Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im letzten Spiel der Saison musste sich die TuSpo Obernburg bei der HSG Bieberau/Modau mit 36:39 (21:21) geschlagen geben. Zwar zeigten die Gäste – so TuSpo-Trainer Rudi Frank – noch einmal ein gutes Spiel mit vielen Toren, doch am Ende reichte es nicht ganz. In den ersten zwölf Minuten verlief das Spiel zunächst sehr ausgeglichen mit häufig wechselnden Führungen, bis die Gastgeber in der 18. Minute beim 12:8 erstmals mit drei Toren wegzogen. Die TuSpo-Abwehr tat sich gegen den starken Angriff der Odenwälder die komplette Spielzeit sehr schwer, aber dafür war der Angriff der Römerstädter in guter Form und sorgte für viele schöne Tore. Beim 13:13 in der 20. Minute hatte die TuSpo wieder den Ausgleich erzielt und die Partie blieb dann zum Halbzeitpfiff beim 21:21 komplett offen.

Hausherren tonangebend

In der zweiten Hälfte waren die Hausherren zunächst wieder tonangebend und gingen bis zur 38. Minute auch mit 27:24 in Führung. Aber die Obernburger gaben sich nicht geschlagen und wollten ihrem scheidenden Trainer noch zwei Punkte schenken. Spielführer André Göpfert konnte mit zwei Toren in Folge wieder zum 27:27 ausgleichen, aber in den folgenden Minuten verlor die TuSpo nach Nicolas Mohr auch Niklas Geck mit der zweiten Roten Karte. Der wieder gut aufgelegte Linkshänder Tobias Raab erzielte in der 49. Minute dann trotz allem die 31:30-Führung und bis zum 33:33 (49. Minute) hatten die Römerstädter noch die Chance auf die erhofften zwei Punkte. In den letzten zehn Minuten konnte dann Tom Müller nach einem Foul nicht mehr weiterspielen und die HSG kam zu einfachen Toren gegen die häufig dezimierte Gäste-Abwehr.

Nach dem 33:36-Rückstand mussten sich die Obernburger am Ende mit 36:39 geschlagen geben und Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „ Leider haben wir unser letztes Spiel am Ende nach großem Kampf verloren, aber wir können die Saison mit Platz 9 positiv abschließen. Ich freue mich über den Klassenerhalt und wünsche der Tuspo in der kommenden Saison in der Regionalliga alles Gute!“

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein Sieg zuhause zum Rundenabschluss tut gut, auch wenn man mit dem Ergebnis eigentlich nicht so ganz zufrieden sein kann. Absurd – wir werfen 39 Tore und vergeben dazu noch über 30 Angriffe. Das Tempo stimmt, die Genauigkeit nicht, daran müssen wir arbeiten und vor allem unsere Abwehr und unsere Torhüterleistungen steigern. Ich bin guter Dinge, dass uns dies gelingen wird.“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Tobias Raab (8), André Göpfert (6), Moritz Holschuh (5), Tom Müller (4), Jesper Kunkel (4), Peer Kreuzkam (4), Magnus Heinz (2), Nicolas Mohr (2), Thomas Keck (1), Niklas Geck, Meik Diehl

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Gehring, Trautmann; Diesterweg 1, Jajic 5, Büttner 5/1, Günther 2, Szanto, Kunzendorf 6, Giannakopolous 3, Hübscher 4, König 3, Nehrdich 7, Weit 3

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Innerhalb der dritten Handball Liga gibt es einen Wechsel auf Zeit. Vom TV Gelnhausen wird Lasse Georgi zum Ligakonkurrenten HSG Rodgau Nieder-Roden ausgeliehen.

Der 21-jährige Linkshänder wird für ein Jahr das Trikot der HSG tragen und kehrt anschließend in die Barbarossastadt zurück. Darauf verständigten sich Georgi, TVG-Manager Philip Deinet sowie Marco Rhein, Sportlicher Leiter der Baggerseepiraten. Die Leihe unterstreicht zugleich die gewachsene Kooperation beider Vereine.

Trotz der sportlichen Rivalität und hitziger Derbys pflegen die Verantwortlichen beider Klubs ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Deinet und Rhein zeigt Wirkung – auch mit Blick auf die gemeinsame Förderung regionaler Talente wie Georgi. „Wir arbeiten seit Jahren sehr vertrauensvoll mit der HSG Rodgau Nieder-Roden zusammen – insbesondere mit Marco Rhein und Jugendkoordinator Jan Redmann. Umso mehr freuen wir uns, dass Lasse dort eine starke Option erhält, um in einem sehr guten Umfeld seine nächsten Schritte zu gehen“, sagt TVG-Manager Deinet.

Georgi gilt als großes Talent und steht beim TV Gelnhausen noch bis 2028 unter Vertrag. In der laufenden Saison konnte der 1.97 Meter große Rückraumspieler verletzungsbedingt nicht mitwirken, zeigt sich jedoch hochmotiviert, bald wieder ins Training einzusteigen. Auf seiner Position im halbrechten Rückraum ist der TVG mit Benjamin Wörner und Jonas Dambach aktuell gut aufgestellt.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Nieder-Roden. Nach dieser erfolgreichen Saison wäre ich gerne Teil des TVG-Teams geblieben. Aber für meine Entwicklung ist dieser Schritt genau richtig, und ich freue mich auf die neue Herausforderung. Mein Ziel ist es, schnell wieder auf die Platte zurückzukehren und mich im Team weiterzuentwickeln“, sagt Georgi. „Mein Dank gilt Philip Deinet, Sergej Budanow und Matthias Geiger für die Unterstützung sowie Marco Rhein und Christian Sommer von der HSG für ihr Vertrauen – gerade nach meiner langen Verletzung.“

Auch Rhein zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, mit Lasse Georgi einen talentierten Spieler aus der Region gewonnen zu haben – im Rahmen einer Kooperation, die neue Maßstäbe setzt und sich bereits im Jugendbereich bewährt hat. Durch den engen und vertrauensvollen Austausch mit Philip Deinet und Lasse konnte dieser Transfer realisiert werden. Wir wollen Lasse insbesondere nach seiner Verletzung wieder die Möglichkeit geben Spielpraxis zu sammeln und gleichzeitig können wir die entstandene Lücke durch die Handballpause von Henning Schopper schließen.“

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger ergänzt: „Ich bin froh, dass wir diese Lösung gefunden haben. Die Beziehung zu Nieder-Roden ist von großem Vertrauen geprägt. Lasse hat in der Reha alles gegeben und ist auf einem sehr guten Weg. Ich hoffe natürlich, dass er in Nieder-Roden möglichst viel Spielpraxis erhält und die nächsten Schritte seiner Entwicklung macht.“

 

 

Das Bild von Lasse hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga gibt es zum Rundenende noch einmal ein Derby, wenn die HSG Bieberau/Modau die TuSpo Obernburg am Samstag um 19 Uhr daheim empfängt. Für die Hausherren geht es um Platz drei, vier oder fünf – je nachdem, wie das Spiel ausgeht. Für die Gäste, die mit Platz neun im sicheren Mittelfeld stehen, geht es darum, sich den Derbysieg zu holen und mit einem Erfolg die Runde abzuschließen. Der Klassenerhalt ist gesichert, so dass Obernburg ohne Druck spielen kann.

HSG-Trainer Thomas Weber hat mit Robin Büttner, Robin Hübscher, Dennis Weit oder Kevin Kunzendorf starke Akteure in seinen Reihen. Hinzu kommen zwei gute Torhüter. Generell verfügt die HSG über einen starken Angriff mit viel Tempospiel, ist körperlich präsent, so dass die TuSpo locker aufspielen kann. Im Hinspiel setzte es eine 30:37-Niederlage.

Verabschiedungen wird es in Bieberau auch geben. Fünf Spieler werden den Verein verlassen. Nach dem Spiel gegen Obernburg geht es für die HSG in die Sommerpause, ehe Trainer Thomas Weber ab 16. Juni mit individuellem Training beginnt und ab dem 07. Juli geht es ins Mannschaftstraining.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern ließ Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH mit der Freistellung des Trainers Jan Siewert aufhorchen. Heute verkündete der Verein bereits eine Lösung. Bis zum Saisonende wird das Trainer-Duo Thomas Kleine und Milorad Pekovic in den Endspurt der Saison gehen. Damit wurden zwei “Kleeblatt-Kenner” installiert – wie der Verein bekannt gab.

Der Fürther Aufstiegskapitän von 2012, Thomas Kleine, der insgesamt 255 Mal für das Kleeblatt aufgelaufen ist, war zuletzt als Co-Trainer bei Hannover 96 aktiv und wird die Leitung der Spielvereinigung in den letzten Saisonspielen übernehmen. Mit ihm nach Fürth kommt Milorad Pekovic, der selbst 90 Mal das Kleeblatt-Trikot trug und bei seiner letzten Trainerstation in seinem Heimatland Montenegro die Meisterschaft holte.  

Ohne zu Zögern zugesagt

„Wir sind sehr froh, dass die beiden ohne Zögern zugesagt haben. Tommy und Peko sind schon damals für das Kleeblatt durch dick und dünn gegangen, kennen das Umfeld und vor allem auch die Liga. Sie haben als Spieler genau das verkörpert, was wir jetzt im Saisonendspurt brauchen und werden das auch von der Mannschaft einfordern“, erklärt Sportdirektor Stephan Fürstner. 

Thomas Kleine stand bis vor Kurzem noch als Co-Trainer an der Seitenlinie von Hannover 96, zuvor war er bei Huddersfield Town und jahrelang bei Fortuna Düsseldorf, wo er die meisten Spiele an der Seite von Friedhelm Funkel arbeitete. Er sagt: „Als der Anruf kam, musste ich nicht überlegen. Das Kleeblatt ist ein bedeutender Teil in meinem Leben gewesen. Deshalb will ich hier jetzt auch mit anpacken. Wir sind uns alle der Herausforderung bewusst, aber wir haben es selbst in der Hand und da werden wir jetzt alle Energie reinstecken, um dem Verein, der Stadt, den Fans und uns selbst gerecht zu werden.“ 

Milorad Pekovic, der es auf über 300 Einsätze in der 1. und 2. Bundesliga gebracht hat, war zuletzt Cheftrainer bei FK Decic Tuzi (Montenegro) und holte mit dem Klub den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Der ebenfalls 47-Jährige schließt sich Kleine an und bestätigt: „Ich habe das Kleeblatt immer verfolgt und kenne hier im Verein noch einige. Das wird Tommy und mir den Einstieg leicht machen, so dass wir sofort loslegen können. Es geht jetzt darum, volle Power an den Tag zu legen, zu arbeiten und sich dadurch auch wieder eine gewisse Leichtigkeit zurückzuholen. Wir müssen jetzt alle, auf und neben dem Platz und auf den Tribünen an einem Strang ziehen. Dieser Zusammenhalt hat das Kleeblatt schon immer ausgezeichnet und das brauchen wir auch jetzt.“ 

Das Trainerduo hat einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben und wird vom bisherigen Trainerteam unterstützt.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Kurz bevor die deutsche Eishockey Nationalmannschaft zum WM Spielort nach Dänemark flog, haben die Männer von Bundestrainer Harold Kreis die Generalprobe zur Eishockey-WM verloren. Vor ausverkaufter Kulisse mit 12.300 Fans im PSD Bank Dome in Düsseldorf endete die Partie gegen die USA mit 2:5 (0:1, 0:2, 2:2). Doppel-Torschütze für das DEB-Team war Justin Schütz. Es war das erste Länderspiel in der Landeshauptstadt seit 1986 und der erste internationale Vergleich im PSD Bank Dome, der auch Spielort der WM 2027 sein wird.

Bei der kommenden WM 2025 in Dänemark und Schweden wird Verteidiger Moritz Seider die Nationalmannschaft als Kapitän anführen. Bereits beim Spiel gegen die USA trug er das “C” auf dem Trikot.

Nationalmannschaft traf heute am WM-Spielort in Dänemark ein 

Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft stand am heutigen Montag die Anreise nach Dänemark auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis wird am frühen Nachmittag am WM-Spielort in Herning erwartet. Dort steht am kommenden Samstag, den 10. Mai, das erste Vorrunden-Spiel für die DEB-Auswahl auf dem Programm. Gegner ist das Team aus Ungarn (Spielbeginn 16:20 Uhr). Einen Tag später geht es gegen Kasachstan (16:20 Uhr).

25 Nationalspieler und der Coaching- und Team-Staff haben die Reise angetreten, die deutsche Kabine am WM-Spielort ist bereits eingerichtet und bereit für die Ankunft der Mannschaft. Am Dienstag steht das erste Eistraining auf der Tages-Agenda, weitere Einheiten folgen dann bis Ende der Woche, um sich auf den WM-Start gegen das ungarische Team vorzubereiten.  

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Wir hatten bereits vor der Maßnahme in Düsseldorf besprochen, dass Phillip Sinn diese Woche nochmal bei uns bleibt, um weitere Erfahrungen zu sammeln auf dem Nationalmannschafts-Niveau. Insofern gab es jetzt keine größeren Entscheidungen zu treffen, wie in den vergangenen Wochen, als wir unseren Kader von Phase zu Phase verändert haben. Wir freuen uns auf die Reise nach Dänemark und nehmen jede Menge Erkenntnisse aus der WM-Vorbereitung mit im Gepäck. Wir haben nochmal einige intensive Trainingstage vor dem WM-Start vor uns, die wir nutzen werden, an den taktischen Details zu arbeiten.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast äußerte sich wie folgt: „Wir bedanken uns bei unserem Organisationsteam und den vielen Helfern an den Standorten für eine gelungene WM-Vorbereitung. Gerade auch der positive Zuschauerzuspruch bei unseren Vorbereitungs-Heimspielen hat uns gestärkt. Jetzt werden wir die Tage in Herning nutzen, um uns optimal auf den WM-Start vorzubereiten. Das gilt für die Mannschaft wie unseren Staff, die die fünf Tage bis zu unserem Auftakt gegen Ungarn nutzen werden, um an den vielen kleinen Details zu arbeiten. Wir sind gut vorbereitet auf unsere WM-Reise und freuen uns auf die deutschen Fans, die uns vor Ort hoffentlich lautstark unterstützen werden.“

 

WM-Spielplan 2025 der Eishockey-Nationalmannschaft

 

10.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn

 

11.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Kasachstan

 

13.05.2025 | 16:20 Uhr | Norwegen – Deutschland

 

15.05.2025 | 16:20 Uhr | Schweiz – Deutschland

 

17.05.2025 | 12:20 Uhr | USA – Deutschland

 

19.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Tschechien

 

20.05.2025 | 20:20 Uhr | Deutschland – Dänemark

 

Das Bild hat uns

“DEB / City-Press GmbH“

zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit acht Spieltagen ist Fußball Zweitligist Spielvereinigung Greuther Fürth sieglos und steht derzeit auf Platz 14 der Tabelle. Nach dem 0:1 bei Hertha BSC Berlin hat der Verein die Reißleine gezogen und am Tag nach der Niederlage Trainer Jan Siewert freigestellt.

Sportdirektor Stephan Fürstner sagte: „Wir haben uns zu dieser schweren Entscheidung entschlossen, um der Mannschaft im Endspurt der Saison einen neuen Impuls zu geben. Jan hat in den letzten Monaten sehr viel Energie bei uns reingesteckt und maßgeblich dabei mitgeholfen, dass wir den Klassenerhalt in der eigenen Hand haben. Leider ist es uns aber in den letzten Wochen nicht gelungen den letzten Schritt zu gehen. Wir danken Jan für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft von Herzen alles Gute.“ 

Jan Siewert: „Ich bin weiter davon überzeugt, dass das Kleeblatt die Klasse halten wird und drücke Mannschaft, Staff und allen drumherum dafür die Daumen.“ 

Die Spielvereinigung regelt aktuell die Nachfolge und wird zeitnah darüber informieren – so stand es in der Mitteilung des Vereins.

Jan Siewert war erst im November Nachfolger von Interimstrainer Leonhard Haas geworden, der nur vier Spiele im Amt und Würden war. Zuvor hatte sich das Kleeblatt von Trainer Alexander Zorniger und Sportchef Rachid Azzouzi getrennt.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt das “Vier-Punkte-Spiel” gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke verdient gewinnen. Mit dem 33:27 (15:13)-Erfolg erkämpfte sich der TVG einen immens wichtigen Sieg und sammelte Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der TVG steht derzeit auf Platz 13 und hat 27:33 Punkte auf dem Konto, der TuS N-Lübbecke steht auf dem 16. Rang mit 26:34 Zählern.

Beiden Mannschaften war die Nervosität anzumerken und vor allem in der Anfangsphase passierten viele Fehler auf beiden Seiten. Ohne Stefan Salger, der ab Donnerstag in Katar auflaufen wird (siehe eigenen Artikel) und ohne Kuno Schauer musste das Team von Trainer Andrè Lohrbach antreten. Um es vorweg zu nehmen: Garant für diesen Erfolg war eine deutliche Steigerung in der Abwehr sowie ein bärenstarker Julian Buchele im Tor, der bereits von Beginn an zu einem starken Rückhalt für sein Team avancierte.

Von den Gästen unterlief Falk Kolodziej sofort nach Anpfiff ein technischer Fehler, dann erhielt sein Teamkollege Sven Wesseling eine gelbe Karte, wenige Sekunden später bestrafte ihn das Schiedsrichtergespann mit zwei Minuten. Auf der anderen Seite waren es Florian Eisenträger und Connar Battermann, die sich technische Fehler leisteten. In Minute vier erfolgte dann das erste Tor durch Maxim Schalles zum 1:0, Yessine Meddeb, der eine überragende Partie spielte, erhöhte drei Minuten später zum 2:0, bevor Tim Wieling den ersten Treffer für seine Mannschaft erzielte (2:1). Durch Paraden seitens Julian Buchele konnten sich die Hausherren auf 5:2 absetzen. Dann allerdings legten die Gäste einen 3:0-Lauf hin und Alexander Schulze traf zum 5:5 Ausgleich. Yannick Dräger netzte zur ersten und einzigen Führung (6:7) für Lübbecke ein. Der TVG aber zeigte sich von Anfang an gegen die offensive Abwehr des Gegners unbeeindruckt und spielte weiterhin mit viel Leidenschaft, so dass die Gastgeber über Lars Röller und Maxim Schalles wieder die Führung übernahmen. Die Gäste glichen noch zweimal aus, konnten aber eine 15:13-Pausenführung des Gastgebers nicht verhindern.

Fans pushen ihre Mannschaft zum Sieg

Nach dem Pausenpfiff war es der TVG, der mit mehr Power aus der Kabine kam und es war der Mannschaft von Andrè Lohrbach anzumerken, dass sie die Partie auf jeden Fall gewinnen wollten. Connar Battermann und Tobias Buck erhöhten sofort auf 17:13. Die Fans feuerten ihre Mannschaft immer lautstarker an. Beim Stand von 23:20 in der 45. Minute war noch alles offen. Dann aber legten die Hausherren einen 3:0-Lauf hin und erhöhten durch Treffer von Kapitän Patrick Gempp, Julian Buchele – er traf ins leere Tor des Gegners –  und Maxim Schalles auf 26:20. Die wichtigen Punkte schienen greifbar nah. Aber die Gäste gaben nicht nach. Sie benötigten die Punkte ebenso wie der TVG auch. Vier Minuten vor Schluss kamen sie noch einmal auf drei Tore (28:25) heran. Der TV Großwallstadt hingegen gab – angepeitscht von den Rängen – alles und gewann diese Partie am Ende verdient mit 33:27. Die Freude über den Sieg war jedem anzusehen und die Steine, die allen Verantwortlichen vom Herzen purzelten, waren deutlich zu hören.

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte anschließend: “Da war enorm Druck drauf – aber wir haben die Situation souverän gelöst, sind gut ins Spiel gekommen undd waren – bis auf einmal – immer vorne. Wir haben mit vollem Einsatz, voller Leidenschaft gekämpft. Ganz entscheidend dabei war, dass wir nie locker gelassen haben. Unser Torhüter Julian Buchele hat viele Freie weggenommen und war eine sehr gute Stütze. So wie Yessine Meddeb auch, der toll gespielt hat. Aber generell würde ich keinen herausnehmen wollen. Wir haben heute im Kollektiv gut gespielt und jeder hat seinen Part zum Sieg beigetragen.”

Und weiter sagte der TVG-Kapitän: “Wir haben eine top Leistung abgerufen, wurden top gecoacht, von den Rängen top unterstützt. Es hat Spaß gemacht!”

TuS-Spieler Lutz Heiny meinte: “Wir sind fahrig ins Spiel gestartet, haben gleich einige Chancen liegen gelassen. In Summe waren die technischen Fehler und die ungenutzten Chancen zu viel. Wir müssen das Spiel schnell abhaken.”

 

 

Das Bild von Maxim Schalles hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am gestrigen Sonntagnachmittag ging das 40. Tennis-Turnier auf der Anlage des TV Aschaffenburg, der Brass Cup 2025, zu Ende und es gab einen neuen Sieger. Marko Topo vom TC BW Neuss holte sich bei der 40. Auflage den Pott. Die zahlreichen Zuschauer sahen – wie die ganze Woche über – Tennis auf hohem Niveau und brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Auch das Wetter spielte heuer mit, so dass Turnierdirektor Theo Ostheimer ein positives Fazit ziehen konnte. Auch Oberschiedsrichter Thomas Dreher hatte wenig Arbeit, denn die Spiele verliefen allesamt recht reibungslos ab.

Dieses Jahr gab es keine große Überraschungen, denn am Ende standen die Nummer eins der Setzliste, Patrick Zahraj vom TC Wolfsberg Pforzheim (Nr. 10 der deutschen Rangliste) und Marko Topo aus Neuss, an zwei gesetzt und DR 16, im Endspiel.

Die Spieler aus der Region, wie Ben Ostheimer vom austragenden Verein, musste Julius Hell (TC Pforzheim) ebenso den Vortritt lassen wie Oscar Sommer (TVA), der gegen Niklas Niggemann (TC Hiltrup) verlor. Tom Sickenberger, der für Wiesbaden spielt und aus Hösbach kommt, verlor gegen Bengt Reinhard vom TC Sprendlingen nach großem Kampf im dritten Satz. Jakob Cadonau (TVA) musste erkrankt absagen.

Unser Bild zeigt von links: Walter Haun, Regionalvorsitzender, Theo Ostheimer, Turnierdirektor, Patrick Zahraj, 2. Sieger, Marko Topo, Gewinner, Jürgen Herzing, OB Stadt Aschaffenburg

Patrick Zahraj rollte das Feld “von oben” auf, hatte enge Spiele dabei, musste aber – bis aufs Halbfinale nie in den dritten Satz. Erst Yannik Kelm (TC Bad Vilbel, Nr. 13 der Setzliste) brachte ihn ins Schwitzen. Aber mit 1:6, 6:3 und 7:6 setzte sich Zahraj durch.

Auch Marko Topo gab keinen Satz auf dem Weg ins Finale ab, räumte gar Kai Lemstra (Nr. 3 Setzliste, Schießgraben Augsburg) deutlich aus dem Weg. Damit standen die Topgesetzten im Finale, was Turnierdirektor Theo Ostheimer freute: “Schön, dass wir das Finale in dieser Topbesetzung durchführen konnten”. Im ersten Satz sah es nach einer klaren Angelegenheit für Topo aus (4:1). Doch sein Gegner glich aus, ehe sich Topo mit Ruhe und Übersicht den ersten Satz holte (6:4). Auch im zweiten Satz konnte der spätere Sieger immer eine Schippe drauflegen, so dass letztlich auch dieser Satz mit 6:3 an Topo ging. Für ihn war es das erste Preisgeldturnier in Deutschland. “Es war super hier. Ich bin sehr glücklich, wie die ganze Woche gelaufen ist”, sagte er anschließend. Jürgen Herzing, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg fand ebenso lobende Worte wie Walter Haun, Regionalvorsitzender Tennisregion Nordbayern.

 

 

Die Bilder hat uns Christian Dietershagen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Alle Ergebnisse unter:

btv.liga.nu

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Kirchzell krönte seine überragende Saisonleistung als Aufsteiger mit einem starken Auswärtsauftritt bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Mit 37:33 (19:16) kamen die Jungs der Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz aus Dutenhofen zurück, festigten mit diesem Erfolg ihren tollen sechsten Platz und gewannen das letzte Spiel der Saison. Trainer Alex Hauptmann war begeistert von der Art, wie seine Jungs “noch einmal Gas gaben und vor allem – 36 Pluspunkte als Aufsteiger sind schon ein Brett!”. Damit können die beiden Coaches hocherhobenen Hauptes ihr Amt ihrem Nachfolger Povilas Babarskas übergeben.

Am Anfang hatte die HSG die Nase vorn und führte in der 15. Minute mit 9:6. Der TVK nahm die Auszeit, stellte noch einmal die Abwehr nach – und es kam die Wende. Alex Hauptmann wechselte seinen Torhüter. Für Tobias Jörg kam Joshua Löffelmann. 10:10 stand es in der 19. Minute und Joshua Osifo gelang das 11:10, Ievgen Zhuk per Strafwurf das 12:10. So ging es weiter und bis zur Pause hatte sich der TVK einen Drei-Tore-Vorsprung herausgespielt.

Kampfbetont ging es weiter

Die mitgereisten TVK-Fans sahen auch nach dem Wechsel eine Kirchzeller Mannschaft, die einen Sieg für ihre scheidenden Trainer herausspielen wollte. Was letztlich ja auch passierte. Die Gäste kamen mit der 3-2-1-Deckung der Hausherren ganz gut zurecht. Auch als die HSG auf 6-0 zurückwechselte, hatte der TVK keine Probleme. Einzig Dreh- und Angelpunkt der HSG, Lukas Gümbel (10 Tore), bekamen sie nicht in den Griff. Alex Hauptmann: “Er ist einfach bockstark.” Trotzdem zogen die Gäste auf 22:17 (37.) davon und Jannik Wolf markierte das 26:20 (42.). Zwischenzeitlich stand Paul Büchler bei den Odenwäldern zwischen den Pfosten, ehe Tobias Jörg wieder zurück kam. Die HSG war nicht gewillt, klein beizugeben, warf alles in die Waagschale und war beim 25:27 (46.) wieder dabei. Die Gäste zogen den grünen Karton und schnell stand es 30:26. Nun war die HSG mit einer Auszeit dran. 28:30 und 30:32 stand es in der Folge. Doch Tim Häufglöckner zog geschickt die Fäden und seine Mitspieler ließen sich nicht beirren. Er selbst, Antonio Schnellbacher und wieder Tim Häufglöckner machten mit dem 37:33 den Sack zu. “Die Stimmung war sehr gut und ich finde, dass die Fans ein gutes Spiel zu sehen bekamen. Auch wenn wir zwei, drei Bälle zu viel weggeworfen haben 🙂 Danke an unsere mitgereisten Zuschauer, die uns – wie die ganze Saison über – so super unterstützt haben”, sagte Alex Hauptmann anschließend. Für ihn war dieser Abschluss der Saison so richtig nach seinem Geschmack und er konnte zufrieden einen Strick über sein Trainer-Dasein (zunächst einmal) machen…

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga kam es bei der TuSpo Obernburg zu einem wahren Torspektakel und auch im Spiel der Bieberauer gab es Tore satt.

Torspektakel gegen Holzheim

Zum Abschluss einer schwierigen Saison verabschiedete sich die TuSpo Obernburg mit einem 40:38 (21:15)-Erfolg nach einem engagierten Auftritt mit einem Heimsieg gegen die TUS Holzheim von ihren zahlreichen Fans und beendet die Saison mindestens auf Platz neun. Nach einem guten Start gegen den Tabellenletzten lagen die Gastgeber nach sieben Minuten bereits mit 5:2 in Führung dank eines überragenden Tobias Raab, der bis dahin schon vier Tore erzielte hatte. Aber die abstiegsbedrohten Gäste kämpften sich im Laufe der ersten Hälfte besser ins Spiel und hatten beim 7:6 nach 14 Minuten wieder aufgeschlossen. Der erneut stark agierende TuSpo-Torhüter Jonathan Bausch verhinderte in dieser Phase mehrfach den Ausgleich und der Angriff der Römerstädter drückte mit viel Tempo weiter aufs Gas. Beim 16:11 fünf Minuten vor der Pause war die TuSpo-Führung wieder deutlicher ausgebaut und mit einem 21:15 wurden in diesem torreichen Spiel nach 30 Minuten die Seiten gewechselt.

Hausherren kamen ins Rollen

Nach der Halbzeitpause kamen die Hausherren mit tollem Tempospiel gleich wieder ins Rollen und führten nach 38 Minuten bereits mit 27:19. Leider ließ die TuSpo-Abwehr in der zweiten Halbzeit merklich nach und erlaubte den nicht aufgebenden Gästen viele einfache Tore. Doch immer wieder Torhüter Jonathan Bausch und der nicht zu bremsende Linkshänder Tobias Raab, der insgesamt 13 Tore erzielte, sorgten bis zur 45. Minute beim 29:25 weiter für einen beruhigenden Vorsprung. Doch Holzheim gab sich immer noch nicht geschlagen und die TuSpo-Abwehr gab den Gästen in den letzten 15 Minuten noch einmal die Chance auf einen Punktgewinn. Beim 35:33 fünf Minuten vor Schluss wurde es richtig spannend und erst zwei Tore von Louis Markert sorgten am Ende vor begeisterten Fans für einen 40:38-Sieg im letzten Heimspiel der Saison. Trainer Rudi Frank sagte nach der Partie: „Ich möchte mich bei allen Tuspo-Anhängern und Verantwortlichen bedanken für fünf super Jahre – die TuSpo wird immer einen großen Platz in meinem Herzen haben!“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt, Sandro Friedrich; Tobias Raab (13), Peer Kreuzkam (7/2), Thomas Keck (4), Tom Müller (4), André Göpfert (4), Louis Markert (3), Jesper Kunkel (2), Moritz Holschuh (2), Nicolas Mohr (1), Meik Diehl, Niklas Geck

 

 

80 Tore in Münster

Der designierte Meister TSG Münster wollte in seinem vorerst letzten Heimspiel nichts anbrennen lassen und legte von Beginn an ein hohes Tempo an, das die Gäste aber jederzeit mitgingen. So entwickelte sich ein schnelles Handballspiel mit vielen Torszenen auf beiden Seiten, das Münster mit 42:38 (19:15) gewann. Die Hausherren legten vor und führten nach drei Minuten mit 3:0, ehe Bieberau/Modau durch Nisse Nehrdich zum 3:1 traf.

Das Spiel war nun ausgeglichen, Münster war sichtlich bemüht den Vorsprung weiter auszubauen, die Falken hielten aber dagegen und kamen in der 18. Spielminute wieder auf 8:7 heran. Als Kevin Kunzendorf in der 21. Minute zum 11:9 traf, unterbrach Münsters Trainer das Spiel mit einer Auszeit, um die aufkommenden Falken zu stoppen und um sein Team wieder neu ein zu stellen. Dies gelang bedingt, denn bis zur 24. Spielminute konnten die Falken den zwei Tore Abstand (13:11) halten. Zur Halbzeit stand es 19:15 und bis dahin hatte Münsters Alleinunterhalter Patrick Weber bereits neun Treffer erzielt.

Starke TSG-Anfangsphase

Halbzeit zwei begann mit zehn starken Minuten Münsters, die ihnen in der 41. Minute die erste Sieben-Tore-Führung (26:19) brachte. Jetzt reagierte Gäste Trainer Thomas Weber und nahm in der 43. Minute eine Auszeit. Zur Überraschung Münsters stellten die Falken ihre Abwehr auf eine offene Manndeckung um, die Wirkung zeigte. Münster wurde unsicher, verlor einige Bälle im Angriff und ermöglichte den Gästen aus dem Odenwald in der 53. Minute durch Florian König auf zwei Tore heran zu kommen. Das Spiel war wieder offen, nach weiteren zwei Minuten stand es 38:36, ehe sich kleine Konzentrationsschwächen durch die intensive Spielweise bei den Falken zeigten und Münster wieder auf fünf Tore Abstand (41:36 – 58. Minute) erhöhte. Das Spiel war gelaufen und der offene Schlagabtausch zweier Regionalliga Spitzenteams endete mit einem glücklichen, aber verdienten TSG-Sieg.

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Wir haben heute wirklich alles gegeben, ließen aber im Angriff einige Torchancen ungenutzt liegen. Das rächt sich im Spielverlauf und spiegelt sich letztlich im Ergebnis wider. Der Kampf war gut und das Tempo enorm auf beiden Seiten.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Mika Trautmann; Diesterweg, Jajic 5, Büttner 1, Günther, Lubar, Kunzendorf 10, Hübscher 7, König 6, Nehrdich 8, Giannakopolous, Weit 1