Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Wochenende finden die Zwischenrunden im Champions Cup sowie die Vorrunden für den Euro Cup 3 statt. Jedoch müssen die ING Skywheelers und die Füchse von Hannover United nachsitzen. Insgesamt stehen zwei Nachholspiele in der Rollstuhl-Basketball Bundesliga an. Eines dieser Spiele bestreiten die ING Skywheelers am Samstag um 18 Uhr im Skywheelers Dome. Zu Gast ist der BBC Münsterland.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von Marco Hopp:

Beim bevorstehenden Kellerduell geht es für den BBC Münsterland um beinahe alles. Zwar stehen sie mit acht Punkten und einem Bein in der ersten Bundesliga, jedoch droht der Abstieg in die zweite Bundesliga. Obwohl die Rollenden Biester aus Zwickau erst vier Punkte auf ihrem Konto haben, besteht für sie dennoch die zumindest theoretische Möglichkeit, zum Saisonfinale am 23. März beim BBC Münsterland den Klassenerhalt zu schaffen. Dafür dürfte allerdings der BBC bis zum Saisonfinale keine Punkte mehr einfahren. Somit stehen die Vorzeichen gut für ein spannendes und sicher interessantes Spiel im Skywheelers Dome.

Der BBC Münsterland hat seinen Kader zum Jahreswechsel noch einmal mit den beiden Ex-Frankfurtern Anna Maria Müller und Johannes Hengst verstärkt. Gerade Letztgenannter hatte mit sieben erzielten Punkten maßgeblich zur deutlichen 71:45 Niederlage der ING Skywheelers am 17. Februar beigetragen. Man kann getrost davon ausgehen, dass der BBC bis in die Haarspitzen motiviert sein wird, um den Klassenerhalt frühzeitig und wenn möglich bei den ING Skywheelers zu sichern. Das Team von Trainer Marcel Fedde hat in der laufenden Saison schon einige Matchbälle liegen gelassen. Es bleibt also abzuwarten, wie er seine Mannschaft auf das kommende Spiel einstellen wird.

Die Hausherren stehen seit dem letzten Spieltag als erster diesjähriger Absteiger fest. Es besteht weder theoretisch noch praktisch eine Chance, den Klassenerhalt zu schaffen. Somit wäre es eine willkommene Möglichkeit, vor heimischer Kulisse befreit aufzuspielen und sich zum Spielverderber für den BBC Münsterland zu mausern. Die Chancen auf einen Sieg gegen den Ligakonkurrenten sind zwar gering, doch bräuchten sie für eine solche Überraschung einen perfekten Tag und die Motivation, den Fans im eigenen Wohnzimmer eine faustdicke Überraschung und zwei Punkte zu schenken. Dies ist auch die letzte Möglichkeit für das Team um Trainer Chris Spitz, sich mit einem positiven Auftritt von ihren treuen Fans und der Liga zu verabschieden. Denn zum letzten Heimspiel der Saison am 16. März empfangen die Frankfurter keinen Geringeren als den diesjährigen Ligaprimus und aktuellen Tabellenführer, den RSV Lahn Dill, zum letzten Hessenderby dieser Saison.

 

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der Handball Oberliga Hessen geht es nach einer kurzen Pause weiter und Spitzenreiter TV Kirchzell muss am Samstag zum Tabellenneunten HSG Hanau II. Die Tuspo Obernburg empfängt am Samstag den Elften SG Bruchköbel und die TSG Groß-Bieberau fährt zum Schlusslicht Großenlüder/Hainzell.

 

Kirchzell weiß um die Qualität der Hanauer

Am Samstag geht es für den TV Kirchzell nach Hanau und von dort will der Tabellenführer die nächsten Punkte mit nach Hause nehmen. Die HSG ist für ihren guten Rückraum bekannt, hat ein gutes 1-1-Verhalten und agiert gerne mit einer 6-0,- aber auch 3-2-1-Deckung. TVK-Trainer Andi Kunz sieht die Hanauer derzeit wesentlich stabiler als noch vor ein paar Wochen und warnt aber generell vor jedem Gegner: “Bis Ostern und darüber hinaus haben wir Teams vor der Brust, die alle ihre Qualität mitbringen. Trotzdem sollten wir uns am Samstag schon den Druck machen und mit einem Sieg die Heimfahrt antreten. Wir müssen uns auf unsere Deckung, zusammen mit unseren Torhütern, verlassen können. Da muss die Grundlage gelegt werden. Generell sind wir auf alles eingestellt.”

Ob der Coach auf all seine Spieler zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten, denn der eine oder andere hat sich einen grippalen Infekt eingehandelt. Was Andi Kunz freut ist, dass Brian Heinrich nach seiner langen Verletzungspause immer mehr zu seiner alten Stärke zurückfindet. “Er ist ein ganz wichtiger Faktor in unserem Spiel.”

 

 

Tuspo will zu alter Stärke zurück

Louis Markert ist nicht zu halten

Mit der SG Bruchköbel kommt am Samstag ein Aufsteiger nach Obernburg, der nach schwachem Start in die Saison in den letzten Spielen sehr formstark aufgetreten ist und aktuell mit 10:26 Punkten auf Platz elf der Tabelle steht. Die Truppe von Trainer Tegaday Ramos-Nuez hat in diesem Jahr mit Siegen gegen Petterweil und Hüttenberg sowie einem Remis gegen Breckenheim schon überraschende Ergebnisse gezeigt und kämpft mit aller Macht gegen den Abstieg.

In der kampfstarken Mannschaft sind besonders die drei Rückraumspieler Sergej Zutic (aktuell 112 Tore, davon 15 Tore gegen Hüttenberg II), Fynn Broßmann (aktuell 110 Tore) sowie der erfahrenene und seit Jahresanfang wieder zurückgekehrte Marc Strohl zu beachten. Im Hinspiel hatte die Tuspo nach großem Kampf und engem Spiel einen knappen 33:31-Sieg geholt und möchte jetzt mit einem Heimsieg nach drei Niederlagen in Folge unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Allerdings muss die Abwehr der Römerstädter das bekannte Tempospiel der Hessen unterbinden und mit viel Leidenschaft wieder zu alter Stärke zurückfinden.

 

 

Falken konzentriert und mit Disziplin

Nach der so nicht einkalkulierten Niederlage gegen die TSG Münster wollen die Falken am Sonntag bei der HSG Großenlüder/Hainzell wieder in die Erfolgsspur zurück. Die Gastgeber stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Deshalb haben sich die Falken auch auf diese Aufgabe gut vorbereitet und fahren mit dem nötigen Respekt nach Großenlüder.

Bieberaus Trainer Björn Beilstein sagt im Vorfeld: „Die Rollen sind klar verteilt und auch wenn die 2 Punkte gegen Münster noch wehtun, müssen wir jetzt konzentriert weiterarbeiten. Großenlüder hat definitiv nichts mehr zu verlieren, deshalb dürfen wir den Gegner auch nicht unterschätzen. Trotzdem erwarte ich von meinen Jungs natürlich eine Reaktion. Darüber hinaus will ich, dass wir an gemachten Fehlern wachsen und zeigen, dass wir gewillt sind die besprochenen Fehler nicht zu wiederholen.“

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Kirchzell und Obernburg zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Samstag spielte die SPVGG GREUTHER FÜRTH beim Karlsruher SC und verlor mit 0:4. Die Gastgeber waren insgesamt das bessere Team und gewannen durch je zwei Treffer von Igor Matanovic und Fabian Schleusener letztlich verdient. Damit ist das Kleeblatt in der Tabelle einen Platz nach unten gerutscht und nimmt nun den fünften Rang ein. Der KSC kletterte einen Platz nach oben (8.).

Zwar gehörte die erste Aktion dem Kleeblatt. Doch in der Folge übernahmen die Hausherren die Initiative und hatten immer mehr vom Spiel. Die Gäste hingegen waren gegenüber der vergangenen Woche beim Derby gegen Nürnberg nicht wieder zu erkennen und irgendwie lief es nicht rund. In der 42. Minute war es dann soweit und die Gastgeber gingen mit 1:0 in Führung. Zwar hatte das Kleeblatt in der Nachspielzeit in Halbzeit eins zwei Gelegenheiten. Doch die wurden nicht genutzt.

Fürth etwas besser

Nach dem Wechsel fanden die Gäste besser ins Spiel, die Tore erzielte aber der KSC. Das Kleeblatt konnte sich bei seinem Torhüter Urbig bedanken, der Schlimmeres verhinderte und vor gut 26 000 Zuschauern hielt was zu halten war. In der 78. Spielminute fiel das 2:0, wenige Minuten später das 3:0. Den Schlusspunkt setzten die Gastgeber in der 90. Minute (4:0).

 

Gebrauchter Tag

Das war wirklich ein gebrauchter Tag für das Kleeblatt. Einzig die Führung durch das wirklich schöne BB Bank Wildpark Stadion war der Lichtblick des Abends für mich. Meine zweite Auswärtsfahrt mit den Fürthern endete ebenso in einer Niederlage wie vor Wochen die nach Hamburg. Umso schöner, dass sich Lukas Münch @lumue_93 viel Zeit für uns nahm und uns durch die Räumlichkeiten führte. Danke dafür.

 

 

Der persönliche Höhepunkt für meinen Lebensgefährten Alex und mich war allerdings das Wiedersehen mit Marina und Markus Miller (KSC Torwart-Trainer)💝 Seit Jahren haben wir uns nicht mehr persönlich getroffen, doch die Vertrautheit war sofort wieder da! Schön war’s – und – so lange wie zuletzt soll das persönliche Treffen diesmal nicht wieder dauern! Versprochen.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kamen die Baggerseepiraten mit einem 33:27 (16:16)-Erfolg aus Hochdorf zurück. Der TV Gelnhausen verlor daheim gegen Aldekerk mit 27:28 (13:10) und die HSG Hanau hatte gegen Ferndorf beim 23:32 (13:.16) keine wirkliche Chance.

 

 

Baggerseepiraten gelingt Auswärtssieg

Mit der maximalen Punkteausbeute kehrten die Rodgauer Handballer am Samstagabend aus dem HLZ Hochdorf/Friesenheim zurück. Die Spieler von Trainer Jan Redmann ließen den jungen Hochdorfern dank klarer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit letztendlich keine Chance, fanden nach einem zwischenzeitlichen 19:20-Rückstand zu großer Stärke in der Defensive und gewannen hochverdient mit 33:27.

Nach einem solch klaren Ergebnis sah es zunächst nicht aus, denn die sehr gut ausgebildeten Pfälzer zeigten zu Beginn eine klasse Leistung. War es im Hinspiel noch Rückraumshooter Luis Maier, der den Baggerseepiraten einige Sorgen bereitete, zeigte nun Marcel Reis seine Klasse. Immer wieder war die gefährliche Achse der Gastgeber erfolgreich, da blieb auch der gut parierende Paul Wetzel im HSG-Gehäuse oftmals chancenlos. „In der ersten Halbzeit waren wir einen Tick zu passiv gegen die wurfstarken Hochdorfer, da hat der letzte Biss gefehlt“, so Trainer Redmann in der anschließenden Analyse. Die Offensivabteilung der Rodgauer –allen voran Linksaußen Filip Brühl – hatte aber ebenfalls große Lust aufs Torewerfen, daher entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hohem Tempo. Keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich abzusetzen und über die Stationen 7:7, 10:10, 14:14 ging es mit 16:16 schließlich zum Pausentee.

Nach dem Wechsel erhöhte die HSG den Druck

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an diesem Gesamtbild recht wenig, da war es auch nicht hilfreich, dass die Baggerseepiraten gleich drei Strafwürfe in Folge nicht im gegnerischen Kasten versenken konnten. Doch davon zeigten sich Schopper & Co. relativ unbeeindruckt. In der Defensive wurde nun der Druck auf die Hochdorfer deutlich erhöht. Gegen die zweikampfstarken Rodgauer, bei denen Jonas Markert die halbrechte Seite beackerte, fanden die Gastgeber jetzt kaum mehr ein Durchkommen. Was doch noch irgendwie in Richtung HSG-Kasten flog, wurde sichere Beute von Kapitän Marco Rhein. Im Angriff wirbelte Simon Brandt die gegnerische Deckung durcheinander und mit einem energischen Zwischenspurt gelang bis zur 50. Minute ein 6:0-Lauf zum 25:20, der gleichzeitig schon die Vorentscheidung bedeutete. In der verbleibenden Spielzeit spulten die Baggerseepiraten ihr Pensum herunter, ließen nichts mehr anbrennen und sicherten sich die nächsten Pluspunkte. „Ich bin wirklich hochzufrieden mit dem Auftritt. Nach der Halbzeit haben wir an ein paar kleinen Stellschrauben gedreht, was der Abwehr große Stabilität gegeben hat. Ein Sonderlob geht an Simon, der eine klasse zweite Halbzeit gespielt hat, aber wie immer war es vor allem ein Verdienst der gesamten Mannschaft“, so Redmann, der mit seinen Jungs nun vor zwei reizvollen Heimaufgaben steht.

 

 

Gelnhausen verliert daheim

Der emotionale Höhepunkt des Abends sollte erst nach dem Spiel folgen, als sich die Mannschaft des TV Gelnhausen von ihren Fans verabschieden wollte. Die Jungs hatten nach dem plötzlichen Tod ihres Teamkameraden und Freund Tim Altscher, ihre wohl zwei schwersten Wochen hinter sich. Das erste Spiel nach Tims Tod gegen den Tabellenletzten TV Aldekerk 07 ging in letzter Sekunde mit 27:28 (13:10) verloren.

Zwei Tage nach der Trauerfeier für Tim kam die Handballfamilie des TV Gelnhausen wieder in der Rudi-Lechleidner-Halle zusammen und unterstützte die Mannschaft in den 60 Minuten nach Leibeskräften. Am Ende hatte es nicht ganz gereicht. Der abschließende Schulterschluss zwischen Fans und Mannschaft und das gemeinsame Gedenken an Tim, war so eindrucksvoll, dass es noch lange nachhallen wird. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft und auf unsere gesamte Handballfamilie. Wir rücken alle enger zusammen und werden irgendwann stärker wieder zurückkommen,“ sagte TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.        

Der Handballsport rückte an diesem Abend in den Hintergrund. Vor Spielbeginn gab es eine Gedenkminute. Die Mannschaft hatte Tims Trikot über die Bank gehängt. Die Gäste aus Aldekerk, die ebenfalls mit Trauerflor spielten, zeigten sich als tolle Sportsleute. Sie suchten im Vorfeld bereits die Kommunikation, hielten sich nach ihrem Sieg in letzter Sekunde mit dem Jubeln zurück und ließen Gelnhausen auf unterschiedliche Art und Weise ihre ehrliche Anteilnahme spüren. „Wie Aldekerk hier aufgetreten ist, war schon außergewöhnlich. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, sagte TVG-Manager Philip Deinet.

Das sah Gelnhausens Cheftrainer Matthias Geiger ganz ähnlich. „Ein großes Dankeschön an den TV Aldekerk, dass sie vor dem Spiel alles mitgemacht haben und auch an die Zuschauer, dass sie uns trotz dieses bitteren Ergebnisses und den schlimmen zwei Wochen, die wir als Mannschaft hatten, so unterstützt haben“, sagte er.

Seine Mannschaft, die auch noch auf Fynn Hilb wegen eines Kreuzbandanrisses verzichten musste, startete gut in die Partie. Dank des hellwachen Torhüters Alex Bechert und einer guten Abwehrarbeit, konnte das Team um Kapitän Jonathan Malolepszy zu Beginn mit 4:0 in Führung gehen und bekam erst in der zehnten Spielminute das erste Gegentor zum 4:1. Anschließend verpasste der TVG immer wieder die Gelegenheit, auf mehr als vier Tore davon zu ziehen. Besonders der Gäste-Torhüter Paul Keutmann machte es den Gelnhäuser Schützen schwer. Er erwischte einen Sahnetag und parierte an diesem Abend unter anderem fünf Siebenmeter. So blieb das Spiel trotz der gefühlten Überlegenheit der Barbarossastädter im weiteren Verlauf der ersten Hälfte relativ eng. Silas Altwein erzielte in der 30. Minute den 13:10 Halbzeitstand.

Anderes Spiel nach dem Wechsel

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien das Spiel ein ganz anderes zu sein als noch vor der Halbzeit. Zunächst konnte der TV Gelnhausen in der 32. Minute durch Yannick Mocken beim Stand von 15:10 das erste Mal mit fünf Toren in Führung gehen. In den darauffolgenden Minuten wurde es ein sehr schnelles Spiel mit einigen Toren auf beiden Seiten, so dass es nach 41 Minuten 21:18 stand und die Gäste den alten Abstand wieder hergestellt hatten.

Dieser Drei-Tore-Abstand blieb vorerst bestehen, bis Aldekerk eine siebeneinhalbminütige Torflaute der Rotweißen ausnutzen sollte und immer weiter herankam. Beim Stand von 25:24 sah dann auch noch Lasse Georgi nach einem Foul die Rote Karte. Den anschließenden Siebenmeter verwandelte der TV Aldekerk zum Ausgleich, um danach in der 56. Minute zum ersten Mal im Spiel beim Stand von 26:25 in Führung zu gehen.

Die Schlussminuten waren an Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem der TVG durch Tore von Thimo Wagner und Henrik Müller einen erneuten Führungswechsel erzwingen konnte (59.), gelang den Gästen in der letzten Spielminute zunächst der Ausgleich, ehe sie vier Sekunden vor Schluss nach einer Parade von Keutmann und einem blitzschnellen Konter den Siegtreffer zum 28:27 drauflegten.

„Ich weiß gar nicht, ob ich über das Spiel reden will. Es gibt im Moment wichtigeres, ich wünsche euch alle Kraft der Welt. Wir haben heute mit einem Tor gewonnen, darüber sind wir glücklich, aber dann wars das auch schon“, wollte Gäste-Trainer Tim Gentges in der anschließenden Pressekonferenz gar nicht groß auf das Spiel eingehen und zeigte großes Mitgefühl mit dem TVG. Auch Gelnhausens Coach Geiger stieg nicht wirklich in die Spielanalyse ein. „Was Mannschafts- und Vereinsleben den Leuten alles geben kann, haben wir in den letzten zwei Wochen gesehen. Für uns war das Spiel der erste Schritt zurück in die Realität, bei dem heute jeder alles gegeben hat. Wir werden jetzt Schritt für Schritt weitermachen“.

 

 

HSG Hanau unterliegt im Topspiel

Die HSG Hanau hat am Samstagabend das Topspiel mit 23:32 (13:16) gegen den TuS Ferndorf verloren. Vor großartiger Kulisse erwies sich der weiterhin ungeschlagene Spitzenreiter, vor allem durch dessen individuelle Klasse, als eine Nummer zu groß für das junge Hanauer Team, das trotz hohem Einsatz nicht zu seiner vollen Leistungsfähigkeit kam.

„Heute war es einfach ein Unterschied der individuellen Klasse auf der Platte, da hätten wir schon einen Spitzentag erwischen müssen“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Spiel. „Leider haben wir uns durch viele technische Fehler und Fehlwürfe das Leben selbst schwer gemacht. Ferndorf schwimmt seit letztem Oktober auf einer Erfolgswelle und hat sich auch heute in einen gewissen Rausch gespielt.“

In einer Anfangsphase, die geprägt war von den Abwehrreihen auf beiden Seiten, hatte Hanau zunächst Schwierigkeiten, seinen Weg in die Partie hineinzufinden, denn der Gegner trat erwartet spielstark in der Grimmstadt auf. In der 4. Minute gelang HSG-Kapitän Max Bergold der erste Grimmstädter Treffer zum 1:2 per Siebenmeter. Wenig später tankte sich Luca Braun gegen zwei Gegenspieler durch und erzielte beim 2:2 (5.) den Ausgleich für die Hausherren. In der Folge setzte Ferndorf dann gleich mehrmals seinen Toptorjäger Josip Eres in Szene, der die Gäste mit 7:3 in Front warf.

„Ich glaube, dass man meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen kann. Die Jungs haben alles gegeben und alles auf der Platte gelassen. Es war aber nicht das Optimum“, so Geist, der später eine Lanze für sein insgesamt engagiertes Team brach. „Unser Spielplan ermöglicht uns seit Jahresbeginn, durch viele – auch kurzfristige – Pausen, nur schwer einen Rhythmus.“

Gegen die flexible 6:0-Deckung der Gäste taten sich Ritter, Braun & Co. ein ums andere Mal schwer im Angriff. Es fehlte an der letzten Konsequenz und auch am Spielglück, denn dem Team unterliefen gerade in der ersten Hälfte einige technische Fehler. Obwohl Ferndorf zwischenzeitlich den Vorsprung auf vier Tore ausbaute, biss sich Hanau beim 9:11 (23.) von Bergold per Siebenmeter noch einmal heran. Kurz vor dem Seitenwechsel lieferte noch Jonas Ahrensmeier die Vorlage für Julian Fulda, der zum 13:16 verkürzte.

Gäste erwischten stärkste Phase

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste dann ihre stärkste Phase. Hanau bekam in der Abwehr nicht mehr den Zugriff und der TuS stellte bis zur 40. Minute den Vorsprung auf 23:15. Brauns Treffer zum 17:26 (47.) und das 22:31 (57.) von Nils Schröder ließen den Vorsprung des TuS Ferndorf nicht weiter anwachsen. Torben Scholl setzte mit dem 23:32 den Schlusspunkt. „Wenn man auswärts mit neun Toren gewinnt und Daniel Hideg, den man aus Eisenach verpflichtet hat, nicht einmal dabei war, dann ist dieser Sieg auch so verdient. Glückwunsch an Ferndorf“, so Geist abschließend.

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Hanau, Gelnhausen, Rodgau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Auch im dritten Auswärtsspiel des Jahres 2024 konnte Handball Zweitligist TV Großwallstadt keine Punkte für sich ergattern und musste sich am Sonntag gegen die Eulen aus Ludwigshafen mit 32:34 geschlagen geben. Damit rutschte der TVG nun – bei einem Spiel weniger als der Rest – auf Platz elf in der Tabelle ab.

Ausschlaggebend für die Niederlage war Hälfte eins. Die Gäste liefen immer wieder einem Rückstand hinterher, welcher sich bis zum Pausenpfiff immer mehr vergrößerte und die Hausherren auf 21:14 davonzogen. Ärgerlich war hier auch die frühe Rote Karte für Kreisläufer Florian Mohr (11. Minute). Es war bereits die achte (!) in dieser Saison. Ausschlaggegebend für die hohe Führung des Gastgebers sicherlich die Treffer von Mex Raguse (7) und Sebastian Trost (4) – die TVG-Defensive fand einfach kein Mittel, die beiden Rückraumspieler zu stoppen und so ging es mit einem hohen Rückstand in die Pause.

Hoffen auf ein Wunder

Nach dem Seitenwechsel hofften die mitgereisten Fans auf ein kleines Wunder und bekamen dieses sogar beinahe. Die Abwehr bekam mehr und mehr Zugriff auf den Ludwigshafener Rückraum, vorne überzeugten Schauer und der ehemalige Eulen-Spieler Salger mit einigen guten Aktionen und der TVG verkürzte Tor um Tor. In der 43. Minute war der TVG bis auf zwei Tore (23:25) heran, aber acht Minuten später lagen die Gäste wieder mit vier hinten. Ein letztes Aufbäumen half. Torhüter Petros Boukovinas traf das leere Tor, Maxim Schalles, Lars Röller und Frieder Bandlow verwandelten sicher und dann war es Florian Eisenträger, der zum 31:31-Ausgleich in der 57. Spielminute traf. Nach dem 32:32 zwei Minuten vor Schluss war alles offen – aber es waren die Eulen, die das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten und am Ende mit 34:32 gewannen.

Stefan Salger sagte nach dem Spiel im Interview: “Wir haben in der ersten Hälfte zu statisch gespielt und daher zu viele Tore kassiert. Nach dem Wechsel haben wir uns rangekämpft, doch es hat nicht gereicht und die kleine Niederlagen-Serie ging weiter. Aber wir wissen was wir können und kämpfen weiter. Unser Co-Trainer Povilas Babarskas macht einen super Job. Klar, fehlt uns Michael Roth. Aber es liegt ja generell an uns, was wir auf der Platte abliefern.”

 

Das Bild von Maxim hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Torhüter Petros Boukovinas zum Ende der Saison den Verein verlassen.

Nachfolgend die Pressemitteilung des TVG im Wortlaut:

Petros Boukovinas wechselt innerhalb der Liga

Der 29-Jährige wechselt innerhalb der zweiten Liga zum HSC 2000 Coburg. Der griechische Torwart, der seit der Saison 2022/23 in Großwallstadt unter Vertrag steht, hat das vom Verein frühzeitig vorgelegte Vertragsangebot nicht angenommen und wollte mit einer Entscheidung über seine sportliche Zukunft bis nach der EM warten.

„Wir wollten gerne mit Petros verlängern und hätten uns gefreut, wenn er unser Angebot angenommen hätte. Aber als Verein mussten wir dann auch irgendwann eine Entscheidung treffen.“ so TVG-Geschäftsfüher Michael Spatz.

Der Verein wird den Nachfolger von Boukovinas nächste Woche vorstellen.

Der TV Großwallstadt bedankt sich an dieser Stelle bei Petros Boukovinas für seine Dienste und herausragenden Leistungen im TVG-Trikot und wünscht ihm viel Erfolg für seine weitere sportliche Karriere.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Anmerkung:

Petros Boukovinas ist der zweite Spieler, der innerhalb der zweiten Liga wechselt. Linkshänder Frieder Bandlow wird ab nächster Saison das Trikot der HSG Nordhorn-Lingen tragen und nun Petros Boukovinas, der bei der HSC Coburg nächste Runde das Tor hüten wird. Hinzu kommt der Abgang von Rückraumspieler Adrian Kammlodt sowie Simon Strakeljahn. Kreisläufer Dino Corak hat bereits um die Jahreswende den Verein verlassen. Trainer Michael Roth musste sich einer Hüft OP unterziehen und fällt noch etwas aus. Und bis heute hat der TVG im neuen Jahr noch keine Punkte sammeln können, so dass es jetzt auf Platz elf in der Tabelle runterging. Alles andere als einfache Zeiten für den Verein. Man kann nur hoffen, dass der TVG schnellstens wieder in ruhigeres Fahrwasser gerät.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Gelingt dem Handball Zweitligisten TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr bei den Eulen Ludwigshafen der Befreiungsschlag? Das ist die große Frage. Die Zielvorgabe ist deutlich – nach drei Niederlagen in Serie muss ein Sieg her. Auch wenn Trainer Michael Roth aktuell nicht bei der Mannschaft vor Ort sein kann, so hat er diese aber noch einmal eingeschworen. Zusammen mit Co-Trainer Povilas Babarskas hat Michael Roth die Zielsetzung ganz klar vorgegeben. Er macht sich in seiner Reha gerade große Gedanken ob der Entwicklung und sagt: “Die Jungs bereiten mir grad etwas Sorgen.” Aber er ist auch zuversichtlich, dass sie wieder in die Erfolgsspur finden.

Dass die Mannschaft gegen die Eulen gewinnen kann, hat sie in der Hinrunde bewiesen. Damals siegte der TVG zuhause mit 32:29. Aber da agierte auch noch Dino Corak am Kreis. Dieser lief im Hinspiel zur Höchstform auf und steuerte insgesamt acht Treffer zum Sieg bei. Aber auch ohne den mittlerweile für den HSV Hamburg auflaufenden Deutsch-Kroaten sollte ein Sieg möglich sein, denn Ludwigshafen präsentiert sich nicht als “Über-Mannschaft”, steht mit 20:24 Punkten einen Platz hinter dem TVG in der Tabelle und nahm aus den letzten fünf Begegnungen vier Zähler mit.

Auffällig dabei sind die vielen Gegentore, die das Team um Trainer Johannes Wohlrab immer wieder kassierte. Etwas, womit auch Großwallstadt nach der letzten Begegnung gegen die Nordhorn-Lingen haderte. 39 Gegentore sind einfach zu viel, Kritik an der Defensivleistung war die Folge. Demzufolge will die Mannschaft um Kapitän Mario Stark ein anderes Gesicht zeigen und dann auch hoffentlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In den vergangenen Wochen haben die Athleten vom Team Deutschland Achter am Stützpunkt Dortmund hart gearbeitet und am vergangenen Mittwoch konnten sie beim Ergometertest beweisen, welche Power hinter den Leistungen steckt. Die Sportler lieferten ab – sechs persönliche Bestwerte wurden aufgestellt und auch insgesamt zog Bundestrainerin Sabine Tschäge ein positives Fazit: „Wir sehen, dass wir vorwärtskommen und das Training greift. Alle haben gut gekämpft und den Test so angenommen, wie wir es uns vorgestellt haben.“

Der Tag begann für das Trainerteam zunächst mit einem Wermutstropfen: Nachdem die Mannschaft gut durch die drei Trainingslager des DRV in Lago Azul gekommen war, mussten beim Ergometertest am Stützpunkt Dortmund fünf Athleten krankheitsbedingt passen. „Insgesamt war es ein guter Tag, aber das gibt einen kleinen Nachgeschmack. Die Sportler werden den Test nachfahren, sobald sie wieder gesund sind“, so Tschäge.

Ergänzt wurde die Dortmunder Gruppe beim Ergotest durch zwei Duos, die sich auch um die Plätze im Zweier bewerben wollen: Simon Schubert und Constantin Conrad sowie Jannis Matzander und Max-Lennart Rosenfeld eröffneten am Mittwochmorgen den Reigen an der Rudermaschine. Anschließend ging es Zug um Zug weiter, bis alle Athleten am Ergometer die 2.000 Meter absolviert hatten – unterstützt von den Trainern, Betreuern, Steuerleuten und Teamkollegen an ihrer Seite.

Weiterer Baustein auf dem Weg zur Teambildung

Die Ergebnisse des Ergotests sind für das Trainerteam ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Teambildung für den Deutschland-Achter, den Vierer ohne Steuermann und den Zweier. „Wir arbeiten in den Booten immer in Teams. Hier konnte sich jeder einzeln darstellen. Durch den Ergotest können wir gut schauen, was die körperliche Leistungsfähigkeit aktuell bei jedem individuell hergibt. Das ist dann einer von vielen Punkten, die einen Stellenwert für die Selektion haben. Auf das Rudern selbst lässt das aber natürlich keinen Rückschluss zu.“

Im Boot können sich die Sportler aber auch noch beweisen und zwar beim DRV-Test vom 20. bis 22. März in Hamburg, wo es Rennen in allen drei Bootsklassen geben wird. Dafür wird in den kommenden Wochen weiter auf dem Wasser gearbeitet. „Wir sind in den Trainingslagern in Lago Azul einige Schritte gegangen, jetzt versuchen wir, die Mannschaft in Dortmund weiter nach vorne zu bringen“, so Tschäge.

Verkündet wird die Besetzung des Team Deutschland-Achter am 4. April.

 

Bild und Text hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Südwest, geht es für den TV Gelnhausen am Samstag gegen den TV Aldekerk, während die HSG Hanau am Samstag den TuS Ferndorf erwartet. Die HSG Rodgau Nieder-Roden muss auswärts bei mHSG Friesenheim-Hochdorf II antreten.

 

 

TV Gelnhausen empfängt Aufsteiger Aldekerk

Nichts ist mehr beim TV Gelnhausen so wie es einmal war. Nach dem tragischen Tod des Publikumslieblings Tim Altscher begeben sich die Barbarossastädter auf den langen Weg zurück zur Normalität. Den Auftakt macht das Spiel am Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) gegen den TV Aldekerk 07. Ein Abend, der als große Vereinsparty mit der 2. Nacht der Legenden und dem Uli-Schaus-Abschiedsspiel geplant war, steht nun unter einem ganz anderen Stern. „Wir hoffen trotzdem, dass viele Zuschauer kommen, denn nie zuvor hat die Mannschaft so sehr die Unterstützung ihrer Fans gebraucht wie jetzt“, sagt der sportliche Leiter Philip Deinet.

An Training war in den letzten anderthalb Wochen kaum zu denken. Gerade einmal drei halbwegs normale Einheiten absolvierte Cheftrainer Matthias Geiger in den letzten zwölf Tagen. Die Mannschaft traf sich zwar fast jeden Tag abends in der Halle, doch mehr als ein wenig Bewegung war nicht drin. Die Trauerbewältigung stand im Vordergrund. Am vergangenen Donnerstag fand die Trauerfeier für Tim Altscher statt. Nun kommt die Zeit, um wieder ganz vorsichtig nach vorne zu schauen.

Der TVG will dabei den Fokus so gut es geht auf den Sport, sprich auf das Spiel gegen Aldekerk zu richten. Nach dem Einlaufen der Teams wird es am Samstag eine Schweigeminute für Tim Altscher geben und die Mannschaft wird in Trauerflor auflaufen. Aber ansonsten soll es um Handball gehen. „Niemand von uns war jemals in einer solchen Situation. Wir wären unseren Fans unendlich dankbar, wenn sie uns in diesen 60 Minuten so gut es geht unterstützen könnten“, richtet Kapitän Jonathan Malolepszy einen Appell an die TVG-Fans.

Sportlich wäre ein Sieg gegen den Tabellenletzten nämlich wichtig, um sich weiter im Tabellenmittelfeld festzusetzen. Keiner kann sagen, wie die Mannschaft die Ereignisse der letzten Tage in den kommenden Wochen verkraften wird. Zu allem Überfluss wird auch Fynn Hilb in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der variable Rückraumspieler zog sich im Spiel bei der TuS Ferndorf einen Teilabriss des hinteren Kreuzbandes zu und wird in dieser Saison nicht mehr aufs Feld zurückkehren.

Hilb hatte sich zuletzt immer mehr in den Mittelpunkt gespielt und war, insbesondere in Abwesenheit von Malolepszy, oftmals Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Rotweißen. Der 22-Jährige wird konservativ behandelt und wird erst wieder zur neuen Saison zur Verfügung stehen.  „Ich hätte der Mannschaft in dieser Phase so gerne geholfen, aber es geht leider nicht. Jetzt werde ich alles dafür geben, um zum Start der neuen Saison wieder fit zu sein“, sagt Hilb. 

Ausfall von Fynn Hilb eine Schwächung

„Der Ausfall von Fynn ist für uns eine herbe Schwächung. Andere Spieler werden jetzt wieder mehr Verantwortung übernehmen müssen. Er wird aber nicht einfach zu ersetzen sein. Sein Fehlen müssen wir im Spiel gegen Aldekerk durch mannschaftliche Leistung kompensieren“, sagt Geiger zum Ausfall des Schlüsselspielers. Da auch Malolepszy und Jannik Geißler nicht zur Verfügung stehen, gehen dem Coach die Alternativen im Rückraum aus. Außerdem wird auch Linksaußen Felix Reinhardt noch nicht zur Verfügung stehen.

Normalerweise wäre ein Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Sicht des TV Gelnhausen Pflicht. Doch was ist bei den Barbarossastädtern derzeit schon normal? Mit 18:20 Zählern steht der TVG auf Platz neun und damit im mittleren Teil der Tabelle. Durch einen Sieg am Samstag, wäre es für die Barbarossastädter möglich, sich auf den achten Platz zu verbessern. Andererseits steht das Team aus Aldekerk mit 10:32 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Die Mannschaft ist aber keineswegs abgeschlagen, sondern mit nur zwei Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz mittendrin im Kampf gegen den Abstieg aus Liga drei. Nach der deutlichen Niederlage (29:41) beim direkten Konkurrenten TV Homburg, wird das Team motiviert sein, diesmal wieder Punkte mit nach Hause zu nehmen. Zumal die Mannschaft in dem Spiel davor die Bergischen Panther mit 37:26 deutlich besiegen konnte.

„Aldekerk hat sehr starke Rückraumschützen, die uns im Hinspiel schon Probleme gemacht haben. Außerdem haben sie ein tolles Kreisläuferspiel. Wir werden uns auf einen heißen Tanz einrichten müssen“, sagt Geiger. Das Hinspiel konnte der TVG zwar mit 33:24 gewinnen, doch das Ergebnis täuscht über den engen Spielverlauf hinweg.

 

 

Hanau erwartet Spitzenreiter Ferndorf

Am Samstag um 19.30 Uhr erwartet die HSG Hanau den TuS Ferndorf in der Main-Kinzig-Halle. Als momentaner Tabellenvierter trifft das Team um HSG-Kapitän Max Bergold auf den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter. „Ferndorf hat sich zuletzt in einen unglaublichen Rausch gespielt“, bemerkt HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „So ist natürlich auch von Spiel zu Spiel ihr Selbstvertrauen gewachsen, ähnlich wie es auch meine Mannschaft in der letzten Saison erlebt hat. Von daher wird es extrem schwer, sie zu schlagen.“

Bereits viermal kreuzten der TuS Ferndorf und die HSG Hanau in den vergangenen zwei Jahren in Liga und Aufstiegsrunde die Klingen. Nach Punkten steht es momentan 4:4 und damit Unentschieden. Unvergessen bleibt dabei der Meisterschaftskampf in der Spielzeit 2022/23, als beide Teams über lange Strecken der Saison die Staffel anführten und Hanau sich, mit einem zeitweiligen Erfolgslauf von 14 Siegen in Serie, am Ende verdient zum Staffel-Champion kürte.

Am Samstagabend werden die Karten neu gemischt. Ferndorf reist mit einer fast makellosen Bilanz in der Grimmstadt an. 39:1 Punkte holte der TuS aus den bisherigen 20 Spielen der Saison. „Man muss einfach sagen, dass Ferndorf sich im Vorfeld auf diese Spielzeit extrem gut verstärkt und den Kader, an der einen oder anderen Stelle, intelligent umgebaut hat“, meint Geist. Gerade die beiden Neuzugänge Janko Kevic und Daniel Hideg können im Spiel der Kreuztaler den Unterschied ausmachen. Erstgenannter gilt als Denker und Lenker der Ferndorfer Mannschaft. Topscorer des TuS-Teams ist Josip Eres mit 119 Toren. „Auf uns kommen am Samstag sehr viele schwere Aufgaben zu, auf die wir uns aber freuen“, so Geist. „Am Ende ist es auch nur ein Spiel wie jedes andere, welches einfach über 60 Minuten gespielt werden muss. Wichtig ist, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen.“

Matchplan beginnt in der Deckung

Für die HSG Hanau beginnt der eigene Matchplan dabei in der Deckung, denn dort wollen Adanir, Jusys & Co. wieder leidenschaftlich und flexibel verteidigen und damit das Hanauer Publikum mitnehmen. Forcieren will Geist mit seinem Team aber auch wieder das Tempogegenstoßspiel, denn dort liegt auch in diesem Handballjahr wieder die große Stärke des Hanauer Teams. „Im Positionsangriff wird es dann für uns ein Geduldsspiel, um diese personell flexible 6:0-Deckung des Ferndorfer Teams auseinanderzubringen. Auch auf diesen Schwerpunkt sind wir in den vergangenen Trainingseinheiten eingegangen.“

Wegen der Spielverlegung des TV Gelnhausen hatte Hanau zuletzt zwei Wochen Zeit, um sich mit viel Elan auf das Topspiel vorzubereiten. Der TuS Ferndorf musste hingegen zuletzt beim Longericher SC Köln ran, das bisher einzige Team, welches dem Spitzenreiter im Hinspiel einen Punkt abtrotzen konnte.

 

 

Die Bilder haben und Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball Oberligisten TV Kirchzell wird eifrig am Kader der kommenden Saison gebastelt und es gibt viele gute Neuigkeiten. Denn wie der Verein bekannt gab, haben vier weitere Spieler ihre Verträge verlängert.

Rückraumspieler Tom Spieß wird dem derzeitigen Spitzenreiter der Oberliga ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen. Der 29-jährige Leistungsträger trägt seit der Saison 2020/21 das Trikot der Kirchzeller. Tom bringt jede Menge Erfahrung mit, spielte beim Zweitligisten TV Großwallstadt, aber zum Beispiel auch beim ehemaligen Zweitligisten DJK Rimpar oder beim TSV Lohr in der Bayernliga. Mit dem HBLZ Großwallstadt wurde er deutscher B-Jugend-Meister.

“Ich bin der Meinung, dass wir eine gute Mannschaft haben und hoffe auf den sofortigen Wiederaufstieg in die dritte Liga. Ich hab Lust in der Mannschaft zu spielen und freue mich, wenn wir bald den möglichen Aufstieg eintüten können. Wir haben einen guten Altersschnitt, also einen bunten Mix aus jungen und älteren Spielern, unsere Trainer machen das richtig gut, stimmen sich sehr gut ab und wir können sehr froh sein, dass wir die beiden haben. Auch unsere Fans sind einfach toll und stehen immer hinter uns”, nennt Tom hier nur einige Gründe seiner Vertragsverlängerung.

 

Einer, der auch schon lange beim TVK ist und nun für ein weiteres Jahr unterschrieben hat, ist Antonio Schnellbacher. Seit der Saison 2019/20 ist der Rechtsaußen bei den Odenwäldern unter Vertrag und wird nun auch in der kommenden Saison auf Torejagd gehen. Auch der 26-Jährige hat schon beim TV Großwallstadt gespielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Linkshänder Niklas Ihmer, der in Traben-Trabach geboren wurde und in der TVG Junioren Akademie und der ersten TVG-Mannschaft spielte, fühlt sich seit 2022/23 bei den Kirchzellern im rechten Rückraum sehr wohl und deshalb hat der 19-Jährige seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

 

 

 

 

 

 

Bleibt noch Jannik Wolf. Der 19-jährige Kreisläufer spielt seit 2023/24 beim TV Kirchzell und bleibt ebenfalls ein weiteres Jahr. Zuvor war er bei den Füchsen Berlin und wurde dort deutscher A-Jugend-Meister. Eigentlich wollte der TVG Jannik unter Vertrag nehmen und er sollte ein Zweifachspielrecht für den TVK bekommen. Doch durch den Abstieg der Kirchzeller aus Liga drei war dies nicht mehr möglich. Also spielt er komplett beim TVK.

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.