Schlagwortarchiv für: Deutschland-Achter

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit starken Leistungen im ersten von zwei Trainingslagern in Portugal kam das Team Deutschland-Achter zurück in die Heimat.  Nach 17 Tagen in Lago Azul geht es nun für zwei Wochen am Stützpunkt in Dortmund weiter, dann steht schon das nächste Trainingslager an gleicher Stelle in Portugal an. Mit der ersten Station war Bundestrainer Uwe Bender hochzufrieden: „Wir haben bis zum Ende sehr gut trainiert, waren engagiert und konzentriert. Ich hatte einen sehr positiven Eindruck, was wir in Lago Azul abgeliefert haben und bin optimistisch, was unser Team betrifft. Die Entwicklung geht voran. Wenn wir im zweiten Trainingslager nochmal die gleichen Schritte machen können, dann sind wir auf dem richtigen Weg.“

Konsequent und mit viel Willen

Für das Team Deutschland-Achter standen im ersten gemeinsamen Trainingslager im neuen Jahr vor allem große Umfänge in den drei olympischen Riemen-Bootsklassen auf dem Programm. „Das haben wir gut durchgezogen, die Bedingungen waren dafür in Lago Azul optimal“, erzählt Bender, der bei seinen Sportlern vor allem eines lobt: „Ganz klar macht es momentan die Einstellung aus. Die Jungs trainieren konsequent und gut, das ist der richtige Ansatz. Und ein weiterer Faktor ist, dass wir fast alle Mann zur Verfügung haben und endlich über einen längeren Zeitraum zusammen trainieren können. Das war vor Weihnachten nicht so.“

Gute Leistungen beim Streckenfahren

Die positiven Trainingsleistungen haben die insgesamt 18 Sportler in Lago Azul auch in kleinen Test-Wettkämpfen umgesetzt. Beim Streckenfahren gegen den Doppelvierer blieben beide Achter vorne. „Wir haben sicherlich einen kleinen Trainingsvorsprung gegenüber dem Doppelvierer, aber die Ergebnisse stimmen mich positiv“, meint Bender: „Die meisten Sportler haben das Konzept verstanden, mit dem wir im Deutschland-Achter rangehen müssen. Wir können immer mehr Leute integrieren.“

Regeneration in Dortmund

Zurück in Deutschland wird das Programm erst einmal etwas heruntergefahren. Am Stützpunkt steht derzeit Regeneration auf dem Plan. Außerdem werden einige Leistungstests im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie durchgeführt. Viel Zeit zur Erholung in Dortmund bleibt aber nicht, denn bereits am 03. März geht es ins nächste Trainingslager nach Lago Azul. Dann stoßen auch Torben Johannesen, Olaf Roggensack, Friedrich Dunkel und Marc Kammann zum Team.

 

Das wunderschöne Bild hat uns der Deutschland-Achter, Geschäftsführer Carsten Oberhagemann, zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. 

Heute beginnt die Ruder-Europameisterschaft in Luzern. Vom 31. Mai bis zum 2. Juni treffen sich die Besten der Besten am Rotsee. Der Deutschland-Achter peilt den siebten Sieg in Folge an. Das ist unglaublich! Doch die Konkurrenz ist groß. Aber in Luzern wollen sich der Deutschland-Achter, der Vierer und Zweier ohne Steuermann gegen die internationale Konkurrenz beweisen. Für das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes lautet das klare Ziel Titelverteidigung, die anderen beiden Boote wollen ihre Platzierungen aus dem vergangenen Jahr übertreffen und oben angreifen. „Es wird ein enorm spannender Wettkampf. Danach wissen wir, wo wir stehen und was die anderen können“, sagt Bundestrainer Uwe Bender.

Zwei Neue im Boot

Für zwei der Ruderer wird es die erste EM im Deutschland-Achter. Laurits Follert und Christopher Reinhardt sind in dieser Saison neu herein gerückt. Der 23-jährige Laurits begann seine sportliche Laufbahn beim Uerdinger Ruderklub und wechselte später zum Crefelder RC. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften siegte er 2013 mit dem Achter, 2014 belegte er im Zweier ohne Steuermann den vierten Platz. Bei der U23-WM siegte er 2015 im Achter und ein Jahr später holte er mit dem Achter die Bronzemedaille. Bei den Ruder-WM 2017 erreichte er mit seinen Kollegen das Finale und belegte Platz sechs. Im vergangenen Jahr trat Laurits im Zweier ohne Steuermann an und belegte hier den achten Platz bei der EM.

Der zweite Neue im Boot ist Christopher Reinhardt. Er kam vom Ruderverein Dorsten und belegte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2015 den dritten Platz mit dem Vierer ohne Steuermann. 2016 holte er mit dem Achter Bronze bei den U 23-WM und bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2017 erreichte er mit dem deutschen Vierer ohne Steuermann das Finale und belegte den sechsten Platz. Im vergangenen Jahr musste der 21-Jährige wegen einer Knieverletzung pausieren. Doch heuer kam er gestärkt zurück und gewann vor ein paar Wochen mit dem Deutschland-Achter bei der Wedau-Regatta in Duisburg.

Bevor die beiden in die Europameisterschaft starten, haben sie mir kurz ein paar Fragen beantwortet.

Christopher, Laurits, ihr beide seid neu im Deutschland Achter. Was bedeutet es für Euch in die Crew des deutschen Flaggschiffs nachzurücken?

Laurits: „Es bedeutet sehr viel. Am Anfang war ich ein bisschen aufgeregt, denn alle schauen auf einen. Aber mittlerweile hat es sich eingespielt und läuft gut.“

Christopher: „ Für mich ist das alles noch ein kleines Märchen und die Nominierung etwas ganz Besonderes. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es bei mir so schnell so gut klappt.“

Im Deutschland Achter zu sitzen und das Vertrauen des Trainers Uwe Bender zu bekommen, kommt nicht von ungefähr. Wie hart habt Ihr dafür gearbeitet?

Laurits: „Schon sehr hart. Ich hatte meine Leistung gebracht und mein Bestes gegeben, danach lag es nicht in meinen Händen. Als unser Trainer Uwe Bender dann meinen Namen nannte, war die Freude groß. Im nächsten Moment habe ich mir gesagt: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los, jetzt musst du dich voll reinhängen.“  

Christopher: „Auch ich hatte hart gearbeitet und alles dafür getan, in den Achter zu kommen. Platz drei im Zweier mit meinem Partner Hannes Ocik bei der Kleinboot-DM war das beste Ergebnis, das wir erreichen konnten. Zudem lief es auf dem Ergometer mit persönlicher Bestzeit optimal. Damit konnte ich mit einem Auge auf einen Platz im Deutschland-Achter schielen. Aber fest damit rechnen kann man nicht. Man hofft und hofft – umso schöner war der Moment, als es dann verkündet wurde. Ein Platz im Deutschland-Achter ist nun mal der Traum eines jeden kleinen Ruderers.“

Das nahe Ziel ist es, die Europameisterschaft in Luzern zu gewinnen und damit den Titel zu verteidigen. Wie seht Ihr beide hierfür die Chance, das erste Ziel für diese Saison zu erreichen?

Laurits: „Wir fahren gut vorbereitet zur EM, sind auf einem guten Weg. Die Konkurrenz ist groß. Aber wir werden alles dafür geben, den Titel zu holen.“

Christopher: „Die Latte liegt hoch. Aber für uns intern ist es wichtig, dass wir uns als Mannschaft festigen und bei der EM zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich freu mich sehr auf meine erste EM im Deutschland-Achter und wir geben alles für den Sieg.“

 

Wir wünschen unseren Ruderern in allen Konkurrenzen ganz viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen, dass es mit dem Siegen klappt.

Das Bild hat mir mein Kollege Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was für eine souveräne Vorstellung des Deutschland-Achter. Am vergangenen Wochenende  feierte der Deutschland-Achter in Duisburg vier Siege.

Lest nachfolgend den Artikel, den mir mein Kollege Carsten Oberhagemann, Pressesprecher und Geschäftsführer Deutschland-Achter GmbH, zur Verfügung gestellt hat.

Premiere gelungen, aber nach oben ist noch Luft – das Fazit des Team Deutschland-Achter fällt nach dem ersten intensiven Test-Wochenende positiv aus. Bei der Wedau-Regatta in Duisburg holte der Deutschland-Achter vier Siege, auch der Vierer ohne Steuermann stand in verschiedenen Besetzungen zweimal auf dem Treppchen. „Wir sind im Achter ein paar Schritte vorangekommen, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis sich jeder voll auf seiner Position einbringen kann und das Ganze geschlossen ist“, resümiert Trainer Uwe Bender.

Souveräne Siege an beiden Tagen

Weil Malte Jakschik krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, musste der Deutschland-Achter noch vor dem ersten Rennen umbesetzt werden. Paul Gebauer sprang ein, seinen Rollsitz im zweiten deutschen Achter übernahm Julius Christ am Samstag und Marc Kammann am Sonntag. Trotzdem gab es im ersten Vorlauf am Samstag bei schwierigen Windbedingungen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg gegen die beiden Achter der Universität Oxford Brookes, Frankreich die Niederlande und die Schweiz. Im Finale stellte sich der Leander Club London als stärkster Gegner heraus. Am Ende setzte sich die Crew um Steuermann Martin Sauer aber souverän mit rund fünf Sekunden Vorsprung durch.

Keine Zweifel am Sieg

Auch am Sonntag ließ der Deutschland-Achter, bei dem der angeschlagene Christopher Reinhardt auf die Zähne biss und mitrudern konnte, im Vorlauf wie im Finale keine Zweifel am Sieg aufkommen und lieferte im letzten Rennen des Wochenendes seine beste Leistung ab. Nach 750 Metern hatten die deutschen Ruderer eine Bootslänge Vorsprung herausgefahren. Im Ziel lagen sie noch eine halbe Länge vor dem Boot der Oxford Brookes University. Der zweite deutsche Achter um Steuermann Jonas Wiesen schaffte es auf der Wedau-Bahn ebenfalls an beiden Tagen ins A-Finale, ruderte dort am Samstag auf Platz fünf und am Sonntag auf Rang sechs.

Es wartet noch viel Arbeit

„Zu Beginn der Saison ist es immer schwierig. Wir haben uns gut ins Wochenende reingekämpft. Aus der Situation mit dem Ausfall von Malte und mit dem angeschlagenen Chris haben wir das Beste gemacht. Das Rennen war bei Weitem nicht zufriedenstellend, wir haben noch sehr viel Potenzial nach oben“, fand Schlagmann Hannes Ocik. Für Laurits Follert war Duisburg bei seiner Achter-Premiere ein großes Erlebnis: „Es war schön, im Achter zu fahren. Es wartet noch viel Arbeit auf uns, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.“ Und Reinhardt, der sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, bemerkte: „Es war sehr anstrengend für mich. Ich konnte nicht alles geben, was das Team braucht. Jetzt bin ich einfach nur glücklich, es überstanden zu haben.“

Gold und Bronze im Vierer

Auch im Vierer ohne Steuermann war es für das Team Deutschland-Achter ein intensives Wochenende. In einem stark besetzten internationalen Feld traten an beiden Tagen jeweils zwei Vierer-Formationen an, die untereinander wechselten. Am Samstag siegten Maximilian Planer, Felix Wimberger, Nico Merget und Felix Brummel im Finale, während Paul Schröter, Eric Johannesen, Marc Leske und Anton Braun mit einem vierten Platz im Vorlauf ausschieden. Tags darauf ruderten Brummel, Merget, Leske und Braun im Finale auf Platz drei hinter den Niederlanden und Großbritannien. Planer, Wimberger, Johannesen und Schröter landeten auf Rang sechs.

Der Zweier aus dem Team Deutschland-Achter ruderte am Samstag im B-Finale auf den zweiten Platz. Am Sonntag mussten Marc Kammann und Wolf-Niclas Schröder in den Achtern aushelfen, weil neben Malte Jakschik auch noch Friedrich Dunkel ausfiel. Kammann schloss sich dem zweiten deutschen Achter um Steuermann Jonas Wiesen an, Schröder ruderte mit der U23-Crew, die im B-Finale den Sieg holte.

Die Entscheidungen fallen am 23. Mai

In der kommenden Woche werden die Ergebnisse von den Bundestrainern Uwe Bender, Tim Schönberg und Peter Thiede genau analysiert. Anschließend blicken alle gespannt auf den 23. Mai. Dann werden am Stützpunkt in Dortmund die endgültigen Entscheidungen über die Verteilung der Rollsitze im Deutschland-Achter, Vierer ohne Steuermann und Zweier ohne Steuermann im Hinblick auf die Europameisterschaften in Luzern (31. Mai bis 2. Juni) verkündet.

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Hallo, Ihr Lieben.

Für den Deutschland-Achter geht es heuer erstmals gegen die internationale Konkurrenz. Wir sind gespannt, wie sich das Team von Bundestrainer Uwe Bender schlägt.

Mein Kollege Carsten Oberhagemann, Pressesprecher & Geschäftsführer der Deutschland-Achter GmbH, hat uns folgenden Text zur Verfügung gestellt:

In Duisburg treffen der Deutschland-Achter, zwei Vierer und ein Zweier zum ersten Mal auf die internationale Konkurrenz. Die Spannung bei den Sportlern und Trainern ist groß.

Die grüne Flotte ist gewappnet: Heute und morgen geht es für die Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter bei der Wedau-Regatta in Duisburg erstmals gegen die internationale Konkurrenz. Sowohl beim Achter als auch beim Vierer und Zweier sind die Teilnehmerfelder prall gefüllt. „Das ist schon Wahnsinn, wie viele Meldungen es gab. Für uns ist das positiv. Das wird ein volles Wochenende mit vielen Rennen und eine gute erste Standortbestimmung“, meint Bundestrainer Uwe Bender.

Vier Rennen stehen an

Für den Deutschland-Achter stehen am Wochenende insgesamt vier Rennen an, denn an beiden Regattatagen werden Vorlaufe und Finale ausgefahren. Am Samstag gehen elf Achter an den Start. Im Feld sind viele junge Besetzungen, unter anderem aus den Niederlanden, Frankreich, Chile, Tschechien und der Schweiz. Aus Großbritannien sind gleich vier Boote gemeldet, darunter die stark einzuschätzende Oxford Brooks University. Am Sonntag kommen vier deutsche U23-Achter dazu, dann gehen sogar 15 Teilnehmer ins Rennen.

Die ersten Schritte sind getan

Im Deutschland-Achter sitzen in Duisburg Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Christopher Reinhardt, Torben Johannesen, Jakob Schneider, Laurits Follert, Johannes Weißenfeld und Steuermann Martin Sauer. Die vorläufige Besetzung des deutschen Flaggschiffs bekommt am Wochenende die Chance sich zu beweisen, bevor am 23. Mai die endgültige Entscheidung über die Rollsitze verkündet wird. Im Training schlägt sich die Achter-Crew schon ganz gut, wie Bender verrät: „Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan. Natürlich müssen sich alle erst einmal einfahren. Schließlich gilt es nun, sich auf sieben Ruderpartner statt auf einen einzustellen. Duisburg bietet eine gute Gelegenheit, einige Dinge auszuprobieren und zu sehen, wie es läuft.“

Zweite Achter-Crew geht an den Start

An beiden Tagen geht auch eine zweite Achter-Crew mit Ruderern aus dem Team Deutschland-Achter an den Start, die am vergangenen Wochenende noch beim Windermere Cup in Seattle (USA) unterwegs war und dort den zweiten Platz holte. Ins Rennen gehen Jacob Schulte-Bockholt, Anton Schulz, Jakob Gebel, Janek Schirrmacher, Paul Gebauer, Malte Großmann, Peter Kluge, Maximilian Korge und Steuermann Jonas Wiesen.

Interne Entscheidung im Vierer ohne Steuermann

Noch größer ist die Konkurrenz beim Vierer ohne Steuermann, wo am Samstag 27 und am Sonntag 20 Boote gemeldet sind. Das Team Deutschland-Achter schickt zwei Vierer ins Rennen, deren Formation an den beiden Tagen gewechselt wird. Das Wochenende soll die Entscheidung bringen, welches Quartett am besten harmoniert. Um die Rollsitze bewerben sich Maximilian Planer, Felix Wimberger, Nico Merget, Felix Brummel, Eric Johannesen, Paul Schröter, Marc Leske und Anton Braun.

„Die Entscheidung ist völlig offen, es gibt keinen klaren Favoriten. Alle Sportler haben sich ganz gut aufeinander abgestimmt“, erzählt Bundestrainer Tim Schönberg und wirft einen Blick auf die Regatta: „Wir sind alle extrem gespannt auf die Rennen, auch wir Trainer. Das Wochenende wird sportlich sehr interessant. Bei diesem großen Teilnehmerfeld sieht man gleich, was die Ergebnisse wert sind.“

Nur die Sieger kommen in das A-Finale

Mit dabei sind die Boote Tschechien, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Spanien und Großbritannien. Am Samstag gehen darüber hinaus sechs deutsche U23-Vierer an den Start. Das bedeutet auch: Nur die Sieger der Vorläufe qualifizieren sich für das A-Finale, die Zweiten für das B-Finale, alle anderen dürfen am Ende nur Zuschauen. „Das wird schon hart, aber es ist auch eine gute Möglichkeit, Vergleiche zu ziehen“, meint Schönberg.

Schröder und Kammann bilden den Zweier

Mit Wolf-Niclas Schröder und Marc Kammann will sich auch ein Zweier aus dem Team Deutschland-Achter zeigen. Hier ist das Teilnehmerfeld ebenfalls international und die Konkurrenz groß: Am Samstag kämpfen 22 Kleinboote um den Sieg, am Sonntag 14. 

In dieser Besetzung wird das Team Deutschland-Achter bei der internationalen Wedau-Regatta  an den Start gehen:

Deutschland-Achter:
Hannes Ocik (Schweriner RG), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Malte Jakschik (RV Rauxel), Christopher Reinhardt (RV Dorsten), Torben Johannesen (RC Favorite Hammonia Hamburg), Jakob Schneider (RK am Baldeneysee), Laurits Follert (Crefelder RC), Johannes Weißenfeld (RC Westfalen Herdecke), Steuermann Martin Sauer (Berliner RC)

Deutschland II:
Jacob Schulte-Bockholt (Crefelder RC), Anton Schulz (Ruderclub Germania Düsseldorf), Jakob Gebel (Crefelder RC), Janek Schirrmacher (Siegburger Ruderverein), Paul Gebauer (Potsdamer RC Germania), Malte Großmann (RC Favorite Hammonia), Peter Kluge (Celler RV), Maximilian Korge (Berliner RC) und Steuermann Jonas Wiesen (RG Treis-Karden)

Vierer ohne Steuermann (Samstag):
Boot 1: Felix Wimberger (Passauer RV), Maximilian Planer (Bernburger RC), Nico Merget (Frankfurter RG Germania), Felix Brummel (RV Münster)
Boot 2: Eric Johannesen (RC Favorite Hammonia Hamburg), Paul Schröter (RK am Wannsee), Marc Leske (Crefelder RC), Anton Braun (Berliner RC)

Vierer ohne Steuermann (Sonntag):
Boot 1: Felix Wimberger (Passauer RV), Maximilian Planer (Bernburger RC), Eric Johannesen (RC Favorite Hammonia Hamburg), Paul Schröter (RK am Wannsee)
Boot 2: Nico Merget (Frankfurter RG Germania), Felix Brummel (RV Münster), Marc Leske (Crefelder RC), Anton Braun (Berliner RC)

Zweier ohne Steuermann:
Marc Kammann (Hamburger Germania RC), Wolf-Niclas Schröder (RU Arkonia Berlin)

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Hallo zusammen,

die deutschen Kleinboot-Meisterschaften in Köln stehen an und bei den Ruderern im Team Deutschland-Achter ist die Spannung greifbar.
Carsten Oberhagemann, Pressesprecher und Geschäftsführer der Deutschland-Achter GmbH, hat uns dazu folgenden Text übermittelt. Auch das Bild ist von ihm. Dafür herzlichen Dank.

Die deutschen Kleinboot-Meisterschaften stehen bevor und damit der letzte Test, ehe die nationalen Boote gebildet werden. Ein heißes Rennwochenende ist zu erwarten.

Die Spannung ist förmlich greifbar bei den Ruderern im Team Deutschland-Achter: Die deutschen Kleinboot-Meisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln stehen am Wochenende an. Die Entscheidungen im Zweier sind die letzte Möglichkeit, sich für die erste Verteilung der Rollsitze in den drei Booten des Team Deutschland-Achter gut zu positionieren. Der Kader ist groß, die Leistungsdichte hoch, ein heißes Rennwochenende ist zu erwarten.

„Es wird spannend für uns alle. Die Meisterschaften sind die entscheidende Grundlage für die Bootsbildung. Jetzt geht es richtig los“, sagt Bundestrainer Uwe Bender. Er betont zudem: „Wir werden erste Fakten schaffen. Dann wollen wir sehen, wie es gegen die internationale Konkurrenz funktioniert und wo wir stehen. Vor allem die Europameisterschaft wird dabei ein Faktor. Danach kann sich noch etwas ändern.“

Erster Fingerzeig bei dem Vortest

Ohnehin könnten sich an der einen oder anderen Stelle Veränderungen ergeben. Erstmals seit zwei Jahren sitzen nicht mehr alle Ruderer aus dem Vorjahres-Achter gemeinsam in Zweiern. Jakob Schneider fährt nun mit Laurits Follert, Hannes Ocik mit Christopher Reinhardt. Bei der Generalprobe, dem Vortest in Köln, schafften es alle der Achter-Ruderer ins A-Finale. Mit Richard Schmidt/Malte Jakschik und Johannes Weißenfeld/Torben Johannesen waren die Duos von der letzten DM wieder vorne, Dritter wurden Felix Brummel/Nico Merget. Alle liegen nah beieinander. Und dahinter drückt eine ganze Reihe von hochmotivierten Zweiern, die ebenfalls in das große Finale vorstoßen wollen.

Neue Konkurrenzsituation

„Es ist eine neue Ausgangssituation entstanden. Der Kader ist in diesem Jahr sehr groß. Vor allem vorne ist die Konkurrenz groß. Jetzt gilt es für alle abzuliefern. Wir sind gespannt, wie die Abstände sind, und hoffen auf eine hohe Leistungsdichte“, erzählt Bender: „Ich bin zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und hoffe, dass alle starten können.“ Aktuell steht noch ein Fragezeichen hinter Felix Brummel und Anton Braun. Schon bei der Langstrecke gab es eine Umbesetzung, weil Peter Kluge passen musste. Bereit steht Jakob Gebel, der ansonsten im Einer antreten wird.

U23-Ruderer wollen den nächsten Schritt machen

Für die U23-Trainingsgruppe vom Dortmunder Stützpunkt werden die deutschen Kleinboot-Meisterschaften zum ersten Vergleich des Jahres mit dem Team Deutschland-Achter. Auch bei den Nachwuchsruderern geht es um die Bootsbildung. „Nach fünfmonatiger Vorbereitung, größtenteils im Zweier, können wir nun den nächsten Schritt in Richtung der anderen Boote gehen“, sagt U23-Trainer Christian Viedt.

Die Nachwuchsruderer waren zuletzt bei der Langstrecke in Leipzig unterwegs, wo sie einen guten Eindruck hinterließen. Ganz vorne landeten Paul Seiters und Olaf Roggensack vor den Duos Henry Hopmann/Max John und Floyd Benedikter/Friedrich Dunkel. Auch mit dem anschließenden Ergometertest war Viedt zufrieden, sieben Bestwerte purzelten. Der U23-Trainer ist erwartungsfroh für die DM: „Wir sind gut vorbereitet und freuen uns, dass es losgeht.“

Herzlichen Glückwunsch sagen wir dem Deutschland-Achter. Im bulgarischen Plovdiv verteidigten die Ruderer des Deutschland-Achters beeindruckend ihren WM-Titel und sicherten sich die Goldmedaille vor Australien und Großbritannien.Dieser Erfolg ist nicht hoch genug zu werten. Vor allem deshalb, weil es zum ersten Mal einer Deutschland-Achter-Crew gelang, in identischer Besetzung den Titel bei einer Weltmeisterschaft zu verteidigen. Super Leistung, Jungs. 

Nachfolgend lest Ihr den Artikel von meinem Kollegen Carsten Oberhagemann, Pressesprecher Team Deutschland Achter. Auch das Bild hat uns Carsten zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Mit starkem Willen zu WM-Gold: Achter-Crew verteidigt Titel

Der Deutschland-Achter gewann bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg die Goldmedaille vor Australien und Großbritannien.

Die Hand ans Herz gedrückt sangen sie die Nationalhymne freudestrahlend mit: Die Ruderer des Deutschland-Achters verteidigten ihren WM-Titel im bulgarischen Plovdiv mit einer willensstarken und beeindruckenden Performance. Mit dem Start-Ziel-Sieg vor Australien, Großbritannien und den USA schafften Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Johannes Weißenfeld und Martin Sauer Einmaliges: Zum ersten Mal gelang einer Deutschland-Achter-Crew in identischer Besetzung die Titelverteidigung bei einer Weltmeisterschaft.

Steuermann Martin Sauer hielt das Boot auf Gold-Kurs

„Diese Mannschaft zeichnet aus, dass sie sich nach dem Titelgewinn im Vorjahr nicht damit zufrieden gegeben hat. Sie hat es vielmehr als Herausforderung angesehen, in der gleichen Besetzung das zu schaffen, was vorher noch keinem gelungen ist“, sagte Steuermann Martin Sauer, der im Anschluss an die Siegerehrung und Presseinterviews wie schon im Vorjahr in Sarasota (USA) von seinem Team im hohen Bogen ins Wasser geworfen wurde. Diese Abkühlung hatte sich er sich verdient. Schließlich hielt er das Boot bei den schwierigen Bedingungen mit seitlichem Schiebewind geradewegs auf Gold-Kurs.

Bahnverteilung wurde geändert

Aufgrund des starken Windes hatte die Fairness-Kommission der Fisa am Morgen frühzeitig die Bahnverteilung geändert. Der Deutschland-Achter, jetzt auf Bahn 5, kam perfekt ins Rennen und setzte sich aufgrund der offensiven Herangehensweise schnell von der Konkurrenz ab. „Der Start und die Nachstartphase waren sehr gut, so dass wir uns gut lösen konnten, nie unter Druck geraten sind und unser eigenes Rennen fahren konnten“, erzählte Bundestrainer Uwe Bender. Der Vorsprung wuchs auf eine knappe Bootslänge bei 1.500 Metern an, da war die Vorentscheidung gefallen. „Die ersten 1.500 Meter sind wir optimal am Limit gerudert. Dann haben wir das Ding nach Hause gefahren. Wir haben es der Ruderwelt gezeigt“, meinte Schlagmann Hannes Ocik. Während die deutsche Crew mit deutlichem Vorsprung von knapp zwei Sekunden über die Ziellinie fuhr, kam es dahinter zu einem sehr engen Kampf um die weiteren Medaillen. Australien gewann Silber mit drei Hundertstel Sekunden vor Großbritannien. Mitfavorit USA ging – weitere 17 Hundertstel Sekunden dahinter – leer aus.

Weitere Stimmen:

Malte Jakschik: „Wir haben die Flucht nach vorne gesucht. Dass wir uns damit gut von den anderen Booten lösen konnten, hat mich überrascht und gleichzeitig gepusht. Auf den letzten 250 Metern ging dann nicht mehr viel, den Vorsprung haben wir uns aber nicht mehr nehmen lassen. Aber unser Team zeichnet aus, dass wir uns gegenseitig aufeinander verlassen können. Das ist viel wert.“

Johannes Weißenfeld: „Als Martin ansagte, dass wir eine Dreiviertellänge vorn liegen, war jeder von uns überzeugt, dass wir das Ding durch kriegen. Da wir alle über unserer Leistungsfähigkeit waren, sind wir nach 1.500 Metern alle gemeinsam eingegangen. Aber wir hatten ja eine komfortable Position herausgefahren und konnten die Grundgeschwindigkeit halten. Die letzten 500 Meter waren knüppelhart. Da war viel Herz, Kampfgeist und Intensität zu spüren. Ich habe keine Sekunden daran gezweifelt, es nicht zu schaffen.“

Felix Wimberger: „Ich hatte sehr viel Adrenalin auf den ersten 500 Metern. Das ganze Rennen hat sich wie ein einziger Spurt angefühlt. Das war 100 Prozent Wille. Wir haben den Titel mehr gewollt als alle anderen. Ich freut mich sehr darüber, das Niveau ist ja extrem hoch.“

Die Ergebnisse bei der WM in Plovdiv:

Achter, Finale: 1. Deutschland-Achter (Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Johannes Weißenfeld, Martin Sauer) 5:24,31 Minuten, 2. Australien 5:26,11, 3. Großbritannien 5:26,14, 4. USA 5:26,31, 5. Italien 5:29,79, 6. Rumänien 5:30,43.