In seinem Leben heimste er ganz viele Titel ein. Manfred Hofmann, früherer Weltklasse-Torhüter im Trikot des TV Großwallstadt, wird heute 70 Jahre alt und schaut auf eine bewegte Sportlerkarriere zurück. So lange er denken kann, trug er das Trikot des TV Großwallstadt, spielte nie für einen anderen Verein – und das trotz guter Angebote von anderen Clubs. Seine Titel  aufzuzählen, kostet einige Zeilen.

Er wurde 1973 mit seinem TV Großwallstadt deutscher Meister im Feldhandball. 1978 folgte der Weltmeistertitel mit der deutschen Nationalmannschaft. Vier Jahre in Folge, von 1978 bis 1981 holte er den Titel des deutschen Meisters mit dem TVG, 1980 wurde er Supercup-Gewinner und im gleichen Jahr gewann er den DHB-Pokal mit dem TVG. Und 1979 und 1980 kam noch der Europapokal der Landesmeister hinzu. Der Keeper zählte zu den besten, die es in Deutschland bisher gegeben hat. Und trotzdem wollte ihm erst der dritte Bundestrainer eine Chance nicht nur auf dem Großfeld, auch in der Halle geben. „Für die ersten zwei Bundestrainer, unter denen ich trainierte,  war ich anscheinend nicht gut genug. Erst Vlado Stenzel wollte mich haben“, sagt er und grinst.  Es war ja auch eigentlich mehr ein Zufall, dass Hofmann ein Torhüter wurde. Als er damals in der B-Jugend im Rückraum spielte, brach sich der etatmäßige Torhüter den Arm. „Keiner wollte sich ins Tor stellen. Nach einigem hin und her machte ich das.“ Und dabei ist es geblieben.

Erfolgreich im Nachwuchs

 Auch im Nachwuchsbereich war er als Trainer und Vorstand der jetzigen TVG-Junioren-Akademie sehr erfolgreich. In Kooperation mit dem TV Kirchzell, gab es Vizemeisterschaften zu verzeichnen. „Damals waren noch Bernd Hofmann und Heiko Grimm in der Mannschaft“, sagt er mit einem Anflug von Stolz.  Auch mit der A-Jugend von JSG Wallstadt war er 1980 erfolgreich unterwegs.  2011 holte er mit der B-Jugend die deutsche Meisterschaft.

„Wir standen mit dem HBLZ mindestens dreimal im Finale der A-Jugend, mit der B-Jugend sind wir Meister geworden. Da kommt schon was zusammen in all den Jahren“, sagt Hofmann. Doch er will gar nicht so viele Worte über das Vergangene verlieren, winkt bescheiden ab und sagt: „Sport ist ein Teil von meinem Leben. Es gibt ja auch noch ein, zwei andere Teile von mir.“ Der Jubilar ist ein Familienmensch, fand immer viel Unterstützung innerhalb seiner Familie.  Auch  in seinem Berufsleben war er sehr erfolgreich. Gefragt nach seiner Berufsbezeichnung sagt er: „Ich war Banker. Fertig.“ Auf Titel legte und legt er keinen großen Wert. Höchstens im Sport.

Höchste Auszeichnung im Sport

1982 hörte der waschechte Großwallstädter mit dem Leistungssport auf.  16 Jahre lang trug er das TVG-Trikot,  über 1000 Einsätze hatte er zu verzeichnen und 110 Mal stand er  für Deutschland im Tor der Nationalmannschaft.  Für seine sportlichen Erfolge erhielt er damals das Silberne Lorbeerblatt. Die höchste Auszeichnung, die ein Sportler bekommen kann. „Ich habe sehr lange sportlich überhaupt nichts gemacht.“ Ein bisschen Laufen hier, ein bisschen Tennis zum Ausgleich da. Das war es dann auch. Doch plötzlich stand er wieder im Rampenlicht. 2010 wurde er dringend benötigt als Not-Vorstand beim HBLZ, das vor der Insolvenz stand. Es gab jede Menge Aufregung und Arbeit und der Vollblut-Sportler half „überall, wo es gehakt hat. Bis zu meinem Rücktritt 2016.“

Wieder folgten ein paar Monate Rentnerdasein, morgendliche Runden mit dem Hund seines Sohnes und so weiter.  Dann kam die Neugründung des TV Großwallstadt, der zwischenzeitlich von der ersten in die dritte Liga abrutschte. „Ich wurde gefragt, ob ich mich einbringen will und ich sagte unter gewissen Voraussetzungen zu.“ So übernahm er im August 2017 zunächst das Amt des sportlichen Leiters. Im September folgte dann auch noch das Traineramt. Übrigens das erste Mal, dass er beim TVG Ämter begleitete. Am 24.09.2017 saß er erstmals auf der Bank. Fünf Tage später gab es gegen Nieder-Roden eine knappe 23:24-Niederlage. Alle anderen Spiele wurden gewonnen. Insgesamt sind es seit dem vergangenen Samstag elf Siege am Stück.

“Neuerungen erzeugen Widerstände”

Trotz des sportlichen Erfolgs ging es innerhalb der GmbH nicht immer ganz reibungslos vonstatten. Es gab  viele Neuerungen und Hofmann weiß, dass Neuerungen immer kritisch beäugt werden und teilweise auch Widerstände erzeugen. Aber er ist der Meinung, dass „der TVG ein Unternehmen ist und so muss er auch geführt werden. Der TVG muss es schaffen, eine „Marke“ zu werden. Wir müssen Qualität auch außerhalb produzieren, wir brauchen Anreize für die Kleinsten, für die Eltern, für die Großeltern, für alle.“  Doch der frühere Torhüter ist sich sicher, dass  der TVG auf einem guten Weg ist.  Auch wenn  noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen liegt.

Sollten seine Jungs den Aufstieg in die zweite Liga schaffen, dann wäre Hofmann sehr glücklich und würde sich sehr freuen. Obwohl dies das große Ziel ist, hebt er mahnend den Zeigefinger: „Wir sind noch kein Zweitligist. Wir wollen es erst werden. Wir haben noch 13 Spiele vor der Brust und bis zum 05. Mai ist noch ein langer Weg.“  Weiter erzählt er: „Ich weiß noch bei unserer ersten deutschen Meisterschaft. Da war Gummersbach lange Zeit sechs Punkte vor uns. Am Ende war der TVG mit einem Punkt vorne. Und ein Jahr später sind wir als deutscher Meister mit 0:6 Punkten gestartet.  Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie schnell sich im Sport alles drehen kann.  Deshalb kann ich jeden nur warnen. Wir sind noch nicht dort, wo wir hinwollen. Es gibt für uns nur eins: unser Fokus muss immer auf dem nächsten Spiel liegen.“

Gefragt, ob es denn schon Vertragsverlängerungen gibt,  hielt sich der Trainer bedeckt. Darüber wolle er im Moment nichts sagen.  Doch mit den Spielern wurde wohl gesprochen.  Entlocken ließ er sich, dass sich der TVG, sollte er  in die zweite Liga kommen, auf jeden Fall Verstärkung benötigt. Dann müsse das Team langfristig so verbessert werden, dass es vorne mitspielen kann. „Wir müssen immer erst den ersten Schritt  vor dem zweiten machen. Und wir müssen bescheiden bleiben.“  

Weltmeister-Titel jährt sich

Am 5. Februar jährt sich der Titel des Weltmeisters zum 40. Mal. Hierzu trifft sich die Mannschaft von damals in Niedernberg. Es ist schon eine liebe Tradition geworden, dass sich die Spieler von damals jedes Jahr irgendwo zusammen finden. Diesmal wird es etwas Besonderes werden.

 Aber auch beim Empfang am heutigen Dienstag waren schon viele Weggefährten da. Horst Spengler, Peter Meisinger, Kurt Klühspies, Udo Klenk, Vlado Stenzel, Claus Hormel – um nur einige zu nennen.  Die schönste Rede hielt wohl Klaus Zöll. Er hat mit dem Geburtstagskind über 200 Spiele zusammen absolviert und erinnerte sich an lustige und schöne Dinge.  

 Manfred Hofmann hat also innerhalb weniger Tage mindestens zwei gute Gründe die Sektkorken knallen zu lassen. Trotzdem wird er seinen Geburtstag in aller Bescheidenheit am Sonntag im Kreise seiner Lieben feiern. Und heute Abend? Ja heute Abend stand Training auf dem Programm.

Unsere Bilder zeigen “Hobbes” in verschiedenen Situationen…

 

 

Handball: Was für eine tolle Schlagzeile. Die Firma Gayko Fenster-Türenwerk GmbH hat mit Handball-Nationaltorhüter Carsten Lichtlein ein starkes Video gedreht, anzusehen unter

https://youtu.be/7pC_MY7SBIO

Die Firma wirbt mit: Die Spitzentechnologie Gayko SafeGA und die Spitzenleistungen des Handballtorhüters und Nationalspielers Carsten Lichtlein vereinen sich im neuen Gayko Filmchen.

Ich habe mich mit Carsten unterhalten und er sagt: “Das passt zusammen – ein Torhüter gibt Sicherheit im Tor, die Sicherheitsfenster zu Hause. Beides soll gut ge- und behütet werden. Damit kann ich mich identifizieren. Gayko hat super Produkte und  deshalb habe ich auch zugesagt, als die Firma auf mich zukam.” Er erzählt begeistert von dem Videodreh und dem Fotoshooting. Alles ist sehr professionell abgelaufen und die cirka neun Stunden, die es dauerte, bis alles “unter Dach und Fach” war,  waren schnell vorbei, erzählt Carsten begeistert. Man sieht ihm an, dass es ihm richtig Spaß gemacht hat. Aber die Kampagne ist auch wirklich sehr gelungen.

Der Torhüter, der nun schon seit 2013 beim VfL Gummersbach spielt, findet es nur schade, dass so wenige Handballer richtig vermarktet werden. “Beim Fußball ist das was anderes. Da ist das gang und gebe. Aber bei uns Handballern hält sich die Einzelvermarktung in Grenzen. Leider.” Carsten hat es geschafft und er darf sich nun auf und über die Kampagne mit ihm freuen. “Danach wird man sehen, was kommt”, so der Keeper.

Um Handball ging es in unserem Gespräch auch. Carsten erzählt, dass die Vorbereitung gut läuft, aber sehr hart ist. “Die Neuen passen gut zu uns und haben sich schnell integriert. Gut, das eine oder andere läuft noch nicht ganz rund. Aber das wird. Fakt ist, dass unser Spiel schneller geworden ist als in der letzten Saison. Wir sind heuer breiter aufgestellt und ich sehe der Runde positiv entgegen.” Beim fan-Cup in Kleinostheim Ende Juli, bei dem der VfL im Endspiel gegen Ligarivalen HC Erlangen denkbar knapp im Siebenmeter-Werfen verloren hat, fehlten die Linkshänder verletzungsbedingt. “Aber so nach und nach kommen alle zurück und nun fiebern wir schon der Pokalrunde entgegen”, freut sich Carsten auf die kommende Herausforderung.

Den neuen Trainer des VfL kennt er noch sehr gut aus seiner Zeit beim TBV Lemgo. “Dort habe ich zwei Jahre unter ihm trainiert. Er macht ein tolles Training, ist sehr impulsiv und ist ein sehr guter Motivator.” Auch, dass Matthias Reckzeh als Co-Trainer und gleichzeitig als Torhüter-Trainer nun beim VfL ist, findet Carsten sehr gut. “Matthias ist ein super Typ.”

Die Oberbergischen bestreiten am Freitag, 04. August, ein Testspiel beim Bergischen HC. Das Wochenende danach (12./13. August) gibt  es in der Schwalbe Arena Handball vom Feinsten, denn dann steigt das 4 Clubs Tournament mit der SG Flensburg-Handewitt, den Rhein-Neckar Löwen und Vardar Skopje. Am 19./20. August ist der VfL in Großwallstadt zur ersten DHB-Pokalrunde. “Ja, und dann steht schon das erste Ligaspiel der neuen Saison gegen die HSG Wetzlar an. Es geht jetzt Schlag auf Schlag”, grinst Carsten.

Wir wünschen ihm mit seinem VfL alles Gute, einen guten Start und eine verletzungsfreie, erfolgreiche Runde.

 

 

 

Hallo, Ihr Lieben.

Jüngst habe ich Euch hier einen kleinen Zwischenbericht von meiner Tennismannschaft Damen 50 Bayernliga (Heute mal was in eigener Sache…) gegeben. Heute kann ich Euch berichten, dass wir die Runde mit dem fünften Platz abgeschlossen haben. Nachdem das Ziel der Klassenerhalt war, können wir damit zufrieden sein. Aufgrund unserer Spielstärke, die wir normalerweise an den Tag legen, ist der fünfte Rang nicht unbedingt befriedigend. Aber, wie ich Euch bereits berichtete, hatten wir heuer sehr viel Verletzungspech. Und dann kommt es ja auch immer auf die Tagesform an. Hier waren wir wohl nicht immer auf den Punkt topfit.

Unsere nächsten Gäste kamen aus Stadtsteinach

Nachdem wir am 27. Mai in Rückersdorf zwei wertvolle Punkte eingefahren hatten, ging es erst am 24. Juni für uns weiter. Diesmal empfingen wir den TC Stadtsteinach auf unserer Anlage. Der Gast konnte bis dato noch kein einziges Match für sich entscheiden. Doch bei uns sollte ihm dies gelingen… Lag es daran, dass die Pause zu lang war und die Spannung etwas draußen? Lag es daran, dass wir nicht mehr so ganz konzentriert an die Aufgabe herangingen, weil wir den Klassenerhalt mit drei Siegen schon in der Tasche hatten? Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass wir gegen den Tabellenvorletzten lediglich zwei Einzel gewinnen konnten. Doch wir hatten bereits zuvor bewiesen, dass wir auch nach einem 2:4-Rückstand noch einen Sieg holen können. Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite. Während unser Zweier- und Dreier-Doppel mit 6:1, 6:0 und 7:6, 6:3 zwei wichtige Siege holte, musste die Entscheidung im Einser-Doppel fallen. Nach zwei hartumkämpften Sätzen stand es 1:1. Der Champions-Tiebreak musste entscheiden.

2:8-Rückstand

Hier lagen unsere Frauen bereits mit 2:8 im Hintertreffen. Mit einer Energieleistung drehten sie das Match und hatten beim 9:8 plötzlich den ersten Matchball. Doch auch der Gegner kämpfte, wollte den Sieg unbedingt. 9:9. Beim 10:9 hatten unsere zwei den zweiten Matchball. 10:10. Den dritten gab es nach dem 11:10. Das 11:11 folgte. Das Spiel war an Spannung kaum mehr zu überbieten und selbst unsere männlichen Kollegen, die sich auf der Anlage befanden, hielten die Luft an und fieberten mit. Mit 12:11 holten sich Christiane und Rosi den sage und schreibe vierten Matchball. Wieder folgte der Ausgleich. Es war mittlerweile 21.25 Uhr, als der Gegner beim 13:12 seinen ersten Matchball hatte. Ein Zuschauer orakelte noch: “Pass auf, die nutzen jetzt ihren ersten zum Sieg….” Und so war es. Mit 14:12 holte sich Stadtsteinach nicht nur das Doppel, sondern den 5:4-Gesamtsieg. Die Enttäuschung auf unserer Seite war zum Greifen und mit hängenden Köpfen schlichen wir in die Umkleidekabine. Dort wartete der “krönende Abschluss” auf uns. Aufgrund eines Wasserschadens gab es nur – nein, kein kaltes -, sondern eiskaltes Wasser… Egal. Auch das haben wir überstanden und das gute Schnitzel von unserem Wirt Boris schmeckte uns um 22.10 Uhr umso besser. 

TC Mömbris verdienter Meister

Das letzte Medenspiel für diese Saison gegen den TC Mömbris war für alle nur noch Makulatur. Wir verloren mit 3:6 und Mömbris behielt seine makellose weiße Weste. Mit 14:0 Punkten wurden die Mömbriser Frauen Meister der Bayernliga. Glückwunsch hierzu! Das war eine ganz starke Leistung von Uli Schott und Co. Auf Platz zwei und drei kamen mit je 10:4 Punkten der TSV Wendelstein und der TV Aschaffenburg. Gleich drei Mannschaften, der TSV Lichtenau, TCS Aschaffenburg und der TC Rückersdorf, holten 6:8 Punkte. Platz sieben belegte Stadtsteinach mit 4:10 Punkten und Schlusslicht wurde Woffenbach mit 0:14 Punkten.

Erst im Frühjahr geht es weiter

Nun gehen wir in eine lange Pause, denn erst im nächsten Frühjahr geht es mit dem Punktesammeln wieder weiter. Ab Februar oder März werden wir dann gespannt auf die Auslosung warten, um zu sehen, wann und gegen wen wir das Racket schwingen werden. In der Zwischenzeit werden wir sicher viele Trainingseinheiten bei und mit unserem Coach Alex absolvieren. 

 

Seit 1986 kennt er ihn als Spieler. Seit 2004 hat er mit ihm zusammen gearbeitet – jahrelang. Wolfgang Schüßler, Betreuer und gute Seele beim jetzigen Handball-Drittligisten TV Großwallstadt hat ein sehr inniges Verhältnis zu Michael “Schorle” Roth, Trainer beim Erstligisten MT Melsungen. “Er ist wie ein Bruder zu mir”, sagt Wolfgang. Aber nicht nur beruflich, auch privat waren die beiden sehr “verbandelt”, ehe Michael den TVG verließ.  So war es kein Wunder, dass sich beide sehr auf ein Wiedersehen freuten. Die Melsunger verbrachten im Januar ein Kurz-Trainingslager im Sportpark Großwallstadt, verbunden mit einem Testspiel gegen den TVG. “Es ist ja nicht so, dass wir während der Zeit in Wetzlar oder jetzt in Melsungen keinen Kontakt haben. Aber ihn mal wieder ein paar Tage um mich zu haben, ist richtig schön”, grinst Wolfgang. 

Als Michael 2009 zur HSG Wetzlar wechselte, war es mit dem “täglichen Aufeinandertreffen vorbei. Das war schon eine Umstellung. Für uns beide. Schließlich arbeiteten wir beim TVG über Jahre Tag für Tag zusammen und Michael ging bei uns zu Hause ein und aus. Wir haben wirklich sehr viel zusammen erlebt”, schmunzelt Wolfgang. Als wir ihm aber ein paar “Geheimnisse” außerhalb der Handball-Halle entlocken wollten, stießen wir auf Granit…

Und noch zwei freuten sich sehr, Wolfgang wieder zu sehen. Die Zwillinge Michael und Philipp Müller. Sie spielten unter Michael Roth ebenfalls beim TVG und kennen Wolfgang sehr gut. Er sagt: “Ich weiß noch, wie die beiden zusammen mit ihren Eltern auf die TVG-Geschäftsstelle gekommen sind. Was waren das damals noch für kleine schüchterne Kerlchen”, lacht Wolfgang. 

Alle sind sich einig und sagen unisono: “Die Zeit mit Wolfgang werden wir nie vergessen. Er war immer für uns da, hat sich immer toll um uns gekümmert und sich für uns eingesetzt.” Viele Spieler und Trainer hat Wolfgang in seiner Zeit beim TVG schon kommen und gehen sehen. So auch die drei. “Mich freut es aber, dass alle, die mal hier gespielt oder trainiert haben, den Kontakt zu mir halten, sich immer mal wieder melden oder Grüße schicken.” 

Darauf kann er mit Fug und Recht stolz sein. 

 

Unser Bild zeigt Wolfgang Schüßler mit Michael Roth beim Testspiel des TVG  und die Müller-Zwillinge mit ihrer Mannschaft  in Aktion.

 

 

Seinen kurzen Heimaturlaub in unserer Region nutzte Dominik Plaue für ein Plauderstündchen bei einer Tasse Kaffee mit uns.

Der sympathische Torhüter des Handball Sport Verein Hamburg fühlt sich beim Tabellendritten der dritten Liga, Staffel Nord, richtig wohl. „Wir sind eine coole Truppe und es passt einfach“, freut sich Domi, wie ihn seine Freunde nennen. „Mit Martin Schwalb, der bei uns in der Vorstandschaft sitzt, verstehe ich mich sehr gut. Er macht sehr viel für den Verein, ich rede oft mit ihm und mag ihn gerne“, so der Keeper weiter. Auch mit Torsten Toto Jansen hat Domi ein sehr gutes Verhältnis. „Er ist unser A-Jugend-Trainer und macht das super. Er hat zwei-, dreimal bei uns ausgeholfen. Das ist natürlich ein tolles Erlebnis. Er hat in den Spielen so viel Ruhe und Erfahrung rein- und mitgebracht.“ Aber am schönsten findet Domi es, wenn zum Beispiel Martin Schwalb, Toto Jansen oder Stefan Schröder von früher erzählen. Stefan Schröder spielt ja noch bei ihm in der Mannschaft mit und „er drückt den Altersdurchschnitt ganz schön“, sagt Domi mit einem Augenzwinkern und lacht. Die meisten bei ihm im Team sind zwischen 21 und 23 Jahre. Also beste Voraussetzungen für die Zukunft und für viele weitere gemeinsame Jahre.

Hauptaugenmerk liegt auf Handball

Domi hat sich nach seinem Berufsabschluss als Immobilienkaufmann voll und ganz auf Handball konzentriert. „Der Spagat zwischen Sport und Beruf ist wirklich sehr schwer. Das habe ich in Kiel während meiner Ausbildung erlebt. Und wenn mir mein Arbeitgeber nicht so entgegen gekommen wäre, hätte dies nicht geklappt“, ist Domi seinen früheren Chefs bei der Firma Haus und Grund noch heute dankbar. „Ich habe in der Saison 2015/16  beim THW Kiel die komplette Vorbereitung mitgemacht und ich hatte wirklich nur Minusstunden.“ Aber auch Coach Alfred Gislason ging auf die Belange seines damaligen Schützlings ein und hat ihm immer frei gegeben, wenn dies erforderlich war.

In Hamburg hat er sich jetzt seinem „Lieblingshobby“ Handball voll und ganz verschrieben. Sein Hobby zum Beruf zu machen ist für Domi das Größte. Und dafür gibt der 21-Jährige alles. „In Hamburg zu arbeiten und zu leben ist einfach super. Unsere Fans sind super und das Gefühl zu haben, sie kommen wegen uns, ist unglaublich.“ Meistens kommen zu den Heimspielen um die 2700 Zuschauer. Im Dezember 2016 waren es 8555 Fans, die den Weg in die Halle fanden. Damals spielte sein Verein in der Barclaycard Halle gegen DHK Flensborg. Ob es diese Saison schon mit dem Aufstieg in die zweite Liga klappt, bleibt abzuwarten. Der Handball Sport Verein Hamburg muss mindestens Zweiter werden. Derzeit steht Domi mit seinem Team auf dem dritten Tabellenplatz. Den Platz an der Sonne hat der TSV Altenholz inne, gefolgt von HSG Nord HU (Henstedt Ulzburg). „Vielleicht wäre ein Aufstieg sportlich auch noch ein bisschen zu früh“, meint der Torhüter.

Die Kleinen haben es ihm angetan

Der „Schlaks mit dem spitzbübischen Lachen“ sorgt auf jeden Fall schon einmal für weitere Nachwuchstorhüter, denn er ist in seinem Verein für die ganz Kleinen zuständig. Mit der C- bis zur E-Jugend macht er Torhüter-Training und nicht nur die Kleinen sind begeistert. Domi geht völlig in seiner Aufgabe auf und sieht Parallelen zu sich: „Ich habe in der E-Jugend angefangen und ich will mein Wissen, das ich mir bisher schon angeeignet habe, auf jeden Fall weitergeben. Es macht so viel Spaß zu sehen, wie die Jüngsten sich reinhängen und alles annehmen – und vor allem wie viel Spaß sie beim Training haben und mit wie viel Eifer sie dabei sind“, freut sich der Keeper.

Es passt also alles im Leben des ehrgeizigen jungen Mannes. Wenn seine Freundin im Sommer jetzt noch von Büsum zu ihm nach Hamburg zieht, ist sein privates Glück perfekt. Was fehlt, sind weitere sportliche Erfolge. „Ich möchte gerne Titel gewinnen“, sagt er ohne Umschweife. Am liebsten die Champions League. Träume und Visionen sind erlaubt. Schließlich gibt Domi auch immer, egal, ob Training oder Spiel, hundertprozentigen Einsatz. „Meine Vision ist, einer der Besten zu werden. Mein Ziel ist es, Titel zu gewinnen.“

Auf diesem Weg wünschen wir ihm alles erdenklich Gute!

Die schönen Bilder hat uns Domi zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Nach sieben Jahren im damaligen Handball-Leistungszentrum des TV Großwallstadt (HBLZ) wechselte Christian Plesser in der Saison 2013 zum Handball-Erstligisten TBV Lemgo. Dort hat er die Ämter als Jugendkoordinator und Trainer der dritten Handball-Liga inne. Aber jedesmal, wenn einer seiner damaligen TVG-Jungs bei einer Handball EM- oder WM im Kader der Deutschen auftaucht, ist er unglaublich stolz. „Ich habe die Jungs wie Jannik Kohlbacher, Andi Wolff oder auch Erik Schmidt aus dem derzeitigen WM-Kader in meiner Mannschaft beim TVG gehabt und ich freue mich unglaublich über die Entwicklung, die sie mittlerweile gemacht haben“, sagt der 38-Jährige, der viele Erinnerungen mit den Jungs teilt.
Jannik Kohlbacher zum Beispiel war ab der B-Jugend in Großwallstadt und wurde 2011 deutscher B-Jugend-Meister. „Wir hatten damals ein sehr starkes Team und es hat alles gepasst“, sagt Plessi, wie ihn seine Freunde liebevoll nennen. Und weiter sagt er: „Jannik hatte bereits im Jugendbereich einen Wahnsinnskörper und ein unglaubliches Spielverständnis. Er hat ja damals im Rückraum gespielt. Da wir aber Alternativen für den Kreis suchten, haben wir ihn kurzerhand umfunktioniert.“  Und wie zu sehen ist, hat das ja hervorragend geklappt.
Andi Wolff spielte in der damaligen Spielgemeinschaft HBLZ/TV Kirchzell und holte sich mit der Mannschaft im Jahre 2009 die deutsche A-Jugend-Vizemeisterschaft. Auch daran erinnert sich Christian sehr gerne: „Damals coachten Peter David und ich zusammen das Team. Das war auch ein ganz starker Jahrgang, unter anderem mit Cornelius Maas, Maxi Schmitt, Marius Liebald und eben Andi Wolff. Andi war schon immer ein Verrückter, im positiven Sinne. Er trainierte wie wahnsinnig und es ist kein Wunder, dass er im Jahrgang 90/91 mit Max Bender und Nils Dresrüsse zu den drei Top-Torhütern gehört.“
Aber auch Erik Schmidt hat der zweifache Familienvater in guter Erinnerung. Schmidt spielte unter ihm noch ein Jahr A-Jugend, ehe er 2010/11 ein Doppelspielrecht für den Drittligisten MSG Groß-Umstadt bekam. 
Der A-Lizenz-Inhaber verfolgt den Werdegang seiner ehemaligen Schützlinge mit sehr großem Interesse und sitzt bei jedem Großereignis vor dem Fernseher. An eine Begebenheit vom letzten Jahr erinnert er sich sehr gerne: „Als das EM-Endspiel vergangenen Januar vorbei war, dauerte es nicht lange und mein Handy piepste. Jannik, Andi und Erik schickten mir ein Selfie von sich. Mit darauf waren die Jungs aus Lemgo, Finn Lemke und Hendrik Pekeler. Das war für mich ein überragendes Glücksgefühl und ich denke mir, dass ich alles richtig gemacht habe.“
Er traut der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft viel zu: „Ich denke, dass sie es auf jeden Fall bis ins Halbfinale schaffen. Wobei ich glaube, dass Frankreich aufgrund des Heimvorteils die WM gewinnen wird.“

Wir freuen uns für Christian, der mit seiner guten Arbeit den Jungs den Weg gezeigt hat und wünschen ihm weiter alles Gute und so ein gutes Händchen für Talente.

Die Bilder hat uns Christian zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank. 

 

 

 

Die Junioren-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes absolvierte vom 2. bis zum 8. Januar einen Lehrgang in Mössingen. Integriert in die Maßnahme waren zwei Länderspiele und zwar am 6. Januar in Ehningen und am 7. Januar in Mössingen. Gegner war jeweils Kroatien. Mit von der Partie war Patrick Gempp vom Drittligisten TV Großwallstadt. Den letzten Lehrgang im Dezember musste der Kreisläufer wegen einer Verletzung absagen. 

Diesmal war Patrick wieder in beiden Spielen jeweils eine Halbzeit eingesetzt und sagte anschließend: „ Wir haben beide Spiele gewonnen, was natürlich sehr schön war. Am Freitag gewannen wir mit 30:28 und am Samstag mit 30:25. Diesmal waren viele neue Spieler dabei. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht und ich war mit meiner Leistung zufrieden.“ Auch die beiden Trainer Wudtke und Petersen waren zufrieden, denn die Mannschaft liegt wohl voll im Plan im Hinblick auf die U21-WM in Algerien. Diese findet vom 17. bis zum 30. Juli statt.

Wir freuen uns, dass Patrick ein fester Bestandteil der Nationalmannschaft ist und wünschen ihm, auch für die Rückrunde beim TV Großwallstadt, alles Gute und viel Erfolg!

Sabine Englert wird auch in der kommenden Saison das Handballtor beim FC Midtjylland hüten. Die 35-jährige Obernburger Keeperin verlängerte ihren bestehenden Vertrag vorzeitig beim dänischen Spitzenclub bis 2018. „Es ist eine tolle Sache“, freut sich Sabine. „Ende letzten Jahres habe ich noch überlegt, ob ich vielleicht gehen soll“,  sagt sie weiter. Ihr Rücken machte ihr große Probleme und sie konnte nur unter Schmerzen spielen. Aber mittlerweile ist dies besser geworden und auch sportlich läuft es sehr gut. Auch für sie persönlich. Die Torhüterin, die seit 2009 beim FCM spielt und die drittälteste Keeperin in der Liga ist,  kann nach zehn Spieltagen bereits 109 Paraden verzeichnen und führt derzeit das Ranking der Torhüterinnen an.

Nach ein paar Tagen Heimaturlaub bei ihrer Familie in Obernburg ist Sabine zurück in Dänemark und bereitete sich mit ihrer Mannschaft intensiv auf das Pokal Final 4 am 29. und 30. Dezember  in Silkeborg vor.

Im Halbfinale trifft der FCM auf den Spitzenreiter der Liga, Viborg HK. Sabine: „Dies ist eigentlich das vorgezogene Finale, denn es spielt der Erste gegen den Zweiten.“  So sollte es dann auch eintreffen. Der FCM gewann gegen Viborg mit 32:21, patzte dann aber überraschend im Endspiel gegen Randers HK. 21:27 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Das war natürlich eine Enttäuschung, denn der FCM war so nahe an “Gold” dran, musste sich am Ende mit “Silber” zufrieden geben.

Egal wie, jetzt wird erst einmal Silvester gefeiert, ehe es am 4. Januar 2017 mit den Ligaspielen weitergeht. Ende Januar wartet dann die Champions League. „Nach der Auslosung waren wir nicht so zuversichtlich, dass wir viel reißen können, denn wir hatten eine Hammergruppe mit Bukarest, Györi, Domov RK Krim erwischt. Jetzt nehmen wir sogar vier Punkte mit in die Hauptrunde“, freut sich Sabine.

Wir drücken der sympathischen Sportlerin für das neue Jahr die Daumen und wünschen ihr alles Gute!

Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte holte sich der dänische Handball-Club FC Midtiylland den Supercup. Mit 29:21 gewann der FCM gegen Meister Esbjerg und zeigte dabei eine überragende Leistung in der Abwehr. Eine der Matchwinnerinnen war die Obernburger Torhüterin Sabine Englert. Sie zeigte eine unglaublich gute Leistung, brachte den gegnerischen Sturm zur Verzweiflung und war mit der Schlüssel zum Erfolg. 
 
„Es war echt super,  den Super Cup zu gewinnen. Es war nach langer Vorbereitung das erste Spiel. Wir hatten eine turbulente Woche vor dem Spiel. Unsere Trainerin wurde entlassen, was für uns Spielerinnen wie ein Schock kam. Unser Assistent hat dann übernommen und es waren sehr emotionale Trainingseinheiten. Aber wir sind als Mannschaft noch enger zusammengerückt und haben erstaunlich gut gespielt”, erzählt Sabine. Und weiter: “Wir haben aufgrund von Olympia auch nur wenige Einheiten mit der kompletten Mannschaft gehabt und mussten gleich auf drei Verletzte verzichten“, so die Torhüterin und es ist ihr anzumerken, dass sie noch immer aufgewühlt von den ganzen Ereignissen der letzten Tage ist.  Doch sie ist schon so lange im Geschäft, dass sie auch weiß: „Natürlich gibt der Sieg Selbstvertrauen, aber wir werden ihn auch nicht überbewerten. „
Bereits am vergangenen Sonntag (11. September)  ging es im Pokal gegen Ajax Kopenhagen  und Sabine und ihr Team gewannen klar mit 30:20. Heute, Donnerstag (15. September) startet sie gegen Nykøbing-Falster in die neue Saison. 
 
Wir wünschen Sabine und ihren Mitspielerinnen viel Erfolg!

Mit einer Silbermedaille im Gepäck kam Patrick Gempp von der Handball-Europameisterschaft in Dänemark zurück. Denkbar knapp mit 29:30 unterlag die U20-Nationalmannschaft im Finale nach Verlängerung dem Team aus Spanien. DAs Kraftpaket des Drittligisten TV Großwallstadt spielte in allen Begegnungen eine gute Rolle, betätigte sich bereits im ersten Spiel als sechsfacher Torschütze und bestätigte damit seine starke Leistung, die er auch in seinem Heimatverein Spiel für Spiel zeigt.

Der 20-Jährige fühlt sich nach der EM und den vielen Spielen schon etwas kaputt, ist aber auch stolz auf sich selbst. „Allerdings fange ich jetzt erst an, die letzten Tage zu realisieren, denn vorher hatte ich, ehrlich gesagt, gar keine Zeit groß darüber nachzudenken“, sagt der Kreisläufer, der in jedem Spiel von Anfang an eingesetzt war. Das hat ihn sehr gefreut und ihm viel Selbstvertrauen gegeben.

Enttäuschung hielt sich in Grenzen

Die Enttäuschung nach dem verpassten Titel hielt sich in Grenzen und der sympathische Sportler sagt: „Naja, kurze Zeit nach dem Spiel war die Enttäuschung schon da. Aber unsere Trainer haben anschließend eine Ansprache gehalten und Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld hat zu uns gesprochen und alle haben uns gesagt, was für eine tolle Leistung wir abgeliefert haben. Dann war die Enttäuschung schon fast überwunden. Und dass wir soweit kommen würden, hatte ja auch keiner gedacht.“ Die Mannschaft hatte sich selbst den Druck genommen und kein Ziel ausgegeben. Sie wollte immer nur von Spiel zu Spiel schauen, das Bestmögliche abrufen und dann schauen wie weit sie kommt. „Von einer Medaille war keine Rede.“

Eindrücke in Dänemark

Viel Zeit um Eindrücke zu sammeln, blieb den Jungs von Trainer Markus Baur nicht. Sie waren mit neun anderen Teams im Hotel zusammen und am letzten Abend gab es ein Bankett für alle. „Wir kamen dann auch mit anderen Spielern ins Gespräch. Das war sehr schön. Und ich habe Christian Plesser getroffen, meinen ehemaligen Trainer bei der TVG-Junioren-Akademie. Das hat mich sehr gefreut. Was ich noch toll fand, dass ich Olafur Stefansson hautnah erleben durfte. Er ist der Coach der Isländer und nachdem alle Spiele vorbei waren, haben die isländischen Jungs mit uns allen ihren mittlerweile schon berühmten Schlachtruf „uuh“ mit dem gemeinsamen Klatschen aufgeführt. Es war einfach super“, merkt man Patrick die Begeisterung noch immer an. Da auch etliche Trainer und Verantwortliche der verschiedenen Clubs in Dänemark vor Ort waren, drängte sich die Frage auf, ob der Kreisläufer schon Anfragen von anderen Clubs hatte. Doch das verneinte er.

Rhythmus finden

Jetzt geht es für ihn erst einmal darum, seinen Rhythmus so schnell es geht wieder zu finden. Schließlich musste er am vergangenen Donnerstag schon wieder beim TVG ran. Die Vorbereitung ist in vollem Gange und der 20-Jährige sagt lachend: „Der Alltag wird mich schnell wieder einfangen. Ich bin froh, dass ich derzeit noch Semesterferien habe. Ich hatte jetzt ein paar Tage Zeit für meine Familie und meine Freundin. Meine Eltern waren zwar die ganze Zeit in Dänemark dabei, meine Freundin und meine Tante haben mich auch besucht. Aber viel Zeit konnte ich ja dort nicht mit ihnen verbringen. Daher waren die paar freien Tage nach der EM schön.“ Jetzt schwitzt er schon wieder beim TVG und bereits dieses Wochenende absolviert Trainer Heiko Karrer ein Trainingslager mit drei Einheiten pro Tag.

Vorgaben für die neue Saison

Gefragt nach der Zielsetzung des TVG für die kommende Saison meinte Patrick: „Die Vorstandschaft hat den Aufstieg ausgegeben. Es gibt in unserer Staffel aber einige Teams, die ebenfalls aufsteigen wollen. Wir werden aber alles daran setzen, die Vorgaben umzusetzen und werden in jedem Spiel alles geben. Dann werden wir sehen.“

 

Wir wünschen dem Vollblut-Sportler und seinen Kollegen alles Gute, viel Erfolg und hoffen, dass sie die Vorgaben umsetzen können.