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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vom 13. bis zum 18. April spielte Philip Florig in Kazan (Russland) ein Turnier der ITF World Tennis Tour Juniors. Gespielt wurde in der Halle auf einem Hartplatz, was der absolute Lieblingsbelag des sympathischen Nachwuchsspielers ist.

Sein erstes Match bestritt Philip gegen Aleksei Mokrov (Russland), das der Aschaffenburger mit 6:3, 6:3 gewann. „Mein Gegner hat sich durch die Quali gespielt und hatte viel Selbstvertrauen, spielte auch besser, als es sein Ranking aussagt. Aber mein Sieg war zu  keinem Zeitpunkt so richtig in Gefahr“, freute sich Philip über seinen Erfolg. 

Der Matchplan ging gegen Leo Borg auf

Im nächsten Match wartete auf den jungen Spieler der an eins Gesetzte Leo Borg, Sohn von Björn Borg und Nummer 15 im ITFJunior-Ranking. Die beiden kennen sich sehr gut und sind gut befreundet. Zwar hat Leo Borg derzeit eine gute Phase, doch Philip hatte sich einen Matchplan zurecht gelegt, mit dem er den Gegner knacken wollte.
 
Dies klappte gut, denn mit 4:6, 7:6, 6:1 spielte er sich in die nächste Runde. „Ich habe richtig gut gespielt und hätte kaum besser spielen können“, war Philip glücklich über seinen Erfolg. Das Match wurde  von beiden auf einem sehr hohen Niveau geführt und beide spielten an ihrem Limit. Während Philip im ersten Satz ein Break kassieren musste, duellierten sich beide in Satz zwei bis zum 6:6 auf Augenhöhe. Den Tiebreak gewann der Aschaffenburg mit 7:1. „Im dritten Satz habe ich ihn gleich beim 2:1 gebreakt und bin dann davongezogen“, sagte der Gewinner. 
 
Im nächsten Match wartete der Slowene Sebastian Dominko. Der Aschaffenburger rechnete sich Chancen aus, musste sich aber mit 2:6, 6:4, 3:6 geschlagen geben. Dabei entschieden im dritten Satz nur ein paar Punkte über das Spiel. Philip: „Trotz allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung und das Turnier hat mir bestätigt, dass ich auf einem guten Weg bin.“ 
 
Auch im Doppel vertreten
 
Im Doppel war der 17-Jährige auch vertreten. Allerdings musste er sich mit seinem Partner Bor Artnak aus Slowenien gleich im ersten Spiel mit 5:7, 5:7 gegen die beiden Serben Popovic/Teodorovic knapp geschlagen geben.

Die nächsten Wochen rücken Tennis-Turniere erst einmal etwas in den Hintergrund, denn Philip bereitet sich im Endspurt auf sein Abitur vor, das Anfang Mai ansteht.

Wir drücken ihm die Daumen, dass alles klappt und wünschen ihm viel Erfolg 🍀

Das Bild hat uns Philip zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Freitag standen in der zweiten Handball Bundesliga drei Partien an. Dabei hatte der Handball Sport Verein Hamburg den VfL Lübeck-Schwartau zu Gast und beide Kontrahenten trennten sich mit einem 28:28-Unentschieden. Eine Partie mit vielen Emotionen lieferten sich die Gegner, wobei furiose Schlussminuten den Hamburgern einen Punkt gegen den VfL brachten. 25:28 lag der Spitzenreiter in der 56. Minute zurück. 

Verfolger TuS Nettelstedt-Lübbecke ließ gegen Hüttenberg nichts anbrennen und gewann souverän mit 32:25. Auch Dormagen war in Siegeslaune und gewann gegen Aue mit 28:26.

Am Samstag zeigte die SG BBM Bietigheim dem TuS Fürstenfeldbruck mit 31:25 die Grenzen auf und Ferndorf und Konstanz trennten sich mit 24:24.

Im Moment spielen Elbflorenz und Hamm und hier steht es 8:8 nach 24 Minuten. Am Ende gewann der HCE mit 22:21. 

In der Tabelle stehen Hamburg und der TuS auf Platz eins und zwei, gefolgt von Gummersbach und Elbflorenz. Großwallstadt, Bietigheim und Hamm stehen auf Platz sieben, acht, neun und am Tabellenende ist Fürstenfeldbruck auf dem letzten Rang. Davor haben sich Ferndorf (18.) und Emsdetten (17.) derzeit eingefunden, wobei Ferndorf erst 20 Spiele absolvieren konnte. 

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit einer sehr starken Leistung und einer souveränen Vorstellung gewann am gestrigen Sonntag der Fußball Drittligist Spielvereinigung Unterhaching mit 2:0 gegen Spitzenreiter Dresden. Torschützen waren Stephan Hain und Christoph Greger per Foulelfmeter.

Dabei kamen die Gäste aus Dresden als klarer Favorit in den Hachinger Sportpark und hatten auch zunächst die besseren Torgelegenheiten. Es dauerte cirka 30 Minuten, ehe sich Haching vom Druck befreite und gelöst aufspielte. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff bekam Kapitän Markus Schwabl den Ball auf der Außenbahn. Mit einer perfekten Flanke bediente er den einlaufenden Stephan Hain, der unhaltbar zur Führung für sein Team einköpfte. Mit der 1:0-Führung ging es in die Kabinen und dies war nicht unverdient. Denn die Mannschaft von Arie van Lent spielte sehr konzentriert und engagiert wie schon lange nicht mehr.

Zweite Hälfte begann hektisch

Jannis Turtschan, Stephan Hain und Niclas Anspach beim Torjubel

Die zweite Hälfte begann etwas hektisch mit einigen Fouls auf beiden Seiten. Die Intensität stieg und es war den Akteuren die Leidenschaft und der Siegeswillen anzumerken. In der 57. Minute schickte Robert Müller dann den mitgelaufenen Jannis Turtschan, der im Strafraum vom Dresdner Ransford Königsdörffer am Knöchel getroffen wurde. Der Schiedsrichter Tobias Schultes fackelte nicht lange, zeigte auf den Punkt und den fälligen Strafstoß verwandelte Christoph Greger souverän zum 2:0.

In der Folge wirkte die Mannschaft von Cheftrainer Arie van Lent immer gelöster. Zwar agierte die Spielvereinigung in der Schlussphase nicht mehr so konzentriert, hatte aber trotzdem noch eine sehr gute Chance. Der Ball verfehlte das Tor aber knapp. Nun hatten die Gäste noch eine gute Möglichkeit, aber Torhüter Coppens war zur Stelle. 

Nicht auszudenken, wo die Mannschaft stehen würde, wenn sie immer so leidenschaftlich und spielerisch überzeugend aufgetreten wäre. 

Bleibt dem Team zu wünschen, dass es nächste Woche in Wehen Wiesbaden ebenfalls so stark aufspielt.

 

Die Spielerbilder hat uns die Spielvereinigung zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende begann die Aufstiegsrunde zur zweiten Handball Bundesliga, an der unter anderem auch die HSG Hanau in der Gruppe B teilnimmt. 

Dabei hat die Mannschaft von Trainer Hannes Geist zum Auftakt eine überragende Leistung gezeigt, hat es allerdings versäumt, sich in der Schlussphase dafür zu belohnen. Mit 26:27 verloren die Hanauer beim Top-Favoriten HSG Krefeld Niederrhein. Dabei lag die Geist-Crew noch eine gute Viertelstunde vor Schluss mit 23:17 vorne. Ein Fünf-Tore-Lauf der Krefelder leitete die Wende ein. Am Ende mussten die Grimmstädter die individuelle Klasse des Gegners anerkennen.

HSG-Trainer Hannes Geist sagte nach seinem Debüt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Es war beeindruckend, mit welcher Leistung wir nach sechs Monaten Wettkampfpause aufgetreten sind. Die Jungs haben die Vorgaben überragend umgesetzt und bis zur 45. Minute sehr gut gespielt. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen.”  

Vor allem in puncto Spielfreude und Emotionalität hatten die Hanauer die Nase vorn und machten so die individuelle Klasse des Gegners mehr als wett. “Wir waren mental nicht bereit und ich habe in der Pause gesagt, dass wir uns so nicht präsentieren können, dass es nicht sein kann, dass uns Hanau emotional deutlich überlegen war. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht“, gab Krefelds Coach Maik Pallach nach der Partie zu.

Die Gäste brauchten nach den dramatischen 60 Minuten ein paar Augenblicke, um die Niederlage zu verdauen, doch spätestens auf der Heimfahrt überwog der Stolz auf die gezeigte Leistung. Das Team hat eindrucksvoll gezeigt, dass es als eingeschworenes Kollektiv und mit großem Herzen kämpfend auch vermeintlichen Übermannschaften Paroli bieten kann.

Am kommenden Samstag steht dann das erste Heimspiel auf dem Programm. Um 19.30 Uhr ist der HC Oppenweiler/Backnang zu Gast in der Main-Kinzig-Halle. Dieser gewann sein erstes Spiel gegen Heilbronn/Horkheim mit 33:30. Der TuS Dansenberg bezwang den TV Willstätt mit 29:27.

Weiter spielen am kommenden Wochenende: TV Willstätt – HSG Krefeld Niederrhein und VfL Pfullingen – TuS Dansenberg.

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende startete der Ligapokal 2020/21 in der dritten Handball Liga. Der DHB hat die Teams, die Interesse an der Teilnahme hatten,  in die Gruppen Nord, Süd und Mitte aufgeteilt. 

Die Mannschaften aus unserer Region spielen in der Gruppe Mitte und den Anfang machte um 18 Uhr der TV Kirchzell, der den SV Zweibrücken empfing. Die Zuschauer am Livestream sahen zwei verschiedene Halbzeiten mit dem besseren Ende für die Gäste. 

Dabei spielte die Mannschaft von Trainer Heiko Karrer, die nach fast sechsmonatiger Pause erstmals wieder ein Spiel absolvierte, in der ersten Hälfte sehr gut auf. Ohne den verletzten Maximilian Gläser und Lukas Häufglöckner agierte der TVK gut und hielt den Gegner in Schach. Dieser hatte bereits drei Freundschaftsspiele hinter sich, wirkte eingespielter als die erst seit sechs Wochen trainierenden Kirchzeller. Aber die Einheimischen machten dies durch Einsatz, Kampfgeist und Tempo wieder wett und holten sich über 3:3, 5:5 und 6:6 die erste Zwei-Tore-Führung (8:6) in der 17. Minute. Entscheidenden Anteil daran hatte unter anderem ein gut haltender Tobias Jörg im Tor und der junge Joshua Osifo, der durch schöne Tore und tolle Anspiele an den Kreis glänzte. Der Vorsprung hielt bis zur 21. Minute (11:8), aber bis zur Pause konnte der Gegner den Anschluss erzielen.

Nach dem Wechsel drehte der Gast das Spiel

Nach dem Wechsel fanden die Gäste besser ins Spiel und drehten innerhalb weniger Minuten das Ergebnis auf 18:15 (36.) zu ihren Gunsten. Vor allem Rückraumspieler Marc-Robin Eisel zog geschickt die Strippen, glänzte mit Anspielen und insgesamt sechs Toren. Mit einer Auszeit wollte TVK-Coach Heiko Karrer seine Jungs wieder in die Spur bekommen. Der lange verletzte Tim Häufglöckner bekam seinen ersten 15-minütigen Einsatz seit ihm im September 2020 während der Vorbereitung die Achillessehne gerissen war und machte auch gleich ein schönes Tor. Doch immer wieder sorgten ein paar Fehler zu viel dafür, dass der Gast die Nase vorn behielt. „Wir haben uns selbst aus dem Spiel gebracht, zu viele Fehler gemacht“, sagte daher auch Coach Heiko Karrer. Seine Jungs gaben nicht auf, kamen auf zwei Treffer heran. Mehr ließ der SVZ nicht zu. Am Ende ist der Sieg um ein paar Tore zu hoch ausgefallen. „Es war schön, nach so langer Zeit wieder einmal ein Spiel zu haben. Für mich als Trainer war es auch wichtig zu sehen, wo stehen wir nach der langen Pause, wo die anderen. In der ersten Hälfte haben wir sehr geduldig und konsequent gespielt. Danach sind wir vom Weg abgedriftet und haben den Gegner durch eigene Fehler stärker gemacht. Schade, dass es nicht gereicht hat, ich hätte es den Jungs gewünscht“, so Karrer.

Verzichten muss der Trainer ab sofort auf Lukas Häufglöckner. „Er hat einen neuen Arbeitgeber in Heilbronn, wohnt in Frankfurt und dies dann noch mit Handball unter einen Hut zu bringen, wird zu schwierig“, sagt Gottfried Kunz, sportlicher Leiter beim TVK. Schweren Herzens hat sich Lukas Häufglöckner daher entschieden, zunächst weder für die Ligapokal-Runde noch nächste Saison zur Verfügung zu stehen. „Wenn alle Stricke reißen, wird er als Backup-Spieler aber da sein“, so Karrer. 

Auch die aufkommende Frage, ob in der Kirchzeller Sporthalle Drittliga-Spiele ausgetragen werden dürfen oder nicht, erklärte Gottfried Kunz: „Die Halle ist für diese Pokalrunde und auch nur ohne Zuschauer zugelassen.“

Der TV Gelnhausen hat sich in Saarlouis von seiner besten Seite gezeigt und mit 35:32 die Punkte mit nach Hause genommen. Dabei hatte bis zum 11:11 (18.) die HG die Nase vorn. Danach drehte Gelnhausen mit drei Toren in Folge die Begegnung und gab das Heft bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. 

Einen richtigen Kampf lieferten sich die beiden Mannschaften HSG Rodgau Nieder-Roden und ESG Gensungen/Felsberg. Am Ende trennten sich die Kontrahenten mit 29:29 und HSG-Trainer Jan Redmann musste nach 60 Minuten Achterbahnfahrt nach dem Schlusspfiff erst einmal kräftig durchatmen.

Johannes von der Au von Nieder-Roden wird gestoppt

Die erste Hälfte agierte die HSG nicht sehr gut, kamen nicht in Fahrt und erlaubten sich viele einfache Fehler. Der Gegner stellte die Hausherren immer wieder vor große Aufgaben und spielte ohne Druck richtig gut auf. Beim 11:17 (33.) sah es nach einer deutlichen Niederlage der Gastgeber aus. Doch diese bäumten sich noch einmal auf und holten sich am Ende einen verdienten Punkt. 

 

Nächste Woche stehen folgende Paarungen in der Gruppe Mitte auf dem Spielplan: 

HSG Bieberau/Modau – HSG Rodgau Nieder-Roden, TV Gelnhausen – TV Kirchzell und ESG Gensungen/Felsberg – HG Saarlouis.

 

Das Bild von Nieder-Roden hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der ersten Frauen-Bundesliga wurde am Mittwoch fleißig gespielt. Der Buxtehuder SV hielt die Kurpfalz Bären mit 31:22 in Schach und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. TSV Bayer Leverkusen und der TuS Metzingen trennten sich 24:24-Unentschieden und der TuS versäumte es damit, auf den dritten Platz zu springen.

Im Spitzenspiel setzte sich Borussia Dortmund mit 30:28 gegen Verfolger SG BBM Bietigheim durch. Damit machte der BVB einen riesigen Schritt Richtung Meisterschaft. Der BVB steht nach 24 Spielen noch mit weißer Weste da und spielt konstant stark auf.

Auch an Ostern wird bei den Frauen gespielt. Eine Partie wurde allerdings bereits abgesagt. Aufgrund eines positiven Corona-Falls bei Bietigheim wurde die Begegnung am Samstag gegen den TSV Bayer Leverkusen abgesagt. 

Weiter spielen am Samstag:

HSG Blomberg-Lippe – Borussia Dortmund – ein erneutes Spitzenspiel, wobei die HSG noch eine Rechnung für die deutliche Hinspiel-Niederlage mit dem BVB offen hat. FSV Mainz empfängt den Buxtehuder SV und die Kurpfalz Bären müssen nach der deutlichen Niederlage auch sofort wieder ran. Diesmal gegen den VfL Oldenburg. Bensheim/Auerbach trifft auf die Neckarsulmer Sport-Union und der Thüringer HC empfängt den Tabellennachbarn TuS Metzingen. Bad Wildungen spielt daheim gegen den SV Union Halle-Neustadt und FA Göppingen spielt gegen HL Buchholz-Rosengarten.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hier, wie versprochen, der Artikel zum Spiel Hamburg – Großwallstadt:

Es ist einfach unglaublich, was die stets perfekt eingestellte Mannschaft von Ralf Bader aufs Parkett zaubert. Nicht nur, dass sie jüngst den damaligen Tabellenzweiten VfL Gummersbach in eigener Halle schlugen. Nein, sie setzten beim Tabellenführer Hamburg noch einen drauf. Mit 28:27 nahm der TVG in einem sehenswerten und zum Schluss total spannenden Spiel beide Punkte mit nach Hause und brachte dem HSVH die erste Heimniederlage seit dem 15. September 2019 bei. Dabei verwarfen sie noch vier Strafwürfe. Doch mit einer geschlossenen Leistung der kompletten Mannschaft, die sich nie aufgab, die auch in brenzligen Situationen den Überblick und die Ruhe behielt und die kämpferisch überzeugte, reichte es am Ende zu einem verdienten Sieg. Aus dem Team stach noch Tom Jansen mit acht blitzsauberen Treffern und in Halbzeit zwei Savvas Savvas mit insgesamt 6/2 Toren heraus.

Das Hinspiel konnten die Hamburger kurioserweise mit dem gleichen Ergebnis, nämlich mit 28:27, für sich entscheiden. Damals traten die Hamburger aufgrund einiger Corona-Verdachtsfälle arg dezimiert an und Blazenko Lackovic musste als Feuerwehrmann herhalten. Diesmal ging es andersrum aus, wobei die Mannschaft von Torsten Jansen am Sonntag mit voller Kapelle antrat. Aber auch der TVG hatte, bis auf den Langzeitverletzten Pierre Busch, alle Mann dabei.
 
Offener Schlagabtausch
 
Der TVG begann mit einem technischen Fehler, der HSVH traf im ersten Angriff nur den Pfosten. Danach ging der Torreigen los und in einem offenen Schlagabtausch war hüben wie drüben fast jeder Schuss ein Treffer. Es wurde nicht lange gefackelt oder sich lange vor dem Tor aufgehalten, sondern relativ schnell abgeschlossen. So stand es nach sieben Minuten 5:5. Zu diesem Zeitpunkt fingen sich die Gäste schon zwei Zeitstrafen ein und die Gastgeber spielten kurz etwas vorgezogen. Schrecksekunde in der zwölften Minute, als Mario Stark angeschlagen raus musste. Danach lief es nicht mehr so rund beim TVG. Generell gab es auf beiden Seiten eine kleine Flaute und cirka vier Minuten fiel kein Treffer mehr, ehe die Hamburger auf 9:6 erhöhten. Sogar das 10:6 fiel und TVG-Trainer Ralf Bader nahm die Auszeit. In der Folge holten seine Männer auf und das Momentum lag auf Gästeseite. Mario Stark war wieder da, der zweite Kreisläufer wurde eingesetzt und Tom Jansen spielte groß auf. In der ersten Hälfte hatten die Hausherren bereits vier Strafwürfe zu verzeichnen, die sie entspannt verwandelten. Der TVG bekam einen, der aber den Weg ins Tor nicht fand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste der HSVH in doppelter Unterzahl agieren, erzielte trotzdem das 14:12. Aber Frieder Bandlow traf zum 14:13-Halbzeitstand. Schon hier war den Gästen anzumerken, dass sie keinesfalls die weite Reise angetreten hatten, um mit leeren Händen wieder heimzufahren.
 
Hamburg stockte schnell auf 17:13 auf
 
Nach dem Wechsel kamen die Einheimischen gut aus der Kabine zurück und stockten schnell auf 17:13 (34.) auf. In dieser Phase vergab der TVG zwei Strafwürfe in Folge, also den insgesamt dritten bis zur 35. Minute. Bewundernswert, wie die Bader-Crew sich kurz schüttelte und sofort wieder den Kampf aufnahm. Der 19:18-Anschluss fiel in der 40. Minute. Aber auch der Tabellenführer wollte zuhause keinesfalls Federn lassen, hatte in Weller und Tissier seine Besten und stockte auf 22:19 auf. Ralf Bader zog den grünen Karton, gab taktische Anweisungen, wechselte den Torhüter.  Frieder Bandlow traf ins leere HSVH-Tor zum 22:22. Wieder zogen die Hamburger auf drei Treffer weg. Es war zum Haareraufen. Doch anscheinend nur für die Zuschauer am Livestream, denn die TVG-Akteure wurden kein bisschen nervös und zweimal Jansen und einmal Weit sorgten für das 25:25. Zuvor vergab Savvas einen Siebenmeter.
 
Die entscheidende Phase der Begegnung begann, der TVG spielte mit dem siebten Feldspieler. Der Spitzenreiter netzte zum 26:25 ein, Savvas und Pfeifer sorgten für die 27:26-Führung. Nach dem erneuten Ausgleich nahm Ralf Bader in der 59.25. Minute die Auszeit. Der in Halbzeit zwei gut aufspielende Savvas traf zum 28:27 und HSVH-Trainer Torsten Jansen zog die Reißleine. Da waren noch acht Sekunden zu spielen. Es wurde hektisch. Jeder hatte seinen Mann fest im Griff, Savvas blockte den Wurf von Leif Tissier, Mario Stark holte sich kur vor Schluss noch eine Zeitstrafe ab und die Hamburger erhielten den Freiwurf. Diesen hielt Can Adanir. Aus. Vorbei. Es blieb beim 28:27 für den TVG.
 
Was für eine überschäumende Freude bei den Gästen und was für eine Enttäuschung bei den Hausherren.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wieder ist ein Spieltag mit vielen Begegnungen in der zweiten Handball Bundesliga vorbei. Normalerweise würde ich ja jetzt mit den Samstag-Spielen anfangen. Da aber der TV Großwallstadt beim Spitzenreiter in Hamburg gewonnen hat, ziehe ich die einzige Sonntag-Partie vor. Sensationell mit 28:27 gewannen die Jungs von Trainer Bader in einem sehenswerten Spiel.

Den kompletten Bericht lest Ihr morgen hier an dieser Stelle.

Das zweite Sonntagspiel zwischen dem Dessau-Rosslauer HV und dem ASV Hamm Westfalen musste verlegt werden. Grund: Auf dem Transportweg gab es unvorhergesehene Probleme seitens des Kuriers des ASV und die PRC-Tests sind leider nicht im Labor angekommen. So war es auf der Homepage von Hamm zu lesen. Somit lagen für den Sonntag im Spiel gegen den DRHV keine aktuellen Testergebnisse von Hamm vor. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen hat sich der Verein, mit Rücksprache mit der 2. Bundesliga und dem Gegner darauf verständigt, das Spiel zu verlegen.

In Ferndorf wurde nicht gespielt

Am Samstag wurde fleißig gespielt. Allerdings nicht in Ferndorf. Diese Partie gegen Dormagen wurde abgesagt. Nachdem der TuS Ferndorf vor über zwei Wochen neun Corona-Fälle gemeldet hatte, sind die Testungen mittlerweile bei allen Betroffenen, die überwiegend auch mit Symptomen zu kämpfen hatten, negativ verlaufen. Dennoch sieht das Konzept des DOSB bei Sportlern mit Symptomen vor, dass ein Einstieg in den Sport (Return to Sport) nur nach vorangegangener medizinischer Untersuchung erfolgen darf. Diese Untersuchungen sollten frühestens ca. 14 Tage nach Abklingen der Symptome stattfinden, so dass die Rückkehr der infizierten Spieler noch etwas dauern kann.

Der VfL Gummersbach ließ gegen Emsdetten beim 38:30 nichts anbrennen. Ebenso wie der TuS Nettelstedt-Lübbecke, der mit 29:24 die Punkte aus Bietigheim mitnahm. Wilhelmshaven verlor mit 23:29 gegen Lübeck-Schwartau und Elbflorenz setzte sich mit 26:22 gegen die unglaublich kämpfenden Hüttenberger durch. Eisenach und Aue hingegen trennten sich 24:24-Unentschieden. 

Damit ist die Tabelle wieder nicht ganz aussagekräftig. Hamburg bleibt Spitzenreiter, Gummersbach ist wieder Zweiter und Nettelstedt-Lübbecke Dritter. Elbflorenz steht an Platz fünf. Der TV Großwallstadt ist Achter und die letzten Drei sind Konstanz, Ferndorf mit erst 17 Spielen und Fürstenfeldbruck.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am gestrigen Abend (Dienstag) trafen in der Handball-Frauen-Bundesliga im Spitzenspiel der BVB Dortmund als ungeschlagener Tabellenführer und die HSG Blomberg Lippe als Tabellendritter aufeinander. Mit 36:25 schickte Dortmund die Gäste geschlagen nach Hause und wahrte damit weiter seine weiße Weste. Die Gäste behaupteten, trotz der Niederlage, ihren dritten Platz.

Die Gäste konnten den Gastgeberinnen lediglich in der ersten Viertelstunde Paroli bieten. Die HSG hatte sich zwar viel vorgenommen, wollte den Favoriten so lange es geht ärgern. “Doch es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben”, sagte Emy van Wingerden anschließend. Der Tabellendritte erlaubte sich ungewöhnlich viele leichte Fehler und wurde von den Dortmunderinnen regelrecht überrollt.

In der zweiten Hälfte wechselte HSG-Trainer Steffen Birkner munter durch, während der BVB weiter auf seine Stammkräfte setzte und jeden Fehler der Gäste gnadenlos ausnutzte. Am Ende stand eine hohe Niederlage, aus der die HSG sicher ihre Lehren ziehen wird. “Am Ende war keine von uns zufrieden, denn wir können es besser. Aber wir haben ja auch nicht gegen irgendwen gespielt und es gibt ja noch ein Rückspiel…”, sagte Emy van Wingerden.

Bereits heute Abend geht die Hatz nach Punkten weiter. Dann treffen Oldenburg und Bad Wildungen und Bietigheim und Metzingen aufeinander.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Bundesliga wurde am Wochenende fleißig gespielt (wir berichteten). 

Einen tollen Kampf mit vielen Emotionen und viel Leidenschaft gab es zwischen dem TuS Ferndorf und dem TV Großwallstadt. Auch im dritten Spiel innerhalb acht Tagen gaben beide Mannschaften kämpferisch alles und schenkten sich beim 27:27 (14:14)-Unentschieden gegenseitig nichts. Am Ende waren in dieser umkämpften Begegnung beide Trainer mit der Punkteteilung letztlich zufrieden.

Für den TV Großwallstadt heißt das, dass aus den letzten drei Spielen fünf Punkte geholt wurden. Eine tolle Ausbeute für die viertbeste Auswärtsmannschaft der Liga. TVG-Trainer Ralf Bader, der bereits im Vorfeld ein schweres Match auf seine Jungs zukommen sah, war daher auch zurecht stolz auf seine Jungs und freute sich sehr über den Punkt: „Ich bin überglücklich über den Punkt und ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen und vor allem Respekt zollen. Wie sie – gerade zum Schluss – gegen die körperlich sehr starke TuS-Abwehr dagegen gehalten hat, war toll.“
In der Tat. Der TuS war sehr gut auf den Gegner eingestellt und mit Kapitän Jonas Faulenbach und Kreisläufer Thomas Rink stießen wieder zwei Akteure zu den Gastgebern,  die sehr gut die Strippen zogen. Auch der im eins gegen eins starke Torben Matzken und der fast nicht zu haltende Andreas Bornemann im Rückraum gehörten zu den Aktivposten. Nicht zu vergessen, Torhüter Marin Durica, der im Schlussviertel sehr stark hielt. Kein Wunder, dass Ralf Bader sagte: „Die haben eine gute Qualität und gehören eigentlich ins Mittelfeld.“
 
Gut in der Defensive
 
Beide Mannschaften standen von Anfang an gut in der Defensive und der 4:2-Ausreißversuch der Hausherren nach acht Minuten wurde vom erneut stark auftrumpfenden Savvas Savvas egalisiert (4:4). Danach ging es ausgeglichen weiter, wobei die Schiedsrichter gerade im ersten Abschnitt sehr viele Strafwürfe und Zeitstrafen pfiffen. Insgesamt verhängten sie 13 Zeitstrafen und elf Siebenmeter. 
 
Kurz vor der Pause probierte TVG-Coach die Variante siebter Feldspieler und Kapitän Florian Eisenträger gelang ein super Tor zum 12:12. Er fing dem Gegner den Ball raus und versenkte ihn sicher. Wenig später hielt Jan-Steffen Redwitz einen Strafwurf von Josip Eres und Savvas Savvas brachte seine Farben in Front. Doch in der engen Partie wurde dieser Vorsprung gleich wieder wettgemacht und Tom Jansen war es, der zum 14:14-Pausenstand einnetzte. Er sollte es auch sein, dem das letzte Tor in der Partie gelang.
 
Zwei Tore vor für den TVG
 
Nach Wiederbeginn waren es Frieder Bandlow und Mario Stark, die zunächst für eine Zwei-Tore-Führung sorgten. Diese hielt bis zum 19:17 (38.). Doch Kreisläufer Thomas Rink hatte nun seinen Auftritt und sorgte mit vier Toren in Folge (17:18, 18:19, 19:19, 20:20) für den Ausgleich. Die vielleicht entscheidende Phase war in der 43. Minute. Der TVG führte mit 22:21 und Mario Stark warf am leeren TuS-Tor vorbei. Danach war es Savvas Savvas, der ebenfalls aufs leere Tor zielte, doch TuS-Torhüter Marin Durica kam regelrecht von der Seitenlinie angeflogen und rettete in letzter Sekunde. Und es passierte noch ein technischer Fehler. „In dieser Phase fehlte uns etwas die Fortune, um die Führung auszubauen“, sagte Ralf Bader. Die Ferndorfer nutzten dies sofort, um durch den starken Bornemann auf 23:22 umzustellen. Was nun folgte, war Kampf pur. Die Emotionen waren auf dem Siedepunkt und das Spiel ging an die Nerven aller. Der TuS-Innenblock stand gut und der TVG musste Schwerstarbeit leisten. Nach den Auszeiten beider Trainer erhöhte Ferndorf auf 24:22, aber der TVG holte die letzten Körner raus, glich aus. Ferndorf legte vor, Großwallstadt legte nach. Eiskalt verwandelte Michael Spatz einen Strafwurf zum 26:26, wieder war es Bornemann, der das 27:26 erzielte. Die Spannung war nicht zu toppen. In der hitzigen Schlussphase war es Tom Jansen, der Verantwortung übernahm und zwei Sekunden vor Schluss zum 27:27 traf.
 
„Es war ein heißer Fight. Wir mussten oft in Über- oder Unterzahl spielen und in der zweiten Halbzeit gab es die Phase, wo wir den Ball nicht ins leere Tor bringen, vorne den technischen Fehler machen. Dann hatte es Ferndorf in der Hand. Aber großes Kompliment an meine Jungs, die gegen die körperlich gute Abwehr stark dagegen gehalten haben“, freute sich Bader über den Punkt. TuS-Trainer Robert Andersson sah es ähnlich: „Es war schwer für die Spieler, sich auf das Spiel einzustellen. Bei uns hat in der entscheidenden Phase das Quäntchen Glück und der Mut gefehlt. Von Außen waren wir heute nicht so gut wie normal, dafür haben wir gut über den Kreis gespielt. Der Kampfgeist war da und ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment für diesen Fight machen.“
 
Die Tabelle schaut nun folgendermaßen aus: Hamburg hat bei 18 Spielen 31:5 Punkte, gefolgt von Gummersbach (17 Spiele, 29:5 Punkte). Auf Platz drei setzte sich Nettelstedt-Lübbecke fest (17 Spiele, 25:9 Punkte) und hält den HC Elbflorenz auf Distanz. Dieser hat bei 18 Spielen 22:14 Zähler. Der TV Großwallstadt steht auf einem guten zehnten Rang mit 18 Matches und 16:20 Punkten.
 
Am Tabellenende hat sich nicht viel geändert. Schlusslicht ist noch immer Fürstenfeldbruck mit nun
19 Spielen und 8:30 Zählern. Der TV Emsdetten ist Vorletzter (18 Spiele, 11:25 Punkte) und Konstanz steht mit 11:23 Punkten und 17 Matches auf dem drittletzten Platz. 
 
Am Dienstag geht es weiter
 
Am Dienstag treffen die DJK Rimpar Wölfe und der TSV Bayer Dormagen aufeinander und am Mittwoch spielt Elbflorenz gegen Aue.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand.
 
Den TVG-Artikel hab ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.