Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bester Riemenruderer im Einer bei der Dortmunder Langstrecke. Mattes Schönherr der Stärkste auf dem Ergometer aus dem Team Deutschland-Achter. Lest die PM von meinem Kollegen Carsten Oberhagemann:

Erfolgreiches Comeback für Jasper Angl: Der 25-Jährige belegte bei der Dortmunder Langstrecke den vierten Platz im Einer und war mit 23:01 Minuten über die Sechs-Kilometer-Distanz der Schnellste aus dem Riemen-Lager. Ebenfalls unter den Top10 im gemeinsamen Wettkampf mit den Skull-Spezialisten waren aus dem Team Deutschland-Achter Theis Hagemeister (Platz 7, 23:10) und Olaf Roggensack (Platz 8, 23:14).

Nach den Olympischen Spielen in Paris, bei denen Angl als Ersatzmann dabei war, trat er etwas kürzer, um sich aufs Studium zu konzentrieren. In diesem Jahr nahm er nur an vereinzelten Regatten in Henley und bei den World University Games in Duisburg teil – und meldet sich jetzt mit neuer Frische und Stärke an. „Bei der Hälfte war es hart. Da war ich mir nicht sicher, ob ich es durchstehe. Aber ich habe es durchgezogen bis zum Ende. Einfach drauf bleiben, es hat funktioniert“, freute sich Angl über sein erfolgreiches Comeback.

Beim 2000-Meter-Ergometer-Test blieben acht Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter unter der Sechs-Minuten-Marke. Mattes Schönherr fuhr die schnellste Zeit, Tobias Strangemann einen neuen Bestwert. Auch Tassilo von Müller, Olaf Roggensack, Hanno Brach, Benedict Eggeling, Paul Martin und Mark Hinrichs waren auf dem Ergometer schnell unterwegs. Nicht an den Start gehen konnten krankheitsbedingt Wolf Niclas Schröder, Jannik Metzger und Ole Bartenbach.

„Die Zeit seit der WM in Shanghai war kurz, entsprechend sind die meisten WM-Starter auch noch nicht richtig in Tritt. Die Ergebnisse passten weitestgehend zu den Vorleistungen. Jetzt hoffen wir, dass alle nach dem intensiven Belastungs-Wochenende gesund bleiben und wir die Zeit im Trainingslager gut nutzen können“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. 16 Ruderer und Steuermann Jonas Wiesen reisen am Donnerstag nach Lago Azul (Portugal), der Rest aus dem Team trainiert weiter in Dortmund bzw. an anderen Standorten.

 

Die Ergebnisse:

Sechs-Kilometer-Langstrecke in Dortmund, Einer: 1. Marc Weber (Rudern und Sport Steinmühle) 22:39 Minuten, 2. Moritz Küpper (RC Westfalen Herdecke) 22:51, 3. Finn Wolter (RC Witten) 22:56, 4. Jasper Angl (RV Münster) und Arno Gaus (Bonner RG) 23:01, 6. Julius Klein (Hanauer RC Hassia) 23:03, 7. Theis Hagemeister (Frankfurter RG Germania) 23:10, 8. Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) und Tom Olbrich (Dresdner RV) 23:04, … 15. Leonardo Rosenquist (RC Allemannia Hamburg) 23:23, 17. Tassilo von Müller (RK am Baldeneysee) 23:24, 19. Paul Martin (Kettwiger RG) 23:26, 22. Julian Garth (Crefelder RC) 23:27, 24. Tobias Strangemann (RV Dorsten) 23:35, 25. Mark Hinrichs (Limburger Club für Wassersport) 23:36, 33. Sven Achterfeld (RRG Mülheim) 23:45, 36. Max John (ORC Rostock) und Leon Gronbach (RG Speyer) 23:47, 42. Justus Beckmann (RV Bochum) 23:52, 44. Benedict Eggeling (RC Favorite Hammonia Hamburg) 23:53, 50. Sönke Kruse (RV Münster) 23:57, 51. Julius Christ (RTHC Bayer Leverkusen) 23:59, 54. Hanno Brach (Gießener R.G.) 24:03, 62. Kaspar Virnekäs (Münchener RC) 24:09, 65. Paul Klapperich (Bonner RG) 24:10, 68. Mattes Schönherr (RC Potsdam) 24:17, 74. Tom Tewes (Münchener RC) 24:24, 77. Hannes Post (RV Münster) 24:27, 81. Friedrich Amelingmeyer (Osnabrücker RV) 24:28, 90. Simon Haible (RG Treis-Karden) 24:43, 93. Simon Schubert (USV TU Dresden) 24:46.

 

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden muss zum Sommer 2026 zwei personelle Veränderungen verkraften, die für die HSG wohl schwer zu verkraften sind.

Johannes von der Au (27) wird aufgrund einer neuen beruflichen Situation ab der kommenden Saison eine Handballpause auf unbestimmte Zeit einlegen. Führungsspieler von der Au zeigt aktuell eine herausragende Saison und zählt als Führungsspieler zu den zentralen Säulen des Teams.

Bis zur C-Jugend alle Jugendmannschaften im Verein durchlaufen und im Männerbereich nur für die Baggerseepiraten aktiv gewesen, ist die laufende Spielzeit damit für den gebürtigen Nieder-Röder die vorerst letzte im Trikot der Baggerseepiraten.

Nils Hassler (31) wird nach drei Jahren bei den Baggerseepiraten seine aktive Karriere beenden. Der Rechtsaußen und sichere Siebenmeterschütze hat sich schnell im Verein etabliert und war sportlich wie menschlich eine wichtige Stütze. Eine Rückkehr in anderer Funktion halten beide Spieler für gut möglich.

Johannes von der Au sagte: „Dass ich im Sommer mich erstmal verabschieden muss, fällt mir unglaublich schwer – vor allem, weil ich mich sportlich aktuell gut fühle und diese bisher sehr erfolgreiche Saison enorm genieße. Die neue berufliche Situation lässt mir jedoch künftig nicht mehr die Zeit, die ich für leistungsorientierten Handball brauche. Ich möchte die restliche Saison noch einmal alles geben und danke allen schon jetzt für diese tolle Zeit. Für die Zukunft halte ich mir alle Optionen offen – den Baggerseepiraten bleibe ich natürlich eng verbunden.“

Nils Hassler meinte: „Die drei Jahre hier waren sportlich und menschlich eine fantastische Zeit. Jetzt ist für mich der richtige Moment, meine Karriere zu beenden und erstmal eine gewisse Zeit das Leben ohne Handball zu genießen. Zukünftig kann ich mir eine Rückkehr zu den Baggerseepiraten in anderer Rolle aber gut vorstellen.“

Der sportliche Leiter der HSG, Marco Rhein wird zitiert: „Die Entscheidungen von Johannes und Nils treffen uns natürlich hart. Johannes spielt wieder eine herausragende Saison, ist ein absoluter Führungsspieler und steht sportlich im besten Alter – sein Verlust wiegt enorm.  Nils hat uns in den vergangenen drei Jahren mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit enorm weitergebracht. Genießt in der Mannschaft ein hohes Standing. Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass wir intern starke Lösungen haben: Mit Niklas Klein rückt ein Eigengewächs bereits nach, und mit den noch verletzten Ketil Horn und Ben Seidel haben wir zusätzliche Optionen im Rückraum. Auf Rechtsaußen soll Cedrik Eger, der sich hervorragend im Oberliga-Team entwickelt, weiter herangeführt werden.  Trotz aller Veränderungen hoffe ich sehr, dass wir Johannes und Nils weiterhin im Verein halten können – in welcher Position auch immer. Solche Charaktere sind für die Baggerseepiraten unbezahlbar.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Frankfurter Rollstuhl-Basketballer konnten in der zweiten Rollstuhl-Basketball-Liga in einem spannenden Overtime-Krimi den ersten Heimsieg gegen Hannover United 2 holen. Nach der zweiten Overtime endete die Partie mit 58:51.

Lest nachfolgend die PM der Skywheelers:

Die ING Skywheelers gewannen im ersten Heimspiel der Saison gegen den direkten Konkurrenten Hannover United 2. Die Mannschaft aus Niedersachsen war vor dem Spiel auf dem sechsten Platz der Tabelle, die Skywheelers auf Platz fünf. Die Gastgeber starteten mit Jakob Theis, Chris Spitz, Fabian Jansen, Marian Kind und Thilo Prünte. Die Starting Five auf der Seite der Gäste waren Luis Conrad (Nummer 4), Leyla Nur Stähler (Nummer 8), Felix Merlin Hansing (Nummer 19), Christoph Lübrecht (Nummer 23) und Max Dorka (Nummer 99).

Die ersten Angriffe der Partie wurden von den Skywheelers erfolgreich abgewehrt. Vor allem den Größten des gegnerischen Teams, Christoph Lübrecht, hatten die Gastgeber gut im Griff. Auch in der Offense zeigten sich die Skywheelers präsent. Den ersten Korb machte dann Marian Kind. Er setzte sich in Kombination mit Chris Spitz gegen Felix Merlin Hansing durch. Erst nach drei Minuten stand es 2:2.

Hannover spielte geschickt, aber die Skywheelers hielten dagegen. Bisher konnte nur Christoph Lübrecht mit seiner Größe durch die Defense dringen. Geschickt spielten Jansen, Spitz und Kind zusammen, während die anderen die Hannoveraner abhielten, überhaupt bis zur Zone zu kommen. Die Skywheelers zeigen sich überlegen. Dadurch konnten sie dreimal hintereinander scoren. Erst in der achten Minute gelang es Hannover United 2, auf vier Punkte zu erhöhen. Als Antwort scorte Marian Kind zweimal hinter einanderer. Ihm assistierten Chris Spitz und Tim van Raamsdonk. Fabian Jansen wurde in der Hälfte der Skywheelers mit einem Double-Block abgehalten, kann sich wieder frei spielen, um bei der Aktion durch Chris Spitz in der letzten Minute dabei zu sein. Spitz verfehlte. Das erste Viertel endete mit 12:08.

Nach der Zwei-Minuten-Pause machte Marian Kind den ersten Zwei-Punkter des zweiten Viertels. Es ging schnell zurück zur gegnerischen Hälfte. Dann kam es zu einem Foul von Marian Kind an Christoph Lübrecht. Er bekam zwei Freiwürfe zugesprochen und traf beide. Dadurch rückten die Hannoveraner wieder bis auf vier Punkte an die Gastgeber heran. Blitzschnell ging es für die Skywheelers wieder in die gegnerische Hälfte. Durch ein geschicktes Zusammenspiel konnte sich Fabian Jansen frei spielen und schob den Ball vom Innenkreis lässig in den Korb. Dann wurde in der zweiten Minute Thilo Prünte ausgewechselt. Neu auf das Feld kam Shahpoor Surkhabi. Die Rufe von der Tribüne, die nach einer stärkeren Defense verlangten, halfen in der nächsten Situation leider nicht. Der Ball von Christoph Lübrecht landete im Korb. Schnell ging es zurück auf die gegnerische Seite und Marian Kind traf zum 18:12. Beim nächsten Angriff der Gäste folgte ein erfolgreiches Abblocken durch Chris Spitz. Durch einen Steal vom gegnerischen Kapitän von Surkhabi, konnten die Hannoveraner wieder in die Frankfurter Hälfte eindringen. Dadurch bekam Lübrecht erneut eine Chance zu scoren und nutzte diese.

In der fünften und sechsten Minute fingen sich die Skywheelers wieder. Marian Kind täuschte an, gab dann aber ab, so dass Fabian Jansen zum korben kam. In der nächsten Minute landete Chris Spitz einen Korb. Durch ein Zusammenspiel von Spitz und Jansen folgt wiederum der nächste Korb. Anschließend gab es einen raffinierten Steal durch Fabian Jansen, doch der Ball landete nicht im Korb. Beim nächsten Angriff war der Ablauf klar: Pass von Surkhabi an Spitz, Spitz an Jansen, dann zurück an Spitz, der die Punkte zum 22:16 machte. Christoph Lübrecht übernahm den Ball, um ihn an seine Teamkollegen zu passen. Die passten in letzter Sekunden wieder zu ihm und er verkürzte auf 22:18.

Spitz eroberte den Ball zurück, gab ab. Kind verfehlte im Anschluss. Time-Out. Wechsel bei den Skywheelers: Eingewechselt wurde Tuva Reinshagen für Fabian Jansen. Tuva konnte sich direkt frei spielen. Sie punktete zum 26:23. Je näher die Punktestände aneinander rückten, desto physischer wurde das Spiel. Die erste Halbzeit endete knapp mit 26:25.

Intensiv ging es weiter

Nach der Halbzeit ging es sofort intensiv weiter. Lübrecht versuchte zu passen, Kind ging dazwischen. Fabian Jansen konnte sich daraufhin frei spielen und machte den Punkt zum 28:25. Den nächsten Angriff von Hannover verteidigten die Skywheerlers erfolgreich. Die Gäste aus Hannover wollten den Gastgebern allerdings auch nichts schenken. Thilo Prünte blockte erfolgreich Hansing. Trotzdem konnte Lübrecht durchdringen und punktete zum 28:27.

Anschließend passte Spitz an Theis, Theis an Kind, dann wieder an Spitz, dann an Jansen. Der Treffer verfehlte. Die Hannoveraner kämpften sich zurück. Dann wurde Marian Kind ausgewechselt, für ihn rollte Surkhabi aufs Spielfeld. Im nächsten Spielzug wurde Chris Spitz gefoult. Sein Freiwurf ging daneben. Die gegnerische Nummer 19 wurde von Jansen erfolgreich geblockt. Anschließend beging Jansen ein Foul an Stähler, daraus resultierten bei zwei Freiwürfe. Sie machte beide. Chris Spitz machte in Minute fünf beinahe einer Dreier. Es wurde dann aber ein Zweipunkter. Es folgte ein super Zuspiel von Jakob Theis, wodurch Spitz gleich zweimal hintereinander einen Korb machen konnte. Lübrecht brauchte in Minute 8 einen Abnehmer für einen Ball, er wurde jedoch von Chris spitz geblockt. Lübrecht brauchte zu lange beim Abgeben. Dadurch lief die Zeit von der Uhr und ein Korb wurde verhindert. In einer späteren Aktion schnappte sich Thilo Prünte den Ball, um einen Steal zu verhindern. Jakob Theis foulte, es folgte ein Freiwurf für die gegnerische Nummer 23. Nach einem Foul an Spielertrainer Chris Spitz, bekam dieser einen Freiwurf zugesprochen. Er verfehlte und war sichtlich frustriert. 

In einem Überraschungsmoment machte Andrea Seyrl für Hannover einen Korb, damit brachte sie die Gäste in Führung (34:36). Hansing scorte in letzter Sekunden einen Dreier und weitete die Führung auf fünf Punkte aus. Das dritte Viertel endete mit 34:39.

Im vierten Viertel dominierten die Frankfurter wieder. Die Hannoveraner spielten aber zunehmend körperlicher, so dass die Spieler aus der Mainmetropole noch um ihren ersten Heimsieg bangen mussten. Die Gäste scorten in diesem Viertel nur zweimal: einmal durch Lübrecht, einmal durch Hansing. Die Skywheelers hatten zwar viele Freiwürfe, doch die meisten gingen einfach nicht ins Netz. Durch Punkte von Jakob Theis, Fabian Jansen und Marian Kind endete die reguläre Spielzeit mit einem Tie: 43:43.

Verlängerung stand an

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging die Partie in die erste Verlängerung. Es kam zu harten Zweikämpfen. Viele Korbwürfe fanden ihr Ziel nicht – weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Fabian Jansen machte den Ausgleich nach einer kurzen Phase, in der die Gäste geführt haben. In derselben Minute erzielte Liam Conrad die Führung für Hannover United 2. Es dauerte allerdings auch nicht lange, da zog Marian Kind gleich. Nach vier Minuten stand es 47:47. Thilo Prünte hatte in der letzten Minute dreimal die Möglichkeit, zu punkten. Der Ball prallte aber unglücklich ab. Es kam also zum zweiten Mal zu einem Gleichstand. Es ging in die zweite Verlängerung und damit in die dritte Crunch-Time des Abends. 

Es ging spannend weiter. Nach acht Sekunden setzte Luis Conrad von Hannover direkt zu einem Zwei-Punkter an, verfehlte aber knapp. Jakob Theis übernahm den Ball und passte ihn zu Jansen, der ebenfalls einen Zwei-Punkter versuchte und nicht traf. Dann verübte Jansen in der Hälfte der Frankfurter ein Foul an Lübrecht. Dieser bekam  zwei Freiwürfe zugesprochen und versenkte beide. Das bedeutete die Zwei-Punkte-Führung für die Gäste. Als Konter versuchte Frankfurts Spielertrainer einen Korb, der prallte aber vom Brett ab und landete in den Händen von Jansen. Auch dieser versuchte sein Glück. Die Zeit lief aber ab, so dass er nicht mehr die Chance bekam, zu treffen. In Minute zwei versuchte, Conrad einen Zwei-Punkter im Korb zu platzieren, der Ball prallte ebenfalls ab. Jakob Theis legte vor, passte zu Spitz, der passte an Jansen, der schließlich zum Ausgleich punktete. In der dritten Minute beging Kind ein persönliches Foul an Luis Conrad. Conrad versenkte einen von zwei Strafstößen. Max Dorka verursachte ein unsportliches Foul an Jakob Theis, der dadurch einen von zwei Freiwürfen versenken konnte. Immer häufiger kam es in den verbleibenden Minuten zu Fouls – auf beiden Seiten. Kapitän Chris Spitz machte den nächsten Punkt. 52:50, dann 54:50. Ebenfalls durch Chris Spitz. Thilo Prünte machte in der Verteidigung einen super Job, er hatte die generische Nummer 8 und 99 fest im Griff. Marian Kind machte den nächsten Punkte. Die Verteidigung der Skywheelers  wurde wieder fester. Sie schalteten wieder schneller um. Ein Korbversuch von Max Dorka wurde direkt abgefangen und verhindert. Kind konterte. Er passte zu Theis, der zu Jansen. Jansen fuhr dann zum nächsten und letzten Korb des Abends. Das Spiel endete mit 58: 51. Die Frankfurter Skywheelers konnten letztlich den ersten Heimsieg feiern. 

 

 

 

Archivbild: Skywheelers

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, fand das Derby zwischen dem TV Gelnhausen und der HSG Hanau keinen Sieger. Mit 25:25 (10:11) endete der packende Krimi.

Nachfolgend der Bericht des TV Gelnhausen:

Ein Derby, wie es im Buche steht: packend, emotional und temporeich. Im Nachholspiel des ersten Spieltags lieferten sich der TV Gelnhausen und die HSG Hanau einen packenden Schlagabtausch, der mit einem 25:25 (10:11) endete. Vor der beeindruckenden Kulisse von 1450 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle stand am Ende ein Remis, das niemandem wirklich wehtat, aber auch keinem so richtig reichte. Für den TVG bleibt der dritte Tabellenplatz bestehen, nun mit 19:5 Punkten. 

„Trotz der schwierigen Trainingswoche war die Motivation der Jungs natürlich riesig. Es war ein toller Rahmen heute und beide Mannschaften haben wahnsinnig gekämpft“, sagt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. 

Beide Teams zeigten früh im Spiel, worauf es ankommen würde. Die kompromisslose Abwehrarbeit auf beiden Seiten sowie die Paraden von TVG-Torhüter Alexander Bechert und seinem Hanauer Gegenüber Benedikt Müller sorgten dafür, dass nach zehn Minuten erst vier Tore gefallen waren und das Spiel beim Stand von 2:2 noch ausgeglichen war. Erst ein Doppelschlag von Jannik Geisler und ein Treffer von Fynn Hilb brachten die Barbarossastädter in der 14. Minute mit 5:2 in Führung.

Die HSG blieb jedoch unbeirrt und ließ es nicht zu, dass der TVG sich weiterabsetzte. Die Rot-Weißen konnten den Vorsprung zunächst halten, sodass es in der 21. Minute 9:6 stand. Doch dann nutzte die HSG Hanau eine schwächere Phase des TVG mit zunehmenden technischen Fehlern und Ballverlusten eiskalt aus und ging durch einen 5:0-Lauf mit 11:9 in Führung. Jonas Dambach erzielte in der 29. Minute durch einen Treffer aus dem Rückraum noch den Anschlusstreffer für den TVG zum 10:11-Pausenstand.

TVG nach Seitenwechsel verbessert

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Barbarossastädter deutlich verbessert. Mit einem energischen 6:1-Lauf drehte der TVG binnen acht Minuten das Spiel, erspielte sich ein 16:12 (38.) und riss die Zuschauer in der Halle mit, die dafür sorgten, dass die Hölle Süd einmal mehr bebte. Es schien, als könnte Gelnhausen das Spiel jetzt an sich reißen. Doch auch Hanau hatte noch einiges in petto. Nach einer Auszeit fand die HSG zurück in die Spur, konterte ihrerseits mit einem 6:0-Lauf und stellte auf 16:18 (46.) aus Gelnhäuser Sicht.

Im Anschluss glich der TVG durch Hilb und Kreisläufer Torben Fehl aus, doch die HSG Hanau konnte sich erneut mit zwei Toren absetzen. Beim Stand von 22:20 für die Gäste in der 52. Minute, ließen diese die Möglichkeit ungenutzt sich weiter abzusetzen. So war es erneut Dambach, der gemeinsam mit Finn Trinczek dafür sorgte, dass die Partie sechs Minuten vor Schluss weiterhin auf Messers Schneide stand.

In den Schlussminuten ging der TVG noch dreimal in Führung, kassierte aber jedes Mal postwendend den Gegentreffer von den stark aufspielenden Hanauern. Nachdem HSG-Kapitän Maximilian Bergold in der 59. Minute per Siebenmeter zum 25:25 traf, konnte der TVG seine letzte Chance zur Führung nicht nutzen. So ergab sich die Möglichkeit für die Gäste in der letzten Minute noch den Siegtreffer zu erzielen, doch das Gelnhäuser Abwehrbollwerk ließ kein Durchkommen zu. Hanau bekam nach Ablauf der Spielzeit noch einmal einen direkten Freiwurf, allerdings setzte Cedric Schiefer den Ball neben das Tor.

Am Ende stand ein leistungsgerechtes 25:25. Bester Torschütze der Partie war Dambach mit acht Treffern, dicht gefolgt von Geisler mit sechs Toren. Bei den Gästen trafen Schiefer und Lukas Böhm jeweils fünfmal das Tor.

„Das war ein Spiel mit allen Facetten, die ein Top-Derby braucht“, meinte Hanaus Trainer Axel Spandau später. „Ich möchte meiner Mannschaft für Kampf und Abwehrspiel eine glatte Eins geben. Wir haben Gelnhausen viele Chancen weggenommen, aber du kannst Gelnhausen beim Eins-gegen-Eins und bei der schnellen Mitte nicht alles wegnehmen. Von daher sind wir heute froh einen Punkt geholt zu haben. Die Stimmung war heute überragend und wir haben auch einen tollen Support von den Hanauer Fans gehabt.“  

Auch Geiger sah das Remis unter dem Strich als gerecht an: „Vom Spielverlauf her, war es am Ende ein gerechtes Unentschieden. In zwei Phasen waren wir mit drei oder vier Toren vorne und haben es in wenigen Minuten wieder hergegeben. Da fehlt uns im Moment noch ein Stück Stabilität. Wir hoffen, dass wir in der kommenden Woche wieder vollständiger trainieren können und dann mehr Konstanz reinbekommen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg bei der heimstarken TSG Offenbach-Bürgel eine Niederlage einstecken. Die HSG Bieberau/Modau gewann ihr Heimspiel gegen Wettenberg klar.

 

Am Ende klare Niederlage

Bei der daheim noch ungeschlagenen TSG Offenbach-Bürgel verlor die TuSpo Obernburg mit 28:35 (12:16). Dabei waren die Gäste in den ersten 15 Minuten auf Augenhöhe und eine Führung des Tabellennachbarn konnte immer wieder postwendend ausgeglichen werden, wie TuSpo-Pressesprecher Klaus Zengel zu berichten wusste. Ab Mitte der ersten Hälfte gingen die Gastgeber nach dem 9:9 dann kurz mit zwei Toren in Führung, aber die Römerstädter konnten schnell wieder auf 11:12 verkürzen. Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck nahm nach dem 11:13 seine erste Auszeit, in der Hoffnung dass der Rückstand nicht größer wird aber die körperlich starke TSG konnte mit zwei Toren in Folge beim 16:12-Halbzeitstand einen schon beruhigenden Vorsprung mit in die Kabinen nehmen.

Individuelle Fehler

In der zweiten Halbzeit kam es bei der TuSpo dann immer wieder zu individuellen Fehlern und dadurch konnte die TSG ihren Vorsprung bis zur 39. Minute auf 20:14 ausbauen. Die Obernburger legten noch einmal die „grüne Karte“ und versuchten dem Spiel noch eine Wende zu geben. Zwar schrumpfte die Führung der Hausherren durch zwei Tore von Tom Müller kurz wieder auf 22:18, aber die Tuspo kam auch im weiteren Verlauf der Partie nie näher an die starken Gastgeber heran. Nach drei Toren in Folge stand es in der 50. Minute dann 28:21 und der an diesem Tag gut aufgelegte Tuspo-Linkaußen Connor Scheuring ließ mit seinen Toren den Rückstand nicht noch größer zu werden.

Am Ende mussten die Obernburger eine deutliche 28:35-Niederlage einstecken und Trainer Wollbeck sagte nach dem Spiel: „ Zu viele individuelle Fehler und sicher auch in der ein oder anderen Szene das fehlende Quäntchen Glück sorgten dafür, dass wir nie richtig ins Spiel gekommen sind. Ein großer Dank geht an die zahlreichen Fans, die uns wieder lautstark unterstützt haben.“

 

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Connor Scheuring (7/2), Tom Müller (6), Tobias Raab (5), Thomas Keck (2), Jesper Kunkel (2), Nicolas Mohr (2), André Göpfert (2/1), Magnus Heinz (1), Max Roos (1), Niklas Geck, Lukas Hansen.

 

 

Falken lassen nichts anbrennen

Die Falken ließen beim 39:24 (17:12) auch gegen den Tabellenletzten aus Wettenberg nichts anbrennen und sorgten von Anfang an für klare Verhältnisse. Nur in den ersten fünf Minuten konnte Wettenberg einigermaßen mithalten (4:3), dann sorgte Till Schenkel mit drei Treffern am Stück binnen zweieinhalb Minuten für die erste klare 7:3 Führung (8. Minute). In der Folge baute Bieberau/Modau die Führung locker weiter aus (20. Minute 13:7), ohne die tapfer kämpfenden Gäste dabei an die Wand zu spielen. Die bemühten sich weiter und konnten den Torabstand bis zur Halbzeit in erträglicher Höhe halten. So wurden beim Spielstand von 17:12 die Seiten gewechselt.

HSG hätte höher führen müssen

Falken Trainer Thomas Weber gefiel das Ergebnis wohl nicht ganz so gut, weil seine Mannschaft durchaus hätte höher führen können und einige Chancen liegen ließ. Mit entsprechenden Anweisungen kamen die Falken aus der Kabine und sorgten innerhalb von nur dreieinhalb Minuten und sechs Toren (Thomas Becker dreimal, Darren Weber, Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf) in Folge für eine schnelle 23:12 Führung (34. Minute). Die Gäste nahmen die Auszeit um Schlimmeres zu verhindern und konnten den aufkommenden Tordrang der Falken zumindest zeitweise bremsen. So blieb der Torabstand in den nächsten Minuten weitgehend konstant (48. Minute 31:19) und Trainer Thomas Weber konnte bereits früh munter durchwechseln. Mika Trautmann kam in der 40. Minute für den wieder verlässlichen Martin Juzbasic (10 Paraden) ins Tor und stand ihm in nichts nach. Auch er konnte in der Restspielzeit noch sechs Würfe der Gäste entschärfen.

Obwohl sich im Angriffsspiel der Falken jetzt auch Fehler einschlichen, erhöhten die wieder starken Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf auf 33:19 und Youngster Lasse Trautmann traf zum 34:19 in der 51. Minute. Dieser 15 Tore Abstand hielt bis zum Schluss und so hieß es am Ende 39:24. Bieberau/Modau brachte damit den Wettenbergern die bislang höchste Saisonniederlage bei und kletterte durch den Sieg auf Platz vier der Tabelle.

Trainer Thomas Weber: „Auch solche Spiele müssen erst einmal positiv angegangen und zum Erfolg gebracht werden. Das haben wir mit einer guten Mannschaftsleistung geschafft. Die wieder guten Torhüterleistungen und die solide Abwehr brachte uns immer wieder ins Tempospiel und zu Toren. Ich bin zufrieden.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Juzbasic, Trautmann; Diesterweg, Jajic 8, Günther 1, Lubar 3, Schenkel 5, Kunzendorf 8, Hübscher 2, König 1, L. Trautmann 3, Weber 3, Becker 5.

 

 

Das Bild hat uns Bieberau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor am gestrigen Sonntag zuhause gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 29:34 (18:17). Damit bleibt der TVG auch im vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg. Mit ein Grund dafür sicherlich erneut die dünne Personaldecke. TVG-Trainer André Lohrbach musste wiederholt improvisieren, da ihm auch in dieser Partie die beiden Linkshänder Max Horner und Yessine Meddeb nicht zur Verfügung standen. Doch das restliche Team trotzte den Umständen, zeigte sich kämpferisch bis zum Schluss, musste aber am Ende den scheidenden Kräften Tribut zollen.

Schock nach wenigen Minuten in Halbzeit eins

Von Beginn an traten die Großwallstädter Akteure mit breiter Brust auf. Jakub Powarzyñski traf zur 1:0-Führung, dann aber ging der TVG durch Treffer von zweimal Maxim Schalles und Florian Eisenträger mit 3:1 in Führung. Valentin Neagu und Mika Schüler erzielten den Ausgleich. Sebastian Trost gelang die Führung zum 4:3, bevor Fritz-Leon Haake und Fynn Gonschor zur Führung der Gäste einnetzten. Auch wenn das Ergebnis in der zwölften Minute wieder zu Gunsten des Gastgebers ausschlug, erlebte der TV Großwallstadt kurz vorher den nächsten Schock: Sebastian Trost, der in den letzten Wochen die Rolle auf der Rückraum rechten Position eingenommen hatte, musste schwer verletzt den Platz verlassen und wurde von Mannschaftsarzt Dr. Manuel Bachmann bereits auf dem Spielfeld notfalltechnisch versorgt. So standen Trainer Lohrbach für die nächsten 45 Minuten mit Mario Stark, Finn Wullenweber und Connar Battermann wiederholt nur drei Rückraumspieler zur Verfügung.  Doch genau diese drei lieferten ab. Axel Skaarn¿s traf in der 15. Minute zum 9:7. Noch zweimal kam Dessau zum Anschluss bevor Battermann, Wullenweber und zweimal Schalles auf 14:9 erhöhten. Gästecoach Vanja Radiã wechselte auf der Torhüterposition Philip Ambrosius für den glücklosen Janik Patzwaldt ein. Und dieser war von Beginn an sofort da, parierte gleich den ersten Wurf. Auf der Gegenseite leistete sich der Gastgeber zu viele Fehler und verspielte einen Fünf-Tore-Vorsprung. Mit 18:17 ging es in die Kabinen.

Aufholjagd wird nicht belohnt

Nach dem Seitenwechsel war es Florian Eisenträger, der auf 19.17 erhöhte. Fritz-Leon Haake, Carl-Philip Haake und Yannick-Marcos Pust drehten durch einen 3:0-Lauf das Ergebnis auf 20:19 für Dessau. Doch der TVG kämpfte weiter, Moritz Klenk traf in Minute 46 zum 24:24. Dann aber war es der Gast, der mit einem bärenstarken Torhüter Ambrosius im Rücken auf 28:24 davonzog. Doch ein 3:0-Lauf der Hausherren bescherte knapp vier Minuten vor Schluss noch einmal den Anschluss. Aber die Kräfte schwanden mehr und mehr, Dessau drückte aufs Tempo und zog zum vorentscheidenden 32:28 davon. Am Ende musste sich der TVG mit 29:34 einem starken Gegner aus Sachsen-Anhalt geschlagen geben.

Fokus auf nächste Begegnung 

Auf der anschließenden Pressekonferenz lobte Gästetrainer Vanja Radic das taktische Geschick von André Lohrbach, dieser hingegen wollte nicht auf die Tränendrüse drücken, sondern lobte den Einsatz seiner Spieler und lenkte den Fokus bereits auf die anstehende Aufgabe gegen den VfL Lübeck-Schwartau am kommenden Samstag, bei der er wieder viel Improvisationstalent an den Tag legen werden muss, um die Ausfälle zu kompensieren.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt mitteilte, hat Kapitän Patrick Gempp seinen Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert. Das sind richtig gute Neuigkeiten, denn Patrick Gempp, der bereits zur Saison 2024/25 an den Untermain wechselte, hat sich von Beginn an als wichtige Stütze des Teams erwiesen. Durch seine Erfahrung und das große Spielverständnis wurde der Kreisläufer durch TVG-Trainer André Lohrbach zum Kapitän ernannt und führt die Mannschaft seitdem vorbildlich. Bei den Verantwortlichen kristallisierte sich schnell heraus, dass sie die Arbeit mit Gempp auch längerfristig fortsetzen möchten. Deshalb haben sie dem 29-Jährigen nun auch das Angebot einer vorzeitigen Verlängerung seines Vertrages, der aktuell am 30.06.2027 ausläuft, um eine weitere Spielzeit gemacht.

Der sportliche Leiter Michael Spatz sieht diesen Schritt als wichtiges Signal: „Patrick ist ein sehr wichtiger Eckpfeiler unseres Clubs. Als Kapitän verkörpert er Leadership, Teamgeist und Professionalität. Im Angriff gehört er zu den stärksten Kreisläufern der Liga und übernimmt auch in der Abwehr große Verantwortung im Innenblock. Dass Patrick uns langfristig erhalten bleibt, ist ein enormer Gewinn“

„Sehr wichtiger Ansprechpartner für mich“

Auch Trainer André Lohrbach ist glücklich über diese Personalie: „Patrick ist ein sehr wichtiger Ansprechpartner für mich. Er geht mit Leistung und Einstellung und Professionalität voran. Deshalb ist er nicht nur wegen seiner handballerischen Fähigkeiten ein wichtiger Baustein, er ist Verbindungslied, geht auf und neben dem Spielfeld voraus. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass das mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung geklappt hat. Wir wollen gemeinsam die eingeschlagene Entwicklung in den nächsten Jahren fortführen“

Der Spieler selbst äußert sich wie folgt zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich freue mich sehr, meinen Vertrag vorzeitig zu verlängern und bin dankbar für das Vertrauen, das mir der Verein und die Verantwortlichen des TVG entgegenbringen. Ich musste nicht lange überlegen, denn der TV Großwallstadt bedeutet mir unglaublich viel. Gemeinsam befinden wir uns auf einem sehr guten Weg. Ich möchte weiterhin Verantwortung übernehmen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen.“

Patrick Gempp wurde am 13.06.1996 in der Schweiz in Binningen geboren. Seit der Saison 2022/23 bis 2023/24 stand er beim Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV unter. Davor lief er zwei Jahre für die HSG Wetzlar auf, von 2017 bis 2020 trug Gempp das Trikot der Wölfe Würzburg. Beim TV Großwallstadt, bei dem er bereits von 2015 bis 2017 als Spieler aktiv war, hat er seinen Vertrag nun bis zur Spielzeit 2027/28 verlängert.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr den Dessau-Roßlauer HV zu Gast. 

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie, darunter die deutliche Auswärtsniederlage bei der SG BBM Bietigheim, möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach vor heimischem Publikum nun endlich wieder punkten. Im Gegensatz dazu reist Dessau-Roßlau mit Rückenwind nach Großwallstadt. Mit dem klaren 35:29 Sieg gegen den VfL Eintracht Hagen am Montag, steht die Mannschaft aktuell auf dem fünften Tabellenplatz. Die Rollen in dieser Partie sind abermals klar verteilt: Dessau geht als klarer Favorit in die Begegnung, da Trainer André Lohrbach wiederholt nicht auf einen vollen Kader zurückgreifen kann und vor allem der Mangel an Linkshändern den Trainer vor große Probleme stellt.

Neu-Trainer Vanja Radic in Großwallstadt kein Unbekannter

Mit Trainer Vanja Radic kommt kein Unbekannter nach Großwallstadt. Radic stand in den letzten Jahren dem langjährigen DRHV-Trainer Uwe Jungandreas als Co-Trainer zur Seite, der den Staffelstab zu Beginn der Saison an Radic weitergab. Beim TVG war Radic 2015 als Jugendkoordinator und Trainer der B-Jugend im Handballleistungszentrum tätig.

Und auch in diesem Jahr war das Team von Radic bereits zu Gast in Großwallstadt. Der Dessau-Roßlauer HV verbrachte sein Trainingslager zur Saisonvorbereitung im Sporthotel in Großwallstadt und nahm dabei am Untermain-Cup teil, den der TVG zum dritten Mal in Folge ausrichtete. Und dabei sorgten die Gäste auch gleich für ein Aufhorchen, denn im Finale schlugen sie den TVG mit 45:33 und sicherten sich dadurch den Turniersieg.

Philip Ambrosius im Tor starker Rückhalt

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Beide Mannschaften sind gut in die Saison gestartet, doch die letzten Partien beendete der Dessau-Roßlauer HV erfolgreicher. Bis dato konnte die Mannschaft drei wichtige Auswärtsspiele für sich entscheiden, zuhause gingen sie fünf Mal als Sieger vom Platz. Am Erfolg maßgeblichen Anteil hatte Yannick Danneberg, der allerdings in den letzten Partien verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnte. Und auch Torhüter Philip Ambrosius zählt zu den stärksten der Liga. 

Patrick Gempp trifft auf ehemalige Kollegen

TVG-Kapitän Patrick Gempp freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein und möchte natürlich dem Dessau-Roßlauer HV mit seinem Team Revanche für das Ergebnis in der Vorbereitung bieten. Er weiß aber auch: “Dessau ist eine gute Mannschaft und ich habe es so erwartet, dass sie so weit oben stehen. Sie haben sich über die Jahre weiterentwickelt, gute Strukturen geschaffen und übernachten beispielsweise vor jedem Auswärtsspiel – so auch diesmal -,damit sie topfit sind. Dessau hat eine gute Abwehr, gute Torhüter und geht gern ins Tempospiel. Wir müssen auf alles gewappnet sein, damait die zwei Punkte zu Hause bei uns bleiben. Wir sind noch immer ersatzgeschwächt, müssen auf unsere Linkshänder auf Rückraum rechts verzichten. Aber wir werden sehen, geben alles und wollen kämpferisch alles reinwerfen.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die HSG Bieberau/Modau am heutigen Samstag die HSG Wettenberg, während die TuSpo Obernburg bei der TSG Offenbach Bürgel ebenfalls heute antritt.

Zwar konnten die Obernburger letzte Saison zwei knappe Siege einfahren, doch diesmal sind die Vorzeichen anders. Erstliga-Spieler Nico Büdel ist der neue Spielertrainer bei der TSG und bringt jede Menge Erfahrung mit. Hinzu kommen Timo Kaiser (Drittliga-Erfahrung), Milos Kreckovic oder Nils Lenort, die alle sehr zu beachten sind. Nach acht Spielen steht die TSG auf Platz sieben. Die Gäste wissen, was auf sie zukommt, waren es doch in den letzten Jahren immer enge und hitzige Partien.

 

HSG Bieberau/Modau will nachlegen

Die HSG Bieberau/Modau will nach den zuletzt zwei Heimsiegen und einem Auswärtserfolg nachlegen. Die Gäste aus Wettenberg hatten bis jetzt einen unglücklichen Saisonverlauf. Nicht nur, dass sie sich als Aufsteiger an die höheren Anforderungen der Regionalliga und an das Spielen mit Harz gewöhnen mussten, nein, sie hatten auch noch Pech mit ihrer Heimspielhalle und konnten aufgrund einiger Sanierungs- und Reparaturarbeiten lange nicht dort trainieren und spielen, mussten immer wieder auf andere Hallen ausweichen. Doch jetzt sind sie zurückgekehrt und hoffen auf mehr Stabilität und natürlich auf viele Heimsiege.

Aktuell stehen sie allerdings mit 1:17 Punkten auf Platz 14. Dabei sehen sie ihre Situation aber gelassen, wollen natürlich nicht absteigen, aber nach eigenen Angaben „lernen und etablieren“. Bieberau/Modau darf sich von solchen Aussagen und vom Tabellenplatz nicht täuschen lassen und muss eine ordentliche und konzentrierte Leistung erbringen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

während in der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, der TV Kirchzell pausiert, tritt die HSG Hanau im Derby beim TV Gelnhausen an. 

Kirchzells Trainer Povilas Babarskas trainiert mit seiner Mannschaft “völlig normal durch. Zwischendurch gibt es eine kleine Weihnachtsfeier und dann geht der Alltag weiter”, sagt er.

 

TV Gelnhausen empfängt HSG Hanau

Anders schaut es bei Gelnhausen aus. Am Samstag empfängt der TVG die HSG Hanau zum prestigeträchtigen Main-Kinzig-Derby in der Rudi-Lechleidner-Halle (20 Uhr). Es ist das Nachholspiel des ersten Spieltags der Staffel Süd-West und für viele Handballfans in der Region, das emotionale Highlight des Jahres. Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten spürbar. 

Mit 18:4 Punkten rangiert der TV Gelnhausen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Zwar gab es am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer HG Saarlouis mit 26:30 (11:15) die erste Niederlage der laufenden Spielzeit, doch die Leistung über weite Strecken stimmt zuversichtlich. „Die Freude auf das Derby ist riesig“, sagt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Im Spiel gegen Saarlouis sind wir etwas unter unseren Möglichkeiten geblieben und haben einige Dinge mitgenommen, die wir jetzt besser machen wollen. Wichtig wird vor allem sein, dass wir in so einem hitzigen Derby einen kühlen Kopf bewahren und 60 Minuten lang unsere Topleistung aufs Spielfeld bringen.“

Auch die HSG Hanau musste in der Vorwoche mit 23:34 (10:14) beim Longericher SC Köln ihre erste Auswärtsniederlage hinnehmen, reist aber mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen mit gestärktem Selbstvertrauen an. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit überraschenden Punktverlusten hat sich das Team von dem, zu Saisonbeginn aus Dutenhofen gekommenen, Trainer Axel Spandau längst stabilisiert und steht mit 13:9 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Besonders gefährlich präsentierte sich dabei David Rivic, der mit bereits 75 Saisontoren zu den gefährlichsten Kreisläufern der Liga gehört. Bei aller Statistik ist aber allen Beteiligten klar: In einem Derby zählen keine Zahlen, sondern Leidenschaft, Kampfgeist und Nervenstärke.

Schon das letzte Heimspiel gegen die HSG Hanau im April dieses Jahres war ein Spektakel. Vor 1.500 Zuschauern siegten die Barbarossastädter mit 34:28 (17:13), ein emotionaler Triumph, den viele Fans noch in bester Erinnerung haben. „Auch jetzt wollen wir wieder ein geiles Spiel abliefern und hoffen auf eine tolle Kulisse“, so Geiger. „Aber das wird auf gar keinen Fall ein einfaches Spiel.“

Die Grimmstädter haben sich im Sommer prominent verstärkt. Königstransfer Luka Böhm, zuvor unter anderem in der ersten spanischen Liga und der 2. Bundesliga aktiv, soll der Mannschaft neue Impulse geben. Neben ihm verstärkt auch Jan-Philipp Winkler (HLZ Friesenheim-Hochdorf II) das Hanauer Team. Zusammen mit etablierten Kräften wie Rivic, Benedikt Müller und Cedric Schiefer verfügt Hanau über eine erfahrene und eingespielte Mannschaft.

Gerade in hitzigen Spielen wie gegen Hanau wird es darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Kampf und Konzentration, zwischen Emotion und Struktur zu finden. Geiger: „Wir dürfen uns auf nichts einlassen, müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und eine variable und aggressive Abwehr stellen. Die Hanauer haben viel individuelle Qualität und darauf müssen wir vorbereitet sein.“

„Hanau gegen Gelnhausen, das ist das heißeste Derby, was es überhaupt gibt“, äußert sich HSG-Cheftrainer Axel Spandau vor der Kracher-Begegnung am ersten Adventswochenende. „Wir haben zwar eine Niederlage im Rücken, aber die wollen wir so nicht stehen lassen und stattdessen zeigen, was wir draufhaben.“ Während der TVG eine ausverkaufte Halle erwartet, fahren viele Hanauer Anhänger des Blauen Blocks mit einem extra bereitgestellten Linienbus der Hanauer Straßenbahn GmbH nach Gelnhausen.

Die Rudi-Lechleidner-Halle wird heute Abend aus allen Nähten platzen. Bereits zu Wochenbeginn waren über 1000 Tickets verkauft.

 

 

Das Bild hat uns Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür