Glückwunsch an Tobias Milde und sein Team! Vier Tage vor Saisonende hat sich die Tuspo Obernburg die Meisterschaft in der Handball-Landesliga Süd geholt, führt nach 22 Spieltagen mit 42:2 Punkten uneinholbar die Tabelle an.

Am vergangenen Sonntag gewannen die Obernburger vor über 400 Zuschauern das Derby gegen die HSG Kahl/Kleinostheim mit 30:24 (12:11) und anschließend gab es kein Halten mehr. Auch deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt schon feststand, dass Verfolger HSG Hanau II bereits am Samstag sein Spiel verloren hatte. Der Weg zu einer großen Sause war frei 🙂

Mit diesem Erfolg machte die Mannschaft ihrem Trainer ein vorgezogenes Geburtstags-Geschenk und die Fans in der Valentin Ballmann-Halle standen Kopf, die Freude war riesengroß. Es folgte eine spontane Meisterschaftsfeier – Ende unbekannt… 🙂

Wir gratulieren der Tuspo herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns auf die kommende Saison in der Oberliga.

Handball-Zweitligist TV Hüttenberg hat Torhüter Dominik Plaue zur neuen Saison verpflichtet. Der 23-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten Dessau-Rosslauer HV und wird ab der kommenden Runde zusammen mit Nikolai Weber das Tor der Hüttenberger hüten. Dominik hat einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

“Freu mich sehr auf meine neue Aufgabe”

Der Torhüter, der bei der TVG-Junioren-Akademie in der Jugend-Bundesliga spielte und dort ausgebildet wurde, freut sich sehr auf seine kommende Aufgabe und sagt: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Ich werde alles geben, um mit dem TVH Erfolge feiern zu können und ich bin mir sicher, dass dies der optimale Schritt für meine weitere persönliche Entwicklung ist.“

Auch mit ein Grund für die Freude ist, dass Domi nun wieder recht nah bei seiner Familie und seinen Freunden arbeiten und wohnen wird. “Das war die letzten Jahre nicht so. Ich habe in den letzten acht Jahren in fünf verschiedenen Bundesländern gewohnt”, grinst der sympathische Sportler. Diesmal muss er sich nicht “ganz neu” einleben. Unter anderem wohnen die Eltern in der Nähe, einer seiner besten Freunde in Frankfurt und sein Patenonkel gar in Hüttenberg direkt.

9. Dezember 2015 bleibt in Erinnerung

Bevor es für Domi zum Dessau-Roßlauer HV wechselte, schaffte er mit dem Handball Sport Verein Hamburg 2018 den Aufstieg in die zweite Liga, trug zuvor das Trikot des TSV Altenholz mit Zweitspielrecht für den THW Kiel. Hier hatte er seinen ersten Einsatz bei den Kielern am 9. Dezember 2015 beim Heimsieg über Balingen-Weilstetten und hielt prompt einen Strafwurf.

Nach nur einem Jahr in Dessau wird sich Domi nun den Mittelhessen anschließen. Er freut sich auf seine neue Mannschaft, auf seinen Torhüter-Kollegen Nikolai Weber, den neuen Trainer Frederick Griesbach und das komplette Umfeld. “Es wird spannend”, lacht er und die Vorfreude ist ihm anzumerken.

Doch bevor es soweit ist, will Domi für seinen jetzigen Verein bis zum Schluss alles geben und sich, wie von ihm nicht anders zu erwarten, in den Dienst der Mannschaft stellen. “Wir haben noch elf Spiele bis Saisonende vor uns und ich werde für meinen Club bis zum letzten Spieltag alles geben”, sagt er.

Wir wünschen ihm und seinem jetzigen Club alles Gute und freuen uns mit ihm auf seine neue Aufgabe.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Am Wochenende sind die Oberligisten aus der Region wieder gefordert. In der Amorbacher Parzival-Halle kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Spitzenreiter Kirchzell und dem Schlusslicht Hüttenberg II.

Die SG Babenhausen muss in Pohlheim antreten und dort aufpassen. Der Gastgeber ist nicht “ohne” und wir dürfen gespannt sein, wie sich die SG dort schlägt.

Lest nachfolgend die Vorschau auf die Spiele, die ich für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

Handball-Nationaltorhüterin Isabell Roch musste den Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft absagen. Grund ist eine Adduktorenzerrung, die sie zum Pausieren zwingt.

Die Maßnahme, die 18. bis zum 24. März geht, beinhaltet auch zwei Testspiele gegen den Dritten der Europameisterschaft, Niederlande. Die beiden Spiele finden am Freitag in Groningen und am Samstag in Oldenburg statt. Trainer Henk Groener will gegen die Niederlande viel ausprobieren und viele Junge spielen lassen.

Isabell hatte sich sehr gefreut, wieder bei der Nationalmannschaft dabei zu sein. “Es ist sehr schade, dass ich absagen musste. Es ist zwar nichts Schlimmes. Aber es ist besser, wenn ich pausiere, damit ich bei den nächsten Spielen wieder mit dabei sein kann.”

Das nächste Meisterschaftsspiel mit ihrem Verein, dem TuS Metzingen, findet am Sonntag, 31. März, beim TSV Bayer Leverkusen statt. Bis dahin hofft Isabell, dass sie wieder mit dabei ist. Wir wünschen ihr gute Besserung und alles Gute.

Hallo liebe Leserinnen, liebe Leser,
der TV Kirchzell hat in der Handball-Oberliga Hessen die Tabellenspitze gestürmt. Die Kunz-Crew nutzte den Ausrutscher des bisherigen Ersten TSG Offenbach-Bürgel aus und hat nun alle Trümpfe in der Hand.
Lest nachfolgend den Artikel, den ich über die Partie für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

Das Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach ist bayerischer Schulmeister 2019 im Handball

Die Jungs der Jahrgänge 2002-2004 des Hermann-Staudinger-Gymnasiums in Erlenbach (am Main) holten sich am vergangenen Dienstag (12. März) in Planegg beim Landesfinale nach einer tollen Leistung die bayerische Schulmeisterschaft und fahren nun nach Berlin zum „Jugend trainiert für Olympia“-Bundesfinale. Dieses findet vom 7. bis zum 11. Mai statt.
Mit 24:17 (14:6) setzte sich die Mannschaft gegen die Realschule Krumbach durch. Trainiert und betreut wird das erfolgreiche Team vom scheidenden Jugendkoordinator der TVG-Junioren-Akademie Rudi Frank und von Andreas Eilbacher (Jugendkoordinator bei der Tuspo Obernburg). Um die Organisation kümmerte sich die ganze Saison Carina Kruppa vom HSG Erlenbach.

Ein besonderes Highlight gab es bei der Siegerehrung. Diese erfolgte durch den Handball-Weltmeister von 2007 und früheren Obernburger und Großwallstädter Spieler Dominik Klein. Er gratulierte den Jungs für die gute Leistung im Finalspiel und wünschte ihnen viel Erfolg für Berlin.

Die HSG-Mannschaft spielte mit:
Tim Stegmann (JSG Wallstadt), Lasse Eilbacher und Lennart Zengel (beide Tuspo Obernburg/TVG-Junioren-Akademie), Jonathan Bausch, Arthur Wetz und Jakub Justus ( alle TVG-Junioren-Akademie), Kilian Haas (TV Niedernberg), Leon Steinbrecher und Chris Gruber (beide Tuspo Obernburg), Jesper Kunkel (TV Niedernberg/HSG Nieder-Roden), Maximilian Sickenberger (Viktoria Aschaffenburg Fußball).

Die Bilder hat uns freundlicherweise Herr Kunkel zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Am Donnerstagabend waren wir seit langer Zeit einmal wieder in der Mannheimer SAP-Arena zum Handball gucken. Die Rhein-Neckar-Löwen spielten gegen die HSG Wetzlar. Für mich war es ein doppelter, nein, eigentlich ein dreifacher Grund zur Freude. Erstens freute ich mich sehr, einmal wieder Erstliga-Handball in der coolen SAP-Arena zu sehen. Zweitens habe ich mich sehr auf RNL-Trainer Nikolaj Jacobsen und auf Christopher Monz (Pressesprecher, ihm gilt mein besonderer Dank) gefreut und drittens kam es zum Wiedersehen mit den Spielern Alex Petersson, Jannik Kohlbacher, Stefan Kneer und Max Holst. Sie alle spielten schon beim TV Großwallstadt, sie alle gastierten erst jüngst beim TVG – einmal bei einem Benefiz-, einmal zu einem Freundschaftsspiel – und ich finde sie einfach toll. Sportlich wie menschlich sind sie richtig tolle Jungs.

Verdienter Erfolg

Die Rhein-Neckar-Löwen wurden ihrer Favoritenrolle am Ende gerecht und schickten Wetzlar mit einem etwas zu hoch ausgefallenen 31:21 (15:13) nach Hause.
Überragender Akteur bei den Rhein-Neckar-Löwen war einmal mehr Andy Schmid, der mit elf Toren glänzte. Gudjon Valur Sigurdsson brachte mit zwei Kempa-Tricks die Halle, die mit 7083 Zuschauern gut besucht war, zum Beben und Mikael Appelgren im Tor hatte tolle Paraden.

Zunächst lief es nicht wie gewünscht

In der ersten Hälfte lief es bei den Hausherren, die nicht komplett antraten, nicht wie gewünscht und die ebenfalls ersatzgeschwächten Gäste nutzten die technischen Fehler des Gegners aus, blieben auf Tuchfühlung und übernahmen sogar nach 20 Minuten die Führung (10:9). Kurz vor dem Seitenwechsel hatte die HSG sogar die Chance mit zwei Toren in Führung zu gehen. Doch es sollte nicht sein. Nach dem 13:13 (27.) war es die Jacobsen-Crew, die die Führung übernehmen hätte können. Aber ein Lattenkracher von Jannik Kohlbacher und ein “über’s-Tor-Wurf” vom vierfachen Torschützen Alex Petersson machten zunächst diese Chance zunichte. In der Folge waren es dann Petersson und Schmid, die unter dem Jubel der Fans zum 15:13-Halbzeitstand einnetzten. Der eingewechselte Torhüter Mikael Appelgren glänzte mit guten Paraden und sorgte für den nötigen Rückhalt.

Löwen zogen alle Register

Nach Wiederbeginn zogen die Hausherren schnell auf 19:15 davon. Doch die HSG kämpfte sich wieder heran (19:17). Die Auszeit von Nikolaj Jacobsen brachte seine Mannschaft in die Spur zurück und in den letzten 15 Minuten waren die Rhein-Neckar-Löwen dem Gast in allen Belangen überlegen, zogen alle Register und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. HSG-Coach Wandschneider nahm in der Schlussphase einige Stamm-Akteure vom Parkett und schickte seine Jungen ins Rennen. Auch im Hinblick auf das wichtige Spiel am Wochenende gegen Erlangen wollte er einige Routiniers schonen. Schön zu sehen, dass Stefan Kneer nach seinen Rückenproblemen wieder fit ist.

Wir wünschen beiden Vereinen noch viel Erfolg, vor allem den Rhein-Neckar-Löwen, die in der Meisterschaftsrunde um Platz zwei und um die Champions-League-Qualifikation kämpfen.

RNL:
Appelgren (24. bis 60. Minute), Palicka; Schmid 11, Lipovina 3, Sigurdsson 6/1, Radivojevic 1, Tollbring, Abutovic, Mensah 4, Groetzki, Taleski 1, Guardiola, Petersson 4, Kohlbacher 1.

HSG:
Klimpke (1. bis 30. Minute), Ivanisevic; Kneer 1, Björnsen 1, Ferraz, Weber, Mirkulovski 2, Schreiber, Torbrügge 1, Weissgerber 1, Holst 2/2, Waldgenbach, Schefvert 5, Lux, Lindskog 5, Cavor 3.

Weder der TV Kirchzell noch die SG RW Babenhausen gaben sich am vergangenen Wochenende in der Handball-Oberliga Hessen eine Blöße. Beide gewannen ihre Spiele und Kirchzell sitzt weiter dem Ersten, TSG Offenbach-Bürgel, im Nacken. Die SG baute ihre Serie auf 15:1 Punkte aus!
Doch lest selbst, was ich für meine Heimatzeitung Main-Echo über die beiden Spiele geschrieben habe.

Hallo, Ihr Lieben.

Gestern Abend (06. März) gab es in der Elsenfelder Untermainhalle ein Handball-Freundschaftsspiel zwischen Gastgeber TV Großwallstadt und dem Erstligisten Rhein-Neckar-Löwen. Die knapp 1800 Zuschauer sahen ein munteres Spielchen und freuten sich über die beiden ehemaligen TVG-Spieler Alexander Petersson und Jannik Kohlbacher. Mit letzterem habe ich vor der Partie ein kleines Interview geführt. Dies könnt Ihr nachfolgend lesen. Viel Spaß dabei.

Hallo zusammen,
Isabell Roch, Handball-Nationalmannschafts-Torhüterin aus Großwallstadt, wechselt nach der Saison zum BVB Dortmund. Derzeit steht sie für den TuS Metzingen zwischen den Pfosten. Die Mannschaft belegt im Moment den dritten Tabellenplatz in der Bundesliga und heute Abend kann Isabell ihr Können im Tor gegen den Buxtehuder SV einmal mehr unter Beweis stellen.
Lest nachfolgend das Interview, das ich mit der sympathischen Sportlerin für meine Heimatzeitung Main-Echo geführt habe.