Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute geht es in meinem Blogbeitrag um Gesundheit, Wohlbefinden, Konzentration, Fitness und einiges mehr. In einem Wort gesagt, es geht um Zelltraining. 

 

Mehr Energie, bessere Konzentration – was steckt hinter Zelltraining?

Wer kennt das nicht: Man fühlt sich manchmal müde, weniger leistungsfähig oder merkt, dass die Konzentration nachlässt. Viele Menschen wünschen sich mehr Energie im Alltag, eine bessere Regeneration oder einfach ein stärkeres körperliches Wohlbefinden.

Genau hier setzt das sogenannte Zelltraining an. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Und wie kann ein Training auf Zellebene unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinflussen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das MTZ Großwallstadt, das am 25. März 2026 um 18.30 Uhr (Athletikraum MTZ Großwallstadt) zu einem Info-Abend rund um das Thema Zelltraining einlädt. Organisiert wird dieser Abend von der Sportwissenschaftlerin und Zelltraining Expertin Katja Wess, die sich intensiv mit diesem Trainingskonzept beschäftigt.
Im Vorfeld zum Info-Abend habe ich ihr bereits einige Fragen gestellt.

Katja, der Begriff Zelltraining klingt zunächst sehr wissenschaftlich. Doch was bedeutet Zelltraining eigentlich genau? Geht es dabei um eine besondere Trainingsform? Oder um gezielte Reize für unseren Körper, die bis in die kleinsten Einheiten – unsere Zellen – wirken?

Katja: „Ganz genau, das Zelltraining setzt in den kleinsten Einheiten unseres Körpers an, den Zellen. Durch einen bewusst zugeführten verminderten Sauerstoffreiz werden unsere Zellen im Köper angeregt wieder aktiver zu werden und neue Zellen für mehr Energie zu bilden. Das Gute an der Sache ist, dass der Interessent nichts weiter dabei machen muss. Die Anwendung geschieht ohne körperliche Anstrengung sitzend oder liegend.“

Was mich vor allem interessiert: Was passiert dabei im Körper?

Katja: „Durch die Feststellung des Körpers, in dem Moment unterversorgt zu sein, beginnt der Körper Signale auszusenden, um neue vitalere Zellen zu produzieren. Wichtiger Bestandteil sind dabei die Mitochondrien, man kann sagen die Kraftwerke in den Zellen. Diese produzieren die Energiestoffe für die umliegenden Körperzellen. Ganz einfach gesagt, möchte der Körper mit der Ankurbelung der Produktion dem vorhandenen Defizit entgegenwirken, so dass der Körper wieder das Level erreicht, mit dem er sich wohlfühlt und effektiv arbeiten kann.“

Katja Wess, Sportwissenschaftlerin und Zelltraining Expertin, freut sich auf viele Interessenten am Info-Abend

Viele Menschen interessieren sich natürlich für die möglichen Effekte. Kann Zelltraining tatsächlich dabei helfen,
– die Energieproduktion im Körper zu verbessern?
– die Konzentrationsfähigkeit zu steigern?
– die Regeneration zu unterstützen?
– die allgemeine Leistungsfähigkeit zu erhöhen?

Katja: „Das ist eine interessante Frage. Durch den gegebenen Reiz kann es zu vielerlei Anpassungen, wie oben erwähnt, im Körper kommen. Die Effekte können sowohl auf körperlicher, kognitiver, aber auch vegetativer Ebene passieren. Da die Anpassungen zuerst auf zellulärer Ebene vonstatten gehen, dauert es ein paar Anwendungen, bis diese Effekte sich anderweitig im Körper des einzelnen bemerkbar machen. Wichtig ist allerdings, dass man zu Beginn der Anwendung nie direkt sagen kann, wo und wie sich die Effekte einstellen, dies ist ein sehr individueller Prozess.“

 

Welche Rolle dabei Bewegung, Belastungsreize und die Anpassungsfähigkeit unseres Körpers spielen, wird Katja Wess beim Info-Abend genauer erklären.

Eine weitere spannende Frage ist:

Ist Zelltraining nur etwas für Leistungssportler – oder kann es auch für Menschen interessant sein, die einfach etwas für ihre Gesundheit tun möchten? Gerade für Menschen, die ihre körperliche Leistungsfähigkeit –  sei es nach langer Krankheit, einer Operation usw. – langsam wieder aufbauen möchten, könnte dieses Training eine interessante Möglichkeit sein.

Viele dieser Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch beantworten. Deshalb lädt das MTZ Großwallstadt zum Info-Abend rund um das Thema Zelltraining ein. Dort wird Katja Wess ausführlich erklären, wie Zelltraining funktioniert,  welche wissenschaftlichen Hintergründe es gibt und wie man dieses Training konkret in den Alltag integrieren kann.

Die Besucher haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die Möglichkeiten im MTZ Großwallstadt zu erfahren.
Wer also neugierig geworden ist und wissen möchte, wie Training auf Zellebene unsere Energie und Leistungsfähigkeit beeinflussen kann, sollte sich diesen Termin unbedingt vormerken.

Wer sich anmelden möchte, geht bitte auf die Website des MTZ Großwallstadt unter:

https://mtz-grosswallstadt.de

oder meldet sich telefonisch unter:

☎️  06022/655704

an.

Übrigens – ich werde das Zelltraining selbst ausprobieren und Euch über meine Erfahrungen berichten. Seid gespannt!

 

Die Bilder hat uns das MTZ zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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Hallo, Ihr Lieben.

Heute feiern wir den Internationalen Frauentag, der jährlich am 08. März begangen wird.

Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und in der Schweiz gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte auch die Pariser Kommune 1871 im März begonnen.

Das alles weiß Wikipedia. Es weiß auch, dass 1921 das Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau  auf den 08. März gelegt wurde. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht der Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.

Mein Bild zeigt die “Frauen-Power” in unserer Familie, die schon sehr viel bewegt hat, auch in Zukunft noch viel bewegen wird und sich nicht unterkriegen lässt. Allerdings fehlt mittlerweile meine Mutter, die vor ein paar Jahren von uns gegangen ist. Aber der Rest von uns hat schon viele Hürden genommen, hat “leise und laute Krisen” gemeistert und wird sich auch in Zukunft nicht unterkriegen lassen. Wir alle @katerina_2402_  / @judith0509 sind Kämpferinnen und geben nie auf!!!

Die vielen bunten, schönen und lustigen Bilder, die zum Frauentag heute gepostet wurden und noch werden, wirken bisweilen vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und nun aktuell dem Krieg zwischen USA und Iran etwas fragwürdig. Trotzdem muss es irgendwie weitergehen. Wir alle sind fassungslos, dass das Unglaubliche, Undenkbare vor unserer Haustüre passiert. Hoffen und beten wir, dass bald der Frieden wieder einkehrt! Ich verstehe es nicht. Die Welt ist groß genug für uns alle. Warum können wir nicht friedlich zusammen und miteinander leben. Unverständlich.

 

Hallo, Ihr Lieben.

So, in ein paar Stunden ist auch der Februar schon wieder Geschichte. Ich wiederhole mich: die Zeit verfliegt sowas von schnell. Es ist verrückt!

Ich hoffe, die letzten Wochen waren für Euch alle schön und der Februar hinterlässt nur tolle Erinnerungen. Unser Weltfrieden ist mehr denn je in Gefahr – wenn ich heute wieder die Nachrichten höre, dann wird mir angst und bange. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir “einig” mit uns selbst sind, jeden schönen Moment genießen und die kleinen Dinge im Leben schätzen.

Ich habe dazu einen schönen Spruch gelesen:

 

“Über die Umstände oder die Menschen auf dieser Welt zu klagen, ist recht sinnlos. Nichts wird durch Jammern besser. Schau heute was du tun kannst, um die Welt ein wenig schöner zu machen – für andere, für dich selbst!”

 

Genießen wir die Zeit, die uns gegeben ist. 

Habt alle einen schönen Abend und einen guten Start in den März.

 

Das Bild habe ich am Starnberger See aufgenommen. Strahlt es nicht eine wunderbare Ruhe aus?

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Kirchzell bekannt gab, hat Tim Häufglöckner seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Die Freude über die Verlängerung war nicht nur bei Trainer Povilas Babarskas groß, der große Stücke auf seinen Kapitän hält. 

Auch der Spieler selbst freut sich auf viele weitere Spiele im TVK-Trikot und antwortete auf die Frage, warum er sich erneut für den TVK entschieden hat, folgendermaßen: “Ich habe meinen Vertrag verlängert, weil es mir nach wie vor sehr viel Spaß bereitet, innerhalb der Mannschaft vorweg zu gehen. Zudem kann ich als Kapitän in diesem Jahr weitere spannende Einblicke sammeln und mich somit auch persönlich nochmals weiterentwickeln. Im Hinblick auf die aktuelle Runde möchten wir an das Thema „Klassenerhalt“ natürlich so schnell wie möglich einen Haken setzen. Insbesondere die starken Auftritte der SGSH Dragons zuletzt zeigen, dass hier noch alles offen ist und uns ein spannender Endspurt bevor steht.”

Auf die kommende Runde freut sich Tim schon sehr, denn “nach dem aktuellen Stand haben wir eine tolle Truppe beisammen. Ich möchte allerdings nicht zu weit in die Zukunft blicken, zunächst müssen wir unsere bestehenden Aufgaben in dieser Runde bewältigen.”

 

Lasse Becker mit Erwachsenen-Spielrecht

Eine weitere erfreuliche Nachricht gibt es aus dem Kirchzeller Lager zu berichten. Der erst 17-jährige Lasse Becker wurde mit einem “Erwachsenen-Spielrecht in einem anderen Verein”, sprich beim TV Kirchzell, ausgestattet. Das Erstspielrecht liegt bei der TVG-Junioren-Akademie, wo Lasse in der A-Jugend spielt.

Sowohl Kirchzells Trainer als auch der sportliche Leiter Gottfried Kunz sehen in dem jungen Mann ein großes Potenzial. Povilas Babarskas sagt: “Lasse ist ein junger talentierter Spieler, der schon über ein Jahr einmal die Woche bei uns mittrainiert. Ich kenne ihn noch aus der Zeit, als ich bei den TVG-Junioren Trainer war. Im vergangenen Spiel gegen Opladen konnte Louis Hauptmann verletzungsbedingt leider nicht mitspielen, dadurch ergab sich die Möglichkeit, Lasse in den Kader mit aufzunehmen und ihm Spielzeit zu geben. Das hat er gut gemacht.”

 

Das Bild von Tim hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Hallo, Ihr Lieben.

Ich wünsche Euch allen heute einen wunderschönen Valentinstag!!!❤️

Denkt heute besonders an die Menschen, die Euch “lieb und teuer” sind und die Euch am Herzen liegen. 

Generell sollten wir unsere Lieben jeden Tag in Ehren halten, vielleicht immer mal wieder spontan ein kleines “Goodie” für unsere Herzensmenschen übrig haben, denn  jeder Tag sollte für uns Valentinstag sein. Nicht immer auf diesen Tag warten, sondern jeden Tag zu seinem persönlichen Valentinstag machen – ich glaube, damit tun wir uns selbst und den Menschen, die uns nahestehen, die wir wertschätzen und die wir lieben, das Beste überhaupt.

Wo liegt der Ursprung des Valentinstag?

Wo liegt der Ursprung des Valentinstags? Das Netz sagt, dass es etwas kompliziert ist. Namensgeber für den Valentinstag scheint der heilige Valentin aus Rom zu sein, der Schutzpatron der Liebenden. Valentin lebte im 3. Jahrhundert in Rom und traute Liebespaare nach christlichem Ritus, obwohl Kaiser Claudius II. das verboten hatte. Die Ehen dieser Paare standen der Überlieferung nach unter einem besonders guten Stern. Valentin von Rom soll den Paaren auch Blumen aus seinem Garten übergeben haben. Auf Befehl des Kaisers wurde Valentin am 14. Februar 269 enthauptet.

Weiter weiß das Netz, dass sich ab dem 15. Jahrhundert in England sogenannte “Valentinspaare” gebildet haben, die sich gegenseitig kleine Geschenke oder Gedichte schickten. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten, und so kam er durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands. 1950 gab es in Nürnberg den ersten “Valentinsball” und von da an verbreitete sich der Valentinstag über ganz Deutschland.

 

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag und ein schönes Wochenende!

Herzlichst,

Margot

 

Hallo, Ihr Lieben.

Ja heisa wo ist denn der Januar geblieben? Ich finde, er hat den Schlag nicht gespürt. Und jetzt kam auch noch ein “Wintereinbruch” hinzu, der vor ein paar Tagen meinen Heimatort fast lahm legte. Die Kinder freuten sich und waren mit ihren Schlitten unterwegs. Die Autofahrer fluchten wahrscheinlich, die Fußgänger liefen wie auf rohen Eiern und wer nicht weg musste, blieb zuhause. Wir haben in unserem Hof alle zusammen geholfen und Schnee weggeräumt was das Zeug hielt. Alle, die mithalfen, hatten sich – zumindest für diesen Tag – das Fitness Studio gespart. Traumhaft 😉😉

Aber – so ein Tag hat uns mal wieder gezeigt, dass die ganze Planerei mitunter keinen Sinn macht, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt… Ein wahrer Spruch. Und ich habe ein paar schöne Zeilen irgendwo gelesen, die treffend für den Januar sind:

 

“Der Januar verging im Flug. Der Winter hielt kurz alles an. Manches kommt anders als gedacht – und genau deshalb dürfen wir für jeden Tag dankbar sein!”

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende. Genießt die Zeit mit Eurer Familie.

Herzlichst,

Margot

 

25 cm Schnee auf dem Autodach

Unsere Einfahrt glich wirklich einem Skiort

Auf dem Balkon hatte alles ein Häubchen

Hallo, Ihr Lieben.

Einige von Euch haben ja mitbekommen, dass ich eine neue Hüfte “verpasst” bekommen habe. Ich habe mal kurz hierzu etwas zusammen geschrieben:

Es war das zweite Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren, dass mein Körper plötzlich von Hundert auf Null herunterfuhr. Das erste Mal war es eine Herzmuskelentzündung – diesmal die Hüfte. Fast ein Jahr lang hatte ich mich durchgebissen, alles mögliche ausprobiert, gehofft, dass es irgendwie besser werden würde. Doch am Ende blieb nur die Entscheidung zur Operation – was ich hätte schon viel früher machen sollen. Und obwohl ich genügend Zeit hatte, mich darauf einzustellen, war das Gefühl, wirklich aus dem Alltag herausgerissen zu werden, ganz anders als gedacht.

Von einem Tag auf den anderen drehte sich alles nur noch um mich (was ich nicht gewohnt bin): laufen lernen, üben, herausfinden, was ich nach der OP darf und was nicht. Geduld mit mir selbst zu haben – das fiel mir am schwersten. Der Aufenthalt in der @OCM / @Sana Klinik in München war für mich eine Überraschung, denn a) verlief die OP dank meines überragenden Operateurs Prof. Dr. Kalteis sehr gut (danke noch einmal für alles) und b) waren die paar Tage in der Klinik wirklich gut, denn das gesamte Personal war unglaublich aufmerksam, hilfsbereit und stets zur Stelle – auch nachts, als ich aus Versehen einen Alarm ausgelöst hatte, der fast die ganze Station aufweckte 🙂

Skepsis vor der Reha

Als ich dann von der Klinik direkt in der Reha @Benedictus Krankenhaus Feldafing ankam, war alles furchtbar fremd für mich. Der erste Tag war schlimm, ich wollte einfach nur nach Hause und Tränen sind geflossen. Doch dann kamen Menschen, die das Herz wärmten: Ärzte, die immer zur Stelle waren, Pflegerinnen und Pfleger, die selbst nachts nach mir schauten, wenn ich mal wieder nicht schlafen konnte. Therapeuten und Therapeutinnen mit einem wahnsinnigen Wissen, mit unendlicher Geduld, die jedes meiner „aber…“ liebevoll parierten, und Servicekräfte, deren Lächeln den Tag ein Stück heller machte.
So wurde aus dem „Ich will heim“ nach und nach ein „Ich bin froh, hier zu sein.“

Komische Momente

Zwischendurch gab es diese kleinen, manchmal unfreiwillig komischen Momente, die alles leichter machten:
Den netten Patienten etwa, der zwar seine Zimmernummer wusste, aber nicht den Weg dorthin (mein Freund half ihm regelmäßig, seine „Heimat“ wiederzufinden). Oder die ältere Dame, die in ihrem Eifer eine Brandschutztür fast  auseinandernahm – und plötzlich stand das halbe Pflegepersonal im Flur, versuchte, die Tür wieder “einzurenken”.
Unvergessen auch die liebenswerte ältere Frau, die uns bat, ihre „Zähne“ zu suchen. Wir suchten tapfer nach einem Gebiss – bis klar wurde, dass sie ihren „Zehner“, also zehn Euro, verloren hatte…

Und dann waren da die beiden Mitarbeiter, die sich morgens um halb sechs unter meinem Fenster/Balkon beim Schichtwechsel trafen. Zuerst war ich genervt, weil ich, gerade erst eingeschlafen, wieder aus dem Schlaf gerissen wurde – später wartete ich schon fast auf ihr fröhliches Geplauder, das mich lächelnd wieder für ein halbes Stündchen in den Schlaf schickte.

Zwischen Krankengymnastik, Lymphdrainage, Gangschule, Hockergymnastik und Spaziergängen rund um die tolle Dachterrasse mit Blick auf den Starnberger See wurde mein Alltag langsam wieder lebendig. Ich merkte, wie ich Tag für Tag sicherer wurde. Und neben all den Übungen geschah etwas Wichtigeres: Ich lernte loszulassen. Plötzlich waren die sozialen Medien unwichtig, mein Blog blieb still – und das war in Ordnung. Das Leben fand woanders statt.

In diesen Wochen habe ich erfahren, auf wen ich zählen kann. Manchmal kam Unterstützung von unerwarteter Seite – und manchmal blieb es still, wo ich es nicht erwartet hätte. Aber vor allem habe ich gespürt, was für ein Glück ich mit meinem Freund habe: Er kam jeden Tag nach der Arbeit vorbei, brachte frische Wäsche mit, nahm benutzte mit, um sie am nächsten Tag wieder frisch gewaschen vorbei zu bringen – und ein Lächeln kam täglich gleich dazu. Liebe in ihrer stillsten und schönsten Form. Meine Tochter, die trotz ihrer neuen Arbeitsstelle immer Zeit fand für ein Telefonat fand oder meine Freundin, die mich jeden Abend – pünktlich wie ein Uhrwerk – angerufen hat und wir bei unseren Telefonaten immer viel Spaß hatten, die vielen WhatApps, Sprachnachrichten. Alle kann ich nicht aufzählen, allen kann ich aber danke sagen..

Als ich nach Wochen nach Hause kam, stand da ein „Herzlich Willkommen“-Schild von meiner Tochter – und eines von meinen Mietern. Dazu Blumen. In diesem Moment war es wieder da, dieses warme Gefühl im Herzen: Ich bin angekommen.

Ich bin dankbar für alles, was war – für die Menschen, die mir begegnet sind, für jede Träne, jedes Lächeln und jeden kleinen Fortschritt. Und auch wenn die Hüfte noch nicht (aber fast) perfekt ist, fühlt sich mein Herz leichter an als zuvor. Denn manchmal braucht es eine Zeit des Stillstands, um zu spüren, wie schön das Gehen ist. 🌿

Ihr Lieben,

das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt, und der Alltag hat uns wieder. Wie war euer Start ins Jahr 2026? Ich hoffe, er war so, wie ihr ihn euch gewünscht habt.

Mein eigener Jahresanfang war sehr schön. Vorsätze habe ich mir – wie schon seit Jahren – keine gemacht. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Leben sie ohnehin gern durcheinanderwirbelt. Stattdessen wollte ich das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.

2025 war ein bewegtes Jahr. Privat habe ich viel unternommen, ich war hier und dort, habe mir viele Erstliga-Handballspiele und Zweitliga-Fußballspiele angeschaut und habe diese Zeit sehr genossen.

Im März gab es einen Einschnitt: Nach über 30 Jahren habe ich meine Arbeit bei meiner Heimatzeitung beendet. Wenn fachliche Erfahrung plötzlich weniger zählt als Besitzdenken, wird es eng. Wehmütig war ich dabei nicht.
Manchmal merkt man erst beim Gehen, wie sehr sich ein Ort verändert hat – und dass man selbst nicht mehr hineingepasst hat.

Im Frühjahr folgte ein kurzer Urlaub in Richtung Sonne tanken, der mir gutgetan hat – körperlich wie seelisch. Viel Zeit habe ich außerdem im Garten verbracht, der mir immer wieder Ruhe und Erdung schenkt.

Es gab aber auch ganz besondere Erlebnisse und Reisen: Konzerte wie z. B. AC/DC in Berlin, die Bregenzer Festspiele oder einen Abstecher ins wunderschöne Wien.

Dann kam meine Hüftoperation mit anschließender Reha. Diese Zeit war nicht leicht. Ruhe geben, Hilfe annehmen, Geduld haben – all das war ein Lernprozess. Umso dankbarer bin ich, dass alles sehr gut verlaufen ist – dank großartiger medizinischer Begleitung und hervorragender Therapeutinnen und Therapeuten.

Neben all dem gab es auch Abschiede. Drei wertvolle Menschen, die zu meinem Leben gehörten, sind im vergangenen Jahr verstorben. Diese Verluste haben mich tief berührt und mir gezeigt, wie kostbar Zeit und echte Begegnungen sind. Auch die schlimme Erkrankung einer ganz lieben Freundin, die längst zur Familie gehört, hat uns alle geschockt und mitgenommen. Ja und dann kam auch schon wieder Weihnachten – es kam leise, ruhig und harmonisch. Eine Zeit zum Durchatmen und Kraftschöpfen.

Alles in allem hatte 2025 Tiefpunkte, aber auch viele schöne Momente – mit meiner Familie, mit Freunden und mit lieben Menschen an meiner Seite. Was mir allerdings aufgefallen ist, sind die kleinen Dinge im Miteinander: „Bitte“ und „Danke“ scheinen seltener geworden zu sein, Rücksicht im Alltag oft Mangelware. Fällt das nur mir auf?

Mit Zuversicht blicke ich nun auf 2026. Ich freue mich darauf, mich wieder frei bewegen zu können, auf Sport, Wanderungen und auf meinen Garten, wenn alles wieder grünt und blüht. Ich freue mich auf Zeit mit meiner Familie, auf geplante Reisen, auf neue Blogartikel, Podcasts und gute Gespräche.

2026 darf kommen.

 

 

Ihr könnt dazu auch auf meinem Blog lesen:

Von Null auf Neuanfang – Meine Zeit zwischen Schmerz, Lachen und kleinen Wundern

 

Ihr Lieben.

Jedes Jahr am 06. Januar drehen die Sternsinger in meinem Heimatort ihre Runde und haben uns in den vielen zurückliegenden Jahren mit ihren Gedichten oder Liedern erfreut. Auch in diesem Jahr war es wieder so.

Bei uns zuhause ist es so, dass du dich im Pfarramt anmelden musst, damit die Sternsinger zu deinem Haus kommen. Das war nicht immer so, denn früher kamen die Sternsinger zu jedem Haus. Allerdings ist unsere Gemeinde so gewachsen, dass es wohl nur noch mit Anmeldung geht. Aber das passt ja auch.

Ich wurde schon desöftern gefragt, warum ich überhaupt die Sternsinger zu uns nach Hause “bestelle” und ob ich davon “etwas hätte”, wenn sie an unserer Haustür den Spruch anbringen. Ich persönlich bin der Meinung, dass dies eine so schöne Tradition ist, so ein schöner Brauch, der mich bereits von Kindesbeinen an begleitet und ich finde, solche Traditionen sollten erhalten bleiben. Deshalb bestelle ich jedes Jahr in unserem Kirchenamt die Sternsinger für unser Haus und ich freue mich immer, über den Haussegen, der dann ein ganzes Jahr lang an unserer Haustüre zu lesen ist.

Und die Sternsinger sagen immer den schönen Spruch auf:

“Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr –  Caspar, Melchior und Balthasar.”

Doch was sind überhaupt die Sternsinger bzw. was haben die Sternsinger für eine Bedeutung?

Ich habe mal das eine und andere nachgelesen:

Als Sternsinger wird eine Gruppe – meist sind es Jugendliche – bezeichnet, von denen, dem Brauchtum nach, drei als die Heiligen Drei Könige verkleidet sind. Sie ziehen in den Gemeinden oder Städten von Tür zu Tür, bringen den Sternsinger-Segen an den Häusern an und sammeln Geld und/oder Goodies für wohltätige Zwecke.

Diesen Brauch gibt es wohl schon ab dem 16. Jahrhundert und wird auch als Dreikönigs-Singen bezeichnet. 

Die Heiligen Drei Könige oder auch wahlweise die Weisen aus dem Morgenland sind eine christliche Tradition in der Weihnachtsgeschichte. Die weit verbreiteten Namen Caspar, Melchior, Balthasar wurden wohl erstmals im sechsten Jahrhundert erwähnt. Aber es gibt hierzu verschiedene Quellen und Angaben.

Fakt ist, dass die katholische Kirche die drei Könige als Heilige verehrt. Das Hochfest ist das Fest der Erscheinung des Herrn am 06. Januar.

Der Haussegen C+M+B, heuer also

20*C+M+B*26

steht nicht, wie der Volksmund das oft sagt, für Caspar, Melchior, Balthasar, sondern für

“Jesus Christus mansionem benedicat”, was so viel bedeutet wie “Jesus Christus segne dieses Haus.” 

Ich finde diese Tradition wirklich schön und hoffe sehr, dass sie in meiner Heimatgemeinde und/oder generell auch die nächsten Jahre weiter gelebt wird.

Habt einen schönen Tag und macht es Euch gemütlich, bevor morgen der Alltag wieder los geht.

Herzlichst,

Margot

 

 

Das Bild habe ich von Pixabay Lizenz. Dafür herzlichen Dank.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein gutes, neues Jahr, geprägt von vielen wunderschönen Momenten. Das vergangene Jahr hat uns erneut vor große Herausforderungen gestellt. Aber es gab es auch schöne Momente und es war auch nicht alles schlecht. Daraus sollten wir Kraft und neue Hoffnung schöpfen.

Ich wünsche Euch, dass das Jahr 2026 für Euch ein sehr gutes Jahr werden wird – mit ganz vielen Glücksmomenten und vor allem mit Gesundheit. 

Jetzt richten wir unseren Blick wieder nach vorne. Das Motto sollte erneut heißen: neues Jahr, neues Glück, neue Träume, neue Chancen.

 

Herzlichst,

Margot