Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute gibt es mal wieder was “auf die Ohren”. Diesmal geht es um ein sehr ernstes Thema. Hirntumor und Sport. Meine Gesprächspartnerin war Privatdozentin Dr. Dorothee Wiewrodt, Fachärztin für Neurochirurgie und Psychoonkologin am Hirntumor-Zentrum des Universitätsklinikums Münster. Ich besuchte sie jüngst und sie stand mir Rede und Antwort.

Anlass für dieses sensible Thema war der Tod von Jens Tiedtke, Profi-Handballer aus Großwallstadt, den ich lange Jahre beim TVG Handball spielen sehen durfte und der an dieser schlimmen Krankheit litt.

Was Sport bei der Diagnose Hirntumor bringen kann, wie das genau abläuft und welche Vorurteile es bei dem Thema gibt, hört Ihr in meinem Podcast. 

Hört bitte unbedingt rein.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das mir sehr am Herzen liegt. Vor allem, weil Jens Tiedtke, Profi-Handballer beim TV Großwallstadt, davon betroffen war. Ich hatte die große Ehre, ihn seit 2005 gekannt zu haben und sein Tod im vergangenen Oktober ging nicht nur mir sehr nahe. 

In meinem heutigen Thema geht es um Hirntumore und Sport. Kurz gesagt um die Studie „Glioblastome und Sport – Verbessert ein persönliches Trainingsprogramm körperliche Verfassung und Lebensqualität von Hirntumor-Patienten?“

Wie kann das zusammen passen? Sport und Hirntumor? Verbessert ein persönliches Trainingsprogramm tatsächlich die körperliche Verfassung und Lebensqualität von Glioblastom-Patienten?

Unser Bild zeigt PD Dr. med. Dorothee Wiewrodt (Mitte) mit ihren Mitstreitern

Frau Privat-Dozentin Dr. med. Dorothee Wiewrodt, Fachärztin für Neurochirurgie und Psychoonkologin, hatte lange Jahre täglich mit der operativen Behandlung von Hirntumoren zu tun und vermisste schon immer die begleitenden Therapie-Angebote für ihre Patienten. Sie und ihr kleines, aber feines Team haben eine klinische Studie hierzu auf den Weg gebracht. Die Kampagne „Mobil mit Hirntumor“ (kurz MMH)  soll dazu beitragen, dass die Hirntumor-Patienten sich nicht vor der Bewegung verschließen, sondern den Mut haben, sich unter professioneller Aufsicht sportlich zu betätigen.

Psychoonkologisches Gesprächsangebot

Dr. Wiewrodt leitet heute am Hirntumorzentrum am Universitätsklinikum in Münster den Schwerpunkt Psychoonkologie, bietet seit 2010 dort ein psychoonkologisches Gesprächsangebot an. Finanziert durch Spenden über den Förderverein Zentrales Nervensystem e. V. wurde im Jahr 2011 ein persönliches Trainingsprogramm dazu genommen. Sportwissenschaftler und Diplom-Trainer Ralf Brandt hat seitdem zahlreiche schwerkranke Patienten in mehr als 2500 persönlichen Trainingsstunden individuell trainiert. Damit hat er in Deutschland die meisten Erfahrungen mit Hirntumor-Patienten.

Seit 2015 arbeitet Frau Dr. Wiewrodt und ihr Team an einer Möglichkeit, ihr angebotenes persönliches Trainingsprogramm für Hirntumor-Patienten wissenschaftlich zu begleiten und systematisch Daten zu erfassen. 

„MMH ist erst die erste Studie, die zeigt, das Hirntumor-Patienten systematisch trainierbar sind. In einem zweiten Schritt möchten wir in einer randomisiert kontrollierten Studie zeigen, welchen Einfluss das intensive Training im Vergleich zu Nicht-Trainierenden auf Lebensqualität, Gedächtnisleistung und Überlebenszeit hat“, sagt  Frau Dr. Wiewrodt. 

Münster, Bochum und Homburg/Saar arbeiten Hand in Hand

Erfreulicherweise, erzählt sie weiter, waren die Uniklinken Bochum und Homburg/Saar so interessiert an ihrem Studienprojekt, dass sie diese nun gemeinsam durchführen werden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Patienten schneller rekrutieren werden, sondern auch die finanzielle Last auf mehrere Schultern verteilt wird. 

In meinem Podcast erzählt Frau Dr. Wiewrodt zu diesem Thema viele interessante Dinge. Es ist ihr in jedem Wort anzumerken, wie sehr sie sich für ihre Patienten einsetzt und wie sehr ihr diese am Herzen liegen.

Doch um weiter helfen zu können, sind sie und ihr Team auf Spenden angewiesen. Wer für einen guten Zweck spenden möchte, kann dies unter

Sparkasse Münsterland Ost

IBAN: DE 96 4005 0150 0051 0128 62

BIC: WELADED1MST

gerne tun. Mehr Informationen zum Förderverein ZNS unter: www.foerderverein-zns.de

 

Wenn Ihr Fragen zu diesem sensiblen Thema habt, dann schickt sie mir unter: presse@staab-pr.de.

Ich werde sie dann an Frau Dr. Wiewrodt weiterleiten. Und hört unbedingt in meinen Podcast rein. Ihr werdet es nicht bereuen!

Anbei noch ein paar Informationen, die sicher sehr interessant sind, unter anderem auch ein Interview, das Frau Dr. Wiewrodt dem Magazin brainstorm jüngst gegeben hat.

Unser Dank geht an Dr. Dorothee Wiewrodt, die uns alle Unterlagen zur Verfügung gestellt hat. 

Übrigens, wisst Ihr, dass am 08. Juni 2020 der Welt-Hirntumortag ist? Und wisst Ihr, dass die graue Schleife das Symbol für edle Solidarität mit Hirntumor-Patienten steht?

 

Psychoonkologische Begleitung UKM – Brainstorm 022019

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst habe ich Euch in einem Bericht auf das tolle Projekt von Peter Gerfen “Bewegungsbotschafter” hingewiesen bzw. aufmerksam gemacht. Bewegung, vor allem bei Kindern, liegt dem ehemaligen Handballer sehr am Herzen und deshalb hat er die “Bewegungsbotschafter” ins Leben gerufen.

Ich nehme mit Überzeugung an dieser wirklich sehr guten Aktion teil und habe – unabhängig davon – ein  Interview mit ihm geführt über Handball, Bewegung,Depressionen und noch einiges mehr. Was der heute 50-jährige Motivationscoach, Ernährungsberater, Sachbuch-Autor, Vortragsredner und Fitness-Ökonom zu erzählen hat, ist mehr als interessant. Lest einfach mal rein.

Peter, Deine Leidenschaft war früher das Handball spielen. Du hast bei GWD Minden in der Jugend gespielt und wurdest bereits mit 24 Jahren Torschützenkönig in der ersten Handball-Bundesliga. Danach kam die Berufung in die Nationalmannschaft. Deine Titel sind kaum zu zählen. Was war für Dich Dein schönster Erfolg?

Peter Gerfen (Hildesheim) – Imago

Für mich persönlich, auch wenn das egoistisch klingen mag, ist der Titel des Torschützenkönigs der 1. Handball-Bundesliga am wertvollsten. Hiervon habe ich in meiner Kindheit geträumt. Ganz generell, wenn Träume in Erfüllung gehen, ist das doch immer ein großer Moment.

Torschützenkönig zu werden ist nicht das Ergebnis von einigen guten Spielen. Es ist vielmehr die Gesamtleistung einer kompletten Saison. Darauf bin ich auch heute noch stolz.

Mit 27 Jahren bist Du an Depressionen erkrankt, hast Deine Krankheit aber erst Jahre danach öffentlich gemacht. Was war passiert?

In der Analyse kann ich sicherlich sagen, dass bei mir schon eine genetische Disposition vorhanden war. Ich war also anfälliger für diese Krankheit, die bei mir stärker von Ängsten und Panikattacken geprägt war als von einer ausgewachsenen Depression. In der Entstehungsgeschichte kam sicherlich einiges zusammen, sowohl in sportlicher als auch in privater Hinsicht.

Und irgendwann geht es dann nicht mehr…

Ja, irgendwann ist das Fass voll und die Seele sucht sich ein Ventil nach außen. Bei mir hat sich das über irrationale Ängste und Panikattacken geäußert. Handball, Fußball, im Sport ganz allgemein. Schwäche zu signalisieren macht dich angreifbar. Wir als Hochleistungssportler werden von klein auf darauf getrimmt, zu funktionieren und Ergebnisse abzuliefern. Es war für mich sehr schwierig einzugestehen, dass es eben nicht mehr so funktioniert und es externe Hilfe brauchte, um mich aus dem Hamsterrad aus Ängsten befreien zu können.

Ängste erzeugen Ängste. Ich war seinerzeit oft nicht in der Lage aufzustehen, geschweige denn sportliche Höchstleistungen zu erbringen. Die Kritik prasselte von allen Seiten auf mich nieder. Lange Zeit konnte ich gar nicht begreifen, was mit mir los war. Als ich es herausfand, war es einerseits eine Befreiung, andererseits aber erzeugte es auch eine gewisse Art von Scham.

Deshalb hast Du Deine Krankheit erst Jahre später öffentlich gemacht, oder?

Es dauerte einige Jahre, um alles zu verarbeiten und schlussendlich den Weg in die Öffentlichkeit mit meiner Geschichte zu suchen. Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass es viele Betroffene und persönliche Schicksale in der Sportwelt gibt. Rückbetrachtend kann ich allen Personen, die unter Symptomen von Depression und Ängsten leiden nur raten, nicht zu warten, sondern Hilfe einzufordern.

Hattest Du professionelle Hilfe?

Ja, nachdem alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen wurden, nahm ich eine psychologische Betreuung in Anspruch. Ich wollte, dass es mir wieder besser geht, dass ich wieder zu einem normalen Leben zurückkehren kann. Ich beschäftigte mich mit meiner Krankheit und las sehr viel Literatur darüber. In einer psychosomatischen Klinik in Bad Bramstedt fand ich Unterstützung und professionelle Hilfe.

Das heißt, Du hättest Dich nicht ohne diese Hilfe von Deiner Krankheit „befreien“ können?

Nein, ganz sicher nicht. 

Wer oder was hat Dir am meisten geholfen?

Zum einen natürlich die Therapie und die vielen Gespräche mit Ärzten und Psychologen, zum anderen der Austausch mit anderen Patienten. Endlich wurde mir bewusst, dass ich nicht alleine auf der Welt bin mit Ängsten und Depression. Am Ende, und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt, habe ich mich jedoch selbst aus eigener Motivation und Kraft aus dem Tal herausgeholt.

Du bekommst viele Werkzeuge in der Therapie. Die Arbeit musst du jedoch selbst verrichten. Wer erkennt, dass Selbstmitleid und Schuldzuweisungen die größten Stolpersteine auf dem Weg zur Genesung sind, ist auf einem guten Weg. Gelassenheit, aber auch Vergebung sind zwei ganz wichtige Dinge, die jeder auf seinem Weg verinnerlichen und praktizieren sollte.

Warum war die Krankheit vor Jahren noch so ein Tabuthema? 

Einige Gründe habe ich schon genannt. Ich denke, dass der Umgang mit Krankheiten wie Depressionen oder Ängsten auch einen geschichtlichen Hintergrund hat. In Nachkriegszeiten und dem Wiederaufbau, in dem erfolgreichen Aufschwung und den sogenannten fetten Jahren war für diese Themen kein Platz. Es gab sie aber auch schon früher. „Du hast doch nichts, stell dich doch nicht so an“… Diese Sätze stehen meiner Meinung nach auch immer latent im Zusammenhang mit dunklen Zeiten wie Krieg und Armut. „Was sind denn deine Ängste im Gegensatz zu Ängsten, die Menschen in Krieg und Armut ertragen müssen?“ Wir Deutschen haben durch unserer Erfahrungen und durch unsere Geschichte eine sehr eigene Art des Umgangs damit gefunden und von Generation zu Generation bewusst und unbewusst weitergetragen.

Warum gehört es beispielsweise in den USA, die nicht wie wir Weltkriege im eigenen Land erlebten,  seit vielen Jahrzehnten zum guten Ton, einen Psychologen oder Psychiater aufzusuchen? Bei uns herrscht da noch viel Nachholbedarf und es bedarf weiterer Aufklärung, wobei es in den letzten Jahren Fortschritte gibt.

Du hast mit einem unbändigen Willen einen Weg aus Deiner Krankheit gefunden. Der Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke verschwieg seine Krankheit, hatte ebenfalls den starken Willen und mit seiner Frau eine starke Persönlichkeit an seiner Seite, fand aber keinen Ausweg mehr.  Hättest Du ihm – mit Deinem heutigen Wissen – eventuell in irgendeiner Art helfen können?

Das ist sehr schwierig zu sagen. Meine Erfahrung war, dass mir der Austausch mit Menschen, die unter ähnlichen Symptome litten, sehr gut getan hat. Sich öffnen zu können und Verständnis zu erfahren, sind elementare Voraussetzungen zu der Erkenntnis, dass es einen Weg aus dieser Krankheit gibt. An dieser Stelle möchte ich an alle Profi-Vereine, egal welcher Sportarten appellieren:

Schafft Möglichkeiten zur Kommunikation.

Aus meiner Sicht sollten regelmäßige psychologische Gespräche für alle Spieler verbindlich sein. Egal, ob eine Erkrankung vorliegt oder nicht. 

Du hast nach dem – nennen wir es einmal Wellental – eine beispiellose Karriere hingelegt. Seit vielen Jahren bist Du als Sport- und Fitnessökonom ein hoch anerkannter Fitness-Experte und einer der gefragtesten Personal-Fitness-Trainer und Ernährungscoachs in Deutschland. Wann hast Du gewusst, dass dies für Dich der richtige Weg ist?

Schon sehr früh. Nach dem gesundheitlichen Aus meiner Handballkarriere wollte ich erst einmal Abstand von diesem Sport gewinnen. Ich studierte Sport und BWL und begann als Personal Fitness Trainer zu arbeiten. Ich hatte eine neue Passion gefunden. Ich konzipierte Fitnesskurse, die als Präventionskurse über Krankenkassen abrechenbar sind und fand in den Kindersportcamps eine Aufgabe, die mir sehr am Herzen liegt.

Du bist ja nicht nur Fitness-Experte, sondern Du bist Sachbuch-Autor für Fitness, Ernährung, Motivation, bist Gründer und Leiter von Kinder-Sportcamps, Vortragsredner, Dozent, Ernährungsberater und und und. Wie bringst Du das alles unter einen Hut?

Die Antwort darauf ist sehr einfach. Es macht mir Spaß. Ich mache das, was mir wichtig ist und am Herzen liegt und mit dem ich anderen Menschen Freude bereiten kann.

Du hast ein ganz tolles Buch geschrieben. „Bewegung“ heißt es und ich hatte die Ehre, das Buch zu lesen. Darin findet sich eine wirklich tolle Wegbeschreibung zu den sportlichen Zielen, die sich Mann/Frau setzt. Wie bist Du auf diese Idee gekommen, solch einen Ratgeber zu schreiben? 

Die Idee war schon lange in meinem Kopf. Irgendwann war die Zeit dann reif dafür sie umzusetzen. Es brauchte natürlich einige Jahre, um Erfahrungen aus meiner Arbeit zu sammeln und so fit zu sein, dass ein Ratgeber-Buch auch einen echten Mehrwert für den Leser bietet. Es sollte nicht irgendein Ratgeber werden, sondern vielmehr eine ganzheitliche Anleitung zu einer besseren Fitness und Gesundheit. Ich hoffe und denke, dass mir das ganz gut gelungen ist.

Nun hast Du mir verraten, dass Du bereits an einem zweiten Buch arbeitest, das im kommenden Frühjahr auf den Markt kommt. Auf was dürfen wir uns da freuen?

Auf mein neues Buch „Kinder in der Bewegung“ bin ich sehr stolz. Dieses Buch zu schreiben, war für mich als Vater von zwei Jungs (4 und 9 Jahre) eine Herzensangelegenheit. Bewegungsmangel und Fehlernährung bei Kindern sind doch Themen, die uns alle angehen. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen, Professoren und Doktoren aus Bewegungs- und Sportwissenschaft, beleuchtet in dem Buch den Dschungel aus Empfehlungen und Ratgebern, die es so zahlreich auf dem Markt gibt.

Wir interviewten Experten und wir setzten uns kritisch mit allgemeinen Thesen und Informationen zu den Themen Bewegung und Ernährung auseinander. Basierend auf den neuesten psychologischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen geben wir in dem Buch Eltern Tipps und Denkanstöße. Gleichzeitig war es uns wichtig, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern so wertvolle Helfer und Unterstützer sind. Das Buch wird Eltern dabei helfen,  Zusammenhänge zu erkennen und Anleitungen geben, eingefahrene Muster aufzulösen.

Vielen Dank für das tolle Interview und die Zeit, die Du Dir genommen hast.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Links zu den Büchern findet Ihr unter:

Buch „Bewegung“: https://amzn.to/2KUrANs

Buch „Kinder in Bewegung“:  https://amzn.to/2OksbKh

Den Link zu seiner Website findet Ihr unter: https://bewegung-petergerfen.de

 

Die Bilder hat uns Peter zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. Das Handball-Bild ist von der Fotoagentur imago. Auch das darf verwendet werden. Keine Werbung – nur ein Tipp!

 

 

 

Die Feiertage liegen hinter uns, das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und ich hoffe, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, gesund und munter reingerutscht sind. Da wir ja alle nach Möglichkeit weiterhin so „gesund und munter“ bleiben wollen, einige von Ihnen sich sicher ein paar Vorsätze für das neue Jahr genommen haben, haben wir bei Heilpraktikerin Angelika Rüdel nachgefragt, ob sie ein paar Ratschläge für uns hat, wie wir gut durch den Winter kommen. Sie hat uns einige sehr interessante Tipps gegeben. Lesen Sie selbst.

Frau Rüdel, das Wetter hätte im vergangenen Jahr nicht besser sein können und der Sommer hat uns sehr lange begleitet. Selbst im Dezember hatten wir kein typisches „Winterwetter“. Jetzt aber scheint doch der Winter Einzug zu halten. Die Straßen sind matschig, es regnet – zumindest in unserer Region – viel und die Tage sind grau in grau…
Was haben Sie für Ratschläge für uns parat, damit wir gut durch die kalte, nasse und vor allem dunkle Jahreszeit kommen?

Gehen Sie, egal bei welchem Wetter, ins Freie. Packen Sie sich warm ein. Frische Luft tut gut.
Halten Sie Ihre Füße warm halten, nehmen Sie Wechselduschen, besuchen Sie die Sauna.
Trinken Sie viel. Jetzt ist Teezeit! Kräutertees zum Beispiel sind ideal.
Und täglich einen Teelöffel Honig zu sich nehmen (nicht über 40 Grad erhitzt)

Welche Vitamine können wir zu uns nehmen, damit unser Immunsystem gestärkt wird?

Frisch gepresste Zitrone und Ingwerscheiben ins Wasser legen und über den Tag verteilt trinken.
Frisches Obst, und spezielle Schüssler Salze sind sehr hilfreich.
Wichtig ist Vitamin C. Wer es nicht in Form von Obst zu sich nehmen möchte, dem empfehle ich das Vitamin C aus der Acerola Kirsche.
Wer sehr anfällig für Erkältungen etc. ist, kann über eine Eigenbluttherapie nachdenken, die auch bei Allergien sehr hilfreich ist.

Diese Jahreszeit ist für viele Menschen nicht schön, denn es ist morgens lange dunkel und auch am Nachmittag müssen wir schon wieder das Licht im Haus einschalten. Viele sind antriebslos, müde und haben keine rechte Lust, irgendetwas zu unternehmen. Haben Sie denn gerade für Menschen, die Probleme mit dem Winterblues haben, ein paar Tipps parat?

Auch hier empfehle ich Schüssler Salze. Und, wie schon oben gesagt, raus ins Freie – auch wenn Sie sich überwinden müssen. Hinzu kommt, eine gute Ernährung.

Apropos Ernährung. Da sind wir beim nächsten Thema. Viele von uns haben über die Feiertage kräftig geschlemmt. Bei manchen sind die „Plätzchen und Lebkuchen“ ein bisschen hängen geblieben, aber die überflüssigen Pfunde sollen nun wieder von den Hüften. Wie können Sie hier weiterhelfen?

Wir bieten in unserer Praxis ein von uns (mit Hilfe eines Apothekers) konzipiertes Programm an, das dank der Homöopathie seit Jahren sehr erfolgreich im Kampf gegen überflüssige Pfunde hilft. Wer Interesse daran hat, kann sich gerne in unserer Praxis über AngiSan näher informieren. Wir beraten und helfen gerne.

Vielen Dank, Frau Rüdel, für das Gespräch.
Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, das Interview war für Sie interessant und hilft Ihnen weiter. Ausführliche Infos zu verschiedenen Themen finden Sie unter: heilpraktiker-angelika-ruedel.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir haben Euch im Sommer die Gesundheitspraxis Angelika Rüdel vorgestellt. Sie ist in Aschaffenburg-Obernau angesiedelt und setzt in ihrer Praxis auf individuelle und ganzheitliche Behandlung ihrer Patienten. Und sie hat sich dem Thema Naturheilverfahren verschrieben. Doch nicht nur das. Seit ein paar Jahren hilft sie bei der Verbesserung des Hautbildes ihrer Patienten mit, in Form von ästhetischer Medizin, Plasmabehandlungen, Fadenlifting und vieles mehr.
Was viele ihrer Patienten nicht wissen. Angelika Rüdel hat sich nicht nur in Deutschland einen Namen gemacht und viele Partner an ihrer Seite. Auch in der Schweiz, genauer gesagt in Thun, hat eine Partnerpraxis von Frau Rüdel ihren Sitz. Priska Lüscher und Angelika Rüdel trafen sich im Jahr 2014 das erste Mal. „Für einen Vortrag über die Stoffwechselkur Angisan kam Angelika damals zum ersten Mal in die Schweiz und wir waren sofort auf einer Wellenlänge”, erzählt Priska Lüscher.  Seit dieser Zeit sind die beiden Partner.

Wer steckt hinter der Praxis SanoLibra?

Heute freuen wir uns sehr, Ihnen Priska Lüscher vorstellen zu dürfen. Aufgewachsen im schönen Bergdorf Saanen in den Schweizer Alpen kurierten ihre Oma und ihre Mama fast alle kleinen und großen Wehwehchen mit „der Natur“ aus. So kam sie schon frühzeitig mit Naturheilverfahren, aber später auch mit der Schulmedizin in Kontakt. Erlernt hat sie den Beruf als medizinische Praxisassistentin und Pflegeassistentin, arbeitete im Langzeit-Pflege-Bereich und die Medizin war und ist ihr Lebensbegleiter.
Als vor cirka zehn Jahren ihr Sohn an einem Lungenleiden erkrankte und kein Medikament so richtig helfen wollte, griff sie auf die Naturheilmittel zurück und ihr Sohn wurde gesund. „Das imponierte mir so stark. So etwas habe ich noch nie in der Schulmedizin erlebt“, sagte
Priska Lüscher. Was aber nicht heißen soll, dass Priska Lüscher die Schulmedizin kategorisch ablehnt. „Für mich persönlich habe ich die Schulmedizin – ich sage es mal salopp – nach hinten geschoben. Notfall-Medizin nach einem Unfall oder ähnliches ist natürlich etwas anderes“, sagt Priska Lüscher. Ansonsten schwört sie auf ihr Naturheilverfahren.

Den Körper mit anderen Augen sehen

Nach jahrelangem Studieren, Lesen, Reden konnte sie vielen  Menschen mit einer Alternative zur Schulmedizin helfen. „Ich fing an, den Körper mit anderen Augen zu sehen und zu verstehen, wie was funktionieren muss, um das Positive in uns am Leben zu erhalten“, sagt die 48-Jährige heute. Ihr Motto lautet daher auch: „Gesundheit ist eine Aufgabe, kein Geschenk!“ In ihrer Praxis in Thun hat sie sich auf das Entgiften spezialisiert. „Es liegt mir sehr am Herzen, die Menschen bei der Aufgabe Gesundheit zu beraten oder zu coachen“, sagt sie. Neben dem Entgiften bietet sie unter anderem noch Massagen, Verbesserungen des Hautbildes und Beratungen an. Und sie hilft Menschen, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen.

Unter www.sanolibra.ch finden Sie, liebe Leserinnen und Leser weitere Infos zu Priska Lüscher.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Heute wollen wir uns dem Thema „Rauchen“ widmen. Rauchen ist ungesund – das wissen wir alle. Trotzdem können viele die Finger nicht vom „Klimmstengel“ lassen. Generell kann und soll jeder Mensch mit seiner Gesundheit tun und lassen, was er will. Trotzdem wollen wir denjenigen, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen und dafür Unterstützung benötigen, ein paar Tipps mit auf den Weg geben.
Dafür haben wir bei unserer Heilpraktikerin Angelika Rüdel nachgefragt.

Frau Rüdel, vorab eine Frage. Rauchen Sie oder haben Sie früher mal geraucht?

Oh ja … ich habe sehr viel geraucht. Aber als ich schwanger wurde, habe ich sofort damit aufgehört und mindestens zehn Jahre nicht geraucht.

Was heißt, mindestens … Haben Sie wieder damit angefangen?

An einem schönen Sommertag saß ich mit meiner Freundin in der Eisdiele, da wir ‚kinderfrei‘ hatten. Sie trank Cappucino und rauchte Menthol. Ich konnte nicht widerstehen, habe ein einziges Mal daran gezogen und danach mehr geraucht als zuvor. Für mich persönlich gilt deshalb, einmal Raucher – immer Raucher. Danach habe ich zig Methoden ausprobiert und es einfach nicht geschafft, damit aufzuhören oder es einzuschränken.

Wie oft wollten Sie mit dem Rauchen aufhören?

Wie Mark Twain einmal gesagt hat: Mit dem Rauchen aufzuhören ist ganz einfach…… ich schaffe es mindestens zehnmal täglich…..

Aber Sie haben es trotzdem geschafft. Wieviel Willenskraft hat es Sie gekostet?

Rauchen ist zweifelsohne ein Laster, das nicht nur der Gesundheit schadet, sondern zudem auch sehr viel Geld kostet. Jeder Raucher hat sich schon mindestens einmal Gedanken darüber gemacht, mit dem Rauchen aufzuhören. In Zeiten, in denen es das Nichtraucher-Schutzgesetz den Rauchern immer schwerer macht, einen Ort zu finden, an dem sie in Ruhe ihre Zigarette genießen können, suchen sie nach einer geeigneten Methode um sich das Rauchen erfolgreich abzugewöhnen.

Mit einer Raucherentwöhnung verhält es sich wie mit einer Diät. Sie können sich auch nicht hinsetzen und erwarten, dass andere für Sie die Arbeit machen und Sie dann einfach irgendwann nur noch aufstehen und rank und schlank sind. Und genauso ist es mit der Raucherentwöhnung. Die beste Methode wird dauerhaft keinen Erfolg bringen, wenn Sie nicht davon überzeugt sind, dass Sie nicht mehr rauchen wollen und Sie nicht aktiv dazu beitragen, dieses Laster abzulegen. Ich persönlich war nicht mehr bereit, mich in eine Abhängigkeit zu begeben, mich einzuschränken, zum Beispiel im Flughafen in einen Glaskasten eingesperrt zu sein, um qualmen zu können!

Die entscheidende Voraussetzung ist: SIE MÜSSEN ES WOLLEN!

Und Sie wollten, denn Sie haben es geschafft. Aber  – Hand aufs Herz – es stört Sie auch nicht, wenn um Sie herum geraucht wird?

Im Freien stört es mich überhaupt nicht. Ich bin aber froh, dass es beim Essen nicht erlaubt ist. Ich empfinde das viel angenehmer.

In Ihrer Gesundheitspraxis bieten Sie „SoraSan – rauchfrei durchs Leben“ an. Was muss ich mir darunter vorstellen?

Eine Dreifach-Kombination aus Akupunktur, Neuraltherapie und Homöopathie. Zu Beginn der Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese (ist die professionelle Erfragung von potenziell medizinisch relevanten Informationen durch Fachpersonal, Anm. d. Red.) mit individueller Abstimmung für den Patienten. Wir vergeben ausschließlich Einzeltermine, da der einzelne Mensch bei uns im Vordergrund steht.
Nach der Anamnese kann die Behandlung sofort erfolgen. Die Injektion der soraSAN® Rezeptur in spezifische Punkte am Ohr soll den gefürchteten und oftmals zum Rückfall führenden körperlichen Entzugserscheinungen mit Homöopathie entgegen wirken, so dass diese gar nicht oder nur abgeschwächt empfunden werden. Genauso wichtig wie die Behandlung ist auch die Nachbetreuung. Auch da stehen wir allen mit unserer Hilfe jederzeit zur Verfügung und gehen den Weg mit ihnen zusammen.

Wenn ich mich als Raucher nun dazu überwunden habe, aufzuhören, was passiert mit meinem Körper?

Gefürchtet ist bei den meisten die Gewichtszunahme. Diese ist noch mehr gefürchtet als Geld und Gesundheit. Deshalb geben wir für die ersten vier Wochen auch einen Ernährungsplan mit und wiegen die Patienten bei uns in der Praxis. Viele Raucher haben auch Versagensangst. Deshalb rate ich immer, es vorerst NIEMANDEN zu erzählen. Damit nimmt man sich selbst ein wenig den Druck, den ein Raucher ohnehin schon hat.
Schmunzeln muss ich immer wenn das Beispiel Helmut Schmidt gebracht wird, da er ein hohes Alter erreicht hat…… Vergessen wird dabei, dass er eine große Ausnahme war. Ausnahmen bestätigen immer die Regel!

Liebe Frau Rüdel, vielen Dank für das sehr interessante Gespräch. Wer mehr über SoraSan erfahren und mit dem Rauchen aufhören möchte, kann sich in der Gesundheitspraxis Angelika Rüdel jederzeit informieren.
Infos unter: heilpraktiker-angelika-ruedel.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit gefühlt April haben wir dieses Jahr „Sommer“. Ich persönlich finde das sehr schön, denn ich bin ein totales „Sonnenkind“.

Viele meiner Mitmenschen sehen dies anders und leiden unter der Hitze. Wie können sie sich schützen bzw. sich das Leben bei hochsommerlichen Temperaturen etwas erträglicher gestalten? Wir haben bei der Gesundheitspraxis Angelika Rüdel nachgefragt.

Frau Rüdel, sind Sie ebenfalls ein Sonnenkind, wie man so schön sagt, oder macht Ihnen die Hitze ebenfalls zu schaffen?

Ich bin bei extremer Hitze etwas träger, aber ansonsten vertrage ich das sehr gut!

Gerade ältere Menschen oder Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen leiden unter den hohen Temperaturen. Was können Sie denjenigen für Tipps mit auf den Weg geben?

Das hängt damit zusammen, dass der Körper sich im Alter verändert. So haben Senioren weniger aktive Schweißdrüsen, die Wärmeregulierung läuft bei ihnen deshalb langsamer ab. Außerdem besitzt ihr Körper ein geringeres Gesamtvolumen an Flüssigkeit, so dass es bei Schwitzen eher zu einem Mangel kommt.

Ausreichend trinken fällt vielen Senioren schwer, denn im Alter ist das Durstempfinden geringer. Dadurch trinken die Betroffenen oft zu wenig und bemerken erst spät, wenn sie zu viel Flüssigkeit verlieren. Dagegen kann zum Beispiel helfen, immer ein Glas Wasser am Tisch stehen zu haben.

Viele chronisch Kranke, darunter Herz-, Nieren- und Leberpatienten müssen allerdings bei der Trinkmenge aufpassen und dürfen nicht zu viel trinken. Sie klären am besten mit ihrem Arzt ab, welche Flüssigkeitszufuhr für sie verträglich ist.

Wie sieht es mit den Sportlern aus? Welchen Tipp haben Sie zum Beispiel für Tennisspieler, Läufer, Fußballer usw.?

Generell sollte es bei hohen Temperaturen

keine Extrembelastungen

geben. Herz und Kreislauf sind bei hohen Temperaturen gefordert und leisten Schwerstarbeit. Das kann sich durch einen erhöhten Pulsschlag bemerkbar machen. Vor allem Ausdauersportler sollten, wenn der Puls etwa zehn Schläge über dem Durchschnitt liegt, keine extremen Anforderungen an sich selbst stellen. Die Intensität bzw. die Dauer des Trainings sollte an heißen Tagen entsprechend reduziert werden, um den Kreislauf nicht zu überhitzen. Es hat wenig Sinn, sein Programm auf Biegen und Brechen durchzuziehen oder über seine Grenzen zu gehen, denn dann können unter Umständen Hitzeschäden folgen. Ein hoher Flüssigkeits- und Elektrolytverlust bei körperlicher Anstrengung kann zu einem Hitzekollaps führen. Typische Anzeichen sind Schwindelgefühl, rascher Herzschlag, Blässe bis hin zur Ohnmacht. Auch ein Hitzekrampf hat ähnliche Ursachen. Er entsteht, wenn der Körper zu wenig Mineralstoffe und Elektrolyte zugeführt bekommt.

Daher sollten sie

ausreichend und richtig trinken,

denn ein Flüssigkeitsverlust von gerade einmal zwei Prozent sorgt für einen Leistungsverlust von bis zu 20 Prozent. Verliert der Körper Wasser, beeinträchtigt das auch die Durchblutung. Das wiederum bedeutet, dass die Muskulatur nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt werden kann. Prinzipiell sollten wir alle eineinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag zu uns nehmen. Diese Menge sollte bei intensiver sportlicher Belastung um 0,4 bis 0,8 Liter/ Trainingsstunde erhöht werden, abhängig von der Dauer der Trainingseinheit. Ist die Trainingszeit kurz, kann die Flüssigkeit auch vor oder nach dem Training zugeführt werden. Wichtig ist, dass die Getränke Elektrolyte bzw. Kohlenhydrate enthalten, um den Verlust wieder auszugleichen. Wobei es wiederum einen Unterschied zwischen der Elektrolyt-Versorgung beim Training oder beim Wettkampf gibt (dies erläutern wir in eine unserer nächsten Ausgabe, Anm. d. Red.).

Viele Menschen schwitzen sehr. Wie wichtig sehen Sie das Schwitzen an?

Bewegung ist Muskelarbeit und dafür braucht der Körper Energie. Wird diese hergestellt, steigt die Körpertemperatur, die Schweißdrüsen arbeiten, wir beginnen zu schwitzen.

Das ist gut so, denn Schwitzen ist wichtig!

Schweiß wirkt wie eine körpereigene Klimaanlage. Durch die Verdunstung von Schweiß wird der Körper abgekühlt. Viel und leicht zu schwitzen ist also keinesfalls ein Zeichen eines schlechten Trainingszustandes. Im Gegenteil, schwitzen ist sogar sehr wichtig, um den Körper vor einer drohenden Überhitzung zu schützen. Kühlt der Körper nicht ab, kann ein Hitzeschlag drohen, der sogar lebensgefährlich sein kann. Wie viel der Einzelne schwitzt, hängt jedoch nicht nur von der Energieproduktion ab, sondern auch von klimatischen Faktoren.

Würden Sie denn beim Tennis oder beim Joggen bei hohen Temperaturen zu einer Kopfbedeckung raten?

Auf jeden Fall. Wenn die Sonne herunterbrennt, zählt die Kopfbedeckung zu einem wichtigen sommerlichen Accessoire. Günstig ist es, auch den Nacken zu schützen, denn lange Sonneneinstrahlung an Kopf und Nacken kann zu einem Sonnenstich führen. Dabei schwillt die Hirnhaut an, Symptome sind zum Beispiel Schwindel oder Übelkeit. Weiterer ständiger Begleiter ist die Sonnenbrille. Sie muss, je nach Lichteinstrahlung, das sichtbare Licht zu 70 bis 80 % absorbieren. Günstig sind graue oder braun getönte Gläser. Ein Zuviel an Sonnenlicht kann die Verkalkung der Netzhautmitte (Makuladegeneration) begünstigen. Augenärzte empfehlen, bei Sonneneinstrahlung grundsätzlich eine Brille zu tragen. Sie ist meiner Meinung nach auch unerlässlich zum Beispiel im Hochgebirge und am Meer, da die UV-Strahlung dort noch stärker reflektiert wird.

Bei großer Hitze hat man erfahrungsgemäß nicht all zu viel Hunger. Was würden Sie empfehlen?

Wichtig sind für mich Obst, Gemüse, Salat und Säfte. So lässt sich die sommerliche Ernährungsformel knapp zusammenfassen. Obst und Gemüse enthalten nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern meist auch reichlich Wasser. Besonders zu empfehlen sind daher Gurken, Tomaten, Zucchini, Spinat oder Kürbis.

Früchte mit wenig Zucker und reichlich Wassergehalt füllen ebenfalls die Flüssigkeitsspeicher. Zu den wasserreichsten Obstsorten gehören Melonen, Pfirsiche, Birnen, Orangen, verschiedene Sorten von Beeren, Marillen oder Äpfel. Dies alles schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Kalte Suppen, fruchtige Shakes oder Buttermilchdrinks runden die gesunde Nahrungspalette ab.

Für mich ist beispielsweise die mediterrane Küche, die mit reichlich Gemüse und Obst, mit mageren Fleischsorten und vielerlei Salat aufwartet, richtig hitzetauglich.

Zum Abschluss möchte ich aber erwähnen, dass alle hier genannten Ernährungstipps oder das Trinken sowie der Hitzeschutz nicht nur für Sportler, sondern für uns alle gelten.

Vielen Dank, Frau Rüdel, für Ihre hilfreichen Tipps!

Herzlichen Glückwunsch Angelika Rüdel!
 
Am 30. Juni 2018 feiert die Gesundheitspraxis Angelika Rüdel ihr 20-jähriges Jubiläum.
Die Praxis setzt seit 1998 auf individuelle und ganzheitliche Behandlung ihrer Patienten. Frau Rüdel und ihr Team behandeln Patienten jeden Alters und haben sich dem Thema Naturheilverfahren verschrieben.
Grund genug, bei der Heilpraktikerin nachzufragen.
 
Frau Rüdel, herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Seit 20 Jahren helfen Sie Menschen mit großen oder kleinen Problemen und setzen alles daran, dass Ihre Patienten sich bei Ihnen wohlfühlen und es ihnen wieder gut geht. Wie kamen Sie zum Beruf der Heilpraktikerin? Gab es ein Schlüsselerlebnis?
 
Mein Schlüsselerlebnis war die Krebserkrankung meines Ex-Mannes. Ich war damals gerade mit meinem zweiten Kind schwanger. Da die Schulmedizin uns nicht viel Hoffnung machte, haben wir natürlich nach Alternativen gesucht und ich war total erstaunt, wie viele naturheilkundlichen Alternativen es gibt und wie wirkungsvoll diese sein können. Noch dazu war es für mich total spannend, wie präzise und genial das menschliche System funktioniert.
 
Sie helfen Menschen mit ganz unterschiedlichen Beschwerden. Was im Einzelnen behandeln Sie?
 
 Wir behandeln in unserer Praxis
  • chronische Erkrankungen
  • Allergien
  • Ernährungsumstellung mit Hilfe der Homöopathie, abgestimmt auf die einzelne Person.  Generell mag ich Diäten nicht, da sie zeitlich begrenzt sind. Bei der Ernährungsumstellung helfen wir auch mit psychologischer Betreuung, wenn nötig, um den ganzen Menschen zu erfassen.
 

Aber Sie legen auch großen Wert darauf, bei bestimmten Erkrankungen die Schulmedizin keinesfalls außen vor zu lassen. Stimmt das?

 
Die Schulmedizin brauchen wir unbedingt, zur Diagnostik und alle ‘Akutfälle’ gehören absolut in schulmedizinische Hand! Es wäre wünschenswert. viel mehr Hand in Hand zu arbeiten.
 
Wie ich Sie kenne, fühlen Sie mit jedem Ihrer Patienten mit und versetzen sich in die Menschen hinein. Gab es Fälle von Patienten in Ihrer Praxis, die Ihnen sehr nahe gingen?
 
Ja, absolut gab es das! Ganz tragisch war der Tod eines 17-Jährigen,  der vier Tage vor seinem Tod noch bei mir war.
Ich denke ich habe die Fähigkeit, mich – zwar nicht immer, aber ganz oft –  in Menschen hineinzuversetzen. Aber auch dann wieder in die Position zu gehen, um verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu zeigen. Ich arbeite am liebsten lösungs- und ressourcenorientiert und nicht problemorientiert.
 
Seit einigen Jahren widmen Sie sich auch bei Ihren Patienten der Verbesserung des Hautbildes. Ich denke, gerade heutzutage sind die Möglichkeiten hier sehr vielfältig. Was bieten Sie in diesem Bereich alles an?
 
Auch hier sind wir sehr vielfältig, bieten folgende Behandlungen an:
  • Ästethische Medizin
  • Hyaluronsäure
  • Fadenlifting
  • Plasmabehandlungen
  • Coolifting und Aknebehandlungen
  • Cellulitebehandlungen
  • JPL/SHR-Technik (Haarentfernung, auch von grauen, blonden oder roten Haaren).
Hier ist es mir persönlich wichtig, die Vorzüge des Einzelnen zu unterstreichen und nicht den Typ und/oder die Mimik zu verändern.
 Mir persönlich ist es ein Anliegen,  den Menschen die „gemachte Schönheit“ zu erklären, das alles nichts mit Botox zu tun hat. Gerade in Sachen „Schönheit“ gibt es ja sehr viele Möglichkeiten,  den Menschen  zu helfen. 
 
Aber haben nicht viele doch etwas Scheu vor diesem Thema?
 
Doch, sicher. Aber warum soll ich mir zum Beispiel bei Akne oder Knitterfältchen nicht helfen lassen? Hinzu kommt, dass niemand Angst vor einer Behandlung haben muss. Denn, was uns sehr wichtig ist:  Wir haben ein  grundlegendes Behandlungsprinzip in unserer Praxis. Wir bieten keine Behandlung an, die wir nicht selbst ausprobiert haben.
 
Das heißt, dass Sie aus Erfahrung sprechen und Ihren Patienten wirklich schildern können, was bei den Behandlungen passiert bzw. wie die Patienten sich anschließend fühlen?
 
Ja genau. Wir haben alle Behandlungen vorher selbst ausprobiert. Deshalb können wir uns in den Patienten hineinversetzen und alles genau erklären. Dadurch fühlen sich die Patienten gut aufgehoben.
 

20 Jahre Erfahrung und kein bisschen müde… Was haben Sie sich für die nächsten 20 Jahre vorgenommen?

 
Mein Traum wäre ein naturheilkundliches, ästhetisches Gesundheitszentrum. Mal sehen, manchmal gehen ja auch Träume in Erfüllung… Und was ich zeitnah in Angriff nehmen möchte, ist Menschen eine „Komplettveränderung“ zu bieten.
 
Was muss ich mir darunter vorstellen?
 
Ich denke hier an eine Art „Metamorphose“. Ich möchte gerne Menschen helfen, ihr Inneres und ihr Äußeres innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu verändern. Zum Beispiel mit Entgiftung, Entschlackung des Körpers, Umstellung der Ernährung, mit einem anderen Make Up, einer anderen Frisur usw. Sehen Sie, manche Menschen schauen morgens in den Spiegel und finden sich nicht attraktiv. Ich möchte solchen Menschen helfen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und steigern. Manchmal braucht es nur einen kleinen Anreiz, der eine große Wirkung haben kann. 
 
Sie stecken wirklich voller neuer Ideen und Tatendrang. Trotz allem benötigt eine Powerfrau wie Sie doch auch Ihre Auszeiten oder Urlaub.
 
Die Ruhe finde ich bei meiner Familie und bei meinem Pferd, das ich täglich besuche. Und Urlaub brauch ich nicht. Wenn ich morgens in meine Praxis gehe und meinen Patienten bei ihren großen oder kleinen Sorgen helfen kann, ist das für mich „Urlaub“ genug.
 
 
Vielen Dank, Frau Rüdel, für das Gespräch.
Infos unter: www.heilpraktiker-angelika-ruedel.de 
Die Bilder hat uns Frau Rüdel zur Verfügung gestellt. Auch hierfür herzlichen Dank.
 
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wir haben auf unserem Blog eine neue Rubrik eingerichtet. 

“Gesundheit/Wohlbefinden/Fitness und mehr…”

wird Euch in regelmäßigen Abständen interessante Themen hierzu liefern. 

Den Anfang wird am morgigen Samstag (30. Juni 2018) Angelika Rüdel machen. Sie ist nicht nur eine sehr kompetente und erfahrene Heilpraktikerin mit einem großen Erfahrungsschatz, sondern auch ein wunderbarer Mensch, der stets auf die Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche ihrer Mitmenschen und Patienten eingeht.

Freut Euch auf ein interessantes Interview, in dem wir die Gesundheitspraxis Angelika Rüdel vorstellen.

Herzlichst,

Margot