Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden wird sich auf der Trainerposition neu aufstellen. Seit über sechs Jahren ist Jan Redmann mit großem Engagement Chefcoach der Baggerseepiraten. In diesem Zeitraum gab es nicht nur etliche Siege zu bejubeln, sondern es war vor allem sein Verdienst, dass die Verjüngung und Weiterentwicklung der Mannschaft sehr erfolgreich verlaufen ist.

Die laufende Runde wird aber auch gleichzeitig die letzte in dieser sehr exponierten Position für ihn sein. Nachdem Jan Redmann schon vor einigen Wochen signalisiert hatte, dass er über eine persönliche Veränderung nachdenkt, hat er die HSG-Verantwortlichen darüber nun final informiert. „Der Entschluss ist mir nicht leichtgefallen, dafür macht die Arbeit mit unserer jungen Mannschaft viel zu viel Spaß, aber ich merke immer mehr, dass diese intensive Tätigkeit ihre Spuren hinterlässt“, so der 43-jährige A-Lizenzinhaber. Dabei geht es Redmann nicht nur um den zeitlichen Aspekt, sondern vor allem um den mentalen: „Man opfert schon einiges im Privatleben, um auf diesem Niveau sportlich zu bestehen. Die Dritte Liga hat mittlerweile ein unglaublich hohes Niveau, da müssen Dutzende von Entscheidungen getroffen werden, idealerweise natürlich die richtigen“.

Dass dem so ist, zeigen die Resultate, denn sportlich läuft es derzeit richtig rund und mit 13:5 Punkten belegen die Rodgauer einen hervorragenden dritten Platz. Für Jan Redmann der optimale Zeitpunkt, um das Team in neue Hände zu übergeben: „Wir haben eine sehr begeisterungsfähige und lernwillige Mannschaft, die absolut intakt ist. Deshalb gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist einfach ein riesiges Potential in dieser Truppe, da sind viele Spieler noch nicht am Ende ihres Weges. Von meiner neuen Position aus kann ich die Entwicklung aber immer noch gut beobachten“, so Redmann mit leichtem Augenzwinkern.

Der Coach geht nicht komplett von Bord

Denn da ihm die HSG in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist, („Wir haben hier Freunde gefunden“) wird Redmann nicht komplett von Bord gehen, sondern als Jugendkoordinator des männlichen Bereiches weiterhin am Erfolg mitwirken. Für HSG-Sprecher Marzo ein absoluter Glücksfall: „Nachdem Jan angedeutet hatte, dass er nächste Saison nicht mehr als Trainer fungieren wird, haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, in welcher Funktion wir ihn weiterhin hierbehalten können. Da nach dem Rückzug von Thorsten Weiland der Posten des männlichen Jugendkoordinators nach dieser Saison vakant wird, lag die Lösung für uns auf der Hand.“ Dies entsprach auch dem Wunsch von Redmann und so einigten sich beide Parteien sehr schnell darauf, dass er ab der nächsten Saison die Verantwortung für die sportliche Entwicklung der männlichen Jugendteams übernimmt. „Es ist wirklich eine absolute win-win-Situation, ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in einem tollen Umfeld. Es kommen spannende Jahre auf uns zu, die wir als Baggerseepiraten gemeinsam meistern werden“, so Redmann.

Auch Marco Rhein, Sportlicher Leiter und Kapitän des Drittliga-Teams, zollte Redmann stellvertretend für den gesamten HSG-Vorstand großen Respekt: „Jan leistet seit sieben Jahren tolle Arbeit, er hat eine sich stetig verjüngende Mannschaft immer in die Top 6 der jeweiligen Staffel geführt. Dabei erinnern wir uns besonders gerne an Highlights zu Hause gegen Großwallstadt, Eisenach oder das Pokalspiel gegen Rimpar. Er hatte immer ein besonderes Augenmerk auf unsere Jugendmannschaften, hat sich da schon früh mit eingebracht und als Interims-Coach die erstmalige Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga geschafft. Jetzt freuen wir uns auf eine weiterhin erfolgreich verlaufende Saison und dann darauf, dass Jan uns als Jugendkoordinator erhalten bleibt. Für seine Nachfolge auf der Trainerbank setzen wir uns in aller Ruhe zusammen, um ein Anforderungsprofil zu definieren. Wir haben keinen Druck, wollen aber schon zügig eine Lösung präsentieren, um dann gemeinsam die Planungen für die Saison 2024/25 anzugehen.“

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt hat sein Vorhaben, mindestens vier Punkte aus der englischen Woche mit drei Spielen mitzunehmen, nicht geschafft. Nach dem Sieg zuhause gegen den VfL Lübeck-Schwartau und der Niederlage beim ASV Hamm-Westfalen mussten sich die Blau-Weißen am Samstag vor heimischem Publikum dem TSV Bayer Dormagen mit 32:34 geschlagen geben und verpassten damit das von Trainer Michael Roth vorgegebene Ziel in der englischen Woche.

Besonders bitter ist diese Niederlage, da sie vor der Nationalmannschaftspause erfolgte und sich die Mannschaft nun mit einem bitteren Beigeschmack in die Regenerationszeit verabschieden musste. Hinzu kam, dass nun die Heimserie gerissen ist, denn gegen Dormagen gab es die erste Niederlage vor eigenem Publikum.

Der Gegner kam mit schwerem Gepäck auf den Schultern. Dormagen befindet sich in einer schweren sportlichen und wirtschaftlichen Lage. Der Rückzug eines wichtigen Sponsors hat den TSV zu einem öffentlichen Hilferuf gezwungen. Zudem standen Patrick Hüter und Alexander Senden nicht im Kader, Trainer Matthias Flohr ergänzte mit A-Jugend-Spielern. Und ausgerechnet die machten ihre Sache super. Vor allem der junge Kreisläufer Sondermann war nie zu halten und erzielte bei zehn Versuchen zehn blitzsaubere Tore.

TVG kam gut ins Spiel

Der TVG kam gut in die Partie, Frieder Bandlow traf sofort zum 1:0, Mario Stark und Dino Corak erhöhten auf 3:1, der Gegner erzielte den Anschluss, doch ein Vier-Tore-Lauf in Folge bescherte den Hausherren eine komfortable 7:2-Führung. Nun wurde allerdings im folgenden Spielverlauf nicht mehr clever genug agiert, wichtige Chancen vergeben und viele Fehler produziert. Der Gegner kam heran und nach 15 Minuten traf der überragende Frederik Sondermann zum 9:8 für den TSV. Doch der TVG legte auf 15:12 vor, aber Dormagen nutzte erneut eine Schwächephase des Gastgebers und erzielte in der 26. Minute den 15:15-Ausgleich, konnte dann zwei Minuten später sogar mit 16:18 in Führung gehen und diesen Zwei-Tore-Vorsprung sogar mit in die Halbzeit nehmen (17:19).

Nach dem Wechsel zog der TVG erneut davon

Nach dem Seitenwechsel traf Görkem Bicer dann vom Punkt sofort zum Anschluss, Kuno Schauer erzielte drei Minuten später den Ausgleich zum 20:20 und ein 5:0-Lauf brachte in der 42. Spielminute die 26:22 Führung. Erneut agierten die Gastgeber nicht clever genug, setzten sich nicht weit genug ab und hielten die Gäste so immer wieder im Spiel. Beim 30:26 zehn Minuten vor Abpfiff rückte der Sieg in greifbare Nähe und das Momentum war auf Seiten der Roth-Crew. Doch nun agierten die Blau-Weißen unverständlicherweise kopflos und Dormagen egalisierte das Ergebnis auf 30:30. Aber der TVG legte erneut vor (32:31). Was dann passierte konnten die Zuschauer rund um das Spiel kaum glauben. Der TVG erlaubte sich zwei Ballverluste und einen Fehlwurf. Das nutzte Dormagen eiskalt aus und drehte das Ergebnis auf 34:32 zu seinen Gunsten.

Trainer Michael Roth zeigte sich nach der unnötigen Niederlage bedient: „Wir sind auf dem Weg des Sieges und machen dann durch unsere eigenen Fehler Dormagen wieder stark. Das darf einfach nicht passieren.“ Und Moritz Klenk sagte: “Das war ein komisches Spiel. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel aus der Hand geben könnten. Und doch ist es passiert. In der zweiten Halbzeit war es das gleiche. Wir setzen uns ab und bringen das Spiel aber nicht in den Griff.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, gewann die HSG Hanau gegen den Longericher SC Köln und die HSG Rodgau Nieder-Roden gewann bei den Bergische Panther. Einzig der TV Gelnhausen musste daheim gegen Haßloch eine Niederlage hinnehmen.

 

Aufholjagd wird nicht belohnt

Der TV Gelnhausen ist im Abstiegskampf angekommen. Nach der deutlichen Niederlage beim Longericher SC Köln in der Vorwoche erwischten die Barbarossastädter auch am neunten Spieltag gegen den bisherigen Tabellenletzten TSG Haßloch einen rabenschwarzen Tag. Vor 580 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle verloren die Rotweißen mit 29:30 (15:16). Mit nunmehr 6:12 Punkten rangiert der TV Gelnhausen damit auf dem zwölften Tabellenplatz und hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

„Wir wussten, dass es schwer wird. Dennoch haben wir uns mehr versprochen. Wir wollten souveräner auftreten, haben es aber nicht geschafft. Wir haben anfangs Theo Surblys nicht in den Griff bekommen. Dadurch ist Haßloch gut ins Spiel gekommen lassen. Dazu kam, dass wir uns selbst im Angriff zwar viele gute Chancen herausgespielt haben, uns aber nicht belohnt haben“, bilanzierte Cheftrainer Matthias Geiger.

In der Tat, war die katastrophale Chancenverwertung ausschlaggebend für die bittere Heimniederlage. Allein sechs Siebenmeter wurden verworfen, dazu unzählige freie Bälle. Erneut waren die ersten 15 Minuten in der zweiten Hälfte der Knackpunkt der Partie. Bis zur 44. Minute erzielte der TVG gerade einmal vier Treffer.

Verletzt, verunsichert, nicht in Form oder angeschlagen: Fast jeder Spieler des TVG hat gerade mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen. In der Summe kommt dann eine Niederlage gegen einen Gegner heraus, den man mit nahezu gleichem Aufgebot in der Vorsaison überrannt hätte. Dass soll keinesfalls die Leistung der engagiert aufspielenden Gäste schmälern, die sich den Sieg redlich verdient haben. Doch es zeigt, dass die junge Gelnhäuser Mannschaft in ihrer Entwicklung einfach noch Zeit braucht, um auch solche Phasen erfolgreich zu überstehen.

TVG-Fans stehen hinter ihrem jungen Team

Das weiß ganz offensichtlich auch das gerne kritische aber eben auch fachkundige Gelnhäuser Publikum. Wie ein Mann standen die Zuschauer hinter ihrem Team und feuerten die Spieler bedingungslos an. Und so wurde das Geiger-Team trotz der Pleite mit jeder Menge aufmunterndem Applaus verabschiedet.  Auch wenn es im Augenblick der Niederlage ein schwacher Trost ist: Es sind eben genau solche Erfahrungen, die ein Team wachsen lassen.

Dabei erwischte der TV Gelnhausen noch einen ordentlichen Start. Zwar ließ die Abwehr einiges zu, doch im Angriff lief es einigermaßen rund. Einziger Wermutstropfen: Lasse Georgi sah kurz vor der Pause nach einem Foul die Rote Karte. Mit 15:16 ging es in die Kabine. Im zweiten Abschnitt folgte dann der bereits erwähnte Blackout. Nachdem man reihenweise freie Bälle verwarf und Thimo Wagner auch zwei Siebenmeter nicht verwandeln konnte, führten die Gäste nach einem Treffer von Philipp Alt mit 26:20 und eine gewaltige Klatsche bahnte sich an. Doch dann zeigte der TVG plötzlich sein anderes Gesicht. „Da hat man den Charakter der Jungs gesehen. Sie haben in den letzten zwölf Minuten eine überragende Abwehr gestellt“, sagte Geiger.

In der Tat. Plötzlich rührte der TVG hinten Beton an und zeigte auch im Angriff wieder Abschlussqualitäten. Leon David agierte extrem giftig am Kreis und belebte das Spiel. Tor um Tor kamen die Rotweißen heran, die Hölle Süd kochte und die Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen. Wagner übernahm als Siebenmeterschütze mächtig Verantwortung und trat immer wieder an. Zwar verwarf er insgesamt vier Mal, konnte aber auch acht Strafwürfe verwandeln. Insgesamt erzielte der Rechtsaußen zwölf Tore und war damit der erfolgreichste Schütze seines Teams. Felix Reinhardt und David mit jeweils drei Toren folgten danach.

In der 57. Minute schien sich alles doch noch zum Guten zu wenden, als David tatsächlich zum vielumjubelten 28:28 einnetzte. In einer dramatischen Schlussphase hatte Wagner sogar die Führung in den Händen, scheiterte aber vom Siebenmeterstrich. Und so kam es wie es kommen musste. Drei Sekunden vor Schluss traf Marco Kimpel zum 30:29-Endstand für die Gäste.

 

 

Offensive Glanzleistung der HSG Hanau

Dritter Sieg in Serie für die Handballer der HSG Hanau. Am Sonntagabend gewannen die Grimmstädter mit 38:32 (22:14) zu Hause gegen den Longericher SC Köln und bauten damit ihre kleine Serie weiter aus. Beim Halloween-Special vor eigenem Publikum zeigte sich vor allem die Offensive der Spielgemeinschaft aus Steinheim und Kesselstadt in Topform. Max Bergold (12 Treffer) und Luca Braun (9 Tore) ragten aus dem starken Kollektiv hervor, welches seine bisher beste Saisonleistung abrief.

„Die ersten 43 Minuten haben wir heute Abend ein Riesenspiel gemacht und unseren Matchplan überragend umgesetzt“, jubelte HSG-Cheftrainer Hannes Geist beim Pressegespräch nach dem Abpfiff. „Zurecht führen wir zwischenzeitlich auch mit 31:20.“ Dass die junge Truppe um Kapitän Max Bergold den Vorsprung so weit nach oben treiben würde, war in den Anfangsminuten noch nicht absehbar. Die Gäste des Longericher SC Köln, die momentan mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen haben, traten in fremder Halle mutig auf und setzten die Grimmstädter unter Druck. Es dauerte einen Moment, bis Cedric Schiefer für Luca Braun auflegte, der die Lücke in der Abwehr suchte und beim 1:2 (5. Minute) den ersten Treffer für die HSG Hanau erzielte.

Schon früh in der Partie das Tempo vorgegeben

Danach fanden Bergold, Ritter & Co. immer besser in das Spiel. Vom 1:3 (5.) stellten die Hausherren die Partie auf den Kopf und führten in der zehnten Minute bereits deutlich: Jan Eric-Ritter, der das Hanauer Spiel mit viel Ruhe und Übersicht lenkte, ging selbst im Eins-gegen-eins auf die Abwehr und war per abgeknicktem Wurf zum 6:3 erfolgreich. Nach einer knappen Viertelstunde war es wieder Braun, der sich mit all seiner Physis gegen zwei Gegenspieler durchsetze und das 10:6 beisteuerte. Direkt im Anschluss war Nils Schröder per Tempogegenstoß erfolgreich: Das 11:6 und die Auszeit von Gäste-Coach Christian Stark.

Hanau hielt den Fuß nun auf dem Gaspedal. Mit konsequenter und lauffreudiger Abwehrarbeit zwang man die Gäste aus Köln zu technischen Fehlern. Im Angriff verwertete die HSG weiterhin konsequent. Nach einem weiteren Ballgewinn in Überzahl sorgte Bergold per Wurf aus dem eigenen Neunmeter für das 16:10 (22.). Noch vor dem Pausentee stieg Braun vor dem gegnerischen Innenblock hoch und ließ den Vorsprung auf 22:14 (30.) anwachsen. Im eigenen Tor konnten sich die Grimmstädter auch in dieser Woche wieder auf Can Adanir verlassen, der ebenfalls ein starkes Spiel zeigte.

Longerich kämpft sich noch einmal heran

Auch nach dem Seitenwechsel diktierte Hanau weiter das Tempo nach Belieben. Über das 25:17 von Cedric Schiefer (35.) behauptete die HSG die klare Führung und baute diese sogar auf 31:20 (43.) aus – der höchste Vorsprung in der Partie. „Dann kam leider etwas der Bruch in unser Spiel“, bemerkte Geist. „Wir sahen in dieser Phase nicht gut aus und lassen zu viele freien Würfe liegen, anstatt den Abstand bei sieben oder acht Toren zu halten.“ Stattdessen bäumte sich der LSC noch einmal auf. Mit einem 9:2-Lauf kamen die Gäste beim 28:32 (51.) wieder heran.

Doch mit der Unterstützung des Blauen Blocks und seinen lautstarken Fans im Rücken behielt Hanau die Nerven: Robin Marquardt steckte einen Pass auf seinen Kreisläufer Dziguas Jusys durch, der aus der Drehung das 33:28 (51.) einwarf. Nur wenige Minuten später netzt Braun mit seinem neunten Tagestreffer zum 35:30 (57.) ein und machte damit im Grunde alles klar. Bei der HSG Hanau feierte in den letzten Spielminuten noch Peer Kreuzkam sein Drittliga-Debüt. In der 58. Minute wurde er von seinem Coach zum Siebenmeterpunkt geschickt und verwandelte sicher – 36:30. Gegen die nun offene Deckung der Gäste war der Debütant auch danach beim 37:30 erfolgreich. „Meine Mannschaft hat auch heute wieder maximalen Willen gezeigt und alles gegeben“, lobte Geist. „So haben sie sich auch aus dem zwischenzeitlichen Tief herausgekämpft. Vielen Dank für die grandiose Stimmung. Das hat die Jungs enorm gepusht.“

 

 

Baggerseepiraten ziehen den Panthern den Zahn

Im Duell der besten Angriffsreihe (HSG) gegen die stabilste Abwehr (BHC) behielten am Ende die Baggerseepiraten mit 28:25 (12:12) die Oberhand. Dies war umso überraschender, da die Partie recht torarm verlief, was normalerweise dem Abwehrteam etwas mehr in die Karten spielen müsste. Doch die Rodgauer zeigten sich im Bergischen hellwach und entführten auch dank einer überragenden Torhüterleistung von Marco Rhein verdientermaßen die Punkte.

Ohne den privat verhinderten Cheftrainer Jan Redmann setzte der HSG-Tross am regnerischen Samstagnachmittag die Segel in Richtung Wermelskirchen. Da kurioserweise auch Co-Trainer Andreas Knaf aufgrund einer Terminüberschneidung nicht mit an Bord war, übernahm Lars Spieß –Trainer der A-Jugendbundesliga- die Verantwortung auf der Bank. Gegen die routinierten Gastgeber war die Marschroute von Anfang an klar: Eigene Fehler minimieren und in der Abwehr ein besonderes Augenmerk auf einen der besten Torjäger der Liga –Jonas Kämper- legen. Während letzteres über sechzig Minuten mit Bravour gelang, war die Fehlerquote auf Seiten der HSG´ler gerade in der Anfangsphase ungewöhnlich hoch. So entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie auf überschaubarem Drittliga-Niveau, denn auch die Panther hatten mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen. Über die Spielstände 3:3 und 5:5 schafften es die Gastgeber trotzdem – oftmals über ihren starken Spielmacher David Bleckmann – ihre Chancen etwas besser zu nutzen. So lagen die Baggerseepiraten nach einem Viertel der Partie mit 9:6 im Hintertreffen, was Interims-Cheftrainer Lars Spieß zu einer ersten Auszeit nötigte. Durch einige kleinere taktische Umstellungen fand die HSG-Defensive in der Folge immer mehr zu extremer Stabilität. Reihenweise wurden jetzt Angriffe der Panther erfolgreich gestoppt, während man selbst die Ballgewinne zu eigenen Treffern nutzte. So drehte man den Rückstand in eine 9:10-Führung, wobei besonders bemerkenswert die Vielzahl an verschiedenen Torschützen war. Auch der etwas umstrittene Treffer zum 12:12 kurz vor (oder nach) der Halbzeitsirene brachte die Rodgauer nicht vom Kurs ab.

HSG blieb am Drücker

Denn auch nach Wiederanpfiff der gut leitenden Unparteiischen blieb man weiter am Drücker. Stabil in der Abwehr und im Angriff mit sehenswerten Spielzügen, stellte man die hoch gehandelten Panther zusehends vor große Probleme. Nach 46 Minuten war erstmals ein Drei-Tore-Vorsprung da. Auch gegen den siebten Feldspieler, der jetzt als taktisches Mittel von den Hausherren genutzt wurde, verteidigten die Jungs vor Torhüter Marco Rhein mit absoluter Leidenschaft. Was doch noch durch die Abwehr kam, war zumeist sichere Beute des HSG-Kapitäns. Mit großer Routine und exzellentem Stellungsspiel brachte er die Panther reihenweise zur Verzweiflung.

Im Angriff wirbelte die Flügelzange Brühl/Hassler, die immer wieder von ihren Nebenleuten glänzend in Szene gesetzt wurden und es schlussendlich zusammen auf zwölf Treffer brachten. Eine kritische Phase hatte das junge Team aber noch zu überstehen, denn nach der 20:24-Führung ließ es einige gute Chancen aus. Zudem kassierte der wie gewohnt beherzt zupackende Abwehrchef Philip Wunderlich eine Hinausstellung, so dass die Gastgeber auf 23:24 herankamen. Doch jetzt avancierte Johannes von der Au zum entscheidenden Faktor. Erst wuchtete er die Harzkugel  zum 25:23 in die Maschen, dann folgte ein traumhaftes Anspiel auf Flo Stenger und als er schließlich noch zum 27:25 traf, ließ sich auch Marco Rhein nicht lange bitten. Eine erneute Parade besiegelte den dritten Auswärtssieg der Baggerseepiraten.

 

 

Die Bilder haben uns Hanau, Gelnhausen und Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt trifft am Samstag um 18 Uhr zuhause auf den TSV Bayer Dormagen. Die Hausherren wollen in ihrem sechsten Heimspiel der Saison 2023/24 die Serie fortsetzen und ihren sechsten Sieg in Folge vor heimischem Publikum feiern.

TVG-Trainer Michael Roth hatte vor der englischen Woche das Vorhaben verkündet, mindestens sechs Punkte aus den Spielen zu erzielen. Am vergangenen Sonntag wurde der Anfang gemacht und die Partie gegen den VfL Lübeck-Schwartau zuhause gewonnen. In Hamm konnte leider nicht gewonnen werden und man musste sich dem Aufstiegsaspiranten geschlagen geben. Von daher müssen jetzt gegen Dormagen die zwei Punkte geholt werden. Machbar ist das auf jeden Fall, der TSV steht aktuell mit 6:12 Punkten auf Platz 16 der Tabelle und konnte bisher nur in Dessau und zuhause gegen Aue Siege erspielen.

Die Mannschaft um Trainer Matthias Flohr hatte zu Beginn der Saison einen großen Umbruch: Spieler wie Mislav Grgic, André Meuser und Jakub Sterba haben den Verein verlassen, Finn Schroven ist aus Gummersbach gewechselt, Peter Strosack aus Lübbecke. Weiterhin im Kader stehen die Hüter-Brüder, die mit ihrer Erfahrung wichtige Stützen der Mannschaft sind. Hervorzuheben ist auch der junge 19-jährige Sören Steinhaus auf Rückraum Mitte bzw Rückraum links, der immer wieder tolle Akzente setzt.

Der TVG hat noch immer mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen und wird erneut nicht vollzählig antreten können. Trotzdem wird die Mannschaft um Kapitän Dino Corak alles geben, damit die Punkte daheim bleiben.

In der vergangenen Spielzeit konnte der TVG das Hinspiel auswärts für sich entscheiden, zuhause gab es ein Unentschieden.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, stehen am Wochenende folgende Partien von den Vereinen aus dem hiesigen Umfeld an. Der TV Gelnhausen spielt daheim gegen die TSG Haßloch und die HSG Hanau empfängt den Longericher SC Köln.  Lediglich die HSG Rodgau Nieder-Roden muss auswärts ran und zwar beim Bergische Panther.

 

Gelnhausen will zur Kaltschnäuzigkeit zurückfinden

Der TV Gelnhausen steht am neunten Spieltag vor einer kniffligen Aufgabe. Nach der Niederlage in der Vorwoche beim Longericher SC Köln ist ein Sieg am Samstag (19.30 Uhr Rudi-Lechleidner-Halle) gegen die TSG Haßloch fast schon Pflicht. Doch mit einem Blick auf den derzeit ausgedünnten Kader wird das Spiel gegen den Tabellenletzten alles andere als einfach für die Barbarossastädter, die mit 6:10 Punkten im unteren Tabellendrittel rangieren.

„Es gibt überhaupt keinen Grund, warum wir den Gegner unterschätzen sollten. Im Gegenteil. Wir haben uns bereits in der Vorbereitung gegen Haßloch schwergetan. Sie sind uns körperlich überlegen. Wir müssen daher eine Top-Leistung abrufen“, weiß Cheftrainer Matthias Geiger, dass auf seine Mannschaft Schwerstarbeit zukommen wird. Zwar rangiert Haßloch derzeit mit zwei Punkten am Tabellenende, doch das heißt in dieser sehr ausgeglichen Liga nicht viel.

Angesichts der dünnen Personaldecke wird das Spiel für die Rotweißen daher alles andere als ein Selbstläufer. Michael Hemmer und Jonathan Malolepszy sind definitiv nicht dabei. Yannick Mocken ist noch nicht soweit und wird nur für die Siebenmeter aufs Feld kommen und ob die beiden angeschlagenen Fynn Hilb und Silas Altwein wieder rechtzeitig fit werden, wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Immerhin ist Henrik Müller wieder im Training und kann am Wochenende auflaufen.       

Der ausgedünnte Kader trägt auch nicht gerade dazu bei, dass der TVG vor Selbstvertrauen strotzt. Die zuletzt stabile Abwehr begann in Köln nach 20 Minuten zu bröckeln und vor allem im Angriff wurden viele leichte Bälle verworfen. „Im letzten Spiel haben einige Dinge nicht funktioniert. Vor allem im Abschluss. Es war top, wie wir uns die Chancen herausgespielt haben, aber wir müssen sie natürlich auch verwandeln“, sagt Geiger.

Darauf will der TVG-Coach in der Trainingswoche den Fokus setzen. „Wir müssen mehr Kaltschnäuzigkeit entwickeln“. Grundlage wird gegen Haßloch aber einmal mehr eine stabile Abwehr sein. „Wir müssen wieder zur Kompaktheit zurückfinden, aggressiv sein und daraus zu schnellen Toren kommen, um nicht in den Positionsangriff zu müssen“, sagt Geiger.

 

HSG Hanau erwartet den Longericher SC Köln

Die HSG Hanau hat am späten Sonntagnachmittag (17:00 Uhr) den Longericher SC Köln in der Main-Kinzig-Halle zu Gast. Das Team um Kapitän Max Bergold will dabei an seine Leistungen in den vergangenen Wochen anknüpfen und eine kleine Serie starten. Die letzten beiden Spiele konnten die Grimmstädter gewinnen und haben sich mit 10:6 Punkten auf dem fünften Rang der Staffel Süd-West eingereiht. Nun soll gemeinsam mit den Fans des Blauen Blocks der nächste Entwicklungsschritt gemacht werden.

Die Partie am Wochenende findet im Rahmen eines „Halloween-Specials“ statt. Kinder in Verkleidung erhalten an der Abendkasse freien Eintritt. Zugleich hat die Spielgemeinschaft Preise für die drei kreativsten Kostüme ausgelobt.

Auf die Gäste aus dem Kölner Nordwesten, die schon jahrelang Mitglied der dritten Liga sind, treffen HSG-Cheftrainer Hannes Geist und seine junge Mannschaft dabei zu ersten Mal überhaupt. Gegen den ambitionierten Drittligisten, der sich in den letzten Spielzeiten stehts weiterentwickelt hat, erwartet Geist eine schwierige Heimaufgabe: „Sie bauen ihr Projekt in Köln stetig weiter aus und haben eine sehr eingespielte Truppe zusammengestellt, die sich schon einige Zeit kennt“, meint Geist.

„Sicherlich muss man dabei auch Lukas Schulz hervorheben, ein Antreiber im Rückraum, der aus dem Team heraussticht.“ Auch in dieser Saison ist der gefährliche Shooter wieder an Platz drei der Staffel-Torschützenliste zu finden. Neben ihm sorgt aber auch der hochgewachsene Benjamin Richter regelmäßig für Aufsehen. „Da sind sie sehr gut unterwegs, spielen einen sehr guten Ball und leben von ihrer Spielfreunde“, sagt Geist.

Neben dem Schuss aus dem Rückraum haben die Gäste aber auch ein solides Kreisanspiel als Variante vorzuweisen. „Taktisch ist Longerich immer bestens auf den Gegner eingestellt. Da kommt viel Arbeit auf uns zu. Wir müssen in der Abwehr sehr beweglich auftreten, aktiv dagegen arbeiten und die gegnerischen Passwege bedrohen“, so der HSG-Coach.

Seine Mannschaft sei für die Aufgabe gegen den Longericher SC Köln am Sonntag aber gut vorbereitet, erklärt Geist, der erwartet, dass: „Wenn wir in den gebundenen Angriff kommen, werden wir auf eine defensiv ausgerichtete 5:1-Deckung treffen, gegen die wir auf unsere Passqualität achten müssen.“

Gegen die Nordrhein-Westfalen, die momentan mit 9:9 Punkten auf Platz 9 der Tabelle verortet sind, will die HSG Hanau vor allem wieder auf das Tempospiel gehen. „Wir wollen mutig und risikoreich nach vorne spielen und einfache Tore erzielen“, gibt Geist den Matchplan vor. Nervenstark traten die Grimmstädter auch in den beiden letzten Partien auf. Gegen Aldekerk feierte man mit einer geschlossenen Teamleistung einen 30:29-Heimsieg und drehte in der vergangenen Woche auch den Halbzeitrückstand beim Aufsteiger TV Homburg zum Sieg.

 

 

Die Bilder haben uns Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga gab es für den TV Großwallstadt beim ASV Hamm-Westfalen wieder keine Punkte. Es bleibt dabei: der ASV Hamm-Westfalen bleibt zuhause ungeschlagen. Der TV Großwallstadt kann in der Fremde anscheinend nicht gewinnen. 39:34 (23:16) hieß es am Ende für den ASV.

Mit 2:0, 3:1 und 5:3 führten die Hausherren, ehe der TVG in der elften Minute durch Dino Corak auf 8:8 ausglich. 9:9 stand es auch noch. Dann ging es schnell auf 12:9 bzw. 14:11 (19.). In dieser Phase spielte der ASV seine Erstliga-Erfahrung aus, trug seine Angriffe besser vor und hatte in Torhüter Marcos Vinicios Colodeti, der das Torhüterduell für sich entschied, einen bärenstarken Rückhalt. Sage und schreibe 18 Paraden gingen auf sein Konto. Beim 16:12 (21.) nahm TVG-Trainer Michael Roth die Auszeit. Er wollte besser vorbereitete Würfe sehen, seine Spieler sollten die Bälle nicht fahrlässig wegwerfen. Und er wollte anschließend mit dem siebten Feldspieler agieren lassen. TVG-Kapitän Dino Corak erwartete von seinen Mitstreitern, dass sie dranbleiben sollten und er sagte, dass sie besser spielen würden, als das Ergebnis aussagt. Doch in der Folge machte sich der Gast aufgrund vieler technischer Fehler kurz vor der Pause das Leben selbst schwer und brachte sich selbst in die Bredouille. Mit 23:16 ging es in die Pause, wobei dieses Ergebnis etwas zu hoch ausfiel.

Siebter Feldspieler nach dem Wechsel

Nach dem Wechsel spielte der TVG weiter mit dem siebten Feldspieler. Doch die ersten fünf Minuten nach der Pause liefen nicht gut für die Gäste. Der ASV machte es besser und erhöhte schnell auf 28:19 (37.). Vor allem Rückraumspieler Nico Schöttle war vom TVG nicht in den Griff zu bekommen. Aber die Roth-Schützlinge gaben nicht auf, versuchten alles und in der 42. Minute verkürzte der TVG auf 24:30. Die Gäste waren im Aufwind, der ASV produzierte in dieser Phase einige Fehlwürfe. Wieder zogen die Gastgeber auf 32:25 (45.) davon und Michael Roth nahm die nächste Auszeit. Danach gab es hinten eine Parade vom ASV-Torhüter, vorne traf Schöttle und es stand 33:25. Aber die Unterfranken, die wenig Alternativen auf der Bank hatten, gaben nicht nach und verkürzten erneut. 31:36 stand es in der 54. Minute und es baute sich noch einmal Spannung auf. Am Ende gewann der ASV mit 39:34 und der TVG musste wieder ohne Punkte die Heimfahrt antreten.

 

 

Das tolle Foto hat uns

Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnnen, liebe Leser.

Sonntag – Mittwoch – Samstag. Handball-Zweitligist TV Großwallstadt steckt mitten in einer englischen Woche. Gab es am Sonntag einen starken Heimsieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau, müssen die Schützlinge von Trainer Michael Roth am heutigen Mittwoch beim ASV Hamm-Westfalen antreten. Den Abschluss der anstrengenden Woche macht das Heimspiel am Samstag gegen den TSV Dormagen.

 

Das Team um Trainer Michael Roth hat sich gegen den ebenfalls daheim noch ungeschlagenen Tabellenzweiten ASV Hamm-Westfalen viel vorgenommen und will für eine Überraschung sorgen. Der erste Auswärtssieg wäre für den TVG eine tolle Sache. Doch Coach Michael Roth weiß, dass dies wahrlich kein leichtes Unterfangen werden wird und sagt: “Nach dem sehr guten Heimspiel wollen wir den Schwung mit nach Hamm nehmen, dem vermeintlich großen Favoriten. Der ASV ist eine Erstligamannschaft, wo man wirklich optimal agieren muss, um dort was zu holen. Aber wir werden versuchen, ein gutes Spiel zu machen, um dann vielleicht auch für eine kleine Sensation zu sorgen. Dass das möglich ist in der 2. Liga, das wissen wir, aber dafür müssen wir selbst bereit sein. Wir hatten natürlich wenig Zeit zur Vorbereitung, aber wir werden alles in dieses Spiel reinhängen und dann sehen was passiert.“ Fakt ist, dass der TVG von den drei Spielen der englischen Woche mindestens zwei gewinnen will. Und Fakt ist auch, dass der TVG beim Favoriten befreit aufspielen kann.

Der ASV Hamm-Westfallen ist nach dem Aufstieg vor zwei Jahren in die erste Bundesliga letzte Saison direkt wieder abgestiegen, befindet sich allerdings aktuell wieder auf Meisterschaftskurs und ist ein Top-Anwärter auf den Titel. Die Mannschaft um Michael Lerscht ist bisher sehr gut unterwegs, musste sich allerdings am vergangenen Spieltag der SG BBM Bietigheim mit 31:35 geschlagen geben und belegt nun Platz zwei der Tabelle. Ein Sieg gegen den TVG ist also Pflicht. Torgefährlichster Werfer ist Fabian Huesmann auf Linksaußen, der mit einer Wurfquote von 87 Prozent überzeugt. Björn Zintel ist ein exzellenter Spielgestalter und Stefan Bauer darf mit seinen 2.02 Meter keinesfalls unterschätzt werden.

Die letzten zwei Begegnungen in der Saison 2021/22 gingen einmal zugunsten des ASV (34:27), vorher trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 27:27-Unentschieden. Überhaupt endeten die Duelle beider Mannschaften gern mit einem Gleichstand. Ob auch ein solcher Punktgewinn am heutigen Mittwoch möglich sein wird, hängt stark davon ab, wie die Nordrhein-Westfalen ihre erste Niederlage wegstecken konnten und ob der TV Großwallstadt nun endlich auch einmal auswärts an die gezeigten Leistungen zuhause anknüpfen kann. Desweiteren muss der TVG noch immer ersatzgeschwächt antreten. Doch wenn Kuno Schauer, Dino Corak, Görkem Bicer oder Mario Stark samt Torhüter Petros Boukovinas erneut so eine starke Leistung abliefern wie zuletzt, dann ist alles möglich – und Geburtstagskind Maxim Schalles könnte sich das schönste Geschenk selbst machen.

 

Das Bild von Kuno Schauer hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball-Oberliga Hessen hat die Tuspo Obernburg im Heimspiel gegen die TSG Offenbach-Bürgel einen deutlichen 36:28 (16:20)-Sieg verbucht. Dabei mussten die Hausherren erneut auf Linkshänder Jonas Riecke verzichten. Bärenstark erwies sich Sandro Friedrich im Tor der Obernburger und der zehnfache Torschütze Tobias Raab, der nicht zu stoppen war.

Die ersten Minuten der Partie verliefen sehr ausgeglichen und die Führung wechselte. Obernburg ging dann in der 14. Minute beim 10:8 durch Tom Müller erstmals mit zwei Toren in Führung, aber die Gäste waren fünf Minuten später beim 11:12 wieder im Spiel. Die Tuspo stellte nun Marcel Rapp für Sandro Friedrich ins Tor. Weiterhin leisteten sich beide Abwehrreihen sehr viele Unaufmerksamkeiten, so dass bereits in den ersten 30 Minuten sehr viele Tore fielen. Nach dem 15:15 in der 25. Minute erlaubte sich die Tuspo dann eine kurze Schwächephase, die Bürgel eiskalt ausnutzte und sich mit vier Toren in Folge absetzte. Kurz vor der Pause erhielt der Gästespieler Nils Lenort wegen Foulspiel die Rote Karte, ehe es mit einem 16:20-Rückstand für die Römerstädter in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause wie verwandelt

Nach dem Seitenwechsel kam die Tuspo wie verwandelt aus der Kabine und man konnte sich denken, dass sich die Spieler von Trainer Rudi Frank einiges anhören mussten. Diese Ansprache zeigte auch sofort Wirkung, denn der wieder eingewechselte Torhüter Sandro Friedrich, der in der 38. Minute sein zweites Tor erzielte, und seine Vorderleute waren sofort auf Betriebstemperatur und beim 22:22 war die Begegnung ausgeglichen, die Tuspo-Fans regelrecht aus dem Häuschen. Mit Unterstützung ihrer Fans waren die Hausherren nicht mehr zu bremsen und vor allem Tobias Raab, mit zehn Toren erfolgreichster Tuspo-Werfer, zeigte ein bärenstarkes Spiel. Er und seine Mitspieler drückten aufs Gaspedal, so dass es nach 45 Minuten 27:24 stand. Mit Hilfe des überragenden Sandro Friedrich im Tor hatten die Gäste nur noch wenig dagegenzusetzen. Nach zwei Toren in Folge von Louis Markert war nach 55 Minuten beim 33:26 das Spiel entschieden und am Ende feierte die Tuspo nach einer tollen zweiten Hälfte einen deutlichen 36:28-Heimsieg. Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „In der 1. Halbzeit hat fast gar nichts funktioniert, aber nachdem es dann in der Kabine etwas lauter wurde, hat meine Mannschaft mit Hilfe des bärenstarken Sandro Friedrich im Tor verdient, aber vielleicht am Ende etwas zu hoch gewonnen.“

 

 

Falken ohne Killer-Instinkt in Hanau

Die TSG Groß-Bieberau kam bei der HSG Hanau zu einem 33:30 (19:14)-Erfolg. Doch so recht zufrieden schien in Groß-Bieberau nach dem Sieg keiner gewesen zu sein. Zu viele Fehler erlaubte sich die TSG. Die Mannschaft von Trainer Beilstein begann sehr gut, führte in der 21. Minute schon 16:8. Auch in der 24. Minute stand es 18:10. Mit 19:14 ging es in die Kabine.

Nach dem Wechsel schlichen sich viele Fehler im Angriff ein, agierte unkonzentriert. So war es für Hanau nicht schwer, den Rückstand mit viel Kampfgeist zu verkürzen. In der 60. Minute stand es sogar 30:32. Thomas Becker von der TSG war es vorbehalten, für sein Team den letzten Treffer zu erzielen.

 

Das Bild hat uns die Tuspo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, holte sich die HSG Rodgau Nieder-Roden daheim gegen Dansenberg einen Sieg. Die HSG Hanau holte sich einen Arbeitssieg beim TV Homburg. Lediglich der TV Gelnhausen erwischte einen gebrauchten Abend und verlor beim Longericher SC Köln.

 

Einen gebrauchten Abend erwischte der TV Gelnhausen am achten Spieltag. Beim Longericher SC Köln verloren die Barbarossastädter mit 25:31 (11:16) und bleiben durch die Niederlage mit 6:10 Punkten auf Platz elf und somit im unteren Tabellendrittel stecken. Gegen die Rheinländer, die der TVG in der Vorsaison in der Pokalrunde noch zweimal bezwingen konnte, hatte der personell arg gebeutelte TVG keine Chance. Insbesondere im Angriff fehlte die Durchschlagskraft.

„ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen. Wir sind von Anfang an auf der letzten Rille gelaufen. Unter diesen widrigen Umständen haben die Jungs bis zuletzt alles reingehauen. Dennoch muss man auch sagen, dass wir heute unter unseren Möglichkeiten geblieben sind“, sagte Cheftrainer Matthias Geiger.

Neben den Langzweitverletzten Michael Hemmer und Jonathan Malolepszy kamen auch die noch geschonten Henrik Müller und Yannick Mocken im laufenden Spiel nicht zum Einsatz. Letzterer warf immerhin im Wechsel mit Thimo Wagner die Siebenmeter. Silas Altwein hatte sich zu allem Überfluss im Abschlusstraining am Knöchel verletzt, versuchte es, musste aber nach zwei Minuten passen. Als sich dann auch noch Fynn Hilb in der Anfangsphase an der Schulter verletzte und nur unter Schmerzen bis zur 45 Minute durchhielt, war die Personaldecke dermaßen dünn, dass Coach Geiger nur noch die Mangelverwaltung übrigblieb.  

Dennoch entwickelte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Gelnhausen brachte mit leichten Fouls den Gegner aus dem Rhythmus und ging durch einen Siebenmetertreffer von Yannick Mocken mit 1:0 in Führung. Doch es deutete sich bereits an, dass sich der TV Gelnhausen aus dem Positionsangriff mangels Rückraumalternativen an diesem Abend schwer tun würde.

Doch ein wacher Alex Bechert zwischen den Pfosten hielt sein Team mit guten Paraden zunächst im Spiel. Mocken traf erneut aus sieben Metern und nach 22 Minuten hieß es 9:9. Dann leistete sich der TVG zwei leichte Abspielfehler in Folge und der Longericher SC ging nach zwei Kontertoren innerhalb von sechzehn Sekunden erstmals mit zwei Toren in Führung (11:9.)

Zwar konnten die Rotweißen noch einmal auf 11:11 verkürzen, doch dann sollte das Pendel immer mehr zu Gunsten der Kölner kippen. Mit fünf Treffern in Folge setzte sich der Gastgeber bis zur Pause vorentscheidend auf 16:11 ab. In dieser Phase hatte der TVG hinten keinen echten Zugriff und scheiterte vorne immer wieder am glänzend parierenden Keeper der Kölner.

Gastgeber gleich mit zwei Toren

Als die Gastgeber auch im zweiten Durchgang gleich zwei Treffer nachlegten und den Vorsprung durch ein Tor von Nico Pyszora nach 32 Minuten auf 18:11 ausbauten, war endgültig die Luft raus. Zwar konnte Julian Lahme, der Alex Bechert im zweiten Durchgang im Tor ersetzte, noch einige Bälle parieren, aber weder im Angriff noch in der Verteidigung fand das Häufchen Verbliebener des TV Gelnhausen ein Mittel, um die stark aufspielenden Gastgeber noch einmal ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Über 22:13 (39.) und 29:20 (53.) lief das Spiel seinem Ende entgegen. Es spricht für das junge Gelnhäuser Team, dass auch die Verbliebenen bis zur letzten Sekunde kämpften und immerhin noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten. Am Ende stand dennoch eine 25:.31-Niederlage. Mocken, der nur zu den Siebenmetern antrat, war mit fünf Toren der erfolgreichste Schütze der Barbarossastädter. Hilb, Thimo Wagner und Max Bechert folgen mit jeweils vier Toren.

„Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und dem Gegner die Bälle in die Hände gespielt. Dazu haben wir zu viele Fahrkarten geschossen. Daran müssen wir arbeiten“, sagt Geiger.

 

Arbeitssieg beim Aufsteiger TV Homburg

Mit einem Kraftakt hat die HSG Hanau den Aufsteiger TV 1878 Homburg in dessen eigener Halle bezwungen, drehte das Spiel in den letzten 20 Minuten und gewann mit 33:30 (15:16). Neben Paul Hüttmann, der viermal sicher vom Siebenmeterpunkt verwandelte, stach auch Rückkehrer Robin Marquardt hervor, der fünf Treffer für die Grimmstädter erzielte.

„Wie die Jungs gekämpft haben, dieses kämpferische Spiel hier angenommen haben – das durchzustehen, das rechne ich ihnen hoch an“, sagte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach Spielende. Im ersten Durchgang hatte Hanau noch mit der eigenen Chancenverwertung gehadert. So erspielten sich die Grimmstädter eine ganze Reihe an Möglichkeiten, es fehlte aber an der „Effektivität, die haben wir etwas vermissen lassen“, meinte Geist später. Dank einer starken Defensivleistung in der zweiten Halbzeit, unterstützt von einigen Glanztaten von Can Adanir, verdiente sich die Spielgemeinschaft am Ende die beiden Punkte.

In der hitzigen Atmosphäre der engen Robert-Bosch-Halle erwischte Hanau zunächst einen schwachen Start und nachdem Homburg das 5:0 (7. Minute) erzielte, nahm Geist die Auszeit. Danach lief es für die Grimmstädter direkt etwas besser. Gegen die aggressive Deckung der Hausherren blieb die Partie aber ein Geduldsspiel für das Hanauer Team, welches hart für seine Torchancen arbeiten musste. Nach einer Zeitstrafe gegen Jusys baute Homburg den Vorsprung beim 9:5 (16.) weiter aus. Doch Hanau zeigte Courage und biss sich in die Partie, so dass es mit einem knappen Rückstand in die Pause ging.

Hanau mit Willensstärke

Der Wiederbeginn der zweiten Hälfte war dann von der Willensstärke des Hanauer Teams geprägt, welches unbedingt die erste Führung in dieser Partie erzielen wollte. Doch der Wunsch blieb den Grimmstädtern zunächst verwehrt. In dieser Phase war es erneut Hüttmann, der gleich drei Mal hintereinander vom Siebenmeterpunkt erfolgreich war und beim 16:16, 17:17 und 18:18 jeweils den Gleichstand herstellte. Hanau blieb dem Aufsteiger nun dicht im Nacken sitzen, stand resoluter in der Abwehr und leistete sich weniger Fehler als noch in der ersten Hälfte. Auch Can Adanir im Kasten wurde nun zum Faktor für das HSG-Team. Nach einer Parade des Schlussmannes trieb Ritter das Spiel schnell nach vorne und Ahrensmeier hatte das Auge für Bergold, der beim 22:22 (41.) erneut den Ausgleich herstellte. Direkt danach zwang Hanau die Homburger in das Zeitspiel und damit zu einem erfolglosen Abschluss. Im Gegenzug netzte Niklas Schierling von Rechtsaußen zur ersten Hanauer Führung ein – 23:22 (43.). Adanir, Ahrensmeier & Co. spielten nun all ihre Erfahrung aus und behaupteten den Vorsprung. In der Schlussphase ließ die Geist-Sieben dann nichts mehr anbrennen. In Überzahl brach Jonas Ahrensmeier auf Halblinks durch die Abwehr und machte mit seinem 32:28 (59.) den Sack zu.

 

Baggerseepiraten mit Heimsieg

Für die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden läuft es nach wie vor richtig gut in dieser Saison. Am Samstagabend setzte sich das Team von Trainer Jan Redmann mit 33:30 (13:12) gegen den TuS 04 Dansenberg durch. Das Team von Kapitän Marco Rhein kam gut in die Partie, Neuzugang Felix Schäfer traf in den ersten zwei Minuten doppelt zur 2:0-Führung. Doch danach schoss das Redmann-Team den Gäste-Torhüter Michel Fiedler warm, ruckzuck war die Führung dahin und die Gäste führten ein erstes Mal. Doch beiden Mannschaften gelang es in der ersten Halbzeit nicht, sich abzusetzen. Dansenberg zeigte eine aggressive Abwehrleistung, in ihrer 5-1 Formation störten sie die Hausherren sehr früh. „Wir haben es gegen die starke Abwehr der eigentlich gut gemacht, kamen immer wieder gut ins Tempo rein, haben aber gerade in der ersten Halbzeit zu viele Bälle verworfen“, sagte Jan Redmann nach der Partie. Vor allem die Torhüter Marco Rhein (HSG Rodgau) und Michel Fiedler (Dansenberg) wussten zu überzeugen, beide nahmen immer wieder freie Bälle weg und verhinderten damit ebenfalls, dass sich ein Team absetzen hätte können.

Ähnliches Spiel in Halbzeit zwei

In der zweiten Hälfte zeigte sich durchaus ein ähnliches Spiel, Dansenberg deckte offensiv und versuchte über viel Körperlichkeit die schnellen Rodgauer Spieler wie Simon Brandt zu stoppen. „Wir haben im Angriffsspiel immer gute Lösungen gefunden“, sagte Redmann, dessen Team zum siebten Mal 30 oder mehr Tore erzielte. In der zweiten Halbzeit schafften es die Baggerseepiraten dann vermehrt, sich auch mal mit drei oder vier Toren abzusetzen, die Gäste aus der Pfalz ließen aber nie abreißen und hielten sich immer wieder trotz kritischer Phasen im Spiel. Ab der 50. Spielminute kam Rodgau dann erneut in einen kleinen Flow, führte zwischenzeitlich mit vier Treffern, doch Dansenberg kam in der spannenden Endphase nochmal auf 30:29 heran. „Ich bin wirklich sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie in dem Moment ruhig geblieben ist. Aber das zeigt auch ein Blick auf unsere anderen Ergebnisse, bis auf das Krefeld-Spiel waren es immer sehr enge Duelle, in denen wir meist den kühlen Kopf bewahren konnten“, resümierte Redmann nach dem Spielende. Felix Schäfer schaffte es mit seinen Treffern neun und zehn am Ende den Deckel drauf zu machen und die HSG schlussendlich zu einem verdienten Heimsieg zu bringen.

 

 

Die Bilder haben uns Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt hat auch gegen den VfL Lübeck-Schwartau zuhause seine weiße Weste behalten und sich am Ende einer umkämpften Partie mit 32:28 (14:15) zwei Punkte gesichert.

Dabei musste der TVG auf Adrian Kammlodt verzichten (wir berichteten) und auch Florian Eisenträger (verletzt) konnte nicht mitmischen ebenso wie Torhüter Jan-Steffen Minerva (krank). Aber auch die Gäste waren ersatzgeschwächt, kamen ohne ihren Torhüter Klockmann. Sie erwischten einen super Start, führten nach 15 Minuten mit 9:3. Und das, obwohl der TVG gut in der Abwehr stand. Es wurde geschoben und die Lücken dicht gemacht. Trotzdem fand der VfL immer wieder Möglichkeiten, um einzunetzen.

Doch die Hausherren zeigte einmal mehr ihre kämpferische Seite und sie beherzigten den Rat von Trainer Michael Roth, der in einer Auszeit forderte, nicht zu halbherzig zu agieren und mit der letzten Konsequenz zu spielen. So musste sogar Finn Wullenweber eingesetzt werden, der nach seiner Verletzung noch gar nicht eingeplant war. In der 25. Minute traf Frieder Bandlow zum Anschluss (11:12) und die Partie war offen. Trotzdem gingen die Gäste mit einem knappen Vorsprung in die Pause (15:14). Entscheidenden Anteil daran hatte Rückraumspieler Patzel, den der TVG nie einfangen konnte und der am Ende mit neun Toren glänzte.

Starke zweite Hälfte

Nach dem Wechsel war es Frieder Bandlow, der den Ausgleich erzielte. Der VfL, der zwischenzeitlich von einer offensiven Deckung auf 6:0 wechselte, spielte erneut offensiver. Doch der TVG hielt dagegen, wollte den Sieg auf jeden Fall. Michael Roth griff in die Trickkiste, brachte den siebten Feldspieler, Petros Boukovinas lief zur Hochform auf, Kapitän Dino Corak und Mario Stark agierten sehr stark und Görkem Bicer war einmal mehr der gute Siebenmeter-Verwandler. So ging das kampfbetonte Spiel munter weiter und obwohl die Schiedsrichter viele Zeitstrafen verhängten, war die Begegnung keinesfalls unfair.

Dino Corak war es, der mit einem Doppelschlag in der 39. Minute die erste Führung für sein Team erzielte (21:20).. Beim 24:21 schien die Partie zugunsten des TVG zu kippen. Doch der VfL war nicht gewillt, die Punkte hier zu lassen und ratzfatz stand es 24:24 (49.). Auch er agierte zwischenzeitlich mit dem siebten Feldspieler. In einer spannenden Schlussphase stellte der TVG eine bärenstarke Abwehr und agierte konsequent im Angriff – und das trotz vieler verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle im Team. Kuno Schauer übernahm Verantwortung, machte zum Ende hin die wichtigen Treffer, so dass letztlich ein hochverdienter Sieg stand.

Der verletzte Adrian Kammlodt sagte anschließend: “Ich freu mich sehr für Kuno, dass er so gut gespielt hat und der Knoten geplatzt ist. Auch ist es toll, dass sich Finn schon jetzt in den Dienst der Mannschaft gestellt hat.” Zu seiner Person sagte er: “Ich hoffe, dass ich zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehe.” Wann der Rückraumspieler operiert wird, steht noch nicht fest.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.