Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die ING Skywheelers gewannen in der ersten Rollstuhl-Basketball-Bundesliga ihr letztes Heimspiel der Saison. Mit einem 71:36-Erfolg über die Hot Rolling Bears aus Essen überzeugten die Frankfurter und stehen nun wieder auf Platz sechs der Tabelle. 

 

Lest die nachfolgende Pressemitteilung, die uns Marco Hopp hat zur Verfügung gestellt:

Im letzten Heimspiel der Saison überzeugten die ING Skywheelers mit einem 71:36 (18:7; 14:10; 15:8 und 24:11)-Sieg über die Hot Rolling Bears aus Essen und sicherten sich wieder den sechsten Platz in der ersten Rollstuhl Basketball Bundesliga. Zur Freude der ING Skywheelers konnte man diesen Sieg mit etwas mehr als 150 Zuschauern würdig feiern. Erstmals, nach den Corona-Beschränkungen, ist es den ING Skywheelers gelungen, wieder vor so vielen Basketball-Begeisterten aufzuspielen. Dies verdeutlicht noch einmal die Spuren, die diese Pandemie bei den sogenannten „Randsportarten“ hinterlassen hat. Es war ein langer Weg, die Halle wieder mit vielen Sportbegeisterten zu füllen.

Den ersten „symbolischen“ Hochball führte Stadtverordnetenvorsteherin und Bürgermeisterkandidatin Hilime Arslander aus, die gemeinsam mit Stadtrat Claus Möbius im Namen der Stadt Frankfurt dem Spiel beiwohnten. Pünktlich um 18 Uhr kam es dann zum „Tipp Off“ des Spiels. Da der Abstieg der Bears schon seit dem Ende Januar feststand, war das Spiel der beiden Ligakontrahenten über die gesamte Spielzeit fair geführt.

Von der ersten Spielminute an lenkten die ING Skywheelers das Spiel in Richtung eines Start–Ziel-Sieges. Sie begannen früh, das Wechselkarussell zu bedienen, um jeden Spieler reichlich Spielzeit zu gewähren. Jeder sollte die Möglichkeit bekommen, sich in dem gut gefüllten Skywheelers-Dome zu präsentieren und in die Schützenliste einzutragen. Bis auf zwei Spieler konnten alle Protagonisten punkten, drei davon sogar zweistellig.

Nach der Halbzeitpause legten die ING Skywheelers, im Stil eines „do or die“ Spiels einen 11:0 Lauf aufs Parkett und die Stimmung in der Halle hatte ihren Höhepunkt, als Carsten Crombach in der 32. Spielminute seine ersten Punkte in dieser Spielzeit beisteuerte. Die Freude über diesen Spielverlauf stand jedem Spieler ins Gesicht geschrieben. Umso schöner war der Applaus der Zuschauer, die die Leistung beider Teams nach vierzig gespielten Minuten honorierten.

Ein weiteres Highlight an diesem Spieltag war die Ehrung von Jürgen Tannhäuser. Im Jahr 2022 hatte er seine 50-jährige Vereinszugehörigkeit. Seine Vita ist Zeugnis einer Vereinstreue, die seinesgleichen sucht. 1972 trat er den Rollstuhlsport Club Frankfurt bei. Wurde 1976 in den Kader der Nationalmannschaft berufen, 1983 folgte der Titel zum deutschen Meister mit dem RSC Frankfurt. Bis 1997 absolvierte er 900 Spiele für den RSC und lies danach seine aktive Karriere langsam ausklingen, bis er 2003 eine Position im Kampfgericht übernahm und diese bis zum gestrigen Spiel zuverlässig ausübte. Somit wurde er gestern in die Vereinsinterne „Hall of Fame“ aufgenommen und wird künftig einen ehrenvollen Platz im Skywheelers-Dome innehaben.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt hat im Spitzenspiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten keinen Sieg erspielen können und verlor letztlich mit 26:32 (12:15).

Der TVG musste mit Kreisläufer Dino Corak – er erlitt in der Partie gegen den TuS N-Lübbecke einen Muskelfaserriss im Becken und Povilas Babarskas (Achillessehnenprobleme) auf zwei wichtige Akteure im Innenblock und am Kreis verzichten. Hinzu gesellte sich noch immer Torhüter Jan-Steffen Minerva, der seine Hand-OP auskuriert. Auch Görkem Bicer ist nach seinem Kreuzbandriss noch nicht fit.

Zu Beginn der Partie lief es gegen den Favoriten aus Baden-Württemberg noch recht gut. Die Blau-Weißen gingen durch Finn Wullenweber und Maxim Schalles mit 2:0 in Führung, danach glichen die Gäste aus. Doch es war Finn Wullenweber, den Balingen schwer in den Griff bekam, und der den TVG nach dem Remis immer wieder in Front brachte. Erst in der 17. Spielminute geling Daniel Thor Ingason der erste Führungstreffer für sein Team. Aber die Hausherren egalisierten hier immer wieder den Vorsprung bis zum 10:10.  In der 21. Spielminute erzielte Oddur Gretarsson die erste Zwei-Tore-Führung für sein Team, welche die Gäste bis zur Halbzeitpause durch einige ungenaue Abschlüsse seitens der Heimmannschaft auf 15:12 ausbauten.

HBW nach dem Wechsel sehr dominant

Nach dem Seitenwechsel erzielte der Tabellenführer sofort das 16:12. Danach trafen zunächst Frieder Bandlow und Kuno Schauer für die Gastgeber, bevor dieser eine katastrophale Schwächephase an den Tag legte. Von der 33. bis zur 39. Minute gelang der Mannschaft um Trainer Slava Lochman kein einziges Tor und der Gegner zog auf 22:14 davon.

Wer dachte, die Partie wäre zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, der täuschte sich. Der TVG verkürzte auf 21:25, musste danach aber noch einmal auf 21:27 abrücken lassen. Erneut kämpfte sich das Team von Slava Lochman heran, erzielte vier Tore in Folge und die Zuschauer unterstützten ihre Lieblinge lautstark. Beim 25:27 (52.) wurde es noch einmal richtig eng. Eine Siebenmeter-Entscheidung zugunsten der Gäste brachte die Vorentscheidung. Oddur Gretarsson erhöhte auf drei Tore und danach ließen die Großwallstädter ein wenig die Köpfe hängen und Balingen gewann am Ende verdient mit 32:26 – vielleicht etwas zu hoch.

 

Unser Bild, das Kuno Schauer zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In meiner neuen Podcast-Folge habe ich den Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt, Michael Spatz, zu Gast und möchte mit ihm über seine Tätigkeit als Geschäftsführer sprechen.

Ich brauche Michael Spatz nicht mehr groß vorstellen, denn der Name Michael Spatz ist – nicht nur in der Handballszene – ein Begriff.

Trotzdem möchte ich ganz kurz einige Stationen von ihm anreißen: Er war seit 2007 beim TVG als Spieler aktiv, mit einer kurzen Unterbrechung beim TVB Stuttgart, hat das Nationalmannschaftstrikot getragen, hat in der Saison 2018/19 die Tormarke beim TVG von 2000 überschritten, hatte 2011/12 als Spieler in der ersten Liga mit 210 Toren eine Rekordsaison.

2020 hat er seine aktive Karriere beendet, wurde Teammanager beim TVG, 2021 sportlicher Leiter und im Dezember 2021 wurde er zum hauptamtlicher Geschäftsführer ernannt.

Nehmt Euch die Zeit und hört unbedingt rein. Es ist wirklich interessant, was er uns alles zu erzählen hat.

Ganz herzlich möchte ich mich noch einmal bei Michi Spatz bedanken, dass er sich die Zeit für mich genommen hat.

 

Meinen Podcast könnt ihr nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf Spotify oder iTunes hören. Ganz wie Ihr wollt. Hört rein – ich würde mich sehr freuen!

 

Das Bild hat uns Michi Spatz zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Sonntag empfängt Handball-Zweitligist TV Großwallstadt den Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten vor heimischem Publikum.

Der TVG gewann zuletzt mit einer sehr disziplinierten Spielweise beim hohen Favoriten TuS Nettelstedt-Lübbecke mit 32:30 und holte sich damit im Hin- und Rückspiel die Punkte gegen den Aufstiegsaspiranten. Die ersatzgeschwächten Hausherren fanden gegen den fast fehlerlos und sehr clever agierenden TVG nicht zu ihrem Spiel und mussten am Ende die Überlegenheit der Gäste anerkennen.

Mit diesem Auftrieb geht es nun für die Männer von Trainer Slava Lochman in die nächste Partie am Sonntag. Diesmal kommt kein Geringerer als der Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten nach Elsenfeld. Der Spitzenreiter tat sich in der Mittwochpartie gegen Hüttenberg zu Beginn schwer, lag mit drei, vier Toren im Rückstand. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm er das Zepter und kam zu einem deutlichen Erfolg. 

Enges Hinspiel

Das Hinspiel gegen den TVG war sehr eng und die Mannschaft um Kapitän Florian Eisenträger verlor im vergangenen September knapp mit 27:28 in Balingen. Damals erzielte Luca Munzinger in der letzten Minute den 27. Treffer, doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Munzinger, der vor der Saison vom HBW nach Großwallstadt wechselte sagte: „Im Hinspiel haben wir uns einen richtigen Fight geliefert und haben es Balingen sehr schwer gemacht. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Diesmal müssen wir wieder an unsere Grenzen gehen und ein gutes Spiel machen. Bei Balingen hapert es aktuell in der Rückrunde auch etwas. Das müssen wir ausnutzen.“

Die Gäste spielen eine gute 6-0-Abwehr mit einem guten Torhütergespann dahinter. „Mit ihren offensiveren Halbpositionen versuchen sie immer wieder Druck auf den Angriff zu geben, um Fehler oder schwierige Entscheidungen zu provozieren“, weiß Luca Munzinger. Der 25-Jährige hat sich gut in Großwallstadt eingelebt, hatte aber auch eine sehr schöne Zeit in Balingen. „Sportlich hatte ich dort eine erfolgreiche Zeit. In der zweiten Mannschaft des HBW bin ich zu einem Führungsspieler in der dritten Liga gereift und durfte auch Bundesliga-Luft schnuppern. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Doch am Sonntag steht das alles hintenan, denn der Rückraumrechte will mit dem TVG den Favoriten so richtig ärgern: „Wir müssen da anknüpfen, wo wir zuletzt aufgehört haben, zu unserer alten Stärke finden und unsere Chancen im Angriff effektiv nutzen.“ 

TVG muss kompakt stehen

Das wird gegen den HBW, der nach 22 Spielen 36:8 Punkte gesammelt hat, schwer genug. Doch wenn der TVG wieder so kompakt steht, abgezockt agiert und vor allem mit Selbstvertrauen spielt, dann hat es auch der Gast schwer. Die Handschrift von Trainer Slava Lochman war zuletzt deutlich zu sehen – und so kann es gerne weitergehen. Auf die Flügelzange Strosack/Gretarsson muss der TVG achten „und Ingason und Vistorop leiten das Offensivspiel,“ so Munzinger. Wobei Filip Vistorop zuletzt verletzt pausieren musste. Felix Danner fehlte ebenfalls und Neuzugang Jens Schöngarth, der im Januar von Sporting CP Lissabon kam, hat eine Muskelzerrung. Ob er gegen den TVG zu Einsatz kommt, ist fraglich. „Er hat sich kurz vor seinem ersten Einsatz für uns verletzt. Wann er wieder spielen kann, bleibt abzuwarten. Die Liga ist ein Überraschungsei und man darf keine Mannschaft unterschätzen. Das ist eine Floskel, aber sie stimmt. Ich hoffe, dass sich unser Team so stabilisiert wie in der Hinrunde“, sagt HBW-Pressesprecher Heinrich Müller. 

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz sieht das genauso und weiß, wenn alle Spieler ihre Leistung bringen, dann besteht gegen jedes Team eine Chance. „Balingen hat einen super ausgeglichenen Kader und die steigen sicher auf. Wir müssen mit Selbstvertrauen spielen und unsere Leistung aufs Parkett bringen.“

 

Das Bild, das den derzeit überragend aufspielenden Frieder Bandlow zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die “närrische” Zeit ist vorbei und die Handballer gehen in der dritten Liga, Staffel Süd-West, wieder zum Alltag über.

Am Wochenende kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen der DJK Waldbüttelbrunn und dem TV Kirchzell. Der TV Gelnhausen hat Pohlheim zu Gast und die HSG Hanau muss nach Dutenhofen/Münchholzhausen. Ein Zusammentreffen mit dem VfL Gummersbach II gibt es in Nieder-Roden.

Weiter spielen:

mHSG Friesenheim-Hochdorf II – VTV Mundenheim, TSG Haßloch – TuS Ferndorf, TuS Dansenberg – HG Saarlouis.

Bis zum offiziellen Saisonende sind es nur noch ein paar Wochen und bis dahin müssen einige Vereine noch fleißig Punkte sammeln. So auch der TV Kirchzell. Er steht derzeit nach 20 Spielen auf dem zwölften Tabellenplatz und hat 15:25 Punkte auf dem Konto. Die mHSG Friesenheim-Hochdorf II hat die gleiche Punktzahl aufzuweisen, steht aber mit einem besseren Torverhältnis einen Platz vor den Kirchzellern. Während Friesenheim auf die immer besser in Fahrt kommenden Mundenheimer trifft, muss der TVK nach Waldbüttelbrunn. Die DJK steht nach dem 28:29 bei der VTV Mundenheim im letzten Spiel vor der Faschingspause bereits als erster Absteiger fest. Nur einmal konnte Waldbüttelbrunn bisher gewinnen – und das ausgerechnet gegen die starke HSG Rodgau Nieder-Roden. Im vergangenen Dezember gewann die DJK daheim mit 32:30. 

2:40 Punkte nach 21 Spielen hat der Aufsteiger aus der Bayernliga zu verzeichnen und geht damit sozusagen die letzten Begegnungen auf Abschiedstour aus Liga drei. Die Hausherren hatten viel Verletzungspech, probierten es Ende November noch einmal mit einem neuen Trainer. Der Zweitliga-erfahrene Julian Bötsch übernahm als Spielertrainer, Dusan Suchy musste seinen Platz auf der Bank räumen. Bötsch wird auch in der kommenden Saison für die Mannschaft verantwortlich sein. 

Für den TV Kirchzell wird dieses Spiel sicher nicht einfach. Die „Sumpfler“ haben nichts mehr zu verlieren, verspüren überhaupt keinen Druck mehr und können befreit aufspielen. Das sieht TVK-Trainer Alex Hauptmann auch so: „Waldbüttelbrunn steht als Absteiger fest, hat absolut nichts zu verlieren. Das macht sie gefährlich. Für uns heißt das, dass wir von Anfang an sehr konzentriert zur Sache gehen müssen. Wir brauchen diese zwei Punkte unbedingt und die müssen wir uns erarbeiten.“

Die Kirchzeller haben die freien Tage genutzt um gut zu trainieren, sich für den Endspurt zu wappnen. „Wir wollen in den letzten sechs Spielen noch einmal Vollgas geben“, so Hauptmann. 

Er weiß, dass der Gegner mit den Rückraumspielern Issing, Winheim und Herth sowie mit Bardina auf Halbrechts oder Kwiatkowski, die beide aus der TVG Junioren Akademie bekannt sind, eine gute Mannschaft beisammen hat. Nicht zu vergessen Luca Wenzel, der vom HC Erlangen II kam. Er verletzte sich damals im November im Hinspiel in Kirchzell, fiel monatelang aus. Kaum, dass er wieder fit war, hat er sich im Spiel gegen Mundenheim einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt erneut aus. „Das Pech nimmt leider nicht ab. Mal sehen, wann ich wieder spielen kann. Aber nichtsdestotrotz gehen wir die letzten Spiele wie jedes andere davor an. Wir werden bis zum Schluss kämpfen und alles geben“, sagt der Rückraumspieler.

Für die Kirchzeller ist es egal, wer auf dem Parkett steht. Sie müssen nach sich schauen und auf jeden Fall einen Sieg mit nach Hause bringen. „Wir wissen, dass dies kein Selbstläufer ist. Deshalb sind wir auf der Hut und werden die DJK keinesfalls unterschätzen“, gibt Hauptmann die Marschroute vor. Er kann auf alle seine Spieler zurückgreifen.

 

Am Samstag gegen Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar

Nach einer spielfreien Woche, welche das Team vor allem zur Regeneration nutzte, trifft die HSG Hanau in der Fremde auf die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II. Eine Woche vor dem Gipfeltreffen mit dem TuS Ferndorf, will Tabellenführer HSG Hanau den Druck auf seinen ärgsten Verfolger weiter hochhalten.

Trotz der eindeutigen Tabellensituation beider Teams, dürfte die Partie in Mittelhessen alles andere als ein Spaziergang für die HSG Hanau werden – das weiß auch HSG-Trainer Hannes Geist: „Wir treffen auf eine sehr gut ausgebildete Mannschaft, die meiner Meinung nach zu Unrecht dort unten um den Klassenerhalt kämpft. Viel Verletzungspech hat sie daran gehindert, frühzeitig die Punkte einzusammeln.“

Gerade gegen Ende des letzten Kalenderjahres habe man, laut Geist gesehen, zu welchen Leistungen die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar fähig sei. So schlug die Mannschaft von Trainer Axel Spandau vor heimischer Kulisse nicht nur den Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf, sondern erkämpfte sich auch einen Punkt bei den „Baggerseepiraten“ aus Nieder-Roden. In den letzten vier Partien sammelten die Mittelhessen zwei Siege und ein Unentschieden.

Die spielfreie Woche hat die HSG Hanau unterdessen bestmöglich genutzt, um sich optimal auf den kommenden Gegner vorzubereiten. „Die Mannschaft freut sich auf die Herausforderung und will sich voll auf ihre Leistung fokussieren”, so Geist. Gerade auf die individuellen Stärken von Dutenhofen/Münchholzhausen II gelte es nun sich akribisch vorzubereiten. Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels der Gastgeber ist Mittelmann Lukas Gümbel, dem es immer wieder gelingt, erfolgreich Räume für seine Mitspieler zu generieren. Zudem hat das Team durch die Nachverpflichtung von Philipp Opitz (kam per Zweitspielrecht vom Zweitligisten TV Hüttenberg) und der Rückkehr von Jonas Müller nun auch Wurfoptionen aus dem Rückraum.

„Wir wollen auch am Samstag wieder versuchen, über aktive Ballgewinne in unser Tempospiel zu finden und damit einfache Chancen kreieren. Die größte Herausforderung kommt daher auf unsere Abwehr zu“, weiß Geist. „Was unser Angriffsspiel angeht, da haben wir uns in dieser Saison wirklich weiterentwickelt. Das sieht man am Ende des Tages auch in der Statistik.“ Gerade gegen die zweikampfstarke 3:2:1-Deckung der Grün-Weißen müsse sein Team konsequent verwerten, so Geist. Denn im Tor kann sich Dutenhofen II weiter auf Simon Böhne verlassen, der sich auch im Hinspiel einige Male mit guten Paraden auszeichnen konnte. Gleichzeitig schickt der HSG-Schlussmann seine schnellen Außenspieler, allen voran Tim Rüdiger, gerne mit langen Bällen nach vorne.

„Abschließend gibt es natürlich auch ein kleines Schmankerl“, erklärt Geist. 37:5 Punkte hat Hanau in dieser Spielzeit 2022/23 bereits gesammelt. „Mit einem Sieg oder Unentschieden können wir die Aufstiegsrunde vorzeitig erreichen. Wir wollen aber noch gar nicht so weit schauen, sondern uns auf unsere anstehenden 60 Minuten konzentrieren, alles raushauen und uns an den Matchplan halten.“

 

TV Gelnhausen will Platz drei verteidigen

Nach einem spielfreien Wochenende steht dem TV Gelnhausen eine knifflige Aufgabe bevor. Am Samstag empfangen die Barbarossastädter die HSG Pohlheim. Gegen den Tabellenvorletzten sollte angesichts des Tabellenbildes ein Sieg Pflicht sein, doch der Aufsteiger ist mittlerweile in der Liga angekommen und hat die letzten vier Spiele nicht verloren.

„Wir dürfen Pohlheim auf gar keinen Fall unterschätzen. Sie haben zuletzt richtig gute Ergebnisse erzielt und auch in der Hinrunde viele Spiele nur sehr knapp verloren. Auf uns wartet ein hartes Stück Arbeit“, ist sich TVG-Trainer Matthias Geiger der schwere der Aufgabe bewusst.

Zumal der TVG dieses Mal nicht die Außenseiterrolle für sich beanspruchen kann. Meist agierte das Geiger-Team in dieser Spielzeit aus der Position des Underdogs, schließlich galt zunächst der Klassenerhalt als oberstes Ziel. Mittlerweile hat sich der Fokus etwas verschoben und der TVG rangiert auf dem dritten Tabellenplatz und möchte jetzt natürlich gerne an der Pokalrunde teilnehmen, um sich dann wiederum für die 1. DHB-Pokalrunde qualifizieren zu können. Dazu muss man mindestens Vierter werden.

Um sich nicht in Bedrängnis zu bringen, setzt Geiger auf altbewährte Tugenden. „In der Abwehr müssen wir sich stehen und ins Umschaltspiel viel investieren ebenso wie in unsern Positionsangriff. Wir dürfen nicht so viele Chancen liegen lassen, wie in Ferndorf und natürlich auch technische Fehler vermeiden“, sagt Geiger. Das Verletzungspech bleibt den TVG dabei treu. Neben den Langzeitverletzten Philipp Schenk, Henrik Müller und Michel Hemmer muss der Coach kurzfristig auch auf Silas Altwein, Lasse Georgi und Felix Reinhardt verzichten.

 

Wichtige Partie gegen VfL Gummersbach II

Ein Ausrufezeichen setzten die Baggerseepiraten vor drei Wochen in der Partie gegen den Tabellenführer TuS Ferndorf. Trotz zahlreicher Ausfälle konnte man dem Favoriten Paroli bieten und mit leidenschaftlicher Deckungsarbeit und einem überragenden Marco Rhein zwischen den Pfosten den Siegerländern den Zahn ziehen. Mit stehenden Ovationen feierten die zahlreichen Fans ihr Team in den Schlussminuten und konnten den Endstand von 30:24 selbst kaum glauben.

Doch schon eine Woche später machte sich der enorme Kräfteverschleiß des knallharten Auftaktprogrammes des neuen Jahres bemerkbar. Bei Kellerkind HSG Pohlheim prangte am Ende ein 29:29 auf der Anzeigetafel. Dennoch geht es gegen Gummersbach mit breiter Brust. Das junge Team des portugiesischen Trainers Goncalo Miranda spielt einen schnellen Handball und setzt auch in der Abwehr auf eine offensive Deckung. Mit zuletzt 11:1 Punkten in Folge und einem Durchschnitt von fast 40 Treffern pro Spiel stellen die Gummersbacher das aktuell nach Hanau erfolgreichste Team in 2023 und verfügen mit Linkshänder Finn Schroven, den Rückraumschützen Moritz Köster und Florian Schmidt, sowie dem aus Holzheim stammenden Paul Ohl auf der Mitte über junge, hungrige Spieler, die schon Erfahrungen im Erstliga-Kader gesammelt haben. Gerade die jungen Wilden heißt es in Schach zu halten, will man auf Seiten der Baggerseepiraten Platz vier als Saisonziel nicht aus den Augen verlieren.

 

 

Das Bild, das Jannik Ruppert zeigt, hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Den Artikel über den TV Kirchzell habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das letzte Heimspiel steht in der ersten Basketball-Rollstuhl-Liga für die ING Skywheelers an.

Lest die Pressemitteilung, die uns Marco Hopp hat zukommen lassen:

Die Saison hat gerade erst begonnen, schon neigt sie sich schon wieder dem Ende zu. Zum letzten Heimspieltag der Saison empfangen die ING Skywheelers am Samstag den bisher sieglosen Tabellenletzten Hot Rolling Bears aus Essen. Das Team um U25 Damen-Bundestrainer Denis Nohl hat es in dieser Saison nicht geschafft, sich konkurrenzfähig aufzustellen und über die Spielzeit weiterzuentwickeln. Gerade noch am letzten Spieltag wurden sie von den Köln99ers mit 35:87 vor den heimischen Fans bezwungen. Auch wenn es zu einer teilweisen Leistungssteigerung in verschieden Spielen kam, müssen sie konstatieren, dass es in dieser Spielzeit „noch“ nicht für den Klassenerhalt reichte. Das Restprogramm lässt ebenfalls nicht hoffen, dass es ihnen gelingen könnte, in dieser Spielzeit wenigstens noch zwei Punkte einzufahren. Somit steht der vorläufige Abstieg in die zweite Bundesliga fest.

Unterdessen bereiten sich die ING Skywheelers auf die anstehende Begegnung gegen das Schlusslicht vor. Die Skywheelers nehmen die Hot Rolling Bears dennoch ernst, denn in den zurückliegenden Spielen haben sie zu einfache Punkte liegen lassen bzw. vergeben. Mit dem anstehenden Restprogramm gegen die Dolphins Trier und Hannover United besteht zudem die Möglichkeit, dass die Frankfurter noch auf den achten Tabellenplatz abrutschen können. Die Marschrichtung ist somit klar. Die Skywheelers gehen als Favorit in dieses Spiel und sind angehalten, sich zu fokussieren und für das Restprogramm bestmöglich aufzustellen.

Sie sollten sich jetzt noch einmal zu einer Einheit formen, um so die letzten Spiele erfolgreich zu gestalten. Auch das letzte Heimspiel der Skywheelers hält noch die eine oder andere Überraschung nach dem Spiel bereit. Somit freuen sich die Frankfurter auf viel Unterstützung ihrer Fans, Familien und Freunde.

 

Das Bild hat uns Marco Hopp von den Skyweelers zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt hat am gestrigen Mittwoch  gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke das fortgesetzt, was sich schon in der letzten Partie angekündigt hat. Die Mannschaft um Trainer Slava Lochman wächst immer weiter zusammen, die Vorgaben werden umgesetzt und am Ende hat sich das Team beim Spitzenteam mit einem 32:30-Sieg belohnt.

In Nettelstedt legte der TVG gleich zu Beginn überzeugend los und ging mit 1:0 und 2:1 in Führung. Dann drehte der TuS das Ergebnis auf 3:2. Doch die Blau-Weißen agierten weiterhin mit viel Power aus dem Rückraum. In den folgenden Spielminuten wechselte immer wieder die Führung. Als dann der gegnerische Top-Torschütze Jo Gerrit Genz den ersten Zwei-Tore-Vorsprung herausspielte, ließen sich die Gäste nicht beirren und egalisierten das Ergebnis in der 18. Spielminute. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit gaben beide Teams alles, am Ende waren es Simon Strakeljahn und Finn Wullenweber, die dem TV Grosswallstadt eine 17:15-Halbzeitführung bescherten. Schön zu sehen, dass der TVG fast fehlerfrei und sehr clever agierte.

Nach der Pause gelang dem TuS-Spieler Marek Nissen der Anschlusstreffer, aber nun war es TVG-Torhüter Petros Boukovinas, der immer stärker agierte und seinem Team in der 40. Minute zu einem Vier-Tore-Vorsprung (24:20) verhalf. Aber die Hausherren steckten nicht auf, Peter Strosack erzielte den 23:24-Anschlusstreffer und die Halle bebte.

Aber auch davon ließ sich der TVG nicht beirren und Adrian Kammlodt erhöhte um ein weiteres Tor. Beide Mannschaften gaben im Endspurt noch einmal alles und als in der 55. Spielminute der Ausgleichstreffer fiel, keimte bei den Nordrhein-Westfalen noch einmal Hoffnung auf. Aber die Mannen um Trainer Lochman übernahmen Verantwortung, blieben ruhig und spielten sehr diszipliniert weiter. Moritz Klenk und Frieder Bandlow netzten noch einmal ein und der TVG brachte das Spiel sicher mit 30:32 zu Ende.

 

Das Bild, das Simon Strakeljahn zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am 10. April 2023 startet die Herren-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes in die Vorbereitung auf die vom 12. bis 28. Mai stattfindende 2023 IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft in Tampere (FIN) und Riga (LAT).

Die Maßnahme ist in vier Phasen aufgegliedert, wovon drei Phasen in Deutschland und eine Phase in der Slowakei durchgeführt werden. Für die Auswahl des DEB sind in dieser Zeit sieben Testspiele angesetzt, wovon fünf der Partien in heimischen Arenen ausgetragen werden.

 

Der Heim-Spielplan der deutschen Nationalmannschaft:

 

13.04.2023 | 19:30 in Kassel | Deutschland – Tschechien

 

15.04.2023 | 17:00 in Frankfurt | Deutschland – Tschechien

 

20.04.2023 | 19:30 in Deggendorf | Deutschland – Österreich

 

22.04.2023 | 17:00 in Landshut | Deutschland – Österreich

 

09.05.2023 | 19:30 in München | Deutschland – USA

 

Nach der rund vierwöchigen Vorbereitungsphase wird das Team um den neuen Bundestrainer Harold Kreis am 10. Mai nach Tampere (FIN) aufbrechen und dort am 12. Mai das erste WM-Gruppenspiel gegen Schweden absolvieren.

„Die Vorbereitungsspiele auf die Weltmeisterschaft sind sowohl für die Mannschaft als auch für das gesamte Trainerteam eine gute, aber auch wichtige Möglichkeit uns im Wettbewerb näher kennenzulernen und hierbei natürlich ebenfalls an unseren Spielsystemen zu arbeiten”, sagt Bundestrainer Harold Kreis.

DEB-Sportdirektor Christian Künast meinte: „Wir freuen uns auf eine WM-Vorbereitung mit vier sehr guten Gegnern. Mit Tschechien, dem Bronzemedaillengewinner der letzten Weltmeisterschaft, wartet zu Beginn gleich eine große Herausforderung auf uns. In Phase zwei treffen wir im Derby mit Österreich auf eine robuste Mannschaft. Die Slowakei ist ein Gegner, welcher vom Tempo immer auf einem internationalen Top Level unterwegs ist. Das letzte Spiel in München gegen die USA ist ein absolutes Highlight und nochmal ein super Abschluss einer sehr anspruchsvollen WM-Vorbereitung.“

 

Das Bild hat uns Harold Kreis zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim mit 15 000 Dollar dotierten Tennis-Hallenturnier der Herren in Oberhaching wurde der Aschaffenburger Philip Florig mit einer Wildcard ausgestattet. Das Losglück war nicht mit ihm, denn er traf gleich in Runde eins auf den eins gesetzten hohen Favoriten und späteren Sieger Daniel Masur.

Mit 3:6, 1:6 verlor Philip Florig und sagte: „Ich habe im Einzel leider nicht gut gespielt, was für mich etwas überraschend kam. Ich hatte die letzten Wochen sehr gut trainiert und hatte auch das Gefühl, in einer guten Form zu sein. Doch das passiert im Tennis oft. Hinzu kam, dass bei meinem Gegner an dem Tag alles gepasst hat.“

Mit seinem Kumpel Max Rehberg trat er auch noch im Doppel an und die erste Runde gewannen die beiden mit 6:4, 6:3 gegen die Paarung Karol/Nicod (Slowakei/Tschechien). Anschließend trafen sie auf Brunold/Gavrielides (Schweiz/Deutschland). Die beiden hatten zuvor die an zwei gesetzten Italiener Bertuccioli/Serafini aus dem Rennen geworfen und setzten sich auch gegen Florig/Rehberg mit 6:3, 6:4 durch. 

Nun wartet zunächst einmal ein Trainingsblock auf Philip Florig, ehe das nächste Turnier ansteht.

 

Das Bild hat uns Philip zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga muss der TV Großwallstadt am heutigen Mittwoch beim TuS Nettelstedt-Lübbecke antreten. Eine englische Woche jagt derzeit die nächste und die Spieler kommen kaum zum Durchschnaufen. Der TVG muss nach dem letzten Spiel gegen den HSG Nordhorn-Lingen nun beim Tabellendritten ran. Am Sonntag wartet dann zuhause Spitzenreiter Balingen-Weilstetten.

Im Hinspiel am 17.09.2022 gewann der TVG gegen den TuS mit 26:23. Das Rückspiel gehen die Gäste aber als klarer Außenseiter an. Die Nordrhein-Westfalen haben in diesem Jahr noch keine Niederlage einstecken müssen und stehen deshalb verdient mit 31:11 Punkten auf Platz drei der Tabelle.

Im Hinspiel war es vor allem Sven Wesseling, der den Blau-Weißen Probleme bereitete. Der Rückraumakteur verletzte sich danach allerdings schwer am Knie und steht deshalb zur Zeit nicht zur Verfügung. Aber Marek Nissen auf der Rückraum linken-Position macht seine Sache ebenfalls sehr gut und bringt die Gegner oftmals zur Verzweiflung.

Im Tor warten mit Asheim Havard und dem 40-jährigen Nikolas „Katze“ Katsigiannis zwei starke Rückhalte auf den TVG. Aber vor allem Tom Skroblien auf Linksaußen zählt zu den Top-Torschützen in der zweiten Liga und hat vom Siebenmeterpunkt eine überragende Quote vorzuweisen.

„Natürlich haben wir grad eine schwierige Phase. In diesem Monat mussten wir bereits gegen Eisenach und Nordhorn ran, jetzt treffen wir auf Nettelstedt und Balingen. Damit haben wir vier der fünf Top-Favoriten auf den Aufstieg alle im Februar. Das ist natürlich eine Herausforderung. Aber die Mannschaft nimmt diese an, hat bereits am vergangenen Freitag gezeigt, dass sie sich davon nicht einschüchtern lässt und möchte natürlich gerne aus den nächsten beiden Partien noch ein paar wichtige Punkte mitnehmen,“ so TVG-Pressesprecherin Nina Mattes.

 

Das Bild, das uns der TVG zur Verfügung gestellt hat, zeigt Dino Corak. Danke hierfür.