Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der DEB bekannt gab, steht der Spielplan für die Männer WM 2026 bereits fest. 

Die 2026 IIHF-Weltmeisterschaft findet in der Schweiz statt und der Spielplan wurde vom Eishockey-Weltverband bekannt gegeben. Vom 15. bis 31. Mai 2026 kämpfen die 16 besten Nationalteams der Welt in Zürich und Fribourg in insgesamt 64 Spielen um den WM-Titel 2026.

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft wird ihre Vorrunden-Spiele in der Gruppe A in Zürich absolvieren. Dort trifft das Team um Bundestrainer Harold Kreis auf den Weltmeister aus den USA und Gastgeber sowie Vizeweltmeister Schweiz. Die weiteren Gegner sind Finnland, Lettland, Österreich, Ungarn und die Aufsteiger aus Großbritannien.

Zum WM-Auftakt wird das DEB-Team am Freitag, den 15. Mai 2026, um 16.20 Uhr gegen Finnland antreten.

 

WM-Spielplan 2026, Vorrunde – Gruppe A: 

 

15.05.2026 | 16:20 Uhr | Finnland – Deutschland

 

17.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Lettland

 

18.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Schweiz

 

20.05.2026 | 20:20 Uhr | USA – Deutschland

 

22.05.2026 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn

 

23.05.2026 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland

 

25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien

 

Der Ticketverkauf startet am 08. September 2025.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im Rahmen der Strukturreform des Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB) ist zum Ende Juli die erforderliche Eintragung ins Vereinsregister erfolgt. Damit ist die neue Führungsstruktur des Verbands mit Sitz in München mit dem sechsköpfigen Aufsichtsrat und zwei hauptamtlichen Vorständen nun formell in Kraft.

Lest nachfolgend dazu die Pressemitteilung des DEB:

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. Mai 2025 hatten die DEB-Mitglieder die Änderung in der Organisationsstruktur des DEB mit einem eindeutigen Votum beschlossen und die Satzungsänderungen bestätigt. Bei der Veranstaltung in Ingolstadt wurden daraufhin die sechs Aufsichtsräte gewählt und im Anschluss die Eintragung der Satzungsänderungen ins Vereinsregister auf den Weg gebracht. Als eine der ersten Amtshandlungen hatte der DEB-Aufsichtsrat nach einem strukturierten Auswahlprozess mit Frank H. Lutz (Vorstandsvorsitzender) und Christian Künast (Vorstand Sport) zwei hauptamtliche Vorstände berufen, die die operative Geschäftsführung des DEB innehaben. Die beiden neuen Vorstände des DEB wurden Ende Juni vorgestellt.

Mit dem planmäßig erfolgten Vollzug der Eintragung im Vereinsregister übernehmen Frank H. Lutz und Christian Künast ab sofort die operative Leitung des DEB und vertreten diesen satzungsgemäß gemeinsam. Der bisherige Präsident des DEB, Dr. Peter Merten, bleibt dem Verband als Vorsitzender des neu installierten Aufsichtsrats erhalten.

2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH personell aufgestellt

In diesem Zuge hat sich auch die 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH personell in der Führung aufgestellt: Claus Gröbner, der bereits im Jahr 2024 zum Geschäftsführer der GmbH ernannt wurde, wechselt nun aus seiner bisherigen Doppelfunktion als Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes und Geschäftsführer der WM GmbH vollständig in die operative Leitung der Gesellschaft, die mit der Planung und Durchführung der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 betraut ist.

Gröbner wird künftig die Gesamtverantwortung für die Organisation des Großereignisses übernehmen und die strategische sowie wirtschaftliche Ausrichtung der WM GmbH steuern. Der DEB ist überzeugt, dass Claus Gröbner genau die richtige Besetzung für diese Schlüsselrolle ist – nicht zuletzt, weil er bereits im Vorfeld maßgeblich am erfolgreichen Bewerbungsprozess beteiligt war. Im Jahr 2023 hatte der DEB im Rahmen des IIHF-Kongresses den Zuschlag für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft erhalten.

Als weitere Personalie ist Panagiotis Christakakis vom DEB zur WM GmbH gewechselt. Der bisherige Leiter der DEB-Ligen übernimmt die Position des Direktors für Marketing, Vermarktung & Organisation der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH. In seiner neuen Funktion wird Christakakis zentrale Aufgaben rund um die Außendarstellung, Partnergewinnung und Eventdurchführung der Heim-WM 2027 verantworten. Seit 1. Juli 2023 war Christakakis für den DEB tätig.

Die Stimmen:

Claus Gröbner, Geschäftsführer der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH: „Die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 ist eine große Chance für den deutschen Eishockeysport – auf und neben dem Eis. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg gemeinsam mit einem starken Team gestalten zu dürfen. Unser Ziel ist es, ein Turnier zu organisieren, das sportlich begeistert, wirtschaftlich erfolgreich ist und nachhaltig Wirkung zeigt.“

Dr. Peter Merten, Aufsichtsratsvorsitzender des DEB: „Ich freue mich, dass die von der Mitgliederversammlung 2022 angestoßene Strukturreform des DEB durch Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. Mai 2025 und die jetzt erfolgte Eintragung ins Vereinsregister erfolgreich abgeschlossen ist. Mit dem jetzt eingeführten ,,Aufsichtsratsmodell” konnten zwei wesentliche Ziele des Verbandes umgesetzt werden: Erstens ist durch die Vertretung aller Mitgliedergruppen des DEB im neu geschaffenen Aufsichtsrat eine weitere Integration aller Kräfte im deutschen Eishockey gelungen; zweitens erhalten die beiden neuen Vorstände, Frank H. Lutz und Christian Künast, bei erweiterter Verantwortung die erforderlichen Handlungsspielräume, um den Verband erfolgreich in die Zukunft zu führen. Frank H. Lutz und Christian Künast sind beide erfahrene und ausgewiesene Manager in ihrem jeweiligen Metier. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Beiden in der neuen Führungsstruktur. Parallel zur strukturellen Neuausrichtung des Verbandes haben wir die „2027 WM GmbH“ nach Zuschlag durch den Weltverband im Jahr 2023 zur Durchführung der Heim-WM 2027 gegründet. Mit Claus Gröbner haben wir einen erfahrenen Mitstreiter für die Aufgabe als Geschäftsführer der hundertprozentigen Tochtergesellschaft des DEB gewonnen. Er kennt die Strukturen des internationalen Eishockeys, ist weitreichend vernetzt und bringt die Expertise und Leidenschaft für die erfolgreiche Bewältigung des Projektes Heim-WM 2027 mit. Ich bedanke mich mit seinem jetzt vollständigen Wechsel vom DEB zur „2027 WM GmbH“ für seine Tätigkeit als Generalsekretär des Verbands und freue mich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.”

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey Bund bekannt gab, steht die Gruppen-Einteilung für die 2026 IIHF Weltmeisterschaft in der Schweiz fest. Der Weltverband IIHF hat die Konstellationen bekannt gegeben. Demnach wird die deutsche Männer-Nationalmannschaft die Vorrunden-Spiele in Zürich absolvieren. Als weiterer Standort steht Fribourg fest, in dem die andere Gruppe vor Ort sein wird. Die 2026 IIHF-Weltmeisterschaft in der Schweiz findet vom 15. bis 31. Mai 2026 statt.

 
In Gruppe A trifft die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis auf Weltmeister USA und Vizeweltmeister Schweiz. Weitere Gegner sind Finnland, Aufsteiger Großbritannien, Ungarn, Lettland und Österreich. Gruppe B besteht aus Dänemark, Kanada, Italien, Norwegen, Slowakei, Slowenien, Schweden und Tschechien.
 
DEB-Sportdirektor Christian Künast sagte zur Gruppeneinteilung: „Wir freuen uns auf Zürich mit der großartigen Arena und die vielen deutschen Fans, die uns sicherlich wie zuletzt in Dänemark wieder begleiten und lautstark unterstützen werden. Wir werden uns in einer attraktiven Gruppe mit dem Weltmeister, Vizeweltmeister und anderen starken Nationen messen, die zuletzt ihre Qualitäten unter Beweis gestellt haben. Insofern wächst jetzt schon die Vorfreude auf die Herausforderung, die uns bei der WM 2026 erwartet.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Mitglieder des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) haben jüngst einstimmig eine Satzungsänderung beschlossen und einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Damit wurden die Beschlüsse aus der Mitgliederversammlung vom 13. Juli 2024 im Rahmen der Strukturreform des Verbands umgesetzt. Bei der Veranstaltung in Ingolstadt wurden sechs Aufsichtsräte ernannt, die direkt nach dem Abschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung zu einer ersten konstituierenden Sitzung zusammengekommen sind.
 
Die Versammlung wurde durch DEB-Präsident Dr. Peter Merten eröffnet, der das Stimm- und Vertretungsrecht sowie die Beschlussfähigkeit der anwesenden Mitglieder feststellte. Kurz danach erhielt der ehemalige DEB-Präsident und aktuelles IIHF Council Mitglied Franz Reindl das Wort und richtete sich mit einer Begrüßungsrede an alle Teilnehmenden. Als nächster Tagesordnungspunkt wurden die verschiedenen Änderungen der Satzung und Ordnungen, die zur Abstimmung standen, vorgetragen. Alle Änderungsanträge des Präsidiums wurden mit den erforderlichen Mehrheiten beschlossen.
 
Neuer Aufsichtsrat wird ohne Gegenstimme gewählt
 
Einer der Hauptpunkte der Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung waren die Wahlen der nach der Neufassung der Satzung erforderlichen Aufsichtsratsmitglieder. Die zur Wahl stehenden Personen stellten sich hierbei der Mitgliederversammlung in Kurz-Vorträgen vor, bevor sie sich jeweils zur Wahl stellten. Ohne Gegenstimmen wurden folgende Personen für eine erste Amtszeit von drei Jahren gewählt:
 
  • Dr. Peter Merten (Aufsichtsratsvorsitzender, nominiert von den DEB-Ligen)
  • Jürgen Arnold (nominiert von der DEL)
  • Hauke Hasselbring (nominiert von der DEL)
  • Frank Kottmann (nominiert von der DEL2)
  • Frank Butz (nominiert von den Landesverbänden)
  • Lutz Michel (nominiert von den Landesverbänden)

 

DEB-Präsident Dr. Peter Merten, zukünftig Aufsichtsratsvorsitzender sagte: „Die heutigen Beschlüsse und die Wahl des Aufsichtsrats stellen einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Strukturreform dar. Wir bedanken uns für das eindeutige Votum und das Vertrauen, diesen bedeutenden Schritt zur Professionalisierung unseres Verbands umzusetzen und die Kräfte im deutschen Eishockey weiter zu bündeln. Der Aufsichtsrat wird seine Arbeit umgehend aufnehmen. Wir sind voller Tatendrang und blicken jetzt gemeinsam nach vorne. Begleitend zu den sportlichen Großereignissen, die in naher Zukunft bevorstehen, werden wir die Organisationsstruktur des DEB weiter stärken.“
 
Präsidiumsmitglied Marc Hindelang verabschiedet
 
Nach der Wahl des Aufsichtsrats wurde das Präsidiumsmitglied Marc Hindelang verabschiedet, der elf Jahre sein Amt erfolgreich ausgeübt hatte. Hindelang skizzierte Eckpunkte seiner jahrelangen Tätigkeit und bedankte sich bei allen Anwesenden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats fand nach dem Ende der Mitgliederversammlung am Nachmittag ebenfalls in Ingolstadt statt.
 

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Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 ihr zweites Spiel verloren. Das erste Match verlor die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 0:5 gegen die Schweiz. Heute unterlag das Team vor 9.595 Zuschauern in der WM-Arena in Herning gegen die USA mit 3:6 (0:3, 3:0, 0:3). Für das DEB-Team trafen Eric Mik mit seinem ersten Länderspieltor, Jonas Müller und Wojciech Stachowiak. Als Best Player wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet. Der Rosenheimer kehrte heute zurück zwischen die Pfosten, außerdem verteidigte Leon Hüttl für Lukas Kälble.

Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen Moritz Seider und US-Angreifer Tage Thompson nutzte das folgende Powerplay in der zweiten Minute zur Führung. Nach dem frühen Rückstand fand die deutsche Mannschaft nur schwer in die Partie. In der eigenen Zone geriet das DEB-Team oft unter Druck, Grubauer hielt aber stark. In der neunten Minute hatte Patrick Hager im Nachschuss die erste gute Möglichkeit. Dann aber traf wieder die USA, weil Frank Nazar aus kurzer Distanz zur Stelle war (10.). Drei Minuten später hatte Justin Schütz per Alleingang den Anschluss auf dem Schläger, wurde aber noch gestört. Die US-Auswahl blieb effektiv und erhöhte durch einen Rebound von Drew O’Connor weiter (15.). Kurz vor der Pause verhinderte Grubauer mit einem Top-Save gegen Jackson LaCombe den nächsten Gegentreffer.

Zum zweiten Abschnitt kam die deutsche Nationalmannschaft stark verbessert und mit mehr Struktur aus der Kabine. Bundestrainer Harold Kreis schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Dominik Kahun traf in der 22. Minute den Pfosten, auch Isaac Howard scheiterte kurz darauf am Aluminium (25.). Das DEB-Team wurde aber immer besser und druckvoller und setzte nach einer knappen halben Stunde zur Aufholjagd an. Verteidiger Eric Mik brachte das Team von Bundestrainer Harold Kreis in der 29. Minute mit seinem ersten Länderspieltor und einem Schuss ins kurze Eck auf die Anzeigetafel und verkürzte damit. Jetzt war Deutschland klar überlegen und wollte mehr. Mit Erfolg. Jonas Müller wurde mustergültig freigespielt und verwandelte eiskalt (35.). Dann zog die USA eine Strafzeit und Wojciech Stachowiak machte im Powerplay den Doppelschlag perfekt (36.).

Schrecksekunde im Schlussdrittel

Das Schlussdrittel begann mit einer Schrecksekunde. Grubauer musste in der 42. Minute mit einer Verletzung vom Eis, dafür kam Mathias Niederberger ins Spiel. Und dieser fügte sich mit einer Parade gegen Clayton Keller gleich gut ein (44.). Mit einem Mann mehr auf dem Eis schlug die US-Auswahl dann erneut zu. Conor Garland legte für seine Farben in der 45. Minute aus der Drehung wieder vor. Das deutsche Team blieb aber dran und hatte durch Fabio Wagner, der knapp zu hoch zielte, eine große Möglichkeit. Inzwischen war auch Grubauer wieder im Spiel. Kurz vor Schluss markierte die USA aber die Entscheidung. Logan Cooley und Clayton Keller per Empty-Netter machten alles klar (57./59.).

Am kommenden Montag geht es für das DEB-Team weiter. Im sechsten Gruppenspiel treffen die Kreis-Schützlinge um 16.20 Uhr auf Tschechien.

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Amerikaner hatten im ersten Drittel zu viele Angriffe in Überzahl. Im zweiten Drittel haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen, das haben wir dann abgestellt. Wir haben angefangen, Schlittschuh zu laufen und wir haben die Scheibe tief gespielt. Wir sind so in ein gutes Forechecking gekommen. Und das hat unser Spiel insgesamt beschleunigt, die Aggressivität der Mannschaft hat sich erhöht. Wir haben gesagt, dass wir schneller aus dem Drittel rauskommen müssen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns zurückgekämpft. Mit den zwei Powerplaytoren ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen.“

Verteidiger Eric Mik meinte: „Ich bin froh, dass es mit meinem ersten Tor funktioniert hat. Aber es wäre natürlich schöner, hätten wir heute auch noch Punkte geholt. Im ersten Drittel haben wir die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht und die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen. Das haben wir im zweiten Drittel besser gemacht, wir haben einfacher gespielt. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst und man hat gesehen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Es sind die Chancenverwertung und die Kleinigkeiten, die wir weiter verbessern müssen.“

 

 

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Für das deutsche Eishockey Team gab es bei der WM einen herben Rückschlag. NHL-Stürmer Lukas Reichel fällt verletzungsbedingt für das restliche Turnier aus. Der 22-Jährige von den Chicago Blackhawks zog sich am Dienstag beim 5:2-Sieg gegen Norwegen eine Schulterverletzung zu und kann in Dänemark nicht mehr spielen. Das gab der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am gestrigen Mittwoch bekannt.

Lukas Reichel überzeugte bei den drei bisherigen WM-Spielen mit einem Tor und drei Vorlagen. Die deutsche Mannschaft trifft nach drei Siegen am heutigen Donnerstag (16.20 Uhr) auf Vizeweltmeister Schweiz. Mit den USA und Weltmeister Tschechien warten anschließend zwei weitere starke Gegner. Zum Vorrunden-Abschluss kommt es zum Duell mit Gastgeber Dänemark.

 

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Die deutsche Nationalmannschaft hat den dritten Sieg bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 geholt. Vor 3.622 Zuschauern in der WM-Arena in Hering gewann die DEB-Auswahl mit 5:2 gegen Norwegen. Torschützen waren Yasin Ehliz (5.), Marc Michaelis (17.), Wojciech Stachowkiak (25.), Joshua Samanski (27.) und Frederik Tiffels (60.). Als Best Player wurde Yasin Ehliz ausgezeichnet.

Im Tor erhielt Philipp Grubauer seinen zweiten Einsatz bei der laufenden WM, auch NHL-Stürmer Tim Stützle rückte wie erwartet ins Aufgebot. Zudem feierte Verteidiger Jonas Müller sein 100. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass diese Partie kein Spaziergang werden würde. Die Norweger spielten vom Start weg sehr körperbetont und ließen dem deutschen Team wenig Raum. In der fünften Minute konnte Marc Michaelis dann frei von der blauen Linie schießen, Tim Stützle fälschte ab und Yasin Ehliz nutzte den Rebound zur 1:0-Führung. Kurz vor dem Drittelende musste Joshua Samanski auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay der Norweger leitete Fabio Wagner einen Konter über Ehliz ein, den Marc Michaelis zum 2:0 in Unterzahl abschloss (17.). Die erste Pause wurde kurz darauf vorgezogen, nachdem ein großes Stück aus dem Eis gebrochen war.

Nach der frühen Pause konnten die Norweger in ihrem zweiten Powerplay wenige Sekunden vor dem tatsächlichen Drittelende durch Andreas Martinsen auf 2:1 verkürzen (20.). Nach dem Seitenwechsel und der direkten Fortsetzung der Partie hatten die Norweger mit einem Pfostenschuss den Ausgleich vor Augen. Als das Momentum die Seiten zu wechseln schien, war es Wojciech Stachowiak mit seinem zweiten Turniertor, der den alten Vorsprung wiederherstellte (25.). Joshua Samanski erhöhte nur zwei Minuten später auf 4:1 (27.). Zwei deutsche Powerplays blieben in diesem Drittel ohne Torerfolg.

Das Schlussdrittel blieb lange ohne nennenswerte Gelegenheiten. Die Norweger nutzten dann die fehlende Zuordnung in der deutschen Hintermannschaft und verkürzten durch Jacob Berglund auf 4:2 (48.). Grubauer verhinderte kurz darauf mit einem starken Save den dritten Treffer für Norwegen, das nun Oberwasser bekam. Doch diese Phase überstand die Nationalmannschaft und konnte in der Schlusssekunde durch Tiffels das entscheidende Empty-Net-Tor zum 5:2-Erfolg erzielen.

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Jungs hatten heute ein hartes Spiel, sie haben es wie die anderen beiden Spiele sehr gut gemeistert. Wir mussten während dem Spiel die Reihen anpassen und haben Eric Mik in die Offensive mitgenommen. Das hat gut funktioniert und die Mannschaft hat die Herausforderung heute sehr gut bestanden. Das waren drei weitere wichtige Punkte für uns.“

Stürmer Marc Michaelis meinte: „Das war eines der härtesten Spiele, das ich bisher bei einer WM gespielt habe. Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Es ist gut, dass wir im Turnierverlauf bisher noch nicht gestolpert sind und unsere Aufgaben erfüllt haben. In den nächsten Spielen müssen wir dann unser bestes Eishockey zeigen.“

 

 

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Die DEB-Männer-Nationalmannschaft hat das auch die zweite Vorrunden-Partie bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis war vor 4.733 Fans in der WM-Arena in Herning gegen Kasachstan mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Maximilian Kastner, Wojciech Stachowiak, Lukas Reichel und Lukas Kälble. Als Best Player wurde Kastner ausgezeichnet. Es war der zweite Erfolg in der WM binnen 24 Stunden. Zuvor wurde das Team aus Ungarn von Deutschland mit 6:1 besiegt.

Im Tor startete wie erwartet Mathias Niederberger. Das Line-up blieb ansonsten im Vergleich zum Vortag unverändert. Anders als gestern musste das DEB-Team einen frühen Rückstand verarbeiten: In der vierten Minute misslang der Versuch von Moritz Seider, den Schuss von Nikita Mikhailis zu klären. Der Verteidiger fälschte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab. Die Kasachen lagen zwar nun in Führung, doch das DEB-Team hatte die besseren Möglichkeiten. KälbleTiffels und Pföderl verpassten in der Folge knapp. Kasachstan blieb durch schnelle Gegenstöße weiter gefährlich. Den Ausgleich erzielte dann Kastner in der 14. Minute frei stehend im Slot.

Der zweite Abschnitt begann mit der ersten Strafzeit des Spiels. Zuvor waren zu viele deutsche Spieler auf dem Eis. Vom kasachischen Powerplay ging jedoch wenig Gefahr aus. Anschließend gelang es dem DEB-Team, den Druck merklich zu erhöhen. In einer weiteren starken Sequenz der deutschen Nationalmannschaft traf Leon Hüttl zunächst die Latte, ehe Stachowiak nach einem Break die 2:1-Führung erzielte (35.). Kastner hätte die Führung kurz darauf weiter ausbauen können, sein Schuss traf ebenso nur die Latte.

Nach der zweiten Pause gelang der deutschen Auswahl ein Start nach Maß: Frederik Tiffels passte quer durch den Slot auf Reichel, der nach Direktabnahme das 3:1 aus spitzem Winkel erzielte (42.). Vier Minuten später erhöhte Kälble mit seinem zweiten Turniertreffer auf 4:1 (46.). Zehn Minuten vor dem Ende musste Patrick Hager wegen eines Kniechecks auf die Strafbank. Den Kasachen gelang in ihrem zweiten Powerplay kein weiterer Treffer, sodass die Partie mit 4:1 endete und die deutsche Nationalmannschaft den nächsten Dreier einfahren konnte.

Für das DEB-Team stand gestern ein Trainingstag in Dänemark an, bevor es am heutigen Dienstag um 16:20 Uhr weitergeht. Nächster Gegner ist Norwegen.

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war das Spiel eine harte Nuss. Kasachstan machte viel Druck. Wir hatten zunächst viele Turnovers. Das konnten wir im dritten Drittel korrigieren. Wenn wir geradlinig spielen, dann haben wir es den Kasachen schwer gemacht. Die Mannschaft hat einen unglaublichen Teamspirit. Sie hat den Rückstand zur Kenntnis genommen und sich den Sieg dann erarbeitet. Das war heute ein Arbeitssieg.“

 

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Kurz bevor die deutsche Eishockey Nationalmannschaft zum WM Spielort nach Dänemark flog, haben die Männer von Bundestrainer Harold Kreis die Generalprobe zur Eishockey-WM verloren. Vor ausverkaufter Kulisse mit 12.300 Fans im PSD Bank Dome in Düsseldorf endete die Partie gegen die USA mit 2:5 (0:1, 0:2, 2:2). Doppel-Torschütze für das DEB-Team war Justin Schütz. Es war das erste Länderspiel in der Landeshauptstadt seit 1986 und der erste internationale Vergleich im PSD Bank Dome, der auch Spielort der WM 2027 sein wird.

Bei der kommenden WM 2025 in Dänemark und Schweden wird Verteidiger Moritz Seider die Nationalmannschaft als Kapitän anführen. Bereits beim Spiel gegen die USA trug er das “C” auf dem Trikot.

Nationalmannschaft traf heute am WM-Spielort in Dänemark ein 

Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft stand am heutigen Montag die Anreise nach Dänemark auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis wird am frühen Nachmittag am WM-Spielort in Herning erwartet. Dort steht am kommenden Samstag, den 10. Mai, das erste Vorrunden-Spiel für die DEB-Auswahl auf dem Programm. Gegner ist das Team aus Ungarn (Spielbeginn 16:20 Uhr). Einen Tag später geht es gegen Kasachstan (16:20 Uhr).

25 Nationalspieler und der Coaching- und Team-Staff haben die Reise angetreten, die deutsche Kabine am WM-Spielort ist bereits eingerichtet und bereit für die Ankunft der Mannschaft. Am Dienstag steht das erste Eistraining auf der Tages-Agenda, weitere Einheiten folgen dann bis Ende der Woche, um sich auf den WM-Start gegen das ungarische Team vorzubereiten.  

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Wir hatten bereits vor der Maßnahme in Düsseldorf besprochen, dass Phillip Sinn diese Woche nochmal bei uns bleibt, um weitere Erfahrungen zu sammeln auf dem Nationalmannschafts-Niveau. Insofern gab es jetzt keine größeren Entscheidungen zu treffen, wie in den vergangenen Wochen, als wir unseren Kader von Phase zu Phase verändert haben. Wir freuen uns auf die Reise nach Dänemark und nehmen jede Menge Erkenntnisse aus der WM-Vorbereitung mit im Gepäck. Wir haben nochmal einige intensive Trainingstage vor dem WM-Start vor uns, die wir nutzen werden, an den taktischen Details zu arbeiten.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast äußerte sich wie folgt: „Wir bedanken uns bei unserem Organisationsteam und den vielen Helfern an den Standorten für eine gelungene WM-Vorbereitung. Gerade auch der positive Zuschauerzuspruch bei unseren Vorbereitungs-Heimspielen hat uns gestärkt. Jetzt werden wir die Tage in Herning nutzen, um uns optimal auf den WM-Start vorzubereiten. Das gilt für die Mannschaft wie unseren Staff, die die fünf Tage bis zu unserem Auftakt gegen Ungarn nutzen werden, um an den vielen kleinen Details zu arbeiten. Wir sind gut vorbereitet auf unsere WM-Reise und freuen uns auf die deutschen Fans, die uns vor Ort hoffentlich lautstark unterstützen werden.“

 

WM-Spielplan 2025 der Eishockey-Nationalmannschaft

 

10.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn

 

11.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Kasachstan

 

13.05.2025 | 16:20 Uhr | Norwegen – Deutschland

 

15.05.2025 | 16:20 Uhr | Schweiz – Deutschland

 

17.05.2025 | 12:20 Uhr | USA – Deutschland

 

19.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Tschechien

 

20.05.2025 | 20:20 Uhr | Deutschland – Dänemark

 

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Nicht nur für die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Männer ist das Länderspiel am 04. Mai 2025 gegen die USA der letzte Test vor der 2025 IIHF-Weltmeisterschaft, auch für die Unparteiischen des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) André Schrader und Patrick Laguzov ist das Spiel im Düsseldorfer PSD Bank Dome eine Art Generalprobe. Denn die beiden werden nicht nur dem Schiedsrichterteam dieser Partie angehören, sondern wurden auch von der International Ice Hockey Federation (IIHF) für die diesjährige Männer-WM nominiert. Nur wenige Tage darauf findet diese, vom 09. bis 25. Mai 2025, in Herning (DEN) und Stockholm (SWE) statt. 

Mit André Schrader und Patrick Laguzov werden sowohl ein DEB-Schiedsrichter als auch ein DEB-Linienrichter bei der WM 2025 der Top Division auf dem Eis mit dabei sein. Während André Schrader bereits Erfahrungen bei diversen Weltmeisterschaften und auch Olympischen Spielen gesammelt hat, ist Patrick Laguzov neu im Kreise der für eine A-Weltmeisterschaft der Männer nominierten Referees. In den vergangenen Jahren wurde der DEB-Linienrichter vom Eishockey-Weltverband (IIHF) bereits zu einer U20- und einer U18-WM berufen, doch in diesem Jahr wird der 30-Jährige erstmals Luft bei der A-WM der Männer schnuppern dürfen. Seine Erfahrungen aus über 300 Einsätzen in der Penny DEL werden ihm hierbei zugute kommen. Sein Debüt in der höchsten Deutschen Eishockeyliga gab der gebürtige Gelnhausener in der Saison 2017/ 2018.

 

Weitere international nominierte Schiedsrichterinnen:

Caroline Butt (WWIB), Tijana Haack (WWIA)

 Weitere international nominierte Schiedsrichter:

Kilian Hinterdobler (WM18IA), Seedo Janssen (WM18), Lukas Kohlmüller (WMIB), Achim Mossberger (WM18IB), Bastian Steingross (WMIIA)

Weitere international nominierte Linienschiedsrichterinnen:

Leonie Ernst (WW), Julia Strube (WWIIA)

Weitere international nominierte Linienschiedsrichter:

Tom Giesen (WMIV), Kai Jürgens (WMIA), Tobias Schwenk (WM18)

 

DEB-Linienrichter Patrick Laguzov sagte: „Ich fühle mich sehr geehrt, erstmals für die Männer A-Weltmeisterschaft als Linienrichter nominiert zu sein. Diese Berufung bedeutet für mich nicht nur persönliche Anerkennung, sondern auch den Schritt auf das große internationale Parkett. Sie ist die Krönung einer langen, intensiven und erfolgreichen Saison. Ich freue mich darauf, diese Herausforderung mit vollem Fokus und Leidenschaft anzugehen und meinen Beitrag zu einem fairen und hochklassigen Turnier zu leisten. Ein großer persönlicher Dank an dieser Stelle ist meiner Familie und meinem Arbeitgeber gewidmet, mit deren tatkräftiger Unterstützung die Teilnahme an solch einem Event erst Wirklichkeit werden kann.“

DEB-Leiterin Schiedsrichterwesen Manuela Gröger-Schneider meinte: „Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurden auch in dieser Saison zahlreiche DEB-Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen für internationale Turniere wie Weltmeisterschaften oder Olympiaqualifikationen nominiert. Eine Berufung durch die International Ice Hockey Federation ist für jede Schiedsrichterin und jeden Schiedsrichter eine besondere Auszeichnung, unabhängig davon, ob es sich um Einsätze in der Top-Division oder in einer anderen Wettbewerbskategorie handelt. In der Saison 2024/ 2025 wurden 21 Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen des Deutschen Eishockey-Bund für die Teilnahme an den verschiedenen IIHF-Turnieren ausgewählt, darunter neun Frauen und zwölf Männer. Wir gratulieren allen Nominierten herzlich und wünschen spannende Spiele, faire Begegnungen und viel Erfolg bei den entsprechenden Einsätzen.“