Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es in den Endspurt. Die HSG Hanau fährt zum letzten Auswärtsspiel der Saison zu den Bergischen Panthern, der TV Gelnhausen ist zu Gast in Dansenberg. Die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt den TuS Opladen.

 

HSG Hanau bei den Bergischen Panthern zu Gast

Mit raschen Schritten nähert sich die Saison 2023/24 ihrem Ende. Nach einem spielfreien Wochenende hat die HSG Hanau das Auswärtsspiel bei den Bergischen Panther vor der Brust. Anwurf ist am Samstagabend um 18 Uhr in der Max-Siebold-Halle in Burscheid.

„Die Bergischen Panther stecken weiterhin im Abstiegskampf der Staffel und brauchen noch einen oder zwei Zähler, um den Klassenerhalt zu feiern“, weiß HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Sie werden mit allem was sie haben versuchen, uns die beiden Punkte abzuknöpfen.“

Für den Kampf um den Ligaverbleib hatten sich die Bergischen Panther vor Kurzem noch einmal verstärkt und im März ihren mittlerweile 35-jährigen Spielmacher Merten Krings reaktiviert. „Er hat es geschafft, das Spiel noch einmal sehr stark zu strukturieren und ist dabei selber torgefährlich“, meint Geist. Am letzten Wochenende setze es dennoch eine denkbar knappe 27:28-Heimniederlage gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II. Daher dürften die Panther vor eigener Kulisse auf Wiedergutmachung aus sein.

„Wir haben in den letzten zwei Wochen ein bisschen unsere Wunden geleckt und dabei versucht uns gut auf dieses Spiel vorzubereiten“, so Geist, der von seiner Mannschaft eine zweikampfstarke Deckung erwartet, um den gegnerischen Rückraum um Krings und Jonas Kämper in den Griff zu bekommen. „Es geht darum auf ihre Schlagwürfe aufzupassen und dann in unser Tempospiel zu kommen. Leider ist unser Kader, seit dem vergangenen Spiel nicht wesentlich größer geworden.“

Im eigenen Angriff trifft Hanau in Burscheid auf eine massive 6:0-Deckung des Gegners. Diese will Geist sein Team mit hoher Passgeschwindigkeit bespielen lassen: „Wir brauchen ein gutes Abschlussverhalten und müssen die Räume bearbeiten, die wir bei ihnen als Schwachstellen identifiziert haben“, so der Hanauer Chefcoach. „Wir freuen uns auf das Spiel in einer für uns neuen Halle und fahren mit einem gewissen Selbstvertrauen nach Nordrhein-Westfalen. Meine Jungs wollen wieder 60 Minuten alles geben und dann werden wir sehen, wofür es gereicht hat.“

 

TV Gelnhausen steht besondere Auswärtsfahrt bevor

Am Samstag um 20 Uhr steht das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison für den TV Gelnhausen vor der Tür. Auf die Barbarossastädter wartet dabei mit dem TuS Dansenberg ein unangenehmer Gegner. Die Pfälzer müssen unbedingt gewinnen, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Der TVG dagegen kann ohne Druck aufspielen und möchte die Partie nutzen, um sich mit Blick auf die kommende Saison in bestimmten Bereichen weiterzuentwickeln. Mit dem Rückraumrechten Jonas Dambach auf der Dansenberger Seite trifft man auf einen Spieler, der in der kommenden Saison das Trikot der Rotweißen tragen wird.

Begleitet wird der TVG-Tross von einem Fanbus. Es ist bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass die Anhänger der Rotweißen ihr Team mit einem extra gecharterten Bus in die Fremde begleiten. Dieser Aktion ist umso bemerkenswerter, da es für Gelnhausen nur noch um die Goldene Ananas geht. Doch in dieser Saison sind Mannschaft und Fans nach dem Tod von Mitspieler Tim Altscher noch einmal auf ganz besondere Weise zusammengerückt.

Auch wenn es gegen den Tabellenvorletzten geht, dürfte die Fan-Unterstützung helfen. „Wir erwarten einen sehr bissigen Gegner, der noch einmal alles reinwerfen wird. Dansenberg ist individuell mit Dambach und Claussen im Rückraum sehr stark besetzt. Dazu kommt das starke Kreisläuferspiel mit Sebastian Bösing und ein starker Torhüter. Wenn wir hier zwei Punkte mitnehmen wollen, müssen wir hart kämpfen und vor allem unsere Aufgaben erledigen“, sagte Chef-Trainer Matthias Geiger.

Der Coach kann dabei wieder auf Yannik Geisler setzen, der vor zwei Wochen gegen Saarlouis nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback feierte. „Wir bauen Yannik behutsam auf, er bekommt immer ein bisschen mehr Spielzeit und es sieht schon sehr vielversprechend aus“, sagt Geiger, der auch auf die Rückkehr von Henrik Müller hofft.  Der Rückraumlinke hatte sich gegen Saarlouis an der Hand verletzt. Definitiv fehlen werden Michael Hemmer und Jonathan Malolepszy. Hinter dem Einsatz von Max Bechert steht noch ein Fragezeichen.

„Uns hat in der Saison oftmals die Kontinuität gefehlt. Jetzt ist der Druck weg, wir können etwas befreiter aufspielen  und wollen daher zeigen, dass wir auch über 60 Minuten unsere Leistung bringen können“, gibt Geiger die Marschroute für das Dansenberg-Spiel vor. Der Coach will die letzten beiden Saisonspiele dazu nutzen, zu dieser Kontinuität und der Selbstverständlichkeit zurückzukehren, die das Team in der Vorsaison so ausgezeichnet hat.  

 

Baggerseepiraten mit letztem Heimspiel der Saison

Am Samstagabend dürfte es in der Nieder-Röder RODAUSTROM Sportarena hoch emotional werden. Zum einen kann bei günstigem Spielverlauf die Qualifikation für den DHB-Pokal gesichert werden. Zum anderen heißt es nach 60  –hoffentlich erfolgreichen – Spielminuten Abschied nehmen. Nun ist es nicht außergewöhnlich, dass am Ende einer Saison einige Spieler oder Verantwortliche „Auf Wiedersehen“ sagen, doch die diesjährige Konstellation bei den Rodgauern hat es wahrlich in sich. Denn neben Hallensprecher-Urgestein Axel Schimpke, Felix Schäfer und Lucas Eisenhuth werden auch zwei Protagonisten von Bord gehen, die in den letzten Jahren einen großen Anteil am Erfolg hatten: Jan Redmann und Marco Rhein.

HSG-Chefcoach Jan Redmann hängt nach sieben sehr erfolgreichen Jahren seine Trainerschuhe erst einmal an den Nagel. Der 44-jährige gebürtige Rostocker kam als Nachfolger von Alex Hauptmann 2017 an die Rodau. Dank seiner vielen Kontakte und engen Beziehungen vor allem zu Nachwuchsspielern gelang ihm das Kunststück, das Gesicht der Baggerseepiraten während seiner Amtszeit kontinuierlich zu verjüngen und dabei weiterhin attraktiven Handball spielen zu lassen. So findet man im derzeitigen Kader kaum noch einen Akteur, der schon bei seinem Amtsantritt dabei war. „Wir hatten bei seiner Verpflichtung ein glückliches Händchen, er hat eine Ära in Rodgau geprägt und übergibt eine vollkommen intakte Mannschaft“, so HSG-Pressesprecher Marzo, der hinzufügt: „Gerade die schwierige Corona-Phase hat er optimal gemeistert. Und mit seinem Vertrauen in die eigenen Talente liegt er voll auf unserer Linie. Deshalb sind wir heilfroh, dass er uns als Jugendkoordinator im männlichen Bereich erhalten bleibt und damit auch in Zukunft ein fester Bestandteil des Baggersee-Piratenschiffs sein wird.“

Und schließlich wird noch jemand seine sportliche Karriere beenden, für den es in Nieder-Roden kaum mehr Superlative gibt. Mannschaftskapitän, Leistungsträger, Charakterspieler, Torhüter-Legende, Identifikationsfigur, European Handball Manager und nicht zuletzt Sportlicher Leiter. Wobei Marco Rhein diese Rolle, in der er schon seit einigen Jahren brilliert, auch weiterhin besetzen wird.

Die Eckpunkte seiner Karriere sind folgende: Aus der eigenen Jugend der TGN in den Aktivenbereich gewechselt, seit Gründung der HSG 2006 über 500 Partien absolviert, ein absoluter Gewinnertyp, der den Erfolg akribisch plant. „Mit Marco verlieren wir natürlich eine tragende Säule, auf und abseits des Platzes. Ein Typ im besten Sinne des Wortes. Da müssen sich die jungen Wilden jetzt ganz schön strecken“, so HSG-Vorstand Jürgen Jäger, der aber optimistisch in die Zukunft blickt: „Mit dem jüngsten Kader aller Zeiten, den Marco ja maßgeblich mitgestaltet, wollen wir das nächste Kapitel in der HSG-Geschichte aufschlagen. Aber erst mal gilt es jetzt, das große Ziel DHB-Pokal zu erreichen.

Das wird in der Tat alles andere als einfach, denn mit dem TuS Opladen stellt sich ein Team vor, das nach dem gelungenen Klassenerhalt befreit aufspielen kann. Zudem stellen die Jungs von Trainer Fabrice Voigt eine der besten Defensivreihen der dritten Liga. „Da heißte s noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, wir wollen uns vor hoffentlich voller Halle gebührend verabschieden“, geben HSG-Chefcoach Redmann und Marco Rhein übereinstimmend zu Protokoll.

 

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Wie Handball-Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat Eigengewächs Felix Reinhardt seinen Vertrag beim TVG verlängert. Der 24-Jährige, der fester Bestandteil des Drittliga-Kaders ist und zuvor Kapitän der Juniorenmannschaft war, wird auch weiterhin auf der Linksaußen-Position für den TVG auf Torejagd gehen.

Reinhardt spielt aktuell seine zweite Saison als fester Bestandteil in der Drittliga-Mannschaft. Nachdem er sich in seiner ersten Saison eingewöhnte, war er in der laufenden Spielzeit schon eine wichtige Stütze. Besonders als Yannik Mocken zu Beginn der Saison verletzt ausfiel, bekam er vermehrt Einsatzzeit und konnte sich beweisen.

Gutes Beispiel für einen Spieler

Er ist ein gutes Beispiel für einen Spieler, der sich aus der Juniorenmannschaft in die erste Mannschaft hochgespielt hat. Mit ihm hat es der TVG erneut geschafft, ein Eigengewächs aus der eigenen Jugend zu einem starken Bestandteil der Drittliga-Mannschaft zu entwickeln. 52 Treffer in 18 Spielen erzielte der sympathische Rechtshänder bisher in dieser Saison und kommt damit auf einen Schnitt von nahezu drei Toren pro Partie.   

„Ich fühle mich in der Mannschaft pudelwohl. Es harmoniert sehr gut und macht viel Spaß mit den Jungs zu spielen, mit denen ich auch schon in der Jugend gespielt habe. Ich spüre das Vertrauen des Trainerteams und deswegen kam für mich kein anderer Verein als der TV Gelnhausen in Frage“, sagt Reinhardt selbst. 

„Felix hat einen tollen Trainingsehrgeiz und hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er hat sich sehr gut in das Mannschaftsgefüge eingefügt und bildet ein super Duo mit Yannik Mocken auf Linksaußen. Als Yannik verletzt war, hat Felix ihn großartig vertreten. Ich freue mich, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger zum Verbleib von Reinhardt.

TVG-Manager Philip Deinet sagte: „Felix hat sich mittlerweile sehr gut eingefügt und bildet ein starkes Team mit Yannik Mocken auf Linksaußen. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit ihm ein weiteres Eigengewächs an uns binden konnten und Felix seinen Vertrag bei uns verlängert hat.”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Seit dem vergangenen Samstagabend ist die Handball Oberliga-Saison Geschichte. Am Samstag war der letzte Spieltag und die großen oder kleinen Überraschungen blieben aus. Der TV Kirchzell hat auch sein letztes Spiel bei der TSG Offenbach-Bürgel gewonnen, die TSG Groß-Bieberau gewann in Bruchköbel. Nur die Tuspo Obernburg verlor daheim gegen die HSG Hanau II. Doch der Sieg wird den Hanauern nichts nutzen, denn in den Parallelspielen gewannen Hüttenberg II und Kleenheim-Langgöns ebenfalls. Damit ist Hanau abgestiegen und derzeit Hüttenberg gerettet. Sollte allerdings aus der dritten Liga die Eintracht Baunatal absteigen, muss neben Hanau und Großenlüder/Hainzell auch noch Hüttenberg II absteigen – so ist es auf der HHV-Seite zu lesen.

 

 

TV Kirchzell gewinnt auch letztes Spiel der Saison

Der TV Kirchzell kam mit einem 36:34 (20:17)-Erfolg von der TSG Offenbach-Bürgel zurück. Damit haben die Kirchzeller, die schon seit zwei Wochen als Meister feststehen, in der gesamten Saison nur einmal verloren und spielten zweimal Unentschieden. Der Rest wurde souverän gewonnen.

Dabei musste TVK-Trainer Andi Kunz auf Antonio Schnellbacher, Louis Hauptmann, Niklas Ihmer, Tobias Jörg und Tom Spiel aus privaten, verletzungs- oder krankheitsbedingten Gründen verzichten. “Das waren schwierige Vorzeichen und wir hatten ein paar Anfangsprobleme. Doch so nach und nach haben wir uns reingewurschtelt”, sagte Andi Kunz.

Nach dem 20:17-Pausenstand bekamen die Gäste die Hausherren immer besser in den Griff, verteidigten konsequent, agierten vorne effektiv und Torhüter Joshua Löffelmann steigerte sich enorm. Die TSG versuchte es mit dem siebten Feldspieler, deckte sehr offen. Doch der TVK hatte immer die bessere Antwort parat und unter dem Jubel der vielen mitgereisten Fans gab es zum Abschluss einen tollen Erfolg. “So präsentiert sich ein Meister”, war Andi Kunz sichtlich stolz auf sein Team und er bedankte sich auch noch einmal bei den Fans: “Sie haben uns die ganze Saison so toll unterstützt und selbst heute bei dem tollen Wetter kamen so viele mit, um uns in unserem letzten Spiel noch einmal zu unterstützen.”

Nun ist erst einmal Pause, ehe sich die Mannschaft am 24. Juni zur Saisonvorbereitung auf die dritte Liga trifft.

 

Niederlage für die Tuspo im letzten Spiel der Saison

Im letzten Spiel der Saison musste die Tuspo Obernburg erneut auf Louis Markert verzichten, dafür hatten die Gäste von der HSG Hanau II gleich vier Spieler ihrer Drittliga-Mannschaft mit nach Obernburg gebracht und gewannnen mit 28:26 (14:16). Nach sehr nervösem Beginn lag die bis zu diesem Zeitpunkt stark abstiegsgefährdete HSG (mittlerweile steht der Abstieg fest) nach drei Minuten schnell mit 3:0 in Führung und zeigte von Anfang an, dass sie unbedingt die beiden Punkte brauchte. Die Tuspo kam anschließend etwas besser ins Spiel und konnte nach zehn Minuten zum 4:4 ausgleichen. Kurze Zeit später gelang Linkshänder Jonas Riecke sogar die 9:7-Führung und Mitte der ersten Hälfte waren die Römerstädter dann das bessere Team und dominierten die Partie. Die Gäste aus Hessen ließen den Rückstand aber nie größer werden und zur Halbzeitpause lag die Mannschaft von Trainer Rudi Frank dann mit 16:14 knapp vorne.

Nach dem Seitenwechsel hatte Hanau wieder den besseren Start und konnte in der 34. Minute zum 17:17 ausgleichen. Jetzt zeigte aber die Tuspo, mit starker Unterstützung ihres Torhüters Sandro Friedrich, dass auch sie die Saison unbedingt mit einem Sieg beenden wollte, ihre Kampfstärke, ging wieder mit 19:17 in Führung und es entwickelte sich eine hartumkämpfte Schlussphase. Es fielen auf beiden Seiten weiterhin wenig Tore, weil die beiden Torhüter zu den herausragenden Spielern ihrer Teams gehörten und 15 Minuten vor Schluss stand es 21:21. Nach dem 23:23 kamen die Gäste dann mit einem Doppelschlag zur Zwei-Tore-Führung und jetzt erlaubte sich die Tuspo einige Fehlwürfe und technische Fehler im Angriff. Als die HSG dann zwei Minuten vor Schluss in der sehr hektischen Crunchtime zur 28:24-Führung kam, war die Partie praktisch entschieden und die Tuspo musste im letzten Spiel der Saison leider eine 26:28-Heimniederlage einstecken. Mit 24:28 Punkten beenden die Römerstädter damit die Saison auf Platz acht der Tabelle und die HSG Hanau II muss trotz des Sieges absteigen.

Die Tuspo beginnt mit der Vorbereitung auf die neue Saison am 22. Juni. Abgänge sind Sandro Friedrich, Martin Bieger, Sven Schultheis, Jan Sauerwei, Nico Sobot, Jonas Riecke, Rico Funk, Marcel Rapp und Tim Horlebein.

 

   

Falken beenden Saison mit Auswärtssieg

Mit einer überzeugenden Leistung beendeten die Falken die diesjährige Oberliga Saison und siegten in Bruchköbel mit 28:20 (13:10). Dieser Sieg brachte Platz drei in der Tabelle – die gleiche Platzierung wie in der letzten Runde, aber mit fünf Verlustpunkten weniger.

Das Spiel begann zunächst sehr ausgeglichen und Bruchköbel führte bis zur neunten Minute mit 5:4, ehe zweimal Nehrdich und Becker zum 7:5 trafen und damit den Siegeszug der Falken starteten. Bruchköbel wehrte sich tapfer, konnte die Bieberauer aber zu keiner Zeit ernsthaft gefährden. Dazu spielten sie in der Abwehr viel zu sicher, schirmten den Bruchköbeler Rückraum gut ab und Torhüter Julius Gehring war wieder einmal ein starker Rückhalt. Im Angriff wurde sehr diszipliniert gespielt, so dass Bruchköbel keine Chance zum Gegenstoß bekam. Zur Halbzeit stand es 10:13.

Groß-Bieberau verstärkte den Druck kurz nach der Halbzeitpause noch einmal und führte nach 37 Minuten mit 17:11, kontrollierte geschickt das Geschehen und ließ keinen Zweifel mehr an einem Sieg aufkommen. Bruchköbel gab sich zwar nie geschlagen, kam auch noch einmal in der 48. Spielminute auf drei Tore heran (18:21), aber danach legten die Falken wieder bis zur 52. Minute auf 25:18 vor. Kevin Kunzendorf war es vergönnt, den letzten Saisontreffer der Bieberauer zum 28:20-Endstand zu erzielen. Unter großem Jubel der vielen mitgereisten Bieberauer Fans, ließ sich die Mannschaft verdient für diesen Sieg und die gute Saisonleistung feiern.

Groß-Bieberaus Trainer Björn Beilstein sagte: „Das war ein schöner Abschluss dieser Saison, aus der wir das Beste gemacht haben. Wir haben verdient Platz 3 erreicht, konnten uns punktemäßig noch einmal steigern, haben gut zusammen gefunden und uns spielerisch und kämpferisch weiter entwickelt. Mit dieser Gesamtleistung haben wir den Grundstein für eine gute Zukunft gelegt.“

Das letzte Saisonspiel war zugleich das letzte für die Falken TSG Groß-Bieberau in der Oberliga. In der neuen Saison spielen sie wieder als HSG Bieberau/Modau in der dann umbenannten neuen Regionalliga.

 

 

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Die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockeybundes hat das Auftaktspiel der 2024 IIHF-Weltmeisterschaft in Tschechien gewonnen. In der Ostrava Arena war die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 6:4 gegen die Slowakei erfolgreich. Die 9.109 Zuschauer haben ein schnelles und physisches Spiel gesehen, in dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Ein Tor war schöner als das andere und die Jungs von Trainer Harold Kreis haben nach jedem Gegentor noch einmal eins draufgesetzt.

Bereits am heutigen Samstag steht für die DEB-Auswahl das nächste WM-Spiel an. Gegner ist die USA, Spielbeginn ist 20.20 Uhr.

Bundestrainer Harold Kreis sagte nach der Partie: „Das Spiel heute ging wirklich auf und ab, aber ich finde die Mannschaft hat sehr gut in das WM-Turnier gefunden. Insgesamt war es ein sehr rassiges Spiel, bei dem die beiden Teams immer wieder das Momentum an sich gerissen haben. Wir sind nach den Gegentoren jeweils gut zurückgekommen und haben im Gegenzug zu den richtigen Zeitpunkten unsere Chancen genutzt. Die Slowaken sind zu guten Torchancen gekommen, das gibt uns noch Hausaufgaben für die kommenden Spiele und Erkenntnisse darüber, woran wir noch arbeiten müssen.“

Kapitän Moritz Müller meinte: „Wir sagen immer, dass wir von Spiel zu Spiel schauen. Aber natürlich ist es auch enorm wichtig gut ins Turnier zu starten und das haben wir heute auch getan. Es gibt sicherlich noch Kleinigkeiten, die wir in den kommenden Spielen besser machen können. Wir haben heute gegen starke Slowaken gespielt und haben in allen Teilen der Partie Nervenstärke bewiesen. Wir hatten einen guten Start ins Spiel und hatten auch auf die slowakischen Tore immer wieder eine Antwort parat. Insgesamt war das eine sehr solide Teamleistung.“

 

 

Das Bild vom überragenden Torhüter Philipp Grubauer hat uns

DEB / City-Press

@citypress_gmbh

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

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In der Handball Oberliga Hessen steht am Samstag der letzte Spieltag in der Saison 2023/24 an. Die Entscheidungen sind soweit gefallen. Der TV Kirchzell steht schon länger als Aufsteiger fest. Am Tabellenende ist Großenlüder/Hainzell auf jeden Fall abgestiegen. Wer noch mit “runter geht”, wird sich am Samstag zeigen.

 

TV Kirchzell muss nach Offenbach-Bürgel

Am Samstag um 17 Uhr tritt der TV Kirchzell zu seinem letzten Spiel in der Oberliga Hessen bei der TSG Offenbach-Bürgel an. Nach dem Feststehen der Meisterschaft ist der Druck vom TVK abgefallen. Trotzdem wollen Jan Blank und Co. auf jeden Fall auch das letzte Spiel der Saison gewinnen. “Wir haben seit zwei Jahren immer Druck. Am Samstag ist es anders. Ich hoffe nur, dass sich keiner unserer Spieler verletzt und es ist gut, dass unser Gegner nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat. Das macht es für uns leichter”, sagt TVK-Trainer Andi Kunz.

Die TSG ist bekannt für ihren starken Angriff und hat mit Timo Cohen, Timo Kaiser und Nils Lenort sehr gute Akteure. “Ich hoffe, dass wir eine gute Abwehr hinbekommen. Wir werden uns auf jeden Fall gut vorbereiten und voll konzentriert das Spiel angehen”, so Andi Kunz.

 

Tuspo Obernburg empfängt die HSG Hanau II

Zum letzten Spiel der Saison empfängt die Tuspo Obernburg am Samstag um 19 Uhr die HSG Hanau II in der Ballmann-Halle. Die akut abstiegsbedrohten Gäste stehen nach 25 Spielen mit 15:35 Punkten auf Platz zwölf der Tabelle und müssen bis zum letzten Spiel uim den Klassenerhalt kämpfen. Die Gäste stehen mächtig unter Druck, müssen unbedingt gewinnen und außerdem auf Schützenhilfe hoffen. In der Mannschaft des Trainers Daniel Kegelmann stehen neben den Leistungsträgern Max Gronostay (Tor), Peer Kreuzkam, Torben Scholl und Falk Steiner auch der ehemalige Tuspo-Spieler Keno Grefing. Im Hinspiel gab es für die Tuspo nur ein mühsames 31:31-Unentschieden, als die Tuspo einen hohen Vorsprung fast noch verspielte.

Mit einem Sieg in Bürgel hat die zweite Mannschaft des Drittligisten vor einigen Wochen ihre Stärken gezeigt, aber zuletzt musste sie sehr bittere Niederlagen in Breckenheim und zuhause gegen Bruchköbel sowie Hüttenberg II einstecken. Ganz sicher werden die Hessen der Tuspo einen großen Kampf liefern und Trainer Rudi Frank und seine Truppe müssen sich auf einen heißen Schlussakkord einstellen.

 

Die Falken spielen in Bürgel

Das letzte Spiel in dieser Saison führt die Falken am Samstag um 19 Uhr zur SG Bruchköbel, die sich bereits vor dem letzten Spieltag aus der kritischen Abstiegszone entfernt hat und auch die neue Saison in Hessens höchster Spielklasse bestreiten wird. So gesehen ein Spiel für die Statistik, denn auch oben ist die Meisterschaft längst entschieden. Trotzdem wollen die Bruchköbeler natürlich ihr letztes Heimspiel vor eigenem Publikum gewinnen und auch die Falken wollen mit einem Sieg die Runde beenden, dazu könnten sie mit einem Sieg und eventueller Patzer Gensungens (3. Platz) und Münster (2. Platz) sogar noch Platz zwei belegen und immerhin die Vize Meisterschaft feiern.

Der zehnte Platz der SG Bruchköbel sollte die Bieberauer aber nicht täuschen, denn gerade zuhause sind sie immer für eine Überraschung gut. Das haben sie bei ihren vier Unentschieden und vier Siegen in eigener Halle bewiesen. Sie werden hochmotiviert sein und sich mit einem Sieg von ihrem Heimpublikum verabschieden wollen.

Groß-Bieberau setzt auf seine zuletzt wieder stabile Abwehr mit den guten Torhütern und dem schnellen Spiel nach vorne. Zudem sind alle Spieler einsatzfähig. Falken-Trainer Björn Beilstein: „Wir wollen natürlich auch in Bruchköbel gewinnen und mit einem Sieg die Saison beenden. Dazu werden wir noch einmal alle Kräfte mobilisieren.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird sich zum Saisonende ihr Spielmacher Robin Marquardt aus der ersten Mannschaft verabschieden. Der 28-jährige angehende Lehrer für Mathe und Sport, der bald sein Referendariat in Hanau abschließen wird, will aus beruflichen Gründen kürzertreten und fortan die zweite Mannschaft der Grimmstädter unterstützen.

„Für Robin beginnt jetzt die heiße Phase seines 2. Staatsexamens“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Fünf Mal die Woche Training in der 3. Liga und dann auch noch das Referendariat sind eine Herausforderung. Von daher ist dieser Schritt absolut nachvollziehbar und wir sind sehr dankbar, dass er den Weg der HSG Hanau trotzdem so lange mitgegangen ist und sich nun bereiterklärt hat, in unserer 2. Mannschaft Verantwortung zu übernehmen.“

Der flinke und stets gut gelaunte Rechtshänder wird dem Team um Kapitän Max Bergold in der dritten Liga in Zukunft fehlen. Dabei begann die Reise von Marquardt in Hanau schon sehr früh und zwar schon in der C-Jugend. Mit der HSG gewann er damals die südwestdeutsche C-Juniorenmeisterschaft und wurde später mit der B-Jugend des Vereins Hessenmeister. Es folgte die Teilnahme an der Jugendhandball-Bundesliga und 2015 dann der Sprung in die erste Mannschaft sowie direkt im ersten Jahr der Aufstieg in die dritte Liga.

„Für mich ist es an der Zeit, die Prioritäten etwas zu verschieben“

„Ich habe in meinem Leben bislang dem Handball sehr viel untergeordnet, was mir meist nicht schwer gefallen ist“, erinnert sich Robin Marquardt zurück. „In Hanau fühlte ich mich dabei immer sehr wohl, gerade wegen den einzigartigen HSG-Fans und dem Blauen Block, die mit ihrer Lautstärke schon die eine oder andere Partie in der Main-Kinzig-Halle zu unseren Gunsten gekippt haben. Doch jetzt ist es für mich an der Zeit, die Prioritäten etwas zu verschieben, um auch mehr Zeit für die Familie und Freude zu haben.“

2016 trennten sich die Wege von Marquardt und der HSG für einige Spielzeiten. Nach Zwischenstationen beim TV Gelnhausen und der HSG Bieberau-Modau zog es den Spielmacher 2020, gemeinsam mit den Teamkollegen Jonas Ahrensmeier und David Rivic, wieder zurück zu seinem Jugendverein. Dort feierte er auch seine bislang größten sportlichen Erfolge: Südwestdeutscher Meister in der dritten Liga 2023 und drei Teilnahmen an den Aufstiegsrunden zur zweiten Liga.

„Das HSG-Team hat für mich schon immer drei besondere Dinge ausgemacht: Nämlich Kampfgeist, Zusammenhalt und hohe Trainingsbereitschaft“, meint Marquardt. „Ein absolutes Highlight war für mich der Heimsieg gegen Dansenberg vor drei Jahren, mit dem wir in der Main-Kinzig-Halle in das Viertelfinale um den Aufstieg eingezogen sind.“

In der Saison 2023/24 durch Verletzungen ausgebremst

„Robin ist einfach ein extrem positiver Mensch. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen hat er unser Team in den letzten Jahren sehr bereichern können“, sagt HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist über seinen Mittelmann.

Frei nach seinem Motto „Das wird schon“, behielt Marquardt auch in dieser Saison sein Lächeln, als ihn gleich mehrere Verletzungen in den letzten Monaten ausbremsten. Nur acht von 29 möglichen Drittliga-Spielen konnte der Rückraum-Akteur in dieser Spielzeit bislang bestreiten. Dabei erzielte er 14 Tore für die HSG. Auch die DHB-Pokalteilnahme gegen den ASV Hamm-Westfalen verpasste er wegen einer Sprunggelenksverletzung.

„Ich verabschiede mich zwar schweren Herzens aus der Drittligamannschaft, aber nicht von der HSG Hanau“, so Marquardt, der über den Verein viele Freunde in Hanau gefunden hat und in Zukunft eine Trainertätigkeit im Jugendbereich anstrebt. „Ich möchte unbedingt weiter ein Teil der HSG bleiben und in der 2. Mannschaft aktiv sein.“

„Es freut mich sehr, dass wir es geschafft haben, dass Robin unserem Verein mit reduziertem Trainingsaufwand erhalten bleibt“, meint Geist. „Wir hoffen, dass er in der 2. Mannschaft seine Expertise einbringen, unsere jungen Talente an die Hand nehmen und auch einmal in der Woche beim Training unserer Jugendmannschaft unterstützen kann.“

Marquardt, der weiter hart an seinem Comeback im Drittliga-Team arbeitet, fügt abschließend hinzu: „Ob es in dieser Saison noch einmal für einen Einsatz reicht, kann ich noch nicht genau sagen. Ich möchte mich aber hiermit schon einmal bei all denjenigen bedanken, die mich auf meinem Weg in Hanau begleitet und diese Zeit so bedeutungsvoll gemacht haben.“

 

Das Bild von Robin Marquardt hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

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Am heutigen Dienstag ist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zum WM-Spielort Ostrava der Gruppe B zur 2024 IIHF-Weltmeisterschaft in Tschechien gereist. Am Vormittag ging es von Weißwasser, dem letzten Vorbereitungs-Standort, nach Ostrava. Am kommenden Freitag, 10. Mai, startet die DEB-Auswahl in das WM-Turnier. Gegner zum Auftakt ist die Slowakei, Spielbeginn ist um 16.20 Uhr. Zuvor steht am Mittwoch und Donnerstag je eine Eis-Einheit auf dem Tagesplan.

Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis hatte in der Vorbereitung “Auf und Abs”. Zuletzt sagte der Coach nach dem letzten Erfolg gegen Frankreich: Ich habe der Mannschaft zum Sieg gratuliert, sie haben heute hart gearbeitet. Es sind aber auch Fehler passiert, aus denen dann die Tore der Franzosen entstanden sind. Das können wir nicht mehr ändern und besser die Fehler passieren jetzt. Wir wollten gegen physisch starke Franzosen heute auch physisch stark dagegenhalten, ich finde das hat die Mannschaft gut umgesetzt. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und wenige Schüsse auf unser Tor zugelassen. Alles in allem ist es jetzt ein gutes Gefühl mit einem Sieg nach Ostrava zu fahren.“

Er hat für die WM ein 25-köpfiges Aufgebot nominiert, das bereits das Spiel am gestrigen Montagabend gegen Frankreich gemeinsam bestritten hat. Drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer sind dementsprechend an Bord des Teambus, der am heutigen Nachmittag in Ostrava erwartet wird.

Zudem bleibt auch der Coaching Staff gegenüber Phase vier der WM-Vorbereitung unverändert. Das Trainerteam für die WM bilden demnach Headcoach Harold Kreis, die Assistenten Serge Aubin, Alexander Sulzer, Harald Lange und Torwarttrainer Siniša Martinović. Lange und Martinović übernehmen zusätzlich Aufgaben der Videoanalyse.

Bundestrainer Harold Kreis sagt: „Die intensiven Wochen der Vorbereitung haben ihren Zweck voll erfüllt. Wir haben während der gemeinsamen Zeit viele Erkenntnisse gewonnen und konnten in jeder Phase Fortschritte machen. Die zwei abschließenden Spiele gegen Frankreich waren genau die richtige Einstimmung für die WM, denn beide Partien waren schnell und physisch herausfordernd. Der Erfolg gestern Abend zum Abschluss der Vorbereitung war wichtig für unsere Moral und Stimmung im Team. Bei uns herrscht eine große Freude, dass es nun losgeht nach Tschechien. Ab Freitag zählt es und das ist genau das, was wir jetzt als Mannschaft wollen.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast ist bereits direkt nach dem gestrigen Spiel in Weißwasser nach Ostrava gereist, um das deutsche Team bei der Ankunft zu empfangen. „Das Teamhotel und die Kabine sind bereit für unsere Nationalmannschaft. Heute geht es vor allem um ein gutes Ankommen und Einrichten in Ostrava. Nach der Ankunft wird das Team am Abend sicher auch das erste Mal die Kabine in Augenschein nehmen und alles vorbereiten für unsere erste Trainingseinheit am Mittwochvormittag. Die Vorfreude auf den Turnierstart ist bei uns allen groß,“ so Künast.

 

Der WM-Spielplan der Eishockey-Nationalmannschaft

 

10.05.2024 | 16:20 | Slowakei – Deutschland

11.05.2024 | 20:20 | USA – Deutschland 

13.05.2024 | 20:20 | Deutschland – Schweden

15.05.2024 | 16:20 | Deutschland – Lettland

17.05.2024 | 16:20 | Deutschland – Kasachstan

18.05.2024 | 16:20 | Deutschland – Polen

21.05.2024 | 12:20 | Frankreich – Deutschland 

 

Wir drücken dem Team die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg!!!

 

 

Die tollen Bilder von der Ankunft in Ostrava hat uns

DEB / City-Press

@citypress_gmbh

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In zwei Wochen werden bei der Qualifikationsregatta in Luzern die letzten Tickets für die Olympischen Spiele 2024 in Paris vergeben. Der Vierer ohne Steuermann und der Zweier bestreiten die direkte Wettkampfvorbereitung auf Luzern ab gestrigen Sonntag im Trainingslager des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in Ratzeburg. Hier kommen alle deutschen Boote zusammen, die sich für Olympia noch nachqualifizieren wollen. „Wir haben hier alle das gleiche Ziel“, sagt Zweiertrainer Alexander Weihe.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von Carsten Oberhagemann:

Der Vierer ohne und der Zweier haben nach ihrem ersten Einsatz beim Weltcup in Varese die Europameisterschaften ausgelassen, um sich gezielt auf die Qualifikationsregatta für die Olympischen Spiele vorzubereiten. Dabei wurde am Stützpunkt in Dortmund unter Trainingslager-Bedingungen vor allem nochmal an den Grundlagen gearbeitet. Die letzten zweieinhalb Wochen sind gut gelaufen, sowohl Weihe als auch Vierertrainer Thomas Affeldt ziehen ein äußerst positives Fazit.

„Wir haben die guten Rahmenbedingungen genutzt, viele Kilometer gemacht und unser Pensum voll absolvieren können. Ich bin mit dem ersten Block zufrieden“, sagt Affeldt über die Vierer-Crew Jasper Angl, Kaspar Virnekäs, Malte Großmann und Frederik Breuer. Weihe hat von Sönke Kruse und Julius Christ einen ähnlichen Eindruck: „Bei den beiden war die Motivation sehr groß. Der Grundlagenblock hat sehr gut funktioniert, wir haben alle Inhalte und Kilometer umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten.“

Tempo in die Boote bringen

Nach dem Trainingslager am Stützpunkt in Dortmund hatten die Ruderer ein paar Tage Zeit zur Regeneration, jetzt steht der nächste Block in Ratzeburg an. Schritt für Schritt kommen die Teams nun wieder in Wettkampfgeschwindigkeit. „Varese war ein guter Saisonauftakt für uns, wir sind gut aus dem Winter gekommen. Wir wollen in Luzern aber noch besser vorbereitet sein. Jetzt geht es darum, Schnelligkeit zu trainieren, Strecken zu fahren und Wettkämpfe zu simulieren“, so Affeldt. Weihe fügt hinzu: „Auch der Tapetenwechsel tut der Gruppe nochmal gut. In Ratzeburg wollen wir uns voll fokussieren. Die Grundlagen sind geschaffen, jetzt wird es nochmal sehr intensiv.“

Das erste Ziel ist Luzern

Zum Ende des Trainingslagers, in das auch Marc Kammann und Mark Hinrichs als Ersatzleute mitgereist sind, werden Relationsrennen gegen die anderen DRV-Boote gefahren. Insgesamt wird in Ratzeburg bis zum 14. Mai trainiert, anschließend geht es nochmal für einen Regenerationstag nach Dortmund, bevor die Reise nach Luzern angetreten wird, wo dann vom 19. bis zum 21. Mai die letzten Olympiaplätze vergeben werden.

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der zweiten Handball Liga musste der TV Großwallstadt beim Tabellenführer 1. VfL Potsdam eine heftige 28:43 (12:21)-Niederlage hinnehmen. Der VfL um seinen Trainer Bob Hanning hingegen feierte mit diesem Kantersieg den Aufstieg in Liga eins. Dem “Kindergarten”, wie Bob Hanning seine Mannschaft gerne liebevoll nennt, fehlte exakt noch ein Punkt zum vorzeitigen Aufstieg.

Für den TVG hätte die Ausgangslage nicht schlechter sein können. Neben Stefan Salger, Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt und Florian Eisenträger fehlten vier Stammspieler. Kapitän Mario Stark stellte sich noch immer ziemlich angeschlagen erneut in den Dienst der Mannschaft. Trotzdem hatte sich das Team von Trainer Michael Roth vorgenommen, dem Gegner Paroli zu bieten. Das gelang nur 15 Minuten lang. Bereits in der zehnten Minute musste Michael Roth die Auszeit nehmen. Der Coach forderte mehr Motivation und sagte: “Wir machen heute hier kein Schusstraining. Wir laufen zurück wie eine alte Dampflok.” Die Hausherren blieben von der Unterbrechung unbeeindruckt, drückten weiter aufs Gaspedal und überzeugten immer wieder mit tollen Toren. Der TVG fand in der Abwehr keinen Zugriff, vorne wurde das Tor nicht getroffen und die Fehler häuften sich. Beim 11:9 für den VfL sah es trotz allem für die Gäste gut aus. Doch innerhalb kürzester Zeit drehten die Hanning-Schützlinge auf, zogen auf 13:9 und 17:11 (23.) davon. Die Gäste stellten ab der 26. Minute Jan-Steffen Minerva für Petros Boukovinas ins Tor. Doch auch diese Maßnahme fruchtete nicht und der VfL ging mit 21:12 in die Pause.

Mohr mit Rot

Direkt nach Wiederanpfiff war es Florian Mohr, der den Platz aufgrund einer roten Karte wegen Foulspiels verlassen musste und seine Mannschaft damit weiter schwächte. Es war seine elfte rote Karte bisher. Potsdam wusste zu diesem Zeitpunkt, dass ihm der Aufstieg nicht mehr zu nehmen war und spielte sich in einen wahren Rausch. Es war ein deutlicher Klassenunterschied zu sehen – was aber auch den vielen Verletzten des TVG geschuldet war. Beim 25:15 in der 37. Minute war die Messe längst gelesen. Zwar nahm TVG-Coach Michael Roth in der 44. Minute noch einmal die Auszeit, forderte von seinen Spielern, besser zurück zu laufen. Doch beim 30:17 nutzte auch dieser Appell nichts mehr. Im Tor gab es nochmal einen Wechsel und Boukovinas kam zurück. Doch beim 34:22 konnte auch er nichts mehr retten. Noch einmal zog der TVG den grünen Karton – 54. – 38:25 – und Michael Roth sagte: “Weitermachen. Es geht um jedes Tor.” Am Ende stand gegen einen übermächtigen und vor Spielfreude sprühenden Gegner eine deutliche 28:43-Klatsche.

VfL-Trainer Bob Hanning konnte mit Fug und Recht stolz auf seine Jungs sein und sagte: “Ich habe wirklich ganz tolle Jungs und ich bin – ehrlich gesagt – von ihrer persönlichen Entwicklung am meisten begeistert. Es waren schöne Jahre, in denen ich sie aufwachsen sah.”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gab es für den TV Gelnhausen eine Heimniederlage gegen die HG Saarlouis. Auch die Baggerseepiraten konnten gegen Ferndorf nicht gewinnen. Anders die HSG Hanau. Sie gewann gegen Düsseldorf-Ratingen denkbar knapp.

 

 

HSG geht gegen Düsseldorf-Ratingen ans Äußerste

60 Minuten leidenschaftlicher Kampf zwischen zwei Mannschaften, die beide unbedingt gewinnen wollten. Die HSG Hanau hat am Samstagabend den Tabellenletzten Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen mit 28:27 (12:12) bezwungen. Gegen den Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen, für den die Situation im Abstiegskampf immer prekärer wird, mussten Ritter, Rivic &. Co aber einmal mehr an ihr Limit gehen. Über die komplette Spielzeit gab die Geist-Sieben alles und belohnte sich mit zwei Punkten.

„Wir gehen alle auf dem Zahnfleisch“, sagte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Abpfiff, der weiterhin im Spiel und Training nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. „Man darf nicht vergessen, dass vier von den zwölf Spielern, die auf dem Berichtsbogen standen, vorher noch für die 2. Mannschaft gespielt haben. Was die Jungs aber heute auf die Platte brachten und wie sie sich für ihren leidenschaftlichen Kampf belohnen wollten, das ist aller Ehren wert.“

In der Hanauer Main-Kinzig-Halle war Hanau erneut nicht mit voller Kapelle in das schwierige Spiel gegen den Tabellenletzten gegangen. Immerhin hatte sich im Vergleich zur Vorwoche das Lazarett etwas verkleinert. Düsseldorf-Ratingen machte auch von Beginn gleich sichtbar, dass die Mannschaft von Trainer Filip Lazarov in Hanau unbedingt etwas mitnehmen wollte. Das Schlusslicht spielte mutig auf, ging mit 1:0 in Führung und behauptete den Vorsprung bis zum 3:2 in der fünften Minute. Als dann Julian Fulda von der Siebenmeterlinie das 3:3 für die HSG eingeworfen hatte, erspielte sich Hanau in der Folge erstmals deutliche Vorteile.

Gegen die offensive 5:1-Deckung von Interaktiv.Handball ließ HSG-Spielmacher Jan-Eric Ritter sein Team auf zwei Kreisläufer auflösen und bediente danach mustergültig Max Moock, der zum 6:3 (11.) abschloss. Den Vorsprung behauptete Hanau über das 8:6 von Paul Hüttmann und 11:9 (24.) von Fulda. Die Gäste steckten aber nicht auf und hielten dagegen. Mit 12:12 ging es in die Pause.

HSG mit viel Schwung aus der Kabine

„Ich habe meinem Team in der Halbzeit gesagt, dass es manchmal dazu gehört, Fehler zu machen. Was wir uns aber auf keinen Fall vorwerfen lassen wollten, war, dass wir nicht kämpfen oder nicht leidenschaftlich spielen“, so Geist, der nach dem Seitenwechsel beobachten konnte, wie seine Mannschaft mit viel Schwung aus der Kabine kam.

Erneut war es der stark aufspielende Max Moock, der vor dem Innenblock zum Wurf hochstieg und den Ball zum 16:13 in die Maschen knallte. Unter dem Druck der Hanauer Offensive unterliefen Düsseldorf-Ratingen nun mehr und mehr Fehler. Maximilian Wasse wurde nach hartem Einsteigen gegen Ritter vom Feld gestellt. In doppelter Überzahl räumten die beiden Youngster Moock und Torben Scholl für David Rivic ab, der unbedrängt vom Kreis zum 17:14 (39.) erfolgreich war.

Diesen Vorsprung gab Hanau nun auch nicht mehr aus der Hand. Einen erneuten 3:0-Lauf schloss Scholl zum 22:16 (43.) ab und zwang Düsseldorf-Ratingen damit zur Auszeit. Als Fulda später das 25:19 beisteuerte, schien Hanau in der 48. Minute bereits auf Kurs für zwei Punkte, doch Düsseldorf-Ratingen mobilisierte mit seinem breiten Kader noch einmal die letzten Kraftreserven, während die Grimmstädter Kondition langsam zur Neige ging. Bis zum 25:26 (55.) warfen sich die Nordrhein-Westfalen wieder heran, ehe Rivic – mit sieben Toren der Topscrorer seiner Mannschaft – das 27:25 einnetzte und damit auch das Hanauer Publikum spüren ließ, dass der lautstarke Blaue Block einmal mehr mit seinem Support gebraucht wurde.

Von den eigenen Anhängern gefeiert, gab Hanau in der Abwehr noch einmal alles. Einer, der sich am Samstagabend in jeden Zweikampf geworfen hatte, musste in der 56. Minute das Feld verlassen. Abwehrkante Dziugas Jusys sah nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte. Doch das Hanauer Team machte jetzt endlich gegen die doppelte Manndeckung der Gäste den Deckel drauf. Dennis Gerst brach durch das Zentrum und markierte mit dem 28:25 die Vorentscheidung, die trotz des späten Anschlusstreffers des Aufsteigers nicht mehr in Gefahr geriet.

„Ich bin überglücklich, dass die Jungs sich in dieser schweren Situation immer reingehängt haben und sich am Ende mit den zwei Punkten belohnen konnten“, meinte Geist, dessen Mannschaft das anstehende spielfreie Wochenende nun gut gelegen kommt, um wieder Kräfte zu sammeln. „Trotz aller Umstände spielen wir eine grandiose Saison und als HSG-Familie können wir stolz auf diese Mannschaft sein.“

 

 

 

TV Gelnhausen verzweifelt am gegnerischen Torhüter

Vor 550 Zuschauern zeigte der TV Gelnhausen gegen den Tabellenvierten HG Saarlouis einen couragierten Auftritt, musste aber am Ende auch wegen der guten Leistung von Torhüter Daniel Schlingmann eine 29:35 (15:20)-Niederlage hinnehmen. „Heute haben wir gesehen, dass Saarlouis eine Topmannschaft mit einem klasse Torhüter ist. Mindestens 19 Paraden sprechen da für sich. Die Jungs haben sich tolle Chancen rausgespielt und sind dann immer wieder am Torwart gescheitert. Das reicht dann gegen so eine Mannschaft am Ende leider nicht zum Sieg“, sagte Chef-Trainer Matthias Geiger.

Der TV Gelnhausen trat gegen die HG Saarlouis ohne die weiterhin Verletzten Fynn Hilb und Michael Hemmer an. Auch Kapitän Jonathan Malolepszy konnte wegen Rückenproblemen nicht mitspielen. Erfreulich war hingegen der Einsatz von Jannik Geisler, der nach über fünf Monaten Verletzungspause sein erstes Spiel machen konnte und dabei eine starke Leistung bot.

Die Partie gegen Saarlouis war von Beginn an ein Spiel mit Tempo und vielen Toren, bei dem sich die Gäste bereits früh etwas absetzen konnten, sodass es aus Gelnhäuser Sicht nach elf Minuten 4:7 stand. Auf Grund der besser verwerteten Chancen der Saarländer, vergrößerte sich der Rückstand des TVG weiter auf fünf Tore (7:12) bis Marcel Becker von der HG Saarlouis nach einem Foul an Yannik Mocken in der 19. Minute die Rote Karte sah. Im Anschluss konnten sich die Barbarossastädter zwischenzeitlich wieder auf drei Tore herankämpfen (10:13), gerieten vor der Halbzeit aber wieder in einen größeren Rückstand, so dass das Tor von Leon David in der 30.Minute zum 15:20 den Halbzeitstand markierte.

Henrik Müller fiel aus

Für die zweite Hälfte des Spiels fiel Henrik Müller mit einer Handverletzung für den TVG aus. Ansonsten bot sich den Fans ein ähnliches Bild wie bereits im ersten Durchgang. Die HG Saarlouis konnte durch eine weiterhin sehr gute Torhüterleistung die gut rausgespielten Möglichkeiten des TVG vereiteln, während sie auf der anderen Seite desöfteren zu einfachen Toren aus dem Rückraum kam.

Aber auch in dieser Spielsituation zeigte die junge Gelnhäuser Mannschaft ihre außergewöhnliche Mentalität, gab sich nicht auf und konnte sich immer wieder herankämpfen. In der 40. Minute musste Joshua Reitz von der HG Saarlouis beim Stand von 21:25 nach einem weiteren Foul an Mocken das Spielfeld ebenfalls mit einer Roten Karte vorzeitig verlassen. In der 48. Minute konnte der TVG durch ein Tor von Felix Reinhardt wieder auf drei Tore aufschließen (26:29). Auch die Fans merkten, dass noch etwas möglich war und erhoben sich von ihren Sitzen, um ihr Team zu unterstützen. Am Ende reichte es jedoch nicht mehr und der TV Gelnhausen verlor das Duell gegen die stark spielenden Gäste aus Saarlouis mit 29:35.

„Wir sind natürlich froh, dass wir das Spiel heute letztlich mit sechs Toren gewinnen konnten. Die entscheidenden zwei Faktoren waren heute unser sehr guter Torwart und unsere hohe Angriffseffektivität“, sagt Saarlouis-Trainer Philipp Kessler zum Sieg seines Teams.

„Wir haben heute bis zum Schluss um jeden Ball gekämpft, müssen uns aber auch in den nächsten zwei Spielen wieder verbessern und wieder mehr Aggressivität in der Abwehr zeigen. Da sind wir aber guter Dinge. Die Jungs hatten schon direkt nach dem Spiel den Blick auf die letzten Spiele geworfen, die sie unbedingt gewinnen wollen“, sagte Geiger.

 

 

Baggerseepiraten chancenlos gegen TuS Ferndorf

Mit einer deftigen 21:35 (12:17)-Niederlage, die am Ende etwas zu hoch ausfiel, mussten die Rodgauer Handballer neidlos die Dominanz und spielerische Klasse des TuS Ferndorf anerkennen. Vor knapp 700 Zuschauern in der restlos ausverkauften RODAUSTROM Sportarena konnten die Gastgeber lediglich in den ersten zehn Minuten mithalten. Da war man durch den Treffer vom quirligen Simon Brandt zum 3:5 noch auf Tuchfühlung mit dem unangefochtenen Spitzenreiter. Doch mit zunehmender Spieldauer zeigte das Team um den kroatischen Regisseur Janko Kevic seine ganze Qualität. Vor allem gegen die Deckung des TuS fanden die Rodgauer fast keine Mittel. Wenn man dann doch mal in aussichtsreiche Position kam, stand sehr zum Leidwesen der heimischen Fans oftmals Lucas Puhl im Weg. So setzten sich die Gäste kontinuierlich ab, auch eine Auszeit von HSG-Trainer Jan Redmann fruchtete kaum, denn die Ferndorfer wollten nicht wie im Vorjahr die Halle als Verlierer verlassen.

Kaum eine Schwachstelle boten sie den Rodgauern, die zwar verbissen um jeden Ball kämpften, am Ende aber mit kleinen Fehlern den Gästen immer wieder in die Karten spielten. So wie kurz vor der Halbzeit, als man in eigener Überzahl die Möglichkeit auf ein „Empty Goal“ hatte. Doch die Ferndorfer stoppten den Angriff auf Kosten eines Freiwurfs. Es passte ins Bild, dass Niklas Roth den direkten Freiwurf unabsichtlich ans Kinn eines Ferndorfers setzte und zu Recht von den beiden unauffällig gut leitenden Unparteiischen die Rote Karte erhielt. So ging es mit einem durchaus noch aufzuholenden 12:17-Rückstand in die Kabinen.

Hoffnung flackerte auf

Und als Rodgau‘s bester Torschütze Henning Schopper zum 13:17 traf, hatte man für einen Moment die Hoffnung, die Partie könnte kippen. Das nahmen die Gäste aber eher als Ansporn, weiter auf dem Gaspedal zu bleiben. Auch wenn Philipp Hoepffner im Tor der Baggerseepiraten einige Bälle parierte, schlug das Pendel jetzt zunehmend deutlicher zu Gunsten der Gäste aus. Beim 18:28 in der 51. Minute stand erstmals ein Zehn Tore Rückstand zu Buche, die Frage nach dem Sieger war da längst beantwortet. Trotzdem ließen die jungen Spieler um den vierfachen Torschützen Maarten Broschek die Köpfe nicht hängen, aber gegen die Wucht des TuS Ferndorf war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. So musste man erstmals in einem „Handwerk-Spiel“ eine Niederlage quittieren, die HSG-Trainer Jan Redmann sachlich analysierte: „Glückwunsch an Ferndorf, die hatten heute leider richtig Lust auf Handball, das war eine reife Leistung. Wir nehmen die positiven Dinge mit, werden das spielfreie Wochenende nutzen, um uns auf die letzten beiden Partien zu fokussieren.“

 

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Gelnhausen, Hanau und Rodgau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.