Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, hat der Verein den Vertrag mit ihrem linken Rückraumspieler Cedric Schiefer um weitere zwei Jahre, bis zum 30. Juni 2028, verlängert. Damit stellen die Grimmstädter elementare Weichen für die Zukunft, denn der 23-Jährige übernimmt wichtige Rollen in Angriff wie Abwehr und gilt im Team trotz seines jungen Alters als Leader und Antreiber.

„Cedric ist aus unserem Drittliga-Kader nicht mehr wegzudenken“, sagt Reiner Kegelmann, sportlicher Leiter der HSG Hanau. „Er erfüllt gleich mehrere wichtige Rollen innerhalb der Mannschaft und stellt sich jederzeit in den Dienst des Teams. Umso mehr freuen wir uns, dass er auch in den kommenden zwei Jahren das Trikot der HSG Hanau trägt.“

Die Entwicklung von Cedric Schiefer ist dabei durchaus beeindruckend: Der 1,98 Meter große Rückraumspieler gehört seit über drei Jahren zum festen Bestandteil des Hanauer Drittliga-Teams. In der vergangenen Runde 2024/25 erzielte Schiefer in 30 Saisonspielen 160 Tore für die HSG Hanau. In der aktuellen Spielzeit traf er bislang 66 Mal ins Netz, verpasste dabei keine der 15 Partien.

Variabler Spielertyp in Angriff wie Abwehr

Dabei beweist der agile und vielseitige Rechtshänder regelmäßig, dass er den Kontakt im Eins-gegen-Eins keineswegs scheut – ganz im Gegenteil. Schiefer gilt nicht nur in der Offensive als durchsetzungsstark, sondern macht auch in der Abwehr, gemeinsam mit Kreisläufer Dziugas Jusys, das Deckungszentrum dicht. Sein neuer Coach Axel Spandau hält viel von dem emotionalen Charakter des 23-Jährigen, der sich in den letzten beiden Jahren oft als Mann für die entscheidende Phase des Spiels herauskristallisiert hat. Vor einigen Wochen führte er beispielsweise die HSG Hanau zu einem deutlichen Heimsieg über die HSG Rodgau Nieder-Roden.

„Ich fühle mich bei der HSG Hanau seit mehreren Jahren unglaublich wohl. Die Fans, das Team und der Verein sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte schauen, wo die Reise mit dem Verein noch hingeht“, sagt Cedric Schiefer. „Trotz des Umbruchs und des etwas schwierigen Starts in die Saison finde ich, dass sich der Verein und sein Umfeld zunehmend professioneller aufstellt. Insbesondere die Heimspiele und das diesjährige Motto „Wir und Ihr – Gemeinsam!“ zeigen, was um den Sport herum alles geschieht.“

„Es ist wirklich super, dass Cedric bei uns bleibt“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Bei uns in Hanau kann er Beruf und Ausbildung perfekt mit dem Spitzenhandball kombinieren. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Baugesellschaft Hanau, die ihn auf diesem Weg maßgeblich unterstützt.“

„Durch meine Ausbildung und meine Wohnung in Hanau kann ich das Training optimal steuern“, pflichtet Schiefer bei. „Das Gesamtpaket passt einfach sehr gut zusammen und es wird sowohl von der Baugesellschaft Hanau als auch von der HSG Hanau viel Vertrauen und Verständnis entgegengebracht, wenn das eine oder andere gerade mal Vorrang hat.“ Bei dem Partnerunternehmen der HSG Hanau absolviert der Drittliga-Handballer derzeit eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann, die er im kommenden Sommer abschließen möchte. „Ich freue mich sehr auf die Rückrunde und auf zwei weitere Saisons im HSG-Trikot und vor allem darauf, gemeinsam mit dem Blauen Block lautstark die Siege in und außerhalb der Main-Kinzig-Halle zu feiern“, ergänzt Schiefer.

Cedric Schiefer spielt seit der B-Jugend für die HSG Hanau und rückte im zweiten A-Jugendjahr in den Perspektivkader der Grimmstädter vor. Über Einsatzzeiten in der 2. Mannschaft erkämpfte sich der Rückraumspieler zur Saison 2022/23 einen festen Platz im Drittligakader und feierte im selben Jahr mit dem Verein die Meisterschaft in der Staffel Süd-West. Vor seiner Zeit in Hanau spielte Schiefer für Bergen-Enkheim, Petterweil, Oberursel und Wallau-Massenheim.

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am Samstag, den 27.12.2025, um 18 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld den HSC 2000 Coburg zum Weihnachtsspiel. Und in dieser Partie will der TVG die ersten Punkte im Dezember einfahren.

Nach der deutlichen 32:41 Niederlage gegen den Tabellenzweiten HC Elbflorenz 2006 möchte der TV Großwallstadt im letzten Spiel der Hinrunde zuhause endlich wieder punkten. In der besonderen Atmosphäre des „Weihnachtsspiels“ möchte der TVG vor der Winterpause nochmal ein positives Zeichen setzen. Mit dem HSC 2000 Coburg wartet noch eine letzte anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer André Lohrbach, bevor sie sich anschließend in die Winterpause verabschiedet.

Coburg mit solider Hinrunde

Coburg spielt bisher eine solide Saison. Nachdem die Mannschaft mit drei Niederlagen und einem Unentschieden etwas unglücklich in die Saison gestartet ist, läuft es mittlerweile deutlich besser für die Mannschaft von Trainer Anel Mahmutefendic. So konnte der bayerische Ligakonkurrent unter anderem klare Heimsiege gegen HBW Balingen-Weilstetten und die Eulen Ludwigshafen feiern. Am vergangenen Wochenende musste der HC allerdings vor heimischem Publikum eine knappe 35:36 Niederlage gegen den TSV Bayer Dormagen einstecken. Mit Janis Pavels Valkovskis steht einer der besten Torschützen der Saison in der zweiten Bundesliga im Kader. Und im Tor wartet mit dem ehemaligen TVG-Spieler Petros Boukovinas ein echter Brocken, den es zu überwinden gilt. Aktuell hat er bereits 161 mal die Hand an den Ball bekommen.

Zwei Siege und zwei Niederlagen in den letzten vier Begegnungen

Die letzten vier Aufeinandertreffen konnte immer die jeweilige Heimmannschaft für sich entscheiden. Der TV Großwallstadt möchte die Statistik nun um einen Sieg erweitern. TVG-Kaapitän Patrick Gempp sagt: “Coburg ist ein gutes Team mit einer sehr engen 6-0-Verteidigung. Vorne hat der HSC gute eins:eins-Spieler und es läuft viel über den Kreis. Wir wollen auf jeden Fall einen Sieg einfahren, egal wie.”

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt musste am gestrigen Sonntag eine weitere Niederlage hinnehmen. Mit einer 32:41 (23:22)-Niederlage gegen den HC Elbflorenz kam der TVG aus Dresden zurück. Damit gab es auch im Dezember bisher keine Punkte.

Gegen HC Elbflorenz 2006 zeigte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit bot sie dem Tabellendritten Paroli, in der zweiten Halbzeit präsentierte sie sich völlig von der Rolle und die harmlosen Gäste machten dem Gegner damit das Siegen leicht.

Torreiche erste Halbzeit geht knapp an den TVG

Der Gastgeber ging als hoher Favorit in die Partie. Somit war es auch Dresden, das mit 2:0 in Führung ging. Doch der TVG machte von Beginn an Druck im Angriff und vor allem Finn Wullenweber und Connar Battermann überzeugten mit viel Druck aus dem Rückraum, so dass die Blau-Weißen in der neunten Minute erstmals mit 6:5 in Führung gingen. Doch die Sachsen stellten schnell wieder auf 8:6 um. Großwallstadt aber erzielte rasch den Anschluss und in einer Offensivschlacht, bei der beide Abwehrreihen kaum Zugriff fanden, entwickelte sich ein torreiches Duell bis zur Halbzeit, welches der TV Großwallstadt in den letzten Minuten vor Halbzeitpfiff für sich zu nutzen wusste. Verdient mit einem Tor Vorsprung (23:22) ging es in die Katakomben. 

Dresden überragt in Hälfte zwei

Die Hoffnung, dass die Gäste auch in Hälfte zwei so überragend weiterspielen würden,  fiel schon nach wenigen Minuten der zweiten Halbzeit wie ein Kartenhaus zusammen. Dresden hatte die Halbzeitpause genutzt, um das Abwehrsystem effektiver zu gestalten. Der TVG zeigte sich von der offensiven Deckung verunsichert und präsentierte sich völlig von der Rolle. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte waren Ballverluste und Ungenauigkeiten im Abschluss an der Tagesordnung. In dieser Zeit stellte der Gastgeber auf 27:23 um. Dann endlich der erlösende Treffer von Max Horner zum 27:24. Doch die Verunsicherung wurde nicht weniger. Dresden kam zu einfachen Toren, hatte mit Schlussmann Robin Cantegrel einen starken Rückhalt im Tor. Die Gäste hingegen kamen in den zweiten 30 Minten lediglich zu neun mageren Toren und mussten sich demnach verdient geschlagen geben.

Fokus auf Heimspiel am 27.12.2025

Jetzt heißt es volle Konzentration auf das letzte Spiel des Jahres am 27.12.2025 gegen den HSC 2000 Coburg, um noch einmal vor voller Kulisse ein anderes Gesicht zu zeigen und den lang ersehnten Heimsieg zu feiern.

 

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, zeigte der TV Gelnhausen eine Gala-Vorstellung gegen Nieder-Roden. Die HSG Hanau kam mit einem Sieg aus Hassloch zurück, während der TV Kirchzell die Punkte in Dutenhofen lassen musste. 

 

Niederlage für Kirchzell im letzten Spiel des Jahres

Bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II kam der TV Kirchzell mit einer herben 19:31 (5:17)-Niederlage nach Hause. Allerdings muss gesagt werden, dass der TVK ohne “Feuerwehrmann” Tom Spieß, der diesmal nicht einspringen konnte, ohne Ievgen Zhuk und ohne Joshua Osifo, der bereits nach zwölf Minuten rot sah, auskommen musste. Niklas Ihmer stand zwar auf dem Spielberichtsbogen, konnte aber aufgrund seiner Verletzung nur für Strafwürfe eingesetzt werden. “Bei so vielen Ausfällen wird es für unseren ohnehin schmalen Kader schwer”, sagte TVK-Trainer Povilas Babarskas.

Wie schon in der Woche zuvor hatten die Gäste im ersten Durchgang große Probleme, fanden nicht zu ihrem Spiel und vor allem fanden sie kein Mittel gegen die unangenehme 3-2-1-Abwehr der Hausherren. Sage und schreibe fünf Tore nach 30 Minuten standen seitens des TVK auf dem Spielberichtsbogen. Das ist definitiv zu wenig. “Wenn du in Halbzeit eins zwölf technische Fehler produzierst und viele Fehlwürfe verzeichnest, dann kommt so ein Ergebnis dabei heraus”, so Povilas Babarskas. Hinzu kam, dass mit Joshua Osifo ein Shooter ab der zwölften Minute fehlte. 

Besserung in Halbzeit zwei

Nach dem Wechsel lief es etwas besser bei Kirchzell und sie holten etwas auf. Trotzdem hielt die HSG den Gegner immer gut auf Distanz (23:10, 25:15. 29:19). Die jungen Wilden von Kirchzell konnten gegen die gute Abwehr der HSG nicht viel ausrichten, wobei der TVK-Coach mit seiner eigenen Abwehr nicht gänzlich unzufrieden war. Im Angriff lief nicht viel zusammen.  So kam dann das hohe Ergebnis zustande. Coach und Mannschaft sind nun froh, in die Winterpause gehen zu dürfen, um durchzuatmen und um sich wieder zusammen zu finden. Babarskas lässt noch ein paar Tage trainieren, dann ist bis 03. Januar frei, ehe es am 10. Januar schon wieder weiter geht. Gegner sind die Bergischen Panther.

 

 

Sieg im Weihnachtsderby

Der TV Gelnhausen hat das Spitzenspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 34:28 (18:12) für sich entschieden. Vor 1450 begeisterten Zuschauern in der stimmungsvollen Rudi-Lechleidner-Halle krönten die Barbarossastädter ihre starke Hinrunde mit der bis dato besten Saisonleistung und einem verdienten Derbysieg. Mit 25:5 Punkten geht der TVG als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause.

Schon vor dem Anwurf war die Stimmung besonders: Zahlreiche ehemalige Gelnhäuser Spieler hatten sich wie im vergangenen Jahr zum großen Wiedersehen im Rahmen der TVG-Nachwuchshelden eingefunden und sorgten gemeinsam mit dem Publikum für einen elektrisierenden Rahmen, der die Hölle Süd zum Beben brachte.

Die Partie startete auf Augenhöhe. Zwar erzielte der TVG durch Treffer von Yannick Mocken und Silas Altwein früh eine 2:0-Führung, doch die Gäste aus Nieder-Roden glichen das Spiel wieder aus. Beide Mannschaften spielten temporeich und mit großem Einsatz und schenkten einander nichts, sodass sich in den folgenden Minuten kein Team entscheidend absetzten konnte. In der 18. Minute stand ein bis dahin leistungsgerechtes 10:10 auf der Anzeigetafel.

Dann kam der TVG ins Rollen. Ein Überzahlspiel läutete die stärkste Phase der Barbarossastädter ein. Die Abwehr stand nun kompakter, Torhüter Alexander Bechert glänzte mit starken Paraden und vorne überzeugte der TVG mit hohem Tempo und klarem Abschluss. Kapitän Jonathan Malolepszy machte einen 5:0-Lauf perfekt und traf in der 24. Minute per Siebenmeter zum 15:10. In der Folge setzten die Rot-Weißen konsequent nach und gingen durch ein weiteres Siebenmetertor des Kapitäns zum 18:12 mit einer Sechs-Tore-Führung in die Pause.

„Die Jungs haben das, was wir im Training diese Woche bezüglich der kompakten Abwehr gegen die schnellen und wurfstarken Spieler der HSG erarbeitet haben, vor allem in der ersten Hälfte sehr gut umgesetzt“, lobte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. „Sie haben eine sehr konzentrierte und konsequente Leistung gezeigt.“

Nach dem Wechsel änderte sich nichts

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. Der TVG verteidigte seinen Vorsprung und Silas Altwein erzielte in der 36. Minute das 21:15. Doch die Baggerseepiraten steckten nicht auf und nutzten anschließend eine schwächere Phase der Gelnhäuser, um Tor um Tor aufzuholen. In dieser Phase unterliefen dem TV Gelnhausen einige technische Fehler und Ballverluste, die Nieder-Roden eiskalt bestrafte. Zwölf Minuten vor Spielende war der Vorsprung des TVG auf 23:21 geschmolzen, das Spiel drohte zu kippen. Getragen vom frenetischen Publikum fand der TVG zurück in die Spur, auch wenn das Spiel weiterhin knapp blieb. Ein Treffer der Gelnhäuser Leihgabe Lasse Georgi für Nieder-Roden sorgte für den 26:24-Zwischenstand in der 52. Minute.  

Dann zeigten die Rot-Weißen wieder einmal, dass sie Crunchtime spielen können. Nach Toren von Jannik Geisler und Malolepszy, erzielte Finn Trinczek in der 54. Minute das 29:24 und brachte den TVG endgültig auf die Siegerstraße. Nieder-Roden gab jedoch nicht auf und versuchte es mit einer offensiven Manndeckung. Doch spätestens als Malolepszy in der 58. Minute auf 32:25 stellte, war die Entscheidung gefallen. Den Schlusspunkt setzte Fynn Hilb zum 34:28. Die Fans verabschiedeten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen und lautstarken „Derbysieger“-Sprechchören in die wohlverdiente Weihnachtspause. TVG-Kapitän Malolepszy war mit elf Treffern der beste Torschütze des Abends, gefolgt von Mittelmann Altwein mit sieben Toren. Bei den Gästen aus Nieder-Roden traf Simon Brandt neunmal das Tor.  

„Meine Mannschaft hat ein geiles Spiel vor toller Kulisse abgeliefert und es freut mich riesig, dass wir zum Jahresabschluss so einen Derbysieg feiern können“, sagte Geiger. Auch HSG-Trainer Christian Sommer gratulierte fair zum Derbysieg: „Glückwunsch an Gelnhausen zum verdienten Sieg. Wir waren die ersten 20 Minuten auf Augenhöhe, aber dann hat Gelnhausen die Überzahlsituationen sehr gut ausgespielt. In der zweiten Hälfte kommen wir nochmal ran, aber mit nur drei gehaltenen Bällen im ganzen Spiel kann man hier schwer etwas holen. Trotzdem war das hier heute ein tolles Event und wir können auf ein starkes Jahr 2025 zurückblicken.“ Mit dem Derbysieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten beendet der TV Gelnhausen eine herausragende Hinrunde auf dem zweiten Platz der Staffel Süd-West.

 

 

HSG Hanau behält beim Vorletzten TSG Haßloch die Oberhand

Ein Jahresabschluss nach Maß für die HSG Hanau. Am Samstagabend feierten die Grimmstädter einen verdienten 36:29 (17:11)-Auswärtserfolg beim Tabellenvorletzten TSG Haßloch und sicherten sich damit den neunten Saisonsieg. Nach dem erfolgreichen Auftritt in Rheinland-Pfalz springt die Handballspielgemeinschaft zum Ende der Hinrunde auf den fünften Tabellenrang.

„In der zweiten Halbzeit hat Haßloch uns heute wirklich Paroli geboten“, meinte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach der Begegnung. „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass unser Gegner mit allen Mitteln kämpfen wird und das war letzten Endes auch so.“

Die HSG Hanau schwamm zuletzt auf einer Erfolgswelle: Drei Spiele in Folge blieb die Spandau-Sieben ungeschlagen, holte dabei unter anderem einen Punkt in Gelnhausen und gewann zwei Heimderbys. Dementsprechend motiviert gingen Bergold, Kleemann & Co. auch in die Aufgabe bei der TSG Haßloch, die auf dem vorletzten Tabellenrang stark abstiegsgefährdet ist. Vor 300 Zuschauern im TSG Sportzentrum hatte das Hanauer Team allerdings in der Anfangsphase so seine Probleme mit den resolut verteidigenden Gastgebern. Nach sieben gespielten Minuten stand es 4:2 für die Hausherren, während HSG-Keeper Benedikt Müller mit gleich drei Glanztaten schlimmeres verhindert hatte.

Nach einem Sahnepass von Lukas Böhm auf Rechtsaußen Sebastian Hein, der nervenstark das 4:4 (10.) einnetzte, wurde Hanau besser. Die Grimmstädter schlossen in der Abwehr die Reihen und feierten, angeführt von Cedric Schiefer und Dziugas Jusys im Innenblock, die eine oder andere Balleroberung. Mit schnellem Umschaltspiel und einer gefährlichen zweiten Welle machten die Hessen das Spiel schnell und kamen zur ersten Führung beim 5:4 (11.) von Kreisläufer David Rivic. Haßloch blieb aber dran und schaffte seinerseits in der 19. Minute den Ausgleich beim 9:9. Direkt im Anschluss profitierte Hanau von einer Zeitstrafe gegen die Gastgeber und startete einen 5:0-Lauf. Zunächst traf Bergold nach einem Ballgewinn zum 12:9 in das leere Tor der Gastgeber, ehe Haßloch die Auszeit nahm. Doch auch danach blieb Hanau am Drücker: Bis zur 28. Minute hatte das Team den Vorsprung auf 15:9 durch Lukas Böhm ausgebaut. Ein weiterer Treffer von Bergold sicherte die 17:11-Führung zur Halbzeit.

HSG tauschte durch

Zum Beginn der zweiten dreißig Minuten tauschte Spandau etwas durch: Dennis Gerst und Julian Fulda kamen in die Begegnung und Letzterer traf direkt zum 18:12 (32.). In der Folge gelang es Hanau die Führung zu verteidigen. Beim 24:18 von Kreisläufer Nils Schröder lagen die Gäste in der 39. Minute noch klar in Front. Aber die TSG Haßloch und ihr Trainer Philipp Rogawski zogen das Tempo noch einmal an, während bei Hanau die Abstimmung nicht mehr passte. „Unsere zwei Abwehrwechsel haben etwas Unruhe in unser Spiel gebracht und auch die Torhüterleistung war nicht mehr auf dem Niveau der vorherigen Halbzeit“, so Spandau. Mit einigen guten Aktionen kämpften sich „die Bären“ so beim 24:27 (48.) heran und schafften es die Hessen zu ärgern. HSG-Spielmacher Jan-Philipp Winkler, der eine starke zweite Halbzeit spielte, übernahm in diese Phase nun die Verantwortung und tankte sich in der 51. Minute durch die TSG-Abwehr – das 30:25. Zum Matchwinner wurde aber Saad Khan, der spät für Müller im Tor eingewechselt wurde und mit einigen wichtigen Paraden dem Team den Rücken freihielt.

Mit diesem neuen Schwung schaffte es Hanau auch, zwei Unterzahlsituationen nach Hinausstellungen von Sebastian Hein und Dziugas Jusys erfolgreich zu überstehen – dabei baute man die Führung sogar wieder deutlich aus. Das 34:27 von Winkler sorgte in der 57. Minute für die Vorentscheidung. Danach feierte das HSG-Team mit den mitgereisten Fans des Hanauer Blauen Blocks, die die Mannschaft 60 Minuten lang lautstark unterstützt hatten. „Das war wirklich ein überragender Support“, sage Spandau. „Ein ganzer Bus voller Fans, die eine wunderbare Stimmung gemacht haben. Das war wirklich phänomenal.“

 

 

Archivbild: TV Gelnhausen

 

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In der Handball Regionalliga trennten sich der TV Groß-Umstadt und die HSG Bieberau/Modau im letzten Spiel des Jahres mit 33:33 (17:15)-Unentschieden. 

Groß-Umstadt kämpfte leidenschaftlich, keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen, so dass die Führung hin- und herwechselte. Sieben Minuten vor Schluss nutzte Groß-Umstadt die Unterzahl der Gäste (Damjan Jajic erhielt die rote Karte) zum 31:29, doch Robin Büttner erzielte direkt wieder den Anschluss zum 31:30. Braun legte erneut vor zum 32:30, ehe der wieder überragende Kevin Kunzendorf (11 Treffer) in den folgenden zwei Minuten dreimal hintereinander zum 32:33 und zur erneuten Führung der Gäste traf. Die Freude der HSG hielt aber nicht lange und Groß-Umstadt traf in der 58. Minute zum 33:33 Ausgleich. In der Folge konnte sich keine Mannschaft mehr einen sichtbaren Vorteil erspielen und es blieb letztlich beim gerechten Unentschieden.

In dieser Partie glänzte in den ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit vor allem Martin Juzbasic (Groß-Bieberau) als überragender Torhüter, aber auch auf der anderen Seite lief Maximilian Braun zu Hochform auf. Beide Mannschaften treffen sich nach der kurzen Winterpause bereits am 30. Januar wieder zum Rückspiel in Groß-Bieberau. HSG-Trainer Thomas Weber meinte: „Wir wussten vorher schon, dass das ein offener Schlagabtausch wird, ein klassisches Derby eben. In der Summe haben wir zu viele Fehler gemacht und haben unser Tempospiel nicht optimal aufziehen können.“

 

HSG Bieberau/Modau

Juzbasic 2, Mika Trautmann, Diesterweg, Jajic 4, Büttner 4, Günther 1, Lubar 4, Schenkel, Kunzendorf 11/3, Hübscher 1, König 1, Trautmann, Weber 3, Becker 2.

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen bekannt gab, wird Rückraumspieler Lasse Georgi, der seit Saisonbeginn vom TV Gelnhausen an den Ligakonkurrenten HSG Rodgau Nieder-Roden ausgeliehen ist, auch weiter bei der HSG bleiben. Der 22-jährige Linkshänder hat seinen Vertrag in Nieder-Roden um zwei weitere Jahre verlängert. Gleichzeitig wurde eine Ausstiegsklausel vereinbart, die es dem TVG bei Bedarf ermöglicht, Georgi vorzeitig zurückzuholen.

Georgi hat sich nach längerer Verletzungspause in dieser Spielzeit Schritt für Schritt zurückgekämpft und in Nieder-Roden sportlich wie menschlich sehr gut eingefunden. „Ich bin sehr gut in Nieder-Roden angekommen und fühle mich in der Mannschaft richtig wohl. Nach meiner Schulterverletzung hat mir das Trainerteam viel Vertrauen und Zeit gegeben, wieder reinzufinden. Gerade am Ende der Hinrunde lief es für mich immer besser, auch im Angriff habe ich wieder mehr Verantwortung übernommen. Gleichzeitig war der Kontakt zum TVG immer da, zum Beispiel durch meine Reha bei MAINKÖRPER 360°, wo ich mittwochs oft noch trainiert und auch viele der Jungs getroffen habe. Dadurch ist die Verbundenheit zum TVG weiterhin sehr stark. Ich bin jetzt sehr glücklich weiter bei Nieder-Roden spielen zu können, weil es mir unheimlich viel Spaß macht und ich dort die Möglichkeit habe mehr Spielanteile zu bekommen“, sagt Georgi.

Auch TVG-Manager Philip Deinet begrüßt die gefundene Lösung: „Lasse hat sich nach seiner Verletzung sehr gut in Nieder-Roden integriert und als Marco Rhein mit der Idee der Ausweitung dieser Kooperation um ein oder zwei weitere Jahre kam, habe ich mit Lasse darüber gesprochen. Ich finde den Weg, den wir gemeinsam dort als TVG, Lasse und Nieder-Roden gehen, einen beispielhaften Umgang mit talentierten Spielern, um diese mit viel Vertrauen auf ihrem Weg zu begleiten. Wir freuen uns, dass dies so überhaupt möglich ist und wünschen Lasse, dass er die vor ihm liegenden Schritte bestmöglich bewältigt.“

Auch die HSG Rodgau Nieder-Roden zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung. Marco Rhein, sportlicher Leiter der Baggerseepiraten, betont: „Lasse macht das richtig gut. Er hat sich nach langer Verletzung zurückgekämpft, ist wissbegierig und geht jeden Tag mit einer starken Mentalität ins Training. Er hat sich super integriert und trägt sportlich wie menschlich total viel zu unserem Erfolg bei. Wir freuen uns, dass er uns weiter erhalten bleibt und wir wieder eine unkomplizierte Lösung zwischen den Vereinen gefunden haben.“

Am Samstagabend treffen der TV Gelnhausen und die HSG Rodgau Nieder-Roden im direkten Duell in der Rudi-Lechleidner-Halle aufeinander. Beide Teams stehen mit 23:5 Punkten punktgleich auf dem zweiten und dritten Platz der 3. Liga Süd-West. Lasse Georgi wird dabei für Nieder-Roden auflaufen, seine sportliche Heimat bleibt aber weiterhin eng mit dem TVG verbunden.

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt bekannt gab, hat der Verein ein Nachwuchs-Talent aus der Region verpflichtet. Mit dem 18-jährigen Ben Horlebein kommt ein A-Jugend-Bundesliga-Spieler von der HSG Rodgau Nieder-Roden nach Großwallstadt.

Horlebein wird die Nachfolge von Moritz Klenk auf der Linksaußen-Position antreten. Er spielt aktuell in der A-Jugend Bundesliga der HSG Rodgau Nieder-Roden, hat allerdings in dieser Saison schon häufig am Training der Bundesliga-Mannschaft des TVG teilgenommen und wird dort bis zum Ende der aktuellen Spielzeit immer wieder eingebunden werden.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz sagt über den Neuzugang: “Mit Ben kommt ein großes Talent aus der Region zu uns in den Kader. Er hat in den Trainingseinheiten mit dem Profiteam schon gezeigt, welche Qualität er hat. Natürlich ist er noch ganz am Anfang seiner Karriere, aber wir sind uns sicher, dass er dieser Aufgabe gerecht werden wird und wir ihm hier in Großwallstadt die bestmöglichen Voraussetzungen für seine Entwicklung bieten können.“

Lohrbach möchte Entwicklung begleiten

„Ben ist ein sehr talentierter, gut ausgebildeter Linksaußen, von dem wir überzeugt sind, dass er in den nächsten Jahren eine sehr gute Entwicklung nehmen kann, die ich gerne begleite. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm und bin mir sicher, dass er uns schnell auf der Linksaußen-Position auf Zweitliganiveau weiterhelfen kann“, so Trainer André Lohrbach.

Horlebein stammt aus bekannter Handballer Familie der Region

Horlebein selbst kommt aus einer Handballer Familie der Region. Sein Vater Holger hat mit der TuSpo Obernburg bereits in der 2. Bundesliga Süd gespielt, sein älterer Bruder Tim (aktuell verletzt) ist einer der Leistungsträger der U23 des TV Großwallstadt, der jüngere Bruder Sam ist für die C-Jugend der TVG Junioren Akademie aktiv. Ben selbst freut sich über seinen ersten Profivertrag: „Ich bin sehr stolz, meinen ersten Profivertrag beim TV Großwallstadt unterschreiben zu dürfen. Der Verein hat mir früh Vertrauen geschenkt, und ich möchte diese Chance nutzen, um mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und der Mannschaft bestmöglich zu helfen.“

Ben Horlebein ist am 08.10.2007 geboren und hat das Handballspielen bei der TuSpo Obernburg gelernt. Aktuell läuft er für die A-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden in der A-Jugend-Bundesliga auf. Beim TV Großwallstadt erhält er einen Vertrag bis Juni 2028. Horlebein besucht das Gymnasium und wird voraussichtlich im Jahr 2027 sein Abitur machen.

 

 

 

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In der zweiten Handball Liga muss der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr beim HC Elbflorenz 2006 antreten. Es ist das letzte Auswärtsspiel vor der Winterpause und der TV Großwallstadt möchte nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den 1. VfL Potsdam nun noch einmal Zählbares mitnehmen. Doch mit dem aktuell Tabellendritten aus Dresden wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Andre Lohrbach.

HC Elbflorenz in starker Form

Nach zuletzt vier Siegen in Folge gegen den TV 05/07 Hüttenberg, die HSG Krefeld Niederrhein, TuSEM Essen sowie HC Oppenweiler/ Backnang, musste sich der HC Elbflorenz am vergangenen Wochenende gegen den TSV Bayer Dormagen mit einem Unentschieden begnügen. Das Team von Trainer Andre Haber spielt bislang dennoch eine starke Saison. Die zwei Niederlagen zum Saisonauftakt gegen die SG BBM Bietigheim und den HBW Balingen-Weilstetten sind bislang die einzigen geblieben. Mit elf Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen belegt die Mannschaft aktuell einen starken dritten Tabellenplatz. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit gab es im Kader nur wenig Veränderungen. Mit Mindaugas Dumcius, Maurice Niestroj, Julian Possehl und Justin Döbler haben vier Spieler den Verein verlassen. Dafür sind mit Eric Schmelzer, Victor Petersen Norberg und Anton Preußner vier Neuzugänge im Rückraum zum Team gestoßen..

Zwei Siege und drei Niederlagen aus den letzten fünf Duellen

Aus den letzten fünf Duellen gegen Dresden konnte der TV Großwallstadt nur zwei Siege für sich verbuchen. Das bislang letzte Aufeinandertreffen im Mai dieses Jahres entschied der TVG mit 35:32 für sich. Daran möchte die Mannschaft um Kapitän Patrick Gempp nun anzuknüpfen, um im letzten Auswärtsspiel des Jahres noch einmal zu punkten: “Unser nächster Gegner ist als sehr heimstark bekannt und er ist seit 13 Spielen ungeschlagen. Ich glaube, sie haben mit die meisten Rückraumtore der Liga. Da heißt es für uns, hellwach zu sein. Wir haben in den letzten Tagen im Training unsere Abwehr angepasst und wir wollen die HCE-Spieler wie Timo Löser, Doruk Pehlivan, Sebastian Greß in Schach halten. Aber wir wissen auch, dass Dresden eine unglaublich gute Mannschaft ist, die super performt. Doch wir sind auswärts gut und werden uns zu wehren wissen.”

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es am Wochenende in den Endspurt. Die HSG Hanau fährt am Samstag zur TSG Haßloch, der TV Gelnhausen empfängt am Samstag zum Weihnachtsderby die HSG Rodgau Nieder-Roden und der TV Kirchzell muss zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II. 

 

TV Kirchzell will etwas Zählbares mit nach Hause nehmen

Nach der doch etwas überraschenden Niederlage gegen das bis dato Schlusslicht TSG Hassloch am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum muss der TV Kirchzell im letzten Spiel des Jahres bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II antreten. Die Hausherren sind ein sehr starker Gegner, auch wenn sie zuletzt etwas schwächelten. Vor allem die unbequeme 3-2-1-Abwehr hat es in sich. “Der Gegner hat viel Qualität, hat viele junge Talente in seinen Reihen und spielt eine unangenehme Abwehr. Wir werden es diesmal besser machen müssen als zuletzt,” sagt TVK-Coach Povilas Babarskas. Tatsächlich war die erste Hälfte gegen Hassloch alles andere als berauschend, Wiederum hat der TVK alles gegeben, um den acht-Tore-Rückstand aufzuholen. Doch das Spiel ist analysiert und abgehakt. Jetzt geht es um die nächsten Punkte und der TVK will auf jeden Fall etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

In der Offensive setzen die Mittelhessen auf den Bundesliga-erfahrenen Ole Klimpke und auf viele eins-eins-Kämpfe. “Da müssen wir alles dagegensetzen”, weiß Povilas Babarskas. Verzichten muss er auf Ievgen Zhuk, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Niklas Ihmer ist noch nicht ganz fit und “ob uns Tom zur Verfügung steht, ist noch nicht klar”, so der Coach.

 

Weihnachtliches Spitzenspiel in der Hölle Süd

Zum Jahresabschluss erwartet Handballfans in Gelnhausen noch einmal ein echtes Highlight. Am Samstagabend um 19.30 Uhr trifft der TV Gelnhausen in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle auf die HSG Rodgau Nieder-Roden. Das Weihnachtsderby verspricht nicht nur große Emotionen, sondern auch sportlich höchste Spannung. Beide Mannschaften gehen mit 23:5 Punkten punktgleich in den letzten Spieltag der Hinrunde, nur das Torverhältnis trennt die Baggerseepiraten auf Platz zwei vom TVG auf Rang drei. Der Gewinner der Partie darf über die Weihnachtspause hinweg den Qualifikationsplatz zur Aufstiegsrunde in die zweite Bundesliga einnehmen.

Die Erinnerungen an das Weihnachtsderby aus der Vorsaison dürften bei vielen noch präsent sein. Damals setzte sich der TV Gelnhausen in heimischer Halle mit 27:24 (15:10) durch und entschied auch das Rückspiel in Rodgau mit 30:29 (14:12) knapp für sich. In dieser Saison präsentiert sich Nieder-Roden jedoch deutlich konstanter als in der vergangenen Spielzeit, als sie mit 33:27 Punkten den siebten Rang belegten. Nur zwei Niederlagen stehen in dieser Spielzeit bisher zu Buche, gegen die HSG Hanau (29:34) und Dutenhofen-Münchholzhausen II (23:28). Besonders eindrucksvoll war der 34:32 (16:15)-Heimerfolg gegen Ligafavorit Saarlouis.

Zuletzt sicherte sich Rodgau mit einem 36:35-Siegtreffer in den Schlusssekunden gegen die Bergischen Panther zwei weitere Punkte. Maßgeblich beteiligt war auch US-Nationalspieler Sam Hoddersen, der 18 Tore gegen die Panther warf und mit 133 Treffern aktuell der erfolgreichste Torschütze der staffelübergreifenden 3. Liga ist. Er trägt auch großen Anteil daran, dass die HSG mit 489 Toren die erfolgreichste Offensive der Staffel Süd-West besitzt

„Nieder-Roden ist nicht umsonst dort oben in der Tabelle. Sie sind offensiv unglaublich gefährlich. Hoddersen, von der Au und Brandt sind extrem wurfstark. Nieder-Roden ist zudem stark im Eins-gegen-Eins, effizient im Abschluss und auch das Zusammenspiel mit dem Kreis ist brandgefährlich“, warnt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Dazu kommt ihre bewegliche und aktive Abwehr. Wir müssen technisch sauber spielen, dürfen keine leichten Fehler machen und brauchen eine konzentrierte, disziplinierte Leistung über 60 Minuten.“

Geiger hat großen Respekt vor dem Gegner, der bisher eine bärenstarke Vorrunde gespielt hat. Das Saisonziel bleibt zwar weiterhin ein Platz unter den ersten sechs Mannschaften. Sollte es im weiteren Saisonverlauf keinen Leistungsabfall geben, muss man das Team aus dem Rhein-Main-Gebiet aber zwangsläufig als einen Top-Anwärter auf Platz zwei auf dem Zettel haben.

Die Barbarossastädter kommen ebenfalls mit Rückenwind in den Spieltag. Nach einem kleinen Dämpfer mit der Niederlage gegen Saarlouis (26:30) und dem Remis im Derby gegen Hanau (25:25) zeigte sich das Team von Cheftrainer Geiger zuletzt wieder stabilisiert und gewann gegen Dutenhofen-Münchholzhausen II (28:27) sowie bei den SGSH Dragons (36:33).

Ein Wiedersehen gibt es mit einem alten Bekannten: Lasse Georgi, aus Gelnhausen ausgeliehen, steht in dieser Saison für die HSG Rodgau Nieder-Roden auf der Platte. Zudem hat sich das Team im Sommer mit jungen Talenten wie Torhüter Frederic Becker (TV Petterweil), Nico Planken (EHV Aue) und Cedrik Eger (TV Büttelborn) verstärkt. Zusammen mit etablierten Kräften wie Kapitän Florian Stenger und Hoddersen ergibt sich eine enorm schlagkräftige Mischung aus Talent und Erfahrung.

Geführt wird das Team von HSG-Cheftrainer Christian Sommer, der das Team seit Januar dieses Jahres leitet. Kürzlich verlängerte er gemeinsam mit seinem Co-Trainer Andreas Knaf bis 2027. Sommer ist in Rodgau kein Unbekannter, er führte die A-Jugend des Vereins 2022 sensationell zum Gewinn des DHB-Pokals und kennt die Strukturen des Klubs bestens.

Das Weihnachtsderby ist auch ein besonderer Abend abseits des Feldes. Wie schon im Vorjahr treffen sich mit den „Nachwuchshelden“ viele ehemalige TVG-Spieler zum gemeinsamen Wiedersehen und sorgen für eine tolle Atmosphäre auf den Rängen. Die Halle wird gut gefüllt sein und die Vorfreude ist bei Spielern, Trainern und Fans gleichermaßen riesig.

 

 

HSG Hanau will erfolgreichen Hinrundenabschluss 

Letztes Pflichtspiel im Jahr 2025 für die HSG Hanau. Am Wochenende reisen die Grimmstädter zur TSG Haßloch, dem Tabellenvorletzten. In Rheinland-Pfalz wollen die Mannen um Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Kleemann daran anknüpfen, wo das Team in der Vorwoche aufgehört hat, denn die HSG Hanau will sich mit einem Sieg aus dem Kalenderjahr verabschieden. Anwurf im TSG-Sportzentrum ist um 19:30 Uhr am Samstagabend.

„Natürlich ist das schon ein gefährliches Spiel“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Jetzt, nach den Derbys, geht es gegen den Tabellenvorletzten. Wir müssen die Intensität der letzten Wochen mit in unsere Deckung nehmen.“

Gründe zum Feiern hat man bei der HSG Hanau zu Weihnachten allemal, denn aus den letzten sieben Partien holten die Grimmstädter starke 11:3 Punkte. Dabei wurden auch Staffel-Schwergewichte wie Rodgau Nieder-Roden und Dutenhofen/Münchholzhausen bezwungen und dem Aufstiegsaspiranten TV Gelnhausen ein Punkt abgenommen.

Dennoch, den Gegner am Samstagabend wollen Rivic, Schiefer & Co. auf keinen Fall unterschätzen. Zwar steckt die TSG tief im Tabellenkeller fest, doch mit dem neuen Coach Philip Rogawski gelang am vergangenen Wochenende, beim 37:34 in Kirchzell, der zweite Saisonsieg.

„In den letzten Wochen hat Haßloch vor allem mit einer 5:1-Deckung agiert und so die eine oder andere Mannschaft vor Probleme gestellt“, analysiert Spandau den Gegner. „Aber nach dem Spiel gegen Dutenhofen sind wir es gewohnt, gegen ein solches Deckungssystem zu spielen.“ In Acht nehmen muss sich Hanau dabei vor allen Dingen vor den Brüdern Lukas und Niklas Klein im Rückraum. Letzterer glänzte gegen Kirchzell mit unglaublichen 17 Toren. Aber auch der resolute Kreisläufer Sebastian Bösing zählt zum harten Kern der Mannschaft.

„Wir wollen auf jeden Fall einen Auswärtssieg landen, damit wir auch zufrieden in die Weihnachtspause gehen können“, fordert Spandau von seiner Mannschaft. Besondere Motivation: Mit einem Erfolg in Haßloch könnte Hanau nicht nur die Punkte 19 und 20 in dieser Saison sammeln, sondern auch in der Tabelle am Longericher SC Köln vorbeiziehen, der sein 15. Saisonspiel bereits absolviert hat. Damit würde die HSG die Winterpause, in ihrer 10-jährigen Jubiläumsaison in der 3. Liga, auf dem fünften Rang der Staffel Süd-West verbringen.

 

 

Das Bild hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Linksaußen Moritz Klenk seinen Vertrag beim TVG nicht verlängern und den Verein zum Ende der Saison verlassen.

Vertragsangebot abgelehnt

Der 23-Jährige hat sich gegen das Vertragsangebot des TVG entschieden und ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zur Personalie: „Wir danken Moritz sehr für seine Dienste und den Einsatz im Trikot des TV Großwallstadt. Wir hatten Moritz ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorgelegt, er hat sich aber leider dagegen entschieden, den Weg weiter mit dem TVG zu gehen.“

Profivertrag seit 2021

Klenk, der bereits in der Jugend die Ausbildung der TVG Junioren Akademie durchlaufen hat, absolvierte sein erstes Pflichtspiel für das Herrenteam im DHB-Pokal am 17.08.2019 gegen den Longerischer SC. 2021 erhielt er einen Profivertrag für das Bundesliga-Team.

Moritz Klenk selbst richtet noch einmal ganz persönliche Worte an alle TVG-Fans: „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Fans bedanken. Die Entscheidung, die ich getroffen habe, ist mir keineswegs leichtgefallen. Allerdings ist es für mich persönlich an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Ich hatte in den letzten 9 Jahren eine unglaublich schöne Zeit. Ich durfte viele Menschen kennenlernen und danke jedem, der mich auf dem Weg beim TV Großwallstadt begleitet hat.“

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür