Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, musste die HSG Hanau beim TV Aldekerk eine bittere Niederlage hinnehmen. Die HSG Rodgau Nieder-Roden hingegen fegte die HG Saarlouis regelrecht vom Parkett und auch der TV Gelnhausen landete beim TV Homburg einen Sieg.

 

 

HSG Hanau verliert beim TV Aldekerk 07

Am Samstagabend unterlag die HSG Hanau dem abstiegsbedrohten TV Aldekerk 07 mit 26:32 (11:15). In Nordrhein-Westfalen gelang es Bergold, Ritter & Co. dabei nicht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Trotz guter Anlagen machten dem HSG-Team immer wieder viele Unkonzentriertheiten einen Strich durch die Rechnung. Nun richten sich die Blicke bereits auf das anstehende Derby am 16. März bei der HSG Rodgau Nieder-Roden.

„Wir haben uns das heute Abend natürlich anders vorgestellt“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Abpfiff in Kerken. „Aber ich kann meiner Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie nicht wollte. Wir starten gut in das Spiel, sind aber momentan sehr anfällig für Unruhe –vor allem durch gewisse Situationen, die man als Trainer oder Spieler nicht beeinflussen kann. So machen wir dann zu viele Fehler, die uns am Ende einfach das Genick brechen.“

Bei seiner längsten Auswärtsfahrt in dieser Saison, war das HSG-Team vor knapp 400 Zuschauern in der Vogteihalle, kurz vor der niederländischen Grenze, angetreten und hatte in der Anfangsphase zunächst mehr vom Spiel. David Rivic und Paul Hüttmann brachten die Grimmstädter in der achten Minute mit 6:3 in Front. Trotz zwischenzeitlichen Ausgleichs der Hausherren hatte dieser Vorsprung auch bis in die 20. Minute zum 9:8 bestand. Danach schlichen sich dann aber immer mehr Fehler in das Spiel der Hanauer, die auch in der Abwehr nicht so konsequent wie gewohnt verteidigten. Der TV Aldekerk, der weiterhin um das sportliche Überleben in der dritten Liga kämpft, machte es der Geist-Sieben richtig schwer.

„Leider haben wir es heute nicht geschafft, eine kompakte Abwehr zu stellen“, resümierte Geist. „Trotzdem hatten wir vorne immer wieder unsere Chancen. Dort machen wir dann aber zu viele leichte Fehler, die uns in der letzten Saison so nicht passiert sind.“

In der lautstarken Vogteihalle ließ sich Hanau mehr und mehr von der hitzigen Atmosphäre anstecken und leistete sich technische Fehler. In Unterzahl drehte Aldekerk zunächst das Spiel und ging dann mit 11:9 in Führung (23.). „Als Team haben wir gerade eine kleine Delle, aber das gehört auch dazu. Meine Jungs haben anderthalb Jahre überragend gespielt“, so Geist. Und weiter:„Wir müssen jetzt wieder den Fokus auf unsere Entwicklung legen und unseren Weg weiterverfolgen. Das ist das Entscheidende! Die Jungs lassen alles auf der Platte, auch heute wieder. Fehlenden Willen kann man Ihnen dabei nicht vorwerfen.“

Obwohl das HSG-Team zur Halbzeit mit 11:15 im Hintertreffen lag, bäumten sich Adanir, Schiefer &. Co in den zweiten 30 Minuten noch einmal auf. Angeführt von Luca Braun und Julian Fulda, die jeweils sechs Tore erzielten, waren die Grimmstädter beim 18:21 (40.) noch im Spiel. Die Schlussphase gehörte dann aber wieder den Gastgebern, die sich ihren Vorsprung nicht mehr nehmen ließen.

 

 

Baggerseepiraten fegen Saarlouis aus der Halle

„Das war die bisher beste Saisonleistung, über 60 Minuten war jeder voll fokussiert. Ein Team wie Saarlouis so deutlich zu schlagen ist schon etwas Besonderes“, schwärmte Trainer Redmann noch lange nach dem Abpfiff einer temporeichen Partie. In der Tat hatte er allen Grund, auf die gezeigte Leistung stolz zu sein, denn die Hausherren dominierten das Spitzenteam aus dem Saarland mit 36:29 (16:10), hatten in Filip Brühl den besten Torschützen in ihren Reihen und im Tor mit Marco Rhein einen Tausendsassa, der mit über 20 Paraden, den gegnerischen Werfern komplett die Lust am Handballspielen nahm.

Der Start verlief zunächst noch etwas holprig, beiden Teams war der gegenseitige Respekt anzumerken und so dauerte es gut drei Minuten, ehe Filip Brühl den Torreigen eröffnete. Die Gäste konterten, erzielten über Aktivposten Tom Paetow sogar die 2:3-Führung, doch dann liefen die Hausherren zu großer Form auf. Gegen die offensive Gästeabwehr fanden Brandt & Co. immer wieder Lücken, die dann konsequent genutzt wurden. So setzten sich die Rodgauer Stück für Stück ab und nach einem Doppelschlag durch den treffsicheren Brühl nahm Gästetrainer Kessler beim 11:7 die erste Auszeit. Am Spielgeschehen änderte das aber recht wenig, die Baggerseepiraten hielten die hochkarätig besetzten Saarländer weiterhin unter Kontrolle. Vor allem dank schneller Abwehrarbeit sorgten sie dafür, dass die Gäste oftmals aus wenig aussichtsreicher Position werfen mussten. So ging es schließlich mit einem überraschend deutlichen aber vollkommen verdienten 16:10 Zwischenstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Saarländer schnell auf 16:12. Doch erneut hatte die HSG in Person von Johannes von der Au die richtige Antwort parat. Die Intensität blieb hoch und die wohl beste Phase im Spiel der Baggerseepiraten begann. Hinten nagelte Marco Rhein den Kasten zu, parierte einen Strafwurf und mehrere Hundertprozentige, so dass die Gäste sichtlich am Verzweifeln waren. Im Angriff wirbelte Simon Brandt, setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene oder war selbst erfolgreich. Da half auch eine erneute Auszeit seitens der Gäste nicht viel, denn die Baggerseepiraten hatten sich schon fast in einen Rausch gespielt, in dem jede Aktion gelang. Unter dem lautstarken Jubel der begeisterten Fans zogen die HSG-Jungs weiter ihre Kreise. Kurzzeitig kam Saarlouis auf fünf Tore heran (29:24 – 53.), doch jetzt war es Youngster Nils Haus, der aus drei Versuchen von Rechtsaußen dreimal erfolgreich war. Damit war die Begegnung endgültig entschieden, schon drei Minuten vor dem Abpfiff gab es völlig zu Recht Standing Ovations. Der Endstand von 36:29 bedeutet gleichzeitig auch, dass die Rodgauer den direkten Vergleich gegen Saarlouis gewonnen haben, das könnte in der Endabrechnung noch entscheidend werden. „Es war ein cooles Spiel heute, die Stimmung war super und es ist uns gelungen, die torgefährlichste Mannschaft der Liga unter 30 Toren zu halten. Das war ganz klar der Schlüssel heute. Jetzt dürfen wir feiern, aber ab Montag gilt die volle Konzentration dem Derby gegen Hanau“, so Trainer Redmann im anschließenden Trainergespräch.

 

 

TV Gelnhausen landet Mentalitätssieg in Homburg

Man kann vor dieser jungen Mannschaft nicht oft genug den Hut ziehen. Stark ersatzgeschwächt und mit den wohl schwersten drei Wochen ihres Lebens im Rücken spielte sich der TV Gelnhausen beim TV Homburg eine große Last von den Schultern und gewann sensationell mit 34:26 (13.12). Es war ein Mentalitätssieg und ein Sieg für Tim Altscher. Dank des Erfolges klettert der TVG mit 20:22 Punkten auf den achten Tabellenplatz.

Wer befürchtet hatte, dass die Barbarossastädter nach dem Tod ihres Freundes und Teamkameraden sowie der anschließenden Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TV Aldekerk in eine Negativspirale hineinrutschen könnten, wurde eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Tims Trikot war in der Kabine, auf der Bank, beim anschließenden Jubel mit den Fans und beim obligatorischen Siegerselfie überall mit dabei. Doch im Gegensatz zum Spiel gegen Aldekerk schienen die Gedanken an Tim die Mannschaft nicht zu lähmen, sondern vielmehr zu beflügeln.

Diesen Fokuswechsel hinzubekommen, ist bemerkenswert und macht aus einer guten Mannschaft eine besondere. „Natürlich haben wir für Tim gespielt. Wir wussten alle, dass er sich nichts mehr wünschen würde als einen Sieg. Also haben wir unser Herz in beide Hände genommen und um jeden Ball gekämpft“, sagte Kapitän Jonathan Malolepszy stellvertretend für das gesamte Team. Lob kam anschließend von ganz besonderer Stelle. „Die Altschers sind stolz auf euch“, beglückwünschten Tims Eltern die Mannschaft via Instagram.

„Die Jungs sind noch mitten im Verarbeitungsprozess. Gerade am Anfang hat man die Verunsicherung noch gemerkt. Dann sind wir immer mehr ins Laufen gekommen. Heute konnten wir uns schon viel besser auf das Spiel einstellen, als noch in der Vorwoche. Man merkt, dass ein Prozess im Gange ist und der Fokus langsam wieder zurückkehrt“, war Cheftrainer Matthias Geiger glücklich über den Auftritt seiner Jungs.

Ausgerechnet bei der Mannschaft der Stunde, die vier ihrer letzten fünf Spiele gewinnen konnte, zeigten Malolepszy und Co., was in dieser Gelnhäuser Mannschaft steckt. Dabei ging der Kapitän voran. Malolepszy, während der gesamten Saison von Rückenprobleme geplagt, kam immer mal wieder zu Kurzeinsätzen, um seinen Mitspielern Verschnaufspausen zu gönnen. Auch Felix Reinhardt, nach einer langen Verletzung noch längst nicht bei hundert Prozent, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und nahm einige Minuten von der Uhr. Dazu biss Winterneuzugang Simon Belter nach seinem Nasenbeinanbruch auf die Zähne und stand Matthias Geiger ebenfalls zur Verfügung. Belter sollte am Ende gar vier Treffer erzielen.

Der TV Homburg lag nach sieben Minuten bereits mit 5:2 in Führung. „Wir haben etwas zögerlich angefangen und waren nicht so konsequent wie wir uns das vorgenommen hatten“, sagte Geiger. Im Anschluss ließ der TV Gelnhausen aber eine höhere Führung der Homburger nicht zu, sondern konnte sich immer wieder herankämpfen. Kurz vor der Pause sorgte dann Yannik Mocken mit einem Doppelschlag für die Wende. Zunächst verwandelte er einen Tempogegenstoß zum 11:11. Und nach einer Parade des starken Julian Lahme netzte Mocken in der 27. Minute zur erstmaligen Führung (12:11) ein. Mit einem 13:12 aus Sicht des TVG ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte legte der TV Gelnhausen einen besseren Start hin, konnte sich zunächst aber nicht entscheidend absetzen. Die Homburger versuchten immer wieder das Angriffsspiel des TVG durch eine sehr offensive Deckung zu stören, handelte sich dadurch aber vermehrt Zeitstrafen ein, die der TVG wiederum zu nutzen wusste. So stand es in der 39. Minute noch 18:17 für die Gelnhäuser, die dann jedoch einen 7:1-Lauf hinlegten und in der 47. Minute durch ein Tor von Silas Altwein zum 25:18 entscheidend davonzogen. Während dieses herausragenden Laufes, sah der Spieler Muhamet Durmishi vom TV Homburg in der 43. Minute eine rote Karte wegen seiner dritten Zeitstrafe, was die Heimmannschaft zusätzlich für den Rest des Spiels schwächte.

In der Schlussphase der Partie ließ der TVG nicht mehr anbrennen. Der TV Homburg versuchte in den letzten Minuten zwar noch einmal alles und nahm den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Platz. Dadurch gelangen dem TVG jedoch einige einfache Treffer ins leerstehende Tor, sodass man zeitweise einen Zehn-Tore-Vorsprung rausspielen konnte. Am Ende gewann Gelnhausen souverän mit 34:26.  „In der zweiten Hälfte konnten wir unsere Nervosität ablegen und unsere Überzahl nutzen. Die Ausbeute aus unseren Abschlüssen konnten wir deutlich verbessern und in der Abwehr waren wir auch wesentlich konsequenter. Am Ende steht ein souveränes Ergebnis, das jedoch viel Arbeit war“, lobte Geiger den Auftritt seiner Mannschaft.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, macht sich die HSG Hanau am Samstag zu ihrer längsten Auswärtsfahrt der Saison nach Aldekerk auf. Der TV Gelnhausen muss beim TV Homburg antreten und die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt die HG Saarlouis.

 

Längste Auswärtsfahrt der Saison

Am Wochenende steht für die HSG Hanau die längste Auswärtsfahrt der diesjährigen Saison an. Die Grimmstädter reisen am Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) zum TV Aldekerk 07, kurz vor die niederländische Grenze. In der dortigen Vogteihalle in der Gemeinde Kerken treten Bergold, Ritter & Co. das erste Mal überhaupt an. Das Hinspiel hatte Hanau für sich entscheiden können. „Eine lange Auswärtsfahrt, eine spannende neue Halle: Für uns ist da eine gewisse Vorfreude mit dabei“, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Wir haben uns die ganze Woche bereits akribisch auf diese Partie vorbereitet und freuen uns sehr auf diese Aufgabe.“

300 Kilometer nach Nordrhein-Westfalen legen die Grimmstädter am Samstag zurück. Dort angekommen treffen Braun, Schiefer & Co. auf einen unangenehmen Gegner, der Hanau im Hinspiel bereits zusetzte. HSG-Mannschaftskapitän Max Bergold beschrieb das erste Aufeinandertreffen mit dem Team aus Kerken im Nachgang als ein „wildes Spiel“, welches in der Schlussphase noch einmal richtig spannend wurde. Am Ende behielt Hanau auch dank vier gehaltener Siebenmeter von Nachwuchstorhüter Nico Scholz mit 30:29 die Oberhand.

Seit dem 14. Oktober 2023 scheint aber viel Wasser den Main hinuntergeflossen. Während Hanau sich mit respektablen 25:13 Punkten auf Rang fünf der Tabelle einsortiert hat, steckt Aldekerk tief im Abstiegskampf (12:32 Zähler) und hat weiterhin viel mit Verletzungspech zu kämpfen.

„Sie haben sich das bestimmt vor der Saison anders vorgestellt, gerade weil sie im Vorjahr eine erfolgreiche Runde gespielt und sich damals im oberen Drittel der Tabelle angesiedelt haben. Ihre individuelle Klasse ist aber unbestritten“, so Geist mit Blick auf das Duo Julian und Jonas Mumme sowie Spielertrainer Tim Gentges, die reichlich individuelle Qualität für ihr Team auf die Platte bringen. Seit Beginn der Rückrunde greift Aldekerk zudem in der Offensive vermehrt auf das taktische Mittel des siebten Feldspielers zurück.

Gegen TV Aldekerk will sich das Hanauer Team auf seine Tugenden besinnen: Eine stabile Deckung stellen und dann auf schnelles Umschaltspiel bauen, denn die Deckung des Gegners gilt als sehr robust und taktisch flexibel. „Vor allem wollen wir aber eine höhere Präzision in unseren Abschlüssen auf das Spielfeld bringen, als im vergangenen Spiel gegen Ferndorf“, so Geist abschließend, der hofft, dass seine Mannen die Niederlage gegen den Spitzenreiter „schnell aus ihren Klamotten schütteln können“.

 

 

TV Gelnhausen geht auf dem Zahnfleisch

Der TV Gelnhausen begibt sich auf den langen Weg zurück zur Normalität. Der erste Auftritt nach dem Tod des Spielers und Publikumlieblings Tim Altscher wurde in einem hoch emotionalen Spiel vor heimischem Publikum gegen den Tabellenletzten TV Aldekerk 07 verloren. Am Samstag um 18.30 Uhr steht nun beim TV Homburg die nächste Bewährungsprobe für die junge Gelnhäuser Mannschaft auf dem Programm. Dabei müssen die Barbarossastädter aufgrund von Verletzungspech mit einem wahren Rumpfteam die Reise ins Saarland antreten.

Nachdem sich Fynn Hilb vor zwei Wochen beim Gastspiel in Ferndorf einen Kreuzbandanriss zugezogen hat und für den Rest der Saison ausfallen wird, hat es gegen Aldekerk Simon Belter und Leon David erwischt. Der Winterneuzugang aus Pohlheim zog sich einen Anbruch des Nasenbeins zu, David klagt über einen Sehnenanriss im Daumen. Der Kreisläufer wird die nächsten vier Wochen aussetzen müssen.

Darüber hinaus fehlen ohnehin die Langzeitverletzten Felix Reinhardt, Yannik Geisler und Jonathan Malolepszy, der immerhin für die Siebenmeter bereitsteht. Nachdem in den vergangenen beiden Wochen an Training kaum zu denken war, konnte Cheftrainer Matthias Geiger nun wieder eine komplette Trainingswoche durchziehen, doch angesichts der vielen Verletzten, hatten die Übungseinheiten ebenfalls nur begrenzten Wert.

Mit dem TV Homburg hat man jetzt einen Gegner vor der Brust, der die letzten drei Spiele allesamt für sich entscheiden konnte. Gegen den TuS 04 Dansenberg (28:24) und TV Aldekerk 07 (41:29) konnte die Mannschaft ihren dritten und vierten Heimsieg in Folge verzeichnen und mit dem Auswärtserfolg bei den Bergischen Panthern (29:23) unterstreichen die Saarländer ihre starke Form. „Der TV Homburg ist aktuell sehr gut drauf und vor allem heimstark. Sie haben vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Das ist ein klarer Trend“, weiß Geiger.

Der TVG hat im Gegensatz dazu nur einen Zähler in den letzten drei Spielen geholt, hat aber jetzt die Möglichkeit auf den achten Rang der Tabelle vorzustoßen und sich so im Mittelfeld der Tabelle festzubeißen. Um das zu schaffen, muss man vor allem Yves Kunkel in den Griff bekommen. Der Homburger ist mit 163 Treffern aktuell der zweitbeste Schütze in der gesamten Süd-West-Staffel. „Auf ihn müssen wir ganz besonders achten“, warnt Geiger. „Außerdem müssen wir in der Abwehr anpacken und unser Spiel gegen den Kreisläufer verbessern. Da hatten wir zuletzt Probleme. Vorne müssen wir uns im Abschluss stark verbessern, damit wir uns für unsere rausgespielten Chancen belohnen“, sagte Geiger.

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am heutigen Freitag trifft Handball Zweitligist TV Großwallstadt um 19 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld auf den HC Elbflorenz 2006.

Alles geben für den ersten Sieg des neuen Jahres. Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür..

Auch in dieser Partie wird noch einmal Co-Trainer Povilas Babarskas anstatt Chefcoach Michael Roth an der Seitenlinie stehen, um die Mannschaft hoffentlich zum ersten Sieg im Jahr 2024 zu führen. In Elsenfeld will das Team nun nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder in die Erfolgsspur zurück. Dafür müssen sie an die zweite Halbzeit in Ludwigshafen anknüpfen. Dort hatten Mario Stark und Co. am vergangenen Wochenende gezeigt, was möglich ist. Nach einem Sieben-Tore-Rückstand zur Pause zeigte der TVG in der zweiten Spielhälfte ein ganz anderes Gesicht und trat souveräner auf als zuvor. Das muss die Mannschaft auch gegen Dresden zeigen, denn die Gäste sind derzeit sehr gut unterwegs.

Im Hinspiel musste sich der TVG nach einer desolaten zweiten Halbzeit den Sachsen mit 25:34 geschlagen geben. Vor allem Torhüter Marino Mallwitz zog den Unterfranken dabei den Zahn. Dresden steht auf einem sehr guten siebten Tabellenplatz, hat zuletzt aus drei Spielen fünf Punkte geholt und Mannschaften wie Essen und Minden geschlagen, gegen Lübbecke ein Unentschieden erzielt. André Haber, der seit dieser Saison an der Seitenlinie der Sachsen steht, möchte sicherlich an den Erfolg im Hinspiel anknüpfen und die Erfolgsserie fortsetzen.

Kampfansage von Nils Kretschmer

Freuen können sich die Zuschauer schon jetzt auf die Begegnung mit Nils Kretschmer, der in der kommenden Spielzeit von Dresden nach Großwallstadt wechseln wird. Vor der Begegnung gegen seinen neuen Verein sagte er: “Wir kommen auf jeden Fall komplett nach Elsenfeld. Wir stellen uns definitiv auf den gegnerischen Rückraum ein, da der TVG mehr eine Angriffs- als eine Abwehrmannschaft ist. Da ist viel Qualität auf allen drei Rückraum Positionen vorhanden. Darauf haben wir uns sehr gut vorbereitet.” Und weiter sagte Nils Kretschmer: “Aktuell befindet sich der TVG in einer schlechten Phase. Aber alle wissen, dass dies morgen nicht so weitergehen soll. Natürlich wollen wir mit aller Macht gewinnen und gerade mir ist es wichtig, morgen das Spiel zu gewinnen und dort mit einem guten Eindruck wieder abzureisen.”

Eine klare Kampfansage von Nils Kretschmer, der sich schon sehr auf die kommende Runde beim TVG freut. Doch bis es soweit ist, “werde ich bis zum Ende dieser Saison alles für den HCE geben.”

 

 

Das Beitragsbild hat uns Nils zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der Handball Oberliga Hessen geht es nach einer kurzen Pause weiter und Spitzenreiter TV Kirchzell muss am Samstag zum Tabellenneunten HSG Hanau II. Die Tuspo Obernburg empfängt am Samstag den Elften SG Bruchköbel und die TSG Groß-Bieberau fährt zum Schlusslicht Großenlüder/Hainzell.

 

Kirchzell weiß um die Qualität der Hanauer

Am Samstag geht es für den TV Kirchzell nach Hanau und von dort will der Tabellenführer die nächsten Punkte mit nach Hause nehmen. Die HSG ist für ihren guten Rückraum bekannt, hat ein gutes 1-1-Verhalten und agiert gerne mit einer 6-0,- aber auch 3-2-1-Deckung. TVK-Trainer Andi Kunz sieht die Hanauer derzeit wesentlich stabiler als noch vor ein paar Wochen und warnt aber generell vor jedem Gegner: “Bis Ostern und darüber hinaus haben wir Teams vor der Brust, die alle ihre Qualität mitbringen. Trotzdem sollten wir uns am Samstag schon den Druck machen und mit einem Sieg die Heimfahrt antreten. Wir müssen uns auf unsere Deckung, zusammen mit unseren Torhütern, verlassen können. Da muss die Grundlage gelegt werden. Generell sind wir auf alles eingestellt.”

Ob der Coach auf all seine Spieler zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten, denn der eine oder andere hat sich einen grippalen Infekt eingehandelt. Was Andi Kunz freut ist, dass Brian Heinrich nach seiner langen Verletzungspause immer mehr zu seiner alten Stärke zurückfindet. “Er ist ein ganz wichtiger Faktor in unserem Spiel.”

 

 

Tuspo will zu alter Stärke zurück

Louis Markert ist nicht zu halten

Mit der SG Bruchköbel kommt am Samstag ein Aufsteiger nach Obernburg, der nach schwachem Start in die Saison in den letzten Spielen sehr formstark aufgetreten ist und aktuell mit 10:26 Punkten auf Platz elf der Tabelle steht. Die Truppe von Trainer Tegaday Ramos-Nuez hat in diesem Jahr mit Siegen gegen Petterweil und Hüttenberg sowie einem Remis gegen Breckenheim schon überraschende Ergebnisse gezeigt und kämpft mit aller Macht gegen den Abstieg.

In der kampfstarken Mannschaft sind besonders die drei Rückraumspieler Sergej Zutic (aktuell 112 Tore, davon 15 Tore gegen Hüttenberg II), Fynn Broßmann (aktuell 110 Tore) sowie der erfahrenene und seit Jahresanfang wieder zurückgekehrte Marc Strohl zu beachten. Im Hinspiel hatte die Tuspo nach großem Kampf und engem Spiel einen knappen 33:31-Sieg geholt und möchte jetzt mit einem Heimsieg nach drei Niederlagen in Folge unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Allerdings muss die Abwehr der Römerstädter das bekannte Tempospiel der Hessen unterbinden und mit viel Leidenschaft wieder zu alter Stärke zurückfinden.

 

 

Falken konzentriert und mit Disziplin

Nach der so nicht einkalkulierten Niederlage gegen die TSG Münster wollen die Falken am Sonntag bei der HSG Großenlüder/Hainzell wieder in die Erfolgsspur zurück. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Deshalb haben sich die Falken auch auf diese Aufgabe gut vorbereitet und fahren mit dem nötigen Respekt nach Großenlüder.

Bieberaus Trainer Björn Beilstein sagt im Vorfeld: „Die Rollen sind klar verteilt und auch wenn die 2 Punkte gegen Münster noch wehtun, müssen wir jetzt konzentriert weiterarbeiten. Großenlüder hat definitiv nichts mehr zu verlieren, deshalb dürfen wir den Gegner auch nicht unterschätzen. Trotzdem erwarte ich von meinen Jungs natürlich eine Reaktion. Darüber hinaus will ich, dass wir an gemachten Fehlern wachsen und zeigen, dass wir gewillt sind die besprochenen Fehler nicht zu wiederholen.“

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Kirchzell und Obernburg zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kamen die Baggerseepiraten mit einem 33:27 (16:16)-Erfolg aus Hochdorf zurück. Der TV Gelnhausen verlor daheim gegen Aldekerk mit 27:28 (13:10) und die HSG Hanau hatte gegen Ferndorf beim 23:32 (13:.16) keine wirkliche Chance.

 

 

Baggerseepiraten gelingt Auswärtssieg

Mit der maximalen Punkteausbeute kehrten die Rodgauer Handballer am Samstagabend aus dem HLZ Hochdorf/Friesenheim zurück. Die Spieler von Trainer Jan Redmann ließen den jungen Hochdorfern dank klarer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit letztendlich keine Chance, fanden nach einem zwischenzeitlichen 19:20-Rückstand zu großer Stärke in der Defensive und gewannen hochverdient mit 33:27.

Nach einem solch klaren Ergebnis sah es zunächst nicht aus, denn die sehr gut ausgebildeten Pfälzer zeigten zu Beginn eine klasse Leistung. War es im Hinspiel noch Rückraumshooter Luis Maier, der den Baggerseepiraten einige Sorgen bereitete, zeigte nun Marcel Reis seine Klasse. Immer wieder war die gefährliche Achse der Gastgeber erfolgreich, da blieb auch der gut parierende Paul Wetzel im HSG-Gehäuse oftmals chancenlos. „In der ersten Halbzeit waren wir einen Tick zu passiv gegen die wurfstarken Hochdorfer, da hat der letzte Biss gefehlt“, so Trainer Redmann in der anschließenden Analyse. Die Offensivabteilung der Rodgauer –allen voran Linksaußen Filip Brühl – hatte aber ebenfalls große Lust aufs Torewerfen, daher entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hohem Tempo. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich abzusetzen und über die Stationen 7:7, 10:10, 14:14 ging es mit 16:16 schließlich zum Pausentee.

Nach dem Wechsel erhöhte die HSG den Druck

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an diesem Gesamtbild recht wenig, da war es auch nicht hilfreich, dass die Baggerseepiraten gleich drei Strafwürfe in Folge nicht im gegnerischen Kasten versenken konnten. Doch davon zeigten sich Schopper & Co. relativ unbeeindruckt. In der Defensive wurde nun der Druck auf die Hochdorfer deutlich erhöht. Gegen die zweikampfstarken Rodgauer, bei denen Jonas Markert die halbrechte Seite beackerte, fanden die Gastgeber jetzt kaum mehr ein Durchkommen. Was doch noch irgendwie in Richtung HSG-Kasten flog, wurde sichere Beute von Kapitän Marco Rhein. Im Angriff wirbelte Simon Brandt die gegnerische Deckung durcheinander und mit einem energischen Zwischenspurt gelang bis zur 50. Minute ein 6:0-Lauf zum 25:20, der gleichzeitig schon die Vorentscheidung bedeutete. In der verbleibenden Spielzeit spulten die Baggerseepiraten ihr Pensum herunter, ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich die nächsten Pluspunkte. „Ich bin wirklich hochzufrieden mit dem Auftritt. Nach der Halbzeit haben wir an ein paar kleinen Stellschrauben gedreht, was der Abwehr große Stabilität gegeben hat. Ein Sonderlob geht an Simon, der eine klasse zweite Halbzeit gespielt hat, aber wie immer war es vor allem ein Verdienst der gesamten Mannschaft“, so Redmann, der mit seinen Jungs nun vor zwei reizvollen Heimaufgaben steht.

 

 

Gelnhausen verliert daheim

Der emotionale Höhepunkt des Abends sollte erst nach dem Spiel folgen, als sich die Mannschaft des TV Gelnhausen von ihren Fans verabschieden wollte. Die Jungs hatten nach dem plötzlichen Tod ihres Teamkameraden und Freund Tim Altscher, ihre wohl zwei schwersten Wochen hinter sich. Das erste Spiel nach Tims Tod gegen den Tabellenletzten TV Aldekerk 07 ging in letzter Sekunde mit 27:28 (13:10) verloren.

Zwei Tage nach der Trauerfeier für Tim kam die Handballfamilie des TV Gelnhausen wieder in der Rudi-Lechleidner-Halle zusammen und unterstützte die Mannschaft in den 60 Minuten nach Leibeskräften. Am Ende hatte es nicht ganz gereicht. Der abschließende Schulterschluss zwischen Fans und Mannschaft und das gemeinsame Gedenken an Tim, war so eindrucksvoll, dass es noch lange nachhallen wird. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft und auf unsere gesamte Handballfamilie. Wir rücken alle enger zusammen und werden irgendwann stärker wieder zurückkommen,“ sagte TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.        

Der Handballsport rückte an diesem Abend in den Hintergrund. Vor Spielbeginn gab es eine Gedenkminute. Die Mannschaft hatte Tims Trikot über die Bank gehängt. Die Gäste aus Aldekerk, die ebenfalls mit Trauerflor spielten, zeigten sich als tolle Sportsleute. Sie suchten im Vorfeld bereits die Kommunikation, hielten sich nach ihrem Sieg in letzter Sekunde mit dem Jubeln zurück und ließen Gelnhausen auf unterschiedliche Art und Weise ihre ehrliche Anteilnahme spüren. „Wie Aldekerk hier aufgetreten ist, war schon außergewöhnlich. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, sagte TVG-Manager Philip Deinet.

Das sah Gelnhausens Cheftrainer Matthias Geiger ganz ähnlich. „Ein großes Dankeschön an den TV Aldekerk, dass sie vor dem Spiel alles mitgemacht haben und auch an die Zuschauer, dass sie uns trotz dieses bitteren Ergebnisses und den schlimmen zwei Wochen, die wir als Mannschaft hatten, so unterstützt haben“, sagte er.

Seine Mannschaft, die auch noch auf Fynn Hilb wegen eines Kreuzbandanrisses verzichten musste, startete gut in die Partie. Dank des hellwachen Torhüters Alex Bechert und einer guten Abwehrarbeit, konnte das Team um Kapitän Jonathan Malolepszy zu Beginn mit 4:0 in Führung gehen und bekam erst in der zehnten Spielminute das erste Gegentor zum 4:1. Anschließend verpasste der TVG immer wieder die Gelegenheit, auf mehr als vier Tore davon zu ziehen. Besonders der Gäste-Torhüter Paul Keutmann machte es den Gelnhäuser Schützen schwer. Er erwischte einen Sahnetag und parierte an diesem Abend unter anderem fünf Siebenmeter. So blieb das Spiel trotz der gefühlten Überlegenheit der Barbarossastädter im weiteren Verlauf der ersten Hälfte relativ eng. Silas Altwein erzielte in der 30. Minute den 13:10 Halbzeitstand.

Anderes Spiel nach dem Wechsel

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien das Spiel ein ganz anderes zu sein als noch vor der Halbzeit. Zunächst konnte der TV Gelnhausen in der 32. Minute durch Yannick Mocken beim Stand von 15:10 das erste Mal mit fünf Toren in Führung gehen. In den darauffolgenden Minuten wurde es ein sehr schnelles Spiel mit einigen Toren auf beiden Seiten, so dass es nach 41 Minuten 21:18 stand und die Gäste den alten Abstand wieder hergestellt hatten.

Dieser Drei-Tore-Abstand blieb vorerst bestehen, bis Aldekerk eine siebeneinhalbminütige Torflaute der Rotweißen ausnutzen sollte und immer weiter herankam. Beim Stand von 25:24 sah dann auch noch Lasse Georgi nach einem Foul die Rote Karte. Den anschließenden Siebenmeter verwandelte der TV Aldekerk zum Ausgleich, um danach in der 56. Minute zum ersten Mal im Spiel beim Stand von 26:25 in Führung zu gehen.

Die Schlussminuten waren an Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem der TVG durch Tore von Thimo Wagner und Henrik Müller einen erneuten Führungswechsel erzwingen konnte (59.), gelang den Gästen in der letzten Spielminute zunächst der Ausgleich, ehe sie vier Sekunden vor Schluss nach einer Parade von Keutmann und einem blitzschnellen Konter den Siegtreffer zum 28:27 drauflegten.

„Ich weiß gar nicht, ob ich über das Spiel reden will. Es gibt im Moment wichtigeres, ich wünsche euch alle Kraft der Welt. Wir haben heute mit einem Tor gewonnen, darüber sind wir glücklich, aber dann wars das auch schon“, wollte Gäste-Trainer Tim Gentges in der anschließenden Pressekonferenz gar nicht groß auf das Spiel eingehen und zeigte großes Mitgefühl mit dem TVG. Auch Gelnhausens Coach Geiger stieg nicht wirklich in die Spielanalyse ein. „Was Mannschafts- und Vereinsleben den Leuten alles geben kann, haben wir in den letzten zwei Wochen gesehen. Für uns war das Spiel der erste Schritt zurück in die Realität, bei dem heute jeder alles gegeben hat. Wir werden jetzt Schritt für Schritt weitermachen“.

 

 

HSG Hanau unterliegt im Topspiel

Die HSG Hanau hat am Samstagabend das Topspiel mit 23:32 (13:16) gegen den TuS Ferndorf verloren. Vor großartiger Kulisse erwies sich der weiterhin ungeschlagene Spitzenreiter, vor allem durch dessen individuelle Klasse, als eine Nummer zu groß für das junge Hanauer Team, das trotz hohem Einsatz nicht zu seiner vollen Leistungsfähigkeit kam.

„Heute war es einfach ein Unterschied der individuellen Klasse auf der Platte, da hätten wir schon einen Spitzentag erwischen müssen“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Spiel. „Leider haben wir uns durch viele technische Fehler und Fehlwürfe das Leben selbst schwer gemacht. Ferndorf schwimmt seit letztem Oktober auf einer Erfolgswelle und hat sich auch heute in einen gewissen Rausch gespielt.“

In einer Anfangsphase, die geprägt war von den Abwehrreihen auf beiden Seiten, hatte Hanau zunächst Schwierigkeiten, seinen Weg in die Partie hineinzufinden, denn der Gegner trat erwartet spielstark in der Grimmstadt auf. In der 4. Minute gelang HSG-Kapitän Max Bergold der erste Grimmstädter Treffer zum 1:2 per Siebenmeter. Wenig später tankte sich Luca Braun gegen zwei Gegenspieler durch und erzielte beim 2:2 (5.) den Ausgleich für die Hausherren. In der Folge setzte Ferndorf dann gleich mehrmals seinen Toptorjäger Josip Eres in Szene, der die Gäste mit 7:3 in Front warf.

„Ich glaube, dass man meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen kann. Die Jungs haben alles gegeben und alles auf der Platte gelassen. Es war aber nicht das Optimum“, so Geist, der später eine Lanze für sein insgesamt engagiertes Team brach. „Unser Spielplan ermöglicht uns seit Jahresbeginn, durch viele – auch kurzfristige – Pausen, nur schwer einen Rhythmus.“

Gegen die flexible 6:0-Deckung der Gäste taten sich Ritter, Braun & Co. ein ums andere Mal schwer im Angriff. Es fehlte an der letzten Konsequenz und auch am Spielglück, denn dem Team unterliefen gerade in der ersten Hälfte einige technische Fehler. Obwohl Ferndorf zwischenzeitlich den Vorsprung auf vier Tore ausbaute, biss sich Hanau beim 9:11 (23.) von Bergold per Siebenmeter noch einmal heran. Kurz vor dem Seitenwechsel lieferte noch Jonas Ahrensmeier die Vorlage für Julian Fulda, der zum 13:16 verkürzte.

Gäste erwischten stärkste Phase

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste dann ihre stärkste Phase. Hanau bekam in der Abwehr nicht mehr den Zugriff und der TuS stellte bis zur 40. Minute den Vorsprung auf 23:15. Brauns Treffer zum 17:26 (47.) und das 22:31 (57.) von Nils Schröder ließen den Vorsprung des TuS Ferndorf nicht weiter anwachsen. Torben Scholl setzte mit dem 23:32 den Schlusspunkt. „Wenn man auswärts mit neun Toren gewinnt und Daniel Hideg, den man aus Eisenach verpflichtet hat, nicht einmal dabei war, dann ist dieser Sieg auch so verdient. Glückwunsch an Ferndorf“, so Geist abschließend.

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Hanau, Gelnhausen, Rodgau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Auch im dritten Auswärtsspiel des Jahres 2024 konnte Handball Zweitligist TV Großwallstadt keine Punkte für sich ergattern und musste sich am Sonntag gegen die Eulen aus Ludwigshafen mit 32:34 geschlagen geben. Damit rutschte der TVG nun – bei einem Spiel weniger als der Rest – auf Platz elf in der Tabelle ab.

Ausschlaggebend für die Niederlage war Hälfte eins. Die Gäste liefen immer wieder einem Rückstand hinterher, welcher sich bis zum Pausenpfiff immer mehr vergrößerte und die Hausherren auf 21:14 davonzogen. Ärgerlich war hier auch die frühe Rote Karte für Kreisläufer Florian Mohr (11. Minute). Es war bereits die achte (!) in dieser Saison. Ausschlaggegebend für die hohe Führung des Gastgebers sicherlich die Treffer von Mex Raguse (7) und Sebastian Trost (4) – die TVG-Defensive fand einfach kein Mittel, die beiden Rückraumspieler zu stoppen und so ging es mit einem hohen Rückstand in die Pause.

Hoffen auf ein Wunder

Nach dem Seitenwechsel hofften die mitgereisten Fans auf ein kleines Wunder und bekamen dieses sogar beinahe. Die Abwehr bekam mehr und mehr Zugriff auf den Ludwigshafener Rückraum, vorne überzeugten Schauer und der ehemalige Eulen-Spieler Salger mit einigen guten Aktionen und der TVG verkürzte Tor um Tor. In der 43. Minute war der TVG bis auf zwei Tore (23:25) heran, aber acht Minuten später lagen die Gäste wieder mit vier hinten. Ein letztes Aufbäumen half. Torhüter Petros Boukovinas traf das leere Tor, Maxim Schalles, Lars Röller und Frieder Bandlow verwandelten sicher und dann war es Florian Eisenträger, der zum 31:31-Ausgleich in der 57. Spielminute traf. Nach dem 32:32 zwei Minuten vor Schluss war alles offen – aber es waren die Eulen, die das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten und am Ende mit 34:32 gewannen.

Stefan Salger sagte nach dem Spiel im Interview: “Wir haben in der ersten Hälfte zu statisch gespielt und daher zu viele Tore kassiert. Nach dem Wechsel haben wir uns rangekämpft, doch es hat nicht gereicht und die kleine Niederlagen-Serie ging weiter. Aber wir wissen was wir können und kämpfen weiter. Unser Co-Trainer Povilas Babarskas macht einen super Job. Klar, fehlt uns Michael Roth. Aber es liegt ja generell an uns, was wir auf der Platte abliefern.”

 

Das Bild von Maxim hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Torhüter Petros Boukovinas zum Ende der Saison den Verein verlassen.

Nachfolgend die Pressemitteilung des TVG im Wortlaut:

Petros Boukovinas wechselt innerhalb der Liga

Der 29-Jährige wechselt innerhalb der zweiten Liga zum HSC 2000 Coburg. Der griechische Torwart, der seit der Saison 2022/23 in Großwallstadt unter Vertrag steht, hat das vom Verein frühzeitig vorgelegte Vertragsangebot nicht angenommen und wollte mit einer Entscheidung über seine sportliche Zukunft bis nach der EM warten.

„Wir wollten gerne mit Petros verlängern und hätten uns gefreut, wenn er unser Angebot angenommen hätte. Aber als Verein mussten wir dann auch irgendwann eine Entscheidung treffen.“ so TVG-Geschäftsfüher Michael Spatz.

Der Verein wird den Nachfolger von Boukovinas nächste Woche vorstellen.

Der TV Großwallstadt bedankt sich an dieser Stelle bei Petros Boukovinas für seine Dienste und herausragenden Leistungen im TVG-Trikot und wünscht ihm viel Erfolg für seine weitere sportliche Karriere.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Anmerkung:

Petros Boukovinas ist der zweite Spieler, der innerhalb der zweiten Liga wechselt. Linkshänder Frieder Bandlow wird ab nächster Saison das Trikot der HSG Nordhorn-Lingen tragen und nun Petros Boukovinas, der bei der HSC Coburg nächste Runde das Tor hüten wird. Hinzu kommt der Abgang von Rückraumspieler Adrian Kammlodt sowie Simon Strakeljahn. Kreisläufer Dino Corak hat bereits um die Jahreswende den Verein verlassen. Trainer Michael Roth musste sich einer Hüft OP unterziehen und fällt noch etwas aus. Und bis heute hat der TVG im neuen Jahr noch keine Punkte sammeln können, so dass es jetzt auf Platz elf in der Tabelle runterging. Alles andere als einfache Zeiten für den Verein. Man kann nur hoffen, dass der TVG schnellstens wieder in ruhigeres Fahrwasser gerät.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Gelingt dem Handball Zweitligisten TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr bei den Eulen Ludwigshafen der Befreiungsschlag? Das ist die große Frage. Die Zielvorgabe ist deutlich – nach drei Niederlagen in Serie muss ein Sieg her. Auch wenn Trainer Michael Roth aktuell nicht bei der Mannschaft vor Ort sein kann, so hat er diese aber noch einmal eingeschworen. Zusammen mit Co-Trainer Povilas Babarskas hat Michael Roth die Zielsetzung ganz klar vorgegeben. Er macht sich in seiner Reha gerade große Gedanken ob der Entwicklung und sagt: “Die Jungs bereiten mir grad etwas Sorgen.” Aber er ist auch zuversichtlich, dass sie wieder in die Erfolgsspur finden.

Dass die Mannschaft gegen die Eulen gewinnen kann, hat sie in der Hinrunde bewiesen. Damals siegte der TVG zuhause mit 32:29. Aber da agierte auch noch Dino Corak am Kreis. Dieser lief im Hinspiel zur Höchstform auf und steuerte insgesamt acht Treffer zum Sieg bei. Aber auch ohne den mittlerweile für den HSV Hamburg auflaufenden Deutsch-Kroaten sollte ein Sieg möglich sein, denn Ludwigshafen präsentiert sich nicht als “Über-Mannschaft”, steht mit 20:24 Punkten einen Platz hinter dem TVG in der Tabelle und nahm aus den letzten fünf Begegnungen vier Zähler mit.

Auffällig dabei sind die vielen Gegentore, die das Team um Trainer Johannes Wohlrab immer wieder kassierte. Etwas, womit auch Großwallstadt nach der letzten Begegnung gegen die Nordhorn-Lingen haderte. 39 Gegentore sind einfach zu viel, Kritik an der Defensivleistung war die Folge. Demzufolge will die Mannschaft um Kapitän Mario Stark ein anderes Gesicht zeigen und dann auch hoffentlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Südwest, geht es für den TV Gelnhausen am Samstag gegen den TV Aldekerk, während die HSG Hanau am Samstag den TuS Ferndorf erwartet. Die HSG Rodgau Nieder-Roden muss auswärts bei mHSG Friesenheim-Hochdorf II antreten.

 

 

TV Gelnhausen empfängt Aufsteiger Aldekerk

Nichts ist mehr beim TV Gelnhausen so wie es einmal war. Nach dem tragischen Tod des Publikumslieblings Tim Altscher begeben sich die Barbarossastädter auf den langen Weg zurück zur Normalität. Den Auftakt macht das Spiel am Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) gegen den TV Aldekerk 07. Ein Abend, der als große Vereinsparty mit der 2. Nacht der Legenden und dem Uli-Schaus-Abschiedsspiel geplant war, steht nun unter einem ganz anderen Stern. „Wir hoffen trotzdem, dass viele Zuschauer kommen, denn nie zuvor hat die Mannschaft so sehr die Unterstützung ihrer Fans gebraucht wie jetzt“, sagt der sportliche Leiter Philip Deinet.

An Training war in den letzten anderthalb Wochen kaum zu denken. Gerade einmal drei halbwegs normale Einheiten absolvierte Cheftrainer Matthias Geiger in den letzten zwölf Tagen. Die Mannschaft traf sich zwar fast jeden Tag abends in der Halle, doch mehr als ein wenig Bewegung war nicht drin. Die Trauerbewältigung stand im Vordergrund. Am vergangenen Donnerstag fand die Trauerfeier für Tim Altscher statt. Nun kommt die Zeit, um wieder ganz vorsichtig nach vorne zu schauen.

Der TVG will dabei den Fokus so gut es geht auf den Sport, sprich auf das Spiel gegen Aldekerk zu richten. Nach dem Einlaufen der Teams wird es am Samstag eine Schweigeminute für Tim Altscher geben und die Mannschaft wird in Trauerflor auflaufen. Aber ansonsten soll es um Handball gehen. „Niemand von uns war jemals in einer solchen Situation. Wir wären unseren Fans unendlich dankbar, wenn sie uns in diesen 60 Minuten so gut es geht unterstützen könnten“, richtet Kapitän Jonathan Malolepszy einen Appell an die TVG-Fans.

Sportlich wäre ein Sieg gegen den Tabellenletzten nämlich wichtig, um sich weiter im Tabellenmittelfeld festzusetzen. Keiner kann sagen, wie die Mannschaft die Ereignisse der letzten Tage in den kommenden Wochen verkraften wird. Zu allem Überfluss wird auch Fynn Hilb in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der variable Rückraumspieler zog sich im Spiel bei der TuS Ferndorf einen Teilabriss des hinteren Kreuzbandes zu und wird in dieser Saison nicht mehr aufs Feld zurückkehren.

Hilb hatte sich zuletzt immer mehr in den Mittelpunkt gespielt und war, insbesondere in Abwesenheit von Malolepszy, oftmals Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Rotweißen. Der 22-Jährige wird konservativ behandelt und wird erst wieder zur neuen Saison zur Verfügung stehen.  „Ich hätte der Mannschaft in dieser Phase so gerne geholfen, aber es geht leider nicht. Jetzt werde ich alles dafür geben, um zum Start der neuen Saison wieder fit zu sein“, sagt Hilb. 

Ausfall von Fynn Hilb eine Schwächung

„Der Ausfall von Fynn ist für uns eine herbe Schwächung. Andere Spieler werden jetzt wieder mehr Verantwortung übernehmen müssen. Er wird aber nicht einfach zu ersetzen sein. Sein Fehlen müssen wir im Spiel gegen Aldekerk durch mannschaftliche Leistung kompensieren“, sagt Geiger zum Ausfall des Schlüsselspielers. Da auch Malolepszy und Jannik Geißler nicht zur Verfügung stehen, gehen dem Coach die Alternativen im Rückraum aus. Außerdem wird auch Linksaußen Felix Reinhardt noch nicht zur Verfügung stehen.

Normalerweise wäre ein Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Sicht des TV Gelnhausen Pflicht. Doch was ist bei den Barbarossastädtern derzeit schon normal? Mit 18:20 Zählern steht der TVG auf Platz neun und damit im mittleren Teil der Tabelle. Durch einen Sieg am Samstag, wäre es für die Barbarossastädter möglich, sich auf den achten Platz zu verbessern. Andererseits steht das Team aus Aldekerk mit 10:32 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Die Mannschaft ist aber keineswegs abgeschlagen, sondern mit nur zwei Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz mittendrin im Kampf gegen den Abstieg aus Liga drei. Nach der deutlichen Niederlage (29:41) beim direkten Konkurrenten TV Homburg, wird das Team motiviert sein, diesmal wieder Punkte mit nach Hause zu nehmen. Zumal die Mannschaft in dem Spiel davor die Bergischen Panther mit 37:26 deutlich besiegen konnte.

„Aldekerk hat sehr starke Rückraumschützen, die uns im Hinspiel schon Probleme gemacht haben. Außerdem haben sie ein tolles Kreisläuferspiel. Wir werden uns auf einen heißen Tanz einrichten müssen“, sagt Geiger. Das Hinspiel konnte der TVG zwar mit 33:24 gewinnen, doch das Ergebnis täuscht über den engen Spielverlauf hinweg.

 

 

Hanau erwartet Spitzenreiter Ferndorf

Am Samstag um 19.30 Uhr erwartet die HSG Hanau den TuS Ferndorf in der Main-Kinzig-Halle. Als momentaner Tabellenvierter trifft das Team um HSG-Kapitän Max Bergold auf den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter. „Ferndorf hat sich zuletzt in einen unglaublichen Rausch gespielt“, bemerkt HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „So ist natürlich auch von Spiel zu Spiel ihr Selbstvertrauen gewachsen, ähnlich wie es auch meine Mannschaft in der letzten Saison erlebt hat. Von daher wird es extrem schwer, sie zu schlagen.“

Bereits viermal kreuzten der TuS Ferndorf und die HSG Hanau in den vergangenen zwei Jahren in Liga und Aufstiegsrunde die Klingen. Nach Punkten steht es momentan 4:4 und damit Unentschieden. Unvergessen bleibt dabei der Meisterschaftskampf in der Spielzeit 2022/23, als beide Teams über lange Strecken der Saison die Staffel anführten und Hanau sich, mit einem zeitweiligen Erfolgslauf von 14 Siegen in Serie, am Ende verdient zum Staffel-Champion kürte.

Am Samstagabend werden die Karten neu gemischt. Ferndorf reist mit einer fast makellosen Bilanz in der Grimmstadt an. 39:1 Punkte holte der TuS aus den bisherigen 20 Spielen der Saison. „Man muss einfach sagen, dass Ferndorf sich im Vorfeld auf diese Spielzeit extrem gut verstärkt und den Kader, an der einen oder anderen Stelle, intelligent umgebaut hat“, meint Geist. Gerade die beiden Neuzugänge Janko Kevic und Daniel Hideg können im Spiel der Kreuztaler den Unterschied ausmachen. Erstgenannter gilt als Denker und Lenker der Ferndorfer Mannschaft. Topscorer des TuS-Teams ist Josip Eres mit 119 Toren. „Auf uns kommen am Samstag sehr viele schwere Aufgaben zu, auf die wir uns aber freuen“, so Geist. „Am Ende ist es auch nur ein Spiel wie jedes andere, welches einfach über 60 Minuten gespielt werden muss. Wichtig ist, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen.“

Matchplan beginnt in der Deckung

Für die HSG Hanau beginnt der eigene Matchplan dabei in der Deckung, denn dort wollen Adanir, Jusys & Co. wieder leidenschaftlich und flexibel verteidigen und damit das Hanauer Publikum mitnehmen. Forcieren will Geist mit seinem Team aber auch wieder das Tempogegenstoßspiel, denn dort liegt auch in diesem Handballjahr wieder die große Stärke des Hanauer Teams. „Im Positionsangriff wird es dann für uns ein Geduldsspiel, um diese personell flexible 6:0-Deckung des Ferndorfer Teams auseinanderzubringen. Auch auf diesen Schwerpunkt sind wir in den vergangenen Trainingseinheiten eingegangen.“

Wegen der Spielverlegung des TV Gelnhausen hatte Hanau zuletzt zwei Wochen Zeit, um sich mit viel Elan auf das Topspiel vorzubereiten. Der TuS Ferndorf musste hingegen zuletzt beim Longericher SC Köln ran, das bisher einzige Team, welches dem Spitzenreiter im Hinspiel einen Punkt abtrotzen konnte.

 

 

Die Bilder haben und Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball Oberligisten TV Kirchzell wird eifrig am Kader der kommenden Saison gebastelt und es gibt viele gute Neuigkeiten. Denn wie der Verein bekannt gab, haben vier weitere Spieler ihre Verträge verlängert.

Rückraumspieler Tom Spieß wird dem derzeitigen Spitzenreiter der Oberliga ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen. Der 29-jährige Leistungsträger trägt seit der Saison 2020/21 das Trikot der Kirchzeller. Tom bringt jede Menge Erfahrung mit, spielte beim Zweitligisten TV Großwallstadt, aber zum Beispiel auch beim ehemaligen Zweitligisten DJK Rimpar oder beim TSV Lohr in der Bayernliga. Mit dem HBLZ Großwallstadt wurde er deutscher B-Jugend-Meister.

“Ich bin der Meinung, dass wir eine gute Mannschaft haben und hoffe auf den sofortigen Wiederaufstieg in die dritte Liga. Ich hab Lust in der Mannschaft zu spielen und freue mich, wenn wir bald den möglichen Aufstieg eintüten können. Wir haben einen guten Altersschnitt, also einen bunten Mix aus jungen und älteren Spielern, unsere Trainer machen das richtig gut, stimmen sich sehr gut ab und wir können sehr froh sein, dass wir die beiden haben. Auch unsere Fans sind einfach toll und stehen immer hinter uns”, nennt Tom hier nur einige Gründe seiner Vertragsverlängerung.

 

Einer, der auch schon lange beim TVK ist und nun für ein weiteres Jahr unterschrieben hat, ist Antonio Schnellbacher. Seit der Saison 2019/20 ist der Rechtsaußen bei den Odenwäldern unter Vertrag und wird nun auch in der kommenden Saison auf Torejagd gehen. Auch der 26-Jährige hat schon beim TV Großwallstadt gespielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Linkshänder Niklas Ihmer, der in Traben-Trabach geboren wurde und in der TVG Junioren Akademie und der ersten TVG-Mannschaft spielte, fühlt sich seit 2022/23 bei den Kirchzellern im rechten Rückraum sehr wohl und deshalb hat der 19-Jährige seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

 

 

 

 

 

 

Bleibt noch Jannik Wolf. Der 19-jährige Kreisläufer spielt seit 2023/24 beim TV Kirchzell und bleibt ebenfalls ein weiteres Jahr. Zuvor war er bei den Füchsen Berlin und wurde dort deutscher A-Jugend-Meister. Eigentlich wollte der TVG Jannik unter Vertrag nehmen und er sollte ein Zweifachspielrecht für den TVK bekommen. Doch durch den Abstieg der Kirchzeller aus Liga drei war dies nicht mehr möglich. Also spielt er komplett beim TVK.

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.