Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird der Deutschland Cup im Jahr 2026 in Düsseldorf ausgetragen. Die 37. Auflage des Traditionsturniers findet vom 05. bis 08. November 2026 im PSD BANK DOME statt. Vier Nationen inklusive der deutschen Männer-Nationalmannschaft werden um den begehrten Titel kämpfen.
 
Der Deutschland Cup hat sich zu einem festen Bestandteil im internationalen Eishockey-Kalender entwickelt und bietet der Nationalmannschaft eine wichtige Standortbestimmung. Für die Fans bedeutet das Turnier die Möglichkeit, hochklassigen Eishockeysport hautnah zu erleben und die Nationalmannschaft anzufeuern. Der PSD BANK DOME in Düsseldorf bietet mit seiner modernen Infrastruktur und seinem Fassungsvermögen von bis zu 13.000 Besuchern ideale Voraussetzungen für ein internationales Turnier und ermöglicht, noch mehr Eishockeyfans Spitzensport auf internationalem Niveau zu präsentieren. Der Deutschland Cup wird zum ersten Mal in Düsseldorf stattfinden. Wenige Monate später – im Mai 2027 – wird Düsseldorf Spielort der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 sein.
 
Neue Perspektiven für Frauen- und Männer-Nationalmannschaft
 
Nach drei überaus erfolgreichen Jahren der parallelen Austragung mit den Männern in Landshut wird das Frauen-Team 2026 nicht beim Deutschland Cup antreten. Grund dafür ist die Entscheidung des Weltverbands IIHF, die Frauen-Weltmeisterschaften mindestens bis zum Jahr 2032 jeweils im November auszutragen. Der DEB begrüßt diese neue, prominente WM-Platzierung im Jahreskalender ausdrücklich, auch wenn dies bedeutet, dass eine weitere gemeinsame Austragung des Deutschland Cup mit den Männern zumindest für das Jahr 2026 auszuschließen ist.
 
Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf sagte: „Wir freuen uns sehr, dass der Deutschland Cup 2026 im Düsseldorfer PSD BANK DOME ausgetragen wird. Unsere Stadt steht für große Sportbegeisterung und beste Bedingungen, um dieses traditionsreiche Turnier erfolgreich zu präsentieren, das mit Sicherheit Appetit auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 macht. Mit Blick auf die WM, die wir gemeinsam mit Mannheim ausrichten, ist das ein starkes Zeichen für Düsseldorfs Rolle als führende Sportstadt.“
 
„Wir haben uns bewusst für Düsseldorf als Austragungsort für den Deutschland Cup 2026 entschieden – und sind von der Arena und ihrer Infrastruktur absolut überzeugt“, sagt Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Eishockey-Bundes. „Die Stadt verbindet Eishockey-Leidenschaft mit exzellenter Infrastruktur – und das Timing könnte nicht besser sein. Der Deutschland Cup 2026 wird uns optimal auf die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 vorbereiten, die nur ein halbes Jahr später in Düsseldorf und Mannheim stattfindet. Wir bedanken uns bei der Stadt Landshut, dem EV Landshut, dem Bayerischen Eissport-Verband und allen Unterstützern für drei herausragende Jahre Deutschland Cup in Landshut. Was wir dort gemeinsam auf die Beine gestellt haben, war wirklich außergewöhnlich.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nachdem die ING Skywheelers in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga vergangene Woche beim Absteiger Hamburg mit 43:62 verloren, soll es am zweiten Spieltag besser laufen. Für die ING Skywheelers geht es zum Auswärtsspiel gegen die Nürnberg Falcons, die aktuell auf Platz drei der Tabelle stehen. Die Frankfurter sind momentan auf Platz fünf.

Die Falcons konnten sich vergangene Woche mit 76:62 zuhause gegen Ulm durchsetzen. Für die Skywheelers war vergangene Woche noch kein Sieg drin, aber das heißt ja nicht, dass es dabei bleiben muss. Spieler-Trainer Chris Spitz sagte: “Mit Nürnberg erwartet uns ein starker Gegner. Dass sie Aufsteiger sind, spielt dabei keine Rolle, was sie letzte Woche eindrucksvoll gegen Ulm zeigten.
Das Team ist voll mit ehemaligen und aktuellen deutschen Nationalspielerinnen und wird durch Kim Robins und Andre Hopp bestens komplimentiert. Uns erwartet ein extrem physisches und schnelles Spiel der Nürnberger.”

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Pokal war gestern – heute ist Ligabetrieb. Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Samstag, den 08.11.2025, um 18 Uhr in der Ischelandhalle beim VfL Eintracht Hagen zu Gast, also bei keinem Geringeren als dem Tabellenführer.  

Nach vier Siegen in Folge, darunter auch zwei Auswärtssiege gegen TuSEM Essen und TuS Ferndorf, spielte der TVG zuletzt auswärts Unentschieden gegen den TSV Bayer Dormagen. Nun wartet mit dem VfL Eintracht Hagen eine besonders anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer André Lohrbach.

Starker Saisonstart des VfL Eintracht Hagen

 Hagen spielt bisher eine sehr erfolgreiche erste Saisonhälfte. Mit sieben Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage belegt das Team von Trainer Pavel Prokopec aktuell den ersten Tabellenplatz. Nach zuletzt vier Siegen in Serie, gegen Essen, Oppenweiler/ Backnang, Ludwigshafen und Krefeld, gehen die Hagener mit großem Selbstvertrauen und als Favorit in die Begegnung. Auch individuell überzeugt der VfL Eintracht Hagen bisher auf ganzer Linie. Hakon Styrmisson belegt mit 61 Toren derzeit den zweiten Platz in der Torschützenliste der Liga, während Pouya Norouzinezhad mit 49 Treffern ebenfalls zu den Top Ten der Liga zählt. Und ein Widersehen gibt es auch. Der ehemalige TVG Spieler Pierre Busch läuft für Hagen seit seinem Wechsel aus Großwallstadt auf der Rechtsaußen Position auf.

In den letzten beiden Spielzeiten war es in allen vier Aufeinandertreffen die Heimmannschaft, die als Sieger den Platz verließ. Mit dem Rückenwind aus den erfolgreichen Oktoberspielen möchte der TV Großwallstadt diese Serie nun unterbrechen und auch aus Hagen etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat das erste Spiel beim Deutschland Cup 2025 in der VR-Bank Arena Landshut gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis war mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) gegen Lettland erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Dominik Kahun, Yasin Ehliz, Phillip Sinn und Marc Michaelis.
 
Die DEB-Auswahl startete mit Mathias Niederberger im Tor, Verteidiger Moritz Müller führte das deutsche Team als Kapitän auf das Eis.
 
Die Letten gingen durch Deniss Smirnovs früh in Führung (6.), doch nur 34 Sekunden später glich Dominik Kahun aus, bevor Yasin Ehliz auf 2:1 erhöhte (12.). Im zweiten Drittel erhöhten beide Teams das Tempo, doch trotz sehenswerten Aktionen blieb es beim knappen Vorsprung. Im Schlussabschnitt traf Phillip Sinn im Powerplay mit seinem ersten Länderspieltor zum 3:1 (44.), Marc Michaelis machte mit dem Treffer ins leere Tor den 4:1-Endstand perfekt (58.).
 
Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis bestreitet am Samstag ihr zweites Turnierspiel. Gegner ist Österreich, die Partie beginnt um 18:45 Uhr.
 
Kahun und Kälbe kommen nicht mehr zum Einsatz
 
Am heutigen Freitag gab es innerhalb der Männer-Nationalmannschaft weitere Kader-Veränderungen: Dominik Kahun hat sich im Spiel gegen Lettland verletzt und wird in den verbleibenden Länderspielen gegen Österreich (Samstag, 18.45 Uhr) und Slowakei (Sonntag, 14.45 Uhr) nicht mehr zum Einsatz kommen. Außerdem musste Lukas Kälble die Partie gegen die Letten angeschlagen verlassen, der Verteidiger kommt als Vorsichtsmaßnahme (Day-to-day) ebenfalls nicht mehr zum Einsatz bei diesem Turnier.
 
Da bereits Colin Ugbekile angeschlagen vor Turnierstart Landshut verlassen hatte, hat Bundestrainer Harold Kreis kurzfristig Philipp Preto nachnominiert. Der Verteidiger des ERC Ingolstadt hat sofort zugesagt und wird bereits heute Nachmittag in Landshut eintreffen.
 
Das Bild, das Philip Sinn zeigt, hat uns
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür
 

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Handball  Zweitligist TV Großwallstadt hat am gestrigen Mittwoch das Achtelfinale des DHB-Pokals mit 27:45 gegen den Erstligisten SC Magdeburg verloren.

Bereits mehrere Stunden vor Anpfiff war die Vorfreude auf dieses Duell spürbar. Als dann in der Untermainhalle in Elsenfeld die Lichter für die Einlaufzeremonie ausgingen, spürte jeder der 2500 anwesenden Fans in der ausverkauften Halle, dass dieser besondere Abend ein Highlight werden würde. Sängerin Heike Sander aus Großwallstadt gab den Song „Auf uns“ von Andreas Bourani zum Besten, während die Zuschauer ihre Fähnchen schwangen und die Halle in ein blau-weißes Farbenspiel tauchten. Es war ein wahres Handballfest in der Untermainhalle. “Geschichte geschrieben” hat allerdings die Gast-Mannschaft 🙂

SC Magdeburg wird bereits in Halbzeit eins der Favoritenrolle gerecht

Beim Einlauf der aktuell besten Mannschaft der Welt, dem SC Magdeburg, tobte die Halle und als dann die Akteure des TV Großwallstadt das Spielfeld betraten, war es ebenfalls sehr laut. Das Team von Trainer André Lohrbach zeigte sich kurz beeindruckt von diesem überwältigenden Empfang und der SCM konnte durch Tore von Albin Lagergren, Sebastian Barthold und Gisli Thorgeir Kristjansson auf 3:0 vorlegen. Als dann TVG-Kapitän Patrick Gempp das erste Tor für die Hausherren warf, tobte die Halle. Oscar Bergendahl erhöhte auf 4:1, Maxim Schalles traf per Siebenmeter zum 4:2. Doch es waren erneut die Gäste, die mit zwei Toren in Folge zum 6:2 einnetzten. Dann aber waren es Finn Wullenweber und erneut Gempp, die für den Gastgeber erfolgreich waren. Doch die Offensive von Magdeburg spielte brillant weiter, der TVG leistete sich zu viele Fehler. In der 20. Spielminute hatte das Team von Trainer Bennet Wiegert bereits doppelt so oft getroffen, wie der TVG  (10:5). Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Auf den Rängen feuerten die Fans die Blau-Weißen weiter an und feierten jeden Treffer. Beim Stand von 11:8 sechs Minuten vor der Halbzeit drehte der SCM noch einmal auf und erhöhte durch Treffer von Felix Claar, zweimal Omar Ingi Magnusson und zweimal Magnus Saugstrup auf 23:11.

TV Großwallstadt kämpft bis zum Schluss

Auch wenn klar war, dass der TV Großwallstadt nicht für eine Überraschung sorgen konnte, wollte er den Fans weiterhin ein tolles Handballspiel bieten. So netzte Mario Stark nach dem Seitenwechsel direkt zum 12:23 ein. Beide Mannschaften schenktenn sich nichts und kamen zu Torerfolgen. Sebastian Trost verkürzte durch zwei Treffer auf 15:25. Doch SCM-Trainer Bennet Wiegert trieb sein Team weiter an, forderte vollen Einsatz bis zum Schluss (“Was ist das – Ergebnis Management?) Nach dem Tor von Gempp zum 17:28 in der 38. Minute waren es erneut die Gäste, die ihre Klasse zeigten und einen 4:0-Lauf hinlegten. Doch der TVG steckte nicht auf, kämpfte bis zum Schluss. Am Ende stand eine 27:45-Niederlage auf dem Tableau und der verdiente Sieger hieß SC Magdeburg.

André Lohrbach: „Fantastischer Rahmen, Respekt!“

Dennoch gab es auf Seiten des TV Großwallstadt nur glückliche Gesichter. Trainer André Lohrbach gratulierte auf der Pressekonferenz Bennet Wiegert und seinem Team zum Sieg und lobte die Arbeit aller Beteiligten: „Das war von der 1. bis zur 60. Minute für uns als Verein ein Handballfest. Deswegen habe ich zum Schluss auch noch einmal die Auszeit genommen zum Dank an die Zuschauer, weil das wirklich super war. Es war ein fantastischer Rahmen, da muss man wirklich Respekt an alle zollen, die da mitgemacht haben. Für uns heißt es jetzt, dieses Highlight abzuhaken und uns auf die Liga zu konzentrieren.“

Auch Bennet Wiegert zollte dem TV Großwallstadt Respekt: „Erst einmal ein wirkliches Kompliment. Kompliment an Großwallstadt. Das, was sich hier heute abgespielt hat, war phänomenal. Man hat gemerkt, wie viel Bock die Region auf Handball hat. Es war von Anfang bis Ende außergewöhnlich, das hat wirklich Spaß gemacht. Was wir heute hier machen konnten, war, unseren besten Handball aufs Parkett zu bringen. Das ist der Respekt, den wir Großwallstadt gegenüber zeigen wollten.“ Er war froh, dass seine Jungs so gut aus der Länderspielpause gekommen sind und sagte weiter: “Die Atmosphäre hier war fantastisch. Der Pokal Wettbewerb ist für uns wichtig und deshalb war es mir aauch wichtig, dass heute hier keine Überraschung passiert.” Er war mit seiner Mannschaft in Stockstadt in einem Hotel abgestiegen und dort gaben sich die Spieler sehr sympathisch, keiner legte auch nur annähernd Starallüren an den Tag. Das ist mit einer der Gründe, der den Handball so sympathisch macht.

 

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell zum Aufsteiger nach Münster. Die HSG Hanau fährt nach Düsseldorf und der TV Gelnhausen spielt in Opladen.

 

Knifflige Aufgabe für den TV Kirchzell

Nach einem spielfreien Wochenende muss der TV Kirchzell nun zum Aufsteiger Münster fahren. Gespielt wird am Freitag um 2015 Uhr. Die Kirchzeller wissen was auf sie zukommt, denn die TSG ist kein gewöhnlicher Aufsteiger, sondern präsentiert sich sehr stark. “Sie haben sehr gute Spieler in ihren Reihen und gerade mit Patrick Weber, Jakob Gollan oder Jonas Schneider haben sie wurfgewaltige Spieler”, sagt TVK-Coach Povilas Babarskas. Vor allem die Abwehr der Hausherren ist nicht ohne. “Sie spielen eine etwas eigene Abwehr und wir werden uns auf die 5-1- oder 3-2-1-Deckung sehr gut vorbereiten”, so der TVK-Trainer weiter. Nicht zu vergessen, Torhüter Johannes Jepsen, der beim ThSV Eisenach zu Zweitliga-Zeiten das Tor hütete, bevor es ihn aber beruflich in die Frankfurter Gegend zog. Ob er spielt, bleibt abzuwarten. Er konnte schon jüngst im Freundschaftsspiel wegen des 100-jährigen Jubiläums gegen den Zweitligisten TV Großwallstadt aufgrund einer Sperre nicht auflaufen. Allerdings ist Nachwuchs-Torhüter Linus Pape auch gut unterwegs. 

Das zuletzt spielfreie Wochenende kam den Kirchzellern gerade recht, denn “so konnten sich die kranken und angeschlagenen Spieler etwas erholen. Allerdings galt bereits ab Montag die volle Vorbereitung Münster”, so Babarskas. 

 

TV Gelnhausen vor anspruchsvoller Auswärtsaufgabe

Nach einem spielfreien Wochenende steht für den TV Gelnhausen das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstag trifft der TVG auf den TuS 82 Opladen (19.30 Uhr, Bielertsporthalle). Die Barbarossastädter liegen mit 14:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und sind als einziges Team in der Staffel noch ungeschlagen. Opladen hingegen rangiert mit 9:11 Punkten aktuell auf Rang neun und hat zuletzt mit einem überzeugenden 34:28 (13:14)-Auswärtserfolg bei den Bergischen Panthern mächtig Selbstvertrauen getankt.

Auf Gelnhausen wartet also ein richtig harter Brocken. Zumal die Liste der Ausfälle nicht wirklich kürzer wird und eine Krankheitswelle zudem dafür sorgte, dass einige Spieler kaum trainieren konnten. 

Trotzdem reisen die Gelnhäuser mit Rückenwind in das Rheinland. Die Rot-Weißen sind in dieser Saison bisher ungeschlagen und fuhren zuletzt drei Siege in Folge ein. Nach den deutlichen Auswärtssiegen in Haßloch (44:30) und Kirchzell (35:24) konnte der TVG vor zwei Wochen auch zuhause gegen die Bundesliga-Reserve der MT Melsungen einen Sieg (33:24) erringen. Dabei zeigte das Team von Cheftrainer Matthias Geiger trotz der angespannten Personalsituation immer wieder beeindruckende Vorstellungen.

Der Gastgeber TuS 82 Opladen steht aktuell im Mittelfeld der Tabelle und hat in dieser Saison bereits mehrfach seine Qualität unter Beweis gestellt. Die Duelle des TVG mit dem TuS Opladen boten in der vergangenen Saison bereits Spannung bis zum Schluss. Zwar konnten die Barbarossastädter beide Partien für sich entscheiden, doch besonders Rückraumspieler Oliver Dasburg bereitete der Gelnhäuser Abwehr große Probleme. Der wurfgewaltige Halblinke erzielte in den beiden Spielen zusammen beeindruckende 26 Treffer gegen Gelnhausen.

In der aktuellen Saison kommt Dasburg bereits auf 76 Saisontore und belegt damit den zweiten Rang der Torschützenliste in der Staffel Süd-West. Geiger warnt: „Opladen ist ein wahnsinnig gefährlicher Gegner. Vor allem Oliver Dasburg ist ein echter Ausnahmespieler, der aus allen Lagen Tore erzielen kann.“ Auch Linksaußen Tobias Schmitz gehört mit 58 Treffern zu den Top-Ten-Werfern der Staffel.

Doch Opladen ist nicht nur offensiv gefährlich. Die Abwehr der Rheinländer gilt als besonders hart, körperlich und beweglich. Trainiert wird das Team vom Ur-Opladener Stefan Scharfenberg, der selbst seine gesamte Jugendzeit beim TuS Opladen verbrachte und mit der Mannschaft dieses Jahr in seine zweite Saison als Cheftrainer gegangen ist.

 

HSG Hanau trifft auf jungen und taktisch disziplinierten Gegner

Die HSG Hanau ist zurück aus der spielfreien Woche und hat direkt das nächste Auswärtsspiel vor der Brust. Beim Aufsteiger Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen wollen die Grimmstädter am Sonntag (16 Uhr / Sporthalle Ratingen-West) ihre starke Auswärtsserie fortsetzen. Zuletzt gelangen Bergold, Kleemann & Co. in fremden Hallen überzeugende 9:1 Punkte, mit denen das Team auch die bislang durchwachsene Heimbilanz ausbügelte.

„Wir werden wahrscheinlich den einen oder anderen Ausfall am Sonntag haben, aber wollen natürlich weiter an unserer Auswärtsserie schrauben“, so HSG-Cheftrainer Axel Spandau. In der Vorbereitung auf die Begegnung in Nordrhein-Westfalen hatte das HSG-Team mit einigen Blessuren zu kämpfen. Auch Allrounder Dennis Gerst und Mittelmann Björn Ole Gernoth werden den Blau-Weißen weiterhin fehlen.

In Ratingen trifft Hanau dabei auf einen Regionalliga-Aufsteiger, der im vergangenen Jahr das Kunststück des direkten Wiederaufstiegs vollbracht hat. Gleichzeitig haben der Verein und Trainer Filip Lazarov die Mannschaft stark verjüngt. Im Rückraum ruht jede Menge Verantwortung auf dem blutjungen Trio aus Luca Elias Schulz, Emil Kübler und Fabian Büttner, die sich jeweils auch durch ein starkes Eins-gegen-eins auszeichnen.

„Sie haben fünf junge Spieler in ihren Reihen, die alle etwa 18 bis 20 Jahre alt sind und vor den erfahrenen Spielern auf Außen und am Kreis unterstützt werden“, wirft Spandau einen Blick auf den Gegner. „Filip Lazarov hat so eine Mannschaft zusammengestellt, die nicht nur unberechenbar spielt, sondern auch taktisch sehr diszipliniert eingestellt ist.“ Mit 9:1 Punkten aus den letzten fünf Auswärtsspielen kann Hanau dabei eine mehr als respektable Bilanz vorweisen, die sich bald auch auf die Heimspiele der Blau-Weißen übertragen soll.

Der Hanauer Chefcoach erwartet in der Fremde eine richtig schwere Aufgabe, was auch schon andere Mannschaften der Staffel zu spüren bekamen. Zuletzt erkämpfte sich Interaktiv.Handball vor heimischer Kulisse ein 29:29-Unentschieden gegen die MT Melsungen II und früher in der Saison musste sich der TV Gelnhausen in Ratingen deutlich strecken – dabei lagen die Barbarossastädter 50 Minuten lang gegen die Gastgeber zurück.

„Das wird wieder eine Aufgabe, auf die wir uns gut vorbereiten müssen“, sagt Spandau. „Wir wollen mit einer guten Leistung den Grundstein für die letzten Spiele in diesem Kalenderjahr legen. Dementsprechend werden wir auch an dieses Auswärtsspiel herangehen.“

 

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Während die TuSpo Obernburg ein spielfreies Wochenende hat, muss die HSG Bieberau/Modau die TSG Offenbach/Bürgel empfängt. Das ist eine spannende Herausforderung, die am Samstag um 19 Uhr auf die junge Falken Mannschaft wartet. Dabei steht das Spiel unter keinen guten Vorzeichen, denn mit Matthis Thanscheidt und Till Schenkel fehlen den Falken verletzungsbedingt nach wie vor zwei Rückraumspieler und damit wichtige Alternativen. Zudem konnte unter der Woche aufgrund einer Dachsanierung in der Sporthalle Groß-Bieberau nur bedingt und unter erschwerte Bedingungen trainiert werden.

Doch das alles zählt nicht, es kommt darauf an, konzentriert und selbstbewusst in die Partie zu gehen und die vorhandenen Stärken auszuspielen. Die Gäste haben ebenfalls erst fünf Partien ausgetragen und unterstreichen bisher ihre Titelambitionen. Nach nur einer Niederlage gegen Gensungen, stehen sie mit 8:2 Punkten aktuell auf Platz sechs der Tabelle. Zuletzt gewannen sie ihr Heimspiel gegen Pohlheim überzeugend mit 35:21.

Sie bevorzugen ein druckvolles Angriffsspiel und überzeugen in der Abwehr mit kompromisslosen Aktionen, die immer wieder zu Ballgewinnen und zu Gegenstoßtoren führen. Mit Nico Büdel verfügen sie über einen erfahrenen Trainer, der beim HC Erlangen lange in der Bundesliga spielte und sein Handwerk versteht. Dabei steht er nicht nur an der Seite, sondern greift als Spielertrainer auch noch aktiv in das Geschehen ein.

HSG-Trainer Thomas Weber: „Eine große Herausforderung für meine Mannschaft, der wir uns stellen müssen. Wir werden versuchen mit einer stabilen und variablen Abwehr aufzutreten und daraus Chancen zu generieren. Im Angriff wollen wir konzentriert zur Sache gehen und unsere Stärken ausspielen.“

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat Maxim Schalles seinen Vertrag bis 2028 verlängert.

Der Linkshänder, der sich im Jahr 2022 dem TV Großwallstadt angeschlossen hat, hat sich seitdem zu einem echten Publikumsliebling und treffsicheren Schützen entwickelt. Schalles führt aktuell die Torschützenliste des TV Großwallstadt mit 51 Toren an, darunter 30 verwandelte Siebenmeter (Stand 04.11.2025).

„Wichtiger Faktor innerhalb der Mannschaft“

„Maxim hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Faktor innerhalb der Mannschaft entwickelt. Er ist immer mit viel Emotion dabei, überzeugt mit wichtigen Toren und repräsentiert den Verein und seine Werte in einer vorbildlichen Art und Weise. Wir sind sehr glücklich, dass Maxim sich entschieden hat, den Weg mit uns weiterzugehen“, so Geschäftsführer Michael Spatz. Welch wichtige Tore der 26-Jährige für den TVG geworfen hat, weiß man in Großwallstadt noch genau. Schalles sicherte dem Verein am 33. Spieltag in der vergangenen Saison mit dem Siebenmeter nach Abpfiff der regulären Spielzeit gegen ASV Hamm-Westfalen den Klassenerhalt und sorgte auch in der 1. Runde des DHB-Pokals gegen die Wölfe Würzburg für den 32:31-Sieg in letzter Sekunde.

Identifikationsfigur Schalles 

Trainer André Lohrbach findet ebenso nur lobende Worte für seinen Schützling: „Als Trainer freue ich mich sehr über die Vertragsverlängerung von Maxim. Er hat in den letzten Monaten einen großen Sprung nach vorne gemacht. Er hat mit großer Konstanz für uns getroffen und ist obendrein noch ein Identifikationsfigur, stellt eine wichtige Verbindung zu den jungen 1B-Spielern her. Er zählt zu den emotionalen Leadern auf dem Spielfeld, was für mich sehr wichtig ist.“

„Ich bin in Großwallstadt am richtigen Ort“

Schalles selbst begründet seine Entscheidung wie folgt: „Für mich persönlich war ausschlaggebend, dass meine Freundin und ich uns hier in der Region sehr wohlfühlen und auch außerhalb des Sports ein Umfeld entstanden ist. Dazu kommt natürlich, dass ich sehr gerne für den TV Großwallstadt spiele und der Verein mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen ist. Gerade die letzte Saison hat gezeigt, dass, wenn es darauf ankommt, hier ein starker Zusammenhalt im Verein gemeinsam mit den Fans vorhanden ist, auf dem es sich in Zukunft sehr gut aufbauen lässt. Ich persönlich konnte mich in den letzten Jahren beim TVG sehr gut weiterentwickeln. Es freut mich daher sehr, dass der Verein mir weiterhin sein Vertrauen schenkt. Ich glaube fest daran, dass wir in den nächsten Jahren gemeinsam an einer weiterhin positiven Entwicklung arbeiten können. Ich möchte mich weiter verbessern und entwickeln und bin mir sicher, dass ich hier in Großwallstadt dafür am richtigen Ort bin.“

Maxim Schalles wurde am 25.10.1999 in Niedervorschütz (Felsberg) geboren und begann seine Karriere im Nachwuchs der HSG Gensungen/Felsberg. 2013 wechselte er in die Jugend der MT Melsungen, bevor er sich 2016 der zweiten Mannschaft des TBV Lemgo anschloss und dort 2019 dann auch in der Erstliga-Mannschaft sein erstes Bundesligaspiel bestritt. Im Jahr 2021 erhielt er zudem ein Zweitspielrecht für den TV Emsdetten. In der Saison 2021/22 lief Schalles für seinen Heimatverein ESG Gensungen/Felsberg auf, im Juli 2022 wechselte er zum TV Großwallstadt, wo er nun zum zweiten Mal seinen Vertrag verlängerte. Diesmal bis Juni 2028.

 

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Am kommenden Mittwoch (05.11.2025) ist der aktuelle Champions-League-Sieger SC Magdeburg zu Gast in der Untermainhalle in Elsenfeld. Dann trifft in der restlos ausverkauften Halle Handball Zweitligist TV Großwallstadt im Achtelfinale des DHB-Pokals auf das Team von Trainer Bennet Wiegert. Ein Duell mit klarer Rollenverteilung: Der SC Magdeburg möchte möglichst früh im Spiel die Weichen auf Sieg stellen, um in die nächste Runde des Pokals einzuziehen, der TVG hingegen möchte als Underdog den großen Favoriten möglichst lange ärgern.

Vor der Länderspielpause gewann der SC Magdeburg neun Spiele in Folge. Im DHB-Pokal in Großwallstadt wollen die Grün-Roten ihren Siegeszug weiterführen. Die Handball-Fans dürfen sich also auf ein stimmungsvolles Aufeinandertreffen zweier Traditionsvereine freuen. SCM-Trainer Bennet Wiegert freut sich auf die ausverkaufte Begegnung beim TV Großwallstadt. So ist es auf der SCM-Homepage zu lesen. „Für uns ist es natürlich schöner, in einer vollen Halle zu spielen. Und wenn da so eine Begeisterung herrscht, haben wir in der letzten Zeit nicht viel verkehrt gemacht,“ sagt der 43-Jährige.

Ungeschlagen in der Liga und mit sechs Champions-League-Siegen im Rücken möchte der Coach nun mit seinem Team an den Erfolg vor der Nationalmannschaftswoche anknüpfen. Gegner ist dabei kein Geringerer als einer der traditionsreichsten Handballvereine Deutschlands. Der sechsmalige deutsche Meister belegt in der ewigen Tabelle der Handball-Bundesliga trotz des Abstiegs im Jahr 2013 noch immer den sechsten Platz. Einen Rang hinter dem SCM. Wiegert ist weiter zu lesen: „Das ist ein ambitionierter Zweitligist, der in dieser Saison mehrfach für Überraschungen gesorgt hat. Aber es ist ein K.o.-Spiel, da geht es für uns nur ums Weiterkommen. Da müssen wir funktionieren, schnell wieder in den Rhythmus kommen und zurück ins SCM-Gen.“

Letztes Aufeinandertreffen in der Bundesliga: 2013

Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Liga eins war am 17.04.2013 und endete mit einem 25:25 Unentschieden. Dass sich die Vorzeichen seitdem verändert haben, ist jedem bewusst. Der SC Magdeburg krönte sich in der Saison 2023/24 zum deutschen Meister, die Spielzeit danach zum Vizemeister. Die Champions-League gewannen sie 2023 und im aktuellen Jahr 2025. Den DHB-Pokal konnte der SCM in der Saison 2023/24 gewinnen, in der letzten Spielzeit war aber bereits im Achtelfinale Schluss. Da verloren sie gegen den Ligakonkurrenten THW Kiel.

SCM hat Final4 in Köln als Ziel

Sicherlich sind die Ambitionen der Magdeburger diese Saison wieder auf das Erreichen des Final4 in Köln ausgerichtet. Um dies zu realisieren, bedarf es eines Sieges gegen den TV Großwallstadt. Zuvor gewannen die Magdeburger gegen den Dessau-Roßlauer HV. 

Große Vorfreude in Großwallstadt

Bei den Verantwortlichen und Fans des TV Großwallstadt herrscht schon seit Tagen große Vorfreude auf dieses besondere Pokalspiel. „Eine Mannschaft wie den Erstligisten und aktuellen Champions-League-Sieger SC Magdeburg hat man nicht alle Tage zu Gast. Auch wenn wir natürlich krasser Außenseiter sind, freuen wir uns alle wahnsinnig auf dieses besondere Erlebnis. Unsre Mannschaft hat sich den Einzug ins Achtelfinale erarbeitet und wir haben in der Geschäftsstelle die letzten Tage unglaublich viele Stunden in dieses Ereignis investiert, um unseren Fans und Partnern ein einmaliges Handballerlebnis zu bieten“, so Geschäftsführer Stefan Wüst.

Auch TVG-Trainer André Lohrbach blickt erwartungsvoll Richtung Achtelfinale: „Wir freuen uns natürlich sehr auf den Rahmen dieses Spiels, auf eine volle Halle und hoffentlich gute Stimmung. Handballerisch ist es die maximale Herausforderung. Wir werden versuchen, das Beste herauszuholen, eine gute Leistung von unserer Seite abzuliefern, um vielleicht Magdeburg ein bisschen zu ärgern.“

 

 

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der DEB heute bekanntgab, fällt Tobias Rieder von Red Bull München aufgrund einer Verletzung für den Deutschland Cup 2025 aus. Bundestrainer Harold Kreis musste daher eine kurzfristige Änderung für den Kader der Männer-Nationalmannschaft vornehmen. Für ihn rückt Offensivspieler Parker Tuomie (Kölner Haie) kurzfristig in das Aufgebot für das Turnier.

Am heutigen Dienstag kommt die Männer-Nationalmannschaft in Landshut zusammen, am späten Nachmittag findet die erste Eis-Einheit statt. Bereits am Montag ist das Frauen-Team des DEB vor Ort angekommen und hat am Frühabend das erste Training in der VR-Bank Arena absolviert.
 
Am kommenden Mittwoch startet der 36. Deutschland Cup mit den ersten beiden Partien des Frauen-Turniers: Um 16 Uhr treffen die Slowakei und Ungarn aufeinander, am Abend spielt Deutschland gegen Frankreich (19.30 Uhr).
 
Das deutsche Männer-Team legt am Donnerstagabend los, zum Auftakt heißt der Gegner Lettland (19.45 Uhr).
 
Das Bild, das Nachrücker Parker Tuomie zeigt, hat uns
 
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