Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Der TV Großwallstadt erspielte sich in der zweiten Handball-Bundesliga nach einer turbulenten Woche zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt beim ThSV Eisenach.

Erst wurde am Mittwoch das Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen wegen Coronafällen beim Gegner abgesagt, dann trennte sich am Donnerstagvormittag der TV Großwallstadt von seinem Trainer Ralf Bader, anschließend wurden zwei Spieler positiv auf Corona getestet und am Samstag verkündete der TVG, mit Maik Handschke den neuen Cheftrainer bis Ende der Saison gefunden zu haben. Vorstellen konnte dieser sich bei seiner neuen Mannschaft bis dato nur per Videoschalte, das erste Aufeinandertreffen erfolgte zwei Stunden vorm Spiel in Eisenach. Turbulenter kann eine Woche schon fast nicht mehr sein.

Die Unterfranken kamen sofort gut in die Partie, zeigten eine tolle Abwehrarbeit und Torhüter Jan-Steffen Minerva, der lange Zeit in Eisenach spielte, war auf den Punkt einmal mehr topfit. Überzeugend präsentierte sich der TVG in der ersten Hälfte auch im Angriff mit nur zwei technischen Fehlern und zwei Fehlwürfen. Egal, ob die Hausherren mit einer 5:1-Deckung agierten oder auf 6:0 umstellten, der TVG hatte immer die richtige Antwort parat. Diese konsequente Umsetzung der Chancen war sicherlich der Schlüssel zum erfolgreichen 17:10 Pausenstand.

Eisenach war nicht auf der Höhe – TVG spielte weiter gut auf

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Blau-Weißen an diesem Tag, dass sie über 60 Minuten konstant konzentriert spielen wollten, um den erhofften Sieg einzufahren. Vor allem Savvas Savvas, Frieder Bandlow und Torhüter Jan-Steffen Minerva erwischten einen super Tag und präsentierten sich in Bestform, aber auch alle anderen Akteure haben ihre Rolle erfüllt und ihren Anteil zum Sieg beigetragen.

Maik Handschke, Geschäftsführer Sport, Michael Spatz, und Jugendkoordinator Thomas Weber haben die Mannschaft in der Vorbereitung auf diese wichtige Partie super auf die 5:1- als auch die 6:0-Abwehr des Gastgebers eingestellt, so dass die Mannschaft immer Lösungen fand. Nach 50 Spielminuten stand es 15:28 und auch wenn der ThSV am Ende durch eine offensive Deckung noch etwas Ergebniskosmetik betrieb, war der 29:21-Sieg der Gäste zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Michael Spatz zeigte sich im Anschluss an die Partie hocherfreut: „Dieses Spiel war keine leichte Aufgabe für alle Beteiligten. Dass der neue Trainer direkt zum ersten Spiel kommt, habe ich so auch noch nicht erlebt. Und auch dass Ralf am Donnerstag gehen musste, war natürlich keine schöne Situation. Aber die Spieler haben das super gelöst und haben in einer mannschaftlichen Geschlossenheit demonstriert, dass sie sich von den Ereignissen nicht verunsichern lassen. Von daher bin ich super happy, dass wir nach dieser anstrengenden Woche die wichtigen Punkte hier in Eisenach holen konnten.“

TVG-Kapitän Florian Eisenträger meinte: “Erst einmal vielen Dank an Ralf. Er hat viel für uns gemacht, dafür sind wir dankbar. Jetzt haben wir als Mannschaft gezeigt, was wir zeigen wollten. Wir haben geduldig gespielt und die Chancen reingemacht. Das hat vorher nicht so geklappt.”

Wie wichtig die Punkte in Eisenach waren, zeigt ein Blick auf die hintere Tabelle, denn Ferndorf gewann gegen Rostock und Dessau-Rosslau luchste Lübeck-Schwartau einen Punkt ab. 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nun ist es raus. Trainer bis zum Saisonende wird beim Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt ein alter Bekannter. Bereits heute Abend wird Maik Handschke im Spiel beim ThSV Eisenach auf der Bank Platz nehmen. Allerdings können die Unterfranken nicht in Bestbesetzung antreten, sondern müssen sehr dezimiert auftreten (siehe unseren gestrigen Artikel).

Nachdem am Donnerstag bekannt geworden war, dass der TV Großwallstadt seinen Trainer Ralf Bader mit sofortiger Wirkung freigestellt hat, freut sich der Verein jetzt darüber, mitteilen zu können, dass mit Maik Handschke ein Cheftrainer bis Saisonende verpflichtet wurde.

Der 55-Jährige wird von seinem bisherigen Arbeitgeber, dem luxemburgischen Handballverband, bis Juni 2022 an den TVG ausgeliehen.

Michael Spatz, Geschäftsführer der TV Großwallstadt GmbH, freut sich auf seinen ehemaligen Coach: „Aktuell befinden wir uns im Abstiegskampf. Für uns ist es essentiell, die Klasse zu halten. Deshalb mussten wir eine Veränderung vornehmen. Ich hatte mit Maik unter der Woche zielführende Gespräche und wir sind uns schnell einig geworden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Maik der Mannschaft neue Impulse geben kann. Ich habe selbst unter ihm gespielt und habe volles Vertrauen in ihn, dass er mit uns unser Saisonziel Klassenerhalt erreichen wird.“

Auch Stefan Wüst, Mit-Geschäftsführer des TV Großwallstadt ist zuversichtlich, dass mit Maik Handschke die richtige Entscheidung getroffen wurde: „Wir mussten handeln, da wir in den letzten Spielen einfach zu wenig Punkte geholt haben. Mit Maik kommt ein Trainer an den Untermain, der mit seiner Erfahrung und seinem Handballverständnis sehr gut zu uns passt und uns zu verstehen gegeben hat, dass er die gesteckten Ziele mit uns erreichen will. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch noch einmal ganz ausdrücklich bei der Fédération Luxembourgeoise de Handball, die die unkomplizierte Freistellung von Maik ermöglicht haben und wir somit unseren Wunschkandidaten auf der Trainerposition schon zum Wochenende zu uns holen konnten.“

Früher Kreisläufer bei namhaften Vereinen

Der in Schwerin geborene Handschke war als Profi bis 2003 als Kreisläufer aktiv und hat seit 2002 mehrere namhafte Vereine wie den HC Empor Rostock, TuSEM Essen, EHV Aue und ThSV Eisenach trainiert. In Großwallstadt ist er kein Unbekannter. Er stand von 2013 bis 2015 als Trainer unter Vertrag. Seit 2017 ist Handschke für den luxemburgischen Verband tätig, wurde dort nun für seine Tätigkeit beim TVG freigestellt.

Maik Handschke freut sich sehr auf den TVG und hat sich immer über den Verein und die Mannschaft auf dem Laufenden gehalten, steht auch mit der TVG-Junioren-Akademie in Kontakt. Er übernimmt den TVG auf dem 17. Tabellenplatz. Nach 24 Spielen sind 16:32 Punkte auf dem Konto. Mit der heutigen Partie und dem Nachholspiel gegen Hamm stehen noch Begegnungen an. Zeit ist also noch ein bisschen, ehe am 11. Juni die laufende Runde zu Ende ist.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend müssen die Zweitliga-Handballer des TV Großwallstadt beim ThSV Eisenach antreten. Diesmal wird Ralf Bader nicht auf der Bank sitzen, denn die TVG-Verantwortlichen trennten sich am vergangenen Donnerstag von ihrem Trainer, der lange Zeit sehr erfolgreich gearbeitet hat. Geschäftsführer Michael Spatz und Jugend-Koordinator Thomas Weber hatten das Training übernommen, bevor der neue Coach wohl heute noch vorgestellt werden soll.

Zwischenzeitlich kamen neue Hiobsbotschaften hinzu. Zwei Spieler der Mannschaft haben positive PCR-Tests und können beim Auswärtsspiel nicht dabei sein. Ob weitere Spieler infiziert sind, wird ein finaler Antigenschnelltest am heutigen Samstagmorgen zeigen. So fehlen mit den verletzten Tom Jansen und Dennis Weit mindestens vier Akteure der Mannschaft.

Nichtsdestotrotz ist Michael Spatz davon überzeugt, dass die Blau-Weißen auch gegen Eisenach eine Chance haben: „In Eisenach ist es nie leicht zu spielen. Dort erwartet uns ein frenetisches Publikum. Aber wir wissen auch, dass wir überall punkten können, wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen.“ In den Griff bekommen muss der TVG auf jeden Fall Fynn Hangstein, der aktuell die Torschützenliste der zweiten Bundesliga anführt und auch genau weiß, wie er seine Mitspieler effektiv einsetzen muss. Außerdem hat Eisenach mit Alexander Saul auf Rückraum rechts, Daniel Hideg auf Rückraum links und Jannis Schneibel auf der Spielmacherposition weitere Top-Spieler in seinen Reihen. Aber Spatz wird seine Mannschaft nicht nur auf diesen gefährlichen Rückraum eingestellt haben, sondern auch auf die zwei Abwehrvarianten einer 6:0-Defensive bzw einer sehr unorthodoxen 5:1-Spielweise.

Auf jeden Fall hat der ThSV von seinem Trainerwechsel profitiert und Mischa Kaufmann hat mit seinem Team die letzten drei Spiele souverän gewonnen. Sicherlich möchten die Thüringer diese Serie morgen fortsetzen. Das Hinspiel im vergangenen Oktober gewann der TV Großwallstadt mit 35:28 gewonnen.

Weiter spielen: Ludwigshafen – Essen, Ferndorf – Rostock, Lübeck-Schwartau – Dessau-Rosslau. Die Partie Coburg – Nordhorn-Lingen wurde abgesagt.

 

Das Bild von Thomas Rink hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die HSG Bieberau/Modau musste in der dritten Liga, Staffel E, ihr Spiel gegen die HSG Hanau absagen, die Baggerseepiraten können mit einem Sieg gegen Budenheim den Klassenerhalt sichern. Es wird noch einmal spannend im Kampf um Platz sechs.

Baggerseepiraten wollen Klassenerhalt sichern

Nach der Niederlage im Derby gegen Gelnhausen und dem damit verbundenen Abrutschen auf Platz sieben war allen Beteiligten klar, dass der direkte Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand liegt. Umso überraschender kam die Nachricht, dass die Falken aus Groß-Bieberau das für Freitag angesetzte Spiel in Hanau aufgrund massiver Verletzungsprobleme ersatzlos gestrichen haben. Die logische Entscheidung, die Partie mit 2:0 Punkten für die Hanauer zu werten, sorgt gleichzeitig dafür, dass die Falken jetzt mit 18 Minuspunkten belastet sind. Genau ein Pünktchen mehr haben die Baggerseepiraten, die nun doch wieder selbst dafür sorgen zu können, das rettende Ufer zu erreichen. Dafür muss gegen die Sportfreunde Budenheim unbedingt gewonnen werden.  

Die Gäste aus Rheinland-Pfalz sind eine äußerst unbequem zu spielende Mannschaft, die zuletzt nur knapp in Bayreuth unterlag und am letzten Wochenende mit dem Sieg gegen Coburg II Selbstvertrauen getankt hat. Zudem knöpften die Budenheimer in ihrem Heimspiel den favorisierten Bieberauern beim 22:22-Unentschieden eben jenen Punkt ab, der jetzt in der Endabrechnung für die Rodgauer Gold wert sein kann. Für maximale Spannung ist also gesorgt. 

Groß Bieberau sagt Derby bei der HSG Hanau ab

Das Derby am letzten Spieltag zwischen der HSG Hanau und der HSG Falken Groß-Bieberau findet nicht statt. Die Gäste aus Bieberau können aufgrund zu vieler verletzter Spieler keine Mannschaft stellen. Ursprünglich sollte das Spiel am heutigen Freitag stattfinden. Nun wird die Begegnung mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für die HSG Hanau gewertet.

Mit 30:10 Punkten beendet die HSG Hanau damit die Runde mindestens auf dem zweiten Tabellenplatz und hat sich für die Ende März beginnende Aufstiegsrunde qualifiziert. Sollte Erlangen sein Heimspiel gegen Bad Neustadt verlieren, klettert die HSG sogar noch auf Platz eins.

„Es ist natürlich sehr schade, dass das Spiel nicht stattfindet. Gerade nach den beiden letzten Niederlagen wollten wir alles in die Waagschale werfen und sportlich eine Antwort geben. Aber natürlich schicken wir die besten Genesungswünsche nach Groß-Bieberau“, sagt HSG-Geschäftsführer und Trainer Hannes Geist.

Nach den Langzeitverletzten Lars Spieß (Schulter OP) und Vincent Klug (Schulter), kamen nach dem Spiel in Wetzlar noch Kapitän Till Buschmann mit einem Bänderriss im Knie und Torwart Marinko Sevo mit einem Muskelfaserriss hinzu. Alle vier konnten schon beim Spiel letzte Woche gegen Erlangen nicht mitwirken. Bei dieser Partie ging das Verletzungspech aber immer noch weiter, so knickte Jonas Dambach unglücklich um und zog sich eine schmerzhafte Bänderdehnung im Sprunggelenk zu, Simon Brandt erlitt eine Knieverletzung und plagt sich mit einem Bluterguss und Michael Malik hat Rückenprobleme. Diese Ausfälle sind schon einzeln, aber erst Recht in Summe nicht kompensierbar. 

So fallen aktuell sieben Spieler aus und selbst mit der Teilnahme von Matic Grusovnik aus der zweiten Mannschaft hätten Trainer Thorsten Schmid am Freitag in Hanau nur 8 gesunde Spieler zur Verfügung gestanden, der komplette Rückraum wäre ausgefallen. Zuwenig um in Hanau bestehen zu können, um überhaupt spiel- und konkurrenzfähig zu sein. 

So haben die verantwortlichen um Manager Georg Gaydoul nach reiflichen Überlegungen und Abwägungen in alle Richtungen notgedrungen das Spiel in Hanau abgesagt. Eine Spielverlegung wäre nicht möglich gewesen, weil die Verletzten auch nächste Woche noch nicht einsatzfähig gewesen wären und die Runde zwingend am 16.03.2022 abgeschlossen werden muss. Die Falken beenden also die Runde der Staffel E mit 22:18 Punkten und müssen wohl damit rechnen in die Abstiegsrelegationsrunde zu rutschen. 

HSG-Manager Georg Gaydoul: „Die Entscheidung das Spiel in Hanau abzusagen ist uns wirklich nicht leicht gefallen und wir sind sehr traurig darüber, aber wir mussten der Realität ins Auge schauen und auch unserer Fürsorgepflicht gegenüber den Spielern nachkommen. Die Belastungen der letzten Wochen waren schon grenzwertig, da können wir auch im Hinblick auf eine bevorstehende Abstiegsrelegation nicht noch weitere Ausfälle riskieren. Wir müssen unsere Kräfte sammeln und uns auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren, dann haben wir eine gute Chance in der Relegation, in die wir durch die beiden Siege gegen Coburg ja schon einmal mit 4:0 Punkten starten würden.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nichts ist schnelllebiger als der Sport. Heute war sicher das Thema in der Handballwelt am Untermain die Trennung des Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt von seinem Trainer Ralf Bader. Mit sofortiger Wirkung wurde der Coach am Donnerstagmorgen von seinem Traineramt freigestellt. Wie der Verein mitteilte, hat er sich nach intensiver Analyse der vergangenen Spiele zu diesem Schritt entschieden. Drei Punkte aus den vergangenen sieben Spielen im Jahr 2022 waren wohl zu wenig.

Gespräche für das Amt des Cheftrainers bis Saisonende wurden bereits geführt und der Verein wird am Wochenende diesen namentlich bekanntgeben.

Michael Spatz, der erst am 01. März sein Amt als hauptamtlicher Geschäftsführer der TV Großwallstadt GmbH angetreten hat, tat sich mit dieser Entscheidung sicher nicht leicht und der Schritt fiel ihm sicherlich sehr schwer: „Ich danke Ralf sehr für das, was er für den TVG geleistet hat. Er hat die Mannschaft in der Drittligasaison 2019/20 übernommen und hat direkt den Aufstieg geschafft. Auch in der vergangenen Spielzeit konnten wir mit ihm einen sensationellen 6. Tabellenplatz erreichen. Aktuell laufen wir allerdings unseren Erwartungen hinterher und befinden uns im Abstiegskampf. Wir mussten deshalb eine Veränderung vornehmen und hoffen, dass ein neuer Trainer der Mannschaft neue Impulse geben kann.“

Auch Stefan Wüst, Mit-Geschäftsführer des TV Großwallstadt ist zuversichtlich, dass dies die richtige Entscheidung ist: „Wir haben Ralf lange unser Vertrauen ausgesprochen, konnten aber in den letzten 7 Begegnungen in diesem Jahr nur 3 Punkte holen. Das ist zu wenig. Wir werden jetzt einen Trainer an den Untermain holen, bei dem wir das Vertrauen haben, dass er mit uns bis Saisonende den Klassenerhalt erreichen kann.“

Die Trainingseinheiten zur Vorbereitung auf die Partie am Samstag gegen den ThSV Eisenach werden von Michael Spatz und Jugendkoordinator Thomas Weber geleitet.

Anscheinend soll bereits am Samstag der neue Trainer auf der Bank Platz nehmen. Ob die Entscheidung, Ralf Bader freizustellen, richtig war, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Er hat lange Zeit sehr gute und erfolgreiche Arbeit beim TVG geleistet und hat in der vergangenen Saison einen guten sechsten Platz belegt. Diese Runde wollte es nicht so laufen. Es kamen Coronafälle dazwischen, Verletzungen, starke Erstliga-Absteiger und vor der Runde einige hochkarätigen Abgänge. Wie dem auch sei – so ist das im Spitzensport. Egal, in welcher Sportart.

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle über das Zweitliga-Spiel zwischen dem TV Großwallstadt und dem ASV Hamm-Westfalen berichten. Leider fällt die Partie aufgrund mehrerer Corona-Fälle beim ASV aus. Ein Nachholtermin des Spiels, das sowieso schon eine Nachhol-Begegnung war, steht noch nicht fest. Damit hat der TVG mehr Zeit sich auf das Spiel beim ThSV Eisenach am kommenden Samstag vorzubereiten. 

Neben dem Match beim TV Großwallstadt fallen noch die Partien

Elbflorenz – Coburg

Hagen – Dormagen

am heutigen Mittwoch aus. 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Hanauer Eigengewächs Benjamin „Benny“ Horn wird Handball-Drittligist HSG Hanau zum Saisonende verlassen und vorübergehend seinen Lebensmittelpunkt in die Hauptstadt Berlin verlegen. Als Student der Sportwissenschaft hat Benny Horn noch mindestens zwei Jahre in seinem Studium zu absolvieren und möchte zum kommenden Wintersemester noch einmal ein neues Kapitel aufschlagen und dabei neue Menschen und eine neue Stadt kennenlernen.

Der 20-Jährige spielt aktuell seine zweite Saison im Erwachsenenbereich und war Teil des Teams, das in der zurückliegenden Saison in der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga für Furore gesorgt hatte. Welch Entwicklungspotential in ihm steckt, zeigte er nicht nur zuletzt mit seinen 13 Treffern beim Oberliga-Einsatz für die HSG Hanau II gegen die MSG Umstadt/Habitzheim.

Zwar ist ein Termin für eine Rückkehr nach Hanau aktuell noch nicht geplant, aber: „Wenn ich wieder zurückkomme, ist es definitiv die HSG Hanau oder nichts“, sagt Horn. Aber auch in der rund 540 Kilometer entfernten Hauptstadt wird er seinem Herzensverein die Daumen drücken. „Die HSG bleibt natürlich ein fester Bestandteil meines Wochenendes. Ich werde online dabeiblieben und wenn sich die Möglichkeit ergibt, auch bei Spielen vorbeischauen“, sagt Horn.

„Benny ist ein Eigengewächs durch und durch. Auch sein Bruder und seine Familie sind sehr eng mit der HSG Hanau verbunden. Da tut es natürlich weh, einen solchen Spieler zu verlieren. Aber es ist auch schön zu sehen, wie sich die Jungs in seinem Alter außerhalb des Handballs weiterentwickeln wollen. “Wir wünschen Benny in Berlin das Allerbeste und sind uns sicher, dass er am gleichen Tag nach seiner Rückkehr wieder bei der HSG in der Halle stehen wird. Darauf freuen wir uns sehr“, sagt der Sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann.  

Seit 2013 bei der HSG

Der Linksaußen kam 2013 in der D-Jugend von der HSG Maintal nach Hanau und spielt seither ununterbrochen für die Grimmstädter. Einen neuen Verein in Berlin hat er zurzeit noch nicht in Aussicht, wird dem Handball aber definitiv treu bleiben. Neben seiner Familie, Freunden und der Mannschaft ist es ein kleines Detail, was Horn besonders vermissen wird. „Die Fahrt zum Training über die Steinheimer Brücke hat schon was und ist jedes Mal etwas Schönes.“

Zu seinen Highlights in den rund neun Jahren bei der HSG Hanau gehören für ihn neben den vielen tollen Freundschaften der Staffelsieg mit der C-Jugend in der Oberliga und seine drei Jahre in der A-Jugend-Bundesliga. Aber natürlich auch seine ersten Einsätze in der Oberliga und dritten Liga werden ihm in Erinnerung bleiben. So warf er in der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga beim Auswärtsspiel in Heilbronn/Horkheim sein erstes Tor im Erwachsenenbereich.

„Ich will jetzt die Zeit hier in Hanau genießen, alles mitnehmen und blicke voller Vorfreude auf das, was noch ansteht. Allerdings bin ich auch ein wenig traurig, da ich weiß, dass ich die E- und F-Jugend als Trainer leider abgeben muss“, sagt der Youngster, der seit dieser Saison mit viel Engagement die beiden Jugendmannschaften mittrainiert.

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Richtig spannend geht es in der dritten Handball-Liga, Staffel E, zu. Während die HSG Hanau diese Woche pausieren musste, hat es eine Wachablösung an der Spitze gegeben, denn der HC Erlangen II ist nun nach dem Sieg gegen Bieberau/Modau an den Hanauern vorbeigezogen und hat sich die Tabellenführung geholt. 

Der TV Kirchzell kam mit einem Unentschieden aus Bayreuth zurück und das war zu wenig, um die Abstiegsrunde zu vermeiden. Gelnhausen fegte Nieder-Roden vom Parkett und setzte sich – mit jetzt 18 Spielen – auf den sechsten Platz. Nieder-Roden ist Siebter und Bieberau/Modau Fünfter. 

Bis auf Kirchzell müssen alle Mannschaften noch einmal bzw. zweimal spielen. Es ist also noch alles möglich im Kampf um den begehrten sechsten Platz. 

 
In einem engen und kampfbetonten Spiel kam der TV Kirchzell in Bayreuth nicht über ein 23:23-Unentschieden hinaus und wird damit in der Abstiegsrunde in zwei Wochen antreten müssen. In ihrem letzten Spiel – der TVK hat in der Elferstaffel als einzige Mannschaft bereits 20 Spieltage absolviert – gaben die Kirchzeller zwar noch einmal alles, doch am Ende machte sich etwas Enttäuschung breit. Bayreuth hingegen hat genau den einen Punkt noch geholt, den es brauchte, um auf jeden Fall auch in der kommenden Saison in der dritten Liga zu spielen. Für die Kirchzeller war ein Punkt zu wenig und die Konkurrenz müsste schon entsprechende Ergebnisse liefern, damit es mit Platz sechs noch reichen würde. 
 
Die Gäste, die nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf Tom Spieß zurück greifen konnten, waren kämpferisch auf der Höhe und kamen gut mit der offensiven 3-2-1-Deckung der Hausherren zurecht. Zwar dauerte es etwas, bis der TVK sich auf den besten Bayreuther Torschützen und Leistungsträger, Paul Saborowski, eingestellt hatte. Bis zum 8:8 (19.) hatte der Gast stets mit ein, zwei Toren die Nase vorn. Maximilian Gläser und Leon David stellten den alten Abstand wieder her, aber mit drei Toren in Folge führte jetzt Bayreuth mit 12:11, ehe Tim Häufglöckner den  Ausgleich erzielte. Mit 12:12 ging es in die Pause. 
 
Zu diesem Zeitpunkt gab es schon ein Kuriosum im Bayreuther Schulzentrum Ost. Einer der beiden Schiedsrichter verletzte sich schon nach neun Minuten, so dass der andere die Partie alleine durchziehen musste. 
 
Nach dem Wechsel ging es eng weiter
 
Nach dem Wechsel ging es eng weiter, wobei die Gäste in der Bewegung nach vorne etwas zu hektisch agierten und ein paar Bälle liegen ließen. So blieb es beim 18:18, 20:20 und 22:22. Der TVK probierte es zum Schluss mit dem siebten Feldspieler. Nach dem 23:23 durch Joshua Osifo nahmen die Hausherren ihre Auszeit (59.19 Minuten) und spielten die verbleibenden Sekunden bis zum Schlusspfiff routiniert und clever herunter. Das TVK-Trainerduo hatte anschließend viel Lob für ihr Team übrig und Andi Kunz sagte: „In der Summe sind wir zwar ein bisschen enttäuscht. Aber die Art und Weise, wie die Mannschaft, bis auf den Ausrutscher in Gelnhausen, zuletzt aufgetreten ist, gibt Selbstvertrauen für die weiteren Spiele in der anstehenden Abstiegsrunde.“
 
Groß-Bieberau ohne Chance
 
Mit 22:29 verloren die Falken HSG Bieberau/Modau ihr Spiel gegen den HC Erlangen II. Das Spiel lief in den Anfangsminuten gar nicht so schlecht für die Falken, besaßen sie doch in Jonas Dambach einen gut aufgelegten Rückraumspieler, der alleine in den ersten acht Minuten bereits sechs Tore erzielte. Damit gingen die Falken in der zehnten Minute mit 6:4 in Führung und konnten diese sogar bis zur 20. Minute auf 11:8 ausbauen. Unachtsamkeiten, verworfene Bälle und technische Fehler nutzte Erlangen zum Ausgleich in der 25. Minute zum 11:11 und von da an übernahmen sie das Kommando in der Bieberauer Sporthalle. Dambach wurde besser abgeschirmt, warf in der Folge nur noch zwei Tore und seine Mitspieler im Angriff versemmelten Chance um Chance. Am Ende standen 19 Fehlwürfe und zehn technische Fehler in der Statistik – zu viel um gegen eine Mannschaft vom Format Erlangens bestehen zu können. In die Halbzeit ging es mit einer 14:15 Führung für die Franken.

Diese Führung gaben die cleveren und mit einem Wahnsinnstempo spielenden Erlanger bis zum Schluss nicht mehr her. Im Gegenteil. Bei den Falken ließen die Kräfte immer mehr nach und konnten sie bis zur 40. Minute noch einigermaßen mithalten, nahm das Drama seinen Lauf. Dambach musste in der 42. Minute verletzt ausscheiden und damit lief im Angriff der Falken nichts mehr. 15 Minuten lang konnte kein Tor erzielt werden, Erlangen zog Tor um Tor davon und in der 50. Minute stand es 18:25, die Partie war verloren. Zwar versuchte Falken Trainer Thorsten Schmid mit dem siebten Feldspieler undmit einer vorgezogenen Deckung nochmal alles, aber alles reichte nicht um die gut spielenden Erlanger aus dem Konzept zu bringen.

Klare Niederlage der Baggerseepiraten

Nicht viel besser erging es der HSG Rodgau Nieder-Roden beim TV Gelnhausen. Mit 21:33 musste die HSG die Segel streichen. In einem intensiv geführten Derby unterlagen die Rodgauer Handballer aufgrund einer miserablen Offensivleistung in der zweiten Halbzeit. Lediglich sechs Treffer gelangen von der Au & Co im zweiten Abschnitt, demgegenüber stand eine viel zu hohe Zahl an Fehlversuchen und technischen Fehlern. Das nutzten die jungen Gelnhäuser gnadenlos aus, spielten wie aus einem Guss und gingen letztlich als verdienter Sieger vom Parkett. Mit diesem Ergebnis haben es die Baggerseepiraten vor dem abschließenden Heimspiel gegen Budenheim nicht mehr selbst in der Hand, den rettenden sechsten Platz zu erreichen, sondern sind von anderen Ergebnissen abhängig.

Die Partie begann sehr ausgeglichen, beide Teams suchten zielstrebig den Torerfolg, vernachlässigten aber auch etwas das Defensivverhalten. So entwickelte sich ein unterhaltsames Derby, in dem die Rodgauer oftmals mit ihren Kreisanspielen erfolgreich waren. Die Gastgeber konnten sich auf die Fähigkeiten ihres Regisseurs Jonathan Malolepszy verlassen, der am Ende mit elf Treffern der überragende Mann des Tages war.  Zwar legten die Barbarossastädter immer wieder ein oder zwei Treffer vor, diese Rückstände konnte man aber schnell egalisieren. Über die Zwischenstände 5:5, 8:8 und 13:13 ging es beim Halbzeitpfiff folgerichtig mit einem 15:15 in die Kabinen. 

Ausgeglichen ging es zunächst weiter

Zunächst einmal änderte sich auch nach Wiederbeginn nichts am Spielverlauf, beim 17:17 in der 35. Minute war die Welt aus Sicht der Baggerseepiraten noch komplett in Ordnung. Doch dann kam es zu einem unerklärlichen Bruch im Angriff. Fehler über Fehler wurde produziert, die sehr aufmerksame Deckung des TV Gelnhausen nutzte dies gnadenlos aus und mit einem 7-0-Lauf war die Frage nach dem Sieger innerhalb weniger Minuten geklärt. Da halfen weder personelle Wechsel, noch das Umstellen auf den siebten Feldspieler etwas. Zudem wuchs Julian Lahme im Tor der Gastgeber über sich hinaus, parierte etliche freie Chancen, die von seinen Vorderleuten konsequent in Treffer umgemünzt wurden. So mussten sich die Rodgauer dem Konkurrenten um Platz sechs überdeutlich geschlagen geben und haben es durch den verlorenen direkten Vergleich jetzt nicht mehr selbst in der Hand, das rettende Ufer zu erreichen. „Das Ergebnis war heute vielleicht ein paar Tore zu hoch, aber unterm Strich hatten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr viele Lösungen parat. Jetzt müssen wir schnell regenerieren und hoffen, dass ein paar Dinge am kommenden Wochenende besser für uns laufen, damit wir am Samstag ein echtes Endspiel in heimischer Halle haben“, so Trainer Jan Redmann, der die Niederlage realistisch einordnete.

 

Das Bild hat uns die HSG Rodgau Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der TV Großwallstadt hatte am Samstag in der zweiten Handball-Bundesliga den VfL Eintracht Hagen zu Gast, wollte unbedingt einen Sieg einfahren – doch am Ende blieb es beim 26:26 (16:16). Das spannende und umkämpfte Spiel wollte keinen Sieger finden. Dabei hätte die Schlussphase nicht dramatischer sein können und am Ende stand die Frage: war das jetzt eine gerechte Punkteteilung oder war der eine Punkt dem Spielverlauf nach für die Hausherren zu wenig? Fakt ist, dass die Gäste im gesamten Spiel nur dreimal die Führung übernehmen konnten. Das erste Mal beim 1:0 in der ersten Spielminute und dann wieder beim 25:24 (57.) und 26:25 in der 59. Spielminute. Fakt ist auch, dass der VfL auf sechs verletzte Spieler verzichten musste, die Lücken mit Akteuren teilweise aus der Oberliga auffüllten und sogar die Spieler Julian Renninger und Valentin Schmidt auf der Auswechselbank die Verantwortung übernehmen mussten, weil der VfL-Trainer Stefan Neff und sein Co-Trainer Pavel Prokopec mit Corona ausfielen. Und Fakt ist auch, dass der TVG in Halbzeit eins einen Sieben-Tore-Vorsprung verspielte. 

Der TVG, der ohne die Verletzten Tom Jansen und Dennis Weit antrat, wusste, was die Stunde geschlagen hat und begann sehr engagiert und konzentriert. Dass die Gäste nach ihrem Negativlauf von sieben verlorenen Spielen in Folge ebenfalls heiß auf einen Sieg waren, versteht sich von selbst und das erste Tor in der Begegnung gehörte ihnen. In der Folge aber spielten die Hausherren groß auf und gingen über 6:2 und 8:4 mit 12:5 (16.) in Führung. Diese hätte schon höher sein können, denn dazwischen lagen noch zwei vergebene Siebenmeter und einige vergebene Chancen. Doch was die begeistert mitgehenden Zuschauer sahen, war richtig gut. Tolle Anspiele, schöne Treffer, eine zupackende Abwehr und ein starker Jan-Steffen Minerva im Tor. Zwischen der 16. und der 18. Minute kam dann ein kleiner Hänger, den Hagen nutzte, um auf vier Tore zu verkürzen (8:12). TVG-Coach Ralf Bader nahm die Auszeit und seine Jungs erhöhten schnell auf 14:9. In den letzten Minuten vor der Pause riss dann der Faden. Die Gastgeber waren unkonzentriert, erlaubten sich viele Fehler, rieben sich an der aggressiv spielenden Gäste-Abwehr auf. Der VfL nutzte die Fehler des TVG aus und kam durch Gegenstöße auf 14:13 heran. Erneut nahm der TVG-Trainer die Auszeit. Diese verpuffte und es ging mit 16:16 in die Pause. Der TVG hatte sich mit Fehlern das Leben selbst schwer gemacht und den Gegner wieder ins Spiel zurück gebracht.
 
Die Gäste ließen sich nicht abschütteln
 
Nach Wiederbeginn sorgten der sehr gute Mario Stark und Savvas Savvas für das 18:16. Aber die Gäste ließen sich nicht mehr abschütteln, hatten Lunte gerochen. Beim 19:18 hielt der gut aufgelegte Minerva einen freien Ball und verhinderte so zunächst das Unentschieden. Wieder zogen die Großwallstädter auf zwei Treffer davon und Görkem Bicer sorgte gar für das 24:21 (48.). Doch der Vorsprung sollte nicht reichen. Die Partie, in der sich beide Teams gerade in der Endphase mit Fehlern überboten, wurde immer spannender. Der TVG brachte den besten Hagener Torschützen Gharelho Norouzinezhad nicht in den Griff. Er war es, der mit seinen Treffern für das 24:24 (55.) sorgte. Der Gastgeber nahm seine dritte Auszeit und der Coach gab letzte Anweisungen. Wieder war es ein schlechter Pass, den der VfL zur ersten Führung (25:24) seit dem 1:0 nutzte. Florian Eisenträger glich postwendend aus. Und sofort wieder eine Unkonzentriertheit und es stand 26:25 für die Gäste. Dramatischer konnte eine Schlussphase nicht sein. Beide Teams gaben nun alles und Mario Stark tankte sich zum 26:26 durch. Hagen nahm die Auszeit (58.52 Minuten), hielt den Ball lange in seinen Reihen und der Abschluss war nicht ideal, denn Minerva kam an den Ball. Der Pass ging auf Savvas, doch sein Wurf ging irgendwo in der Hagener Deckung unter. 
 
Der Hagener Valentin Schmidt machte seiner Mannschaft nach Spielende ein großes Kompliment für die kämpferische Leistung und war aufgrund der personellen Lage zufrieden mit dem Gesehenen. Beim TVG hatte man sich mehr erhofft, denn gerade in der Schlussphase wurde dreimal der Ball verloren, dreimal reagierte Hagen mit einem erfolgreichen Konter. „Hagen hat sehr gut verteidigt. Wir haben die letzten zehn Minuten nicht mehr so konsequent den Ball weiter gespielt und es fehlte der nötige Zug zum Tor, der die Entscheidung hätte bringen können,“ so Torhüter Jan-Steffen Minerva.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der TV Großwallstadt hat die Tage intern an Personalien gebastelt und Nina Mattes ist nun die  Teammanagerin, während Michael Spatz neben seiner Tätigkeit als sportlicher Leiter auch als Geschäftsführer fungiert (lest demnächst hier mehr).

Heute Abend geht die Hatz in der zweiten Handball-Bundesliga nach Punkten weiter und der TVG muss unbedingt etwas Zählbares gegen den VfL Eintracht Hagen einfahren, will er sich von den unteren Tabellenplätzen weg bewegen.

Der Aufsteiger avancierte gleich zu Beginn der Saison zur Überraschungsmannschaft schlechthin und gewann souverän seine ersten vier Spiele, bevor die Serie jäh vom TVG gestoppt wurde. Das Team von Ralf Bader konnte in Hagen ein knappes 32:31 für sich verbuchen und sich damit den ersten Saisonsieg erspielen. Doch die Mannschaft von Gästetrainer Stefan Neff ließ sich nicht beirren und feierte weitere Erfolge gegen die Top-Teams aus Gummersbach und Essen. Aktuell geht die Leistungskurve allerdings deutlich nach unten, denn Hagen konnte keines der letzte sieben Spiele mehr gewinnen. Dementsprechend mit Frust im Bauch werden Gäste an den Untermain reisen, um gegen Großwallstadt endlich wieder Punkte zu erspielen.

Eintracht Hagen klagt aktuell über einige Verletzungssorgen, standen doch zuletzt sechs Spieler des Stammkaders nicht zur Verfügung. Wer aus diesem betroffenen Personenkreis am Samstag wieder aufs Parkett zurückkehren wird, ist ungewiss. Durch den dezimierten Innenblock ist Hagens Abwehr natürlich geschwächt, man hat hier mit Spielern der zweiten Mannschaft und Talenten aus der Jugend aufgefüllt. Dennoch sind die wichtigen Positionen mit hochkarätigen Stammkräften besetzt: Philipp Vorlicek, Jan-Lars Gaubatz und Tim Stefan zählen ebenso wie die Außenspieler zu  den Top-Torjägern des Teams.

TVG-Trainer Ralf Bader erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Mit Hagen kommt eine Mannschaft zu uns, gegen die wir uns fest vorgenommen haben und auch zu 100 Prozent davon überzeugt sind, dass wir mit viel Leidenschaft und Kampfkraft die Punkte bei uns zu behalten. Und das ist auch das einzige Ziel, das wir verfolgen.“ Er muss auf Tom Jansen und Dennis Weit verzichten.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.