Rudern: Von einem Trainingslager ins nächste

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Das Team Deutschland-Achter hat das Trainingslager im österreichischen Völkermarkt erfolgreich hinter sich gebracht. Am Montag ging es von Österreich zurück nach Deutschland, wo bis morgen, Donnerstag, Erholung und individuelle Arbeit angesagt sind.

Am Freitag geht die Reise weiter nach Italien, wo die Sportler in Ternate das letzte Trainingslager vor dem Saisonhöhepunkt absolvieren. Der Fokus liegt voll auf den Weltmeisterschaften, die am 18. September in Racice (Tschechien) beginnen.

Trainingslager nach Maß

Das Trainingslager in Völkermarkt lief für das Team Deutschland-Achter nach Maß. Das Wetter spielte mit, die Sportler zeigten sich ehrgeizig und bei Messbootfahrten mit Trainingswissenschaftler Stefan Weigelt ergaben sich wichtige Erkenntnisse. „Ich muss ganz klar sagen: Die Jungs haben im Trainingslager richtig hochmotiviert trainiert und mitgemacht. Auch die Bedingungen waren gut. Wir konnten gut arbeiten und alles so umsetzen, wie wir es uns vorgenommen hatten – bis auf eine Radeinheit, die wir dann in Schwimmen geändert haben“, berichtet Bundestrainer Uwe Bender.

 In 2000 Meter Höhe

In Österreich lag der Fokus vor allem auf großen Umfängen, auf dem Völkermarkter Stausee wurden im Deutschland-Achter und im Vierer ordentlich Kilometer abgerissen. Bei einer Wanderung zum Gipfelkreuz des Hochobir, auf 2.139 Meter Höhe, konnten die Sportler auch einmal auf andere Gedanken kommen. „Das war eine gute Abwechslung. Und auch da waren die Jungs motiviert und haben richtig Gas gegeben auf dem Weg den Berg hoch. Das ist schon beeindruckend, wie die Jungs drauf sind. Für die Gruppe war es auch schön fürs Teambuilding“, erzählt Uwe Bender. Zum Abschluss des Trainingslagers wurden dann Strecken und Belastungen gefahren. „Mit guten Zeiten, da waren wir zufrieden“, so der Bundestrainer.

Ab nach Italien

Bereits am Freitag steht das nächste Trainingslager an. Das Team Deutschland-Achter macht bis zum 10. September erstmals im italienischen Ternate Halt, einer Gemeinde in der Lombardei mit rund 2.600 Einwohnern. „Für uns ist das noch unbekanntes Terrain. Wir kennen zwar die Region, in der Nähe von Varese, aber Ternate wird eine neue Erfahrung für uns“, sagt Bender.

In der Wettkampfvorbereitung auf die WM werden die Boote in Ternate schnell gemacht. „Da geht es dann um die Geschwindigkeiten. Der Schwerpunkt wird auf den Intensitäten und viel Streckenfahren liegen“, erklärt Bender, der mit positivem Blick nach vorne schaut: „Wir fahren optimistisch nach Ternate, wenn jetzt ein bisschen Frische reinkommt und alle gesund bleiben, das ist erstmal das Wichtigste.“

Das tolle Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.