Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gezittert bis zum Schluss – und am Ende doch das Happy End: Mit dem Klassenerhalt hat Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH eine Saison beendet, die Spielern, Verantwortlichen und Fans einiges abverlangt hat. Die Erleichterung nach dem letzten Spiel war entsprechend groß. Nach einer Spielzeit mit Höhen und Tiefen durfte das Kleeblatt schließlich aufatmen und den wohlverdienten Urlaub antreten.

Lange blieb dafür allerdings keine Zeit. Bereits Anfang Juli bat Cheftrainer Heiko Vogel seine Mannschaft wieder auf den Trainingsplatz. Seitdem läuft die Vorbereitung auf die neue Saison auf Hochtouren. Zahlreiche Testspiele bieten die Möglichkeit, Abläufe einzustudieren, Automatismen zu entwickeln und vor allem die Neuzugänge Schritt für Schritt in die Mannschaft zu integrieren.

Bis zum Saisonstart gibt es für das Trainerteam noch einiges zu tun. Ziel ist es, schnell als Einheit zusammenzufinden und mit einer stabilen Mannschaft in die neue Spielzeit zu starten.

Der Pflichtspiel-Auftakt wartet am 09. August auswärts beim FC St. Pauli. Dabei kommt es gleich zu einem besonderen Wiedersehen: Fürths langjähriger Leistungsträger, Publikumsliebling und Kapitän Branimir Hrgota trifft auf seinen ehemaligen Verein. Der Allrounder wird für viele Kleeblatt-Fans sicherlich noch einmal besonders im Fokus stehen.

Nach dem nervenaufreibenden Saisonfinale richtet sich der Blick in Fürth nun nach vorne. Mit frischem Elan, neuen Gesichtern und einer intensiven Vorbereitung soll der Grundstein für eine erfolgreiche Spielzeit gelegt werden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war diesmal Matthias Rieth, leidenschaftlicher Fußballer, mittlerweile auch begeisterter Handball-Fan und stellvertretender Serviceleiter und KFZ- Techniker-Meister, bei mir zu Besuch. 

Matthias hat lange Jahre aktiv Fußball gespielt, war dann Spielertrainer, kennt dementsprechend “Gott und die Welt” und da sein Sohn seine Liebe fürs Handball entdeckt hat, hilft er nun auch in der Handball-Halle beim Training mit, zusammen mit seinem Kumpel Uli Wolf, dem ehemaligen Handball-Profi und Trainer des derzeitigen Zweitligisten TV Großwallstadt.

Matthias lässt uns teilnehmen an seinen Erinnerungen, Begegnungen im Sport – wie über Daniel Baier oder Heiko Westermann, spricht aber auch über seine Arbeit beim Autohaus Brass in Aschaffenburg.

Nehmt Euch deshalb die Zeit und hört in meinen Podcast mit Matthias Rieth rein. 

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

Die Bilder hat uns Matthias zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Links sind Matthias mit seiner damals hochschwangeren Frau zu sehen beim Aufstiegsspiel, in der Mitte Papa und Sohn beim Handball und rechts Matthias in Aktion.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Dienstag um 20.30 Uhr kommt es zum Relegations-Rückspiel zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Das Hinspiel bei Rot-Weiss Essen verloren die Fürther mit 0:1. Dabei hatten die Fürther das Geschehen lange im Griff und vergaben einige gute Chancen, ehe die Hausherren nach 61 Minuten in Führung gingen. Torben Müsel erzielte den entscheidenden Treffer mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern.

In der vierten Minute dribbelte Sayfallah Ltaief an seinem Gegner vorbei, der ihm auf halblinks zu Fall brachte. Felix Klaus brachte den Freistoß aus 25 Metern direkt aufs kurze Eck, wo Jakob Golz aber abwehren konnte. Danach hatte das Kleeblatt mehr Ballbesitz. Jannik Dehm rückte in der 16. Minute mit auf, zog aus 20 Metern ab, der Ball klatschte an die Latte.

Einige weitere Angriffe des Kleeblatts wurden nicht durchgespielt, die Gastgeber dagegen kamen kaum gefährlich nach vorne. In der 28. Minute war es dann doch einmal brenzlig, als eine Freistoßflanke knapp neben dem rechten Fürther Pfosten ins Aus flog, zuvor war kein Spieler dran gewesen.

Die Gäste übernahmen zwar immer wieder die Initiative. Doch das war zu wenig. Nach dem Wechsel wurde Hrgotas Schrägschuss von Torhüter Golz (50.) pariert, dann verlängerte Klaus eine Flanke aufs kurze Eck, wieder war Golz zur Stelle (52.). Zwei Minuten danach war es Dehm, dessen Distanzschuss knapp links vorbei strich (54.).

Die Gastgeber wurden erst wieder wach, als sie einen zu kurzen Abschlag von Prüfrock fast zum Führungstor nutzten, doch der Keeper kam gerade noch an Torben Müsels Schuss aus 20 Metern heran (58.). Essen setzte nach. Nach einem langen Einwurf wurde Mizuta 20 Meter vor dem Tor gefoult. Müsel schoss den direkten Freistoß ins rechte Toreck zum 1:0 (61.). Die Partie wurde hektisch, doch selbst in der Nachspielzeit passierte nicht mehr. Es blieb beim 1:0 für die Hausherren. 

 

Kleeblatt muss Rückstand wettmachen

Im Relegations-Rückspiel gegen RW Essen muss das Kleeblatt den Rückstand aus dem Hinspiel vor ausverkauftem Haus wettmachen. Personell bleibt die Lage im Vergleich zum Hinspiel unverändert: Lukas Reich und Marco John stehen nicht zur Verfügung, bei Reno Münz (muskuläre Probleme) wird kurzfristig entschieden.

Sportlich ist die Aufgabe eindeutig. Rot-Weiß Essen geht mit einem Tor Vorsprung in das Rückspiel, das Kleeblatt braucht also mindestens einen Treffer, um das Duell wieder auszugleichen. Fürths CheftrainerVogel betonte: „Wir wissen alle, um was es geht.“ 

Der Kleeblatt-Coach sieht in dieser klaren Ausgangslage auch eine Chance für seine Mannschaft: „Wir hätten so oder so ein Tor schießen müssen, nur ist ein Tor morgen die Egalisation. Das heißt, danach geht es bei 0:0 weiter und das aber bei uns zu Hause.“ 

Aus dem Hinspiel hat das Trainerteam seine Schlüsse gezogen. Vogel machte deutlich, dass das Kleeblatt im Rückspiel offensiv mehr Torgefahr entwickeln muss. „Es gab ja ein paar Punkte, warum wir am Freitag zu wenig Torgefahr in Summe ausgestrahlt haben und die haben wir natürlich klar angesprochen“, erklärte er. Allerdings spielt auch der Kopf eine große Rolle. 

Ein entscheidender Faktor soll am Dienstag die Unterstützung im eigenen Stadion werden. Vogel verwies auf die Heimstärke und die besondere Atmosphäre: „Unser Stadion kann extrem laut sein. Unsere Fans stehen bedingungslos hinter der Mannschaft und sie haben die Fähigkeit, eine Superpower zu sein mit ihrer Unterstützung. “ Fakt ist, dass das Kleeblatt einen Zahn zulegen und von Anfang an zeigen muss, wer hier das Spiel gewinnen wird.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Freitagabend steigt das erste von zwei Relegationsspielen zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Anpfiff an der Hafenstraße in Essen ist um 20.30 Uhr.

Durch den 3:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf am 34. Spieltag hat sich das Kleeblatt die Relegationsspiele und damit zwei weitere Chancen auf den Klassenerhalt erarbeitet. Kleeblatt-Chefcoach Heiko Vogel ist sich sicher, dass im Ruhrgebiet „ein Hexenkessel“ auf seine Mannschaft wartet. „Dort herrscht eine Fußballstimmung, wie man sie sich vorstellt“, sagt der Fürther Trainer – und stellt klar: „Wir sind gewarnt.“

Beim Drittplatzierten der dritten Liga erwartet Vogel einen physisch starken Gegner, der vor allem über Standards und Umschaltmomente gefährlich werden kann. Entscheidend sei daher, im eigenen Angriffsspiel die richtige Balance zu finden. „Standards, die wir vermeiden, sind gute Standards.“ Gleichzeitig kenne man die Schwächen des Gegners – insbesondere in der Defensive, was die 66 Gegentore in der dritten Liga belegen. So ist es auf der Kleeblatt Homepage zu lesen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel betonte Vogel, dass in solchen Entscheidungsspielen vor allem mentale Faktoren den Ausschlag geben. „Es ist ein Spiel, das zwischen den Ohren entschieden wird.“ Es gehe darum, im Kopf stabil zu bleiben und auf Drucksituationen resilient zu reagieren. „Es wird gute Momente des Gegners geben. Es wird gute Momente von uns geben. Da gilt es, nicht in Euphorie zu verfallen, sondern im Moment zu bleiben und den Job zu erledigen. So banal das klingt – das wird die schwierigste Aufgabe sein.“ Weiter steht auf der Homepage geschrieben: Zugleich unterstreicht der Fürther Coach, dass nach dem Hinspiel noch nichts entschieden sein wird. „Keine Mannschaft wird sich morgen für irgendwas qualifizieren. Nach morgen ist Halbzeit. Morgen ist  das Ergebnis ein Fundament, mehr nicht.“

Personell muss das Kleeblatt lediglich auf Marco John und Lukas Reich verzichten. Der lange verletzte Sacha Bansé, zuletzt bereits gegen Düsseldorf im Kader, ist auch in Essen eine Option. Der 25-jährige defensive Mittelfeldspieler habe Vogel „in den letzten Wochen viel Freude bereitet“ – nicht nur durch seine Art zu spielen, sondern auch, weil er „immer für seine Teamkollegen da ist“. Eine Eigenschaft, auf die es ja auch in einer Relegation ankommt.

Egal wie, heute Abend wird es schon so richtig spannend werden und die Fans werden ihre Mannschaften tatkräftig unterstützen. Immerhin kann heute schon der Grundstein zum Verbleib der Liga oder zum Aufstieg in die Liga gelegt werden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Himmel, was für ein “vorläufiges” Ende der Fußball-Saison 2025/26 für die SPVGG GREUTHER FÜRTH. Im letzten Saisonspiel, in dem es um alles ging – entweder direkter Abstieg oder Relegation – gewannen die Hausherren hochverdient mit 3:0. Die Tore durch zweimal Felix Klaus und einmal Noel Futkeu fielen vor der Pause und sie reichten der Spielvereinigung zum Erreichen der Relegationsspiele.

Dieses Spiel wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Das Stadion war proppenvoll, die Stimmung einfach super. Alle wussten, was auf dem Spiel stand und die Anspannung war, trotz der tollen Stimmung, zum Greifen nah. Das Kleeblatt erwischte einen super Start und nach knapp zwei Minuten stand es 1:0 durch Felix Klaus. Immer wieder tauchten die Einheimischen vor dem gegnerischen Tor auf. In der 16. Minute stand es 2:0, wieder durch Felix Klaus.

Die Gäste schienen hoffnungslos überfordert und es wollte einfach nichts zusammen laufen. Das Kleeblatt hingegen agierte gefährlich weiter und Noel Futkeu köpfte aus kurzer Distanz zum 3:0 ein (34.). Öfters hatten die Hausherren Chancen, doch bis zur Pause änderte sich am Spielstand zunächst nichts mehr.

Kleeblatt steckte nie auf

Nach dem Wechsel lief es bei den Gästen, die sehr gehemmt wirkten, etwas besser und sie kamen dem Fürther Tor näher. Doch ein Treffer gelang ihnen nicht. In der 64. Minute entschied Schiri Osmers zunächst auf Strafstoß nach einem Foul an Branimir Hrgota, doch der VAR hatte den Fürther Kapitän im Abseits gesehen. Zwar war die zweite Hälfte nicht mehr ganz so dynamisch wie die erste, aber immer wieder waren es die Hausherren, die zu guten Möglichkeiten kamen. So in der 69. Minute, als Klaus es mit einem Schuss aufs kurze Eck versuchte. Der Ball landete im Außennetz. Wenig später traf Futkeu, der sich nach der Partie über die Torjäger-Kanone freuen durfte, zum 4:0. Die Fans rasteten vor Freude aus. Doch wieder hatte der VAR ein Abseits gesehen.

Das Kleeblatt steckte nicht auf, hatten Düsseldorf weiter im Griff und überstand auch die sechs Minuten Nachspielzeit. Am Ende waren es genau diese drei Tore Unterschied, die Fürth brauchte, um sich in die Relegation zu retten. Düsseldorf muss nun den bitteren Weg nach unten antreten.

Nun muss die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel in der Relegation gegen Rot-Weiß Essen spielen. Am Freitag steigt das Hinspiel in Essen und das Rückspiel am kommenden Dienstag findet im Ronhof statt. Hrgota und Co. müssen in den beiden Begegnungen noch einmal alles raushauen, damit die Liga gehalten wird.

 

Trainer Heiko Vogel sagte nach dem Spiel gegen Düsseldorf: “Ich möchte eigentlich nur drei Sachen sagen. Erstens: Wir leben. Zweitens: Wir leben, weil meine Mannschaft fulminant ist. Die Jungs sind mega. Für mich keine Überraschung, weil ich sehe, wie es unter der Woche war, wie sie gearbeitet haben. Großes Kompliment, großes Lob. Ich ziehe alle Hüte der Welt. Drittens will ich eigentlich nicht mehr sagen dazu, weil es ist für mich jetzt auch kein schönes Gefühl, hier sitzen zu dürfen, wenn ich weiß, dass in der anderen Kabine ein Ziel nicht erreicht wurde. Das bitterste im Leben eines Sportlers. Ich glaube, aus Respekt möchte ich auch nicht viel mehr dazu sagen. Nur noch Viertens: Erreicht haben wir auch noch nichts. Wir haben uns Leben eingehaucht, es sind nochmal zwei Endspiele, da wollen wir unsere Chance nutzen.”

 

Noel Futkeu meinte: “Wir haben einfach an uns geglaubt, haben uns diese Woche sehr gut vorbereitet. Wir wussten, was ansteht und was wir machen mussten. Unser Ziel war es, dass wir mit drei Toren Unterschied gewinnen. Das ist uns von Anfang an sehr gut gelungen mit einem frühen Tor, das wir uns auch vorgenommen haben. Dann gehen wir mit einem 3:0 in die Halbzeit. Heute haben wir uns das wirklich verdient. Ich wünsche mir, dass wir die zwei Spiele jetzt so gut wie möglich bestreiten und am Ende in der Liga bleiben.”

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH in einer Pressemitteilung bekannt gab, gab es einen Wechsel auf der Trainer-Position. Ab sofort übernimmt Heiko Vogel mit neuen Assistenten die Verantwortung auf der Bank. 

Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Nach der Niederlage gegen den VfL Bochum hat das Kleeblatt Trainer Thomas Kleine und seine Co-Trainer Milorad Pekovic und Marco Konrad von ihren Aufgaben entbunden. „Wir danken Thomas, Milorad und Marco für ihren Einsatz. Thomas hat es in der vergangenen Saison mit dem Team geschafft, uns in einer schweren Phase über die Ziellinie zu bringen. Leider ist es uns aber in dieser Spielzeit nicht gelungen, wiederkehrende Fehler abzustellen und notwendige Punkte zu holen“, so Sportdirektor Stephan Fürstner. 

Thomas Kleine: „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und wir haben es alle zusammen geschafft den Verbleib in der 2. Liga zu sichern. Jetzt sind wir wieder in einer brenzligen Situation, ich hatte aber die maximale Zuversicht, dass wir es auch diesmal wieder gemeinsam geschafft hätten. Dementsprechend bin ich natürlich sehr enttäuscht und wäre den Weg gerne weitergegangen. Ich wünsche der Mannschaft und dem Verein alles Gute und bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft sich belohnen wird, am besten schon im Derby.“ Das Kleeblatt wünscht Thomas Kleine, Milorad Pekovic und Marco Konrad für ihre Zukunft alles Gute. 

Neuer Cheftrainer bei der Spielvereinigung ist Heiko Vogel. Der 50-Jährige war zuletzt beim FC Basel tätig, wo er 2012 mit seiner Mannschaft das Schweizer Double holte. „Heiko bringt sehr viel Erfahrung mit, sowohl im Profibereich als auch in der Arbeit mit Talenten. Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft zusammen mit seinem Trainerteam Struktur vermitteln und auch die Entwicklung jedes Einzelnen vorantreiben kann“, erklärt Stephan Fürstner. 

Vogel bringt für sein Trainerteam Danny Schwarz (zuletzt Chef-Trainer beim FC 08 Homburg) und Aleksandro Petrovic (zuletzt Chef-Trainer beim TSV Buchbach) mit. „Ich komme mit großer Vorfreude zur Spielvereinigung und will unserer Mannschaft helfen, dass wir zusammen zurück in die Erfolgsspur finden. Dafür werden wir alles geben. Wir haben am Wochenende direkt ein besonderes Spiel vor der Brust und werden uns akribisch darauf vorbereiten“, erzählt Heiko Vogel am Montag im Rahmen der Unterschrift unter seinen Vertrag bis Sommer 2027. 

 

Das Kleeblatt steht nach dem vergangenen Spieltag und der 0:3-Niederlage gegen Bochum auf dem 17. Tabellenplatz. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern ließ Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH mit der Freistellung des Trainers Jan Siewert aufhorchen. Heute verkündete der Verein bereits eine Lösung. Bis zum Saisonende wird das Trainer-Duo Thomas Kleine und Milorad Pekovic in den Endspurt der Saison gehen. Damit wurden zwei “Kleeblatt-Kenner” installiert – wie der Verein bekannt gab.

Der Fürther Aufstiegskapitän von 2012, Thomas Kleine, der insgesamt 255 Mal für das Kleeblatt aufgelaufen ist, war zuletzt als Co-Trainer bei Hannover 96 aktiv und wird die Leitung der Spielvereinigung in den letzten Saisonspielen übernehmen. Mit ihm nach Fürth kommt Milorad Pekovic, der selbst 90 Mal das Kleeblatt-Trikot trug und bei seiner letzten Trainerstation in seinem Heimatland Montenegro die Meisterschaft holte.  

Ohne zu Zögern zugesagt

„Wir sind sehr froh, dass die beiden ohne Zögern zugesagt haben. Tommy und Peko sind schon damals für das Kleeblatt durch dick und dünn gegangen, kennen das Umfeld und vor allem auch die Liga. Sie haben als Spieler genau das verkörpert, was wir jetzt im Saisonendspurt brauchen und werden das auch von der Mannschaft einfordern“, erklärt Sportdirektor Stephan Fürstner. 

Thomas Kleine stand bis vor Kurzem noch als Co-Trainer an der Seitenlinie von Hannover 96, zuvor war er bei Huddersfield Town und jahrelang bei Fortuna Düsseldorf, wo er die meisten Spiele an der Seite von Friedhelm Funkel arbeitete. Er sagt: „Als der Anruf kam, musste ich nicht überlegen. Das Kleeblatt ist ein bedeutender Teil in meinem Leben gewesen. Deshalb will ich hier jetzt auch mit anpacken. Wir sind uns alle der Herausforderung bewusst, aber wir haben es selbst in der Hand und da werden wir jetzt alle Energie reinstecken, um dem Verein, der Stadt, den Fans und uns selbst gerecht zu werden.“ 

Milorad Pekovic, der es auf über 300 Einsätze in der 1. und 2. Bundesliga gebracht hat, war zuletzt Cheftrainer bei FK Decic Tuzi (Montenegro) und holte mit dem Klub den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Der ebenfalls 47-Jährige schließt sich Kleine an und bestätigt: „Ich habe das Kleeblatt immer verfolgt und kenne hier im Verein noch einige. Das wird Tommy und mir den Einstieg leicht machen, so dass wir sofort loslegen können. Es geht jetzt darum, volle Power an den Tag zu legen, zu arbeiten und sich dadurch auch wieder eine gewisse Leichtigkeit zurückzuholen. Wir müssen jetzt alle, auf und neben dem Platz und auf den Tribünen an einem Strang ziehen. Dieser Zusammenhalt hat das Kleeblatt schon immer ausgezeichnet und das brauchen wir auch jetzt.“ 

Das Trainerduo hat einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben und wird vom bisherigen Trainerteam unterstützt.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit acht Spieltagen ist Fußball Zweitligist Spielvereinigung Greuther Fürth sieglos und steht derzeit auf Platz 14 der Tabelle. Nach dem 0:1 bei Hertha BSC Berlin hat der Verein die Reißleine gezogen und am Tag nach der Niederlage Trainer Jan Siewert freigestellt.

Sportdirektor Stephan Fürstner sagte: „Wir haben uns zu dieser schweren Entscheidung entschlossen, um der Mannschaft im Endspurt der Saison einen neuen Impuls zu geben. Jan hat in den letzten Monaten sehr viel Energie bei uns reingesteckt und maßgeblich dabei mitgeholfen, dass wir den Klassenerhalt in der eigenen Hand haben. Leider ist es uns aber in den letzten Wochen nicht gelungen den letzten Schritt zu gehen. Wir danken Jan für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft von Herzen alles Gute.“ 

Jan Siewert: „Ich bin weiter davon überzeugt, dass das Kleeblatt die Klasse halten wird und drücke Mannschaft, Staff und allen drumherum dafür die Daumen.“ 

Die Spielvereinigung regelt aktuell die Nachfolge und wird zeitnah darüber informieren – so stand es in der Mitteilung des Vereins.

Jan Siewert war erst im November Nachfolger von Interimstrainer Leonhard Haas geworden, der nur vier Spiele im Amt und Würden war. Zuvor hatte sich das Kleeblatt von Trainer Alexander Zorniger und Sportchef Rachid Azzouzi getrennt.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Nach der 0:4-Niederlage der SPVGG GREUTHER FÜRTH am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg gab es beim Kleeblatt Veränderungen im sportlichen Bereich.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung der Spielvereinigung:

Neuausrichtungen im sportlichen Bereich

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass in einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates der SPVGG GREUTHER FÜRTH Veränderungen im Sportlichen Bereich beschlossen wurden. Sowohl Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi als auch Cheftrainer Alex Zorniger sowie Trainer-Assistent Jurek Rohrberg sind ab sofort nicht mehr in der sportlichen Verantwortung bei der SPVGG GREUTHER FÜRTH.

Sportlicher Neuanfang beim Kleeblatt – Neuausrichtung in der sportlichen Führung

Der Aufsichtsrat der SPVGG GREUTHER FÜRTH hat sich in einer außerordentlichen Sitzung am Montagabend dazu entschieden, die sportliche Führung des Vereins neu zu strukturieren. Der einstimmige Beschluss des Gremiums sieht vor, dass Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi von seinen Aufgaben entbunden wird. Interimsweise wird die sportliche Führung der Profimannschaft bis zum Winter von Stephan Fürstner, Sportlicher Leiter der Kleeblatt Akademie by infra fürth, übernommen. Holger Schwiewagner wird in dieser Zeit als alleiniger Geschäftsführer die kaufmännische und sportliche Führung verantworten. 

Peter Köhr, Aufsichtsratsvorsitzender: „Das war die wohl schwierigste Entscheidung in meiner bisherigen Amtszeit. Rachid Azzouzi hat große Verdienste um den Verein, sich stets mit Leidenschaft und Hingabe um seine Aufgaben gekümmert und dafür sind wir ihm sehr dankbar. Wir sind überzeugt, dass es einen kompletten sportlichen Neuanfang braucht. Dafür werden wir uns in den kommenden Wochen die nötige Zeit nehmen, um über die Nachfolge zu entscheiden. Wir haben uns für diese Interimszeit bewusst für eine interne Lösung entschieden. Stephan Fürstner wird die Aufgabe gut ausfüllen. Wir können daher mit der nötigen Sorgfalt die Zukunft gestalten.“ Präsident Volker Heißmann ergänzt: „Heute ist ein sehr trauriger Tag. Wir alle schätzen Rachid. Sein Name wird immer mit den größten Erfolgen der jüngeren Vereinsgeschichte eng verbunden sein. So schwer es uns gefallen ist, sehen wir aber dennoch die Notwendigkeit, für grundlegende Veränderungen zu sorgen, um angepasste Strukturen und Prozesse einzuführen.“ 

Rachid Azzouzi erklärt: „Es war mir eine riesengroße Ehre, an der Entwicklung des Vereins maßgeblich beteiligt zu sein, für mich war es immer mehr als nur ein Arbeitgeber. Deshalb wird sicherlich jeder verstehen, dass ich das erstmal verarbeiten muss. Ich möchte mich bei all meinen Wegbegleitern in den in Summe über 22 Jahren bedanken, die unser Kleeblatt zu einem besonderen Verein machen und diesen auch weiterhin leben werden.“ 

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH bedankt sich bei Rachid Azzouzi für seinen jahrzehntelangen Einsatz und seine Verdienste ums Kleeblatt.

 

Haas übernimmt bis Winter

Zorniger und Rohrberg beurlaubt

Die SPVGG GREUTHER FÜRTH hat sich entschieden, sich von Cheftrainer Alex Zorniger und seinem Assistenten Jurek Rohrberg zu trennen. Beiden wurde die Entscheidung heute mitgeteilt. Grund ist die sportliche Entwicklung in den letzten Wochen. Für einen neuen Impuls bei der Mannschaft soll Leo Haas, der Cheftrainer der U23, sorgen. Haas wird zusammen mit seinem Co-Trainer Julian Kolbeck, der die Co-Trainer Stefan Kleineheismann und Marco Konrad ergänzen wird, bis zur Winterpause interimsweise die Aufgabe übernehmen. 

Alex Zorniger und Jurek Rohrberg hatten bei der Spielvereinigung 2022 in einer schwierigen Phase als Tabellenletzter übernommen und die Mannschaft letztlich souverän zum Klassenerhalt geführt. In der vergangenen Saison landeten sie mit der jüngsten Mannschaft der Liga auf Rang 8. In der jetzigen Spielzeit führten beide das Kleeblatt in die zweite Runde des DFB-Pokals und standen nach 9 Spieltagen auf Tabellenplatz 12. 

Die Spielvereinigung bedankt sich für ihren Einsatz beim Kleeblatt und wünscht beiden für die Zukunft alles Gute.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH trennte sich am Sonntag bei schönstem Wetter im Heimspiel gegen den SV Elversberg mit einem 0:0-Unentschieden. Dabei gab es auf Fürther Seite in der Startaufstellung eine Änderung. Neuzugang Sacha Bansé feierte sein Startelfdebüt für die Spielvereinigung, Marco Meyerhöfer fehlte stattdessen aufgrund einer Wadenverletzung, die er sich unter der Woche im Training zugezogen hatte.

Die Gäste begannen gut und hatten auch gleich eine gute Chance. Muhammed Damar probierte es mit einem Schuss aus rund 16 Metern. Torhüter Noll aber reagierte glänzend und fischte den Ball mit einer tollen Flugeinlage aus dem langen Eck (14.).

Die Fürther hatten in Hälfte eins zwar mehr Ballbesitze, die Chancen waren aber rar. Roberto Massimo probierte es in der 36. Minute aus der Distanz, schoss aber links vorbei. Kurz darauf hatten die Fürther dann Glück, dass Fisnik Asllani den Ball am Tor vorbeischob, nachdem er alleine auf das Tor zugelaufen war und Simon Asta sowie Noll stehen gelassen hatte (39.). In der 44. Minute versuchte es Massimo, verfehlte das gegnerische Tor allerdings haarscharf. Nach insgesamt recht ereignisarmen ersten 45 Minuten stand es somit 0:0.

Gäste mit mehr Druck

Nach dem Seitenwechsel starteten die Gäste wieder etwas besser und bekamen in der 51. Minute nach einem Duell zwischen Gideon Jung und Lukas Pinckert einen Strafstoß zugesprochen. Elversbergs Top-Scorer Asllani trat an, doch Noll tauchte in die richtige Ecke ab und hielt den Elfmeter sicher (52.). Zwar tat sich das Kleeblatt weiterhin schwer im Spiel nach vorne. Doch in der 70. Minute war die Chance da. Massimo prüfte erst Elversberg-Keeper Nicolas Kristof, Kapitän Branimir Hrgota wuchtete anschließend den Ball im Nachschuss über das Tor. Kurz vorher wurde Nemanja Motika für Dennis Srbeny eingewechselt. Es war sein erster Einsatz für die Spielvereinigung.

In der Schlussphase machte das Kleeblatt vor 10 877 Zuschauern noch einmal richtig Druck und erspielte sich in der fünften Minute der Nachspielzeit eine gute Möglichkeit um das 1:0 zu erzielen. Doch es klappte nicht. Auch Noll durfte sich nochmal auszeichnen und war bei einer Doppelchance der Gäste zur Stelle. Am Ende blieb es beim torlosen Remis.