Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Nach dem dritten Platz beim Weltcup in Varese geht die Reise auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Paris für den Deutschland-Achter in Szeged weiter. In Ungarn hat das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes bei den Europameisterschaften vom 25. bis 28. April die Medaillen im Visier. Mit Marc Kammann und Mark Hinrichs geht auch ein Zweier ins Rennen.

Der Weltcup in Varese vor knapp zwei Wochen war die erste Standortbestimmung für den Deutschland-Achter, die mit dem dritten Platz hinter den Niederlanden und den siegreichen Briten endete. „Das war für uns der Auftakt gegen die internationale Konkurrenz. Dabei haben wir auch Dinge bemerkt, wo wir noch rangehen können. Wir haben die kurze Zeit intensiv genutzt und wollen uns weiter auf unsere Stärken besinnen“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge und gibt die Richtung vor: „In Szeged wollen wir versuchen, weiter nach vorne zu rutschen. Unser erklärtes Ziel ist es, um die Medaillen mitzufahren.“

Sechs Achter gemeldet

Für die Europameisterschaften sind sechs Achter gemeldet. Der Deutschland-Achter tritt in seiner Originalbesetzung mit Hannes Ocik, Wolf-Niclas Schröder, Torben Johannesen, Max John, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Laurits Follert, Benedict Eggeling und Steuermann Jonas Wiesen an. Wie beim Weltcup in Varese werden auch Großbritannien, Italien, Österreich und Rumänien ins Rennen gehen. Die Rumänen schicken diesmal allerdings ihr A-Boot, nachdem in Varese der Nachwuchs ran durfte. Neu am Start ist der Achter der Ukraine. Diesmal nicht mit dabei sind die Niederlande und der zweite italienische Achter. „Großbritannien ist momentan der Maßstab. Wir wollen attackieren“, so Tschäge.

Zwei Rennen wartenn auf die Deutschen

Auf den Deutschland-Achter warten bei der EM zwei Rennen. Zunächst wird es im Bahnverteilungsrennen am Donnerstag (geplanter Start um 13.27 Uhr) darum gehen, sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen, dann werden beim Finale am Samstag um 15.26 Uhr die Medaillen ausgefahren. „Wir wollen das Bahnverteilungsrennen als Übungsrennen nutzen und schon voll fahren“, kündigt Tschäge an. Das wird wohl auch für die anderen Boote gelten.

Große Zweier-Konkurrenz

Als Ersatzleute sind Marc Kammann und Mark Hinrichs bei den Europameisterschaften am Start. Sollte es zu keinen Ausfällen im Deutschland-Achter kommen, wird das Duo im Zweier ins Rennen gehen. Insgesamt 17 Boote sind in der Zweier-Konkurrenz gemeldet, darunter Kroatien, Großbritannien, die Niederlande, Italien, Rumänien und die Weltmeister aus der Schweiz. Der Zweier mit Sönke Kruse und Julius Christ sowie der Vierer ohne Steuermann treten bei der EM nicht an. Sie bereiten sich intensiv auf die Olympia-Qualifikationsregatta, die vom 19. bis zum 21. Mai  in Luzern stattfinden, vor.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhageman zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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Fußball- Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH leiht den aktuellen U20-Nationalkeeper Nahuel Noll für ein Jahr von der TSG Hoffenheim aus. Als „Torhüter-Toptalent“ bezeichnete die TSG Hoffenheim Nahuel Noll, als sie die Vertragsverlängerung bis 2027 mit dem 21-Jährigen bekannt gaben. Beim Kleeblatt soll sich Noll nun weiterentwickeln und die nächsten Erfahrungen sammeln.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung der SPVGG:

„Trotz seiner erst 21 Jahre hat Nahuel einiges an Erfahrung im Herrenbereich, der schon seit rund zwei Jahren im Regionalliga-Team der Hoffenheimer gesetzt ist. Als junger Spieler möchte er nun natürlich Spielpraxis auf möglichst hohem Niveau sammeln und sieht, dass sich junge Spieler das bei uns erarbeiten können, so wie Jonas in dieser Saison“, so Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi. 

Der 1.91 Meter große Keeper war sowohl im U17- als auch danach im U19-Bundesliga-Team der TSG die Nummer eins. Mit 18 Jahren stand Noll zum ersten Mal im Profi-Kader der TSG und kommt bisher auf elf Kader-Nominierungen beim Bundesligisten. In der zweiten Mannschaft der Hoffenheimer ist der gebürtige Münchner in der Regionalliga Stammtorhüter und hielt in bisher 61 Einsätzen 27 mal die Null.

„Die TSG hat Nahuel nicht ohne Grund frühzeitig bis 2027 gebunden. Nahuel hat im Gespräch mit uns einen sehr guten und klaren Eindruck gemacht. Er kennt die Spielweise mit einer hohen Verteidigungslinie und gleichzeitig einem ballsicheren Aufbau, was ihm die Anpassung an unser Spiel vereinfachen wird“, sagt Alex Zorniger, Trainer der Spielvereinigung.

2021 gab Noll sein Debüt mit dem Adler auf der Brust in der U19-Nationalmannschaft. Danach wurde der Torhüter auch für die U20-Auswahl des DFB nominiert, wo er bereits gemeinsam mit den beiden Fürthern Armindo Sieb und Robert Wagner auf dem Feld stand. Sechs Einsätze stehen für Noll aktuell für die deutsche U20 auf dem Papier.

„Ich denke, dass ich hier bei der Spielvereinigung die optimalen Bedingungen habe, den nächsten Schritt zu gehen. Natürlich hört man dann auch von anderen jungen Spielern aus Fürth, wie hier gearbeitet wird. Das in Kombination mit den Gesprächen mit den Verantwortlichen hat mich sofort überzeugt, mich hier beweisen zu wollen“, so Noll nach der Vertragsunterschrift.

 

Das Bild hat uns die SPVGG GREUTHER FÜRTH zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat sich für die kommende Runde die Dienste von Romas Aukstikalnis gesichert. Der 20jährige Litauer gilt als junges Talent auf der zentralen Rückraumposition und ist Teil der litauischen Nationalmannschaft. Beim TV Großwallstadt will Aukstikalnis sich nun stetig weiterentwickeln und Spielerfahrung in der zweiten Liga sammeln.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich auf den Neuzugang: „Romas ist ein sehr talentierter Spieler, der mit seinen 20 Jahren eine Investition in die Zukunft ist, aber auch schon nächste Saison mit Mario und Kuno Akzente auf Rückraum Mitte setzen soll. Er hat sich in den Trainingseinheiten bei uns super präsentiert und ich freue mich auf seine Entwicklung.“

Auch Trainer Michael Roth findet lobende Worte: „Mit Romas bekommen wir genau den Spieler, den wir gesucht haben. Er bringt eine hohe Spielgeschwindigkeit mit, ist sehr gut im 1 gegen 1 und verfügt über ein tolles Wurfverhalten im Neun-Meter-Raum. Er hat im Probetraining voll überzeugt und wir sind uns sehr sicher, dass wir mit ihm noch einen weiteren spielstarken Mittelmann bekommen werden.“

Romas Aukstikalnis selbst freut sich auf seinen Umzug nach Großwallstadt: „Ich bin sehr glücklich über die Chance, nächstes Jahr mit dem TV Großwallstadt in der 2. Liga spielen zu dürfen und freue mich auf die neue Herausforderung.“

Der junge 1.87 Meter große Spieler wurde am 14.06.2003 in Litauen geboren. In der Saison 2020/21 lief er für den HC Amber Vilnius auf, wechselte danach zu Skjern Håndbold, bis er 2023 beim HC Empor Rostock unterschrieb. Beim TV Großwallstadt erhält er einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2027.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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In der Handball Oberliga Hessen hat der TV Kirchzell die Tabellenführung ausgebaut und die ESG Gensungen/Felsberg über 60 Minuten beherrscht. Die Tuspo Obernburg musste in Kleenheim eine klare Niederlage hinnehmen, während sich Groß-Bieberau an Petterweil schadlos hielt.

 

Kirchzell in super Form

Landrat Jens Marco Scherf führte durch die Partie

Mit einem ungefährdeten 36:25 (19:13)-Erfolg besiegte der TV Kirchzell die ESG Gensungen/Felsberg vor einer vollen Miltenberger Sporthalle und machte mit diesem Sieg einen Riesenschritt Richtung Meisterschaft. Es war, wie TVK-Kapitän Jan Blank vor dem Match sagte: “Wir müssen gleich zu Beginn dagegen halten, so dass der Gegner schon nach ein paar Minuten an die Heimfahrt denkt und keinen Spaß am Spiel bekommt.” Das ist den Kirchzellern super gut gelungen, denn Jan Blank und Co. führten schnell mit 5:1. Ehe die ESG wusste, wie ihr geschah, wurde sie regelrecht überrannt und nach 13 Minuten stand es 8:2 für den TVK. Die schönsten Tore erzielte Ievgen Zhuk – egal, ob per Tempogegenstoß, ob er dem Gegner den Ball klaute oder per Strafwurf. In der 22. Minute wechselte ESG-Trainer Frank Eidam seine Torhüter, brachte Erik Ullrich für Lukas Voß. Doch auch diese Maßnahme brachte nichts und mit 19:13 wurden die Seiten gewechselt.

In Halbzeit zwei stand es nach fünf Minuten 21:14 und es sah nach einer Klatsche für die Gäste aus. Diese wehrten sich, standen in der Abwehr etwas besser und TVK-Trainer Andi Kunz sagte anschließend: “Wenn wir nachgelassen hätten, dann wäre der Gegner sofort dagewesen. Aber so hat das meine Mannschaft sehr gut gelöst und wir sind einem sicheren Sieg entgegen gezogen.”

Die ESG probierte es mit dem siebten Feldspieler. Doch auch darauf war der TVK gut eingestellt und hielt den Acht-Tore-Vorsprung fast kontinuierlich. 28:20, 31:23 und 33:25 (55.) hieß es im weiteren Verlauf. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg auf dem Konto des TVK. Er hat sich damit einen weiteren Matchball im Kampf um die Meisterschaft gesichert. Gegen Ende der Partie setzten die Einheimischen ihre jungen Spieler ein und gaben diesen Spielpraxis. Joshua Löffelmann im Tor machte seine Sache sehr gut und ein großes Lob geht an die komplette Mannschaft, aus der allerdings Kapitän Jan Blank herausstach. Er ging mit viel Kampfgeist und Willen mit gutem Beispiel voran, gab den Takt vor und profitierte auch aus dem starken Rückraum.

TV Kirchzell und ESG Gensungen/Felsberg vor der Begegnung

Andi Kunz bedankte sich beim tollen Publikum: “Vor so einer Kulisse zu spielen, ist Wahnsinn. Danke für Eure Unterstützung. Ein ganz großes Kompliment geht an die Mannschaft. Sie hat alles gegeben und sehr gut gespielt.”

 

 

 

 

 

Lange Gesichter bei der Tuspo

Im Auswärtspiel bei der HSG Kleenheim-Langgöns wollte die Tuspo Obernburg einiges deutlich besser machen als im Heimspiel gegen Petterweil, aber die Mannschaft von Trainer Rudi Frank kam aus Kleeheim mit einer klaren 22:17 (8:15)-Niederlage zurück.

Bei den abstiegsbedrohten Mittelhessen fanden die Gäste extrem schlecht ins Spiel. Nach elf Minuten lagen die Römerstädter bereits mit 2:7 im Rückstand und Trainer Frank musste seine erste Auszeit nehmen. Mit zwei Toren in Folge konnte Tobias Raab zwar anschließend etwas verkürzen, aber die Gastgeber fanden immer wieder Lücken in der löchrigen Tuspo-Abwehr und bauten ihre Führung Mitte der ersten Hälfte weiter aus. Da auch im Angriff der Obernburger wenig zusammenlief, hatte sich die HSG beim 11:5 in der 17. Minute schon deutlich abgesetzt und beim Spielstand von 15:8 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Tuspo hatte sich einiges vorgenommen

In der Halbzeitpause hatte sich die Tuspo dann einiges vorgenommen, aber die Angriffsbemühungen hatten auch zu Beginn der zweiten 30 Minuten wenig Erfolg. In der 40. Minute war Kleenheim beim 18:12 schon klar auf Siegkurs, doch die Römerstädter kämpften sich noch einmal leidenschaftlich zurück und konnten bis acht Minuten vor Schluss auf drei Tore verkürzen (21:18). Aber um in dieser Phase das Spiel noch einmal zu drehen, fehlte dann auch in einigen Szenen das notwendige Glück und so konnte Kleenheim das Spiel am Ende mit 27:22 deutlich für sich entscheiden.

Der enttäuschte Tuspo-Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „ Aktuell finden wir nicht aus unserer kleinen Krise raus und wenn wir am kommenden Sonntag gegen die TSG Münster eine Chance haben wollen, müssen wir viele Dinge deutlich besser machen.“

 

 

Falken mit gewaltiger Steigerung in Halbzeit zwei

Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel für die Groß-Bieberauer, denn der Petterweil musste unbedingt noch Punkte sammeln um nicht noch in die kritische Abstiegszone zu rutschen. Am Ende gewann die TSG verdient mit 26:20 (9:12).

Die Hausherren gingen munter ans Werk und versuchten den Falken durch eine, manchmal etwas überzogene Motivation, in der Abwehr den Schneid abzukaufen. Das gelang ihnen nur bedingt in einigen Szenen, denn die Falken reagierten darauf gelassen. Leider musste Robin Büttner nach einem Foul beim Gegenstossversuch verletzt vom Platz und konnte nur noch bedingt weiter spielen. Das schwächte die Falken zusätzlich, denn sie mussten auch auf den verletzten Kevin Kunzendorf verzichten und hatten ab der 25. Minute damit keinen Linkshänder mehr auf dem Feld. Kurios, dass Bieberaus Philipp Keller in der 30. Minute bei einer regelkonformen Abwehr des Gegenstosses dafür eine Zeitstrafe bekam und Petterweil mit einem Strafwurf auf 12:9 erhöhen konnte. Das war auch gleichzeitig das Halbzeitergebnis.

Keine guten Aussichten

Keine guten Aussichten für die Falken, die wieder vier A-Junioren aufgeboten hatten und mit Büttner und Kunzendorf die beiden besten Torschützen ausfielen. Doch offenbar hatte Trainer Björn Beilstein die richtigen Worte in der Halbzeitpause gefunden, denn das Bieberauer Team kam wie verwandelt aus der Kabine, glich in der 36. Minute zum 13:13 aus und übernahm fortan die Spielkontrolle. Dabei wurde ihnen in dieser Spielphase auch noch ein glasklarer Treffer von Nehrdich verweigert. Der Petterweiler Trainer spürte die Wende im Spiel, denn in der 38. Minute (13:14) und in der 44. Minute (15:19) versuchte er durch zwei Auszeiten seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.

Das gelang ihm aber nicht und so konnte Bieberau den Vorsprung weiter ausbauen (22:17, 50. Minute), spielte aus einer starken Abwehr mit einem gut aufgelegten Julius Gehring im Tor mit viel Druck nach vorne. Der daraus entstandenen Überlegenheit konnte Petterweil nichts mehr entgegen setzen und musste in der 54. Minute sogar einen Sieben Tore Vorsprung der Falken hinnehmen. Robin Hübscher erhöhte auf 25:18 – der Auswärtssieg war perfekt. Am Ende stand ein verdienter 26:20-Erfolg für die Falken auf der Anzeigetafel.

Groß-Bieberaus Trainer Björn Beilstein meinte: „Wir haben das heute sehr gut gemacht. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit, trotz einiger Handicaps, wieder zurückgekämpft und Moral bewiesen. Unsere Abwehr und Julius im Tor haben nur noch 8 Treffer zugelassen und im Angriff haben wir mit druckvollem Spiel überzeugt, dabei sogar noch einige klare Torchancen liegen lassen. Ich bin sehr zufrieden.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, musste sich die HSG Hanau knapp geschlagen geben. Auch der TV Gelnhausen konnte gegen Krefeld nicht gewinnen. Einzig Nieder-Roden fuhr gegen Homburg einen Sieg ein.

 

HSG Hanau verliert daheim

Am Samstagabend unterlag die HSG Hanau daheim gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf mit 27:28 (13:12). Dabei machte das stark verjüngte Team von Trainer Hannes Geist gegen das Handball-Leistungszentrum gerade in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel, hatte dann aber in den letzten 20 Minuten keine Körner mehr, um die Partie auch für sich zu entscheiden. Die Bundesliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen schaffte in den letzten Spielsekunden noch den späten Führungstreffer und nahm beide Punkte mit nach Hause.

„Sicherlich haben wir heute auch einige Dinge falsch gemacht, die wahrscheinlich dazu geführt haben, dass wir diese Spiel noch gedreht bekommen“, monierte Geist nach dem Abpfiff der Partie, fand aber auch zugleich viele lobende Worte für seine Mannschaft: „Das Team, das heute auf dem Feld stand, hat alles auf dem Platz gelassen, sich reingehauen und gerade in der 1. Halbzeit ein tolles Spiel abgeliefert.“

Nachdem zuletzt bereits HSG-Kapitän Max Bergold, Mittelmann Robin Marquardt sowie Goalgetter Cedric Schiefer den Grimmstädter verletzungsbedingt gefehlt hatten, erwischte es im Abschlusstraining am Freitagabend auch noch Luca Braun. Bedingt durch die zahlreichen Ausfälle nominierte Geist aus der A-Jugend nach. Sebastian Hein und Jost Warm standen am Samstagabend erstmals im Aufgebot der HSG und kamen beide auch zu ihren ersten Drittliga-Minuten.

Trotz der schwierigen Ausgangslage machte Hanau gerade im ersten Durchgang ein richtig gutes Spiel. Rechtsaußen Dennis Gerst rückte für den Tabellenfünften der Staffel Süd-West wieder auf die Mittelposition, flankiert von Jan-Eric Ritter und Jonas Ahrensmeier im Rückraum. Letzterer bildetet mit Abwehrkante Dziugas Jusys auch das Hanauer Deckungszentrum. Mit viel Leidenschaften wollten die Hausherren gleich von Beginn an dem Spiel ihre Stempel aufdrücken und führten dank starker Deckungsarbeit und konsequenter Chancenverwertung schnell mit 2:0 durch Paul Hüttmann (2. Minute).

Nach einer weiteren Parade von Torhüter Can Adanir räumten die Gastgeber für Julian Fulda auf Linksaußen ab, der sich nicht lange bitten ließ und das 4:1 (6.) markierte. Obwohl Friesenheim-Hochdorf in der Folge dranblieb, verteidigte Hanau den Vorsprung. Den einzigen Vorwurf, den sich das junge Hanauer Team machen musste war, dass die HSG zum Seitenwechsel nicht höher führte. Stattdessen nutzte das HLZ die seine Möglichkeiten besser und kam mit dem 12:13 zur Pause wieder heran.

In der zweiten Halbzeit kippt das Spiel

Ähnlich wie die Grimmstädter setzte auch das HLZ Friesenheim-Hochdorf am Samstagabend auf gefährliches und schnelles Konterspiel und das Team von HLZ-Coach Gabriel Schmiedt kam damit auch zu Erfolgen. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Gäste schnell den Ausgleich und legten wenig später sogar auf 20:16 (43.) vor. Geist nahm die Auszeit und versuchte sein Team neu einzustellen, welchem in dieser Phase einige Ballverluste unterliefen. Die Ansprache zeigte Wirkung, denn direkt danach kämpften sich die Hanauer wieder heran und beim 25:25 (57.) war wieder alles offen.

In den Schlussminuten wurde das Geschehen auf dem Feld dann hektisch: Fulda sah in der 58. Minute eine recht hart ausgelegte Zeitstrafe. Doch selbst von der späten Unterzahl ließ sich die HSG nicht entmutigen: Rivic wurde am Kreis erneut freigespielt und warf mit dem 26:26 erneut den Ausgleich ein. Wenig später verlud Gerst seinen Gegenspieler und stellte noch einmal auf 27:27 (60.). Friesenheim-Hochdorf hatte nun alle Zeit der Welt, spielte seinen letzten Angriff enorm lange aus, fand seinen Kreisläufer und kam so noch zum späten 28:27-Siegtreffer.

„Meine Spieler – egal ob jung oder ob alt – haben heute, unter diesen Bedingungen, einen überragenden Job gemacht. Man muss bedenken, dass Nils Schröder, Max Moock und Torben Scholl und die beiden Youngster gestern bereits gegen Bruchköbel in der Oberliga gespielt haben“, sagte Geist und fügte hinzu: „Auch wenn wir das nicht gerne thematisieren: Wir gehen natürlich auch auf dem Zahnfleisch, aber trotzdem sind im Training alle verfügbaren Spieler da und geben alles, auch wenn es heute nicht zu den zwei Punkten gereicht hat.“

 

 

TV Gelnhausen lieferte mitreißenden Kampf

Der TV Gelnhausen zeigte am Samstagabend eine tolle kämpferische Leistung gegen die Topmannschaft der HSG Krefeld Niederrhein. 700 Zuschauer waren in die Rudi-Lechleidner-Halle gekommen, um das Spektakel zu sehen bei dem der TVG dieses Mal den Kürzeren zog. Die Rotweißen mussten sich erst in den letzten Minuten des Spiels geschlagen geben und verloren am Ende mit 27:32 (16:19).

„Glückwunsch an die HSG Krefeld. Sie sind nicht umsonst auf dem zweiten Platz. Wir haben heute weniger Fehler gemacht und eine bessere Abschlussquote gehabt. Das freut mich sehr, aber gegen so eine Topmannschaft fehlt es noch ein bisschen an Erfahrung“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger zum Spiel.

Neben den Langzeitverletzten Jannik Geisler und Fynn Hilb fehlte dem TVG beim Spiel gegen den Tabellenzweiten auch Michael Hemmer im Kader. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo an den Tag, kamen zu schnellen Toren und es entwickelte sich ein torreiches Spiel. Die Gäste erwischten dabei den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Die Barbarossastädter fanden aber in der Folgezeit stets eine Antwort und ließen sich nicht abschütteln. In Gegenteil.

Nach zwei starken Balleroberungen in der Abwehr von Thimo Wagner und zwei Toren im Gegenzug auf der anderen Seite, konnte der TV Gelnhausen in der 22. Minute zum ersten Mal beim Stand von 13:11 mit zwei Toren in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt merkten die Fans in der Halle, dass an diesem Abend mehr drin sein könnte und ließen die junge Gelnhäuser Mannschaft besonders viel Unterstützung spüren.

Im Anschluss konnte die HSG aus Krefeld jedoch durch gut herausgespielte Tore und technische Fehler des TV Gelnhausen die Führung wieder zurückerobern. Kurz vor der Halbzeit setzten sich die Krefelder sogar ein wenig ab und sorgten durch einen direkt verwandelten Freiwurf von Robert Krass nach Ablauf der Zeit für einen Drei-Tore-Rückstand des TVG zur Pause (16:19).

Gast erwischte besseren Start

Auch im zweiten Durchgang erwischte der Gast den besseren Start und baute durch zwei weitere Treffer den Vorsprung auf fünf Tore aus. Doch das Gelnhäuser Team zeigte einmal mehr seine herausragende Moral und gab sich nicht auf.  Als die Rotweißen in der 40. Minute beim Stand von 20:22 wieder auf zwei Tore aufgeschlossen hatten, hielt es niemanden in der Rudi-Lechleidner-Halle mehr auf seinen Sitzen. Die Fans machten der Hölle Süd alle Ehre und trugen die Spieler in dieser starken Phase durch das Spiel. So konnte der TVG den Schwung mitnehmen und in der 47. Minute durch ein Tor von Malolepszy beim Stand von 25:25 den viel umjubelten Ausgleich erzielen.

Acht Minuten vor Schluss stand das Spiel immer noch auf Messers Schneide. In der Schlussphase zeigte die HSG Krefeld jedoch, warum sie in der Tabelle so weit oben stehen. Eiskalt nutzten sie einige technische Fehler des TV Gelnhausen aus und besiegelten mit einem 6:0-Lauf dessen Niederlage. In der 60. Minute traf Malolepszy noch einmal und setzte den Schlusspunkt zum 27:32.

„Wir haben in der zweiten Hälfte eine tolle Abwehr gestellt und es Krefeld richtig schwer gemacht. Zum Schluss haben wir zu viele Fehler gemacht, was Krefeld sofort ausgenutzt hat. Fünf Tore Rückstand sind mir am Ende zu viel, weil es nicht die außergewöhnliche Leistung widerspiegelt, die wir gezeigt haben. Die Mannschaft hat heute einmal mehr toll gekämpft und eine bewegliche Abwehr gespielt. Das ist eine tolle Basis. Wir sehen Woche für Woche, dass die Mannschaft das schon kann. Das müssen wir jetzt weiter ausbauen und dann freuen wir uns auf das nächste Spiel“, lobte Chef-Trainer Geiger die Leistung des Teams.

„Großes Kompliment an Gelnhausen! Wie die 60 Minuten Gas geben, nicht aufgeben und ihr Spiel durchziehen ist schon bemerkenswert“, hob auch Gäste-Trainer Mark Schmetz die Leistung der Rotweißen hervor.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist Tv Großwallstadt hat am vergangenen Sonntag den TV Hüttenberg mit 29:26 (11:10) besiegt und damit den Derbyfluch beendet. Nachdem bereits das Hinspiel gegen die Mittelhessen nach acht sieglosen Derbyspielen gewonnen wurde, hat die Mannschaft um Trainer Michael Roth jetzt auch das Auswärtsspiel in Hüttenberg für sich entschieden.

Obwohl die Gäste verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt immer noch einige Ausfälle wie Florian Eisenträger, Stefan Salger, Finn Wullenweber und Simon Strakeljahn zu verzeichnen haten, haben sie dem Druck in der Hüttenberger Halle standgehalten und einen wichtigen Auswärtssieg erspielt. Es war der dritte in Folge.

Die erste Hälfte war definitiv das Duell der Torhüter. Petros Boukovinas auf Seiten des TVG überzeugte mit elf Paraden, Simon Böhne hielt zehn Bälle für die Heimmannschaft. In diesen 30 Minuten entwickelte sich eine Partie, in der die Führung immer wieder wechselte und der TV Großwallstadt mit einem knappen Vorsprung (11:10) in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Moritz Klenk sofort auf 12:10, die nachfolgenden Minuten nutzte der TV Hüttenberg dann aber zunächst mit einem 3:0-Lauf für sich und drehte das Ergebnis auf 13:12. In der 39. Spielminute führte der TVH sogar mit drei Toren und zwang Michael Roth zur Auszeit. Die Blau-Weißen trafen zum Anschluss und Adrian Kammlodt erzielte in der 48. Minute den Ausgleich. Jetzt kam richtig Spannung auf. Beide Mannschaften kamen zu Torerfolgen, der TVH ging durch David Kuntscher neun Minuten vor Schluss mit zwei Toren in Front, doch die letzten Spielminuten sollten dem TV Großwallstadt gehören. Frieder Bandlow, Kuno Schauer und Lars Röller stellten auf 25:24 um. Der Gegner traf ein letztes Mal zum Ausgleich, bevor Kammlodt, Schauer und zweimal Röller für die Vorentscheidung sorgten.

TVG-Trainer Michael Roth sagte nach der Partie: „Meistens bin ich aus Hüttenberg nicht so gut gelaunt weggefahren, heute ausnahmsweise mal sehr gut gelaunt, weil wir uns gut ins Spiel gebracht haben. Wir haben in den letzten 15 Minuten unser bestes Spiel gemacht, wo wir unsere Zweikämpfe gewonnen haben, haben uns in der Abwehr reingefuchst, das ist nicht so einfach gegen Hüttenberg. Am Schluss sind wir dann auch in tollen Einzelaktionen erfolgreich zum Abschluss gekommen und natürlich hat unser Torhüter heute auch die entscheidenden Akzente gesetzt.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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In der Handball Oberliga Hessen steht der TV Kirchzell daheim vor einer hohen Hürde, denn die ESG Gensungen/Felsberg kommt und will die Punkte mitnehmen.  Die TSG Groß-Bieberau muss beim TV Petterweil antreten und die Tuspo Obernburg muss bei der HSG Kleenheim-Langgöns ran.

 

 

Geht Kirchzell den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft?

Am heutigen Samstag empfängt der Spitzenreiter TV Kirchzell in Miltenberg die ESG Gensungen/Felsberg. Dass dieses Match wahrlich kein Selbstläufer wird, ist wohl allen klar. Die Gäste stehen punktgleich mit Groß-Bieberau auf Platz zwei und würden dem TVK gerne ein Bein stellen. Und sie wollen sich für die Niederlage vergangener Woche gegen Pohlheim rehabilitieren. Daher sagt TVK-Trainer Andi Kunz auch: “Gensungen ist angeschossen. Deshalb gilt es für uns extrem konzentriert zu spielen. So wie in jedem Spiel. Wir müssen gegen die ESG gewinnen – vor hoffentlich gut besuchten Rängen und wollen uns einen weiteren Matchball erarbeiten. Die Aufgabe wird knifflig, aber es gibt keinen Grund darüber nachzudenken, warum wir nicht gewinnen sollten.”

Der Gegner geht ein hohes Tempo, hat mit Rückraumspieler Vince Schmidt einen sehr athletischen Spieler mit Zug zum Tor, mit Heinrich Wachs (RM), Hannes Iffert (Kreis) und Jannis Kothe (RR) noch ein paar weitere “Kaliber” im Kader.

Andi Kunz weiß, dass es besser ist “eins nach dem anderen anzugehen. Natürlich ist es verlockend zu spekulieren, was sein könnte. Aber das wollen wir nicht und werden wir nicht.”

TVK-Kapitän Jan Blank hat den Gegner genau unter die Lupe genommen, eine tolle Analyse abgegeben und ist sich mit seinem Coach einig: “Gensungen spielt extrem schnell, hat Spieler wie Vince Schmidt die im 1-1 sehr gut stehen. Auch Hannes Iffert ist ein Mann mi viel Erfahrung. Mit Iffert und Jannis Kothe hat die ESG in der Abwehr zwei “Büffel” stehen, die in Bewegung gebracht werden müssen. Gerade auch die zweite Welle der ESG kommt mit ordentlich Tempo. Da gilt es für uns, dagegen zu halten.” Und weiter meint der Kapitän: “Ich denke, die ESG wird sich sagen ‘wir probieren, was geht’. Deshalb müssen wir gleich zu Beginn dagegen halten, so dass der Gegner schon nach ein paar Minuten an die Heimfahrt denkt und keinen Spaß am Spiel bekommt.”

Beim TVK sind soweit alle Spieler fit. Tim Häufglöckner ist noch ein bisschen angeschlagen, wird aber voraussichtlich spielen. Das Hinspiel gewann der TVK mit 31:29 und damals war Tobi Jörg im Tor überragend. Mal sehen, was diesmal passiert. Doch wie sagte Andi Kunz richtig: “Wir machen unser Ding, geben alles. Dann schauen wir, was dabei herauskommt.”

 

 

Falken wollen wieder punkten

Letzte Woche hat sich mit dem Sieg der Kirchzeller in Groß-Bieberau und der Niederlage Gensungens gegen Pohlheim wohl die Meisterschaftsfrage entschieden, trotzdem wollen die Falken nicht zurückstecken und die letzten vier Saisonspiele erfolgreich bestreiten. Dazu gehört am Sonntag eine gute Leistung in Petterweil, die nötig sein wird, um dort die Punkte mit zu nehmen. 

Petterweil steht nach einer für sie durchwachsenen Saison mit 18:26 Punkten auf Platz neun der Tabelle und hat sich zuletzt mit Siegen gegen Obernburg, Pohlheim und Hüttenberg erfolgreich aus der Abstiegszone entfernt. Im somit gesicherten Mittelfeld wollen sie aber die Saison erfolgreich beenden und ihre drei noch ausstehenden Heimspiele gewinnen. Dazu werden sie den Bieberauern einen harten Fight liefern. Die Falken sind also gewarnt und müssen auch in Petterweil eine konzentriert gute Leistung abrufen. Im Hinspiel gelang dies sehr ordentlich, da gewann Bieberau die Partie mit 33:24.

Falken Trainer Björn Beilstein meinte: „Petterweil ist ein sehr ernst zu nehmender Gegner und kann zuhause jeden schlagen. Wir wissen das und wollen mit unserer kompromisslosen Abwehr und einer konzentrierten Angriffsleistung spielen.“ 

 

 

Tuspo will in Kleenheim gut aufspielen

Nach der letzten Heimniederlage gegen Petterweil will die Tuspo Obernburg sich in Kleenheim besser präsentieren. Am Samstag werden die Gäste auf einen Gegner treffen, der derzeit auf Platz zwölf steht und in akuter Abstiegsgefahr vier Spieltage vor Saisonende ist.

HSG-Trainer Julian Reusch hat an sich einen ausgeglichen besetzten Kader und mit Simon Patt, Lars Berlich oder Cedric Kollmann seine Leistungsträger. Zuletzt gewann Kleenheim in Hüttenberg und zeigte sich sehr kampfstark.

Das Hinspiel gewann die Tuspo mit 29:25. Trainer Rudi Frank wird wohl wieder auf seinen Torhüter Sandro Friedrich und auf Martin Bieger zurück greifen können.

 

 

Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am morgigen Samstag ist Berlin um ein Spektakel reicher. Morgen wird im alten Berliner Flughafengelände Tempelhof der HYROX, das größte Indoor Fitnessrace der Welt (wir berichteten bereits, was Hyrox ist) stattfinden. Das Event ist mit 5000 Teilnehmern ausverkauft, startet um 8 Uhr morgens und geht bis 23 Uhr.

Diesmal werden auch Achim Glaab und sein Partner Christian Roth teilnehmen, nachdem sie beim letzten HYROX in Frankfurt krankheitsbedingt absagen mussten. 

Die beiden starten um 8.10 Uhr.

Wir sind gespannt, wenn sie aus Berlin zurück sind, was sie uns zu berichten haben. Wir werden es Euch berichten.

 

 

Das Bild zeigt Achim bei der Vorbereitung auf HYROX

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, spielt die HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag gegen den TV Homburg. Die HSG Hanau erwartet die mHSG Friesenheim Hochdorf und der TV Gelnhausen hat die HSG Krefeld zu Gast.

 

Hanau erwartet Friesenheim/Hochdorf

Am Samstagabend um 19:30 Uhr treffen Ritter, Braun & Co. in der Main-Kinzig-Halle auf das abstiegsbedrohte HLZ Friesenheim/Hochdorf. Eine Woche nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die HG Saarlouis wollen die Mannen von Trainer Hannes Geist an ihre starke Leistung anknüpfen und mit ihren Fans die nächsten beiden Punkte in Hanau behalten. Für die Spielgemeinschaft geht es noch um die Qualifikation für die Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Spielzeit. 

„Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie von Beginn an Gas gibt und mit der gleichen Energie und Präsenz auftritt, wie schon gegen Saarlouis“, äußert sich Geist vor der anstehenden Heimaufgabe. „Dabei müssen wir alle wieder unsere Rolle ausfüllen, wie wir das schon erfolgreich am letzten Wochenende gemacht haben, denn es wird keine einfache Aufgabe.“ 

Am vergangenen Spieltag tankte Hanau jede Menge Selbstvertrauen für den anstehenden Ligaendspurt. Dank einer ihrer wohl besten Mannschaftsleistungen in dieser Saison kompensierte die HSG gegen die HG Saarlouis auch einige Verletzungsausfälle. Auf die leichte Schulter wollen die Hanauer ihren kommenden Gegner dennoch nicht nehmen, denn mit Mihailo Ilic oder Luis Maier verfügt das HLZ gerade im Rückraum über jede Menge Durchschlagskraft und in Marcel Reis über einen Spielmacher mit viel Übersicht. „Da müssen wir in unserer Abwehr sehr beweglich auftreten und sie so in die Räume zwingen, die wir haben wollen“, sagt Geist, der so wieder viele aktive Ballgewinne erzielen möchte.

Als Tabellenelfter wendet sich der Blick der Gäste momentan klar nach unten. Nur zwei Punkte trennen die Zweitliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen von den Abstiegsplätzen. Für Hanau geht es als Tabellenfünfter aber ebenfalls noch um einiges. Hinter den beiden Aufstiegsplätzen in der Staffel Süd-West liefern sich die Grimmstädter mit der HG Saarlouis und der HSG Nieder-Roden ein spannendes Verfolgerduell um den dritten Tabellenrang, der zur Teilnahme am DHB-Pokal in der Saison 2024/25 berechtigen würde. 

„Wir dürfen uns von Friesenheims aggressiver Abwehr nicht unter Druck setzen lassen, sondern wollen unbedingt das Spiel in die Breite ziehen“, so Geist, der wieder die Stärken seiner jungen Mannschaft ausspielen will: Tempohandball, schnelles Umschaltspiel und einfache Tore. „Ich erwarte einfach, dass wir eine hohe Qualität an den Tag legen und die Energie, die wir in der letzten Woche aufgebaut haben, mit in dieses Spiel nehmen.“ 

 

TV Gelnhausen will Krefeld ein Bein stellen

Endlich spielt der TV Gelnhausen wieder in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle. Nach zuletzt drei aufeinander folgenden Auswärtsspielen, die allesamt in einem Krimi endeten, empfängt der TVG am Samstag um 19.30 Uhr die HSG Krefeld Niederrhein zum ersten Heimspiel seit vier Wochen. Der Tabellenzweite reist mit breiter Brust in die Barbarossastadt. Mit der Unterstützung der Fans wollen die Rotweißen dennoch versuchen, dem ambitionierten Aufstiegskandidaten ein Bein zu stellen. Mit ein bisschen Ergebnisglück in anderen Spielen, könnte dabei sogar der vorzeitige Klassenerhalt perfekt gemacht werden.

„Die Favoritenrolle ist diesmal eindeutig. Krefeld ist eine der zwei Topmannschaften in unserer Liga. Trotzdem haben wir im Hinspiel mit stark dezimiertem Kader eine tolle kämpferische Leistung abgeliefert. Das wünschen wir uns auch für das Heimspiel am Samstag“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger. In Krefeld unterlag der TVG im November vergangenen Jahres mit gerade einmal neun Feldspielern und einem Torhüter unglücklich mit 29:30.

Die HSG Krefeld Niederrhein gewann ihre letzten beiden Spiele gegen die Bergischen Panther (30:25) und gegen TuS Opladen (28:25), kassierte im Spitzenspiel gegen den Ligaprimus aus Ferndorf allerdings eine 23:28-Heimpleite.

Die Eagles stehen mit 41:9 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und wollen sich möglichst schnell die Qualifikation zu den Aufstiegsplayoffs sichern. Sollte die HSG Rodgau-Nieder-Roden gegen den TV Homburg verlieren, wäre das bereits mit einem Sieg am Samstag in Gelnhausen möglich.

„Die HSG Krefeld hat sehr viel Qualität in ihrem Kader. Sie sind eine sehr komplette Mannschaft, gegen die man sich nicht viele Fehler erlauben kann. Das wird sofort bestraft. Wir wollen von Anfang an mit einer guten und stabilen Abwehr, wie in der zweiten Hälfte gegen Friesenheim spielen und zeigen, dass wir so auch über 60 Minuten spielen können. Diese Saison konnte man schon öfter sehen, was alles möglich ist, wenn wir unsere Fehler minimieren. Unsere Hoffnung ruht auch auf den Fans, die uns bei so einem schweren Gegner hoffentlich unterstützen werden“, sagt Coach Geiger.

 

Die Bilder haben uns Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Sonntag, den 21.04.2024, trifft Handball Zweitligist TV Großwallstadt auf den TV Hüttenberg und will  in der englischen Woche unbedingt an die letzten Auswärtserfolge anknüpfen und den nächsten Sieg in fremder Halle holen. 

Ein Vorhaben, das über längere Zeit immer wieder zum Scheitern verurteilt war, denn immerhin konnte der TVG   in der Vergangenheit acht aufeinanderfolgende Spiele nicht gewinnen.. Dieser Bann wurde gebrochen. Darauf möchten die Schützlinge von Trainer Michael Roth jetzt aufbauen und nach den Auswärtssiegen gegen Dormagen und Aue nun auch in Hüttenberg gewinnen.

Die Hessen stehen aktuell aufgrund des besseren Torverhältnisses punktgleich mit den Unterfranken auf Platz elf der Tabelle, der TVG belegt Platz 13. Es geht also auch um die Platzierung. Hüttenberg hatte zuletzt in Lübeck das Nachsehen, konnte aber zuhause gegen die Eulen aus Ludwigshafen und den HSC 2000 Coburg gewinnen.

Einstellen müssen sich die Gäste auf jeden Fall auf eine unbequeme, offensiv ausgerichtete Abwehr, für die der TVH bekannt ist. Erfolgreichster Werfer ist Ian Weber auf Rückraum Mitte, der den Verein zum Saisonende verlassen wird. Aber auch Tristan Kirschner und David Kuntscher sind sichere Schützen.

Beim TV Großwallstadt hofft man darauf, dass Mario Stark wieder voll einsatzfähig sein wird, FinnWullenweber und Stefan Salger werden wohl noch immer nicht zur Verfügung stehen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.