Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der Handball Oberliga Hessen haben alle drei hiesigen Vereine ihre Spiele am Wochenende gewonnen. Tabellenführer und Meister Kirchzell ließ gegen Bruchköbel ebenso nichts anbrennen wie Obernburg beim Schlusslicht Großenlüder/Hainzell. Auch Groß-Bieberau gab sich gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim keine Blöße.

 

TV Kirchzell mit starker Leistung

Mit einem überzeugenden 31:25 (16:11)-Erfolg verabschiedete sich der TV Kirchzell im letzten Heimspiel von seinen treuen Anhängern. Nächste Woche gastiert der TVK in Offenbach-Bürgel und dann ist die Saison Geschichte.

In den ersten 15 Minuten war die Partie noch offen. Danach zeigte sich, dass die Kirchzeller, die auf Tom Spieß und Niklas Ihmer verzichten mussten, gegen die komplett stehenden Gäste das Match unbedingt gewinnen wollten. Dementsprechend gaben sie anch dem 7:6 (14.) Gas. Zuvor stand zwar die Abwehr super, doch im Angriff wurden zu viele Chancen vergeben. Trotzdem hatten die Hausherren die Partie jederzeit im Griff und es ging mit 16:11 in die Pause.

TVK sorgte für klare Verhältnisse

Nach dem Wechsel sorgte der TVK schnell für klare Verhältnisse und in der 34. Minute stand es 19:12. So sehr sich Bruchköbel auch streckte, der TVK hatte immer die bessere Antwort parat. In der Schlussviertelstunde beim 26:16 (46.) konnte es sich Trainer Alex Hauptmann leisten, munter durchzuwechseln und allen Spielern ihre Anteile zu geben. Egal, ob Jannik Wolf, Yann de Waha, Julius Mattern oder Louis Hauptmann, alle machten ihre Sache super. Und fünf Minuten vor Spielende kam dann noch Paul Büchler für den stark haltenden Tobias Jörg ins Tor. “Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Das hat sie super hinbekommen. Ein großes Kompliment an unsere Jungs”, sagte Alex Hauptmann anschließend.

Nach Spielende wurde es noch einmal emotional, denn Brian Heinrich wurde verabschiedet. Er hatte sich nach seiner langen Verletzungspause toll zurück gekämpft und war ein entscheidender Faktor im Spiel des TVK. Doch berufsbedingt muss er im Handball kürzer treten und wird den TVK verlassen.

 

 

Jonas Riecke schießt die Tuspo zum Sieg

Im letzten Auswärtsspiel der Saison musste die Tuspo bei der bereits abgestiegenen HSG Großenlüder/Hainzell antreten und gewann mit 42:33 (23:14). Zwar wollten sich die Hausherren in ihrem letzten Heimspiel mit einer guten Leistung von ihren Fans verabschieden, das ist nicht gelungen. Die ersten Spielminuten verliefen nach zwei schnellen Tuspo-Toren zunächst sehr ausgeglichen, aber ab der zehnten Spielminute kamen die Römerstädter beim 6:7 dann besser ins Spiel und innerhalb von wenigen Minuten zu einer 14:9-Führung. Die Gastgeber schwächten sich mit zahlreichen Zeitstrafen in dieser Phase des Spiels immer wieder selbst und die Obernburger nutzen das Überzahlspiel sehr konsequent aus. Bereits in der ersten Halbzeit zeichnete sich der 19-jährige Linkshänder Jonas Riecke dabei immer wieder aus und am Ende des Spiels hatte er mit 18 Toren (!!!!) fast ohne Fehlwurf seine grandiose Leistung an diesem Tag gekrönt. Zur Halbzeit lag die Tuspo dann mit 23:14 in Führung und lediglich mit einigen zwischenzeitlichen Abwehrschwächen war Trainer Rudi Frank bis dahin schon sehr zufrieden.

Es lief wie geschmiert

Auch dem Seitenwechsel lief das Tuspo-Spiel dann weiter wie geschmiert und beim 25:15 war der erste Zehn-Tore-Abstand für die Gäste erzielt. Die Tuspo konnte in den verbleibenden Minuten dann einige Spieler schonen, doch der Abstand blieb weiter bestehen und zehn Minuten vor dem Ende hatten hauptsächlich die beiden Linkshänder Riecke und Raab beim 36:26 dann dafür gesorgt, dass die Tuspo frühzeitig als klarer Sieger feststand. Nach Spielschluss konnte mit dem Endstand von 33:42 der zweite Sieg in Folge gefeiert werden. Trainer Rudi Frank war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und sagte: „Diese zwei Siege haben uns sehr gut getan und jetzt wollen wir am nächsten Wochenende mit einem Heimsieg gegen Hanau 2 die Saison positiv beenden.“

 

 

Falken überzeugen im letzten Heimspiel

Die 380 Zuschauer sahen ein gutes und spannendes Spiel zweier guter Mannschaften, das die TSG mit 32:25 (11:14) für sich entschied. Nach einem etwas schleppenden Beginn nahm die Partie an Fahrt auf und es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Die Gäste standen kompromisslos in der Abwehr und machten es den Falken schwer, zum kontrollierten Abschluss zu kommen. Daraus resultierten dann auch einige Gegenstoß Tore, die zu einer 8:5-Führung für die Gäste in der 13. Spielminute führten. Doch Bieberau ließ sich nicht abschütteln und blieb in dieser Spielphase auf Tuchfühlung. Nach 27 Minuten stand es 11:12. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Dennis Weit nutzten die Gäste dann zur 11:14 Pausenführung.

Neue Kräfte in Halbzeit zwei

So wollten sich die Groß-Bieberauer aber nicht von ihren Fans beim letzten Heimspiel verabschieden und fanden in der Halbzeitpause zu neuen Kräften. Mit einer etwas flexibleren Abwehr und vor allem einem starken Julius Gehring im Tor, gelang Robin Büttner in der 39. Minute der 16:16 Ausgleich. Zwar konnten die Gäste im Gegenzug durch Gottron noch einmal die 17:16-Führung übernehmen, doch schon im nächsten Angriff erzielte Dennis Weit das 17:17 und Thomas Becker traf zum Jubel der Heim Fans in der 42. Minute zur ersten 18:17 Führung der Bieberauer. Gehring nagelte nun das Tor zu, die Abwehr steigerte sich und die Mannschaft kämpfte um jeden Zentimeter Hallenboden.

Damit konnten die Falken die Spielkontrolle übernehmen und zogen Tor um Tor davon. Nach 50 Minuten stand es 24:20, Wallau bemühte sich, konnte aber nicht mehr zulegen und musste die Überlegenheit der Falken anerkennen. Die nutzten ihren Lauf und bauten die Führung auf 28:22 in der 56. Minute aus. In den letzten zehn Minuten kam erstmals der A-Junior Jakob Feick am Kreis zum Einsatz und machte seine Sache sehr gut, war aufmerksam in der Abwehr und konnte sogar mit einem sehenswerten Treffer die 30:24 Führung erzielen. Robin Büttner und Nisse Nehrdich netzten zum 32:25 Endstand ein.

Groß-Bieberaus Trainer Björn Beilstein sagte: „Wir kamen etwas schwerfällig in die Partie, steigerten uns aber in der zweiten Halbzeit, nahmen den Kampf an und entwickelten aus der starken Abwehr und einem wieder überragenden Julius Gehring im Tor auch ein effektives Angriffsspiel. Das war ein schöner Heimspiel Abschluss und gleichzeitig ein Dankeschön an die Fans.“

Vor dem Spiel wurden die Spieler Philipp Keller (als Trainer zum TV Groß-Umstadt), Gregor Berres und Julian Kunzendorf (beide zur HSG Odenwald) von Manager Georg Gaydoul verabschiedet. Mit viel Wehmut wurde auch Physiotherapeut Harald Janßen, der die Mannschaft über 25 Jahre, in Liga zwei und drei und zuletzt in der Oberliga betreute, verabschiedet. Zu guter Letzt, wurde auch der langjährige Pressesprecher und Fotograf Jürgen Pfliegensdörfer verabschiedet, der die Mannschaft ebenfalls über 20 Jahre begleitete. Thorsten Schwebel wurde von Manager Gaydoul in den „Teilruhestand“ verabschiedet.

 

Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Wie kommt ein „Leib-und-Seelen-Handballer“ zum Fußball? Ganz einfach. Durch seinen Job. Alex Hauptmann, früher Spieler, jetzt Trainer in seiner Sportart Handball, arbeitet seit 21 Jahren für einen Sportartikel-Hersteller, der überwiegend aus dem Fußball bekannt ist. Doch Alex sagt: „Wir sind zwar als Fußball-Marke bekannt geworden, aber wir decken mittlerweile alle Sportarten ab.“

Und weiter sagt Alex: “Auch im Handball werden wir immer stärker, hier haben wir bei Jako ganz neu einen Trikot-Konfigurator was es für den Indoor Bereich noch interessanter macht.” Durch seine Kontakte beliefern sie auch einige Handballgrößen in unserer Region. Allen voran seinen Verein TV Kirchzell, die HSG Rodgau Nieder-Roden, bei der er viele Jahre als Trainer tätig war, TSG Groß-Bieberau und bis letztes Jahr noch die HSG Hanau.

Jüngst verlängerten Alex’ Firma und der FC Bayern Alzenau in der Hessenliga ihr beiderseitiges Engagement. „Einschließlich der Verlängerung gehen wir nun ins 19. Jahr. Es ist eine ganz tolle Verbundenheit in all den Jahren zu den Entscheidern dort entstanden“, sagt Alex, der es allerdings bedauert, dass er noch kein einziges Spiel in dieser Saison von Alzenau gesehen hat. „Das liegt halt oft daran, dass sich meine Handball- mit den Fußballterminen überschneiden.“

Nie Fußball-Trainer

Das Trainer-Duo Andi Kunz (links) und Alex Hauptmann

Obwohl er nie Fußball-Trainer werden würde „denn ich bin in der geilsten Sportart der Welt unterwegs, gucke ich schon sehr viel Fußball. Champions League zum Beispiel ist Pflicht“, sagt Alex. Und dann fallen unterm Jahr ja auch immer mal berufsbedingt Spieltags-Betreuungen zum Beispiel beim VfB Stuttgart oder in Mainz 05 an. „Ich bin sehr oft in der Fußball-Welt beruflich unterwegs. Ich habe das große Glück, dass ich tatsächlich mein Hobby zum Beruf gemacht habe und meine Arbeit nicht als Arbeit, sondern als Spaß ansehe. Egal, in welcher Sportart ich für meine Firma unterwegs bin.” Er hat immer Freude daran, den Vereinen zum Beispiel eine neue Kollektion vorzustellen oder sie zu beraten. Aber er sagt ganz klar: “Handball ist halt mein Leben.“

Jetzt drückt er dem FC Bayern Alzenau die Daumen, dass es hoffentlich mit dem Aufstieg in die Regionalliga klappt. Das würde ihn sehr freuen. Er selbst hat mit seiner Mannschaft, dem TV Kirchzell, die Meisterschaft in der Handball Oberliga Hessen am vergangenen Wochenende geholt und ab der nächsten Saison spielt er mit seinem TVK wieder in Liga drei.

Ganz interessant ist, dass Alex schon viermal in der Oberliga Meister wurde. Mit 19 Jahren als Spieler, mit 38 als Spielertrainer, mit 40 Jahren als Trainer und nun mit 52 wieder als Trainer, zusammen mit seinem “Spezl” Andi Kunz. Sie teilen sich seit ein paar Jahren das Traineramt beim TVK.

 

 

Unser Bild hat uns der FC Bayern Alzenau zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Es zeigt von links: JAKO Gebietsverkaufsleiter Hessen Alexander Hauptmann, Vorstandsmitglied Jens Moritz und Inhaber Greenwood Sports Alfred Grünewald. Alex Hauptmann zur Vertragsverlängerung: „Wir sind in der Partnerschaft Bayern Alzenau/Greenwood und JAKO sehr zufrieden. Mit Bayern Alzenau haben wir ein sportliches Schwergewicht des Bayerischen Untermain weiter an unserer Seite. In der heutigen Zeit ist eine so lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht üblich und daher von besonderem Wert.“

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat der Verein zur kommenden Runde Markus Breidenbach als Torhüter Trainer nach Gelnhausen verpflichtet. Für den 33-Jährigen ist es eine Rückkehr zu seinem Heimatverein.  

Breidenbach hat sämtliche Jugendmannschaften des TV Gelnhausen als Spieler durchlaufen und auch zwei Jahre in der ersten Herrenmannschaft gespielt, ehe er 2011 wegen seines Studiums den Wohnort wechselte. Jetzt kehrt der lizenzierten Torhüter-Trainer an seine alte Wirkungsstätte zurück.

„Ich habe mich für Gelnhausen entschieden, weil ich den Klub und viele Menschen beim TVG schon mein Leben lang kenne. Es bewegt sich gerade viel im Verein und ich möchte Teil dieses Aufbruchs sein. Die Torhüter will ich so stärken, dass wir einen Verein haben, zu dem Torhüter gerne hinkommen, weil sie hier besonders gefördert werden“, sagt Breidenbach zu seiner Rückkehr.  

Der 33-Jährige wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wieder in Gelnhausen. Nachdem Breidenbach eine Handballtrainer C-Lizenz und die Torwart-Trainerausbildung beim DHB gemacht hat, war er zuletzt bei der HSG Hanau und dem TV Hüttenberg als Torhüter-Trainer tätig. Beruflich hat er sich noch einmal umorientiert und absolviert gerade ein Studium für Grundschullehramt.

Der TVG zahlt mit der Verpflichtung von Breidenbach weiter auf das Ziel ein, sich als Verein professioneller aufzustellen. „Es freut mich, dass wir unser Trainerteam noch breiter aufstellen können und ich bin überzeugt davon, dass Markus mit seiner Akribie unsere Torhüter weiter nach vorne bringen kann. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger.

„Markus hat bei all seinen bisherigen Trainerstationen sehr akribisch und mit viel Einsatz gearbeitet. Ich freue mich sehr, dass er wieder zu uns zurückkommt und wir mit ihm jemanden haben, der den TV Gelnhausen in- und auswendig kennt. Er ist eine tolle Erweiterung unseres Trainerteams“, sagt TVG-Manager Philip Deinet.

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Handball Zweiligist TV Großwallstadt tritt am morgigen Samstag beim 1. VfL Potsdam an. Allerdings muss TVG-Trainer Michael Roth noch immer auf einige Verletzte verzichten. Neu hinzugekommen ist Adrian Kammlodt. Er fällt bis zum Saisonende wegen einer Handgelenksverletzung aus, muss voraussichtlich erneut operiert werden. Damit sind die Alternativen im linken Rückraum sehr überschaubar, denn auch Finn Wullenweber muss noch immer pausieren. Hinzu gesellen sich Florian Eisenträger und wahrscheinlich noch Stefan Salger und auch Kapitän Mario Stark ist noch nicht 100 Prozent fit, konnte die Woche über nicht mittrainieren. Damit sind Kuno Schauer und Simon Strakeljahn auf jeden Fall gefordert.

Nichtsdestotrotz wollen sich die Gäste beim Tabellenführer nicht so einfach geschlagen geben. Potsdam hat in dieser Saison allerdings schon zu genüge bewiesen, dass sie zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz stehen und der Aufstieg in Liga eins nur noch eine Formsache ist. Doch die Brandenburger, die seit dem 23.09.2023 kein Spiel mehr verloren haben, mussten zuletzt ein paar kleine Federn lassen. Am 12. April gegen Eintracht Hagen riss die beeindruckende Serie und der VfL verlor dort mit  33:37. Zuletzt hätten die Hanning-Schützlinge gegen den VfL Lübeck-Schwartau den Aufstieg klar machen können. Doch dort erreichte die Mannschaft um Trainer Bob Hanning nur ein Unentschieden und benötigt jetzt noch genau einen Punkt, um den Aufstiegsplatz zu sichern. Das soll natürlich am Samstag in eigener Halle gegen den TV Grosswallstadt gelingen.

Die Rollen sind klar verteilt. Der 1. VfL Potsdam geht als absoluter Favorit in die Partie und wird alles geben, um den wichtigen Punkt zu erspielen, der TVG als Underdog wird versuchen, so lange wie möglich dagegenzuhalten, um wie auch bereits im Hinspiel (30:36) so lange wie möglich den Anschluss zu halten. Alles andere wird sich weisen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es in den Saisonschlussspurt und die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt am Samstag den TuS Ferndorf. Die HSG Hanau ist ebenfalls zuhause und hat interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen zu Gast. Bleibt noch der TV Gelnhausen. Auch er ist daheim und spielt gegen die HG Saarlouis.

 

 

Der Tabellenletzte kommt

Die Spielzeit 2023/24 neigt sich für die HSG Hanau ihrem Ende entgegen. Am Samstagabend bestreiten Ritter, Adanir & Co. ihr vorletztes Heimspiel in dieser Saison. Zu Gast ist um 19.30 Uhr das Team von Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Gegen das Tabellenschlusslicht will Hanau die beiden Punkte in eigenen Gefilden behalten, doch gerade die Verletztenliste bereitet den Grimmstädter vor dem Wochenende noch Kopfschmerzen.

 „Sicherlich wird das am Samstag, aufgrund der momentanen Personalsituation, eine Herausforderung für uns”, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist, dessen Team den fünften Tabellenrang (31:23 Punkte) belegt. „Wir treffen auf einen Gegner, der mit allem was er hat darum kämpft, noch den Klassenerhalt in der 3. Liga zu erreichen”, so Geist weiter. Zweifelsohne sieht die momentane Tabellensituation für die Gäste aus Nordrhein-Westfalen alles andere als rosig aus. Mit 16:38 Zählern hängt Interaktiv.Handball drei Spieltage vor dem Saisonende am Tabellenende fest und benötigt dringend Punkte. Seit vier Spielen sind die Düsseldorfer dabei ohne Sieg. Am letzten Wochenende unterlag man zu Hause dem TV Gelnhausen mit 20:25.

Obwohl für die Hanauer am letzten Spieltag in Krefeld am Ende eine 26:34-Niederlage zu Buche stand, hatten sich die stark ersatzgeschwächten Grimmstädter beim Aufstiegsaspiranten aber mehr als tapfer geschlagen. „Wir nehmen die Situation an wie sie ist, bereiten uns wieder sehr akribisch auf dieses Spiel vor und wollen zu Hause auch unsere Fans abholen“, sagt Geist. „Am Ende werden wir dann sehen, wozu es gereicht hat.“ Jusys, Fulda & Co. wollen dabei, wie in der Vorwoche, wieder 60 Minuten „alles auf der Platte lassen“. Der Hanauer „Blaue Block“ soll dabei erneut wie eine Wand hinter dem jungen Team stehen. Im vergangenen Dezember gingen im Hinspiel, nach einer torreichen Partie, beim 42:28 beide Punkte nach Hanau. Doch gegen einen bissigen Gegner taten sich die Grimmstädter damals lange Zeit schwer.

„Düsseldorf-Ratingen hat richtig Druck, die brauchen die Punkte“, erklärt HSG-Torhüter Benedikt Müller. „Wir wollen alle unser Bestes geben und die zwei Punkte holen. Dabei hoffen wir nicht nur auf personellen Zuwachse, im Vergleich zum letzten Wochenende, sondern auch auf reichlich Unterstützung von den Rängen.” Am Samstagabend gilt es vor allem die hohe individuelle Qualität des Gegners in den Griff zu bekommen. Im Mittelpunkt des Offensivspiels von Interaktiv.Handball steht immer wieder Ante Grbavac. Der hochgewachsene routinierte Kroate bringt es in dieser Saison bereits auf 162 Tore für Düsseldorf-Ratingen. Aber auch in der Deckung kann das Handballprojekt mit seiner 6:0-Defensive durchaus überzeugen. Gegen Gelnhausen und zuvor in Krefeld fing das Team sich weniger als 30 Gegentore. „Im Training haben wir uns für diesen Abwehrriegel das eine oder andere taktische Mittel zurechtgelegt. Mein Team ist gut vorbereitet und will alles in die Waagschale werfen, um diese Defensive möglichst oft zu knacken“, so Geist, der seinen Matchplan wieder auf schnelles Umschaltspiel und viele einfache Tore ausrichtet.

 

 

Gelnhausen empfängt Saarlouis

 Am Samstag hat der TVG die HG Saarlouis zu Gast. Anwurf ist um 19.30 Uhr. „Saarlouis ist eine absolute Topmannschaft. Das haben wir im Hinspiel auch schon gemerkt, als sie uns mit ihrer körperlichen Überlegenheit immense Probleme bereitet haben. Inzwischen haben wir uns in der Abwehr gut eingespielt. Das wollen wir nun auch gegen so eine starke Mannschaft zeigen“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger.

In den letzten Spielen kassierte der TV Gelnhausen meist wenig Gegentore und stellt inzwischen mit 745 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Staffel hinter Spitzenreiter Ferndorf. Nach den Niederlagen des TVG gegen Friesenheim-Hochdorf II (22:23) und die HSG Krefeld Niederrhein (27:32), konnte das Team zuletzt gegen Düsseldorf-Ratingen gewinnen (25:20). Damit stehen die Barbarossastädter mit 25:29 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz, den sie mit einem Sieg untermauern könnten.

Die HG Saarlouis konnte nach der Niederlage in Hanau (32:37) ihre Spiele gegen den TuS Dansenberg (37:32) und die Bergischen Panther (33:30) gewinnen. Mit 35:19 Punkten stehen die Saarländer auf dem vierten Rang und kämpfen um die Qualifikation zur 1. DHB-Pokalrunde. Saarlouis hat in dieser Saison bereits 931 Treffer erzielt und stellt damit den erfolgreichsten Angriff dieser Staffel. Der TV Gelnhausen muss weiterhin auf die Verletzten Jannik Geisler, Fynn Hilb und Michael Hemmer verzichten. Auch der Einsatz von Jonathan Malolepszy ist fraglich, da der Kapitän mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. „Saarlouis hat einen sehr gefährlichen Rückraum und ist auch im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer gut. Außerdem haben sie ein sehr gutes Umschaltspiel. Darauf müssen wir uns besonders vorbereiten. Wir wollen am Samstag ein tolles Heimspiel abliefern und hoffen da auf die Unterstützung der Fans“, sagt Coach Geiger.

 

 

Baggerseepiraten freuen sich auf Ferndorf

Wenn die Rodgauer Handballer am Samstagabend um 19.30 Uhr vor ausverkauftem Haus in der RODAUSTROM Sportarena auflaufen, könnte der Spieltagspartner kaum treffender ausgewählt sein. Mit dem TuS Ferndorf stellt sich nämlich der unangefochtene Tabellenprimus vor, der als einziges Team staffelübergreifend noch ohne Saisonniederlage einsam seine Kreise zieht. Die Mannschaft aus dem Siegerland kann auf professionelle Strukturen aus Zweitligazeiten zurückgreifen, stellt mit gerade einmal 25 Gegentreffern pro Partie die beste Abwehr der Liga und verfügt über ein wahres Arsenal an Spitzenpersonal. „Machen wir uns nichts vor, wir treten als klarer Außenseiter an, Ferndorf hat bisher souverän agiert und sie werden auch keinen Gang zurückschalten, um sich für die Aufstiegsrunde zu schonen“, blickt Trainer Jan Redmann realistisch auf die Begegnung mit dem Tabellenführer. Der hat die zweite Liga fest im Visier, muss sich dafür aber noch in der Aufstiegsrelegation durchsetzen.

Doch auch die Baggerseepiraten haben mit dem Erreichen des dritten Platzes ein Ziel vor Augen, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nach den beiden Siegen zuhause gegen Homburg und vor allem dem bärenstarken Auftritt in Longerich brauchen die Rodgauer noch drei Punkte aus drei Spielen, um diesen Tabellenplatz auch in der Endabrechnung zu behalten. Und so dürfen sich die Zuschauer auf einen hochklassigen Handballabend freuen, bei dem der feststehende Meister auf Herz und Nieren geprüft wird. „Es hat schon so was wie Tradition, dass der Meister gegen uns Punkte liegen lässt, das ist in den letzten 10 Jahren relativ häufig passiert“, weiss HSG-Pressesprecher Marzo zu berichten, der hinzufügt: „Eins ist klar, wir müssen einen absoluten Sahnetag erwischen….und Ferndorf am besten nur einen Saure-Sahne Tag“.

 

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Nieder-Roden und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Oberliga Hessen hat der TV Kirchzell am Samstag sein letztes Heimspiel vor der Brust. Gast ist die SG Bruchköbel. Das letzte Auswärtsspiel bestreitet bereits am Freitag die Tuspo Obernburg bei der HSG Großenlüder/Hainzell und zum letzten Auftritt daheim bittet die TSG Groß-Bieberau gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim.

 

TV Kirchzell empfängt zum letzten Heimspiel Bruchköbel

Der frischgebackene Meister der Oberliga Hessen empfängt am Samstag um 19.30 Uhr die SG Bruchköbel zum letzten Heimspiel der Saison. Im Hinspiel hatte Bruchköbel dem TVK einen Punkt geklaut. Daher sind die Jungs von Trainer Alex Hauptmann darauf aus, sich mit einem Sieg von ihren treuen Anhängern zu verabschieden und sich den verlorenen Punkt zu holen. Die Gäste stehen auf Platz zehn und haben 17:31 Punkte angesammelt. “Sie haben eine starke Rückraum Reihe, spielen schnell nach vorne. Wenn wir die Chance haben, dann wollen wir die SG gut ausspielen und uns auf jedenn Fall mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden”, sagt Alex Hauptmann.

Mit dem Abstieg scheinen die Bruchköbeler nichts zu tun zu haben und können befreit aufspielen.

 

 

Tuspo Obernburg fährt zum Tabellenletzten

Am Freitagabend fährt die Tuspo Obernburg zum Tabellenletzten HSG Großenlüder/Hainzell. Los geht es um 20 Uhr. Trainer Adrian Schild, der seit Dezember 2023 das Sagen auf der Bank hat, wird mit seinem Team in den sauren Apfel des Abstiegs beißen müssen. Mit 1:47 Punkten ist der Abstieg besiegelt.

Die Spieler Dominik Malolepsky, der Bruder von Jonathan, der beim Drittligisten Gelnhausen spielt, sowie Henrik Dimmerling sind die herausragenden Akteure. Der Landesliga-Aufsteiger startete ohne große Ambitionen in die Oberliga und stellte dort die schwächste Abwehr. Im letzten Heimspiel will sich die HSG aber noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und alles reinlegen.

Das Hinspiel gewann Obernburg mit 36:27.

 

Falken mit letztem Heimspiel der Saison

Nach der heftigen Niederlage zuletzt gegen Gensungen hat die TSG Groß-Bieberau Gelegenheit, vor eigenem Publikum zum Saisonabschluss ein anderes Gesicht zu zeigen und mit einer überzeugenden Leistung das Spiel gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim zu gewinnen. Los geht es am Samstag um 19.30 Uhr.

Eigentlich ein Spiel für die Statistik, denn die Meisterschaftsfrage ist längst zu Gunsten des TV Kirchzell entschieden. Dennoch ein spannender Vergleich zweier Traditions-Mannschaften, die natürlich beide gewinnen wollen. Besonders die Falken haben dabei noch eine ganze Menge gut zu machen, denn im Hinspiel gingen sie in Wallau mit einer deftigen 30:22 Niederlage als Verlierer aus der Halle. Die Gäste spielten eine gute Saison und stehen aktuell auf Platz sechs, haben allerdings einen ordentlichen Punkterückstand auf das Führungskleeblatt, zu dem sich die Bieberauer zählen dürfen.

Beim letzten Spiel werden traditionell die Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen werden. Dazu gehören dieses Jahr Philipp Keller, der als Trainer nach Groß-Umstadt wechselt, Gregor Berres und Julian Kunzendorf, die sich in der Bezirksoberliga bei der HSG Odenwald beweisen wollen und Tristan Funk, der bereits im Dezember seinen Abschied verkündete und zur HSG Dotzheim/Schierstein wechselt. In den mehr als wohlverdienten Ruhestand wollen auch das Groß-Bieberauer Physiotherapeuten-Denkmal Harald Janßen und der langjährige Fotograf und Pressesprecher Jürgen Pfliegensdörfer gehen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Oberligist Tuspo Obernburg in einer Pressemitteilung bekanntgab, gibt es für die kommende Saison vier neue Spieler.

Linkshänder Nicolas Mohr wechselt zur Tuspo Obernburg und wird die rechte Seite der Römerstädter verstärken. Der 31- Jährige hatte sich bereits mehr oder weniger vom Leistungssport verabschiedet, war von der Idee eines Wechsels in die Oberliga aber sofort so angetan, dass er nach kurzer Überlegung den Verantwortlichen der Tuspo zugesagt hat. Mohr spielt aktuell bei der HSG Dreieich, hat aber auch schon Erfahrungen in der Oberliga in Kleenheim gemacht und auch in Bürgel und Egelsbach gespielt.

„Nachdem die letzte Saison die Rechtsaußen-Position nicht ausreichend besetzt war, bekommen wir mit Nicky wieder einen gelernten Rechtsaußen dazu, der uns mit seiner Erfahrung helfen wird”, werden die Verantwortlichen zitiert. Er soll gemeinsam mit Tobias Raab den jungen Magnus Heinz an das Niveau der Oberliga heranführen, der aus der Tuspo-Jugend in die Oberliga-Mannschaft integriert werden soll.

Ebenfalls wird sich der junge Torhüter Johannes Eberhardt (Jahrgang 2004) den Obernburgern anschließen. Eberhardt kommt aus der Landesliga-Mannschaft MSG Groß-Umstadt/Habitzheim, hat dort mit einem kleinen Intermezzo in Hanau alle Jugendmannschaften durchlaufen und möchte nun den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. „Er ist ein sehr ehrgeiziger und wissbegieriger Spieler, der sicher noch nicht am Ende seiner Leistungen angelangt ist“, freut sich das Trainerteam. Johannes soll sowohl in der ersten Mannschaft als auch in der zweiten Mannschaft zu Spielanteilen kommen.

Desweiteren wird aus der zweiten Mannschaft Torhüter Florian Eberhardt komplett in den Kader der ersten Mannschaft wechseln. „Florian kam schon im letzten Jahr zu uns mit dem klaren Ziel, mittelfristig in die 1. Mannschaft zu kommen. Durch seine guten Leistungen und seinen absolut feinen Charakter hat er es sich dieses Jahr verdient“, sagt Obernburgs Trainer Rudi Frank.

 

Das Bild, das Nicolas Mohr mit Abteilungsleiter Ahrend Wiese zeigt, hat uns die Tuspo zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Mit der Vertragsverlängerung von Fynn Hilb kann Handball Drittligist TV Gelnhausen seinen Fans den Verbleib eines Toptalents verkünden. Das 22-jährige Eigengewächs, das sich in den letzten Jahren immer mehr zum Leistungsträger entwickelt hat, hat seinen Vertrag beim TVG um zwei Jahre bis 2026 verlängert.

Hilb kuriert noch bis Ende dieser Saison eine Kreuzbandverletzung aus und will sich zum Start der neuen Saison wieder zurückkämpfen. Der Rückraumspieler ist ein Paradebeispiel für den Erfolg der TVG-Handballschule. Der TV Gelnhausen schafft es dort mit seinem Konzept für die Jugendförderung Kinder für den Handball zu begeistern und sie über die Jahre zu Topspielern der aktuellen Drittliga-Mannschaft zu entwickeln.   

„Seit den Minis bin ich jetzt beim TV Gelnhausen und habe jede Jugendmannschaft durchlaufen. Ich fühle mich hier sehr wohl und verstehe mich auch super mit den Trainern, die meine Entwicklung sehr vorangetrieben haben. Beim TVG passiert gerade viel in Richtung Professionalisierung des Vereins. Deswegen bin ich sehr gespannt, was die Zukunft bringt und will den Weg mit dem TVG für weitere zwei Jahre mitgehen“, sagt Hilb zu seinem Verbleib beim TV Gelnhausen.

“Fynn hat sich zum absoluten Leistungsträger entwickelt”

„Fynn hat sich letztes und dieses Jahr zum absoluten Leistungsträger entwickelt und hat Riesenschritte in seiner Entwicklung gemacht. Leider hat er sich jetzt verletzt, aber auch da ist seine Einstellung und sein Ehrgeiz bemerkenswert. Wir hoffen, dass er da weitermacht, wo er aufgehört hat und wollen sein immenses Potenzial noch weiter steigern. Wir freuen uns, dass er auch in den nächsten Jahren weiter dabei ist“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger.

Auch TVG-Manager Philip Deinet meinte: „Fynn hat sich immer weiterentwickelt und ist im letzten Jahr nochmal sehr gereift und zu einem Führungsspieler herangewachsen. Dementsprechend freuen wir uns sehr, dass er seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, da er ein sehr wichtiger Spieler für die Zukunft unserer Mannschaft ist.“

 

Das Bild von Fynn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Mit gelassener Zufriedenheit blicken in der Handball Oberliga Hessen die Bieberauer Falken auf die ablaufende Saison zurück. Zwar sind noch zwei Spieltage zu absolvieren, aber die Mannschaft wird auf jeden Fall Platz zwei, drei oder vier belegen und gehört damit zu dem Führungs-Kleeblatt der Oberliga, das sich mit großem Punkteabstand vom Rest der Liga abgehoben hat. Platz eins war diese Saison aufgrund der Kontinuität und Leistungsstärke des TV Kirchzell nicht erreichbar.

Trotzdem spielte die TSG eine gute Saison, mit Björn Beilstein übernahm ein junger Trainer die sportliche Verantwortung und es mussten sechs Neuzugänge integriert und ein neues Spielkonzept etabliert werden. Das ist in den meisten Spielen auch gelungen, aber gerade in den Spitzenspielen zeigte sich deutlich, dass es in der Breite des Kaders fehlte. Hierauf wurde reagiert und die notwendigen Entscheidungen getroffen.

Den Verein verlassen werden Philipp Keller (Trainer beim TV Groß-Umstadt), Tristan Funk (HSG Dotzheim/Schierstein), Gregor Berres und Julian Kunzendorf (beide HSG Odenwald). Der Falken-Führung war daran gelegen, die junge Mannschaft weitgehend zusammen zu halten und ihr Gelegenheit zu geben, sich in Ruhe weiter leistungsmäßig nach oben zu entwickeln. Der Verein konnte alle Leistungsträger in Groß-Bieberau halten und ihre Verträge wurden verlängert.

 

Der Kader stellt sich wie folgt auf:

Tor:

Przemyslaw Witkowski, Marko Ivankovic, Julius Gehring, Mika Trautmann

Feld:

Robin Büttner, David Lubar, Kevin Kunzendorf, Robin Hübscher, Nisse Nehrdich, Lasse Trautmann, Thomas Becker, Nils Günther und Dennis Weit.

Trainer:

Björn Beilstein. – Co Trainer: Dennis Rybakov (neu),. –  Torhüter-Trainer: Marko Ivankovic (neu). –  Teammanager und Jugendkoordinator: Ferenc Szlauko´.

Neu hinzu kommen:

Florian König (26, Germania Großsachsen, Oberliga Baden-Württemberg, Rückraum Mitte), Max Diesterweg (19, SV Erbach, BOL/HG Oftersheim/Schwetzingen, A Junioren Bundesliga, Rückraum Links), Damjan Jajic (21, KC Veszprem Akademie, 1. Liga Ungarn Junioren, Rückraum Mitte) und Jakob Feick (18, aus der eigenen Jugend, Kreis). Ergänzt wird der Kader noch durch die A-Jugendlichen Tom Dries (17, TV Groß-Umstadt) und Jonas Schott (17, HSG Rodenstein).

Als neuer Co Trainer konnte der beliebte, langjährige Leistungsträger in Liga 2 und 3, Dennis Rybakov verpflichtet werden, der auch als Verbindungsglied zwischen Jugend und Aktiven fungieren wird. Er soll insbesondere die individuelle Entwicklung der Spieler voran treiben und die Eingliederung der jungen Spieler und des Unterbaus in den Leistungshandball weiter fördern.

Veränderungen gibt es auch in der Bieberauer Handball Marketing UG, die den Spielbetrieb der ersten Mannschaft regelt. Die sportliche Leitung übernimmt der langjährige Spieler Groß-Bieberaus in der 2. und 3. Bundesliga, Michael Malik. Der langjährige Manager Georg Gaydoul wird sich nach Rundenende aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Er bleibt Geschäftsführer der Handball Marketing UG und wird weiterhin von Michael Rodenhäuser (Finanzen), Michael Blechschmitt (Kommunikation/Presse), Peter Martin, Bastian Gaydoul und Dr. Sebastian Schellhaas unterstützt.

Wie geplant kehrt Bieberau auch zur Handball-Spielgemeinschaft mit dem TSV Modau zurück und tritt wieder als HSG Bieberau/Modau mit drei Männer-, zwei Damen- und einer Jugendabteilung an.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, brachte der TV Gelnhausen einen Sieg aus Düsseldorf mit. Die HSG Hanau gab in Krefeld alles, doch es hat nicht gereicht.

 

TV Gelnhausen mit Sieg in Düsseldorf

Der TV Gelnhausen wirft auch nächste Saison seine Handbälle in der dritten Liga. Lange blieb das Spiel bei interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen offen, am Ende konnte der TVG sich aber mit 25:20 (10:11) durchsetzen und so vorzeitig den Klassenerhalt perfekt machen. Mit dem Auswärtserfolg festigten die Barbarossastädter den siebten Tabellenplatz.

„Nachdem der Klassenerhalt geschafft ist, möchte ich ein Lob an meine Mannschaft aussprechen. Wir hatten während der Runde in einer qualitativ abermals aufgewerteten Liga eine ganze Reihe von Verletzungen und demzufolge personelle Ausfälle zu verzeichnen. Hinzu kam der tragische Tod von Tim Altscher. Andere Mannschaften wären nach solchen Ereignissen vielleicht auseinandergefallen. Aber wir sind als Team und Verein zusammengerückt und haben diese Herausforderungen als TVG-Familie gemeistert“, wusste Cheftrainer Matthias Geiger den Erfolg richtig einzuordnen.

Das Team um Kapitän Jonathan Malolepszy erwischte ohne die verletzten Jannik Geiser, Fynn Hilb und Michael Hemmer zunächst den etwas schlechteren Start in die Partie. Sebastian Bliß, der Schlussmann von Düsseldorf-Ratingen, war von Beginn an präsent und hielt in der Anfangsphase nicht nur zwei Siebenmeter, sondern auch einige gut herausgespielte Würfe des TVG.

Doch auch sein Gegenüber auf Gelnhäuser Seite, Alexander Bechert, zeigte sich in guter Verfassung und sorgte dafür, dass der Rückstand in der Anfangsphase nicht zu hoch ausfiel. Nach 15 Minuten führte der Gastgeber beim Stand von 8:5 erstmals mit drei Toren. Geiger nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein. Mit Erfolg. Die Abwehr stellte Düsseldorf-Ratingen immer wieder vor Probleme, sodass den Gastgebern zwölf Minuten lang kein Tor gelang.

Der TVG spielte sich durch sein gutes Tempospiel vereinzelt Möglichkeiten auf schnelle Tore heraus. Doch der in der ersten Hälfte bärenstark agierende Keeper Bliß sorgte dafür, dass der TVG den Rückstand nur langsam aufholen konnte. Nachdem sich die Barbarossastädter in der 21. Minute auf ein Tor herangekämpft hatten (7:8), blieben sie dran und gingen durch ein Tor von Leon David in der 30. Minute beim Stand von 10:11 mit einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause.

Gelnhausen mit stabiler Abwehr

In der zweiten Hälfte stellte der TV Gelnhausen weiterhin eine sehr stabile und agile Abwehr und nutzte vorne die eigenen Tormöglichkeiten besser als im ersten Durchgang. So konnte das Team nach 37 Minuten durch ein Siebenmetertor von Yannik Mocken das erste Mal in diesem Spiel mit 14:13 in Führung gehen. Auch Julian Lahme, der für Bechert nun das Tor hütete, konnte sich immer wieder auszeichnen.

Das Anspiel an den Kreis funktionierte in der zweiten Spielhälfte beim TVG besonders zuverlässig, so dass sich das Team von Coach Geiger zwischenzeitlich mit drei Toren absetzte. Düsseldorf-Ratingen gab sich jedoch noch nicht auf und traf in der 50. Minute zum Anschlusstreffer (19:20).

„In der hektischen Schlussphase hat Ratingen nochmal auf eine offensive Abwehr umgestellt. Wir sind aber souverän geblieben, haben unsere Tore verwandelt und dann noch verhältnismäßig deutlich gewonnen“, lobte Geiger das Auftreten seiner Mannschaft in den Schlussminuten. So erzielte das Gelnhäuser Team noch fünf Tore in den letzten zehn Minuten und Torben Fehl setzte in der 60.Minute den Schlusspunkt zum 25:20 für den TV Gelnhausen.

„Wir wussten, dass Ratingen hier auf keinen Fall das Spiel herschenken wird. Dementsprechend hatten wir heute einen sehr bissigen Gegner. Wir freuen uns aber, dass wir gegen eine erfahrene Mannschaft so eine souveräne Leistung gezeigt haben und jetzt den vorzeitigen Klassenerhalt feiern können“, sagte Chef-Trainer Matthias Geiger.

 

Hanau hat 60 Minuten alles gegeben

Es sind herausfordernde Wochen, die das Team der HSG Hanau momentan bewältigen muss. Vier Spieltage vor dem Saisonende gehen die ersatzgeschwächten Grimmstädter personell auf dem Zahnfleisch und ausgerechnet nun musste die HSG-Sieben beim Tabellenzweiten HSG Krefeld Niederrhein antreten. Am Ende unterlagen Ritter, Adanir & Co. den „Eagles“ mit 26:34 (13:14) und das trotz einer aufopferungsvollen Leistung. 40 Minute lang agierten die Grimmstädter auf Augenhöhe mit dem jetzt feststehenden Teilnehmer an der Aufstiegsrunde.

„Ich glaube jeder hat gesehen, dass wir heute nicht mit voller Kapelle auflaufen konnten“, so Geist. „Dennoch hatten wir uns ein paar Sachen ausgedacht, die auch bis zur Pause ganz gut funktioniert haben.“ Wie schon im Hinspiel, in dem sich Hanau ein Unentschieden gegen die „Eagles“ erkämpft hatte, präsentieren sich die Grimmstädter als unangenehmer Gegner für die Hausherren.

Im Nordrhein-Westfälischen musste Geist erneut auf Max Bergold, Luca Braun, Robin Marquardt und Cedric Schiefer verzichten. Zudem fehlten auch Jonas Ahrensmeier, Torben Scholl, Niklas Schierling und Philipp Busse, sodass Hanau am Samstagabend mit nur neun Feldspielern in Krefeld antrat. Aus der Oberliga-Mannschaft hatte Geist kurzfristig Marco Müller nachnominiert, der viele Spielanteile erhielt und per Siebenmeter auch sein erstes Drittligator erzielte.

Hanau in den ersten 30 Minuten auf Augenhöhe

Vor 918 Zuschauer in der Glockenspitzhalle Krefeld nahm die HSG Hanau die Herausforderung mit großer Moral an und hielt 40 Minuten lang in hitziger Atmosphäre dagegen. Hanau war es auch, dass in den ersten Minuten mehr vom Spiel hatte und die Gastgeber mit viel Einsatz in der Deckung vor Probleme stellte. Max Moock, der zwischenzeitlich auf der vorgezogenen Position verteidigte, stibitzte Krefelds Lukas Hüller in der achten Minute den Ball und verwertete den Tempogegenstoß sicher zum 5:2.

Im Duell mit dem Tabellenzweiten setzte Geist am Samstagabend über weite Strecken auf ein Sieben-gegen-Sechs, welches Hanau eigentlich nur selten spielt. Gerade aber das Kreisläufertrio präsentierte sich gegen die resolute Deckung der Hausherren als das richtige spielerische Mittel. Nur wenig später wurde Paul Hüttmann mit einem sehenswerten Pass von Jan-Eric Ritter in Szene gesetzt und stellte damit auf 8:6 (14.). Hüttmann war es auch, der von der Siebenmeterlinie beim 9:7 die letzte Hanauer Führung herauswarf.

In der Folge gelang den Hausherren nun mehr der Zugriff auf das Spiel, während Hanau einige Möglichkeiten liegen ließ. Krefeld drehte mit dem eigenen 10:9 (22.) erstmals den Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Nach einer Zeitstrafe gegen Nils Schröder im HSG-Innenblock ging Krefeld dann sogar mit 13:10 (28.) in Front. Geist nahm die Auszeit und gab seiner Mannschaft für die Schlussphase der ersten Hälfte neue Instruktionen mit auf den Weg. Das gelang, denn die letzten beiden Minuten gewann Hanau, dank Treffern von Rivic, Jusys und Ritter, mit 3:1 und nahm so noch ein 13:14 mit in die Pause.

Wenig Wechseloptionen

Auch im zweiten Durchgang hielten die Grimmstädter, angeführt von Ritter und Jusys, weiter dagegen und belohnten sich mit den Ausgleichstreffern beim 16:16 (35.) und 18:18 (38.). Nachdem Rivic aber zum 19:19 (40.) erfolgreich verwertet hatte, schienen beim jungen Hanauer Team langsam die Kräfte zu schwinden. Krefeld nutzte die Schwächephase konsequent aus und erhöhte auf 22:19 (44.).

In der Schlussphase bäumte sich Hanau, wie bereits im ersten Durchgang, noch einmal auf. Im System mit zwei Kreisläufer wurde Nils Schröder freigespielt, der dafür verantwortlich war, dass man mit dem 21:23 (47.) weiterhin an den Gastgebern dranblieb.

Das Krefelder Team, welches nun bereits eine Dreiviertelstunde von den Grimmstädtern beim Vorhaben „Aufstiegsrundenqualifikation“ gestört wurde, erhöhte nun doch noch einmal deutlich den Druck und nutzte seine Chancen besser. Mit dem 27:22 von Krass in der 52. Minute legten die Hausherren erstmals auf fünf Tore vor und gaben diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. „Mein Team hat in der 2. Halbzeit tapfer gekämpft und alles gegeben“, lobte Geist. „Das es dann irgendwann kippt ist ärgerlich, denn bis zum 19:19 waren wir am Gegner dran. Glückwunsch an Krefeld und ebenso Gratulation zur Qualifikation für die Aufstiegsrunde.“

 

 

 

Die Bilder haben uns Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.