Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
Die unterfränkischen Tennis-Hallen-Bezirksmeisterschaften der Aktiven beim TSC Heuchelhof Würzburg sind seit Sonntagabend Geschichte und das Organisationsteam um Andreas Spitz war zufrieden mit dem top besetzten Herren- und Damenfeld. Neben dem mit 24 Meldungen gefüllten Herrentableau war besonders erfreulich, dass auch das 16er-Damenfeld mit 15 Meldungen fast vollständig besetzt war.
 
Die meisten Meldungen kamen aus Aschaffenburg und Würzburg
 
Wie schon im vergangenen Jahr kam die Mehrheit der Meldungen aus Aschaffenburg und Würzburg. Warum die unterfränkische Bezirksmeisterschaft trotz recht zentraler Lage (Austragungsort Heuchelhof Würzburg) und erhöhtem Preisgeld für viele andere Vereine im Bezirk Unterfranken anscheinend nicht interessant ist, ist verwunderlich. Und auch sehr schade, denn der Ausrichter TSC Heuchelhof Würzburg hat sich viel Mühe gemacht und nur Lob geerntet. So sagte zum Beispiel der Sieger bei den Herren, Julius Sommer vom TV Aschaffenburg: “Es war super gut organisiert und ich fand es toll, dass sich der Verein so eine Mühe gemacht hat. Großes Kompliment und großes Dankeschön.” Er spielte ein sehr gutes Turnier und holte sich verdient den Sieg. Bei den Damen setzte sich Vorjahressiegerin Anne Knüttel vom TC WB Würzburg durch.

Julius (rechts im Bild) mit seinem Endspielgegner Timo Schmidt

 
Acht Gesetzte im Viertelfinale
 
Bei den Herren zogen die acht gesetzten Spieler erwartungsgemäß ins Viertelfinale ein. Allerdings kam es hier zu den ersten Überraschungen. Max Wolz vom SC WB Aschaffenburg kegelte den an eins gesetzten Philipp Sauer vom TV Aschaffenburg in drei hart umkämpften und denkbar knappen Sätzen (6:7, 6:4, 11:9) aus dem Rennen. Philipp war ein fairer Verlierer und sagte: „Ich war im kompletten Match einfach zu schläfrig. Wenn bei meinem Spielstil dann noch ein paar leichte Fehler dazu kommen, wird es schwer. Wobei ich sagen muss, dass Max super gespielt hat. Er ist ein absolutes Vorbild was Kampfgeist und Fairness angeht. Ich trainiere ab und zu mit ihm und das macht immer viel Spaß.“
Im zweiten Viertelfinale machte Julius Sommer, der an vier gesetzt war, mit der Nummer acht der Setzliste, Fabian Egidy vom TG Veitshöchheim kurzen Prozess und gewann mit 6:2, 6:2. Zuvor gewann er gegen seinen Vereinskollegen Sven Schönwald ebenfalls glatt mit 6:2, 6:0.
Timo Schmidt (TC WB Würzburg, an sieben gesetzt) gelang ebenfalls mit dem Sieg über seinen Vereinskollegen Lukas Schneider (an drei gesetzt)  eine Überraschung. Mike Steib (TC WB Würzburg, an zwei gesetzt) setzte sich gegen Leon Formella (TV Aschaffenburg, Nummer fünf) mit 7:6, 6:3 durch. 
 
Halbfinale mit zwei Aschaffenburger Jungs besetzt
 
Das Halbfinale bestritten die zwei Aschaffenburger Julius Sommer und Max Wolz. Drei lange und umkämpfte Sätze lieferten sich die beiden. Am Ende gewann Julius mit 6:4, 6:7, 6:3 und sagte: „Das war eine Energieleistung. Max hat sehr gut gespielt und ich musste alles geben.“ Im zweiten Halbfinale schickte Timo Schmidt den Favoriten Steib nach Hause (7:6, 6:3). 
Gegen seinen Endspielgegner spielte Julius erneut groß auf und holte sich mit 7:5, 6:3 den Titel. „Ich hatte mir schon einige Hoffnungen gemacht, dass ich mit guten Leistungen weit kommen kann. Aber die Gesetzten lagen alle nah beieinander und es waren alles knappe Spiele. Ich wusste daher auch, dass ich nicht enttäuscht sein musste, falls es nicht klappen sollte. Jetzt  freu ich mich natürlich sehr über den Sieg. Mein Gegner hat sehr gut gespielt und ich durfte mir keine Fehler erlauben. Der Knackpunkt war wohl, dass ich am Anfang gleich ein Break landen konnte“, so ein strahlender Julius.
 
Kelly Richter wehrte sich vehement
 
Bei den Damen spielten sich die vier gesetzten Spielerinnen ebenfalls ins Halbfinale, wobei die Nummer eins, Anna Knüttel vom TC WB Aschaffenburg, munter durchs Turnier marschierte. Die an zwei gesetzte Kelly Richter vom TV Aschaffenburg machte es ihr nach, gewann gegen Lilly Rehberg (TCS Aschaffenburg) und Mara Schad (TVA) problemlos. Mit 6:2, 6:2 räumte sie auch die an drei Gesetzte Marielena Münch (SB Versbach) aus dem Weg und so trafen sich die zwei besten Akteurinnen zur Neuauflage des letztjährigen Finales wieder. Hier setzte sich Anna Knüttel mit 6:2, 7:5 durch. Das Ergebnis fiel allerdings deutlich knapper aus als noch im Jahr zuvor, so dass Kelly letztlich mit ihrem Spiel und dem zweiten Platz zufrieden sein konnte.

Kelly und Julius freuen sich über ihre Erfolge!

 
Unser Glückwunsch geht an alle Sieger, Zweitplatzierten und generell an alle Teilnehmer. Durch sie kann so ein Turnier überhaupt zustande kommen. Danke auch an das Orga-Team des TSC Heuchelhof. 
 
Die Bilder hat uns Julius zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Ab heute gibt es ein Stelldichein der besten Tennisspieler von Unterfranken. Vom 06. bis zum 08. März finden auf der Anlage des TSC Heuchelhof Würzburg die unterfränkischen Aktiven-Meisterschaften der Damen und Herren in der Halle statt. 
 
Die Herren machen den Anfang
 
Den Anfang machten heute (Freitag) ab 16 Uhr die Herren. Weiter geht es mit beiden Konkurrenzen am Samstag ab neun Uhr und auch am Sonntag wird ab neun Uhr gespielt. Das Endspiel der Damen am Sonntag ist für zwölf Uhr terminiert. Die Herren spielen ihr Finale um 13.30 Uhr. Gespielt wird auf Granulatboden, das Preisgeld beträgt insgesamt 1250 Euro. Oberschiedsrichter ist Andreas Spitz. 
Viele Akteure aus dem Aschaffenburger Raum nehmen an den Meisterschaften teil. Die Setzliste führt Philipp Sauer vom TV Aschaffenburg (DR 249) an. An Nummer zwei gesetzt ist Mike Steib vom TC WB Würzburg (DR 254). Lukas Schneider, ebenfalls vom TC WB Würzburg (DR 292) steht an Platz drei und Julius Sommer (DR 300) vom TV Aschaffenburg an vier. Philipp, damals noch für den TC Schönbusch Aschaffenburg gemeldet, holte sich im vergangenen Mai im Aktivenbereich der Bezirksmeisterschaften im Freien den Titel und möchte diesen verteidigen. “Ich freu mich auf das Turnier und hoffe, dass ich meinen Titel verteidigen kann”, so Philipp. Allerdings hatte er aufgrund seines Praxissemesters über den Winter nicht viel Zeit zum Trainieren. 
 
Anne Knüttel an der Spitze
 
Bei den Damen steht Anne Knüttel vom TC WB Würzburg (DR 87) an der Spitze der Setzliste. An zwei wurde Kelly Richter (ehemals TCS Aschaffenburg, jetzt  TV Aschaffenburg, DR 302) gesetzt. Die beiden Akteurinnen standen sich ebenfalls im vergangenen Mai bei den Freiluft-Bezirksmeisterschaften gegenüber und damals kam es zur Neuauflage des Endspiels der Hallenmeisterschaften im Februar. Beide Male behielt die Würzburgerin die Oberhand. Ob es Kelly diesmal schafft? An Position drei gesetzt ist Marielena Münch vom SB Versbach (DR 496) und ihre Vereinskollegin Lea Yaman steht an Nummer vier der Setzliste.
 
Wir wünschen allen Akteurinnen und Akteure schöne und faire, vor allem verletzungsfreie Spiele!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute geht unser Glückwunsch an Bernd Legutke. Er hat sich den Titel des internationalen deutschen Vize-Meisters im Tennis gesichert. Eine ganz tolle Leistung!

Vom 31. Januar bis zum heutigen Donnerstag, 06. Februar, richtete der TC Bredeney das „International German Senior Indoors“-Tennisturnier aus. Unter der bewährten Leitung von Isolde Dehmel ging das ITF-Turnier, Grade 1, eines des größten Hallenturniere Europas mit knapp 400 Teilnehmern auf zehn Teppich- und vier Plexi-Pave-Plätzen  (ein auf Acryl basierender Bodenbelag für Tennis-Hartplätze)  reibungslos über die Bühne und die Mainaschafferin Isolde Dehmel und ihr Team bekamen viel Lob. Es ist heuer das zweite Mal, dass der TCB das Turnier ausrichtet. Dieser hat es im vergangenen Jahr vom Tennisverband Niederrhein übernommen und so konnte die internationale Veranstaltung problemlos weiter geführt werden. 

Bernd Legutke, der für den TV Aschaffenburg spielt, hatte ebenfalls in Essen gemeldet und sich in der Konkurrenz Männer 55 bis ins Finale gespielt. Erst dort musste er sich Lutz Rethfeld mit 0:6, 7:6, 2:6 geschlagen geben und darf sich nun über den Titel des zweiten internationalen deutschen Meisters freuen. 

Stark besetztes Feld

Unser Bild zeigt Turnierleiterin Isolde Dehmel und den frischgebackenen internationalen deutschen Vize-Meister Bernd Legutke

Auf dem Weg dorthin hat der Aschaffenburger, der im stark besetzten 64er-Feld an Position zwölf gesetzt war, richtige „Brocken“ aus dem Weg geräumt. Gegen den Deutschen Frank Wagenaar vom TC Velbern musste Bernd in den dritten Satz (6:2, 4:6, 6:0). Anschließend wartete Ulrich Mix vom TC GW Düsseldorf. Nach 5:0 für Bernd musste sein Gegner verletzt aufgeben. Auch Christoph Geus (TC Memmeldorf) konnte den Aschaffenburger nicht stoppen und zog mit 4:6, 0:6 den Kürzeren. “Mit Christoph wartete ein alter Bekannter. Er fühlt sich in der Halle wohl und das Ergebnis klingt deutlicher als es war”, sagte Bernd.

Im Halbfinale wartete die Nummer vier

Im Halbfinale wartete die Nummer vier der Setzliste, Udo Zirden (RW Remscheid). Bernd zeigte sich auch hier in einer unglaublich guten Form und kegelte den Favoriten mit 6:2, 6:4 aus dem Turnier. Im Endspiel wartete Lutz Rethfeld vom (THC Münster), der an elf gesetzt war. Dieser gewann in einem unglaublichen Match gegen die Nummer eins der Setzliste, Neil Smith. Der Südafrikaner spielt für den TTC Gütersloh und musste sich nach hartem Kampf mit 5:7, 4:6 geschlagen geben. In den nächsten Matches marschierte Rethfeld munter weiter.

“Natürlich willst du gewinnen”

Im Endspiel überrollte Rehfeldt im ersten Satz Bernd mit 6:0 und dieser sagte: “Irgendwie war ich im ersten Satz noch nicht so ganz anwesend…”. Im zweiten Satz fand er in sein Spiel und ein offener Schlagabtausch bestimmte dieses. Break und Rebreak und Durchgang zwei ging an Bernd mit 7:6. Im entscheidenden dritten Satz lies Rehfeldt dem Aschaffenburger keine Chance mehr ins Spiel zu kommen. Dennoch ist dies ein grandioser und unerwarteter Erfolg für den sympathischen Aschaffenburger und er sagte: „Natürlich willst du dann auch gewinnen, wenn du so nah dran bist. Aber ich freue mich sehr über den zweiten Platz und hätte bei dem starken Feld nicht gedacht, dass ich so weit komme.“ Er hat schon zwei-, dreimal an diesem Turnier teilgenommen und spielte sich ins Viertel- bzw. Halbfinale. Diesmal war es sein bisher größter Triumph. Bernd freute sich mit seinem Gegner, der “gut aufgespielt hat. Er hatte einen unglaublichen Zug im Aufschlag und wenn ich ein bisschen zu kurz geworden bin, dann hat es eingeschlagen”, grinst er. Ihm ist anzumerken, dass ihm das Endspiel und auch die ganze Woche über die Spiele viel Spaß gemacht haben. “Es war super schön hier. Die Stimmung war toll und ich fühlte mich gut aufgehoben.”

Turnierleiterin Isolde Dehmel freute sich, dass ein Aschaffenburger im Endspiel des hochkarätig besetzten Turniers stand. „Das war nach der Auslosung nicht zu erwarten. Legutke steigerte sich von Match zu Match und offensichtlich liegt ihm der Plexi-Pave Belag.“

Ein Turnier mit knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Herren Länder in den Konkurrenzen der Altersklassen 35 bis 80 ( Einzel, Doppel und Mixed) zu organisieren, ist sicher nicht einfach. Doch Isolde Dehmel lacht und sagt: „Natürlich ist das eine riesige Herausforderung und auch eine große Verantwortung. Es muss schließlich alles passen und du darfst dir keinen Fehler erlauben. Aber das geht schon und es macht auch Spaß. Vor allem, wenn mein Team und ich dann viel Lob von den Spielerinnen und Spieler bekommen, so wie in den letzten Tagen geschehen.“

Multitalent Isolde Dehmel

Multitalent Isolde spielt selbst aktiv Tennis, hat früher mit Begeisterung Handball in der Regionalliga beim TSV Traunstein und Stuttgart gespielt. Die gebürtige Stuttgarterin kam über die Stationen Ulm und Rosenheim im Jahr 1996 nach Mainaschaff. Vor ungefähr acht Jahren zog es den früheren Verbandstrainer Unterfrankens und Trainer beim TC Schönbusch Aschaffenburg, Torsten Rekasch, nach Essen als Sportmanager des TC Bredeney zurück in seinen Heimatverband Niederrhein. Er fragte bei seiner früheren Bezirks-Jugendwartin Unterfranken nach, ob sie ihn in Essen unterstützen wolle. „Ja und so kam dies zustande. Aus einem ‚bisschen‘ ist mittlerweile richtig viel geworden“. Isolde reist nicht nur mit der Damen-Mannschaft, die in der ersten Bundesliga spielt, als Physio durchs Land. Sie kümmert sich auch um viele weitere Belange des Vereins. Doch die Arbeit macht ihr viel Spaß und wenn es nach so einem großen Turnier wie das German Senior Indoors nur zufriedene Gesichter gibt, dann ist das eine schöne Bestätigung ihrer Arbeit. 

 

Wir freuen uns mit den beiden, denn sie haben – jeder auf seine Art – einen tollen Job gemacht. Wir freuen uns schon darauf, bald wieder von Isolde oder Bernd zu hören. Das Bild hat uns Isolde zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank hierfür.

 

Wenn Ihr ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, dann schreibt mir unter: presse@staab-pr.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit ein paar Jahren gibt es im Tennissport auch eine Winterrunde. Diese wird nicht ganz so ernst genommen wie die Sommer-Medenrunde, wobei es auch hier um Ranglistenpunkte geht.  Mittlerweile wird die Winterrunde immer besser angenommen und vor allem im Bezirk Unterfranken gibt es für heuer positiv stimmende Zahlen. 

Am vergangenen Wochenende fand in der Herren Bezirksliga das Spitzenspiel zwischen dem SC WB Aschaffenburg und dem TV Aschaffenburg statt. Grund genug, um bei beiden Vereinen nach zu hören, was für sie die Winterrunde so interessant macht. Außerdem lest Ihr im nachfolgenden Artikel (den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe), auch, wie das Spiel ausgegangen ist.

Tennis-Winterrunde, Herren Bezirksliga: SC WB Aschaffenburg – TV Aschaffenburg 1:5. –

Die Tennis-Winterrunde findet mittlerweile guten Anklang. So wurde heuer im Bezirk Unterfranken ein Rekord-Meldeergebnis erzielt. Insgesamt 228 Begegnungen werden in dieser Hallensaison über die Bühne gehen. Im vergangenen Winter (2018/19) waren es noch 188 Begegnungen. Den größten Sprung verzeichneten die Herren. Hier sind insgesamt 28 Mannschaften gemeldet, sechs mehr als noch im vergangenen Winter. Die Herren 40 haben um fünf Teams zugelegt und sind mit 21 Mannschaften gut bestückt. Bei den 60er-Herren sind die Mannschaften ziemlich gleich geblieben (sechs Teams).

Bei den Damen nehmen heuer 13 Mannschaften (im Vorjahr 14) teil. Allerdings ist bei den Damen 40 ein großer Sprung zu verzeichnen.  Mit zwölf Teams haben fünf mehr als im vergangenen Winter gemeldet.  Gespielt  wird in 14 Hallen, die quer über Unterfranken verteilt sind.

Matchpraxis steht im Vordergrund

Auch der TV Aschaffenburg hat seine Halle zur Verfügung gestellt. Der Verein nimmt ebenfalls an der Winterrunde teil.  „Wir nehmen bereits das dritte Jahr mit den Herren, Damen und Damen 40 an der Winterrunde teil“, sagt TVA-Sportwart Theo Ostheimer. Er weiß, dass die Winterrunde nicht „ganz so ernst genommen wird, wie die Medenspiele im Sommer. Die Spieler rotieren durch, so dass nicht immer das gleiche Team im Winter antritt.“ Im Vordergrund steht die Matchpraxis. TVA-Nachwuchstalent Julius Sommer sagt: „Für uns ist es schön, auch im Winter Spielpraxis zu sammeln. Außerdem gibt es auch im Winter Ranglistenpunkte, was für uns sehr interessant ist.“

Christoph Meyer, Trainer beim SC WB Aschaffenburg sieht dies genauso: „Wir nehmen heuer zum ersten Mal nach unserem Verbandswechsel nach Bayern an der Winterrunde mit den Herren und den Damen 40 teil. In Hessen gab es dies in der Vergangenheit nicht. Klar, wird die Winterrunde nicht ganz so ernst genommen wie im Sommer. Aber es geht auch um Ranglistenpunkte und unsere Spieler können Matchpraxis sammeln. Da wird auch schon mal bei der Aufstellung durchgewechselt.“

Spitzenspiel bei den Herren

Am Wochenende kam es bei den Herren zum Spitzenspiel in der Bezirksliga zwischen Tabellenführer Weiß-Blau und dem Zweiten TVA. Vier Einzel und zwei Doppel werden im Winter gespielt. Die insgesamt acht Spieler kennen sich gut, immerhin haben Michele Guerra und Alexander Kreusser noch im Sommer für den TVA den Schläger geschwungen.  „Klar, wenn zwei Stadtvereine aufeinander treffen, geht es auch immer ein bisschen ums Prestige“, grinst Julius Sommer. „Aber wir sehen das locker und der Spaß und der Teamgedanke stehen im Vordergrund.“ So war es dann auch. Jeder der vier Akteure wollte gewinnen und es gab schöne Matches zu sehen. Doch die Atmosphäre war sehr freundschaftlich und locker. Den Anfang machten Moritz Wolz (WB, Position zwei), der gegen Leon Formella mit 2:6, 1:6 den Kürzeren zog. Parallel spielte Alexander Kreusser (WB, Position vier) gegen Sven Schönwald. In dem ausgeglichenen Match und nach 2:6 und 6:2 musste der Match Tiebreak die Entscheidung bringen. Kreusser entschied diesen mit 10:7 für sich.

In der zweiten Runde standen sich Max Wolz (WB, Position eins) und Julius Sommer gegenüber. Trotz Knieproblemen fackelte Sommer nicht lange und holte sich mit 6:2 und 6:2 den Sieg. An drei spielten Michele Guerra (WB) und Kirov Krasimir gegeneinander. Die beiden machten es spannend und nach 0:6 und 7:5 musste der WB-Akteur den Match Tiebreak mit 7:10 verloren geben.

Julius Sommer: “Wollen restliche Spiele erfolgreich gestalten”

3:1 stand es für den TVA nach den Einzeln und die Weiß-Blau-Spieler verzichteten auf die Doppel, so dass diese an den TVA gingen. An der Tabellenspitze steht nun der TVA nach vier Spielen mit 7:1 Punkten. Die Weiß-Blauen rutschten mit fünf Spielen und 7:3 Punkten auf den zweiten Platz. „Wir haben jetzt noch zwei Auswärtsspiele und diese wollen wir erfolgreich gestalten“, sagt Julius Sommer. Der SC Weiß-Blau muss nächste Woche noch einmal antreten. Gegner ist die TG Schweinfurt, die derzeit auf dem fünften Rang steht.

Mit dem Thema Aufstieg in die Landesliga haben sich beide Vereine noch nicht beschäftigt. „Für die Spieler ist es schön, hier im Umkreis zu spielen. Die Fahrten sind nicht so weit, gerade im Winter ist dies ein Vorteil. Mal abwarten“, meint Theo Ostheimer.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim 44. Car Data Automobile Tennisturnier in Obertshausen marschierte Bernd Legutke vom TV Aschaffenburg vergangenes Wochenende durch das stark besetzte Turnier der Kategorie S 2 und holte sich in der Altersklasse 55 souverän den Titel. 

Unser Bild zeigt Bernd Legutke (links), als er im Sommer in Bruchköbel bei einem Turnier gegen den Schweden Anders Rosen, der u. a. auch Leo Borg, Sohn von Björn Borg, trainiert, im Endspiel stand

Bernd war die Nummer fünf der Setzliste. Das Feld führte Uwe Kuballa vom TC Esslingen an. An zwei stand Jörg Budzisz vom TG Crumstadt. In der ersten Runde hatte Bernd ein Freilos und traf in der nächsten Runde auf Peter Schubert vom TC Neupotz. Mit seinem Gegner machte der Linkshänder kurzen Prozess und gewann mit 6:2, 6:0. Nun wartete die Nummer zwei der Setzliste, Jörg Budzisz auf den Aschaffenburger. Budzisz musste im Match zuvor fast drei Stunden kämpfen, ehe der 6:7, 7:5, 11:9-Sieg unter Dach und Fach war. Bernd machte sich dies zunutze, spielte sehr clever und gewann mit 6:0, 6:3. Im Halbfinale wartete mit Oliver Böhm vom TEC Darmstadt der einzige Rechtshänder von Bernd’s vier Gegnern. “Lustigerweise musste ich diesmal gegen drei Linkshänder spielen. Doch das macht mir nichts aus, denn ich spiele sehr gerne gegen Linkshänder”, grinst er. Aber egal, ob Rechts- oder Linkshänder, Bernd ließ sich nicht aufhalten und besiegte auch Böhm deutlich (6:1, 6:2).

Im Finale wartete ein alter Bekannter

Im Finale wartete mit Marcus Göring die Nummer vier der Setzliste und ein alter Bekannter. Der für den TC SW Frankfurt spielende Göring musste zuvor arg kämpfen, ehe er mit 6:4, 0:6, 12:10 ins Endspiel einzog. Göring und der Aschaffenburger kennen sich schon ein paar Jahre, haben schon oft gegeneinander gespielt. “Ich habe mich sehr gefreut, Marcus im Finale gegenüber zu stehen, denn ich habe ihn schon öfters geschlagen und weiß, wie ich gegen ihn spielen muss”, sagte Bernd mit einem spitzbübischen Lächeln. Im Gegensatz zu seinem Gegner, der erneut kaum ein Mittel gegen seinen Gegner fand. Weder in der Vergangenheit noch am letzten Wochenende. Mit 6:1, 6:0 gewann Bernd und freute sich am Ende sehr über seinen klaren Erfolg. Er ging mit etwas “Bauchweh” ins Turnier, denn er hatte einige Zeit Fußprobleme “und ich wusste nicht, ob der Fuß halten würde oder ob die Belastung zu groß ist. Aber es ist alles glatt gegangen und darüber bin ich froh”, so der sympathische Sportler, der zum ersten Mal in der AK 55 aufschlug. 

In der AK 50 der Männer spielten noch aus der Region Mathias Paulus (TK Kahl) und Stefan Haun vom TC Schönbusch Aschaffenburg mit. Für beide war aber nach einer Runde bereits Schluss. Bei den 60er Männern war vom SC Weiß Blau Aschaffenburg Paul Madrid-Sanz dabei. Auch er kam über die erste Runde nicht hinaus. 

Zwei Teilnehmer vom TCS Aschaffenburg spielten in der AK 65 mit. Heinz Schollmeyer gewann die erste Runde, musste aber in der zweiten die Segel streichen und für Jürgen Heidingsfelder war nach hartem Kampf in Runde eins Schluss. 

Uli Schott im Halbfinale

Bei den Frauen spielte vom SC WB Aschaffenburg in der AK 55 Renate Madrid-Sanz mit. Sie verlor in Runde eins gegen Uli Schott von der DJK Mömbris mit 1:6, 0:6. Uli spielte sich bis ins Halbfinale, traf dort auf die eins gesetzte Susanne Veismann von ETUF Tennisriege und hatte keinerlei Chance (0:6, 0:6). 

 

Das Bild hat uns Bernd zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Wenn Ihr Fragen, Anregungen habt oder ein Feedback abgeben wollt, meldet Euch unter:

presse@staab-pr.de

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende gingen die offenen unterfränkischen Tennis-Meisterschaften der Senioren in Wörth am Main über die Bühne. Das Tenniszentrum in Franken e. V. war der Ausrichter und der Austragungsort war der Tennispark Wörth am Main.  Mit den 70 Meldungen waren die Organisatoren sehr zufrieden, denn die Meldezahl war höher als im Januar und damit bestätigte sich auch, dass die Verlegung in den Spätherbst sich ausgezahlt hatte.

Lest nachfolgend den Artikel, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe. 

Diesmal waren die Damen gegenüber den Herren  in der Mehrzahl und es war generell eine Steigerung in der Qualität der Spiele zu verzeichnen. Was die Turnierleitung sehr freute, war die Tatsache, dass diesmal Spielerinnen mit deutscher Ranglisten-Wertung von München nach Wörth angereist kamen. Umso bedauerlicher war es, dass die Beteiligung aus Unterfranken eher gering ausfiel. Die Herren 60er-Konkurrenz wurde gar nicht ausgetragen und die  Herren 65 und Damen 30 wurden nur jeweils in Fünfer-Gruppen ausgetragen.

Steffen Naumann siegte bei den Herren 30

In der Konkurrenz Herren 30 war Steffen Neumann vom NHTC Nürnberg an eins gesetzt und holte sich letztlich auch den Sieg. Er gewann seine Auftaktspiele ohne Mühe, ebenso wie die Nummer zwei der Setzliste, Manuel Wolf vom TC WB Würzburg. Im Finale trafen beide aufeinander und der  erste Satz war sehr eng. Der Tiebreak musste entscheiden. Neumann holte sich mit 7:6 den ersten Satz und gewann auch Satz zwei mit 6:1. Christian Falkner vom SSKC Poseidon Aschaffenburg scheiterte zuvor an Manuel Wolf mit 1:6, 0:6.

Auch in der Konkurrenz Herren 40 setzte sich die Nummer eins der Setzliste durch. Sven Kurandt vom TC Bruchköbel marschierte locker durchs Turnier, traf im Endspiel auf Stefan Kraus vom TK Kahl. Dieser hatte zuvor die Nummer zwei, Keigo Suematsu vom TC Heilbrunn, mit einem sehenswerten 6:4, 6:3 ausgeschaltet. Gegen Kurandt musste Kraus dann im Endspiel mit 3:6, 2:6 den Kürzeren ziehen.

Zweiter wurde Hartmut Schmoor

Hartmut Schmoor vom SC WB Aschaffenburg spielte sich als Nummer zwei der Setzliste bei den Herren 50 ins Endspiel. Dort traf er auf Tobias Haas (TC Bickenbach). Der an eins Gesetzte wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 6:2, 6:1.

Unser Bild von links: Hartmut Schmoor wurde Zweiter bei den Herren 50, Reinhard Heeg gewann bei den Herren 65, Sabine Englert holte Platz zwei bei den Damen 50. Unser Bezirksvorsitzender Walter Haun freut sich mit den Teilnehmern.

Reinhard Heeg nicht zu schlagen

Reinhard Heeg vom TCS Aschaffenburg war im „Round Robin“ (jeder gegen jeden) in einer Fünfer-Gruppe nicht zu schlagen. Mit drei Siegen holte er sich den Titel des Bezirksmeisters. Zweiter wurde Josef Schäfer vom TC Wiesenfeld.

Bei den 30er-Damen wurde ebenfalls in einer Fünfer-Gruppe gespielt. Diese Konkurrenz ging ohne unterfränkische Beteiligung über die Bühne und den Titel holte sich mit 4:0 Matchpunkten Julia Molitor (TC Diedenbergen) vor Tina Noack (TC Winterbach).

Die bei den Damen 40 an eins gesetzte Kerstin Kaiser vom TC Hainstadt spielte sich mühelos ins Finale und traf dort auf Daniela Fisch (TSG Rodgau). Diese profitierte zuerst von der verletzungsbedingten Aufgabe von Anika Schübert (TCS Aschaffenburg) und danach von der ebenfalls verletzten Nummer zwei der Setzliste, Gisela Storath (TC Schweinfurt). Sie trat zum Halbfinale gar nicht mehr an. Das Endspiel verlief sehr einseitig zugunsten von Kaiser. Sie führte mit 6:1 und beim 2:2 verletzte auch sie sich an der Wade, konnte nicht mehr weiterspielen. So ging der Bezirksmeistertitel an Fisch.

Die ungesetzte Susanne Crecelius (SC WB Aschaffenburg) lieferte der Nummer eins bei den Damen 50, Claudia Gösken vom SC Eching, einen harten Fight. Beim 6:4 und 6:5 und eigenem Aufschlag zeigte sie Nerven,  musste Gösken den Satz mit 7:6 überlassen. Im Match-Tiebreak blieb es bis zum 5:5 ausgeglichen, ehe Gösken davonzog. Allerdings hatte die Nummer eins im Halbfinale in Sabine Englert vom TCS Aschaffenburg anschließend ihre Meisterin gefunden. Englert gewann ihre Spiele zuvor locker und fackelte auch gegen Gösken nicht lange (6:3, 6:4).

Diane Wardle-Ludwig (TCS Aschaffenburg) hatte die Nummer zwei, Heidi Litschmann (HVB-Club München) am Rande einer Niederlage, musste sich aber nach zwei ausgeglichenen Sätzen im Match-Tiebreak mit 7:10 geschlagen geben.

Im mit Spannung erwarteten Endspiel trafen die Ungesetzte Sabine Englert und die Nummer drei, Vaszilina Weber (TC Hoffenheim) aufeinander. Englert hatte gleich zu Beginn des Matches eine Wirbelblockade und konnte sich nur noch eingeschränkt bewegen. Weber nutzte dies für sich und zog auf 6:2 davon. Englert musste aufgrund starker Schmerzen aufgeben, so dass Weber den Titel für sich beanspruchen konnte.

Damen 60 überraschten

Eine Überraschung gab es bei den Damen 60. Die an eins gesetzte Anna Grittmann vom TC Bürgstadt verlor ihr erstes Spiel gegen Brankica Winkelmann (SC Steinberg Tennis) nach hartem Kampf mit 6:1, 6:7, 6:10. Für diese war im Halbfinale gegen Dagmar Novak (TEVC Kronberg) Schluss. Allerdings ging dieses Match wieder in den Match-Tiebreak und Winkelmann gab alles. Doch mit 6:4, 6:7, 11:13 musste sie Novak den Vortritt lassen. Die Nummer zwei, Regina Haussmann (TA SV Stuttgart-Ost) hatte da weitaus weniger Mühe, spielte auch im Finale souverän und holte sich gegen Novak mit 6:0, 6:3 den Titel.

Alle Ergebnisse  unter www.mybigpoint

 

Das Bild hat uns Isolde Dehmel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. 

 

 

V.l Hartmut Schmoor(H50/2.Platz)R.Heeg (H65/1.Platz)S.Englert(Da50/2.Platz) Walter Haun Bezirksvorsitzender

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute beginnen die offenen unterfränkischen Tennis-Bezirks-Hallenmeisterschaften für Senioren. Ausrichter ist das Tenniszentrum in Franken e.V., Austragungsort ist der Tennispark Wörth am Main. Auf vier Hallenplätzen werden von Freitag bis Sonntag die Meister ermittelt und los geht es heute um 13.30 Uhr.  Die Turnierleitung liegt in den routinierten Händen von Thomas Heil, Jörg Dotzel und Isolde Dehmel.

Erfreuliche Meldezahl

Erfreulich ist die Meldezahl von fast 70 Spielerinnen und Spieler, die an den Meisterschaften teilnehmen. Das bestätigt die Idee des Ausrichters, die Meisterschaften in den Spätherbst zu legen. Verwunderlich, dass cirka die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht aus Unterfranken kommt, obwohl quasi vor der Haustüre gespielt wird.

Schade, dass sich in der Konkurrenz der Herren 60 kein Einziger gemeldet hat. Daher wird diese Konkurrenz nicht ausgespielt. Die Herren 65 und die Damen 30 werden  jeweils in Fünfer-Gruppen ausgespielt, alle weiteren Konkurrenzen im Ko-System.

Michelle Stiegler (TSV Behringersdorf) führt bei den Damen 30 das Feld an, bei den Herren 30 ist es Steffen Neumann (NHTC Nürnberg).  In der Konkurrenz Damen 40 steht Kerstin Kaiser vom TC Hainstadt auf Nummer eins der Setzliste, bei den Herren 40 ist es Sven Kurandt vom TC Bruchköbel.

Gut besetztes 50er-Damen-Feld

Gut besetzt ist das Feld bei den Damen 50. Claudia Gösken (SC Eching) ist die Nummer eins der Setzliste. Aus der Region spielen noch Isolde Dehmel, Sabine Englert und Diane Wardle-Ludwig (alle TCS Aschaffenburg) mit. Annette Assmann (TC Markheidenfeld, Nummer 4 der Setzliste), Susanne Crecelius (SC WB Aschaffenburg)  und Helga Wolf-Meyerer (GW Elsenfeld) haben ebenfalls gemeldet.

Die Setzliste der Herren 50 führt Tobias Haas (TC Bickenbach) an und Hartmut Schmoor vom SC WB Aschaffenburg steht an zwei.  Anna Grittmann (TC Bürgstadt)  trägt die Favoritenrolle bei den Damen 60, ebenso wie Reinhard Heeg (TCS Aschaffenburg) bei den Herren 65.

Am Samstag wird ab neun Uhr gespielt und am Sonntag beginnt das Turnier um neun Uhr mit den Halbfinals. Die Finale werden gegen 14 Uhr beginnen.

Wir wünschen der Veranstaltung einen guten Verlauf und spannende, faire Spiele.

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main-Echo lesen. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wir gratulieren dem TC Schönbusch Aschaffenburg ganz herzlich. Er hat in diesem Jahr den begehrten Award für das beste Internationale Tennisturnier 2019 durch den Deutschen Tennisbund (DTB) verliehen bekommen.
 
Die Laudatio sprach Jan Miska
Bei einem Gala-Abend im Zuge der jährlichen Tagung der Turnierdirektoren Internationaler und Nationaler Turniere, an dem cirka 100 Turnierdirektoren aus ganz Deutschland anwesend waren, wurden Holger Dreisbusch und sein Team ausgezeichnet. Die launige Laudatio sprach Jan Miska, Sprecher der ITF-Damenturniere und Turnierdirektor des mit 60 000 US Dollar dotierten Damenturniers in Versmold. 
 
Das mit 25 000 US Dollar dotierte Internationale Damenturnier fand heuer zum zehnten Mal statt. Allerdings begannen die Schönbusch Open bereits zwei Jahre vorher. Zunächst war das Aschaffenburger Turnier ein nationales Preisgeld-Turnier für Damen und Herren. Danach wurde es zum internationalen Herren Future-Turnier umgestaltet, ehe schließlich die internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen geboren wurden. Eine lange Zeit, in der sich das Turnier toll weiter entwickelt hat und in der Turnierdirektor Holger Dreisbusch und seine Crew tolle Arbeit geleistet haben, die nun vom DTB gewürdigt wurde.
 
Optimale Bedingungen für die Spielerinnen
Doch was gab den Ausschlag für diese tolle Auszeichnung? Jan Miska sah einen der großen Pluspunkte für die Ehrung in den 14 gepflegten Sandplätzen, dem großen Clubhaus mit einer tollen Sonnenterrasse, dem Kleinfeldplatz und dem frei zugänglichen Fitness-Raum. „Damit wurden optimale Bedingungen vor allem für die Spielerinnen während des Turniers geschaffen“, so Jan Miska.
 
Auch das Rahmenprogramm während der Turnierwoche bietet für jeden etwas. Sei es der Ladys Day, der Kids Day, die Players Night oder der Oldie Abend. Auch die in diesem Jahr erstmals ausgetragene Schönbusch e-Sports Open für Jugendliche fand großen Anklang. Hinzu kam die “blütenreiche” Betreuung durch den Sponsor flowered by 1000gutegruende.de.
 
Familiäre Atmosphäre
In der familiären Atmosphäre fühlen sich die Spielerinnen wohl und sehr gut betreut. Das zeigt auch eine Email von Spielerin Anna Zaja, unter den ersten 200 der WTA-Rangliste zu finden. Sie konnte heuer bei den Schönbusch Open nicht teilnehmen, wünschte dem Turnier aber einen guten Verlauf und betonte, wie wohl sie sich in Aschaffenburg immer gefühlt hat. Für Jan Miska ist diese Nachricht keine Selbstverständlichkeit und er sagte: „Das ist ein Verdienst von Holger Dreisbusch. Er prägt mit viel Kompetenz und Wissen seit Jahren das Turnier. Er und sein bewährtes Team arbeiteten Hand in Hand und jeder kann sich auf jeden verlassen. Bei diesem Turnier gibt es nur Gewinner. Egal, ob Spielerinnen, Zuschauer, Sponsoren oder Organisatoren. Doch eines steht fest: der große Gewinner ist der Tennissport und daher hat Aschaffenburg diesen internationalen Award sehr verdient. Gratulation an Holger Dreisbusch und sein Team.“ 
 
Wir pflichten Jan Miska zu und freuen uns auf die Schönbusch Open 2020!
Unser Bild, das uns der Verein zur Verfügung gestellt hat, zeigt Jan Miska mit den beiden Machern Holger Dreisbusch und Sohn Max.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die 42. Auflage des Sandhasenpokal hat einen neuen Sieger. Jakob Cadonau besiegte beim Herren-Tennisturnier Gil Uwe Grund mit 6:3, 6:4. Die Zuschauer sahen ein kurzweiliges und hochklassiges Endspiel, in dem beide Spieler mit einem guten Aufschlag und präzisen Grundlinienschlägen glänzten.

Der 17-jährige Jakob Cadonau (Nummer 162 DR), der für den  BASF TC Ludwigshafen aufschlägt, wurde an zwei gesetzt. Er marschierte locker und unaufgeregt bis ins Finale. In seinem ersten Einsatz ließ er Laurenz Link (TC RW Gerbrunn, LK 7) beim 6:0, 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Auch gegen den an acht gesetzten Finn Wolf (TA Böblingen, 379 DR) fackelte der gebürtige Kleinostheimer nicht lange und brauchte gerade einmal 50 Minuten, ehe ein 6:0, 6:0 auf der Anzeigetafel stand. Im Halbfinale wartete mit Felipe Damke vom Frankfurter TC Palmengarten ein unangenehmer Gegner, der Cadonau zumindest im ersten Satz forderte. Doch der Favorit spielte mit stoischer Ruhe und gewann 7:5, 6:2.

Sein Endspielkontrahent  Gil Uwe Grund (TSG Backnang, Nr. 287 DR) war an sechs gesetzt und gewann sein erstes Spiel gegen Elliot Weiß vom TEC Darmstadt mit 6:3, 6:2. Danach traf er auf die Nummer eins der Setzliste, Alexander Wolfschmidt (TV Fürth, Nr. 141 DR). Diesem steckte das vorhergehende Spiel gegen Sven König (TSV Mainz, Nr. 444 DR) noch in den Knochen. Über drei Stunden schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts, ehe Wolfschmidt mit 6:4, 3:6, 6:3 als Sieger feststand. Gegen Gil Uwe Grund musste die Nummer eins der Setzliste ebenfalls alles geben, zog aber in einem engen Match mit 4:6, 6:7 den Kürzeren. Im Halbfinale wartete auf Gil Uwe Grund dann Tim Fischer aus Bad Vilbel (Nr. 414 DR) und Grund setzte sich mit 6:3, 7:5 durch.

Starkes Finale mit zwei sympathischen Sportlern

Im Finale führte Jakob Cadonau schnell mit 3:0 und 4:1. Sein Gegner konnte auf 2:4 und 3:5 verkürzen, doch Jakob machte den Sack zu und holte sich Satz eins mit 6:3. Im zweiten Satz gewann Grund sein erstes Aufschlagspiel. Doch wieder zog Jakob  auf 3:1 weg. Beide Spieler tauchten nun ab und an am Netz auf, vor allem Jakob streute auch einmal einen Stopp ein. Es gingen nur wenige Spiele über Einstand, meistens waren sie eindeutig. Auch die Grundlinien-Rallyes gingen meist an den groß gewachsenen Jakob. Beim 5:4 verwandelte das Nachwuchstalent seinen ersten Matchball zum 6:4 und freute sich sehr über seinen Erfolg: „Es ist immer schön ein Turnier zu gewinnen. Ich habe jetzt zum dritten Mal hier mitgespielt und mir diesmal den Turniersieg geholt. Das ist schön.“ Er ist vom TC Schönbusch Aschaffenburg jüngst nach Ludwigshafen zum BASF Tennisclub gewechselt und hofft auf einen Einsatz in der zweiten Bundesliga der Herren in der kommenden Saison.

Frühes Aus für Julius Sommer und Philipp Sauer

Die beiden für den TV Aschaffenburg aufschlagenden Akteure, Julius Sommer (an sieben gesetzt, DR 370) und Philipp Sauer (an fünf gesetzt, DR 254) mussten sich frühzeitig geschlagen geben. Julius Sommer scheiterte an Felipe Damke mit 7:6, 0:6, 2:6 und auch Philipp Sauer kam nach dem 7:6, 6:2 gegen Yannik Schmidt (DRC Ingolstadt, LK 2) letztlich auch an Damke nicht vorbei. Mit 3:6, 6:1, 1:6 verlor Philipp. Der für den TK Kahl angetretene Moritz Paul Jakob (LK 10) musste gleich im ersten Spiel gegen Finn Wolf antreten, wehrte sich vehement, kam aber über ein 1:6, 3:6 nicht hinaus.

Die beiden Finalisten (Jakob rechts im Bild) bei der Siegerehrung

Tolle Organisation

Die Turnierleitung um Stefanie Urbanek freute sich über den reibungslosen Ablauf und hofft auch im nächsten Jahr wieder auf viele gute Spieler und viele „Wiederholungstäter. Viele Spieler haben schon öfters bei uns in Kahl aufgeschlagen. Das freut uns, sagt uns das doch, dass unser Turnier gut angenommen wird und sich die Spieler hier wohlfühlen“, so Stefanie Urbanek. Es hat alles gepasst. Lediglich die Stuhl-Schiedsrichterin war nicht so ganz auf der Höhe. Sie verzählte sich öfters. Doch die Zuschauer nahmen es mit Humor, halfen ihr beim richtigen Ergebnis und so hatte jeder seinen Spaß. Ich freue mich schon wieder auf das nächste Jahr, denn der “Sandhasenpokal” hat seinen eigenen Reiz und die Clubmitglieder machten alles möglich, um den Aufenthalt für Spieler und Zuschauer so angenehm wie möglich zu machen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bereits zum 42. Mal findet heuer der Sandhasenpokal des Tennisklub Kahl e.V. statt. Das Turnier ist mittlerweile für viele Spieler zur schönen Gewohnheit geworden und findet heuer vom 08. bis zum 10. November statt. Mit 1000 Euro Preisgeld ist es dotiert und insgesamt nehmen seit dem heutigen Freitag 25 Teilnehmer am Herrenturnier in Kahl teil. 

 Die Turnierleitung um Tanja und Nils Stromberg und Stefanie Urbanek hat erneut keine Mühe gescheut, damit sich die Teilnehmer auch dieses Jahr wieder sehr wohl fühlen in Kahl. „Für uns ist das Turnier auch eine Herzensangelegenheit. Wir möchten diese Tradition hochhalten und freuen uns sehr, dass wir heuer das Turnier bereits zum 42. Mal ausrichten können“, so Stefanie Urbanek.

Die Setzliste führt Alexander Wolfschmidt vom TV Fürth an. Er steht an Nummer 141 der deutschen Rangliste und wird seinen ersten Auftritt am Samstag um 10 Uhr haben. An zwei gesetzt ist Jakob Cadonau vom TC Schönbusch. Der 17-Jährige steht im Moment auf 162 DR und auch er wird am Samstag (14.30 Uhr) in das Turnier eingreifen.

Jakob Cadonau ist nicht der einzige Akteur aus der Region. Neben dem Lokalmatador  Moritz Pual Jakob vom Ausrichter TV Kahl (LK 10) haben noch Julius Sommer, Nummer 370 DR und an sieben gesetzt, und Philipp Sauer, Nummer 254 DR, Platz fünf der Setzliste, gemeldet. Beide spielen für den TV Aschaffenburg und Philipp Sauer sagt: „Ich bin heuer das vierte Mal in Kahl dabei. Ich finde es ein sehr schönes Turnier und ich fühl mich sehr wohl dort. Ich werde alles geben, um möglichst weit zu kommen.“  Die beiden TVA-Spieler werden ebenfalls am Samstag aufschlagen. Philipp um 11.30 Uhr, Julius um 13 Uhr.

Unter den nationalen Top 200-Spielern sind auch der an drei gesetzte Matteo Feggi (TEC Darmstadt, 170 DR) und Benedict Kurz (TC Hirschlanden, 190 DR) zu finden.

Los ging es heute um 13.30 Uhr. Gewonnen hat bereits Sven König (TSV Mainz, Nummer 444 DR). Er hat sich gegen Lars Schneider (Eintracht Frankfurt, LK 2) mit 6:1 und 6:2 durchgesetzt. Elliot Weiß vom TEC Darmstadt (LK 7) hatte beim 6:4, 7:6 gegen Maxim Eyers (TC Schöneck, LK 8) zu kämpfen. Felipe Damke (Frankfurter Palmengarten, Nummer 440 DR) kam kampflos weiter, da sein Kontrahent Felix Reindl (ATV Nürnberg, LK 5) nicht antrat. Auch Jannik Kampe (TK Langen, LK 7) konnte sich schonen, denn sein Gegner Lars Lins (TC Hirschlanden, LK 7) trat ebenfalls nicht an. Die weiteren Partien laufen noch. 

Am Samstag wird ab 10 Uhr in der Kahler Tennishalle gespielt und die Halbfinals finden am Sonntag ab elf Uhr statt. Das Finale steigt dann um 16 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.