Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Spielkommission der dritten Handball-Liga hat die Staffeleinteilung für die neue Spielzeit veröffentlicht. 68 Mannschaften sind auf insgesamt fünf Vorrunden-Staffeln verteilt, wobei zwei Staffeln mit je 13 Teams spielen, drei Staffeln mit 14 Mannschaften.
 
Los geht die neue Runde am Wochenende vom 03./04. September. Gespielt wird in der Vorrunde im Modus Jeder gegen Jeden mit einem Hin- und Rückspiel. Am Ende der Saison steigen zwei Teams in die zweite Liga auf und bis zu 17 Teams steigen in die verschiedenen Oberligen ab, denn der DHB strebt für die Saison 2023/24 eine Stärke von 64 Mannschaften in der dritten Liga an.
 
Der TV Kirchzell ist in der Staffel Süd-West eingeteilt zusammen mit: HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, HSG Hanau, HSG Rodgau Nieder-Roden, TV Gelnhausen, HG Saarlouis, mHSG Friesenheim-Hochdorf II, TSG Haßloch, TuS 04 KL Dansenberg, HSG Pohlheim, VTV Mundenheim, DJK Waldbüttelbrunn, TuS Ferndorf,VfL Gummersbach II.
 
TVK-Trainer Alex Hauptmann ist zufrieden mit der Auslosung und meinte: „Neben den üblichen Verdächtigen haben wir ein paar Neulinge mit Waldbüttelbrunn, Pohlheim und Mundenheim in der Staffel. Es wird sicher wieder eine interessante Runde.“
 
Vor allem befindet sich in dieser Staffel auch der Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf. Er musste in den sauren Apfel des Abstiegs aufgrund einer schlechteren Tordifferenz von sechs Treffern gegenüber dem TV Großwallstadt beißen. 
 
Das Kirchzeller Trainer-Duo bittet ihre Spieler bereits am Sonntag zum Trainingsauftakt. Dann geht es in die zehnwöchige Vorbereitung  – zunächst mit Ausdauer und Athletik. 
 
Auch die HSG Hanau findet die Staffel sehr gut. „Das ist eine spannende und ausgeglichene Staffeleinteilung. Zu den Favoriten dürften sicher Zweitliga-Absteiger Ferndorf zählen und Dansenberg, die sich enorm verstärkt haben. Wir freuen uns auf diese Duelle und natürlich auf die Derbys. Zum Trainingsstart ab Sonntag werden wir alles reinwerfen, um so viel wie möglich Punkte zu holen“, sagt HSG-Geschäftsführer und -Trainer Hannes Geist.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Und wieder haben zwei Spieler beim Handball-Drittligisten HSG Hanau ihre Verträge verlängert. David Rivic bleibt ein weiteres Jahr und auch Jan-Eric Ritter wird weiter das HSG-Trikot tragen.

Mit der Vertragsverlängerung von David Rivic hat sich die HSG Hanau die Dienste des 24-jährigen Kreisläufers um ein weiteres Jahr gesichert und sieht sich am Kreis gut aufgestellt.

„Die HSG Hanau ist ein tolles Projekt. Es ist spannend, den Umschwung mitzugehen und zu erleben. Wir sind eine coole Truppe mit viel junger Energie und einem sehr qualifizierten Trainerteam. Da sind die besten Bedingungen gegeben, sich weiterzuentwickeln und was zu erreichen. Wir haben ein Ziel und dafür werden wir hart arbeiten“, sagt David Rivic.

Hanaus Trainer Hannes Geist meint: „Wir freuen uns, dass unser Wühler am Kreis um ein weiteres Jahr verlängert hat. In der Kombination mit Nils Schröder und Dziugas Jusys sind wir am Kreis gut aufgestellt und sie ergänzen sich super. Mit seiner Schnelligkeit kann er uns im Umkehrspiel nochmal das gewisse Etwas geben und darauf freuen wir uns nächste Saison.”

Reiner Kegelmann, sportlicher Leiter der HSG sagt, dass sich David gut entwickelt hat und zu einer festen Größe in der Mannschaft geworden ist. “Mit seiner ruhigen Ausstrahlung, aber konsequenten Art im Spiel ist er eine absolute Bereicherung und deshalb freuen wir uns sehr, dass er weiterhin bei uns bleibt.“

Urgestein Ritter bleibt ein weiteres Jahr

Mit Jan-Eric Ritter bleibt ein weiteres Eigengewächs der HSG erhalten. Der Rückraumschütze hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Nach einer aufgrund von diversen Verletzungen durchwachsenen vergangenen  Saison ist der 27-Jährige motiviert wieder voll angreifen zu können. „Die HSG ist mein Jugendverein, der sich Schritt für Schritt professionalisiert. Dafür möchte ich meinen Beitrag leisten. Außerdem steht jetzt ein großer Umbruch bevor, der mit all seinen Facetten aber auch eine große Chance bedeutet und auch davon möchte ich ein Teil sein“, sagt Jan-Eric Ritter.

 „Jan ist schon seit den Minis bei der HSG Hanau und ein Urgestein. Nach einer langen Verletzung hat er sich wieder zurückgekämpft und hoffen nun, dass er an die alte Leistungsstärke anknüpfen kann und der Mannschaft mit seiner Spielübersicht und Aggressivität in der Abwehr weiterhelfen wird“, sagt HSG-Coach Hannes Geist.

„Jan-Eric hat sich nach seiner langen Verletzungen wieder zurückgekämpft  und wir hoffen, dass er zu alter Stärke zurückfindeen wird und die Mannschaft nach vorne bringt“, sagt Hanaus sportlicher Leiter Reiner Kegelmann.

 

Die Bilder hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nachdem der TV Großwallstadt auch in der kommenden Saison 2022/23 in der zweiten Liga auflaufen wird, sind noch einige letzte Personalien zu klären.

Eine Neuverpflichtung gibt der Verein bereits bekannt. Maxim Schalles wird den TVG zum 01. Juli verstärken. Der 22-Jährige erhält einen Zwei-Jahresvertrag und wird mit Görkem Bicer zusammen das Duo auf der Rechtsaußen-Position bilden.

Nach dem Weggang von Tom Jansen (RR) und Pierre Busch (RA) war zunächst nicht klar, ob der Verein neben Luca Munzinger einen weiteren Linkshänder für den rechten Rückraum verpflichten wird. Da aber nach der Verletzung von Tom Jansen Frieder Bandlow diese Position besetzt und gezeigt hat, zu was er fähig ist, hat der Verein beschlossen, Bandlow das Vertrauen auf der Rückraumposition weiter zu schenken und stattdessen einen weiteren Rechtsaußen unter Vertrag zu nehmen.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz über die Neuverpflichtung: „Mit Maxim haben wir einen jungen deutschen Außenspieler unter Vertrag genommen, der mit Görkem ein sehr gutes Duo auf der Rechtaußenposition bilden wird. Er hat bereits in Lemgo seine Qualität gezeigt und beim TVG kann er jetzt die nächsten Schritte in seiner Entwicklung gehen.“

Der Spieler selbst freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin sehr glücklich, dass ich in Großwallstadt diese Chance bekomme. Ich hatte direkt in den ersten Gesprächen den Eindruck, dass das für mich sehr gut passt. Die Bedingungen vor Ort sind super professionell und passen genau zu meinen Vorstellungen und Wünschen. Für mich geht damit ein kleiner Traum in Erfüllung, da das mein erster richtiger Profivertrag ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, dass die Vorbereitung endlich losgeht und auch, die Mannschaft und das gesamte Umfeld kennenzulernen.“

Maxim Schalles wurde am 25.10.1999 geboren und begann seine Karriere im Nachwuchs der HSG Gensungen/Felsberg.  2013 wechselte er in die Jugend der MT Melsungen, bevor er sich 2016 der zweiten Mannschaft des TBV Lemgo anschloss und dort 2019 dann auch in der Erstliga-Mannschaft sein erstes Bundesligaspiel bestritt. Im Jahr 2021 erhielt er zudem ein Zweitspielrecht für den TV Emsdetten. In der vergangenen Saison 2021/22 lief Schalles für seinen Heimatverein ESG Gensungen/Felsberg auf und erhält nun einen Zweijahres-Vertrag beim TV Großwallstadt.

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt gibt bekannt, dass Interimstrainer Maik Handschke den Verein nach erfolgreicher Mission Klassenerhalt nun wieder verlassen wird. Er hatte die Mannschaft als Nachfolger von Ralf Bader Mitte März 2022 übernommen, um den Klassenerhalt zu gewährleisten.

Auch wenn es bis zum letzten Spieltag dauern sollte, erwies sich der ehemalige TVG-ler als Glücksgriff, bescherte dem Verein 14:14 Punkte und sicherte zusammen mit seinem Team dem Traditionsverein in einem dramatischen Saisonfinale den Verbleib in der zweiten Liga.  .

Jetzt allerdings verabschiedet sich Maik Handschke wieder Richtung Luxemburg, wo der 55-Jährige einen Vertrag mit dem dortigen Handballverband hat und für seine Tätigkeit beim TVG vorübergehend freigestellt wurde.

Geschäftsführer Michael Spatz, der den ehemaligen Kreisläufer nach Großwallstadt geholt hatte, über den scheidenden Trainer: „Wir wussten von Anfang an, dass Maik beim luxemburgischen Verband eine langfristige Beschäftigung hat und dort großartige Arbeit leistet. Gerne hätten wir ihn auch in der kommenden Saison als Trainer des TVG gesehen, aber sein Engagement in Luxemburg steht dem im Wege. Deshalb müssen wir Maik schweren Herzens ziehen lassen und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für seine Arbeit in den letzten Wochen und Monaten. Wir haben zusammen unser gesetztes Ziel, den Verbleib in der 2. Liga, erreicht.“

Trainer geht mit einem lachenden und weinenden Auge

Auch Maik Handschke selbst, geht mit einem lachenden und weinenden Auge: „Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich dem TVG helfen konnte und wir am Ende den Klassenerhalt gepackt haben. Eine weitere Zusammenarbeit lässt sich aber aufgrund meiner Verpflichtungen beim luxemburgischen Verband nur schlecht vereinbaren. Deshalb konzentriere ich mich nun wieder auf meine dortigen Aufgaben als Technischer Direktor“.

Weiter sagte der Coach: “Ich darf mich als erstes bei der Fédération Luxembourgeoise de Handball für die Freistellung bedanken! Mir die Chance zu ermöglichen, einem unserer Kooperationspartner in einer schwierigen Lage helfen zu dürfen, ist nicht selbstverständlich.
Ich danke der Mannschaft für Ihre Mitarbeit und Ihren Einsatz! Eine wirklich tolle Truppe mit der es richtig Spaß machte zu arbeiten. Ein besonderes Lob aber auch den handelnden und besonders engagierten Personen im Umfeld, aber besonders an Michael Spatz für das entgegengebrachte Vertrauen und die Hilfe. Es hat funktioniert und trotz schwieriger Situationen haben wir es geschafft. Ganz wichtig: ich habe viele alte Freunde neu schätzen gelernt und viele neue Freunde dazu gewonnen.”

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Zwei weitere Vertragsverlängerungen konnte Handball-Drittligist HSG Hanau verkünden. Jonas Ahrensmeier und Max Bergold bleiben ein weiteres Jahr in Hanau.

Mit dem 1.96 Meter großen Hünen Jonas Ahrensmeier sichert sich die HSG Hanau für ein weiteres Jahr die Dienste des wurfgewaltigen Rückraumschützen. „Jonas hat sich in der Aufstiegsrunde extrem nach vorne entwickelt. Er hat mehr Verantwortung übernommen, seine Qualitäten gezeigt und angedeutet, welches Potenzial noch in ihm steckt. Dieses wollen wir jetzt gemeinsam entwickeln und freuen uns auch weiterhin darauf, dass er die Bälle dem gegnerischen Torwart mit 100 km/h+ um die Ohren haut“, sagt HSG-Coach Hannes Geist.

Der 24-jährige geht mittlerweile in sein drittes Jahr mit den Grimmstädtern und fühlt sich nach wie vor wohl in der HSG-Familie. „Ich wurde hier damals super aufgenommen und durfte mich super entwickeln. Nach wie vor bin ich überzeugt vom Konzept des Vereins und freue mich auch weiterhin Teil der HSG-Geschichte zu sein“, sagt er. In der Vorbereitung auf die neue Saison hat sich Jonas Ahrensmeier vorgenommen, hart an den Grundlagen zu arbeiten, die neuen Spieler zu integrieren und gemeinsam als Team zu wachsen.

Auch Max Bergold bleibt ein weiteres Jahr

Auch der 26-jährige Max Bergold bleibt der HSG treu und hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, um nach all den Abgängen ein neues Kapitel in der Geschichte der HSG mitprägen zu können.

„Max geht als Eigengewächs den Weg der HSG Hanau schon sehr lange mit. Mit seiner positiven Art auf und neben dem Feld ist er aus der HSG gar nicht mehr wegzudenken. Er blickt immer nach vorne und wird uns mit seiner positiven Art weiterbringen und bereichern. Auf Linksaußen und Rückraumlinks bietet er uns weitere Optionen und wird mit seinem Wurf und Spielverständnis uns in Richtung unserer Ziele weiterhelfen“, sagt HSG-Coach Hannes Geist.

Weiterhin wird Bergold auch mit seinen „Buddys“ Jannik Ruppert und Robin Marquardt zusammenspielen, mit denen er bereits seit der A-Jugend auf Punktejagd geht.
„Ich freue mich, weiterhin in der Maki vor so treuen und unterstützenden Fans spielen zu dürfen. In Kombination mit meinem neuen Job in Frankfurt und der Tatsache, dass ich in Hanau wohne gibt es keinen besseren Verein für mich“, sagt er.

Als Aufgabe für die neue Saison hat sich der Rückraumschütze gesetzt, dass er als erfahrener Spieler mehr Verantwortung übernehmen will und den jungen Spielern den Einstieg ins Team erleichtern möchte. Vorbild war dabei für ihn immer HSG-Legende Marius Brüggemann der nach der letzten Saison sein Karriereende bekannt gegeben hat. „So gut wie Marius werde ich das nicht hinbekommen, aber ich gebe mein Bestes“, sagt Max Bergold mit einem Augenzwinkern.

Die Bilder von Jonas und Max hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Hanau treibt seine Kaderplanung weiter voran. Der in wenigen Tagen 23 Jahre alt werdende Luca Braun hat seinen Vertrag mit der HSG Hanau vorzeitig verlängert und bis 2025 langfristig unterschrieben. Der sehr durchsetzungsfähige Rückraumspieler spielt bereits seit Oktober 2019 für die Hanauer.

„Ein junger Linkshänder der enorm viel Potenzial hat und immer für Furore sorgt. Er ist ein wichtiges Element in noch einem sehr jungen Team und wir freuen uns, ihn auch nächste Saison wieder für uns spielen zu sehen“, sagt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann.

„Ich habe frühzeitig den Vertrag langfristig verlängert, weil es mir bei der HSG Hanau extrem gut gefällt. Nicht nur das Handballerische, sondern das Gesamtpaket und das familiäre Umfeld gefallen mir sehr gut. Ich freue mich auf die nächste Saison und bin guter Dinge, dass wir erfolgreich abschneiden werden, sagt Luca Braun.

Sein Trainer, Hannes Geist, sagt: „Luca passt perfekt in das Mannschaftsgefüge, weshalb es uns sehr freut, dass er seinen Vertrag frühzeitig und langfristig verlängert hat. Er identifiziert sich voll und ganz mit der HSG Hanau und genau solche Spieler brauchen wir.”

 

Das Bild von Luca hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das deutsche Ruder-Flaggschiff jubelt in der polnischen Hitze, denn mit einer grandiosen Energieleistung und effektivem Streckenschlag holte sich der Deutschland-Achter den ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

Kraft zum Jubeln hatten die Jungs noch, das hatten sie sich aber auch verdient: Die jungen Ruderer aus dem Deutschland-Achter feierten beim Weltcup im polnischen Posen einen souveränen Start-Ziel-Sieg und genossen die Siegerehrung trotz extremer Hitze. Mit einer grandiosen Energieleistung und einem effektiven Streckenschlag gewann das deutsche Paradeboot bei schwierigen Seitenwind-Bedingungen deutlich vor Australien und Polen. „Das war ganz schön anstrengend, aber ich bin jetzt sehr zufrieden“, sagte Laurits Follert lachend.

Vom Start an gab der Deutschland-Achter das Tempo vor. Bis zur Streckenhälfte hatte er sich einen Vorsprung von einer Bootslänge vor Australien erarbeitet, mit einem gezielten Zwischensprint kam Luft zwischen die beiden Boote. „Wir wollten effektiver und gemeinsamer fahren. Das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat einfach durchgezogen, keiner hatte Angst am Ende abzuschmieren. Das war das Geheimnis des Erfolgs“, erklärte Steuermann Jonas Wiesen. Zwar kamen die Australier am Ende etwas heran, die Mannschaft hatte aber noch genug Körner im Tank und fuhr zu einem letztlich ungefährdeten Sieg. Der kanadische Achter hatte übrigens kurz vor dem Finale abgemeldet. „Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber wir wissen auch, dass wir noch ordentlich was draufpacken müssen. Zu Hause wartet noch viel Arbeit auf uns. Denn in Luzern kommen Gegner von einem anderen Kaliber“, meinte Follert.

Vierer mit Start-Ziel-Sieg im B-Finale

Marc Kammann, Max John, Malte Großmann und Theis Hagemeister beendeten mit dem Sieg im B-Finale die Regatta auf dem Maltasee und konnten zufrieden die Heimreise antreten. „Das war für uns ein sauberer Auftakt. Wir sind in einem Feld mit gutem Niveau drei solide Rennen gefahren, konnten gut mithalten und brauchen uns nicht zu verstecken“, sagte Max John. Ärgerlich war nur der verpasste Finaleinzug – durch Platz drei im Hoffnungslauf am Freitag. „Da haben wir uns von den erfahrenen Polen überrumpeln lassen.“ Im B-Finale hingegen diktierte das Quartett das Renngeschehen von vorne weg und fuhr bei seitlichem Gegenwind zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg vor Frankreich und Dänemark.

Auf Platz 14 endete die Weltcup-Premiere für den Zweier Leon Schandl/Henry Hopmann. Das Duo, das schon im Vor- und Hoffnungslauf nicht so richtig in Tritt gekommen war, belegte im C-Finale am Samstag den zweiten Platz hinter China und vor den Booten aus Japan und der Ukraine. „Die Regatta verlief insgesamt durchwachsen. Wir sind mit unserer Leistung nicht zufrieden. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen. Bis Luzern haben wir noch was zu tun“, sagte Schandl.

 

Die Ergebnisse:

Achter, Finale: 1. Deutschland-Achter (Mattes Schönherr, Wolf-Niclas Schröder, Torben Johannesen, Marc Hinrichs, Laurits Follert, Julian Garth, Jasper Angl, Olaf Roggensack, Steuermann Jonas Wiesen) 5:37,74 Minuten. –  2. Australien 5:39,91. –  3. Polen 5:51,93. –  4. Tschechien 5:57,95. –  5. Indien 6:01,97.

Vierer ohne Steuermann, B-Finale: 1. Deutschland (Marc Kammann, Max John, Malte Großmann, Theis Hagemeister) 6:16,79. –  2. Frankreich 6:20,14. –  3. Dänemark 6:23,31. – 4. Norwegen 6:28,72. – 5. China 2 6:29,39. – 6. Japan 6:29,99.

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Weiter geht es mit den guten Nachrichten beim Drittligisten HSG Hanau. Robin Marquardt bleibt dem Verein treu und verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre.. Der agile Rückraumspieler unterschreibt bis 2024 und soll zunehmend als Führungsspieler auf dem Platz agieren.

„Mit Robin haben wir einen unglaublich positiven Menschen in unseren Reihen der sich mit uns und unserer Spielidee zu 100 Prozent identifiziert. Deshalb freuen wir uns, dass er als Eigengewächs weiterhin den Weg mit uns geht. Im Angriff macht er uns mit seinen Überraschungsmomenten noch unberechenbarer und wächst auch zunehmend in die Rolle als Führungsspieler“, sagt Hanaus Trainer Hannes Geist.

Für Robin Marquardt ist es eine Herzensangelegenheit weiterhin bei der HSG Hanau spielen zu dürfen. „Wir haben mit der HSG Hanau ein super Projekt und ich möchte sehr gerne ein Teil davon sein und meinen Part zur Entwicklung beitragen. Mit der neuen Mannschaftsstruktur und so vielen tollen Jungs freue ich mich, gemeinsam etwas aufzubauen und den Plan der HSG Hanau weiter voranzutreiben“, sagt der Spieler.

Nachdem der 26-jährige gegen Ende der vergangenen Saison aufgrund einer Verletzung pausieren musste, wird er kommende Spielzeit wieder voll angreifen und das Spiel als Stratege leiten.

Das Bild von Robin hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das junge Team Deutschland-Achter hat im polnischen Posen die erste Standortbestimmung vor der Brust, denn beim Weltcup treffen der Deutschland-Achter, der Vierer und der Zweier ohne Steuermann auf internationale Konkurrenz.

Neben den Sportlern aus Übersee haben noch Tschechien, Indien, Polen und die Ukraine für das Rennen gemeldet. Die erste Standortbestimmung wird der Deutschland-Achter krankheitsbedingt allerdings ohne Benedict Eggeling absolvieren müssen. Dafür rückt Mark Hinrichs ins Boot. Das deutsche Flaggschiff tritt somit in der Besetzung Mattes Schönherr, Wolf-Niclas Schröder, Torben Johannesen, Mark Hinrichs, Laurits Follert, Julian Garth, Jasper Angl, Olaf Roggensack und Steuermann Jonas Wiesen in Posen an. „In der Vorbereitung hat es ein paar Rückschläge durch Coronafälle gegeben. Es ist nicht optimal gelaufen, aber wir machen das Beste daraus“, so Bender.

Besser hätte der Auftakt gar nicht sein können, denn das Flaggschiff zog mit eindeutigem Start-Ziel-Sieg ins Finale ein. Der Vierer und der Zweier verpassen allerdings das Weiterkommen.

Achter stark verjüngt

Der stark verjüngte und auf sechs Positionen veränderte Deutschland-Achter zog mit einem souveränen Vorlaufsieg beim Weltcup im polnischen Posen direkt ins Finale ein. Der U23-Achter aus Polen sowie Achter-Neuling Indien waren zum Weltcup-Auftakt nicht die wahren Gegner, so dass der Vorsprung des deutschen Paradebootes von einem zum nächsten Streckenabschnitt immer mehr anwuchs. Im Ziel waren es über 13 Sekunden auf Polen. „Es war nach der Regatta in Essen die zweite Alleinfahrt. Es ist schon etwas anderes, wenn man in einen ordentlichen Bord-an-Bord-Kampf verwickelt ist“, sagte Bundestrainer Uwe Bender, der im Finale am Sonntag (14.24 Uhr) mit Australien, das sich im anderen Vorlauf gegen Kanada durchsetzte, und weiteren Booten stärkere Gegner erwartet.

„Wir haben uns vorgenommen, ein volles Rennen zu fahren. Aber wenn man dann die Abstände sieht, macht man instinktiv vielleicht automatisch weniger. Durch den Sieg haben wir aber auf jeden Fall Selbstbewusstsein getankt. Ich hoffe, dass wir auch Sonntag gewinnen werden“, meinte Olaf Roggensack. Und Torben Johannesen ergänzte hinsichtlich der vielen Ausfälle aus den vergangenen Wochen: „Das Rennen war etwas holprig, es fühlte sich nicht wie selbstverständlich an. Uns fehlen die gemeinsamen Kilometer, um die gleiche Idee für den Ruderschlag zu finden.“

Erschwerend kam der starke Schiebewind auf dem Maltasee im Zentrum von Posen hinzu. „Gefühlt hat der Wind uns eher gehindert als geholfen. So war es schwierig, die technischen Vorgaben umzusetzen“, meinte Schlagmann Mattes Schönherr. Das erste Rennen im Deutschland-Achter war es für Jasper Angl: „Wir sind bei Weitem kein optimales Rennen gefahren. Aber es war ein cooles Gefühl am Start, dass man nun den großen Achter für Deutschland repräsentiert.“

Vierer ohne Steuermann musste gleich zweimal ran

Gleich zweimal ging es für den Vierer ohne Steuermann am heutigen Freitag an den Start. Im Vorlauf fuhren Marc Kammann, Max John, Malte Großmann und Theis Hagemeister hinter den Niederlanden auf den zweiten Platz. Im Hoffnungslauf reichte es hinter China und Polen nur zu Rang drei, womit das Quartett den Einzug ins A-Finale verpasste. „Auf den ersten 500 Metern haben sie etwas den Kontakt verloren, aber über die Strecke haben sie gut gearbeitet und gekämpft. Am Ende war es schwierig, bei den Schiebewind-Bedingungen noch eine komplette Bootslänge aufholen. Aber das Positive ist: Wir sind dran und werden nicht abgespeist. Wir kommen Schritt für Schritt weiter“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. Im B-Finale am Sonntag (9.15 Uhr) hat der Vierer die nächste Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.

Zweier verpasste den Einzug ins Halbfinale

Der Zweier ohne Steuermann verpasste mit Platz vier im Hoffnungslauf den Einzug ins Halbfinale. Henry Hopmann und Leon Schandl kamen hinter den Zweiern aus Ungarn, Frankreich und Uruguay ins Ziel. „Sie haben kein Mittel gefunden, um über die Mitte ranzukommen. Es fehlte ein raumgreifender Schlag“, sagte Tschäge. Für Hopmann/Schandl, die am Donnerstag im Vorlauf Fünfte wurden, ist der Weltcup in Posen die erste Regatta der Saison über die 2.000-Meter-Distanz im Zweier. Mit dem C-Finale am Samstag (9.30 Uhr) haben sie noch einmal die Chance sich zu zeigen.

Die Ergebnisse:

Achter, Vorlauf: 1. Deutschland-Achter (Mattes Schönherr, Wolf-Niclas Schröder, Torben Johannesen, Marc Hinrichs, Laurits Follert, Julian Garth, Jasper Angl, Olaf Roggensack, Steuermann Jonas Wiesen) 5:35,05 Minuten. –  2. Polen 5:48,73. –  3. Indien 6:03,79.

Vierer ohne Steuermann, Vorlauf: 1. Niederlande 1 5:51,78 Minuten. –  2. Deutschland (Marc Kammann, Max John, Malte Großmann, Theis Hagemeister) 5:57,67. –  3. Niederlande 2 6:00,37. –  4. Frankreich 6:05,22. –  5. Dänemark 6:10,72.-  6. China 2 6:14,37.

Vierer ohne Steuermann, Hoffnungslauf: 1. China 1 5:49,56 Minuten. –  2. Polen 5:51,12. –  3. Deutschland (Marc Kammann, Max John, Malte Großmann, Theis Hagemeister) 5:52,72. –  4. Dänemark 5:53,75. –  5. China 2 6:15,14.

Zweier ohne Steuermann, Hoffnungslauf: 1. Ungarn 6:35,09 Minuten. –  2. Frankreich 1 6:36,95. –  3. Uruguay 6:40,48. –  4. Deutschland (Henry Hopmann, Leon Schandl) 6:41,86. –  5. China 1 6:45,34.

 

Der Zeitplan:

Zweier ohne Steuermann: Halbfinals, Samstag ab 11.05 Uhr. – A-Finale,  Sonntag 11.08 Uhr.

Vierer ohne Steuermann: A-Finale, Sonntag 12.53 Uhr.

Achter: Halbfinals, Samstag ab 12.35 Uhr. –  A-Finale Sonntag 14.24 Uhr.

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann, Team Deutschland-Achter, zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Erfreuliche Nachrichten gibt es bei der Kaderplanung des Handball-Drittliga-Teams der HSG Hanau. Jannik Ruppert setzt ein starkes Zeichen und verlängert seinen Vertrag gleich um drei weitere Jahre. Das Eigengewächs wird darüber hinaus als neuer Kapitän noch mehr Verantwortung übernehmen. Der 25-jährige Rückraumspieler trägt seit 2014 das Trikot der Grimmstädter.

„Ich habe meinen Vertrag langfristig verlängert, da ich auch in Zukunft der HSG-Familie treu bleiben möchte und mit dem Umfeld und den Entwicklungen sehr zufrieden bin. Ich möchte auch in Zukunft noch viele Erfolge mit dem Verein und den Fans feiern“, sagt Jannik Ruppert.

„Wir freuen uns riesig, dass Jannik den weiteren Weg mit der HSG Hanau geht. Ein Eigengewächs, der neuer Führungsspieler werden soll und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Unser Vertrauen in ihn ist sehr groß“, sagt der sportliche Leiter der HSG, Reiner Kegelmann.

In guten Gesprächen konnte der Vorstand und die Geschäftsführung den Rückraumschützen vom  Dreijahres-Plan überzeugen, was zu der längerfristigen Zusammenarbeit führte. Der Spieler ist sehr dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die bevorstehende Saison. „Nach dem Umbruch werden die Karten neu gemischt. Besonders unsere Mentalität wird entscheidend sein, viel Trainingsfleiß und Kontinuität stehen dabei im Vordergrund. Wir haben viele junge engagierte Spieler und ich freue mich sehr, sie dabei unterstützen zu dürfen, ihr volles Potenzial zu entfalten.“

HSG-Trainer Hannes Geist sagt: „Es freut uns, dass wir den Weg gemeinsam mit Jannik weitergehen werden. Als Demokratie-Botschafter und zukünftiger Kapitän übernimmt er nicht nur neben dem Platz Verantwortung und es zeigt, wie wichtig ihm die HSG Hanau als Verein ist. Auf ihn kann man sich in jeder Situation verlassen und wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Zeit.”

 

Das Bild von Jannik hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.