Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Vergangene Woche fanden die diesjährigen Tennis-Stadtmeisterschaften für Stadt und Landkreis Aschaffenburg statt. Diesmal war der Ausrichter der TC Schweinheim Aschaffenburg. Die Verantwortlichen um Vorstand Burkard Eppig scheuten keine Mühe, um es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch den zahlreichen Zuschauern so schön wie möglich zu machen. Kein Wunder, dass es nur positives Feedback gab. Auch die Woche zuvor, als die Jugend ihre Stadtmeister suchte, war die Stimmung beim TC Schweinheim Aschaffenburg genauso entspannt und gut. 

Lest nachfolgenden Artikel, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

Die diesjährigen Tennis-Stadtmeisterschaften  für Stadt und Landkreis Aschaffenburg gingen bei idealem Wetter auf der Anlage des TC Schweinheim Aschaffenburg völlig reibungslos über die Bühne. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie die Zuschauer waren bester Laune. Die einen, weil sie mit ihrem Spiel zufrieden waren. Die anderen, weil sie  viele spannende Matches zu sehen bekamen.  Einige Konkurrenzen mussten, wie schon bei der Jugend in der Vorwoche,  mangels Masse gestrichen werden.

Christian Falkner Sieger bei den Herren A

Sieger bei den Herren A wurde Christian Falkner (Nummer zwei der Setzliste) vom TC Schönbusch. Er besiegte Moritz Wolz vom SC WB Aschaffenburg in gut zwei Stunden mit  7:6, 3:6, 10:3. „Ich musste alles geben, habe versucht, sehr konzentriert zu spielen und freue mich sehr über meinen Erfolg“, so Falkner. Der 23-jährige Wolz (Nr. 3) verlangte ihm alles ab und zeigte bereits am Vortag im Halbfinale gegen fast 20 Jahre älteren Michael Zengel (TVA, an eins gesetzt) eine starke Leistung. Zengel agierte sehr gut und die Begegnung war so ausgeglichen, dass auch hier der Match Tiebreak entscheiden musste (3:6, 7:6, 10:5). Die B-Konkurrenz holte sich Louis Graßmann (TVA) mit einem klaren Erfolg gegen seinen Vereinskollegen Leonard Ruppel.

Wenig Interesse bei den Damenkonkurrenzen

Nur wenige Meldungen gab es bei den Damen. In der LK 14 bis 23 setzte sich Hannah Beisel (TVA) gegen Kim Kümel (TCS) in einem sehr engen Spiel im Match Tiebreak durch. Auch bei den 30er Herren musste eine Konkurrenz gestrichen werden. Von LK 14 bis 23 holte sich Sascha Lucic vom gastgebenden TC Schweinheim den Sieg.

Tolle Spiele bei den 40er Herren

Packend ging es bei den 40er Herren zu. Marco Appelmann vom TC Schönbusch, an eins gesetzt, musste im Halbfinale Stefan Haun (ebenfalls TCS, Nr. 3) den Vortritt lassen. Bernd Legutke (TVA, Nr. 2) besiegte im zweiten Halbfinale Frank Bergmann (DJK Mömbris, Nr. 4) und so trafen im Endspiel zwei alte Bekannte aufeinander. „Wir kennen uns aus dem Effeff, haben lange Jahre zusammen gespielt“, sagte Haun vor der Partie. Mit 6:3, 7:6 setzte sich Legutke durch. Die B-Konkurrenz ging mit 6:4, 6:2 an Thomas Leuschel.

Rainer Sever (TC Laufach) gewann bei den Herren 50 (LK 1 bis 23) und in der gut besetzten Konkurrenz LK 14 bis 23 setzte sich der Ungesetzte Mathias Petry (TC Obernau) gegen die Nummer eins der Setzliste, Ralf Bickert (DJK Aschaffenburg) durch. Die Sieger bei den Herren 60 hießen Jürgen Heidingsfelder (TCS, LK 9) und Thomas Anderlohr (BSC Schweinheim, LK 15). Die 70er Herren waren mit vier Teilnehmern unter sich und spielten jeder gegen jeden. Klaus Leibacher (TV Hösbach) gewann die AK.

Veronique Appelmann (TCS) heißt die Siegerin bei den 30er Damen und Eva Frai holte sich den Erfolg in der AK Damen 40. Ihre Gegnerin Anika Schübert (TCS) hatte im Match Tiebreak bereits fünf Matchbälle.

Interessante Doppelkonkurrenzen

Gute Spiele gab es in den Doppelkonkurrenzen zu sehen. Vor allem das Herren-Doppel mit Wolz/Siemens (WBA) und M. Haun/M. Dreisbusch (TCS) war umkämpft. Die Schönbuschler hatten im ersten Satz alle Vorteile. Doch Wolz/Siemens behielten die Nerven und holten sich letztlich den Sieg. Weniger spannend machten es im Damen-Doppel Hock/Schürmer. Das 30er Herren-Doppel ging an Bergmann/Kortus und im gut besetzten 40er Herren-Doppel-Feld standen sich die Nummer eins der Setzliste, S. Haun/F. Cadonau und die Nummer zwei, Heinze/Vogel gegenüber. Die vier Schönbuschler schenkten sich nichts. Am Ende behielten Haun/Cadonau die Oberhand. Ebenfalls vier Spieler vom TCS standen sich im 60er-Doppel gegenüber. Straulino/Gilmer (Nr. 2) behaupteten sich gegen Heidingsfelder/Klenner (Nr. 1).

Rath/Erol zeigten, warum sie im 30er-Damen-Doppel an eins gesetzt waren und holten sich den Sieg. Die Ungesetzten Eisert/Kolb zeigten eine starke Leistung und gewannen verdient bei den 40ern. Mixed wurde auch noch gespielt. Hier behielten in der A-Konkurrenz Hock/Appelmann die Oberhand, Roth/Vogel siegten in der B-Konkurrenz. Das Senioren-Mixed gewannen Olthoff/Kaiser-Niesigk.

 

 

Das Bild, das alle Finalisten/innen zeigt,  hat uns freundlicherweise der TC Schweinheim Aschaffenburg zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. 

Das Foto zeigt obere Reihe von links: Moritz Wolz, Frank Bergmann, Josef Kortus, Johannes Siemens, Anke Olthoff, Harald Kaiser Niesiegk, Bernd Legutke, Veronique Appelmann, Marco Appelmann, Michael Gillmer.

Mittlere Reihe von links: Michael Riedle, Thomas Leuschel, Heike Eisert, Tanja Kolb, Klaus Leibacher, Katharina Hock, Sabine Schürmer, Mathias Petry, Johanna Rath, Madeleine Roth, Sandra Erol, Oliver Heinze.

Vordere Reihe von links: Louis Graßmann, Silke Frauen, Eva Frai, Christian Falkner, Ralf Bickert, Hannah Beisel, Stefan Haun, Thomas Anderlohr, Peter Schmidt, Jürgen Heidingsfelder, Michael Vogel, Max Dreisbusch.

 

Tennis in Zahlen

Herren Einzel (LK 1 bis LK 23), Halbfinale: Michael Zengel (TVA) – Moritz Wolz (WB Aschaffenburg) 6:3, 6:7, 5:10, Christian Falkner (TC Schönbusch) – Johannes Siemens (WB) 6:0, 6:7, 10:3. – Finale: Falkner – Wolz 7:6, 3:6, 10:3.

Herren Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Graßmann – Ruppel 6:0, 6:0.

Damen Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Hannah Beisel (TVA) – Kim Kümpel (TC Schönbusch) 4:6, 6:4, 10:3.

30er-Herren Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Sascha Lucic (TC Schweinheim) – Sebastian Weyres (PWA) 4:6, 3:1 Aufgabe Weyres.

40er-Herren Einzel (LK 1 bis LK 23), Halbfinale: Stefan Haun (TC Schönbusch) – Marco Appelmann (TC Schönbusch) 6:4, 6:4, Bernd Legutke (TVA) – Frank Bergmann (DJK Mömbris) 6:1, 6:2. – Finale: Legutke – Haun 6:3, 7:6.

40er Herren Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Thomas Leuschel (TC Haibach) – Michael Riedle (TVA) 6:4, 6:2. –

50er Herren Einzel (LK 1 bis 23), Finale: Rainer Sever (TC Laufach) – Oliver Hüttl (DJK Aschaffenburg) 6:2, 6:1.

50er Herren Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Mathias Petry (TC Obernau) – Ralf Bickert (DJK Aschaffenburg) 6:4, 6:2.

60er Herren Einzel (LK 1 bis LK 23), Finale: Jürgen Heidingsfelder (TC Schönbusch) – Norbert Winkler (TC Alzenau) 6:4, 0:6, 10:4.

60er Herren Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Thomas Anderlohr (BSC Schweinheim) – Peter Schmidt (TVA) 6:0, 7:5.

70er Herren Einzel (in Gruppe ausgespielt): Sieger Klaus Leibacher (TV Hösbach) mit 2:0 Matches und 4:0 Sätzen.

30er Damen Einzel (LK 1 bis LK 23), Finale: Veronique Appelmann (TC Schönbusch) – Johanna Rath (SSKC Poseidon) 6:3, 6:2.

40er Damen Einzel (LK 14 bis LK 23), Finale: Eva Frai (SSKC Poseidon) – Anika Schübert (TC Schönbusch) 6:2, 3:6, 11:9.

Herren Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Moritz Wolz/Johannes Siemens (WBA) – Markus Haun/Max Dreisbusch (TCS) 7:5, 6:1.

Damen Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Katharina Hock/Sabine Schürmer (TVA/WSV) – Daniela Wernitz/Sonja Neuburger (TV Bessenbach-Waldaschaff) 6:3, 6:2.

30er Herren Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Frank Bergmann/Josef Kortus (DJK Mömbris) – Christoph Pabel/Sascha Lucic (TC Schweinheim) 6:1, 7:5.

40er Herren Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Stefan Haun/Fredrik Cadonau (TCS) – Oliver Heinze/Michael Vogel (TCS) 1:6, 7:6, 10:5.

60er Herren Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Michael Gilmer/Willi Straulino (TCS) – Jürgen Heidingsfelder/Wolfgang Klenner (TCS) 6:1, 6:4.

30er Damen Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Johanna Rath/Sandra Erol (SSKC Poseidon) – Stephanie Mause/Kathrin Kempf (TVA) 7:5, 7:6.

40er Damen Doppel (LK 1 bis LK 23), Finale: Heike Eisert/Tanja Kolb (TC Haibach) – Eva Frai/Silke Frauen (SSCK Poseidon) 6:3, 6:0.

Mixed Senioren (LK 1 bis LK 23, in einer Gruppe ausgespielt): Sieger Anke Olthoff/Harald Kaiser-Niesigk (TC Karlstein).

Mixed Aktive (LK 1 bis LK 23), Finale: Hock/Appelmann – Stefan Kümpel/Sina Heeg (TCS) 6:3, 6:2.

Mixed Aktive (LK 8 bis LK 23), Finale: Madeleine Roth/Michael Vogel (TCS) – Julian Kreutter/Sonja Neuburger (TV Bessenbach-Waldaschaff) 6:4, 6:4.

Alle Ergebnisse unter: https://mybigpoint.tennis.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir gratulieren ganz herzlich den 30er Herren des TVA zum sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga-Süd.
Lest nachfolgenden Artikel.
 
Nachdem die Herren 30 des TV Aschaffenburg in der vergangenen Saison absteigen mussten, schafften sie heuer den sofortigen Wiederaufstieg in die Tennis-Bundesliga Süd. Mit einem nur wenig veränderten Kader und dem regionalen Konzept der selbsternannten AB Originals schafften die Jungs vom Vorjahr mit 12:2 Punkten, 46:17 Matchpunkten und 96:42 Sätzen die Meisterschaft und den Aufstieg vor dem ärgsten Konkurrenten, dem TC Schwaben Augsburg. 
„Wir haben immer daran geglaubt, dass wir wieder aufsteigen können. Am Ende wurde es aber enger als gedacht, denn die Liga war enorm ausgeglichen“, sagte Christopher Schuhmann. 
Der Saisonstart glückte mit einem 9:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Nürnberg und den beiden Zugängen Janosch Apelt und Krasimir Kirov an den Positionen vier und sechs gelang ein toller Einstand. 
 
Überzeugender Auftritt von Andreas Ullrich
 
Auch beim TC Thyrnau gelang ein Sieg und hier überzeugte Andreas Ullrich bei seinem ersten Einsatz. Gegen Leipzig wurde für den Sieg ebenfalls hart gefightet und Christopher Schuhmann besiegte im Spiel gegen den TSV Kottern im Match Tiebreak Dieter Kindlmann. Der ehemalige Profi, der 2004 die Nummer 130 der Welt war, gewann das TVA-Turnier in seinem Rücktritts-Jahr vom Profisport 2012. „Kottern trat gegen uns mit Kindlmann und drei Ausländern an. So hatten wir das nicht erwartet. Und wenn Flo Preißler beim 4:9 im Match Tiebreak das Ding nicht noch gedreht hätte, wäre es wahrscheinlich mit dem Aufstieg schon vorbei gewesen“, erinnert sich Christopher. 
 
Nur eine Niederlage
 
Bitter war die einzige Niederlage (4:5) zu Hause gegen Augsburg. Nur Patrick Ostheimer und Florian Preißler gewannen ihre Einzel gegen die Schwaben. Drei weitere Einzel gingen im Match Tiebreak verloren, wobei Matthias Röll großes Pech hatte. Er führte bereits mit 6:1 und 4:1, als er sich eine Oberschenkelverletzung zuzog. Röll spielte weiter, musste aber das Match verloren geben.
Sollte der Aufstieg gelingen, dann mussten die beiden letzten Spiele, in Feldkirchen und zu Hause gegen Zolling, gewonnen werden. Hier wurde Pirmin Hänle eingesetzt, der zuvor in der Landesliga mit für den Aufstieg gesorgt hatte. Christopher: „Zolling kam mit elf Spielern und wir haben nicht schlecht gestaunt… Sie wollten es im letzten Spiel auf jeden Fall noch einmal wissen. Wir spielten zwar mit Pirmin, doch er war krank und musste nach dem ersten Spiel aufgeben.“  Also musste der Rest des Teams fighten bis zum Schluss und alles geben. 6:3 ging es letztlich aus.
 
Die wichtigen Matches zum Schluss wurden gewonnen

Die beiden wichtigen zwei Matches am Ende der Saison wurden gewonnen und nachdem im letzten Heimspiel gegen die Gäste aus Oberbayern der letzte Ballwechsel zu Ende war, gab es kein Halten mehr. Der Jubel war grenzenlos. Sportwart Theo Ostheimer sagte nicht ohne Stolz: „Mit nur acht eingesetzten Spielern haben wir Meisterschaft und Aufstieg geholt und sind im nächsten Jahr wieder in der Bundesliga vertreten.“

Das Bild hat uns freundlicherweise der TVA zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür. Wir wünschen dem Team viel Erfolg in der kommenden Saison.

Die erfolgreiche Mannschaft hinten von links: Christopher Schuhmann, Pirmin Hänle, Trainer Christof Büttner, Sportwart Theo Ostheimer, Clubmanager Christian Dietershagen. Untere Reihe: Patrick Ostheimer, Janosch Apelt, Krasimir Kirov, Andreas Ullrich, Abteilungsleiterin Hildegard Ullrich, Matthias Röll und ganz vorne mit Pokal Mannschaftsführer Florian Preißler. 

 
 
 
 
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Am vergangenen Wochenende stand der letzte Doppelspieltag in der Tennis-Regionalliga Süd Ost der Herren an. Für den TC Schönbusch Aschaffenburg ging es um “alles oder nichts”, denn die Herren um Philipp Sauer standen zuvor auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten um den Verbleib in der Liga bangen. 

Unglaublicher Endspurt

Dank eines unglaublichen Endspurts holten sich die TCS-Jungs mit zwei ungefährdeten Siegen den Klassenerhalt und stehen nun in der Endabrechnung auf einem hervorragenden vierten Rang. Die Freude beim Aufsteiger war am Sonntag nach dem letzten Ballwechsel riesengroß. „Wir freuen uns unglaublich und wir sind auch stolz auf das Erreichte“, sagte ein strahlender Philipp Sauer.

Die Mannschaft hat in sieben Spielen zwar viermal verloren, doch Philipp sagte: „Wir hatten nur gegen Dresden keine reelle Chance. Die waren einfach zu stark.“ Aber auch hier wurden einige Spiele im Match Tiebreak verloren. Wie zuvor bei den knappen Niederlagen auch schon, wie beispielsweise gegen den Vorjahressieger Landshut,  der sich auch heuer wieder die Meisterschaft holte.

Gegen Ismaning ging es um die “Wurst”

Die Mannschaft des TCS wusste, dass es am Samstag – salopp gesagt – um die “Wurst gehen” würde. Die Gäste aus Ismaning rechneten sich ebenfalls Chancen auf den Klassenerhalt aus und es wurde gefightet bis zum Letzten. Drei Einzel wurden im Match Tiebreak entschieden, wobei Philipp Sauer an sechs das wohl engste und längste Spiel bestritt. Er führte im ersten Satz im Tiebreak schon mit 6:2, gab diesen mit 6:9 ab. Der zweite Satz war erneut eng, doch er holte sich diesen mit 6:4, so dass der Match Tiebreak entscheiden musste. Hier behielt Philipp die Übersicht und nach fast drei Stunden den Sieg.  „Ich weiß nicht, wie viele Satzbälle ich liegen gelassen habe“, sagte er nach dem Spiel kopfschüttelnd. Auch Jakob Cadonau an fünf machte es spannend. Nach 7:5 und 4:6 gewann er 12:10 im Match Tiebreak. Philipp: „Enger ging schon fast gar nicht mehr. Er hat das geilste Spiel abgeliefert, hatte unfassbare Ballwechsel. Wahnsinn.“  Am Ende stand es 6:0 nach den Einzeln und Ismaning verzichtete auf die Doppel. 

Mit diesem Erfolg legte der TCS den Grundstein zum Klassenerhalt. „Wir dachten uns schon, dass es gegen Wolfratshausen nicht ganz so hart werden würde. Schließlich waren sie schon abgestiegen und hatten, anders als Ismaning, keine Möglichkeit mehr, die Klasse zu halten“, wusste Philipp zu berichten.

Alles gegeben

Und so war es letztlich auch. Alle Spiele entschied der TCS in zwei Sätzen für sich. Lediglich Maxime Mora an Position zwei machte es spannend. Und auch hier verzichtete der Gast auf die Doppel, als er nach den Einzeln hoffnungslos mit 0:6 hinten lag. Am Ende des Doppelspieltages wich die Anspannung der Freude und Philipp Sauer sagte: „Besser konnte es nicht laufen. Wir haben am Samstag wirklich alles gegeben, hätten auch 2:4 aus den Einzeln gehen können. Aber es hat alles super geklappt und nun schauen wir, wie es nächstes Jahr weiter geht.“

Ergebnisse vom letzten Spieltag: 

TC Schönbusch Aschaffenburg – TC Ismaning 9:0

Einzel:

Position 1: Peter Nagy (LK 1, Nummer eins der Rangliste) – Michael Weindl (LK 1, Nummer drei der Rangliste) 6:3, 6:2. – Position 2: Maxime Mora (LK 1, Nr. 2) – Oliver Frank (LK 1, Nr. 6) 6:0, 0:6, 10:3. – Position 3: Facundo Juarez (LK 1, Nr. 3) – Marko Krickovic (LK 1, Nr. 8) 7:5, 6:4. – Position 4: Federico Moreno (LK 1, Nr. 5) – Constanin Frantzen (LK 1), Nr. 11) 6:1, 7:6. – Position 5: Jakob Cadonau (LK 1, Nr. 8) – Benjamin Miedl (LK 2, Nr. 12) 7:5, 4:6, 12:10. – Position 6: Philipp Sauer (LK 1, Nr. 10) – Markus Weiglhofer (LK 5, Nr. 13) 6:7, 6:4, 10:6.

Doppel: Alle Doppel gingen kampflos an den TCS.

TC Schönbusch Aschaffenburg – TC Wolfratshausen 9:0

Einzel:

Position 1: Peter Nagy – Francesco Picco (LK 1, Nr. 4) 6:0, 6:4. – Position 2: Maxime Mora – Tobias Schaller (LK 1, Nr. 6) 6:4, 6:4. – Position 3: Facundo Juarez – Wolfgang Wenus (LK 1, Nr. 7) 6:1, 6:1. – Position 4: Federico Moreno – Martin Pfatrisch (LK 7, Nr. 11) 6:1, 6:0. – Position 5: Jakob Cadonau – Niklas Vontheim (LK 8, Nr. 13) 6:2, 6:4. – Position 6: Philipp Sauer – Nemanja Milosevic (LK 11, Nr. 16) 6:0, 6:0.

Doppel: Alle Doppel gingen kampflos an den TCS.

 

Unser Glückwunsch geht an den TC RW Landshut, der eine starke Runde spielte, sich ungeschlagen mit 14:0 Punkten erneut die Meisterschaft holte. 

Ein paar Bilder haben wir auch für Euch. Diese hat uns dankenswerterweise Philipp Sauer zur Verfügung gestellt. 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
Der SC Weiß-Blau Aschaffenburg hat in seinem ersten Jahr nach dem Verbandswechsel (von Hessen nach Bayern) 15 Mannschaften im bayerischen Tennisverband gemeldet und auf Anhieb vier Meisterschaften erzielt.
 
Vor allem die erste Herrenmannschaft, die in der Bezirksliga antrat, erzielte ein tolles Ergebnis. In sieben Saisonspielen blieb die neu zusammen gestellte Mannschaft ungeschlagen und feierte am Ende der Runde die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga. Nach dem Verbandswechsel bekam das Team ein neues Gesicht. Nur Max Wolz und Urs Widow blieben vom letztjährigen hessischen Verbandsliga-Team übrig. Aus der zweiten Mannschaft stießen Moritz Wolz, Johannes Siemes und Tim Ganzinger hinzu. Von den Herren 30 kam Trainer Christoph Meyer und neu zum Verein kamen Edgar Bub und Robin Frühwacht. Er spielte parallel in seinem Stammclub TC Birkenhain-Albstadt Herren 30 Bayernliga. Zum Einsatz kamen noch der Vereinsvorsitzende Hartmut Schmoor (Herren 50) und Jannik Pothorn von den Junioren 18.

Das Ziel der Mannschaft war das obere Mittelfeld. Dass es nun zum Aufstieg reichte, ist umso schöner. „Das neue Konzept des Vorstands, bei den Herren auf eigene Spieler ohne bezahlte Zusatzkräfte zu setzen, ging durch eine tolle Teamleistung voll auf. Dass es nach dem Verbandswechsel so schnell in die zweithöchste bayerische Liga geht, hatte wohl niemand erwartet“, freute sich Trainer Christoph Meyer.

Herzlichen Glückwunsch zum tollen Erfolg! Das Bild mit dem erfolgreichen Team hat uns der SC Weiß-Blau zur Verfügung gestellt. Hierfür dankeschön.

Und der SC Weiß-Blau hat noch einige Veranstaltungstermine zu verkünden:

11. August:  Weiss-Blau LK-Open (Damen, U14, U12 und U8)

18. August: 1. Aschaffenburger Beachtennis Meisterschaften 

8. September: 1. Aschaffenburger Open – Tennis meets Golf 

21. September: Weiss-Blau Senior Cup (D40, 50, H30, 40, 50, 60, 70)

29. September: Weiss-Blau LK-Open (Damen, Herren, U18, U14)
 
Infos gibt es auf der Website des Clubs: https://www.weiss-blau-tennis.de/
Hier könnt Ihr auch alle Erfolge der restlichen Mannschaften nachlesen.
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Medenrunde ist für die meisten Tennismannschaften zu Ende und es gibt in dem einen oder anderen Verein gute Gründe zum Feiern. Entweder wurde die Klasse gehalten oder es wurde sogar die Meisterschaft, verbunden mit dem Aufstieg in die nächsthöhere Klasse, erreicht.

Auch beim TV Aschaffenburg gab es viel Grund zur Freude. Lest nachfolgenden Artikel, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe. 

TVA-Herren steigen nach elf Jahren wieder in die Bayernliga auf

Mit 12:2 Punkten, 45:18 Matches, 95:44 Sätzen und 651:406 Spielen holte sich die Mannschaft des TV Aschaffenburg in der Landesliga der Herren die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bayernliga. Damit ist der TVA elf Jahre nach dem Abstieg aus der Tennis-Bayernliga wieder zurück.

Die Aktiven mussten zwischen 2012 und 2017 eine Durststrecke hinnehmen. Doch in den sechs Jahren Bezirksliga wurde ein konsequenter Aufbau der Mannschaft mit Eigengewächsten wie Julius Sommer oder Philip Florig vorangetrieben. Nach und nach arbeitete sich die Mannschaft wieder nach oben und nach zwei Jahren in der Landesliga war vor dieser Saison das Hauptziel der Aufstieg. „Damit wollten wir auch den jungen Talenten eine erfolgreiche Weiterentwicklung im gewohnten Umfeld ermöglichen“, sagte TVA-Sportwart Theo Ostheimer. Weiter erklärte er, dass der Klassenerhalt der zweiten Herren-Mannschaft in der Bezirksliga sehr wichtig war, da auch dort Punkte für die deutsche Rangliste vergeben werden. „Das war insbesondere für die aufstrebenden Nachwuchstalente wichtig“, so Ostheimer.

Ziel war der Aufstieg

So ging die Mannschaft das Ziel Aufstieg mit dem Stamm der Spieler Pirmin Hänle, Philip Florig, Julius Sommer und Nils Schuhmann an. Um diese Stammspieler gesellten sich noch der Spanier Antonio Muniz Hidalgo, Christopher Schuhmann, Patrick Ostheimer, Leon Formella, Stefan Ostheimer, Janosch Apelt, Antonio Giuliani, Krasimir Kirov und Michele Guerra. Mit den insgesamt 13 eingesetzten Akteuren wirkt der Kader groß. Da aber die Stammleute der 30er Herren Regionalliga nur zwei Begegnungen bei den Aktiven austragen dürfen, war es wichtig, einen breiten Kader aufzustellen.

Der vermeintlich stärkste Gegner  Regensburg II kam gleich am ersten Spieltag nach Aschaffenburg. Daher wurde der 19-jährige Collegespieler Hidalgo eingesetzt.   Philip Florig war damals mit dem DTB-Team auf einer Pflicht-Auslandsreise, wurde für dieses Spiel  vom Verband freigestellt und musste dieses in Regensburg nachholen. „Julius und ich mussten in Regensburg antreten. Ich musste ein Einzel nachholen und zusammen spielten wir noch das ausstehende Doppel. Das war mental schon schwer, denn nach dem 4:3 für uns mussten wir wenigstens ein Spiel gewinnen“, erklärte Florig. Er gewann sein hart umkämpftes Einzel im Match-Tiebreak und damit war der fünfte Punkt da. Das Doppel ging verloren, doch Florig sagt: „Regensburg hat das Nachholspiel zum Heimspiel gemacht, es war eine Wahnsinns-Atmosphäre und Julius und ich hatten einen schweren Stand. Wir waren froh, dass wir 5:4 raus sind.“

Nur ein Ausrutscher war dabei

Danach lief alles – bis auf einen Ausrutscher – nach Plan. Florig: „In Bayreuth standen wir nicht so stark, aber wir erwischten auch einen gebrauchten Tag.“ Das Meisterschaftsrennen war Anfang Juni wieder offen, ehe der TVA am letzten Spieltag in Neunkirchen den Aufstieg perfekt machte.

„Wir hatten uns vor der Saison auf Regensburg als vermeintlich stärksten Gegner eingeschossen. Doch im Verlauf der Saison haben wir gemerkt, wie ausgeglichen die Liga ist und dass sie stärker ist als im letzten Jahr. Ich denke, unser Aufstieg war verdient, denn wir haben eine ausgeglichene Runde gespielt“, sagte TVA-Trainer Christof Büttner. Und stolz erzählte er weiter: „Was wir perspektivisch die letzten zwei, drei Jahre angefangen haben, haben wir umgesetzt. Der Zusammenhalt ist einfach super. Das sieht man auch, dass uns die 30er-Herren immer geholfen haben, wenn es nötig war.“

Klassenerhalt ist das Ziel für die kommende Runde

Die Ziele für das kommende Jahr sind auch schon ausgegeben. „Wir wollen auf jeden Fall die Bayern- und auch die Bezirksliga für unseren Nachwuchs halten“, so Sportwart Ostheimer.

 

Das Bild hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie lange haben sich Turnierdirektor Holger Dreisbusch und sein Orga-Team auf die zwölften Schönbusch Open flowered by 1000gutegruende.de – die  internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen –  vorbereitet, wie viele Stunden Arbeit haben alle in das Turnier reingesteckt. – und wie schnell war die Woche vorbei. Bei schönstem Wetter zeigten die Spielerinnen aus aller Herren Länder Tennis vom Feinsten und die zahlreich erschienen Zuschauer hatten sicher vom ersten Ballwechsel an viel Freude an den Matches. Seit vergangenen Sonntag, cirka 19 Uhr, sind die Schönbusch Open Geschichte und wer den Turnierdirektor kennt, weiß, dass er bereits in Kürze in die Planung für das nächste Jahr gehen wird.

Lest nachfolgend den Artikel, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

Seit Sonntagabend sind die 12. Schönbusch Open, die internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen, schon wieder Geschichte. Und sie haben eine neue Siegerin. Die Griechin Despina Papamichail, Nr. 453 der Welt, holte sich in drei umkämpften Sätzen den Sieg gegen die Deutsche Jule Niemeier (Nr. 389 der Welt und an sechs gesetzt).

Im Doppel stand die Griechin ebenfalls im Endspiel, musste sich aber, zusammen mit ihrer Partnerin Burillo Escorihuela als eins gesetztes Duo der ungesetzten Paarung Pieri/Popovic geschlagen geben.

Alle Spiele der Griechin entscheiden sich im dritten Satz

Die Griechin, die in all ihren Spielen über den dritten Satz gehen musste und als kleines Konditionswunder galt, kegelte am Samstag die an zwei gesetzte Katharina Hobgarski aus dem Rennen um den Titel. Zwar sah es zunächst so aus, als ob sie in Hobgarksi ihre Meisterin gefunden hätte. Doch nach dem ersten verloren gegangenen Satz kämpfte sie sich zurück, brachte die clever agierende Deutsche völlig aus dem Rhythmus. Hinzu kam, dass Hobgarski schon mit Knieproblemen ins Turnier startete und im Laufe der Woche ihr Knie immer dicker wurde. Sie musste sich im Halbfinale behandeln lassen, bot zwar alles auf, verlor aber letztlich nach dem 6:2 die Sätze zwei und drei.

Jule Niemeier brauchte im ersten Halbfinale gegen ihre Landsfrau Katharina Gerlach ebenfalls drei Sätze, machte aber über die Woche gesehen einen sehr stabilen Eindruck und es war ihr alles zuzutrauen.

Die nie müde zu werdende und sehr lauffreudige Griechin zeigte am Sonntag auch Niemeier ihre Grenzen auf. Diese musste im ersten Satz beim 2:5 eine Behandlungspause nehmen. Der Kreislauf spielte nicht ganz mit und der Oberschenkel zwickte. Über das gesamte Match gesehen waren es dann zu viele Fehler, die sich einschlichen und sie war weit von der zuvor gezeigten Leistung entfernt. Kein Wunder, dass sie immer wieder mit sich selbst haderte, wusste sie doch, dass sie es besser kann. Trotzdem kämpfte sich Niemeier unter den Aufmunterungen der vielen Zuschauer zurück, gewann Satz zwei mit 7:5, musste  aber nach 2 Stunden und 45 Minuten letztlich Papamichail den Vortritt lassen.

Doppelmeister werden gesucht

Anschließend wurden die Doppelmeister gesucht und hier hatten Pieri/Popovic in einem sehr guten und engen Spiel am Ende die Nase vorn. Vor allem die Australierin hatte eine unglaubliche Wucht in ihren Schlägen und es war schwer, gegen sie zu bestehen. Alle vier zeigten ein unglaubliches Reaktionsvermögen, das sich vor allem am Netz auszahlte.

Am Ende eines sehr stark besetzten Turniers, das heuer so viele Zuschauer wie noch nie zu verzeichnen hatte, zog Turnierdirektor Holger Dreisbusch ein positives Fazit: „Die Woche ist super gelaufen und viele Zuschauer wollten die ganze Woche über die Spiele sehen. Das hat uns sehr gefreut. Toll war, dass es so viele deutsche Mädchen bis in die Finalrunden  geschafft haben. Mit unserem neuen Hauptsponsor 1000gutegründe.de haben wir die Anlage in eine grüne Oase verwandelt und das Ambiente ist bei den Zuschauern sehr gut angekommen.“ Auch Oberschiedsrichter Dr. Ashraf Hamouda hatte lobende Worte und freute sich sehr über die Lederhose, die ihm der Veranstalter überreicht hatte: „Aschaffenburg ist eines der besten 25000er-Turniere der Welt. Ich habe mich sehr über den reibungslosen Ablauf gefreut und über die vielen guten und spannenden Spiele, die die Teilnehmerinen gezeigt haben. Das Niveau ist sehr hoch gewesen.  Das Organisationsteam hat tolle Arbeit geleistet und ich freue mich auf ein Wiedersehen.“

 

Tennis in Zahlen

Einzel, Halbfinale:

Jule Niemeier (Deutschland) – Katharina Gerlach (Deutschland) 6:3, 4:6, 6:1, Despina Papamichail (Griechenland) – Katharina Hobgarski (Deutschland) 2:6, 6:4, 6:2.

Doppel, Halbfinale:

Erina Hayashi/Chihiro Muramatsu (Japan) – Tatiana Pieri/Ivana Popovic (Italien/Australien) 6:0, 4:6, 7:10.

Einzel, Finale:

Despina Papamichail (Griechenland)  – Jule Niemeier (Deutschland) 6:2, 5:7, 6:2.

Doppel, Finale:

Tatiana Pieri/Ivana Popovic (Italien/Australien) – Despina Papamichail/Irene Burillo Escorihuela (Griechenland/Spanien) 7:6, 6:4.

 

Unsere Bilder zeigen die Gewinnerin Despina Papamichail (Griechenland, oben) und die Zweite Jule Niemeier (Deutschland). Die Bilder hat uns Niko Verhoefen zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank!

Schaut auch die Bilder in unserer Galerie an. Da sind viele Teilnehmerinnen zu sehen, wie Katharina Gerlach, Katharina Hobgarski, Anna Lena Friedsam, Ivana Popovic usw. Diese Bilder hat ebenfalls Niko für uns erstellt. Dankeschön.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit Montag laufen auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg die zwölften Schönbusch Open. Die Zuschauer sahen bei den internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen bisher schöne und interessante Spiele. Die Mädels aus aller Herren Länder zeigten bisher Tennis vom Feinsten und begeisterten mit guten Aufschlägen und druckvollen Grundlinien-Schlägen.

Heute, Samstag, geht es ab 13.30 Uhr in den Endspurt, denn es stehen die Halbfinalspiele an. Die beiden Japanerinnen Erina Hayashi/Chihiro Muramatsu, an vier gesetzt, spielen im Doppel gegen Tatiana Pieri/Ivana Popovic (Italien/Australien).

Gegen 15.30 Uhr spielt Jule Niemeier (Nummer sechs der Setzliste) gegen Katharina Gerlach (Nummer fünf). Jule hat gestern in einem guten Match ihre Landsfrau Anna Lena Friedsam (Nummer drei der Setzliste) in drei Sätzen aus dem Rennen geworfen.

Im letzten Samstagspiel stehen sich die Nummer zwei, Katharina Hobgarski, und die Griechin Despina Papamichail gegenüber. Katharina hat das Turnier im Jahre 2017 gewonnen und stand im vergangenen Jahr im Finale. Dort verlor sie gegen Anna Zaja, die heuer nicht am Schönbusch aufschlägt.

Morgen, Sonntag, finden die Finalspiele ab 13.30 Uhr statt und die Zuschauer dürfen gespannt sein, wer sich den Titel holt.

Die Bilder hat uns Niko Verhoefen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Links oben seht Ihr Jule Niemeier, rechts unten ist Katharina Hobgarski zu sehen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ab heute morgen um elf Uhr laufen die 12. Schönbusch Open. Die internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen finden vom heutigen Montag bis zum 21. Juli auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg statt. 

Lest nachfolgend den Vorbericht, den ich auch für meine Heimat-Zeitung geschrieben und dort erschienen ist.

 
Am Montag geht es endlich los und die Schönbusch Open starten  in die zwölfte Auflage. Die internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen finden heuer vom 15. bis zum 21. Juli auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg statt. Turnierdirektor Holger Dreisbusch und sein Organisationsteam haben die letzten Vorbereitungen abgeschlossen und freuen sich nun auf die hoffnungsvollen Nachwuchsspielerinnen, die am Schönbusch aufschlagen, dort um Ranglistenpunkte und um insgesamt 25 000 Dollar Preisgeld kämpfen. 
Bei den Schönbusch Open wird die Titelverteidigerin Anna Zaja zwar nicht antreten. Sie spielt aktuell ein Turnier in Rumänien. 
 
Stolzer Turnierdirektor
 
Dafür ist Turnierdirektor Holger Dreisbusch sehr stolz, dass er den Zuschauern mit Anna Lena Friedsam ein absolutes Highlight präsentieren kann: „Es ist uns gelungen, für unser Turnier Anna Lena Friedsam zu gewinnen. Sie hat von uns eine Wildcard erhalten. Nach ihrer Verletzungspause ist sie wieder zurück auf der Tour und auf dem Weg nach ganz oben“. 
 
Anna Lena Friedsam schlägt am Schönbusch auf 
 
Die 25-Jährige musste fast 18 Monate lang eine Zwangspause einlegen, hatte zwei Operationen an der Schlagschulter und kämpft sich nun langsam zurück. In diesem Jahr hat sie schon tolle Erfolge erzielt, unter anderem erreichte sie vor drei Wochen bei einem WTA-Turnier in Eastbourne (England) das Achtelfinale. Beim WTA im Mai in Nürnberg siegte sie gegen Andrea Petkovic und kam bis ins Viertelfinale. Beim Turnier in Stuttgart verlor sie zwar im Einzel in Runde eins, gewann aber an der Seite von Mona Barthel das Doppel. Friedsam kommt direkt von Wimbledon, wo sie an der Seite von Laura Siegmund im Achtelfinale des Doppelfeldes stand. Die beiden verloren gegen die an zwei gesetzten Titelverteidigerinnen aus Tschechien Barbara Krejcikova/Katerina Siniakova. Dreisbusch: „Wir freuen uns sehr, sie wieder am Schönbusch begrüßen zu dürfen und werden sicher gute Spiele von ihr sehen.“ Ihr höchstes Ranking in der Welt vor ihrer Verletzung war 45. Aktuell steht sie auf 286.
Doch nicht nur Anna Lena Friedsam schlägt am Schönbusch auf. Auch Katharina Hobgarski, die Finalistin von 2018 und Siegerin von 2017 ist wieder mit dabei. Auch sie erzielte heuer bereits sehr gute Ergebnisse. 
Neben Hogarski und Friedsam haben unter anderem noch die Deutschen Katharina Gerlach, Jule Niemeier oder Romy Koelzer gemeldet. 
 
Viele “Wiederholungstäterinnen”
 
Auch die Qualifikation ist sehr gut besetzt und auch hier gibt es „Wiederholungstäterinnen“ wie Anna Gabric oder Lisa Matviyenko, um nur zwei zu nennen.
Vier Wildcards wird der Veranstalter wieder vergeben, das Quali-Feld sowie das vollbesetzte Hauptfeld zeigen, dass die Schönbusch-Open längst zu einem festen Termin im Spielkalender der Spielerinnen geworden ist.
Die Setzliste wird erst kurz vor Beginn des Turniers stehen, denn die Akteurinnen dürfen für verschiedene Turniere melden und müssen sich erst kurzfristig für eine Teilnahme entscheiden. Dreisbusch: „Daher kommt es natürlich jedes Jahr wieder zu kurzfristigen Zusagen. Aber es kann auch zu Absagen kommen.“ 
Neben dem eingespielten Stamm von ungefähr 30 Helfern stehen für das Turnier erneut wieder cirka 40 Ballkinder zur Verfügung. Vier Platzwarte leisten auch dieses Jahr wieder Schwerstarbeit, um die Plätze in Schuss zu halten. 
 
Oberschiedsrichter Ashraf Hamouda
 
Ashraf Hamouda wird als Oberschiedsrichter fungieren. Der Chef der Qatar Asian Tennis Federation ist am Schönbusch kein Unbekannter, kommt diesmal direkt aus Wimbledon. Fünf Stuhl-Schiedsrichter stehen ihm zur Seite. 
Turnierdirektor Dreisbusch und sein Team haben in der Tenniswoche viele Veranstaltungen anzubieten, wie zum Beispiel am Dienstag, Mittwoch und Freitag Livemusik. Am Samstag gibt es einen Kids Day mit einem Scherer-Bobby Car-Rennen, E-sports und Schnuppertag. Der Eintritt ist für alle Familien mit Kindern frei. Der Ladys Day ist am Sonntag mit Empfangssekt und noch einiges mehr.
 
Der Zeitplan sieht folgendes vor: 
 
Los geht es am Montag ab 11 Uhr mit der Qualifikation. Am Dienstag startet ab 13 Uhr das Hauptfeld mit Einzel- und Doppelspielen. Auch am Mittwoch und Donnerstag geht es ab 13 Uhr weiter. Am Freitag starten die Viertelfinalspiele ab 13.30 Uhr und am Samstag stehen die Halbfinal-Matches auf dem Plan. Los geht es um 13.30 Uhr. Die Finalspiele im Einzel und Doppel sind für Sonntag, 13.30 Uhr, terminiert. 

 Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende wurden auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg die unterfränkischen Tennismeisterschaften der Jugend ausgetragen. Der TV Aschaffenburg sahnte dabei kräftig ab. Glückwunsch hierzu. Aber auch Glückwünsche an alle anderen Vereine, Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Was die Jugend für tolle Leistungen zeigte, war vom Feinsten.

Lest nachfolgend den Bericht, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

 

Die unterfränkischen Tennismeisterschaften der Jugend gingen reibungslos über die Bühne. Entgegen der Vorhersage passte auch das Wetter, so dass der Zeitplan eingehalten werden konnte. 

Auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg zeigte der Tennis-Nachwuchs beim hochdotierten Jugendturnier, Kategorie J 2, in den Altersklassen U 8 bis U18 sehr gute Leistungen. „Die Zuschauer sahen teilweise sehr spannende, hochklassige, hart umkämpfte, aber immer faire Spiele“, freute sich Organisator Holger Dreisbusch. Daher war auch Oberschiedsrichter Max Dreisbusch völlig entspannt und hatte keinen Grund zum Eingreifen. Der Veranstalter war im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Meldeergebnis. Lediglich bei den Mädchen kam die U 18 und die U 12 nicht zustande, was sehr schade war. Wobei  allerdings erwähnt werden muss, dass der TV Aschaffenburg die meisten Spielerinnen und Spieler stellte. Vom restlichen Unterfranken war nicht allzuviel zu sehen.  Daher konnten sich die Verantwortlichen des TVA am Ende auch über sechs erste und sieben zweite Plätze freuen.

Julius Sommer souverän

Der an eins gesetzte Julius Sommer (TVA, unser Bild) setzte sich in seiner Altersklasse U 18 souverän durch. Sein Vereinskollege Leon Formella, Nummer zwei der Setzliste, passte sich auf dem Weg ins Finale an und so trafen die beiden im Endspiel aufeinander. Hier hatte Sommer mit 6:2, 6:4 den längeren Atem. 

In der AK U 16 männlich gewann Alex Herzog von der TG Schweinfurt. Die Nummer eins der Setzliste agierte unglaublich dominant und gab in seinen drei Matches kein einziges Spiel ab. Muhammed Salih Yazici (TVA) war an zwei gesetzt, musste allerdings im Viertelfinale gegen Leonard Rüppel (TVA) nach 6:3, 4:6 aufgeben. Dieser scheiterte anschließend an Patrick Hüttl vom Gastgeber TCS. Hüttl traf im Endspiel auf den bärenstarken Herzog und hatte beim 0:6, 0:6 keine Chance. In der Nebenrunde U 16 gewann Louis Graßmann (TVA) gegen seinen Vereinskameraden Jannis Bartelt (TVA) mit 6:2, 6:0.

Tom Sickenberger nicht zu bremsen

Tom Sickenberger (TVA) heißt der Sieger der U 14 männlich. Der an eins spielende Sickenberger musste gegen die zwei Noah Torrealba (TVA) im Endspiel antreten und gewann mit 6:2, 6:2.

Die gut besetzte AK U 12 männlich gewann Ben Ostheimer (TVA). Der an eins Gesetzte traf im Finale auf die Nummer zwei Arthur Schmitkel (TG Schweinfurt) und die beiden schenkten sich nichts. Nachdem jeder der Kontrahenten einen Satz für sich entscheiden konnte, musste der Match Tiebreak herhalten. Hier setzte sich Ostheimer letztlich durch und gewann mit 6:4, 2:6, 10:2.

Gewinner der U 10 mänlich ist Luca Glück (GW Elsenfeld, an zwei gesetzt). Er traf im Finale auf den eins gesetzten Emilian Graßmann (TVA) und auch hier musste der Match Tiebreak die Entscheidung bringen. Zuvor spielte Glück solide auf und setzte sich bis ins Endspiel in je zwei Sätzen durch. Graßmann hatte im Halbfinale mit Philipp Müssig (TVA) mehr Mühe als gewünscht und gewann knapp im Match Tiebreak. Das spannende Finale holte sich Glück mit 4:6, 6:2, 10:8.

Tolle Spiele bei den Jüngsten

In der U 9 männlich wurde die Vorrunde in Gruppen ausgespielt. In der Hauptrunde trafen die ersten zwei jeder Gruppe aufeinander.  Die Gruppe eins gewann Fynn Beisel (TVA), die Gruppe zwei Keno Bedenk (TC Hammelburg). Im Hauptfeld setzte sich dann Tom Florig (TVA) gegen Fynn Beisel (TVA) knapp mit 7:6, 7:5 durch.

Auch bei der AK U 8 männlich wurde die Vorrunde in Gruppen gespielt. Die Gruppe eins gewann Jonathan Rutt (TVA), die Gruppe zwei Fabian Fußbahn (SC WB Aschaffenburg). Im Hauptfeld setzte sich Rutt gegen Fußbahn durch (6:4, 7:6).

Marielena Münch marschierte durchs Turnier

Marielena Münch (SB Versbach, Nummer eins) gewann die Konkurrenz U 16 weiblich. Sie spielte gut auf und marschierte durch das Turnier. Die zwei Gesetzte Mara Schad (TVA) musste sich in einem engen Match Ana Brand (TVA) beugen. Im Aufeinandertreffen zwischen Münch und Brand hatte die Aschaffenburgerin letztlich keine Möglichkeit, um die spätere Siegerin unter Druck zu setzen.  Mit 6:2, 6:1 gewann Münch. Auch hier gab es eine Nebenrunde und diese gewann Kristina Malzer (TVA) gegen Mara Kempf (TVA) mit 6:1, 6:2.

Bei der U 14 weiblich gab es eine Überraschung, denn Pauline Egle (TVA) gewann diese Altersklasse. Die eins gesetzte Rebecca Schneidereit (RW Gerbrunn) gab beim 3:3 gegen Egle auf. Die Nummer zwei, Hannah Beisel (TVA) verlor gegen Helin Bayar (TVA). Egle und Bayar spielten sich ins Endspiel und hier hatte Egle die besseren Karten (6:2, 6:2).

Die U 10 und die U 9 weiblich wurden je in einer Gruppe ausgespielt. Hier spielte jede gegen jede. Am Ende setzte sich bei der U 10 Mila Jovanovski (GW Elsenfeld) an die Spitze der Tabelle. Bei den U 9-Mädels war es Romy Schätzlein (RW Gerbrunn), die als Siegerin hervorging.

 

Die Ergebnisse:

U 18 männlich, Halbfinale:  Julius Sommer  (TVA) – Luca Dreisbusch (TCS Aschaffenburg) 6:3, 6:0; Leion Fromella (TVA) – Felix Frauendorfer (TVA) 6:0, 6:2. – Finale: Sommer – Formella 6:2, 6:4.

U 16 männlich, Halbfinale: Alex Herzog (TG Schweinfurt) – Robin Büttner (TVA) 6:0, 6:0; Patrick Hüttl (TCS) – Leonard Ruppel (TVA) 6:3, 6:2. – Finale: Herzog – Hüttl 6:0, 6:0.

Nebenrunde U 16 männlich, Halbfinale: Louis Graßmann (TVA) – Moritz Tobias (TC Schönbusch Aschaffenburg) 6:0, 6:0; Tim Odenwald (DJK Leidersbach) – Jannis Bartelt (TVA) 1:6, 4:6. – Endspiel:   Graßmann  –  Bartelt 6:2, 6:0.

U 14 männlich, Halbfinale: Tom Sickenberger (TVA) – Tobias Engelhard (TVA) 6:2, 6:3; Jerk Jansen (TVA) – Noah Torrealba (TVA) 6:0, 6:2. – Finale: Sickenberger – Torrealba 6:2, 6:2.

U 12 männlich, Halbfinale: Ben Ostheimer (TVA) – Jonas Bauer (TSC Heuchelhof) 6:4, 6:1; Julian Brill (TVA) – Arthur Schmitkel (TG Schweinfurt) 0:6, 1:6. – Finale: Ostheimer – Schmitkel 6:4, 2:6, 10:2.

U 10 männlich, Halbfinale: Emilian Graßmann (TVA) – Philipp Müssig (TVA) 4:6, 6:4, 10:7, Philipp Gollmayer (RW Bad Kissingen) – Luca Glück (GW Elsenfeld) 3:6, 3:6. – Finale: Glück – Graßmann 4:6, 6:2, 10:8.

U 9 männlich, Halbfinale: Fynn Beisel (TVA) – Raphael Breitenbach (TVA) 7:6, 6:4; Tom Florig (TVA) – Keno Bedenk (TC Hammelburg) 6:2, 6:2. – Finale: Florig – Beisel 7:6, 7:5.

U 8 männlich, Halbfinale: Jonathan Rutt (TVA) – Antonio Farfara (TSC Heuchelhof) 6:4, 7:6; Fabian Fußbahn (SC WB Aschaffenburg) – Federico Häcker (TC Schweinheim) 6:2, 6:3. – Finale: Rutt – Fußbahn 6:4, 7:6.

U 16 weiblich, Halbfinale: Marielena Münch (SB Versbach) – Joline Rösch (TCS Aschaffenburg) 6:1, 6:2; Ana Brand (TVA) – Mara Schad (TVA) 2:6, 6:4, 10:8. – Finale: Münch – Brand 6:2, 6:1.

U 16 weiblich, Nebenrunde, Halbfinale: Kristina Malzer (TVA) – Sara Scheibe (TCS Aschaffenburg) 6:2, 6:4; Mara Kempf (TVA) – Celine Schönig (TVA)  6:1, 6:3. – Finale: Malzer – Kempf 6:1, 6:2.

U 14 weiblich, Halbfinale: Pauline Egle (TVA) – Antonia Schuck (TVA) 6:2, 6:2; Hannah Stenger (TVA) – Helin Bayar (TVA) 0:6, 1:6. – Finale: Egle – Bayar 6:2, 6:2.

U 10 weiblich: Siegerin Mila Jovanovski (GW Elsenfeld) 2:0 Matches, 4:1 Sätze, 23:16 Spiele.

U 9 weiblich: Siegerin Romy Schätzlein (RW Gerbrunn) 2:0 Matches, 4:0 Sätze, 25:14 Spiele.

Alle Ergebnisse sind nachzulesen im Internet unter  www.mybigpoint.tennis.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich hoffe, Ihr alle habt einen schönen 1. Mai gehabt.

Wir haben das schöne Wetter genutzt und einen Abstecher zu den BMW Open in München gemacht. Das Tennisturnier auf der schönen Anlage des MTTC Iphitos hat nicht nur seit Jahren einen besonderen Reiz, sondern auch den Charme, den es für so ein gut besetztes Turnier braucht.

Wir haben uns anscheinend einen richtig guten Tag herausgesucht. Wir sahen tolle Spiele und hatten viel Spaß. Natürlich waren auch viele bekannte Gesichter zu sehen. Neben Boris Becker, Helmut Schmidbauer (Präsident des BTV), Herr von Waldenfels (ehemals DTB-Präsident), Carlo Thränhardt, Lars Uebel (Cheftrainer Tennisbase Oberhaching), Horst Huber (Herausgeber Bayern Tennis) und viele mehr fand auch der bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, den Weg auf die Anlage.

Unser Favorit im ersten Spiel des Tages war Diego Schwartzman (ARG). Er musste sich gegen Cristian Garin (CHI) mit 1:6 und 5:7 geschlagen geben und spielte an dem Tag etwas unter Wert.

Das Spiel des Tages war natürlich Alexander Zverev gegen Juan Ignacio Londero (ARG). Der an eins gesetzte Titelverteidiger spielte gut auf (7:5, 6:1), zeigte erstaunlich viele Emotionen und der proppenvoll besetzte Center Court ging begeistert mit. Überhaupt war die Anlage am 1. Mai ausverkauft, was die Organisatoren sehr freute.

Unser drittes Spiel, das wir sahen, war die Partie zwischen Marco Cecchinato (ITA) und Martin Klizan (SVK). Hier gewann der Italiener mit 6:1, 6:3. Den Abschluss unseres Tennistages machten dann Thiago Monteiro (BRA) und Marton Fucsovics (HUN). Der Ungar bog die Partie nach dem ersten verloren gegangenen Satz noch einmal um und begeisterte die Zuschauer mit seinem 6:7, 6:4, 6:3-Erfolg.

Zwischen Essen, Trinken, Naschen guckten wir “im Vorbeigehen” noch etwas bei den Doppelpaarungen zu. Es war also ein ausgefüllter Tag.

Auch Turnierdirektor Patrick Kühnen wird es gefreut haben. Es lief alles nach Plan und er sah auf der Anlage nur gut gelaunte Menschen.

Bleibt zu hoffen, dass es der Wettergott am Wochenende gut mit den Tennisspielern meint und es zumindest trocken bleibt. Die Wetterprognosen sind nicht so gut…

Ein paar Bilder gibt es auch noch.