Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Beim Weltcup in Luzern, wo sich die Elite des Rudersports trifft, misst sich der Deutschland-Achter als Vize-Europameister im Feld der Paris-Favoriten. „Medaille ist unser Ziel“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Drei Tage nach der olympischen Qualifikationsregatta trifft sich auf dem Rotsee die Elite des Rudersports. Der zweite Weltcup des Jahres ist angesichts des imposanten Starterfeldes zugleich die Generalprobe für die in gut zwei Monaten beginnenden Olympischen Spiele. Das Achterfeld umfasst alle Top-Favoriten – ein idealer Gradmesser für den Deutschland-Achter, der gestärkt als Vize-Europameister in die Schweiz anreiste. „Wir wollen das Finale von Szeged bestätigen und uns in diesem Elitefeld gut positionieren. Alle großen Achter sind da. Eine Medaille ist unser Ziel für Paris, eine Medaille ist daher auch das Ziel für Luzern“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die mir Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt hat:

Der Deutschland-Achter trifft im kleinen, aber absolut hochkarätigen Fünf-Boote-Feld auf Weltmeister Großbritannien, den WM-Zweiten aus den Niederlanden sowie erstmals in dieser Saison auf den WM-Dritten Australien, der sich mit drei Tokio-Olympiasiegern aus dem Vierer verstärkte. Dazu gesellt sich der USA-Achter, der am Dienstag die Qualifikationsregatta an gleicher Stelle gewann und damit das Paris-Ticket löste. Von den sieben Olympiastartern im Achter fehlen einzig Rumänien, WM-Vierter 2023, und Italien, das in einer Hundertstelsekunden-Entscheidung in der Nach-Quali auf den Olympiazug aufsprang.

Im Bahnverteilungsrennen am Freitagnachmittag (16.54 Uhr) kommt es auf dem Luzerner Rotsee zum ersten Schlagabtausch der fünf Achter; am Sonntag (14.58 Uhr) fällt im Finale dann die Entscheidung um die Podiumsplatzierungen. „Wir haben seit der EM weiter viel am Zusammenspiel gearbeitet. Es geht darum, wie wir als Mannschaft auf gewisse Umstände reagieren und es dann gemeinsam lösen“, sagte Tschäge, die sich eine ähnliche Herangehensweise wie im EM-Finale wünscht. Da gelang es, das hohe Tempo der ersten Streckenhälfte auch über die zweiten 1.000 Meter und so die Boote aus Rumänien und Italien in Schach zu halten.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am vergangenen Sonntag hatte die SPVGG GREUTHER FÜRTH in ihrem letzten Saisonspiel den FC Schalke 04 zu Gast und gewann zum Rundenende mit 2:0 (0:0). Branimir Hrgota sowie Tim Lemperle in seinem letzten Spiel für die Spielvereinigung markierten die beiden Treffer, die für den Sieg und das Erreichen der 50-Punkte-Marke sorgten. Somit schließt das Kleeblatt die Runde auf dem achten Tabellenplatz ab.

Bereits in der vierten Minute verpasste Dennis Srbeny nur knapp eine flache Hereingabe von Lemperle. Schalke hatte in der elften Minute eine gute Gelegenheit und gleich darauf versuchte es Yusuf Kabadayi aus 15 Metern, Gideon Jung grätschte aber in den Schuss. In der Folge passierte wenig – außer, dass die Gäste in wenigen Minuten drei gelbe Karten kassierten. Lemperle schoss in der 31. Minute flach aufs rechte Eck, die Kugel strich aber vorbei. In der Endphase der Halbzeit kam das Kleeblatt zu einigen guten Angriffen. Erst verpasste Armindo Sieb den Rückpass auf den freistehenden Srbeny (41.) und schoss stattdessen aus spitzem Winkel drüber, dann war es erneut Sieb, der allein auf Marius Müller zulief, den Ball aber knapp rechts am Tor vorbeisetzte. Vor ausverkauftem Haus (16 162 Zuschauern) ging es mit 0:0 in die Pause.

Hrgota traf

Die Fürther wollten gleich eins draufsetzen, doch Robert Wagner wurde bei seinem Lauf in den Strafraum gestört (71.). Gleich darauf lief Lemperle allein auf Müller zu, schoss dem Schalker Keeper aber an den Körper (72.). Die Gäste versuchten offensiv etwas mehr, doch Karaman brachte zuerst eine Hereingabe von Paul Seguin nicht unter Kontrolle (78.) und köpfte bei seiner zweiten Chance an den Pfosten (80.). Die Fürther machten es besser (82.). Der eingewechselte Lukas Petkov setzte sich energisch auf rechts durch und flankte vors Tor, wo Lemperle mit einer Direktabnahme aus wenigen Metern zum 2:0 traf (82.).

Schalke Fans am Ronhof

Schalke hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen. Oussama Haddadi hatte nach Lemperle-Vorarbeit eine große Gelegenheit, traf die Kugel aber nicht richtig. Im Gegenzug war wieder Karaman an der Reihe, er schoss aber Urbig ans Bein. In der 89. Minute kam noch einmal Haddadi zum Zug, sein Schuss nach Flanke von Petkov, der sich bei dieser Aktion verletzte und ausgewechselt werden musste, ging daneben. In der Nachspielzeit hatten die Fürther dann nach energischem Nachsetzen von Simon Asta noch eine Möglichkeit, doch Haddadi schoss um Zentimeter neben den linken Pfosten. Schluss. Aus. Vorbei.

Kleeblatt-Trainer Alexander Zorniger sagte anschließend: “Es war ein gelungener Abgang aus der Runde, wir haben nochmal viel von dem gezeigt, was wir wollen. In der zweiten Halbzeit sind wir dafür belohnt worden. Es tut allen gut, wenn du mit so einem Erfolgserlebnis rausgehst. Jetzt sind wir zum fünften Mal in Folge Frankenmeister, wir haben wieder ganz viele Jungs auf den Platz gebracht und gezeigt, dass du auch mit den Jungen was erreichen kannst, neben unseren erfahrenen Leuten. Auf die Runde können wir sehr stolz sein. 50 Punkte, das hat was. In einer Liga mit solchen Traditionsvereinen in der vorderen Hälfte zu sein, zwei Punkte hinter einem Team mit Hannover, das ganz andere Möglichkeiten hat, da kann man stolz sein. Das bin ich jetzt auch mal vier Wochen lang. Ohne Fußball. Und dann bereiten wir uns wieder vor.”

Emotional wurde es auch noch, denn es gab einige Verabschiedungen wie zum Beispiel Jonas Urbig und Tim Lemperle (beide zurück nach Köln), Lukas Petkov (zurück nach Augsburg), Oussama Haddadi (Ziel unbekannt), Leon Schaffran (zum FC Vaduz) und Ben Schlicke (zur SpVgg Unterhaching).

Witte Spezialitätenn – egal, ob im Winter Lebkuchen, im Sommer Eis oder Honig das ganze Jahr – immer ein Genuss!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Sönke Kruse und Julius Christ haben ihre Olympia-Fahrkarte mit ihrem Sieg im Zweier ohne Steuermann bei der Qualifikations-Regatta in Luzern gelöst. „Das war eine Weltklasse-Leistung. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs“, sagte Trainer Alexander Weihe überglücklich. Der Vierer ohne Steuermann hat die Olympia-Quali dagegen als Dritter im Finale knapp verpasst.

Lest nachfolgende Pressemitteilung von Carsten Oberhagemann:

Bei Dauerregen am Rotsee gelang es Kruse/Christ, mit großer Nervenstärke und einem außergewöhnlichen Kraftakt die starke Konkurrenz in Schach zu halten. Auf Rang drei liegend bei der 500-Meter-Marke arbeiteten sich zunächst an den Olympia-Dritten aus Dänemark vorbei, um auf dem dritten Teilstück in Höhe des Sattelplatzes auch die Litauer zu überholen und die Führung zu übernehmen. Im Endspurt mobilisierten sie schließlich die letzten Kräfte und wehrten die Angriffe der heranfliegenden Zweier ab. „Unser Plan war hart auf Kante genäht. Die letzten Schläge sahen wahrscheinlich nicht mehr schön aus, aber es hat am Ende geklappt“, freute sich Sönke Kruse. Das zweite Paris-Ticket sicherte sich Litauen knapp vor dem holländischen Zweier.

„Wir wussten, dass sie heute all in gehen mussten und es eine Zehntelsekunden-Entscheidung wird. Das haben sie mit Bravour gelöst“, sagte Trainer Alex Weihe, der mit dem Rückblick auf die Bootsbildung im Februar dieses Jahres sagte: „Heute kann man sagen: Es war ein Glücksgriff. Die Beiden ergänzen sich auf vielen Ebenen. Sie sind nicht nur physisch stark, sie haben auch die richtige mentale Einstellung.“ Nun gilt es nach diesem Kraftakt auf dem Rotsee für Sönke Kruse und Julius Christ, den Fokus auf den zweiten Höhepunkt des Jahres zu richten: Auf die Olympische Ruderregatta in gut zwei Monaten. Zuletzt fuhr ein deutscher Zweier ohne Steuermann 2012 in London auf olympischem Gewässer.

Vierer trotz Leistungssteigerung nur Dritter

Der Vierer ohne Steuermann warf alles in die Waagschale, kam im Finale der olympischen Qualifikations-Regatta aber nur auf dem dritten Platz ins Ziel. Jasper Angl, Kaspar Virnekäs, Malte Großmann und Frederik Breuer verpassten um knapp zwei Sekunden das erhoffte Paris-Ticket, das sich Italien und die Schweiz sicherten. „Sie haben alles versucht, sind das Rennen offensiv und kämpferisch angegangen. Aber letztlich muss man sportlich anerkennen, dass die Schweizer über die Strecke immer in der Lage waren zu reagieren. Sie waren, genauso wir die Italiener, heute einfach besser“, sagte Bundestrainer Thomas Affeldt. Er konstatierte seines Quartetts, das im Gegensatz zum Hoffnungslauf vor Südafrika ins Ziel kam, eine deutliche Leistungssteigerung. „Sie sind ein starkes Rennen gefahren, haben hier acht Boote hinter sich gelassen. Da ist es hart und ärgerlich, wenn ein Platz für Paris fehlt“, so Affeldt, der ergänzte: „Die gesundheitlichen Ausfälle in den letzten 14 Tagen haben uns größere Chancen gekostet. Jeder aus der Mannschaft war mehr als einen Tag ausgefallen. Das war unglücklich und dadurch fehlte uns die Ruhe in der Vorbereitung.“

Im letzten Rennen der Qualifikationsregatta wurde das Achter-Feld für Paris komplettiert. Der USA-Achter qualifizierte sich ebenso wie der italienische Achter, der sich in einer Foto-Finish-Entscheidung mit einer Hundertstelsekunde gegenüber Kanada durchsetzte. Der Deutschland-Achter hatte sich bereits im vergangenen Jahr bei der WM in Belgrad qualifiziert, genauso wie Großbritannien, die Niederlande, Australien und Rumänien.

 

Die Ergebnisse:

Zweier ohne Steuermann, Finale:

1. Deutschland (Sönke Kruse, Julius Christ) 6:30,26 Minuten. –  2. Litauen 6:30,50. –  3. Niederlande 6:30,86. –  4. Dänemark 6:34,19. – 5. Tschechien 6:38,64. –  6. Serbien 6:39,99.

Vierer ohne Steuermann, Finale:

1. Italien 6:00,24 Minuten. –  2. Schweiz 6:02,66. – 3. Deutschland (Jasper Angl, Kaspar Virnekäs, Malte Großmann, Frederik Breuer) 6:04,54. –  4. Dänemark 6:07,89. –  5. Südafrika 6:08,45. – 6. Ukraine 6:14,25.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, verlor der TV Gelnhausen in Dansenberg und auch die HSG Hanau unterliegt bei den Bergischen Panthern.

 

 

TV Gelnhausen verliert besonderes Spiel in Dansenberg

Der TV Gelnhausen hat sein letztes Auswärtsspiel in der Saison verloren. Vor zahlreich mitgereistenn Fans mussten die Barbarossastädter eine 23:25 (12:14)-Niederlage hinnehmen. Es war dennoch ein sehr besonderes Spiel, das die anwesenden Fans der Rotweißen so schnell nicht vergessen werden. Schließlich erlebten sie das Trainerdebüt von Jonathan Malolepsy, Fynn Hilb und Julian Lahme.

„Dieses Spiel war das Spiegelbild der gesamten Saison. „Es haben immer wieder viele Spieler verletzungsbedingt gefehlt. Dazu kamen noch weitere Unglücke dazu. Das alles war schon extrem viel“, sagte Headcoach Sergej Budanow. Beim Spiel in Dansenberg wurde nun ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Denn neben Michael Hemmer, Felix Reinhardt, Max Bechert, Jonathan Malolepszy und Fynn Hilb fehlten dieses Mal auch Chefcoach Matthias Geiger und Budanow. Budanow fehlte aufgrund einer Leisten-OP, Geiger nach einem Trauerfall in der Familie. Und so machte der TV Gelnhausen aus der Not eine Tugend und warf  die beiden verletzten Spieler Malolepszy und Hilb ins kalte Wasser. Sie übernahmen kurzerhand gemeinsam mit Routinier Lahme das Coaching in Dansenberg.

Es war eine ganz bewusste Maßnahme der sportlich Verantwortlichen, schließlich hätte auch Junioren-Trainer Damir Hundur oder Manager Philip Deinet auf der Bank Platz nehmen können. Doch auch die beiden sind zu Hause geblieben, damit sich die Mannschaft, die im Kern seit vielen Jahren zusammenspielt, sich selbst organisieren muss. Da der TVG sportlich die Saison ohnehin im Mittefeld abschließen wird, war das Risiko überschaubar. „Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Und auch wenn wir das Spiel nicht gewonnen haben, war es eine sehr gute Erfahrung für das gesamte Team, das so wieder einen Schritt in seiner Entwicklung nach vorne gemacht hat“, sagte Budanow.

Dansenberg ohne Dambach

Das Kräftemessen mit Jonas Dambach, der ab nächster Saison den TVG verstärkt, fiel aus, da der Halbrechte vom Tus Dansenberg wegen einer Schulterverletzung nicht mitspielte. Der TV Gelnhausen ließ sich in den ersten Minuten vom TuS Dansenberg überrumpeln und lag nach vier Spielminuten bereits mit 0:3 zurück. Einen größeren Rückstand konnte die junge Gelnhäuser Mannschaft jedoch verhindern und blieb in Schlagdistanz.

Das Spiel des TVG war in der ersten Hälfte von einigen technischen Fehlern im Angriffsspiel gezeichnet, die im Gegenstoß zu Tormöglichkeiten der Gastgeber führten. TVG-Keeper Julian Lahme hielt zwar einige freie Würfe der Dansenberger, der TV Gelnhausen konnte seine eigenen Chancen aber nicht ausreichend nutzen, um im Spiel eine Führung zu erzielen.

Nachdem die Rotweißen im Laufe des ersten Durchgangs zweimal wieder ausglichen, geriet die Mannschaft kurz vor der Halbzeit jedoch wieder mit drei Toren in Rückstand. Durch einen Treffer von Jannik Geisler verkürzten die Barbarossastädter in der 29. Minute zum 12:14 und gingen mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause.

Erste Führung nach dem Wechsel

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte schloss der TV Gelnhausen wieder auf und ging in der 37. Minute durch Simon Belter zum ersten Mal mit 16:15 in Führung. Im Anschluss entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten und wenigen Toren. Das Spiel blieb aber ausgeglichen, so dass es bei knapp fünf verbleibenden Minuten auf der Hallenuhr 22:22 stand. In den letzten Minuten hielten Julian Lahme und sein Gegenüber Michel Sebastian Fiedler einige gut herausgespielte Würfe. Vor allem die TVG-Spieler scheiterten in dieser Phase aber an Fiedlers Paraden, so dass das Spiel eine Minute vor dem Spielende beim 22:25 entschieden war. Thimo Wagner traf wenige Sekunden vor Schluss noch zum Endstand von 23:25.

„Glückwunsch an Dansenberg zu den zwei Punkten. Wir haben es heute leider nicht geschafft, in der Abwehr konsequent genug zu agieren. Dazu kamen viele einfache technische Fehler im Tempospiel und im Positionsangriff, die der TuS Dansenberg heute durch Tempogegenstöße gut nutzen konnte“, sagte Aushilfscoach Malolepszy mit Blick auf nächste Woche.

 

 

In Burscheid fehlt die Konsequenz

Die HSG Hanau zeigte bei den Bergischen Panthern in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel, musste sich am Ende dem neuen Tabellenneunten mit 30:39 (16:18) geschlagen geben. Während die Hausherren mit den zwei Punkten aus einer torreichen Begegnung den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machten, braucht Hanau nun am letzten Spieltag (25. Mai) einen Heimsieg gegen Dansenberg, um sich den fünften Rang in der Schlusstabelle zu sichern.

„Was wir bei dieser Auswärtsfahrt nicht so wirklich hingekriegt haben, das war die letzte Konsequenz vor dem Tor im Angriff als auch in der Abwehr“, resümierte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Spielende in Burscheid. Der Hanauer Coach fand aber erneut auch lobende Worte für sein Team: „Die Jungs haben alles auf der Platte gelassen und das hat einfach in diesem Fall nicht gereicht.“

Die Grimmstädter hatten zuletzt, dank einer spielfreien Woche, etwas Zeit die eine oder andere Blessur auszukurieren, doch die eigene Kadersituation hatte sich auch vor dem Auftritt bei den Bergischen Panthern nicht merklich verbessert. So trat die HSG wieder mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft an, verkaufte sich aber mehr als ordentlich.

„Man merkt der Mannschaft einfach diese treibenden Wochen an. Wir werden ja nicht wesentlich mehr Spieler, sondern eher weniger“, sagte Geist, der diesmal auch auf Dziugas Jusys im Deckungszentrum verzichten musste. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Trotz allem was gerade passiert, versuchen sie maximalen Einsatz zu zeigen.“

In der ersten Viertelstunde gingen die Grimmstädter mutig nach vorne und hatten wesentlich mehr vom Spiel. Jan-Eric Ritter besorgte mit einem schönen Stemmwurf das 1:0 in der zweiten Minute und nur wenig später verlud Max Moock seinen Gegenspieler im Eins-gegen-eins und markierte das 4:2 (9.). Der Hanauer Perspektivspieler präsentierte sich bereits in den vergangenen Wochen in toller Form und steuerte im Nordrhein-Westfälischen insgesamt fünf Treffer bei. Ein Siebenmeter von Julian Fulda brachte die letzte HSG-Führung beim 10:8 (19.). Obwohl die Hausherren mit dem 10:10 (20.) gleichzogen und kurz danach auf 14:12 (25.) vorlegten, ließ sich Hanau zunächst nicht beeindrucken. Dennis Gerst, der erneut im rechten Rückraum auflief, brachte sein Team wieder heran und nach einer HSG-Auszeit erzielte Moock den Ausgleich: 14:14 (27.). Nach dem 16:16 von Torben Scholl folgten dann aber die ersten Unkonzentriertheiten im Torabschluss und die Hausherren nahmen einen 18:16-Vorsprung mit in die Kabine.

Hohes Tempo lässt Hanauer Kräfte schwinden

Im zweiten Durchgang versuchte Hanau direkt an die starke Anfangsphase anzuknüpfen, wurde aber kalt erwischt. Im Angriff fehlte das Spielglück und so legten die Bergischen Panther mit hohem Tempo drei schnelle Tore auf 21:16 (34.) vor. Zwar brachte Außenspieler Paul Hüttmann mit einem Doppelschlag die Grimmstädter beim 21:24 (39.) noch einmal heran, aber die Hausherren wurden nun mit zunehmender Spieldauer in ihren Aktionen souveräner, während bei Hanau gerade in der Abwehr die Kräfte zu schwinden schienen. „Vielleicht ist es gerade die fehlende Frische, die uns heute das Genick gebrochen hat“, meinte Geist rückblickend. „Dementsprechend gehen diese beiden Punkte heute auch verdient an die Bergischen Panther.“ In der Schlussphase stemmten sich Kreisläufer David Rivic (24:29/44.) und Kapitän Max Bergold – der noch zwei Siebenmeter sicher verwandelte – gegen die Niederlage. Das 34:28 der Bergischen Panther in der 56. Minute markierte dann aber die Vorentscheidung in der Partie.

 

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt wird in der kommenden Saison sein Trainerteam weiter ausbauen. Neben Head-Coach Michael Roth wird Povilas Babarskas als Co-Trainer fungieren, Athletiktrainer bleibt Ludwig “Lutz“ Anders und neu ins Team kommt Thomas Bolling als Torhüter-Trainer.

Chefcoach Michael Roth hat die Mannschaft des TVG bereits in der aktuellen Saison gecoacht und wurde im Athletiktraining von Lutz Anders unterstützt. Povilas Babarskas ist im Januar als Co-Trainer dazugestoßen, als Michael Roth sich einer Hüftoperation unterziehen musste. Mit Thomas Bolling komplettiert nun ein Torhüter-Trainer das Team. Der 39-jährige Bolling ist in der Region kein Unbekannter, hat bereits das Tor des Drittligisten TV Kirchzell gehütet und beim TV Langenselbold als Torhüter-Trainer gearbeitet. Er wird sich beim TV Großwallstadt einmal wöchentlich um das Intensivtraining der Torhüter kümmern, mit ihnen das Videostudium betreiben und bei Heimspielen auf der Bank sitzen.

Geschäftsführer Michael Spatz zufrieden mit der Konstellation

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zeigt sich sehr zufrieden über die neue Konstellation: „Ich bin sehr glücklich, dass wir unserem Trainer Michael Roth ein professionelles Team zur Seite stellen können. Von Lutz intensiver Arbeit im athletischen Bereich konnten wir diese Saison schon profitieren. Povilas ist im Januar dazugestossen, als Schorle verletzungsbedingt pausieren musste. Er hat mit dem Team sehr akribisch gearbeitet. Er und Schorle ergänzen sich sehr gut. Mit Thomas kommt jetzt ein Torwarttrainer hinzu, der sich in diesem Bereich bestens auskennt und von dessen Erfahrung wir nun profitieren möchten. Ich freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit und die Ergebnisse dieses tollen Teams.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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Was für eine tolle Vorstellung der deutschen Männer Eishockey Nationalmannschaft bei der laufenden WM. Mit dem vierten Sieg in Folge schließt die DEB Auswahl die Vorrunde mit 15 Punkten in der Gruppe B ab und steht im Viertelfinale der 2024 IIHF Weltmeisterschaft in Tschechien. Am Donnerstag trifft das Team von Bundestrainer Harold Kreis auf die Schweiz. Die Schweizer haben sich in der Gruppe A den zweiten Platz mit 17 Punkten aus sieben Partien gesichert.

Am heuigen Mittwoch findet das nächste Eis-Training der DEB Auswahl am bisherigen WM-Spielort Ostrava statt. Am Donnerstag ist noch ein Pre-Game-Skate am frühen Vormittag angesetzt, bevor es am Nachmittag zum Viertelfinale gegen die Schweiz kommt.

 

 

Gegen Kasachstan, Polen und Frankreich erfolgreich

Mit einem 8:2 gegen Kasachstan gab es für das DEB Team den dritten Sieg in der Vorrunde der WM. Auch gegen Polen gewannen die Nationalmannschafts Männer mit 4:2. Und dem nicht genug. Die Jungs von Bundestrainer Harold Kreis gewannen auch die hitzige Partie gegen Frankreich mit 6:3. Trotz dreimaligen Rückstands und zwei nach Coaching Challenges zurückgenommenen Toren, hat die deutsche Mannschaft Moral bewiesen und den vierten Sieg in Folge eingefahren.

 

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die letzten 30 Minuten des Spiels haben eindeutig uns gehört. Die Franzosen hatten dafür den besseren Start in die Partie, damit hatten wir anfangs ein bisschen Mühe. Unsere Mannschaft hat das dann korrigiert, die Scheiben und die Zonen besser kontrolliert und dann sind die Tore gefallen. Das sieht manchmal einfacher aus als es ist, das war wirklich harte Arbeit. Ich denke, dass das Ergebnis heute auch in der Höhe absolut verdient ist. Die Mannschaft hat sich bisher sehr gut präsentiert und somit gehen wir mit einem positiven Gefühl ins Viertelfinale. Wir schauen jetzt einfach wer unser Gegner sein wird. Wir werden es natürlich mit Jedem aufnehmen, das ist ganz klar.“

 

 

 

Die tollen Bilder von der WM in Tschechien hat uns

DEB / City-Press

@citypress_gmbh

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

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Am gestrigen Pfingstmontag feierte Handball Zweitligist TV Großwallstadt endlich den ersten Heimsieg im Jahr 2024 und kletterte mit diesem Erfolg auf den zehnten Tabellenplatz. Gegen den abstiegsgefährdeten TuS Vinnhorst wurde die Mannschaft um Trainer Michael Roth ihrer Favoritenrolle gerecht und erreichte einen ungefährdeten 31:25 (16:12)-Erfolg.

Besonders erfreulich war, dass Stefan Salger, Finn Wullenweber und Florian Eisenträger, die lange verletzt waren, wieder auf dem Parkett standen. Verzichten musste Michael Roth allerdings weiter auf Adrian Kammlodt. Zudem fiel Moritz Klenk aufgrund einer Virusinfektion aus.

Besonderes Augenmerk lag seitens der Gäste auf Torhüter Stefan Hanemann, der in der kommenden Saison das Trikot des TVG tragen wird. Allerdings übertraf ihn Petros Boukovinas, der nach der Saison zum Ligarivalen Coburg wechselt, in der Paradenanzahl deutlich.

Den ersten Treffer erzielten die Gäste durch Marcel Timm, Florian Eisenträger glich aus und Kuno Schauer erhöhte auf 2:1. Florian Eisenträger, Frieder Bandlow und Mario Stark trafen in Folge zum 5:1, möglich machte das Torhüter Petros Boukovinas durch tolle Paraden. In der zehnten Spielminute verkürzte Vinnhorst auf 4:6, aber der TVG behielt Oberwasser und zog auf 8:4 davon, verteidigte den Vorsprung konsequent und ging mit einer 16:12-Führung in die Pause. Kurz vor der Pause, in Spielminute 27, kassierte Finn Wullenweber aufgrund eines Fouls an einem Gegenspieler die rote Karte.

Kuno Schauer erhöhte

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der nun geforderte Kuno Schauer sofort auf 17:12 und Frieder Bandlow traf zum 18:12. Vier Minuten später lagen die Unterfranken bereits mit sieben Toren in Front. Doch dann folgte eine Schwächephase des TV Großwallstadt, die der TuS ausnutzte, um aufzuschließen. 18:21 stand es in der 41. Minute, 19:22 in der 42. und 21:24 in der 45. Minute. Der TVG behielt die Nerven, auch eine 5:1-Deckung der Gäste nutzte nichts, um den Sieg der Hausherren noch einmal zu gefährden. Am Ende stand ein 31:25-Erfolg und damit den erste Heimsieg 2024.

Florian Eisenträger sagte im anschließenden Interview: “Wir haben das recht souverän gemacht, wobei es nicht unser bestes Spiel war. Unser Ziel ist es, uns für den DHB Pokal zu qualifizieren und dafür hauen wir alles rein.”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt trifft am Pfingstmontag, den 20.05.2024, um 19.30 Uhr zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der zweiten Liga auf Aufsteiger TuS Vinnhorst und möchte an diesem Spieltag natürlich auch den zweiten Sieg einfahren. Das Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Michael Roth mit 35:32 gewonnen – damals ohne die Verletztenn Finn Wullenweber, Adrian Kammlodt und Stefan Salger. Alle drei konnten auch die vergangenen Partien nicht bestreiten, da sie erneut Verletzungspech hatten.

Allerdings besteht die Hoffnung, dass sowohl Finn Wullenweber als auch Stefan Salger gegen Vinnhorst wieder aufs Parkett zurückkehren werden. Ebenso Florian Eisenträger. Adrian Kammlodt hingegen wird kein Spiel mehr für den TVG bestreiten, da er seine Handgelenksverletzung über mehrere Wochen auskurieren muss.

Wenn TVG-Coach Michael Roth also wieder auf mehr Rückraumspieler zurückgreifen, sollte ein Sieg vor heimischem Publikum auf jeden Fall möglich sein. Allerdings steckt Vinnhorst mitten im Abstiegskampf und dieser setzt bekanntlich wichtige Kräfte frei. Es wird folglich kein Selbstläufer für die Hausherren werden. Der Gegner aus Hannover wird alles in die Waagschale werfen, um einen Sieg gegen den TVG zu erspielen. Und Torhüter Stefan Hanemann möchte gegen seinen neuen Verein – er wechselt zur kommenden Saison zum TV Großwallstadt – sicherlich zeigen, welche Fähigkeiten in ihm stecken. Vielleicht wird sogar das Torhüterduell das Zünglein an der Waage sein und über Sieg und Niederlage entscheiden.  Fakt ist, dass Hanemann mit seinen guten Leistungen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass der TuS 2023 erstmals in der Vereinsgeschichte in die zweite Liga aufstieg.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

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Jetzt zählt es, denn der Zweier und Vierer ohne Steuermann aus dem Team Deutschland-Achter suchen bei der Qualifikationsregatta auf dem Rotsee in Luzern vom 19. bis 21. Mai ihre Chance auf die Olympischen Spiele in Paris. Nur die ersten Beiden der jeweiligen Bootsklasse erhalten die begehrten letzten Olympiatickets.

Lest nachfolgende Pressemitteilung, die uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt hat:

Jasper Angl, Kaspar Virnekäs, Malte Großmann und Frederik Breuer aus dem Vierer sowie das Zweierduo Sönke Kruse und Julius Christ haben sich zunächst am Stützpunkt in Dortmund und zuletzt im DRV-Trainingslager in Ratzeburg auf den so wichtigen Wettkampf vorbereitet. „Bei uns hat alles funktioniert wie geplant“, sagt Zweiertrainer Alex Weihe: „Wir konnten alle Umfänge durchziehen und intensiv trainieren, um die Rudertechnik im Hochfrequenzbereich zu stabilisieren. Wir haben gute Fortschritte gemacht und reisen in Topform nach Luzern.“

Auch beim Vierer ohne Steuermann wurde das Boot schnell gemacht, und es wurden Strecken gefahren. „Es ist gut gelaufen, die Jungs haben gut mitgezogen und wir haben unser Trainingspensum fast komplett erfüllen können“, verrät Vierertrainer Thomas Affeldt. Zwar konnte die Crew das Relationsrennen am Sonntag wegen eines leichten Infektes nicht fahren, holte die Abschlussbelastung aber am Dienstag nach und überzeugte dabei. „Es ist auch wichtig, dass wir alle gesund und erholt am Sonntag an den Start bringen“, so Affeldt.

   Thomas Affeldt: „Rennen werden offen und hart umkämpft sein!“

Der Vierer trifft auf ein breites Feld mit elf Booten, die alle das gleiche Ziel haben: das A-Finale und einen der ersten beiden Plätze. Mit dabei sind unter anderem Italien, die Schweiz, Ukraine, Polen und Südafrika. „Wir unterschätzen niemanden, aber für uns wird es das A und O sein, unsere eigene Leistung zu bringen. Kleinigkeiten können entscheidend sein. Die Rennen werden offen und hart umkämpft sein“, sagt Affeldt: „Wir wollen im Vorlauf einen guten Einstieg finden, damit wir eine möglichst gute Ausgangsposition für das Finale haben. Wir wollen da mit klarer Kante rangehen.“

Im Zweier sind 13 Duos gemeldet, darunter Dänemark, die Niederlande und Serbien. Für die Qualifikationsregatta gibt es einen klaren Plan. „Die Leistungsdichte ist hoch. Für uns geht es darum, dass wir es schaffen, unsere gute Startgeschwindigkeit und das Tempo der ersten Streckenhälfte auch in die zweite mitzunehmen“, erzählt Weihe. Beide Trainer sind guter Dinge. „Wir gehen nach unseren Vorleistungen optimistisch in die Rennen“, so Affeldt.

Vorläufe am Sonntag

Am Dienstag kehrten die Sportler aus Ratzeburg zu einem Regenerationstag in Dortmund zurück, bevor es am vergangenen Donnerstag auf die Reise Richtung Schweiz ging. Auch die Ersatzleute Marc Kammann und Mark Hinrichs sind dabei. Nach einem Zwischenhalt in Bad Krozingen ist das Team seit dem heutigen Freitag an der Regattastrecke in Luzern. Ab Sonntag, wenn es mit den Vorläufen losgeht, zählt es dann.

 

 

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Die deutsche Eishockey Männer Nationalmannschaft hat nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge einen tollen Sieg bei der 2024 IIHF WM in Tschechien gegen Lettland eingefahren. Mit 8:1 fegten sie den Gegner vom Eis, kontrollierten die Partie von Beginn ann und ließen wenig Chancen auf gegnerischer Seite zu.

Zuvor gab es ein schmerzhaftes 1:6 gegen die USA und ein 1:6 gegen Schweden.

Heute geht es für die DEB-Auswahl gegen Kasachstan und am Samstag heißt der Gegner Polen.

Bundestrainer Harold Kreis, der zuletzt ein “Donnerwetter” losgelassen hatte, war mit dem Spiel gegen die Letten diesmal sehr zufrieden: „Die Mannschaft hat vom ersten Bully weg kompakt und diszipliniert gespielt. Wir haben gewusst, dass die Letten stark an der Bande sind. Das haben wir gut kontrolliert, sind effektiv in die Zweikämpfe gegangen und haben so viele Scheiben gewonnen. Insgesamt war das ein solides Spiel über 60 Minuten. Wir haben vorab thematisiert, dass wir den Fuß nicht vom Gas nehmen wollen und die Jungs haben das ganz hervorragend gemacht.“

Verteidiger Kai Wissmann meinte nach der Partie: „Wir wussten, dass Lettland eine starke Mannschaft ist und sind heute sehr gut ins Spiel gestartet. Wir haben auf jeden Fall unsere Arbeit in der Defensivzone verbessert, das war wichtig für uns. Wir haben gestern noch einmal als Gruppe darüber gesprochen und sind es im Training durchgegangen. Es gab heute kaum Chancen der Letten und wenig Schüsse aus dem Slot. Gleichzeitig haben wir unsere Chancen eiskalt ausgenutzt, was dann zu den Toren geführt hat.“

 

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