Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel in der Handball-Oberliga Hessen zwischen den bis dato punktgleichen Mannschaften des TV Kirchzell und der TSG Groß-Bieberau endete mit einer Machtdemonstration des TVK. Mit 41:33 (16:15) gewannen die Gastgeber, wobei sie in der zweiten Hälfte den Gegner regelrecht überrollten.

Die Kirchzeller mussten ohne Tom Spieß antreten, der nach dem Abschlusstraining muskuläre Probleme hatte. Hinzu kam, dass Tim Häufglöckner in der 22. Minute verletzt ausscheiden musste. Er wurde unter dem Auge genäht, konnte aber in Halbzeit zwei wieder mitmischen.

In den ersten 30 Minuten war die Begegnung vor proppenvollem Haus hart umkämpft. Beide Abwehrreihen standen gut und keine Mannschaft konnte sich zunächst größere Vorteile erarbeiten. So ging es munter hin und her, wobei das schönste Tor sicher das von Antonio Schnellbacher zum 14:12 in der 27. Minute war. Torhüter Tobias Jörg warf einen langen Pass auf Ievgen Zhuk, der nur die Latte vom gegnerischen Tor traf. Den Abpraller krallte sich Antonio Schnellbacher und netzte reaktionsschnell ein. In der 29. Minute stand es 15:14. Tobias Jörg hielt einen Strafwurf von Robin Büttner und Ievgen Zhuk machte es postwendend per Siebenmeter besser und es stand 16:14. Dennis Weit war es für seine Falken vorbehalten, auf ein Tor zur Pause zu verkürzen.

Die zweite Hälfte war der Wahnsinn

Nach Wiederbeginn war Tim Häufglöckner wieder mit dabei und Niklas Ihmer war es, der das 17:15 für den TVK erzielte. Nach dem 19:16 wechselten die Gäste kurzzeitig die Torhüter und Daniel Bartylak kam für Marko Ivankovic. Genutzt hat es nicht viel, denn der TVK hatte Lunte gerochen, spielte sich in einen Rausch und traf nach Belieben. Innerhalb kurzer Zeit stand es 27:21 (43.). Drei Minuten später brachten die Kirchzeller Trainer Joshua Löffelmann für Tobi Jörg im Tor. Die Kirchzeller waren in der Folge nicht mehr zu halten, spielten sich in einen wahren Rausch und zogen Tor um Tor davon. Die Gäste hingegen wirkten völlig überfordert, wussten nicht, wie sie auf den starken Angriff des Gegners reagieren sollten. Sechs Minuten vor dem Ende führte der TVK mit 37:27! Und das gegen ein Team, das bisher ebenfalls noch kein Spiel verloren hatte. Die TSG nahm nun Tim Häufglöckner an die kurze Leine. Diese Maßnahme kam viel zu spät, denn die Messe war längst gelesen. Während die Kirchzeller nach Belieben schalteten und walteten, war bei Groß-Bieberau keinerlei Spielstruktur mehr zu erkennen. Beim 41:33 war dann das Publikum nicht mehr zu halten und feierte seine Mannschaft mit Standing Ovations.

Dennis Weit (TSG) war bedient

TSG-Trainer Björn Beilstein war sichtlich enttäuscht: “In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut dagegen gehalten, aber was dann kam war unterirdisch. Wir haben völlig den Zugriff in der Abwehr verloren, unsere Linie und Struktur im Angriff war dahin. So kann man nicht gegen einen starken Gegner agieren. Wir haben es den Kirchzellern in der zweiten Halbzeit viel zu leicht gemacht, insofern haben sie verdient gewonnen.“

Der Kirchzeller Niklas Ihmer hingegen freute sich: “Ich dachte, es wird bis zum Schluss ein knappes Spiel. Aber nach dem Wechsel ist es bei uns super gelaufen und es hat alles geklappt.” TVK-Trainer Alex Hauptmann war sichtlich stolz auf seine Jungs und sagte: “Wir haben bockstark agiert, haben in Halbzeit eins zwar gut gespielt, aber dann den Fehler in der Abwehr gemacht oder uns zu schnelle unnötige Abschlüsse genommen. In der Halbzeit haben wir der Mannschaft gesagt, dass sie die Fehler minimieren soll um sich selbst für die gute Leistung zu belohnen. Das hat sie super umgesetzt.”

Beim Gegner waren die Besten Dennis Weit, Kevin Kunzendorf und Robin Büttner. Beim TVK aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen hervorzuheben, ist schwer. Aber was Joshua Osifo, Kapitän Jan Blank, der junge Niklas Ihmer, Oleh Soloviov oder auch Ievgen Zhuk geleistet haben, war wahnsinnig gut. Aber der Rest des Teams darf keinesfalls vergessen werden. Sie alle haben sich den Sieg mehr als verdient.

Der TVK steht nun mit 18:0 Punkten alleine an der Tabellenspitze, gefolgt von Gensungen und Groß-Bieberau, die beide 16:2 Punkte auf dem Konto haben.

 

TV Kirchzell:

Jörg, Löffelmann; Blank 6, Soloviov, Häufglöckner 4, Schnellbacher 5, Hauptmann, Zhuk 8/4, Heinrich, Wolf 1, Mattern, de Waha, Ihmer 7, Osifo 10.

 

TSG Gross-Bieberau:

Ivankovic, Bartylak, Trautmann; Julian Kunzendorf, Buettner 8/6, Lubar 3, Kevin Kunzendorf 7, Hübscher 3, Berres, Nehrdich 4, Funk 1, Becker, Keller, Weit 7.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In ein paar Stunden geht es los, denn dann spielt der Handball-Zweitligist TV Großwallstadt in der Sporthalle Am Hallo gegen den Traditionsverein Tusem Essen.

Die Mannschaft um Trainer Michael Roth hat die Nationalmannschaftpause genutzt, um neue Energie zu tanken und hat sich vorgenommen, nach nun vier Niederlagen in der Ferne endlich den ersten Auswärtssieg zu erzielen und auch die bittere Heimniederlage am letzten Spieltag gegen den TSV Bayer Dormagen vergessen zu machen. Besonders erfreulich ist im Team des TVG, dass das heutige Geburtstagskind Finn Wullenweber wieder voll einsatzfähig ist, auch wenn er natürlich noch etwas Trainingsrückstand hat. Wichtig ist diese Personalie vor allem im Hinblick auf die Verletzung von Adrian Kammlodt, der nach seiner OP zwar bereits die Rehaphase angetreten hat, dieses Jahr aber nicht mehr zurück auf dem Parkett erwartet wird.

Doch leicht wird es beim alten Rivalen Essen sicherlich nicht. Das Team um Trainer Michael Hegemann hat einen großen Umbruch erfahren, namhafte Akteure wie Eloy Morante Maldonado, Markus Dangers und Justin Müller haben den Verein verlassen, dafür wurden mit Max Neuhaus, Julius Rose oder Christian Wilhelm vielversprechende Talente verpflichtet, ebenso wie einige Nachwuchs-Spieler aus den eigenen Reihen sehr gelungen integriert wurden.

Das zeigt sich auch in der Tabellenplatzierung. Mit 11:9 Punkten steht Essen auf Platz sieben im Ranking, konnte zuhause gegen den TuS N-Lübbecke überzeugen und triumphierte souverän über Aue, musste sich aber dem Aufstiegsaspiranten Bietigheim denkbar knapp in eigener Halle geschlagen geben. Das war übrigens die erst Heimniederlage seit über einem Jahr. Die Partien gegen Vinnhorst, Dessau-Roßlau und Minden endeten mit einem Remis.

“Tatsächlich können wir uns nicht beklagen und wir starteten besser als erwartet. Ich habe nicht mit so vielen Punkten zu diesem Zeitpunkt gerechnet und das macht mich glücklich”, sagt Tusem-Trainer Michael Hegemann.  Und weiter: “Wir hatten einen Umbruch, mussten einige zentrale Spieler abgeben sowie den Torhüter, doch wir bauen weiter auf unsere Heimstärke, haben bis auf Bietigheim daheim dominiert. So stark wir zuletzt zu Hause waren, auswärts gefiel mir das noch nicht so gut. Aber es wird besser.”

Mit dem TVG erwartet Michael Hegemann “einen starken Gegner, der eine gute Klasse mitbringt. Auswärts hat es bisher noch nicht so geklappt. Aber daheim bringen sie das richtig gut hin.”

Gegen den TV Großwallstadt sieht die Bilanz in der zweiten Liga wie folgt aus: in zehn Aufeinandertreffen gingder TVG sechsmal als Sieger hervor, der Tusem gewann viermal. In der vergangenen Spielzeit gingen allerdings beide Partien an Essen.

 

 

Das Bild von Kuno Schauer hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball-Oberliga Hessen kommt es heute Abend zum absoluten Spitzenspiel zwischen dem TV Kirchzell und der TSG Groß-Bieberau und die Handballinteressierten vom Untermain werden sicherlich auf dieses Ergebnis mit Spannung warten. Die Tuspo Obernburg muss beim TV Petterweil antreten und will unbedingt in der Erfolgsspur bleiben.

 

Spitzenspiel in Miltenberger Sporthalle

Am heutigen Freitag findet um 20 Uhr in der Miltenberger Dreifachsporthalle das absolute Spitzenspiel der Oberliga zwischen dem TV Kirchzell und der TSG Groß-Bieberau statt. Beide Mannschaften haben bisher noch kein Spiel in der laufenden Runde verloren, haben dementsprechend nach acht Spielen 16:0 Punkte auf dem Konto. Die Hausherren haben das bessere Torverhältnis und stehen daher an Platz eins der Tabelle.

Die Mannschaft der Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz marschiert bisher sehr souverän durch die Matches mit teilweise hohen Siegen. Die Gäste taten sich bei ein paar Begegnungen etwas schwer und gewannen in drei von acht Spielen mit jeweils einem Tor. Daher sagt auch Shooter Dennis Weit, der auch schon in Kirchzell gespielt hat: “Wir hatten ein paar holprige Anfangsspiele, haben uns aber von Spiel zu Spiel gesteigert und unser Spielverständnis wird immer besser.” Weiter erzählt er, dass die Stimmung innerhalb des Teams richtig gut ist und “wir freuen uns auf das Spiel heute Abend. Wir haben nichts zu verlieren. Der TVK ist daheim und steht sicher etwas mehr unter Druck als wir. Wir nehmen den Kampf an, haben richtig Bock und freuen uns vor ausverkauftem Haus zu spielen.”

Auch Tom Spieß, Denker und Lenker im Spiel der Kirchzeller, freut sich auf die Partie: “Wir kennen Groß-Bieberau aus der Vergangenheit. Sie haben gute erfahrene Leute im Team, haben mit Philipp Keller, Kevin Kunzendorf, Robin Büttner oder Dennis Weit starke Akteure. Aber wir müssen uns nicht verstecken, spielen zu Hause vor unseren Fans und wir sind gut drauf.”

Dennis Weit im Anflug aufs Tor

Die TSG spielt eine aggressive 6-0-Abwehr und Philipp Keller ist der Abwehrchef, der viel Erfahrung mitbringt. Ansonsten geht der Gegner der Kirchzeller viel Tempo und wird dem TVK sicher nichts schenken, sondern alles abverlangen. TVK-Coach Alex Hauptmann sagt: “Ich hoffe, dass beide Teams fit sind und mit voller Truppe antreten können. Und ich hoffe, dass beide mit offenem Visier spielen. Das macht Spaß.” Er kennt Falken-Trainer Beilstein noch aus der Vergangenheit, als er noch Trainer in Nieder-Roden war. Björn Beilstein meinte im Vorfeld: “Wir wissen, was da auf uns zukommt und freuen uns darauf, vor großer Kulisse das Spitzenspiel der Oberliga bestreiten zu dürfen.”

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften endete im Oktober 2021 in Kirchzell 32:32 Unentschieden und das darauf folgende Rückspiel im Februar 2022 in Groß-Bieberau gewann Kirchzell mit 27:26.

 

Obernburg will erneut auswärts punkten

Die Tuspo Obernburg muss am Sonntag beim TV Petterweil antreten. Dieser steht nach acht Spielen mit 8:8 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und musste zuletzt in Kirchzell eine deutliche 26:36-Niederlage hinnehmen. Petterweil verfügt über ein ausgeglichen besetztes Team, ist als heimstark bekannt. Das zeigt auch die bisher einzige Heimniederlage gegen Offenbach-Bürgel.

Die Obernburger können mit breiter Brust zum Gegner fahren, denn sie haben zuletzt ihren Angstgegner Hüttenberg in dessen Halle besiegt. Allerdings gab es in der vergangenen Saison eine 25:29-Niederlage in Petterweil. Doch die Tuspo hat sich sehr gut weiterentwickelt und ist darauf aus, auch aus Petterweil die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

 

 

Die Bilder haben uns Kirchzell und Groß-Bieberau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Anfang war es ein Spruch, etwas später eine Schnapsidee und am 2. März 2024 wird es nun Realität. Dann wird Torhüter-Legende Uli Schaus im Alter von 72 Jahren sein Abschiedsspiel beim TV Gelnhausen bestreiten. Die Handball-Fans dürfen sich auf einen emotionalen Abend freuen mit vielen bekannten Gesichtern und Handballgrößen aus vergangenen Tagen. Im Anschluss an das Abschiedsspiel bestreitet das aktuelle Drittliga-Team der Barbarossastädter sein Punktspiel in der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, gegen den TV Aldekerk. 

Die Nacht der Legenden ist vielen TVG-Fans noch in guter Erinnerung. Es waren Emotion und Gänsehaut pur, als der TV Gelnhausen im März seine 52 größten Klub-Legenden in einer proppenvollen Halle noch einmal hochleben ließ. Mittendrin Uli Schaus, der damals im Spaß die Anmerkung fallen ließ, niemals ein Abschiedsspiel beim TV Gelnhausen erhalten zu haben.

„Eigentlich hatten wir vor, die Nacht der Legenden einmal im Jahr zu wiederholen. Doch der Abend damals war so stark, so eindrucksvoll, dass wir ihn für alle Zeiten so stehen lassen möchten. Eine Wiederholung würde niemandem gerecht werden. Aber natürlich wollten wir die Idee, die große Handballfamilie des TV Gelnhausen immer mal wieder zusammenzubringen, fortführen. Und da fiel uns Uli’s Spruch wieder ein“, sagt TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Uli diese Idee mitträgt und genauso Vorfreude auf diesen Abend verspürt wie wir.“

Uli Schaus selbst sagt: “Es ist großartig, dass der TV Gelnhausen begonnen hat, sich seiner großen Tradition bewusst zu werden und jetzt schon zum zweiten Mal eine Gelegenheit schafft, dass sich viele Weggefährten von früher wiedersehen können. Das Spiel ist sicherlich außergewöhnlich. Aber wie heißt es so schön: Es gibt keine jungen oder alten Spieler, sondern nur gute und weniger gute. Ich freue mich sehr, noch einmal in der Halle, die ja nun auch noch Rudi-Lechleidner-Halle heißt, auflaufen zu dürfen.”

TVG-Legenden und Schaus-Allstars

Und so werden sich am 02. März 2024 mit den TVG-Legenden und den Uli Schaus-Allstars bei verkürzter Spielzeit zwei Mannschaften gegenüberstehen, die sicher kein zweites Mal gegeneinander antreten werden. „Wir wollen beide Mannschaften auch mit etwas jüngeren Spielern verstärken, da der Spielermarkt in meinem Altersbereich relativ überschaubar ist“, sagt Schaus, der selbst aber natürlich zwischen den Pfosten stehen wird. Doch umso mehr alte Weggefährten – auch aus gemeinsamen Zeiten bei der Nationalmannschaft –  dürften an diesem Abend anwesend sein.

Schaus war neben dem 2008 verstorbenen „Rudi“ Lechleidner sicherlich einer der bedeutendsten Spieler des TV Gelnhausen. Der ehemalige Torhüter bestritt mit 53 Jahren sein letztes Zweitliga-Spiel für die Rotweißen und gilt als ältester jemals in der Bundesliga aktiver Spieler. Bei seinem letzten Spiel für Gelnhausen in der Regionalliga war er 57 Jahre alt. Mit Unterbrechungen hütete Schaus ab 1985 das Tor des TVG und prägte einen großen Teil der Vereinsgeschichte mit. Insgesamt bestritt er 23 Länderspiele für Deutschland, darunter zwei A-Länderspiele. Vor einem Jahr kehrte der ehemalige geschäftsführende Gesellschafter der WEMAG-Firmengruppe als Markenbotschafter in neuer Funktion zu seinem Herzensklub zurück.

Die Fans des TV Gelnhausen dürfen sich also erneut auf einen emotionalen Abend mit Handballgrößen vergangener Tage, vielen Erinnerungen und Anekdoten freuen. Über den genauen Ablauf und den Start des Vorverkaufs wird der Klub rechtzeitig informieren.

Das Bild hat uns der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gute Neuigkeiten gibt es beim Handball-Oberligisten Tuspo Obernburg. Das eine war, dass die Tuspo am vergangenen Wochenende ihren “Angstgegner” TV Hüttenberg II in dessen Halle besiegt hat. Das andere: Trainer Rudi Frank hat seinen Vertrag bei den Obernburgern um ein weiteres Jahr verlängert und geht damit in seine vierte Saison. Darauf haben sich die Verantwortlichen der Tuspo und der 36-jährige A-Lizenz-Inhaber nach dem Spiel in Hüttenberg verständigt.

“Ich freue mich sehr, dass Rudi den Weg mit uns weitergeht. Er ist ein junger, ambitionierter Trainer und passt zu unserer Ausrichtung, eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern weiterentwickeln zu wollen”, sagt Jens Kunkel, sportlicher Leiter der TuSpo Obernburg, zur Vertragsverlängerung mit dem Trainer. Er sieht die Tuspo für die Zukunft gut aufgestellt und sagt weiter: “Unsere perspektivische Aufgabe muss es sein, dass wir unsere bisher gezeigten Leistungen weiter stabilisieren, auch wenn jedem klar sein sollte, dass diese Oberliga sehr ausgeglichen ist und immer mehr Mannschaften den Anspruch äußern, an der Spitze dieser Liga mitspielen zu wollen. Dieser Aufgabe wollen wir uns mit ihm als Trainer stellen und alle verspüren große Lust, für dieses Ziel entsprechend hart zu arbeiten.”

Der Trainer bedankt sich für das Vertrauen

“Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich, den eingeschlagenen Weg weitergehen zu können!”, so Rudi Frank nach der Vertragsunterzeichnung. “Für mich war schnell klar, dass ich den eingeschlagenen Weg gerne weiter als Trainer begleiten möchte. Ich habe Spaß an der Arbeit in einem professionellen Umfeld. Die Mannschaft entwickelt sich gut und wir wollen es weiter schaffen, die Obernburger mit einer attraktiven und modernen Spielweise zu begeistern und zahlreiche Spiele zu gewinnen”, erläutert Frank die Punkte, die für ihn für die Verlängerung sprachen.

 

 

Das Bild, das den Trainer mitten unter seinen Jungs zeigt, hat uns die Tuspo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

…. –  oder besser: was macht eigentlich Uli Wolf?

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In meiner neuen Podcast-Folge habe ich den ehemaligen Kreisläufer des Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt bei mir zu Besuch gehabt und habe einfach mal nachgefragt: was macht eigentlich ein Uli Wolf so viele Jahre nach seiner Karriere?

Heraus kam – meiner Meinung nach – ein tolles Gespräch und wir haben viel Interessantes über Uli Wolf erfahren.

Kurze Info zur Person Uli Wolf: Uli ist in Heidelberg geboren, war ganz lange Zeit beim TV Großwallstadt als Kreisläufer unterwegs, trug die Kapitänsbinde, bestritt 256 Bundelisga-Spiele für den TVG, ehe er im Mai 2008 seine aktive Karriere beendete. Er ist verheiratet, hat zwei wunderbare Kinder und ist als Rechtsanwalt sehr gefragt.

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Uli Wolf rein. Es ist wirklich interessant, was er uns zu erzählen hat. Uli und ich kennen uns schon seit Ewigkeiten und es ist mir eine Ehre, ihn bei mir zu Besuch gehabt zu haben – vor allem unter der Prämisse, dass seine Zeit wirklich kurz bemessen ist.

 

Meinen Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf Spotify oder ITunes hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Die Bilder hat uns Uli (TVG) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt ist nach einer kurzen Regenerationsphase am vergangenen Freitag wieder ins Training eingestiegen. Seit dem heutigen Montag sind auch die vier Nationalmannschafts-Akteure wieder zurück und absolvieren die erste Einheit.

Lediglich der frisch am Knie operierte Adrian Kammlodt kann aktuell nicht teilnehmen. Er befindet sich derzeit in der Rehabilitation und hat bereits die erste Physiotherapie-Stunde hinter sich gebracht. Seine Rückkehr aufs Parkett wird sich allerdings noch hinziehen und ein Einsatz von ihm noch in diesem Jahr ist eher unwahrscheinlich.

Görkem Bicer (@gorkembicerr), der mit der türkischen Nationalmannschaft unterwegs war, hat bei seinem Aufenthalt Höhen und Tiefen mit seinem Team erlebt. In der ersten Partie gegen Italien, die am 01. November in der Türkei ausgetragen wurde, konnte sein Team vor einer tollen Fankulisse mit 37:28 gewinnen. Görkem Bicer trug sich mit drei Treffern in die Torschützenliste ein, stand insgesamt 45 Minuten auf dem Parkett. Ganz anders das Rückspiel: eine viel zu geringe Torausbeute der türkischen Mannschaft und ein fulminanter Sieg der Italiener (37:27) trübten die Freude der Türkei, die sich aufgrund eines zu wenig erzielten Tores nicht für die nächste Runde der Qualifikation zur WM 2025 qualifizierte.

Petros Boukovinas (petros_bouk16) hingegen hat sich mit der griechischen Nationalmannschaft intensiv auf die EM 2024 in Deutschland vorbereitet. Neben zwei Trainingseinheiten standen auch zwei Testspiele gegen Mazedonien an. Das erste Match endete mit 29:29 Unentschieden und Petros Boukovinas zeigte zwölf Paraden. In der zweiten Partie verlor Griechenland mit 22:23, wobei Boukovinas auf tolle 16 Paraden (40% gehaltene Bälle) kam.

Für die österreichische Nationalmannschaft war Florian Mohr (@magic.mohr) unterwegs, weilte vergangene Woche in Tunesien und spielte die Kempa Trophy 2023. Hier gewann Florian Mohr überraschend deutlich mit seinem Team mit 34:27 gegen Portugal, danach endete ein umkämpftes Duell gegen die tunesische Mannschaft mit 31:31. Am dritten Spieltag besiegten sie die Schweiz mit 32:27 und holten sich den Turniersieg. Die Euphorie werden die Spieler nun mit nach Hause mitnehmen, um sich dann im Januar wieder bei der EM in Deutschland mit den anderen qualifizierten Mannschaften zu messen. Da Florian Mohr für die Nationalmannschaft nachnominiert wurde, kam er bei diesem Aufenthalt nicht auf viele Einsatzzeiten.

Der jüngste der vier Nationalmannschafts-Vertreter, Dmytro Redkyn, war zum ersten Mal mit der Ukraine unterwegs, welche ein Länderspiel gegen Schweden bestritt und dieses mit 26:46 verlor. Dmytro Redkyn war trotzdem sehr stolz, für sein Land nominiert worden zu sein. Er spielte erstmals 15 Minuten in seinen Farben und erzielte sogar ein Tor.

 

Das Bild von Petros Boukovinas hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür. Es zeigt ihn im Tor der griechischen Nationalmannschaft beim Spiel gegen Mazedonien.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball-Oberliga Hessen gehen der TV Kirchzell und die TSG Groß-Bieberau im Gleichschritt. Beide Mannschaften gewannen am Wochenende ihr Match und stehen mit jetzt 16:0 Punkten an der Spitze. Die Tuspo Obernburg fuhr beim TV Hüttenberg II einen Erfolg ein und rutschte in der Tabelle auf den fünften Platz hoch.

 

TV Kirchzell überzeugte

Mit einem deutlichen 36:26 (21:13)-Erfolg gegen den TV Petterweil gewann der TV Kirchzell sein achtes Spiel in Folge und wahrte damit seine weiße Weste. In einer sehr gut gefüllte Miltenberger Sporthalle agierten die Hausherren hochmotiviert, waren schnell auf den Beinen und führten mit 5:3 und 10:7 (17.). Da auch Torhüter Tobias Jörg einen sehr guten Tag erwischte und viele Freie wegnahm, hatten es die Gäste richtig schwer. Beim 12:9 nahm Petterweil die Auszeit und Trainer Martin Peschke versuchte seine Jungs neu einzustellen, versuchte es auch mit einem Torhüterwechsel. Er brachte in der 20. Minute Iteb Bouali für Frederic Becker. Doch auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. Beim 13:9 schickten die Kirchzeller Trainer Joshua Löffelmann, den Siebenmeterkiller, für einen Strafwurf in den Kasten – und prompt erfüllte er die Erwartungen und hielt vom Punkt gegen Florian Henrich. Auf der Gegenseite machte es Ievgen Zhuk besser. Er verwandelte alle sieben Strafwürfe traumhaft sicher und ließ die Torhüter ein ums andere Mal “alt” aussehen. Beim 18:11 in der 27. Minute nahm Andi Kunz die Auszeit, stimmte seine Jungs auf die letzten Minuten vor der Pause ein. Anschließend gab es einen Aufreger. Antonio Schnellbacher wurde vom gegnerischen Torhüter Bouli böse gefoult und er bekam die Rote Karte. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Zhuk traumhaft sicher zum 21:13-Halbzeitstand.

TVK hat alles im Griff

In Halbzeit zwei agierten die Hausherren unter den Augen des gebürtigen Kirchzeller Heiko Grimm, der sich mit Fug und Recht Vizeweltmeister und Europameister schimpfen darf, weiter so stark wie bisher, standen überragend in der Abwehr. Ab und an schlichen sich ein paar Leichtigkeitsfehler ein, sonst wäre der Abstand in der 38. Minute (26:15) schon höher ausgefallen. Beim 29:22 wechselte Andi Kunz den gut haltenden Tobias Jörg aus und schickte Joshua Löffelmann zwischen die Pfosten. Dieser reihte sich nahtlos ein. Beim 30:23 (49.) nahmen die Gäste noch einmal die Auszeit. Aber es brachte nichts mehr. Der TVK war nicht mehr aufzuhalten und obwohl Andi Kunz nun munter durchwechselte und die Spielanteile auch an die Jungen verteilte, kam kein Bruch ins Spiel. Am Ende stand ein verdienter 36:26-Erfolg.

Petterweils Trainer erkannte den Sieg der Kirchzeller neidlos an, gratulierte zum verdienten Erfolg und sagte, dass die Kirchzeller klar besser waren, während sie um den Klassenerhalt kämpfen. Andi Kunz freute sich, dass seine Mannschaft das Spiel so gut kontrollierte – vor allem in Halbzeit zwei – und dass er die Kräfte gut verteilen konnte. Torhüter Tobias Jörg war mit den ersten Minuten nicht so zufrieden: “Da haben wir zu früh abgeschlossen. Aber dann haben wir eine gute Abwehr gestellt, vorne vieles richtig gemacht und Ievgen Zhuk war natürlich überragend. Der Sieg war wichtig für uns, denn nun kommen die Wochen der Wahrheit.”

 

Toller Erfolg der Tuspo

Nach den beiden Niederlagen in der vergangenen Saison gegen den TV Hüttenberg II fuhr die Tuspo extrem motiviert zum Gegner und wollte sich unbedingt revanchieren. Dies ist mit 25:22 (14:8) auf jeden Fall gelungen. Tuspo-Coach Rudi Frank hatte seine Mannschaft mit einer offensiven Abwehr und dem vorgezogenen Rico Funck sehr gut auf den Gastgeber eingestellt und nach fünf Spielminuten führte seine Mannschaft mit 4:1. Die Römerstädter zeigten in den ersten dreißig Minuten ein starkes und variables Angriffsspiel und dominierten die Partie über die Spielstände von 8:3, 10:6 und 12:8. Auch die Tuspo-Abwehr stand sehr gut und erlaubte den Hausherren wenig Torchancen. Mit seinem vierten Tor gelang Rückraumshooter Louis Markert kurz vor der Halbzeitpause das 14:8 für die Tuspo und sorgte damit für einen schon beruhigenden Vorsprung nach der ersten Hälfte.

TVH kam besser ins Spiel

Nach der Pause kam dann aber die zweite Mannschaft des Zweitligisten besser ins Spiel und konnte den Rückstand in der 39. Minute bis zum 14:16 verringern. Trainer Frank nahm sofort eine Auszeit, weil es seiner Mannschaft mit zunehmender Spieldauer immer schwerer fiel, gute Lösungen zu finden. Rückraum-Allrounder“ Thomas Keck konnte anschließend mit zwei Toren in Folge wieder auf 18:14 erhöhen, aber das bedeutete noch keine Vorentscheidung auf den Sieg. Hüttenberg gab sich noch nicht geschlagen und kam in der 50. Minute sogar zum 19:20-Anschlusstreffer. Jetzt wurde es noch einmal richtig spannend. Die Tuspo zeigte sich in dieser Phase sehr kampfstark, wollte unbedingt die beiden Auswärtspunkte und kam nach Toren der beiden Linkshänder Jonas Riecke und Tobias Raab am Ende zu einem verdienten 25:22-Sieg.

Trainer Rudi Frank war nach dem Spiel extrem froh und erleichert, nun den vierten Sieg in Folge eingefahren zu haben. Jetzt möchte er mit seiner Mannschaft mit einer Leistungssteigerung am kommenden Wochenende auch in Petterweil beide Punkte holen.

 

Falken überzeugen im Spitzenspiel

Mit einer guten Gesamtleistung konnten die Falken gegen die HSG Pohlheim aufwarten und gewannen am Ende knapp, aber verdient mit 33:32 (19:17). Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine erfahrene und kämpferische Mannschaft, die von Beginn an ordentlich zur Sache ging, was aber auch zu frühen Zeitstrafen (3. Minute Neul, 8. Minute Happel) und bereits in der 20. Minute zu einer Roten Karte gegen Rühl führte. Danach wurde es zwar etwas ruhiger, aber die Pohlheimer Abwehr verteidigte weiterhin sehr stark und machte es den Bieberauer Angreifern nicht leicht. Geschickt konzentrierten sie sich auf die starke rechte Angriffsseite der Falken mit Büttner und Kunzendorf, was allerdings den gut aufgelegten Dennis Weit (11 Tore) und Nehrdich (5 Tore) größere Räume verschaffte, die sie zu nutzen wussten.

Die Falken ließen sich nicht den Schneid abkaufen und hielten dagegen, legten immer wieder eine Führung vor (10. Minute 6:4, 20. Minute 14:12). Zur Halbzeit stand es 19:17 und dieser Zwei-Tore-Abstand hatte eigentlich über die ganze Spielzeit  – mal waren es drei, mal nur ein Tor – Bestand. Die Gäste ließen sich nicht abschütteln, wollten unbedingt den Sieg und kamen immer wieder zum Anschluss. Nach 40 Minuten stand es 24:22, nach 50 Minuten 29:27. Jetzt drehte Pohlheim noch einmal auf und nutzte eine Zeitstrafe von Hübscher zum 30:30-Ausgleich in der 56. Minute. Doch das beeindruckte die Falken nicht wesentlich und Nehrdich legte wieder zum 31:30 vor. Pohlheim markierte erneut den Ausgleich, ehe der elffache Torschütze Dennis Weit mit zwei blitzsauberen Distanzwürfen die 33:31-Führung wenige Sekunden vor dem Abpfiff eintütete. Im Freudentaumel ging der bedeutungslose Anschlusstreffer von Pohlheim zehn Sekunden vor Schluss unter. Geschickt ließen die Falken die Uhr ablaufen und gewannen am Ende das Spitzenspiel nach einer großartigen Gesamtleistung mit 33:32.

Trainer Björn Beilstein sagte: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine richtig gute Mannschaft. Wir haben aber die richtige Einstellung gefunden und unseren Matchplan diszipliniert durchgezogen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, sie hat den Fight angenommen sehr gut dagegen gehalten und immer die richtige Antwort gefunden.“

 

 

Das schöne Bild von Dennis Weit haben uns die Falken zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende wird in der Handball-Oberliga Hessen wieder eifrig um Punkte gekämpft. Dabei muss der TV Kirchzell daheim gegen den TV Petterweil antreten und die TSG Groß-Bieberau empfängt die HSG Pohlheim. Einzig die Tuspo Obernburg muss auswärts ran und zwar beim TV Hüttenberg II. Alle spielen am heutigen Samstag um 19.30 Uhr.

 

Obernburg hat noch eine Rechnung offen

Die Tuspo Obernburg muss am heutigen Samstag beim TV Hüttenberg II antreten und der Gegner steht aktuell nach sieben Spielen mit 4:10 Punkten auf Platz elf der Tabelle. Zuletzt gab es eine denkbar knappe Niederlage in Petterweil für die Schützlinge des Neu-Trainers Claus Well.

Andrè Göpfert von der Tuspo im Anflug aufs Tor

Die Tuspo hat noch eine Rechnung mit den Hüttenbergern offen, denn es gab vergangene Runde zwei Niederlagen. Beim TVH wurde mit 19:24 verloren, zuhause mit 20:24. Daher sagt Andrè Göpfert, einer der Leistungsträger im Team von Rudi Frank und einer, der die Liga schon lange kennt: “Nichtsdestotrotz wollen wir diesmal unbedingt zwei Punkte holen. Die Karten werden heuer neu gemischt und wir sind gut drauf. Natürlich werden wir uns auf eine unbequeme offene 3-2-1-Deckung der Hüttenberger einstellen müssen. Und wir müssen vor allem deren besten Torschützen, Jannis Wrackmeyer, der sehr stark im 1:1 agiert, unter Kontrolle bringen.”

Auch Nils Tietböhl und Torhüter Roland Lebedevs sind ein Faktor im Spiel des TVH. Die Gäste sollten sich auch auf ein schnelles Spiel einstellen und hellwach beim Tabellenelften antreten.

 

Kirchzell will Heimstärke ausspielen

Der TV Kirchzell empfängt den TV Petterweil und will auch in diesem Spiel nichts anbrennen lassen. Die Gäste stehen mit 8:6 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Der TVK hat 14:0 Punkte zu verzeichnen und die Null soll auch noch nach diesem Match stehen. TVK-Trainer Alex Hauptmann weiß, dass Petterweil ein gutes Team hat, mit einem guten Torhüter und mit Habenicht einen starken Außen, der schon in Babenhausen gespielt hat und Björn Pape, der in Hanau und Gelnhausen aktiv war. Aber er weiß auch, dass für sein Team nur ein Sieg gilt, will es weiter an der Tabellenspitze stehen bleiben.

TVK-Torhüter Tobias Jörg sagte: “Für uns ist es mal wieder eine recht unbekannte Mannschaft, die gut in die Saison gestartet ist und zuletzt wieder in die Erfolgsspur gefunden hat. Wir wollen – vor allem zuhause – von Anfang an präsent sein und mit Vollgas die Zuschauer wieder mit ins Boot nehmen.” Weiter sagt der Keeper: “Den einzigen, den man kennt, ist Björn Pape aus Gelnhäuser Zeiten. Er war schon früher recht unangenehm zu spielen und verfügt über ein gutes Kreisspiel.”

 

HSG Pohlheim zu Gast bei den Falken

Nach dem Sieg in Hanau und dem darauffolgenden spielfreien Wochenende kommt es am Samstag zum Aufeinandertreffen mit Pohlheim. Die Gäste sind nicht leicht zu spielen und werden ein echter Prüfstein für die Falken. Die Pohlheimer Mannschaft blieb weitgehend zusammen und wurde durch einige Neuzugänge komplettiert. Nach bisher sieben Spielen stehen sie mit 12:4 Punkten auf Platz vier und mussten erst zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Falken stehen bisher ungeschlagen mit an der Tabellenspitze und wollen diese Konstellation natürlich gerne beibehalten. Dazu ist allerdings auch heute eine besondere Leistung der Bieberauer Mannschaft erforderlich, denn die HSG Pohlheim ist ein sehr ernst zu nehmender Gegner, der den Falken alles abverlangen wird.

 

 

Das Bild von Andrè Göpfert hat uns die Tuspo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt gab heute die Vertragsverlängerung von Moritz Klenk um weitere zwei Jahre bis Juni 2026 bekannt. Der 21-jährige Linksaußen wird damit zu einer konstanten Größe im Kader von Trainer Michael Roth und wird sich weiterhin mit Routinier Florian Eisenträger die Position teilen.

Trainer Michael Roth äußerte sich erfreut über die Verlängerung und sagte: “Ich freue mich sehr, dass Moritz der erste ist, der unterschrieben hat. Ich bin sehr begeistert von seinem Willen. Er ist ein junger, aufstrebender Spieler, der noch einiges lernen kann. Und trotzdem ist es einer, der einfach zum TVG gehört und deshalb freue ich mich, dass ich noch weiter mit ihm arbeiten kann.“

Auch Geschäftsführer Michael Spatz zeigt sich glücklich über die Vertragsverlängerung: „Bei uns laufen ja zu Ende der Saison einige Verträge von Spielern aus. Da stehen jetzt viele Gespräche an, mit einigen bin ich schon im Austausch. Dass Moritz jetzt den ersten Schritt gemacht hat und sich zu uns, dem TVG bekannt hat, ist ein wichtiges Zeichen nach außen. Ich bin mir sicher, dass seinem Beispiel noch einige folgen werden und freue mich sehr, dass Moritz sich zu so einem wichtigen Teil der Mannschaft entwickelt hat.“

Moritz Klenk, der am 13. Januar 2002 in Darmstadt geboren wurde, begann mit dem Handballspielen in der E-Jugend bei der hessischen JSG Gersprenztal. In der C-Jugend wechselte er dann zur Tuspo Obernburg und spielte schon in der Hessenauswahl. Bereits ab der B-Jugend lief er für die TVG-Junioren-Akademie auf. Als A-Jugendlicher stand er beim DHB-Pokalspiel am 17. August 2019 im Kader des TVG. Damals gegen den Longericher SC. Nun hat er seinen Vertrag bis Juni 2026 verlängert und sagte: “Ich freue mich sehr, zwei weitere Jahre beim TV Großwallstadt zu bleiben und weiterhin ein Teil der TVG-Familie zu sein.”

 

 

Das Bild, das Moritz Klenk und Geschäftsführer Michael Spatz zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.