Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden hat gute Neuigkeiten kurz vor dem Jahreswechsel zu verkünden. Nachdem schon etliche Spieler mit längerfristigen Verträgen ausgestattet sind, wird nun auch auf der Trainerposition Vollzug vermeldet.

Trainer Jan Redmann hat seinen Vertrag – schon fast traditionell- für ein Jahr verlängert und geht damit in seine siebte Saison an Bord der Baggerseepiraten. „Jan war unser erster und einziger Ansprechpartner. Wir freuen uns alle, dass er für mindestens ein weiteres Jahr die Geschicke des 3. Liga-Teams bestimmt“ zeigte sich Marco Rhein als Sportlicher Leiter in bester Laune.

Auch der 42-jährige Chefcoach freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. „Ich habe große Lust darauf, das junge Team weiterzuentwickeln, da sind wir noch lange nicht am Ende des Weges. Ich fühle mich total wohl in Nieder-Roden und selbst wenn ich irgendwann mal nicht mehr Trainer sein sollte, kann ich mir gut vorstellen, mich in anderer Form in den Verein einzubringen.“

Bis dahin hat der 42-jährige A-Lizenzinhaber die reizvolle Aufgabe, den im vergangenen Jahr begonnenen personellen Umschwung weiterhin erfolgreich zu gestalten. Schlussendlich gab es auch aus den Reihen des Geschäftsführenden Vorstandes große Zustimmung. „Jan genießt bei uns absolutes Vertrauen. Er passt hundertprozentig sowohl sportlich, als auch menschlich zur HSG. Jetzt können wir mit Planungssicherheit und Ruhe die zukünftigen Aufgaben gemeinsam angehen“, war HSG-Pressesprecher Marzo voll des Lobes über die Entscheidung.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, wird dieses Wochenende noch einmal fleißig gespielt, um die letzten Punkte für dieses Jahr einzuheimsen. Der TV Kirchzell empfängt die HSG Pohlheim, der TV Gelnhausen muss nach Friesenheim-Hochdorf, die HSG Hanau hat Saarlouis zu Gast und Nieder-Roden fährt nach Dansenberg.

Weiter spielen: DJK Waldbüttelbrunn – TSG Haßloch, HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – TuS Ferndorf.

 

 

Vergangene Woche musste der TV Kirchzell beim Spitzenreiter und Topfavoriten TuS Ferndorf eine 24:30-Niederlage hinnehmen. Trotzdem zogen die TVK-Trainer das Positive aus dem Spiel heraus und waren mit der Abwehr zufrieden. Im Angriff hapert es und die Abschlüsse des TVK sind nicht immer von Erfolg gekrönt. Das muss sich bessern und die Offensive soll sich nun im letzten Spiel des alten Jahres gegen die HSG Pohlheim schon von einer besseren Seite zeigen.

Da kommt der Gast gerade recht, denn der Aufsteiger scheint den Kirchzellern zu liegen, gab es doch schon im Hinspiel einen 31:27-Sieg. Die Pohlheimer stehen im Moment mit 4:26 Punkten auf Platz 13 der Tabelle und mit dieser Punkteausbeute kann die HSG sicherlich nicht zufrieden sein. Im Kader stehen sehr gute Akteure wie Johannes Träger oder Max Rühl im Rückraum, Daniel Schier auf Außen, Moritz Lambrecht am Kreis oder Stefan Lex auf Rückraum rechts. Der ehemalige Erstliga-Spieler gab vor zwei Jahren das Ende seiner Profikarriere bekannt und spielt seitdem in seinem Heimatverein Pohlheim. Die zwei Siege, die die HSG bisher holte, waren gegen Waldbüttelbrunn und in Gummersbach.

TVK-Trainer Alex Hauptmann meinte: „Für die Qualität ihres Kaders sind die Punkte, die Pohlheim bisher geholt hat, zu wenig. Doch das soll nicht unser Problem sein. Wir müssen nach uns schauen und – ohne Wenn und Aber – am Samstag gewinnen und hundert Prozent an Leistung abrufen.“ Die Gäste spielen im Normalfall eine kompakte 6-0-Abwehr, waren zuletzt aber auch öfters mit der 3-2-1-Deckung unterwegs. Der TVK kann sich also auf zwei Varianten einstellen und im letzten Spiel für 2022 noch einmal alles reinlegen. „In den letzten drei Heimspielen oder auch in Nieder-Roden können wir über unsere Abwehr nichts sagen. Es hapert zeitweise eher im Angriff. Doch wir arbeiten daran und wollen am Samstag schon einiges besser machen“, so Alex Hauptmann. Er hofft, dass die linke Hand von Michael Meyer-Ricks, die er sich letzte Woche stark geprellt hat, von Tag zu Tag besser wird und auch Niklas Ihmer wieder fit ist. Bei Brian Heinrich und Tim Häufglöckner dauert es noch, bis sie zum Einsatz kommen. Ansonsten sind alle fit und die Spieler wollen sich von ihren Fans mit einem Sieg vom alten Jahr verabschieden.  

 

 

Der letzte Tanz des Jahres in Hanau

Jahresendspurt für die HSG Hanau. Am Wochenende haben die Grimmstädter die HG Saarlouis zu Gast. Mit den Saarländern hat die Mannschaft von Trainer Hannes Geist noch eine Rechnung offen: Am dritten Spieltag der Hinrunde lagen Adanir, Ritter & Co. gegen die Handballgemeinschaft kurz vor dem Ende mit einem Treffer in Front, kassierten dann aber in buchstäblich letzter Sekunde noch den 24:24-Ausgleich. Im Rückspiel soll es besser laufen.

„Es wird auf jeden Fall ein besonderes Spiel für uns“, so Geist mit dem Blick auf den anstehenden Spieltag. „Saarlouis läuft zum ersten Mal überhaupt bei uns in der Halle auf.“ Zugleich ist die Partie das letzte Spiel des Jahres, bevor sich die HSG Hanau in die wohlverdiente Winterpause verabschiedet. Er fügt hinzu: „Das wird ein richtig dicker Brocken für uns. Wir haben schon im Hinspiel gesehen, dass die HG sehr stark von ihrer Deckungsleistung im Verbund mit seinem sehr guten Torhütergespann lebt.“

Die HG Saarlouis reist als Tabellensechster (17:13 Punkte) in der Brüder-Grimm-Stadt an. Zuletzt erkämpfte sich die Mannschaft von Cheftrainer Branimir Koloper einen wichtigen Erfolg beim VfL Gummersbach und feierte zuvor einen Pflichtsieg gegen den Vorletzten der Staffel HSG Pohlheim. „Im Spiel sechs gegen sechs suchen sie oft die Zweikämpfe und kommen mit viel Dampf auf die Abwehr“, so Geist. „Diese Qualität müssen wir erst einmal verteidigt bekommen, aber darauf haben wir uns vorbereitet.“

Ähnlich wie die HSG Hanau kommt auch die HG Saarlouis über ihre schnellen Konterbewegungen und laufstarken Flügelakteure ins Spiel. Zudem verfügen die Saarländer auch über einen treffsicheren Rückraum. HG-Goalgetter Marcel Becker gehört mit bislang 97 Toren zu den Top-3-Torschützen der Staffel.

 

TV Gelnhausen vor schwerer Auswärtsaufgabe

Während die Fans des TV Gelnhausen derzeit ihre Legenden wählen, muss der aktuelle Kader der Barbarossastädter noch ein bisschen arbeiten, um dorthin zu kommen, denn das letzte Spiel des Jahres hat es noch einmal in sich. „Auf uns wartet ein sehr schweres Spiel. Friesenheim-Hochdorf wird nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche bei der HSG Rodgau-Nieder-Roden sicher eine Trotzreaktion zeigen und Wiedergutmachung betreiben wollen. Wir sind also gewarnt“, sagt TVG-Coach Matthias Geiger.

Zwar rangiert der Gastgeber mit 12:18 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz, doch das hat keine große Aussagekraft. Schließlich ist Friesenheim-Hochdorf enorm heimstark und hat fünf von sechs Spielen in eigener Halle gewonnen. Auf die Geiger-Schützlinge wird demnach Schwerstarbeit zukommen. Zumal die zweite Mannschaft des ehemaligen Bundesligisten und aktuellen Zweitligisten Eulen Ludwigshafen mit jeder Menge jungen Nachwuchstalenten individuell sehr stark besetzt ist. „Wir müssen an die Abwehrarbeit, die wir in der zweiten Hälfte gegen Waldbüttelbrunn gezeigt haben, anknüpfen, dann werden wir auch gegen Friesenheim-Hochdorf eine Chance haben“, sagt Geiger.

Mit aktuell 22:8 Punkten rangiert die junge Gelnhäuser Mannschaft sensationell auf dem dritten Platz und darf mittlerweile ernsthaft darauf hoffen, unter die ersten vier Teams zu kommen. Zum Jahresabschluss in Friesenheim-Hochdorf steht Geiger weitestgehend der gleiche dezimierte Kader zur Verfügung wie zuletzt. Immerhin Keeper Alexander Bechert kehrt wieder zurück. Ob Philipp Schenk und Jonathan Malolepszy wieder zur Verfügung stehen, entscheidet sich kurzfristig. Henrik Müller fällt definitiv aus.

 

 

Die Bilder der HSG und Gelnhausen haben uns die Vereine zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Mittwoch ist in der zweiten Handball-Bundesliga ein kompletter Spieltag. Der TV Großwallstadt empfängt daheim den TV Hüttenberg und will – nach dem Sieg zuletzt beim VfL Lübeck-Schwartau – nachlegen.

 

 

Lest nachfolgend die Vorschau auf das Spiel, die ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben habe:

 

Am vergangenen Freitag gewann der TV Großwallstadt beim derzeitigen 15. der Tabelle, dem VfL Lübeck-Schwartau, hat damit sein Punktekonto ausgeglichen (14:14 Zähler) und – was noch wichtiger ist – hat mit diesem Sieg viel für das doch angeknackste Selbstvertrauen nach den letzten Niederlagen getan. „Wir sind sehr froh über unseren Erfolg. Immerhin haben wir den einen oder anderen Verletzten und Angeschlagenen und wussten nicht, wie wir dies wegstecken würden. Aber es hat alles gut geklappt und wir haben uns mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Punkte geholt“, freute sich TVG-Geschäftsführer Michael Spatz nach dem Erfolg im hohen Norden.

Aus einer homogen Leistung ragten noch vor allem Finn Wullenweber, Kuno Schauer und der starke Petros Boukovinas im Tor heraus. „Jetzt gilt es für uns, schnell die Akkus aufladen, damit wir am Mittwoch gegen Hüttenberg an diese Leistung anknüpfen können und uns die nächsten Punkte erarbeiten“, so Michael Spatz.

Keine guten Erinnerungen an Hüttenberg

In der Tat hat der TVG gegen den TV Hüttenberg nicht so gute Erinnerungen. Zuletzt gewannen die Hüttenberger Hin- und Rückspiel mit 34:28 bzw. mit 30:23. Irgendwie liegen die Mittelhessen den Großwallstädtern nicht. Doch mit diesem Schwung aus dem letzten Spiel soll es diesmal klappen. Allerdings ist Vorsicht geboten. Die Gäste stehen derzeit nach 15 Spielen auf dem elften Tabellenplatz und haben mit 15:15 Punkten ein ausgeglichenes Konto aufzuweisen. „Wir haben ein ausgeglichenes Punktekonto und eine Tordifferenz von Null. Also können wir jetzt wieder von vorne anfangen“, scherzte Stefan Kneer. Der langjährige ehemalige TVG-Spieler ist mittlerweile Co-Trainer beim TVH und fühlt sich dort sehr wohl. Wenn es hart auf hart kommt, hilft er auch schon einmal auf dem Parkett aus – so wie zuletzt gegen Hagen. „Doch das soll nicht zur Regel werden, sondern es war eine Ausnahme, da wir damals so viele Verletzte und Kranke hatten“, sagte Kneer. 

In der Fremde klappt es besser

In dieser Saison hat der TVH etwas Probleme, wenn er zu Hause spielt. In der Fremde klappt es hingegen wesentlich besser. „Wir haben erst drei Heimspiele gewonnen, sind auswärts wesentlich besser. Keine Ahnung, an was es liegt“, sagt der Co-Trainer. Im Großen und Ganzen sind die Hüttenberger zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. „Klar könnten wir vier, fünf Punkte besser sein und es waren ein, zwei Spiele dabei, die unglücklich für uns gelaufen sind.“ Gegen den TVG wollen sie auf jeden Fall die Punkte mit nach Hause nehmen und Akteure wie Niklas Theiss oder Jan Weber und Hendrik Schreiber im Rückraum sollen es richten. Unterstützt von Torhüter Dominik Plaue und Leonard Grezioli im Tor. Der Schweizer hat sein Erstspielrecht beim Erstligisten Wetzlar. Schwer wog allerdings der Abgang von Allrounder Dominik Mappes und der Ausfall ist schwer zu kompensieren.

Michael Spatz weiß, dass „wir uns gegen Hüttenberg zuletzt schwer getan haben. Es wird ein anderes Spiel als gegen Lübeck auf uns zukommen, denn Hüttenberg interpretiert die Abwehr etwas offensiver und es wird viel Arbeit auf uns zukommen.“ Spatz flachst und sagt:  Ich hoffe nur, dass Stefan Kneer nicht wieder auf dem Spielfeld auftaucht…“ Er hatte maßgeblichen Anteil am letzten Sieg seines Teams gegen den TVG. Doch dieser lacht und lässt mit seiner Aussage den Kelch am TVG vorbeigehen: „Der TVG braucht keine Bedenken haben, dass ich mitspiele. Ich bin zu einem A-Lizenz-Lehrgang in Potsdam und daher überhaupt nicht beim Spiel dabei.“ 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, gab es zuletzt gegen den TV Kirchzell keine Punkte in Ferndorf. Die HSG Rodgau Nieder-Roden gewann gegen Friesenheim-Hochdorf II, die HSG Hanau gewann gegen Dansenberg und der TV Gelnhausen schlug Waldbüttelbrunn.

 

Das vorletzte Spiel in diesem Jahr führte den TV Kirchzell zum Spitzenreiter nach Ferndorf. Dass dort die Trauben sehr hoch hängen, war den Kirchzellern bewusst und so stand unterm Strich letztlich auch eine nicht überraschende 24:30-Niederlage. Trotzdem wollten sie dem Gegner von Anfang an Paroli bieten und alles reinwerfen. Allerdings mussten die TVK-Trainer erneut improvisieren, denn diesmal war Maximilian Gläser nicht dabei, Niklas Ihmer fehlte wegen gesundheitlichen Problemen und auch Michael Meyer-Ricks prellte sich im letzten Training derart die linke Hand, dass er nur stark getapt spielen konnte. Die ebenfalls dezimierten Hausherren erwischten einen Traumstart und führten schnell mit 7:0. Auch deshalb, weil die Gäste zu wenig Druck aus dem Rückraum ausübten und zu früh ihren Kreisläufer suchten, was zunächst nicht klappte. Die Ferndorfer erkannten dies schnell, erkämpften sich immer wieder den Ball und versenkten ihn per Gegenstoß. Da konnte TVK-Torhüter Tobias Jörg nicht viel ausrichten. Trotzdem kämpften sich die Odenwälder zurück (8:5), verteidigten im 6-6 sehr gut und agierten vor allem mit viel Leidenschaft. Der Spitzenreiter ließ allerdings die Gäste nicht näher als drei Treffer herankommen, sondern hielt sie bis zur Pause auf Distanz. Letztlich ging es mit 16:12 in die Kabinen.

Tom Spieß verkürzt nach der Pause

Nach dem Wechsel hatten die Odenwälder Anwurf und Tom Spieß verkürzte auf 13:16. Nicht nur der TuS wechselte den Torhüter, auch der TVK wechselte schon vor der Pause Joshua Löffelmann für Tobias Jörg. Dieser glänzte mit guten Paraden und hielt, was zu halten war. Seine Vordermänner agierten nun konsequenter und das Zusammenspiel von Joshua Osifo auf den starken Kreisläufer Leon David passte richtig gut. Daraus resultierten neun Treffer von David, den die Ferndorfer im zweiten Abschnitt nie in den Griff bekamen. Die Kirchzeller bleiben beim 14:17 und 15:18 dran, doch immer wieder waren es Kleinigkeiten, die es den Hausherren ermöglichten, ihren Vorsprung aufzustocken. War es in Halbzeit eins Außen Josip Eres, der nach Belieben traf, waren es nach dem Wechsel die Rückraum-Akteure Mundus und Persson, die ihr Team antrieben. Auch in Unterzahl-Situationen spielte der TuS abgeklärt. Allerdings machte den Gastgebern das aggressive Abwehrverhalten des TVK zu schaffen und alle Akteure leisteten Schwerstarbeit.

Am Ende stand ein verdienter TuS-Sieg, den TVK-Trainer Andi Kunz anerkannte und dazu gratulierte: „Wir haben zu Beginn zu naiv gespielt und es verpasst, Tore aus dem Rückraum zu schießen. Aber wir haben leidenschaftlich verteidigt und es gab Situationen, wo wir auf drei dran waren. Da haben wir gehofft, dass der Gegner nervös wird, doch Ferndorf ist zu stark.“ TuS-Trainer Andersson lobte die TVK-Abwehr mit ihren individuell guten Abwehrspielern: „Wir wollten aggressiv sein, aber der TVK machte uns das sehr schwer. Trotzdem haben wir 30 Tore erzielt, womit ich nicht gerechnet hatte. Für uns waren das zwei wichtige Punkte.“

 

Baggerseepiraten gelingt Wiedergutmachung

Mit einem 33:23-Erfolg fegte die HSG Rodgau Nieder-Roden die mHSG Friesenheim-Hochdorf II aus der Halle.
Die Schützlinge von Trainer Jan Redmann zeigten sich in der Abwehr von ihrer Schokoladenseite und feierten einen auch in dieser Höhe verdienten 33:23-Erfolg.

Gestützt auf eine lauffreudige und sehr bewegliche 6:0-Deckung ließ die HSG die Gäste in der Anfangsphase kaum zur Entfaltung kommen. Und wenn doch mal ein Ball der Pfälzer das Abwehr-Bollwerk der Baggerseepiraten durchdrang, war ja immer noch HSG-Keeper Marco Rhein da, der wieder eine sehr starke Leistung zeigte und in der Anfangsphase kaum einen Gegentreffer zuließ.

Über 5:1 (9. Spielminute) und 10:4 (18.) setzte sich die HSG ab und Gäste-Coach Gabriel Schmiedt nahm die Auszeit. Danach kam der Ludwigshafener Bundesliga-Nachwuchs zwar etwas besser ins Spiel, doch die sehr fokussiert agierenden HSG-Cracks, bei denen der gerade mal 17 Jahre alte Rückraumspieler Ben Seidel in Abwehr und Angriff eine ungemein abgeklärte Vorstellung ablieferte, blieben tonangebend und hatten stets die passende Antwort parat. Zur Halbzeit führten die Rodgauer denn auch verdient mit 16:11, mussten allerdings als kleinen Schönheitsfehler in einer bis dato wirklich guten Partie einen direkt verwandelten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit verdauen.

Das gelang ihnen indes problemlos, und so sahen die Zuschauer auch nach dem Seitenwechsel eine dominante HSG-Truppe, die nach Ansicht ihres Trainers „über weite Strecken des Spiels nahezu perfekt“ agierte. Diese Meinung unterfütterte Redmann mit dem Hinweis auf insgesamt nur acht Fehlwürfe und vier technische Fehler seiner Jungs: „Solche Werte findet man in der Bundesliga kaum.“ Dementsprechend wurde der Vorsprung zunächst auf 19:12 (35.) und über 25:17 (46.) sowie 28:19 (50.) auf 31:21 (56.) ausgebaut. Und bei dieser Zehn-Tore-Führung blieb es dann bis zur Schlusssirene.

Aus einem geschlossenen Team ragte im zweiten Durchgang Henning Schopper heraus, der nicht nur sieben Treffer erzielte, sondern auch seine Mitspieler immer wieder mit überraschenden Pässen in Szene setzte. Aber den in dieser Höhe nicht zu erwartenden Sieg holte sich die junge Rodgauer Mannschaft, für die Oskar Fink sein erstes Drittliga-Tor erzielte, vor allem dank ihrer bärenstarken Darbietungen in der Abwehr. Das sah auch Trainer Jan Redmann so. „Wir haben es endlich einmal geschafft, über 60 Minuten durchgehend auf einem hohen Niveau zu verteidigen und auch im Angriff konzentriert und konsequent unsere Möglichkeiten zu nutzen“, zeigte sich der HSG-Coach nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Tatsache, „dass mein Team Charakter und die richtige Reaktion auf die Niederlage in Waldbüttelbrunn gezeigt hat“.

 

HSG Hanau gewinnt Rückspiel gegen Dansenberg

Die HSG Hanau hat ihren Erfolgslauf vor den Festtagen weiter fortgesetzt und gewann das fünfte Spiel in Folge. Damit behaupten die Grimmstädter weiterhin einen starken zweiten Rang, dicht hinter Spitzenreiter TuS Ferndorf. Wie auch im Hinspiel ließ Hanau beim Tabellensiebten TuS KL-Dansenberg nichts anbrennen und siegte am Ende verdient mit 26:17 (13:7). Der gut aufgelegte Can Adanir im Tor und Linksaußen Max Bergold drückten der Partie ihren Stempel auf. „Wir haben heute eine etwas zerfahrene Partie in der ersten Viertelstunde erlebt“, resümierte Geist nach dem Abpfiff. „Allerdings haben wir uns bis zur Halbzeit fangen können. Obwohl meine Mannschaft die Philosophie, die wir uns eigentlich vorgenommen hatten, nicht zu 100 Prozent umgesetzt hat, bin ich dennoch mit dem Ergebnis zufrieden. Es war zwar kein so attraktives Spiel wie in der letzten Woche, aber am Ende zählt der Erfolg.“

Obwohl die Favoritenrolle auf dem Papier eigentlich der HSG Hanau zuteil wurde, waren es zunächst die Hausherren, die besser in ihr Heimspiel starteten. Allerdings vergaben die Mannen des TuS in der Anfangsphase auch direkt zwei Siebenmeterchancen. Can Adanir im Tor der Hanauer war von Beginn an hellwach und parierte den zweiten Versuch von Luca Steinführer bärenstark. Da aber auch Hanau gegen die resolute 6:0-Deckung der Gastgeber nur schwer ein Durchkommen fand, blieb das Spiel in der ersten Viertelstunde sehr torarm.

Max Bergold war es, der per Siebenmeter und dem 3:2 (12. Minute) die erste Führung für die Grimmstädter herauswarf. In der Folge gelang es der HSG Hanau diesen Vorsprung weiter auszubauen: Der schnelle Rechtsaußen Dennis Gerst tankte sich nach einer schön gespielten Kreuzung aus dem Rückraum durch und erzielte den 6:3-Vorsprung (17.). Nach einer weiteren Glanztat von Adanir nahm TuS-Coach Frank Müller die Auszeit.

Hanau schien jetzt seine Kreativität der Vorwoche wieder gefunden zu haben. Jonas Ahrensmeier und David Rivic trugen das Spielgerät ein ums andere Mal druckvoll nach vorne und setzten in der 25. Spielminute Bergold auf Linksaußen in Szene, der zum 10:4 erfolgreich war. Noch vor dem Seitenwechsel schraubt Gerst den Vorsprung auf 13:7 hinauf.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war den Hausherren anzumerken, dass sie sich einiges vorgenommen hatten. Über das Rückraumduo Jan Claussen und Torben Waldgenbach kam Dansenberg gefährlich nach vorne und beim 10:14 (38.) wieder etwas heran. Als Claussen nur Sekunden später das 11:14 erzielte, schien es so als würde die Geist-Sieben noch einmal in Bedrängnis geraten. Doch die HSG spielte konzentriert weiter und blieb souverän. Am Ende stand ein 24:15.

 

TV Gelnhausen schlägt Waldbüttelbrunn

Die junge Gelnhäuser Mannschaft bleibt weiter in der Erfolgsspur und Matthias Geiger sagt: „Wir waren gewarnt und wussten, dass es kein einfaches Spiel werden würde. Und genauso kam es. Waldbüttelbrunn hat uns in den ersten 40 Minuten das Leben schwer gemacht. Aber getragen von den Zuschauern und einer überragenden Abwehr konnten wir in der zweiten Hälfte den Turbo eingeschalten und haben den Bock umgestoßen.“

Der Aufsteiger konnte bisher zwar nur ein Spiel gewinnen, doch das war ausgerechnet in der Vorwoche gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden der Fall. Mit dem neu entfachten Selbstbewusstsein trat das Team aus der Nähe von Würzburg auf und lieferte dem TVG überraschend ein Duell auf Augenhöhe. „Der Gegner war sehr diszipliniert, wir dagegen zu fahrig und haben zu viele schnelle Abschlüsse gesucht“, sagte Geiger.

Nach 15 Minuten stand es lediglich 4:3 für die Gastgeber. Nach 22 Minuten stand es 8:6, doch dann riss der Faden. Mit einem 5:1-Lauf zog Waldbüttelbrunn davon und ging überraschend mit einer 11:9-Führung in die Pause. Auch nach Wiederanpfiff machten die Gäste da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten.

Und so muss der Funken manchmal eben von der Tribüne aufs Spielfeld springen. Die treuen Fans des TV Gelnhausen bewiesen zu diesem Zeitpunkt ein feines Gespür, als sie kurz nach der Pause mächtig Alarm machten und den TVG ununterbrochen lautstark anfeuerten. Zu diesem Zeitpunkt drohte den Barbarossastädtern beim Stande von 9:12 und Ballbesitz Waldbüttelbrunn ein Vier-Tore-Rückstand.

Doch mit den Zuschauern im Rücken lief Torwart Julian Lahme erneut zu großer Form auf und mit ihm die gesamte Mannschaft. Über eine bärenstarke Abwehr mit einem überragenden Abwehrchef Nils Bergau fand Gelnhausen nicht zuletzt über schnelle Tempogegenstöße zurück ins Spiel und startete eine begeisternde Aufholjagd. Als Fynn Hilb in der 44. Minute zur 15:14-Führung einnetzte stand die Hölle Süd Kopf. Am Ende stand ein deutlicheer 25:17-Sieg. „Das war eine Charakterleistung. Wir haben im zweiten Durchgang eine sehr kämpferische Leistung gezeigt und nur sechs Tore zugelassen“, benannte Geiger den Schlüssel zum Erfolg.

 

Die Bilder von Hanau und Gelnhausen haben uns die Vereine zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt verbuchte zuletzt einen wichtigen 28:23-Sieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau und damit ist dem Vori-Team eine Last von den Schultern gefallen. Der Druck war schon immens, denn der TVG konnte nicht mit vollem Kader nach Schleswig-Holstein fahren. Trotzdem hatten sich die Gäste gegen den ebenfalls angeschlagenen Gegner viel vorgenommen. Dementsprechend motiviert gingen die Unterfranken ins Spiel.

Bereits vor Anpfiff erwies es sich als glückliche Fügung, den in den vergangenen Wochen stark aufspielenden Finn Wullenweber im Team zu haben. Der einstige Publikumsliebling des HSV Hamburg Handball wurde von seinen ehemaligen Fans überrascht und der TVG durfte sich über die Unterstützung von mehr als 30 HSV-Finn Wullenweber-Fans in der Halle freuen.

Auch wenn der Gastgeber etwas besser ins Spiel kam und zunächst mit 3:1 und 4:2 in Führung ging, legte Finn Wullenweber los und erzielte die ersten beiden Treffer für den TVG. Auch Torhüter Petros Boukovinas fand hinter der starken 6:0-Abwehr  immer mehr Zugriff, so dass die Gäste den Spielstand zunächst egalisierten, um anschließend die Führung zu übernehmen. Neben Finn Wullenweber lief auch noch Kuno Schauer zur Höchstform auf und der TVG baute den Vorsprung auf vier Tore aus. Zur Pause ging es mit 15:12 in die Kabinen.

Kuno Schauer legte nach

Nach dem Seitenwechsel legte Kuno Schauer sofort nach und zur 45. Spielminute lag der TVG mit fünf Toren in Front. Allerdings reagierten die Hausherren und nahmen den Top-Torschützen Finn Wullenweber in Manndeckung. Der TVG musste sich neu sortieren. Die folgende Schwächephase nutzte der VfL und kam auf zwei Tore heran. Doch der TVG sammelte sich, konzentrierte sich weiter auf die Defensivarbeit, kam vorne zu wichtigen Toren und gewann am Ende verdient mit 23:28.

 

Das Bild, das Finn Wullenweber zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, geht es für den TV Kirchzell zum Spitzenreiter nach Ferndorf. Nieder-Roden empfängt Friesenheim-Hochdorf und Gelnhausen das Schlusslicht Waldbüttelbrunn. Die HSG Hanau muss nach Dansenberg.

Weiter spielen:

TSG Haßloch – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, HSG Pohlheim – VTV Mundenheim, VfL Gummersbach II – HG Saarlouis.

 

Zum Auftakt der Rückrunde gab es für den TV Kirchzell zuhause gegen Haßloch ein 25:25-Unentschieden. Die Trainer der beiden Mannschaften waren sich einig in ihrer Meinung, dass beide Teams hätten gewinnen können, am Ende aber die Punkteteilung vielleicht gerecht war. Dem TVK darf ein großes Kompliment für seine kämpferische Leistung ausgesprochen werden. Zweimal lagen sie mit fünf, sechs Toren zurück (4:10, 16:21). Zweimal kämpften sie sich ins Spiel zurück. Darauf lässt sich aufbauen und TVK-Trainer Andi Kunz sagte: „Wir haben in den letzten Woche Schritte nach vorne gesehen – gerade in unserer aktuellen Zusammensetzung.“ Die Kirchzeller können seit Wochen nicht in Bestbesetzung antreten, da mit Tim Häufglöckner ein absoluter Leistungsträger fehlt und auch Brian Heinrich noch immer nicht fit ist. 

TuS steht super da

Am Samstag geht es nach Ferndorf zum Zweitliga-Absteiger. Der TuS steht nach 14 Spielen mit 25:3 Punkten an der Tabellenspitze und will auf jeden Fall wieder aufsteigen. Bisher gab es lediglich gegen Dansenberg ein Unentschieden und gegen Haßloch eine knappe Niederlage. Alle anderen Matches hat das Team von Trainer Robert Andersson mehr oder minder souverän gewonnen. Mit den Rückraumspielern Marvin Mundus, Jörn Persson oder dem Außen Josip Eres hat Ferndorf sehr gute Akteure in seinen Reihen. Auch Lucas Puhl oder Tim Hottgenroth im Tor machen eine gute Figur. Daher sagt Andi Kunz: “Wir müssen jetzt bei einem Team antreten, das ganz vorne steht. Wenn wir schauen, wo wir hängen, dann sind wir gut beraten, nach uns zu gucken. Wir fahren mit Sicherheit nicht dahin zum „naja, gucken wir mal, was geht“. Nein. Wir müssen uns sehr gut präsentieren, mit viel Disziplin spielen und unser Rückzugsverhalten gut vorbereiten.“ Gerade in den letzten Spielen gegen Haßloch und Gelnhausen hat der Coach gesehen, „wenn wir den Gegner im 6-6 haben, dann wird es schwer uns zu knacken und wir haben die Chance, das Ergebnis eng zu gestalten.“ So werden die Kirchzeller es gegen Ferndorf angehen. Ob es dann bis in die Schlussphase reichen wird, bleibt abzuwarten. 

Wieder mit Moritz Klenk?

Ob der TVG-Spieler Moritz Klenk, der mit einem Zweitspielrecht für Kirchzell ausgestattet wurde, am Samstag wieder mitspielen wird, bleibt abzuwarten. Da der TVG bereits am Freitag schon spielt, stehen die Chancen nicht schlecht. Kunz: „Er ist ein Allrounder, der Speed mitbringt.“ Das hat er bereits am vergangenen Spieltag bewiesen. 

 

 

Letzte Auswärtsfahrt des Jahres für Hanau

Eine Woche nach dem herausragenden Auftakt in die Rückrunde trifft die HSG Hanau am Samstag auf den TuS 04 Kl-Dansenberg. An das Hinspiel im September haben die Mannen von Trainer Hannes Geist gute Erinnerungen: Gegen den vermeintlichen Anwärter auf die vorderen Tabellenränge machten Ritter, Bergold & Co. ein Riesenspiel und dominierten den Gegner nach Belieben. „Uns erwartet nicht nur eine neue Herausforderung, sondern auch eine neue Halle, denn in unserer Drittligazeit haben wir dort noch nicht gespielt“, sagt Geist vor dem letzten Auswärtsspiel des Jahres. „Ein attraktiver und spannender Gegner, den ich vor der Saison punktetechnisch vielleicht etwas besser eingeordnet hatte. Man sollte sie aber auf keinen Fall unterschätzen!“

Cedric Schiefer beim Torwurf

Bereits im Hinspiel hatte Geist vor den individuell stark besetzten Pfälzern gewarnt. So weist der TuS durch Kreisläufer Sebastian Bösing, Rückraumschütze Gunnar Dietrich und Spielmacher Jan Claussen in der Spitze reichlich Qualität aus. Allerdings blieben die Leistungen der Mannschaft von Trainer Frank Müller, bedingt durch zahlreiche Verletzungssorgen, in dieser Spielzeit sehr wechselhaft.

„Immer wieder verletzen sich bei ihnen Spieler, die eigentlich eine tragende Rolle einnehmen“, weiß Geist. „Natürlich wurde dementsprechend nachverpflichtet, aber so etwas braucht Zeit. Dennoch haben sie mit Claussen und Dietrich eben jene Qualitäten im Kader und können über den Rückraum brandgefährlich werden. Da kommt absolute Schwerstarbeit auf uns zu.“

Die HSG Hanau hingegen blickt vor dem Duell mit Dansenberg auf einen Erfolgslauf zurück. Seit vier Spielen in Serie sind die Grimmstädter ungeschlagen. Zudem stellt die HSG Hanau weiterhin die beste Defensive der Staffel Süd-West. Der Deckungsverbund um den Mittelblock Jusys/Strohl lieferte in den vergangenen Wochen kaum ein schlechtes Spiel ab und strotzt vor Selbstvertrauen. Das bekam Dansenberg schon im Hinspiel zu spüren, als die HSG zwischenzeitlich mit 30:12 führte und ihrem Gegner kaum Chancen zur Ergebniskosmetik einräumte.

 

 

Baggerseepiraten auf Kurs Wiedergutmachung

Maximale Enttäuschung herrschte bei den Rodgauern angesichts der zuletzt in Waldbüttelbrunn gezeigten Leistung beim punktlosen Tabellenletzten. Einzig die Youngster Ben Seidel und Nick Weiland nahm Trainer Redmann in einer ersten Stellungnahme von seiner beißenden Kritik aus und kündigte eine schonungslose Aufarbeitung der Niederlage an. Das wurde im laufe der Woche dann auch getan.

Wiedergutmachung ist also angesagt in der Partie gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf II, mit der man sowieso noch ein Hühnchen zu rupfen hat, ging doch das erste Auswärtsspiel der Saison in Hochdorf mit einer Niederlage daneben. Aber dazu müssen die Baggerseepiraten all das aufbringen, was Trainer Jan Redmann in der letzten Partie vermisst hat: Konzentration, Kompromisslosigkeit in der Abwehr und Effizienz im Abschluss. Keine leichte Aufgabe also für den langjährigen Übungsleiter der HSG, die es zu bewältigen gilt, um das vorgegebene Ziel – vier Punkte bis Weihnachten – noch erreichen zu können und so den Abstand zu den unteren Tabellenregionen zu wahren.

Die ausgeglichen besetzten Gäste verfügen mit den jungen Wilden Max Neuhaus und Mihailo Ilic über wurf- und spielstarke Rückraumspieler. Kapitän und Kreisläufer Niko Sorda ist eine Bank in der Abwehr, hinter dem mit dem Kroaten Roko Peribonio ein bundesligaerfahrener Keeper das Tor der Gäste vernagelt. Dies musste zuletzt die TuS Dansenberg schmerzlich erfahren, die vor Wochenfrist mit 30:27 in Hochdorf den Kürzeren zog. Durch den Sieg und die Niederlagen der Konkurrenz konnte die Mannschaft von Gabriel Schmiedt in der Tabelle auf Platz neun klettern und hat mit 12:16 Punkten jetzt drei Punkte Vorsprung auf den ersten sicheren Abstiegsplatz.

 

 

TV Gelnhausen will gegen Waldbüttelbrunn punkten

Am Samstag steht für den TV Gelnhausen das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Dann empfangen die Barbarossastädter den DJK Waldbüttelbrunn. Der TVG will sich unbedingt mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschieden, um die glänzende Ausgangsposition ins neue Jahr mitzunehmen. Zumal eine Woche später zum finalen Jahresabschluss noch der schwere Gang zur mHSG Friesenheim-Hochdorf II bevorsteht.

Mit Waldbüttelbrunn kommt der Tabellenletzte in die Barbarossastadt, doch unterschätzen sollte man den Gegner keinesfalls. Schließlich gelang dem Aufsteiger in der Vorwoche der erste Sieg und entsprechend motiviert dürften sie die Reise in den Main-Kinzig-Kreis antreten. 

Paul Hüttmann im Anflug

„Wir sind gewarnt und werden den Gegner auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegenteil. Wir wissen genau, dass wir alles abrufen müssen, um am Samstag siegreich von der Platte zu gehen“, sagt TVG-Coach Geiger, der hofft, dass seine Jungs an die Leistung aus Spiel bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II anknüpfen können. „Wenn wir in Abwehr und Angriff so spielen wie in der vergangenen Woche, dann werden wir auch am Samstag bestehen.“

Welches Personal Geiger gegen Waldbüttelbrunn zur Verfügung steht, ist indes noch fraglich. In Dutenhofen fehlten mit Alexander Bechert, Henrik Müller, Philipp Schenk, Felix Reinhardt, Jonathan Malolepszy, Michael Hemmer und Max Bechert gleich sieben Spieler. Ob der ein oder andere Akteur in den Kader zurückkehren wird, entscheidet sich kurzfristig.

 

Die Bilder von … haben uns Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden bleibt das Verletzungspech treu. Der derzeitige Tabellenfünfte in der Staffel Süd-West muss seit bereits mehr als sechs Wochen auf Torjäger Ketil Horn aufgrund einer Schulterverletzung verzichten.

Ebenfalls mit Schulterproblemen fällt Lars Spieß lange aus und nun verletzte sich auch noch vor ein paar Tagen Kreisläufer David Wucherpfennig am Knie.

So wie es ausschaut, werden alle drei Spieler in diesem Jahr definitiv nicht mehr für die Baggerseepiraten auflaufen können. Allerdings besteht bei Ketil Horn und David Wucherpfennig die Hoffnung, dass sie zu Beginn des nächsten Jahres eventuell ins Mannschaftstraining zurück kehren können. Allerdings muss dies abgewartet werden.

Besonders bitter ist die Situation bei Lars Spieß. Der Bundesliga-erfahrene Rückraumspieler war als Hoffnungsträger zu den Baggerseepiraten gekommen, um mitzuhelfen, die junge Mannschaft anzuführen. Leider ist die vor ungefähr einem Jahr erlittene Schulterverletzung wieder neu aufgebrochen und somit ist aktuell nicht an Leistungssport zu denken. Es muss vielmehr davon ausgegangen werden, dass Lars Spieß in dieser Saison nicht mehr auf das Spielfeld zurückkehren wird.

 

Die Bilder hat uns die HSG Rodgau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. Wir wünschen allen Spielern gute Besserung!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute, Donnerstag, machte sich Handball-Zweitligist TV Großwallstadt auf die lange Reise zum nächsten Gegner. Am morgigen Freitag trifft der TVG in der Hansehalle Lübeck auf den VfL Lübeck-Schwartau.

Die Mannschaft um Trainer David Röhrig steht auf dem 14. Tabellenplatz und damit einen Rang hinter dem TVG. Mit 11:17 Punkten und einem Spiel weniger als die Unterfranken kann auch Lübeck nicht zufrieden sein. Die bisherige Saison für den VfL ist ähnlich wie die des TV Großwallstadt von Höhen und Tiefen geprägt. Konnte man im November auswärts noch gegen Potsdam überzeugen und auch das Heimspiel gegen Coburg gewinnen, so musste man sich in den letzten drei Partien den Eulen Ludwigshafen, Eintracht Hagen und Dresden geschlagen geben.

Diese Serie will der VfL sicherlich in seinem Heimspiel am Freitag beenden. Lübeck verfügt über eine Mannschaft mit viel Erfahrung, kann vor allem in der Abwehr mit einem starken Dennis Klockmann dahinter überzeugen und hat mit Mex Raguse auf Rückraum links und Max Horner auf Rückraum rechts zwei treffsichere Akteure im Kader.

Aber auch die Unterfranken haben sich für dieses Spiel viel vorgenommen. Nachdem die Partie gegen Dormagen vergangenes Wochenende abgesagt wurde, erwartet Trainer Igor Vori in Lübeck von seiner Mannschaft vollen Einsatz und unbändigen Siegeswillen, um die Negativserie zu durchbrechen. Natürlich plagten den TVG in den letzten Tagen große Verletzungssorgen, aber darauf darf sich das Team nicht ausruhen. Geschäftsführer Michael Spatz ist sich sicher, „dass die Mannschaft das Potenzial hat, die Ausfälle von Adrian Kammlodt und Florian Eisenträger sehr gut zu kompensieren. Wir haben Anfang der Saison unseren Kader erweitert, um genau solche Situationen besser kompensieren zu können.“

Allerdings konnte die beiden letzten Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison der VfL Lübeck-Schwartau jeweils für sich entscheiden (23:24 und 29:26).

Unser Bild, das uns der TVG zur Verfügung gestellt hat, zeigt Dino Corak. Der Kreisläufer feiert heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist  TV Großwallstadt hatte in der letzten Woche viele Verletzte zu beklagen. Zu den Langzeitverletzten Görkem Bicer und Thomas Rink gesellten sich noch Florian Eisenträger, Adrian Kammlodt, Luca Munzinger und Simon Strakeljahn. Doch nun kann der Verein langsam aufatmen. Trotzdem werden mit Kapitän Florian Eisenträger und Adrian Kammlodt zwei wichtige Akteure in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Im Abschlusstraining vor der Partie gegen den HC Empor Rostock verletzte sich Kapitän Florian Eisenträger an der Leiste. Jetzt steht die Diagnose fest und der Linksaußen hat sich einen Muskelfaserriss eingehandelt und fällt mehrere Wochen aus.

Kaum war dieser Schock überwunden, kam die nächste Hiobsbotschaft. Adrian Kammlodt knickte im Angriffsspiel beim HC Empor Rostock um und musste vom Platz getragen werden. Der 28-jährige Rückraumspieler hat sich zwei Bänder im rechten Fuß gerissen und wird dieses Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.

Luca Munzinger, der ebenfalls in dieser Partie verletzt das Spiel abbrechen musste, ist mittlerweile wieder fit und kann am Training teilnehmen.

In der Vorbereitung auf die Partie gegen Dormagen erwischte es dann auch Simon Strakeljahn: Der Rückraumspieler verletzte sich an der Schulter und erlitt eine Einblutung. Doch auch hier ist der Mannschaftsarzt Dr. Joerg Petermann optimistisch, dass Strakeljahn im nächsten Pflichtspiel wieder zur Verfügung stehen wird.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zur aktuellen Situation: „Natürlich schmerzen die Verletzungen von Florian und Adrian sehr. Gerade in den nächsten Wochen stehen wichtige Spiele an und bis zur Nationalmannschaftspause nach Weihnachten geht es Schlag auf Schlag. Wir haben Anfang der Saison unseren Kader erweitert, um genau solche Situationen besser kompensieren zu können. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft das Potenzial hat, die beiden Ausfälle sehr gut zu kompensieren.“

 

Die Bilder, die Florian Eisenträger und Adrian Kammlodt zeigen, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nachdem der 20-jährige Moritz Klenk bereits am vergangenen Samstag beim Handball-Drittligisten TV Kirchzell gegen die TSG Haßloch eingesetzt war und 4/3 Treffer erzielte, ist es jetzt auch offiziell. Handball-Zweitligist TV Großwallstadt gab bekannt, dass der junge Außen ein Zweitspielrecht beim TV Kirchzell bekommt.

Moritz Klenk steht seit 2021 im Kader der Bundesligamannschaft, war davor in Ausbildung in der TVG Junioren Akademie e.V.

Letzte Woche hat der Verein das Zweifachspielrecht beim TV Kirchzell beantragt. Überraschend dann bereits der Einsatz am vergangenen Samstag im Spiel des Drittligisten gegen den TV Haßloch. Durch die Absage der Bundesligapartie des TV Großwallstadt gegen Dormagen, konnte Moritz Klenk bereits am Wochenende im Kirchzeller Kader eingesetzt werden und überzeugen.

Das Nachwuchstalent aus der TVG-Schmiede soll in Kirchzell Spielpraxis sammeln. Klenk wird beim TVK im Rückraum und Linksaußen eingesetzt werden.

Im Bundesliga-Kader des TVG wird er weiterhin die linke Flügelposition innehaben, die sportliche Leitung bzw. die Trainer beider Vereine stimmen sich hinsichtlich Trainingsgestaltung und -belastung ab.

Geschäftsführer Michael Spatz freut sich auf die Kooperation: „Mit diesem Zweitspielrecht bekommt Moritz die Möglichkeit zu mehr Spielzeit und kann sich dadurch weiterentwickeln. Da wir auf seiner angestammten Linksaußen-Position in dieser Saison mit Florian Eisenträger und Ievgen Zhuk dreifach besetzt sind, hat Moritz noch nicht so viel Spielanteile gehabt. Seine Entwicklung liegt uns am Herzen und daher ist diese Lösung für mich genau der richtige Schritt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Kirchzell.“

Auch für die Planungen der kommenden Saison ist man bereits im Austausch mit dem Nachbarverein.

Das Bild von Moritz Klenk hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.