Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die dezimierte TuSpo Obernburg gegen Bruchköbel den Kürzeren ziehen. Bieberau/Modau kam mit einem Sieg aus Wallau zurück.

 

Verletzungssorgen bei der TuSpo 

Trotz vier verletzter und weiterer angeschlagener Spieler wollte die Tuspo im Heimspiel gegen die SG Bruchköbel ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Am Ende verloren die Obernburger mit 26:31 (15:17). Nach einem frühen 3:6-Rückstand drehten die Gastgeber die Partie und lagen nach 14 Minuten knapp mit 7:6 in Führung. Die stark ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Philipp Wollbeck hielt die Begegnung auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit offen, führte zwischenzeitlich mit 10:9 und war auch beim 12:12 nach 23 Minuten noch voll im Spiel. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs konnte sich Bruchköbel jedoch leicht absetzen, so dass es mit einem knappen 15:17 in die Pause ging.

Noch ein Rückschlag

Nach dem Seitenwechsel musste die TuSpo dann weitere Rückschläge verkraften: Linkshänder Nicolas Mohr und Abwehrchef Jesper Kunkel schieden verletzt aus. Im Angriff scheiterten die Römerstädter nun häufig an Pfosten oder Latte, während die Gäste – angeführt vom überragenden Dennis Weit, der allein 13 Treffer erzielte und von der TuSpo-Defensive nie richtig gestoppt werden konnte – ab der 40. Minute ihren Vorsprung ausbauten. Die Gastgeber kämpften sich zwar mit großem Einsatz immer wieder heran, vor allem dank der starken Leistungen von Thomas Keck im Angriff und Torhüter Florian Eberhardt. Doch in den letzten 15 Minuten blieben mehrere gute Chancen ungenutzt, so dass beim 22:27 in der 56. Minute bereits die Vorentscheidung gefallen war.

Am Ende musste die TuSpo eine bittere 26:31-Heimniederlage hinnehmen und Trainer Wollbeck erklärte nach dem Spiel: „Ohne die zahlreichen Ausfälle war es auf Dauer schwierig und am Ende ging uns die Luft aus. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit meinen Jungs, denn sie haben alles reingeworfen, was wir hatten. Ein großes Lob an Max Roos in der Abwehr und Thommy Keck im Angriff.“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Thomas Keck (9), André Göpfert (7/4), Max Roos (4), Nicolas Mohr (3), Magnus Heinz (2), Tom Müller (1), Jesper Kunkel, Tim Kroth, Felix Roos, Julian Klimmer.

 

 

 

Bieberau/Modau mit starkem Willen zum Sieg

Das Spiel in Breckenheim/Wallau/Massenheim, war das erwartet schwere. Am Ende gewann Bieberau mit 29:27 (13:15). Wallau, nach drei sieglosen Spielen in Folge, war natürlich vor eigenem Publikum auf Wiedergutmachung aus und entsprechend hochmotiviert und wollte auf keinen Fall erneut verlieren. Bieberau, mit vier souveränen Siegen in Folge, war ebenfalls auch auf Sieg aus. Das lähmte offenbar beide Mannschaften und so kam zwar ein spannendes, aber zähes Handballspiel zustande. Das erste Tor der Partie fiel erst in der fünften Spielminute zum 0:1. Zunächst konnten die Gäste weiter in Führung gehen (3:0 – 9. Minute), aber Wallau kämpfte sich wieder durch unnötige Fehler des Gegners heran und konnte sogar mit einer knappen Führung in die Halbzeit gehen (15:13).

Torhüter Juzbasic überragend

Das wurmte, weil die Gäste klar die bessere Mannschaft waren, es aber nicht schafften, diese Überlegenheit in Tore umzumünzen. Zum Glück erwischte Torhüter Martin Juzbasic wieder einen Sahnetag und konnte 20 Würfe entschärfen. Mika Trautmann kam bei einem Siebenmeter zum Einsatz und konnte in der Crunch Time beim Stand von 25:25 in der 56. Minute die Führung Wallaus verhindern. So blieben die Gäste im Spiel und auch die Zwei-Minuten-Strafen-Welle der beiden Schiedsrichter gegen Bieberau in Halbzeit zwei (6) und ein „klassisches Wembley Tor“ zum 27:27 in der letzten Spielminute gegen Bieberau, getoppt mit einer Zeitstrafe wegen „Reklamierens“ warf die Gäste nicht zurück. Postwendend legten sie in Unterzahl zwei Treffer nach. Am Ende siegten die Bieberauer völlig verdient mit 29:27. Eine starke Willensleistung, mit tollem Kampf. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Mit großem Willen und Kampf haben wir verdient gewonnen. “

 

HSG Bieberau/Modau

Juzbasic, Mika Trautmann; Jajic 4, Büttner 3, Günther 1, Lubar 3, Schenkel 2, Kunzendorf 6/3 , Hübscher 3, König , Weber 2, Becker 4.

 

Das Bild hat uns die HSG Bieberau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat nach vier Niederlagen in Folge beim VfL Lübeck-Schwartau ein 31:31-Unentschieden geholt. Einer der Garanten für den Punktgewinn war Finn Wullenweber, der ein unglaublich gutes Spiel ablieferte und elf Tore erzielte. 

Zwölf Großwallstädter gegen vollbesetzte Lübecker Bank

Auch wenn es sich im ersten Moment nach Abpfiff nach einer Niederlage anfühlte, haben die Spieler schnell realisiert, was sie da am Samstagabend vollbracht haben. Mit einem Kader von zwölf Mann, in dem nur drei Rückraumspieler standen, hat das Team von André Lohrbach eine vollbesetzte Lübecker Auswechselbank an den Rand einer Niederlage gebracht und durfte sich am Ende mit einem absolut verdienten Punktgewinn belohnen.

Taktische Raffinesse und voller Einsatz bescheren Punktgewinn

Als sich zu Beginn der Woche abzeichnete, dass der TV Großwallstadt auch weiterhin nicht auf die beiden Linkshänder Yessine Meddeb und Max Horner zurückgreifen kann, musste Trainer Lohrbach wiederholt improvisieren. Durch den Kreuzbandriss von Sebastian Trost standen dem Coach mit Finn Wullenweber, Mario Stark und Connar Battermann nur noch drei Spieler im Rückraum zur Verfügung. Am Ende war es der taktischen Raffinesse sowie dem absoluten Einsatz seiner Spieler auf dem Feld zu verdanken, dass dieses wertvolle Unentschieden erreicht wurde. 

TVG mit knapper Halbzeitführung

Immer wieder spielte Lohrbach – auch geschuldet der Zeitstrafen seiner Rückraumakteure – mit zwei Kreisläufern und nutzte das 7:6-Spiel, um den Gegner zu verunsichern. Das hatte bereits in Halbzeit eins Erfolg. Finn Wullenweber netzte sofort zum 1:0 ein, bevor Ole Schramm zum Ausgleich traf. Maxim Schalles verwandelte den folgenden Siebenmeter sicher, Thore Kjell Heinemann sicherte Lübeck das 2:2. Nach dem 4:3 durch Wullenweber war es erneut Schalles, der für die erste Zwei-Tore-Führung des TVG verantwortlich war. Axel Skaarnæs erhöhte auf 6:3. Diesen Vorsprung baute Connar Battermann in der 13. Minute auf 9:5 aus. Schalles hatte per Siebenmeter die Möglichkeit, auf 10:5 zu erhöhen, doch der Heber landete nicht im Tor.  Dies nutzte der Gegner für sich. Drei schnelle Tore und der VfL war wieder dran. Schalles traf erneut zum 10:8, dann aber stellten Oliver Juhl Refsgaard und Magnus Holpert auf 10:10. Beide Seiten kämpften verbissen für die Halbzeitführung. Rasmus Willette Houmoller stellte beim 13:12 die erste Führung für sein Team her, doch nach 30 Minuten war es der Gast, der mit einem Tor in Front (17:16) in die Halbzeitpause ging.

 

Große kämpferische Leistung bis zum Schlusspfiff

Nach dem Seitenwechsel traf Heinemann zunächst zum Ausgleich. Mit Beginn der 36. Minute starteten die Gäste einen 3:0-Lauf zum 21:18. Doch der Gastgeber legte ebenso nach und glich auf 21:21 aus. Bis zum 25:24 durch Eisenträger in der 48.Spielminute ging das so weiter. Dann aber traf Einar Nickelsen zweimal hintereinander zur 26:25-Führung für sein Team. Die Halle kochte, doch die TVG-Spieler mit einem gut aufgelegten Jan- Steffen Minerva im Tor kämpften verbissen weiter. Skaarnæs stellte Die 30:29-Führung für die Unterfranken her, ebenso war er für das 31:30 wenige Minuten vor Schluss verantwortlich. Dann wurde es noch einmal hektisch. Beide Torhüter zeigten wichtige Paraden auf beiden Seiten. Janik Schrader traf 32 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. Der TVG kam noch einmal in Ballbesitz, doch Mario Stark sollte den Ball nicht mehr im gegnerischen Tor unterbringen. Auch wenn man am Ende noch den Sieg in den Händen hatte, so darf der TV Großwallstadt unglaublich stolz auf die gezeigte Leistung mit einem dezimierten Kader sein und hoffen, dass sich die Lage bis zum nächsten Heimspiel am 13. Dezember gegen den 1. VfL Potsdam ein wenig entspannt.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat die HSG Hanau das Derby gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden für sich entschieden. Der TV Gelnhausen gewann gegen Dutenhofen/Münchholzhausen II.

 

HSG Hanau entscheidet Derby hochverdient für sich

Derby-Wahnsinn in Hanau! Die HSG Hanau hat das Bezirksderby gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 34:29 (16:10) gewonnen. Vor über 1000 Zuschauern zeigten die Blau-Weißen dabei ihre beste Saisonleistung und feierten nach bärenstarken 60 Minuten, in denen die „Baggerseepiraten“ nicht einmal in Führung gingen, gemeinsam mit dem Blauen Block den hochverdienten Heimsieg. In einem emotionalen, aber überaus fairen Derby liefen vor allem Cedric Schiefer und Lukas Böhm im Hanauer Rückraum zur Hochform auf. Aber auch Benedikt Müller sicherte mit zahlreichen Paraden bereits zur Halbzeit eine hohe Führung.

„Riesenkompliment an die Mannschaft. Wir haben mit unserer Intensität und Sicherheit ganz klar an die letzte Woche anknüpfen können“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach der Begegnung. „Gerade die erste Halbzeit war wirklich bemerkenswert. In Sachen Abwehr kommen wir immer weiter nach vorne.“ Mit 16:10 Punkten steht Hanau nach 13 Spieltagen in der Staffel-Tabelle nun auf Rang Sieben.

Dabei ebenfalls im Fokus: Die großartige Kulisse, in der beide Fanlager für maximale Stimmung und einen würdigen Rahmen für das Derby sorgten. 1017 Zuschauer waren in den Hanauer Handballtempel Main-Kinzig-Halle gepilgert. Damit erreichte die HSG eine wichtige Marke, denn im Vorfeld hatten HSG und FORUM HANAU angekündigt, bei 1000 anwesenden Handball-Fans insgesamt 1000 Euro an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau zu spenden. Eine schöne Geste kurz vor dem zweiten Advent.

Angespornt vom Unentschieden in Gelnhausen in der Vorwoche, ging Hanau auch gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden hochkonzentriert zu Werke. Die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim war von der ersten Minute an in der Abwehr maximal präsent. Angeführt von Rückraumshooter Cedric Schiefer und Spielmacher Jan-Eric Kleemann erkämpften sich die Hausherren erst ein 2:0 (6. Minute) und erhöhten durch den ebenfalls glänzend aufgelegten David Rivic auf 10:5 (17.). Ein Doppelschlag von Schiefer ließ den Vorsprung wenig später sogar auf 12:6 (18.) anwachsen.

Rodgau-Coach Christian Sommer nahm zu diesem Zeitpunkt bereits die zweite Auszeit, doch sein Team hatte mit den zweikampfstarken Grimmstädtern seine Mühe und fand kaum in die Begegnung. Der bisherigen „Mannschaft der Stunde“, die in den vorherigen 10 Spielen ungeschlagenen geblieben war und dabei zudem gegen Saarlouis gewonnen hatte, unterliefen ausgerechnet im Bezirksderby überraschend viele Fehlwürfe. Dazu scheiterte man etliche Male an Benedikt Müller im HSG-Kasten, oder an Saad Khan, welcher in der 20. Minute einen Siebenmeter parierte.

Wenn Nieder-Roden einmal gefährlich wurde, dann über ihren Topscorer und US-Nationalspieler Hoddersen von Linksaußen (14 Treffer). Gerade den Rückraum der Gäste hatte Hanau aber, gestützt auf den resoluten Innenblock von Schiefer und Nils Schröder, sehr gut im Griff. Folgerichtig nahmen die Gastgeber eine 16:10-Führung mit in die Halbzeitpause.

Hanau übersteht Sturm- und Drangphase 

„Für uns war es entscheidend, dass wir gut in die zweite Halbzeit starten“, so Spandau, der dementsprechend sein Team in der Pause noch einmal anspornte. In den Vorwochen hatte sich Hanau nach dem Seitenwechsel oft schwer getan. Da war es nur logisch, dass Nieder-Roden mit Wiederanpfiff noch einmal alles in die Waagschale warf und versuchte vor allem über die schnelle erste Welle zum Erfolg zu kommen. „Aber näher als auf vier Tore haben wir sie nicht mehr herankommen lassen“, resümierte Spandau, dessen Team gerade aus dem Rückraum jede Menge Gefahr ausstrahlte. Als Rodgau Nieder-Roden noch einmal auf 20:24 (45.) verkürzte, nahm Spandau seinerseits die taktische Auszeit. Hanau überstand aber diese Drangphase der Gäste mit Bravour.

Waren die Derbys der letzten Jahre zwischen den Lokalrivalen normalerweise eine knappe Angelegenheit, so schickte sich Hanau nun an, die erste Auflage in 2025/26 weit früher zu entscheiden. Während Kleemann das Spiel auf der Mittelposition wieder mit jeder Menge Übersichert steuerte, traf der erfahrene Lukas Böhm aus dem Rückraum zum 28:22 (49.). Kurz darauf zeigten Sebastian Hein und Julian Fulda einen sehenswerten Kempa-Trick, der das 29:23 (51.) einbrachte.

Die letzten Spielminuten verwaltete Hanau den Vorsprung hochkonzentriert und ließ sich dabei vom Blauen Block feiern. HSG-Youngster Malte Just, in der Schlussphase eingewechselt, markierte noch das 34:28. „Vor so einer Kulisse hat es einfach richtig Bock gemacht Handball zu spielen“, so HSG-Rückraumakteur Cedric Schiefer. „Als Team hatten wir uns vorgenommen, die Emotionalität aus Gelnhausen auch mit ins Bezirksderby zu nehmen. Von Sekunde Eins hat die Abwehr gebrannt und vorne hat der Spielwitz gestimmt. Genau das haben wir in einem solchen Spiel gebraucht.“

 

 

TV Gelnhausen verteidigt Tabellenplatz drei

Was für ein Handballkrimi! Der TV Gelnhausen hat das Nachholspiel für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Spitzenplätze gesetzt. Im direkten Duell um Platz drei besiegten die Barbarossastädter vor 750 Zuschauern in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II durch einen Treffer von Max Bechert zwei Sekunden vor Schluss mit 28:27 (13:13).

“Dass wir am Schluss einen kühlen Kopf bewahren und das Ding noch reinmachen, freut mich natürlich riesig. Das ist eine tolle Belohnung für die Jungs”, resümierte Cheftrainer Matthias Geiger, dessen Team trotz angespannter Personallage erneut eine starke Mentalitätsleistung zeigte.

Beide Teams waren vor dem Anpfiff punktetechnisch eng beieinander, der TVG mit 19:5 Punkten auf dem dritten Rang, die Gäste aus Mittelhessen mit 18:6 auf Platz vier. Die Ausgangslage versprach ein Topspiel und genau das bekamen die Zuschauer auch geboten: Kampf, Emotionen, Führungswechsel und ein nervenaufreibender Schlussakt.

 Der TVG erwischte den besseren Start ins Spiel. Yannick Mocken brachte die Gelnhäuser mit seinem zweiten Treffer in der 9. Minute mit 4:1 in Führung. Auch dank starker Paraden von Torhüter Alexander Bechert und Daniel Drozdz, der in der 15. Minute beim Stand von 7:4 spektakulär einen Siebenmeter samt Nachwurf entschärfte, verteidigten die Rot-Weißen zunächst ihren Vorsprung.

In der 17. Minute sah Dutenhofens Leonard Rettemeier nach einem Gesichtstreffer bei Jonas Dambach die Rote Karte. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beirren und blieben weiter gefährlich. In der 22. Minute startete Dutenhofen einen 3:0-Lauf und glich damit innerhalb von vier Minuten zum 10:10 aus. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen und so ging es mit einem leistungsgerechten 13:13 in die Pause.

HSG mit besserem Start

Nach dem Seitenwechsel erwischte diesmal die HSG den besseren Start. Innerhalb von fünf Minuten stellten sie auf 16:13 und zwangen TVG-Cheftrainer Geiger zur Auszeit. Der TVG reagierte prompt und glich in der 38. Minute durch Benjamin Wörner zum 16:16 aus, geriet aber wenig später wieder mit 16:19 ins Hintertreffen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen und zahlreichen Wendungen. In der 48. Minute erzielte erneut Wörner den Ausgleich zum 20:20 und die Partie war wieder völlig offen.

Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. In der 59. Minute führte der TVG mit 27:26, hatte Ballbesitz und damit die Chance das Spiel zu entscheiden. Doch ein Ballverlust eröffnete Dutenhofen nochmals die Chance zum Ausgleich. 15 Sekunden vor dem Ende traf Philipp Opitz tatsächlich zum 27:27. Doch Gelnhausen hatte noch einen letzten Angriff – und nutzte ihn. Malolepszy setzte Kreisläufer Max Bechert perfekt in Szene, der Sekunden vor Schluss zum 28:27 vollstreckte. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel der Gelnhäuser Spieler kein Halten mehr. Alle liefen zum Siegtorschützen und feierten gemeinsam den Derbyerfolg.

Die besten Torschützen des TVG waren Rechtsaußen Mocken mit sieben Toren und Fynn Hilb mit sechs Treffern. Auf Seiten der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II traf Leonard Zaum neunmal das Tor. 

“Es war ein enges Spiel. Wir sind ein bisschen besser ins Spiel gestartet und haben immer wieder gute Stoppfouls geschaffen. Aber uns passieren momentan zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung. Es fehlt uns an Konstanz im Spiel. Das hat auch mit der aktuell angespannten Kadersituation zu tun“, sagte Geiger. “Trotzdem hat heute der Tabellendritte gegen den Vierten gespielt. Dutenhofen hat bisher eine wahnsinnig starke Saison gespielt und das hat man auch heute gesehen. Ich freue mich riesig, dass wir gegen so ein Team gewinnen konnten.”

Gästetrainer Eike Schuchmann gratulierte fair: “Glückwunsch an den TV Gelnhausen zum Sieg. Ich finde, wir haben ein wirklich gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben lange geführt, teilweise mit drei Toren. Dann haben wir am Ende ein oder zwei Fehler zu viel gemacht und das nutzt eine Topmannschaft wie Gelnhausen einfach aus. Für uns ist es maximal bitter. Wir hätten heute mindestens einen Punkt verdient gehabt.”

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt muss morgen, Samstag, beim VfL Lübeck-Schwartau antreten. Die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach geht seit etlichen Tagen personell auf dem Zahnfleisch, denn erstens erwischte den TVG die Erkältungswelle und zweitens nimmt die Verletztenliste kein Ende. Neben den Linkshändern Maximilian Horner, der an einem Knochenödem leidet und Yessine Meddeb, der sich noch immer mit einem lädierten Rücken herumschlägt, hat es nun auch noch Sebastian Trost mit einem Kreuzbandriss erwischt (wir berichteten). “Unsere Personalsituation ist alles andere als schön und es stehen uns gerade noch drei Rückraumspieler zur Verfügung”, sagt TVG-Kapitän Patrick Gempp. Damit ist der TVG auch beim Tabellenzehnten Lübeck krasser Außenseiter. Der TVG-Kapitän sagt weiter: “Der Gegner spielt eine offensive 6-0-Abwehr, hat vier Spiele in Folge gewonnen, geht ein hohes Tempo. Wir haben uns Alternativen überlegt, wie wir trotzdem Punkte mit unserer dünnen Personaldecke holen können.” Bereits am heutigen Freitag ist der TVG, nach morgendlichem Training, in Richtung Lübeck losgefahren. Der Verein tut alles, damit die Spieler ausgeruht ins Spiel gehen können. 

In Lübeck freut man sich auf die Partie und geht nach vier gewonnenen Spielen in Folge mit breiter Brust in die Partie, wird den Gegner trotz der Verletzten nicht unterschätzen. „Großwallstadt hat insgesamt einen guten Saisonstart hingelegt und musste zuletzt gegen die Spitzenteams der Liga ein paar Niederlagen hinnehmen. Das lag zum einen daran, dass sie jetzt rein tabellarisch wirklich ein Hammerprogramm hinter sich haben, zum anderen sind sie vom Verletzungspech gebeutelt. Das ist eine Situation, die wir aus dem letzten Jahr selbst kennen“, weiß VfL-Trainer David Röhrig auf der VfL-Webseite zu berichten. 

 
 
Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt die HSG Hanau zum Derby am Freitag den Dauerrivalen HSG Rodgau Nieder-Roden. Der TV Gelnhausen hat am Samstag Dutenhofen/Münchholzhausen II zu Gast.

 

Bezirksderby gegen Dauerrivalen 

Es sind die Derbywochen für die HSG Hanau. Mit zwei Heimspielen starten die Grimmstädter in den Dezember und erwarten am Freitagabend (20:15 Uhr / Main-Kinzig-Halle) die HSG Rodgau Nieder-Roden für das Bezirksderby, bevor in der kommenden Woche die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zum kleinen Hessenderby in Hanau gastiert. In die richtige Stimmung haben sich die Mannen um HSG-Kapitän Max Bergold bereits bringen können: Am letzten Samstag feierte das Team ein 25:25-Unentschieden beim TV Gelnhausen und setzte damit ein deutlich sichtbares Ausrufezeichen für die „Baggerseepiraten“.  

„Das ist wieder ein absolutes Lokalderby“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau vor dem prestigebehafteten Duell mit dem Tabellenzweiten der Staffel Süd-West. „Wir alle erwarten dieses Spiel mit großer Aufregung. Natürlich ist Rodgau Nieder-Roden der Favorit, denn sie sind die Mannschaft mit den wenigsten Minuspunkten. Aber wir wollen unsere Underdog-Rolle im Heimspiel und mit dem Blauen Block im Rücken nutzen.“  

HSG Hanau gegen HSG Rodgau Nieder-Roden, das hat im Handballbezirk Offenbach/Hanau jede Menge Tradition. Auch in der Vorsaison kreuzten die beiden Drittliga-Mannschaften die Klingen. Damals holte Hanau in der Hinrunde daheim ein Unentschieden und siegte im vergangenen Februar, nach einer herausragenden zweiten Hälfte, knapp mit 31:30. In dieser Spielzeit haben sich die „Baggerseepiraten“ und ihr Trainer Christian Sommer in der Spitzengruppe der Staffel Süd-West etabliert und reisen mit einer Serie von zehn ungeschlagenen Spielen in der Main-Kinzig-Halle an. 

„Wir müssen uns darauf vorbereiten, gegen ihre Topspieler – wie Johannes von der Au und Simon Brandt – eine sehr gute Abwehr zu stellen“, so Spandau. „Ich hoffe, dass wir das auf ähnlichem Niveau zeigen können, wie in Gelnhausen.“ Außerdem hat der Hanauer Coach Florian Stenger am Kreis und den US-Nationalspieler Samuel Hoddersen auf Linksaußen als potenzielle Gefahrenherde ausgemacht. Letzterer ist mit 101 Toren der Topscorer der Gäste. 

Das in Derbys oft andere Gesetze gelten, das bekamen die Barbarossastädter des TV Gelnhausen am vergangenen Wochenende zu spüren. Hanau machte auswärts ein Riesenspiel und setzte mit konsequentem Defensivverhalten dem TVG ordentlich zu. Bis in die Schlusssekunden stand die Begegnung auf Messers Schneide, auch da die HSG nie aufsteckte. „Dementsprechend müssen wir am Freitag nicht nur die Tempogegenstoßabwehr sondern natürlich auch unser Angriffsspiel so forcieren, dass wir Rodgau Nieder-Roden unter Druck setzen können“, gibt Spandau den Weg vor. „Wir wollen das Derby für uns positiv gestalten.“ 

„Das wird auf jeden Fall ein heißer Tanz“, pflichtet HSG-Allrounder Dennis Gerst, seinem Coach bei. „Jeder der ein Spiel zwischen Hanau und Rodgau Nieder-Roden schon einmal live gesehen hat, der weiß: Das wird kein schöner Handball, aber ein kampfbetonter. Wir wollen alles in die Waagschale werfen und hoffen, dass viele Zuschauer den Weg in die Halle finden.“ 

Seitens der Nieder-Rodener fällt HSG Trainer Christian Sommer die sportliche Einschätzung nicht schwer: „Wir haben momentan einen guten Lauf, aber in diesem Derby gibt es keinen Favoriten – völlig unabhängig von der Tabellensituation. Wir müssen kühlen Kopf in der emotionalen Atmosphäre bewahren und versuchen, unsere Fehlerquote zu minimieren.“

Dass dies nicht immer einfach ist, wissen besonders die erfahrenen Akteure wie Kapitän Flo Stenger. „Die Spiele in Hanau sind immer etwas Besonderes für uns, die Kulisse gibt einen Extra-Schub und meistens haben wir dort ganz gut ausgesehen“, blickt Stenger mit Vorfreude auf das Derby. 

 

 

TV Gelnhausen empfängt Dutenhofen zum Topspiel 

Für den TV Gelnhausen geht es im Moment Schlag auf Schlag. Am Samstag, den 6. Dezember, um 19.30 Uhr steht bereits das nächste Topspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle an. Der TV Gelnhausen empfängt die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II zum Nachholspiel. Das Derby verspricht ein echtes Spitzenspiel zu werden, denn beide Teams zählen zu den stärksten der bisherigen Hinrunde. Während der TVG mit 19:5 Punkten aktuell den dritten Tabellenplatz belegt, lauert die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar nur einen Zähler dahinter auf Rang vier, mit einem Sieg könnten die Gäste aus Mittelhessen an den Rot-Weißen vorbeiziehen.

Die Mannschaft von Cheftrainer Matthias Geiger geht nach zwei schwierigen Partien mit dem Ziel in das Heimspiel, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Nach der ersten Saisonniederlage beim Ligaprimus HG Saarlouis (26:30) folgte am vergangenen Wochenende ein hart umkämpftes 25:25 (10:11) im Main-Kinzig-Derby gegen die HSG Hanau. Geiger sieht vor allem bei der zu hohen Fehlerquote Verbesserungsbedarf: „Wir haben in den letzten zwei oder drei Spielen zu viele Fehler gemacht und hatten zu viele einfache Ballverluste. Da müssen wir uns jetzt wesentlich steigern, um auch gegen Dutenhofen ein gutes Spiel abzuliefern. Die kämpferische Einstellung war zuletzt immer gut, aber wir müssen jetzt auch unsere Fehlerquote minimieren.“

Die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II, auch bekannt als U23 oder Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar, ist die Talentschmiede für den Profikader, was sich auch in der Zusammensetzung des Kaders zeigt. Viele junge Spieler kommen aus dem eigenen Nachwuchs oder trainieren im Umfeld der Erstligamannschaft. In der vergangenen Spielzeit belegte die HSG trotz Verletzungssorgen mit 26:34 Punkten den zehnten Platz. Gegen den TV Gelnhausen gab es dabei in beiden Duellen deutliche Niederlagen – 22:28 (11:14) in Dutenhofen und 21:29 (9:12) in der Hölle Süd.

Nach dem Abgang von Coach Axel Spandau zu Ligakonkurrent Hanau übernahm der 34-jährige Rechtsanwalt Eike Schuchmann zum Start der Saison 2025/26 das Kommando, ein Eigengewächs mit starker Bindung zum Verein. Unterstützt wird er von Co-Trainer Tim Lauer, einem langjährigen Akteur im grün-weißen Trikot. Die jüngst bekannt gegebene Vertragsverlängerung mit dem Trainerteam bis 2027 unterstreicht das Vertrauen, das die Vereinsführung in die aktuelle sportliche Entwicklung setzt.

Auch personell wurde die Mannschaft im Sommer namhaft verstärkt. Mit Ole Klimpke kam ein Rückraumspieler aus dem Bundesliga-Kader der HSG Wetzlar zur U23. Dazu kamen Leonard Zaum von der HG Oftersheim/Schwetzingen sowie Torhüter Hendrik Pantel, der per Doppelspielrecht ebenfalls in Wetzlars Erstliga-Kader steht. Zusammen mit etablierten Kräften wie Kapitän Lukas Gümbel und Rückraumspieler Philipp Opitz steht Schuchmann ein tief besetzter, spielstarker Kader zur Verfügung.

Der Saisonstart verlief für die Mittelhessen nahezu perfekt. Sieben Siege in Folge katapultierten die U23 zeitweise an die Tabellenspitze. Vor allem die Erfolge gegen Titelkandidat Saarlouis (32:30) und die zweitplatzierte HSG Rodgau Nieder-Roden (28:23) zeigten eindrucksvoll das Potenzial dieser Mannschaft. Zuletzt gab es allerdings auch Dämpfer: Niederlagen gegen Münster (30:35), Longerich (28:30) und interaktiv.Handball (31:32) stoppten den Lauf, ehe am vergangenen Dienstagabend mit einem knappen 26:25 (15:11)-Heimsieg gegen die TSG Haßloch wieder ein Erfolg gelang. Mit diesem Sieg im Rücken will Dutenhofen nun auch in Gelnhausen Punkte mitnehmen.

Geiger erwartet daher eine hochkarätige Begegnung: „Dutenhofen ist sehr stark in die Saison gestartet und ist eine brandgefährliche Mannschaft. Wir müssen in dem Spiel mindestens einhundert Prozent geben und hoffen wieder auf tolle Unterstützung von den Rängen. Das kann in so einem Spiel entscheidend sein.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die TuSpo Obernburg am Samstag die SG Bruchköbel. Die HSG Bieberau/Modau schlägt am Sonntag bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim auf.

 

Obernburg will seine Heimstärke zeigen

Im ersten Heimspiel des Monats Dezember hat die TuSpo Obernburg mit der SG Bruchköbel eine Mannschaft zu Gast, die in der letzten Saison quasi in letzter Sekunde den Klassenerhalt sichern konnte. Nach jetzt zehn Spielen stehen die Hessen mit 8:12 Punkten im Mittelfeld der Tabelle (7.) und stellten zuletzt mit einem Heimsieg gegen die TSG Offenbach-Bürgel ihre Klasse unter Beweis. In der vergangenen Runde hatte die TuSpo zweimal das Nachsehen gegen die SG, denn nach der 27:31-Niederlage auswärts mussten die Römerstädter beim 26:28 auch zuhause beide Punkte abgeben.

SG-Trainer Tegaday Ramos-Nuez hat in dieser Saison jetzt mit dem „Shooter“ Dennis Weit (mit 89 Toren auf Platz 1 der Torschützenliste) und den jungen Luke Beller sowie Vincent Hardt (vom TV Gelnhausen) einige neue Top-Spieler in seinem Kader und die TuSpo erwartet ein enges Spiel, das über 60 Minuten mit viel Kampf geführt wird.

Die Obernburger müssen sich aber nicht verstecken, haben in ihren Heimspielen samt weg gute Leistungen abgerufen und daran wollen sie sicher anknüpfen. Auch, wenn die Hausherren nicht komplett antreten können, wird die Mannschaft von Trainer Wollbeck alles reinlegen. Das Hauptaugenmerk wird sicher auf Dennis Weit liegen, der schon das Trikot der Obernburger trug, sehr torgefährlich und kaum zu halten ist.

 

Bieberau gastiert in Hofheim/Wallau

Am Sonntag trifft der Tabellenfünfte Breckenheim/Wallau/Massenheim auf die HSG Bieberau/Modau (Platz vier) und beide Teams trennen aktuell nur zwei Punkte. Beide wollen ihre Spitzenpositionen verteidigen und beide wollen dem ungeschlagenem Tabellenersten so gut es geht auf den Fersen bleiben. 

Die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim hatte zuletzt drei Niederlagen gegen Baunatal, Gensungen und letzte Woche völlig überraschend in Groß-Umstadt hinnehmen müssen, während Bieberau/Modau viermal in Folge souverän gegen Offenbach, Vellmar, Hüttenberg und Wettenberg gewinnen konnte. 

Motiviert und selbstbewusst reisen die Odenwälder an. Letzte Saison verloren sie in Breckenheim/Wallau/Massenheim, gewannen aber das Heimspiel. Auf die Falken wartet eine bewegliche, meist offensive Abwehr und ein variables Angriffsspiel. Häufig wird auch der siebte Feldspieler eingesetzt. Trainer Thomas Webe sagtr: „Wir freuen uns auf das Spiel in der Ländcheshalle gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim und haben uns gut vorbereitet. Alles andere werden wir sehen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Hiobsbotschaften beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt nehmen kein Ende. Sebastian Trost holte sich einen Kreuzbandriss und fällt langer aus. Der TVG hat seinen Vertrag, trotz der Verletzung, vorzeitig verlängert. 

Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Kurz vor Weihnachten hat der TV Großwallstadt schlechte Nachrichten zu verkünden: Rückraum-Akteur Sebastian Trost hat sich im Spiel am vergangenen Sonntag gegen den Dessau-Roßlauer HV einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen. Geschäftsführer Michael Spatz: „Das tut uns unglaublich leid für Sebi. Er ist für uns ein wichtiger Spieler und so eine Verletzung wünscht man natürlich niemandem. Wir drücken ihm fest die Daumen und sind davon überzeugt, dass er sich da wieder zurückkämpft. Auch für uns als Club ist die Verletzung von ihm eine Katastrophe. Neben den beiden verletzten Linkshändern und Tobi Buck, der uns aktuell nicht zur Verfügung steht, fällt mit Sebi ein ganz wichtiger Pfeiler in Offensive und Defensive monatelang aus. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen Heilungsprozess.“

„Ausfall trifft uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr hart“

Trainer André Lohrbach zur Verletzung seines Stammspielers: „Der Ausfall von Sebi trifft uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr hart. Im Laufe der Saison hat man gesehen, wie wichtig er für unser System in Abwehr und Angriff ist. Mir persönlich tut es auch für den Spieler sehr leid. Er wird uns sehr fehlen und da muss die Mannschaft, da müssen wir alle noch enger zusammenrücken, um diesen Ausfall zu kompensieren. Ich wünsche Sebi das Beste für seinen Heilungsprozess und wir werden ihn da unterstützen, wo es nur geht. “

Sebastian Trost hat bisher überzeugt

Der TV Großwallstadt hat trotz der aktuellen Lage auch noch eine positive Nachricht zu Sebastian Trost zu verkünden: der 27-Jährige verlängert seinen Vertrag beim TVG vorzeitig bis 2028. Dazu Michael Spatz: „Wir haben bereits mit Sebi im Vorfeld über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gesprochen, da Sebastian uns bereits in den ersten Monaten absolut überzeugt hat. Dass er sich so schnell integriert und Verantwortung übernommen hat, spricht für seine Qualität. Er ist ein wichtiger Baustein unserer sportlichen Zukunft, daher wollten wir frühzeitig mit ihm um ein weiteres Jahr verlängern. Die Verletzung wirft uns jetzt in unserem Vorhaben etwas zurück, dennoch sind wir überzeugt, dass Sebastian nach seiner Reha wieder gestärkt aufs Spielfeld zurückkehren wird und wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen werden.“

Trost bedankt sich für das Vertrauen

Sebastian Trost selbst sagt zur derzeitigen Situation: „Ich fühle mich beim TV Großwallstadt super wohl. Ich bin gut aufgenommen worden und glaube, dass sich hier etwas Gutes entwickelt. Ich freue mich auch sehr, dass ich in der Mannschaft schon so schnell eine so große Rolle einnehmen durfte. Deshalb möchte ich auch weiterhin Teil dieses Projekts sein und meinen Teil dazu beizutragen. Ich bedanke mich auch für das Vertrauen, in der jetzigen Situation meinen Vertrag vorzeitig zu verlängern.“

 

Sebastian Trost ist am 02.01.1998 in Speyer geboren und hat bei der SG Nussloch das Handballspielen begonnen, wechselte in der C-Jugend zu den Rhein-Neckar-Löwen. Ab 2018 spielte er in der 2. Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen, von Juni 2022 bis Juli 2024 stand er im Kader der Eulen Ludwigshafen. Zur Saison 2024/25 wechselte er zum TV Großwallstadt, wo er nun seinen Vertrag bis 06/2028 vorzeitig verlängert hat.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was für tolle Neuigkeiten seitens des Deutschen Eishockey-Bund e. V. Der DEB und Bundestrainer Harold Kreis setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch weiterhin fort. 

Lest nachfolgend die PM:

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und Bundestrainer Harold Kreis setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Der Vertrag des 66-Jährigen, der seit März 2023 für die Männer-Nationalmannschaft verantwortlich ist, wurde vom DEB um ein weiteres Vertragsjahr bis zum Ende der Saison 2026/2027 verlängert. Das heißt, dass Harold Kreis die Nationalmannschaft auch bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland, die im Mai 2027 an den WM-Spielorten Düsseldorf und Mannheim ausgetragen wird, führen wird.
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB, sagt: „Harold Kreis hat seit seinem Amtsantritt hervorragende Arbeit geleistet und mit der WM-Silbermedaille 2023 einen herausragenden Erfolg für das deutsche Eishockey verantwortet. Er ist eines der Gesichter unseres Sports und repräsentiert damit die Nationalmannschaft auch nach außen. Die Vertragsverlängerung ist ein klares Signal für Kontinuität und Vertrauen, darüber waren wir uns im Vorstandsteam und mit dem Aufsichtsrat des DEB einig. Unser Fokus liegt nun vollkommen auf den sportlichen Herausforderungen bei Olympia und der Weltmeisterschaft 2026.“
 
Harold Kreis, Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft, äußerte sich wie folgt: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des DEB und die Möglichkeit, den eingeschlagenen Weg mit der Mannschaft über die laufende Saison hinaus fortzusetzen. Die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam, den Spielern und dem gesamten DEB-Umfeld ist hervorragend. Besonders die Heim-WM 2027 ist eine große Motivation für uns alle – es ist eine besondere Ehre, die deutsche Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land zu betreuen. Wir wollen uns deshalb bei den nächsten Großereignissen wie Olympia und der WM bestmöglich präsentieren und gehen mit diesem Mindset die kommenden Herausforderungen an.“
 
Erfolgreiche Zusammenarbeit seit März 2023
 
Harold Kreis hat seit seinem offiziellen Amtsantritt am 15. März 2023 eine erfolgreiche Bilanz als Bundestrainer vorzuweisen. Bereits in seinem ersten Jahr führte er die Nationalmannschaft direkt zur Silbermedaille bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2023 in Riga und Tampere – die erste WM-Medaille für das deutsche Team seit 70 Jahren. Das erfolgreiche Abschneiden bei der WM 2023 bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026, ein wichtiger Meilenstein für den deutschen Eishockeysport.
 
Bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2024 in Tschechien erreichte das Team unter seiner Führung das Viertelfinale und verpasste nur knapp einen erneuten Halbfinal-Einzug. Mit der Männer-Nationalmannschaft gewann Kreis zudem zweimal den Deutschland Cup (2023 und 2025).
Als nächstes Großereignis stehen im kommenden Februar die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina an. Im Mai 2026 folgt die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz – die vierte gemeinsame WM im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Kreis und dem DEB.
 
Das Bild hat uns
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt wird auch in dieser Saison wieder auf großer Bühne in der Rhein-Main-Region auftreten. Das gab der Verein am heutigen Dienstag bekannt. Am Freitag, den 08.05.2026, um 20:00 Uhr empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt – ein erneutes Saisonhighlight, das auf den zwei vorausgegangenen Events dort in den letzten zwei Spielzeiten aufbaut.

 Erfolgsformat etabliert – Frankfurt wird zur Bühne für Spitzenhandball

Nach dem fulminanten Handballfest im DHB-Pokal-Achtelfinale, bei dem der TVG im November vor großer Kulisse gegen den SC Magdeburg spielte und das erste Highlight der Saison setzte, folgt nun mit dem Spiel gegen Lübeck der zweite große Höhepunkt. Damit unterstreicht der TV Großwallstadt seine Ambition, Spitzenhandball in der Rhein-Main-Region dauerhaft zu etablieren.

Geschäftsführer Stefan Wüst, Initiator des Frankfurt-Formats, zeigt sich entsprechend begeistert: „Die letzten zwei Jahre haben uns gezeigt, wie groß das Interesse an hochklassigem Handball in Frankfurt ist. Im DHB-Pokalspiel am 05.11.2025 haben wir zudem gezeigt, was der TVG in Sachen Organisation zu leisten im Stande ist. Diese Atmosphäre wollen wir erneut aufleben lassen. Für uns ist die Süwag Energie ARENA längst zu einem besonderen Schauplatz geworden – und wir möchten den Fans dort wieder ein echtes Handballfest bieten.“

ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG als Hauptpresenter

 Zusätzlichen Rückenwind erhält das Event durch den neuen Hauptpresenter ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, der auch das Namensrecht für das Event „ECOVIS Spitzenhandball in Frankfurt“ erhält. „Wir sind sehr stolz darauf, mit ECOVIS einen starken und engagierten Partner an Bord zu haben. Ihr Beitrag macht es möglich, das Spiel zu einem noch größeren Highlight werden zu lassen. Diese Unterstützung bestätigt unser Konzept und zeigt das Vertrauen unserer Partner“, so Wüst.

Florian Brilmayer, Gesellschafter-Geschäftsführer der ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG: Wir wollen unsere Ecovis-Präsenz in den Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland stärken. Dafür ist die Partnerschaft mit dem TV Großwallstadt die ideale Gelegenheit, denn der TVG überzeugt nicht nur mit Spitzenhandball, sondern auch mit Beständigkeit, Ehrgeiz und Teamgeist. So passt er perfekt zu uns.“

VfL Lübeck-Schwartau – ein traditionsreicher und stets unangenehmer Gegner

Mit dem VfL Lübeck-Schwartau gastiert ein Team in Frankfurt, das dem TVG in den vergangenen Jahren regelmäßig intensive und spannende Duelle geliefert hat. Geschäftsführer Sport Michael Spatz blickt mit Vorfreude auf die Begegnung: „Das Spiel in Frankfurt ist für uns inzwischen ein echtes Saison-Highlight. Wir sehen, wie stark der Zuspruch aus dem hessischen Raum wächst, und genau deshalb ist es der richtige Weg, dieses Event weiterzuführen. Der Spieltag hat für den TV Großwallstadt sportlich und wirtschaftlich einen hohen Stellenwert. Mit dem VfL Lübeck-Schwartau kommt ein Gegner, der immer voll dagegenhält – das verspricht ein hochklassiges und hart umkämpftes Spiel. Gerade solche Partien sind ideal für diese große Bühne. Wir wollen zeigen, dass wir dafür brennen, in dieser Atmosphäre unser Bestes abzurufen.“

ECOVIS Aschaffenburg bereits seit 2016 Partner des TVG

Martin Fries, Steuerberater und Ecovis Kanzleileiter der ECOVIS BLB Steuerberatungsgesellschaft mbH Niederlassung Aschaffenburg kennt den TV Großwallstadt bereits seit vielen Jahren: „Ich selbst bin mit Leib und Seele Handballfan des TV Großwallstadt und Ecovis Aschaffenburg ist schon seit 2016 Sponsor des Vereins. Jetzt Hauptsponsor des Spitzenspiels in Frankfurt zu sein, ist für mich ein absolutes Highlight. Ich freue mich auf ein großartiges Event für alle Fans, für Ecovis und natürlich auch für mich.“

Ticketvorverkauf gestartet

Tickets für „ECOVIS Spitzenhandball in Frankfurt“ sind ab sofort erhältlich über den TVG-Ticketshop unter: https://shop.tvgrosswallstadt.de/shop/ sowie in der Geschäftsstelle des TV Großwallstadt.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH in einer Pressemitteilung bekannt gab, gab es einen Wechsel auf der Trainer-Position. Ab sofort übernimmt Heiko Vogel mit neuen Assistenten die Verantwortung auf der Bank. 

Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Nach der Niederlage gegen den VfL Bochum hat das Kleeblatt Trainer Thomas Kleine und seine Co-Trainer Milorad Pekovic und Marco Konrad von ihren Aufgaben entbunden. „Wir danken Thomas, Milorad und Marco für ihren Einsatz. Thomas hat es in der vergangenen Saison mit dem Team geschafft, uns in einer schweren Phase über die Ziellinie zu bringen. Leider ist es uns aber in dieser Spielzeit nicht gelungen, wiederkehrende Fehler abzustellen und notwendige Punkte zu holen“, so Sportdirektor Stephan Fürstner. 

Thomas Kleine: „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und wir haben es alle zusammen geschafft den Verbleib in der 2. Liga zu sichern. Jetzt sind wir wieder in einer brenzligen Situation, ich hatte aber die maximale Zuversicht, dass wir es auch diesmal wieder gemeinsam geschafft hätten. Dementsprechend bin ich natürlich sehr enttäuscht und wäre den Weg gerne weitergegangen. Ich wünsche der Mannschaft und dem Verein alles Gute und bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft sich belohnen wird, am besten schon im Derby.“ Das Kleeblatt wünscht Thomas Kleine, Milorad Pekovic und Marco Konrad für ihre Zukunft alles Gute. 

Neuer Cheftrainer bei der Spielvereinigung ist Heiko Vogel. Der 50-Jährige war zuletzt beim FC Basel tätig, wo er 2012 mit seiner Mannschaft das Schweizer Double holte. „Heiko bringt sehr viel Erfahrung mit, sowohl im Profibereich als auch in der Arbeit mit Talenten. Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft zusammen mit seinem Trainerteam Struktur vermitteln und auch die Entwicklung jedes Einzelnen vorantreiben kann“, erklärt Stephan Fürstner. 

Vogel bringt für sein Trainerteam Danny Schwarz (zuletzt Chef-Trainer beim FC 08 Homburg) und Aleksandro Petrovic (zuletzt Chef-Trainer beim TSV Buchbach) mit. „Ich komme mit großer Vorfreude zur Spielvereinigung und will unserer Mannschaft helfen, dass wir zusammen zurück in die Erfolgsspur finden. Dafür werden wir alles geben. Wir haben am Wochenende direkt ein besonderes Spiel vor der Brust und werden uns akribisch darauf vorbereiten“, erzählt Heiko Vogel am Montag im Rahmen der Unterschrift unter seinen Vertrag bis Sommer 2027. 

 

Das Kleeblatt steht nach dem vergangenen Spieltag und der 0:3-Niederlage gegen Bochum auf dem 17. Tabellenplatz.