.“

 

Baggerseepiraten erneut zuhause gefordert

Den Auftakt in die Heimspieltrilogie haben die Rodgauer Handballer durch die völlig überflüssige Niederlage am vergangenen Freitag gründlich verpatzt. Vor allem eine haarsträubende Anzahl an Fehlwürfen war dafür verantwortlich, dass am Ende der 60 Minuten die Gäste aus Haßloch jubeln durften und die Baggerseepiraten nun mit 2:6 Punkten im hinteren Tabellenfeld rangieren. Trainer Peter David zeigte sich im Anschluss aber kämpferisch: „Wir haken dieses Spiel sofort ab, werden uns auf die vielen positiven Ansätze konzentrieren, denn die Jungs haben sich eine Riesenanzahl an freien Chancen herausgespielt.“ In der Tat fanden die Hausherren gegen die Haßlocher Deckung immer wieder gute Lösungen, doch die Abschlüsse waren oftmals zu ungenau.

Nun wartet mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II erneut eine knifflige Aufgabe. Die spielstarken Mittelhessen haben aus den ersten vier Begegnungen ein ausgeglichenes Punktekonto vorzuweisen. Gerade beim ersten Heimspiel zeigten die Jungs von Trainer Spandau eine grandiose Leistung, denn mit einer furiosen zweiten Halbzeit fegten die Dutenhofener die hoch gehandelten Longericher aus der heimischen Sporthalle. Vor allem auf Dauerbrenner Lukas Gümbel wird die HSG-Defensive ein besonderes Augenmerk legen müssen, der 27-jährige Taktgeber ist seit Jahren die spielbestimmende Figur in den Reihen der Gäste.

Alles in allem eine anspruchsvolle Aufgabe für die Baggerseepiraten, doch Marco Rhein als Sportlicher Leiter blickt trotz des Nackenschlags optimistisch auf das nächste Heimspiel: „So was wie gegen Haßloch wird sich nicht wiederholen, das sind Dinge die unerklärlich sind aber halt doch manchmal passieren, dafür sind es alles Menschen. Jetzt geht es wieder bei 0 los und mit der Unterstützung der Zuschauer wollen wir die Partie erfolgreich gestalten.“

 

Das Bild hat uns Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Mit einem Paukenschlag endete der heutige Tag. Handball Zweitligist TV Großwallstadt trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Michael Roth. Interims-Trainer wird Co-Trainer Povilas Babarskas werden. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt.

Michael Roth übernahm das Traineramt beim TV Großwallstadt im Juli 2023. Unter seiner Führung konnte der Verein die Hinrunde der vergangenen Saison auf einem respektablen achten Platz abschließen. Dann allerdings fiel Roth aufgrund einer Hüftoperation mehrere Wochen aus und konnte erst im Laufe der Rückrunde wieder ins Geschehen eingreifen. Die anvisierten Ziele konnten daraufhin nicht erreicht werden und der Verein war nicht zufrieden mit der Rückrunde.

Einvernehmliche Trennung im Sinne des Vereins

Während der diesjährigen Vorbereitung kam es erneut zu einem gesundheitlichen Rückschlag, als Roth sich einer Nachspülung an der operierten Hüfte unterziehen musste. Folglich war der Verein gezwungen, Überlegungen anzustellen, wie man auf einen erneuten längeren Ausfall reagieren würde.

Auch in der jetzigen Vorbereitung und dem Saisonstart war der Verein mit der sportlichen Entwicklung der Mannschaft nicht zufrieden. Als Konsequenz suchte der Verein das Gespräch mit Roth und hat sich nun auf die Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt. Und das nach nur drei Spieltagen der neuen Saison.

Der 62-Jährige war von der Entscheidung des Vereins sehr überrascht, wird sich jetzt aber erstmal eine Pause gönnen, um seine vollständige Genesung abzuschließen. „Es war ein ereignisreiches Jahr beim TVG. Jetzt liegt mein Fokus in den nächsten vier Wochen komplett auf meiner Gesundheit und dann bin ich wieder voll da“, so Michael Roth und ergänzt, „es war mir eine Ehre nochmals für den TVG arbeiten zu dürfen und ich wünsche dem Verein alles Gute für die Zukunft.“

Dank an Michael Roth

Der Verein wird nun eine Nachfolgelösung suchen und sich auf die anstehenden sportlichen Herausforderungen fokussieren. Stefan Wüst, Geschäftsführer des TV Großwallstadt, bedankt sich im Namen des Vereins bei dem 62-Jährigen: „Wir bedanken uns sehr bei Schorle für seine Arbeit und seinen Einsatz beim TVG. Er hat in seiner Zeit hier maßgeblichen Anteil an der strukturellen Entwicklung im sportlichen Bereich gehabt.“ Unter der Leitung von Michael Roth wurde eine solide sportliche Grundlage geschaffen, unter anderem durch die Etablierung eines Co-Trainers, eines Athletik- sowie eines Torhüter-Trainers und die Optimierung der Physiozeiten.

Auch Geschäftsführer Michael Spatz lobt die Zusammenarbeit: „Ich bedanke mich sehr bei Schorle für die Zusammenarbeit. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und war in vielen Bereichen gewinnbringend. Die Entscheidung zur vorzeitigen Trennung ist mir unglaublich schwergefallen.“

Povilas Babarskas übernimmt interimsweise

Der TV Großwallstadt bedankt sich sehr herzlich bei Michael Roth für seinen Einsatz für den Verein und wünscht ihm für seine gesundheitliche und sportliche Zukunft alles Gute – so ist in der Pressemitteilung zu lesen. Die Suche nach einem Nachfolger wird nun offiziell eingeleitet und hat oberste Priorität.

Das Leitung des Trainings übernimmt ab sofort Co-Trainer Povilas Babarskas, der auch am Sonntag im zweiten Heimspiel der Runde gegen die Eulen aus Ludwigshafen an der Seitenlinie stehen wird.

Übrigens ist es die erste Trainer-“Trennung” der Saison in der zweiten, aber auch in der ersten Liga.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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Bereits am vergangenen Freitag musste der TV Großwallstadt seine zweite Auswärtsniederlage der noch jungen Saison beim Aufsteiger aus Ferndorf einstecken. Noch immer ist es unerklärlich, wie die Mannschaft von Trainer Michael Roth nach so einer überragenden ersten Hälfte im Kollektiv nach dem Wechsel so einbrach.

 

Starke erste Hälfte

Den TVG erwartete in der Stählerwiese in Kreuztal beim TuS Ferndorf ein absoluter Hexenkessel. 1205 Fans machten einen Heidenlärm und feuerten ihr Team lautstark an. Doch der TVG startete gut in das Spiel, nutzte die Fehler des Gegners konsequent aus und belohnte die mitgereisten Fans mit schönen Toren. Bereits in der neunten Minute führten die Gäste durch Tore von Kuno Schauer und je zweimal Maxim Schalles und Maximilian Horner mit 5:1. Beim Fünf-Tore-Vorsprung in der 20. Spielminute durch Horner, der kurz danach auch zum 13:8 traf, schien eine hohe Pausenführung sicher. Das änderte sich allerdings schlagartig, als Daniel Hideg die letzten Minuten vor der Halbzeit nutzte, um auf 15:17 zu verkürzen. Bereits in dieser Phase agierte der TVG nicht mehr so konsequent wie die Minuten zuvor und so ging es mit einem doch recht knappen Vorsprung in die Kabinen.

Einbruch in Halbzeit zwei

Dennoch war der Sieg greifbar. Die Gäste verpassten allerdings den Start in Halbzeit zwei und die Gastgeber glichen aus (17:17 – 33.). Der Kampf- und Siegeswille der Ferndorfer war spürbar, die Halle brodelte. Dreimal trafen die Blau-Weißen noch zur Führung, dann war es der TuS, der durch den Treffer von Mattis Michel in der 40. Minute erstmals nach dem 1:0 in Führung ging. Anstatt sich dagegen aufzulehnen, präsentierte sich der TVG völlig von der Rolle. Es war wie abgeschnitten und es ging absolut nichts mehr. Es wurden Fehler gemacht, Strafwürfe vergeben und egal, wen Trainer Roth aufs Parkett schickte – es wollte einfach nicht besser werden. Es half auch kein siebter Feldspieler oder eine offensive Deckung. Es war zum Verrücktwerden.

Die Gastgeber hingegen rochen Lunte, spielten ihren Part clever runter und zogen auf 24:20 davonzog. Durch Stefan Salger kam der TVG Minuten später noch einmal auf zwei Tore ran, am Ende wollten die Hausherren den Sieg aber einfach mehr und gewannen – auch Dank ihres gut aufgelegten Torhüters Jonas Milde –  verdient mit 34:29.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga gab es für die Tuspo Obernburg und für die HSG Groß-Bieberau/Modau Niederlagen. Obernburg unterlag daheim der HSG Pohlheim mit 26:31 und die Bieberauer kamen mit einer 19:24 (8:13)-Niederlage aus Bruchköbel zurück.

 

Heimniederlage nach schwacher zweiter Hälfte

Im ersten Heimspiel der neuen Saison kam die HSG Pohlheim zur Tuspo Obernburg, eine Mannschaft, die in der letzten Saison gleich zweimal gegen die Obernburger den Kürzeren zog. Diesmal sollte es anders sein, denn die Pohlheimer nahmen am Ende mit 31:26 (13:13) die Punkte mit nach Hause.

Die Römerstädter starteten gut in die Partie und lagen nach fünf Minuten mit 4:2 in Führung. Aber die körperlich klar überlegenen Gäste aus Mittelhessen konnten schnell zum 5:5 ausgleichen und es entwickelte sich im Laufe der ersten Hälfte ein sehr abwechslungsreiches und offenes Spiel. Nach 20 Minuten stand es 8:8 und auch eine kurzzeitige Zwei-Tore-Führung der Tuspo (12:10 – 25. Minute) konnte Pohlheim wieder ausgleichen. Mit einem leistungsgerechten 13:13-Halbzeitstand ging es anschließend in die Kabinen.

Die Gäste waren am Drücker

Nach der Pause musste die Mannschaft von Trainer Rudi Frank den Gästen zunächst den Vortritt überlassen, denn die offensive Tuspo-Abwehr bekam immer häufiger Probleme mit dem HSG-Angriff. Nach dem 18:18 in der 39. Spielminute hatten die Römerstädter eine ganz entscheidende, schwache Phase, als Pohlheim mit einem Sieben-Tore-Lauf auf 25:18 davonzog. Die Obernburger erlaubten sich im Angriff viele Fehler und verloren vollkommen ihren Spielrhythmus. Zwar versuchten die Hausherren nach einer Auszeit von Trainer Frank in der 43. Minute noch einmal das Spiel zu drehen. Aber die cleveren Gäste ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, hatten spätestens beim 28:22 fünf Minuten vor Schluss für die Entscheidung gesorgt und mit dem Endstand von 26:31 mussten sich die Gastgeber nach 60 Minuten geschlagen geben. Trainer Frank war nach der zweiten Niederlage der Saison nach dem Spiel sehr enttäuscht, sagte aber, dass seine junge Mannschaft jetzt weiter hart arbeiten muss, um am nächsten Wochenende beim erneuten Heimspiel – diesmal gegen Breckenheim – etwas Zählbares einzukassieren.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, traf am Samstagabend der TV Kirchzell daheim auf die Bergische Panther. Mit 37:33 (17:14) gewann der TVK und fuhr damit verdient die ersten Punkte der noch jungen Saison ein. Dabei verdiente sich die komplette Mannschaft ein Fleißbildchen. Heraus stachen allerdings noch Ievgen Zhuk mit 13/8 Toren, Niklas Ihmer 8, und Joshua Osifo 7. Auch Jannik Wolf kommt immer besser ins Spiel und steuerte 5 Tore zum Sieg bei. Yann de Waha und Anton Bayer agierten sehr stark, wie Tim Häufglöckner auch, den die Gäste sogar an die kurze Leine legen mussten. Antonio Schnellbacher spielte gut von Außen und Joshua Löffelmann hielt die wichtigen Bälle. So wurde das Fehlen von Kapitän Jan Blank und Tom Spieß gut wettgemacht.

Trotzdem war es ein schweres Stück Arbeit, ehe der erste Erfolg unter Dach und Fach war. Die Gäste standen ebenfalls unter Druck, denn auch sie wollten endlich den ersten Sieg und so entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Match. Zwar lagen die Hausherren mit 4:3 (8.) vorne, doch die Gäste blieben dran und bis zum 6:6 (12.) blieb es eng. Niklas Ihmer erzielte ein Traumtor zum 7:5, die Gäste wechselten die Torhüter, brachten Robin Eigenbrod für Georg Michael Mohr und Ievgen Zhuk erhielte per Gegenstoß das 11:8 (17.). Nun ließ der gegnerische Trainer, Erwin Reinacher, Tim Häufglöckner kurz nehmen. Seine Mitspieler lösten die Aufgabe gut und in der 26. Minute stand es 17:12. Die Bergische Panther gaben nicht nach, verkürzten auf 14:17 und mit diesem Stand ging es in die Pause.

Kampfbetonte zweite Hälfte

Nach dem Wechsel ging es kampfbetont weiter. Der TVK legte vor, der Gast versuchte gleichzuziehen (19:18, 21:20). Es wurde hektisch auf dem Parkett und jedem in der Halle war klar, dass auch die zweite Hälfte kein Selbstläufer geben würde. Dank der gut aufgelegten Akteure Osifo und Ihmer stand es in der 46. Minute 27:24. Immer wieder sorgte der gegnerische Spielmacher Joe Ballmann für Unruhe. Er war der Dreh- und Angelpunkt. Doch die Kirchzeller ließen sich nicht mehr von ihrem Kurs abbringen. Sie standen sehr stark in der Abwehr, trafen vorne gut und beim 29:25 (49.) nahm der Gast die Auszeit. Zuvor hielt Joshua Löffelmann noch einen Strafwurf. Zehn Minuten vor Schluss hieß es 30:26, zwei Minuten später 30:27 und nun nahm der TVK die Auszeit. Was auch immer Andi Kunz seinen Spieler mit auf den Weg gab, sie setzten es um. Niklas Ihmer gelang das 37:32, ehe die Gäste noch einmal ins leere Tor zum 37:33 Endstand trafen.

Gäste-Trainer Reinacher gratulierte dem TVK zum Sieg und sagte: “Wir haben vorne zu viele Fehler gemacht. Hinzu kam, dass uns drei Spieler ausfielen. Auch in der Abwehr standen wir nicht wie gewollt.” TVK-Trainer Andi Kunz dankte für die tolle Unterstützung der Fans und sagte: “Es sind uns einige Steine vom Herzen gefallen und ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Lange war es ausgeglichen, doch wir haben das kämpferisch sehr gut gelöst. Ich hoffe, dass wir uns Selbstvertrauen für die nächsten Wochen geholt haben.”

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gab es eine Überraschung. Die HSG Hanau zeigte in Saarlouis eine bärenstarke Leistung und nahm die Punkte mit nach Hause. Der TV Gelnhausen fuhr den vierten Sieg im vierten Spiel ein, während die HSG Rodgau Nieder-Roden sich daheim geschlagen geben musste.

 

 

Sensationeller Erfolg der HSG Hanau

Eine Woche nach der Heimniederlage gegen Leutershausen lieferten Bergold, Ritter & Co. beim Topfavoriten HG Saarlouis die richtige Antwort und sicherten sich, mit einer extrem kämpferischen und emotionalen Leistung, mit 38:31 (20:13) den dritten Sieg im vierten Spiel.

„Wir wussten was heute auf uns zukommt. Allerhöchsten Respekt vor meiner Mannschaft, die heute extrem dagegengehalten hat, in ihren Leistungen beständig war und sich nicht von dieser lautstarken Atmosphäre hat verunsichern lassen“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach Spielende. „Mit den Ideen, die wir unter der Woche entwickelt haben, konnten wir Saarlouis etwas überraschen und haben vor allem in der zweiten Halbzeit unser Niveau gehalten.“

Vor über 900 Zuschauern in der Stadtgartenhalle Saarlouis erwischte Hanau einen guten Start. Mit einer aggressiven 6:0-Deckung, in der Nils Schröder und Cedric Schiefer im Abwehrzentrum fast nichts zuließen, fand die HSG direkt zu ihrem Rhythmus. Nach einer Balleroberung durch David Rivic erzielte Dennis Gerst per Tempogegenstoß den ersten Treffer der Partie. Nur wenig später wurde Rivic am Kreis durch Luca Braun selbst in Szene gesetzt und netzte zum 2:0 ein. Da auch Benedikt Müller im HSG-Tor mit einigen wichtigen Paraden viel Sicherheit ausstrahlte, ging die Anfangsphase klar an die Gäste, die über das 5:1 von Gerst und dem 8:3 (14. Minute) von Braun nachlegten.

Den Saarlouiser Angriff um Spielmacher Tom Paetow und den beiden ehemaligen Bundesliga-Akteuren Yves Kunkel und Lars Weißgerber hatte Hanau über weitere Strecken der Partie im Griff. Als die HG beim 6:9 (15.) etwas verkürzte, zog Geist die grüne Karte. Danach lief es für Hanau wieder besser. Mit schnellem Offensivspiel nutzten die Grimmstädter ihre Chancen konsequent und profitierten dabei auch von einer Zeitstrafe gegen die Gastgeber. In Überzahl bediente Gerst seinen Kapitän Max Bergold auf Linksaußen, der sich nicht lange bitten ließ und den 12:7-Vorsprung herauswarf. Die HSG Hanau blieb ihrem Spielstil treu und zeigte eine ihrer bisher besten ersten Halbzeit in der noch jungen Saison. Kurz vor dem Seitenwechsel bauten Bergold per Siebenmeter und Luca Braun die eigene Führung, unter dem Jubel der mitgereisten HSG-Anhänger auf 20:13 aus.

Hanau weiter überragend

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Hanau dort an, wo das junge Team nach dem ersten Durchgang aufgehört hatte: Schiefer bekam von Ritter das Spielgerät aufgelegt, stieg vor dem Innenblock nach oben und knallte den Ball zum 22:15 (33.) in die Maschen. Gegen die zweikampfstarke Deckung der HSG Hanau kam Saarlouis auch in den zweiten 30 Minuten kaum zur Entfaltung. Über das 25:17 von Paul Hüttmann in der 36. Minute, behauptete Hanau weiter seinen Vorsprung und spielte die eigenen Offensivaktionen auf den Punkt. Am Ende kam Saarlouis in 60 Spielminuten nicht ein einziges Mal zum Ausgleich. Das 36:26 von Schiefer sorgte mit der höchsten zwischenzeitlichen Führung in der 53. Minute bereits für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Rivic beim 38:31.

„Es freut mich wirklich sehr für die Jungs“, so Geist. „Wir waren nach dem letzten Heimspiel alle sehr geknickt, da wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht, uns dann gegen Leutershausen aber selbst in die Bredouille gebracht haben. Das waren heute zwei Punkte, die der Seele guttun.“

 

 

Gelnhausen entscheidet Nervenkrimi in Aldekerk für sich

Vierter Sieg im vierten Spiel. Der TV Gelnhausen gewann beim TV Aldekerk mit 31:28 (13:14) und setzte damit seinen Traumstart in der neuen Saison fort. Auch wenn sich die Mannschaft im Spiel lange Zeit das Leben selbst schwer gemacht hatte, überwiegt die Freude über diesen außergewöhnlichen Saisonstart.  „Die Jungs waren übermotiviert. „Wir wollten zu viel und so sind in der Vorwärtsbewegung immer wieder Fehler passiert, die wir eigentlich in den ersten drei Spielen schon abgestellt hatten“, sagte Cheftrainer Matthias Geiger. „Umso mehr freut es mich, dass wir in einem so hektischen Spiel trotzdem zwei Punkte mitnehmen konnten und am Ende zwei, drei clevere Entscheidungen getroffen haben, um den Sieg zu erzwingen.“

Der TVG, der ohne Leon David, Jonas Dambach und Henrik Müller antreten musste, startete eigentlich gut in die Partie. Benjamin Wörner brachte die Gäste vor 200 Zuschauern in der Vogteihalle in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. Doch als David Hansen in der achten Minute zur 4:3-Führung für Aldekerk traf, deutete sich bereits an, dass es ein nervenaufreibender Abend werden würde. In der Folgezeit behielten die Gastgeber stets hauchdünn die Nase vorn. Rund ein halbes Dutzend Mal hatte Gelnhausen die Gelegenheit in Führung zu gehen, doch immer wenn sich das Pendel zu Gunsten des TVG hätte neigen können, ging der Ball neben das Tor oder der überragende Aldekerker Keeper Paul Keutmann parierte glänzend. So konnten die Gastgeber mit einem 14:13 in die Halbzeit gehen.

Gelnhausen legte einen Gang zu

Aldekerk startete mit Ballbesitz in den zweiten Durchgang und erzielte durch Jonas Mumme das 15:13. Es sollte neben dem 18:16 in der 37. Minute die höchste Führung für die Gastgeber sein. Denn der TV Gelnhausen schaltete nun einen Gang höher und hatte seine beste Phase. Dank eines 5:1-Laufes verwandelten die Gäste den Rückstand in einen Zwei-Tore-Vorsprung (21:19/ 40.). Yannick Mocken sorgte mit seinem Treffer zum 19:18 in der 39. Minute erstmals seit 31 Minuten wieder für eine Führung. Als Max Bechert in der 46. Minute zum 24:21 traf, schien es, als ob der TVG das Heft in der Hand hätte. Doch es war nur die Ouvertüre für eine Crunchtime, die nichts für schwache Nerven war. Thomas Plhak brachte Aldekerk in der 56. Minute auf einen Treffer heran (26:27) und Fynn Hilb erhielt wenig später eine Zeitstrafe. Nun parierte Alex Bechert einen freien Ball und vorne blieben der wiedergenesene Jannik Geisler und Jonathan Malolepszy eiskalt. Beide waren am Ende auch die erfolgreichsten Schützen der Gelnhäuser. Geisler erzielte sechs Tore, Malolepszy elf, dabei verwandelte er alle fünf Siebenmeter und hat bis dato vom Strich in dieser Saison noch keinen einzigen Fehlwurf vorzuweisen.

Mit zwei Treffen am Ende sorgte Malolepszy auch für den Schlusspunkt. Am Ende setzte sich der TV Gelnhausen knapp aber nicht unverdient mit 31:28 durch. „Aldekerk zeigte sich heute extrem kämpferisch und hat sehr körperlich, aber fair gespielt. Sie haben eine kompakte Abwehr gestellt mit einem sehr guten Torhüter, an dem wir wirklich oft gescheitert sind. Auch ihren Kreisläufer haben wir nie richtig in den Griff bekommen. Irgendwie sind wir heute nicht richtig in den Rhythmus gekommen und so kam es zu einer hektischen Schlussphase“, sagte Geiger.

 

 

Baggerseepiraten mit unterirdischer Chancenverwertung

Am Freitagabend traf die HSG Rodgau Nieder-Roden vor heimischem Publikum auf die TSG Haßloch und das Team von Peter David wollte unbedingt den zweiten Sieg einfahren. Am Ende kosteten absurd viele Fehlwürfe die HSG die Punkte und Haßloch machte sich mit einem 28:25 (11:12)-Auswärtssieg auf die Heimreise.

Die Partie begann bereits mit einigen Fehlwürfen und technischen Fehlern auf beiden Seiten, Hennig Schopper traf nach über zwei Minuten zum 1:0. Gut 100 Sekunden später erzielte Sam Hoddersen das 4:1. Es schien, als würde die Offensive der Rodgauer laufen. Ben Seidel stellte beim 7:2 sogar auf eine Fünf-Tore-Führung, auch die Abwehr packte gut zu und Philipp Hoepffner war einmal mehr ein sehr guter Rückhalt für die Heimmannschaft. „Auf einmal verlieren wir einfach völlig den Faden beziehungsweise sind viel zu unkonzentriert im Abschluss“, fasste Trainer Peter David die folgenden Minuten zusammen. Die Gäste kämpften sich wieder zurück ins Spiel. Bereits in der ersten Hälfte verwarfen die Baggerseepiraten drei Siebenmeter, es sollten nicht die letzten des Spiels sein. Am Ende waren es sage und schreibe sieben nicht verwandelte Strafwürfe.

Gäste-Keeper mit Sahnetag

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Beide Seiten scheiterten immer wieder an den Torhütern, vor allem Gästekeeper Marco Bitz erwischte einen echten Sahnetag. In der 34. Minute ging Haßloch erstmals in Führung, die Rodgauer schafften es aber erneut, nochmals in Front zu gehen. Ein erster richtiger Knackpunkt war nach 45 Minuten zu erkennen, als die Pfälzer mit drei Toren führten, zehn Minuten vor Schluss lagen sie sogar mit fünf Treffern vorne. Auch das letzte Aufbäumen der Hausherren brachte nichts mehr ein und letztendlich verloren die Nieder-Röder mit 25:28. Selbst HSG-Sprecher René Marzo, der sich eher selten sprachlos zeigt, fand auch am Tag nach der Heimniederlage kaum Erklärungen: „In der Form habe ich das persönlich bei einem Drittligaspiel noch nicht erlebt. Die ersten 7 Strafwürfe vergeben, davon 3 sogar neben das Tor geworfen. Dazu noch 10-15 völlig freie Würfe vergeigt, das war stellenweise schon wirklich unglaublich. Das muss jetzt schnell raus aus den Köpfen der Jungs“.

 

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell daheim gegen die Bergische Panther ran. Anwurf ist am Samstagabend um 19.30 Uhr. Gegen diesen Gegner sollen – geht es nach dem Willen des TVK – die ersten Punkte her. Doch der Gast ist nicht zu unterschätzen. “Sie haben sich zurecht in der Liga gehalten”, sagte TVK-Trainer Andi Kunz.

Für die Kirchzeller ist der Gegner unbekannt. Trotz allem gibt es einen “alten Bekannten” wie Ante Simic. Der Haupttorschütze der Gäste war vor langer Zeit beim TV Gelnhausen und hat sich in der Zwischenzeit enorm gesteigert. Den Bergische Panthern geht es derzeit wie dem TVK auch. Sie haben von den ersten drei Spielen der Saison alle drei verloren. Gegen Leutershausen hätten sie gewinnen müssen, gegen Saarlouis waren sie lange Zeit dabei und gegen Hochdorf wäre ebenfalls mehr drin gewesen.

Es geht bei Null los

Nun fangen beide Teams am Samstag bei Null an und Andi Kunz sagt: “Der Gegner spielt strukturiert, hält konsequent ein Tempo und keiner pennt bei denen.” Achten muss sein Team auf Joe Ballmann, ein geschickter Spielmacher, auf die sicheren Außen oder auf Linkshänder Raik Flemm -um nur einige zu nennen.

“Ich hoffe, dass es ein Spiel auf Augenhöhe geben wird und dass der Heimvorteil das Pendel in unsere Richtung drückt. Aber generell denke ich, dass es eine schwere Aufgabe werden wird. Das ist keine Laufkundschaft und wir werden uns strecken müssen.” Ob Leistungsträger Tom Spieß beim TVK mit auflaufen kann, bleibt abzuwarten. Hier wollen die Trainer kein Risiko eingehen. Passen muss Kapitän Jan Blank, der beruflich unterwegs ist.