Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Rollstuhl Basketball Bundesliga haben die ING Skywheelers in Tübingen mit 57:31 gewonnen. Damit bleiben die Frankfurter bisher in der Liga ungeschlagen.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung des Vereins:

Es war für beide Mannschaften das erste Spiel des neuen Jahres in der 2. RBBL. Die ING Skywheelers spielten als Tabellenerster auswärts gegen den sechstplatzierten RSKV Tübingen. Trotz Unterschieden in der Tabelle, wurde es für beide Teams eine schweißtreibende Partie, die vor allem im zweiten Viertel für die Frankfurter heikel wurde.

Für die Frankfurter starteten Jakob Theis, Eiman Bajelan, Fabian Jansen, Shahpoor Surkhabi und Marian Kind. Auf der Seite der Gastgeber standen zu Beginn Franca Frey, Christian Gumpert, Hannes Spranger, Amanda Fanariotis und Sebahattin Baskoey auf dem Spielfeld.

Nach dem Hochball um 12 Uhr dauerte es zwei Minuten, bis der erste Korb fiel. Ihn machte die Topscorerin der Gastgeber, Amanda Fanariotis. Doch die Frankfurter ließen das nicht lange auf sich sitzen. Shahpoor Surkhabi machte den ersten Treffer auf Frankfurter Seite und zog so mit dem RSKV Tübingen gleich. Es folgten zwei Zweipunkter von Jakob Theis und Marian Kind. Ein Foul von Eiman Bajelan an Sebahattin Baskoey führte dazu, dass die Tübinger zwei Freiwürfe bekommen. Keiner von beiden ging rein. Erneut scorten Surkhabi, Theis und Kind. In Minute sieben stand es somit 2:20 für die Gastgeber. Durch das souveräne Verteidigungsspiel der Frankfurter endete das 1. Viertel mit einem 14-Punkte-Vorsprung beim Spielstand von 6:20.

Nach einer zweiminütigen Pause ging es für beide Mannschaften weiter. Das Spiel wurde deutlich physischer. Die Gastgeber kämpften sich bis auf eine 8-Punkte-Führung zurück an die Skywheelers. Die einzigen Punkte des Viertels machten die Frankfurter Jansen und Kind. Das führte zu einem Halbzeitstand von 16:24.

In der zweiten Minute des dritten Viertels baute Fabian Jansen die knappe Führung mit zwei Treffern hintereinander wieder aus. In der dritten Minute wird der gegnerische Daniel Dieter bei seinem Wurf auf den Korb von Thilo Prünte gefoult und bekommt einen Freiwurf zugesprochen. Er versenkt ihn. Neuer Zwischenstand: 19:30. Daraufhin kommt der RSKV Tübingen nicht mehr oft dazu, einen saubern Wurf auf den Korb zu probieren. Es folgte ein Zweipunkter von Jakob Theis. Anschließend gelang es Marian Kind viermal für die Frankfurter zu punkten. Er ist übrigens Top-Scorer des Spiels. Der Tübinger Sebahattin Baskoey machte in Minute acht noch zwei Punkte und besiegelte damit das Ergebnis für das dritte Viertel: 21:40.

Im letzten Viertel versuchte das Team des RSKV Tübingen nochmal, das Blatt zu wenden. Doch die Fouls an den Frankfurter Spielern machten ihnen unter anderem einen Strich durch die Rechnung. Es war dennoch ein spannendes Hin und Her zwischen den beiden Teams. Bei den Frankfurtern glänzte Shahpoor Surkhabi besonders. Er erzielte im Viertel insgesamt 9 Punkte, auch Fabian Jansen und Jakob Theis zeigten ihr Können. Das Spiel endete mit 31:57.

 

 

Das Symbolbild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die ING Skywheelers setzen in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga ihre Siegesserie fort und gewannen gegen die Berliner mit 57:41. Damit überwintern sie auf Platz eins der Tabelle. Lest nachfolgend die Pressemitteilung der Skywheelers:

Nase an Nase rasen beide Mannschaften dem Ball hinterher. Auf beiden Seiten bedrängen sich die Teams, um den Gegner zu einem möglichst unpräzisen Wurf zu verleiten. Das klappt öfter als beiden wahrscheinlich lieb ist. Beide Teams bleiben in der Defense hart und standhaft. Vor allem die gegnerische Nummer 8, Roli-Ann Neubauer, stellt die Frankfurter vor Probleme. Für die Berliner stellt vor allem das eingespielte Passen zwischen Babsi Groß, Fabian Jansen und Shahpoor Surkhabi eine Gefahr dar. Es führt unter anderem dazu, dass Marian Kind in der siebten Minute zum Punkten kommt. Es folgen mehrere starke Angriffe vom Berliner Frieder Taube, der in Minute acht und neun gleich zweimal scoren kann. Er schafft den Ausgleich von 8:8. Anschließend kann sich Fabian Jansen frei spielen und macht einen gezielten Korb. Zwei-Punkte-Vorsprung für die Frankfurter. In der zehnten Minute bekommt der Berliner Marten Lilja einen Freiwurf zugesprochen, weil er von Jakob Theis und Shahpoor Surkhabi gefoult wurde. Er macht einen von zwei möglichen Punkten. Durch den zwei-Punkte-Wurf von Jakob Theis in letzter Sekunde steht es am Ende des ersten Viertels 12:9.

Nach der kurzen Pause geht es mit dem zweiten Viertel weiter. Die ersten Punkte machen diesmal die Berliner. Charmaine Callahan macht einen souveränen zwei-Punkte-Wurf. Eine Minute später wird Frieder Taube erneut gefoult und bekommt wieder einen Freiwurf. Er macht erneut einen von zwei möglichen Punkte. In den ersten Minuten sind es vor allem die Skywheelers, die Chancen liegen lassen und zu keinen guten Abwürfen kommen. Die Gegner verlangen die Frankfurtern viel ab. In Minute drei kommt es dann endlich zum hart umkämpften ersten Treffer des Viertels. Fabian Gail macht einen souveränen Zwei-Punkter. Charmaine Callahan versucht, dagegen zu halten und setzt zu einem weiteren Angriff an, sie scheitert allerdings an der Defense der Skywheelers. Jetzt gewinnen die Gastgeber klar die Oberhand. Sie machen einen Punkt nach dem anderen. Nach elf Punkten für die Frankfurter, gelingt den Berlinern mit ein Zweier, ausgeführt von Felix Leue. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit geht es nochmal ordentlich zur Sache. Durch Treffer in Minute acht und zehn beenden die Berliner die erste Hälfte mit insgesamt 17 Punkten, die Frankfurter mit 29.

Zielführendes Zusammenspiel

Die zweite Halbzeit beginnt mit zwei zielführenden Zusammenspielen zwischen Fabian Jansen und Christoph Spitz. Beide Male führt es zu einem Korb, jeweils in der ersten bzw. zweiten Minute. Es folgen harte Zweikämpfe auf beiden Seiten. Vor allem gegen Ende des dritten Viertels ist die starke Leistung von Jakob Theis sichtbar. Auch zu Beginn hatte der Frankfurter schon beeindruckende Rebounds erkämpft. Außerdem verteidigte er herausragend gegen Charmaine Callahan, von der von Anfang an eine nicht zu unterschätzende Gefahr ausging. Mit einem Abstand von 17 Punkten gehen beide Teams in die Pause zwischen Viertel 3 und Viertel 4. Das ergibt einen Zwischenstand von 47:30.

In den ersten drei Minuten des letzten Viertels sah es kurz nach einem Comeback auf Berliner Seite aus, weil das Team in nur kurzer Zeit sieben Punkte erzielen konnte. Doch die Skywheelers hielten dagegen und konnten das Spiel letztlich mit 57:41 für sich entscheiden. Durch Fouls an Eiman Bajelan und Marian Kind wurde das Berliner Spiel zunehmend physischer. Den letzten Korb des Spiels – und somit auch des Jahres 2024 – machte in letzter Sekunde Fabian Jansen.

 

 

Das Archibild haben uns die Skywheelers zukommen lassen. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Siegesserie in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga der ING Skywheelers hält an. Nach einem kräftezehrenden Spiel trennen sich die Gastgeber und Hannover United 2 mit 71:40.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung des Vereins:

Während bei den ING Skywheelers alle Spielerinnen und Spieler anwesend waren, fielen bei Hannover United 2 viele Profis krankheitsbedingt aus. Auch der Top Scorer des Teams, Heiko Müllers, fehlt. Die Starting Five auf Frankfurter Seite: Fabian Gail, Chris Spitz, Maria Kress, Fabian Jansen und Marian Kind. Für Hannover beginnen Luis Conrad, Andrea Seyrl, Thomas Schröder, Simon Dornieden und Christoph Lübrecht das erste Viertel. Nach dem Hochball geht es direkt zur Sache. Die Skywheelers machen den ersten Zweier. Anschließend gleichen die Hannoveraner durch einen Korb von Thomas Schröder aus. Doch beide Teams müssen erstmal ins Spiel reinfinden. Die Skywheelers bedrängen die Gegner, sodass sie oft nicht rechtzeitig zum Wurf kommen, bevor die Uhr runterläuft. In einem darauf folgenden schnellen Gegenangriff macht Fabian Jansen einen gezielten Korb in der dritten Minute. Es folgt ein weiterer starker Korb von Marian Kind. Hannover zögert bei einigen Bällen, was zum Vorteil der Skywheelers wird. In der sechsten Minute wird Fabian Gail beim Wurf zu einem Zweier behindert und bekommt so einen Freiwurf, diesen verfehlt er. Ein präzises Passspiel zwischen Marian Kind, Fabian Jansen und Shahpoor Surkhabi führt letztlich zu zwei Körben in der jeweils siebten bzw. achten Minute. Das Viertel endet mit einer 10-Punkte-Führung für die Gastgeber: 18:08.

Es geht hitzig weiter

Auch im zweiten Viertel geht es hitzig zu. Schon in der ersten Spielminute des zweiten Viertels zeigt Shahpoor Surkhabi vollen Körpereinsatz, als er versucht einen Ball aufzuhalten, der ins Aus fliegt. Hinzu kommt eine beeindruckenden Performance von Marian Kind, der in diesem Abschnitt des Spiels regelrecht “on fire” ist. Immer wieder beweist er sein Können und sorgt für eine hohe Dynamik auf dem Spielfeld. Ein intensiver Zweikampf zwischen Eiman Bajelan und Hannovers Nummer 99, Max Dorka, führt dazu, dass sich die Intensität zuspitzt. Beide Spieler schenkten sich nichts und sorgten für packende Szenen. Eine besondere Sequenz ereignete sich, als Thilo Prünte und der gegnerische Simon Dornieden in einem harten Zweikampf alles gaben, um Babsi Gross den Weg zum Korb zu ebnen. Mit einem geschickten Pass spielte sie den Ball zu Marian Kind, doch dieser Wurf verfehlte knapp sein Ziel. Trotz der verpassten Chance ließ sich das Team nicht entmutigen.

Kurz darauf zeigte Gross erneut ihr taktisches Geschick. Mit einem klugen  Antäuschen zog sie die Verteidigung auf sich und ermöglichte Marian Kind, in der sechsten Minute einen souveränen Korb zu erzielen. Dieser Treffer brachte das Team wieder in Schwung und motivierte alle Beteiligten. Die Gastgeber machten im zweiten Viertel insgesamt 15, die Gäste 13 Punkte. Zwischenstand zur Halbzeitpause: 33:21.

Nach der Pause versucht Hannover zwar, den Rückstand von 12 Punkten schnell aufzuholen, aber Frankfurt hält mit starkem Teamplay und gezielten Aktionen dagegen. Damit machen sie es ihren Gästen nicht leicht. Dennoch lassen sich die Gäste nicht vollkommen in Schach halten. In der zweiten Minute zum Beispiel erzielt Luis Conrad einen unaufhaltbaren Dreier. Er bringt sein Team damit auf einen Abstand von 11 Punkten, denn zuvor hatte schon sein Teamkollege Christoph Lübrecht zweimal gepunktet.

Ein besonderes Highlight auf Frankfurter Seite war der schnelle Passwechsel zwischen Chris Spitz und Marian Kind in der sechsten Minute, der in einem souveränen Korb endete. Kurz darauf erhöht Spitz selbst in der siebten Minute mit einem weiteren Treffer.

Hannovers Nummer 23, Christoph Lübrecht, wird in der achten Minute von Maria Kress, Chris Spitz und Fabian Jansen erfolgreich gestoppt – das war zuvor nicht so gut gelungen. Obwohl Hannover oft zum Wurf kam, verfehlen sie oft das Netz. Die Defense der Skywheelers zwang sie immer wieder zu schwierigen Würfen, die nicht ihr Ziel fanden bzw. nicht finden konnten. In der Schlussminute glänzten Fabian Gail und Fabian Jansen mit präzisen Pässen, die Jansen schließlich sicher zum Korberfolg verwandelte. Ein starker Abschluss des Viertels, der die Führung untermauerte. Nach dem dritten Viertel steht es 55:32.

Das letzte Viertel begann mit einem Einwurf von Fabian Jansen. Die Skywheelers zeigten eine hervorragende Abstimmung und Zusammenarbeit, die den Gegner unter Druck setzte. Simon Lübrecht aus dem gegnerischen Team wollte es in diesem Viertel noch einmal wissen und versuchte, das Spiel in den letzten 10 Minuten zu drehen. Doch Marian Kind zeigte erneut seine Klasse: Er konnte sich in der 5. Minute gekonnt von Max Dorka freispielen und versenkte den Ball sicher im Korb.

In einer intensiven Phase tauschten Jakob Theis und Shahpoor Surkhabiharte Bälle aus, die für die Gegner kaum zu stoppen waren. Ihre Präsenz und Dynamik auf dem Spielfeld heizten die Stimmung weiter an. Kurz darauf nahmen die Skywheelers ein Timeout, um sich neu zu formieren. Direkt im Anschluss gelang Jansen in der 6. Minute ein weiterer wichtiger Korb, der das Team weiter nach vorne brachte. Nur eine Minute später rollte Spitz geschickt durch die Verteidigung und erzielte einen weiteren Punkt, was das Publikum in Begeisterung versetzte.

In den letzten Minuten des Spiels brillierte die Defense-Leistung der Frankfurter. Immer wieder setzten sie die Gegner so unter Druck, dass diesen keine Zeit mehr blieb, sich für einen gezielten Wurf zu positionieren. Dies erwies sich als Schlüssel zum Erfolg. Den krönenden Abschluss setzte Thilo Prünte, der mit seinem letzten Punkt den Endstand von 71:40 für die Skywheelers besiegelte.

Nach dem Spiel sagte Frankfurts Spielertrainer Chris Spitz, der vor dem Anwurf in die Hall of Fame aufgenommen wurde: “Am Ende des Tages war es ein souveräner Sieg. Wir hatten die Möglichkeit, heute Linus zu testen, die wir in der Form in der Intensität noch nicht gespielt haben. Es hat heute noch nicht alles geklappt. Wir haben gesehen, wo unsere Schwächen liegen und woran wir arbeiten müssen. Wir haben gesehen, dass wir ne gute Siebener Rotation oder achter Rotation spielen können. Aber wenn wir Lineup spielen, die wir bisher noch nicht hatten, haben wir auch gesehen, dass wir noch viele Entwicklungspotenzial haben. Wir müssen lernen, in der Defense noch mehr zu reden und uns zu pushen, um konstant und konzentriert über 40 Minuten ein Spiel zu spielen. Letztlich haben wir gewonnen und das ist wichtiger. Die Punkte nehmen wir mit. Wir sind happy, dass wir gewonnen haben, dass wir jetzt bei 70 stehen.”

 

Das Archivfoto haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Nachdem die ING Skywheelers nach der letzten Saison den schweren Gang in die zweite Rollstuhl-Basketball Liga antreten mussten und es einen großen Umbruch im Team gab, wurde das erste Heimspiel von den Verantwortlichen, der Mannschaft und den Fans mit großer Spannung erwartet. Die Erwartungen sollten an diesem Abend positiv erfüllen, denn das Team um Trainer Chris Spitz verbuchte den ersten Heimerfolg und gewann gegen die Allianz Rollers Ulm mit 71:50 Punkten.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung des Vereins:

Mit einem 10:0 Lauf konnten sich die ING Skywheelers bereits in den ersten fünf Minuten des Spiels schon deutlich positionieren und haben dem Ligakonkurrenten gezeigt, dass es schwer sein wird, in Frankfurt die ersten Punkte an die Donau zu holen. Auch wenn Ulm dann etwas besser ins Spiel kam und zwischenzeitlich den Abstand auf sechs Punkte verkürzen konnte, ging man mit einem komfortablen Vorsprung von 15 Punkten und einem Spielstand von 37:22 in die Halbzeit.

Skywheelers weiter super

In der letzten Saison war es immer die zweite Halbzeit, die den Skywheelers das Genick gebrochen hat. So stellte sich die Frage, wie kommt das Team aus der Halbzeit zurück? Die Antwort wurde direkt auf dem Platz gegeben, denn es kam hoch motiviert zurück mit dem Ziel die ersten Zähler der noch jungen Saison in Frankfurt zu behalten. Das Team machte genau da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte, und spielte mit der gleichen Konzentration und Kampfeswillen weiter. So ließen die Frankfurter nichts anbrennen und konnten die Ulmer weiterhin auf Distanz halten. Dies zeigten auch die einzelnen Spielabschnitte, wo die ersten drei Viertel an die Gastgeber gingen. Erst in der letzten Spielperiode konnte Ulm zumindest ein unentschieden mit 14:14 Punkten verzeichnen. Am Ende des Spiels stand ein ungefährdeter Sieg mit 71:50 Punkten auf dem Bogen die Freude bei der Mannschaft, den Zuschauern und dem Management war riesig.

Top-Scorer der ING Skywheelers war an diesem Abend Fabian Gail, der durch den Abgang von Sven und Tim Diedrich nun deutlich mehr Verantwortung auf seinen Schultern trägt und diese Rolle heute mit 25 Treffern unterstrichen hat.

„Wenn man, wie in der Vorsaison geschehen, kein einziges Spiel gewinnen konnte, dann hat das auch einen Einfluss auf die Psyche.“, so Pierre Fontaine, Mitglied des Managementteams der Skywheelers. „Man setzt sich selbst, aber auch die anderen Spieler unter Druck und so war die Spannung im Skywheelers Dome beim Hochball zu fühlen. Aber das Team hat die Vorbereitung der letzten Wochen hervorragend genutzt und gewann den Hochball und machte daraus direkt einen Korb. Die Befreiung war geschafft und die Mannschaft konnte frei aufspielen und tat das auch.“, so Pierre Fontaine weiter.

 

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur  Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Samstag um 20 Uhr starten die ING Skywheelers in ihre neue Saison. Nicht in der ersten Liga, sondern in der zweiten Bundesliga muss das Team um Trainer Chris Spitz sich diesmal beweisen. Nach dem Abstieg aus dem deutschen Oberhaus treten die Frankfurter Rollstuhl-Basketballer eine Etage tiefer gegen teils neue Teams an.

Wie die Skywheelers in ihrer Pressemitteilung schrieben, kam mit dem Abstieg auch der Umbruch in der Mannschaft. Abgänge mussten durch Neuzugänge kompensiert werden und das Team sich damit neu finden. Mit Sven und Tim Diedrich haben zwei Frankfurter Legenden den Verein verlassen, um weiterhin in der ersten Bundesliga auf Korbjagd zu gehen. Tim van Raamsdonk konnte nicht gehalten werden und Benjamin Lenartz hat aus positiven privaten Gründen in dieser Saison das Trikot an den Nagel gehängt.

Große Lücke wurde geschlossen

Die große Lücke, die durch die Abgänge entstanden ist, konnte trotzdem geschlossen werden. Mit Fabian Jansen kam erneut ein Holländer zu den orangefarbenen ING Skywheelers und wird diese mit seiner Erfahrung und Leistung sichtbar verstärken. Mit Eiman Bajelan kommt ein weiterer Low-Pointer zum Team und wird damit die Wechsel- und Aufstellmöglichkeiten verbessern. Auch mit dem Zugang von Tim Altenhofen, welcher von der zweiten Mannschaft der Rhine River Rhino`s Wiesbaden nach Frankfurt wechselte, wird der Altersdurchschnitt jung gehalten und ein Spieler mit viel Potenzial an den Main geholt, um die Mannschaft weiter zu verstärken.

Chris Spitz, steht auch in dieser Saison als Spielertrainer für die ING Skywheelers sowohl auf dem Feld als auch am Spielfeldrand zur Verfügung. Dabei erhält er jedoch im Training und bei einigen Spielen mit Sebastian Wolk Unterstützung von einem erfahrenen Frankfurter ehemaligen Spieler und Trainer. Wolk, als Teil des aktuellen Trainerstabes der deutschen Nationalmannschaft, welche bei den Paralympics mit dem dritten Platz den größten Erfolg der letzten Jahrzehnte erzielen konnte, wird mit seiner Expertise und Input unserem Coach und der Mannschaft enorm unterstützen und den ehrgeizigen Zielen Klassenerhalt und Wiederaufstieg näherbringen. Auch wenn es für die Verantwortlichen der Skywheelers ein langer Weg war, ist es am Ende gelungen, sich sportlich und finanziell auf die Saison vorzubereiten.

Blick richtet sich aufs erste Spiel

Die ING Skywheelers blicken mit Spannung auf das erste Spiel, da mit den Allianz Rollers Ulm auch eine sehr etablierte Mannschaft im Skywheelers Dome Frankfurt zu Gast ist. Auch wenn man im DRS Pokal in München gegen Ulm gewonnen hat, darf man die Gäste nicht unterschätzen. Es wird die erste Bewährungsprobe für das Team in der neuen Saison. In der neu strukturierten Division A erwarten die Hessen mit den Rollstuhl-Basketballern von Alba Berlin, RB Zwickau, Hannover United II und dem RSKV Tübingen starke Mannschaften, die spannende Spiele in dieser Saison erwarten lassen dürfen.

Nach der letzten komplett sieglosen Saison wird das Team am Samstag alles dafür geben, den ersten Sieg nach langer Zeit im Skywheelers Dome zu feiern. Wir dürfen also ein spannenden Saisonauftakt erwarten.

 

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Es hat nicht sollen sein. Die ING Skywheelers Frankfurt haben sich nicht wie erhofft mit wenigstens zwei Punkten in der Tabelle trösten können und verlieren auch das letzte Spiel der Saison gegen den Tabellenfünften aus Köln mit 56:76 Punkten. Damit endet für die Frankfurter Rollstuhlbasketballer die Saison trostlos mit null Punkten und somit auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstieg war bereits seit geraumer Zeit nicht mehr abzuwenden, so dass das Team von Spielertrainer Chris Spitz wohl für die kommende Saison in der zweiten Bundesliga planen muss.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von Sylvio Thiessen:

Dabei starteten die Hessen sehr zuversichtlich in das Spiel und konnten, nach den ersten Führungstreffern der Gastgeber durch Thomas Reier, recht schnell aufschließen. Das Spiel gestaltete sich im ersten Viertel ausgeglichen, so dass noch alles offen war, wer hier als Gewinner vom Platz rollen würde. Kurz vor der Schlusssirene des ersten Viertels jedoch kam der Schlag, wovon sich die Gäste vom Main nicht mehr erholen sollten. Denn durch zwei aufeinander folgenden Drei-Punkte Würfen durch Robin Poggenwisch wurde binnen Sekunden der Abstand auf neun Punkte zwischen den beiden Teams erhöht und verunsicherte die Gäste.

Frankfurt lief fortan dem Anschluss hinterher und versuchte alles den alten Abstand wieder herzustellen, jedoch wurde das zweite Viertel durch Fehlschüsse und einer löchrigen Defence dominiert, so dass es nur magere sechs Punkte auf dem Konto der Mainrollis gab. Köln erhöhte den Druck, kam immer mehr ins Spiel und verwandelte seine Schüsse erfolgreich. Der Halbzeitstand von 43:23 Punkten ließ nichts Gutes erahnen. Jedoch war aufgeben für das Team aus der Bankenmetropole keine Option, so dass man nach der Pause seine Kräfte sammelte und erneut alles daransetzte, doch noch punkten zu können. Ab der 25. Minute kam Frankfurt wieder ins Spiel und schöpfte neue Hoffnung nach einem erfolgreichen Drei-Punkte Distanzwurf durch Tim Diedrich, so dass das 3. Viertel erneut kräftemäßig ausgeglichen beendet wurde. Leider war die Differenz von 23 Punkten immer noch sehr hoch, so dass ein Sieg immer mehr in unerreichbare Entfernung rückte.

Noch einmal Kräfte gesammelt

Das letzte Viertel war angebrochen und das Team von Chris Spitz sammelte noch einmal seine Kräfte. Anders als in den vorangegangen Spielen sollte das letzte Viertel nun das Stärkste werden. Mit klaren Spielzügen und einer gesteigerten Trefferquote keimte noch einmal Hoffnung auf, jedoch war die Zeit zu knapp und auch Köln versuchte den Abstand zu wahren. So blieb den Gästen nichts anderes übrig als ein wenig Schönheitskorrektur zu betreiben. Frankfurt konnte immerhin das letzte Viertel mit 20:17 Punkten für sich entscheiden.

Damit schließen die ING Skywheelers die schlechteste Spielperiode ihrer Geschichte ab und beenden die Saison abgeschlagen mit null Zählern und Siegen auf dem letzten Tabellenplatz und den damit besiegelten Abstieg in die zweite Bundesliga.

 

Das Bild, das einen enttäuschten Spielertrainer Chris Spitz zeigt, haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Die ING Skywheelers reisen in der ersten Rollstuhl Basketball Liga ein vorerst letztes Mal nach Köln, um ihr Pflichtspiel gegen den RBC Köln zu bestreiten. Am Samstag treffen sie dabei um 17 Uhr in der Sporthalle am Bergischen Ring auf das Team von Kapitän Bulut Kodal, um ihre letzte Chance ,doch noch in dieser Saison zu punkten, wahrnehmen zu können. Die ING Skywheelers blicken dabei auf ihre schwächste Saison im Oberhaus zurück.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von Sylvio Thiessen:

Da man in dieser Spielperiode nicht einen Sieg nach Hause bringen konnte, belegen die Frankfurter abgeschlagen mit null Punkten den letzten Tabellenplatz. Dabei war das Team von Spielertrainer Chris Spitz in einigen Aufeinandertreffen nah dran, das stärkste Team der jeweiligen Begegnung zu sein. Jedoch entwickelte sich das 4. Viertel fast jeden Spiels zum Spielverderber. So konnte das Team in dieser Zeit die wenigsten Körbe und damit Punkte für sich sammeln, bekamen aber im Gegenzug in den Schlussminuten zu viele Gegentreffer, so dass so mancher Vorsprung sich ins negative wandelte und ein Sieg wieder in weiter Entfernung rückte. Nun heißt es letztmalig in dieser Saison für die Skywheelers den Fokus auf das Spiel zurichten und versuchen von Anfang an Druck auf den Gastgeber auszuüben und die Defence zu stellen, um den Kölnern keinen Raum für Würfe zu geben. Dabei kann das Team von Chris Spitz ohne Druck auf das Feld rollen, sind sie doch schon seit zwei Spielen vom Abstiegsgespenst eingeholt und festgesetzt worden.  Nur so ist es noch möglich, nicht mit einer Nullnummer die Saison abzuschließen und sich mit 2 Punkten in der Tabelle zu trösten. 

Der RBC Köln 99ers möchten natürlich die Gelegenheit nutzen, um mit einem Sieg noch einen Tabellenplatz nach oben zu klettern. Das Team hat es zwar nicht in eigener Hand, da die Doneck Dolphins Trier ebenfalls am Samstag gegen Hannover United punkten müssen, um den 5. Platz zu verteidigen. Um Trier jedoch zu überholen, ist ein Sieg der Gastgeber Pflicht. 

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach dem völlig unerwarteten Tod von Ex-Trainer Marco Hopp mussten die ING Skywheelers in der ersten Rollstuhl-Basketball Liga am vergangenen Wochenende gegen den RSV Lahn-Dill antreten. Mit 47:72 Punkten verloren die Hausherren. Aufgrund der großen Trauer wurde dieses Heimspiel aber zur völligen Nebensache.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von Sylvio Thießen:

Es war ein sichtlich schwerer Tag für das Team der ING Skywheelers und seine Helfer und Unterstützer im Skywheelers Dome Frankfurt. Nachdem am Dienstag völlig überraschend der Ex-Trainer Marco Hopp verstorben ist, war das letzte Heimspiel gegen Rekordmeister RSV Lahn-Dill zur Nebensache erklärt worden. Hopp, welcher in Frankfurt zweimal als Trainer für das Team verpflichtet werden konnte und zuletzt für Frankfurt noch als Moderator und Presseverantwortlicher tätig war, wurde nur 53 Jahre jung. Ihm zu Ehren wurde ein Kondolenzbuch im Skywheelers Dome ausgelegt und der Moderatorenplatz mit Blumen und einem Bild dekoriert. Vor dem Spielbeginn wurde eine Schweigeminute abgehalten, bevor es auf dem Platz im Hessenderby zur Sache gehen sollte.

Der RSV Lahn-Dill startete souverän in die ersten fünf Minuten, wo die Gäste bereits einen Sieben-Punkte-Vorsprung unter anderem durch einen Dreipunktwurf von Thomas Boehme erzielen konnten. Die Frankfurter Gastgeber um Spielertrainer Chris Spitz ließen aber an diesem Tag nicht lange auf sich warten und konnten durch mehrere Erfolge im Angriff durch Tim und Sven Diedrich den Abstand auf drei Punkte verkürzen, bis kurz vor Ende des ersten Viertels erneut Thomas Boehme einen Dreipunktewurf verwandeln konnte.

Die Skywheelers witterten ihre Chance an diesem Tag, die sichtlich geschwächten Wetzlarer zu ärgern und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen. Nach zuletzt 15 Spielen in gut sieben Wochen und knapp 8.000 Reisekilometern, war der RSV-Lahn-Dill an diesem Tag nicht in Topform.

Frankfurt lehrte den Gästen in der 16. Minute das Fürchten, als es tatsächlich durch Tim Diedrich und Chris Spitz zur Führung der Gastgeber kam, die ihre Würfe tadelfrei verwandeln konnten. Der RSV war in Zugzwang und konnte durch einen Acht-Punkte-Lauf jedoch den alten Abstand wiederherstellen.

Mainrollis ließen nicht locker

Die Mainrollis ließen nicht locker und versuchten das Spiel der Gäste im dritten Viertel weiter zu stören, aber das Team von Trainerin Janet Zeltinger kam nun langsam ins Spiel und konnte den Abstand zwischen beiden Teams auf zehn Punkte erhöhen. Für die Frankfurter kam nun die schwierigste Phase, ist es doch eine große Schwäche der Skywheelers im vierten Viertel nicht mehr genug Energie zu haben, um noch einmal angreifen oder verteidigen zu können.

So kam es, dass die Erfolgsquote unterm Korb bei den Gastgebern nun sank und die Verteidigung im eigenen Raum sichtliche Schwächen gegen einen nun überlegenen Gegner aufzeigte. Nicht zuletzt der Wetzlarer Center Mark Beissert war es, der nach einem Rebound aus rund 20 Meter Distanz von der eigenen 6,75 Meter Markierung mit der Schlusssirene einen unfassbaren Dreier verwandeln konnte und den finalen Punktestand von 47:72 damit festschrieb.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Sonntag (10. März) schickte mir Marco Hopp noch die Pressemitteilung von seinen ING Skywheelers gegen den BBC Münsterland. Zwei Tage später war nichts mehr wie es war… Am 12. März ist Marco Hopp im Alter von 53 Jahren verstorben. Diese Nachricht hat mich kalt erwischt und fassungslos gemacht. Mein herzliches Beileid gilt seiner ganzen Familie und seinem Verein.

Die ING Skywheelers haben auf ihrer Website folgenden Nachruf veröffentlicht:

 

Die ING Skywheelers und ganz Rollstuhlbasketball Deutschland trauern um Marco Hopp.

Am 12.03.2024 ist Marco Hopp im Alter von 53 Jahren verstorben. Eine Nachricht, die uns alle fassunglos macht und die wir nicht glauben wollen/können.
 

Marco hat Rollstuhlbasketball gelebt. Er hat jede freie Zeit, die ihm zur Verfügung stand in diesen Sport investiert. Erst als Spieler, dann als Trainer, Ausbilder und Kommentator bei den Liveübertragungen. Marco war ein Mann der klaren Worte und hatte den Fokus auf der Leistungsentwicklung besonders von jüngeren Spielern, aber er war auch ein Mann mit viel Humor. Für die ING Skywheelers war er zweimal als Trainer tätig und hat damit dem Verein sehr geholfen und entwickelt. Nach seiner zweiten Amtszeit als Trainer, übernahm er die Kommentatorenrolle bei unseren Spielübertragungen und konnte dort seinen Fachverstand einbringen.

Marco Hopp (Foto: ING Skywheelers)

 
Aus einer vertraglichen Partnerschaft wurde eine Freundschaft und er war ein Mitglied der Skywheelers Familie. Wir werden ihn nie vergessen und sein Andenken in Ehren halten. Er hat in unzähligen Vereinen als Trainer und Spieler, sowie beim Deutschen Rollstuhlsportverband als Ausbilder und Trainer Fußabdrücke hinterlassen, dass dieser Verlust in ganz Deutschland spürbar ist.
 
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, bei seiner Lebensgefährtin und bei seinem Sohn André, an den er die Begeisterung für den Rollstuhlbasketball weitergegeben hat.
 
Beim Heimspiel gegen den RSV Lahn-Dill werden wir eine Schweigeminuten abhalten und ein Kondolenzbuch auslegen.
In tiefer Trauer die ING Skywheelers Familie

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Große Überraschung beim Nachholspieltag der ING Skywheelers in der ersten Rollstuhl Basketball Liga. Fußballgott Alex Meier und Komiker Faisal Kawusi waren die VIP Gäste zum vorletzten Heimspiel der ING Skywheelers. Leider erwischten die ING Skywheelers auch am Samstag einen mehr als nur gebrauchten Tag und unterlagen dem BBC Münsterland im gut besuchten ING Skywheelers Dome mit 58:77 (12:19, 13:21, 24:21, 9:16).

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von Marco Hopp:

Während Alex Meier und Faisal Kawusi noch Autogrammwünschen nachkamen, waren die beiden Ligakontrahenten dabei sich auf das heutige Duell vorzubereiten. Mussten die ING Skywheelers am 17. Februar noch eine deutliche Niederlage quittierten, wollten sie am heutigen Tag mit der prominenten Unterstützung das Pendel in ihre Richtung ausschlagen lassen.

Beide Teams starteten mit gehörig Respekt in dieses Nachholspiel. Stand doch für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Zum einen wollten die ING Skywheelers trotz des viel zu früh besiegelten Abstiegs sich mit einem Sieg von ihren Fans, Familien und Freunden aus der Liga verabschieden. Zum anderen ging es für den BBC Münsterland darum, mit einem Sieg gegen die ING Skywheelers den Ligaverbleib noch vor dem letzten Spieltag und somit auch vor Ende der Hauptrunde zu sichern. Die ING Skywheelers starteten hierbei besser und zuversichtlicher in dieses Kellerduell. Nach vier Minuten stand es 8:2 für den Gastgeber und was im ersten Moment wie ein Hoffnungsschimmer aussah, sollte sich bis zum Ende des ersten Viertels in Gegenteil verkehren. Punkt um Punkt verkürzten die Münsterländer den Vorsprung der Skywheelers und mit einem 8:0 Lauf in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels stellten sich zum ersten Mal die Weichen für den Spielausgang und gingen mit einer 19:12 Führung in die erste Viertelpause.

Mit Elan ins zweite Viertel

Mit frischen Kräften, versuchte Chris Spitz seine Mannschaft ins zweite Viertel zu lenken. Da er selber nach zehn gespielten Minuten schon mit drei Fouls belastet war, versuchte er das Spiel seines Teams von der Seitenlinie aus zu führen. Allerdings sollte diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg bringen, im Gegenteil. Angeführt von Ex-Frankfurter Johannes Hengst leitete das Team von Marcel Fedde in der 15. Spielminute einen 14:0 Lauf für die Warendorfer ein. Von diesem Lauf der Münsterländer sollten sich die Skywheelers am heutigen Spieltag nicht mehr erholen. Doch hatte dieses Spiel seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht!

Zu Beginn des dritten Viertels, wechselte Chris Spitz auf die Starting Line Up zurück und er selber sollte seinen persönlichen Tiefpunkt am heutigen Spieltag erfahren. Was zu Beginn der zweiten Spielhälfte wie ein offener Schlagabtausch aussah, wurde zusehends zu einem von vielen Fouls unterbrochenen und einem mit zunehmender Härte geführtes Spiel. Dies gipfelte in der sechsten Minute des dritten Viertels mit dem fünften persönlichen Foul von Trainer Chris Spitz, der daraufhin das Spielfeld verlassen musste. Dem nicht genug, bekam er wenige Augenblicke nach seinem Feldverweis auch noch sein zweites technisches Foul und musste daraufhin die Halle verlassen. In diesem Moment ein Bärendienst für seine Mannschaft, aber zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr abwendbar. Nun übernahm Co-Trainer Sebastian Arnold die Geschicke des Trainers. Das dritte Viertel gewann der Gastgeber mit 24:21, doch auf Grund der nachteiligen Schwächung des Teams, war für alle Beteiligten klar, dass die Skywheelers dieses Spiel nicht mehr zu ihren Gunsten entscheiden können.

Im letzten Spielabschnitt kam der zu erwartende Niederschlag für die ING Skywheelers. Nun kam jeder Skywheeler noch auf einige Spielminuten und die Mainrollis verloren das letzte Viertel 9:16, damit das Spiel 58:77 und mussten nun auch die letzte Chance für einen Sieg in dieser Saison verstreichen lassen.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.