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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm hat seinen DEB-Kader für die erste Phase der WM-Vorbereitung nominiert. Die 84. Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF mit insgesamt 16 National-Mannschaften findet vom 21. Mai bis zum 06. Juni 2021 in Riga, der Hauptstadt Lettlands, statt. 

Mit einem Aufgebot von drei Torhütern, acht Verteidigern und 13 Stürmern wird der Bundestrainer  in die Vorbereitung starten. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. trifft sich ab Mittwoch zum ersten Mal in Nürnberg, bevor die Phase eins am Wochenende mit zwei Länderspielen in der Slowakei abgeschlossen wird. Die Begegnungen in Piestany überträgt MagentaSport am Samstag (20.15 Uhr) und Sonntag (16.00 Uhr) live und kostenfrei.

Mit dabei sechs Debütanten

Im Kader des DEB-Teams stehen sechs Debütanten. Über die meiste Länderspielerfahrung verfügt Verteidiger Bernhard Ebner (Düsseldorfer EG) mit bisher 47 Einsätzen. Die Mannschaft setzt sich zum Großteil aus Spielern der Vereine zusammen, die die Play-offs der PENNY DEL nicht erreicht haben. Hinzu kommt Verteidiger Tobias Fohrler (HC Ambri-Piotta/SUI). Das größte Spielerkontingent stellt die Düsseldorfer EG mit acht Profis.

DEB-Coach Söderholm wird in Nürnberg vier Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvieren, bevor es am Freitag mit zwei Bussen Richtung Slowakei geht. Alle Spieler und Betreuer reisen negativ getestet zum Lehrgang an und werden auch danach tägliche Corona-Testungen haben.

Die WM-Vorbereitung wird in der darauffolgenden Woche erneut in Nürnberg fortgesetzt. Dann stehen gegen Tschechien am 29. April und am 01. Mai die ersten beiden Heimländerspiele vor dem WM-Turnier auf dem Programm.

DEB-Bundestrainer Toni Söderholm sagt: „Es freut mich sehr, endlich wieder mit der Nationalmannschaft arbeiten zu können. Es stehen uns Spieler aus sechs PENNY DEL-Mannschaften zur Verfügung. Das bedeutet auch, dass wir in der ersten Woche mehr Perspektivspieler testen können, was ich für sehr wichtig für die Zukunft halte. Einige haben sehr viel Perspektive und sich die Chance verdient, um einen Platz zu kämpfen. Wir werden unser Spielsystem und unsere Spielphilosophie nach und nach aufbauen. Wir machen jetzt die ersten Schritte im Spiel mit und ohne Puck. Es wird in einer gewissen Weise Grundlagenarbeit sein. Aber die Identität der Mannschaft muss sofort erkennbar sein, wenn wir gegen die Slowakei spielen.“

 

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Deutsche Eishockey-Bund bietet die Rückerstattung der Länderspieltickets an. Eine Publikumszulassung bei Länderspielen ist weiterhin nicht absehbar, daher hat sich der Deutsche Eishockey-Bund e.V. gemeinsam mit den Ausrichtern der geplanten Partien zu einer Ticketrückerstattung entschlossen.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die mir Ruben Stark vom DEB hat zukommen lassen: 

Allen Zuschauern, die Eintrittskarten für die fünf Heim-Länderspiele der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft im April/Mai 2020 erworben hatten, wird nun auf Wunsch der volle Kaufpreis zurückbezahlt. Im vergangenen Jahr hatte der DEB zunächst mit den geplanten Austragungsorten eine Verschiebung des kompletten Länderspielprogramms um zwölf Monate vereinbart und damit eine bleibende Gültigkeit der Tickets ermöglicht. Nachdem sich die Gesamtsituation in der Corona-Pandemie in diesem Punkt nicht entscheidend verändert hat, unterbreitet der Eishockey-Spitzenverband nun dieses Angebot.

Da mittlerweile aber zusätzlich auch eine weiterhin zunehmend ernste und bedenkliche Lage an der Eishockey-Basis und insbesondere im Eishockey-Nachwuchs entstanden ist, verbindet der DEB die Möglichkeit der Ticketrückerstattung mit einer Alternative. Es steht jedem Karteninhaber frei, den Betrag für die erstandenen Tickets nicht zurückzufordern, sondern zugunsten des deutschen Eishockey-Nachwuchses oder Projekten vor Ort zu spenden.

Nachdem die Euro Hockey Challenge mit den beabsichtigten Ausweichterminen für dieses Jahr abgesagt wurde, läuft derzeit die Planung der WM-Vorbereitung. Die Länderspiele im Vorfeld der WM 2021 in Riga/Lettland (21. Mai bis 6. Juni 2021) sollen bald feststehen. Da der DEB alle Länderspiele in der laufenden Saison ohne Zuschauer plant, verlieren die Tickets für alle aufgeführten Spiele ihre Gültigkeit.

    

Folgende Länderspiele sind von der Entscheidung betroffen:

16.04.2020 | 19:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Nürnberg)

18.04.2020 | 14:15 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Heilbronn)

23.04.2020 | 19:30 Uhr | Deutschland – Belarus (in Dresden)   

25.04.2020 | 17:15 Uhr | Deutschland – Belarus (in Crimmitschau)

05.05.2020 | 19:00 Uhr | Deutschland – USA (in Mannheim)

 Verlegt auf:

15.04.2021 | 19:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Nürnberg)

17.04.2021 | 14:15 Uhr | Deutschland – Tschechien (in Heilbronn)

22.04.2021 | 19:30 Uhr | Deutschland – Belarus (in Crimmitschau)   

24.04.2021 | 17:15 Uhr | Deutschland – Belarus (in Dresden)

04.05.2021 | 19:00 Uhr | Deutschland – USA (in Mannheim)

Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Wir hätten uns gerne in ganz Deutschland vor Zuschauern präsentiert und haben uns auf die Fans in Heilbronn und Crimmitschau gefreut, da wir dort sehr lange kein Länderspiel bestritten haben. Die aktuelle Situation lässt dies aber leider nicht zu. Wir hoffen, bald wieder die Gelegenheit zu bekommen, an allen Standorten Länderspiele auszutragen und vor allem natürlich dann wieder vor der großartigen Kulisse, die wir bei Länderspielen gewohnt sind.“

Hier der Link zu den Formularen: https://www.deb-online.de/service/ticketing-april-mai-2020/

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst ist die Entscheidung ist gefallen. Die Eishockey-WM, die in diesem Jahr vom 21. Mai bis zum 06. Juni stattfindet, wird ausschließlich in Riga ausgetragen. Vor zwei Wochen hatte ein Beschluss des Weltverbands eine neue Lösung erforderlich gemacht. Die Lösung für die Eishockey-WM nach dem Aus für Belarus heißt Lettland. Das Turnier wird komplett in Riga ausgetragen. Das hat das Council des Weltverbandes beschlossen, wie die IIHF bekanntgab.

Der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Franz Reindl, sagte, das letztlich gar keine andere Entscheidung möglich gewesen sei.

Lest nachfolgend ein Interview mit dem Präsidenten, das uns Ruben Stark, DEB Leiter Kommunikation, hat zukommen lassen:

Warum fiel die Entscheidung letztlich für Lettland allein und gegen ein Turnier mit einem zweiten Gastgeber? 

„Keiner kann die Entwicklungen in der Pandemie voraussagen und deshalb war es wichtig, dass sich der Weltverband IIHF jetzt entscheidet: Geht man in ein Land oder in zwei? Der Entscheid ist für ein Land, Lettland, gefallen, und mit Riga als Standort, wo die ganzen Vorbereitungen sowieso bereits laufen. Zunächst war also der Entscheid: ein Land – und dann Riga, weil die Stadt schon Austragungsort ist und weil sie auch die Pandemievoraussetzungen und -regularien insbesondere für alle 16 Teilnehmernationen und deren Spieler erfüllen kann. Letztlich war nach den Evaluierungsergebnissen, bei allen Bemühungen der Slowakei und auch von Dänemark, gar keine andere Entscheidung möglich.“

Was kann man aktuell bereits über den organisatorischen Rahmen sagen?

„Die technischen Voraussetzungen sind gegeben, einmal durch die große Arena und dann durch das benachbarte Olympia-Zentrum, einen großen Sportkomplex, der eine große Indoorhalle besitzt. Da lässt sich eine permanente Eisfläche einbauen und auch die eishockeyspezifische Infrastruktur integrieren. Außerdem wäre es möglich, 16 Teams in ein Hotel zu nehmen und eine riesige Bubble zu organisieren. Egal, wie sich die Situation entwickelt, man kann die Teams und Athleten separieren und auch von den Zuschauern trennen, falls es überhaupt welche geben sollte. Man kann zudem auch den bestehenden Spielplan übernehmen, spielt in Riga in zwei Hallen und hält auch an dem schon zwei Wochen nach hinten verschobenen Termin vom 21. Mai bis zum 6. Juni fest.“

Welche offenen Fragen gibt es derzeit noch? Was lässt sich bereits über die Phase vor der WM sagen, Themen der Anreise und ähnliche organisatorische Aufgaben?

Das Wichtigste ist, dass man dem Organisator jetzt die Möglichkeit gibt, entsprechende Vorbereitungen einzuleiten. Da drängt ja die Zeit. Die weiteren Dinge, wie die erwähnten technischen Details, die Vorbereitungsphasen, ob man vielleicht Spiele in Lettland macht, das muss man jetzt aufarbeiten und sehen, wie es sich entwickelt. Das ist die nächste Herausforderung. Aber die wichtigste Entscheidung ist, zu wissen, wo man hingeht und dann kann man jetzt alles andere auf den Weg bringen.“

Was bedeutet die Entscheidung für unsere deutsche Mannschaft und die Gestaltung der WM-Vorbereitung?

„Was die WM angeht, ändert sich für unsere Mannschaft nichts. Spielort, Vorrunde, Gegner, Zeitplan, alles bleibt. Was noch ungewiss ist, ist die Vorbereitungszeit, auch in Absprache mit den Ligen. Da haben wir jetzt alle noch Aufgaben und wollen diese Herausforderung gemeinsam lösen.“

Gibt es bereits neue Informationen zur Frauen-WM und zur U18-WM der Männer? Wie ist dort der aktuelle Status?

„Es gibt Anträge der Organisatoren und es ist der Wunsch, dass man verschiebt und pandemiebedingt noch etwas Zeit gewinnt. Die Frauen-WM in Kanada mit den Spielorten Halifax und Truro soll um einige Wochen in den Mai verschoben werden und bei der U18 soll sich der Zeitraum ebenfalls um ein paar Wochen und der Ort in den USA aus Pandemiegründen verschieben. Das ist der Plan, der noch konkret verabschiedet werden muss.“

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Februar-Maßnahme der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit Länderspielen gegen die Schweiz wurde gestrichen. Grund für die Absage ist die allgemein weiterhin angespannte Lage in der Corona-Pandemie.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die uns der DEB zu diesem Thema hat zukommen lassen: 

Die geplante Februar-Maßnahme der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit Länderspielen gegen die Schweiz ist gestrichen worden. Der Grund für die Absage ist die allgemein weiterhin angespannte Lage in der Corona-Pandemie, der Lockdown in beiden Ländern, die mögliche Schließung der Grenzen und schließlich auch die beabsichtigte Vermeidung gesundheitlicher Risiken für die Spieler. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hatte zwei Leistungsvergleiche am 10. und 11. Februar am Bundesstützpunkt in Füssen geplant, die mit Blick auf die Vorbereitung der nächsten Großereignisse wichtig gewesen wären. Der Fokus des Teams von Bundestrainer Toni Söderholm richtet sich nun voll auf die WM-Vorbereitung im Frühjahr.

In den beiden vergangenen Jahren war die Februar-Maßnahme zu Duellen der Perspektivteams der beiden Nationen genutzt worden. Diesmal hatte sich die Situation aufgrund der Unwägbarkeiten in der Corona-Pandemie anders dargestellt und beide Verbände hatten beabsichtigt, mit einer Auswahl der jeweiligen Nationalmannschaft anzutreten.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Um die Gesundheit der Spieler nicht weiteren Risiken auszusetzen, ist die Absage der Nationalmannschaftsmaßnahme leider unausweichlich und konsequent, auch wenn es aus sportlicher Sicht äußerst bedauernswert ist.“

DEB-Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Es ist schade, dass die Maßnahme ausfallen muss, aber die Gesundheit hat absoluten Vorrang und das respektieren wir. Unsere Konzentration gilt nun der detaillierten Planung der WM-Vorbereitung, um bestmögliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Turnier im Frühjahr zu schaffen.“   

 Bundestrainer Toni Söderholm: „Es ist schade, aber wir akzeptieren die Situation so wie sie ist und werden an den Plänen für die WM-Vorbereitung arbeiten. Wir müssen unser Scouting jetzt noch weiter intensivieren und alles ausschöpfen, was in dem Bereich möglich ist. Bei den Länderspielen hätten wir Spielern eine Chance geben können, die sich diese Möglichkeit in den letzten Wochen erarbeitet haben.“

 

Eine – wie ich meine – gute Entscheidung des DEB.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!