Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Mitglieder des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) haben jüngst einstimmig eine Satzungsänderung beschlossen und einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Damit wurden die Beschlüsse aus der Mitgliederversammlung vom 13. Juli 2024 im Rahmen der Strukturreform des Verbands umgesetzt. Bei der Veranstaltung in Ingolstadt wurden sechs Aufsichtsräte ernannt, die direkt nach dem Abschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung zu einer ersten konstituierenden Sitzung zusammengekommen sind.
 
Die Versammlung wurde durch DEB-Präsident Dr. Peter Merten eröffnet, der das Stimm- und Vertretungsrecht sowie die Beschlussfähigkeit der anwesenden Mitglieder feststellte. Kurz danach erhielt der ehemalige DEB-Präsident und aktuelles IIHF Council Mitglied Franz Reindl das Wort und richtete sich mit einer Begrüßungsrede an alle Teilnehmenden. Als nächster Tagesordnungspunkt wurden die verschiedenen Änderungen der Satzung und Ordnungen, die zur Abstimmung standen, vorgetragen. Alle Änderungsanträge des Präsidiums wurden mit den erforderlichen Mehrheiten beschlossen.
 
Neuer Aufsichtsrat wird ohne Gegenstimme gewählt
 
Einer der Hauptpunkte der Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung waren die Wahlen der nach der Neufassung der Satzung erforderlichen Aufsichtsratsmitglieder. Die zur Wahl stehenden Personen stellten sich hierbei der Mitgliederversammlung in Kurz-Vorträgen vor, bevor sie sich jeweils zur Wahl stellten. Ohne Gegenstimmen wurden folgende Personen für eine erste Amtszeit von drei Jahren gewählt:
 
  • Dr. Peter Merten (Aufsichtsratsvorsitzender, nominiert von den DEB-Ligen)
  • Jürgen Arnold (nominiert von der DEL)
  • Hauke Hasselbring (nominiert von der DEL)
  • Frank Kottmann (nominiert von der DEL2)
  • Frank Butz (nominiert von den Landesverbänden)
  • Lutz Michel (nominiert von den Landesverbänden)

 

DEB-Präsident Dr. Peter Merten, zukünftig Aufsichtsratsvorsitzender sagte: „Die heutigen Beschlüsse und die Wahl des Aufsichtsrats stellen einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Strukturreform dar. Wir bedanken uns für das eindeutige Votum und das Vertrauen, diesen bedeutenden Schritt zur Professionalisierung unseres Verbands umzusetzen und die Kräfte im deutschen Eishockey weiter zu bündeln. Der Aufsichtsrat wird seine Arbeit umgehend aufnehmen. Wir sind voller Tatendrang und blicken jetzt gemeinsam nach vorne. Begleitend zu den sportlichen Großereignissen, die in naher Zukunft bevorstehen, werden wir die Organisationsstruktur des DEB weiter stärken.“
 
Präsidiumsmitglied Marc Hindelang verabschiedet
 
Nach der Wahl des Aufsichtsrats wurde das Präsidiumsmitglied Marc Hindelang verabschiedet, der elf Jahre sein Amt erfolgreich ausgeübt hatte. Hindelang skizzierte Eckpunkte seiner jahrelangen Tätigkeit und bedankte sich bei allen Anwesenden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats fand nach dem Ende der Mitgliederversammlung am Nachmittag ebenfalls in Ingolstadt statt.
 

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Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 ihr zweites Spiel verloren. Das erste Match verlor die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 0:5 gegen die Schweiz. Heute unterlag das Team vor 9.595 Zuschauern in der WM-Arena in Herning gegen die USA mit 3:6 (0:3, 3:0, 0:3). Für das DEB-Team trafen Eric Mik mit seinem ersten Länderspieltor, Jonas Müller und Wojciech Stachowiak. Als Best Player wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet. Der Rosenheimer kehrte heute zurück zwischen die Pfosten, außerdem verteidigte Leon Hüttl für Lukas Kälble.

Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen Moritz Seider und US-Angreifer Tage Thompson nutzte das folgende Powerplay in der zweiten Minute zur Führung. Nach dem frühen Rückstand fand die deutsche Mannschaft nur schwer in die Partie. In der eigenen Zone geriet das DEB-Team oft unter Druck, Grubauer hielt aber stark. In der neunten Minute hatte Patrick Hager im Nachschuss die erste gute Möglichkeit. Dann aber traf wieder die USA, weil Frank Nazar aus kurzer Distanz zur Stelle war (10.). Drei Minuten später hatte Justin Schütz per Alleingang den Anschluss auf dem Schläger, wurde aber noch gestört. Die US-Auswahl blieb effektiv und erhöhte durch einen Rebound von Drew O’Connor weiter (15.). Kurz vor der Pause verhinderte Grubauer mit einem Top-Save gegen Jackson LaCombe den nächsten Gegentreffer.

Zum zweiten Abschnitt kam die deutsche Nationalmannschaft stark verbessert und mit mehr Struktur aus der Kabine. Bundestrainer Harold Kreis schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Dominik Kahun traf in der 22. Minute den Pfosten, auch Isaac Howard scheiterte kurz darauf am Aluminium (25.). Das DEB-Team wurde aber immer besser und druckvoller und setzte nach einer knappen halben Stunde zur Aufholjagd an. Verteidiger Eric Mik brachte das Team von Bundestrainer Harold Kreis in der 29. Minute mit seinem ersten Länderspieltor und einem Schuss ins kurze Eck auf die Anzeigetafel und verkürzte damit. Jetzt war Deutschland klar überlegen und wollte mehr. Mit Erfolg. Jonas Müller wurde mustergültig freigespielt und verwandelte eiskalt (35.). Dann zog die USA eine Strafzeit und Wojciech Stachowiak machte im Powerplay den Doppelschlag perfekt (36.).

Schrecksekunde im Schlussdrittel

Das Schlussdrittel begann mit einer Schrecksekunde. Grubauer musste in der 42. Minute mit einer Verletzung vom Eis, dafür kam Mathias Niederberger ins Spiel. Und dieser fügte sich mit einer Parade gegen Clayton Keller gleich gut ein (44.). Mit einem Mann mehr auf dem Eis schlug die US-Auswahl dann erneut zu. Conor Garland legte für seine Farben in der 45. Minute aus der Drehung wieder vor. Das deutsche Team blieb aber dran und hatte durch Fabio Wagner, der knapp zu hoch zielte, eine große Möglichkeit. Inzwischen war auch Grubauer wieder im Spiel. Kurz vor Schluss markierte die USA aber die Entscheidung. Logan Cooley und Clayton Keller per Empty-Netter machten alles klar (57./59.).

Am kommenden Montag geht es für das DEB-Team weiter. Im sechsten Gruppenspiel treffen die Kreis-Schützlinge um 16.20 Uhr auf Tschechien.

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Amerikaner hatten im ersten Drittel zu viele Angriffe in Überzahl. Im zweiten Drittel haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen, das haben wir dann abgestellt. Wir haben angefangen, Schlittschuh zu laufen und wir haben die Scheibe tief gespielt. Wir sind so in ein gutes Forechecking gekommen. Und das hat unser Spiel insgesamt beschleunigt, die Aggressivität der Mannschaft hat sich erhöht. Wir haben gesagt, dass wir schneller aus dem Drittel rauskommen müssen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns zurückgekämpft. Mit den zwei Powerplaytoren ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen.“

Verteidiger Eric Mik meinte: „Ich bin froh, dass es mit meinem ersten Tor funktioniert hat. Aber es wäre natürlich schöner, hätten wir heute auch noch Punkte geholt. Im ersten Drittel haben wir die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht und die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen. Das haben wir im zweiten Drittel besser gemacht, wir haben einfacher gespielt. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst und man hat gesehen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Es sind die Chancenverwertung und die Kleinigkeiten, die wir weiter verbessern müssen.“

 

 

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Für das deutsche Eishockey Team gab es bei der WM einen herben Rückschlag. NHL-Stürmer Lukas Reichel fällt verletzungsbedingt für das restliche Turnier aus. Der 22-Jährige von den Chicago Blackhawks zog sich am Dienstag beim 5:2-Sieg gegen Norwegen eine Schulterverletzung zu und kann in Dänemark nicht mehr spielen. Das gab der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am gestrigen Mittwoch bekannt.

Lukas Reichel überzeugte bei den drei bisherigen WM-Spielen mit einem Tor und drei Vorlagen. Die deutsche Mannschaft trifft nach drei Siegen am heutigen Donnerstag (16.20 Uhr) auf Vizeweltmeister Schweiz. Mit den USA und Weltmeister Tschechien warten anschließend zwei weitere starke Gegner. Zum Vorrunden-Abschluss kommt es zum Duell mit Gastgeber Dänemark.

 

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Die deutsche Nationalmannschaft hat den dritten Sieg bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 geholt. Vor 3.622 Zuschauern in der WM-Arena in Hering gewann die DEB-Auswahl mit 5:2 gegen Norwegen. Torschützen waren Yasin Ehliz (5.), Marc Michaelis (17.), Wojciech Stachowkiak (25.), Joshua Samanski (27.) und Frederik Tiffels (60.). Als Best Player wurde Yasin Ehliz ausgezeichnet.

Im Tor erhielt Philipp Grubauer seinen zweiten Einsatz bei der laufenden WM, auch NHL-Stürmer Tim Stützle rückte wie erwartet ins Aufgebot. Zudem feierte Verteidiger Jonas Müller sein 100. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass diese Partie kein Spaziergang werden würde. Die Norweger spielten vom Start weg sehr körperbetont und ließen dem deutschen Team wenig Raum. In der fünften Minute konnte Marc Michaelis dann frei von der blauen Linie schießen, Tim Stützle fälschte ab und Yasin Ehliz nutzte den Rebound zur 1:0-Führung. Kurz vor dem Drittelende musste Joshua Samanski auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay der Norweger leitete Fabio Wagner einen Konter über Ehliz ein, den Marc Michaelis zum 2:0 in Unterzahl abschloss (17.). Die erste Pause wurde kurz darauf vorgezogen, nachdem ein großes Stück aus dem Eis gebrochen war.

Nach der frühen Pause konnten die Norweger in ihrem zweiten Powerplay wenige Sekunden vor dem tatsächlichen Drittelende durch Andreas Martinsen auf 2:1 verkürzen (20.). Nach dem Seitenwechsel und der direkten Fortsetzung der Partie hatten die Norweger mit einem Pfostenschuss den Ausgleich vor Augen. Als das Momentum die Seiten zu wechseln schien, war es Wojciech Stachowiak mit seinem zweiten Turniertor, der den alten Vorsprung wiederherstellte (25.). Joshua Samanski erhöhte nur zwei Minuten später auf 4:1 (27.). Zwei deutsche Powerplays blieben in diesem Drittel ohne Torerfolg.

Das Schlussdrittel blieb lange ohne nennenswerte Gelegenheiten. Die Norweger nutzten dann die fehlende Zuordnung in der deutschen Hintermannschaft und verkürzten durch Jacob Berglund auf 4:2 (48.). Grubauer verhinderte kurz darauf mit einem starken Save den dritten Treffer für Norwegen, das nun Oberwasser bekam. Doch diese Phase überstand die Nationalmannschaft und konnte in der Schlusssekunde durch Tiffels das entscheidende Empty-Net-Tor zum 5:2-Erfolg erzielen.

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Jungs hatten heute ein hartes Spiel, sie haben es wie die anderen beiden Spiele sehr gut gemeistert. Wir mussten während dem Spiel die Reihen anpassen und haben Eric Mik in die Offensive mitgenommen. Das hat gut funktioniert und die Mannschaft hat die Herausforderung heute sehr gut bestanden. Das waren drei weitere wichtige Punkte für uns.“

Stürmer Marc Michaelis meinte: „Das war eines der härtesten Spiele, das ich bisher bei einer WM gespielt habe. Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Es ist gut, dass wir im Turnierverlauf bisher noch nicht gestolpert sind und unsere Aufgaben erfüllt haben. In den nächsten Spielen müssen wir dann unser bestes Eishockey zeigen.“

 

 

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Die DEB-Männer-Nationalmannschaft hat das auch die zweite Vorrunden-Partie bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis war vor 4.733 Fans in der WM-Arena in Herning gegen Kasachstan mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Maximilian Kastner, Wojciech Stachowiak, Lukas Reichel und Lukas Kälble. Als Best Player wurde Kastner ausgezeichnet. Es war der zweite Erfolg in der WM binnen 24 Stunden. Zuvor wurde das Team aus Ungarn von Deutschland mit 6:1 besiegt.

Im Tor startete wie erwartet Mathias Niederberger. Das Line-up blieb ansonsten im Vergleich zum Vortag unverändert. Anders als gestern musste das DEB-Team einen frühen Rückstand verarbeiten: In der vierten Minute misslang der Versuch von Moritz Seider, den Schuss von Nikita Mikhailis zu klären. Der Verteidiger fälschte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab. Die Kasachen lagen zwar nun in Führung, doch das DEB-Team hatte die besseren Möglichkeiten. KälbleTiffels und Pföderl verpassten in der Folge knapp. Kasachstan blieb durch schnelle Gegenstöße weiter gefährlich. Den Ausgleich erzielte dann Kastner in der 14. Minute frei stehend im Slot.

Der zweite Abschnitt begann mit der ersten Strafzeit des Spiels. Zuvor waren zu viele deutsche Spieler auf dem Eis. Vom kasachischen Powerplay ging jedoch wenig Gefahr aus. Anschließend gelang es dem DEB-Team, den Druck merklich zu erhöhen. In einer weiteren starken Sequenz der deutschen Nationalmannschaft traf Leon Hüttl zunächst die Latte, ehe Stachowiak nach einem Break die 2:1-Führung erzielte (35.). Kastner hätte die Führung kurz darauf weiter ausbauen können, sein Schuss traf ebenso nur die Latte.

Nach der zweiten Pause gelang der deutschen Auswahl ein Start nach Maß: Frederik Tiffels passte quer durch den Slot auf Reichel, der nach Direktabnahme das 3:1 aus spitzem Winkel erzielte (42.). Vier Minuten später erhöhte Kälble mit seinem zweiten Turniertreffer auf 4:1 (46.). Zehn Minuten vor dem Ende musste Patrick Hager wegen eines Kniechecks auf die Strafbank. Den Kasachen gelang in ihrem zweiten Powerplay kein weiterer Treffer, sodass die Partie mit 4:1 endete und die deutsche Nationalmannschaft den nächsten Dreier einfahren konnte.

Für das DEB-Team stand gestern ein Trainingstag in Dänemark an, bevor es am heutigen Dienstag um 16:20 Uhr weitergeht. Nächster Gegner ist Norwegen.

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war das Spiel eine harte Nuss. Kasachstan machte viel Druck. Wir hatten zunächst viele Turnovers. Das konnten wir im dritten Drittel korrigieren. Wenn wir geradlinig spielen, dann haben wir es den Kasachen schwer gemacht. Die Mannschaft hat einen unglaublichen Teamspirit. Sie hat den Rückstand zur Kenntnis genommen und sich den Sieg dann erarbeitet. Das war heute ein Arbeitssieg.“

 

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Kurz bevor die deutsche Eishockey Nationalmannschaft zum WM Spielort nach Dänemark flog, haben die Männer von Bundestrainer Harold Kreis die Generalprobe zur Eishockey-WM verloren. Vor ausverkaufter Kulisse mit 12.300 Fans im PSD Bank Dome in Düsseldorf endete die Partie gegen die USA mit 2:5 (0:1, 0:2, 2:2). Doppel-Torschütze für das DEB-Team war Justin Schütz. Es war das erste Länderspiel in der Landeshauptstadt seit 1986 und der erste internationale Vergleich im PSD Bank Dome, der auch Spielort der WM 2027 sein wird.

Bei der kommenden WM 2025 in Dänemark und Schweden wird Verteidiger Moritz Seider die Nationalmannschaft als Kapitän anführen. Bereits beim Spiel gegen die USA trug er das “C” auf dem Trikot.

Nationalmannschaft traf heute am WM-Spielort in Dänemark ein 

Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft stand am heutigen Montag die Anreise nach Dänemark auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis wird am frühen Nachmittag am WM-Spielort in Herning erwartet. Dort steht am kommenden Samstag, den 10. Mai, das erste Vorrunden-Spiel für die DEB-Auswahl auf dem Programm. Gegner ist das Team aus Ungarn (Spielbeginn 16:20 Uhr). Einen Tag später geht es gegen Kasachstan (16:20 Uhr).

25 Nationalspieler und der Coaching- und Team-Staff haben die Reise angetreten, die deutsche Kabine am WM-Spielort ist bereits eingerichtet und bereit für die Ankunft der Mannschaft. Am Dienstag steht das erste Eistraining auf der Tages-Agenda, weitere Einheiten folgen dann bis Ende der Woche, um sich auf den WM-Start gegen das ungarische Team vorzubereiten.  

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Wir hatten bereits vor der Maßnahme in Düsseldorf besprochen, dass Phillip Sinn diese Woche nochmal bei uns bleibt, um weitere Erfahrungen zu sammeln auf dem Nationalmannschafts-Niveau. Insofern gab es jetzt keine größeren Entscheidungen zu treffen, wie in den vergangenen Wochen, als wir unseren Kader von Phase zu Phase verändert haben. Wir freuen uns auf die Reise nach Dänemark und nehmen jede Menge Erkenntnisse aus der WM-Vorbereitung mit im Gepäck. Wir haben nochmal einige intensive Trainingstage vor dem WM-Start vor uns, die wir nutzen werden, an den taktischen Details zu arbeiten.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast äußerte sich wie folgt: „Wir bedanken uns bei unserem Organisationsteam und den vielen Helfern an den Standorten für eine gelungene WM-Vorbereitung. Gerade auch der positive Zuschauerzuspruch bei unseren Vorbereitungs-Heimspielen hat uns gestärkt. Jetzt werden wir die Tage in Herning nutzen, um uns optimal auf den WM-Start vorzubereiten. Das gilt für die Mannschaft wie unseren Staff, die die fünf Tage bis zu unserem Auftakt gegen Ungarn nutzen werden, um an den vielen kleinen Details zu arbeiten. Wir sind gut vorbereitet auf unsere WM-Reise und freuen uns auf die deutschen Fans, die uns vor Ort hoffentlich lautstark unterstützen werden.“

 

WM-Spielplan 2025 der Eishockey-Nationalmannschaft

 

10.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn

 

11.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Kasachstan

 

13.05.2025 | 16:20 Uhr | Norwegen – Deutschland

 

15.05.2025 | 16:20 Uhr | Schweiz – Deutschland

 

17.05.2025 | 12:20 Uhr | USA – Deutschland

 

19.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Tschechien

 

20.05.2025 | 20:20 Uhr | Deutschland – Dänemark

 

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Nicht nur für die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Männer ist das Länderspiel am 04. Mai 2025 gegen die USA der letzte Test vor der 2025 IIHF-Weltmeisterschaft, auch für die Unparteiischen des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) André Schrader und Patrick Laguzov ist das Spiel im Düsseldorfer PSD Bank Dome eine Art Generalprobe. Denn die beiden werden nicht nur dem Schiedsrichterteam dieser Partie angehören, sondern wurden auch von der International Ice Hockey Federation (IIHF) für die diesjährige Männer-WM nominiert. Nur wenige Tage darauf findet diese, vom 09. bis 25. Mai 2025, in Herning (DEN) und Stockholm (SWE) statt. 

Mit André Schrader und Patrick Laguzov werden sowohl ein DEB-Schiedsrichter als auch ein DEB-Linienrichter bei der WM 2025 der Top Division auf dem Eis mit dabei sein. Während André Schrader bereits Erfahrungen bei diversen Weltmeisterschaften und auch Olympischen Spielen gesammelt hat, ist Patrick Laguzov neu im Kreise der für eine A-Weltmeisterschaft der Männer nominierten Referees. In den vergangenen Jahren wurde der DEB-Linienrichter vom Eishockey-Weltverband (IIHF) bereits zu einer U20- und einer U18-WM berufen, doch in diesem Jahr wird der 30-Jährige erstmals Luft bei der A-WM der Männer schnuppern dürfen. Seine Erfahrungen aus über 300 Einsätzen in der Penny DEL werden ihm hierbei zugute kommen. Sein Debüt in der höchsten Deutschen Eishockeyliga gab der gebürtige Gelnhausener in der Saison 2017/ 2018.

 

Weitere international nominierte Schiedsrichterinnen:

Caroline Butt (WWIB), Tijana Haack (WWIA)

 Weitere international nominierte Schiedsrichter:

Kilian Hinterdobler (WM18IA), Seedo Janssen (WM18), Lukas Kohlmüller (WMIB), Achim Mossberger (WM18IB), Bastian Steingross (WMIIA)

Weitere international nominierte Linienschiedsrichterinnen:

Leonie Ernst (WW), Julia Strube (WWIIA)

Weitere international nominierte Linienschiedsrichter:

Tom Giesen (WMIV), Kai Jürgens (WMIA), Tobias Schwenk (WM18)

 

DEB-Linienrichter Patrick Laguzov sagte: „Ich fühle mich sehr geehrt, erstmals für die Männer A-Weltmeisterschaft als Linienrichter nominiert zu sein. Diese Berufung bedeutet für mich nicht nur persönliche Anerkennung, sondern auch den Schritt auf das große internationale Parkett. Sie ist die Krönung einer langen, intensiven und erfolgreichen Saison. Ich freue mich darauf, diese Herausforderung mit vollem Fokus und Leidenschaft anzugehen und meinen Beitrag zu einem fairen und hochklassigen Turnier zu leisten. Ein großer persönlicher Dank an dieser Stelle ist meiner Familie und meinem Arbeitgeber gewidmet, mit deren tatkräftiger Unterstützung die Teilnahme an solch einem Event erst Wirklichkeit werden kann.“

DEB-Leiterin Schiedsrichterwesen Manuela Gröger-Schneider meinte: „Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurden auch in dieser Saison zahlreiche DEB-Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen für internationale Turniere wie Weltmeisterschaften oder Olympiaqualifikationen nominiert. Eine Berufung durch die International Ice Hockey Federation ist für jede Schiedsrichterin und jeden Schiedsrichter eine besondere Auszeichnung, unabhängig davon, ob es sich um Einsätze in der Top-Division oder in einer anderen Wettbewerbskategorie handelt. In der Saison 2024/ 2025 wurden 21 Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen des Deutschen Eishockey-Bund für die Teilnahme an den verschiedenen IIHF-Turnieren ausgewählt, darunter neun Frauen und zwölf Männer. Wir gratulieren allen Nominierten herzlich und wünschen spannende Spiele, faire Begegnungen und viel Erfolg bei den entsprechenden Einsätzen.“

 

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Wie der Deutsche Eishockeybund berichtete, hat die deutsche A-Nationalmannschaft auch das zweite Testspiel gegen Österreich für sich entschieden. In Rosenheim gewann die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 5:0 (0:0, 2:0, 3:0). Die Tore für die DEB-Auswahl vor 5.022 Zuschauern in der ROFA-Arena erzielten Maximilian Kastner, Nico Krämmer, Philipp Krauß, Wojciech Stachowiak und Joshua Samanski. Im Tor begann Philipp Grubauer, zudem bestritt Angreifer Yasin Ehliz seine erste Partie der WM-Vorbereitung. Die nächste und abschließende Phase beginnt am Mittwochabend, wenn sich das Team in Düsseldorf trifft. Höhepunkt ist dann das Spiel gegen die USA am Sonntag, den 4. Mai um 17 Uhr.

Die DEB-Auswahl überstand gleich ein frühes Unterzahlspiel und fuhr einen gefährlichen Konter durch Marc Michaelis. Danach entwickelte sich ein ausgeglichener erster Abschnitt. In der neunten Minute zog Fabio Wagner aus der Distanz ab, Kapitän Patrick Hager schnappte sich fast den Abpraller von der Bande. Dann durfte Deutschland erstmals im Powerplay ran, hier hatte Wojciech Stachowiak eine gute Möglichkeit. Die mit Abstand beste Chance ging in der 15. Minute aber an Tobias Rieder, der Angreifer kam bei seinem Alleingang nicht an Österreichs Keeper David Kicker vorbei. Aber auch die Gäste hatten eine Top-Möglichkeit. Einen Schuss von Benjamin Baumgartner kratzte Philipp Grubauer gerade noch so von der Linie (17.).
 
Intensität nahm zu

Im zweiten Abschnitt nahm die Intensität zu und Deutschland wurde nach einigen Minuten druckvoller. Patrick Hager und Maximilian Kastner hatten in Überzahl die Führung auf dem Schläger (24.). Die fiel dann auch, allerdings in Unterzahl. Kastner markierte auf Pass von Stachowiak in der 27. Minute einen Shorthander. Die deutsche Mannschaft spielte weiter nach vorne und hatte Erfolg. Ein Schuss von Alexander Ehl wurde noch abgewehrt, aber Nico Krämmer stand goldrichtig – 2:0 (32.). Erst kurz vor der zweiten Sirene meldete sich dann mal Österreich im Angriff. Erst musste Grubauer eingreifen, dann traf Brian Lebler ansatzlos die Latte.

Die erste Offensivaktion im Schlussdrittel ging an Österreich, doch dann drehte Deutschland auf. Philipp Krauß und Wojciech Stachowiak waren mit einem Doppelschlag zur Stelle und schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe (43./45.). Danach ließ das Team von Bundestrainer Harald Kreis die Scheibe laufen. Im Powerplay markierte Joshua Samanski auf Traumpass von Colin Ugbekile sogar noch den 5:0-Endstand (53.). Die DEB-Auswahl ließ bis auf einen Pfostenschuss nichts mehr zu und Grubauer sicherte sich in seiner Heimat sogar einen Shutout.

Als bester DEB-Spieler wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet. Im ersten Spiel gegen Österreich, das Deutschland mit 3:2 in Zell am See gewann, war Marc Michaelis der Beste.

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Spätestens nach der ersten Hälfte des ersten Abschnitts haben wir nach vorne zügig gespielt, die Räume eng gemacht und auch in den Zweikämpfen an der Bande mit der nötigen Aggressivität gespielt. Somit haben wir das Spiel an uns gerissen und nicht mehr aus der Hand gegeben. Heute hat die Mannschaft kollektiv eine starke Leistung gezeigt.“

 

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Nachdem die DEB-Männer-Nationalmannschaft das erste Länderspiel der WM-Vorbereitung gegen Tschechien verloren hat, verkaufte sie sich im zweiten Spiel gegen Tschechien zwar teuer, musste aber erneut eine Niederlage hinnehmen (0:1). Bis zum Ende hielt das DEB-Team das Spiel spannend und zeigte eine starke Leistung. Beide Mannschaften lieferten sich ein sehr intensives Spiel, in dem es nur wenige klare Torchancen gab. Ein tschechischer Konter in Unterzahl führte zum späten Gegentor.

Das dritte Spiel der WM-Vorbereitung absolviert das Team von Bundestrainer Harold Kreis am Mittwoch, den 16. April, in Piešťany (SVK). Um 18 Uhr geht es dann gegen die Slowakei auf das Eis.

Bundestrainer Harold Kreis sagte nach der Partie: „Die Mannschaft hat es heute nicht verdient, so zu verlieren. Das Team hat sich im Vergleich zum Spiel am Donnerstag gesteigert. Wir haben gradliniger gespielt und einige gute Aktionen gehabt. Wir hatten einen starken Goalie, der viel Ruhe ausgestrahlt hat. Die Mannschaft hat sich wieder ein Stück mehr gefunden, das nehmen wir mit in die nächste Phase.“

Auch Stürmer Roman Kechter meinte: „Wir waren heute in allen Bereichen besser. Wir haben ein unglückliches Tor in Unterzahl kassiert, das kann passieren. Wir werden weiter intensiv an uns arbeiten. Die Tschechen hatten wenig Fehler im eigenen System. Sie sind schnell, deshalb sind wir schwer in die Offensive gekommen.“

 Zweite Phase der WM-Vorbereitung

Am heutigen Montag startet die Männer-Nationalmannschaft in die zweite Phase der WM-Vorbereitung. Für den Roadtrip in die Slowakei hat Bundestrainer Harold Kreis drei Spieler nominiert und verändert damit den Kader im Vergleich zur ersten gemeinsamen Woche. In der Verteidigung sind Tobias Fohrler und Lukas Kälble (beide Adler Mannheim) ab sofort mit dabei, für die Offensive stößt Tobias Rieder (Red Bull München) zur Nationalmannschaft.

Coach Harold Kreis sagte zur zweiten Phase: „Wir haben nach den Erkenntnissen der ersten Woche entschieden, jetzt zur zweiten Phase einige Änderungen im Lineup vorzunehmen und diese drei Spieler auf die Reise in die Slowakei mitzunehmen. Vor der dritten Phase unserer Vorbereitung werden weitere Spieler der Halbfinalisten zu uns stoßen. Der Fokus gilt jetzt ganz der Weiterentwicklung der Mannschaft in den beiden Länderspielen gegen die Slowaken, die uns alles abverlangen werden. Das zeigen die Erfahrungen unserer vergangenen Vergleiche, die immer eng und physisch herausfordernd für uns waren. Natürlich bedanken wir uns an dieser Stelle auch bei den Nationalspielern für ihren Einsatz, die jetzt nach Phase eins nicht mehr dabei sind.“

Am Montagnachmittag traf die DEB-Auswahl in Piešťany (SVK) ein und bestritt am Abend eine erste Einheit auf dem Eis. Nach einem weiteren Trainingstag stehen am Mittwoch und Donnerstag (Spielbeginn jeweils 18 Uhr) zwei aufeinanderfolgende Länderspiele gegen die Slowaken auf dem Programm.

 

WM-Vorbereitung der deutschen Männer-Nationalmannschaft:

 

10.04.2025 | 19:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (Regensburg) 0:7 (0:2, 0:2, 0:3)

 

12.04.2025 | 17:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (Regensburg) 0:1 (0:0, 0:0 0:1)

 

16.04.2025 | 18:00 Uhr | Slowakei – Deutschland (Piešťany)

 

17.04.2025 | 18:00 Uhr | Slowakei – Deutschland (Piešťany)

 

24.04.2025 | 19:00 Uhr | Österreich – Deutschland (Zell am See)

 

26.04.2025 | 17:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Rosenheim)

 

04.05.2025 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Düsseldorf)

 

 

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Seit ein paar Tagen sind DEB-Bundestrainer Harold Kreis und DEB-Sportdirektor Christian Künast auf ihrem diesjährigen Nordamerika-Trip unterwegs. Dabei besuchen die beiden DEB-Verantwortlichen unter anderem fünf NHL-Spiele. Die insgesamt zehntägige Tour von Kreis und Künast startet in Tampa im US-Bundestaat Florida. Dann geht es weiter nach Detroit; nächste Stationen sind im Anschluss die kanadischen Metropolen Ottawa und Montréal. Wie schon in den Vorjahren steht im Vordergrund der Reise, die deutschen Nordamerika-Spieler in Aktion zu sehen und persönlich zu treffen. Darüber hinaus haben die beiden DEB-Verantwortlichen weitere Treffen mit Klubvertretern vereinbart und werden die Gelegenheit zum informativen Austausch nutzen.

Die Rückreise nach Deutschland ist für den 04. März 2025 geplant.

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagt: „Wir schätzen den persönlichen Austausch mit unseren Nationalspielern, die in Nordamerika aktiv sind. Die Reise ist als Entgegenkommen und Respekt unsererseits für die Leistungen, die die Spieler in Übersee vollbringen, zu sehen. Zumal die persönliche Gesprächsebene unersetzlich ist, gerade auch vor den beiden Groß-Ereignissen Olympia 2026 und WM 2027, an denen naturgemäß viel Interesse besteht. Wir werden unsere Spieler auf den neusten Stand bringen und in den Gesprächen mit den Klubverantwortlichen über die Fortschritte berichten. Genauso werden wir viele wichtige Informationen mitnehmen für unsere Arbeit.” 

Bundestrainer Harold Kreis meint: „Ich freue mich, die Spieler in ihrer gewohnten Umgebung zu treffen. Ebenso schätze ich die spannenden und vielfältigen Einblicke, die uns die Gespräche mit den Verantwortlichen der Klubs und der NHL bieten. Uns ist wichtig, über eine direkte und offene Gesprächsebene zu verfügen. Dabei geben wir Informationen über unsere Verbandsarbeit- und ziele und nehmen wertvolles Feedback unserer Gesprächspartner mit.”