Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, musste der TV Gelnhausen beim Longericher SC Köln eine knappe Niederlage hinnehmen und die HSG Hanau unterlag in Krefeld.

 

TV Gelnhausen-Fans feiern trotz Niederlage in Köln  

Am Ende stand zwar eine ärgerliche 31:32 (13:15)-Niederlage zu Buche, doch einmal mehr durfte sich der Handball in Gelnhausen als Gewinner fühlen. Rund 100 Fans begleiteten die Mannschaft des TV Gelnhausen zum Spitzenspiel nach Köln und sorgten in der mit 400 Zuschauern ausverkauften Sporthalle beim Tabellendritten Longericher SC für pure Heimspiel-Atmosphäre. Zwar mussten die Barbarossastädter gegen die Kölner erneut eine Niederlage hinnehmen, dennoch konnte sich die junge Gelnhäuser Mannschaft in einem hochklassigen Spiel von der bitteren Heimniederlage in der Hinrunde (25:40) rehabilitieren.

Damit ist der Longericher SC die einzige Mannschaft, die den TVG in dieser Saison zwei Mal bezwingen konnte. Mit 44:6 Punkten bleibt der TVG aber souverän auf dem zweiten Tabellenplatz und hat weiterhin einen deutlichen Vorsprung vor dem Dritten aus Longerich (38:12). Für Köln war der Sieg im Kampf um den Platz im DHB-Pokal wichtig, da sie angeblich aber nicht zur Aufstiegsrunde gemeldet haben, kann der TVG für die Playoffs planen.

Umso mehr kann man vor dem Auftritt der Gelnhäuser nur den Hut ziehen, die ersatzgeschwächt ihrem Albtraum-Gegner 60 Minuten lang einen riesigen Fight lieferten. Während Longerich auf eine volle Kapelle setzen konnte, fehlten beim TVG die Langzeitverletzten Lasse Georgi (Schulterverletzung), Leon David (Bänderriss) und Max Bechert (Meniskusverletzung). Zudem musste Torhüter Alexander Bechert mit muskulären Problemen passen. Daniel Drozdz kehrte nach seinem U21-Nationalmannschaftslehrgang zurück und bildete mit Juniorentorhüter Noah Pilgrim das Torhüter-Gespann.

Trotz der Niederlage zeigte sich Cheftrainer Matthias Geiger zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Natürlich wollten wir das Spiel heute unbedingt gewinnen, aber die Jungs haben alles gegeben. Für mich war wichtig, dass wir eine klare Leistungssteigerung zur Vorwoche hatten. Die Jungs wollten die Dinge, die wir im Training erarbeitet haben, mit aller Gewalt umsetzen.“

Nach Abpfiff feierten die mitgereisten Fans ihr Team minutenlang und zollten der starken Leistung großen Respekt – eine Szene, die an das Hinspiel erinnerte, als die TVG-Anhänger die Mannschaft trotz der damaligen deutlichen Heimniederlage mit Standing Ovations verabschiedeten. „Was unsere Anhänger heute abgeliefert haben, war überragend. Sie haben ein Drittel der Halle gefüllt und von der ersten bis zur letzten Minute eine unglaubliche Stimmung gemacht. Es hat sich angefühlt wie ein Heimspiel. Diese Unterstützung war in so einem schweren Spiel enorm wichtig“, sagte Geiger.

Und so muss dem TVG mit Blick auf die Aufstiegsrunde nicht bange sein. Wer auswärts bei einem enorm starken Gegner eine solche Leistung abliefert, darf sich auf die kommenden Herausforderungen freuen. Zumal die Unterstützung der Fans von Mal zu Mal größer wird und auch eine Auswärtsniederlage zum gefühlten Triumphzug wird.

Zuächst gab es leichte Vorteile für den TV Gelnhausen. Jonas Dambach, mit sieben Treffern bester Werfer der Barbarossastädter, zeigte sich von Beginn an in Torlaune. Der TVG legte in der Anfangsphase stets vor, doch Longerich fand mit seinen Topscorern Jonas Kämper (8 Tore) und Lukas Martin Schulz (7 Tore) immer wieder Antworten, so dass sich Gelnhausen nicht entscheidend absetzen konnte.

Nach 15 Minuten kippte die Partie und der Longericher SC konnte seinerseits in Führung gehen. In der 21. Minute verhinderte Torhüter Daniel Drozdz mit zwei herausragenden Paraden in Folge nach Ballverlusten seines Teams beim Stand von 8:10 einen Drei-Tore-Rückstand und hielt sein Team in Schlagdistanz. Mit einem knappen 13:15-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

LSC baute Führung aus

Direkt nach Wiederanpfiff baute der Longericher SC seine Führung erstmals auf drei Tore aus (16:13). Doch der TVG zeigte große Moral und kämpfte sich Stück für Stück zurück. In der 43. Minute erzielte Felix Reinhardt den Ausgleich zum 21:21. Zwei Minuten später bot sich dem TVG die große Chance, das Spiel in eine entscheidende Richtung zu lenken: Nach zwei Zeitstrafen gegen Longerich spielte die Geiger-Sieben in doppelter Überzahl. Jonathan Malolepszy verwandelte den fälligen Siebenmeter zur 22:21-Führung, doch während der restlichen Überzahlphase unterliefen dem TVG zu viele Fehler und Longerich glich nach eigener Unterzahl wieder aus. Bis zur 55. Minute blieb die Partie völlig offen (27:27). Dann folgte eine kritische Phase. Während Longerich eiskalt abschloss, scheiterte der TVG am gegnerischen Keeper Roman Babic oder warf den Ball über das Tor. So setzten sich die Hausherren zwei Minuten vor Schluss auf 30:27 ab.

Nachdem Malolepszy per Siebenmeter auf 28:30 verkürzte, stellte das Gelnhäuser Team für die restliche Zeit auf offensive Manndeckung um, womit sie die Longericher vor eine Herausforderung stellten. Die Barbarossastädter konnten weiter aufholen und Silas Altwein brachte den TVG 37 Sekunden vor Schluss auf 30:31 heran. Doch Longerich fand erneut eine Lücke und traf durch Lennart Niehaus zum entscheidenden 32:30. Den Schlusspunkt setzte Malolepszy mit einem weiteren Siebenmeter zum 31:32-Endstand nach Ablauf der Spielzeit.

Zwar haderte Cheftrainer Geiger nach dem Spiel mit der ein oder anderen Aktion, dennoch war der Coach zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Wichtig sei nun, aus den gemachten Fehlern zu lernen: „In solchen Topspielen kann jeder Fehler teuer werden. Aber die Mannschaft hat direkt nach dem Spiel erkannt, woran wir arbeiten müssen und das ist ein gutes Zeichen.“

 

Hanau unterliegt in Krefeld

Etwas aus Krefeld mitzunehmen, das ist in dieser Saison 2024/25 noch keiner Mannschaft gelungen. Auch die HSG Hanau scheiterte am Samstagabend an dieser Aufgabe und ging mit 27:38 (12:20) gegen die spielstarken „Eagles“ der HSG Krefeld Niederrhein leer aus. Schämen mussten sich die Grimmstädter aber keineswegs, denn Bergold, Ritter & Co. hielten vor großartiger Kulisse phasenweise gut mit und machten mit hohem kämpferischem Einsatz viel Werbung in eigener Sache für den anstehenden Saisonendspurt.

„Glückwunsch an Krefeld zum verdienten Sieg und für diese tolle Kulisse. Ein besonderes Dankeschön geht natürlich auch an unseren Blauen Block, der extra für dieses Spiel eine Fanfahrt organisiert hat“, sagte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Ende der Partie. Das 50-köpfige Hanauer Fanlager war in der mit über 1000 Zuschauern besetzten Krefelder Glockenspitzhalle lautstark zu hören und unterstützte das junge HSG-Team 60 Minuten lang mit viel Engagement.

Während Krefeld mit den beiden Punkten die sichere Qualifikation für die Aufstiegsrunde eintütete, belegt Hanau mit 26:24 Zählern weiterhin den achten Rang. Dabei war die HSG nach zuletzt drei Siegen in Serie und der Rückkehr von zahlreichen Leistungsträgern, durchaus mit Ambitionen in das Spiel gegen den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter gegangen. Zwar musste Geist wieder auf Julian Fulda auf Linksaußen verzichten, dafür kehrte aber Rückraumspieler Cedric Schiefer nach einwöchiger Pause zurück auf die Platte.

Die erste Viertelstunde machten die Hessen in Krefeld auch ein richtig gutes Spiel und gingen sogar durch Treffer von David Rivic und Jan-Eric Ritter mit 2:1 (4. Minute) in Führung. Durch konsequentes Abwehrspiel provozierte Hanau einige Fehler der Gastgeber und im Angriff verwandelte HSG-Kapitän Max Bergold seinen Siebenmeter gegen Sven Bartmann sicher zum 3:1 (6.). „Wir wollten natürlich Krefeld gerne ein Bein stellen“, meinte Geist, dessen Team bis zum 7:9 von Luca Braun (16.) an seinem Gegner dran war. „Da sind einige Sachen gut bei uns aufgegangen, aber der Lauf von Krefeld – vom 9:7 bis zum 20:12 zur Halbzeit – war dann für uns dann der Genickbruch.“ Von der Seitenlinie musste der Hanauer Chefcoach mit ansehen, wie die „Eagles“ mit schnellem Umschaltspiel zunächst auf 13:8 (16.) enteilten und Hanau in der Folge den Zugriff auf das Spiel verlor.

Hanau gab alles

Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Hanau weiter gegen seinen übermächtigen Gegner, hatte nun aber mit seiner offensiven 6:0-Deckung einige Möglichkeiten für die schnelle zweite Welle. Schiefer, Rivic und Bergold warfen alles nach vorne und spielten ihre Angriffe auf den Punkt. Ein Abpraller landete bei Paul Hüttmann, der von Rechtsaußen das 19:25 (38.) einwarf, ehe Schiefer am Neunmeter hochstieg und den Ball links oben in den Winkel nagelte – 20:25 (39.). Nils Schröder und erneut Schiefer brachten die Grimmstädter beim 24:27 (42.) wieder auf drei Tore heran. „Ich muss meine Mannschaft wirklich loben“, bemerkte Geist später. „Es spricht für sich, dass sie es geschafft hat, von diesem hohen Halbzeitrückstand wieder auf 24:27 heranzukommen. Damit haben wir Krefeld noch einmal kurz zum Nachdenken gebracht.“

Der Spitzenreiter schüttelte sich kurz, ließ dann aber noch einmal sein Spielvermögen aufblitzen und kam beim 32:25 (52.) zum vorentscheidenden Treffer. „Natürlich hat Krefeld das mit seiner ganzen Klasse hinten raus besser gemacht als wir“, so Geist. „Uns haben dann etwas die Körner und auch die Kraft gefehlt. Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber die Qualität von Krefeld sucht in der Staffel eben ihresgleichen.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga gewann die TuSpo Obernburg mit einer überragenden Leistung gegen die ESG Gensungen-Felsberg und die HSG Bieberau/Modau ließ gegen Nieder-Roden ebenfalls nichts anbrennen.

Überragende Leistung gegen Gensungen-Felsberg

Nach der schwachen Leistung und der Niederlage am vergangenen Wochenende in Kleenheim wollte die TuSpo im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten ESG Gensungen-Felsberg eine Reaktion zeigen. Dies ist mit dem 40:32 (23:17)-Erfolg auch gelungen.

Vom Anpfiff an merkten die zahlreichen Zuschauer in der Valentin-Ballmann-Halle, dass die Mannschaft von Trainer Rudi Frank mit dem richtigen Matchplan (z. B. 5:1-Abwehr) gut eingestellt und top motiviert war. In den ersten Minuten waren beide Abwehrreihen noch nicht richtig wach und nach zehn Minuten lagen die körperlich klar überlegenen Gäste mit 10:9 in Führung. Aber die Römerstädter hatten in diesem Spiel „ein Ass im Ärmel“, denn Trainer Frank schickte zu diesem Zeitpunkt den Torhüter der TuSpo-Männer III, Sandro Friedrich, ins Tor und der Routinier zeigte von Anfang an, dass er nichts verlernt hatte. Die TuSpo übernahm mit starkem Tempospiel jetzt die dominierende Rolle in dieser Partie und lag nach 20 Minuten bereits mit 17:14 vorne. Immer wieder fanden besonders die überragenden Tobias Raab, André Göpfert und Thomas Keck Lücken in der Abwehr der in Bestbesetzung angetretenen Edertalern und nach 30 Minuten war die TuSpo vor den Augen der begeisterten Fans mit 23:17 in Führung.

Gastgeber hielten Vorsprung

Nach der Halbzeitpause konnten die Gastgeber ihren Vorsprung halten, auch wenn die Gäste noch einmal alles versuchten, um das Spiel zu drehen. Aber immer wieder war Keeper Sandro Friedrich „im Weg“ und vernagelte seinen Kasten. Nach 40 Minuten nahm Gensungen beim 27:22 noch einmal eine Auszeit und versuchte jetzt mit einer offenen Deckung das Blatt noch zu wenden. Doch die Römerstädter hatten immer wieder gute Lösungen parat und bauten ihren Vorsprung mit Power-Handball sogar noch aus. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als Linkshänder Tobias Raab mit zwei Toren in Folge in der 51. Minute auf 36:27 erhöhte und der Tabellenzweite endgültig geschlagen war. In der letzten Spielminute setzte Kapitän André Göpfert mit seinem achten Tor zum 40:32 noch das „Sahnehäubchen auf die Torte“ und die Obernburger feierten mit einer überragenden Leistung einen völlig unerwarteten Heimsieg.

Trainer Rudi Frank war total begeistert und sagte nach dem Spiel: „Wir hatten zwar gehofft diese Punkte zu holen, aber diese Leistung und dieses Ergebnis ist nicht zu erwarten gewesen. Aber jetzt dürfen wir keinen Zentimeter zurückfahren und am nächsten Wochenende in Offenbach-Bürgel mit der gleichen Leidenschaft versuchen die Punkte zu holen.“

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Sandro Friedrich; Tobias Raab (11), André Göpfert (8), Thomas Keck (7), Peer Kreuzkam (6/3), Tom Müller (3), Jesper Kunkel (1), Magnus Heinz (1), Louis Markert (1), Niklas Geck (1), Felix Roos (1), Moritz Holschuh

 

 

HSG Bieberau/Modau mit souveränem Auftritt

Nach zuletzt wackeligen Auftritten, wollte die HSG Bieberau/Modau ihren Fans wieder einmal ein besseres Spiel zeigen und vor allem ihr Heimspiel im Derby gegen Nieder-Roden gewinnen. Das gelang ihnen mit 35:27 (17:15) souverän und abgeklärt und am Ende auch in der Höhe absolut verdient.

Das Spiel begann zunächst zäh und keine der beiden Mannschaften konnte sich einen größeren Vorteil erspielen. Nach 14 Spielminuten stand es 7:7, ehe Bieberau/Modau mit 10:7 in Führung gehen konnte und – das sei vorweggenommen – die Führung bis zum Spielende nicht mehr abgab. Die Gäste mühten sich und ließen sich auch zunächst nicht abschütteln, aber die Falken legten immer wieder vor. Zur Halbzeit stand es 17:15.

Mika Trautmann starker Rückhalt

Falken-Trainer Thomas Weber bewies wieder einmal mit der Einwechselung von A Junioren-Torhüter Mika Trautmann ein glückliches Händchen, der seiner Mannschaft durch gute Paraden mehr Sicherheit verlieh und mit dafür sorgte, dass Nieder-Roden auf Distanz blieb. Als er dann noch in der Folge zwei Siebenmeter parierte und selbst mit einem Distanzwurf zum 29:24 in der 53. Minute traf, war der Widerstand bei Nieder-Roden gebrochen, die Falken drehten ordentlich auf und kamen durch eine Trefferserie von Robin Büttner, Robin Hübscher und Kevin Kunzendorf zum 32:24 in der 56. Spielminute. Die offensive Abwehr der Gäste spielte ihnen dabei in die Karten, nutzten dies gnadenlos aus und kamen sogar durch Florian König zu einer Neun-Tore-Führung (34:25) in der 57. Spielminute.

Trainer Thomas Weber sagte: „Ein auch in der Höhe verdienter Sieg meiner Mannschaft, der aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und vor allem in der Schlussviertelstunde zustande kam. Mika Trautmann verlieh uns wieder Sicherheit und motivierte mit der guten Leistung seine Vorderleute. Ich hatte vor dem Spiel Kopf, Kampf und Verstand von meiner Mannschaft gefordert, das haben sie größtenteils verinnerlicht und Nieder-Roden keine Chance gelassen.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Trautmann; Diesterweg, Jajic, Büttner 8/2, Günther, Lubar 2, Kunzendorf 6/2, Hübscher 5, König 2, Nehrdich 5, Giannakopoulos , Weit 6

 

 

Das Bild von Mika Trautmann hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau hat den Vertrag mit Leistungsträger Cedric Schiefer um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Das gab der Verein bekannt. Der hochgewachsene linke Rückraum-Akteur gehört in dieser Saison zu den torgefährlichsten Spielern der Grimmstädter in der dritten Liga. Bereits seit seiner Zeit in den HSG-Jugendmannschaften ist der heute 22-Jährige ein fester Bestandteil des Vereins und überzeugte in den vergangenen beiden Spielzeiten nicht nur mit reichlich Torhunger und Einsatzwillen, sondern auch durch seine Vielseitigkeit.

„Cedric hat sich bei uns in den letzten Saisons wirklich zu einem der wichtigsten Führungsspieler im Team entwickelt“, meint HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist. „Wir sind alle sehr froh, dass wir ihn ein weiteres Jahr bei uns halten können. Er ist ein unglaublich variabler Spielertyp, der wichtige Rollen in unserem Angriff- und Abwehrspiel ausfüllt.“

Zu Beginn seiner Drittliga-Karriere bei der HSG noch mit Defiziten bei der eigenen Physis, arbeitete Schiefer in den vergangenen Jahren hart für seinen Erfolg, legte dabei nicht nur an Muskelkraft zu, sondern übernahm auch mehr und mehr wichtige Aufgaben als Leader und Antreiber im Kader der Blau-Weißen. Im Dezember 2023 schnupperte er per Zweitspielrecht sogar kurzzeitig Zweitligaluft beim TV Großwallstadt und machte auch dort auf sich aufmerksam.

„Ich freue mich und bin dankbar auch in der nächsten Saison das Trikot der HSG weiter tragen zu dürfen“, betont Cedric Schiefer. „Ich fühle mich bei der HSG Hanau und ihrem Umfeld extrem wohl. Mir gefällt die Philosophie des Vereins, die ich selber vom Jugend- bis in den Männerbereich leben durfte und auch weiterhin leben darf. Über die letzten Jahre hinweg konnte ich mir einen Standpunkt in der 1. Mannschaft aufbauen, auf den ich unfassbar stolz bin. Mit Erfolgen für den Verein möchte ich diesen gerne weiter festigen.“

Die Fans des Hanauer Blauen Blocks schätzen den emotionalen Charakter des 1.98 Meter großen Rückraumschützen mit der Nummer 27, der in der Vorsaison gerade in der Crunchtime oft zur Hochform auflief und den einen oder anderen entscheidenden Treffer erzielte. Vor allem im Angriff ist Schiefer dabei nur selten zu bändigen. In der laufenden Saison 2024/25 kommt er erneut auf starke 132 Tore in 24 Spielen. Aber auch in der Abwehr kann sich sein Coach auf ihn verlassen, denn der 22-Jährige ist sich nicht zu schade auch einmal dorthin zu gehen, wo es wehtut.

Cedric Schiefer spielt seit der B-Jugend für die HSG Hanau und rückte im zweiten Jahr als A-Jugendlicher in den Perspektivkader der Grimmstädter vor. Über Einsatzzeiten in der zweiten Mannschaft erkämpfte sich der Rückraumspieler zur Saison 2022/23 einen festen Platz im Drittliga-Kader. Vor seiner Zeit in Hanau spielte Schiefer für Bergen-Enkheim, Petterweil, Oberursel und Wallau-Massenheim.

 

Das Archivbild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Neben den schon bekanntgegebenen externen Neuzugängen, die nächstes Jahr den Kader des Handball Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden verstärken sollen, wurde vom Sportlichen Leiter der HSG, Marco Rhein, auch im Bereich des Trainerteams Nägel mit Köpfen gemacht. So wird Christian Sommer weiterhin das Ruder an Bord der Baggerseepiraten fest in der Hand halten und die Verantwortung für das Drittliga-Team weiter übernehmen. Der 37-Jährige, der seit Anfang des Jahres mit großer Energie die Rodgauer Handballer von der Seitenlinie aus betreut, war die Wunschlösung der HSG-Verantwortlichen. Umso größer ist die Erleichterung, dass er ohne Zögern zugesagt und seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat. „Jeder kann sehen, welchen positiven Einfluss Christian auf das Team hat. Ich war von Anfang an überzeugt davon, dass das passt. Er ist ein Eigengewächs und für unsere Vereinsstruktur die Optimalbesetzung“, so Rhein.

Sommer selbst zeigte sich ebenfalls hoch zufrieden mit der Entscheidung: „Es macht trotz der hohen Belastung unfassbar viel Spaß, mit den Jungs zu arbeiten. Ich sehe uns noch nicht am Ende der sportlichen Entwicklung und brenne darauf, die nächste Generation junger Spieler im Leistungshandball zu integrieren.“

Neben Sommer wird auch Andi Knaf weiterhin als Co-Trainer fungieren. Der Sportwissenschaftler geht dann in seine insgesamt schon zehnte Saison und wird gleichzeitig seine Doppelfunktion als B-Jugendtrainer beibehalten.

 

Das Archibild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Freitagabend trifft Handball Zweitligist TV Großwallstadt in der Ischelandhalle auf den VfL Eintracht Hagen. Der 15. der Tabelle hatte lange einen Abstiegsplatz inne, konnte aber in den vergangenen zwei Partien überzeugen und vier Punkte sammeln. Der 32:23-Heimerfolg gegen TuSEM Essen war schon eine Machtdemonstration, mit dem 24:36-Sieg in Dresden setzte die Mannschaft um Trainer Pavel Prokopec dann aber ein Ausrufezeichen. Auch in Minden verloren die Hagener denkbar knapp mit 24:25.  Mit diesem Selbstvertrauen werden die Jungs von Pavel Prokopec in die heutige Partie gehen. Doch der Coach weiß auch: „Es wird nicht immer so laufen. Einen Automatismus gibt es dafür nicht.“ Und er weiß, dass der TVG “inzwischen einen anderen Stil spielt. Aber wir haben uns darauf vorbereitet.”

Großwallstadt mit Rückenwind

Doch auch die Gäste brauchen sich nicht zu verstecken, haben sie doch im letzten Spiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt und sie haben mit einem ersatzgeschwächten Kader einen wichtigen 24:23-Heimerfolg erzielt. TVG-Kapitän Patrick Gempp, der seinen Infekt auskuriert hat und nun wieder mit von der Partie ist, sagt: “Hagen spielt seit ein paar Wochen eine entweder 5-1 oder 3-2-1-Abwehr und ist damit sehr erfolgreich. Wir werden alles geben müssen, um dort erfolgreich zu sein.”

Das Hinspiel gewann der TVG mit 28:26. Damals stand noch Co-Trainer Povilas Babarskas an der Seitenlinie und für Pavel Prokopec war es das erste Spiel in Hagen.

TVG-Trainer Andrè Lohrbach hat sich den Gegner genau angeschaut und meint: “Die guten Leistungen von Hagen sind wenig überraschend, spielen sie doch in letzter Zeit eine offensive Abwehr, kassieren wenig Gegentore und haben in Pascal Bochmann einen starken Torhüter. Wir sind dort klarer Außenseiter. Aber das ist okay für uns. Wir müssen schauen, dass wir das Spiel gewinnen.”

Max Horner ist nach seiner Verletzung noch nicht ganz fit und Dymtro Redkyn leidet unter einem Infekt. Ansonsten sind außer den drei Langzeitverletzten alle mit an Bord.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Kirchzell in der Miltenberger Sporthalle um 19.30 Uhr den TV Korschenbroich. Die abstiegsbedrohten Gäste stehen derzeit auf Platz 15 der Tabelle und haben bisher erst 10:38 Punkte gesammelt. Das Hinspiel gewannen die Kirchzeller mit 38:31.

Doch mittlerweile hat sich die Korschenbroicher Mannschaft gefunden, enorm gesteigert und gute Lösungen gefunden, so dass Kirchzells Trainer Alex Hauptmann sagt: “Unser nächster Gegner hat in den letzten Spielen gut performt, hat in Haßloch gewonnen und gegen Gelnhausen einen Punkt geholt. Sie sind also keinesfalls zu unterschätzen.” Was bedeutet das für die Hausherren? “Wir müssen und wollen gewinnen. Das heißt für uns, dass wir von Anfang an Gas geben müssen, um auf der Zielgerade keine unnötigen Punkte mehr zu verlieren. Vor allem müssen wir ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen.”

Die Gäste können sich auf Henrik Schiffmann, Jan Magnus König, Max Zimmermann oder Ben Büscher verlassen. Für Kapitän Jan Blank und Co. kommt also eine Aufgabe zu, die sie gut lösen wollen, denn nach zuletzt einer Niederlage und einem Unentschieden wollen die Kirchzeller wieder einen Sieg einfahren.

Etwas Gutes gibt es schon vorab. Antonio Schnellbacher, der schnelle Außen der Kirchzeller, hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Tolle Neuigkeiten hat Handball Zweitligist TV Großwallstadt zu vermelden.

Der ehemalige Bundesliga-Spieler der Großwallstädter, Lars Spieß, wird neuer Co-Trainer und Torhüter-Trainer Thomas Bolling hat seinen Vertrag um eine weitere Saison verlängert.

Mit Lars Spieß kehrt ein bekanntes Gesicht zurück zum TV Großwallstadt. Der 30-Jährige hat einen Vertrag als Co-Trainer beim TV Großwallstadt für die kommende Spielzeit unterschrieben. Der bisherige Co-Trainer Povilas Babarskas wird ab der nächsten Runde den Drittligisten TV Kirchzell trainieren.

Ausgebildet in der Akademie des TV Großwallstadt

Lars Spieß blickt auf eine lange Historie beim TV Großwallstadt zurück. Ausgebildet in der TVG Junioren Akademie e.V., wo er 2011 mit der B-Jugend den deutschen Meistertitel holte, kehrte er nach Stationen in Lohr und Rimpar 2016 zum TV Großwallstadt zurück. Nach fünf Jahren bei den Blau-Weißen verabschiedete er sich nach der Saison 2020/21 Richtung dritte Liga, um den Fokus mehr auf den beruflichen Werdegang zu legen.

Spieß stieg in Nieder-Roden in das Trainergeschäft ein

Spieß streifte sich für eine Saison das Trikot der MSG Groß-Bieberau/Modau über, wechselte nach seiner Spielerkarriere zur HSG Rodgau Nieder-Roden, wo er zur Saison 2023/24 das Traineramt der A-Jugend in der Jugend-Bundesliga übernahm. Beim TV Großwallstadt wird Spieß zur kommenden Spielzeit nun Co-Trainer neben Chefcoach André Lohrbach.

Michael Spatz glücklich über Rückkehr von Lars Spieß

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich sehr, dass er seinen ehemaligen Weggefährten davon überzeugen konnte, nach Großwallstadt zurückzukehren: „Lars und ich sind in den letzten Jahren immer im regen Austausch gewesen. Nachdem bekannt wurde, dass Povilas Babarskas zur nächsten Saison zum TV Kirchzell wechseln würde, habe ich sofort das Gespräch mit Lars gesucht. Ich bin sehr glücklich, dass er trotz seiner beruflichen Verpflichtungen sich dafür entschieden hat, diese Position zu übernehmen.“

Lohrbach und Spieß freuen sich auf Zusammenarbeit

Ebenso zufrieden zeigt sich André Lohrbach über seinen neuen C-Trainer: „Ich freue mich sehr, dass Lars sich dazu entschieden hat, uns ab der nächsten Saison zu unterstützen. In den Gesprächen hat sich sehr schnell gezeigt, dass wir menschlich und handballerisch auf einer Wellenlänge sind. Ich bin mir sicher, dass wir es gemeinsam schaffen werden, die Mannschaft weiterzuentwickeln.“

Und auch Lars Spieß selbst freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin dankbar über die Chance, die mir der TVG bietet, Erfahrungen im Profihandball als Co-Trainer sammeln zu können. Die Gespräche mit Michael Spatz und André Lohrbach waren von Anfang an sehr positiv und auf einer Wellenlänge, weshalb ich glaube, dass das eine sehr gute Zeit in gewohnter Umgebung wird. Natürlich freue ich mich auch darauf, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.“

Thomas Bolling verlängert um eine weitere Saison

Weiterhin zum Trainerteam gehören wird Thomas Bolling. Der 40-Jährige hat im Juli 2024 das Amt des Torhüter-Trainers beim TV Großwallstadt übernommen und seinen Vertrag nun um eine weitere Spielzeit verlängert.

 

Das Bild, das Andrè Lohrbach, Lars Spieß und Michael Spatz zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau hat Rechtsaußen Sebastian Hein einen Perspektivspieler für zwei Jahre an sich gebunden. Das gab der Verein nun bekannt. Ab der kommenden Saison stattet die HSG Sebastian Hein mit einem Drittliga-Vertrag aus. Das neue Arbeitspapier des 18-jährigen Rechtsaußenspieler läuft bis zum 30. Juni 2027. Mit starken Leistungen in der laufenden Saison 2024/25 machte das Nachwuchstalent unlängst auf sich aufmerksam und lieferte viele überzeugende Argumente für einen langfristigen Verbleib im Drittliga-Team der Hanauer.

„Es ist natürlich klasse, dass wieder ein junger und talentierter Spieler den Sprung aus unserer Jugendarbeit bis in die 3. Liga geschafft hat“, freut sich Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Sebastian hat in dieser Spielzeit immer wieder bewiesen, welches Potenzial in ihm schlummert. Wir sind froh, dass er auch die nächsten beiden Jahre für uns spielen wird.“

Bereits seit der F-Jugend spielt Sebastian Hein für die HSG Hanau Handball. Obwohl ihn in dieser Saison bereits zwei Verletzungen kurzfristig aus der Bahn warfen, arbeitete Hein in der 1. Männermannschaft hart für seinen Erfolg und erkämpfte sich ein ums andere Mal Einsatzzeiten im Drittligateam. Der stetige Wechsel zwischen der A-Jugend, der 2. Männermannschaft und dem Drittligakader macht dem 1,84 Meter großen Außenspieler dabei nichts aus, ganz im Gegenteil: Hein lässt kein Training aus und will sich weiterentwickeln.

„Sebastian ein sehr fleißiger Spieler, der sich zu einhundert Prozent mit der HSG Hanau identifiziert“, meint HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist. „Er wollte auch unbedingt bei uns bleiben und seinen Weg in Hanau weitergehen. Ich freue mich sehr, dass er seine weiteren Entwicklungsschritte bei uns machen wird. Er hat unglaubliches großes Potenzial, ist wissbegierig und in jedem Training mit dabei.“

Der gebürtige Russe, der in der Hanauer Weststadt lebt, teilt sich seine Position mit Paul Hüttmann. Bereits 13 Mal kam er in dieser Saison in der dritten Liga zum Einsatz. Dabei glänzte der Linkshänder vor allem mit seiner Schnelligkeit und der Durchsetzungskraft gegen vermeintlich physisch stärkere Gegner. Wenn beim Gegner langsam die Kräfte nachlassen, wirft sein Coach meistens ihn in die Partie – denjenigen, der mit seiner Ausdauer die Sprintduelle in der Schlussphase gewinnen kann.

„Ich habe früh verstanden, dass Talent alleine nicht reicht. Wer wirklich erfolgreich sein will, muss dazu bereit sein, immer wieder an seine Grenzen zu gehen“, sagt Sebastian Hein. „Disziplin bedeutet für mich, jeden Tag alles zu geben, nicht nur an Spieltagen, sondern auch im Training, im Kraftraum und in den Momenten, in denen keiner zuschaut. Es sind die kleinen, unscheinbaren Dinge, die am Ende den Unterschied machen. Ich will diesen Weg konsequent weitergehen, mich weiterentwickeln und die nächsten zwei Saisons bei der HSG Hanau zeigen, dass sich harte Arbeit auszahlt.“

25 Drittliga-Treffer steuerte Hein in 2024/25 bislang für die Grimmstädter bei, darunter zwei extrem wichtige: Ende Oktober netzte er im Derby gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden das Tor zum Unentschieden ein und auch am 23. Spieltag sorgte sein entscheidender Treffer für den Derbysieg über die „Baggerseepiraten“ aus Rodgau. Bei den Anhängern des Hanauer Blauen Blocks ist der Youngster längst angekommen, im Drittligateam hat er sich seinen Platz erkämpft. Nun will er zwei weitere Jahre bleiben und im Sommer sein Fachabitur in Hanau ablegen.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden bekanntgab, gibt es einen weiteren Neuzugang. Mit Nico Planken können die Baggerseepiraten den dritten externen Neuzugang für die kommende Saison begrüßen. Der 21-jährige Rechtshänder kommt vom EHV Aue und unterschrieb einen Vertrag bis 2027. Aktuell ist der Student hauptsächlich im Einsatz für das Auer Juniorteam in der Regionalliga, konnte aber bereits Erfahrungen in der zweiten und dritten Liga mit dem erzgebirgischen Traditionsverein sammeln. Mit 91 Toren in 15 Spielen steht er unter den Top 15 Torschützen der Regionalliga Mitteldeutschland. Die Verpflichtung wurde möglich, da sich Nico für einen Masterstudiengang in Frankfurt einschreiben wird.

Der sportliche Leiter der HSG, Marco Rhein, freut sich schon jetzt auf den Neuzugang: „Mit Nico konnten wir einen jungen talentierten und motivierten Spieler verpflichten, der aktuell in der Regionalliga mit konstant guten Leistungen überzeugt und bei uns den nächsten Schritt in Richtung 3. Liga gehen will. Er kann auf Rückraum links und Mitte eingesetzt werden, was uns in der kommenden Saison weitere Möglichkeiten schaffen wird.“

Nico Planken sagt über seinen Wechsel: „Ich freue mich ab Sommer auf eine neue Herausforderung und den nächsten Schritt in meiner Handballkarriere. Sowohl die Gespräche mit den Verantwortlichen, als auch der persönliche Eindruck der Mannschaft haben mich schnell begeistert. Ich bin davon überzeugt, dass insbesondere die Spielweise des Teams mit meinem Stil gut zusammen passen wird.“

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die TuSpo Obernburg am Samstag den Tabellenzweiten ESG Gensungen/Felsberg. Die HSG Bieberau/Modau hat die HSG Rodgau Nieder-Roden II zu Gast.

 

Große Aufgabe wartet auf die TuSpo

Mit der ESG Gensungen/Felsberg kommt am Samstag ein dicker Brocken in die Obernburger Valentin-Ballmann-Halle. Der aktuelle Tabellenzweite (27:13 Punkte) wird den Tabellenführer aus Münster nicht mehr von der Spitze verdrängen können, aber die Nordhessen wollen ihren zweiten Platz verteidigen und werden sicher keinem Gegner die Punkte schenken. Im Hinspiel unterlag die TuSpo gegen die Mannschaft von Trainer Fynn Welch ersatzgeschwächt deutlich mit 22:36 und auch in der letzten Saison gab es zwei Niederlagen für die Römerstädter.

Bei den körperlich sehr starken Edertalern ragen besonders der aktuelle Top-Torschütze der Regionalliga Vince Schmidt (136 Tore in 20 Spielen), der flinke Linksaußen Teja Sonnenschein sowie Torhüter Lukas Voß heraus. Die TuSpo hat aber bereits im Heimspiel der Saison 2023/2024 bis kurz vor Schluss gegen den hohen Favoriten gut mithalten können und wird jetzt sicher mit viel Selbstvertrauen und großer Leidenschaft ähnlich wie im letzten Heimspiel gegen Hüttenberg II versuchen den starken Gästen ein Bein zu stellen.

 

Groß-Bieberau auf Punkte aus

Die HSG Bieberau/Modau hat zuletzt zweimal in Folge verloren. Zunächst im Heimspiel gegen Gensungen und dann auswärts in Offenbach. Beide Male war die HSG nicht chancenlos, scheiterte aber in beiden Spielen an der katastrophalen Angriffsleistung mit überdurchschnittlich vielen Fehlern. Die Niederlagen und vor allem wie sie zustande kamen, sorgte bei den Fans und im Umfeld für Unverständnis und so hoffen alle, dass gegen Nieder-Roden wieder eine andere Mannschaft zu sehen sein wird.

Das wird auch dringend von Nöten sein, denn die Gäste stehen auf dem vorletzten Platz und befinden sich im Abstiegskampf. Da wird jeder Punkt gebraucht und entsprechend wird Nieder-Roden alles daran setzen, die angeschlagenen Falken zu bezwingen. Nieder-Roden baut auf einen doppelten Trainerwechsel. Letzte Woche wurden Andrè Seitz und Felix Hain freigestellt und Jan Redmann soll es zusammen mit Andreas Knaf richten. Das gelang ihnen im Spiel gegen den Mitkonkurrenten Holzheim zuletzt noch nicht, da mussten sie sich zuhause mit 28:31 geschlagen geben. Die Gastgeber werden aber sicher auf eine motivierte Mannschaft treffen, die nicht so einfach zu bezwingen sein wird. Trainer Thomas Weber sagt: „Wir müssen unsere Konzentration erheblich steigern und unsere Fehler im Angriffsspiel maximal reduzieren. Dazu muss die Abwehr konsequent zugreifen und schnell auf den Beinen sein. Nieder-Roden lauert auf Fehler und wird dies brutal mit Gegenstoßtoren bestrafen.“