Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann Hanau souverän gegen Kirchzell. Gelnhausen brachte die Punkte aus der Fremde mit nach Hause. 

 

 

Abwehrbollwerk führt Hanau zum Sieg gegen Kirchzell

Die HSG Hanau hat beim 36:26 (19:11)-Erfolg gegen den TV Kirchzell dem dezimierten Gegner die Grenzen aufgezeigt und überzeugte vor allem in der Abwehr. Mit den zwei Punkten und dem dritten Sieg in Serie sprang Hanau mit nun 26:12 Punkten auf Platz vier der Staffel.

„Meine Mannschaft hat heute vom Start weg eine Leistung gezeigt, die wirklich aller Ehren wert war“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spieleende. „Das war ein Statement von uns in der Abwehr, im Verbund mit einer starken Torhüterleistung.“ Auch das Hinspiel gegen den TV Kirchzell hatte Hanau mit seinem routinierten Abwehrspiel im vergangenen September für sich entschieden. 

Frühe Weichenstellung durch starke Defensive

Die über 600 Zuschauer in der Main-Kinzig-Halle bekamen eine besonders eindrucksvolle Vorstellung der Hanauer Mannschaft zu sehen, die von der ersten Minute an hellwach in der Abwehr auftrat und ihrem Gegner aus dem Odenwald so kaum Raum zur Entfaltung gaben. Zwar gelang dem TVK das erste Tor der Begegnung, doch spätestens nach einer bärenstarken Parade von Keeper Benedikt Müller und dem anschließenden Tempogegenstoß von HSG-Kapitän Max Bergold zur 4:2-Führung in der sechsten Minute war klar, dass die Grimmstädter unbedingt die beiden Punkte in ihrer Halle behalten wollten. 

In der Folge entwickelte sich eine spannende und temporeiche Partie, in der Hanau im eigenen Umschaltspiel immer wieder erfolgreich seinen schnellen Außenspieler Sebastian Hein einsetzte. Nach einem Ballgewinn von Abwehrkante Dziugas Jusys wurde Hein zum Konter geschickt und traf souverän zum 13:6 (19.). TVK-Coach Povilas Babarskas hatte genug gesehen und nahm den Team-Time-Out. Einen Fuß in die Tür bekam Kirchzell dennoch nicht, obwohl dem Gast auch einige sehenswerte Aktionen gelangen, etwa beim Kempa-Trick von Niklas Ihmer in der 22. Minute zum 8:13. “Wir mussten am Spieltag, also sehr kurzfristig auf unseren Kapitän Tim Häufglöckner verzichten. Das war ein Schock für uns”, sagte TVK-Trainer Povilas Babarskas. Da auch Regisseur Tom Spieß angeschlagen war und Louis Hauptmann ebenfalls – er saß nur als absoluter Notnagel auf der Bank -, wurde es für die Kirchzeller schwer, in Hanau zu bestehen. Die Gäste versuchten es erst mit Ievgen Zhuk auf der Mitte, dann mit dem siebten Feldspieler, doch Hanau blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft. Mit 19:11 ging es in die Pause.

Zweite Hälfte gehörte ebenfalls der HSG

Die Forderung des Hanauer Chefcoachs sollte sich erfüllen, denn seine Jungs behaupteten weiter den hohen Vorsprung und stellten Kirchzell in der Abwehr immer wieder vor schwierige Aufgaben. Schiefer netzte sehenswert zum 21:13 (34.), ehe HSG-Spielmacher Jan-Eric Kleemann – nach erfolgreichem Anspiel von Hein – nun ebenfalls mit einem Kempa-Trick zum 24:16 glänzte. 

Das 30:22 von Cedric Schiefer läutete in der 48. Minute dann nicht nur die Schlussphase ein, sondern auch mehrere Auswechslungen von Spandau, der allen seinen Spielern reichlich Einsatzzeit gewährte. So rückte nicht nur Khan für Müller zwischen die Pfosten und zeichnete sich mit einigen Paraden aus, sondern auch die beiden Youngster im HSG-Team, Malte Just und Ben Scharriär, spielten mit dem hohen Vorsprung im Rücken befreit auf und bedankten sich mit je zwei Treffern zum 36:26-Endstand. Mit dem Abpfiff hallte dann nicht nur das „Derbysieger, Derbysieger“ durch die Main-Kinzig-Halle, während die Kirchzeller enttäuscht waren. Zwar sahen sie im Vorfeld der Partie schon Hanau als den Favoriten, doch wollten sie besser auftreten, als dies der Fall war. “Wir lagen schnell mit fünf, sechs Toren zurück, hatten erst am Sonntag ein schweres Auswärtsspiel. Wir waren nicht komplett, die Trainingswoche lief nicht wie gewünscht. Doch das soll alles nicht als Ausrede gelten. Ich bin überzeugt, dass wir die nächste Zeit wieder andere Spiele abliefern werden”, so TVK-Coach Babarskas. Ihm kommt die Pause gerade gelegen, denn die können seine Spieler nutzen, um sich auszukurieren bzw. zu regenerieren.

 

 

Starker Auftritt von Gelnhausen

 Der TV Gelnhausen hat einen rundum gelungenen Auswärtsauftritt hingelegt. Vor gerade einmal 97 Zuschauern in der Schulberghalle setzten sich die Barbarossastädter bei den Bergischen Panthern mit 39:33 (18:16) durch. Mit nun 32:6 Punkten bleibt der TVG weiterhin Tabellenzweiter.

Der Erfolg in Burscheid basierte vor allem auf einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung. Der TV Gelnhausen agierte über weite Strecken stabil in der Abwehr, zeigte sich im Angriff treffsicher und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Druckphasen der Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. Angeführt von einem starken Alexander Bechert im Tor und einem erneut treffsicheren Kapitän Jonathan Malolepszy legten die Barbarossastädter insbesondere in der zweiten Hälfte entscheidend zu und sicherten sich einen souveränen Auswärtserfolg.

Personell musste Cheftrainer Matthias Geiger erneut auf einige Akteure verzichten. Neben den Langzeitverletzten Leon David (Schulterverletzung) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) fehlten auch Henrik Müller (Zerrung), Torhüter Daniel Drozdz (krank), Jannik Geisler (angeschlagen) sowie Jonas Dambach, der nach der Geburt seines Kindes noch pausierte. Für Drozdz rückte Junioren-Keeper Noah Pilgrim in den Kader.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Die Bergischen Panther legten mehrfach vor, der TVG zog jedoch stets nach. In der Anfangsphase fielen auf beiden Seiten viele Tore, auch weil Gelnhausen nach Gegentreffern immer wieder sein gutes Tempospiel aufzog und über die schnelle Mitte zum Erfolg kam. In der zehnten Minute brachte Fynn Hilb die Gelnhäuser mit dem Treffer zum 8:7 erstmals selbst in Führung. Mit zunehmender Spieldauer kam Torhüter Bechert immer besser in die Partie und hielt mit tollen Paraden seiner Mannschaft immer wieder den Rücken frei. Kapitän Malolepszy übernahm Verantwortung und sorgte dafür, dass der TVG sich Mitte der ersten Spielhälfte etwas absetzte. Drei Treffer in Serie des Spielmachers führten in der 15. Minute zur ersten Drei-Tore-Führung (11:8). Doch die Gastgeber blieben dran. Technische Fehler der Gelnhäuser wurden konsequent bestraft, so dass Sebastian Schön in der 27. Minute sogar zur 16:15-Führung traf. Es sollte allerdings die letzte Führung für die Gastgeber in dieser Partie sein. Kurz vor der Pause gelang es dem TVG wieder Struktur in sein Spiel zu bringen. Tore von Torben Fehl und Benjamin Wörner sorgten für einen Zwei-Tore-Vorsprung, mit dem es beim Stand von 18:16 in die Kabine ging.

TVG setzt Ausrufezeichen

Nach dem Seitenwechsel setzten die Rot-Weißen direkt ein Ausrufezeichen. Durch zwei schnelle Treffer von Silas Altwein erhöhten sie auf 20:16 – erstmals betrug der Vorsprung vier Tore. Diesen Abstand hielten die Barbarossastädter zunächst konstant, ohne sich jedoch weiter abzusetzen. „Man hat gesehen, was für eine Qualität die Bergischen Panther haben. Wir konnten sie zunächst einfach nicht abschütteln“, sagte Geiger nach dem Spiel. Der Knackpunkt folgte in der 43. Minute. Beim Stand von 27:23 parierte Alexander Bechert einen Siebenmeter spektakulär mit dem rechten Fuß – der Auftakt zu seiner stärksten Phase. Zwar kassierte der TVG eine Minute später noch das 24. Gegentor, doch danach war für die Panther kaum noch ein Durchkommen. Bechert fischte Bälle aus allen Winkeln, hielt mehrfach freie Würfe und sorgte mit seiner Präsenz für Sicherheit im gesamten Team.

Gleichzeitig drehte der TVG offensiv richtig auf. Vor allem über die Außenpositionen wurde nun konsequent abgeschlossen. Finn Trinczek und Dmytro Redkyn trafen im Minutentakt, während die Abwehr weiterhin stabil stand. Innerhalb von sieben Minuten legte Gelnhausen einen beeindruckenden 7:0-Lauf hin, den Trinczek in der 51. Minute mit dem Treffer zum 34:24 krönte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. In den letzten zehn Minuten bekam Junioren-Torhüter Noah Pilgrim Einsatzzeit. Zwar konnten die Bergischen Panther den Rückstand in dieser Phase etwas verkürzen, der Auswärtssieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 39:33-Erfolg – kurioserweise exakt das gleiche Ergebnis wie bereits im Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle. „In der zweiten Hälfte haben wir relativ schnell Klarheit geschaffen und haben uns ein kleines Polster erarbeitet. Dadurch konnten wir uns wichtige Punkte gegen einen Gegner sichern, der nicht einfach zu bespielen war“, so Geiger.

 

 

 

 

Das Bild, das Benedikt Müller zeigt, hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey Bund e. V.  in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist die Männer-Mannschaft für das  olympische Eishockeyturnier komplett. Am heutigen Sonntagvormittag sind die noch fehlenden Spieler des Olympia-Kaders am Flughafen in Mailand eingetroffen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten sind alle deutschen NHL-Spieler nun im olympischen Dorf angekommen und haben ihre Zimmer bezogen.

Folgende Spieler komplettieren das Olympia-Aufgebot: Philipp Grubauer (Seattle Kraken), JJ Peterka (Utah Mammoth), Lukas Reichel (Vancouver Canucks), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Joshua Samanski (Edmonton Oilers), Wojciech Stachowiak (Tampa Bay Lightning), Nico Sturm (Minnesota Wild) und Tim Stützle (Ottawa Senators). 
 
Das erste gemeinsame Mannschaftstraining findet am Montagnachmittag in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena statt. Zuvor kommen Spieler und Staff für den Teamfoto-Termin auf dem Eis zusammen. Das erste Spiel auf olympischem Eis bestreiten die deutschen Männer am Donnerstag, den 12. Februar 2026. Zum Auftakt heißt der Gegner Dänemark. Spielbeginn ist um 21:10 Uhr.
 
Stimmen zur Ankunft der deutschen NHL-Spieler
 
Verteidiger Moritz Seider: „Es ist fast schon ein komisches Gefühl, jetzt plötzlich hier in Mailand zu sein. Alles ging schnell und reibungslos mit der Anreise. Wir freuen uns riesig, dass es auch für uns endlich losgeht. Wir haben gerade zum ersten Mal unser Olympia-Outfit anprobiert und haben dann den Teil der Mannschaft getroffen, der schon hier ist. Wir werden ab morgen auf dem Eis gemeinsam Spaß haben, die Dinge einfach halten und clever zusammenspielen.“
 
Stürmer Tim Stützle: „Es sind so viele Eindrücke hier im Olympischen Dorf. Die ersten Momente haben sich tatsächlich etwas surreal angefühlt. Es ist beeindruckend, die vielen Athletinnen und Athleten zu sehen, die hier zusammenwohnen und ihre besten Leistungen zeigen wollen. Es ist ein besonderes Gefühl, jetzt mit den Jungs zusammen zu sein, die man normalerweise dann erst bei einer WM oder nach der Saison trifft. Deshalb freuen wir uns auch schon alle sehr auf das erste gemeinsame Eistraining in der Arena.“
 
 
Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | 21:10 Uhr | Deutschland – Dänemark
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
Das Bild von Leon Draisaitl, der schon die ganze Zeit beim Team ist und die Fahne bei der Eröffnungsfeier getragen hat, hat uns
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach einer tollen Handball EM geht nun in der ersten und zweiten Bundesliga der Alltag wieder weiter. In Liga zwei eröffnet der TV Großwallstadt am Montag die Rückrunde. Um 19.30 Uhr ist in der Elsenfelder Untermainhalle die HSG Nordhorn-Lingen zu Gast.

Das Hinspiel verlor der TVG knapp mit 29:31. Jetzt möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach dem Fünftplatzierten erneut Paroli bieten. Auflaufen werden zwei Teams, die sich personell ein wenig verändert haben. Beim TVG steht mit Leon Nowottny ein dritter Torhüter im Kader, der sich schon sehr auf seinen ersten Einsatz freut. Und auch Neuzugang Ole Klimpke wird das Team von Trainer André Lohrbach vor allem in der Abwehr verstärken. Nicht dabei sein werden Sebastian Trost, Romas Aukstikalnis (beide Kreuzbandverletzung) und Torhüter Stefan Hanemann (Schambeinentzündung). Und auch die HSG Nordhorn-Lingen vermeldete zwei Abgänge nach der Hinrunde. Kreisläufer Mika Sajenev unterschrieb einen Vertrag beim Erstligisten GWD Minden, Linksaußen Maximilian Jaeger hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Unterstützung am Kreis erhält die HSG von Max Potgeter, der in der Winterpause nach Niedersachsen gewechselt ist. 

Jeweils zwei Testspiele in der Vorbereitung

 Beide Vereine haben die Vorbereitung genutzt, um sich optimal auf den Start im Februar vorzubereiten. Der TV Großwallstadt testete gegen die HSG Wetzlar. Diese Partie endete mit einer 35:39-Niederlage. Zu Gast am Untermain war in der vergangenen Woche der norwegische Erstligist Sandnes HK. In diesem Spiel gelang den Unterfranken ein 40:31-Sieg.

Die HSG Nordhorn-Lingen bestritt ebenfalls zwei Vorbereitungsspiele. Gegen H.V. Hurry-Up Zwartemeer gewann die HSG mit 38:20, den Drittligisten OHV Aurich besiegte sie mit 46:31.

Steigerung in Abwehr als erklärtes Ziel

Der TV Großwallstadt hat sich vorgenommen, den Fans in der Rückrunde wieder mehr Heimsiege zu bescheren. Damit dies gegen die HSG Nordhorn-Lingen gelingt, muss vor allem eine Steigerung in der Abwehr her. Im Auge behalten sollte der TVG auf jeden Fall Ex-TVGler Frieder Bandlow, der mit 94 Toren Top-Torschütze der HSG ist. Im Angriff gilt es, Torhüter Kristian van der Merwe zu überwinden. Er führt mit 195 Paraden die Statistik der zweiten Bundesliga an.

 

Das Bild von Axel Skaarnæs hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg einen deutlichen Auswärtssieg eingefahren. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim.

 

Deutlicher Auswärtssieg für Obernburg

Im Auswärtsspiel bei der MSG Körle/Guxhagen kam die TuSpo Obernburg mit einem deutlichen 35:22 (18:11)-Sieg zurück. Dabei musste TuSpo-Coach Philipp Wollbeck in dieser Partie auf André Göpfert und Magnus Heinz verzichten, doch die Römerstädter steckten diese Ausfälle sehr gut weg. Mit Tim Kroth und Lukas Hansen aus der zweiten Mannschaft legten die Gäste einen furiosen Start hin und machten von der ersten Minute an klar, wer an diesem Abend den Ton angeben wollte.

Mit hohem Tempo und viel Entschlossenheit erspielte sich Obernburg früh eine 6:2-Führung (10.). Die Gastgeber reagierten prompt mit einer Auszeit und kämpften sich auf 5:7 heran, doch die Antwort der Römerstädter folgte sofort. Angeführt von einem gut aufgelegten Thomas Keck, der einen echten „Sahnetag“ erwischte, zog die TuSpo das Tempo erneut an. In der 23. Minute erhöhte Keck auf 14:7 und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen. Bis zur Halbzeit blieben die Gäste klar spielbestimmend und gingen mit einer hochverdienten 18:11-Führung in die Kabine.

Obernburg ließ nicht nach

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Römerstädter nicht nach. Mit großer Leidenschaft, viel Spielfreude und einem starken Torhüter Jonathan Bausch im Rücken spielte die TuSpo weiter konsequent nach vorne. In der 38. Minute sorgte das 23:13 für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung und nahm der Partie endgültig die Spannung.

Trotz aller Bemühungen der Gastgeber war der Widerstand nun gebrochen. Die Wollbeck-Crew kombinierte sich mit viel Spielwitz immer wieder sehenswert durch die Abwehr und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Als Thomas Keck in der 54. Minute mit seinem elften Treffer das 31:20 erzielte, war längst klar: dieser Drops war gelutscht! Am Ende feierten die Römerstädter einen eindrucksvollen und auch in dieser Höhe völlig verdienten 35:22-Kantersieg.

Ein sichtlich zufriedener Trainer Philipp Wollbeck fand nach dem Spiel nur lobende Worte: „Die Mannschaft war über 60 Minuten extrem fokussiert und hat das, was wir uns vorgenommen haben, sehr diszipliniert umgesetzt. Der Sieg ist absolut verdient. Ein besonderer Dank gilt auch der Unterstützung aus der zweiten Mannschaft – und Glückwunsch zum Derbysieg gegen Bachgau trotz stark dezimiertem Kader.“

 

 

 

Bieberau/Modau macht sich Stress 

Schwerer als erwartet, tat sich die HSG Bieberau/Modau beim 35:.33 (19:17)-Erfolg gegen Bruchköbel, die stark aufspielten. Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten. Bei Bieberau/Modau konnte Robin Büttner nicht spielen, er knickte im Abschlusstraining um und bei Bruchköbel fehlte Torjäger Dennis Weit aufgrund einer Schulterverletzung. 

Die Gäste spielten im Angriff sehr effektiv und Tim Döhring übernahm die tragende Rolle, war permanent torgefährlich und führte klug Regie. Ganz anders bei den Falken, da spürte man das Fehlen von Büttner gewaltig. Im Angriff längst nicht so variabel und sicher im Abschluss wie zuletzt, taten sie sich schwer. Die Gäste verteidigten sehr geschickt und waren schnell auf den Beinen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel mit wechselnden Führungen, nach zehn Spielminuten führten die Hausherren mit 6:4, in der 16. Spielminute stand es 11:9 für die Gäste. Diese spürten längst, dass der Gegner schwächelte und nutzten immer wieder ihre Chancen. Trotzdem konnte Bieberau/Modau mit viel kämpferischen Einsatz wieder das Heft in die Hand nehmen und in Führung gehen. Zur Halbzeit hieß es 19:17.

HSG behielt die Führung

Aus der Kabine kommend, lief es zunächst etwas besser für die Falken, sie behielten die Führung und konnten in der 46. Spielminute mit fünf Toren zum 28:23 vorlegen. Doch die SG ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich wieder heran und konnte in der 56. Spielminute sogar zum 31:31 ausgleichen. HSG-Trainer Thomas Weber nahm die Auszeit und appellierte an seine Mannschaft die Konzentration nicht zu verlieren und weiter an einen Sieg zu glauben. 

Die Schlussphase wurde enorm spannend, Bruchköbel witterte die mögliche Sensation, ging zweimal in Führung (57. Spielminute 32:31 und 58. Spielminute 33:32), die aber postwendend von den kämpfenden Falken zunächst von Kevin Kunzendorf und dann von Damjan Jajic wieder ausgeglichen wurde. Bei dem Versuch, Jajic am Torwurf zu hindern, musste Bruchköbel eine Zeitstrafe hinnehmen, die lautstark von der Bank reklamiert wurde, was zu einer weiteren Zeitstrafe führte. Jetzt zeigte sich die Cleverness und Routine der Hausherren, ihr Kampf wurde belohnt und so traf Till Schenkel von Rechtsaußen zum 34:33 und David Lubar in der letzten Spielsekunde vom Kreis zum 35:33 Sieg.

HG-Trainer Thomas Weber: „Wir fanden heute wenig Zugriff in der Abwehr und konnten deshalb wenig Tempo nach vorne machen. So stellte sich Stress in unser Spiel ein und darunter litten auch die Abschlüsse. Bruchköbel spielte stark und machte uns das Leben schwer. Am Ende wurde aber unser Kampf und das nicht aufgeben mit einem weiteren Sieg belohnt.“

 

 

Das Bild, das Kevin Kunzendorf zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit Dennis Weit denken kann, spielt er Handball, kommt bezeichnenderweise aus einer Handballer-Familie. Beim jetzigen Regionalligisten TuSpo Obernburg hat der 28-Jährige mit seiner Lieblingssportart angefangen. Danach folgten Stationen wie SG RW Babenhausen, TVG-Junioren-Akademie, TV Großwallstadt zweite Liga, Drittligist TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim zweite Liga, Hannover-Burgwedel, SG Bruchköbel, TV Gelnhausen. Es zog ihn 2020 wieder zum TV Großwallstadt in die zweite Liga zurück, dann kam TV Groß-Umstadt, HSG Bieberau/Modau und seit dieser Saison trägt er nun wieder das Trikot der SG Bruchköbel. Aktuell führt er die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern nach 15 Spielen an.

Vor dem Spiel gegen seinen „alten“ Verein HSG Bieberau/Modau am kommenden Samstag beantwortete uns der Rückraum Shooter ein paar Fragen:

Dennis, warum hat es Dich wieder nach Bruchköbel gezogen?

Dennis:Ich habe den Kontakt zu Bruchköbel nach meinem Weggang 2018 nie abbrechen lassen, verstehe mich auch mit unserem Trainer Tegaday Ramos Nuez sehr gut. Wir haben viele Junge in unserem Team und die SG hat mich auch deshalb als „erfahrenen“ Spieler geholt. Mir gefällt es sehr gut in Bruchköbel und ich fühle mich dort wohl. Mit Bieberau konnte ich keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielen und andere Verein kamen nicht in Frage. Also war es naheliegend, als die Anfrage kam, dass ich nach Bruchköbel gehe.“

Welche Ziele habt Ihr Euch vor der Saison gesteckt?

Dennis: „Unser Ziel war und ist es, so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wir stehen derzeit auf Platz neun der Tabelle, haben 11:19 Punkte, was heißt, dass wir schon noch unsere Punkte holen müssen.“

Du hast Dir neben dem Handball ein zweites Standbein als Personal Trainer aufgebaut. Wie muss ich mir das vorstellen?

Dennis: „Ja, ich habe mich im April 2025 als Personal Trainer selbstständig gemacht, habe meine B-Lizenz erworben. Derzeit arbeite ich in einem Fitness Studio in Aschaffenburg (Fitseveneleven, Anm. d. Red.) als Werksstudent, gebe dort Kurse und auch Einzeltraining. Es macht mir viel Spaß und es ist eine gute Kombination mit dem Handball.“

Am Samstag steht das Spiel gegen die HSG Bieberau/Modau an. Was erwartet Euch in dem Spiel?

Dennis: „Das wird ein hartes Stück Arbeit, denn die HSG ist derzeit in einer sehr guten Form. Wir gehen als Underdog ins Spiel, werden aber auf jeden Fall alles geben und den Gegner so lange es geht ärgern.“

Wie ist es für Dich gegen Deinen ehemaligen Verein zu spielen?

Dennis: „Gegen seinen alten Verein zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Ich freu mich auf jede Menge bekannte Gesichter und muss wahrscheinlich aufpassen, dass ich nicht in die ‚falsche Kabine gehe‘ 🙂

Schade nur, dass ich aufgrund einer Schulter- und Ellbogenverletzung nicht mitspielen kann. Daher kommt mir das freie Faschingswochenende nächste Woche gerade recht. Da habe ich etwas Zeit, mich auszukurieren, um danach meine Mannschaft wieder zu unterstützen.“

 

Wir wünschen Dennis alles Gute und gute Besserung!

 

Das Bild hat uns Dennis zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der Verein für die kommende Saison einen Neuzugang zu verzeichnen. Die Obernburger verstärken sich mit einem jungen Talent aus der Region und bauen damit weiter an der Perspektive ihrer Regionalliga-Mannschaft.

Urs Budde wechselt aus dem Leistungszentrum des TV Großwallstadt in die Römerstadt und unterschreibt dort einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Wir haben Urs schon länger im Blick. Wir glauben, dass der Wechsel nach Obernburg nach seiner Ausbildung bei den TVG-Junioren ihm nun die besten Möglichkeiten für seine Weiterentwicklung eröffnet“, freut sich TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck über die Verpflichtung des 18-Jährigen.

Seine sportliche Laufbahn begann der aus Michelstadt im Odenwald stammende Rückraumspieler in der Jugend der HSG Erbach/Dorf-Erbach. Im Alter von 13 Jahren wagte er dann den Schritt in die Akademie des Zweitligisten TV Großwallstadt und durchlief dort alle weiteren Jugendmannschaften. Nach der aktuellen Saison endet seine Jugendzeit, weshalb nun der perfekte Zeitpunkt für den nächsten Schritt gekommen ist, freut sich der 18-Jährige: „Ich glaube, dass Obernburg der richtige nächste Schritt für mich ist, da ich dort sowohl Erfahrung in der Regionalliga als auch der Oberliga sammeln kann.“

Urs Budde wird bei der Tuspo fester Bestandteil des Regionalliga-Kaders sein, aber darüber hinaus auch für die Oberliga-Vertretung der Römerstädter auflaufen. „Unser Ziel ist es, Urs auf diesem Weg Spielzeit und viele Trainingseinheiten zu garantieren, um eine optimale Weiterentwicklung zu gewährleisten“, fügt Tobias Milde von der sportlichen Leitung der TuSpo Obernburg weiter aus.

In der aktuellen Saison läuft Urs Budde neben der A-Jugend der TVG-Junioren zudem für die Herrenmannschaft seines Heimatvereins, der HSG Erbach/Dorf-Erbach auf, wodurch er bereits die ersten Erfahrungen im Herrenbereich sammeln konnte.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg am Samstag zur MSG Körle/Guxhagen und die HSG Bieberau/Modau empfängt die SG Bürgel.

 

TuSpo gastiert beim Aufsteiger

Die TuSpo Obernburg hat am Samstag um 19 Uhr in Guxhagen einen Gegner vor der Brust, der schwer einzuschätzen ist. Mal läuft es super, mal verliert die MSG deutlich, mal kann sie gar nicht antreten – so wie zuletzt. Trotz allem gilt der Aufsteiger als heimstark, hat sich vor der Saison mit Drittliga-erfahrenen Spielern verstärkt. Trainer Christian Schade hat viele A-Jugend-Spieler von Melsungen im Einsatz, hat mit Björn Prinz im Rückraum oder Magnus Rulff am Kreis sehr gute Akteure. Im Hinspiel musste Obernburg schwer kämpfen, ehe der 33:28-Sieg unter Dach und Fach war. 

Ob Obernburgs Trainer Wollbeck auf seinen kompletten Kader zurück greifen kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass das bevorstehende Spiel ein sehr wichtiges ist, denn es zählt als ein “Vier-Punkte-Spiel.

 

 

 

Erneut Heimspiel für die HSG Bieberau/Modau

Die HSG Bieberau/Modau ist aktuell nicht nur sportlich gut unterwegs, sondern kann auch im personellen Bereich mit Erfolgsmeldungen aufwarten. So stehen bereits drei Neuzugänge für die nächste Saison fest. 

Moritz Klenk (24 Jahre, Allrounder) kommt vom Zweitligisten TV Großwallstadt zurück zu seinem Heimatverein, Leon David (25 Jahre, Kreis) kommt vom Drittligisten TV Gelnhausen und Max Lössl (19 Jahre, Rechtsaußen) kommt von der HSG Odenwald. Einzelheiten zu den Verpflichtungen gibt es in Kürze. Mit zwei weiteren Spielern ist die HSG noch in Verhandlung.

Die Verträge mit Martin Juzbasic, Damjan Jajic, Robin Hübscher, Lasse Trautmann, Mika Trautmann, Max Diesterweg, Thomas Becker, Robin Büttner, Kevin Kunzendorf, Nils Günther, Darren Weber, Matthis Thannscheidt und Philipp Blümel wurden verlängert bzw. sind noch gültig. Thomas Weber bleibt Trainer und Dennis Rybakov Co-Trainer. Mit diesem Kader wollen die Falken die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft voran treiben und mit den Neuzugängen erneut die Qualität anheben. 

Zielstrebig gegen Bruchköbel

Nach dem Derby gegen Groß-Umstadt und dem klaren und deutlichen Sieg, gilt es im nächsten Spiel genauso effizient und zielstrebig aufzutreten. Das wird auch nötig sein, denn der nächste Gegner am Samstag um 19 Uhr heißt Bruchköbel und die benötigen dringend Punkte um nicht weiter abzurutschen. 

Die SG Bruchköbel steht aktuell mit 11:19 Punkten auf Platz neun der Tabelle und muss am Rundenende noch einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgeben. Sie spielen sehr wechselhaft, waren auswärts bereits viermal erfolgreich, zuhause haben sie dagegen erst drei Punkte erspielt. Dabei waren sie aber immerhin gegen die TSG Offenbach/Bürgel erfolgreich. Die Falken sind also gewarnt und dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Im Hinspiel war die HSG 34:23 erfolgreich. Ihr Spiel ist sehr stark auf den Rückraum Shooter Dennis Weit ausgerichtet, der aktuell die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern, knapp vor Kevin Kunzendorf von der HSG mit 133 Toren anführt. Aber auch ihre bewegliche Abwehr mit einem guten Torhüter ist zu beachten. 

HSG-Trainer Thomas Weber: „Gegen Bruchköbel müssen wir wieder kompromisslose Abwehrarbeit liefern und daraus zu unserem Tempospiel kommen. Dabei aber konzentriert nach vorne spielen und unsere Torchancen konsequent ausnutzen.“

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, tritt der TV Kirchzell am heutigen Freitag zum Derby bei der HSG Hanau an. Der TV Gelnhausen ist zu Gast bei den Bergischen Panthern. Die HSG Rodgau Nieder-Roden fährt zu den SGSH Dragons.

 

Hanau empfängt Kirchzell zum Derby

Am heutigen Freitagabend stehen sich die HSG Hanau und der TV Kirchzell in der Main-Kinzig-Halle zum Derby gegenüber. Anwurf ist um 2015 Uhr. Beide Teams heimsten zuletzt Siege ein, von daher gehen beide mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Trotz allem sieht Kirchzells Trainer Povilas Babarskas Hanau in der Favoritenrolle. Beide Mannschaften kennen sich gut, so dass es sicher ein Spiel mit vielen taktischen Raffinessen geben wird.

Die Stimmung in beiden Lagern ist nach den letzten Erfolgen gut, wobei beide ein paar angeschlagene Spieler haben. “Hanau ist sehr stark und super in Form. Sie sind auf jeder Position doppelt und vor allem gleich gut besetzt, haben unterschiedliche Spielertypen und mit Rivic sicher einen der besten Kreisläufer der Liga. Wir wollen versuchen, ihnen das Leben möglichst schwer zu machen. Aber es wird eine schwierige Aufgabe”, sagt Povilas Babarskas. Das letzte Spiel gegen Hanau ging für die Kirchzeller verloren, damals hat Hanau in der Defensive zum Schluss etwas mehr geglänzt und sich den knappen Sieg geholt. Doch der Kirchzeller Coach ist gut gestimmt, wenn er sagt: “Wir sind kein Favorit, aber es ist immer schön, wenn man einen Favoriten gut ärgern kann.”

HSG-Coach Axel Spandau sagt zum Matchplan: “Ich erwarte eine kampfstarke Kirchzeller Mannschaft, die natürlich ein bisschen beflügelt ist durch ihren etwas überraschenden Auswärtssieg in Melsungen. Damit hat nicht jeder gerechnet. Weiter sagt der Hanauer Trainer: „Vor allen Dingen gilt es für uns, ihre Achse aus Mittelmann Tim Häufglöckner, Tom Spieß auf Rückraum links und auf Rückraum rechts Niklas Ihmer zu bekämpfen. Und das im Verbund mit Kreisläufer Jannik Wolf.”

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Auswärtsaufgabe 

Der TV Gelnhausen steht vor der nächsten Herausforderung, denn er gastiert am Sonntag um 17 Uhr in der Schulberghalle in Burscheid bei den Bergischen Panthern. Nach zuletzt starken Auftritten und einem 33:18-Erfolg gegen Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen will der TVG den positiven Trend fortsetzen und auch bei den zehntplatzierten Panthern doppelt punkten, um den zweiten Tabellenplatz in der Süd-West-Staffel zu festigen, den man aktuell mit 30:6 Punkten innehat.

Die Panther rangieren aktuell mit 15:23 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz, doch bereits das Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle hat gezeigt, dass die Mannschaft an einem guten Tag jedem Gegner das Leben schwer machen kann. Zwar setzten sich die Barbarossastädter am Ende mit 39:33 (17:17) durch, doch die Partie war bis in die Schlussphase völlig offen. Erst ein 7:1-Lauf in den letzten acht Minuten sorgte für die Entscheidung. Vor allem Joe Ballmann, der Mittelmann der Panther, stellte die TVG-Abwehr immer wieder vor Probleme und erzielte in diesem Spiel zwölf Treffer.

Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Oelze, der das Team seit Oktober 2024 betreut und selbst auf eine Karriere als Bundesliga-Profi zurückblicken kann, über reichlich Qualität verfügt, haben die Panther in dieser Saison nicht nur gegen den TVG bewiesen. Besonders eindrucksvoll waren die beiden Siege gegen die HSG Hanau: Sowohl das Hinspiel in Hanau (29:25) als auch das Rückspiel im Januar in eigener Halle (34:28) konnten die Panther für sich entscheiden. Danach mussten sie sich allerdings knapp beim Longericher SC Köln mit 31:33 (13:13) geschlagen geben und unterlagen am vergangenen Spieltag der TSG Münster mit 33:39 (13:21). Nach diesen zwei Niederlagen, wollen die Panther nun endlich wieder punkten.

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger warnt daher vor dem Gegner: „Gegen die Panther konnten wir das Hinspiel erst in den letzten Minuten für uns entschieden. Besonders Ballmann ist extrem stark im Eins-gegen-Eins, hat einen sehr gefährlichen Schlagwurf und setzt auch seine Nebenleute immer wieder gut in Szene.“ Außerdem hebt er die Spielweise der Gastgeber hervor: „Die Panther verteidigen sehr körperlich. Das hat uns im Hinspiel phasenweise große Probleme bereitet.“

Für den TVG ist daher klar, wo der Schlüssel zum Erfolg liegen soll. „Wir haben im Hinspiel viel zu viele Gegentore bekommen. Das wollen wir jetzt besser machen“, betont Geiger. „Wir müssen unsere Abwehrarbeit konsequent erledigen, eine kompakte Defensive stellen und Ballmann besser in den Griff bekommen.“

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Rollstuhl Basketball Liga ist die Serie der ING Skywheelers gerissen, denn sie kamen mit einer knappen 50:55-Niederlage aus Hannover zurück. Lest nachfolgend die PM der Frankfurter:

 

Zu Beginn des Spiels saßen für Hannover United 2 Kapitän Luis Conrad (Nummer 4), Leyla Nur Stähler (Nummer 8), Felix Merlin Hansing (Nummer 19), Jakob Krömer (Nummer 22) und Max Dorka auf dem Spielfeld. Auf der gegnerischen Seite waren es Jakob Theis (Nummer 3), Chris Spitz (Nummer 8), Tuva Reinshagen (Nummer 19), Marian Kind (Nummer 20) und Tim Van Raamsdonk (Nummer 28). Die ING Skywheelers reisten mit weniger Spielern als sonst an.

Der erste Korb des Spiels ging an die Gastgeber. Chris Spitz konnte allerdings schnell kontern. In der selben Minute erhöhte Felix Hansing auf 4:2. Jakob Krömer wurde dann in der dritten Minute am Werfen gehindert und bekam so zwei Freiwürfe, er machte beide. Anschließend bekam auch Jakob Theis zwei Freiwürfe zugesprochen. Er verfehlte aber. Marian Kind konnte dann durch einen Assistenten von Chris Spitz punkten. Die nächsten sechs Punkte der Hannoveraner gingen auf das Konto von  Krömer. Die Skywheelers wechselten sich mit dem Punkten ab und konnten jeweils durch Spitz, Van Raamsdonk und Kind treffen. Das Viertel endete 15:11.

Nach einer zwei-minütigen Pause ging es weiter. Van Raamsdonk konnte in der ersten Minute zum 15:13 punkten. Anschließend wurde die gegnerische Nummer 22, Jakob Krömer gefoult. Er erhielt zwei Strafwürfe und machte zwei Punkte. In Minute zwei und drei scorten Chris Spitz und Saskia Zimmermann jeweils einmal. Hansing konnte anschließend durch die Defense der ING Skywheelers navigieren und auf 19 Punkte erhöhen. Den Ausgleich schaffte dann van Raamsdonk. In Kombination mit Raamsdonk scorte danach die Frankfurter Nummer acht, Spielertrainer Chris Spitz. Die nächsten zwei Punkte konnte Luis Conrad für sich beanspruchen. Van Raamsdonk scorte danach dreimal, einmal einen Zweipunkter und danach zwei Freiwürfe. Der eingewechselte Heiko Müllers ergänzte den Punktestand anschließend um einen Korb. Die restlichen Punkte der Halbzeit wurden von den ING Skywheelers gemacht – durch Chris Spitz, Marian Kind und Tim Van Raamsdonk. Dadurch endete die Halbzeit mit einer vorzeitigen Führung der Frankfurter (25:30).

Im dritten Viertel ging es dann wieder ordentlich zur Sache. Jakob Krömer erzielte in den dritten zehn Minuten elf Punkte. Zwei Punkte machte außerdem der 3,0er Luis Conrad. Auf der Seite der Frankfurter punktete in der dritten und siebten Minute Marian Kind. In der siebten Minute scorte außerdem Tuva Reinshagen einen Zwei-Punkter. In Minute neun konnte Spitz glänzen. Und in der letzten Minute wurde Jakob Theis am Wurf gehindert, wodurch er zwei Freiwürfe bekam und beide machte. Kurz vor Schluss punktete er dann nochmal. Damit endete das dritte Viertel zugunsten der ING Skywheelers mit 38:42.

In den letzten zehn Minuten ging es nochmal rund. Van Raamsdonk erhöhte direkt in der ersten Spielminute des Viertels auf einen sechs-Punkte-Abstand. Jakob Krömer und Max Dorka holten in diesem Viertel allerdings auch nochmal alles raus und scorten in Kombination gleich mehrmals. Auch die Frankfurter hatten einige Chancen, konnten durch die Defense von Hannover United 2 aber nicht alle nutzen. Je näher das Spiel gen Ende rückte, desto physischer wurde es. In der achten Minute wurde Jakob Theis gefoult und erhielt zwei Freiwürfe, Davon machte er einen. Dadurch verkürzte er den Spielstand auf 50:48. Daraufhin punkteten Dorka und Krömer jeweils einmal. Kurz danach landete Tuva Reinshagen nochmal einen Korb für die Frankfurter. Dorka bekam in der neunten Minute nochmal zwei Freiwürfe, versenkte aber keinen der beiden. Auch Heiko Müller bekam zwei Freiwürfe zugesprochen, weil er am Wurf gehindert wurde, machte aber nur den ersten. Das Spiel endete durch diese letzte Aktion mit 55:50.

Frankfurts Spielertrainer Chris Spitz sagt zu der Niederlage: „Leider haben wir es heute nicht geschafft Jakob Krömer zu stoppen, der die Hannoveraner komplett getragen hat. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft die eine tolle Leistung trotz der Ausfälle von Thilo, Fabian und Shahpoor gezeigt.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg zuhause eine Niederlage gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim hinnehmen. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim gegen Groß-Umstadt.

 

Niederlage im ersten Heimspiel des Jahres

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres empfing die TuSpo Obernburg die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim und musste eine 28:32 (12:14)-Niederlage hinnehmen. Nach knappen Rückständen in der Anfangsphase fand das Team von Trainer Philipp Wollbeck zunehmend besser ins Spiel und ging nach acht Minuten beim 6:5 erstmals in Führung. Bereits in der ersten Halbzeit – und auch nach dem Seitenwechsel – hatten die Gastgeber immer wieder Probleme mit den starken Außenspielern der Gäste. Dennoch lag die TuSpo auch nach 20 Minuten mit 11:9 voll im Soll. In den letzten zehn Minuten vor der Pause folgte allerdings eine Schwächephase. Die Hausherren blieben ohne eigenen Treffer, während die „Ländches-Crew“ vier schnelle Tore in Serie erzielte. So ging es mit einem knappen 12:14-Rückstand in die Kabinen.

Noch alles offen

Nach ausgeglichenen ersten 30 Minuten war für die zweite Hälfte weiter alles offen und nach dem Seitenwechsel versuchten die Römerstädter, den Rückstand schnell auszugleichen. Beim 16:20 nach 37 Minuten betrug dieser aber bereits vier Tore. Vor allem das sehr diszipliniert gespielte 7-gegen-6 der Gäste bereitete den Obernburgern zunehmend Schwierigkeiten. Spätestens beim 21:27 in der 49. Minute schwanden die Hoffnungen auf einen Heimsieg deutlich. Zwar konnten die starken Jesper Kunkel und Tom Müller mit ihren Treffern noch einmal verkürzen, am Ende mussten sich die Obernburger  jedoch mit 28:32 geschlagen geben.

Trainer Philipp Wollbeck resümierte nach der Partie: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, hatten aber in der zweiten Halbzeit große Probleme mit dem Überzahlspiel von Breckenheim und haben insgesamt zu viele einfache Fehler gemacht. Das hat uns am Ende die Punkte gekostet.“

 

 

 

 Bieberau mit klarem Derby-Erfolg

 

 

Falken HSG Bieberau/Modau – TV Groß-Umstadt 36:21 (17:9)

Derby – dieses Mal mit klarem Sieger 

Obwohl das Hinspiel gegen den TV Groß-Umstadt erst vor wenigen Wochen stattfand, war auch beim Rückspiel in Groß-Bieberau die Halle wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Das Südhessen-Derby ging deutlich mit 36:21 (17:9) an Groß-Bieberau und die Stimmung in der Halle hätte besser nicht sein können. 

Groß-Umstadt ging vor den 1 000 Zuschauern in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung, was an diesem Abend auch die erste und gleichzeitig die letzte Führung für die Gäste bedeutete. Noch in der gleichen Minute glich Robin Hübscher zum 1:1 aus und startete damit einen sechs-Tore-Lauf seiner Mannschaft zum 6:1 bis zur achten Spielminute, was Gästetrainer Philipp Keller zur ersten Auszeit veranlasste. Schon jetzt war erkennbar, dass sich die Falken etwas vorgenommen hatten und anders auftraten, als im Hinspiel. 

Damjan Jajic, der wieder in Manndeckung genommen wurde, setzte sich dynamisch in Szene und wurde gut von seinen Mitspielern einbezogen, hatte nach 18 Minuten bereits drei Tore erzielt und die Manndeckung ermöglichte seinen Mitspielern immer wieder in die freien Räume zu gehen. So nutzten die Falken ihre Möglichkeiten und bauten die Führung kontinuierlich weiter aus. Gästetrainer Philipp Keller gab die Manndeckung auf, aber auch darauf hatten sich die Hausherren bestens vorbereitet. Nach 20 Spielminuten stand es 11:4, die erste zehn-Tore-Führung zum 15:5 (Kevin Kunzendorf) stand bereits in der 25. Spielminute auf der Anzeigetafel. Zur Halbzeit konnten sich die Gäste noch einmal zum 17:9 verbessern.

Bieberau mit Angriffsschwung

Groß-Umstadt mühte sich, konnte aber den Angriffsschwung der HSG nicht bremsen und lief sich immer wieder in der beweglichen Abwehr fest. Torhüter Martin Juzbasic hielt dazu wieder überragend (16 Paraden, 54 % Quote). So bauten die Gastgeber die Führung weiter aus (27:15 in der 44. Spielminute). Mika Trautmann kam für Martin Juzbasic ins Tor und fügte sich bestens ein, entschärfte gleich mal einen Angriff und hielt in der Folge noch sieben Mal, davon zwei Siebenmeter. Trainer Thomas Weber wechselte durch, gab seinen Jungen das Vertrauen und die machten weiter Druck, konnten die Führung sogar auf 36:20 in der 58. Spielminute ausbauen. 

Die Bieberau/Modauer Fans standen zu diesem Zeitpunkt bereits von ihren Plätzen auf und belohnten ihr Team mit Dauer-Applaus. Mika Trautmann hielt mal eben noch schnell einen Siebenmeter, am Ende stand es 36:21. Trainer Thomas Weber meinte: „Wir haben heute aus einer guten Abwehr mit zwei starken Torhütern unser Tempospiel entwickeln können und haben 60 Minuten ordentlich Druck gemacht. Im Angriff haben wir – trotz einiger Fehlwürfe – wieder 36 Tore erzielen können. Insgesamt eine gute Mannschaftsleistung und ein toller Derbysieg.“