Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt bastelt weiter an seinem Kader für die neue Saison. Wie der Verein in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Kuno Schauer eine weitere Saison das Trikot des TVG tragen. Adrian Kammlodt hingegen wird seine Profikarriere beenden und den Verein verlassen.

Der 25-jährige gebürtige Berliner Kuno Schauer hat das Angebot des Vereins angenommen und sich entschieden, für eine weitere Saison das Trikot des TVG zu tragen: „Ich fühle mich hier in Großwallstadt sehr wohl. Das Klima in der Mannschaft ist aktuell total super und es macht riesig Spaß. Deshalb freue ich mich jetzt auch darauf, mit der Mannschaft weiterhin unsere Ziele umzusetzen.“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz ist froh über die Verlängerung: „Es ist sehr schön, dass Kuno weiterhin bei uns bleibt. Er ist ein Spieler, der ein enormes Potenzial hat und ich bin ein absoluter Fan von ihm. Ich wünsche mir, dass Kuno dieses Leistungsvermögen noch häufiger abruft. Er ist für uns ein sehr wichtiger Teil der Mannschaft, da er sowohl im linken Rückraum als auch auf Rückraum Mitte einsetzbar ist und auch innerhalb des Teams ist er ein sehr wertvoller Mitspieler.“

Auch Trainer Michael Roth freut sich über die Entscheidung: „Kuno Schauer ist ein junger Spieler, der noch viel Entwicklungspotenzial in sich hat. Ich hoffe, dass er bei uns seinen Weg weiter geht. Er verfügt über ein sehr starkes 1 gegen 1, hat einen tollen Wurf. Jetzt muss er sich in der Abwehr stetig verbessern und eine genaue Spielübersicht bekommen, daran werden wir zusammen arbeiten. Ich freu mich sehr, dass er uns noch eine weitere Saison erhalten bleibt.“

Kuno Schauer wurde am 07.11.1998 in Berlin geboren. Dort startete er im Jahr 2007 seine Handballkarriere. Bis Juni 2015 trug er das Trikot der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin, 2018 wechselte er zum Wilhelmshavener HV. Seit der Saison 2021/22 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

 

Adrian Kammlodt wird den Verein verlassen

Leider muss der TV Großwallstadt auch einen Abgang verkünden. Adrian Kammlodt wird den Verein zum Ende der Saison verlassen und seine Profikarriere beenden. Der 28-Jährige hat sich nach reiflicher Überlegung entschieden, vom Leistungssport zurückzutreten, um sich auf seine berufliche Zukunft zu konzentrieren.

Dem Handball wird er aber weiterhin treu bleiben. Der Rückraumspieler wird ab der kommenden Spielzeit bei seinem Heimatverein HSG Freiberg auflaufen: „Es ist Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen, das haben mir unter anderem die häufigen Verletzungen gezeigt. Ich möchte beruflich jetzt den nächsten Schritt wagen und mich selbstständig machen. Den Handball möchte ich aber noch nicht ganz an den Nagel hängen, deshalb werde ich bei meinem Jugendverein helfen, die kleinen und großen Ziele zu erreichen. Dem TV Großwallstadt danke ich für zwei sehr schöne Jahre und für die intensiven Bemühungen, mich noch einmal von einem Verbleib hier zu überzeugen. Die Entscheidung ist mir nicht einfach gefallen. In den restlichen Spielen der Rückrunde werde ich noch einmal alles rausholen, um eine Platzierung mit der Mannschaft unter den ersten sieben Teams zu erreichen,“ so Adrian Kammlodt.

 

 

Die Bilder hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Für Handball Zweitligist TV Großwallstadt geht es am heutigen Freitag zum Auswärtsspiel nach Hagen. Das wird sicher alles andere als einfach. Nach der knappen vermeidbaren Niederlage am vergangenen Wochenende in Bietigheim hat sich die Mannschaft allerdings vorgenommen, heute in der Offensive zuzulegen, um den ersten Sieg des Jahres 2024 einzufahren.

Kein leichtes Unterfangen, denn Hagen hat im Auftakt nach der Winterpause gegen Coburg gezeigt, was in ihnen steckt und die gute Form aus 2023 fortgeführt. Da hatte das Team um Trainer Stefan Neff im Dezember in beeindruckender Weise die SG BBM Bietigheim auswärts geschlagen, ist seit fünf Spielen in Folge unbesiegt und steht verdient mit 24:16 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Im Hinspiel bewies der TV Großwallstadt in einer stark umkämpften Partei große mentale Stärke und hat sich am Ende mit einem 30:26-Erfolg belohnt. Damals allerdings waren die Nordrhein-Westfalen mit großen Verletzungsproblemen in die Saison gestartet. Jetzt sieht es ganz anders aus. Spieler wie der Ex-Großwallstädter Pierre Busch auf Rechtsaußen oder Hakon Dadi Styrmisson auf Linksaußen sowie Philipp Vorlicek im rechten Rückraum überzeugen jede Woche aufs neue und tragen zu Torerfolgen bei.

Damit der TVG gegen diese starke Truppe bestehen kann, muss vor allem in der Offensive eine Steigerung her. „In der Defensive haben wir gegen Bietigheim souverän verteidigt, unser Torhüter hat super gehalten, da habe ich nichts auszusetzen. Im Angriff allerdings war ich nicht zufrieden, wir haben zu viele Fehler produziert, unseren Rückraum nicht in Szene gesetzt und im Abschluss waren wir zu ungenau. Wenn wir da eine Leistungssteigerung hinbekommen, können wir in Hagen zwei Punkte mitnehmen,“ so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch in dieser Partie wird Co-Trainer Povilas Babarskas, der den an der Hüfte operierten Chefcoach Michael Roth vertritt, an der Seitenlinie stehen. Verzichten muss er auf Linksaußen Florian Eisenträger, der sich im Training vergangene Woche das Außenband im Sprunggelenk gerissen hat.

 

Mit acht Toren war Adrian Kammlodt im Hinspiel bester Torschütze. Das Bild von ihm hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Auch in der Handball Oberliga Hessen geht es nach einer kurzen Pause weiter. Diesmal muss Tabellenführer TV Kirchzell am Samstag um 19 Uhr beim Vierten TSG Münster antreten. Die Tuspo Obernburg empfängt ebenfalls am Samstag um 19 Uhr den Tabellenzweiten Gensungen/Felsberg und die TSG Groß-Bieberau spielt am Samstag um 20 Uhr beim Elften Kleenheim-Langgöns. Alles Aufgaben, die für die hiesigen Vereine alles andere als einfach sind.

 

Tuspo hat eine schwere Aufgabe vor der Brust

Mit der ESG Gensungen/Felsberg kommt zum nächsten Heimspiel der Vizemeister der letzten Saison nach Obernburg. Die Mannschaft von Trainer Frank Eidam liegt nach 16 Spielen mit 26:6 Punkten auf Platz zwei der Tabelle und ist damit punktgleich mit der TSG Groß-Bieberau. Mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Kirchzell macht sich die ESG noch Hoffnungen auf die Meisterschaft.

Im Hinspiel kassierte die Tuspo eine 32:40-Niederlage, allerdings gab es in der vergangenen Saison für die Mannschaft von Rudi Frank nach einer sehr starken Leistung einen 28:25-Heimsieg. Bisher mussten die Gäste nur in den Heimspielen gegen Münster und gegen Kirchzell sowie in Groß-Bieberau beide Punkte abgeben. Mit den Rückraumspielern Vince Schmidt, der nach der Hinrunde schon 92 Tore auf dem Konto hat, Jannis Kothe und Heinrich Wachs und mit ihrer körperlich starken Abwehr wird Gensungen ein sehr harter Brocken für die Tuspo. Dazu kommt noch die Auswärtsstärke, denn von den zehn Siegen in der Hinrunde wurden schon sechs davon in fremder Halle gefeiert. Aber wie man die Nordhessen schlagen kann haben die Römerstädter ja bereits letzte Saison gezeigt. Es wird auch darauf ankommen, ob Trainer Rudi Frank alle Mann an Bord hat oder ob er noch immer auf einige seiner Leistungsträger verzichten muss.

Einen Abgang gibt es bereits für die neue Saison zu verzeichnen. Der 26-jährige Kreisläufer Sven Schultheis wird nach der Saison 2023/2024 die Tuspo nach zwei Jahren verlassen und wechselt zurück zur HSG Rodgau Nieder-Roden II.

 

TV Kirchzell muss in Münster aufpassen

Der TV Kirchzell führt nach 16 Spielen die Tabelle mit 30:2 Punkten an. Nun geht es für die Mannschaft des Trainer Duos Alex Hauptmann und Andi Kunz zum schweren Auswärtsspiel nach Münster. Die Hausherren liegen derzeit mit 25:7 Punkten auf Platz vier der Tabelle, haben bisher daheim nur gegen Pohlheim und Groß-Bieberau verloren. Ein Unentschieden gab es zu Hause gegen Offenbach Bürgel. Der TVK ist also gewarnt.

“Wir haben schon im Hinspiel gegen Münster gesehen, welch eine Qualität sie haben. Das wird kein leichtes Spiel werden –  vor allem noch in Münster. Aber wir werden uns gut vorbereiten und alles in die Waagschale werfen, damit wir weiter ungeschlagen bleiben”, sagt TVK-Torhüter Tobias Jörg. Er hat seinen Vertrag jüngst – zur Freude aller Verantwortlichen – um ein weiteres Jahr verlängert.

Die TSG kann eine 6:0-Abwehr spielen, agiert aber auch schon einmal mit einer 5:1-Deckung, hat gute Einzelakteure, aber auch im Kollektiv eine sehr gute Qualität. Daher warnt TVK-Coach Alex Hauptmann auch, wenn er sagt: “Jeder, der schon einmal in Münster gespielt hat, weiß wie schwer es dort ist. Sie spielen ein höllisches Tempo, stehen in der Abwehr gut. Darauf müssen wir uns einstellen.” Die Gastgeber konnten aus den letzten elf Spielen 21:1 Punkte holen. Das sollte für Kirchzell Motivation genug sein, die Punkte zu entführen.

 

Falken in Kleenheim gefordert

Nach den letzten beiden klaren Erfolgen in Hüttenberg und zuhause gegen Obernburg sind die Falken beim Auswärtsspiel in Kleenheim gefordert. Kleenheim belegt aktuell den elften Platz und befindet sich nach nur vier Siegen bei elf Niederlagen im Abstiegskampf. Deshalb sind sie als gefährlich einzustufen und auf keinen Fall zu unterschätzen. Gerade zuhause sind sie mit ihrer äußerst riskanten, offensiven Deckungsvariante immer für eine Überraschung gut. Letztes Jahr verloren die Falken beide Spiele und auch in der Vorrunde taten sie sich mit einem knappen 24:23 Sieg sehr schwer.

Die Falken wollen deshalb konzentriert und motiviert zur Sache gehen, sich auf den Gegner und seine Spielweise einlassen und diszipliniert auftreten. Dabei bauen sie wieder auf ihre solide und bewegliche Abwehr, ihre starken Torhüter und den zuletzt tadellosen Angriff. TSG-Trainer Björn Beilstein sagte: „Kleenheim ist eine ganz schwer zu bespielende Mannschaft. Das haben wir im Hinspiel schon gemerkt. Sie decken eine sehr offensive und vor allem aggressive 3:2:1 Deckung und wollen über Ballgewinne zu schnellen Toren kommen. Hier ist wichtig, dass wir unsere sehr gute Angriffsleistung aus den letzten beiden Spielen abrufen können. Wir sind Favorit und wollen natürlich unserer Rolle gerecht werden. Wir sind gut vorbereitet und alle Spieler einsetzbar. “

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Samstag um 17 Uhr gastieren die ING Skywheelers in der ersten Rollstuhl Basketball Liga beim BBC Münsterland. Während sich die Top Teams der Liga um die Platzierungen der Play Off Plätze duellieren, kommt es in Warendorf zum Kellerduell.

Lest nachfolgend die PM von Marco Hopp:

Hatte der BBC Münsterland in der zurückliegenden Spielzeit noch um einen der begehrten Play Off Plätze gekämpft, so finden sie sich in dieser Spielzeit in der Kellerregion der Bundesliga wieder. Den Weggang von Mattijs Bellers bekommen die Westfalen nicht kompensiert und stecken somit ebenfalls im Abstiegsstrudel, nur mit dem Unterschied schon zwei Spiele in dieser Spielzeit gewonnen zu haben. Somit kann man getrost davon ausgehen, dass sie im Spiel gegen die Hessen eine Möglichkeit wittern, weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren und den Verbleib in der Liga aus eigener Kraft zu schaffen. Dem nicht genug, dass Mattijs Bellers nach Italien gewechselt ist, schlug am 27.12.2023 noch die Nachricht ein, das Jungnationalspieler Julian Lammering im Sommer nach Wetzlar wechseln wird. Somit sind die Zukunftsaussichten der Münsterländer nicht wirklich rosig.

Für die ING Skywheelers gibt es in diesem Spiel ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Sind doch zum Jahreswechsel Anna Maria Müller und Johannes Hengst in ihre alte Heimat zurückgekehrt und gehen nun für den BBC Münsterland auf Korbjagd. Auch wenn es zum Wiedersehen mit „alten“ Mannschaftskameraden kommt, geht es für die ING Skywheelers immer noch darum, das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Dieses Spiel bietet, zumindest von der Papierform her, die Möglichkeit dafür. Trotz der Tatsache, dass dieses Spiel für das Team von Spielertrainer Chris Spitz eine erneute Herausforderung und hohe Hürde darstellt, so gibt doch zumindest Anlass, aus den zurückliegenden Begegnungen, mit etwas Hoffnung in dieses Spiel zu gehen. Sollte es ihnen gelingen, eine gute Leistung auf das Spielfeld zu bringen, besteht eine wahrliche Chance für die Mainrollis die Heimreise mit zwei Punkten im Gepäck anzutreten.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Am Wochenende geht es nach einer kurzen Faschingspause wieder um Punkte in der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West. Dabei trifft die HSG Rodgau Nieder-Roden am Sonntag um 16 Uhr daheim auf dem Topfavoriten HSG Krefeld. Am Samstag um 19.30 Uhr spielt die HSG Hanau beim Siebten der Tabelle, TuS Opladen und der TV Gelnhausen gastiert am Samstag um 19 Uhr beim Spitzenreiter TuS Ferndorf.

 

TV Gelnhausen will beim Spitzenreiter jede Chance ergreifen

Am Samstag steht für den TV Gelnhausen die wahrscheinlich schwerste Aufgabe der Saison bevor, denn er muss zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer TuS Ferndorf. Nach dem 26:26 vor der Faschingspause gegen TuS Opladen steht der TVG nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge mit 18:18 Punkten auf dem achten Platz und will den Schwung nutzen, um jede noch so kleine Chance beim Spiel gegen den Topfavoriten wahrzunehmen.

Der TuS Ferndorf hat bisher eine unglaubliche Saison gespielt, in der die Mannschaft erst einen Punkt hergeben musste. Mit 35:1 Zählern steht das Team unangefochten an der Tabellenspitze. Auch der Start in das neue Jahr ist dem TuS mit drei Siegen aus drei Spielen geglückt. „TuS Ferndorf ist die absolute Spitzenmannschaft unserer Staffel. Das Spiel wird wahnsinnig schwierig für uns. Im Hinspiel haben wir aber schon gezeigt, dass wir einige Zeit gut mithalten konnten“, erinnert Cheftrainer Geiger an das Hinspiel, das die Barbarossastädter mit 28:34 verloren.

Neben der großen Klasse des Gegners, wartet eine eindrucksvolle Kulisse in Ferndorf auf Gelnhausen und es wird mit über 1.000 Zuschauern beim Aufeinandertreffen der beiden Teams gerechnet.

Der TV Gelnhausen muss gegen Ferndorf weiter auf Felix Rheinhardt, Jannik Geisler und Michael Hemmer verzichten. Außerdem droht Kapitän Jonathan Malolepszy am Samstag ebenfalls auszufallen. „Unsere Abwehr muss in diesem Spiel kompakt zusammenstehen. Ferndorf hat ein super Kreisläuferspiel, gefährliche Rückraumschützen und ist auch im eins gegen eins stark. Es ist eine sehr komplette Mannschaft“, analysiert Geiger den Gegner.

 

 

 Hanau in Opladen gefordert

 Zwei Wochen Pause hatte die Mannschaft von Trainer Hannes Geist, um die Niederlage gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zu verdauen und sich mit viel Elan auf die anstehende Begegnung beim TuS 1882 Opladen vorzubereiten. Bergold, Ritter & Co. wollen gegen den Tabellensiebten wieder 60 Minuten lang ihr Herz auf der Platte lassen. „Sicherlich haben wir uns den Ausgang des Heimspiels gegen Dutenhofen sowie die Art und Weise wie wir die letzte Partie angegangen haben im Vorfeld anders vorgestellt,“ meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist im Rückblick auf das erste Februarwochenende. „Wir haben daraus aber die richtigen Schlüsse im Training gezogen und die letzten zwei Wochen für die Aufarbeitung genutzt. Uns erwartet eine spannende Herausforderung in Opladen.“

Als Tabellenfünfter mit 23:11 Punkten trifft Hanau am Wochenende auf eine der Mannschaften aus dem Mittelfeld. Während Hanau in den letzten sieben Spielen insgesamt fünf Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage sammelte,  waren die Leistungen der Hausherren immer recht wechselhaft. „Opladen ist eine Mannschaft, die taktisch immer sehr gut eingestellt ist und unterschiedliche Systeme spielen kann. Neben einer 6:0-Deckung beherrschen sie auch eine 5:1-Abwehr und stellen ihre Gegner damit immer vor Herausforderungen. Nicht ohne Grund stellen sie die drittbeste Abwehr der Liga“, weiß Geist. Gegen dieses Bollwerk wollen Braun, Schiefer & Co. mit schnellem Umschalt- und Passspiel sich ihre Chancen erarbeiten. Wie das geht, bewies Hanau bereits am 4. Spieltag, als das Team beim 29:26 im Hinspiel beide Punkte in der Main-Kinzig-Halle behielt.

 

Baggerseepiraten treffen auf Topfavoriten

Nach dem sportlich erfolgreichen Auftakt in Ratingen hatten die Rodgauer Handballer zwei Wochen Zeit, die durchaus hartnäckigen Verletzungen und Krankheiten etwas auszukurieren. Eine möglichst gut besetzte und körperlich voll intakte Bank wird auch nötig sein, um gegen den bärenstarken Gegner zu bestehen, denn mit der HSG Krefeld stellt sich der aktuelle Tabellenzweite in Nieder-Roden vor. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen galten vor der Saison zusammen mit dem TuS Ferndorf als heißeste Anwärter auf den Staffelsieg. Und so ist es auch kaum verwunderlich, dass die hochkarätig besetzten „Eagles“ als einziger echter Verfolger eben jenes TuS Ferndorf übrig geblieben sind. Allerdings hat die Mannschaft, die vom ehemaligen Bundesliga-Profi Mark Schmetz trainiert wird, schon fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.

Wollen die Jungs vom Niederrhein wirklich noch eine Chance auf den Platz an der Sonne haben, dürfen sie sich keine Ausrutscher mehr leisten. Der Start ins Jahr 2024 verlief bisher makellos, aus den vier Spielen holten die Krefelder 8:0 Punkte. Hilfreich dabei war auch Neuzugang Bastian Roschek, der sich vor knapp drei Wochen dem Verein aus seiner Heimatstadt anschloss. „Alleine diese Verpflichtung zeigt schon die Ambitionen der Krefelder, das ist normalerweise nicht unsere Kragenweite“, gibt sich HSG-Trainer Redmann im Vorfeld der Partie gewohnt realistisch. „Aber wir wissen auch, dass wir mit unseren Fans im Rücken in der RODAUSTROM Sportarena eine ganz besondere Atmosphäre schaffen können. Es wird für uns von der ersten Sekunde an nur mit einer fast fehlerfreien Vorstellung möglich sein, den Krefeldern Paroli zu bieten. Dafür brauchen wir auch die Unterstützung von den Rängen“, so Redmann weiter.

 

 

Die Bilder haben uns Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat Ben Seidel, Eigengewächs und Junioren-Nationalspieler, seinen Vertrag bei den Baggerseepiraten um ein weiteres Jahr bis 2025 verlängert.

Ende April 2023 im Viertelfinale des DHB-Pokals der A-Jugend hat sich der 18-Jährige in einer unglücklichen Situation eine sehr schwere Knieverletzung zugezogen, die ihn noch bis zum Ende der Saison zum Zuschauen verdammt. Die Reha läuft aber nach Plan und der Heilungsprozess macht sehr gute Fortschritte, um dann zur neuen Saison wieder voll angreifen zu können.

Bis zu seiner Verletzung konnte der angehende Abiturient trotz seiner jungen Jahre bereits große Erfolge feiern. Unter anderem führte er 2021 als B-Jugendlicher die Baggerseepiraten erstmals in die A-Jugend-Bundesliga und 2022 direkt zum Titel im DHB-Pokal. Im gleichen Jahr sicherte er sich mit der deutschen U17-Juniorennationalmannchaft in einem packenden Finale gegen Dänemark die Goldmedaille bei den European Youth Olympics und setzte dabei in der Schlussphase des Spiels entscheidende Akzente. Parallel zeigte er sich bereits als 17-Jähriger regelmäßig im Drittliga-Team der Baggerseepiraten als Torschütze.

Der sportliche Leiter der HSG, Marco Rhein, sagte: „Wir sind sehr glücklich über die Vertragsverlängerung von Ben. Seine Entwicklung ist natürlich auch Handball-Deutschland nicht entgangen und viele Bundesliga-Vereine haben Ben ins Blickfeld genommen. Umso mehr macht es uns stolz, dass Ben weiterhin das Trikot der Baggerseepiraten tragen wird. Er ist seit der C-Jugend bei uns und identifiziert sich sehr mit dem Verein. Wir werden ihm aber nach seiner schweren Verletzung auch die notwendige Zeit geben die er braucht, um wieder topfit auf dem Spielfeld stehen zu können.“

Ben Seidel sagte über seine Vertragsverlängerung: „Die HSG ist zu meiner sportlichen Heimat geworden und ich fühle mich hier sehr wohl. Ich freue mich, weiterhin in dieser jungen talentierten Mannschaft zu spielen und kann es kaum erwarten mit den Jungs wieder auf dem Spielfeld zu stehen. Mein oberstes Ziel ist es aber erstmal vollständig gesund und fit zu werden. Alles Weitere kommt dann von alleine.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
Wie René Krug, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit beim TV Kirchzell, mitteilte, gibt es in der ersten Männermannschaft, die derzeit souverän die Tabellenführung in der Handball Oberliga Hessen inne hat, gute Neuigkeiten.

Nachdem jüngst bekannt wurde, dass das Trainerteam Andi Kunz und Alex Hauptmann sowie Führungsspieler Tim Häufglöckner ihre Verträge verlängert haben, wurden nun zwei weitere Arbeitspapiere verlängert.

Torhüter Tobias Jörg, der seit 2015 beim TVK das Tor hütet, hat seinen Kontrakt bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Er sagt: “Ich fühl mich wohl in Kirchzell und wir sind eine super Mannschaft, mit der man viel Spaß haben kann. Außerdem geh ich dann nächstes Jahr in meine zehnte Saison und die wollte ich auf jeden Fall in Kirchzell absolvieren.”

Auch Oleh Soloviov wird weiter das TVK Trikot tragen. Der Rückraumspieler hat sich als Abwehrspezialist gemausert und an ihm ist kaum ein Vorbeikommen. Aber auch im Angriff spielt er im Team eine große Rolle. Er ist seit 2020 im Verein und hat bis zum 30. Juni 2026 unterschrieben.

 

 

Die Bilder der beiden Spieler hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Bundesligist HSG Bensheim/Auerbach ist immer wieder für eine Überraschung gut. Was die Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrimm derzeit leistet, ist aller Ehren wert. Erst holte sie jüngst beim Thüringer HC im Meisterschaftsspiel mit 27:26 zwei Punkte. Ein paar Tage darauf entzauberten die Flames im Gruppenspiel der EHF European League vor 681 begeisterten Zuschauern in der Untermainhalle in Elsenfeld den Top-Favoriten Neptunes de Nantes. Mit 37:30 (19:19) feierte das HSG-Team einen in der Höhe nie erwarteten Erfolg. Erfolgreichste Torschützin der Flames war Lucie-Marie Kretzschmar mit 13 Toren – bei 14 Versuchen. Sie war nie zu halten und traf ein ums andere Mal.

Die starke Teamleistung ist umso höher anzurechnen, wenn man das Programm der letzten Wochen kennt. Hinzu kommt, dass Nantes eine Mannschaft mit viel internationaler Erfahrung ist, während es für die Flames die erste internationale Saison überhaupt in der Geschichte des Vereins ist.

Kein Wunder, dass HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem Spiel sagte: „Ganz ehrlich, ich bin sprachlos. Was soll ich sagen? Wir haben heute ein fantastisches Spiel gemacht. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir mal so ein Spiel gemacht haben. Ich glaube, das war, seitdem ich hier bin, eines unserer besten Spiele und es ist jetzt ja auch nicht irgendein Gegner gewesen, sondern Nantes. Und wir haben sie einfach dominiert. Wir haben in der ersten Halbzeit schon ganz, ganz viel richtig gemacht, im Angriff und in der Abwehr, auch die 5-1 hat sehr gut funktioniert, aber da haben wir noch ein oder zwei Tore zu viel bekommen.”

In der zweiten Halbzeit kassierte die HSG nur noch elf Gegentore. Die Trainerin weiter: “Wir haben denen dann den Schneid abgekauft und natürlich mit Vanessa im Tor. Das gehört dazu, aber wir haben vorne eine sehr gute Quote beim Werfen und wir haben ganz viele Lösungen gefunden. Ich bin einfach sprachlos, weil wir so viel Spaß hatten mit Kempa und mit allem, was dazugehört. Wir haben auch absolut verdient gewonnen. Das ist keine Selbstverständlichkeit und mir fehlen einfach die Worte, für das, was wir da abgerissen haben. Das ist schon aller Ehren wert und da können wir megastolz drauf sein.”

Die Ausgangslage war einfach. Im Hinspiel hatte Nantes zu Hause mit 39:27 gewonnen und wäre mit einem Sieg in Elsenfeld nach CS Gloria 2018 BN als zweite Mannschaft der Gruppe C ins Viertelfinale eingezogen. Die Flames mussten gewinnen, um die theoretische Minimalchance zu wahren, um im Rennen um einen Platz im Viertelfinale zu bleiben.
Neptunes de Nantes war der Topfavorit vor dem Spiel und zählt auch immer noch zu den Favoriten, was den Gewinn dieses Wettbewerbs angeht. Das Team von der Dänin Helle Thomsen hat einen Kader, von dem man nur träumen kann, u.a. mit drei französischen Weltmeisterinnen Tamara Horacek, Lena Grandveau und Oriane Ondono. So wurden die Gäste zunächst ihrer Favoritenrolle gerecht. Dann begann das Torfestival der eingewechselten Lucie-Marie Kretzschmar, die durch vier Tore in Folge auf 12:13 (20.) verkürzte. Kurz danach stand es 14:13 für die Flames, doch letztlich ging es mit 19:19 in die Pause.

In der zweiten Hälfte kam Vanessa Fehr ins Tor der Flames und konnte direkt die ersten Bälle parieren. Doch bis zum 24:24 (37.) blieb die Begegnung ausgeglichen. Dann zogen die Flames durch einen 3:0-Lauf und Tore von Jill Kooij, Amelie Berger und Alicia Soffel auf 27:24 (41.) davon. Nantes blieb dran. Die Gäste mussten in der Schlussphase auf Oriane Ondono mit Rot verzichten. Sie foulte Alicia Soffel und sie verletzte sich an der Hand, konnte nicht mehr eingesetzt werden. Fünf Minuten vor dem Ende stand es 33:28 und Nantes hatte den gut aufgelegten Flames nichts mehr entgegenzusetzen.

In der EHF European League geht es für die Flames am 17. Februar zum letzten Spiel zu CS Gloria 2018 BN nach Rumänien. Davor steht am Mittwoch das Match in der Liga gegen den VfL Oldenburg.

 

Gut lachen hatte Flames Kapitänin Lisa Friedberger beim tollen Sieg gegen Nantes. Das Bild hat sie uns zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres nach einer großen kämpferischen Leistung – vor allem in der Abwehr – mit 21:23 (10:9) bei der SG BBM Bietigheim.

Bereits vor der Partie war klar, dass das Match bei den Baden-Württembergern kein Selbstläufer werden würde. Bietigheim musste gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu behalten, zudem hatte der Gastgeber noch eine Rechnung aus dem Hinspiel mit dem TVG offen.

Es war das erste Pflichtspiel für die Unterfranken mit Neuzugang Lars Röller für Dino Corak am Kreis sowie Povilas Babarskas an der Seitenlinie. Er vertritt Chefcoach Michael Roth nach dessen Hüft OP. Die Gäste begannen gut und nach einem kurzen Abtasten auf beiden Seiten erzielte Stefan Salger das erste Tor für seine Mannschaft, Juan de la Pena glich aus und Lars Röller verwandelte zweimal hintereinander zum 3:1. Bietigheim wiederum egalisierte das Ergebnis, danach dauerte es fünf Minuten, bis Mario Stark das 4:3 erzielte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt zeigte sich, dass beide Mannschaften sehr gut in der Abwehr standen – mit jeweils sehr guten Torhüter-Leistungen. Nach 15 Minuten wurden jeweils nur fünf Tore auf beiden Seiten geworfen. Dann aber war es der TV Großwallstadt, der einen Lauf hatte und sich mit drei Toren auf 8:5 absetzte. Doch der Gastgeber hielt dagegen und glich erneut aus. Mit einem knappen 10:9 für die Gäste ging es in die Pause. Kurz zuvor musste Finn Wullenweber nach einem Foul das Spielfeld mit einer Roten Karte verlassen und das tat dem TVG weh.

Gäste erhöhten nach der Pause

Den Wiederanpfiff nutzten die Gäste, um auf 12:9 zu erhöhen. Doch die SG, die von ihrem Publikum frenetisch angefeuert wurde, ließ nicht abreißen, sondern glich zum 13:13 aus. Eine letzte Führung durch Lars Röller, dann drehte Bietigheim den Zwischenstand in den letzten 15 Spielminuten zu seinen Gunsten und nutzte die anschließende Schwächephase des TVG aus, um auf 23:18 davonzuziehen. Zu viele technische Fehler erlaubte sich der Gast im Angriff. Doch die Unterfranken ließen sich nicht abschütteln, warfen noch einmal alles in die Waagschale. Interimscoach Povilas Babarskas stellte auf eine offensive Deckung um und sein Team gab alles. Aber näher als auf zwei Treffer kamen die Gäste nicht mehr heran.

Am Ende waren es Kleinigkeiten, die den TVG den möglichen Sieg gekostet haben. Petros Boukovinas im Tor war in überragender Form sowie Neuzugang Lars Röller war mitverantwortlich für eine überragende Abwehrleistung, was viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben sollte. Boukovinas, der 15 Paraden verzeichnete, sagte nach Spielschluss: “Wir haben einen großen Kampf abgeliefert, haben aber auch viele Freie verworfen. Die Rote Karte von Finn Wullenweber hat uns sicher geschwächt. Aber generell ist jedes Spiel in der zweiten Liga schwer. Wir müssen jetzt nach vorne schauen.” SG-Spieler Christian Schäfer meinte: “Der TVG-Torhüter Boukovinas hat sehr gut gehalten, so dass wir nicht weggekommen sind. Wir haben uns sehr schwer getan und das Problem war, dass wir einfach nicht in unser Tempospiel gekommen sind.”

TVG-Interims-Trainer Povilas Babarskas analysierte sein erstes Spiel wie folgt: „Wir standen in der Abwehr stark mit unserer 6:0 und 5:1-Deckung und führten in der zweiten Halbzeit mit drei Toren. Aber auswärts zu gewinnen ist dreimal schwieriger als zuhause. Da bekommst du keine Hilfe von den Schiris und hast die Zuschauer gegen dich. Wenn du in Bietigheim gewinnen willst, musst du alle Siebenmeter reinmachen, musst weniger technische Fehler als der Gegner haben und die Überzahl nutzen.“

 

 

Das Bild, das Torhüter Petros Boukovinas zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der ersten Rollstuhl Basketball Liga fehlte den ING Skywheelers erneut das Glück, die ersten Punkte in der sich zum Ende neigenden Saison, einzufahren. Mit 54:67 (12:18, 19:13, 10:13, 13:23) verloren sie gegen den Tabellendritten Füchse Hannover United. Sven Diedrich erzielte 18 Punkte für die Skywheelers, die dennoch nicht für die Überraschung an diesem Spieltag reichen sollten.

Nachfolgend die Pressemitteilung von Marco Hopp:

Die Füchse aus Hannover mussten dezimiert anreisen. Unter anderem mussten sie auf ihren Trainer Martin Kluck verzichten, der mit einem starken grippalen Infekt das Bett hütete. Dem nicht genug, fehlte den Niedersachsen auch noch Shaun Norris, ebenfalls grippeerkrankt, Sören Seebold und Jungnationalspieler Luis Conrad. Die beiden Letztgenannten gingen mit Hannovers zweiten Mannschaft in Berlin auf Korbjagd.

Die ING Skywheelers sahen diese Tatsache als Gelegenheit, um für eine Überraschung zu sorgen. Der Auftakt der Begegnung ließ allerdings nicht darauf hoffen. Leichtfertig vergebene Möglichkeiten unter dem Korb der Füchse, wurden liegen gelassen und der Gast startete mit einem 5:0 in dieses Spiel. Es dauerte drei Minuten, bis die Skywheelers begannen zu punkten und „step by step“ mehr Zugriff in der Verteidigung bekamen. Bis zur 16. Spielminute konnte der Gast aus Hannover die Mainrollis auf Distanz halten, doch legten die Skywheelers nun etwas zu und verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt. Als die Skywheelers auf zwei Punkte an den Play Off Kandidaten herangekommen waren, fasste sich Hannovers Jan Sadler ein Herz und legte einen Dreipunktewurf in die Reuse der Frankfurter. Doch in der letzten Minute bis zum Pausentee übernahm Tim Diedrich für die Skywheelers Verantwortung und verkürzte zunächst auf einen drei Punkte Rückstand für die Frankfurter, ehe er durch eine starke Verteidigung noch einmal in Ballbesitz kam und in sprichwörtlich letzter Sekunde mit einem Dreipunktewurf zum Halbzeitstand von 31:31 ausglich. Die Halle stand Kopf und die Zuschauer jubelten frenetisch ihren ING Skywheelers zu.

Sichtlich beeindruckte Füchse kamen nach der Halbzeitpause zurück aufs Spielfeld und die Skywheelers waren nun gewillt, ihre Leistung aus der ersten Hälfte fortzuführen. Für beide Teams folgt jedoch der spieltechnisch schwächste Abschnitt in diesem Spiel. Bis zur 33. Spielminute kamen die Füchse gerade einmal auf 17 und die Gastgerber vom Main auf 13 Zähler. Doch ein kurzer Zwischenspurt (8:0) der Gäste, schüttelte die Skywheelers durch und der elf Punkte Vorsprung hinterließ Spuren. Auch wenn Chris Spitz, Tim & Sven Diedrich sich nun noch einmal für ihre Mannschaft gegen die drohende Niederlage mit Punkten stemmten, gelang es ihnen dennoch nicht mehr, für eine faustdicke Überraschung an diesem Spieltag zu sorgen. Mit 54:67 mussten stark kämpfende Skywheelers auch am 14. Spieltag ihre Punkte dem Herausforderer überlassen.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.