Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute möchte ich Euch meinen vierten Buchtipp vorstellen. 

Auch heute wieder – wie gewohnt –  vorab die Info, dass ich alle Bücher, für die ich eine Rezension abgeben möchte, selbst gekauft habe. Und wie immer: ich will hier keinerlei Werbung machen, sondern einfach ein paar Tipps geben. Vielleicht ist das eine oder andere Buch interessant für den einen oder anderen von Euch. 

Diesmal geht es um das Buch von Claire Winter mit dem Titel

“Die verbotene Zeit”
 
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben, und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Zu den SPIEGEL-Bestsellern gehört “Die verbotene Zeit”, aber auch noch andere Romane von ihr. 
 
Um was geht es
 
London, 1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor 16 Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der 30er-Jahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld …

Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine enge Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der 30er-Jahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird …

 
Meine Meinung
 
Die Geschichten aus Carlas und Doras Sicht waren von der Länge her genau richtig und total abwechslungsreich. Carlas Story ist von Anfang an unglaublich spannend und auch ein bisschen mysteriös. Akribisch versucht sie – trotz aller Hindernisse – sich an ihre vergessene Zeit zu erinnern. Da es nicht absehbar ist, was als nächstes passiert, bleibt das Buch von Beginn an extrem spannend.
 
Die Vergangenheit mit dem Beginn und während des Zweiten Weltkriegs in Berlin ist sowas von realitätsnah und auch authentisch geschrieben. Ich habe selten so ein gutes Buch gelesen und selten hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses. Obwohl es über 500 Seiten hat, habe ich es fast in einem Rutsch ausgelesen. Ich hatte das Gefühl, wenn ich das Buch zur Seite lege, dass ich wirklich etwas verpasse! 
 
Auch die Zeit des Zweiten Weltkriegs und dem Machteinfluss der Nazis hat die Autorin in bestimmten Situation so deutlich aufzeigt, wie ich es selten in einem Roman gelesen habe. Chapeau vor so einem tollen Schreibstil! Diesen Roman muss man unbedingt lesen.
 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Falls Ihr ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, dann schreibt mir unter: presse@staab-pr.de

Ich habe das Buch selbst gekauft –  für 9,99 Euro (Taschenbuchausgabe, Rechnung vorhanden). Also versteht es nicht als Werbung, sondern einfach als Tipp in den Corona-Virus-Krisenzeiten!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am vergangenen Samstag hatten wir ein Geburtstagskind in der Familie und das haben wir gebührend gefeiert. Das Geburtstagskind und das kleine Fest, das war gefeiert haben 🙂 🙂 🙂 Das Wetter war super und der Tag sehr kurzweilig.

Der Höhepunkt war unser Essen am Abend. Ich hatte an der Fleischtheke von Edeka in Haibach Rinderfilet bestellt und das mit viel Liebe zubereitet. Es war ein Gaumenschmaus!

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Edeka Stenger bedanken. Das Fleisch war nicht zu toppen und der Service und die Beratung – wie immer – gewohnt super.

Ich will hier auch keine Werbung machen, schließlich habe ich einiges dafür bezahlt. Ich wollte mich einfach nur bedanken. Und ich denke und finde, das sei erlaubt!

 

Habt alle einen schönen Tag und genießt – soweit es möglich ist – das schöne Wetter. 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

 

 

 

 

Ihr Lieben,

so wie im Beitragsbild sehen meine Blümchen derzeit nicht mehr aus. Das schlimme Unwetter am vergangenen Wochenende in Haibach hat sie regelrecht verhagelt – im wahrsten Sinne des Wortes. Ziemlich zerrupft sehen die armen Blüten aus. Das gibt Schwerstarbeit, sie wieder aufzupäppeln…

Aber nicht nur das. Wir hatten Wasser im Keller, Wasser im Dachgeschoss. Die ganze Samstag- auf Sonntagnacht und den halben Sonntag machten wir work outs in Form von putzen, putzen, putzen – treppauf, treppab.

Jetzt wohnen wir schon am Berg – und trotzdem machte das Wasser auch vor uns nicht halt. Mittlerweile war der Dachdecker da, hat die schadhafte Stelle am Dach repariert und auch nach dem Wasser im Keller geschaut. Trotzdem habe ich “Bauchweh” wenn es anfängt so stark zu regnen – wie schon wieder heute Nachmittag. 

Aber wir wollen nicht jammern. Es gibt Haushalte, Familien, die hat es viel schlimmer getroffen. All denen, die ebenfalls mit Wasser, Schlamm, Dreck zu kämpfen hatten: ich wünsche Euch, dass sich alles zum Guten wendet. Behaltet die Nerven und haltet durch. Es bringt alles nichts. 

Habt noch eine schöne Restwoche – auch wenn die Wetteraussichten nicht gerade rosig sind…

 

Wenn Ihr mir Feedback oder sonstiges geben wollt, schreibt mir unter: presse@staab-pr.de

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Fronleichnam (hoffe, dass in Eurem Bundesland Feiertag ist). 

Dieses Jahr fallen ja wegen Corona an einem der wichtigsten katholischen Feiertage im Jahr größtenteils die Prozessionen aus. 

Doch was bedeutet Fronleichnam? Wikipedia sagt: 

Das Fronleichnamsfest, das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi, ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.

Die letzten Jahre waren wir an Fronleichnam jedes Jahr in unserer zweiten Heimat und in dem über 2000 kleinen Seelenörtchen am Starnberger See war alles auf den Beinen, um in toller Tracht an der Prozession teilzunehmen. Die Blaskapelle spielte, die Leute sangen usw. Heuer war es leider aufgrund Corona sehr ruhig… 

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf!

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich Euch von der Arbeit von Frau Dr. med. Wiewrodt mit Hirntumor-Patienten erzählt und es gibt auch einen mehr als interessanten Podcast hierzu auf meinem Blog. 

Eigentlich wollte ich im Frühjahr die Arbeit mit ihr zusammen fortsetzen. Leider kam Corona dazwischen. Und die sehr strengen Besuchsregeln im UKM machten ein Treffen nicht möglich. Doch sie hat mir eine Nachricht am heutigen Welthirntumortag am 08. Juni  zukommen lassen, die ihr nachfolgend lesen könnt. 

Heute ist Welthirntumortag. Frau Priv.-Doz. Dr. med. Dorothee Wiewrodt, Oberärztin der Klinik Münster und Fachärztin für Neurochirurgie, Psychotherapie und Psychoonkologin sagte: “Leider können wir nicht  – wie in den vergangenen Jahren – ein gemütliches Get together veranstalten, um Impulsvorträge zu hören und uns untereinander auszutauschen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Um den Tag nicht ohne Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verstreichen zu lassen, gibt es eine Pressemitteilung zu einer recht neuen Therapieform, der Nanotherm-Therapie (Firma magforce). Unsere Patientin Frau Jäger hat diese Therapie erhalten und hat sich bereiterklärt, davon im Interview zu berichten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür!”

 

Und hier das Interview bzw. die Pressemitteilung: 

Welthirntumortag 2020:
Mit Nano-Trojanern gegen Hirntumoren

Spezialisten des UKM-Hirntumorzentrums setzen auf nanogestützte Wärmetherapie als zusätzliche Behandlungsoption

Münster (ukm/lie). „Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden – für meine Familie und mich!“ Tanja Jäger erhielt im August vergangenen Jahres eine niederschmetternde Diagnose: ein Glioblastom im vorderen Stirnlappen. Glioblastome zählen zu den häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumoren bei Erwachsenen. Die Prognose für die als nahezu unheilbar geltende Krebserkrankung ist sehr schlecht. Aufgeben kam für die 44-Jährige trotzdem nicht in Frage. Auch nicht, als nach Operation und anschließender Strahlentherapie der Tumor im Januar erneut zu wachsen begann. Bei ihrer Suche nach weiteren Behandlungsoptionen stieß sie auf die sogenannte NanoTherm-Therapie und kam dafür an die Klinik für Neurochirurgie (Direktor: Prof. Dr. W. Stummer) des UKM (Universitätsklinikum Münster).

„Glioblastome kommen fast immer wieder – meistens in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Tumors“, sagt Dr. Michael Schwake, Oberarzt in der Neurochirurgie. „Ziel der Behandlung ist es, diese sogenannten Rezidive möglichst lange zu verhindern.“

Bei der NanoTherm-Therapie werden winzige Eisenoxidkügelchen quasi als Trojaner in Nanogröße in das bösartige Gewebe gespritzt oder – wie bei Tanja Jäger – während der OP zur möglichst vollständigen Tumorentfernung direkt in den betroffenen Bereich „eingeklebt“. Diese Partikel lassen sich anschließend während sechs einstündiger Sitzungen durch ein von außen angelegtes, schnell wechselndes Magnetfeld aktivieren. Sie geraten in Schwingung, und die so entstehende Reibung erzeugt Hitze. Durch diese sollen die Tumorzellen entweder zerstört oder für zusätzliche Behandlungsansätze wie Strahlen- oder Chemo-therapie sensibilisiert werden. „Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei einem Induktionsherd“, erklärt Schwake. „Durch das Magnetfeld erhitzt sich lediglich das Metall auf rund 50 °C“, so der Neurochirurg. Im benachbarten gesunden Gewebe steige die Temperatur nur unwesentlich an.

„Wir haben mit der Wärmetherapie noch kein Heilmittel für das Glioblastom“, betont der Mediziner. „Es handelt sich dabei vielmehr um eine zusätzliche Behandlungsoption, wenn die Standardtherapien alleine nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen.“ Sie komme aber nur für bestimmte Patienten in Betracht. Die Methode ist zwar zugelassen, die Krankenkassen zahlen die Behandlung aber nur im Einzelfall. Zudem müssen vor Therapiebeginn alle Metall-Implantate und -Zahnfüllungen in einem Sicherheitsabstand von rund 40 Zentimetern entfernt bzw. ausgetauscht werden.

„Um in meiner Nähe sein zu können, waren mein Mann und meine 13-jährige Tochter in einer Ferienwohnung in Münster untergebracht, durften mich zwischenzeitlich aber nicht besuchen“, erzählt Jäger. „Die derzeitigen strengen Besuchsregelungen am UKM in der Zeit der Corona-Pandemie sind für viele Betroffenen eine zusätzliche Belastung“ weiß auch Oberärztin Priv-Doz. Dr. Dorothee Wiewrodt, Neurochirurgin und Psychoonkologin am Hirntumorzentrum. Sie bietet Gespräche an, auch wenn niemand sonst zu Besuch kommen darf. „Frau Jäger hat alle Kräfte mobilisiert und in den letzten 6 Wochen sowohl die Operation, Strahlen- und Nanotherapie als auch die durch schlechte Blutwerte zwischenzeitlich notwendige Isolation durchgestanden“, sagt Wiewrodt. „Die Familie ist meine wichtigste Stütze“, fasst Frau Jäger zusammen und ist erleichtert, dass Sie in 2 Tagen nach Hause darf. Direkt nach Therapie-Ende geht es ihr jetzt wieder so gut, dass sie zu ihrem Mann und ihrer Tochter zurückkehren kann und sogar bereits Pläne für gemeinsame Wandertouren in der nahegelegenen Eifel schmiedet.

Bild (UKM/Deiters-Keul): „Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden“: Tanja Jäger (Mitte) mit PD. Dr. Dorothee Wiewrodt und Dr. Michael Schwake.

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Wir sagen danke an Frau Dr. Wiewrodt und ihre Kollegen für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen Frau Jäger von Herzen alles Gute! Bleiben Sie weiter so tapfer!

 

Bleibt alle gesund und passt auf Euch auf!

 

 

 

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Pfingstfest. Genießt das tolle Wetter, passt auf Euch auf und bleibt gesund.

Jüngst wurde ich gefragt: was bedeutet überhaupt Pfingsten? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zwar irgendwas vom “Heiligen Geist” wusste. Genau wusste ich es aber auch nicht. Wie sieht es mit Euch aus? 🙂 

Wikipedia weiß es genau:

Pfingsten ist ein christliches Fest, an dem die Gläubigen die Sendung des Heiligen Geistes zu den Jüngern Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche feiern. Ikonografisch wird Pfingsten auch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt. Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, und liegt zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin).

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot in Jerusalem versammelt waren. Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als Fest im Kirchenjahr wurde Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

 

So, jetzt sind wir alle ein bisschen schlauer.

 

Ein paar Bilder gibt es auch noch. Der Blick auf die Wolkenansammlung am Himmel vom Balkon aus, die blühenden Blümchen auf dem Balkon und die Ruhe am See – von allem etwas!

Bin ganz stolz, dass auf unserem Balkon alles so schön blüht!

Bleibt gesund!

Die Ruhe und die Natur am See sind einfach herrlich!

Guten Morgen, Ihr Lieben.

Heute teilt sich die Woche und wir haben schon wieder “Bergfest”! Es ist Mittwoch und es geht mit großen Schritten dem Wochenende entgegen. Hinzu kommt, dass wir noch ein langes Wochenende vor uns haben, das uns der Pfingstmontag beschert.

Auch wenn vielen von uns in dieser gerade schwierigen Zeit nicht zum Lachen ist (so wie oft auch mir) – bleibt trotzdem positiv. Die Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet, stirbt zuletzt.

Habt eine schöne Restwoche, bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute wären wir normalerweise in Berlin zur Award-Verleihung Deutscher Fußball Botschafter e.V. Aber leider hat uns Corona auch durch diese fantastische Veranstaltung einen Strich gemacht. 

Bereits zum achten Mal hätte die Preisverleihung heuer stattgefunden. Als Schnittstelle zwischen Sport und Kultur würdigt der “Deutscher Fußball Botschafter” unter anderem deutsche Trainerinnen, Trainer, Spielerinnen und Spieler für ihr großartiges sozial-gesellschaftliches Engagement im Ausland mit einer jährlichen Auszeichnung. 

Auch in diesem Jahr hätte uns eine Veranstaltung mit vielen Highlights und prominenten Gästen erwartet, in deren Mittelpunkt insbesondere die Bekanntgabe und Ehrung deutscher Fußball-Persönlichkeiten in drei Kategorien sowie interessante Einblicke in die internationale Fußballwelt stehen.

Doch schon vor ein paar Wochen haben sich Präsident Roland Bischof und alle Verantwortlichen schweren Herzens dazu entschieden, die Award-Verleihung für den 26. Mai 2020 abzusagen. 

Uns tut dies sehr leid, denn wir haben uns sehr auf dieses Event, das wir vorher nur einmal nicht besuchen konnten, abgesagt werden musste. Doch die Gesundheit aller geht vor und daher war dies eine Entscheidung der Vernunft.

Hoffen und freuen wir uns auf das nächste Jahr und auf Roland Bischof mit seinem Team. Der Unternehmer, Buchautor, Marketing-Experte und “Tausendsassa” steckt in alle seine Projekte viel Herzblut und Engagement und wir wünschen ihm nur das Beste.

Die Bilder sind vom vergangenen Jahr. Bleibt gesund, passt auf Euch auf!

Ihr Lieben,

heute in der Früh hatten wir Besuch. Ein Hausrotschwanz-Baby hat seinen ersten Ausflug auf die Balkonbrüstung gemacht. Mama und Papa Hausrotschwanz, die bei uns unterm Dach wohnen,  waren natürlich ganz in der Nähe. 

“Auch meine Rückenansicht kann sich sehen lassen…”

Wir beobachten das Pärchen schon länger und sie haben sich ein Nest in unseren Dachbalken gebaut. Unter Mithilfe einiger Zweige von unseren Balkonpflanzen … 🙂

Heute morgen war es dann soweit. Haben wir den Nachwuchs bisher nur gehört, haben wir heute morgen das Baby begutachten dürfen. Wir haben lange Zeit am Küchenfenster gestanden, waren ganz fasziniert von dem “Wattebäuschchen” und das Junge war völlig ohne Scheu, hat sich von links nach rechts und wieder zurück gedreht. Es war zu putzig.

Und die Mama ist so tapfer. Sie hat Nachbars Katze im “Tief-Sturz-Flug” verscheucht und hat einen Krach dabei gemacht – vom Feinsten. Sie hat gar keine Hilfe benötigt, denn die Katze hat von alleine die Flucht angetreten. Jetzt hoffen wir, dass das Junge/die Jungen (wir haben bisher ja nur das eine gesehen) bald aus dem Gröbsten heraus sind und ganz schnell fliegen lernen.

Wikipedia weiß alles über Hausrotschwänze – kann hier gerne nachgelesen werden.

Habt einen schönen Samstagabend, bleibt gesund, passt auf Euch auf!

 

 

Ist der Winzling nicht einfach süß?

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern habe ich Euch auf eine neue Ausgabe meines Podcasts aufmerksam gemacht. Es ging um eSports und ich habe mit einem gesprochen, der sich auf diesem Gebiet hervorragend auskennt.

Benjamin Engler, wohnhaft in München, ist selbstständiger eSports Consultant und Dozent an verschiedenen Unis. 

Heute möchte ich Euch das Interview, das ich parallel zum Podcast mit ihm geführt habe, präsentieren. Ich denke – gerade für die eSports-Interessierten unter Euch – ist dies sicher ein interessantes Interview. Für alle anderen ist es mit Sicherheit ebenfalls sehr lesenswert.

In Zeiten der Corona-Pandemie rückt eSports immer mehr in den Fokus der Allgemeinheit und der eSports könnte einer der großen Gewinner in dieser Krise sein. Doch ist eSports nun Sport oder nicht? Hier gehen die Meinungen noch immer sehr weit auseinander. IOC-Präsident Thomas Bach zum Beispiel meinte, dass in seiner Amtszeit Computerspiele nicht mehr olympisch werden würde und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erkennt eSports nicht an. Das Asiatische Olympische Komitee hingegen nimmt eSports bei den Asien-Spielen 2022 mit ins Programm auf. 

Fakt ist, dass der eSports-Markt weltweit ständig weiterwächst.

 Ich habe bei einem, der sich mit eSports hervorragend auskennt, nachgefragt. Benjamin Engler ist seit rund zwei Jahrzehnten eng mit dem eSports verbunden, ist ein völliger Enthusiast in „seinem“ Sport und erlebt die Entwicklung des eSports nicht nur als Community-Member, sondern auch als Berater aus Unternehmenssicht.

 Der 34-Jährige, der in München zu Hause ist, hat sich als früherer Director Marketing und Sponsoring eSports Reputation oder bei der Unterstützung von klassischen Sportvereinen- und verbänden, wie z. B. dem Bayerischen Fußball-Verband, und als Dozent einen weit gefächerten Erfahrungsschatz angeeignet. Mittlerweile ist er selbstständiger eSports Consultant und hält an verschiedenen Unis Workshops und Vorträge ab.

Benny, alle Welt spricht von eSports. Was ist eSports und woher kommt dieser Sport?

 “eSports ist wirklich kein Trend, den es erst seit ein paar Jahren gibt. Wie ich es auch aus meiner eigenen Vergangenheit weiß, existiert kompetitives Computer- bzw. Videospielen schon seit deutlich mehr als 20 Jahren. Wenn man über die Begriffe eSports und Gaming spricht, kann man es in etwa mit Leistungssport und Breitensport vergleichen. Wenn ich mit Freunden auf dem Bolzplatz kicken gehe, bin ich eine Art Hobby-Fußballer. Melde ich mich dann aber in einem Verein an, gehe regelmäßig zum Training und nehme an einem strukturierten Ligabetrieb teil, komme ich immer mehr in den leistungsbezogenen Bereich.

Dort ist im Endeffekt auch die Schwelle zwischen dem Casual-Gaming-Bereich und eSports zu verorten. Gaming ist der Breiten bzw. Hobbysport – was sozusagen jedermann macht. eSports ist der leistungsbezogene Bereich. Das heißt, eSports hat sich aus der Leidenschaft von unzähligen Leuten entwickelt, Videospiele zu spielen und die dann in einer Art Wettkampf im kompetitiven Modus gegeneinander zu spielen. Was auch irgendwo wiederum menschlich ist, denn das treibt ja auch die Menschen in anderen Sportarten an.”

Du warst selbst erfolgreicher Spieler und bist immer noch in der Community aktiv. Wie kamst Du dazu und wie alt warst Du damals?

Angefangen habe ich mit 13 Jahren, aber damals gab es den Begriff eSports noch nicht, sondern eher Gaming und  Pro-Gaming. Als ich zuhause bei meinen Eltern schnelleres Internet und einen guten Computer hatte, habe ich angefangen, mit Freunden zu spielen und dadurch schnell gemerkt, dass ich nicht so schlecht bin. Ich habe dann versucht, mit den Möglichkeiten, die das Internet ja damals auch schon geboten hat, Gegner zu finden und mich mit Gleichstarken oder Besseren zu messen. So hat sich das Ganze dann entwickelt.

“Ich habe Gleichgesinnte gefunden”

Ich habe mich in diversen Ligen angemeldet, habe Gleichgesinnte gefunden, die den gleichen Antrieb hatten. Nach und nach habe ich mich natürlich durch Training und vielleicht auch bisschen Talent Stück für Stück nach oben gespielt. Das kennt man ja auch von anderen Sportarten her. Wie gesagt, damals war das Ganze aber nicht vergleichbar mit dem heutigen eSports. Den Begriff gab es damals noch gar nicht. Ich selbst sehe mich als Gamer der ersten Stunde, habe sicherlich einige Dinge selbst mitgemacht. Aber so, wie die Community heute ist und die Spieler das leben, ist es gänzlich was anderes.”

eSports ist ja nur ein Oberbegriff für Spiele. Wie groß ist der Bereich eigentlich?

“eSports ist im Endeffekt ein Sammelbegriff. Daher hinken die Vergleiche, die teilweise in Bezug auf die Größenordnung von eSports gezogen werden, weil man hier Äpfel mit Birnen vergleicht. Man kann es nicht mit einer einzelnen Sportart vergleichen. Wenn man über eSports spricht, spricht man über einen Sammelbegriff von einzelnen Spieletiteln, welche allesamt eine Gemeinsamkeit aufweisen: die Verwendung eines technischen Endgeräts zur Austragung des Wettkampfs.

Man kann es daher meiner Meinung nach gut mit Ballsportarten vergleichen wie zum Beispiel Handball, Fußball, Volleyball etc. Sie alle haben etwas gemeinsam – nämlich den Ball. Daher fassen wir sie unter diesem Oberbegriff zusammen. Aber wir wissen, dass sie doch sehr unterschiedlich sind. Die Ballgröße, das Regelwerk, die Turnierformen, die Fans – in vielen Bereichen gibt es teils signifikante Unterschiede.

“Es gibt Shooter, Rennspiele, Kartenspiele und so weiter”

Im eSports gibt es zum Beispiel Shooter, Strategiespiele, Rennspiele, Sportspiele, MOBAs, Kartenspiele und Beat `em up Spiele. Die Varianz ist auch aufgrund der technischen Möglichkeiten und vieler kreativer Entwickler sehr groß. Dazu kommt noch eine starke Dynamik im Bereich der relevanten Spieletitel. Dies kann man zum Beispiel am Spiel „Fortnite“ bzw. am dazugehörigen Genre „Battle Royale“ sehen. Vor ein paar Jahren gab es dieses Genre noch gar nicht. Nun haben Spiele wie Fortnite Millionen von Spielern in den Bann gezogen und sind zu den relevantesten Spieletiteln im eSports-Ökosystem geworden.

Um sich hier also zu recht zu finden, muss man wissen, an welchem Bereich man wirklich interessiert ist bzw. welcher Bereich zu den eigenen Zielsetzungen passt. Danach muss eine tiefgehende Beschäftigung mit diesem Teilbereich geschehen.”

 Was war oder was ist Dein bevorzugtes Spiel?

“Das kann ich relativ einfach beantworten – Counter-Strike war schon immer mein bevorzugtes Spiel. Es ist eine Modifikation des Ego-Shooters Half Life des Publishers Valve, welche ursprünglich von Hobby-Entwicklern erstellt und über das Internet und diverse LAN-Parties bekannt gemacht wurde. Mit der Zeit wurde es von Valve selbst bearbeitet und weiterentwickelt und ist heute als Counter-Strike: Global Offensive immer noch eines der erfolgreichsten eSports-Titel. Der Charme dieses Spiels ist es sicherlich, dass es sich in den letzten 20 Jahren in seinen Grundzügen und der Spielmechanik kaum verändert hat. Parallel habe ich natürlich auch noch andere Spiele gespielt, wenn auch mit einem anderen Fokus. Ich bin relativ breit aufgestellt und an unterschiedlichen Spielegenres interessiert. Aber im Grunde genommen bin ich ein Counter-Strike Fan.”

Welche Spieletitel werden in Deutschland derzeit am meisten gespielt?

Die Titel, die auf globaler Ebene vorne stehen, sind – mit wenigen Ausnahmen – auch die, die in Deutschland ganz vorne stehen. Das sind vor allem League of Legends und Counter-Strike. Dazu kommt noch FIFA, sicherlich auch bedingt durch die große Bedeutung des klassischen Fußballs in Deutschland. Aber wie auch in der letzten Antwort beschrieben, schaffen es auch immer wieder neue Spieletitel, wie vor ein paar Jahren Fortnite, schnell eine riesige Spielerschaft anzusprechen und zu begeistern. Dieses Ranking ist somit nicht „in Stein gemeißelt“, sondern dynamisch.”

Wenn ich nun eSportler bin, wie muss ich mir das vorstellen. Lebe ich nur in einer virtuellen Welt?

“Natürlich verbringt man viel Zeit in der digitalen Welt, in dem man mit seinen „Teammates“ auf Servern spielt, trainiert, Taktiken bespricht usw. Dabei ist man meist über Voice-Tools wie TeamSpeak oder Discord verbunden. Somit kommuniziert man auch in der virtuellen Welt sehr viel mit „echten“ Menschen. Zusätzlich dazu trifft man sich ja auch auf Offline-Events wie z.B. Lan-Partys oder diversen Tournaments und hat somit auch im „Real Life“ Kontakt miteinander. Somit kann man sagen, dass man sich im eSports zwar zumeist über das Digitale kennenlernt und austauscht, aber es sich nicht auf diese Ebene oder diese Welt beschränkt.

“Ich habe früher Fußball im Verein gespielt”

Zudem hat man ja auch noch andere Interessen. Ich habe in der damaligen Zeit zum Beispiel auch noch in einem Verein Fußball gespielt mit zweimal Training die Woche. Meine damaligen Teamkameraden haben aber auch fast alle Gaming oder kompetitives Gaming in unterschiedlichen Spieletiteln betrieben. Ein Ausgleich ist somit auch im digitalen Sport enorm wichtig – wie zum Beispiel Fußball oder Tennis.”

Braucht ein eSportler eine gewisse körperliche Fitness und ist das die Voraussetzung für die geistige Fitness?

“Definitiv ja. Wie ich schon angedeutet habe, ist alleine fürs körperliche Wohlbefinden ein Ausgleich wichtig. Egal, ob als Ausgleich zu eSports oder – sagen wir es andersrum – wenn ich rund um die Uhr Sport treibe, dann ist ein Ruhepol ebenfalls wichtig. Ausgleich ist immer wichtig. Ganz klares Ja.

Das sieht man auch immer mehr in Studien zum Beispiel von der Sporthochschule Köln, die im Bereich eSports forscht. Sie unterstützt sogar eigene eSportler, welche in diversen Spieletiteln antreten und versucht unter anderem mit ihnen zusammen, sportwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen (https://www.esportwissen.de/hochschulteam/ – Anm. der Red.)

Der klassische Sport hat sich gerade im trainingswissenschaftlichen Bereich immer mehr professionalisiert und auch vergrößert. Das ist auch für den eSports passend. Auch hier kommt es auf die richtige Ernährung an. Aber auch auf die körperliche Fitness. Sie ist entscheidend, die Konzentrationsfähigkeit während einer Spieldauer von drei, vier oder fünf Stunden hoch zu halten.” 

Wie oft wird im eSports trainiert? Gab es bei Dir damals schon einen strukturierten Trainingsbetrieb?

Auch wir haben damals schon ein paar Stunden pro Tag trainiert und versucht, auf den Punkt genau fokussiert und topfit zu sein. Doch heutzutage ist das Niveau ein gänzlich anderes. Je höher das Leistungsniveau ist, desto mehr wird trainiert. Ich denke, dies ist in allen Sportarten so. Ein eSportler benötigt eine Vorbereitung, eine Nachbereitung und eine Analyse. Auf den unteren Ebenen geht es mehr um den Spaß. Doch je höher man kommt, desto mehr Vorbereitung, Nachbereitung usw. braucht es. Heutzutage trainieren die eSportler etliche Stunden täglich. Auf höchster Ebene ist es schließlich auch ihr Full-Time-Job. Vor großen Events wird sogar noch intensiver trainiert in Form von Boot-Camps. Diese kann man mit den Trainingslagern der Fußball-Bundesligisten vergleichen. Das heißt, es gibt Trainingsphasen, in denen der volle Fokus auf die Verbesserung von Details gelegt wird. Training ist also auch im eSports ein hoher zeitlicher Aufwand.”

Du warst bereits einige Male auf der ISPO, der weltgrößten Sport-Business-Messe in München, vertreten, hast dort Vorträge und Workshops gehalten. Wie war die Resonanz?

Die Resonanz war extrem gut. Wenn die ISPO als weltgrößte Sport-Business-Messe eSports so prominent bespielt, verleiht dies dem Thema noch einmal eine höhere Bedeutung. Die Tatsache, dass für die ISPO eSports auch Sport ist, hilft enorm und ich bin dankbar, Teil dieser neuen Projekte der ISPO sein zu dürfen.”

Wenn ich das alles so höre, gehört das Klischee der breiten Masse „die daddeln ja nur, das sind ja nur Nerds, die den ganzen Tag vorm PC hängen“, mittlerweile definitiv der Vergangenheit an, oder? 

Absolut. Besonders, wenn man sich das ganze Feld einmal anschaut. Wir hatten ja vorhin bereits trainings- und sportwissenschaftliche Aspekte angesprochen, über Ernährungspläne etc. geredet. Der ganze Bereich eSports strukturiert und professionalisiert sich momentan immer weiter. Für viele Leute ist es deutlich mehr als einfach nur „Zeit totschlagen“. Das ist ein richtiges Hobby, teilweise sogar eine Passion, mehr als einfach ein bisschen daddeln. Und wenn man sich zudem die heutigen Profispieler anguckt, muss man spätestens dort erkennen, dass die bekannten Klischees heutzutage definitiv nicht mehr passen.”

Und es geht ja mittlerweile auch um viel Geld. Merchandising, Ticketing, Werbung, Medienrechte usw. gehen weltweit auf mehrere Millionen Euro zu, oder?

“Ja, das stimmt. Wie auch in anderen Sport- oder Medienbereichen, in denen interessante Zielgruppen – hier die Digital Natives – äußerst reichweitenstark angesprochen werden können, werden nicht nur beträchtliche Summen für Medienrechte und generelle Werbe-Möglichkeiten bezahlt. Auch Bereiche wie Merchandising und Ticketing unterscheiden sich nicht grundlegend vom „klassischen Sport“. Hier weiter ins Detail zu gehen, würde den Rahmen sprengen, jedoch kann zusammengefasst gesagt werden: Für diese Zielgruppe ist eSports genauso ihr Sport, wie es für andere Zielgruppe vielleicht der Fußball oder das Tennis ist.”

Viele Vereine in der Fußball-Bundesliga haben mittlerweile eSports-Teams. Wie muss ich mir das vorstellen. Gibt es – wie beim traditionellen Fußball – eine Saison, die zum Beispiel von August bis Mai dauert?

“Das ist etwas, was sich in den letzten Jahren noch einmal deutlich weiterentwickelt hat. Angefangen hat es in Deutschland mit dem VfL Wolfsburg und seinem eFootball-Team. Dann kam Schalke 04 hinzu und mittlerweile nehmen 22 Vereine aus der ersten und zweiten Liga an der virtuellen Bundesliga teil.

Fest terminierte Spieltage in der VBL

Dieses Format wird von der DFL organisiert und nennt sich VBL (Virtual Bundesliga) Club Championship (CCS). An fest terminierten Spieltagen treten hier diese 22 Vereine der ersten und zweiten Liga mit ihren unter Vertrag stehenden Profi-eSportlern gegeneinander an und spielen den CCS-Meister aus sowie die Qualifikationsplätze für die anschließenden VBL Playoffs und für das Grand Final. Parallel läuft die VBL Open, der bekannte InGame-Spielmodus, in dem im Prinzip jeder Käufer des Spiels EA Sports FIFA versuchen kann, sich ebenso für die VBL Playoffs und später das Grand Final zu qualifizieren.

Es gibt also tatsächlich eine richtige Saison, die zwar nicht so lange läuft, wie in der Fußball-Bundesliga, dafür aber spannende Möglichkeiten bereithält. Denn runtergebrochen ist es ein Wettkampf, in dem sich die Profi-eSportler der Bundesligisten mit den in FIFA talentierten Fans dieser Vereine messen und den deutschen FIFA-Meister untereinander ausspielen.”

Kommt es nur mir so vor oder ist eSports erst jüngst so populär geworden?

“Das hängt von der Perspektive ab. Sicherlich ist es in den letzten Jahren für die breite Masse so sichtbar und populär geworden. Aber wie man an meiner eigenen Vita sieht, und den vielen Dingen, die es in der Zwischenzeit gab, ist eSports nichts, was in den letzten zwei, drei Jahren entstanden ist. Sicherlich hat es auch von der gesamten technischen Weiterentwicklung enorm profitiert. Mittlerweile kann man Computerspiele ganz anders spielen  und konsumieren als noch vor einigen Jahren. Die Internetgeschwindigkeit, die ja essentiell für kompetitive Online-Wettkämpfe ist, ist heutzutage viel schneller geworden. Das hilft natürlich dem ganzen Thema. Ich finde daher nicht, dass es erst jüngst populär geworden ist. Gaming  und Wettkämpfe darin gibt es schon deutlich länger.”

Es ist also auch nicht nur ein Hype? 

“Nein, eSports ist kein Hype. Betrachtet man allein die technischen Entwicklungen und Zukunftsprognosen der letzten Jahre und das veränderte Mediennutzungsverhalten der „jüngeren“ Generationen, so bleibt kein anderer Schluss möglich. Es ist gekommen, um zu bleiben.”

Wie erlebst Du eSports  in Zeiten von Corona?

“Die Erkenntnis – gekommen um zu bleiben – hat sich auch in Zeiten von Corona noch weiter verstärkt. Denn wie man vielleicht mitbekommen hat, haben viele internationale Ligen und Verbände besonders in der Zeit, in der die „klassischen“ Sportarten nicht mehr in der gewohnten Form ausgeübt werden können, eigene eSports-Engagements wie zum Beispiel die Bundesliga Home Challenge gestartet, um mit ihren Fans weiter zu kommunizieren. Meiner Meinung nach wird der eSports-Bereich also auch in Zukunft einen noch größeren Teil in unserer Gesellschaft einnehmen.”

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wenn Ihr Fragen hierzu habt, Feedback abgeben wollt oder sonstiges, dann schreibt mir unter:

presse@staab-pr.de

Ansonsten bleibt gesund, haltet Abstand, passt auf Euch auf.

 

Die Bilder hat uns Benny zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.