Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Auftakt in die neue Handball-Saison ging für den Zweitligisten TV Großwallstadt ja schon gut los, hätte besser nicht sein können und die Zuschauer wurden bis zum Schluss auf die Folter gespannt. Mit 27:26 (13:11) gewann der TVG gegen den ThSV Eisenach. Der Grundstein für den Erfolg war eine starke Abwehrleistung. „Unser Trainer hat 25 Gegentore vorgegeben und das hat ja auch fast geklappt“, sagte nach dem Spiel ein strahlender Frieder Bandlow. Der Linkshänder, der vier blitzsaubere Treffer zum Sieg beisteuerte, weiter: „Die Partie war hart umkämpft, aber wir sind über die Mannschaft gekommen und haben toll zusammen gehalten. Die Abwehr war super und unser Torhüter Jan-Steffen hat einen tollen Job gemacht. Im Angriff müssen wir noch ein bisschen abgezockter werden. Aber jetzt bin ich erst einmal happy über den tollen Einstand.“

Schnell und umkämpft

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und umkämpftes Spiel, in dem den Gästen der erste Treffer gelang. Das sollte es aber auch schon mit der Führung der Eisenacher gewesen sein, denn in der Folge agierten die Hausherren sehr bissig in der Abwehr und setzten sich nach dem 3:3 in der neunten Minute auf 9:5 (21.) ab. Dies lag zum einen daran, dass die Mannschaft von Trainer Igor Vori noch aggressiver in der Deckung agierte, zum anderen lag aber auch das Augenmerk beim TVG, der noch immer ohne Kreisläufer Thomas Rink auskommen musste, auf dem flinken Eisenacher Spielmacher Fynn Hangstein. Ihm gelang in den ersten 30 Minuten lediglich ein Siebenmeter-Tor. Trotzdem war der ThSV in der 23. Minute wieder im Spiel (8:9), doch der überragende Florian Eisenträger sorgte dafür, dass sich sein Team wieder auf zwei Treffer absetzen konnte. Die Minuten vor der Pause leisteten sich beide Teams einige Fehler zu viel, ehe Bicer, Eisenträger und Kammlodt zum 13:10 trafen. Letztgenannter wurde zunächst vom TVG-Coach überwiegend in der Abwehr eingesetzt und Mario Stark und Finn Wullenweber wirbelten dafür im Angriff.

Jan-Steffen Minerva – der Fels in der Brandung

Nach dem 13:11-Pausenstand setzten sich die Gastgeber auf 15:11 nach Anspiel vom technisch starken Adrian Kammlodt auf Florian Eisenträger und Dino Corak ab. Aber die Gäste gaben nicht nach und Trainer Misha Kaufmann wechselte, was das Zeug hielt. Der TVG hingegen hatte noch einen Trumpf in der Hand. Torhüter Jan-Steffen Minerva war einmal mehr der Fels in der Brandung. Er hielt, was zu halten war, unter anderem insgesamt vier Strafwürfe, und brachte den gegnerischen Sturm zur Verzweiflung. Mit insgesamt 13 Paraden stach er seine beiden Gegenüber, Erik Töpfer und Johannes Jepsen, um Längen aus. Sie brachten es zusammen auf fünf Paraden. Daher sagte auch ThSV-Trainer Kaufmann anschließend: „Wir haben das Torhüter-Duell ganz klar verloren und wir wissen ja, dass Handball ein Spiel ist, in dem die Torhüter entscheiden können.“

Nach 43 Minuten führte der TVG dank einem leidenschaftlich geführten Kampf mit 20:15 und dieser Vorsprung hatte bis zur 45. Minute Bestand (21:16). Doch wieder warf Eisenach alles in die Waagschale, kam heran und beim 22:20 (51.) wurde es brenzlig. Kapitän Eisenträger und Adrian Kammlodt sorgten für kurze Entwarnung (25:21), aber ThSV-Trainer Kaufmann ließ nun sehr offen decken und kam zum 26:26 in Minute 59.43. Die 953 Zuschauer saßen längst nicht mehr auf ihren Plätzen, feuerten ihr Team lautstark an. Quasi in letzter Sekunde (59.59 Minute) gelang Mario Stark mit einem seiner gefürchteten Hüftwürfe das 27:26. Der Jubel wollte kein Ende nehmen und Mario Stark sagte: „Wir waren 50 Minuten hinten und vorne gut und hätten es dann fast hinbekommen, uns alles kaputt zu machen. Der Sieg heute war enorm wichtig für uns, denn Eisenach ist ein starker Gegner, wurde nicht umsonst vergangene Runde Dritter. Wir sind sehr glücklich über den Erfolg. So kann es weitergehen.“

Eisenachs Trainer Kaufmann lobte sein Team

Auch ThSV-Trainer Kaufmann gratulierte zum Sieg: „Der TVG hat verdient gewonnen, schließlich waren wir, bis auf das 1:0, nie in Front. Wir haben gekämpft, nie aufgegeben, waren aber nicht in der Lage, das Spiel zu drehen.“ TVG-Coach Igor Vori freute sich für seine Jungs, denn „sie haben mit viel Bewegung gespielt, Charakter gezeigt und die Deckung plus Torhüter waren sehr gut.“

Am kommenden Samstag muss der TVG bei der HSG Nordhorn-Lingen antreten, die zum Auftakt in Hüttenberg siegten.

Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben und man kann ihn dort ebenfalls lesen.

Das Beitragsbild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Es zeigt Kapitän Florian Eisenträger.

Die anderen Bilder sind von mir und zeigen Frieder Bandlow und Trainer Igor Vori.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Handballsaison geht wieder los und in der zweiten Handball-Bundesliga hat heute um 19.30 Uhr der TV Großwallstadt sein erstes Heimspiel der neuen Runde. Gegner ist der ThSV Eisenach. 

Dass diese Auftaktpartie keine leichte Aufgabe für die Blau-Weißen wird, zeigt ein Blick auf die Tabelle der vergangenen Saison. Dort fand sich der zu Saisonbeginn noch als möglicher Abstiegskandidat gehandelte thüringische Verein am Ende auf Platz drei der Tabelle und hat nur knapp den Aufstieg verpasst. Der TVG hingegen erkämpfte sich am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen die SG BBM Bietigheim im Fernduell mit dem TuS Ferndorf durch das bessere Torverhältnis den Klassenerhalt.

Der unerwartete Erfolg des ThSV kam mit Trainer Misha Kaufmann, der die Mannschaft vor allem mit der Umstellung des Abwehrsystems zum Erfolg führte. Und genau da setzt auch der neue TVG-Trainer Igor Vori an. Für ihn ist ebenfalls eine erfolgreiche Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg und er fordert von seinem Team eine konsequent und hart arbeitende Defensive. Zentraler Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gegner ist Fynn Hangstein, der sich in der vergangenen Saison mit 277/104 Treffern zum Torschützenkönig krönte.

Die Vorbereitung des ThSV lief erfolgversprechend. Allerdings musste der thüringische Verein letzte Woche in der 1. DHB-Pokal-Runde eine schmerzliche Niederlage gegen den TV Hüttenberg in Kauf nehmen. Auch wenn Eisenach definitiv als Favorit in diese Partie geht – der Verein hat eine Platzierung im ersten Drittel der Tabelle als Saisonziel ausgerufen- , möchten die Unterfranken vor heimischer Kulisse natürlich zeigen, dass sich die anstrengende Arbeit in den Sommermonaten gelohnt hat und sich mit einem Sieg belohnen. In der vergangenen Saison ist dies gleich zweimal geglückt. Beide Spiele entschied der TVG für sich (35:28 und 21:29).

 

Das Bild zeigt Kuno Schauer und der TVG hat uns dies zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit dem Abschiedsspiel für Michael Malik und Till Buschmann am morgigen Samstag um 19 Uhr in der Groß-Bieberauer Sporthalle endet für die neu formierte HSG Bieberau/Modau, die in der neuen Saison in der Oberliga antritt, auch gleichzeitig die elfwöchige Vorbereitungsphase. Das Team um die beiden Trainer Rolf König und Ferenc Szlauko hat sich überraschend schnell zusammengefunden und zeigt einen starken Willen und Harmonie. Die Testspiele verliefen positiv, zeigten wichtige Erkenntnisse und brachten die Mannschaft voran. Sie ist gut gerüstet und brennt auf das erste Saisonspiel beim TV Petterweil am 10. September.

Beim Abschiedsspiel für Michael und Till geht es gegen ein “Old Star Team” der TSG Groß-Bieberau. Die beiden haben dies selbst zusammengestellt. Für alle Fans ist es eine Möglichkeit, viele alte Bieberauer Haudegen noch einmal in Aktion zu sehen. Gecoacht wird das „Old Star Team“ von Thomas Göttmann und Thorsten Schmid, die beide viele Jahre als verantwortliche Trainer in Bieberau/Modau tätig waren. Betreuer sind Dr. Sebastian Schellhaas, Harald Jansen, Mehmet Pektas und Peter Städter.

Kris Jost und Felix Kossler sind mit dabei

Eingeladen wurden unter anderem: Felix Beck, Bastian Gaydoul, Kris Jost, Dennis und Alex Rybakov, Florian Bauer, Bene Seeger, Markus Semmelroth, Tobi Seel, Felix Kossler und Nils Arnold. Natürlich werden auch Michael Malik und Till Buschmann, die jahrelang das Gesicht der Falken waren und die Mannschaft prägten, die Schuhe noch einmal schnüren. Und dann wird der eine oder andere Überraschungsgast noch auflaufen. Sauerstoff, Vitamintabletten und natürlich mineralienhaltige Getränke stehen bereit und der Erlös der Veranstaltung kommt der Groß-Bieberauer Kinderkrebshilfe zu Gute.  

Manager Georg Gaydoul augenzwinkernd: „Das „Old Star Team“ ist bereits heiß wie Frittenfett auf dieses Spiel und will unbedingt gegen unsere aktuelle Mannschaft gewinnen. Da wir aber mit konditionellen Einbrüchen und einem eher mäßigen Rückzugsverhalten rechnen, werden wir von Anfang an das Tempo hoch halten und mit unserem schnellen Umschaltspiel den Gegner in die Knie zwingen.“

Verabschiedet wird auch Rainer Daub, der viele Jahre die Heimspiele der Bieberau/Modauer Mannschaft moderierte und als Hallensprecher fungierte. Professionell und eloquent führte er durch die Spiele, nahm dabei immer wieder das Publikum mit und sorgte für gute Stimmung und die einzigartige Atmosphäre in der Halle. Rainer Daub will kürzer treten und seinen Platz dem Nachwuchs überlassen, steht aber bei Bedarf weiter zur Verfügung.

 

Das Bild, das die beiden Akteure Till (links) und Michael zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt wurde im ersten Pflichtspiel der Saison 2022/23 seiner Favoritenrolle gerecht und gewann beim Drittligisten VfL Pfullingen die erste Pokalrunde. Mit 33:27 gewannen die Schützlinge von Trainer Igor Vori und zogen damit in die zweite Pokalrunde ein.

Der TVG startete gut in die Partie, setzte sich gleich mit zwei Toren ab und führte in der 13. Spielminute mit 8:3. Danach leisteten sich die Unterfranken einige technische Fehler und der Gegner kam bis auf zwei Tore heran. Besonders das Kreisläuferspiel von Pfullingen bekam der TVG schwer in den Griff und der VfL kam hier zu einfachen Toren. Doch auch wenn die Gäste sich immer wieder im Abschluss schwer taten, konnten vor allem Adrian Kammlodt, Mario Stark und Florian Eisenträger überzeugen und erzielten wichtige Tore zum 19:15-Pausenstand für den TVG.

In Hälfte zwei zeigte sich erneut die Überlegenheit

Nach dem Seitenwechsel verkürzte der Gastgeber zunächst auf 16:19. Doch nun drehte TVG-Neuzugang Finn Wullenweber auf und traf gleich dreimal. Auch wenn der VfL noch einmal auf 18:21 rankam, zeigte sich im Anschluss die Überlegenheit Großwallstadts. TVG-Torhüter Jan-Steffen Minerva war mit guten Paraden zur Stelle und seine Vorderleute zogen auf 29:21 davon. Der Gastgeber betrieb zwar am Ende noch etwas Ergebniskosmetik, aber der TV Großwallstadt ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und zog damit in die nächste Runde des DHB-Pokals ein.

Igor Vori und sein Team konnten mit diesem Sieg viel Selbstvertrauen für die nächste Woche tanken, wenn der TVG am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld im ersten Saisonspiel auf den ThSV Eisenach trifft.

 

Das Bild, das uns der TVG dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, zeigt Neuzugang Adrian Kammlodt, der mit neun Toren glänzte. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Einige schweißtreibende Wochen liegen hinter dem Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt und die Vorbereitung auf die neue Saison ist nun abgeschlossen. Jetzt liegt der Fokus auf der in ein paar Tagen beginnenden neuen Runde – und auf dem ersten offiziellen Spiel. Heute Abend, Freitag, muss der TVG in der 1. DHB-Pokalrunde 2022/23 beim Drittligisten VfL Pfullingen antreten.

Bevor es soweit ist, hat TVG-Torhüter und Leistungsträger Jan-Steffen Minerva noch einmal auf die vergangenen Wochen zurück geblickt. Herausgekommen ist ein interessantes und kurzweiliges Interview. Aber lest selbst:

 

Jan-Steffen, wenn Du die letzte Saison Revue passieren lässt – wie lautet Dein Fazit?

„Wenn man letzte Saison Revue und den ganzen Verlauf passieren lässt, würde ich sagen, dass ein großer Faktor war, dass uns ganz oft Spieler nicht zur Verfügung standen. Wir hatten viele Ausfälle, wie zum Beispiel Tom Jansen, der uns lange gefehlt hat. Wir hatten zweimal eine Corona-Phase – es traf uns bereits in der Hinrunde – und wir hatten auch ein sehr schweres Auftaktprogramm.

“Corona hat uns halbiert”

Danach kamen die Spiele, die wir hätten gewinnen können – und da hat uns Corona wirklich richtig halbiert, uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich weiß noch, dass wir mit minus sechs oder sieben Spieler gegen Emsdetten spielen mussten – unter anderem musste auch ich zuschauen -, weil wir noch nicht spielen durften. Wir waren gesundheitlich noch nicht so auf der Höhe, dass ein Einsatz möglich gewesen wäre. Und kaum kamen wir in Tritt, haben Punkte gesammelt, da hatten wir schon das nächste Laster mit Verletzungen am Bein. Es war ein ständiges Hoffen, endlich mal wieder vollzählig antreten zu können.

Das ist natürlich echt dumm gelaufen. Gerade befanden wir uns im Aufschwung, schon warf uns Corona wieder zurück. Es ist ja nicht nur die Zeit, in der man fehlt, sondern dann kommen noch die Wochen dazu, die es braucht, um wieder den Leistungsstand zu erreichen wie vor der Erkrankung.

“Die zweite Hälfte verlief ähnlich”

In der zweiten Hälfte verlief es ähnlich. Und dazwischen lag noch ein Trainerwechsel. Im ersten Spiel unter unserem neuen Trainer Maik Handschke hatte uns Eisenach mit einer schwachen Leistung „geholfen“ und Maik hatte einen guten Einstand.

Zum Schluss haben wir es in unserem letzten Saisonspiel gerade noch so über die Ziellinie gepackt. Wobei –  das auch nicht hätte sein müssen, denn wir hatten schon mehrmals vorher die Chance, wie gegen Rostock oder Dormagen, Punkte zu holen. Doch wie schon gesagt, waren wir Corona-oder verletzungsbedingt nie vollzählig. Wir konnten aus unterschiedlichen Gründen nie die volle Breite unseres Kaders ausschöpfen, haben mit sieben oder acht Leuten die Saison bestritten. Das war natürlich suboptimal.“

Wie Du schon gesagt hast, habt Ihr in buchstäblich letzter Sekunde den Klassenerhalt fix gemacht. Hast Du schon einmal so eine verrückte Saison erlebt.

„Nein, noch nie!“

Du hast die freie Zeit zwischen Rundenende und Vorbereitung auf die neue Saison genutzt, um in Italien kirchlich zu heiraten, nachdem Ihr hier schon standesamtlich geheiratet hattet. Herzlichen Glückwunsch auch noch einmal. Konntest Du nach dieser doch anstrengenden Saison dann etwas abschalten, Deine Hochzeit genießen? Eine Hochzeit in Italien ist ja sicherlich ein großes Ereignis…

„Das war wirklich ein großes Ereignis. Wir haben ja direkt nach Rundenende diese Reise mit unseren Freunden angetreten. Aber ich muss sagen, es war zum Abschalten optimal und ich habe dann tatsächlich den Stecker gezogen und neue Energie getankt, die Akkus aufgeladen. Das war nach so einer Saison auch total wichtig. Italien war mit seiner „Dolce Vita-Mentalität“ dafür genau das Richtige. Gutes Essen, tolles Wetter… Es war ein gelungener Sommer.“

Ihr habt eine harte Vorbereitung mit einem neuen Trainer hinter Euch. Wie ist das, wenn Igor Vori als mehrmaliger Meister – sprich spanischer, italienischer Meister, Champions League Sieger usw. jetzt als dein neuer Trainer vor dir steht. Ist der Respekt ihm gegenüber größer als “normal”?

„Ich glaube schon. Wenn ich zum Beispiel so in mich hineinschaue oder auch meine Mitspieler beobachte, dann ist es schon so, dass man riesigen Respekt vor ihm hat und zu ihm aufschaut. Ein Lob von ihm ist ganz viel wert und eine Kritik trifft einem doppelt so hart. Man möchte ihn zufrieden stellen.

Ich muss auch sagen, dass ein Mensch, der als Sportler so viel erreicht und gewonnen hat, ein derartiges „Gewinner-Gen“ in sich hat, dass du dich automatisch anstecken lassen willst. Das ist schon was besonderes, mit einer solchen Persönlichkeit gemeinsam etwas aufzubauen.“

Die Mannschaft hat ein neues Gesicht bekommen und es gilt, acht Neue zu integrieren. Stimmen die Abläufe schon?

„Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir sind gut durch die Vorbereitung gekommen, relativ verletzungsfrei geblieben und ich habe das Gefühl, dass wir sehr schnell zueinander gefunden haben. Wir sind eine sehr homogene Mannschaft und jeder will das Gleiche.“

Hat denn Igor Vori etwas Grundlegendes geändert – im Training oder an den Spielzügen?

„Das Rad erfindet man natürlich nicht neu. Wir versuchen, eine gute Mischung zwischen den Feinabstimmungen zu finden und schon die eine oder andere Veränderung vorzunehmen. Es ist aber klar, wenn man etwas verändert, braucht es Zeit. Und Zeit hat man nicht so viel – sondern leider nur die kurze Vorbereitungsphase, bevor man vielleicht schon am Anfang der neuen Saison auf richtig gute Mannschaften trifft, bei denen es eventuell schon besser läuft. Daher arbeiten wir hart daran, dass sich so schnell es geht, alles eingespielt hat und die Abläufe passen.“

Heute, Freitag,  geht es zum Pokalspiel nach Pfullingen. Was erwartet Euch?

„Pfullingen ist eine sehr gute, ambitionierte Drittliga-Mannschaft. Soweit ich weiß, hatten sie eine sehr gute Vorbereitung, mussten aber auch ein paar Verletzungen hinnehmen. Auf der anderen Seite werden sie den Schwung aus der vergangenen Saison, wo sie fast in die zweite Liga aufgestiegen wären, mitnehmen. Pfullingen hat ja auch eine Erstliga-Vergangenheit. Das darf man nicht vergessen. Sie können befreit aufspielen, haben nichts zu verlieren. Wir hingegen müssen abliefern. Das wird für uns schon gleich der letzte große Test vor der neuen Saison sein und den wollen wir auf jeden Fall gewinnen.“

 

Wir wünschen dem TVG alles Gute für die neue Saison, eine erfolgreiche 1. DHB-Pokalrunde und einen guten Einstand in die Runde gegen Eisenach.

 

Die Bilder hat uns Jan-Steffen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach wochenlanger harter Vorbereitung und einigen Testspielen wird es für den Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt nun ernst. Am Freitag steht mit der 1. DHB-Pokalrunde 2022/23 das erste offizielle Spiel der Saison an. Die Männer von Trainer Igor Vori müssen nach Baden-Württemberg und treffen dort um 19 Uhr auf den starken Drittligisten VfL Pfullingen.

Der VfL um seinen Trainer Daniel Brack, der in Großwallstadt kein Unbekannter ist, da er von 2004 bis 2006 das Trikot des TVG trug, ist ein „sehr gutes Drittliga-Team, das in der abgelaufenen Runde ein gewichtiges Wort in der Aufstiegsrunde mitgesprochen hat“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz. Tatsächlich verpassten die Pfullinger den Sprung in die Finalspiele der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga hauchdünn. Die Enttäuschung war damals groß, aber mittlerweile ist das längst Geschichte und heuer will der VfL wieder angreifen und eine gute Rolle in der Staffel Süd einnehmen.

Doch bis es soweit ist, steht erst der Pokal an. Daniel Brack freut sich auf den TVG: „Für mich ist das Pokalspiel eine weitere Gelegenheit, mich mit einem weiteren Topteam zu messen. Ich durfte als Spieler selbst schon für Großwallstadt auflaufen und freue mich auch sehr, so einer Handball-Legende wie Igor Vori als Trainer gegenüberzustehen.“

Igor Vori erwartet gutes Spiel

Dieser erwartet ein gutes Spiel: „Es wird sicher ein gutes Spiel werden, aber es wird auch hart. Pfullingen hat in der Vorbereitung in seinen Testspielen gut gespielt und beispielsweise dem Schweizer Pokalsieger GC Amicitia Zürich ein Unentschieden abgeknöpft und gegen den österreichischen Pokalsieger Handball Bregenz gewonnen. Die Gastgeber spielen fast immer eine 6-0-Abwehr, gehen aber auch schon einmal zu einer offensiveren Variante über. Michael Spatz: „Falls der VfL etwas offensiver spielen sollte, kommt das unseren schnellen Spielern wie Frieder Bandlow, Kuno Schauer oder Simon Strakeljahn entgegen. Unser Ziel ist es, eine Runde weiterzukommen und uns ein gutes Gefühl für die anstehende Runde zu holen, denn die Woche drauf geht es ja schon mit dem ersten Punktspiel der neuen Saison los.“

TVG-Trainer Igor Vori ist nach den Vorbereitungswochen sehr zufrieden und freut sich auf das Pokalspiel und die kommende Runde: „Die Jungs haben toll mitgezogen. Natürlich gibt es bei so vielen neuen Spielern, die integriert werden müssen, noch ein paar Auf’s und Ab’s. Das ist normal. Aber meine Spieler freuen sich, dass es nun los geht und wir schauen gespannt auf das Pokalspiel.“

So wie es ausschaut, kann der Coach mit seinem kompletten Kader nach Pfullingen fahren. Lediglich Kreisläufer Thomas Rink muss aufgrund seiner Knieprobleme noch immer pausieren.

 

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo nachlesen.

Das Bild, das uns dankenswerterweise der TVG zur Verfügung gestellt hat, zeigt Frieder Bandlow in Aktion im Testspiel gegen Dessau-Rosslau.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Dritt­li­gist TV Kirch­zell hat im Zuge der Vorbereitung auf die neue Saison ein Test­spiel ge­gen den TSB Heilbronn-Hork­heim mit 27:31 (14:17) ver­lo­ren. Der Liga-Gegner, der in der kommenden Saison in der Staffel Süd spielt, agierte etwas cleverer. Doch TVK-Trai­ner An­di Kunz war am Ende recht zufrieden – trotz der Niederlage. Erst hat der TVK eine Weile gebraucht, um gegen die offensive Deckung der TSB in Tritt zu kommen. Hinzu kamen ein paar zu viele Chancen, die ausgelassen wurden. So kam eins zum anderen und am Ende stand eine Niederlage.

Nun wird am Donnerstag noch einmal gegen die Jung-Löwen getestet, ehe anschließend die Konzentration auf das erste Punktspiel der neuen Saison gelegt wird.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwall­stadt hat sein letz­tes Test­spie­l in der Vor­be­rei­tung auf die neue Sai­son ge­won­nen. Gegen den Drittligisten HSG Ha­nau sieg­te die Mann­schaft von Trai­ner Igor Vo­ri am Sams­ta­g mit 28:23 (17:11). 

Zu Beginn der Partie zog der TVG ein schnelles, dynamisches Spiel auf und dominierte das Geschehen. Die HSG wirkte ein bisschen überfordert und beim Stand von 12:5 für den TVG war ein deutlicher Unterschied zu erkennen. TVG-Trainer Igor Vori ließ 5:1 decken und hielt den Gegner auf Distanz. Im TVG-Tor vereitelte Jan-Steffen Minerva viele Chancen der Hanauer und zeigte eine starke Leistung. Allerdings schlichen sich beim TVG ein paar Leichtsinnsfehler ein, so dass es mit 17:11 für die Vori-Schützlinge in die Pause ging.

In Halbzeit zwei wechselte Igor Vori viel durch, die HSG konnte aufholen und in der 42. Minute stand es nur noch 20:18. Der TVG-Coach stellte auf 6:0 um und seine Jungs konnten nach dem 23:20 (51.) einen deutlichen Erfolg einfahren. Luca Munzinger und Thomas Rink mussten pausieren.

HSG-Trainer Hannes Geist sagte: „Wir hätten den Gegner in der zweiten Halbzeit besser unter Druck setzen können. Am Ende des Tages haben wir heute aber die zweite Halbzeit gegen einen Zweitligisten mit einem Tor gewonnen, darauf können wir aufbauen.“  

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Philip Wunderlich vom Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden hat seinen Vertrag bis zum Jahr 2025 verlängert. Der Rückraumspieler, der in der Mannschaft nur “Erhard” (im Gedenken an den Jahrhundert-Handballer Erhard Wunderlich, Anm. d. Red.) genannt wird, hat seinen in 2023 auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. 

Bemerkenswerte Entwicklung

In den vergangen Jahren hat der 27-Jährige eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Der gebürtige Dreieicher kam im Sommer 2017 von seinem Heimatverein der HSG Dreieich (Bezirksoberliga) nach Nieder-Roden und hat sich über die letzten fünf Jahre über die Landesliga-Mannschaft ins Dritt-Liga-Team gespielt. Nachdem der Rückraum linke in den vergangenen Spielzeiten vorwiegend in der Abwehr zum Einsatz kam, ist er in der aktuellen Vorbereitung auch im Angriff sehr stark. Unter anderem konnte er gegen den tschechischen Erstligisten HC Robe Zubri sieben Tore erzielen. 

Der sportliche Leiter Marco Rhein, der Philip damals von einem Wechsel überzeugen konnte, sagte zur Vertragsverlängerung: „Philip ist das Musterbeispiel dafür, wie man mit hohem Einsatz und vor allem Geduld sich auch im Erwachsenenalter nochmal großartig entwickeln kann, mit der sicherlich nicht alle gerechnet haben. Im Nachgang ein Glücksgriff für uns, denn Philip ist ein absoluter Teamplayer, ein starker Abwehrspieler und zeigt aktuell auch als Shooter im Rückraum seine vorhandenen Qualitäten im Angriff. Aber auch im Angriff werden wir ihm die notwendige Zeit geben, sich in Ruhe weiterzuentwickeln. Menschlich ist er im Team komplett anerkannt und soll auch in den kommenden Jahren mit seiner Erfahrung mehr Verantwortung übernehmen. Wir sind sehr glücklich, dass uns Philip weiter erhalten bleibt und uns frühzeitig Planungssicherheit gibt.“

Der Spieler selbst zeigt sich ebenfalls sehr glücklich über die Vertragsverlängerung: „Als ich vor fünf Jahren zur HSG gekommen bin, hatte ich nicht die Erwartungshaltung an mich, dass ich unbedingt den Sprung in die dritte Liga schaffen muss. Aber nach den vergangenen Jahren bin ich sehr froh darüber und freue mich schon auf die kommende Saison, als auch die weiteren Jahren auf diesem Niveau agieren zu können. Ich habe unheimlich viel Spaß und fühle mich im gesamten Verein sehr wohl. Zudem will ich mich auch nochmal persönlich in den kommenden Jahren weiterentwickeln, insbesondere im Angriff erhoffe ich mir die nächsten Schritte gehen zu können und ich bin auch davon überzeugt, dass wir als Team weitere erfolgreiche Jahre vor uns haben.“ 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist TV Kirchzell hat ein langes Trainingslager mit schweißtreibenden Einheiten, zwei Testspielen, aber auch spaßigen Aufgaben fürs Teambuilding hinter sich.
 
Bereits am vergangenen Donnerstag ging es mit dem Trainingslager los, ehe es freitags ein Testspiel gegen den Ligarivalen HSG Rodgau Nieder-Roden gab. Mit 26:32 (12:18) verloren die Kirchzeller diesen Test. Trotzdem war Trainer Alex Hauptmann nicht unzufrieden mit dem Gesehenen. Zwar monierte er die technischen Fehler, allerdings wurden auch einige Abwehrformationen ausprobiert.
 
Nahtlos ging es am Samstag weiter und auf eine harte Trainingseinheit folgte der nächste Test gegen die TSG Haßloch. Gegen diesen Ligakontrahenten gab es einen ungefährdeten 34:26 (19:13)-Erfolg und Trainer Andi Kunz war sehr zufrieden mit seinem Team. Er sagte, dass sie die bessere Mannschaft waren und daher auch verdient gewonnen haben.
 
Generell war das Trainer-Duo Hauptmann/Kunz nach fünf Einheiten plus zwei Spielen sehr angetan von der Einstellung ihrer Schützlinge. Alle zogen gut mit.
 
Nach Abschluss des Trainingslagers ging es ab ins Schwimmbad. Dort gab es die verdiente Abkühlung und ein lockeres Beach-Volleyball-Spielchen. Den Abschluss bildete ein Helferfest, bei dem den vielen freiwilligen Helfern gedankt wurde. 
 
Weiter geht es am kommenden Freitag mit einem Test gegen Drittliga-Absteiger Groß-Bieberau. Am Samstag steht ein Spiel in Horkheim an.
 
Gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden spielte der TVK in folgender Aufstellung: 
Jörg, Löffelmann, Büchler; Häufglöckner 5, Heinrich 4/2, Spieß 4/3, Blank 4, David 3, Schnellbacher 2, Meyer-Ricks 2, Osifo 1, Polixenidis 1, Soloviov, Mattern.
 
 
Gegen die TSG Haßloch spielte der TVK in folgender Aufstellung:
Jörg, Büchler, Löffelmann; David 8, Heinrich 5, Spieß 5, Meyer-Ricks 4, Schnellbacher 4, Häufglöckner 4, Polixenidis 2, Soloviov 2, Mattern, Hauptmann, Osifo.
 
Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.