Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Derby in der 3. Handball-Liga zwischen dem TV Großwallstadt und dem TV Kirchzell ist schon wieder Vergangenheit. Der TVG wurde vor über 2000 Zuschauern seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich am Ende den Sieg. Doch die Kirchzeller konnten erhobenen Hauptes nach Hause fahren, denn sie machten dem Gegner das Leben richtig schwer und spielten sehr gut auf, ehe am Ende die Kräfte schwanden. Die Stimmung war sensationell und die Begegnung war eine Werbung für den Handball. 

Was war sonst noch? Die SG Nußloch musste die Punkte bei der HSG Nieder-Roden lassen. Ohne Christian Zeitz war ein Sieg nicht möglich. Er wurde durch eine unglückliche Aktion am Auge verletzt und musste vorzeitig ausscheiden. Diesen Verlust konnte die SGN nicht kompensieren. Die HSG Bieberau/Modau musste überraschend den Gästen aus Großsachsen die Punkte überlassen und Hanau hat sich in Gelnhausen durchgesetzt. Baunatal musste sich Elbflorenz beugen und Bad Neustadt konnte gegen Leipzig nichts Zählbares holen. 

Nach dem vergangenen Spieltag zeigt sich die Tabelle folgendermaßen: Spitzenreiter ist Nieder-Roden, gefolgt von Nußloch und Großwallstadt. Am Tabellenende steht abgeschlagen Bad Neustadt, Elbflorenz und Northeim haben je sechs Pluspunkte. 

Oberliga Hessen

In der Oberliga gab es eine Überraschung. Die SG Babenhausen hat sich in beiderseitigem Einvernehmen von ihrem Trainer Panagiotis Nastos getrennt. Die SG steht nach der letzten Niederlage gegen Münster auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Tuspo Obernburg dominierte die Begegnung gegen die TSG Offenbach-Bürgel, ehe in der heißen Schlussphase ein Bruch ins Spiel kam. Nach dem 28:28 erlaubte sich Obernburg in den letzten zehn Sekunden ein Stürmerfoul. Dies führte am Ende zur knappen 28:29-Niederlage. Die ESG Gensungen/Felsberg führt die Tabelle an, gefolgt von Dotzheim, Pohlheim und Bruchköbel. Es bleibt also auch hier spannend.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Handball-Wochenende war für die Mannschaften aus der Region ein gemischtes. Die Drittligisten, TV Großwallstadt und TV Kirchzell mussten sich knapp geschlagen geben. Der TVG hatte mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II einen machbaren Gegner, verlor mit 27:28. Der TV Kirchzell bot der HSG Bieberau/Modau lange Zeit Paroli, musste letztlich mit 18:19 den Kürzeren ziehen. 

Die HSG Rodgau Nieder-Roden gab sich beim HC Elbflorenz II keinerlei Blöße und siegte souverän, während sich die HSG Hanau im ersten Spiel ohne Trainer Oliver Schulz gegen die SG Leutershausen nicht durchsetzen konnte. 

Bereits jetzt drei Trainerwechsel

Neben Chrischa Hannawald in Bad Neustadt und Matthias Deppe in Baunatal (er zog sich von sich aus zurück), war die Entlassung von Oliver Schulz bereits der dritte Wechsel in der Liga auf der Trainerposition. Ob diese Entscheidungen von Erfolg gekrönt sind, bleibt abzuwarten.

Da die Mannschaften Nußloch, Leutershausen, Nieder-Roden und Bieberau/Modau ihre Hausaufgaben gemacht haben, ist der TVG zunächst einmal auf den fünften Platz abgerutscht, Kirchzell ist auf Platz 13 der Tabelle.

Abgerutscht in der Tabelle sind auch die beiden Oberligisten Tuspo Obernburg und SG Babenhausen. Auch am vergangenen Wochenende reichte es nicht zu Pluspunkten, wobei die Tuspo ein sehr gutes Spiel gegen den Zweiten Gensungen/Felsberg ablieferte. In Babenhausen war der Angriff zwar strukturierter, es mangelte aber an der Leistungsbereitschaft in der Abwehr. Deshalb setzte es auch eine deutliche Niederlage gegen Bruchköbel. Doch noch ist die Saison jung und es kann sich noch vieles ändern. 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Deutsche Handballbund startet zum ersten Mal eine Ehrenamts-Kampagne. Gesucht werden die besten Handball-Ehrenamtler Deutschlands. Die Kampagne steht unter dem Motto: “Ohne Ehrenamt kein Handball – WIR.IHR.ALLE.”

Eine, wie ich finde, sehr gute Aktion des DHB. Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die der DHB hierzu verschickte:

Der Deutsche Handballbund bedankt sich bei seiner Basis: Mit dem TAG DES HANDBALLS 2019 in Hannover startet der DHB zum ersten Mal eine Ehrenamtskampagne. Diese steht unter dem Motto „Ohne Ehrenamt kein Handball – WIR.IHR.ALLE.“. Nationalspielerinnen, Nationalspieler und Bundestrainer rufen Deutschland dazu auf, die besten Handball-Ehrenamtler aus den Vereinen zu nominieren.

Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes: „Das Ehrenamt ist nicht nur im Handball, sondern auch in unserer Gesellschaft ein unfassbar wichtiger Bestandteil. Ohne die breite Basis und die vielen Ehrenamtler, die mit viel Herzblut und Leidenschaft die Vereine tragen, könnte der Handball nicht existieren. Daher ist es für den Deutschen Handballbund ein großes Anliegen, mit der Ehrenamtskampagne die Wichtigkeit des Ehrenamts hervorzuheben.“

Nominierungen sind ab sofort unter dhb.de/ehrenamt Die Anmeldefrist endet am 31. Januar 2020.

„Die Begeisterung für den Handball hat durch die Heim-WM im Januar noch einmal einen enormen Schub bekommen, den wir weiterhin auf mehreren Ebenen, beispielsweise der Bereitschaft, sich in die Vereinsarbeit mit einzubringen, spüren“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Mit der Ehrenamtskampagne wollen wir diese Arbeit und diesen unermüdlichen Einsatz an der Basis besonders honorieren und uns bei allen Ehrenamtlern in Handball-Deutschland bedanken.“

Für den Kampagnenstart wurde mit Nationalspielerinnen und Nationalspielern sowie beiden Bundestrainern ein Trailer erstellt, in welchem die Protagonisten auf unterhaltsame Weise die Aufgaben von Ehrenamtlern übernehmen und so ihre Dankbarkeit für die Arbeit dieser Personen zum Ausdruck bringen. Der Trailer ist auf dem YouTube-Kanal sowie allen weiteren Social Media-Kanälen des Deutschen Handballbundes zu finden.

Außerdem stellt der DHB allen Interessierten in Deutschland unter dhb.de/ehrenamt ein umfangreiches Download-Paket für die Bewerbung der Ehrenamtskampagne zur Verfügung. Dies beinhaltet neben dem Kampagnenlogo in unterschiedlichen Formaten auch Webbanner und Plakatmotive von den Nationalspielerinnen und Nationalspielern sowie den beiden Bundestrainern.

“Mit der Ehrenamtskampagne füllen wir einen wichtigen Leitspruch des Deutschen Handballbundes – WIR.IHR.ALLE. – mit Leben. Mit unserem umfangreichen Marketing-Paket wollen wir unter anderem allen Vereinen in Deutschland die Ehrenamtskampagne zugänglich machen“, sagt Thomas Zimmermann, Vorstand Marketing und Kommunikation. „Die Kampagne wird in den kommenden Monaten über alle digitalen Kanäle hinweg sowie bei den Heim-Länderspielen ein zentraler Bestandteil in der Kommunikation des DHB sein, um die Sichtbarkeit der Ehrenamtler in Handball-Deutschland zu erhöhen.“ 

Unter allen Einsendungen wird eine zehnköpfige Jury aus Handball, Sport, Politik und Medien die Gewinner bestimmen. Zur Jury zählen Axel Balkausky (ARD-Koordinator für Sport), Grit Jurack (Rekordnationalspielerin und WM-Botschafterin 2017), Stefan Kretzschmar (WM-Botschafter 2019), Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund), Christian Krull (Projektgruppenleiter Engagemententwicklung des Deutschen Handballbundes), Carsten Schmidt (Vorsitzender der Geschäftsführung der Sky Deutschland GmbH), Veronika Rücker (Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes), Dagmar Freitag (Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages) sowie die Präsidenten der beiden großen Handball-Ligen Deutschlands, Andreas Thiel (Handball Bundesliga Frauen) und Uwe Schwenker (LIQUI MOLY HBL).

Mark Schober: „Wir freuen uns sehr über die hochkarätige Besetzung der Jury. Die Bereitschaft, sich für die Ehrenamtskampagne zu engagieren, unterstreicht die hohe gesellschaftliche Relevanz, die das Thema Ehrenamt hat.“

Die Gewinner werden im Frühjahr 2020 ermittelt. Die besten Handball-Ehrenamtler Deutschlands werden im Anschluss im Rahmen eines Länderspiels geehrt und außerdem Teil der Ehrenamtskampagne 2020 sein.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Der Deutsche Handballbund hatte vor ein paar Monaten alle Handballvereine in ganz Deutschland aufgerufen, am heutigen Samstag,  26. Oktober, dem Tag des Handballs, Familienfeste vor Ort zu feiern und sich hierfür zu bewerben. In Hannover wird vom DHB der Tag des Handballs groß gefeiert. Neben einem tollen Rahmenprogramm mit zahlreichen Aktivitäten von den U-Nationalmannschaften über Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche bis hin zu Foren für und um den Handballsport-Engagierte und einem Trainersymposium ist das sportliche Hauptprogramm in der TUI-Arena zunächst das Spiel der Männer-Nationalmannschaft gegen Kroatien. Anschließend wird die Frauen-Nationalmannschaft ebenfalls gegen Kroatien antreten. Die Arena ist mit 10 000 Zuschauern ausverkauft und Nationaltorhüterin Isabell Roch sagt: „Vor knapp 10 000 Zuschauern spielen wir nicht jede Woche. Vor allem nicht im Frauen-Handball. Wir freuen uns sehr auf das Spiel.“ Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des DHB ergänzt: „Wir wünschen uns, dass wieder viele Familien die Chance nutzen, zusammen die Faszination Handball zu erleben.“
 
HSG Aschaffenburg folgte dem Aufruf

Die HSG Aschaffenburg 08 ist dem Aufruf des DHB gefolgt, hat sich beworben und war mit ihrer Bewerbung erfolgreich. „Wir waren einer von den cirka 150 Gewinnern“, sagt Horst Maier, Abteilungsleiter der HSG. Deshalb werden am Samstag neben dem Hauptstandort in Hannover über ganz Deutschland verteilt an cirka 170 Orten dezentral gefeiert. So auch in Aschaffenburg. In der Schönberghalle in Damm hat die HSG Aschaffenburg 08 einen Handballtag organisiert und lädt hierzu alle handballbegeisterten Kinder und Jugendliche der Region, zusammen mit ihren Eltern, dazu ein.

Neben dem offiziellen Handball-Sportabzeichen „Hanniball“ gibt es viele weitere Geschicklichkeitsspiele. In einem Einlagespiel präsentieren die jüngsten Handballer und Handballerinnen ihr Können, ehe zum Abschluss der Veranstaltung das Meisterschaftsspiel der ersten Männermannschaft auf dem Programm steht.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

12 Uhr bis 15.30 Uhr: Stationsspiele rund um das neue Handball-Sportabzeichen „Hanniball“ für die Jüngsten; Geschicklichkeitsspiele für Jugendliche und Eltern.

15.45 Uhr bis 16.30 Uhr: Einlagespiel der Jüngsten. – 17.15 Uhr: Verlosung von zehn DHB-Helfershirts an die jungen Unterstützer. – 17.30 Uhr: Meisterschaftsspiel HSG Aschaffenburg – HSG Aschafftal (Bezirksliga A)

Auch die SG RW Babenhausen feiert

Nicht nur bei der HSG Aschaffenburg, auch bei der SG RW Babenhausen wird der Tag des Handballs gefeiert. In den beiden Hallen der Offenen Schulen in Babenhausen in der Bürgermeister-Willand-Straße wird ab 14 Uhr ein großes Programm geboten. Während in der einen Halle ein Parcour mit verschiedenen Stationen zum Bestehen des Hannibal-Passes aufgebaut sein wird, steht in der zweiten Halle der Spielspaß im Vordergrund. Begleitet werden die Stationen von unseren Aktiven aus der Oberligamannschaft und unterstützt von unseren Jugendtrainern. 

Die Eltern können sich neben der Live-Übertragung aus der TUI Arena am Rahmenprogramm erfreuen. Um 14 Uhr spielt die E-Jugend ein Testspiel gegen den TV Schaafheim.
 
Mit dabei ist auch der TV Großwallstadt 
 
Und last but not least gibt es auch in der Sporthalle Großwallstadt ein Event.  Bereits seit zehn Uhr findet ein Fördertraining der weiblichen und männliche E- und D-Jugend statt.  Das Training leiten der TVG-Sportkoordinator Maik Pallach und der TVG-Junioren Trainer Edis Hodzic. Unterstützt wird er dabei von weiteren ausgebildeten Übungsleitern der JSG Wallstadt und von einigen Spielern der Drittliga-Mannschaft. Im Anschluss haben alle Kinder bis cirka elf Jahre die Möglichkeit, das neu eingeführte DHB-Hanniball-Abzeichen an fünf Stationen zu erwerben. Sowohl beim Fördertraining als auch beim DHB-Hanniball-Abzeichen können gerne auch Kinder aus anderen Vereinen  teilnehmen.
Danach werden sowohl das Männer- als auch Frauen-Länderspiel gegen Kroatien live in der Sporthalle Großwallstadt übertragen. Die Saisonspiele der drei Aktiven-Mannschaften runden den Tag  ab.
Das Programm sieht vor:
10 bis 12 Uhr: Fördertraining mit TVG-Sportkoordinator Maik Pallach und TVG-Junioren Trainer Edis Hodzic. – 12 bis 14 Uhr: Abnahme des neu eingeführten DHB-Hanniball-Abzeichen. –   15 Uhr: MSG Großwallstadt 1c – TV Erlenbach. – 17 Uhr: MSG 1b – TV Beerfelden
 
Wir wünschen allen, die am Tag des Handballs dabei sind – egal, ob in der Region oder in Hannover – viel Spaß!

Herzlichen Glückwunsch, Anka und Mario.

Am vergangenen Sonntag (20.10.)  hat Mario Stark, Rückraumspieler und Leistungsträger des Handball-Drittligisten TV Großwallstadt, seine Ann-Katrin geheiratet. Der Großwallstädter Bürgermeister Roland Eppig, ein großer Handball- und TVG-Fan,  ließ es sich nicht nehmen, die beiden persönlich zu trauen.

Der 27-Jährige sagte am Tag danach: “Es war ein sehr sehr schöner Tag. Wir haben im ganz kleinen Rahmen gefeiert. Aber die Feier war einfach super. Es hat alles gepasst.”

In der Tat war es für Mario ein tolles Wochenende, an dem alles gepasst hat. Erst gewann er mit seinem TVG das Derby zwischen den beiden Topmannschaften der Liga. Bei der HSG Hanau entführten die Großwallstädter am Samstagabend nach einem enorm spannenden Spiel beide Punkte. Am Sonntag folgte die standesamtliche Trauung in Großwallstadt. Besser kann ein Wochenende nicht laufen.

Wir wünschen den beiden von Herzen alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft!

 

Unser Bild zeigt die beiden strahlenden Frischvermählten- eingerahmt von Spielern und Betreuern des TVG.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

was für ein Durcheinander um den Bundesliga-Torhüter-Rekord. Wer ist denn nun der Rekordhalter? Jan Holpert oder Carsten Lichtlein? Die Meinungen gehen auseinander. Carsten Lichtlein hat am vergangenen Donnerstag die 619. Partie in seiner bisherigen Karriere absolviert. Der bisherige Spitzenreiter und Rekordhalter Jan Holpert steht bei 618 Einsätzen. 

Urplötzlich kommt die Handball-Bundesliga (HBL) um die Ecke und sagt, dass sie “in Vorbereitung auf den zu erwartenden historischen Rekord” die Anzahl der Spiele von Jan Holpert und Carsten Lichtlein anhand gleicher Kriterien überprüft hat und Jan nun bei 625 Spielen steht.

HBL korrigiert

Der Grund ist wohl, dass als Einsatz gewertet wird, wenn ein Spieler auf dem Spielberichtsbogen steht. Ob er nun gespielt hat oder nicht, ist nicht relevant. Bei Jan Holpert wurden dadurch in der Vergangenheit anscheinend sieben Matches nicht gezählt. Dies wurde dementsprechend von der HBL nach oben korrigiert und Jan steht nun bei 625 Begegnungen. Allerdings hat dadurch auch Carsten vier Spiele mehr auf dem “Buckel”, also 622. Dies wurde allerdings (bisher) noch nicht in der Statistik berücksichtigt bzw. korrigiert. Die Frage sei erlaubt, wie so ein Hickhack, ein hin und her überhaupt passieren kann… Zwei so tollen und fairen Sportsleuten gegenüber ist das – in meinen Augen –  einfach unmöglich.

 Carsten’s aktueller Verein, der HC Erlangen, hält sich an die HBL und HC-Pressesprecherin Mira Olk sagte jüngst: “Carsten wird im Dezember Rekordhalter sein. Dann wird er geehrt, nicht vorher.” Das Fachmagazin “HANDBALLWOCHE” hingegen gratulierte ihm am Donnerstagabend via Facebook zur neuen Bestmarke unter dem Titel “Ehre, wem Ehre gebührt”. 

Der Torhüter selbst bleibt völlig relaxt und sagt: “Es ist egal, ob ich jetzt oder im Dezember Rekordhalter bin oder werde. Für die HANDBALLWOCHE bin ich es schon, für die HBL noch nicht. Hauptsache, ich bleibe verletzungsfrei und fit. Ich ärgere mich nicht darüber.” 

Knappe Niederlage in Melsungen

Mehr geärgert hat ihn die knappe Niederlage in Melsungen. Mit 27:28 musste sich sein HCE am Donnerstagabend in Kassel knapp geschlagen geben. Dabei wäre, so der Keeper “mehr drin gewesen. Wir haben in der ersten Hälfte zu viele einfache Fehler gemacht.” Mit 15:14 wurden die Seiten gewechselt und sehr eng ging es auch in den zweiten 30 Minuten zu. Antonio Metzner gelang das 26:27 (59.)  und 27:28. 35 Sekunden waren noch zu spielen und die Nerven waren bis zum Zerreißen angespannt. Carsten hielt den letzten Wurf von Kai Häfner und sein Team kam noch einmal in Ballbesitz. Doch in den letzten zehn Sekunden ließ sich Erlangen festmachen und musste sich hauchdünn geschlagen geben. “Es wäre toll gewesen, wenn wir einen Punkt hätten mit nach Hause nehmen können”, sagte Carsten. 

Am Sonntag kommt Magdeburg

Lange Zeit zum Ärgern und über die Niederlage nachzudenken, bleibt den Erlangern nicht. Bereits am Sonntag wartet mit dem SC Magdeburg der nächste Knaller. “Wir wissen um die Stärke des Gegners. Doch wir werden zuhause alles geben und mit Unterstützung unserer Fans ist alles drin”, so Carsten. Die Begegnung gegen Magdeburg ist der Abschluss der englischen Wochen. Der Oktober hatte es für den HCE in sich. In Balingen, gegen Göppingen und die Rhein-Neckar-Löwen, dann in Melsungen und nun noch zu Hause Magdeburg. Danach kann der derzeitige Tabellenneunte erst einmal ein bisschen durchatmen. Weiter geht es am 07. November mit der Partie beim Bergischen HC.

Die Mannschaft ist cool

Carsten hat sich in Erlangen super eingelebt, wohnt gerade einmal knapp 30 Minuten von der Trainingshalle entfernt. “Die Mannschaft ist cool, der Verein super geführt, unsere Spielstätte in Nürnberg klasse und mit Nikolas Katsigiannis verstehe ich mich super. Wir kennen uns ja noch von der Nationalmannschaft her und alles ist total unkompliziert.” Die beiden Keeper sind zwar völlig unterschiedliche Typen, doch Carsten sagt: “Das ist gut so, denn der Gegner kann sich auf zwei so unterschiedliche Torhüter immer schlecht einstellen.” Auch das Umfeld und die Fans gefallen Carsten sehr gut und er lacht, wenn er sagt: “Naja, den “Schlag von Leuten hier”, die Franken, kenne ich ja sehr gut und ich finde sie toll. Mir gefällt es super hier.” 

Die Daumen sind gedrückt

Wir drücken Carsten und seinem HC Erlangen für den Sonntag die Daumen, wünschen ihm alles Gute und freuen uns, wenn er dann endlich für seinen Bundesliga-Rekord offiziell geehrt wird.

Das Bild hat uns Carsten zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Er als großer NHL-Fan, traf vor kurzem Christian Ehrhoff, den ehemaligen Eishockey-Nationalspieler, der lange in der NHL spielte. Sie hatten sich bei der EXPRESS-Sportnacht in Köln erstmals kennengelernt und Carsten besuchte ihn anschließend in seinem Gesundheitszentrum in Moers. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wer wird am Wochenende lachen, wer sich ärgern? In der 3. Handball-Liga stehen wieder interessante Begegnungen an. Doch trotz aller Hatz nach Punkten rückte der Handball am vergangenen Mittwoch in den Hintergrund. Jens Tiedtke ist verstorben und die große Handball-Gemeinde war geschockt von dieser traurigen und unfassbaren Nachricht. Gerade beim TV Großwallstadt ist die Trauer sehr groß, denn der sympathische und bemerkenswerte Sportler und Mensch war beim TVG über viele Jahre ein Aushängeschild, war auch nach seiner Karriere dem TVG verbunden und an einen normalen Tagesablauf war nicht zu denken. Trotzdem musste TVG-Trainer Ralf Bader seine Mannschaft auf den kommenden Gegner, den Northeimer HC, vorbereiten. Die Hausherren werden am Samstag (19.30 Uhr)  der Favorit in eigener Halle sein und alles daran setzen, um den 13. der Tabelle zu besiegen. Der TV Kirchzell hat es schwerer, denn er hat die SG Nußloch zu Gast und diese sind favorisiert (Samstag, 19.30 Uhr). 

Bereits heute Abend (Freitag, 20 Uhr) empfängt die HSG Bieberau/Modau den TV Gelnhausen. Die HSG wird alles geben, um den ersten Tabellenplatz zu verteidigen. Doch auch der TVG wird sich zu wehren wissen. 

Die weiteren Mannschaften aus der Region, die HSG Hanau und die HSG Rodgau Nieder-Roden müssen beide auswärts antreten. Hanau muss zur HG Oftersheim/Schwetzingen (Samstag, 19.30 Uhr) und ist keinesfalls chancenlos. Nieder-Roden fährt ebenfalls mit Ambitionen nach Leipzig (Samstag, 18 Uhr). 

Weiter spielen am Samstag noch die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – HC Elbflorenz II, HSC  Bad Neustadt – SG Leutershausen, TV Germania Großsachsen – TV Eintracht Baunatal. Der Sonntag ist für alle Teams frei.

 

Als am gestrigen Mittwoch (09.10.) die unfassbare Nachricht vom Tode von Jens “Tito” Tiedtke kam, hielt die Handball-Welt für einen Augenblick den Atem an, die Alltagssorgen waren vergessen und eine unglaubliche Trauer und Fassungslosigkeit machte sich breit. 

Jens Tiedtke, der viele Jahre das Trikot des TV Großwallstadt trug und hier mit unserer Region stark verwurzelt war, war nicht nur ein sehr guter Handballer. Er war auch ein ganz bemerkenswerter und besonderer Mensch, dem seine Familie über alles ging. 

Ich hatte die große Ehre, ihn seit 2005 zu kennen, als er zum TVG kam. Jahrelang “musste” er mir Rede und Antwort für Vorschauen, Nachberichte und/oder Interviews stehen. Egal, ob Siege eingefahren wurden oder Niederlagen verkraftet werden mussten. Doch nie war ihm etwas zu viel. Immer nahm er sich die nötige Zeit. Auch nach seiner schweren OP am 20. November 2006, als ihm in der Uniklinik in Frankfurt ein Hirntumor entfernt wurde, nahm er sich wenig später Zeit für ein Gespräch mit mir und war sofort wieder voller Zukunftspläne. So war er. Immer gut drauf, immer lachend, nie unterkriegen lassen, immer nach vorne schauen. 

Heute hätte er seinen 40. Geburtstag gefeiert. Doch er durfte ihn nicht mehr erleben. Die Frage nach dem “warum” wird unbeantwortet bleiben…

Ich wünsche seiner Frau Nadja, seinen Kindern und all seinen Angehörigen alle Kraft der Welt, um diesen schweren Verlust zu verkraften. R.I.P., lieber Jens, mach’s gut. 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

An diesem Wochenende gibt es in der 3. Handball-Liga erneut interessante Partie, wobei davon ausgegangen werden kann, dass sich die Favoriten durchsetzen werden. Doch wir alle wissen, wie es im Sport läuft. Nicht immer gehen Spiele so aus, wie sie der Tabellensituation nach ausgehen könnten/sollten/müssten  … Bereits am Mittwoch spielten die SG Leutershausen und die HSG Bieberau/Modau gegeneinander. Mit 29:23 gewann die SG und brachte den Gästen aus Groß-Bieberau ihre erste Niederlage in dieser Saison bei. Groß-Bieberau steht zwar mit nun 12:2 Punkten noch immer auf dem Platz an der Sonne. Doch Leutershausen sitzt der HSG mit 11:3 Zählern im Nacken.

Florian Bauer ab sofort bei der HSG 

Die HSG Bieberau/Modau hat jüngst ihren Trainerstab erweitert und Florian Bauer als Assistenztrainer verpflichtet. Der 39-jährige Sportwissenschaftler trainierte zuletzt den TV Großwallstadt in der zweiten Liga in der Saison 2018/19 und musste vier Spieltage vor Saisonende den Verein verlassen. 
Florian Bauer ist in Groß-Bieberau kein Unbekannter. Der Abwehrspezialist hat 15 Jahre bei der HSG gespielt. Vor seiner Trainertätigkeit beim TV Großwallstadt hatte er zwei Jahre in der zweiten Liga bei den Frauen der HSG Bensheim/Auerbach als Trainer das Sagen auf der Bank. 
Als Teamplayer will er auch jetzt der Mannschaft und dem Trainerstab der Groß-Bieberauer helfen und vor allem Cheftrainer Thorsten Schmid bei der Weiterentwicklung der jungen Spieler zur Seite stehen. Er sagt: „Ich will meine Erfahrungen als Spieler und als Trainer an die junge Mannschaft weiter geben und ihre Entwicklung mit begleiten. Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Spielanalyse, das Studium der gegnerischen Mannschaften und mit Thorsten gemeinsam die Festlegung einer daraus resultierenden und notwendigen Ableitung einer Spielstrategie sein“.
Florian Bauer wird ab sofort der HSG zur Verfügung stehen und wird neben seiner Arbeit als Co-Trainer auch das Jugendkonzept der Falken HSG Bieberau/Modau weiter mit entwickeln. Die Nachwuchsarbeit fördert er dabei direkt als Trainer bei den Kleinsten, den Minis. Desweiteren wird er an den Konzepten der vereinsübergreifenden Handball-Camps beteiligt.
Wir freuen uns für Florian und wünschen ihm bei seiner neuen Aufgabe alles Gute. 
 
Den Auftakt macht Dresden vs Großwallstadt

Heute, Samstag, empfängt der HC Elbflorenz II (14. der Tabelle) den TV Großwallstadt (7.)  und die Gäste schicken sich an, ihren ersten Auswärtssieg einzufahren. Der TV Gelnhausen(9.) hat Leipzig zu Gast (12.) und auch hier sollte sich Gelnhausen aufgrund seiner Heimstärke durchsetzen. 

Jan Redmann und seine HSG Nieder-Roden (3.)  spielen daheim gegen Großsachsen (10.) und – geht es nach der Papierform –  ist die HSG der große Favorit. Auch die HSG Hanau als Tabellenvierter trägt gegen das Schlusslicht Bad Neustadt die Favoritenrolle. Die Jungs von Coach Olli Schulz werden sich sicher am Sonntag die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Weiter geht es sonntags mit dem Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn SG Nußloch (6.) und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (5.).  Mal sehen, ob der Heimvorteil hier greift. In der Partie Northeim (11.)  vs Oftersheim/Schwetzingen (13.) wird es der Gast bei den Niedersachsen schwer haben. Bleibt noch die Begegnung zwischen Eintracht Baunatal (8.) und dem TV Kirchzell (13.). Die Odenwälder wollen unbedingt etwas Zählbares gegen die Mannschaft von Matthias Deppe mit nach Hause nehmen. 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende spielte der TV Großwallstadt in der 3. Handball-Liga gegen die SG Nußloch. Die Freude bei mir war groß, denn mit dem Gegner kam auch Marc Nagel nach Elsenfeld und ich freute mich sehr auf ein Wiedersehen. Er trainiert die Mannschaft seit Sommer 2019. Von 1995 bis 1999 trug Marc das Trikot des TVG und war einer der Leistungsträger. 

Marc, der mittlerweile Gymnasiallehrer für Mathe und Sport an einem Gymnasium in Karlsruhe ist, trainierte schon die SG Pforzheim, ehe er fünf Jahre lang bei der SG Leutershausen das Sagen auf der Bank hatte. Als Spieler bestritt er 31 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, war neben dem TV Großwallstadt auch unter anderem bei der SG Leutershausen und FA Göppingen auf dem Parkett unterwegs. In der Saison 2003/04 beendete er seine Profi-Karriere und wechselte ins Management und später auf die Trainerbank.

Nach seiner Trainerstation in Leutershausen, die er 2017/18 beendete, nahm er sich erst einmal eine Weile eine Auszeit, erzählte mir Marc. Als dann die Anfrage von Nußloch kam, war der 49-Jährige bereit für eine neue Herausforderung. Die Aufgabe in Nußloch macht ihm viel Spaß, er hat viele Nachwuchsspieler in seinem Team und mit den Bitz-Brüdern, Jochen Geppert, Theo Surblys oder Christian Zeitz, Weltmeister von 2007, viele gute Individualisten in seinem Kader. 

Er sagt, dass der Aufstieg erst für das nächste Jahr angedacht ist. Was aber nicht heißen soll, dass die SGN nicht alles versuchen wird, um am Ende der Saison ganz oben zu stehen. “Das Mittelfeld ist nicht unser Ziel”, sagt Marc. Nach sechs Spieltagen steht er mit seiner Mannschaft derzeit mit 8:4 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Luft ist also noch nach oben. Doch die Runde ist noch lang und die Tabellensituation ändert sich Woche für Woche. 

Wir wünschen dem sympathischen Trainer alles Gute für die Saison und freuen uns auf ein Wiedersehen, spätestens beim Rückspiel,  mit ihm.