Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Aschaffenburger Tennisprofi Philip Florig hat zum Ende des Jahres die TennisBase Oberhaching, den DTB-Bundesstützpunkt und Leistungszentrum des Bayerischen Tennis-Verbandes, verlassen. Wie der 20-Jährige mitteilte, wird er ab Januar in Offenbach beim Hessischen Tennisverband unter Björn Simon trainieren. Der Karlsteiner Björn Simon ist Cheftrainer des HTV und wurde im vergangenen Jahr vom Deutschen Tennisbund als Trainer des Jahres 2022 ausgezeichnet.

Philip Florig konnte die letzten Monate aufgrund einer langwierigen Verletzung (Knochenödem im Rücken) keine Turniere spielen, geschweige denn trainieren. „Doch jetzt ist alles wieder gut. Ich hatte jüngst ein MRT und es war keine Entzündung mehr zu sehen. Die Verletzung ist ausgeheilt. Nun habe ich zuletzt langsam wieder angefangen zu trainieren – erst 30 Minuten, dann 45 Minuten. Bis Weihnachten konnte ich es dann kontinuierlich steigern. Doch jetzt, wo ich schmerzfrei bin, ist es wirklich schwer, mich zurück zu halten und nicht gleich in die Vollen zu gehen.“ 

Philip Florig, der in Aschaffenburg beim TVA groß geworden ist, war seit Juni 2020 in der TennisBase zuhause und jetzt ist es – so der Tennisspieler – Zeit für einen Tapetenwechsel. Von Björn Simon erhofft sich der gebürtige Aschaffenburger den nächsten Schub. Hinzu kommt, dass auch der frühere Profi Pirmin Hänle, der seit Jahren für den TVA spielt und regelmäßiger Sparringspartner für Philip Florig ist, auch beim HTV arbeitet. Und einen Vorteil hat es ebenfalls noch. Er kann wieder zuhause wohnen und täglich zum Training pendeln. „Ich spiele cirka 35 Turniere im Jahr. Das heißt, ich bin fast nur unterwegs und da hat sich letztlich auch meine Wohnung, die ich in Oberhaching hatte, nicht rentiert. Ich war ja so gut wie nie da“, sagt Philip Florig. Ab heute, also 02. Januar, ist es dann soweit. Dann wird der Tennisprofi seine ersten Trainingseinheiten beim HTV starten und die Jagd nach Weltranglistenpunkte im neuen Jahr nach einer langen Verletzungsmisere wieder aufnehmen.

 

 

Das Bild hat uns Philip zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute mache ich einen “Ausflug” in die erste Bundesliga der Frauen. Am 30. Dezember 2023 mussten die Frauen der HSG Bensheim/Auerbach zum Jahresabschluss noch einmal in Halle-Neustadt antreten und kamen mit einem 20:20 (9:10) nach Hause. Dabei wollten sie mit einem Auswärtssieg ihren guten zweiten Tabellenplatz behalten. Nun rutschten sie auf den vierten aufgrund der Punktgleichheit und des besseren Torverhältnisses von Thüringen und Blomberg-Lippe ab.

Die HSG-Frauen konnten nicht ihre gezeigte Leistung der letzten Spiele abrufen, verwarfen viele Bälle und hätten aber  am Ende trotzdem noch als Sieger das Parkett verlassen können. 96 Sekunden vor Spielschluss führten die Gäste mit 20:18. Doch ein Feldtor und ein Strafwurf der Gastgeberinnen sorgten letztlich für das Unentschieden.

Ab 02. Januar wird trainiert

Die Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrimm hat nur bis zum Neujahrs-Tag etwas Zeit zum Ausruhen, denn bereits am 02. Januar geht es mit dem Training weiter. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Bereits am 06./07. Januar startet die EHF European League. Trainerin Heike Ahlgrimm und ihr Team haben sich für die Gruppenphase qualifiziert und die HSG wird ihre Heimspiele in der Elsenfelder Untermain-Halle austragen. Lisa Mößinger, zuständig für Marketing und Sponsoring bei der HSG, sagte: “Wir können nicht in unserer angestammten Halle spielen, da wir keine Gegentribüne haben und das lassen die Statuten der EHF nicht zu.” Also ging die Suche nach einer geeigneten Spielstätte los und endete in Elsenfeld.

Drei Spiele werden die “Flames” in der Gruppe C in der Untermainhalle austragen und zwar am 13. Januar um 16 Uhr gegen das rumänische Team CS Gloria, am 20. Januar (16 Uhr) gegen MKS Selgros Lublin (Polen) und am 10. Februar, ebenfalls um 16 Uhr, gegen Neptunes de Nantes aus Frankreich.

Los geht es für die HSG am 07. Januar in Nantes. “Wir werden am 07. Januar ganz früh morgens nach Nantes fliegen, kommen am 08. Januar zurück. Dann wird die nächsten zwei Tage trainiert, ehe wir am 11. Januar zuhause gegen Metzingen unser erstes Ligaspiel im neuen Jahr absolvieren. Anschließend geht es am 13. Januar in Elsenfeld gegen Nantes”, berichtet Lisa Mößinger.

Ein Spielplan, der es in sich hat, wartet auf die Mannschaft der HSG Bensheim/Auerbach. Die Handball-Freunde am Untermain hingegen dürfen sich auf sicher spannende internationale Spiele in Elsenfeld freuen.

 

 

 

Das Bild hat uns die HSG – Alex Lienert  – zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Top-Neuigkeit in der zweiten Handball Bundesliga am Neujahrstag ist mit Sicherheit, dass Nils Kretschmer vom Liga-Konkurrenten HC Elbflorenz nach Ende dieser Saison zum TV Großwallstadt zurückkehrt. Nach neun Jahren beim HCE wechselt er nun von der Elbe erneut an den Main, denn bereits von 2013 bis 2014 trug der 30-Jährige, der in ein paar Tagen seinen 31. Geburtstag feiert, das Trikot der Unterfranken. Er hat einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz wird zitiert (SportBild): „Er wird uns noch mehr Stabilität in der Abwehr bringen und auch weitere Alternativen in der Offensive bieten. Wir freuen uns sehr, dass sich Nils dazu entschieden hat, zum TV Großwallstadt zurückzukehren.“ Für die Dresdner hingegen ist sein Weggang ein richtig herber Verlust. Rico Göde, der sportliche Leiter des HCE, wird folgendermaßen zitiert (Sportbild): „Es ist sehr schade, dass Nils Kretschmer den Verein zum Saisonende verlassen wird. In den vergangenen neun Jahren hat er definitiv Spuren in unserem Verein hinterlassen und einen großen Anteil an dem bisher erreichten.“

Handball-Profi Nils Kretschmer, der so “ganz nebenbei” ein extrem erfolgreicher Influencer ist, ist als abwehrstarker Rückraumspieler bekannt, der aber ebenso im Angriff überzeugt. Am Neujahrsmorgen sagte er uns: “Das wird super werden. Ich freu mich schon echt auf die Zeit beim TVG.” Aber er sagt auch, dass ihm die Entscheidung nach neun Jahren sehr schwer gefallen ist. Bis es soweit ist Dresden zu verlassen, wird er alles daran setzen, seinen HCE bis zum Schluss zu unterstützen. Derzeit stehen die Dresdner nach 19 Spielen und 20:18 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

Ob allerdings ein anderer Spieler beim TVG Platz für Nils Kretschmer schaffen wird – dazu hat sich der Verein noch nicht geäußert.

 

Nils Holger Kretschmer ist am 18. Januar 1993 in Lübeck geboren und spielt im linken Rückraum. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Holger Kretschmer, der in Hameln, Göttingen, Minden oder Burgdorf aktiv war, spielte unter anderem beim NTSV Strand 08, wo er 1997 seine Handball-Karriere begann. Danach folgte Lübeck 1876, er spielte beim SC Magdeburg, VfL Bad Schwartau und den Rhein Neckar Löwen. Mit diesen gewann er den EHF Pokal 2012/13. 2013 kam der zum TV Großwallstadt, danach spielte er in Bittenfeld, ehe er seit 2015 beim HC Elbflorenz unter Vertrag steht. Nils Kretschmar hat einen jüngeren Bruder. Der Linkshänder Finn Kretschmer spielt beim VfL Lübeck-Schwartau.

 

 

Das Bild hat uns Nils zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit einem überragenden 34:29 (21:13)-Erfolg gegen den HSC Coburg feierte Handball Zweitligist TV Großwallstadt am zweiten Weihnachtsfeiertag mit seinen Fans einen tollen Abschied in die Winterpause.

Die Mannschaft von Trainer Michael Roth war gegenüber der desolaten Vorstellung zuletzt in Dessau nicht wieder zu erkennen und zeigte von Anfang an, wer Herr im Haus ist. Die ersatzgeschwächten Coburger hatten nicht den Hauch einer Chance und mussten am Ende den Sieg neidlos anerkennen.

Bärenstark war der wieder genesene Adrian Kammlodt, der mit neun Toren auftrumpfte. Er und seine Mitstreiter zeigten die beste erste Hälfte in der gesamten bisherigen Saison mit nur einem technischen Fehler. Von Beginn an spielte der TVG wie aus einem Guss, stand in der Abwehr bärenstark – und das ohne große Unterstützung von Torhüter Petros Boukovinas, der bis zu seiner Auswechselung in der 17. Minute keinen Ball zu fassen bekam.

Aber auch HSC-Torhüter van der Merwe hatte nicht seinen besten Tag und wurde in der 17. Minute ausgewechselt. Mario Stark, Adrian Kammlodt oder auch Florian Mohr plus der Rest agierten sehr clever und führten zur Pause schon mit 21:13.

Nach 35 Minuten stand es 24:14 und so ging es weiter. Die Partie war emotionsgeladen und kampfbetont und der HSC wollte sich auf keinen Fall so ins Hintertreffen drängen lassen. Doch die Hausherren spielten unbeeirrt weiter, kämpften um jeden Ball und ließen den Gegner nicht mehr als auf sechs Tore herankommen (30:24). Am Ende stand ein verdienter und toll herausgespielter Erfolg, an dem jeder seinen Anteil hatte.

Nun gibt Trainer Michael Roth seinen Jungs erst einmal ein paar Tage frei, ehe sie sich ab Mitte Januar mit Training und Testspielen auf den Rest der Saison einstimmen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Beim Handball-Zweitligist TV Großwallstadt reißen die guten Neuigkeiten nicht ab und es gibt eine weitere Vertragsverlängerung. Diesmal die von Maxim Schalles, der um zwei weitere Jahre bis Juni 2026 beim Verein bleiben wird und heute beim Sieg gegen den HSC Coburg eine tolle Rolle gespielt hat.

Somit sind nun auch die Planungen des Vereins auf der rechten Außenposition abgeschlossen. Görkem Bicer wird den Verein zum Ende der Saison 2023/24 auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Der 24-jährige Maxim Schalles hingegen wird zusammen mit dem jungen Ukrainer Dmytro Redkyn nun diese Position besetzen.

„Dass Görkem uns verlässt, ist natürlich sehr schade, er hat ein sensationelles Comeback nach seiner Kreuzbandverletzung hingelegt und uns bisher in dieser Spielzeit mit tollen Einsatzzeiten beeindruckt. Dennoch bin ich mir sicher, dass Maxim genauso überzeugen wird. Er hat in der letzten Saison, als Görkem ausgefallen ist, bewiesen, was in ihm steckt und auch wenn er aktuell weniger Einsatzzeiten hat, zeigt er immer wieder, in welch guter Verfassung er ist. Mit Dmytro an seiner Seite haben wir ein Duo auf Rechtsaußen, von dem wir uns viel versprechen.“ so Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch Trainer Michael Roth freut sich über die Entscheidung: „Maxim ist ein super Teamspieler, bildet aktuell mit Görkem ein super Duo auf seiner Position. Auf ihn ist immer Verlass, das wünscht sich natürlich jeder Trainer. Seine Entwicklung ist ja noch nicht zu Ende, ich glaub, dass da noch viel Potenzial in ihm steckt. Er ist ein sehr guter Rechtsaußen mit einer hohen Geschwindigkeit, mit einem guten Abwehrspiel und das gefällt mir natürlich.“

Maxim Schalles freut sich über seine Verlängerung

Der sympathische Maxim Schalles selbst äußert sich zu seiner Vertragsverlängerung wie folgt: „Ich freue mich sehr darüber, dass der TVG mir die Chance gibt, zwei weitere Jahre hier spielen zu dürfen. Ich fühle mich in der Mannschaft super wohl und ich sehe in dieser auch noch sehr viel Leistungspotenzial. Die Charaktere passen super zusammen, daher glaube ich, dass wir gemeinsam mit unseren Fans noch einiges erreichen können.“

 

Maxim Schalles wurde am 25.10.1999 geboren und begann seine Karriere im Nachwuchs der HSG Gensungen/Felsberg.  2013 wechselte er in die Jugend der MT Melsungen, bevor er sich 2016 der zweiten Mannschaft des TBV Lemgo anschloss und dort 2019 dann auch in der Erstliga-Mannschaft sein erstes Bundesligaspiel bestritt. Im Jahr 2021 erhielt er zudem ein Zweitspielrecht für den TV Emsdetten. In der Saison 2021/22 lief Maxim Schalles für seinen Heimatverein ESG Gensungen/Felsberg auf, danach wechselte er zum TV Großwallstadt, wo er nun für weitere zwei Jahre bleiben wird.

 

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Beim Handball Zweitligist TV Großwallstadt hagelt es neben dem Spielfeld nur gute Neuigkeiten. Nach dem überragenden Sieg heute gegen den HSC Coburg gab der TVG die Vertragsverlängerung von Torhüter Jan-Steffen Minerva um zwei weitere Jahre bis Juni 2026 bekannt.

Mit Jan-Steffen Minerva hat der Verein einen weiteren wichtigen Leistungsträger fest an sich gebunden und zudem auf der Torhüter-Position eine wichtige Personalie für die kommenden Jahre geklärt. Der 34-jährige erfahrene Torhüter stammt aus der Region, bekräftigt mit dieser Entscheidung sein Engagement für den Verein und setzt seine erfolgreiche Karriere in der zweiten Bundesliga fort.

Neben seiner Rolle auf dem Spielfeld wird Jan-Steffen Minerva auch weiterhin als sportlicher Direktor für die Nachwuchsförderung des Vereins tätig sein. In dieser Funktion leitet er die TVG Junioren Akademie e.V. und trägt maßgeblich zur Entwicklung junger Talente bei.

Michael Roth glücklich über Verlängerung

Trainer Michael Roth zeigt sich glücklich über die Vertragsverlängerung: „Ich freue mich, dass Jan-Steffen verlängert hat, weil es wichtig ist, dass er als Fundament weiterhin dableibt. Er ist ja nicht nur ein sehr guter Torhüter, sondern gehört auch durch seine Tätigkeit in der Akademie zur TVG-Familie, sorgt sich da um junge Nachwuchstalente und das wollen wir natürlich auch versuchen, noch auszubauen. Er ist ein weiterer wichtiger Baustein in unserer Kaderplanung für die nächsten Jahre. Ich bin mir sicher, dass wir da weiterhin gut zusammenarbeiten werden.“

Auch Geschäftsführer Michael Spatz ist stolz darauf, mit Jan-Steffen Minerva auf der Torhüter-Position eine erste Entscheidung getroffen zu habe: „ Ich freue mich sehr, dass Jan-Steffen für weitere zwei Jahre bei uns bleibt. Er setzt damit ein klares Zeichen. Zusammen werden wir in den nächsten Jahren sicherlich wichtige Erfolge im professionellen Handball als auch kontinuierlich in der Jugendarbeit erzielen.“

Der Torhüter selbst begründet seine Entscheidung so: „Ich fühle mich hier in Großwallstadt wohl, die Arbeit mit meiner Mannschaft macht unglaublich viel Spaß und in der Akademie kann und will ich weiterhin viel bewegen. Neben dem TVG werde ich meine Expertise und Leidenschaft für den Sport dann auch außerhalb des Handballfeldes einbringen. Ich übernehme eine Stelle als Sportlehrer an der Rehberg Schule in Roßdorf, Hessen. Dort werde ich mein Wissen und meine Erfahrung an junge Schülerinnen und Schüler weitergeben und somit einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Sports im schulischen Umfeld leisten.“

 

Jan-Steffen Minerva, geborener Redwitz, wurde am 11. Juli 1989 in Offenbach am Main geboren. Seine Handball-Karriere begann er im Alter von drei Jahren beim TV Hösbach. Dort durchlief er die einzelnen Jugend-Stationen bis zur C-Jugend. Die A- und B- Jugend verbrachte er in Gross-Zimmern.

In der Spielzeit 2007/08 begann Jan-Steffen Minerva seine Bundesliga-Karriere beim TV Hüttenberg. Ende der Saison 2012/13 wechselte er für zwei Jahre zum TV Neuhausen, bevor er im Juli 2015 als Stammtorhüter beim ThSV Eisenach unter Vertrag war. Seit Juli 2018 hütet Jan-Steffen Minerva beim TV Großwallstadt das Tor, wo er seinen Vertrag jetzt bis Juni 2026 verlängerte.

 

 

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Für die Handballer der zweiten Liga ist Weihnachten in der Tat sehr kurz. Erst wurde ein oder zwei Tage vor Weihnachten noch gespielt und jetzt fliegt der Ball auch schon wieder am zweiten Weihnachtsfeiertag.

So auch für den TV Großwallstadt und für den HSC Coburg. In der Elsenfelder Untermainhalle kommt es heute um 18 Uhr zum Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenneunten und dem Vierten. Mit 23:13 Punkten überzeugte die Mannschaft von Trainer Jan Gorr bisher in der Saison.

Respekt hat der TVG-Trainer Michael Roth vor dem Gegner: “Ich glaube, dass Coburg uns etwas mehr liegt.” In der Tat kam der TVG in Dessau böse unter die Räder und hätten die Dessauer konsequent weiter agiert, dann wäre die Niederlage noch höher ausgefallen.

HSC-Coach Jan Gorr hat sich und sein Team auf den kommenden Gegner gut vorbereitet und rechnet damit, dass der TVG seine Verletzten und Krankenmisere einigermaßen überwunden hat. Erstmalig werden die Coburger in der Untermainhalle auf einem Glasboden spielen, der im Sommer vom verantwortlichen Hallenbetreiber, dem Landkreis Miltenberg, eingebaut wurde. Personell will Jan Gorr, wenn nicht etwas Kurzfristiges dazwischenkommt, beim TVG die gleiche Mannschaft aufbieten wie zuletzt. Beendet ist allerdings das Handball-Jahr in jedem Fall für Fynn Herzig, der sich einem Eingriff am Knie unterziehen musste.

Beim TVG konnte zuletzt Adrian Kammlodt wieder mitspielen und war eine große Verstärkung trotz der Niederlage. Auf ihn baut Michael Roth auch heute wieder. Ob Finn Wullenweber wieder mit dabei sein kann, bleibt abzuwarten.

 

 

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Ein Weihnachtsgeschenk für den Handball Drittligisten HSG Hanau. Die Grimmstädter haben den Vertrag mit ihrem Linksaußen Maximilian Bergold um ein weiteres Jahr verlängert. Das neue Arbeitspapier des Mannschaftskapitäns der Südhessen läuft bis zum 30. Juni 2025. Mit bislang 105 Toren in der laufenden Spielzeit 2023/24 ist Bergold nicht nur Topscorer der HSG Hanau, sondern auch in den Top 4 der Torschützenliste der dritten Liga Staffel Süd-West zu finden.

So ist es in einer Pressemitteilung der HSG zu lesen.

Schon lange gehört Max Bergold, der in der Mannschaft von Trainer Hannes Geist als absoluter Leader und treffsicherer Siebenmeterschütze gilt, zu den wichtigsten Spielern im Drittligateam der HSG Hanau. Mit dem Verein feierte der 28-Jährige in der vergangenen Saison die südwestdeutsche Meisterschaft in der dritten Liga und nahm mit der Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim an der 1. Runde des DHB-Pokals teil. Seit Sommer 2023 ist er Mannschaftskapitän und bestritt bislang alle 15 Ligaspiele. Dabei erzielte er insgesamt 62 Feldtore, war zudem 43 Mal vom Siebenmeterpunkt erfolgreich.

„Dass Max ein weiteres Jahr in Hanau bleibt, erfüllt uns alle mit Stolz“, so Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG. „Er hat großen Anteil am sportlichen Erfolg der HSG in der vergangenen und diesjährigen Saison. Sowohl im Training, als auch auf dem Spielfeld ist er weiterhin ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft.“ Mit Bergold als Kapitän belegt Hanau mit 21:9 Punkten momentan den vierten Tabellenrang in der Staffel Süd-West, mit drei Punkten Abstand auf Platz zwei, der auch in diesem Jahr für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga berechtigt.

„Die HSG Hanau ist ein ganz besonderer Verein, mit herausragenden Fans und einer tollen jungen Mannschaft“, sagt Max Bergold. „Als Team haben wir uns auch in dieser Saison wieder ehrgeizige Ziele gesteckt und auch darüber hinaus möchte ich auch im kommenden Jahr an der Entwicklung der HSG teilhaben. Wir Spieler und das Trainerteam investieren viel für den Erfolg und wollen weiterhin Vollgas geben!“

Bergold, der hauptberuflich als Netzwerk Manager bei DHL arbeitet, ist bereits seit der A-Jugend Bestandteil der HSG Hanau und damit nicht nur ein besonderer Nachweis für die Jugendarbeit des Vereins aus der Grimmstadt, sondern auch Vorbild, Publikumsliebling und Aushängeschild für viele junge Akteure aus den Nachwuchsmannschaften.

„Sein Teamgeist und Leadership als Kapitän bereichern unsere Mannschaft“, so HSG-Cheftrainer Hannes Geist über seinen Topscorer, den er vor etwas mehr als einem Jahr auf die Position des Linksaußen „umgeschult“ hat. „Max versucht immer einhundert Prozent für das Team zu geben, sei es im Training oder in der Halle. Ich freue mich, dass wir unseren Weg nun gemeinsam fortsetzen können.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür

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Am gestrigen Samstag konnte sich Handball Zweiligist TV Großwallstadt beim Dessau-Roßlauer HV kein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen und musste sich mit 27:33 (12:17) geschlagen geben.

Der Gastgeber, der auf dem 16. Tabellenplatz steht, machte von Beginn an klar, dass er den Abstiegskampf angenommen hat und die Punkte zuhause sicherlich nicht hergeben würde. Auch wenn der TV Großwallstadt sich nach der langen Anreise über die Unterstützung von 30 mitgereisten Fans freuen durfte, kamen in Sachsen-Anhalt niemals Zweifel auf, dass Dessau sich durch irgendeine Tatsache beeindrucken lassen würde.

Waren beide Teams in den letzten Wochen noch aufgrund vieler Ausfälle dezimiert, so konnten die beiden Trainer diesmal wieder fast aus dem Vollen schöpfen. Beim TVG standen Adrian Kammlodt und Stefan Salger wieder im Kader – wenn auch mit enormem Trainingsrückstand. Und auch die meisten Grippekranken waren wieder am Start – allerdings auch hier nur eingeschränkt. Dem geschuldet standen der A-Jugend-Spieler Anton Bayer sowie der mit einem Zweitspielrecht ausgestattete Cedric Schiefer auf der Spielliste.

Zunächst entwickelte sich eine offene Partie (1:.2), ehe Dessau drei Tore in Folge zum 4:2 gelangen. Die Gäste glichen durch zwei Treffer von Görkem Bicer wieder aus. Bis zum 10:9 in der 20. Spielminute gestaltete sich die Partie offen, der Gastgeber ließ sich auch von einer frühen Roten Karte  von Luka Baumgart (6.) nicht beeindrucken. Die Hausherren um den stark aufspielenden Spielmacher Vincent Sohmann mit einem frenetischen Publikum im Rücken zogen in den kommenden sechs Minuten auf 15:10 davonzog und gingen schließlich mit einer 17:12-Führung in die Pause.

TVG-Trainer Michael Roth sagte in der Halbzeitansprache: „Das ist hier Abstiegskampf pur und der Gegner ist absolut top motiviert und hat die Halle im Rücken. Wir müssen jetzt sehen, dass wir rankommen, dann kommen sie unter Druck und machen Fehler.“

Viele Fehler der Gäste

Die Fehler machten dann allerdings die Gäste. Adrian Kammlodt und Florian Eisenträger trafen noch einmal, Dann aber kam es sieben Minuten lang zu keinem Abschluss, der Gastgeber nutzte einen 4:0-Lauf, um auf 23:14 davonzuziehen. Dabei warf Dessau noch dreimal am leeren Tor vorbei, sonst wäre der Abstand noch höher gewesen. Kurz nachdem Kammlodt in der 46. Spielminute zum 25:17 traf, mussten dann auch noch kurz nacheinander Florian Mohr nach der dritten Zeitstrafe und Florian Eisenträger nach einem Frustfoul das Spielfeld mit Rot verlassen. Hinzu kam, dass Trainer Michael Roth noch zwei Minuten bekam, die Maxim Schalles für ihn absaß.

Der Dessau-Roßlauer HV nutzte die Fehler des Gegners konsequent aus und führte zwischenzeitlich mit zehn Toren. Am Ende betrieb der TVG noch etwas Ergebniskosmetik, ließ zwischenzeitlich sein Können aufblitzen, so dass die Begegnung letztlich mit 33:27 für die Mannschaftt von Uwe Jungandreas endete. Trainer Michael Roth schickte Bayer und Schiefer in den Schlussminuten aufs Parkett und wechselte nochmal durch. 

Der lange verletzte Adrian Kammlodt sagte anschließend: “Es war ein super schönes Gefühl, wieder spielen zu können. Dessau war heute besser und hat hochverdient gewonnen. So habe ich mir meinen Einstand nicht vorgestellt. Trotzdem denk ich, dass wir im Lot sind. Wir hattten zuletzt wirklich viele Verletzte und Kranke und können zufrieden sein.”

 

 

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1200 Zuschauer wollten das Spiel in der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, zwischen dem TV Gelnhausen und der HSG Rodgau Nieder-Roden sehen. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen, denn es war spannend bis zum Schluss. Am Ende setzte sich Gelnhausen mit 27:26 (14:16) durch.

Vor einem stimmungsvollen Rahmen lieferten sich zwei Tage vor Weihnachten der TV Gelnhausen und die HSG Rodgau Nieder-Roden ein nervenaufreibendes Derby, das am Ende die Barbarossastädter mit 27:26 (14:16) für sich entschieden. Damit feiert der TVG im vorgezogenen ersten Rückrundenspiel den dritten Sieg in Folge und hat sich mit nunmehr 15:17 Punkten ins Tabellenmittelfeld hochgearbeitet.

„Die Jungs waren von Anfang an hellwach und haben klasse umgesetzt, was wir in der Woche besprochen haben. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit vielen kämpferischen Situationen auf beiden Seiten und ein würdiges Spiel für diese Kulisse. Der Sieg war extrem wichtig für die Moral und die Jungs haben sich den Erfolg verdient. Es war letztlich eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder hat seinen Teil zum Sieg beigetragen“, sagte Gelnhausens Cheftrainer Matthias Geiger.

Der TVG legte los wie die Feuerwehr. Zweimal Leon David, Jonathan Malolepszy mit zwei verwandelten Siebenmetern und Benjamin Wörner brachten den Gastgeber nach acht Minuten mit 5:1 in Führung und sorgten dafür, dass die Hölle Süd gleich zu Beginn an auf Betriebstemperatur war.

Doch in der Folgezeit demonstrierten die Gäste aus dem Rodgau, warum sie sich in dieser Saison zur Spitzenmannschaft entwickelt haben. Angefeuert von rund 100 Fans aus dem Rodgau holten sie den frühen Rückstand nach und nach auf. Mit drei aufeinanderfolgenden Treffern innerhalb von 85 Sekunden verkürzten sie bis zur zwölften Minute auf 5:6.

In der Folgezeit lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, in dem kein Team mit mehr als zwei Toren davonziehen sollte. Um jeden Millimeter wurde gekämpft, ohne dabei die Grenzen der Fairness zu überschreiten. Nicht zuletzt dank eines stark aufspielenden Keepers Marco Rhein konnte sich Nieder-Roden bis zur Pause leicht absetzen und ging mit einer 16:14-Führung in die Kabine.

TVG in Halbzeit zwei entschlossen

Doch der TV Gelnhausen kehrte entschlossen aufs Parkett zurück und verzichtete dieses Mal auf seinen Durchhänger nach Wiederanpfiff. Im Gegenteil: Fynn Hilb und Tim Altscher trafen schnell zum 16:16-Ausgleich. Erneut konterten die Gäste und zogen auf 20:18 nach 39 Minuten davon.

Dann brachte Cheftrainer Geiger überraschend Kapitän Jonathan Malolepszy aufs Feld. Der Spielmacher war nach langer Verletzungspause zwar zuletzt im Kader, trat aber nur zu den Siebenmetern an. Nun war er plötzlich wieder mittendrin im Geschehen und sorgte für einen zusätzlichen Motivationsschub bei seinen Teamkollegen.

Die Barbarossastädter erzielten drei Tore in Folge und gingen in der 44. Minute durch einen kuriosen Treffer von Silas Altwein seit längerer Zeit wieder in Führung. Seinen Wurf konnte Rhein zwar parieren, doch der Ball hatte so viel Drall, dass er nach dem Aufspringen von alleine den Weg ins Tor fand. Die Zuschauer hielt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf ihren Sitzen und die Spannung war förmlich zum Greifen.

Und so näherten sich beide Teams allmählich der Crunchtime, die es dann noch einmal so richtig in sich haben sollte. Hilb traf in der 56. Minute zum 27:26, In den folgenden viereinhalb Minuten hatte der TVG drei Mal die Möglichkeit den Sack zuzumachen, scheiterte aber immer wieder am starken Rhein. Doch auch Alex Bechert, der im zweiten Durchgang Julian Lahme im TVG-Tor ersetzte, zeigte sich von seiner allerbesten Seite. So dass es letztlich beim vielumjubelten 27:26 für die Rotweißen blieb. Es folgte grenzenloser Jubel in rotweiß.

„Die Schlussphase war hitzig. Die Abwehrreihen haben gestanden und beide Mannschaften haben im Angriff Fehler gemacht. Und dann hatten wir endlich einmal auch das Glück auf unserer Seite“, sagte Geiger. Mit jeweils sieben Toren waren David und Hilb die erfolgreichsten Schützen für den TVG, während Nils Hassler mit sechs Treffern für die Gäste am treffsichersten war.

Der TV Gelnhausen hat nun bis zum 27. Januar spielfrei. Dann muss das Team bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen antreten.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.