Am 5. Januar waren wir – wieder einmal – im schönen Stadion der Augsburg Panther. Duanne Moeser, Sportdirektor und Co-Trainer, hatte uns eingeladen und wir sagen an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.
Die Gäste aus Wolfsburg waren in der Favoritenrolle, doch die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, spielten den Favoriten regelrecht an die Wand. 5:1 stand es im zweiten Drittel. Die Augsburger Fans standen Kopf. Am Ende wurde es noch einmal verdammt eng. Zwei schnelle Wolfsburger Tore und beim 5:3 ging das große Zittern los.
Aber Augsburg brachte die verbleibende Zeit im letzten Drittel gut über die Bühne und am Ende stand unbändige Freude über den Sieg. Dieser war letztlich verdient. Die Augsburger wollten den Erfolg von Anfang an, während Wolfsburg nur schwerfällig in die Gänge kam und ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste.
Wir drücken den Augsburger Panther für den Rest der Saison die Daumen und wünschen ihnen alles Gute!

 

 

Die Vorfreude auf das Marius Müller-Westernhagen-Konzert dauerte diesmal sehr lange. Der Künstler musste das für Oktober 2017 geplante Konzert in der Münchner Olympiahalle aufgrund einer Grippe absagen. Nachgeholt wurde es am 18. Dezember. Rund 7000 Fans wollten das MTV Unplugged hören und sehen. Von Anfang an zog Marius Müller-Westernhagen, der am 6. Dezember seinen 69. Geburtstag feierte, in seinen Bann. Mit Herz und Seele und viel Blues musizierte er ohne Strom. Seine Anhänger waren begeistert von dem Mann mit dem Hut, dem Halstuch, der Akustikgitarre, sitzend auf einem Drehstuhl.
Spätestens beim dritten Song, dem Pfefferminz-Prinz, standen die Fans das erste Mal. Müller-Westernhagen amüsiert: „Wir sitzen, aber Ihr dürft gern tanzen. Das ist ein freies Land.“ Es ist ihm in jeder Minute seiner Show anzumerken, dass es ihm richtig gut geht. Als dann auch noch Lindiwe Suttle, seit Juli mit dem Sänger verheiratet, auf die Bühne kam und mit ihm den Song „Luft um zu atmen“ sang, hielten die Leute die Luft an. Sie hat eine wunderbare Stimme und ergänzt sich super mit ihm. Auch beim „Lass uns leben“ war die Weihnachtszeit schön wie nie.
Der Abend ging zu Ende, wie er angefangen hat. „Willenlos“ oder „Sexy“ durften natürlich nicht fehlen.
Es war unser ich-weiß-nicht-wievieltes-Müller-Westernhagen-Konzert. Aber es war mit eines der schönsten. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit einem außergewöhnlichen Menschen und ganz großen Künstler.

Mit einer Silbermedaille im Gepäck kam Patrick Gempp von der Handball-Europameisterschaft in Dänemark zurück. Denkbar knapp mit 29:30 unterlag die U20-Nationalmannschaft im Finale nach Verlängerung dem Team aus Spanien. DAs Kraftpaket des Drittligisten TV Großwallstadt spielte in allen Begegnungen eine gute Rolle, betätigte sich bereits im ersten Spiel als sechsfacher Torschütze und bestätigte damit seine starke Leistung, die er auch in seinem Heimatverein Spiel für Spiel zeigt.

Der 20-Jährige fühlt sich nach der EM und den vielen Spielen schon etwas kaputt, ist aber auch stolz auf sich selbst. „Allerdings fange ich jetzt erst an, die letzten Tage zu realisieren, denn vorher hatte ich, ehrlich gesagt, gar keine Zeit groß darüber nachzudenken“, sagt der Kreisläufer, der in jedem Spiel von Anfang an eingesetzt war. Das hat ihn sehr gefreut und ihm viel Selbstvertrauen gegeben.

Enttäuschung hielt sich in Grenzen

Die Enttäuschung nach dem verpassten Titel hielt sich in Grenzen und der sympathische Sportler sagt: „Naja, kurze Zeit nach dem Spiel war die Enttäuschung schon da. Aber unsere Trainer haben anschließend eine Ansprache gehalten und Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld hat zu uns gesprochen und alle haben uns gesagt, was für eine tolle Leistung wir abgeliefert haben. Dann war die Enttäuschung schon fast überwunden. Und dass wir soweit kommen würden, hatte ja auch keiner gedacht.“ Die Mannschaft hatte sich selbst den Druck genommen und kein Ziel ausgegeben. Sie wollte immer nur von Spiel zu Spiel schauen, das Bestmögliche abrufen und dann schauen wie weit sie kommt. „Von einer Medaille war keine Rede.“

Eindrücke in Dänemark

Viel Zeit um Eindrücke zu sammeln, blieb den Jungs von Trainer Markus Baur nicht. Sie waren mit neun anderen Teams im Hotel zusammen und am letzten Abend gab es ein Bankett für alle. „Wir kamen dann auch mit anderen Spielern ins Gespräch. Das war sehr schön. Und ich habe Christian Plesser getroffen, meinen ehemaligen Trainer bei der TVG-Junioren-Akademie. Das hat mich sehr gefreut. Was ich noch toll fand, dass ich Olafur Stefansson hautnah erleben durfte. Er ist der Coach der Isländer und nachdem alle Spiele vorbei waren, haben die isländischen Jungs mit uns allen ihren mittlerweile schon berühmten Schlachtruf „uuh“ mit dem gemeinsamen Klatschen aufgeführt. Es war einfach super“, merkt man Patrick die Begeisterung noch immer an. Da auch etliche Trainer und Verantwortliche der verschiedenen Clubs in Dänemark vor Ort waren, drängte sich die Frage auf, ob der Kreisläufer schon Anfragen von anderen Clubs hatte. Doch das verneinte er.

Rhythmus finden

Jetzt geht es für ihn erst einmal darum, seinen Rhythmus so schnell es geht wieder zu finden. Schließlich musste er am vergangenen Donnerstag schon wieder beim TVG ran. Die Vorbereitung ist in vollem Gange und der 20-Jährige sagt lachend: „Der Alltag wird mich schnell wieder einfangen. Ich bin froh, dass ich derzeit noch Semesterferien habe. Ich hatte jetzt ein paar Tage Zeit für meine Familie und meine Freundin. Meine Eltern waren zwar die ganze Zeit in Dänemark dabei, meine Freundin und meine Tante haben mich auch besucht. Aber viel Zeit konnte ich ja dort nicht mit ihnen verbringen. Daher waren die paar freien Tage nach der EM schön.“ Jetzt schwitzt er schon wieder beim TVG und bereits dieses Wochenende absolviert Trainer Heiko Karrer ein Trainingslager mit drei Einheiten pro Tag.

Vorgaben für die neue Saison

Gefragt nach der Zielsetzung des TVG für die kommende Saison meinte Patrick: „Die Vorstandschaft hat den Aufstieg ausgegeben. Es gibt in unserer Staffel aber einige Teams, die ebenfalls aufsteigen wollen. Wir werden aber alles daran setzen, die Vorgaben umzusetzen und werden in jedem Spiel alles geben. Dann werden wir sehen.“

 

Wir wünschen dem Vollblut-Sportler und seinen Kollegen alles Gute, viel Erfolg und hoffen, dass sie die Vorgaben umsetzen können.

 

 

Am 03. August besuchten wir, bei tollstem Wetter (26 Grad abends um 21 Uhr – was ja in diesem Sommer eine Seltenheit ist…) die Festspielbühne in Bregenz. Es wurde “Turandot” von Giacomo Puccini aufgeführt. Ich muss gestehen, dass dies meine erste Oper war, die ich je im Leben gesehen habe. Allerdings war ich so begeistert davon, dass es sicher nicht mein letzter Besuch zu so einer Veranstaltung ist. 

Die Akteure waren vor fast 7000 Zuschauern sehr gut, das Bühnenbild eine Wucht und das Ambiente am Bodensee einfach überwältigend. Ich kann dieses Spektakel wirklich nur jedem empfehlen. 

Nächstes Jahr wird “Carmen” aufgeführt. Wenn es irgendwie klappt, sind wir sicher wieder dabei!

 

 

Wenn es um Ausdauersport in unserer Region geht, dann kommt man an einem Namen nicht vorbei. Marco Schreck machte mit großen Erfolgen über mehr als 20 Jahre immer wieder auf sich aufmerksam. Mittlerweile ist der zweifache Familienvater  – was den aktiven Sport angeht – etwas „ruhiger“ geworden. Er sieht sich zwischenzeitlich mehr als Trainer, ist Herausgeber eines Triathlon-Magazins und betreibt einen Online-Shop, den er gerade ausbauen will.

Wer seine Vita lesen will, muss ein bisschen Zeit mitbringen.  Zehnmal schaffte der Haibacher unter anderem die Qualifikation für die Ironman WM Hawaii, er belegte Platz zwölf beim Ironman in Regensburg 2010, Platz 3 (AK 35) beim Ironman Austria 2007, Ironman EM Platz zwölf im Jahre 2006, Ironman Frankfurt Platz eins (AK 30) 2005. Von 1996 bis 2013 nahm er an Lang-Distanzen in Roth, Kona, Frankfurt, Klagenfurt, Regensburg, Arizona oder Nizza teil. Dies ist nur ein kleiner Auszug von seinen sportlichen Aktivitäten.

Mit Handball ging es los

Bereits als kleiner Knirps spielte Marco beim TV Haibach Handball. Bis zur B-Jugend durchlief er alle Stationen und war zehn Jahre lang als Kreisläufer erfolgreich. Danach war erst einmal Schluss mit dem Mannschaftssport und „über Umwege kam ich ins Fitness-Studio nach Haibach“, erzählt er. Mit 18 Lenzen fing er das Laufen an, im Herbst 1992 flogen Marco´s Eltern nach Hawaii. Sie begleiteten damals zwei Haibacher Athleten, Herbert Sauer und Klaus Sommer, zum Ironman Wettkampf.

„So kam die Faszination fürs Laufen bzw. für den Triathlon und 1991/92 habe ich das erste Mal bei einer Langdistanz zugeschaut. Das war in Roth“, erinnert sich der Vollblutsportler. „1992 war ein Triathlon in Hawaii für uns hier noch unvorstellbar. Geschweige denn, den auf Zeit zu laufen“, grinst er.

Auf Mallorca lernte er den jetzigen DTU (Deutsche Triathlon-Union)-Cheftrainer Ralf Ebli kennen. Durch ihn wuchs Marco immer mehr in die Szene hinein und 1996 war es dann soweit. Der Haibacher hatte Blut geleckt und bestritt seine erste Langdistanz in Roth. „Zu diesem Zeitpunkt war ich schon sechs Jahre im Geschäft, habe mich immer mehr gesteigert. Über die  Halbdistanzen oder dreiviertel Distanzen hat er sich mehrere Jahre an die lange Distanz herangetastet. Seine Lieblingsdisziplin war und ist das Laufen. Schwimmen ist seine zweite Stärke. Nur beim Radfahren da musste er sich immer etwas mehr quälen.

“Habe viel über meinen Körper gelernt”

Ein Jahr später wollte er zuviel, trainierte sehr häufig, hatte zu wenig Regeneration und schon war es passiert. „Ich hatte mir eine Speiseröhre-Entzündung geholt, musste ins Krankenhaus und verlor zehn Kilo an Gewicht. Das war eine schlimme Zeit, denn ich wog bei meiner Entlassung gerade noch 58 Kilogramm. Aber ich habe damals viel über meinen Körper und aus meinen Fehlern gelernt und habe danach die Mischung zwischen Training und Regeneration gefunden.“ 1998 flog Marco nach Hawaii und startete dort zum ersten mal bei der WM. Inzwischen war er achtmal auf der Insel. Das letzte Mal 2009. „Ideal ist, wenn du zehn bis zwölf Tage vor dem Wettkampf dort ankommst. Dann kannst du dich gut auf die Zeitverschiebung einstellen“, sagt der Athlet. Das mit der Akklimatisierung klappt trotzdem nicht so gut. „Vollprofis reisen zwei Monate vorher an. Doch das können wir Amateure uns ja gar nicht leisten. Vom deutschen Herbst in das subtropische Klima, den Wind, die Hitze – es ist nicht einfach.“

Zwei Jahre lang ist Marco mit einer Profilizenz gestartet (von 2007 bis 2008). Es hat gewisse Vorteile, denn als Profi können sich die Sportler mehr Zeit bei der Anmeldung lassen und mit einer Profilizenz „kannst du in der ersten Reihe starten bzw. in einer kleineren Startgruppe. Als Profi war er natürlich auch im „Nada-Pool“, wurde auf Doping getestet und er hatte schon öfters unangemeldeten Besuch.

Mittlerweile sieht sich Marco mehr als Trainer, will sein Wissen an die „Jungen oder an die Einsteiger weitergeben. Natürlich mache ich noch immer mehr Einheiten als Hobbysportler .Früher habe ich halt 30 Stunden/Woche trainiert, jetzt sind es noch acht bis zehn Stunden.“ Seit 2009 ist er im Trainergeschäft zu Hause und hat TRIFORYOU gegründet. Eine Agentur für individuelle Trainingsplanung der Multisportarten swim-bike-run, Events und Sportmarketing. Ein Jahr später startete er, zusammen mit seiner Lebenspartnerin Steffi (Inhaberin der Schwimmschule Natare) das erste Trainingscamp auf Fuerteventura. Inzwischen ist es das elfte Mal, dass sie eine Gruppe Sportler auf der Kanareninsel auf die Saison vorbereiten. Sie haben die Teilnehmerzahl auf 40 Personen begrenzt. „Wir wollen es bewusst familiär halten und haben uns deshalb ein Limit gesetzt. Von den Teilnehmern ist alles dabei. Vom Einsteiger bis zum erfahrenen Triathlet, Männer, Frauen, Jüngere und Ältere. Das ist sehr schön, aber das macht das Ganze auch etwas schwieriger. Wir müssen uns auf verschiedene Leistungsstärken und -klassen einstellen und wollen natürlich auch jedem gerecht werden“, sagt Marco.

“Als Sportler bist du für dich selbst verantwortlich”

Für ihn war die Umstellung vom aktiven Sportler zum Trainer eigentlich unkompliziert, obwohl er sagt: „Als Sportler bist du für dich selbst verantwortlich, als Trainer für die anderen. Es kommen so viele Komponenten wie Athletik, Schnelligkeit, Kraft, Ernährung usw. zusammen. Auch das Material darf nicht vergessen werden. Gerade bei den Fahrrädern gibt es enorme Unterschiede.  Ich für mich habe jedes Jahr an meinem Trainingsplan etwas verändert, damit ich besser wurde. Genau dieses jahrelange Wissen will ich jetzt vermitteln.“

Gefragt, in welchem Land er am liebsten einen Wettkampf absolviert hat, sagt der Unternehmer: „Die Örtlichkeit Hawaii ist die schönste. Die Insel gefällt mir sehr gut. Sie fasziniert mich. Schön ist auch Lanzarote. Nach Hawaii ist das der älteste Ironman. Den sollte jeder mal gemacht haben. Aber er ist sehr schwer, da er sehr bergig ist. Klagenfurt ist auch wunderschön und Nizza natürlich landschaftlich überragend. Roth und Frankfurt sind Klassiker.“

Neben dem Trainerjob hängt Marco viel Zeit und Arbeit in sein Magazin. Er sieht es als Plattform für Sportler, die nicht unbedingt auf dem Treppchen ganz oben stehen. Er will die Breite erreichen. Ein weiteres „Hobby“ von ihm, wie er es bezeichnet, ist sein Online-Shop. Auch hier hat er viele neue Ideen. Doch bevor er seine Zeit in den Shop investiert, geht es erst einmal zum Trainingscamp nach Fuerteventura. Dort konnte er Mitte März zwölf Tage lang mit seiner Frau zusammen arbeiten und sich auch selbst fit halten.Inzwischen sind alle wieder wohlbehalten daheim und das Camp war erneut ein voller Erfolg.

Trotz allem juckt es ihn noch immer, mal wieder selbst an den Start zu gehen. Der Ostseeman in Glücksburg fehlt Marco noch in seiner Sammlung oder der  Triathlon in Podersdorf/Österreich. „Gerne würde ich auch noch einmal in Nizza starten. Damals war ich nicht ganz fit, hatte eine Mittelohrentzündung. Naja, mal sehen…“, grinst der 45-Jährige spitzbübisch.

Wir dürfen gespannt sein, wann er seine Sammlung weiter aufstocken wird und wünschen ihm alles Gute!

Die Bilder hat uns freundlicherweise Marco zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

 

Was für ein toller Abend im GOP-Theater München. Und was für tolle Künstler. Machine de Cirque anzuschauen ist ein Erlebnis. Was die jungen Leute leisten, ist Wahnsinn. Egal, ob sie auf dem Schleuderbrett durch die Luft fliegen, mit einem Badetuch wahre Lachtiraden entfachen oder ob sie in komischer, euphorischer oder nostalgischer Art und Weise alles um sich herum neu erfinden. Jeder Zuschauer kommt auf seine Kosten und ein Besuch ist wirklich empfehlenswert.

Unser Bild stammt vom Flyer GOP Theater.

Hallo, Ihr Lieben.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Valentinstag. Wenn es geht, verbringt den Tag mit Euren Lieben oder mit denen, die Euch am Herzen liegen. Macht den Rest des Jahres immer mal wieder einen Tag zu Eurem persönlichen “Valentin” und (wert)schätzt die Menschen, die es – um Euretwillen – gut mit Euch meinen.
Und wenn Ihr so eine schöne Liebeserklärung bekommen habt, wie unser Bild zeigt, dann gehört Ihr den glücklichsten Menschen der Welt! Seid dankbar dafür.
Herzlichst,
Margot

Liebe Leser, heute einmal etwas in eigener Sache.

Am Sonntag, den 20. Dezember 2015, findet ab 11 Uhr in den Räumen der Kanzlei Korn-Bergmann und Bergmann in Aschaffenburg-Schweinheim, Ebersbacher Str. 101, eine Benefiz-Auktion statt. Ausgestellt werden Bilder und Objekte von Fred Mutebi (Uganda) und und verschiedenen Künstlern aus Aschaffenburg.

Der Erlös geht an das Integrationsprojekt der Berufsschule I Aschaffenburg. Als Auktionatoren betätigen sich der Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, Klaus Herzog, und Stadtdirektor Detlef Martens.

Auch das Seehotel Niedernberg unterstützt diese Veranstaltung.

Die Initiatoren würden sich über rege Beteiligung freuen.

Versteigerung

Jüngst waren wir in einem der schönsten Naturdenkmäler Bayerns. Die Partnachklamm ist unglaublich beeindruckend und absolut sehenswert. Ein absolutes Muss, wenn Ihr in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen seid. Vom Parkplatz an den Olympia-Sprungschanzen geht es zu Fuß oder mit Pferdekutschen auf dem für den Verkehr gesperrten Straße hoch hinauf. Wir sind gelaufen, denn das Wetter war an diesem Tag sehr schön. Nach dem Kassenhäuschen geht es los in die ungefähr 700 Meter lange und teilweise bis zu 80 Meter hohe Partnachklamm. Durch in den Fels gesprengte Stollen und Durchgänge ist sie auch im Winter begehbar und ich kann mir gut vorstellen, dass die Eisgebilde sicher ihren Reiz haben. Bei Gelegenheit werden wir uns auch das anschauen. Der in den Fels gehauene Weg führt direkt am Wasser entlang. Die seitlichen Felswände, die senkrecht bis überhängend in die Höhe steigen, lassen teilweise nur einen kleinen Spalt für ein bisschen Licht frei. Und nass wird es ab und an. Deshalb werden am Kassenhäuschen auch Regencapes verkauft. Diese brachten uns und denen, die uns darin sahen, jede Menge Spaß! Wir liefen und staunten und ganz plötzlich treten die Felswände zurück, der Blick zum Himmel ist wieder da und die Partnach hat Platz, um einen kleinen See zu bilden. Wunderschön! Aber das Wasser ist eisig – ich habe es selbst geprüft 🙂
Der Ursprung
Ich habe mich mal „schlau“ gemacht und herausgefunden, dass die Partnachklamm ihren Ursprung im Reintalanger hat und der natürliche Abfluss des Schneeferners, dem Rest eines eiszeitlichen Gletschers auf dem Zugspitzplatt ist. Es ist unfassbar, mit welcher Gewalt sich das Wasser seinen Weg durch die Schluchten bahnt.
Am 01. Juni 1991 brachen ca. 5000 m³ Gestein aus einer Felswand am südlichen Ende der Klamm und versperrten die bisherige Wegführung sowie den Wasserverlauf. Glücklicherweise forderte damals dieser überraschende Felssturz keine Menschenleben. Es entstand ein kleiner Stausee und die Partnach bahnte sich ihren Weg durch die Felsblöcke. Seit 1992 führt ein über 100 Meter langer, in den Fels gesprengter Stollen an den Gesteinsmassen und am Stausee vorbei. Der Stollen wird durch Fenster belichtet, von denen aus dieses Naturereignis völlig gefahrlos bestaunen lässt. Übrigens steht in der Nähe der Stelle, an dem der Felssturz stattfand, eine wunderschöne Madonnenstatue. Davor ist ein „Danke“-Schild angebracht. Ich denke, dass die Menschen ihr damit wohl ihren Dank ausdrücken wollten, dass nichts passiert ist.
Die Besichtigung war ein ganz tolles Erlebnis und die Zeit verging wie im Fluge. Übrigens: auch den Rückweg legten wir „eisern“ per pedes zurück.
Hier für Euch ein paar Bilder unseres Ausfluges.

 

Exakt 3386 Zuschauer wollten jüngst das dramatische Endspiel um die dänische Handball-Meisterschaft sehen. Am Ende gewann Sabine Englert mit ihrem FC Midtjylland gegen das Team Esbjerg hauchdünn den Pokal (Hinspiel 23:22, Rückspiel 22:22, Gesamt 45:44) und freute sich riesig. „Wir haben richtig gut abgeräumt“, grinst sie bis über beide Ohren. Denn neben der dänischen Meisterschaft gewann die Torhüterin, die seit 2009 beim Spitzenverein FCM zwischen den Pfosten steht, noch den Europapokal der Pokalsieger, den dänischen Supercup (im letzten August), den dänischen Pokal (Ende des Jahres), mit ihrer Mannschaft holte sie den Fair play-Pokal und sie wurde ins Allstar-Team der dänischen „Boxer-Liga“ gewählt (Boxer ist ein dänischer TV Anbieter und Sponsor der Liga, Anm. d. Red.).

Solide Saison

„Wir haben über die ganze Saison sehr solide gespielt, haben ja im Herbst den Supercup und den dänischen Pokal geholt“, erzählt sie stolz. Zwar hat der FCM Anfang der Spielzeit die Champions League-Qualifikation nicht geschafft, aber „wir haben uns im September sofort nach dem Ausscheiden zusammen gesetzt und uns in einer Trotzreaktion gesagt: jetzt holen wir alle anderen Titel.“
Welcher der wichtigste Titel für die 33-jährige sympathische Obernburgerin ist, kann sie gar nicht beantworten: „Jeder Titel für sich ist etwas Besonderes. Der Europapokal war eine tolle Befriedigung und der Meistertitel ist immer sensationell.“ Mit dem gewonnenen Meistertitel haben sich Sabine und Co. direkt für die Champions League qualifiziert und sie sagt: „Das gibt uns etwas Ruhe.“

Vier Neue

Ruhe, um gleich vier neue Spielerinnen auf wichtigen Positionen im Team zu integrieren.  „Wir haben einen Monat mehr Zeit für uns, weil die Quali-Spiele wegfallen und das ist enorm viel“, weiß sie als Routinier, wie hart das Geschäft läuft und dass jeder Tag zählt.
Drei Spielerinnen werden auf der Rückraumposition eingesetzt und die Keeperin selbst bekommt eine neue Kollegin. „Meine jetzige Kollegin hat sich das Kreuzband gerissen und fällt lange aus. Daher mussten wir uns nach einem Ersatz umschauen.“ Aber Sabine, die ihre neue Partnerin noch nicht persönlich kennt, ist zuversichtlich, dass sie sich schnell mit ihr ergänzen wird.
Nach der ganzen „Feierei“ machte die immer gut gelaunte Vollblutsportlerin einen kurzen Abstecher in ihre Heimat. Die Eltern, den Bruder, die Verwandten und die Freunde besuchen. „Meine Familie ist enorm wichtig für mich und ich bin sehr dankbar für ihre Unterstützung. So oft es geht, kommen sie mich in Dänemark besuchen. Wenn meine Eltern vor Ort waren, haben wir noch kein Finale verloren. Das war auch diesmal wieder so. Wenn das kein gutes Omen für die Zukunft ist“, lacht sie.
Nach drei Tagen in der Heimat ging es zurück nach Dänemark. „Ein Teil unseres Teams ist mit der Nationalmannschaft unterwegs und wir trainieren noch volle zwei Wochen. Dann haben wir drei Wochen Pause, ehe die Vorbereitung los geht. Wir spielen bereits am 20. August um den Super Cup mit. Da bleibt nicht viel Zeit für Urlaub“, sagt sie. Trotz der kurzen Freizeit freut sie sich schon wieder auf die neue Runde mit all ihren Herausforderungen.

Wir wünschen ihr einen guten Start in die neue Runde und viel Erfolg!

Die Bilder hat uns Sabine freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!