Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Team Deutschland trainieren die ersten Athleten schon wieder am Stützpunkt Dortmund und ab dieser Woche  ist das Team komplett.  Die neue Saison läuft Schritt für Schritt an.

Ein Teil des Team Deutschland-Achter hat das Training bereits wieder aufgenommen, am Stützpunkt in Dortmund herrscht von Tag zu Tag mehr Betrieb. „Die Jungs trainieren schon fleißig und sind hochmotiviert“, sagt Peter Thiede, der zurzeit das Training am Stützpunkt leitet, während der Bundestrainer wie die meisten WM-Fahrer noch ein paar Tage im verdienten Urlaub weilt.

Es füllt sich auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Alle Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter, die nicht bei der WM waren, trainieren schon eine ganze Weile wieder. Auch die U23-Aufsteiger sind bereits dazugestoßen. Die WM-Fahrer, die nicht den Saisonabschluss in Rendsburg gefahren sind, steigen in dieser Woche nach und nach ebenfalls ins Training ein.

Und ab dem heutigen Montag ist das Team auch komplett. „Wegen der verschiedenen Startzeiten ist die Intensität des Trainings bei den Sportlern zu Beginn etwas unterschiedlich. Alle, die bei der WM waren oder gerade von Corona genesen sind, müssen erst einmal wieder reinkommen. Wer nicht dabei war und nun in eines der Boote will, kann sich zeigen. Leistung müssen alle bringen“, fasst Bender zusammen. Mitte der Woche waren es zwölf Athleten, die bereits wieder im Ruderboot unterwegs waren. Der Schwerpunkt liegt bei allen noch auf den Grundlagen, auf Kraft und Ausdauer. Dafür stehen neben den Fahrten im Ruderboot auch Rad- und Krafteinheiten an.

Am 29. Oktober ist es dann schon Zeit für die erste Leistungsüberprüfung, wenn es für die Aufsteiger und Nicht-WM-Teilnehmer über 2.000 Meter beim Ergometertest geht.

 

Das wunderschöne Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West, gab es am Wochenende im Derby gegen die HSG Hanau eine Heimniederlage für den TV Kirchzell. Auch die HSG Rodgau Nieder-Roden kam mit einer Niederlage aus Ferndorf zurück. Der TV Gelnhausen hingegen nahm die Punkte aus Haßloch mit nach Hause.

 

 Es war das erwartet schwere Spiel für den TV Kirchzell und am Ende gab es die zweite Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer Andi Kunz. Mit 27:21 nahmen die Hanauer vor einer lautstarken Kulisse letztlich verdient die Punkte mit nach Hause, spielten sehr gut auf. Die Gastgeber hingegen fanden nie zu ihrem Spiel und erwischten einen gebrauchten Tag.

Von Anfang an war Pfeffer in der Partie und es ging nicht optimal los für die Hausherren. Nach eineinhalb Minuten gab es schon den ersten Strafwurf, doch den Heber von Tim Häufglöckner fing HSG-Torhüter Can Adanir heraus. Tom Spieß vom Punkt und Antonio Schnellbacher von Außen trafen anschließend zum 2:1. Dies sollte es aber auch mit der Führung der Kirchzeller gewesen sein. In der Folge waren die Gäste am Drücker, nutzten ihre Chancen gut und gingen über die Stationen 5:3 und 8:5 in der 24. Minute erstmals mit vier Toren in Führung (11:7). Andi Kunz gefiel nicht, was er sah und er zog den grünen Karton. Die HSG verteidigte gut und hatte mit Can Adanir einen guten Rückhalt im Tor. Aber auch die Gastgeber standen gut in der Defensive und Tobias Jörg stand seinem Gegenüber in nichts nach. Es wurde um jeden Zentimeter Boden gekämpft. Es gab sehr viele Wischpausen und Unterbrechungen. Kein Wunder, dass die erste Hälfte erst nach 45 Minuten vorbei war. Die Schiedsrichter verhängten viele Strafwürfe und so waren es alleine in der ersten Hälfte acht. Drei davon vergeigte Hanau, einen verwarf der TVK. Kurz vor der Pause waren die Kirchzeller etwas unaufmerksam, so dass die HSG noch zwei blitzsaubere Tore im gegnerischen Kasten versenken konnte und mit 13:9 in die Kabinen ging.

Auftakt in Hälfte zwei verschlafen

Den Auftakt in die zweite Halbzeit verschlief der TVK, vergab früh einen Siebenmeter. Ehe er sich versah, hatte der Gast bereits zum 15:9 aufgestockt. Die Hanauer spielten unbeirrt weiter, hatten den Gegner auf fast allen Positionen im Griff. Beim 10:17 in der 35. Minute zog Trainer Kunz die Reißleine. Doch es nutzte alles nichts. Der Gegner spielte wie aufgedreht und die Kirchzeller agierten wie das Kaninchen vor der Schlange. Drei Tore nach 16 Minuten in Halbzeit zwei sagen alles aus. Sie wechselten den Torhüter, brachten ab der 41. Minute Joshua Löffelmann. Doch auch er konnte nicht viel ausrichten. Auf der Gegenseite glänzte Adanir mit einer Parade nach der anderen, hielt was zu halten war. Und seine Vorderleute trafen nach Belieben. Beim 13:23 in der 48. Minute war die Begegnung längst gelaufen. Vier Minuten danach beim 16:24 wechselte HSG-Trainer Hannes Geist seine Torhüter und schickte den jungen Fabian Tomm ins Tor. Andi Kunz nahm kurz darauf (55. – 17:26) die dritte Auszeit. Seine Mannschaft gab sich nicht auf, musste aber die Überlegenheit des Gegners anerkennen.

 

 

Als Verlierer zurück aus dem Siegerland

Mit einer ernüchternden 20:29-Packung im Gepäck musste  die HSG Rodgau Nieder-Roden nach dem Spitzenspiel bei Tabellenführer TuS Ferndorf die Heimreise antreten. Die ersatzgeschwächten Baggerseepiraten konnten nur in der Anfangsphase mit dem Favoriten mithalten, hatten schon bald aber der Überlegenheit des ambitionierten Zweitliga-Absteigers aus dem Siegerland nichts mehr entgegenzusetzen und verloren auch in dieser Höhe verdient.

Dabei fing die Partie aus Sicht der Rodgauer durchaus verheißungsvoll an: Henning Schopper erzielte nach 35 Sekunden die 1:0-Führung für die Gäste, die auf ihre beiden besten Torschützen Ketil Horn (verletzt) sowie Johannes von der Au (krank) verzichten mussten. Bis zur 16. Spielminute agierten die HSG-Cracks nach Angaben von Trainer Jan Redmann zwar „dank eines sehr guten Marco Rhein im Tor und einer sehr guten Abwehr“ weiterhin auf Augenhöhe und lagen zu diesem Zeitpunkt auch nur 5:6 in Rückstand. „Danach haben wir aber wirklich schlecht gespielt. Vor allem im Angriff ist meinen Jungs gegen die körperlich starke und passive Verteidigung des Gegners nichts eingefallen, und durch schlechte Würfe sowie viele Fehlpässe und technische Fehler haben wir Ferndorf viele Gegenstöße und einfache Tore ermöglicht“, analysierte der Coach die Phase bis zur Halbzeitsirene, in der sich der Gastgeber auf 16:6 absetzen konnte. Und damit war die Partie natürlich schon entschieden.

HSG kam nach dem Wechsel heran

Direkt nach dem Wechsel kamen die „Redmänner“ zwar noch einmal auf 11:18 (35.), heran, eine Wende konnten sie der Partie indes nicht mehr geben. „Wir haben aber eine gute Moral gezeigt“, zeigte sich Jan Redmann mit den Darbietungen seiner Schützlinge im zweiten Durchgang durchaus zufrieden. Bei der HSG bestritt der lange verletzte Neuzugang Lars Spieß sein erstes Spiel im neuen Trikot. „Wir haben ihn zunächst nur in der Abwehr eingesetzt, und da hat Lars seine Sache sehr gut gemacht, denn er ist sehr kommunikativ und führt seine Mitspieler“, so der Coach über den Mann mit der Nummer 36, der sich allerdings drei Zeitstrafen einhandelte und deshalb in der 46. Spielminute mit Rot das Feld verlassen musste.

Voll des Lobes war der Rodgauer Trainer zudem über Youngster Ben Seidel. „Er hat seine Chance genutzt und in den 15 Minuten, in denen er ran durfte, nicht nur zwei Tore erzielt, sondern auch sein großes Potenzial angedeutet“, sagte Redmann über das Mega-Talent aus dem eigenen Nachwuchs, das zuvor noch 60 Minuten in der A-Jugend-Bundesliga durchgespielt hatte. Doch natürlich konnten weder Seidel noch Spieß geschweige, denn ihre Mitspieler den klaren Erfolg der souverän agierenden Heimmannschaft noch gefährden, die in der zweiten Hälfte in Anbetracht des klaren Vorsprungs verständlicherweise nicht mehr mit Vollgas agierte.

„Ich habe viele wichtige Erkenntnisse aus diesem Spiel mitnehmen können, und auch einige meiner Akteure dürften im Duell mit einem bärenstarken Gegner, der sowohl auf als auch abseits des Platzes viel professioneller als wir aufgestellt ist, erkannt haben, dass wir noch viel zu tun haben, um auf ein solches Niveau wie Ferndorf zu kommen“, lautet das Fazit von Trainer Jan Redmann, für den die klare Niederlage denn auch „kein Beinbruch“ ist.

 

Julian Lahme führt Gelnhausen zum Sieg in Haßloch

Ein überragender Oldie Julian Lahme zwischen den Pfosten und eine unglaublich hart arbeitende Rasselbande haben für eine Überraschung gesorgt. Der TV Gelnhausen gewann bei der TSG Haßloch mit 25:22 und mischt mit 10:4 Punkten ganz oben in der Tabelle mit. „Das war eine wahnsinnig gute Leistung von unseren Jungs. Nach zwei bitteren Derby-Niederlagen gegen einen so starken, erfahrenen und körperlich überlegenen Gegner auswärts zu bestehen, das kann man nicht hoch genug einschätzen“, freute sich Trainer Matthias Geiger über den Auswärtscoup seiner Mannschaft.

Der Gastgeber ging durch Lars Hannes in Führung, doch die Barbarossastädter blieben dran. Nach zehn Minuten brachte Yannik Mocken, der eine fast hundertprozentige Trefferquote vorweisen konnte, seine Farben mit 4:2 in Führung. Mit insgesamt sieben Treffern war der Linksaußen der erfolgreichste Werfer an diesem Abend. In der Folgezeit lieferten sich beide Teams ein schnelles und ebenso umkämpftes Spiel, das bis in die Schlussphase stets auf Messers Schneide stehen sollte. Dabei hatte der TVG fast immer die Nase ein Stückchen vorne. Das lag vor allem auch an Keeper Lahme. Der 34-Jährige lief an diesem Abend zu großer Form auf. Folgerichtig ging der TV Gelnhausen mit einer 13:11-Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff leistete sich der TVG die einzige kurze Schwächephase, als im Angriff leichtfertig Bälle verloren wurden und man sich hinten zwei schnelle Tore fing. Doch dann vernagelte Lahme mit Glanzparaden in Serie den Kasten und führte sein Team zurück in die Erfolgsspur. Dabei war es immer wieder erstaunlich, wie gleichermaßen leidenschaftlich und konzentriert Philipp Schenk, Silas Altwein, Jannik Geisler und Co. sich in jeden einzelnen Angriff schmissen. In der 33 Minute stand es 14:14. Anschließend übernahm die TV Gelnhausen wieder die Führung und sollte sie bis zum Ende nicht mehr hergeben. Nach 51 Minuten traf Altwein zum 21:18 und sorgte erstmals für eine Drei-Tore-Führung.

„Wir haben vorne gebissen und hinten konnten wir den Gegner immer wieder in lange Angriffe zwingen und standen wahnsinnig kompakt“, analysierte Geiger. Bestes Beispiel war Nils Bergau. Der Abwehrrecke holte sich im Zweikampf einen Cut an der Stirn ab und musste lange behandelt werden. Sein Einsatz am kommenden Wochenende dürfte aber nicht gefährdet sein. „Wir wollten so lange wie möglich dranbleiben und auf unsere Chance warten, um sie dann zu ergreifen“, sagte Geiger. Und genauso kam es dann auch. Als Jonathan Malolepszy in der 55. Minute zum 24:20 traf, war eine Vorentscheidung gefallen. Einmal mehr war es auffällig, wie abgezockt das Geiger-Team in der Crunchtime zu Werke ging. Am Ende stand ein verdienter 25:22-Erfolg, der umso bemerkenswerter ist, da der noch nicht wieder ganz fitte Malolepszy nur bei Siebenmetern zum Einsatz kam. Er verwandelte ebenso wie Mocken alle seiner vier Strafwürfe.

 

Das Bild von Gelnhausen hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Den Artikel über den TV Kirchzell könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende gab es die erwartete Niederlage in der ersten Rollstuhl-Basketball-Liga der ING Skywheelers gegen den Meisterschaftsanwärter RSB Thuringia Bulls. Mit 52:85 verloren die Frankfurter.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung der Skywheelers:

Es kam wie nicht anders erwartet. Die ING Skywheelers unterlagen dem Meisterschaftsanwärter RSB Thuringia Bulls deutlich. So gestaltete sich das Spiel der Rollstuhl-Basketballer aus Frankfurt. Im ersten Viertel punkteten einzig Marian Kind (4P) und Sven Diedrich (14P) für die Skywheelers. Am Ende stand ein ernüchterndes 8:21 auf der Mainova Anzeige im Skywheelers Dome. Waren es wieder zu viele einfache Ballverluste, einfache nicht genutzte Chancen und zwei dreiminütige Phasen ohne Korberfolg.

Im zweiten Viertel gelangen den Mainrollis Offensiv zwar drei Punkte mehr, doch von „wirklicher“ Durchschlagskraft war man noch ein ganzes Stück entfernt. Nico Dreimüller (16P) kam in diesem Spielabschnitt besser in Rollen und konnte von einigen Freiräumen, die ihm die Bulls gewährten, profitieren. Auf Grund des Fehlens von Lisa Nothelfer, Katharina Lang und Fabian Gail, waren auch die Wechseloptionen der Mainrollis beschränkt.

Die zweite Spielhälfte brachte dann eine „kleine“ Wendung in der Offensive der ING Skywheelers. Nun begann auch Chris Spitz (10P) zu Punkten, mit Sven Diedrich und Nico Dreimüller gestalteten sie einen nahezu ausgeglichenen Spielabschnitt der dennoch mit 18:25 an die Thuringia Bulls ging. Im letzten Viertel dieser Begegnung nahmen beide Mannschaften ein wenig den Fuß vom Gas. Leider verloren die Skywheelers auch das letzte Viertel, aber mit 15:16 denkbar knapp. Die Niederlage fiel mit 52:85 dennoch viel zu deutlich aus. Am Ende waren es 17 Ballverluste, die auch deutlich machen, wo die schwächen bei den ING Skywheelers liegen. Trotz der Niederlage äußerte sich Teammanager Pierre Fontaine sehr positiv über den Auftritt seiner ING Skywheelers: „Eine tolle Leistung der Mannschaft. Die Thuringia Bulls haben bisher immer um die 100 Punkte auf dem Score-board zu stehen, dies haben sie heute als Team verhindert. Wir haben ohne Lisa Nothelfer, Katharina Lang und Fabian Gail gespielt, daher kann das Team sehr stolz auf sich sein.“

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach dem DHB-Pokal-Erfolg am vergangenen Mittwoch beim HSC Coburg gewann Handball-Zweitligist TV Großwallstadt auch am Samstag das Punktspiel gegen die Coburger gewonnen. Mit 25:24 holte sich der TVG einen Sieg, bei dem Finn Wullenweber der Held des Abends war. Mit einem spektakulären direkt ausgeführten Freiwurf gelang es dem Rückraum-Hüne, sich mit einer akrobatischen Einlage an der Sechs-Mann-Mauer der Coburger vorbeizuschlängeln und den Ball per Aufsetzer ins lange Eck zu katapultieren.

Zuvor lieferten sich beide Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der TVG zwar öfters die Führung übernahm, sich aber nie entscheidend absetzen konnte. So ging es mit 11:10 in die Pause. Maßgeblichen Anteil daran hatte Jan-Steffen Minerva im Tor, der eine sehr starke Leistung ablieferte. Da aber auch sein Gegenüber, Jan Kulhanek gut aufgelegt war, blieb die Begegnung eng.

Nach dem Wechsel nutzten die Hausherren ihre besseren Wechselmöglichkeiten gegenüber den dezimierten Gästen aus und erspielten sich eine 19:15-Führung (42.). Der HSC kämpfte sich wieder heran und war beim 24:23 gut dabei. Jan-Steffen Minerva parierte zunächst einen Wurf von Jannes Krone. Finn Wullenweber’s Wurf wurde von Jan Kulhanek abgefangen. Auf der anderen Seite traf Fynn Herzig zum 24:24 wenige Sekunden vor dem Abpfiff. Und dann kam der Freiwurf, der Spieler, Verantwortliche und Zuschauer schier ausflippen ließ.

Auf der einen Seite überschäumende Freude – auf der anderen Seite Enttäuschung pur. Mehr Emotionen in einem Spiel gingen nicht.

Letztendlich kann gesagt werden, dass der TVG mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Sieg wohl genau den Tick mehr gewollt hat. Was die Mannschaft geleistet hat, war allererste Sahne und macht Lust auf mehr!

 

Das Bild hat uns freundlicherweise der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt gibt die frühzeitige Vertragsverlängerung von Kreisläufer Dino Corak bis Juni 2026 bekannt. Der 27-Jährige steht bereits seit 2017 beim TVG unter Vertrag und entwickelte sich in den letzten Jahren zum absoluten Führungsspieler und Publikumsliebling. Der gebürtige Aschaffenburger mit kroatischen Wurzeln fällt besonders in der aktuellen Saison auf, da er aufgrund der Verletzung von Thomas Rink sehr viel Einsatzzeiten hat und oftmals ans Maximum der Leistungsgrenze gehen muss. Aber genau das macht er souverän und gerade im Innenblock mit Finn Wullenweber und Povilas Babarskas hat Dino Corak unter dem neuen Cheftrainer Igor Vori noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Von daher ist es nur allzu verständlich, dass die Verantwortlichen des TV Großwallstadt den Co-Kapitän auch weiterhin an den Traditionsverein binden wollen.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz ist sehr zufrieden mit dieser Vertragsverlängerung: „Dino ist in unserem Spielsystem ein wichtiger Eckpunkt und sehr bedeutend für den ganzen Verein. Er hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt und gerade in der schwierigen Phase in der letzten Saison ist er vorneweg gegangen. Das war schon sehr beeindruckend.“

Und auch Geschäftsführer Stefan Wüst freut sich sehr über den Verbleib von Dino Corak beim TVG: „Dass Dino bei uns einen Vertrag bis 2026 unterschrieben hat, freut mich persönlich sehr. Er hat sich für drei weitere Jahre bei uns verpflichtet und das will schon was heißen. Mit dieser frühzeitigen Vertragsverlängerung eines so wichtigen Spielers setzen wir auch nach außen noch einmal ein deutliches Zeichen.“ Der Vertrag des Kreisläufers lief noch bis zum Juni 2023.

Trainer Igor Vori überaus glücklich

Trainer Igor Vori ist überaus glücklich über diese Personalie: „Ich bin sehr sehr sehr froh, dass Dino weiter mit an Bord bleibt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Vertragsverlängerung ein super Info für die Mannschaft. Er spielt mittlerweile so lange in Grosswallstadt, ist ein toller Mensch und ein sehr wichtiger Spieler im Team. Das zeigt sich nicht nur in seinem Charakter, sondern auch in seiner Kämpfernatur. Dino hat zum Saisonstart gezeigt, was in ihm steckt und ich hoffe, dass er auch weiterhin auf diesem Niveau spielt oder sich eventuell ja auch noch einmal steigern kann.“

Der Spieler selbst sagt zu dieser für ihn wichtigen Entscheidung: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich meinen Vertrag beim TVG um drei Jahre verlängern konnte. So habe ich für mich sportlich als auch privat Planungssicherheit und kann mich voll und ganz auf die Verwirklichung unserer Ziele konzentrieren. Ich schätze das mir entgegengebrachte Vertrauen von Trainer und Verein und bedanke mich bei allen Beteiligten, dass wir hier eine tolle Lösung für alle Parteien gefunden haben. Ich weiß, welche Rolle ich als Spieler in der Mannschaft einnehme und was von mir erwartet wird. Ich werde alles dafür tun, diese Erwartungen zu erfüllen.“

Der Kreisläufer wurde am 08. Dezember 1994 in Aschaffenburg geboren. Er erlernte das Handballspielen im Alter von zehn Jahren recht spät – damals beim TV Glattbach. Dort lief er von 2012 bis 2014 in der Herrenmannschaft auf, bevor er zum aktuellen Drittligisten TV Kirchzell wechselte. Im Juni 2017 unterschrieb der sympathische Sportler  seinen Profivertrag beim TV Großwallstadt, wo er nun bis 2026 verlängert hat.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bereits heute Abend, Freitag,  startet die dritte Handball-Liga, Staffel Süd-West, in ihren nächsten Spieltag. Im Derby treffen der TV Kirchzell und die HSG Hanau  um 20.30 Uhr aufeinander. Die HSG Rodgau Nieder-Roden muss zum Zweitliga-Absteiger Ferndorf und der TV Gelnhausen trifft auswärts auf Haßloch.

Weiter spielen:

HSG Pohlheim – TuS Dansenberg, VTV Mundenheim – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, HG Saarlouis – DJK Waldbüttelbrunn, VfL Gummersbach II – mHSG Friesenheim-Hochdorf II.

 

Der Stachel der Niederlage am vergangenen Wochenende steckt beim TV Kirchzell noch tief, denn das 30:36 bei der HG Dutenhofen/Münchholzhausen II war vermeidbar. Die Kirchzeller spielten nicht das, was sie können, waren phasenweise im Angriff nicht aggressiv genug und erlaubten sich einige Fehler zuviel. Anstatt 8:6 Punkte stehen 6:8 auf dem Konto. Am Freitag kommt es in der Miltenberger Halle zum Derby, denn die HSG Hanau ist zu Gast. „Wir brauchen über die Favoritenrolle nicht zu reden. Dieses Spiel ist kein Spiel, das wir gewinnen müssen“, sagt TVK-Trainer Andi Kunz. Aber er sagt auch: „Unsere Spieler sind nach der Niederlage in Dutenhofen noch immer ziemlich angefressen über sich selbst. Daher wollen sie diesmal eine gute Leistung zeigen. Wir spielen zuhause vor eigenem Publikum und wir wollen gewinnen. Dazu muss aber alles passen. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass alles passt.“

Hanau ist gut unterwegs

Die Hanauer nehmen derzeit den zweiten Tabellenplatz ein und haben nach sieben Spielen 11:3 Zähler gesammelt. Gegen Nieder-Roden wurde verloren und gegen Saarlouis trennte sich das Team von Trainer Hannes Geist mit einem Unentschieden. Nach der letzten Saison hatte die HSG einen Umbruch zu verzeichnen und einige gute Akteure verließen den Verein aus beruflichen oder privaten Gründen. Aber bisher hat Hanau dies gut kompensiert und hat mit Luca Braun, Jonas Ahrensmeier, Dennis Gerst oder Jan-Eric Ritter sehr gute Spieler in seinen Reihen. Nicht zu vergessen Neuzugang Can Adanir im Tor, der viel Zweitliga-Erfahrung mitbringt. Zuletzt mussten die Hanauer gegen das Schlusslicht und Aufsteiger Waldbüttelbrunn lange zittern, ehe der Sieg unter Dach und Fach war. Am Ende wurde es doch noch eine klare Angelegenheit. Die Gewinner sind auf jeden Fall schon jetzt die Zuschauer, denn sie können sich auf ein sicher umkämpftes Spiel freuen. Andi Kunz: „Wir wollen den Gegner kitzeln, haben richtig Lust drauf.“

Ob er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten. Hinter Brian Heinrich steht noch immer ein Fragezeichen. Ob Antonio Schnellbacher wieder fit ist, bleibt ebenfalls noch abzuwarten.

 

TV Gelnhausen reist zum Topteam nach Haßloch 

TVG-Trainerbank

Der TV Gelnhausen ist mittendrin in den Hammerwochen. Hintereinander muss das junge Team von Trainer Matthias Geiger gegen die fünf Topteams der Liga antreten. Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Barbarossastädter am Samstag bei der TSG Haßloch wieder punkten. Doch beim Tabellenfünften (10:4 Punkte) hängen die Trauben ziemlich hoch, zumal der TVG, der mit 8:4 Zählern auf Rang sechs folgt, immer noch mit Verletzungspech zu kämpfen hat.

„Das wird eine verdammt schwere Aufgabe. Uns erwartet eine sehr starke und erfahrene Mannschaft, die über wahnsinnig viel Qualität verfügt. Haßloch verfügt über einen enorm starken Rückraum und hat pfeilschnelle Außenbahnspieler. Wir wollen versuchen, die Partie so lange wie möglich offen zu halten. Sollte sich dann eine Gelegenheit bieten, wollen wir da sein“, sagt Geiger.

Der Coach ist dabei einmal mehr zum Improvisieren gezwungen. Denn die angeschlagenen Spieler kehren nur ganz allmählich wieder zurück. Henrik Müller und Silas Altwein sind noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und konnten unter der Woche nur eingeschränkt trainieren. Außerdem ist Fynn Hilb nach seiner Knöchelverletzung noch nicht voll belastbar ebenso wie Yannik Geisler. Auch für Jonathan Malolepszy dürfte das Spiel noch zu früh kommen. Dem Spielmacher macht immer noch die Fersenbeinprellung aus dem Hanau-Spiel zu schaffen. Weiterhin fehlen die beiden Langzeitverletzten Michael Hemmer und Max Bechert.

TVG mit breitem Kader

Dennoch ist Geiger nicht bange und einmal mehr macht es sich bezahlt, dass der TV Gelnhausen über einen breiten Kader verfügt, so dass eben andere junge Wilde mehr Verantwortung übernehmen müssen. Denn diese TVG-Mannschaft zeichnet vor allem aus, dass jeder Einzelne in jedem Spiel bis zur totalen Erschöpfung alles gibt. „Wir werden wieder alles aus uns herausholen und dann schauen wir, was passiert“, kündigt Geiger bereits an, auch gegen die favorisierte TSG Haßloch alles in die Waagschale zu werfen. 

 

Die Bilder haben uns die HSG Hanau und der TV Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke hierfür. Es zeigt einmal Luca Braun (HSG Hanau) beim Wurf und die Bank des TVG.

Den Artikel über Kirchzell könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist TV Gelnhausen stellt sich für die Zukunft strategisch neu auf und verstärkt das Team hinter dem Team. Thomas Tamberg wird ab sofort die neu geschaffene Position „Leiter Kommunikation, Marketing und Markenentwicklung“ beim TVG übernehmen. Eine solche Position hat es beim TVG bis dato nicht gegeben und deutet an, wohin sich der ehemalige Zweitligist ausrichten möchte.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung des Vereins:

„Wenn man sich als Verein wie der TV Gelnhausen in einem semiprofessionellen Bereich befindet, muss man gewisse Positionen professionell besetzen, um sich weiterentwickeln zu können“, sagt TVG-Geschäftsführer Martin Heuser. Nun haben er und Geschäftsführerin Corinna Müller Wort gehalten und mit Tamberg einen echten Profi für die Barbarossastädter gewinnen können.  

Der 53-Jährige ist In der Sportbranche kein Unbekannter. 13 Jahre arbeitete der in Büdingen wohnhafte Tamberg in der Medienabteilung des FC Bayern München und der Allianz Arena Stadion München GmbH. Als Chefredakteur Deutschland verantwortete er die weltweit größte Fußball-Webseite GOAL.com, außerdem arbeitete er für die FIFA, Sport1 und begleitete als „Chefreporter Sport“ für t-online.de die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei mehreren großen Turnieren. 2013 veröffentlichte er zusammen mit Jörg Runde das Bestseller-Buch „Traumberuf Fußballprofi“. Aktuell ist er verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei ASB GlassFloor. Das bayerische Unternehmen hat einen einzigartigen Sportboden aus Glas entwickelt, der in den kommenden Jahren die Sportwelt nachhaltig verändern wird.

„Ich freue mich sehr, dass sich Thomas Tamberg für den TV Gelnhausen entschieden hat. Mit ihm sehen wir uns für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Wir wollen unser Profil in der Region schärfen und über den Sport hinaus auch mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Wir sind sicher, dass er aufgrund seiner großen Erfahrung in diesem Bereich den TVG nach vorne bringen wird. Dazu passt Thomas menschlich toll in unser Team und ist eine große Bereicherung für den TV Gelnhausen“, freut sich Müller über den Neuzugang.

„Sportvereine sind wundervolle Kommunikationsplattformen, die weit über den Sport hinaus einen großen gesellschaftlichen Beitrag leisten können für ein friedliches Miteinander. Für die Chance und das Vertrauen, den TV Gelnhausen in diese Richtung weiterentwickeln zu dürfen, bin ich außerordentlich dankbar ebenso wie für die herzliche Aufnahme in die TVG-Familie. Ich bin voller Vorfreude und sicher, dass ich mich hier sehr wohl fühlen werde. Das ist für mich das Allerwichtigste“, sagt Tamberg.

Der neue „Leiter Kommunikation, Marketing und Markenentwicklung“ engagiert sich schon länger in der Region und war bis zum Sommer für den Liga-Konkurrenten HSG Hanau aktiv. Dort entwickelte er für den Verein mit dem „Demokratie-Leben-Modell“ ein im deutschen Sport einzigartiges gesellschaftspolitisches Vorzeigeprojekt. Dafür konnte er im Mai den Präsidenten von Eintracht Frankfurt Peter Fischer gewinnen ebenso wie Katja Kraus (CEO Jung von Matts/sports und ehem. Aufsichtsratsmitglied adidas). In seiner Zeit als 1. Vorsitzender des 1. Hanauer FC 1893 holte er 2007 das Endspiel um die 1. Deutsche Fußballmeisterschaft von 1894 nach, für das der damalige DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger die Schirmherrschaft übernahm.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten DHB-Pokalrunde, wenige Tage nach der Länderspiel-Pause, trafen die beiden Ligarivalen HSC Coburg und der TV Großwallstadt in der HUK Coburg-Arena aufeinander. Am Ende gewann der TVG aufgrund einer starken zweiten Hälfte und einem überragenden Torhüter Petros Boukovinas mit 31:27. Die Coburger hingegen waren enttäuscht, hatten sie doch nach drei Spielen in Folge in der Liga auf den vierten Sieg gehofft. 
 
Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber ohne Max Jäger auf Linksaußen und Jan Schäffer am Kreis antraten. Aber auch der TVG hatte einige Kranke zu verzeichnen und konnte nicht komplett antreten. Den Torreigen eröffnete Frieder Bandlow und er war es auch, der den zweiten Treffer für sein Team im gegnerischen Kasten unterbrachte. In der Folge wechselte die Führung, ehe sich die Gäste mit 6:4 trotz doppelter Unterzahl durch Adrian Kammlodt absetzten. Bis zum 10:9 behielt der TVG die Nase vorn. Doch im Endspurt der ersten Hälfte kippte die Begegnung zugunsten der Hausherren, die in Fabian Apfel im Tor einen guten Rückhalt hatten, ansonsten sich aber – wie der TVG auch – einige Fehler zu viel erlaubten. Mit 14:12 wurden die Seiten gewechselt, wobei beide Teams jeweils nur elf Feldtore erzielten. Der Rest waren Strafwürfe. In dem keinesfalls unfairen Spiel gab es bereits nach 30 Minuten insgesamt sieben Zeitstrafen. Etwas viel für eine erste Hälfte, die nicht unbedingt von den Emotionen lebte. 
 
Bessere zweite Hälfte
 
Nach dem Wechsel kam Petros Boukovinas für Jan-Steffen Minerva ins Tor der Gäste. Doch zunächst war der HSC am Drücker und führte schnell mit 16:13. Aber der TVG kämpfte, glich aus und ging sogar mit 18:17 (49.) in Führung. Die Begegnung blieb eng und die Gastgeber agierten ab der 41. Minute mit dem siebten Feldspieler. Die Vori-Crew behielt die Übersicht und blieb vorne, gut unterstützt von Torhüter Boukovinas. Der HSC deckte variabel, probierte es auch mal mit einer 5:1-Abwehr. Dem TVG war’s egal. Er agierte in Halbzeit zwei wesentlich besser, machte die Räume eng und die Coburger fanden, trotz dem siebten Feldspieler, keine Lösungen. Beim 21:24 zehn Minuten vor dem Ende nahm HSC-Trainer Brian Ankersen die Auszeit, wollte den Lauf des Gegners stoppen. Doch zunächst gab es in der 52. Minute ein grobes Foul von Kreisläufer Bis an Kammlodt. Als kurz danach beide Teams in Unterzahl agieren mussten, gab es einen Strafwurf für Coburg. Doch der bisher sichere Siebenmeterschütze Billek scheiterte an Boukovinas. Dem TVG gab dies nochmal Aufwind und in der 54. Minute stand es drei Treffer vor. Noch mehr Selbstvertrauen gab es für die Gäste, als Strakeljahn den nächsten Siebenmeter für sein Team als frechen Heber versenkte und es 27:23 stand. Nun waren die Großwallstädter nicht mehr zu stoppen. Vor allem Torhüter Boukovinas vernagelte regelrecht sein Tor und machte es Coburg sehr schwer zu Toren zu kommen. So sehr sich die Hausherren auch streckten, dem TVG war nicht mehr bei zu kommen und er zog mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient in die nächste Pokalrunde ein.
 
„Ich freu mich für die Jungs, dass sie das Pokalspiel gewonnen haben. Ich denke, wir haben verdient gewonnen. In Halbzeit zwei haben wir gefühlt besser gedeckt und vorne waren wir sehr gut. Auch wenn diesmal über den Kreis nicht so viel passiert ist, haben alle zu diesem Sieg beigetragen“, war TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zufrieden.
 
Am Samstag geht’s weiter
 
Bereits am heutigen Samstag um 19.30 Uhr  treffen die beiden Teams erneut aufeinander. Diesmal geht es in der Aschaffenburger Unterfranken-Halle um Punkte im Ligabetrieb. Beide Mannschaften stehen nach sechs Spieltagen mit 8:4 Punkten da, beide haben bisher zweimal verloren und beide mussten zu Saisonbeginn acht neue Spieler integrieren. Beide Geschäftsführer, Jan Gorr für Coburg und Michael Spatz für Großwallstadt, 
scheinen ein gutes Händchen in der Auswahl der Neuen gehabt zu haben. 
Für HSC-Geschäftsführer Gorr ist das Ziel, unter die ersten sieben Teams zu kommen. Mit diesem Kader scheint dies ganz realistisch zu sein. Aber auch der TVG braucht sich keinesfalls zu verstecken, ist überragend in die neue Runde gestartet und will auf dieser Welle weiter reiten. 
Bleibt abzuwarten, wer von beiden Teams das Mittwoch-Spiel schneller aus den Knochen schüttelt und wie sich Verlierer Coburg am Samstag im Ligabetrieb präsentiert. „Wir dürfen, trotz des Sieges im Pokal, die Coburger keinesfalls unterschätzen. Das werden wir sicher auch nicht tun. Genauso wie sie uns nicht unterschätzen. Der Sieg im Pokal war top, doch jetzt wollen wir im kommenden Heimspiel unbedingt nachlegen“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.
 
Das Bild, das Frieder Bandlow zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
 
 
Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es nun unter der Woche für die Handballer in die zweite DHB-Pokalrunde. Ausgespielt wird die Runde der letzten 32 Teams und auch die Erstligisten greifen nun ins Wettkampfgeschehen ein. Neben 18 Mannschaften aus der ersten Liga gehen noch zwölf Zweitligisten sowie zwei Drittligisten ins Rennen um den Titel des Pokalsiegers. Bis auf die Paarungen Leipzig gegen die Rhein-Neckar Löwen und Ludwigshafen gegen Magdeburg, die erst im November antreten, wird am Mittwoch und Donnerstag um den Einzug ins Achtelfinale gespielt.

Mit dabei ist auch der TV Großwallstadt. Er muss am heutigen Mittwoch beim Ligarivalen HSC Coburg antreten. Das Kuriose dabei ist, dass sich beide Mannschaften bereits am Samstag darauf schon wieder gegenüberstehen. Dann geht es um Punkte im Ligabetrieb. „Das ist wirklich eine besondere Konstellation und ich selbst habe das beim TVG so noch nicht erlebt“, musste TVG-Geschäftsführer Michael Spatz schmunzeln. Sein Gegenüber, HSC-Geschäftsführer Jan Gorr, hingegen hat diese Situation schon gehabt. „Als Trainer habe ich das in der Tat schon zwei-, dreimal erlebt, dass sich meine damaligen Teams im Pokal und kurz danach im Ligaspielbetrieb gegenüberstanden. Ich finde es spannend und es hat auch was Gutes, denn als Trainer musst du dich nicht in kürzester Zeit auf zwei Gegner vorbereiten“, sagt Gorr augenzwinkernd.

Beide wollen ins Achtelfinale

Beide Mannschaften möchten gerne ins Achtelfinale des DHB-Pokals einziehen, denn dies wäre sowohl sportlich als auch wirtschaftlich für beide reizvoll. „Unser Trainer Igor Vori hat ja vor seinem Amtsantritt gesagt, dass er jedes Spiel gewinnen will. Und genau so gehen wir diese Aufgabe an“, gibt Michael Spatz die Marschroute vor. Er weiß aber auch, dass eine schwere Aufgabe auf Kapitän Florian Eisenträger und Co. wartet. Dieser musste zuletzt bei der Rundenspiel-Niederlage gegen den Dessau-Rosslauer HV passen, ebenso wie die erkrankten Maxim Schalles und Dmytro Redkyn sowie Trainer Igor Vori.

Beim Pokalspiel scheinen alle wieder mit an Bord zu sein, obwohl auch Finn Wullenweber und Frieder Bandlow zuletzt kränkelten. Povilas Babarskas, Petros Boukovinas und Ievgen Zhuk sind von ihren Länderspiel-Einsätzen gut zurück gekommen und fit. In Coburg wartet eine gute Mannschaft auf sie, die wie der TVG auch, derzeit 8:4 Punkte auf dem Konto in der laufenden Runde hat. Michael Spatz: „Ich denke, dass Coburg vom Kader her etwas unter seinen Möglichkeiten da steht. Sie haben im Rückraum und auch im Tor eine sehr gute Qualität. Wir müssen auf unser Rückzugsverhalten aufpassen und schnell auf den Beinen sein.“

In der Tat steht mit dem 41-jährigen Jan Kulhanek ein unglaublich routinierter und ausgebuffter Spieler im Tor der Oberfranken. Auf die Zwillinge Max und Felix Jäger sowie auf die Kreisläufer Jan Schäffer und Viktor Glatthard sowie den schnellen Florian Billek auf Außen oder Fynn Herzig im Rückraum wird der TVG sein Augenmerk haben müssen.

Jan Gorr sehr zufrieden mit seinen neuen Spielern

HSC-Geschäftsführer Jan Gorr ist sehr zufrieden mit seinen Neuzugängen. Acht Stück sind es an der Zahl. „Wir hatten einen großen Umbruch und das Spielerkarusell hat sich enorm gedreht. Natürlich dauert das Einspielen mit so vielen neuen Akteuren etwas länger. Aber wir sind sehr zufrieden und die Jungs legen alle eine gute Mentalität an den Tag.“ Die erste Pokalrunde gegen den Drittligisten TuS Dansenberg gewannen die Veste-Städter ebenso deutlich mit sechs Toren wie der TVG sein Erstrundenspiel gegen Pfullingen auch.

Verzichten wird HSC-Trainer Brian Ankersen wohl noch auf die Verletzten Tumi Steinn Runarsson, Bartek Bis, Max Preller, Jannis Krone und Torhüter Kristian van der Merwe. Wie Jan Gorr erzählt, hatten sie nach der letzten Saison ihren langjährigen Torhüter Jan Kulhanek verabschiedet. Als sich jedoch der „Neue“ am Ellbogen verletzte, fackelte Kulhanek nicht lange und kam nach Coburg zurück. „Jan hatte seine Karriere eigentlich beendet und kehrte nach Tschechien zurück. Als ich ihn anrief und ihm unsere Lage schilderte, kehrte er sofort zu uns zurück und hilft uns nun die nächsten Monate aus.“

 

 

Die weiteren Paarungen des DHB-Pokals, Runde zwei:

SG BBM Bietigheim – TV Hüttenberg, Eulen Ludwigshafen – SC Magdeburg, HC Empor Rostock – VfL Gummersbach, VfL Potsdam – THW Kiel, TSV Hannover-Burgdorf – TVB Stuttgart, TuS Fürstenfeldbruck – HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt – Füchse Berlin, HSG Wetzlar – HBW Balingen-Weilstetten, SC DHfK Leipzig – Rhein-Neckar Löwen, VfL Lübeck-Schwartau – TBV Lemgo, HC Erlangen – MT Melsungen, Dessau Rosslauer HV – TuS Nettelstedt-Lübbecke, HC Elbflorenz – GWD Minden, TuS Vinnhorst – ASV Hamm-Westfalen, Bergischer HC – FA Göppingen.

 

Unser Bild, das uns der TVG zur Verfügung gestellt hat, zeigt Dino Corak.

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo nachlesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt hat Edis Hodzic als Co-Trainer verpflichtet. Er wird ab sofort die rechte Hand von Head-Coach Igor Vori und dem Trainerteam, dem noch Athletiktrainer Daniel Jurisic angehört. Hodzic trainiert seit 2019 die B-Jugendmannschaft der TVG Junioren Akademie. Mit dieser Personalie möchte sich der Verein weiter professionalisieren und auch die Verzahnung mit der Jugend weiter vorantreiben.

Der 42-jährige Bosnier, der über die B-Trainer-Lizenz verfügt und bereits jetzt in den Planungen zum Erreichen der A-Lizenz steht, wurde im Spiel des TVG gegen den Dessau-Roßlauer HV ins kalte Wasser geworfen. Durch den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Cheftrainer Igor Vori, coachte am letzten Spieltag Hodzic zusammen mit Geschäftsführer Michael Spatz das Team. Zuvor begleitete Hodzic immer wieder einzelne Trainingseinheiten der Mannschaft und stimmte sich mit Vori ab.

TVG Geschäftsführer Michael Spatz ist glücklich über diese Personalie: „Edis ist schon länger beim TVG als Junioren-Trainer tätig. Er engagiert sich in allen Bereichen für den Verein und bringt als Trainer eine große Erfahrung mit, die wir auch für unsere Bundesligamannschaft nutzen wollen. Wir freuen uns, dass wir das Trainerteam vergrößern können und erhoffen uns durch diesen Schritt weitere Optimierung rund um das Bundesligateam.“

Hodzic selbst freut sich ebenfalls auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr bei einem Traditionsverein wie dem TV Großwallstadt aber auch neben so einem großartigen Menschen wie Igor Vori als Co-Trainer zu fungieren. Igor hat im Welthandball einen klangvollen Namen und ich freue mich auf die Arbeit mit ihm. Ich hoffe, dass ich dem Verein, der Mannschaft und dem Trainer helfen kann, Unterstützung bieten kann und meinen Teil dazu beitragen kann, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden und die gesteckten Ziele erreichen können. Gleichzeitig kann ich mit dieser neuen Aufgabe den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen und hoffe, dadurch neue Impulse zu bekommen, um mich weiterzuentwickeln.“

Edis Hodzic wurde vor 42 Jahren in Bosnien-Herzegowina geboren und lebt seit 2004 in Deutschland. Er begann das Handballspielen im Alter von 13 Jahren in Tuzla, war Teil der Jugendnationalmannschaft und spielte mehrere Jahre in der ersten Liga in seinem Heimatland Bosnien. Seit 2008 ist Hodzic als Trainer in Deutschland tätig und hat dabei diverse Mannschaften von der E-Jugend bis zur dritten Liga trainiert, unter anderem auch die Damenmannschaft der Flames Bensheim-Auerbach, TSG Walldorf.

Bereits in der Saison 2015/16 war der Bosnier für die TVG Junioren tätig, bevor er 2019 wieder als B-Jugendtrainer an die Akademie zurückkehrte. Dieses Amt wird Hodzic, der hauptberuflich als Reha-Trainer arbeitet, auch weiterhin begleiten und deshalb an Auswärtsspielen der Bundesliga-Mannschaft nur bedingt teilnehmen. Er hat die B-Lizenz inne und ist auch zertifizierter Trainer für Nachwuchsleistungssport beim DHB.  Hodzic ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie im hessischen Egelsbach.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Es zeigt von links Geschäftsführer Michael Spatz, Trainer Igor Vori, Co-Trainer Edis Hodzic.