Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch im vierten Spiel der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga war für die HSG Hanau nichts zu holen. Gegen die dynamischen Gäste der SG Pforzheim/Eutingen bleiben die Grimmstädter chancenlos und verlieren am Ende mit 20:30 (10:15).

„Wir sind heute bei Weitem nicht an unser Leistungslimit gekommen. Zwar haben wir uns Chancen erarbeitet, nutzen diese aber nicht konsequent und verlieren deshalb auch in der Höhe verdient“, sagte HSG-Coach Hannes Geist.

Beide Mannschaften begannen zielstrebig und mit schnellem Zug zum Tor. Pforzheim legte schließlich vor und Hanau zog konsequent nach. Nach 20 Spielminuten und dem Treffer des besonders im ersten Durchgang stark aufspielenden Jannik Ruppert ist die Partie beim Stande von 7:7 noch offen. In der Folge verlor die HSG nach und nach den Anschluss. Pforzheim nutzte die vergebenen Hanauer Chancen gnadenlos aus und setzte sich bis zur Halbzeit mit fünf Toren ab.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Pforzheim die Gastgeber auf dem falschen Fuß und baute die Führung durch einen Drei-Tore-Lauf schnell auf einen Acht-Tore-Abstand aus (18:10 – 35. Minute). Hanau rannte dem Rückstand hinterher. doch reihenweise wurden freie Bälle vorm gegnerischen Tor verworfen. Bastian Rutschmann, Torhüter der Pforzheimer, konnte sich immer wieder mit starken Paraden auszeichnen und den Vorsprung seiner Mannschaft souverän verteidigen.

Am Ende musste sich Hanau verdient gegen gut aufspielende Pforzheimer geschlagen geben, die gebührend von ihren lautstark mitgereisten Fans gefeiert wurden.

Ein Spiel bleibt den Hanauern noch in dieser Aufstiegsrunde. Auch wenn diese bisher nicht rund lief, geht der Blick stets nach vorne. „Auch wenn wir gerade in einer schwierigen Phase sind, hilft es uns nicht zu jammern. Wir alle werden am Montag eine Reaktion im Training zeigen müssen. Wir haben zwei Wochen Zeit, um uns auf unser letztes Heimspiel vorzubereiten und werden uns die 14 Tage reinhängen, damit wir die Saison positiv beenden werden“, sagt HSG-Trainer Geist.

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt ließ im letzten Spiel beim TSV Bayer Dormagen im Abstiegskampf wichtige Punkte liegen und konnte zu keiner Zeit überzeugen. Mit 21:37 Punkten steht der TVG auf Platz 17 und hätte sich aber mit einem möglichen Sieg gut absetzen können.

Der TVG kam zunächst gut ins Spiel, nutzte die Unsicherheiten von Dormagen aus und ging mit 2:0 in Führung. Can Adanir, der für den erkrankten Jan-Steffen Minerva von Anfang an zwischen den Pfosten stand, war auch sofort mit einer wichtigen Parade zur Stelle. Danach produzierten die Gäste Fehler im Angriff und die Hausherren übernahmen die Führung. Im weiteren Spielverlauf zeigten beide Mannschaften immer wieder Unsicherheiten, doch der Gastgeber behauptete bis zur Pause die knappe Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Hausherren, dass sie dieses wichtige Spiel um den Klassenerhalt unbedingt gewinnen wollten. Ihre Kampfbereitschaft war anscheinend größer als die der Gäste. Auch wenn Torhüter Can Adanir noch ein paar wichtige Bälle rausfischte, lief bei den Unterfranken nichts mehr rund. Selbst eine rote Karte gegen Abwehrchef Patrick Hüter konnte der TVG nicht für sich nutzen und am Ende musste  er sich nach einer desaströsen zweiten Halbzeit verdient mit 23:29 geschlagen geben.

 

Das Bild, das Savvas Savvas zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach der Osterpause geht es in der Klassenverbleibsrunde zur dritten Handball-Liga weiter und in der Gruppe VII empfängt der TV Kirchzell heute, Samstag, um 19.30 Uhr den TV Plochingen.

In der Gruppe V geht es für die HSG Bieberau/Modau heute, Samstag, um 19 Uhr gegen den SV Zweibrücken.

 

Vor zwei Wochen musste der TV Kirchzell beim starken TV Willstätt eine bittere Pille schlucken und mit einer 23:36-Niederlage die Heimreise antreten. Dazwischen lagen ein paar „freie“ Tage, ehe es am Samstag in der Klassenverbleibsrunde weiter geht. „Wir haben in der Karwoche trainiert, aber ein oder zwei Spielern immer wieder Freiräume gegeben, um sich zu erholen und ihre Wehwehchen auszukurieren. Karfreitag, Samstag und Sonntag hatten wir ganz frei, doch ab Ostermontag galt der Fokus dem kommenden Gegner“, sagte Andi Kunz vom TVK-Trainerduo.

Nach dem Spiel gegen Willstätt kommt mit dem TV Plochingen ein Gegner, der besiegt werden muss. Das ist für den weiteren Verlauf der Quali-Runde sehr entscheidend, obwohl der TVK noch viele Spiele vor sich hat. Plochingen hat gegen Pforzheim und Großsachsen gewonnen – so wie Kirchzell auch. Daher ist es für die Kirchzeller auch so enorm wichtig, am Samstag als Sieger vom Parkett zu gehen, um auf der Straße zum Ligaerhalt zu bleiben.

Andi Kunz: „Plochingen spielt einen klar strukturierten Handball und ist im Kollektiv sehr gut. Das ist kein Zufallswerk, was die spielen. Wir wissen also genau, was wir uns einstellen müssen.“ Und diese Aufgabe ist alles andere als leicht. Mit einem guten Julian Mühlhäuser am Kreis und mit Rückraumspieler Oskar Neudeck, Rechtsaußen Axel Goller und Linkshänder Maximilian Hejny, die alle drei ein Zweitspielrecht beim FA Göppingen haben, ist Plochingen gut aufgestellt. Hinzu kommt ein bekanntes Gesicht, denn Martin Bieger, vorher bei der TVG-Junioren-Akademie und dem HSC Bad Neustadt, steht im Kader der Gäste.

Die Hinrunde war zum Ende hin nicht so das Gelbe vom Ei, daher kam wohl auch die Trennung im vergangenen Oktober von Michael Schwöbel. Das Sagen auf der Bank hat seitdem Christian Hörner und seine Jungs kommen nach dem gutem Auftakt der Quali-Runde mit breiter Brust in den Odenwald.

Stand heute haben die TVK-Trainer wohl alle Mann an Bord und Andi Kunz sagte: „Unser Team ist gefordert, alles gegen Plochingen reinzuhauen. Daher hoffe ich auf lautstarke Unterstützung unserer Fans. Unsere Zuschauer sind sehr wichtig und tun dem Team gut. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall in Miltenberg vorbei zu kommen und die Jungs anzufeuern.“ Da auch Plochingen einen Fanbus einsetzt, wird es in der Miltenberger Halle sicher eine tolle Stimmung geben.

 

HSG Bieberau/Modau steckt den Kopf nicht in den Sand

 Die Osterpause tat der HSG Bieberau/Modau sehr gut, hatten sie doch Zeit ihre Verletzungen auszukurieren und gemeinsam mit Trainer Ralf Ludwig an der Form zu arbeiten. Die war tendenziell in Hochdorf bereits zu erkennen, aber am Ende reichte die Kraft des ausgedünnten Kaders dort noch nicht zum ersten Sieg in der Abstiegsrunde. Das soll sich gegen den SV 64 Zweibrücken ändern. Mit einem Heimsieg wollen die Falken ihre Ambitionen zum Klassenverbleib unterstreichen und ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen am Ende in der dritten Liga zu bleiben. Denn, auch wenn die aktuelle Lage mit 4:6 Punkten nicht rosig ist, so kann sich die Tabellensituation mit den verbleibenden Spielen noch erheblich verändern. Deshalb wird auch in Bieberau/Modau nicht der Kopf in den Sand gesteckt, im Gegenteil, es wurde sehr gut trainiert und die Jungs gehen die neu eingeschlagenen Wege von Ralf Ludwig engagiert mit und wollen unbedingt den ersten Erfolg in der Runde.

Mit allem Respekt empfangen die Falken den SV Zweibrücken, der mit einer 2:2-Punktvorgabe in die Abstiegsrunde ging, seine beiden Heimspiele gegen Coburg und Günzburg gewann, aber in der Fremde in Günzburg deutlich verlor. So stehen sie aktuell auf Platz drei der Tabelle mit 6:4 Punkten. Mit einem Sieg könnten die Falken punktemäßig gleichziehen und sich in der Tabelle nach oben verbessern.

HSG-Trainer Ralf Ludwig: „Das Arbeiten mit dem Team macht wirklich Spaß. Die Jungs trainieren  engagiert und es ist gemeinsam unser großes Ziel dafür den Lohn einzufahren und endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Dafür hat sich jeder in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Für mich und einige andere wäre es der erste Sieg mit diesem Team. Das ist Motivation genug.“

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga will Drittligisten HSG Hanau gegen den nächsten Gegner SG Pforzheim/Eutingen alles in die Waagschale werfen. Zwei Heimspiele stehen der HSG Hanau in der Aufstiegsrunde 2022 noch bevor. Heute, Samstag, empfangen die bisher noch sieglosen Grimmstädter um 19.30 Uhr die SG Pforzheim/Eutingen zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften überhaupt. 

„Wir freuen uns auf spannende 60 Minuten. Wir wollen an unsere bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und diese konstant über die volle Spiellänge auf die Platte bringen und vor heimischem Publikum alles in die Waagschale werfen“, sagt HSG-Coach Hannes Geist.

Mit der SG Pforzheim/Eutingen kommt ein bis jetzt unbekannter Gegner für die HSG in die Grimmstadt, der bisher in der Aufstiegsrunde ein Spiel gewinnen konnte und eins verloren hat, aber auch dort gegen die starke HSG Konstanz lange auf Augenhöhe mithielt.

Hinter den Rhein-Neckar-Löwen II konnte Pforzheim die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz beenden und sich schließlich für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Besonders auf ihre starke Defensive konnten sie setzen. Mit nur 539 Gegentreffern aus 22 Spielen stellte Pforzheim die beste Deckung der Staffel F.

Ähnlich wie die HSG Hanau setzen auch die Gäste auf die eigene Jugend. In ihren Reihen gibt es nur wenige Spieler, die nicht der eigenen Jugendarbeit entspringen. Ebenfalls in der A-Jugend-Bundesliga ist Pforzheim schon seit Jahren mit von der Partie. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie unzählige gut ausgebildete Jugendspieler haben darunter auch den aktuellen U20-Europameister Nico Schöttle.

Auf Hanau kommt eine sehr gut eingespielte Mannschaft zu, die sich über die letzten Jahre immer weiter in der dritten Liga etabliert hat. Pforzheim spielt aus einer stabilen Deckung heraus und ist dort vom Spielsystem her sehr variabel aufgestellt. Aufgebaut ist diese starke Deckung mit dem ehemaligen Bundesliga-Torhüter Bastian Rutschmann, der von hinten heraus viel Sicherheit ausstrahlt. Für Hanau wird es wichtig sein, Lösungen zu finden und die Schwachstellen gezielt anzugreifen. 

Wird der Ballbesitz leichtfertig hergegeben hat Pforzheim ein sehr gutes Umschaltspiel mit schnellen Außenspielern parat, das nur auf Hanauer Fehler wartet. Aufgabe und Ziel für Hanau wird sein, mit der eigenen Deckung an das Leistungsniveau aus der Saison heranzukommen und dieses auch konstant über 60 Minuten zu halten. Denn dann wird auch die HSG die Gäste vor Probleme stellen und versuchen bei Ballgewinn ins Tempospiel zu kommen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Freitag geht es in der zweiten Handball-Bundesliga für den TV Großwallstadt zum Tabellenvorletzten TSV Bayer Dormagen.

Die Hausherren belegen zwar nach 27 Spieltagen mit 18:36 Punkten Rang 19 der Tabelle, die Mannschaft hat allerdings unter Trainer Peer Pütz – er folgte im Januar 2022 auf Dusko Bilanovic-  in den vergangenen Spielen eine starke Aufholjagd hingelegt. Von den letzten fünf Partien konnten drei gewonnen werden, darunter auch Siege gegen Mannschaften wie Elbflorenz und Lübeck-Schwartau.

Doch bedingt durch eine schwache Hinrunde fehlen dem TSV Bayer Dormagen aktuell drei Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Den nächsten Schritt wollen die Nordrhein-Westfalen nun sicherlich am morgigen Freitag gegen den TV Großwallstadt machen. Während die Gäste das Hinspiel souverän mit 36:26 gewannen, wird es der TSV den Unterfranken diesmal sicherlich nicht so leicht machen, einen Kantersieg einzufahren.

In Dormagen erwartet den TVG eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit einem gut besetzten Rückraum: Hier agieren mit Andre Meuser (bester Torschütze des TSV), Ian Hüter und Ante Grbavac sehr gut auf ihren jeweiligen Positionen. Am Kreis muss der TVG auf Patrick Hüter achten und im Tor steht der starke Martin Juzbasic. TVG-Trainer Maik Handschke wird sein Team auf eine 6:0-Abwehr des Gastgebers einstellen.

Aufgrund der Nationalmannschafts-Woche hatten beide Mannschaften eine Verschnaufpause, der TVG sogar eine Woche länger, da das letzte Heimspiel vom gegnerischen TV Emsdetten aufgrund von Corona abgesagt werden musste. Ob diese Zwangspause eher ein Vor- oder ein Nachteil sein wird, wird sich morgen Abend zeigen. Fest steht jedenfalls, dass es für beide Teams um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geht und sich deshalb keiner der beiden eine Schwächephase erlauben darf. Den Druck des Gewinnen müssens gibt TVG-Trainer Maik Handschke gerne an den Konkurrenten ab: „Dormagen muss gewinnen und wird deshalb bis zum Umfallen kämpfen.“

Die Mitteilung, dass der TV Großwallstadt die Lizenz für die zweite Handball-Bundesliga für die kommende Saison erhalten hat, sollte der Mannschaft noch einmal zusätzlichen Auftrieb verleihen.

 

Das Bild von Tom Jansen hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Handball-Drittligist TV Gelnhausen Handball freut sich, die vorzeitige Vertragsverlängerung von Mannschaftskapitän Jonathan Malolepszy bis 2027 bekanntgeben zu können. Die Laufzeit des Vertrages entspricht dem gemeinsamen Wunsch, die positive Entwicklung der ersten Mannschaft auch mittel- und langfristig mit den besten eigenen Kräften voranzutreiben.

Die Erfolge der letzten Wochen und Monate im Kampf um den Klassenerhalt und die dabei erzielten hervorragenden Ergebnisse waren am Ende nur noch eine Bestätigung für den lange gehegten gemeinsamen Wunsch von Jonathan wie auch von der Mannschaft und des gesamten Trainer- und Betreuerteams zusammen mit der sportlichen Leitung und von Manager Philip Deinet, dass der Kapitän auch in den nächsten fünf Jahren an Bord bleibt und das Ruder fest in der Hand behält. Nach den Vertragsverlängerungen fast aller Spieler im Team war dieser Schritt konsequent und von allen Beteiligten die Wunschvorstellung für eine erfolgreiche Zukunft des TVG Handballs.

Jonathan kam bereits 2013 als B-Jugendlicher zu den Barbarossastädtern und hat seitdem eine kontinuierliche Entwicklung genommen. Der aus Hainzell bei Fulda stammende Rechtshänder war damals von seinem Vater bei den TVG-Verantwortlichen zu einem Probetraining avisiert worden und schon damals war den Beteiligten klar, dass sie hier ein ganz besonderes Talent vor sich haben. Seine Eltern fuhren ihren Jungen im Wechsel mit den Eltern von Philipp Schenk, der als weitere Entdeckung für die damalige B-Jugend aus demselben Verein ebenfalls mit im Tross war, dann fast täglich zu den Trainings und am Wochenende oft dann später auch zweimal von Fulda nach Gelnhausen zum Treffpunkt an die Großsporthalle und am Abend wieder zurück. Eine fast unglaubliche Leistung.

Philip Deinet sagte: „Mit Jonathan hat sich unser Kapitän und Leader klar zum TV Gelnhausen und dessen Weg entschieden. Mit dieser langen Laufzeit von fünf Jahren zeigt unser Topscorer, dass er wie auch auf dem Feld vorneweg geht und großes Vertrauen in unser Trainerteam und das Potenzial unserer Mannschaft hat. Wir alle haben uns über Jonathans Entscheidung sehr gefreut und sind glücklich, ihn als Eigengewächs an der Spitze unserer Mannschaft zu wissen.“

Der Spieler selbst meinte zu seiner Verlängerung: „Ich habe meinen Vertrag vorzeitig verlängert, weil ich voll und ganz hinter dem Konzept des TVG stehe und daran glaube, dass dieses Team in den nächsten Jahren viel erreichen kann. Teamgeist, Wille und Ehrgeiz stehen in jeder Situation ganz oben. Die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Matthias Geiger, aber auch mit allen anderen Verantwortlichen, ist hervorragend. Es hat sich ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufgebaut, das in dieser Art und Weise nicht selbstverständlich ist. Ich fühle mich in dieser Atmosphäre sehr wohl und freue mich riesig, die nächsten fünf Jahre für Gelnhausen spielen zu dürfen!“

 

Das Bild hat uns der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür. Es zeigt den Spieler  (Mitte) – flankiert von Trainer und sportlichem Leiter 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Henrik Naß wird kommende Saison nicht mehr im Tor des Handball-Drittligisten HSG Hanau stehen. Der Torhüter wird die Grimmstädter zum Saisonende berufsbedingt verlassen und wechselt zur neuen Spielzeit zum Oberligisten HSG Kleenheim-Langgöns.

Berufsbedingt wäre es Henrik Nass in der kommenden Saison nicht möglich gewesen, regelmäßig am Training teilzunehmen, so dass er die HSG verlassen wird. „Das ist sehr schade, denn Henrik hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und ist auf einem guten Weg. Er hat menschlich sehr gut zu uns gepasst. Wir wünschen ihm alles Gute und vielleicht findet er ja wieder den Weg zurück zu uns“, sagt der Sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann.

„Ich bin der HSG dankbar für die Zeit und Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Ich wurde von Anfang an super aufgenommen und habe mich sehr wohl gefühlt. Vielleicht kommt es ja nach der Beendigung meines Studiums nochmal zu einer Zusammenarbeit“, sagt der Torhüter. 

Das Torhüter-Talent wechselte in der A-Jugend an den Main und spielte insgesamt drei Jahre für HSG Hanau. In dieser Zeit entwickelte er sich nicht zuletzt unter Anleitung von Torhüter-Trainer Markus Breidenbach zu einem starken Oberliga-Keeper, der auch in der dritten Liga sein Können aufblitzen ließ.

Das Bild von Henrik Naß hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Zwei weitere Juniorenspieler des Handball-Drittligisten TV Gelnhausen schaffen den Sprung zu den Vertragsspielern. Jannik Geisler und Felix Reinhardt aus der TVG-Handballschule sind in den Vertragsspieler-Kader der ersten Mannschaft aufgerückt.

Mit seinem Vertragsabschluss über drei Jahre hat sich Jannik Geisler endlich auch seinen ganz persönlichen Traum erfüllt. Das seit 2018 in der TVG-Jugend und zuletzt auch unter Trainer Damir Hundur bei den Junioren in der Landesliga mit hervorragenden Leistungen auffällig gewordene Talent wurde nun ebenso berücksichtigt wie Felix Reinhardt. Seine Kampfbereitschaft und sein ausgeprägtes handballerisches Gespür hat Manager Philip Deinet ebenso überzeugt wie seinen Trainer bei den Junioren. 

„Jannik hat sich mit seinen jungen Jahren sehr schnell im Seniorenbereich zurechtgefunden und gehört nach kurzer Zeit zu den Leistungsträgern in der Landesliga. Sein Potential konnte er auch schon mehrfach in der 3. Liga unter Beweis stellen. Der Dreijahresvertrag für ihn zeigt das Vertrauen des Vereins in seine weitere Entwicklung“, freut sich Hundur.

Jannik Geisler sagt zu seinem nächsten Schritt: „Über die Vertragsunterzeichnung beim TV Gelnhausen freue ich mich sehr. Seit meinem Wechsel 2018 fühle ich mich hier extrem wohl und schätze vor allem das Umfeld und den mannschaftsübergreifenden Zusammenhalt. Ich bin davon überzeugt, dass ich mich hier in den nächsten Jahren handballerisch wie auch persönlich weiterentwickeln kann und weiß auch das mir entgegengebrachte Vertrauen seitens des Vereins sehr zu schätzen. Deshalb werde ich alles daransetzen, mich als fester Bestandteil der Mannschaft zu etablieren und gemeinsam noch zahlreiche Erfolge zu feiern.“

Felix Reinhardt steigt in die erste Mannschaft auf

Auch Felix Reinhardt hat das Vertragsangebot des TV Gelnhausen Handball unterzeichnet und wird für zunächst zwei Jahre das Drittliga-Team verstärken. Die Vereinsführung freut sich über diesen Schritt und sie erhofft sich von Felix eine weitere kontinuierliche Entwicklung und Leistungsbereitschaft. Felix kommt aus dem Juniorenteam und hat sich dort als Kapitän bereits einige Meriten verdient. Auf Linksaußen konnte er sich sportlich und als Persönlichkeit stetig weiterentwickeln. Seine Leistungen sind konstant gut, sein Teamgeist ist vorbildlich. Er hat sich unter Trainer Damir Hundur als Mannschaftsführer immer hervorragend ins Team eingebracht. Der Schritt in die erste Mannschaft war deshalb folgerichtig.

„Felix hat sich in den letzten beiden Jahren zum Anführer und Leistungsträger entwickelt. Als Kapitän der Junioren hat er sich vorbildlich auf und abseits des Feldes verhalten. Ich freue mich über seinen nächsten Schritt und traue ihm diese Aufgabe zu“, so Hundur über seinen Schützling. Felix Reinhardt meinte: „Ich bin froh und stolz in den nächsten zwei Jahren weiterhin das Trikot des TV Gelnhausen zu tragen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung ein fester Bestandteil der 1. Mannschaft zu sein und bin dankbar, dass Matthias Geiger dieses Vertrauen in mich hat. Dankbar bin ich auch meiner Mannschaft und natürlich Damir Hundur, denn durch diese Zusammenarbeit konnte ich mich weiterentwickeln und für den Platz auf Linksaußen in der 1. Mannschaft empfehlen.“

 

Die Bilder hat uns der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür. Das Beitragsbild zeigt Jannik Geisler. 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Als Gast in meinem neuen Podcast darf ich heute den Welt- und Europameister im Handball, Carsten Lichtlein, begrüßen. Carsten steht derzeit in Diensten des Erstligisten GDW Minden und ist Teil des Torhüter-Kompetenz-Teams des DHB.

Im Podcast erzählt er uns, wie es in Minden ist, wie seine Zeit in der Nationalmannschaft war, was er macht, wenn er nicht gerade im Tor steht und noch einiges mehr. 

Nehmt Euch die Zeit und hört unbedingt in dieses kurzweilige Gespräch rein. 

Ich bedanke mich sehr, dass sich Carsten die Zeit für mich genommen hat und freu mich, ihn bald in Minden und in der neuen Saison als Torhüter-Trainer bei der MT Melsungen zu sehen oder von ihm zu hören.

Meinen Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf Spotify oder iTunes hören. Ganz wie Ihr wollt. Hört rein – ich würde mich freuen.

 

Das tolle Bild hat mir Carsten zur Verfügung gestellt. Aufgenommen hat es Andreas Arnold. Danke hierfür. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Handball-Nationaltorhüterin Ann-Cathrin Giegerich hat sich das Kreuzband am linken Knie gerissen und fällt bis auf Weiteres aus. Die 30-Jährige in Diensten des ungarischen Erstligisten Debreceni Vasutas SC verletzte sich im Pokalspiel Mitte März so schwer, dass sie jetzt schon zum dritten Mal die Diagnose Kreuzbandriss erhielt. Zweimal am linken Knie.

„Ich wurde wieder in Markgröningen operiert und es ist alles gut verlaufen. Mittlerweile habe ich auch den Schock verdaut und es geht mir gut“, sagt die Torhüterin. Nach der OP war sie ein paar Tage zuhause in Großwallstadt bei ihren Eltern, ehe es diese Woche wieder nach Ungarn geht. „Ich hoffe, dass ich bis Januar wieder fit bin“, schaut die Kämpferin optimistisch nach vorne.

Die Saison in Ungarn geht bis Mitte Mai und so wie es ausschaut, wird sie mit ihrem Verein den dritten Platz erreichen. „Damit hätten wir unser Saisonziel erreicht“, sagt Anca Giegerich und freut sich über die gute Platzierung.

Wir wünschen der sympathischen Sportlerin alles erdenklich Gute und schnelle Genesung!

Das Bild hat uns Anca zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.