Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweiligist TV Großwallstadt tritt am morgigen Samstag beim 1. VfL Potsdam an. Allerdings muss TVG-Trainer Michael Roth noch immer auf einige Verletzte verzichten. Neu hinzugekommen ist Adrian Kammlodt. Er fällt bis zum Saisonende wegen einer Handgelenksverletzung aus, muss voraussichtlich erneut operiert werden. Damit sind die Alternativen im linken Rückraum sehr überschaubar, denn auch Finn Wullenweber muss noch immer pausieren. Hinzu gesellen sich Florian Eisenträger und wahrscheinlich noch Stefan Salger und auch Kapitän Mario Stark ist noch nicht 100 Prozent fit, konnte die Woche über nicht mittrainieren. Damit sind Kuno Schauer und Simon Strakeljahn auf jeden Fall gefordert.

Nichtsdestotrotz wollen sich die Gäste beim Tabellenführer nicht so einfach geschlagen geben. Potsdam hat in dieser Saison allerdings schon zu genüge bewiesen, dass sie zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz stehen und der Aufstieg in Liga eins nur noch eine Formsache ist. Doch die Brandenburger, die seit dem 23.09.2023 kein Spiel mehr verloren haben, mussten zuletzt ein paar kleine Federn lassen. Am 12. April gegen Eintracht Hagen riss die beeindruckende Serie und der VfL verlor dort mit  33:37. Zuletzt hätten die Hanning-Schützlinge gegen den VfL Lübeck-Schwartau den Aufstieg klar machen können. Doch dort erreichte die Mannschaft um Trainer Bob Hanning nur ein Unentschieden und benötigt jetzt noch genau einen Punkt, um den Aufstiegsplatz zu sichern. Das soll natürlich am Samstag in eigener Halle gegen den TV Grosswallstadt gelingen.

Die Rollen sind klar verteilt. Der 1. VfL Potsdam geht als absoluter Favorit in die Partie und wird alles geben, um den wichtigen Punkt zu erspielen, der TVG als Underdog wird versuchen, so lange wie möglich dagegenzuhalten, um wie auch bereits im Hinspiel (30:36) so lange wie möglich den Anschluss zu halten. Alles andere wird sich weisen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es in den Saisonschlussspurt und die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt am Samstag den TuS Ferndorf. Die HSG Hanau ist ebenfalls zuhause und hat interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen zu Gast. Bleibt noch der TV Gelnhausen. Auch er ist daheim und spielt gegen die HG Saarlouis.

 

 

Der Tabellenletzte kommt

Die Spielzeit 2023/24 neigt sich für die HSG Hanau ihrem Ende entgegen. Am Samstagabend bestreiten Ritter, Adanir & Co. ihr vorletztes Heimspiel in dieser Saison. Zu Gast ist um 19.30 Uhr das Team von Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Gegen das Tabellenschlusslicht will Hanau die beiden Punkte in eigenen Gefilden behalten, doch gerade die Verletztenliste bereitet den Grimmstädter vor dem Wochenende noch Kopfschmerzen.

 „Sicherlich wird das am Samstag, aufgrund der momentanen Personalsituation, eine Herausforderung für uns”, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist, dessen Team den fünften Tabellenrang (31:23 Punkte) belegt. „Wir treffen auf einen Gegner, der mit allem was er hat darum kämpft, noch den Klassenerhalt in der 3. Liga zu erreichen”, so Geist weiter. Zweifelsohne sieht die momentane Tabellensituation für die Gäste aus Nordrhein-Westfalen alles andere als rosig aus. Mit 16:38 Zählern hängt Interaktiv.Handball drei Spieltage vor dem Saisonende am Tabellenende fest und benötigt dringend Punkte. Seit vier Spielen sind die Düsseldorfer dabei ohne Sieg. Am letzten Wochenende unterlag man zu Hause dem TV Gelnhausen mit 20:25.

Obwohl für die Hanauer am letzten Spieltag in Krefeld am Ende eine 26:34-Niederlage zu Buche stand, hatten sich die stark ersatzgeschwächten Grimmstädter beim Aufstiegsaspiranten aber mehr als tapfer geschlagen. „Wir nehmen die Situation an wie sie ist, bereiten uns wieder sehr akribisch auf dieses Spiel vor und wollen zu Hause auch unsere Fans abholen“, sagt Geist. „Am Ende werden wir dann sehen, wozu es gereicht hat.“ Jusys, Fulda & Co. wollen dabei, wie in der Vorwoche, wieder 60 Minuten „alles auf der Platte lassen“. Der Hanauer „Blaue Block“ soll dabei erneut wie eine Wand hinter dem jungen Team stehen. Im vergangenen Dezember gingen im Hinspiel, nach einer torreichen Partie, beim 42:28 beide Punkte nach Hanau. Doch gegen einen bissigen Gegner taten sich die Grimmstädter damals lange Zeit schwer.

„Düsseldorf-Ratingen hat richtig Druck, die brauchen die Punkte“, erklärt HSG-Torhüter Benedikt Müller. „Wir wollen alle unser Bestes geben und die zwei Punkte holen. Dabei hoffen wir nicht nur auf personellen Zuwachse, im Vergleich zum letzten Wochenende, sondern auch auf reichlich Unterstützung von den Rängen.” Am Samstagabend gilt es vor allem die hohe individuelle Qualität des Gegners in den Griff zu bekommen. Im Mittelpunkt des Offensivspiels von Interaktiv.Handball steht immer wieder Ante Grbavac. Der hochgewachsene routinierte Kroate bringt es in dieser Saison bereits auf 162 Tore für Düsseldorf-Ratingen. Aber auch in der Deckung kann das Handballprojekt mit seiner 6:0-Defensive durchaus überzeugen. Gegen Gelnhausen und zuvor in Krefeld fing das Team sich weniger als 30 Gegentore. „Im Training haben wir uns für diesen Abwehrriegel das eine oder andere taktische Mittel zurechtgelegt. Mein Team ist gut vorbereitet und will alles in die Waagschale werfen, um diese Defensive möglichst oft zu knacken“, so Geist, der seinen Matchplan wieder auf schnelles Umschaltspiel und viele einfache Tore ausrichtet.

 

 

Gelnhausen empfängt Saarlouis

 Am Samstag hat der TVG die HG Saarlouis zu Gast. Anwurf ist um 19.30 Uhr. „Saarlouis ist eine absolute Topmannschaft. Das haben wir im Hinspiel auch schon gemerkt, als sie uns mit ihrer körperlichen Überlegenheit immense Probleme bereitet haben. Inzwischen haben wir uns in der Abwehr gut eingespielt. Das wollen wir nun auch gegen so eine starke Mannschaft zeigen“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger.

In den letzten Spielen kassierte der TV Gelnhausen meist wenig Gegentore und stellt inzwischen mit 745 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Staffel hinter Spitzenreiter Ferndorf. Nach den Niederlagen des TVG gegen Friesenheim-Hochdorf II (22:23) und die HSG Krefeld Niederrhein (27:32), konnte das Team zuletzt gegen Düsseldorf-Ratingen gewinnen (25:20). Damit stehen die Barbarossastädter mit 25:29 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz, den sie mit einem Sieg untermauern könnten.

Die HG Saarlouis konnte nach der Niederlage in Hanau (32:37) ihre Spiele gegen den TuS Dansenberg (37:32) und die Bergischen Panther (33:30) gewinnen. Mit 35:19 Punkten stehen die Saarländer auf dem vierten Rang und kämpfen um die Qualifikation zur 1. DHB-Pokalrunde. Saarlouis hat in dieser Saison bereits 931 Treffer erzielt und stellt damit den erfolgreichsten Angriff dieser Staffel. Der TV Gelnhausen muss weiterhin auf die Verletzten Jannik Geisler, Fynn Hilb und Michael Hemmer verzichten. Auch der Einsatz von Jonathan Malolepszy ist fraglich, da der Kapitän mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. „Saarlouis hat einen sehr gefährlichen Rückraum und ist auch im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer gut. Außerdem haben sie ein sehr gutes Umschaltspiel. Darauf müssen wir uns besonders vorbereiten. Wir wollen am Samstag ein tolles Heimspiel abliefern und hoffen da auf die Unterstützung der Fans“, sagt Coach Geiger.

 

 

Baggerseepiraten freuen sich auf Ferndorf

Wenn die Rodgauer Handballer am Samstagabend um 19.30 Uhr vor ausverkauftem Haus in der RODAUSTROM Sportarena auflaufen, könnte der Spieltagspartner kaum treffender ausgewählt sein. Mit dem TuS Ferndorf stellt sich nämlich der unangefochtene Tabellenprimus vor, der als einziges Team staffelübergreifend noch ohne Saisonniederlage einsam seine Kreise zieht. Die Mannschaft aus dem Siegerland kann auf professionelle Strukturen aus Zweitligazeiten zurückgreifen, stellt mit gerade einmal 25 Gegentreffern pro Partie die beste Abwehr der Liga und verfügt über ein wahres Arsenal an Spitzenpersonal. „Machen wir uns nichts vor, wir treten als klarer Außenseiter an, Ferndorf hat bisher souverän agiert und sie werden auch keinen Gang zurückschalten, um sich für die Aufstiegsrunde zu schonen“, blickt Trainer Jan Redmann realistisch auf die Begegnung mit dem Tabellenführer. Der hat die zweite Liga fest im Visier, muss sich dafür aber noch in der Aufstiegsrelegation durchsetzen.

Doch auch die Baggerseepiraten haben mit dem Erreichen des dritten Platzes ein Ziel vor Augen, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nach den beiden Siegen zuhause gegen Homburg und vor allem dem bärenstarken Auftritt in Longerich brauchen die Rodgauer noch drei Punkte aus drei Spielen, um diesen Tabellenplatz auch in der Endabrechnung zu behalten. Und so dürfen sich die Zuschauer auf einen hochklassigen Handballabend freuen, bei dem der feststehende Meister auf Herz und Nieren geprüft wird. „Es hat schon so was wie Tradition, dass der Meister gegen uns Punkte liegen lässt, das ist in den letzten 10 Jahren relativ häufig passiert“, weiss HSG-Pressesprecher Marzo zu berichten, der hinzufügt: „Eins ist klar, wir müssen einen absoluten Sahnetag erwischen….und Ferndorf am besten nur einen Saure-Sahne Tag“.

 

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Nieder-Roden und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Oberliga Hessen hat der TV Kirchzell am Samstag sein letztes Heimspiel vor der Brust. Gast ist die SG Bruchköbel. Das letzte Auswärtsspiel bestreitet bereits am Freitag die Tuspo Obernburg bei der HSG Großenlüder/Hainzell und zum letzten Auftritt daheim bittet die TSG Groß-Bieberau gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim.

 

TV Kirchzell empfängt zum letzten Heimspiel Bruchköbel

Der frischgebackene Meister der Oberliga Hessen empfängt am Samstag um 19.30 Uhr die SG Bruchköbel zum letzten Heimspiel der Saison. Im Hinspiel hatte Bruchköbel dem TVK einen Punkt geklaut. Daher sind die Jungs von Trainer Alex Hauptmann darauf aus, sich mit einem Sieg von ihren treuen Anhängern zu verabschieden und sich den verlorenen Punkt zu holen. Die Gäste stehen auf Platz zehn und haben 17:31 Punkte angesammelt. “Sie haben eine starke Rückraum Reihe, spielen schnell nach vorne. Wenn wir die Chance haben, dann wollen wir die SG gut ausspielen und uns auf jedenn Fall mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden”, sagt Alex Hauptmann.

Mit dem Abstieg scheinen die Bruchköbeler nichts zu tun zu haben und können befreit aufspielen.

 

 

Tuspo Obernburg fährt zum Tabellenletzten

Am Freitagabend fährt die Tuspo Obernburg zum Tabellenletzten HSG Großenlüder/Hainzell. Los geht es um 20 Uhr. Trainer Adrian Schild, der seit Dezember 2023 das Sagen auf der Bank hat, wird mit seinem Team in den sauren Apfel des Abstiegs beißen müssen. Mit 1:47 Punkten ist der Abstieg besiegelt.

Die Spieler Dominik Malolepsky, der Bruder von Jonathan, der beim Drittligisten Gelnhausen spielt, sowie Henrik Dimmerling sind die herausragenden Akteure. Der Landesliga-Aufsteiger startete ohne große Ambitionen in die Oberliga und stellte dort die schwächste Abwehr. Im letzten Heimspiel will sich die HSG aber noch einmal von ihrer besten Seite zeigen und alles reinlegen.

Das Hinspiel gewann Obernburg mit 36:27.

 

Falken mit letztem Heimspiel der Saison

Nach der heftigen Niederlage zuletzt gegen Gensungen hat die TSG Groß-Bieberau Gelegenheit, vor eigenem Publikum zum Saisonabschluss ein anderes Gesicht zu zeigen und mit einer überzeugenden Leistung das Spiel gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim zu gewinnen. Los geht es am Samstag um 19.30 Uhr.

Eigentlich ein Spiel für die Statistik, denn die Meisterschaftsfrage ist längst zu Gunsten des TV Kirchzell entschieden. Dennoch ein spannender Vergleich zweier Traditions-Mannschaften, die natürlich beide gewinnen wollen. Besonders die Falken haben dabei noch eine ganze Menge gut zu machen, denn im Hinspiel gingen sie in Wallau mit einer deftigen 30:22 Niederlage als Verlierer aus der Halle. Die Gäste spielten eine gute Saison und stehen aktuell auf Platz sechs, haben allerdings einen ordentlichen Punkterückstand auf das Führungskleeblatt, zu dem sich die Bieberauer zählen dürfen.

Beim letzten Spiel werden traditionell die Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen werden. Dazu gehören dieses Jahr Philipp Keller, der als Trainer nach Groß-Umstadt wechselt, Gregor Berres und Julian Kunzendorf, die sich in der Bezirksoberliga bei der HSG Odenwald beweisen wollen und Tristan Funk, der bereits im Dezember seinen Abschied verkündete und zur HSG Dotzheim/Schierstein wechselt. In den mehr als wohlverdienten Ruhestand wollen auch das Groß-Bieberauer Physiotherapeuten-Denkmal Harald Janßen und der langjährige Fotograf und Pressesprecher Jürgen Pfliegensdörfer gehen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Oberligist Tuspo Obernburg in einer Pressemitteilung bekanntgab, gibt es für die kommende Saison vier neue Spieler.

Linkshänder Nicolas Mohr wechselt zur Tuspo Obernburg und wird die rechte Seite der Römerstädter verstärken. Der 31- Jährige hatte sich bereits mehr oder weniger vom Leistungssport verabschiedet, war von der Idee eines Wechsels in die Oberliga aber sofort so angetan, dass er nach kurzer Überlegung den Verantwortlichen der Tuspo zugesagt hat. Mohr spielt aktuell bei der HSG Dreieich, hat aber auch schon Erfahrungen in der Oberliga in Kleenheim gemacht und auch in Bürgel und Egelsbach gespielt.

„Nachdem die letzte Saison die Rechtsaußen-Position nicht ausreichend besetzt war, bekommen wir mit Nicky wieder einen gelernten Rechtsaußen dazu, der uns mit seiner Erfahrung helfen wird”, werden die Verantwortlichen zitiert. Er soll gemeinsam mit Tobias Raab den jungen Magnus Heinz an das Niveau der Oberliga heranführen, der aus der Tuspo-Jugend in die Oberliga-Mannschaft integriert werden soll.

Ebenfalls wird sich der junge Torhüter Johannes Eberhardt (Jahrgang 2004) den Obernburgern anschließen. Eberhardt kommt aus der Landesliga-Mannschaft MSG Groß-Umstadt/Habitzheim, hat dort mit einem kleinen Intermezzo in Hanau alle Jugendmannschaften durchlaufen und möchte nun den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. „Er ist ein sehr ehrgeiziger und wissbegieriger Spieler, der sicher noch nicht am Ende seiner Leistungen angelangt ist“, freut sich das Trainerteam. Johannes soll sowohl in der ersten Mannschaft als auch in der zweiten Mannschaft zu Spielanteilen kommen.

Desweiteren wird aus der zweiten Mannschaft Torhüter Florian Eberhardt komplett in den Kader der ersten Mannschaft wechseln. „Florian kam schon im letzten Jahr zu uns mit dem klaren Ziel, mittelfristig in die 1. Mannschaft zu kommen. Durch seine guten Leistungen und seinen absolut feinen Charakter hat er es sich dieses Jahr verdient“, sagt Obernburgs Trainer Rudi Frank.

 

Das Bild, das Nicolas Mohr mit Abteilungsleiter Ahrend Wiese zeigt, hat uns die Tuspo zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit der Vertragsverlängerung von Fynn Hilb kann Handball Drittligist TV Gelnhausen seinen Fans den Verbleib eines Toptalents verkünden. Das 22-jährige Eigengewächs, das sich in den letzten Jahren immer mehr zum Leistungsträger entwickelt hat, hat seinen Vertrag beim TVG um zwei Jahre bis 2026 verlängert.

Hilb kuriert noch bis Ende dieser Saison eine Kreuzbandverletzung aus und will sich zum Start der neuen Saison wieder zurückkämpfen. Der Rückraumspieler ist ein Paradebeispiel für den Erfolg der TVG-Handballschule. Der TV Gelnhausen schafft es dort mit seinem Konzept für die Jugendförderung Kinder für den Handball zu begeistern und sie über die Jahre zu Topspielern der aktuellen Drittliga-Mannschaft zu entwickeln.   

„Seit den Minis bin ich jetzt beim TV Gelnhausen und habe jede Jugendmannschaft durchlaufen. Ich fühle mich hier sehr wohl und verstehe mich auch super mit den Trainern, die meine Entwicklung sehr vorangetrieben haben. Beim TVG passiert gerade viel in Richtung Professionalisierung des Vereins. Deswegen bin ich sehr gespannt, was die Zukunft bringt und will den Weg mit dem TVG für weitere zwei Jahre mitgehen“, sagt Hilb zu seinem Verbleib beim TV Gelnhausen.

“Fynn hat sich zum absoluten Leistungsträger entwickelt”

„Fynn hat sich letztes und dieses Jahr zum absoluten Leistungsträger entwickelt und hat Riesenschritte in seiner Entwicklung gemacht. Leider hat er sich jetzt verletzt, aber auch da ist seine Einstellung und sein Ehrgeiz bemerkenswert. Wir hoffen, dass er da weitermacht, wo er aufgehört hat und wollen sein immenses Potenzial noch weiter steigern. Wir freuen uns, dass er auch in den nächsten Jahren weiter dabei ist“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger.

Auch TVG-Manager Philip Deinet meinte: „Fynn hat sich immer weiterentwickelt und ist im letzten Jahr nochmal sehr gereift und zu einem Führungsspieler herangewachsen. Dementsprechend freuen wir uns sehr, dass er seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, da er ein sehr wichtiger Spieler für die Zukunft unserer Mannschaft ist.“

 

Das Bild von Fynn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Mit gelassener Zufriedenheit blicken in der Handball Oberliga Hessen die Bieberauer Falken auf die ablaufende Saison zurück. Zwar sind noch zwei Spieltage zu absolvieren, aber die Mannschaft wird auf jeden Fall Platz zwei, drei oder vier belegen und gehört damit zu dem Führungs-Kleeblatt der Oberliga, das sich mit großem Punkteabstand vom Rest der Liga abgehoben hat. Platz eins war diese Saison aufgrund der Kontinuität und Leistungsstärke des TV Kirchzell nicht erreichbar.

Trotzdem spielte die TSG eine gute Saison, mit Björn Beilstein übernahm ein junger Trainer die sportliche Verantwortung und es mussten sechs Neuzugänge integriert und ein neues Spielkonzept etabliert werden. Das ist in den meisten Spielen auch gelungen, aber gerade in den Spitzenspielen zeigte sich deutlich, dass es in der Breite des Kaders fehlte. Hierauf wurde reagiert und die notwendigen Entscheidungen getroffen.

Den Verein verlassen werden Philipp Keller (Trainer beim TV Groß-Umstadt), Tristan Funk (HSG Dotzheim/Schierstein), Gregor Berres und Julian Kunzendorf (beide HSG Odenwald). Der Falken-Führung war daran gelegen, die junge Mannschaft weitgehend zusammen zu halten und ihr Gelegenheit zu geben, sich in Ruhe weiter leistungsmäßig nach oben zu entwickeln. Der Verein konnte alle Leistungsträger in Groß-Bieberau halten und ihre Verträge wurden verlängert.

 

Der Kader stellt sich wie folgt auf:

Tor:

Przemyslaw Witkowski, Marko Ivankovic, Julius Gehring, Mika Trautmann

Feld:

Robin Büttner, David Lubar, Kevin Kunzendorf, Robin Hübscher, Nisse Nehrdich, Lasse Trautmann, Thomas Becker, Nils Günther und Dennis Weit.

Trainer:

Björn Beilstein. – Co Trainer: Dennis Rybakov (neu),. –  Torhüter-Trainer: Marko Ivankovic (neu). –  Teammanager und Jugendkoordinator: Ferenc Szlauko´.

Neu hinzu kommen:

Florian König (26, Germania Großsachsen, Oberliga Baden-Württemberg, Rückraum Mitte), Max Diesterweg (19, SV Erbach, BOL/HG Oftersheim/Schwetzingen, A Junioren Bundesliga, Rückraum Links), Damjan Jajic (21, KC Veszprem Akademie, 1. Liga Ungarn Junioren, Rückraum Mitte) und Jakob Feick (18, aus der eigenen Jugend, Kreis). Ergänzt wird der Kader noch durch die A-Jugendlichen Tom Dries (17, TV Groß-Umstadt) und Jonas Schott (17, HSG Rodenstein).

Als neuer Co Trainer konnte der beliebte, langjährige Leistungsträger in Liga 2 und 3, Dennis Rybakov verpflichtet werden, der auch als Verbindungsglied zwischen Jugend und Aktiven fungieren wird. Er soll insbesondere die individuelle Entwicklung der Spieler voran treiben und die Eingliederung der jungen Spieler und des Unterbaus in den Leistungshandball weiter fördern.

Veränderungen gibt es auch in der Bieberauer Handball Marketing UG, die den Spielbetrieb der ersten Mannschaft regelt. Die sportliche Leitung übernimmt der langjährige Spieler Groß-Bieberaus in der 2. und 3. Bundesliga, Michael Malik. Der langjährige Manager Georg Gaydoul wird sich nach Rundenende aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Er bleibt Geschäftsführer der Handball Marketing UG und wird weiterhin von Michael Rodenhäuser (Finanzen), Michael Blechschmitt (Kommunikation/Presse), Peter Martin, Bastian Gaydoul und Dr. Sebastian Schellhaas unterstützt.

Wie geplant kehrt Bieberau auch zur Handball-Spielgemeinschaft mit dem TSV Modau zurück und tritt wieder als HSG Bieberau/Modau mit drei Männer-, zwei Damen- und einer Jugendabteilung an.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, brachte der TV Gelnhausen einen Sieg aus Düsseldorf mit. Die HSG Hanau gab in Krefeld alles, doch es hat nicht gereicht.

 

TV Gelnhausen mit Sieg in Düsseldorf

Der TV Gelnhausen wirft auch nächste Saison seine Handbälle in der dritten Liga. Lange blieb das Spiel bei interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen offen, am Ende konnte der TVG sich aber mit 25:20 (10:11) durchsetzen und so vorzeitig den Klassenerhalt perfekt machen. Mit dem Auswärtserfolg festigten die Barbarossastädter den siebten Tabellenplatz.

„Nachdem der Klassenerhalt geschafft ist, möchte ich ein Lob an meine Mannschaft aussprechen. Wir hatten während der Runde in einer qualitativ abermals aufgewerteten Liga eine ganze Reihe von Verletzungen und demzufolge personelle Ausfälle zu verzeichnen. Hinzu kam der tragische Tod von Tim Altscher. Andere Mannschaften wären nach solchen Ereignissen vielleicht auseinandergefallen. Aber wir sind als Team und Verein zusammengerückt und haben diese Herausforderungen als TVG-Familie gemeistert“, wusste Cheftrainer Matthias Geiger den Erfolg richtig einzuordnen.

Das Team um Kapitän Jonathan Malolepszy erwischte ohne die verletzten Jannik Geiser, Fynn Hilb und Michael Hemmer zunächst den etwas schlechteren Start in die Partie. Sebastian Bliß, der Schlussmann von Düsseldorf-Ratingen, war von Beginn an präsent und hielt in der Anfangsphase nicht nur zwei Siebenmeter, sondern auch einige gut herausgespielte Würfe des TVG.

Doch auch sein Gegenüber auf Gelnhäuser Seite, Alexander Bechert, zeigte sich in guter Verfassung und sorgte dafür, dass der Rückstand in der Anfangsphase nicht zu hoch ausfiel. Nach 15 Minuten führte der Gastgeber beim Stand von 8:5 erstmals mit drei Toren. Geiger nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein. Mit Erfolg. Die Abwehr stellte Düsseldorf-Ratingen immer wieder vor Probleme, sodass den Gastgebern zwölf Minuten lang kein Tor gelang.

Der TVG spielte sich durch sein gutes Tempospiel vereinzelt Möglichkeiten auf schnelle Tore heraus. Doch der in der ersten Hälfte bärenstark agierende Keeper Bliß sorgte dafür, dass der TVG den Rückstand nur langsam aufholen konnte. Nachdem sich die Barbarossastädter in der 21. Minute auf ein Tor herangekämpft hatten (7:8), blieben sie dran und gingen durch ein Tor von Leon David in der 30. Minute beim Stand von 10:11 mit einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause.

Gelnhausen mit stabiler Abwehr

In der zweiten Hälfte stellte der TV Gelnhausen weiterhin eine sehr stabile und agile Abwehr und nutzte vorne die eigenen Tormöglichkeiten besser als im ersten Durchgang. So konnte das Team nach 37 Minuten durch ein Siebenmetertor von Yannik Mocken das erste Mal in diesem Spiel mit 14:13 in Führung gehen. Auch Julian Lahme, der für Bechert nun das Tor hütete, konnte sich immer wieder auszeichnen.

Das Anspiel an den Kreis funktionierte in der zweiten Spielhälfte beim TVG besonders zuverlässig, so dass sich das Team von Coach Geiger zwischenzeitlich mit drei Toren absetzte. Düsseldorf-Ratingen gab sich jedoch noch nicht auf und traf in der 50. Minute zum Anschlusstreffer (19:20).

„In der hektischen Schlussphase hat Ratingen nochmal auf eine offensive Abwehr umgestellt. Wir sind aber souverän geblieben, haben unsere Tore verwandelt und dann noch verhältnismäßig deutlich gewonnen“, lobte Geiger das Auftreten seiner Mannschaft in den Schlussminuten. So erzielte das Gelnhäuser Team noch fünf Tore in den letzten zehn Minuten und Torben Fehl setzte in der 60.Minute den Schlusspunkt zum 25:20 für den TV Gelnhausen.

„Wir wussten, dass Ratingen hier auf keinen Fall das Spiel herschenken wird. Dementsprechend hatten wir heute einen sehr bissigen Gegner. Wir freuen uns aber, dass wir gegen eine erfahrene Mannschaft so eine souveräne Leistung gezeigt haben und jetzt den vorzeitigen Klassenerhalt feiern können“, sagte Chef-Trainer Matthias Geiger.

 

Hanau hat 60 Minuten alles gegeben

Es sind herausfordernde Wochen, die das Team der HSG Hanau momentan bewältigen muss. Vier Spieltage vor dem Saisonende gehen die ersatzgeschwächten Grimmstädter personell auf dem Zahnfleisch und ausgerechnet nun musste die HSG-Sieben beim Tabellenzweiten HSG Krefeld Niederrhein antreten. Am Ende unterlagen Ritter, Adanir & Co. den „Eagles“ mit 26:34 (13:14) und das trotz einer aufopferungsvollen Leistung. 40 Minute lang agierten die Grimmstädter auf Augenhöhe mit dem jetzt feststehenden Teilnehmer an der Aufstiegsrunde.

„Ich glaube jeder hat gesehen, dass wir heute nicht mit voller Kapelle auflaufen konnten“, so Geist. „Dennoch hatten wir uns ein paar Sachen ausgedacht, die auch bis zur Pause ganz gut funktioniert haben.“ Wie schon im Hinspiel, in dem sich Hanau ein Unentschieden gegen die „Eagles“ erkämpft hatte, präsentieren sich die Grimmstädter als unangenehmer Gegner für die Hausherren.

Im Nordrhein-Westfälischen musste Geist erneut auf Max Bergold, Luca Braun, Robin Marquardt und Cedric Schiefer verzichten. Zudem fehlten auch Jonas Ahrensmeier, Torben Scholl, Niklas Schierling und Philipp Busse, sodass Hanau am Samstagabend mit nur neun Feldspielern in Krefeld antrat. Aus der Oberliga-Mannschaft hatte Geist kurzfristig Marco Müller nachnominiert, der viele Spielanteile erhielt und per Siebenmeter auch sein erstes Drittligator erzielte.

Hanau in den ersten 30 Minuten auf Augenhöhe

Vor 918 Zuschauer in der Glockenspitzhalle Krefeld nahm die HSG Hanau die Herausforderung mit großer Moral an und hielt 40 Minuten lang in hitziger Atmosphäre dagegen. Hanau war es auch, dass in den ersten Minuten mehr vom Spiel hatte und die Gastgeber mit viel Einsatz in der Deckung vor Probleme stellte. Max Moock, der zwischenzeitlich auf der vorgezogenen Position verteidigte, stibitzte Krefelds Lukas Hüller in der achten Minute den Ball und verwertete den Tempogegenstoß sicher zum 5:2.

Im Duell mit dem Tabellenzweiten setzte Geist am Samstagabend über weite Strecken auf ein Sieben-gegen-Sechs, welches Hanau eigentlich nur selten spielt. Gerade aber das Kreisläufertrio präsentierte sich gegen die resolute Deckung der Hausherren als das richtige spielerische Mittel. Nur wenig später wurde Paul Hüttmann mit einem sehenswerten Pass von Jan-Eric Ritter in Szene gesetzt und stellte damit auf 8:6 (14.). Hüttmann war es auch, der von der Siebenmeterlinie beim 9:7 die letzte Hanauer Führung herauswarf.

In der Folge gelang den Hausherren nun mehr der Zugriff auf das Spiel, während Hanau einige Möglichkeiten liegen ließ. Krefeld drehte mit dem eigenen 10:9 (22.) erstmals den Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Nach einer Zeitstrafe gegen Nils Schröder im HSG-Innenblock ging Krefeld dann sogar mit 13:10 (28.) in Front. Geist nahm die Auszeit und gab seiner Mannschaft für die Schlussphase der ersten Hälfte neue Instruktionen mit auf den Weg. Das gelang, denn die letzten beiden Minuten gewann Hanau, dank Treffern von Rivic, Jusys und Ritter, mit 3:1 und nahm so noch ein 13:14 mit in die Pause.

Wenig Wechseloptionen

Auch im zweiten Durchgang hielten die Grimmstädter, angeführt von Ritter und Jusys, weiter dagegen und belohnten sich mit den Ausgleichstreffern beim 16:16 (35.) und 18:18 (38.). Nachdem Rivic aber zum 19:19 (40.) erfolgreich verwertet hatte, schienen beim jungen Hanauer Team langsam die Kräfte zu schwinden. Krefeld nutzte die Schwächephase konsequent aus und erhöhte auf 22:19 (44.).

In der Schlussphase bäumte sich Hanau, wie bereits im ersten Durchgang, noch einmal auf. Im System mit zwei Kreisläufer wurde Nils Schröder freigespielt, der dafür verantwortlich war, dass man mit dem 21:23 (47.) weiterhin an den Gastgebern dranblieb.

Das Krefelder Team, welches nun bereits eine Dreiviertelstunde von den Grimmstädtern beim Vorhaben „Aufstiegsrundenqualifikation“ gestört wurde, erhöhte nun doch noch einmal deutlich den Druck und nutzte seine Chancen besser. Mit dem 27:22 von Krass in der 52. Minute legten die Hausherren erstmals auf fünf Tore vor und gaben diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. „Mein Team hat in der 2. Halbzeit tapfer gekämpft und alles gegeben“, lobte Geist. „Das es dann irgendwann kippt ist ärgerlich, denn bis zum 19:19 waren wir am Gegner dran. Glückwunsch an Krefeld und ebenso Gratulation zur Qualifikation für die Aufstiegsrunde.“

 

 

 

Die Bilder haben uns Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Nachdem sich der TV Kirchzell in der Handball Oberliga Hessen zum Meister kürte (wir berichteten), hat auch die Tuspo Obernburg in die Erfolgsspur zurück gefunden. Die TSG Groß-Bieberau hingegen musste eine herbe Niederlage hinnehmen.

Starke erste Hälfte der Tuspo

Im vorletzten Heimspiel der Saison der Tuspo Obernburg gegen den Tabellenzweiten TSG Münster mussten beide Mannschaften auf einige Leistungsträger verzichten, aber die Tuspo hatte sich viel vorgenommen und wollte wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand kam die Mannschaft von Trainer Rudi Frank nach sieben Minuten dann besser ins Spiel, konnte zum 4:4 ausgleichen und legte gleich dem Bundesliga-erfahrenen Torhüter der Gäste noch drei Tore in Folge „ins Nest“.

Ab dem 8:5 waren die Römerstädter dann richtig in Form und bauten ihren Vorsprung mit viel Tempo im Angriff und mit starker Unterstützung ihres Torhüters Sandro Friedrich auf 15:7 aus. Bis zur Halbzeitpause zeigten sich dann besonders die beiden Außen André Göpfert und Jonas Riecke weiter in Spiellaune und nach 30 Minuten nahm die Tuspo eine komfortable 18:10-Führung mit in die Kabine.

Tuspo weiter am Drücker

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte diktierte die Tuspo weiter die Partie, war allerdings in der Abwehr nicht mehr ganz so fehlerfrei und der Tabellenzweite aus Münster kam bis zur 42. Minute auf 24:19 näher. Trainer Frank nahm sofort eine Auszeit und mit zwei Toren in Folge bauten die Gastgeber ihre Führung anschließend wieder auf 26:19 aus. Aber der Vorsprung schmolz in den folgenden Minuten wieder, die Gäste zeigten ihre Stärken und die Tuspo-Fans begannen zu zittern. In der 56. Minute stand es plötzlich nur noch 27:25 und die Römerstädter mussten noch einmal alles investieren, um die schon sicher geglaubten Punkte zu behalten. Aber am Ende machten Niklas Geck und Luca Wengerter mit ihren beiden Toren den Sack zu und die Tuspo feierte einen 29:27-Heimsieg gegen die TSG Münster.

Trainer Rudi Frank war nach dem Schlusspfiff natürlich sehr erleichtert und sagte: „Dieser Sieg war heute sehr wichtig und jetzt wollen wir in den beiden letzten Spielen auch noch zweimal punkten, um die Saison positiv zu Ende zu bringen.“

 

Falken enttäuschten in Nordhessen

Da war eindeutig mehr drin für die Falken, als es das Ergebnis vermuten lässt, denn die Falken legten bei der ESG Gensungen/Felsberg los wie die Feuerwehr, mussten aber am Ende mit 29:36 (19:18) eine Niederlage hinnehmen.

6:1 stand es bereits nach neun Minuten. Die Gäste kontrollierten das Spiel eindeutig. Gensungens Trainer musste die erste Auszeit nehmen um sein Team wach zu rütteln, was ihm sehr gut gelang. Von nun an wurde in der Abwehr kräftig zugepackt und eine ordentliche Härte an den Tag gelegt. Das bekam den Odenwäldern überhaupt nicht und so gerieten sie immer mehr unter Druck, leisteten sich technische Fehler und Gensungen fand Stück für Stück wieder ins Spiel, kam bis zur Pause auf ein Tor heran (18:19).

Nach dem Wechsel lief es nicht mehr rund

Bis zur 37. Minute konnten sich die Bieberauer noch wehren, dann erzielte Iffert den ersten Ausgleich zum 22:22 und Gensungen übernahm die Kontrolle. Groß-Bieberau verlor wieder einmal in der zweiten Halbzeit den Faden, vertändelte sich in Einzelaktionen, die Gensungen natürlich in die Karten spielten. Unvorbereitete Würfe führten zwischen der 40. und 50. Minute zu einfachen Gegenstoßtoren und schon waren die Falken mit sechs Toren im Rückstand (31:25 in der 49. Minute).

Groß-Bieberau kam nicht mehr ins Spiel und musste in der 57. Minute sogar einen Neun-Tore-Rückstand hinnehmen, den sie wenigstens bis zum Abpfiff noch auf sieben Tore verkürzen konnten. Gensungen bejubelte diesen Kantersieg, der zugleich den direkten Vergleich beider Mannschaften für sie entschied. Die Falken mussten wieder einmal mit der Erkenntnis nach Hause fahren, dass nur eine gute Halbzeit nicht ausreicht um ein Spiel gewinnen zu können.

Groß-Bieberaus Trainer Björn Beilstein sagte: „Ich bin brutal enttäuscht, da war heute mehr drin als diese klare Niederlage. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit völlig den Schneid abkaufen lassen, sind nicht mehr in unser Spiel gekommen und haben viel zu viele Fehler produziert, die Gensungen gnadenlos ausgenutzt hat. Jetzt haben wir noch zwei Spiele, in denen wir unseren Fans zeigen können, dass wir besser Handball spielen können.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat in der Süwag Energie Arena in Frankfurt das Traditionsduell gegen GWD Minden mit einem 27:27 (14:13) Unentschieden beendet.

Es war das Highlight der Saison für den TVG. Über Wochen und Monate wurde auf das „Spiel des Jahres“ hingearbeitet, um sich auf großer Bühne dem Publikum in Frankfurt zu präsentieren. Und die Verantwortlichen haben es geschafft, eine Bühne und Atmosphäre zu schaffen, die den Fans und Sponsoren zeigte, dass der TVG organisatorisch sehr professionell aufgestellt ist.

Sportlich zeigten bis zum Abpfiff beide Mannschaften Siegeswillen und es entwickelte sich ein spannendes Duell zweier Mannschaften, die in der Tabelle durchaus weiter oben stehen könnten. Der eine nimmt den zehnten, der andere den 15. Rang ein.

Zunächst war es der TV Großwallstadt, der zwar ein Heimspiel bestritt, sich aber in ungewohnter Umgebung durchaus überzeugend zeigte. Moritz Klenk traf nach einer Parade von Petros Boukovinas direkt zum 1:0. Die Gäste kamen sofort auf zwei Tore in Folge, doch zweimal Adrian Kammlodt stellte wieder auf 3:2 um. Diese Führung erhöhte der stark aufspielende Klenk zunächst auf 5:3, danach auf 7:4 und nach der Auszeit durch den Mindener Trainer Aaron Ziercke verwandelte Görkem Bicer sicher vom Siebenmeterpunkt zum 8:4. Dann aber war es die GWD, die den Abstand auf 8:6 verkürzen konnte. Fynn Lukas Hermeling traf in der 22. Spielminute zum Anschluss, bevor Carles Asensio Cambra wenig später den Ausgleichstreffer erzielte und TVG-Trainer Michael Roth seinerseits zur Auszeit zwang. Minden legte noch einmal vor, dann aber waren es die Hausherren, die eine Ein-Tore-Führung (14:13) mit in die Katakomben nahmen. Alles in allem ein Spiel auf Augenhöhe, in der beide aber auch viele technische Fehler machten.

TVG erhöhte nach dem Wechsel

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kammlodt auf 15:13, Minden zog nach, der TVG legte wieder vor. Das wiederholte sich bis zum 18:17 in der 36. Minute. Dann waren es die Gäste, die sowohl in Angriff als auch in der Abwehr etwas frischer wirkten und deshalb das Ergebnis aus ihrer Sicht auf 19:18 drehten und in der 39. Spielminute eine Zwei-Tore-Führung herausspielten. Görkem Bicer sorgte zwei Minuten später für den Ausgleich, aber Minden konnte durch Florian Kranzmann den Vorsprung wiederherstellen. Knapp sechs Spielminuten vor dem Ende war es Kammlodt, der zum Anschluss traf. Mohamed Amine Darmoul erhöhte auf 27:25, doch Florian Mohr sicherte den Abstand. Nun war es der zwischenzeitlich eingewechselte Torhüter Jan-Steffen Minerva, der den Siebenmeter von Kranzmann parierte. Kammlodt traf zum 27:27. Noch 69 Sekunden waren zu spielen und Minden nahm die Auszeit. Minerva hielt sein Tor sauber und ein letzter Wurf von Kammlodt landete im Blok. Damit endete das Spiel mit einem gerechten Unentschieden.

 

Das Bild von Moritz Klenk hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wir sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH TV KIRCHZELL!!!

Mit dem 24:17 (13:11)-Erfolg bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim holte sich am gestrigen Samstagabend der TV Kirchzell die Meisterschaft in der Handball Oberliga Hessen und steigt damit postwendend – nach dem unglücklichen Abstieg in der vergangenen Saison –  wieder in die dritte Liga auf.

TVK-Trainer Andi Kunz war nach dem Spiel noch ganz zurückhaltend und sagte: “Ich komm noch gar nicht aus mir raus und bin noch ganz gedämpft. Aber danke für die vielen Glückwünsche und die Unterstützung von ganz vielen Seiten.”

Obwohl noch zwei Spieltage anstehen, ist den Kirchzellern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Mit nunmehr 44:4 Punkten nach 24 Spieltagen liegen sie uneinholbar vor Münster und Gensungen/Felsberg. In den letzten zwei Spieltagen – gegen Bruchköbel und gegen Offenbach-Bürgel – könnte sich der TVK zwei Niederlagen erlauben, was sie natürlich nicht wollen, und trotzdem würde nichts mehr passieren.

Andi Kunz, der ohne seinen berufsbedingt fehlenden Kollegen Alex Hauptmann agierte, sagte, dass Wallau ersatzgeschwächt angetreten sei. Ohne Tom Niklas Klein und den nur sporadisch spielenden Jannik Göttert mussten die Hausherren auch noch in der 28. Spielminute auf Tobias Schimmelbauer nach dreimal zwei Minuten verzichten. “Das hat uns in die Karten gespielt”, sagte Andi Kunz. Nachdem die Gäste in Halbzeit eins das Heft schon in die Hand nahmen und schnell auf vier Tore wegzogen (10:6, 12:8), wurde es kurz vor der Pause beim 13:11 etwas eng.

TVK erhöhte Druck

Doch nach dem Wechsel erhöhte der TVK den Druck und zog auf 19:11 davon. Die Gäste konzentrierten sich voll auf die gegnerische Abwehr, fanden immer wieder Lücken und da auch Joshua Löffelmann in Halbzeit zwei bärenstark agierte, war ein Sieg die logische Konsequenz. Die Kirchzeller Fans, die einen ganzen Block komplett in “rot” ausfüllten, taten das Übrige und unterstützten ihre Mannschaft lautstark.

Nach dem Schlusspfiff war der Jubel grenzenlos und Andi Kunz sagte: “Das hat sich die Mannschaft auch verdient. Wir wollten den Aufstieg erreichen, haben hart dafür gearbeitet und nun haben wir es geschafft.”

TVK-Kapitän Jan Blank sagte – nach seiner Stimmungslage gefragt: “Ich fühle hauptsächlich Erleichterung, weil der Druck doch schon hoch war, dass wir wieder aufsteigen. Ansonsten bin ich einfach nur froh, dass wir es geschafft haben.”

Auch Spielmacher Tom Spieß zeigte sich erleichtert: “Ich bin natürlich froh, dass wir es gepackt und gleich den ersten Matchball genutzt haben. Ich merke so langsam, wie der Stress abfällt.”