Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Freut Euch auf das Wochenende, denn Ihr könnt auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg Tennis vom Feinsten sehen.

Ab heute, Donnerstag, beginnt auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg das dritte TCS-Tennisturnier für Herren. Die TCS-Open gehören zur German Masters Series und sind mit insgesamt 7500 Euro Gesamtpreisgeld dotiert.

„Wir haben ein sehr gutes Niveau beisammen und die ersten 14 Teilnehmer sind alle unter den ersten 100 in Deutschland zu finden“, freute sich Holger Dreisbusch, einer der Organisatoren des Turniers. So führt beispielsweise Stephan Hoiss (TV Reutlingen, Nummer 38 in Deutschland) die Setzliste im Hauptfeld an. Er ist in Aschaffenburg kein Unbekannter, spielte schon beim Brass-Cup auf der Anlage des TV Aschaffenburg mit. Ebenso wie Johann Willems vom TC Pforzheim (Nr. 4 der Setzliste). 

Jakob Cadonau und Philipp Sauer, die beide für den TC Schönbusch spielen, bekamen vom Veranstalter eine Wildcard. Dreisbusch: „Auf das Abschneiden der beiden dürfen wir alle gespannt sein, denn beide haben heuer eine sehr gute Saison in der Regionalliga Süd gespielt.“

Als Oberschiedsrichter wird wieder Thomas Dreher aus Mannheim fungieren. Ihm zur Seite als Standby-Schiedsrichter steht Dr. Werner Kisan. 

Los geht es am heute um 11 Uhr mit den Qualifikationsrunden. An eins in der Quali und mit einer Wildcard ausgestattet ist Alexander Wolfschmidt (TV Fürth). Am Freitag sind die Endspiele der Qualifikation um 10 Uhr terminiert. 

Das Hauptfeld beginnt am gleichen Tag um 13 Uhr. Die Achtelfinalspiele beginnen am Samstag ab 10 Uhr und die Viertelfinals beginnen ab 14 Uhr. Am Sonntag ist der Tag der Endspiele. Um 9.30 Uhr beginnen die Halbfinalspiele und das Endspiel ist für 13.30 Uhr vorgesehen. „Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt und viele Zuschauer den Weg auf unsere Anlage finden“, sagt Mit-Organisator Holger Dreisbusch.

Sobald das Hauptfeld ausgelost ist, werden wir Euch informieren. Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß beim Zuschauen der Quali-Spiele.

…heute vor 30 Jahren eine  großartige WM-Ära in Bled begann?

Am 10. September 1989 feierte der Deutschland-Achter einen Start-Ziel-Sieg vor dem DDR-Achter.

Mein Kollege Carsten Oberhagemann hat einen sehr interessanten Artikel geschickt. Lest selbst.

 

Die Weltmeister Dirk Balster und Ansgar Wessling blicken zurück. „Wir waren eine Mischung aus erfahrenen Olympioniken und jungen Wilden.“ Dirk Balster blickt voller Stolz und Wehmut zurück auf den 10. September 1989. Heute vor 30 Jahren wurde der Deutschland-Achter in Bled Weltmeister. Und zwar in dieser Besetzung: Roland Baar, Ansgar Wessling, Mark Mauerwerk, Frank Dietrich, Dirk Balster, Martin Steffes-Mies, Norbert Kesslau, Jörg Puttlitz und Steuermann Manfred Klein. Es war der erste WM-Titel seit 1966, es war – ein Jahr nach dem Olympiasieg in Seoul – gleichzeitig der Beginn einer beispiellosen WM-Ära: In den 30 Jahren danach folgten elf weitere Weltmeister-Titel des deutschen Ausnahmebootes. Der letzte Triumph – in Linz-Ottensheim – ist erst gut eine Woche her.

Aber blicken wir zurück auf die damalige Zeit. „Wir waren ein Achter mit Wochenend-Charakter. Wir trafen uns immer nur an den Wochenenden in Dortmund. Da haben wir dann aber – meist in fünf Einheiten – sehr konzentriert zusammen im Achter trainiert. In der Woche haben wir uns dann davon erholt und jeder hat für sich trainiert“, umschreibt Balster die damaligen Umstände. Und dennoch: Der Achter, den Bundestrainer Ralf Holtmeyer im Jahr nach dem Olympiasieg von Seoul zusammen gestellt hatte, funktionierte hervorragend, knüpfte an das erfolgreiche Vorjahr an und war in der kompletten Saison nicht zu schlagen. „Wir waren die ersten, die es im Achter geschafft hatten, in Henley und eine Woche später in Luzern zu gewinnen“, erinnert sich Balster. Und mehr noch: Der 89er Achter stellte bei der Henley Royal Regatta eine neue Bestzeit auf und blieb auf der Traditionsstrecke erstmals unter der Sechs-Minuten-Marke. Auch der erste Sieg gegen den DDR-Achter auf dessen heimischem Gewässer, bei der Internationalen Regatta in Berlin-Grünau, blieb den Beteiligten in Erinnerung.

Für überwältigende Freude sorgte aber der Triumph bei der WM in Bled. „Es war ein außergewöhnlicher und großartiger Wettkampf. Wir hatten großen Respekt und auch ein bisschen Angst vor dem Achter aus der DDR mit den vielen Hünen an Bord“, erzählt Ansgar Wessling, der zusammen mit Manfred Klein aus dem Olympia-Achter des Vorjahres übrig geblieben war. Doch im Finale gab es nur eine Devise: Attacke vom ersten Schlag an. Ansgar Wessling erinnert sich: „An der Körperhaltung und Bewegung unseres Schlagmanns Roland Baar habe ich erkannt: Er macht heute richtig ernst und gibt nicht 100, nicht 101, sondern 105 Prozent. Es war ein tolles Rennen, das wir auch ein Stück weit genießen konnten.“ Schließlich gewann der Deutschland-Achter mit einem Start-Ziel-Sieg und einem Vorsprung von knapp zwei Sekunden vor dem DDR-Achter. Dritter wurde Großbritannien. Es war der erste von drei WM-Titeln in Folge.

Ein Großteil der 1989er Mannschaft wird sich am kommenden Wochenende in Mainz treffen und sich an die gemeinsame Zeit erinnern, auch Trainer Ralf Holtmeyer hat sein Kommen angekündigt. „Leider wird das Wiedersehen ohne Roland Baar stattfinden. Das ist immer noch sehr schmerzhaft“, sagt Balster. Dennoch wollen die Recken von einst noch einmal ins Boot steigen. Den Platz von Roland Baar, der im vergangenen Jahr verunglückte, wird der damalige Ersatzmann Heiner Schwäppe einnehmen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Kaum war der Deutschland-Achter von der WM in Österreich zurück, ging es schon wieder weiter. Die nächste Station für den Weltmeister war der SH-Netz-Cup in Rendsburg. Dort ruderten die Deutschen – trotz Ausfall – zum Sieg und setzten sich gegen die Niederlande durch. Der Kanal-Cup gilt als das härteste Ruderrennen der Welt und  Christopher Reinhardt erlitt einen Schwächeanfall, musste im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Was für ein Drama. Mittlerweile gab es Entwarnung. Er ist wieder wohlauf. Trotzdem saß der Schreck tief.

Lest nachfolgend den Artikel, den mir mein Kollege Carsten Oberhagemann geschickt hat.

Drama auf dem Nord-Ostsee-Kanal: Der Deutschland-Achter feierte beim SH-Netz-Cup in Rendsburg seinen 14. Sieg in der 19. Auflage des 12,7-Kilometer-Marathon-Rennens, bei dem die Ruderer ans Limit und darüber hinaus gingen. Zwei Sportler, darunter Achter-Weltmeister Christopher Reinhardt, erlitten im Boot einen Schwächeanfall. Beide gaben wenige Stunden nach dem Rennen Entwarnung. Ihnen geht es wieder gut. Sie wurden direkt nach der Zieldurchfahrt medizinisch erstversorgt und im Krankenhaus untersucht. „Christopher hat sich noch vor der Siegerehrung gemeldet und gesagt, dass es ihm gut geht. Er will zum Abendessen wieder bei der Mannschaft sein“, sagte Bundestrainer Uwe Bender sichtlich erleichtert.

Die Ereignisse überschlugen sich

Im wohl dramatischsten Rennen der Geschichte des SH-Netz-Cup überschlugen sich auf der zweiten Streckenhälfte die Ereignisse. Im Deutschland-Achter, der schon früh nach zwei Kilometern eine Bootslänge Vorsprung auf den holländischen Achter herausgefahren hatte, fiel Christopher Reinhardt ab Kilometer acht aufgrund von Erschöpfung aus. Der 22-Jährige konnte zunächst nur noch mit senkrechtem Blatt und kürzerer Ruderbewegung mitfahren, dann aber fing er einen Krebs (nennt man einen verpatzten Schlag in der Rudersprache, Anm. d. Red.), musste mit dem Rudern komplett aussetzen und sackte nach hinten. Das deutsche Flaggschiff blieb kurzzeitig stehen und das holländische Boot konnte vorbeiziehen.

Mit Kraftakt an Niederlande vorbei

Kurze Zeit später rappelte sich Christopher Reinhardt noch einmal auf und dem Deutschland-Achter gelang es, mit einem enormen Kraftakt wieder an den Niederländern vorbeizuziehen. Denn auch im holländischen Achter war mit Jacob van der Kerkhof ein Ruderer ausgefallen. Mit einer Bootslänge Vorsprung überquerte der Deutschland-Achter schließlich unter dem lautstarken Beifall der Zuschauer am Nord-Ostsee-Kanal nach 37:35 Minuten die Ziellinie an der Eisenbahnhochbrücke. Den dritten Platz belegte Großbritannien, gefolgt vom Boot aus den USA.

Bundestrainer Uwe Bender sagte nach dem Rennen: „Das ist das größte Drama, das ich je beim Kanal-Cup gesehen habe. Wir wissen, dass wir ans Limit gehen müssen und wir wissen auch, dass einige übers Limit hinaus gegangen sind. In dem Moment, als es passierte, habe ich mir nur Gedanken um das Wohlergehen der Sportler gemacht. Das Ergebnis war da zweitrangig. Die Mannschaft hat das Ausmaß zum Teil nicht mitbekommen, sie ist zusammen gerückt und hat sich gesagt: Wir ziehen das jetzt durch. In unserem Sport sehen wir häufig Situationen, in denen Sportler erschöpft sind. Es war dann eine sehr positive Nachricht, als die Entwarnung von den beiden Sportlern kam.“

 

Wir wünschen den beiden Sportlern alles Gute. Erholt Euch gut und passt auf Euch auf!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

der zweite Spieltag in der 3. Handball-Liga, Staffel Mitte, hatte es in sich. Da verlor vergangene Woche der TV Großwallstadt beim TV Gelnhausen, die SG Nußloch verlor zuhause gegen Groß-Bieberau, Nieder-Roden fegte Oftersheim aus der Halle und die SG Leutershausen machte es unglaublich spannend gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. 

Dieses Wochenende pausiert der TV Großwallstadt. Dafür hat der TV Kirchzell einen dicken Brocken vor der Brust, denn es geht gegen die SG Leutershausen. Die Gäste von der Bergstraße sind gegen den Aufsteiger aus dem Odenwald der Favorit. Allerdings mussten sie im ersten Spiel der neuen Saison gleich einen Rückschlag hinnehmen. Sie verloren nicht nur die Punkte in Großwallstadt, sondern auch Mittelmann Philipp Jaeger. Er rutschte damals so unglücklich auf dem Parkett weg und riss sich dabei das Kreuzband. Ein schwerer Verlust. “Er ist schon operiert, wird uns die komplette Runde ausfallen. Aber damit müssen wir nun leben”, sagte Mark Wetzel, der sportliche Leiter der SG. Gegen den Aufsteiger “ist unser Ziel, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Ein Sieg gegen den Aufsteiger ist Pflicht”, so Wetzel weiter. Er sagt, dass der Spielfluss ohne Philipp Jaeger noch etwas stottert und die Umstellung noch nicht so klappt, wie erhofft. “Aber wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir die vielen leichten Fehler, die wir gegen Dutenhofen gemacht haben, abstellen, dann sollte es klappen.” Doch er weiß auch, dass es in Kirchzell nicht einfach werden wird. “Der TVK hat eine unangenehme Abwehrformation, kämpft um jeden Ball. Das wird ein ekliges Spiel”, grinst er. 

TVK mit Michael Meyer-Ricks?

Die Kirchzeller hingegen hoffen auf den Einsatz von Michael Meyer-Ricks, der nach seiner Verletzung wieder mit im Training ist. Niklas Depp wird weiterhin noch auf einen Einsatz warten müssen und Kapitän Nico Polixenidis fehlt, wie schon in der vergangenen Woche gegen Hanau. Nichtsdestotrotz wird der TVK mit viel Leidenschaft und Kampfgeist diese Partie angehen. Ob Coach Andi Kunz wieder mit einer offensiven Abwehr agieren lässt, bleibt abzuwarten. Diese hatte den Hanauern im letzten Spiel große Probleme bereitet. 

Weiter spielen noch: HG Oftersheim/Schwetzingen – GSV Eintracht Baunatal, SC DHfK Leipzig II – Northeimer HC, HSG Bieberau-Modau – HC Elbflorenz II, HSC Bad Neustadt – SG Nußloch, TV Germania Großsachsen – HSG Hanau,HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – TV Gelnhausen. 

 

 

 

Was für eine überragende Leistung! Unser Glückwunsch geht an den Deutschland-Achter, der bei der Ruder-WM in Linz-Ottensheim den dritten WM-Titel in Serie holte.

Mit einem wahren Kraftakt verteidigte der Deutschland-Achter in einem Herzschlagfinale den Titel. Die härtesten Gegner waren diesmal nicht die Briten. Diesmal waren es die Ruderer aus den Niederlanden. Sie forderten in einem unglaublich schnellen Finalrennen das deutsche Flaggschiff bis zur Ziellinie heraus. Doch mit einer halben Sekunde Vorsprung holten sich die Männer von Bundestrainer Uwe Bender den Sieg und die Freude und der Jubel waren unbeschreiblich. Dritter in diesem großartigen Rennen wurde Großbritannien.

Erschöpft, aber glücklich

Den Deutschen war bei der Siegerehrung die Erschöpfung, aber auch das Glück, anzusehen und Schlagmann Hannes Ocik sagte: „Das war ein phänomenales Rennen. Ab 350 Meter vor dem Ziel haben wir alles reingelegt und zum Glück hat es gereicht. Wir sind super zufrieden. Und ein geiles Nebenprodukt ist es, dass wir das Boot für Olympia qualifiziert haben.“

Volle Konzentration vor dem Rennen

Das Finale war stark besetzt, immerhin gab es noch drei Medaillen und fünf Tickets für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu vergeben. Von Beginn an ging es bei – für alle Boote fairen Bedingungen – hoch her. Am Anfang waren Australien, Großbritannien, Niederlande, Neuseeland, USA und Deutschland fast gleichauf. Doch nach 500 Metern setzte das deutsche Flaggschiff die Akzente, ging in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr her. Auch als auf den letzten Metern Niederlande herankam, behielten Ocik und Co. die Nerven.

Steuermann Martin Sauer sah die Niederlande kommen und gab das Kommando, noch einmal alles rauszuholen. „Da wollten wir alle Reserven auspacken, aber so richtig zündete die Rakete nicht. Wir sind lange über unserem Limit gefahren, am Ende haben wir dann gekämpft“, erzählte Sauer.

Dem Deutschland-Achter gelang es, das Tempo anzuziehen und den Sieg mit einem überragenden Kraftakt nach Hause zu fahren. Am Ende stand eine Zeit von 5:19,41 Minuten, nur gut eine halbe Sekunde über der Weltbestzeit, die das deutsche Flaggschiff im Jahre 2017 selbst aufgestellt hatte. „Wir konnten unsere Leistung aus dem Vorlauf nicht so recht einordnen und wollten dem Finale direkt unseren Stempel aufdrücken. Wir hatten uns auf Großbritannien und die USA im Vorfeld konzentriert, Martin hat das dann gut gemacht, als die Niederlande herankamen. Auf den letzten Metern haben wir um unser Leben gekämpft“, sagte Torben Johannesen.

 

Die Leistung dieser Mannschaft kann gar nicht hoch genug eingeordnet werden und wir freuen uns sehr für den Deutschland-Achter.

 

 

Die Ergebnisse:

Achter, Finale: 1. Deutschland-Achter (Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Christopher Reinhardt, Laurits Follert, Johannes Weißenfeld, Steuermann Martin Sauer) 5:19.41, Minuten, 2. Niederlande 5:19.96, 3. Großbritannien 5:22.35, 4. Australien 5:22.88, 5. USA 5:23.92, 6. Neuseeland 5:24.47.

 

Die Bilder hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

Heute erreichte uns eine schlimme Nachricht. Stefan Hecker ist vor ein paar Tagen verstorben. Der gesamte deutsche Handball trauert um den früheren Weltklasse-Torhüter, der im Alter von 60 Jahren einem Krebsleiden erlegen ist. 

Ich hatte die große Ehre, ihn sehr oft in Aktion zu erleben und bin von dieser Nachricht total geschockt – wie viele andere auch. Mein tiefstes Beileid geht an seine Frau und seine Familie.

R.I.P., Stefan. Du warst ein ganz Großer, sportlich wie menschlich.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Alles Daumen drücken hat nicht gereicht. Der Vierer ohne Steuermann wurde im Highspeed-Halbfinale bei der Ruder-WM in Linz-Ottensheim nur Fünfter und muss nun im B-Finale am Samstag um 12 Uhr um das begehrte Olympia-Ticket kämpfen. Daher sagte Nico Merget auch: „Egal was kommt, wir müssen den zweiten Platz holen.“ Eine klare Kampfansage von Nico!

Nachfolgend lest Ihr die Pressemitteilung, die mein Kollege Carsten Oberhagemann aus Ottensheim geschickt hat:

Sie sind mutig losgefahren, wurden am Ende aber nicht belohnt: Nico Merget, Felix Wimberger, Maximilian Planer und Felix Brummel belegten im WM-Halbfinale in Linz-Ottensheim den fünften Platz und verpassten damit den Einzug ins A-Finale und die erste Chance zur Olympia-Qualifikation. Im B-Finale müssen sie nun mindestens Zweiter werden, um das Olympia-Ticket zu ergattern. „Wir müssen jetzt schnell den Frust abschütteln und uns voll aufs B-Finale und die Olympia-Quali fokussieren. Egal was kommt, wir müssen den zweiten Platz holen. Dafür sind wir nach wie vor guter Dinge“, meinte Nico Merget.

Im Halbfinale nach 500 Metern noch vorne

Im Halbfinale lag das deutsche Quartett in dem hochkarätigen Feld nach ersten schnellen 500 Metern noch vor Weltmeister Australien und dem EM-Zweiten Polen in Führung und nach 1.500 Metern noch aussichtsreich auf dem dritten Platz. Dann aber fuhr der US-Vierer mit einem starken Endspurt vorbei. Die Entscheidung war gefallen und die so aussichtsreich gestartete deutsche Crew musste auf den letzten Metern noch die Franzosen vorbeiziehen lassen. „Wir waren extrem motiviert und wussten, dass wir nur eine Chance haben werden, wenn wir schnell losfahren. Das Niveau im Vierer-Feld ist brutal hoch. Die Zeiten, die hier gefahren werden, sind wahnsinnig schnell. Leider hat es am Ende nicht gereicht“, meinte Merget. Und Bundestrainer Tim Schönberg ergänzte: „Wir müssen uns jetzt erholen – auch mental. Das B-Finale ist machbar.“  

Achter-Finale ist komplett

Unterdessen ist das Achter-Finale komplett. Nachdem sich in den Vorläufen am Dienstag der Deutschland-Achter, Großbritannien, Australien und die USA schon für den Endlauf qualifiziert hatten, zogen im heutigen Hoffnungslauf die Niederlande und Neuseeland nach. Das mit Spannung erwartete Achter-Finale wird am Sonntag um 14.12 Uhr ausgetragen. Die ersten fünf Boote qualifizieren sich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Die Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, Halbfinale: 1. Australien 5:44,21 Minuten, 2. Polen 5:46,97, 3. USA 5:47,14, 4. Frankreich 5:55,18, 5. Deutschland (Nico Merget, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Felix Brummel) 5:56,27, 6. Südafrika 5:58,06.

 

Am Samstag geht es um alles oder nichts. Bis dahin müssen sich die vier Jungs gut erholt haben und alles geben, damit sie die Reise nach Tokio antreten können. Wir wünschen ihnen alles Gute!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Deutschland-Achter hat bei der Ruder-WM in Linz-Ottensheim das Finalticket gelöst und der Vierer ist im Halbfinale. Was für ein toller Erfolg für die Jungs! Jetzt heißt es für das deutsche Flaggschiff am Sonntag im Endlauf alles zu geben. Auch der Vierer ohne Steuermann ist gefragt. Das Olympia-Ticket ist zum Greifen nah.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die mir mein Kollege und Geschäftsführer der Deutschland-Achter GmbH, Carsten Oberhagemann, aus Ottensheim hat zukommen lassen. 

Im Eiltempo ins Finale. Der Deutschland-Achter, als letztes Boot der deutschen Flotte in die Ruder-WM in Linz-Ottensheim gestartet, hat als erste Mannschaft den Endlauf (Sonntag, 14.12 Uhr) in den olympischen Bootsklassen erreicht. Beim Start-Ziel-Sieg auf dem Seitenarm der Donau setzte sich die Mannschaft um Steuermann Martin Sauer deutlich gegen Australien, Kanada, Italien und Russland durch. „Das war sehr souverän. Wir haben uns schneller als erwartet gelöst und mit mehr Gegenwehr gerechnet. Die Gegner haben es uns heute einfach gemacht“, meinte Bundestrainer Uwe Bender.

Deutschland-Achter gab Tempo vor

Mit dem ersten Schlag gab das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes das Tempo vor. Die Vorentscheidung war bereits vor der 1.000-Meter-Marke gefallen, als ein Vorsprung von einer kompletten Bootslänge auf das restliche Feld herausgefahren war. Die letzten Schläge konnte es sich der Deutschland-Achter sogar erlauben, die Schlagfrequenz deutlich zu drosseln. Denn die Australier, die sich den zweiten Finalplatz sicherten, setzten die deutsche Crew nicht weiter unter Druck. „Wir waren schon überrascht, dass uns die Gegner heute nicht mehr entgegensetzen konnten. Aber wir wissen auch, dass die stärkeren Boote im anderen Vorlauf waren“, meinte Martin Sauer.

So waren die Briten auf den ersten 1.500 Metern ähnlich schnell unterwegs wie das deutsche Vorzeigeboot. Die Zwischenzeiten der beiden Dauerrivalen der vergangenen elf Jahre waren ziemlich identisch, nur bei der Endzeit waren die Briten über vier Sekunden schneller. Das lag daran, dass sie sich die kompletten 2.000 Meter gegen die Angriffe der Achter aus den USA und den Niederlanden wehren mussten. Mit dem Deutschland-Achter, Großbritannien, Australien und den USA stehen vier Finalisten fest, zwei weitere werden im Hoffnungslauf am Donnerstag gesucht. Die ersten Fünf der WM qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Tokio.

Stimmen nach dem Lauf

Hannes Ocik sagte anschließend: „Wir haben in Ansätzen gesehen, woran wir im Training gearbeitet haben, und das Rennen hinten heraus kontrolliert. Wir dürfen mit dem Ergebnis zufrieden sein, dürfen uns aber nicht zu sehr ausruhen. Der andere Vorlauf war stärker besetzt. Im Finale wird es mehr abgehen.“ Sein Kollege Torben Johannesen meinte: „Das war ein insgesamt sehr kontrolliertes Rennen und ein guter Wiedereinstieg nach Rotterdam. Bis 1.000 Meter haben wir richtig Gas gegeben. Wir konnten uns lösen und mussten dann nicht mehr alles zeigen. Das ist ein gutes Zeichen, aber im Finale werden die Karten neu gemischt.“ Und Christopher Reinhardt freute sich, dass sie sich den Hoffnungslauf sparen konnten: „Durch das hohe Tempo am Start konnten wir uns früh den Vorsprung herausfahren und sehr entspannt weiterfahren. Wir konnten auf die Attacken der Gegner reagieren. Dass wir uns den Hoffnungslauf sparen konnten, ist schon mal ein großes Plus. Wir haben den Grundstock für Sonntag gelegt, müssen aber auf der Hut sein. Der andere Vorlauf war stärker besetzt und deutlich enger.“

Zwei Matchbälle fürs Olympia-Ticket

Mit einem Sieg im Hoffnungslauf zog der Vierer ohne Steuermann ins Halbfinale ein und ist weiter im Rennen um die begehrte Olympia-Qualifikation, wozu mindestens Platz acht nötig ist. Nico Merget, Felix Wimberger, Maximilian Planer und Felix Brummel setzten sich letztlich sicher gegen Serbien, Österreich, Dänemark und Ägypten durch und können zuversichtlich aufs Halbfinale am Donnerstag blicken: „Das war die vorgenommene Steigerung gegenüber dem Vorlauf. Jetzt sind wir alle richtig drin im Turnier und heiß aufs Halbfinale. Wir haben jetzt zwei Matchbälle, um das Olympia-Ticket zu holen. Und wir wollen den ersten gleich verwandeln“, sagte Maximilian Planer.

Bord-an-Bord-Kampf mit Serbien

Im Hoffnungslauf lieferte sich der deutsche Vierer lange einen Bord-an-Bord-Kampf mit dem serbischen Vierer, auf den letzten 500 Metern konnte sich die Crew um Schlagmann Nico Merget entscheidend absetzen. „So ein Hoffnungslauf ist immer ein unangenehmes Rennen. Es ist nie klar, ob nicht einer über sich hinaus wächst“, meinte Felix Wimberger. Und Nico Merget ergänzte: „Das ist ein hässliches Rennen. Jeder kämpft ums Überleben.“
Nur wenige Minuten nach dem Rennen begann die Vorbereitung aufs Halbfinale. „Die schnelle Regeneration ist sehr wichtig“, sagte Felix Brummel, als er aus dem Kühlbecken stieg. Und Felix Wimberger erinnerte sich an das WM-Halbfinale 2015 in Aiguebelette, als er gemeinsam mit Max Planer, Johannes Weißenfeld und Max Korge im Zielsprint Platz drei und damit die Olympia-Qualifikation sicherte: „Wir sind wie damals in Schlagweite. Das wird auch jetzt ein Kampf bis zur Ziellinie. Hauptsache wir sind vorn.“

Die Ergebnisse:

Achter, Vorlauf: 1. Deutschland (Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Christopher Reinhardt, Laurits Follert, Johannes Weißenfeld, Steuermann Martin Sauer) 5:30,28, 2. Australien 5:32,91, 3. Kanada 5:35,46, 4. Italien 5:42,74, 5. Russland 5:43,71.
Vierer ohne Steuermann, Hoffnungslauf: 1. Deutschland (Nico Merget, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Felix Brummel) 5:59,17 Minuten, 2. Serbien 6:00,00, 3. Österreich 6:03,46, 4. Dänemark 6:07,41, 5. Ägypten 6:21,38.

Wir drücken den Ruderern die Daumen für das kommende Wochenende!

Die Bilder hat uns dankenswerterweise Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. 

Herzliche Gratulation an die zweite 40er-Herrenmannschaft des TC Schönbusch Aschaffenburg. Sie holte sich mit 12:2 Punkten und 102:34 Sätzen die Meisterschaft in der Landesliga Nord.

Das Team um Marco Seemann musste lediglich gegen den SC Uttenreuth am vorletzten Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Alle anderen Begegnungen wurden souverän gewonnen. Der ärgste Verfolger, TC Memmelsdorf, verlor gegen die Schönbuschler, so dass der TCM am Ende zwar ebenfalls 12:2 Punkte auf dem Konto hatte, aber ein schlechteres Matchpunkte- und Satzverhältnis vorzuweisen hatte.

Das Bild zeigt das erfolgreiche Team hinten von links: Oliver Heinze, Erik Brehm, Andre Haas, Marco Seemann. Vorne von links: Marko Fischer, Torsten Jakoby, Stefan Haun, Markus Haun. Es fehlen Daniel Cadonau, Fredrik Cadonau, Klaus Müller.

Wir wünschen der erfolgreichen Mannschaft alles Gute für die kommende Saison!

 

Das Bild hat uns der TCS zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende ging das dritte Senioren-Tennisturnier, die 3. TCS-Senioren-Open, reibungslos und bei bestem Wetter über die Bühne. Auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg gab es, trotz einer überschaubaren Teilnehmerzahl, gute und vor allem spannende Spiele zu sehen. Die Atmosphäre war angenehm und familiär und die Verantwortlichen des TCS plus Oberschiedsrichter Max Dreisbusch freuten sich über den lockeren Ablauf des Turniers.

Bei den Herren 30 war Patrick Ostheimer vom TV Aschaffenburg an eins gesetzt. Daniel Hahn (TC GW Nittendorf) war die Nummer zwei der Setzliste, trat aber zu seinem Spiel nicht an, so dass zunächst Timo Fuchs vom TCS davon profitierte. Er verlor aber gegen den späteren Gewinner Fabian Poth vom TC Bad Homburg. Patrick Ostheimer gewann sein Auftaktmatch sehr souverän. Sein nächster Gegner trat ebenfalls nicht an, so dass sich im Endspiel Ostheimer und Poth trafen. In einem umkämpften Match gewann Poth mit 7:5, 7:5.

Marco Appelmann vom TCS und an zwei gesetzt, war der Gewinner in der AK Herren 40. Stefan Burlein (TG Kitzingen und Nummer eins der Setzliste) musste sich dem starken Frank Bergmann von der DJK Mömbris geschlagen geben. Dieser wiederum verlor im Halbfinale gegen Timo Mück (Nr. 3, Eintracht Frankfurt). Im Endspiel machte Marco Appelmann mit seinem Gegner Timo Mück kurzen Prozess und holte sich den Sieg mit 6:1, 6:1.

Zwei Gruppen bei den 60er-Herren

Die AK Herren 60 wurde in zwei Gruppen ausgespielt. Gewinner der Gruppe eins war Rupert Köhler (Offenbacher TC). Die Gruppe zwei gewann Joachim Geis (TC Nieder-Roden). Im Endspiel trafen die beiden aufeinander und Geis setzte sich mit 7:6, 6:2 durch.

Mit Willi Straulino gewann bei den Herren 65 ein Spieler vom ausrichtenden Verein. Willi Straulino, an eins gesetzt, musste bis ins Finale zweimal in den Match Tiebreak. Doch er zeigte keine Nerven, sicherte sich die Siege und traf im Endspiel auf die Nummer zwei, Wolfgang Hentschel (TEVC Kronberg). Auch er musste im Halbfinale in den Match Tiebreak. Im Finale war dann Willi Straulino am Drücker und gewann souverän mit 6:3, 6:3.

Zwei Konkurrenzen bei den Damen

Nur zwei Konkurrenzen wurden bei den Damen ausgetragen. In der AK Damen 40 wurde Veronique Appelmann (TCS) an eins gesetzt, Heiko Roehmer (TC Dietesheim) an zwei. Sie scheiterte im ersten Spiel an Verena Fleckenstein vom TVA. Mit 6:1, 1:6 und 10:5 behielt Verena Fleckenstein in einem spannenden Match die Oberhand, musste dann aber Kristina Marschall (TC Diedenbergen) im Halbfinale den Vortritt lassen. Veronique Appelmann zeigte im Halbfinale ihre Kämpferqualitäten, gewann gegen Annette Conen (TC Ludwigshafen) mit 3:6, 6:0, 10:6. Doch im Endspiel war dann gegen Marschall Schluss. Diese gewann mit 6:3, 6:0.

Bei den Damen 60 wurde Sonja Hentschel (TEVC Kronberg, Nr. 1) ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie spazierte durch das Turnier, hatte lediglich im Endspiel zu kämpfen. Die an zwei gesetzte Christiane Walter (FC Haßfurt) scheiterte zum Auftakt an Gabriele Kurz (TCS). Diese wiederum spielte sich nach einem umkämpften 3:6, 6:2, 10:8-Halbfinalsieg ins Endspiel. Dort zog sie gegen Sonja Hentschel mit 5:7, 5:7 knapp den Kürzeren.

 

Die Ergebnisse der einzelnen Endspiele:

Herren 30: Patrick Ostheimer (TVA) – Fabian Poth (TC Bad Homburg) 5:7, 5:7.

Herren 40: Marco Appelmann (TCS) – Timo Mück (Eintracht Frankfurt) 6:1, 6:1.

Herren 60: Joachim Geis (TC Nieder-Roden) – Rupert Köhler (Offenbacher TC) 7:6, 6:2.

Herren 65: Willi Straulino (TCS) – Wolfgang Hentschel (TEVC Kronberg) 6:3, 6:3.

Damen 40: Veronique Appelmann (TCS) – Kristina Marschall (TC Diedenbergen) 3:6, 0:6.

Damen 60: Sonja Hentschel (TEVC Kronberg) – Gabriele Kurz (TCS) 7:5, 7:5.

Alle Ergebnisse der TCS-Senioren-Open findet Ihr unter:

www.mybigpoint.tennis.de

 

Ein paar Bilder vom Turnier gibt es auch noch für Euch. Diese hat uns der TCS zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank!