Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der erste Tag beim Brass Cup 2025, dem Tennisturnier auf der Anlage des TV Aschaffenburg, ging bei schönstem Wetter reibungslos über die Bühne und Oberschiedsrichter Thomas Dreher aus Mannheim, der mittlerweile “Stammgast” beim TVA ist, hatte wenig Arbeit…

Einen kleinen Aufreger gab es, als die Nummer eins der Quali-Setzliste, Jimmy Yang vom TP Versmold, recht kurzfristig absagte. Doch für die erfahrene Turnier-Organisation um Theo Ostheimer war es keine größere Sache. “Wir haben kurzfristig Lukas Stäblein vom TVA als Nachrücker an diese Position gesetzt”, so Theo Ostheimer. Auch die Nummer drei wurde durch Georg Eduard Israelan (Wiesbadener THC) ersetzt. Interessant, dass sich von den 16 Gesetzten nur fünf in der Quali für das Finale am morgigen Mittwoch durchsetzen konnten.

Die Nachwuchsspieler vom TVA, wie Lukas Stäblein, Oscar Sommer, Lenny Staudt oder Jannik Laatz vom SC WB Aschaffenburg mussten bereits in Runde eins die Segel streichen.

 

Die Ergebnisse der Qualifikation im Einzelnen:

Gruppe 1:

Lukas Stäblein (TVA) – Fabian Neff (TC RW Fulda) 0:6, 0:6. – Daniel Uhlig (1. FC Nürnberg) – Felix Einig (Nr. 14, TEC Darmstadt) 6:0, 2.1 Aufgabe Einig. –

Gruppe 2:

Laurens Manrubia Harnoth (Nr. 2, TC Bad Homburg) – Andrè Nemeth (TC Weissenhof) 2:6, 4:6. – Kerim Akkocaoglu (TC Heilbronn) – Tom Varzandeh (Nr. 11, Oberhauseer THC) 4.6, 0:6. –

Gruppe 3:

Georg Eduard Israelan (NR, Wiesbadener THC) – Jannik Laatz (SC WB Aschaffenburg) 6:3, 6:1. – Marerian Geyer (WC, CaM Nürnberg) – Fabio-Luis Guth (Nr. 10, RTHC Leverkusen) 3:6, 2.6. –

Gruppe 4:

Alexander-Ivan Popadic (Nr. 4, HTV Hannover) – Jan Smrcka (TC Weissenhof) 6:4, 4:6, 8:10. – Arian Barbic (TV Hausen) – Deni Hadzialijagic (Nr. 12, TC Ludwigsburg) 0:3 Aufgabe Hadzialijagic. –

Gruppe 5:

Noah Müller (Nr. 5, TC Bad Wilhelmshöhe) – Emil Enseleit (TC GW Bergfelde) 4:6, 6:2, 8:10. – Oscar Sommer (WC, TVA) – Hanu Patel (Nr. 9, Eintracht Frankfurt) 1:6, 2:6. –

Gruppe 6:

Vincent Strauch (Nr. 6, TC Garstedt) – Lenny Staudt (WC, TVA) 6:2, 6:1. – Tom Südmeyer (Kölner THC) – Toros Eros Yakincam (Nr. 15, VfL Sindelfingen) 1:6, 6:1, 5:10). –

Gruppe 7:

Maximilian Erhardt (Nr. 7, TC Übersee) – Jonas Keck (TC Blutenburg München) 6.4, 4:6, 8:10. – Luc Ceuca (VfL Sindelfingen) – Julius Hell (Nr. 13, TC Pforzheim) 3:6, 1:6. –

Gruppe 8:

Paco Wortelmann (Nr. 8, TC Iserlohn) – Philippe-Milan Popadic (HTV Hannover) 6:7, 0:6. – Julian Forer (SaFo Frankfurt) – Matthieu Wehner (Nr. 16, Netzballverein) 6:3, 6:3. –

 

Morgen, Mittwoch, werden die Quali-Endspiele gespielt. Acht Paarungen stehen auf dem Spielplan. Los geht es um zwölf Uhr.

 

 

 

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest!

Ich hoffe, dass Ihr die Zeit mit Euren Familien genießen könnt oder in Eurem Urlaubsdomizil viel Spaß habt  – oder was immer Ihr auch vorhabt – Ihr viel Freude dabei habt.

Genießt das schöne Wetter und versucht, Eure kleinen oder großen Alltags-Sorgen eine kleine Weile beiseite zu schieben.

Ostern ist ja das höchste Fest der Christen und was ich immer sehr schön finde, sind die Osterfeuer, die es in vielen Orten gibt. Aber auch das “Ostereier-Suchen” ist bei groß und klein sehr beliebt und ein schöner Brauch. Daher lasst uns das Osterfest feiern, ehe uns am Dienstag der Alltags-Wahnsinn wieder fest im Griff hat.

 

Eine schöne Zeit und herzliche Grüße,

Margot

Ihr Lieben,

drei Monate vom neuen Jahr sind bereits vorbei – und ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, wo sie hingekommen sind. Die Zeit rast. Das ist Wahnsinn. Jetzt ist es noch Montag. Schon ist es wieder Freitag. Aber was machen wir aus unseren Tagen? Verbringen wir sie nur mit Arbeit? Nehmen wir uns Zeit für die schönen Dinge des Lebens? Nehmen wir uns kleine Auszeiten? Oder leben wir nach dem Motto: weiter, schneller, höher? Klar, jeder muss das Leben leben, das ihm passt und das für ihn richtig ist. Trotzdem sollten wir ab und an mal innehalten und in uns gehen.

Ich für meine Person nehme mir seit ewigen Zeiten vor, etwas kürzer zu treten, etwas mehr Zeit für mich zu haben. Bisher hat das nicht so gut geklappt 😅. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Im Übrigen denke ich, dass ich demnächst wirklich mehr Zeit haben werde, denn ich werde einige Menschen aus meinem Leben streichen. Ich habe genug von Enttäuschungen, aber auch von Gängeleien, Verarsche und ähnlichem. Bei den einen werde ich ab morgen sehr konsequent sein. Es geht einfach nicht mehr und ich bin nicht der “Putzlappen” der Nation. Der Rest wird sich finden.

Ich habe hierzu einen sehr schönen Spruch gefunden, den ich mit Euch teilen möchte:

„Enttäuschungen sind nur vorübergehend. Deine Stärke und dein Willen bestimmen, wie schnell du dich erholst.“

Das ist wohl wahr. Aber zu knabbern habe oder hatte ich trotzdem daran.

Habt eine schöne Zeit, bleibt stark und genießt den April. Mal sehen, was er uns bringen wird.

 

Herzlichst,

Margot

 

PS: Guckt mal, wie schön mein Pfirsichbäumchen blüht! Ist es nicht schön?

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach knapp zwei Wochen in Lago Azul sind die Sportler vom Team Deutschland-Achter wieder zurück am Stützpunkt in Dortmund. Im zweiten Trainingslager in Folge in Portugal haben die Sportler ordentlich Kilometer auf dem Wasser gesammelt und vor allem in den Kleinbooten große Fortschritte gemacht. Das Bundestrainerteam Sabine Tschäge und Mark Emke zeigte sich zufrieden.

„Es ist ein gut organisiertes Team, in dem ein guter Geist herrscht“, beschreibt Emke, der in Portugal erstmals in offizieller Funktion dabei war, seine ersten Eindrücke von den Sportlern: „Im Trainingslager hat eine sehr gute Atmosphäre geherrscht. Wir konnten viele Kilometer rudern und an der technischen Entwicklung arbeiten.“ Das Training in Portugal wurde in der ersten Woche von bestem Ruderwetter begleitet, in der zweiten Woche gesellten sich nur gelegentlich etwas Wind und Regen hinzu, sodass Sabine Tschäge positiv zurückblickt: „Wir konnten fast alle Einheiten so durchziehen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Nur in den letzten Tagen mussten wir inhaltlich etwas tauschen, weil es zu windig war. Aber das hat auch gepasst. Die beiden Trainingslager haben insgesamt auf jeden Fall geholfen, Dinge zu festigen und einen Schub nach vorne zu machen.“

Messboot-Technik an Bord

Nach dem ersten Trainingslager von Mitte Januar bis zum 07. Februar stand nun der zweite Aufenthalt in Folge in Lago Azul an. Dabei wurde die Grundlagenarbeit fortgesetzt und an technischen Details gefeilt. Mit Blick auf die kommenden Wettbewerbe, die Langstrecke in Leipzig (30.03.) und die Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Brandenburg (11. bis 13.04.), lag diesmal der Fokus auf der Arbeit im Zweier. Dafür wurden auch die Fahrten mit der Messboot-Technik intensiv genutzt. „Das bietet immer noch die Möglichkeit, Gewissheit für die Bootseinteilung zu bekommen und den Vorgang zu optimieren“, so Tschäge. Die meisten der Zweierpaarungen stehen mittlerweile.

Fünf U23-Sportler

Neben den Sportlern aus dem A-Kader waren auch fünf U23-Ruderer in Lago Azul dabei. Johann Svoboda, Carl Sgonina, Vinzent Kuhn, Leonardo Rosenquist und Tobias Strangemann konnten sich dabei gut in die Gruppe integrieren und das Team ergänzen. „Das hat wieder gut geklappt. Die Sportler haben einen Schritt nach vorne machen können“, berichtet Tschäge. Zur Unterstützung war auch U23-Bundestrainer Christian Viedt vor Ort.

Die Rückreise war wegen des Streiks an den Flughäfen etwas ausgedehnter, mittlerweile sind aber alle Sportler wohlbehalten in Deutschland gelandet. In Dortmund geht die Arbeit nun im Zweier und auf dem Ergometer weiter. „Wir müssen uns für die nächsten Wettbewerbe gut präparieren“, sagt Emke. Zweieinhalb Wochen haben die Sportler nun noch Zeit, sich optimal auf das erste interne Kräftemessen im Zweier und auf dem Ergo in Leipzig vorzubereiten.

 

Das Bild + Text hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Ich wünsche all den wundervollen Frauen da draußen alles Gute zum Weltfrauentag! 🌹

Während es bei uns in der Region ein Tag wie jeder andere ist, ist der heutige Weltfrauentag doch tatsächlich in zwei Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag – und zwar in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern. Ich habe das nicht gewusst – Ihr etwa?

Wikipedia weiß noch, dass der Weltfrauentag ursprünglich erst am 19. März stattfindet. Der revolutionäre Charakter des Frauentages sollte durch dieses Datum hervorgerufen werden. Denn am Vortag fand der Gedenktag für die Gefallenen der März-Revolution 1848 statt. Inzwischen wird “unser Tag” allerdings einheitlich am 08. März gefeiert. Erstmals fand der Frauentag am 19. März 1911 statt und dann ab 1921 in jedem Jahr. Das genaue Datum wählten die Vereinten Nationen im Internationalen Jahr der Frau 1975 zum “Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden” und richteten erstmals am 08. März eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten.

Weiter heißt es, dass am internationalen Frauentag weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter und die bestehenden Diskriminierungen aufmerksam gemacht wird.

Im Grunde genommen müsste jeder Tag Weltfrauentag sein und die Frauen jeden Tag gefeiert werden, denn Frauen sind einfach toll und was sie tagein, tagaus stemmen und leisten, muss einfach gewürdigt werden. Schade, dass dies so oft nicht anerkannt und als selbstverständlich hingenommen wird.

 

Ich wünsche jeder Frau heute einen wunderschönen Tag! Lasst Euch feiern und – vor allem – seid Euch Eures Werts bewusst!

 

Herzlichst,

Margot

Hallo, Ihr Lieben.

Auf Wiedersehen, Februar. Willkommen lieber März. Morgen ist es soweit – dann schreiben wir den 01. März und dann wandelt sich der Winter hoffentlich zum Frühling. In der Natur beginnt es zu blühen, die Pflanzen erwachen aus ihrem Winterschlaf und die Vögel sind plötzlich wieder vermehrt zu sehen und zu hören.

Es ist wahrlich die Zeit des Aufbruchs – tatsächlich auch im übertragenen Sinne und in vielerlei Hinsicht. Es wird morgens schon heller, es bleibt abends länger hell, die Sonne lässt sich hoffentlich immer öfter sehen und beschert den Menschen wieder bessere Laune. Wenn jetzt unsere neue Regierung ihren Job noch macht, dann können wir vielleicht auch wieder etwas vorsichtig optimistisch in die Zukunft schauen.

 

“Der März bringt Licht und Farbe zurück in unser Leben, es erwacht die Natur und mit diesem Erwachen kommt auch die Hoffnung auf was gutes Neues…”

 

Gucken wir mal, was der neue Monat bringt.

Bis dahin, alles Gute und herzliche Grüße,

Margot

 

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen heute einen wunderschönen Valentinstag!!!❤️

Denkt heute besonders an die Menschen, die Euch “lieb und teuer” sind.

Aber – generell sollten wir unsere Lieben jeden Tag in Ehren halten und jeder Tag sollte für uns Valentinstag sein. Nicht immer auf diesen Tag warten, sondern jeden Tag zu seinem persönlichen Valentinstag machen – ich glaube, damit tun wir uns selbst und den Menschen, die uns nahestehen, die wir wertschätzen und die wir lieben, das Beste überhaupt.

Wo liegt der Ursprung des Valentinstag?

Wo liegt der Ursprung des Valentinstags? Das Netz sagt, dass es etwas kompliziert ist. Namensgeber für den Valentinstag scheint der heilige Valentin aus Rom zu sein, der Schutzpatron der Liebenden. Valentin lebte im 3. Jahrhundert in Rom und traute Liebespaare nach christlichem Ritus, obwohl Kaiser Claudius II. das verboten hatte. Die Ehen dieser Paare standen der Überlieferung nach unter einem besonders guten Stern. Valentin von Rom soll den Paaren auch Blumen aus seinem Garten übergeben haben. Auf Befehl des Kaisers wurde Valentin am 14. Februar 269 enthauptet.

Weiter weiß das Netz, dass sich ab dem 15. Jahrhundert in England sogenannte “Valentinspaare” gebildet haben, die sich gegenseitig kleine Geschenke oder Gedichte schickten. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten, und so kam er durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands. 1950 gab es in Nürnberg den ersten “Valentinsball” und von da an verbreitete sich der Valentinstag über ganz Deutschland.

 

Habt einen schönen Tag!

Herzlichst,

Margot

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell zuletzt bei den Bergischen Panther nichts Zählbares mit nach Hause genommen. Diesmal geht es zum TV Aldekerk. Diesmal soll es anders werden. Aber auch hier wartet eine harte Nuss auf den TVK, die es zu knacken gilt. Der TVA steht aktuell auf dem 14. Tabellenplatz und hat 8:30 Punkte auf dem Konto. Doch TVK-Trainer Andi Kunz hebt warnend den Zeigefinger: “Wir haben im Hinspiel einen Punkt abgegeben.” Das sollte Warnung genug sein. Andi Kunz: “Aldekerk ist taktisch variabel und wird gegen uns Vollgas geben.”

Der Gegner kann verschiedene Deckungsvarianten spielen, hat gute Torhüter, gute Kreisläufer und auch im Rückraum sind sie gut aufgestellt. Zuletzt wechselte Rückraumspieler Ante Simic zum TVA. Daher will Andi Kunz von seiner Mannschaft sehen, dass “wir wesentlich besser agieren als zuletzt. Wir können in allen Bereichen mehr als wir zuletzt gezeigt haben. Ich erwarte ja nicht, dass jedes Spiel gewonnen wird. Aber inclusive Dutenhofen haben wir uns 2:8 Punkte eingehandelt. Ich habe keine Lust auf 2:10.”

Die Marschroute ist also klar. Ob der Coach auf seinen stärksten Kader zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten. Die Langzeitverletzten fehlen noch. Ievgen Zhuk ist wieder fit, Tom Spieß war unter der Woche krank. Hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen.

 

Ihr Lieben,

… und zack ist schon wieder ein Monat vorbei. Gerade haben wir noch Silvester gefeiert und jetzt schreiben wir schon wieder den 31. Januar. Verrückt wie schnell die Zeit vergeht.

Es waren nicht alle Tage im Januar schön. Im Gegenteil. Der Januar wird für immer als ein schwarzer Monat in unserem Gedächtnis bleiben und ewig einen ganz schlimmen Beigeschmack haben. Die Welt um uns herum wird immer schlimmer, immer aggressiver, immer ungehemmter. Abgesehen von den schlimmen Vorfällen in der ganzen Welt wird es auch in Deutschland immer furchtbarer. Alle Anschläge in unserem einstmals so schönen und auch sicheren Land sind bedrückend und lassen sich nicht einfach “wegwischen”. Und all die schlimmen Ereignisse gehen mir unter die Haut.

Was mich aber wirklich extrem erschüttert und mitgenommen hat, war das fürchterliche Attentat vor ein paar Tagen in meiner Heimatstadt. Mitten in Aschaffenburg im Park Schöntal werden ein zweijähriges Kind und ein 41-jähriger Mann brutal ermordet. Weitere Menschen teilweise schwer verletzt. Grundlos. Einfach so. Jetzt auch in meiner Heimatstadt. In dem kleinen beschaulichen Städtchen Aschaffenburg. Was ist los mit unserer Welt? Was stimmt nicht mehr? Warum sind wir nirgendwo mehr sicher? Wie konnte so etwas passieren? Es häufen sich die Fragen, auf die wir wahrscheinlich keine Antwort bekommen werden.

Aufgrund dieser nicht zu beschreibenden traurigen Ereignisse ist mir diesmal nicht danach, nach einem Spruch zu suchen, der auf den einen oder anderen von uns passen könnte. Seht es mir bitte nach.

 

Herzlichst,

Margot

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jedes Jahr am 06. Januar drehen die Sternsinger in meinem Heimatort, aber auch in meiner zweiten Heimat Starnberg, ihre Runde und haben uns in den vielen zurückliegenden Jahren mit ihren Gedichten oder Liedern erfreut. So war es auch dieses Jahr wieder.

Bei uns in Haibach ist es so, dass du dich im Pfarramt anmelden musst, damit die Sternsinger zu deinem Haus kommen. Das war nicht immer so, doch die letzten Jahre schon. Jüngst wurde ich gefragt, warum ich überhaupt die Sternsinger kommen lassen würde und ob ich davon etwas hätte. Ich persönlich bin der Meinung, dass dies so eine schöne Tradition, so ein schöner Brauch ist, der mich bereits von Kindesbeinen an begleitet. Ich finde, solche Traditionen sollten erhalten bleiben. Deshalb bestelle ich jedes Jahr in unserem Kirchenamt die Sternsinger für unser Haus und ich freue mich immer, über den Haussegen, der dann ein ganzes Jahr lang an unserer Haustüre zu lesen ist.

Diesmal haben die Sternsinger nicht gesungen, sondern uns einen Spruch aufgesagt:

“Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr –  Caspar, Melchior und Balthasar.”

Doch was sind überhaupt die Sternsinger bzw. was haben die Sternsinger für eine Bedeutung?

Ich habe mich mal ein bisschen schlau gemacht und das eine und andere nachgelesen:

Als Sternsinger wird eine Gruppe – meist sind es Jugendliche – bezeichnet, von denen, dem Brauchtum nach, drei als die Heiligen Drei Könige verkleidet sind. Sie ziehen in den Gemeinden oder Städten von Tür zu Tür, bringen den Sternsinger-Segen an den Häusern an und sammeln Geld (und auch Goodies) für wohltätige Zwecke.

Diesen Brauch gibt es wohl schon ab dem 16. Jahrhundert und wird auch als Dreikönigs-Singen bezeichnet. 

Die Heiligen Drei Könige oder auch wahlweise die Weisen aus dem Morgenland sind eine christliche Tradition in der Weihnachtsgeschichte. Die weit verbreiteten Namen Caspar, Melchior, Balthasar wurden wohl erstmals im sechsten Jahrhundert erwähnt. Aber es gibt hierzu verschiedene Quellen und Angaben.

Fakt ist, dass die katholische Kirche die drei Könige als Heilige verehrt. Das Hochfest ist das Fest der Erscheinung des Herrn am 06. Januar.

Der Haussegen C+M+B, heuer also

20*C+M+B*25

steht nicht, wie der Volksmund das oft sagt, für Caspar, Melchior, Balthasar, sondern für

“Jesus Christus mansionem benedicat”, was so viel bedeutet wie “Jesus Christus segne dieses Haus.” 

Ich finde diese Tradition wirklich schön und hoffe sehr, wenn sie in meiner Heimatgemeinde und/oder generell auch die nächsten Jahre weiter gelebt wird.

 

 

Das Bild habe ich von Pixabay Lizenz. Dafür herzlichen Dank.