Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Den 2. März 2024 sollten sich alle Handball-Fans in der Region dick im Kalender anstreichen. Dann lädt der TV Gelnhausen zur „2. Nacht der Legenden“ ein. Und auch dieses Mal hat sich der Handball-Drittligist wieder etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Denn bevor der TVG um 19.30 Uhr gegen den TV Aldekerk 07 in der dritten Liga um Punkte kämpft, findet um 17 Uhr das Abschiedsspiel für Klub-Ikone Uli Schaus statt. Ein solches Spiel für einen 72-Jährigen zu veranstalten, gibt es nicht alle Tage. Und so hat sich das hessische Fernsehen bereits mit einem Kamerateam angemeldet.

Erneut haben sich jede Menge ehemalige Spieler, Trainer, Funktionäre und Betreuer des TV Gelnhausen aus rund 60 Jahren Handball-Geschichte angekündigt, um mit den Fans gemeinsam in alten Zeiten zu schwelgen und die große TVG-Familie hoch leben zu lassen. Dieses Mal werden noch weitere ehemalige Handballgrößen aus ganz Deutschland hinzukommen, mit denen Schaus in seiner langen Karriere zusammengespielt hat. Schließlich kann Schaus auf 25 Länderspiele, davon zwei A-Länderspiele im DHB-Dress, zurückblicken.

Mit Kurt Klühspies und Claus Hormel werden sogar zwei Weltmeister von 1978 dabei sein. Noch einmal auf Torejagd gehen unter anderem Rolf Holthausen, Kurt Ergül, Thomas Zilm, Anders Indset, Jens Schmidt und Marek Kordowiecki. Aber auch jüngere Jahrgänge wie Fabian Eurich oder Björn Pape werden noch einmal in der Rudi-Lechleidner-Halle aufs Feld laufen. Darüber hinaus haben bereits Jurek Garpiel, Niko Weber, Christian König, Matthias Engel, Louis Rack und Nico Greiner ihr Kommen angekündigt. Viele weitere ehemalige Weggefährten Schaus‘ werden folgen. Natürlich hat der Verein auch alle TVG-Legenden eingeladen.

„Ich bin allen Menschen beim TV Gelnhausen sehr dankbar, dass sie mir so ein Abschiedsspiel ermöglichen. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auf einen stimmungsvollen Abend mit möglichst vielen Zuschauern und auf ein Wiedersehen mit vielen alten Weggefährten“, blickt Schaus voller Vorfreude der zweiten Auflage der Nacht der Legenden entgegen. Bei verkürzter Spielzeit von zwei Mal 20 Minuten trifft das Team „TVG-Legenden“ auf die „Uli Schaus Allstars“.

Während Schaus auf jeden Fall im Tor stehen wird, ist die Auswahl der Feldspieler in seiner Altersklasse nicht ganz so einfach. Daher werden beide Teams auch mit etwas jüngeren Spielern verstärkt. In den letzten Wochen hat Schaus viel herumtelefoniert, um zwei Teams zusammenzustellen. Noch gibt es ein paar vakante Positionen. Das Team hinter dem Team steht dagegen bereits fest. Als Trainer der Uli Schaus Allstars wird Reiner Dotzauer fungieren. Das Betreuer-Team führt Hagen Mootz an. Als Physiotherapeut wird Walter Igumnow auf der Bank sitzen. Die TVG-Legenden werden von Sergej Budanow gecoacht als Physiotherapeut hat Thomas Stubner seine Zusage gegeben.

 

Über Uli Schaus:
Schaus gilt als ältester jemals in der Bundesliga aktiver Spieler. Der Torhüter absolvierte sein letztes Spiel in der 2. Handball-Bundesliga für den TV Gelnhausen in der Saison 2006/07 im Alter von 55 Jahren. In der Saison 2008/09 half er als 57-Jähriger noch einmal in der Regionalliga aus. Schaus lernte das Handballspielen bei Borussia Fulda. In dieser Zeit absolvierte er 25 Länderspiele, darunter zwei A-Länderspiele, obwohl er damals „nur“ Regionalliga (heute 2. Bundesliga) spielte. Von dort wechselte er im Alter von 31 Jahren zum TV Hüttenberg in die 1. Bundesliga. Außerdem spielte er für TuRU Düsseldorf, VfL Bad Neustadt und die SG Bruchköbel. Seine letzte Station als Spieler war der TLV Eichenzell. Dort hütete er noch im Alter von 63 Jahren das Tor in der Bezirksoberliga. 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der ersten Rollstuhl Basketball Liga gab es für die Skywheelers beim Ligaprimus aus Thüringen die erwartende Niederlage. Mit 105:62 (28:17, 25:8, 29:19, 23:18) verloren die Gäste gegen offensiv starke Thuringia Bulls. Marian Kind wurde mit 26 Punkten bester Schütze der Skywheelers, gefolgt von Sven Diedrich der 21/1 Punkte beisteuerte.

Marco Hopp hat uns die PM geliefert:

Motiviert ging das Team vom Main um Spielertrainer Chris Spitz in dieses, vor allem für die Psyche, schwere Spiel. Waren doch gerade die zurückliegenden Wochen sehr nervenaufreibend und das nicht nur für das Team der ING Skywheelers. Bis zur dritten Spielminute gestalteten die Mainrollis das Spiel sehr ausgeglichen. Beim Stande von 7:6, zogen die Bulls das Tempo zum ersten Mal an und legten einen 13:0 Lauf auf das Parkett im Bullenstall. Doch kamen die Skywheelers mit einem 7:0 Lauf zurück ins Spiel, doch mussten sie die ersten zehn Spielminuten mit einem Rückstand von elf Punkten an das Team aus Thüringen abgeben.

Im zweiten Viertel verloren die Gäste vom Main ein Stück weit den Faden und mussten direkt zu Beginn einen weiteren 11:0 Lauf hinnehmen, ehe sie wieder zu ihrem Spiel zurück fanden. Die Bulls hingegen nutzen diesen Umstand für ihr Vorhaben und setzten die Gäste noch mehr unter Druck. Die Korbausbeute war zu gering und die Verteidigung zu löchrig, als das die ING Skywheelers den Bullen wirklich hätten etwas entgegenwerfen können. Letztlich ging das zweite Viertel mit 25:8 viel zu deutlich an den Gastgeber. Somit stand es 53:25 nach 20 gespielten Minuten.

Noch sichtlich gezeichnet vom zweiten Spielabschnitt, wirkten die Skywheelers gehemmt. Nach zwei Minuten im dritten Viertel berappelten sich die Skywheelers und es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Die Gäste antworteten auf jeden Korb der Bulls ihrerseits mit erfolgreichen Würfen und Marian Kind steuerte zehn seiner insgesamt 26 Punkte in diesem Spielabschnitt bei. Zwar verloren die Skywheelers auch das dritte Viertel viel zu deutlich, doch zeigten sie auch, dass sie in der Lage sind, auch Spitzenteams etwas entgegen zu setzen. 82:44 hieß es nach 30 Minuten und die Gäste vom Main sollten ihr stärkstes Viertel an diesem Spieltag erst noch auspacken.

Nun ging es ins letzte Viertel der Begegnung. Hell wache und couragierte Skywheelers spielten auf und lieferten sich mit den Bullen einen offenen Schlagabtausch. Gemeinsam verfolgten sie nun das Ziel, wenigstens nicht dreistellig bei den Thüringern unter die Räder zu kommen. Dies klappte bis zur letzten Spielminute auch ganz gut, nur wollten die Thüringer das dreistellige Ergebnis unbedingt einfahren und setzten die Frankfurter so unter Druck, dass sie die letzte Minute mit einem 7:0 Lauf das Ergebnis von 98:62 auf 105:62 schraubten. Dies war in diesem Spiel auch gleichzeitig der Endstand.

Erhobenen Hauptes traten die Skywheelers, trotz der deutlichen Niederlage die Heimreise an und nehmen das gute Gefühl aus diesem Spiel mit die kommenden Begegnungen. Am nächsten Wochenende haben die Frankfurter spielfrei.

 

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Oberliga Hessen verteidigte der TV Kirchzell im Derby gegen die Tuspo Obernburg souverän seine Tabellenführung und gewann in der Obernburger Ballmann Halle verdient mit 29:24 (14:9).

Joshua Löffelmann, TVK Keeper, in Aktion. Das Bild hat uns die Tuspo zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Die Obernburger Halle war bis zum letzten Platz besetzt und die Stimmung hätte nicht besser sein können. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein sehr umkämpftes Spiel, in dem die Gäste schnell mit 3:0 in Führung lagen. Der Tuspo-Angriff tat sich zunächst schwer, denn der Spitzenreiter stand bärenstark in der Abwehr und hatte in Torhüter Joshua Löffelmann einen sehr starken Rückhalt. So kamen die Hausherren erst in der achten Minute zu ihrem ersten Treffer, schlossen in der Folge aber zum 5:7 auf. Der eingewechselte Tuspo-Torhüter Sandro Friedrich hielt in der 21. Minute beim 6:9 einen Strafwurf von Ievgen Zhuk und die Halle stand Kopf. Aber die Gäste agierten sehr abgeklärt, zogen das Tempo an, so dass beim 9:14 die Seiten gewechselt wurden.

TVK zog davon

Nach Wiederbeginn stand Sandro Friedrich zwischen den Pfosten und die Tuspo verkürzte auf 12:15 (35.). In dieser Phase erlaubte sich die Mannschaft von Trainer Rudi Frank nun zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Die Gäste machten es besser und führten in der 46. Minute mit 22:15. Tuspo-Trainer Frank nahm die Auszeit, versuchte sein Team neu einzustellen. Als sich dann aber auch noch Linkshänder Tobias Raab am Fuß verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, sah die Tuspo ihre Felle davonschwimmen.

Thomas Keck von der Tuspo im Anflug. Das Bild hat uns die Tuspo zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Die Obernburger versuchten es in der Schlussphase noch einmal mit dem siebten Feldspieler und mit einer offenen Deckung. Aber die clever agierenden Gäste ließen sich im hitzigen Derby den Sieg nicht mehr nehmen. Während Tuspo-Trainer Rudi Frank nach Spielschluss enttäuscht war, freute sich TVK-Trainer Andi Kunz über die Leistung seines Teams und über die nächsten Punkte.

 

 

 

Klarer Sieg für die Falken in Hüttenberg

Nach der desolaten Leistung der vergangenen Woche machte es die TSG Groß-Bieberau diesmal in Hüttenberg besser und kam mit einem 33:20 (14:9)-Sieg nach Hause. Das Team von Trainer Beilstein steigerte sich ohne die erkrankten Robin Büttner und David Lubar von Minute zu Minute und führte in der 20. Minute schon mit 10:5. Mit 14:9 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel drehte die TSG auf und erhöhte den Vorsprung innerhalb drei Minuten auf 18:9. Hüttenberg gab sich zwar nie auf, fand aber keine Mittel gegen die gut aufspielenden Odenwälder. Tor um Tor zogen die Falken davon und ließen dabei sogar noch einige gute Tormöglichkeiten aus. Am Ende stand ein verdienter Sieg zu Buche.

 

 

Das Bild von Niklas Ihmer hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Hanau stattet seinen Perspektiv-Spieler Phillip Busse mit einem neuen Vertrag bis zum Sommer 2025 aus. Der 20-Jährige, der auch in der Oberligamannschaft der Grimmstädter zum Einsatz kommt, kann auf allen Rückraumposition agieren. Mit seinen 1.88 Metern strahlt das Nachwuchstalent jede Menge Dynamik und Schnelligkeit im Angriff aus. Sein Coach bescheinigt ihm noch großes Entwicklungspotenzial.

„Wir freuen uns alle sehr, dass Phillip seinen Vertrag in Hanau um ein weiteres Jahr verlängert hat und gemeinsam mit uns seine erfolgreiche Entwicklung weiter vorantreiben will“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Wenn er mit seinem FSJ demnächst fertig ist, strebt er auch eine Berufsausbildung hier in der Region an.“

„Ich bin sehr glücklich, dass ich auch im kommenden Jahr das Trikot der HSG Hanau tragen darf“, meint Phillip Busse. „Als Team haben wir in den letzten Jahren eine besondere Entwicklung genommen. Ich möchte hier weiter an mir arbeiten und mich dabei für Spielanteile in der 3. Liga empfehlen.“

Der Rechtshänder, der seit 2016 das Trikot der HSG Hanau trägt, kam in der laufenden Saison bislang in neun Ligapartien (4 Tore) und beim DHB-Pokalabend gegen den ASV Hamm-Westfalen zum Einsatz. Im Team von HSG-Cheftrainer Hannes Geist gilt Busse als Spieler, der mit seiner Dynamik besondere Situationen generieren kann und auch gerne dorthin geht, wo es wehtut.

„An Phillip werden wir noch viel Freude haben“, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist, mit Blick auf seinen Spieler. „Wenn er sich weiter steigert, seine Schnelligkeit und Spritzigkeit weiterhin erfolgreich einsetzt sowie noch klarer in seinen Aktionen wird, dann hat er noch viel Potenzial.“

Phillip Busse war 2022 eines von vier Talenten, neben Max Moock, Thorben Scholl und Niklas Schierling, welches aus dem eigenen A-Jugend-Bundesliga-Kader nach oben gezogen wurde und ein Teil des Umbruchs war, den die Grimmstädter seit der Saison 2022/23 im Team vorantreiben. Der gebürtige Frankfurter, der in der Vergangenheit für die TGS Niederrodenbach und die JSG Buchberg spielte, wurde mit der C-Jugend des Vereins 2019 hessischer Vizemeister.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball-Drittligist TV Gelnhausen feiert einen Traumstart in die neue Saison und kommt zu seinem vierten Sieg in Folge. Mit einem überragenden 37:22 (17:17)-Erfolg bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II ziehen die Barbarossastädter an der Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar in der Tabelle vorbei. Vor dem nächsten Vier-Punkte-Spiel gegen Tus 1882 Opladen konnte sich der TVG auf den achten Tabellenplatz verbessern.

„Nach der langen Phase ohne Spiel war am Anfang etwas Nervosität da. Aber wir konnten uns im Verlauf des Spiels immer mehr steigern. In der ersten Hälfte hat uns noch ein bisschen der Zugriff gefehlt. Wir haben ein paar Dinge in der Halbzeit besprochen, die die Jungs dann super umgesetzt haben. Unser Abwehr-Torhüter-Spiel war letztlich die Schlüssel zum Erfolg, dadurch konnten wir einige leichte Tore erzielen“, sagte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger.

Der TVG hatte einen schweren Start in das Spiel. Zu Beginn erlaubte sich der Gast technische Fehler und scheiterte das ein oder andere Mal an Simon Böhne, dem Schlussmann der Gastgeber. Erschwerend kam hinzu, dass Yannik Mocken bereits in der vierten Minute nach einer Abwehraktion die rote Karte sah und sich bei dieser Aktion auch noch am Fuß verletzte. „Wir gehen erstmal nicht von einer schweren Verletzung aus.“, beruhigte Trainer Geiger nach dem Spiel die Sorgen um den Linksaußen des TVG.

Da auch Felix Reinhardt verletzungsbedingt nicht dabei war, stellte der Mocken-Ausfall den TVG frühzeitig vor weitere Probleme, stand man doch nun ohne echten Linksaußen da. In der Folgezeit übernahmen Torben Fehl und Henrik Müller im Wechsel die Angriffs-Aufgaben Mockens und lösten diese ungewohnte Herausforderung insbesondere im zweiten Durchgang mit Bravour. 

Zuvor galt es aber eine knifflige Phase zu überstehen. Nach 13 Minuten lief der TV Gelnhausen beim Stand von 7:11 bereits einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Im Laufe der ersten Hälfte konnte sich die Mannschaft aber steigern und wieder herankämpfen. Auch dank Alexander Bechert, der in dieser Phase unter anderem zwei Siebenmeter halten konnte. So glich Gelnhausen wenige Minuten vor Ende der ersten Hälfte zum 12:12 durch einen Treffer von Max Bechert aus und konnte auch mit einem Gleichstand von 17:17 in die Halbzeit gehen.

TVG setzte Vorgaben um

Im zweiten Durchgang setzte die Mannschaft die Vorgaben von Trainer Geiger nahezu perfekt um und stellte eine sehr stabile und konsequente Abwehr. Bis zur 37. Minute blieb das Spiel noch ausgeglichen, doch dann startete  der TVG-Express mit einem spektakulären 12:0-Lauf durch und konnte so das Spiel endgültig an sich reißen. Hinten vernagelte Alex Bechert den Kasten und vorne gelangen der Mannschaft einige einfache Tore, so dass sie in der 52. Minute eine komfortable 31:20-Führung rausgespielt hatte.

Damit war das Spiel entschieden. Die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II fand auch in der Schlussphase nicht mehr zurück ins Spiel und es gelangen insgesamt nur fünf Tore in der zweiten Hälfte, wodurch am Ende ein überraschend eindeutiger 37:22-Sieg für die Gelnhäuser zu Buche stand.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, dürfen Hanau und Nieder-Roden pausieren. Aus der hiesigen Region spielt lediglich der TV Gelnhausen und will seine Siegesserie fortsetzen.

Nach einigen Wochen Pause startet das Jahr für den TV Gelnhausen mit einem wegweisenden Duell gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Das erste Spiel im neuen Jahr findet am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen in Wetzlar statt. Der Achtplatzierte aus Wetzlar liegt nur einen Platz vor dem TV Gelnhausen, der mit einem Sieg vorbeiziehen könnte.

„Wir müssen unbedingt konsequent auftreten“, fordert TVG-Cheftrainer Trainer Matthias Geiger in Erinnerung an das Hinspiel, bei dem der TVG trotz einer Sechs-Tore-Führung nicht über ein Unentschieden hinauskam. „Wir brauchen eine bewegliche Abwehr und Zweikampfstärke.“, fordert er. Geiger blickt optimistisch auf das erste Spiel, denn die Formkurve zeigt nach oben und die Mannschaft macht im Training einen guten Eindruck.

Zum Ende des letzten Jahres feierte der TVG drei Siege in Folge. Besonders blieb hierbei das Weihnachtsspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden im Gedächtnis, das mit 27:26 gewonnen wurde. Nun möchte man in der Barbarossastadt den Schwung aus dem letzten Jahr mitnehmen und die kleine Siegesserie ausbauen.

Die Bundesligareserve der HSG Wetzlar beendete das vergangene Jahr dagegen mit zwei Niederlagen. Zuletzt spielten sie ebenfalls gegen Rodgau Nieder-Roden, verloren im Gegensatz zum TVG aber mit 25:28. Ein besonderes Augenmerk müssen Jonathan Malolepszy und Co. auf Leon Boczkowski und Lukas Gümbel haben, die in den letzten Spielen und auch schon im Hinspiel in Gelnhausen ihre besondere Klasse zeigten.

„Wir dürfen uns keine fahrlässigen Abschlüsse und auch keine technischen Fehler leisten. Da müssen wir im neuen Jahr mehr Stabilität und Kontinuität zeigen.“, sagt Geiger und gibt damit die Richtung für dieses Spiel und die weitere Entwicklung der Mannschaft im neuen Jahr vor.

Auf Grund von Krankheit und Verletzungen muss der Trainer für das Spiel bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen auf Felix Reinhardt, Jannik Geisler und Michael Hemmer verzichten. Der Einsatz von Torwart Julian Lahme ist noch fraglich. Kapitän Malolepszy wird wie zuletzt ein paar Einsatzminuten erhalten können.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der Handball Oberliga Hessen kommt es am Wochenende zu einem interessanten Aufeinandertreffen zwischen der Tuspo Obernburg und dem TV Kirchzell, sprich zwischen dem Tabellensechsten und dem Spitzenreiter. Derbyzeit ist angesagt. Anwurf ist am Samstag um 18 Uhr in der Ballmann Halle.

Beim Hinspiel hatte die Tuspo beim 27:35 keine Chance gegen die starken Kirchzeller. Im Rückspiel nun will die Mannschaft von Trainer Rudi Frank alles daran setzen, um den Spieß umzudrehen. Es ist für die Obernburger das erste Heimspiel im neuen Jahr und die Ballmann Halle wird sicher aus allen Nähten platzen.

Martin Bieger freut sich auf’s Derby

Einer, der sich sehr auf das Derby freut, ist Martin Bieger. Der Obernburger “fliegt” mit schöner Regelmäßigkeit von außen ein und bringt die gegnerischen Torhüter mit seinen präzisen Abschlüssen zur Verzweiflung. Er sagt: “Natürlich freue ich mich besonders auf das anstehende Derby, vor allem weil wir zuhause gegen den ungeschlagenen Tabellenführer antreten. Die Kirchzeller dominieren derzeit die Liga und sind nur noch wenige Schritte von der Meisterschaft entfernt – zweifellos das Maß aller Dinge in dieser Saison.”

Kämpfer Jan Blank in der Mangel. Er ist immer dort zu finden, wo es weh tut

Aber auch die Hausherren müssen sich keinesfalls verstecken, stehen super da und haben zuletzt erneut gegen den Drittliga Absteiger Pohlheim gewonnen. Martin Bieger sagt daher: “Nach unserer soliden Leistung in Pohlheim konnten wir Selbstvertrauen tanken, was für uns enorm wichtig ist. Wir möchten unbedingt eine Revanche für das Hinspiel, obwohl Kirchzell zweifellos als der absolute Favorit gilt. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass Derbys ihre eigenen Gesetze haben. Die gute Nachricht ist, dass in dieser Woche einige unserer zuvor verletzten Spieler ins Training zurückgekehrt sind. Wir hoffen, dass sie rechtzeitig fit werden und uns im Derby unterstützen können. Mit ihrer Rückkehr und dem gestärkten Selbstvertrauen aus dem letzten Spiel setzen wir alles daran, Kirchzell herauszufordern und ein spannendes Duell zu bieten.”

Jan Blank sieht ein besonderes Spiel mit Derbycharakter

Der Kapitän der Kirchzeller, Jan Blank, freut sich ebenfalls auf das Match und meinte: “Das ist schon ein besonderes Spiel mit Derbycharakter. Ich weiß, dass ich schon als kleines Kind unbedingt in der Halle beim Derby dabei sein wollte :-)”

Jetzt ist er mittendrin im Geschehen… Trotzdem sagt Jan Blank: “Wir wollen dieses Spiel aber jetzt auch nicht zu hoch hängen. Wir wollen unser Spiel spielen, uns nur auf uns konzentrieren und möglichst die nächsten Punkte holen. Klar, wenn’s vorbei ist, dann kann man sich erzählen lassen, was für ein Tohuwabohu in der Halle los war. Aber erst nach dem Abpfiff. Wir werden als Favorit ins Spiel gehen, unser Ding abspulen und möglichst nicht links oder rechts schauen.”

Doch der TVK-Kapitän warnt auch, wenn er sagt: “Vom Obernburger Trainer Rudi Frank kann immer etwas Überraschendes kommen. Das müssen wir wissen. Doch wir haben unser – sagen wir mal – Matchplan Playbook und da können wir rausholen was wir brauchen. Es wird sicher ein geiles Spiel.” Ob der TVK komplett antreten kann, bleibt abzuwarten.

 

Wiedergutmachung angesagt

Nach der unterirdischen Leistung vergangener Woche gegen Offenbach, wollen die Falken Groß-Bieberau am Samstag mit einem Sieg in Hüttenberg an die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen.

Hüttenberg steht aktuell auf Platz elf der Tabelle und muss aufpassen nicht weiter in den Abstiegsstrudel hinein zu geraten, alleine schon deshalb dürfte es mit dem Siegeswunsch der Falken in Hüttenberg nicht ganz so einfach werden. Sicher wird die Heimmannschaft motiviert antreten und versuchen den Odenwäldern die Punkte zu entreißen. Die Falken werden mächtig auf der Hut sein. Trainer Björn Beilstein: „Wir sind gut vorbereitet und werden anders als zuletzt konzentriert zur Sache gehen. “

 

 

Die Bilder von Martin Bieger und Jan Blank haben uns die beiden Vereine zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Samstag sind die ING Skywheelers in der ersten Rollstuhl Basketball Liga beim amtierenden deutschen Meister Thuringia Bulls zu Gast. Die Gastgeber, die in die Saison mit leichten Ladehemmungen gestartet sind, befinden sich schon seit geraumer Zeit wieder in der Erfolgsspur. Bislang einziger Wermutstropfen war die Niederlage gegen den RSV Lahn Dill. Auch wenn diese Niederlage für ihre eigenen Ansprüche viel zu hoch ausfiel, so haben sie dennoch ihren eigenen Plan für diese Saison nicht aus den Augen verloren. Der junge Trainer der Thüringer, Andre Bienek, hat zur neuen Saison das Team als „Headcoach“ von Trainer Michael Engel übernommen. Seitdem arbeitet er akribisch daran, die Erfolgsgeschichte der Bullen weiter zu schreiben. Er wird bei dem kommenden Aufeinandertreffen der Ligakonkurrenten nichts dem Zufall überlassen und seine Mannschaft mit aller Sorgfalt vorbereiten.

Frei nach dem Motto: „Wenn das Vorankommen schwer wird, kommen nur die starken in die Gänge“, bereiten sich die ING Skywheelers ebenfalls gut auf diese schwere Aufgabe vor. Auch wenn die Favoritenrolle ganz klar bei den Bulls liegt, so heißt es für die jungen Wilden vom Main dennoch, alles abzurufen, was sie im Stande sind zu leisten. Für Spielertrainer Chris Spitz ist besonders wichtig, dass Neuzugang Tim von Raamsdonk am Samstag mit dabei sein kann. Am zurückliegenden Spieltag, lag er mit Fieber im Bett und konnte seinen Skywheelers nur vom Krankenlager aus zuschauen. Seine Rückkehr ist allein schon deshalb von Bedeutung, da er den Skywheelers einiges mehr an Aufstellungsmöglichkeiten bietet.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am heutigen Donnerstagabend traf Handball Zweitligist TV Großwallstadt im Vorbereitungsspiel auf den Erstligisten MT Melsungen und verlor das Match mit 27:29.

Aufgrund der aktuell stattfindenden Europameisterschaft musste die MT auf wichtige Stammkräfte wie Timo Kastening verzichten. Aber auch krankheits- und verletzungsbedingt konnte Trainer Roberto Garcia Parrondo nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und füllte diesen mit Talenten aus der A-Jugend auf.

Beim TV Großwallstadt hingegen stand Torhüter Petros Boukovinas wieder zur Verfügung, der nach dem Ausscheiden der griechischen Nationalmannschaft aus der EM zu Beginn der Woche wieder zu seiner Mannschaft gestoßen ist.

Lars Röller, der als Ersatz für Dino Corak erstmals das Trikot des TV Großwallstadt trug, stand in der Startformation und wurde vor allem in der Abwehr gleich gefordert. Melsungen legte vor, Großwallstadt zog nach. Doch um den Ausgleich zu erzielen, leisteten sich die Unterfranken einfach zu viele Ungenauigkeiten im Abschluss, so dass es mit einem knappen Zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.

TVG nach Wechsel besser

Nach dem Seitenwechsel kam der TVG besser ins Spiel und egalisierte den Spielstand. Die Wällster leisteten sich weniger Fehlwürfe, die Abwehr fand guten Zugriff und durch Gegenstöße kam es zur ersten Führung. Vom Sieben-Meter-Punkt traf Görkem Bicer, doch drei technische Fehler der Unterfranken nutzte der Gegner aus und traf per Konter, um wieder in Front zu gehen. Jetzt häuften sich die Fehlwürfe bei den Gästen, so dass am Ende eine 27:29-Niederlage zu Buche stand.

TVG-Teammanagerin Nina Mattes sagte nach der Partie: „Leider haben wir uns heute im Abschluss über die Spielzeit zu viele Ungenauigkeiten geleistet. Sehr gut gefallen hat mir, wie sich Lars Röller in seiner ersten Partie bereits in der Abwehr gut einbringen und auch die ersten Tore im Blau-Weißen Trikot erzielen konnte.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst haben wir Euch angekündigt, dass mein Computer Spezialist Achim Glaab, der gleichzeitig Groupfitness-Instructor für Hot Iron (ein Langhanteltraining im Kraftausdauerbereich, Anm. d. Red.) ist, B-Lizenz Besitzer Ernährungstrainer sowie die Weiterbildung zum Hyrox-Coach forciert, mit seinem Partner sich bei einer Hyrox Challenge messen möchte.

In diesem Zusammenhang haben wir auch erklärt, aus was ein Hyrox-Race besteht – nämlich aus acht Stationen mit verschiedenen Trainingsdisziplinen. Vor jeder Station steht ein Lauf von jeweils 1000 Meter an, sprich am Ende des Race sind acht Stationen und acht Kilometer zurück gelegt.

Leider hat es im Dezember mit dem Race nicht geklappt, da der Partner von Achim erkrankt ist. Doch die zwei lassen sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen, sondern basteln schon wieder eifrig am nächsten Event.

Wir haben bei Achim nachgefragt:

 

Achim, Dein Partner und Du wolltet im Dezember in Frankfurt beim Hyrox Race als Double antreten. Leider wurde Dein Partner krank und Ihr konntet nicht teilnehmen. Ihr habt sehr lange daraufhin gearbeitet und dann kam die Krankheit dazwischen. Wie habt Ihr Euch gefühlt, als Ihr absagen musstet?

“Ja leider kämpfte Chris mit Fieber und Husten und hätte so auf keinen Fall den Race bestreiten können. Da wir als Double antreten wollten, war sofort klar, dass wir unsere Teilnahme in Frankfurt absagen und dafür versuchen an einem anderen Race teilzunehmen.

Wir waren aber trotzdem in Frankfurt beim Event und haben dort mit den Athleten mitgefiebert. Die Stimmung in der Halle war wieder super genial und es hat gut getan, wenigstens vor Ort zu sein und den Flair zu genießen”.

Habt Ihr den Wettkampf nun ganz gecancelt oder habt Ihr Euch ein neues Ziel gesetzt?

“Wir haben alles daran gesetzt, zu verschieben. Jetzt starten wir im April in Berlin und sind schon sehr gespannt darauf”. 

Wie muss ich mir das vorstellen? Fangt Ihr jetzt eigentlich wieder von vorne mit dem Training an, steigt Ihr mittendrin ein oder wie läuft das?

“Chris kuriert leider immer noch seine Grippe aus. Allerdings hat er schon wieder langsam mit dem Training begonnen. Ich bin auch fleissig am Trainieren. In einer Woche geht es zum Beispiel zu einem Laufcoaching nach Düsseldorf. Dort wollen wir unseren Laufstiel noch etwas verbessen. Ein Hyrox Race besteht ja zu einem Großteil aus laufen. Es ist ja immerhin eine acht Kilometer Strecke und dazwischen die funktionellen Übungen”.

Ihr wolltet ja als Double antreten. Hast Du dann Dein Training auch eingestellt oder muss Dein Partner sehen, dass er den Rückstand weitestgehend alleine aufholt?

“Ich habe etwas weniger spezifisch trainiert. Aber ich bin mir sicher, dass Chris schnell den Rückstand wieder aufholt und wir mit voller Leistung im April an den Start gehen!”

Also, ich habe gehört, dass Hyrox nach wie vor ein Thema ist und Ihr auf jeden Fall heuer in Berlin antreten werdet. Nichtsdestotrotz hast Du schon wieder neue Pläne. Kannst Du uns schon ein paar Infos bezüglich Deines neuen Programms geben bzw. wieviel willst, kannst Du uns schon verraten?

“Genau. Ich möchte ein neues Programm aufsetzen, dass es JEDEM ermöglicht, Sport zu machen und Spaß an Bewegung zu haben. Ich höre immer wieder von Menschen, die sich zum Beispiel nicht trauen in einem Fitnessstudio zu trainieren, aber es auch nicht schaffen sich zu Hause alleine aufzuraffen und sich zu bewegen. Da komme ich dann in Spiel. Ich möchte mit Onlinekursen jeden dazu animieren, sich aufzuraffen und sich zu bewegen”. 

Das klingt interessant und scheint wirklich für jeden etwas zu sein. Denn gerade Bewegung ist so wichtig – für Körper und Geist. Wann soll Deine neue Idee auf den Markt kommen bzw. wann willst Du damit starten?

“Einen genauen Zeitplan habe ich noch nicht, aber man kann sich auf meiner Webseite fitmitachim.de in den Newsletter eintragen und bekommt dann dort eine Info, wenn es losgeht”.

 

Vielen Dank für die Infos! Ich drücke Euch die Daumen, dass es im April klappt!