Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt musste sich mit einer 24:30 (14:16)-Niederlage gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke geschlagen geben.

Auch in dieser Partie konnte TVG-Trainer Michael Roth nur auf drei Rückraumspieler zurückgreifen, Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt, Stefan Salger, Simon Strakeljahn und der junge Dmytro Redkyn mussten verletzungs- bzw krankheitsbedingt pausieren. Dafür nahmen TVG-Geschäftsführer Michael Spatz, der extra für diese Partie noch einmal reaktiviert wurde und Konstantin Knabe (A-Jugend-Spieler) auf der Auswechselbank Platz.

Mit diesem dezimierten Kader wollten die Hausherren für eine Überraschung sorgen, diese blieb aber aus. Am Ende machte sich der Kräfteverzehr der verbliebenen Spieler deutlich bemerkbar und der TVG musste sich dem gut vorbereiteten Gegner geschlagen geben.

Zunächst kamen die Gastgeber gut ins Spiel. Görkem Bicer verwandelte drei Siebenmeter in Folge sicher zum 3:1. Dann allerdings glich der Gegner aus. Der TVG ging immer wieder in Front, Nettelstedt legte nach. Die erste Führung für die Gäste erzielte Benas Petreikis in der 14. Spielminute (6:7). Doch Dino Corak und Co. ließen nicht abreißen und egalisierten den Spielstand zweimal durch Tore von Görkem Bicer und Kuno Schauer. Der gut aufgelegte Linksaußen des TuS, Rutger ten Velde, brachte sein Team zwei Minuten später erstmals mit zwei Toren in Führung. Aber die Unterfranken kämpften und konnten in der 26. Minute wieder den Ausgleich erzielen. Dann wurde es etwas hektisch, die Nordrhein-Westfalen agierten dabei cleverer und konnten mit 16:14 in die Pause gehen.

Besserer Start für den TuS in die zweite Hälfte

Michi Spatz im Einsatz

Der Gegner war es auch, der den besseren Start in Halbzeit zwei erwischte. Mit drei Toren in Folge zog er auf 19:14 davon. Diese Bürde konnte der TVG dann mit dem ausgedünnten Kader nicht mehr kompensieren. Nettelstedt verteidigte im eins gegen eins souverän, Treffer aus dem TVG-Rückraum waren Mangelware. Auch als Trainer Michael Roth dann den von den Zuschauern längst erwarteten und frenetisch gefeierten Michael Spatz im Rückraum brachte, konnte das Ruder nicht mehr herumgerissen werden.

Beim Publikum keimte zwar in der 38. Spielminute, als Dino Corak zum 16:19 traf, noch einmal kurz Hoffnung auf. Aber das Fehlen der adäquaten Wechselmöglichkeiten machte sich deutlich bemerkbar und die Gäste nutzten einen 3:0-Lauf zur vorzeitigen Entscheidung. Auch wenn sich alle verfügbaren Spieler bis zuletzt abrackerten und alles gaben, konnte an diesem Tag die 24:30-Niederlage nicht verhindert werden.

Auch wenn TVG-Trainer Michael Roth nach der Partie sagte, dass „ein bisschen mehr schon drin gewesen wäre“, konnte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die sich wacker schlagenden Spieler gingen bereits in den letzten Spielen auf dem Zahnfleisch. Gegen den TuS war mit dieser dezimierten Mannschaft trotz dem Einsatz von Michael Spatz nichs zu holen.

 

 

Das Beitragsbild zeigt Maxim Schalles und es wurde uns vom TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, spielte sich der TV Gelnhausen nach der bitteren Niederlage in Saarlouis diesmal in einen wahren Rausch und gewann gegen den TuS Dansenberg mit 33:23 (17:12).

„Die Jungs haben sich nicht unterkriegen lassen und eine tolle Reaktion gezeigt. Sie haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt, eine starke Moral gezeigt und ein echtes Feuerwerk abgebrannt. Unter der Woche war eine gewisse Anspannung zu spüren. Daher muss ich dem Team ein großes Kompliment aussprechen. Jeder hat ein paar Fehler weniger gemacht und daraus ist eine tolle Mannschaftsleistung entstanden“, schwärmte Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel vom Auftritt seiner Mannschaft.

In der Tat. Der TVG war vor 480 Zuschauern von Beginn an da, ging hochkonzentriert zu Werke und war wild entschlossen, die beiden Punkte in Gelnhausen zu behalten. Mit harter Arbeit in der Abwehr verhinderten Max Bechert und Co. immer wieder die gefährlichen Kreisanspiele der Gäste. Außerdem stand Kapitän Jonathan Malolepszy nach langer Verletzungspause wieder im Kader. Zwar trat er nur zu den Siebenmetern an, doch seine beiden Treffer in der Anfangsphase waren wichtig, sorgten sie doch schnell für Sicherheit im Gelnhäuser Spiel.

„Wir wollten die Werfer frühzeitig attackieren. Das ist uns sehr gut gelungen“, sagte Geiger. Ebenso wie das gesamte Abwehrverhalten in Kombination mit dem Torhüterspiel. Und dieses Mal zeigte der TVG nicht nur phasenweise sein Können, sondern überzeugte über den kompletten 60 Minuten hinweg. So kauften sie dem Gegner immer mehr den Schneid ab. „Eine Mannschaft hat 100 Prozent gegeben, die andere nur 70 Prozent. Und mit 70 Prozent kann man in Gelnhausen nicht gewinnen. Das war heute ein Vier-Punkte-Spiel. Daher tut die Niederlage doppelt weh“, sagte Gäste-Coach Thomas Weber.  

Bis zur neunten Minute beim Stande von 6:6 konnte Dansenberg die Partie noch ausgeglichen gestalten. Mit einem Fünf-Tore-Lauf schraubten die Rotweißen bis zur 16. Minute das Ergebnis auf 11:6. Dieser Vorsprung sollte auch bis zur Pause bestandhalten. Yannik Mocken traf kurz vor der Sirene zu 17:12.

Auch nach Wiederanpfiff gab sich der TVG keine Blöße. In der Vergangenheit startete man gerne einmal etwas fahrig in den zweiten Durchgang, doch nicht an diesem Abend. Julian Lahme steigerte sich von Minute zu Minute und bot eine Klassepartie zwischen den Pfosten. Und vorne leisteten sich seine Kollegen zwar hin und wieder eine Fahrkarte, doch meistens trafen sie ins Schwarze.

Nach 36. Minuten hieß es 20:12 für die Gastgeber. In der 40. Minute traf Thimo Wagner zum 25:15 und ballerte erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung heraus. Bitter, dass sich der Rechtsaußen bei dieser Aktion verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Doch auch sein Nachfolger Tim Altscher konnte sofort Akzente setzen. In der Folgezeit wechselte Geiger munter durch, so dass nahezu alle Akteure Spielzeit erhielten und Selbstvertrauen tanken konnten. Am Ende stand auch ein in dieser Höhe verdienter Erfolg für den TV Gelnhausen auf der Anzeigetafel.

 

 

Gegen die Bergischen Panther zwei Punkte behalten

Beim letzten Heimspiel im Jahr 2023 hat die HSG Hanau eine überzeugende Vorstellung gegen die Bergischen Panther gezeigt. Beim 37:33 (14:14) vor eigener Kulisse beeindruckte die Mannschaft um Kreisläufer David Rivic und Linksaußen Julian Fulda mit großem Einsatz und Willensstärke. Dabei machten es die Gäste aus Nordrhein-Westfalen den Hausherren keinesfalls einfach. Viel Kampf, Leidenschaft und zwei rote Karte bekamen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit zu sehen.

„In der Anfangsphase haben uns noch einige Prozent bei der Mentalität gefehlt“, bemerkte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Abpfiff im Interview. „Da sprang auch der Funken noch nicht auf das Publikum über, welches uns trotzdem immer gepusht hat. Am Ende haben wir es besser gemacht, waren stabiler in der Deckung und sind besser mit unseren Chancen umgegangen.“

Zunächst fanden die Südhessen gegen die Bergischen Panther aber nur schwer in die Partie. Die Gäste aus Burscheid hatten sich, trotz reduziertem Kader, viel für die Begegnung in der Grimmstadt vorgenommen und zeigten in der Anfangsphase einen hohen Offensivdrang. Max Bergold verwandelte in der vierten Minute einen Siebenmeter zum 1:1. In der Folge legten die Gäste weiter vor, aber Hanau blieb beim 4:4 von Jan-Eric Ritter, der per Stemmwurf über den Mitteblock erfolgreich war, weiter dran.

Als die Bergischen Panther beim 7:4 (14.) auf drei Tore weggezogen waren, ließ Hanau erstmals ein zweikampfstarkes Abwehrspiel aufblitzen. Cedric Schiefer und Jonas Ahrensmeier schlossen im Deckungszentrum die Reihen und beim 8:7 machte Linksaußen Julian Fulda einen Vier-Tore-Lauf der Hausherren perfekt. Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen, folgerichtig ging es für beide Teams mit 14:14 in die Kabine.

Viel vorgenommen

Die Pause nutzte Geist um seine junge Mannschaft neu einzustellen: „Wir haben die Tür einfach immer wieder offen gelassen, uns nicht für den gezeigten Einsatz belohnt und uns haben diese fünf Prozent Körpersprache gefehlt. Die Bergischen Panther können Handball spielen, das haben sie heute bewiesen und mein Team vor große Aufgaben gestellt.“

Für den zweiten Durchgang hatte Hanau sich somit viel vorgenommen, doch es dauerte einen Moment, bis dieser Wille auch auf das Feld übertragen wurde. Erst nach dem 18:21-Rückstand (39.) wurde die HSG merklich besser und verwertete die eigenen Chancen konsequenter. Nach einem Ballgewinn in der Abwehr schickte Ahrensmeier seinen Kreisläufer David Rivic nach vorne, der zunächst den 21:22-Anschlusstreffer markierte, ehe Fulda von der Außenposition den 22:22-Ausgleich erzielte. Gerade Rivic war erneut Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft. Der Kreisläufer hatte bereits in den letzten Partien einen Lauf, steuerte auch am Samstagabend wieder zehn Treffer bei.

Die Bergischen Panther versuchten nun weiter mit dem taktischen Mittel des Sieben-gegen-sechs der Hanauer Defensive den Zahn zu ziehen, doch Schiefer, Adanir &. Co blieben hellwach und erarbeiteten sich Ballgewinn um Ballgewinn. Da beim Gegner jetzt auch die Kräfte nachzulassen schienen, landete das Spielgerät eins ums andere Mal im leeren Kasten – zusätzliche Motivation für die Grimmstädter. Als Fulda einen weiteren Konter zum 23:22 (42.) abgeschlossen hatte und die Bergischen Panther die Auszeit nahmen, schien die Partie endgültig zu kippen.

Nur wenig später verwertete Paul Hüttmann einen Siebenmeter im Nachfassen – das 24:22 (44.). Die Führung hatte auch in der 50. Minute noch Bestand, als Can Adanir über das komplette Feld zum 29:26 erfolgreich war. Die Schlussphase wurde dann mit der Roten Karte gegen Henning Padeken (51.) und der Hinausstellung von Fulda nach drei Zeitstrafen noch einmal hektisch, doch näher als drei Tore ließ Hanau den Gast nicht mehr herankommen. Der eingelaufene Hüttmann machte nach Anspiel von Philipp Busse beim 36:31 den Deckel drauf. In den Schlusssekunden kam Torhüter-Neuzugang Benedikt Müller noch zu seinen ersten Einsatzsekunden für die Grimmstädter, wurde aber nicht mehr geprüft.

 

 

 

Der TVG hat uns das Bild zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Oberliga Hessen gewann der TV Kirchzell gegen die TSG Offenbach Bürgel mit 44:26 (24:12) und bleibt damit an der Tabellenspitze. Die Kirchzeller, die die letzten Spiele etwas geschwächelt hatten, legten gegen die TSG los wie die Feuerwehr, drückten mächtig aufs Gaspedal und spielten den Gegner regelrecht an die Wand. Bereits zur ersten Halbzeit war die Messe längst gelesen. Im zweiten Abschnitt erlaubten sich die beiden Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz den Luxus, munter durchzuwechseln und gaben jedem Akteur seine Spielanteile. “Es war ein toller Abschluss im alten Jahr und nun gehen die Jungs in die verdiente Pause. Diese ist wichtig, da sie nach der Relegationsrunde vergangene Saison wirklich wenig Pause hatten”, sagte Alex Hauptmann. Los geht es mit Training am 05. Januar. Bis dahin können die Spieler nun den Kopf freibekommen und ihre Wehwehchen auskurieren.

 

Achterbahnfahrt im letzten Spiel des Jahres

Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2023 stand für Tuspo-Trainer Rudi Frank „Improvisation“ auf dem Plan, denn es fehlten im Auswärtsspiel bei der HSG Hanau II drei wichtige Spieler in seinem Kader. Am Ende stand ein 31:31 (15:21) auf der Anzeigetafel.

Nach ausgeglichenen ersten Minuten kam die Tuspo ab der zehnten Spielminute richtig ins Rollen –  auch weil laut Aussage von Trainer Frank „seine Mannschaft von Hanau zum Torewerfen eingeladen wurde“. Innerhalb von neun Minuten machten die Römerstädter aus einem 8:6 mit einem Acht-Tore-Lauf ein 16:6 und der Tuspo-Angriff bestrafte jeden Fehler der Hausherren. Bis zur Halbzeitpause konnten die Obernburger dann ihre komfortable Führung halten, obwohl jetzt Hanau in den letzten zehn Minuten vor der Pause besser ins Spiel kam und die Tuspo-Abwehr nicht mehr gut stand. Trotzdem konnte die Frank-Truppe eine komfortable 21:15-Führung mit in die Kabine nehmen.

Nach dem Wechsel war es zunächst weiterhin ein abwechslungsreiches Spiel und in der 39. Minute hatte die Sechs-Tore-Führung der Tuspo immer noch Bestand (20:26). Die Gastgeber gaben aber nicht auf und witterten ihre Chance gegen die dezimierten Römerstädter. Als Hanau dann in der 46. Minute das 26:28 erzielte war das Spiel wieder offen und die Tuspo musste wieder einen Zahn zulegen. Nach Toren von Thomas Keck und Martin Bieger stand es anschließend 26:30 und immer noch waren zehn Minuten zu spielen. Die Tuspo ließ in dieser Phase des Spiels dann noch zwei freie Würfe liegen und mit einem Fünf-Tore-Lauf kamen die Gastgeber bis zur 56. Minute sogar zur 31:30-Führung. Doch Linkshänder Tobias Raab machte mit seinem siebten Tor noch den 31:31-Ausgleich und Trainer Frank war nach dieser „Achterbahnfahrt“ sogar noch glücklich mit diesem einen Punkt, was „nach einer 10-Tore-Führung natürlich völlig absurd klingt“. Mit 15:11 Punkten stehen die Römerstädter nach der Hinrunde jetzt auf Platz sechs der Tabelle und können jetzt erst einmal bis zum Rückrundenstart am 21. Januar 2024 die kleinen und großen Blessuren auskurieren.

 

Falken zuhause weiter ungeschlagen

Das letzte Vorrundenspiel der Groß-Bieberauer Falken gegen die SG Bruchköbel, das mit 34:29 (16:13) endete, war zugleich das letzte Spiel für Torhüter Daniel Bartylak, der für ein halbes Jahr als Vertreter für den am Kreuzband verletzten Premzyslaw Witkowski von Groß-Bieberau verpflichtet wurde. Für die Restspielzeit und für die neue Saison steht jetzt Neuzugang Julius Gehring (27, vom TuS Griesheim) bereit. Bartylak wurde vor der Partie von Manager Georg Gaydoul herzlich verabschiedet. „Daniel hat uns in einer kritischen Personallage nicht nur ausgeholfen, sondern mit seiner Routine und seinem Können zu einigen wichtigen Siegen geführt. Dabei war er nicht nur ein sehr guter Torwart, sondern auch ein feiner Mensch, der mit seiner tadellosen Einstellung für uns zum Freund wurde.“ Die Zuschauer dankten es ihm mit stehenden Ovationen.

Das Spiel begann alles andere als erfolgreich für Groß-Bieberau, die in den ersten acht Minuten nicht bei der Sache waren und die Gäste aus Bruchköbel eine 5:1-Führung hinlegten. Dies veranlasste Trainer Beilstein zu einer frühen Auszeit um seine Spieler auf Kurs zu bringen, was in den Folgeminuten auch gelang. Bartylak zeigte im Tor wieder eine gute Leistung und ermöglichte durch eine Parade zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff und einen weiten, Zentimeter genauen Wurf, auf den davon geeilten Kevin Kunzendorf das 16:13. Das war zugleich der Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit ließ Groß-Bieberau dann keinen Zweifel mehr an seiner Heimstärke und legte schnell eine Sechs-Tore-Führung hin (35. Minute 20:14), die in keiner Spielphase mehr in Gefahr geriet. Der inzwischen eingewechselte Torhüter Julius Gehring zeigte seine Qualitäten und bot einige sehenswerte Paraden, der junge Gregor Berres gefiel im Angriff und die gesamte Mannschaft überzeugte mit erfrischendem Spiel. So konnte Bruchköbel, trotz ansprechender Leistung, im Zaum und auf Abstand gehalten werden. Auch eine doppelte Manndeckung gegen Dennis Weit und Robin Büttner brachte da keine Veränderung und so gewannen die Falken am Ende sicher und verdient.

Groß-Bieberaus Trainer Björn Beilstein: „Das war schon ein schönes Stück Arbeit heute. Nach anfänglichen Problemen, haben wir uns aber zusammengerauft und besser ins Spiel gefunden. Die Abwehr stand sicherer und ließ 10 Minuten kein Gegentor zu, das brachte uns auch Sicherheit im Spiel nach vorne und schließlich die Führung. Die Gäste aus Bruchköbel steckten trotzdem nie auf und spielten besser, als es ihr Tabellenplatz erahnen lässt. Insofern bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und jetzt freuen wir uns auf eine spannende Rückrunde.“

 

 

Das Bild hat uns die Tuspo zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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Der Geschäftsführer des Handball Zweitligisten TV Großwallstadt, Michael Spatz, wird am morgigen Samstag in der Partie gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke noch einmal das Trikot überstreifen und auf der Auswechselbank Platz nehmen. Man könnte aufgrund dieser Tatsache schon fast von einer kleinen Sensation sprechen.

Michael Spatz, der in seiner aktiven Karriere unter dem Spitznamen „Spatzi“ bekannt war, war jahrelanger Leistungsträger des TV Großwallstadt auf Rechtsaußen und hat nach der Saison 2020/21 seine Spielerkarriere beendet, gab allerdings dann noch einmal ein kurzes Comeback, welches sich jetzt erneut wiederholt.

Ausschlaggebend dafür ist die Verletzungs- und Krankheitsmisere seines Vereins. Neben den Ausfällen der Rückraum-Akteure Adrian Kammlodt, Stefan Salger und Finn Wullenweber hat nun auch noch die Krankheitswelle im Team zugeschlagen, wobei weitere wichtige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Deshalb mussten für die Partie morgen schnelle Alternativen gefunden werden. Eine davon ist sicherlich die Einbindung von Nachwuchsspielern der zweiten Mannschaft, eine andere die Reaktivierung des einstigen Torschützenkönigs Michael Spatz.

„Dass ich tatsächlich noch einmal als Spieler für den TVG auflaufe, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Aber sag niemals nie. Wir haben die aktuelle Situation heute Morgen gemeinsam analysiert und alle haben sich dafür ausgesprochen, dass ich noch einmal für 1-2 Spiele als Back-up zur Verfügung stehen sollte. Dem Wunsch habe ich dann entsprochen und werde also morgen wieder das blau-weiße Trikot tragen. Ich bin bereit, bin aber auch gar nicht böse, wenn ich keine Einsatzzeiten bekomme,“ sagt Michael Spatz mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. „Einen Dank möchte ich an dieser Stelle auch den Verantwortlichen der HBL aussprechen, die meinen kurzfristigen Einsatz morgen möglich gemacht haben.“

“Kommen an unsere Grenzen”

TVG-Trainer Michael Roth sagt über die momentane Lage in seinem Team: „Die Situation ist aktuell so, dass wir jetzt so langsam an unsere Grenzen kommen. Zum einen natürlich, wer spielen kann, zum anderen muss auch die Belastung der verfügbaren Spieler im Fokus stehen. Aber wir nehmen auch die Herausforderung an und haben jetzt entschieden, dass wir Michael für den Notfall reaktivieren. Man weiß ja nie, was im Spiel passiert, aber wir wollen dieses auf jeden Fall ordentlich zu Ende bringen und dann müssen wir schauen, dass wir uns – mal wieder – was einfallen lassen. An dieser Stelle auch noch einmal der Aufruf an unsere Fans, die wir aktuell mehr denn je brauchen, morgen zahlreich in die Halle zu kommen.“

 

Das Bild von Michael Spatz hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist erneut gefordert, wenn der Tabellennachbar TuS Nettelstedt-Lübbecke am Samstag  um 19.30 Uhr nach Elsenfeld kommt.

Die Nordrhein-Westfalen sind in der Saison 2021/22 in die zweite Liga abgestiegen und konnten letztes Jahr den direkten Wiederaufstieg nicht erreichen. Dennoch zählten sie zu Beginn der Saison zu den Aufstiegskandidaten, stehen allerdings aktuell mit 17:13 Punkten hinter dem TVG auf Platz sieben der Tabelle. Am 25. November 2023 haben die Nordrhein-Westfalen mit dem 27:24 Sieg gegen die bis dato führende SG BBM Bietigheim noch aufhorchen lassen. Danach allerdings musste sich das Team um Trainer Michael Haaß der Eintracht Hagen mit 30:38 und dem VfL Lübeck mit 25:29 geschlagen geben. Daher ist davon auszugehen, dass die Gäste sicherlich gegen den TVG alles daransetzen werden, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu gelangen.

Der Verein hatte zu Saisonbeginn Tom Wolf an Bietigheim verloren, Peter Strosack wechselte nach Dormagen. Vier Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber, vor allem der Wechsel von Fynn Hangstein aus Eisenach sorgte für Aufsehen. Neben den jungen Torleuten Joonas Klama und Leon Grabenstein hütet einer der Erfahrensten auf dieser Position das Nettelstedter Tor: der 41-jährige Nikolas Katsigiannis. Er wird den Verein aber zum Ende der Saison verlassen.

Top-Torschütze der Mannschaft – wie sollte es anders sein – ist Fynn Hangstein, aber auch Namen wie Sven Wesseling auf Rückraum links, Jo Gerrit Genz und Dominik Ebner auf Rückraum rechts sowie Rutger ten Velde und Tom Skroblien auf Linksaußen lassen aufhorchen.

Doch der TV Großwallstadt muss sich nicht verstecken, konnte man doch in der vergangenen Saison beide Spiele für sich entscheiden (32:30 und 26:23). Dies möchte die Mannschaft von Trainer Michael Roth nun zuhause gerne wiederholen. Allerdings läuft das Roth-Team derzeit wirklich auf dem Zahnfleisch, musste viele Ausfälle kompensieren und hat das überragend hinbekommen. Man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft um Kapitän Dino Corak erholt hat und was Trainerfuchs Michael Roth gegen den TuS einfällt.

 

 

Das Bild, das Görkem Bicer zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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Handball-Drittligist HSG Hanau holt ihren ehemaligen Keeper zurück in die Brüder-Grimm-Stadt. Unter der Woche einigte sich der Verein mit Torhüter Benedikt Müller auf einen sofortigen Wechsel. Der 31-Jährige unterschrieb beim Drittligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 und trainierte bereits in der laufenden Woche erstmals mit der Mannschaft. Zuletzt spielte Müller für den heutigen Oberligisten HG Oftersheim/Schwetzingen, in deren Richtung er die HSG Hanau zur Saison 2019/20 verlassen hatte.

„Wir sind sehr glücklich, dass es mit Wechsel geklappt hat“, so HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist. „Damit stellen wir uns auf der Torhüterposition breiter auf. Er bringt all das mit, was wir uns wünschen. Benedikt war sehr engagiert, dass wir diesen Wechsel nach Hanau möglich machen konnten.“

Benedikt Müller kennt das Hanauer Umfeld bereits bestens aus seiner ersten Saison für die Grimmstädter. In der Saison 2018/19 stand er für die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim bereits im Kasten. Schon damals zeichnete er sich durch seine hohe Trainingsmotivation und starke Reflexe im Tor aus und trieb seine Gegenspieler regelmäßig zur Verzweiflung. Mit der HSG Hanau wird er nun in der dritten Liga auflaufen.

„Ich bin froh zur HSG Hanau zurückkehren zu können. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, gerade da ich unbedingt wieder Drittligahandball spielen wollte“, sagt Benedikt Müller. „Den Verein habe ich immer in sehr guter Erinnerung behalten. Was in den letzten Jahren hier geleistet wurde, mit mehreren Teilnahmen an den Aufstiegsrunden und im DHB-Pokal, ist wirklich herausragend. Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben.“

In den vergangenen vier Spielzeiten lief Müller für die HG Oftersheim/Schwetzingen auf. Dabei spielte der 1.90 Meter große Schlussmann mit den Kurpfälzern vier Jahre lang in der dritten Liga. 2023 stieg die Mannschaft in die Baden-Württemberger Oberliga ab.

„Benedikt Müller ergänzt unseren Kader ganz hervorragend“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Er bringt jede Menge Erfahrung mit und wird sich damit in das Trio mit Can Adanir und Nico Scholz wunderbar integrieren können. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Müller spielte vor seiner Zeit in Oftersheim/Schwetzingen unter anderem auch für die HSG Groß-Bieberau/Modau, die HSG Rodgau Nieder-Roden und den TuS Dotzheim sowie für ein Jahr bei den Grimmstädter. In seiner Karriere feierte er 2014 die deutsche Hochschulmeisterschaft und 2016 den Titel des Europäischen Polizeimeisters.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, will Gelnhausen möglichst Gegner Dansenberg die Punkte abnehmen. Die HSG Hanau erwartet die Bergischen Panther und die HSG Rodgau Nieder-Roden muss nach Opladen.

 

TVG setzt auf die Hölle Süd

Nach der bitteren Niederlage bei der HG Saarlouis steht der TV Gelnhausen vor richtungsweisenden Wochen, schließlich ist man nicht mehr weit von den Abstiegsrängen entfernt. In den letzten drei Spielen des Jahres gegen den TuS 04 Dansenberg, bei den Bergischen Panthern sowie gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden will das Team von Cheftrainer Matthias Geiger das Ruder rumreißen.

Vor einer ähnlichen Situation steht allerdings auch der Gegner. Die Pfälzer belegen mit 8:18 Punkten den 13. Tabellenplatz und liegen damit nur einen Zähler hinter dem TVG. Dabei hatten viel Experten das Team eher im oberen Tabellendrittel angesiedelt. „Dansenberg besitzt über einen top-besetzten Kader, sind aber bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Sie haben dennoch sehr starke Leistungen gezeigt und viele enge Ergebnisse erzielt. Das zeigt wie ausgeglichen unsere Staffel aktuell ist“, sagt Geiger.

Mit Spielgestalter Jan Claussen und Jonas Dambach verfügen sie über zwei extrem starke Rückraumschützen. Dazu kommt mit Sebastian Bösing ein ebenso gefährlicher Kreisläufer. Wichtig wird daher sein, dass der TVG die deutliche Niederlage in Saarlouis gut verkraftet hat. „Es reicht nicht, wenn wir nur 20 oder 25 Minuten eine gute Abwehr stellen. Wir müssen das über 60 Minuten abrufen. Die Jungs haben bereits in anderen Spielen gezeigt, dass sie es draufhaben. Im Angriff haben wir auch in Saarlouis viele gute Chancen herausgespielt, sind aber immer wieder am Torhüter gescheitert. Wichtig wird sein, dass uns die Zuschauer unterstützen, damit das Selbstvertrauen wieder zurückkehrt“, sagt Geiger.

Personell sieht es zwar bei den Gastgebern grundsätzlich wieder besser aus. Lediglich Felix Reinhardt und Jonathan Malolepszy fehlen definitiv. Allerdings hatten sich Yannik Mocken und Jannik Geisler zu Wochenbeginn aufgrund einer Erkältung abgemeldet. Beim TV Gelnhausen hofft man natürlich, dass die beiden Leistungsträger bis zum Spieltag wieder einsatzbereit sind. „Der Ausfall der beiden wäre natürlich ein herber Verlust. Wir hoffen daher sehr, dass sie spielfähig sind“, sagt Geiger.

 

 

HSG Hanau erwartet den Tabellenneunten Bergische Panther

Am Samstag bestreitet die HSG Hanau ihr letztes Drittliga-Heimspiel in diesem Kalenderjahr. Im Rahmen eines großen Heimspieltags ist um 19.30 Uhr der aktuelle Tabellenneunte die Bergischen Panther zu Gast. Gegen die Spielgemeinschaft aus Burscheid in Nordrhein-Westfalen wollen die Grimmstädter ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter fortsetzen.

Sowohl Hanau als auch die Bergischen Panther betreten am Wochenende handballerisches Neuland, den die Vereine traten bislang noch nicht gegeneinander an. „Eigentlich hätten wir in der damaligen Corona-Saison bereits gegen die Panther antreten sollen“, so HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Das Spiel lag aber weit hinten in der Runde, die dann später abgebrochen wurde. In unserem letzten Heimspiel in diesem Jahr wollen wir alles in die Waagschale werfen!“

Nach einem starken Saisonstart sind die Bergischen Panther und ihr Trainer Marcel Mutz in der Tabelle aufgrund von Verletzungen etwas nach unten gerückt. „Dennoch dürfen wir sie auf keinen Fall unterschätzen“, warnt Geist eindringlich. „Sie haben mit Jonas Kämper und David Bleckmann einen sehr spielstarken Rückraum und können sich auf die Erfahrung von Jens-Peter Reinarz verlassen. Da gastiert sehr viel Qualität bei uns in Hanau.“ Auch über das Kreisläuferspiel seien die Gäste aus Nordrhein-Westfalen stets gefährlich.

Im Offensivspiel sechs-gegen-sechs rechnet Geist gleich mit mehreren Deckungssystemen der Bergischen Panther. So beherrscht der Gast sowohl eine 6:0-Abwehr als auch eine 5:1-Deckung. Sein Team sei aber darauf sehr gut vorbereitet. „Wir müssen uns dagegen gute Torchancen kreieren und dann auch erfolgreich abschließen“, meint Geist. „Das wollen wir so über 60 Minuten hinbekommen und damit auch eine Euphorie bei unserem Blauen Block entfachen.“

 

Schock für die Baggerseepiraten
 
Ketil Horn von der HSG Rodgau Nieder-Roden hat sich erst zum Ende der letzten Saison nach einer langwierigen Schulterverletzung zurückgekämpft. Nun sind aber die schlimmsten Befürchtungen nach dem Auswärtsspiel in Ferndorf Gewissheit geworden. Neben dem vorderen Kreuzband sind auch die Innen- und Außenbänder als auch der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen worden. Ketil Horn wird sich einer Operation unterziehen müssen und den Baggerseepiraten somit lange fehlen.
 
 
 
Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Oberliga Hessen geht es im alten Jahr in den Endspurt. Die Tuspo Obernburg tritt in Hanau an, der TV Kirchzell hat Offenbach-Bürgel zu Gast und Groß-Bieberau die SG Bruchköbel.

 

Für Kirchzell ist ein Sieg jetzt Pflicht

Maßlose Enttäuschung machte sich vergangenes Wochenende im Lager der Kirchzeller breit. Beim Vorletzten Bruchköbel reichte es mit Ach und Krach zu einem Punkt. Doch wie das Spiel abgelaufen ist – das ist nicht der Anspruch des TVK. Deshalb muss es im letzten Heimspiel im alten Jahr am Samstag um 19.30 Uhr gegen Offenbach-Bürgel besser werden und ein Sieg ist Pflicht.

TVK-Trainer Alex Hauptmann sagt, dass die Gäste über eine gute Mannschaft verfügen und immer besser in die Saison finden. “Doch wir müssen unser Spiel spielen, müssen Bock auf Handball haben, in der Abwehr gut stehen. Das haben wir zuletzt vermisst.” Nun, kurz vor Weihnachten, will sich der TVK daheim rehabilitieren und muss Farbe bekennen.

 

Die Tuspo will in Hanau alles geben

Am Samstag um 16 Uhr ist für die Tuspo Obernburg Anpfiff in Hanau. Nach dem letzten starken Auftritt der Tuspo ist diese natürlich auch in Hanau im alten Jahr noch einmal auf Punkte aus. Neu-Trainer Kai Nober, der auch schon für die Obernburger das Trikot trug, steht mit seinem Team aktuell nach elf Spielen auf Platz elf der Tabelle. Er hat gute Spieler in seinen Reihen, die HSG zeigt sich kampfstark – und doch ist das Ziel Klassenerhalt. Nicht mehr, nicht weniger.

In der vergangenen Saison kamen die Obernburger mit einer 21:26-Niederlage aus Hanau zurück. Diesmal soll es anders laufen.

 

Groß-Bieberau verabschiedet Torhüter Daniel Bartylak

Das letzte Heimspiel in diesem Jahr bestreiten die Falken am Samstag um 19.30 Uhr gegen die SG Bruchköbel. Der Gegner gehört zu den Urgesteinen der Oberliga und rutschte in der vorletzten Saison unglücklich in die Landesliga ab. Hier wurden sie aber mit großem Vorsprung Meister und fanden zurück in die Oberliga. Für die Gastgeber heißt es, von Anfang an Druck zu machen und mit einer stabilen Abwehr mit den guten Torhütern den Grundstein für einen weiteren Sieg zu legen. Im Angriff muss effizient gespielt werden und die latente Torgefahr von allen Positionen muss erneut unter Beweis gestellt werden. TSG-Trainer Björn Beilstein sagt: „Wir wollen natürlich zuhause unsere weiße Weste behalten und auch das letzte Vorrundenspiel erfolgreich bestreiten. Dazu wollen wir noch einmal alle Kräfte mobilisieren.“

Das letzte Vorrundenspiel der Groß-Bieberauer Falken ist zugleich das letzte Spiel für Torhüter Daniel Bartylak, der für ein halbes Jahr als Vertreter für den am Kreuzband verletzten Przemyslaw Witkowski verpflichtet wurde. Für die Restspielzeit und für die neue Saison steht jetzt Neuzugang Julius Gehring (27, vom TuS Griesheim) bereit.

 

Das Bild, das Daniel Bartylak zeigt, hat uns die TSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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Gute Neuigkeiten gibt es beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt. Mario Stark bleibt zwei weitere Jahre beim Verein. Bis Juni 2026 wird der Spielgestalter das Trikot des TVG tragen.

Nach Moritz Klenk hat sich nun auch der zweite TVG-Akteur, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft, zum Verein bekannt und sein Arrangement verlängert.

Gerade auf der wichtigen Position auf Rückraum Mitte ist diese Personalie für Trainer Michael Roth immens wichtig: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Mario verlängern konnten, da er, seit ich da bin, meine rechte Hand geworden ist. Er ist im Training ein absolut vorbildlicher Handballer und seine Spielführung ist top. Er ist in einem sehr guten körperlichen Zustand, vielleicht so gut, wie noch nie zuvor und deswegen bringt er auch immer wieder tolle Leistungen. Seine Vertragsverlängerung ist ein weiterer Schritt in Richtung Kontinuität. Wir wollen diese Mannschaft – wenn möglich – zusammenhalten, weil wir so für die nächsten Jahre den größtmöglichen Erfolg sehen.“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz ist ebenso hoch erfreut über die Vertragsverlängerung des 31-Jährigen: „Ich bin super happy, dass Mario sich dazu entschieden hat, für weitere zwei Saisons das Trikot des TV Großwallstadt zu tragen. Er ist ein absoluter Führungsspieler und hilft mit seiner Erfahrung dem Team immens weiter. Gerade das Zusammenspiel mit Dino Corak am Kreis ist eine Achse, die sensationell gut funktioniert und auf die wir natürlich auch in Zukunft setzen.“

Auch der Spieler selbst freut sich über seine Entscheidung: „Ich bin sehr glücklich, meinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert zu haben. Ich fühle mich sehr wohl in Großwallstadt und werde weiterhin mein Bestes dafür geben, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen und die an mich gestellten Erwartungen zu erfüllen.“

Mario Stark wurde am 19. Januar 1992 in Miltenberg geboren. Er begann seine Karriere beim TV Kirchzell, durchlief dort alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend, wechselte dann zur JSG Wallstadt und danach für drei Jahre ins Handballleistungszentrum nach Großwallstadt. 2009 ging er zum damaligen Drittligisten TV Kirchzell und erhielt für die Saison 2013/14 ein Doppelspielrecht für den TV Großwallstadt. Dort steht er seit der Spielzeit 2016/17 unter Vertrag.  Dieser wurde nun bis Juni 2026 verlängert.

 

 

Das Bild, das Mario Stark und Geschäftsführer Michael Spatz zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Oberliga Hessen hat es auch dieses Wochenende Überraschungen gegeben. Spitzenreiter TV Kirchzell musste bei der SG Bruchköbel einen Punkt abgeben und konnte von Glück reden, dass es nicht zwei waren. Die TSG Groß-Bieberau als Tabellenzweiter kam bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim böse unter die Räder. Einzig die Tuspo Obernburg wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann daheim gegen Großenlüder/Hainzell deutlich.

 

TV Kirchzell wurde seinem Anspruch nicht gerecht

Mit einem 31:31 (15:15) endete die Partie zwischen der SG Bruchköbel und dem TV Kirchzell. Die Tabellenführer hatten sich viel für diese Partie vorgenommen, doch ein schlechter Start und eine schwache Leistung über das ganze Spiel gesehen führten letztlich zur Punkteteilung – worüber die Kirchzeller noch froh sein können.

TVK-Trainer Andi Kunz sagte: “Ich kann nicht erklären, was heute los war. Es hat überall ein Stück gefehlt. Gerade nach der Vorlage, die uns Groß-Bieberau einen Tag zuvor mit der Niederlage in Breckenheim gegeben hat, wollten wir unbedingt einen Sieg. Doch anscheinend hat unser Team gemeint, dass es in Bruchköbel schon irgendwie gehen würde – ohne kompletten Einsatz.”

Der Start in die Partie war schon seitens der Gäste sehr holprig (1:6 – 11.). Die SG hingegen spielte mit viel Überzeugung und Emotionen, nutzte ihre Chancen gut. Mit zunehmender Spieldauer wurde es in den Reihen der Kirchzeller etwas besser und in der 28. Minute hieß es 13:13. Mit 15:15 ging es in die Pause.

“Danach ging es wieder bei Null los. Und wieder kommen wir nicht in die Gänge”, so Andi Kunz. Es wurde auf allen Positionen – auch im Tor – gewechselt. Doch irgendwie wollte es nicht besser werden. Beim 27:22 in der 48. Minute roch es nach einer ersten Niederlage des bisher so souverän aufspielenden Tabellenführers. Die Hausherren waren zu diesem Zeitpunkt völlig heißgelaufen, die Kirchzeller standen noch immer neben sich. Trotzdem nahmen sie den Kampf an und beim 27:27 und 30:30 war alles offen. Die SG legte vor, der TVK zog nach – 31:31. Am Ende bekamen die Gastgeber noch einen Strafwurf, den sie neben das Tor schossen. Glück für den TVK.

Andi Kunz: “Das war sehr enttäuschend und es muss sich wirklich jeder Spieler hinterfragen, was da passiert ist.” Zwar hat die Mannschaft versucht ruhig zu bleiben, doch die Souveränität hat völlig gefehlt. Und in der Deckung passte es auch nicht. “Wir brauchen vor der Winterpause nun noch zwei Punkte und bis zum nächsten Spiel müssen die Jungs miteinander reden und müssen wissen, was sie wollen”, so Andi Kunz.

 

 

Tuspo mit deutlichem Sieg im letzten Heimspiel des Jahres

Im Heimspiel gegen den Aufsteiger HSG Großenlüder/Hainzell gelang der Tuspo Obernburg ein deutlicher und verdienter 36:27 (15:11)-Erfolg. Dabei zeigte der Tabellenletzte in den ersten Minuten wenig Respekt und führte nach drei Minuten mit 2:1. Die Tuspo, die erneut auf Louis Markert verzichten musste, kam erst einige Minuten später ins Rollen und bis zur zehnten Spielminute führten die Römerstädter dann mit 7:3. Tuspo-Torhüter Jonathan Bausch hatte einen großen Anteil daran und konnte sich auch im weiteren Verlauf der ersten 30 Minuten mit mehreren Paraden mehrfach auszeichnen. Mit drei Toren in Folge verhalf der starke André Göpfert seiner Mannschaft dann Mitte der ersten Hälfte zu einem etwas größeren Vorsprung und der tapfer kämpfende Aufsteiger war beim Halbzeitpfiff bereits mit 11:15 im Rückstand.

Nach der Pause hielten die Gäste mit ihrem neuen Trainer Adrian Schild zunächst noch gut mit und auch in der 40. Minute war beim 22:19 für die Tuspo das Spiel noch lange nicht entschieden. Die Tuspo legte dann aber noch einmal einen Gang zu, wechselte Torhüter Marcel Rapp in den Kasten und nach dem 24:21 in der 42. Minute kamen die Gastgeber mit einem Vier-Tore-Lauf zum entscheidenden 28:21-Vorsprung. Jetzt war die Gegenwehr der HSG endgültig gebrochen und die Römerstädter konnten allen Spielern genügend Einsatzzeiten geben. Mit weiterhin hohem Tempospiel kamen die Gastgeber am Ende zu einem deutlichen 36:27-Heimsieg. Co-Trainer Philipp Wollbeck war nach dem Spiel zufrieden mit seiner Mannschaft und betonte, dass man keine Mannschaft in dieser Oberliga unterschätzen sollte und deshalb froh sei, die beiden Punkte geholt zu haben.

 

 

Böse Niederlage der Bieberauer bei den Ländches-Handballer

Nach zwei guten Spielen gegen Petterweil und zuletzt gegen Gensungen/Felsberg stürzten die Falken in der kalten und dunklen Breckenheimer Halle ab und verloren gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim mit 22:30 (11:16). Die Mannschaft von Trainer Beilstein stand von Beginn an völlig neben sich und hatte mit Ausnahme der beiden guten Torhüter Marko Ivankovic und Julius Gehring einen kollektiven Black Out. Die Heimmannschaft ging schnell und zielstrebig mit 3:0 in Führung und Groß-Bieberau gelang erst in der sechsten Spielminute das 3:1 durch einen Siebenmeter von Robin Büttner. Verzichten mussten die Falken auf Mittelmann Tristan Funk, der sich im Spiel gegen Gensungen einen Kreuzbandriss zuzog und längere Zeit ausfallen wird.

Die Falken kamen einfach nicht ins Spiel und ließen beste Torchancen reihenweise aus, was die Breckenheimer an diesem Abend zum Torewerfen einlud. Denn auch die sonst so kompromisslose Abwehr der Bieberauer stand nicht sicher und ließ viel zu viel zu. Breckenheim trug seine Angriffe bedacht und oft ins Zeitspiel gehend vor und fand immer wieder die Lücken in der Falken Abwehr. Nach 18 Spielminuten stand es 10:4 und Bieberau fand kein Mittel gegen die immer sicherer werdende Heimmannschaft. Ihr gelang plötzlich alles, während bei den Falken die Anzahl der Fehlwürfe stetig stieg. Zwei Auszeiten und die Halbzeitansprache von Trainer Björn Beilstein halfen nicht, die Falken wieder in die Spur zu bringen. Am Ende standen 23 Fehlwürfe zu Buche. Dabei hielten die beiden Bieberauer Torhüter Ivankovic und der erstmals eingesetzte Julius Gehring noch gut und verhinderten ein Tordebakel.

Ein Spiel, was schnell abgehakt und aus den Köpfen muss, denn nächste Woche soll noch ein Sieg gegen Bruchköbel gelingen und damit die Vorrunde mit maximal vier Verlustpunkten beendet werden. Das ließe den Falken die Möglichkeit, weiter im Meisterschaftsrennen zu bleiben.

Groß-Bieberaus Trainer Björn Beilstein sagte: „Das war eine massive Enttäuschung heute und war so nicht zu erwarten. Meine Mannschaft hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und es klappte so gut wie gar nichts. Mit so vielen Fehlwürfen und dazu kommenden technischen Fehler, kannst du kein Spiel gewinnen. Das ist nicht unser Anspruch und daran werden wir in der Weihnachtspause hart arbeiten müssen. Wir haben noch alle Chancen ganz vorne dabei zu bleiben, aber wir müssen sie auch nutzen.“

 

 

Das Bild von Antonio Schnellbacher hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.