Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend, Samstag, empfängt der TV Großwallstadt in der zweiten Handball-Bundesliga den Tabellenfünften Hüttenberg. Auch in dieser wichtigen Partie geht es für den TVG ums nackte Überleben. Die Mannschaft von Trainer Maik Handschke hat den Abstiegskampf angenommen und will jetzt in jedem Spiel überzeugen und abliefern, um den Verbleib in der zweiten Bundesliga sichern.

Die Hausherren gehen nicht als Underdog in dieses Duell und darf die Gäste aus Hessen auch nicht unterschätzen, aber bereits am Dienstag gegen den ASV Hamm-Westfalen hat der TVG gezeigt, dass er sich vor keinem Gegner verstecken muss. Bereits von Beginn an müssen die Blau-Weißen den Heimvorteil nutzen um nicht ins Hintertreffen zu geraten und den Heimsieg zu erspielen.

Hüttenberg hat natürlich noch den Aufstiegsrang zwei im Blick und wird es deshalb den Unterfranken nicht leicht machen. Die Mannschaft von Trainer Johannes Wohlrab hat im vorletzten Spiel gegen Dormagen nur ein Unentschieden erzielt und musste sich am Mittwoch dem TuS Ferndorf mit 30:23 geschlagen geben. Dabei mussten die Hessen allerdings auf ihren Top-Scorer im Team, Dominik Mappes, verzichten. Dieser wird aber am Samstag sicherlich wieder auflaufen.  Aber auch Ian Weber darf nicht unterschätzt werden und mit Stefan Kneer steht ein Routinier in den Reihen, der dem TVG in der Vergangenheit schon öfter das Leben schwer gemacht hat. Vor allem aber sticht auch immer wieder Dominik Plaue im Tor hervor und macht mit wichtigen Paraden auf sich aufmerksam.

Auch wenn der TV Großwallstadt weiterhin auf Rückraum-Akteur Tom Jansen verzichten muss, so wird das Team sicherlich alles in die Waagschale werfen, um die Punkte in Großwallstadt zu behalten und die 34:28-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen.

 

Das Bild, das Moritz Klenk zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstag bestreitet die HSG Rodgau Nieder-Roden gegen Salamander Kornwestheim das letzte Heimspiel der laufenden Runde in der Pokalrunde, Gruppe D. Sportlich ist die Partie zwar nur noch von statistischem Wert, aber auf der emotionalen  Skala gibt es fast keine Steigerung mehr. Denn nach der Begegnung heißt es Abschied nehmen von einer ganzen Reihe an bestens vertrauten Gesichtern: Kohlstrung, Kaiser, von Stein, Hofferbert, Schultheis und natürlich Weidinger sind die Spieler, die (vorerst) zum letzten Mal ins Trikot der Baggerseepiraten schlüpfen werden. Die meisten sind seit sehr langer Zeit für die HSG am Ball, haben ihre komplette Aktivenzeit in Nieder-Roden verbracht und damit maßgeblich zum Erfolg der Rodgauer beigetragen.  Ohne die Tore von Kaiser & Kohlstrung oder dem bedingungslosen Einsatz von „Air“ Weidinger wären die Baggerseepiraten im letzten Jahrzehnt nicht von einer guten Oberligamannschaft zu einem Spitzenteam der dritten Liga gereift.

So werden es mit Sicherheit sehr emotionale Momente, wenn nach dem Schlußpfiff der Sportliche Leiter Marco Rhein seine langjährigen Teamkameraden verabschiedet. Doch es gibt am Samstag nicht nur Abschiede zu feiern, auch die Erfolge der nächsten Generation  sollen gebührend gewürdigt werden. Denn nicht weniger als drei Teams der Rodgauer konnten in ihren jeweiligen Jugendspielklassen den Meistertitel erringen. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass die entstandenen Lücken eventuell mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs aufgefüllt werden können.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Klassenverbleibsrunde zur dritten Handball-Liga geht ihrem Ende entgegen. Während in der Gruppe V die HSG Bieberau/Modau so gut wie abgestiegen ist (eine kleine Chance gibt es wohl noch), kämpft in der Gruppe VII der TV Kirchzell um den Ligaverbleib. 

HSG Bieberau/Modau empfängt Friesenheim/Hochdorf

Die Klassenverbleibsrunde neigt sich dem Ende zu und die Falken müssen noch zwei Partien austragen. Bevor es zum letzten Spiel nach Zweibrücken geht, haben sie am Freitag noch ein letztes Heimspiel gegen die MSG Friesenheim/Hochdorf II. Im Hinspiel verlor die HSG mit 21:26 und hatte vor allem mit den Kreisanspielen auf den wuchtigen Sorda große Probleme. Trotz einer guten ersten Halbzeit ging der HSG ab der 45. Minute mit ihrem dezimierten Kader wieder einmal die Kraft aus, so dass sie mit einer bitteren Niederlage die Heimreise antreten mussten. Gefehlt hatten damals neben Spieß und Klug – Malik, Becker und Dambach, die drei Letztgenannten werden am Freitag wieder dabei sein.

Das könnte sich als enorm wichtig erweisen, weil es zum einen Trainer Ralf Ludwig mehr Möglichkeiten einräumt und zum anderen rein rechnerisch immer noch eine klitzekleine Chance auf den Klassenerhalt besteht. Dazu muss allerdings am Freitag ein klarer Sieg her und auch in Zweibrücken wäre ein Sieg mit mehr als zwei Toren erforderlich.

Endspiel für den TV Kirchzell

Vergangene Woche hat der TV Kirchzell sein Spiel gegen den TV Plochingen verloren und es damit versäumt, bereits hier den Deckel auf den Verbleib in der Liga draufzumachen. Obwohl er öfters das Momentum auf seiner Seite hatte, gelang es nicht, das Spiel zu drehen. „Die erste Viertelstunde war entscheidend. Da waren wir nicht konzentriert genug und diesem Rückstand sind wir hinterhergelaufen. Und obwohl wir das Momentum in der zweiten Hälfte auf unserer Seite hatten, konnten wir das Spiel nicht drehen“, sagt TVK-Trainer Hauptmann.

Am Sonntag steht nun ein echtes Endspiel an. Der TVK empfängt die bärenstarken Willstätter vor heimischer Kulisse. TVK-Trainer Alex Hauptmann sagt auch Wochen nach dem Hinspiel, dass für ihn dieses Team eines der stärksten in der Gruppe ist. Der TVK hatte Anfang April eine 23:36-Rutsche dort bekommen. Im Kollektiv sehr gut, aber auch in Einzelaktionen kaum zu bremsen – so marschierte der TVW bisher durch die Klassenverbleibsrunde. Die Gäste können auf eine kompromisslosen Abwehr bauen, hat sehr gute Rückraum-Akteure wie Felix Krüger, Daniel Schliedermann oder Alexander Velz.

Aber egal, wie die Gäste agieren. Der TVK muss auf sich schauen und alles in die Waagschale legen. Hauptmann: „Solche Ergebnisse, wie das in Willstätt, hat man ja immer mal leicht im Hinterkopf. Aber wir müssen versuchen, diesen „Schaden“ zu reparieren und uns zu revanchieren. Wir müssen am Sonntag zu hundert Prozent auf der Höhe sein.“

Hauptmann hofft, dass bis Sonntag alle seine Spieler topfit sind und er hat einen Wunsch: „Ich wünsche und hoffe, dass wir es schaffen, am Sonntag das erste Mal die Halle voll zu machen. Jeder, wirklich jeder, muss wissen: es geht um die Wurst! Wir brauchen zur Unterstützung die rote Wand!“

Der Gegner wird ebenfalls hochmotiviert nach Miltenberg fahren, denn auch er will den Deckel draufmachen. Die Spannung scheint also vorprogrammiert.   

 

Den TVK-Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga trennten sich am Dienstagabend der TV Großwallstadt und der Tabellenzweite ASV Hamm-Westfalen mit 27:27 (13:13)-Unentschieden. Für den TVG bedeutet dies Rang 16, punktgleich mit Ferndorf. Hamm hingegen hat nach der Punkteteilung dem VfL Gummersbach zum Aufstieg verholfen.
 
Die Zuschauer sahen ein nervenaufreibendes, kampfbetontes und zwischendurch total hektisches Handballspiel, das am Ende keinen Sieger fand. Mit 27:27 trennten sich beide Mannschaften, denn der TVG verwandelte nach 60 Spielminuten noch einen Strafwurf.
 
Beide Fan-Lager machten gut Stimmung und die Gäste traten unglaublich gut auf, machten klar, dass sie unbedingt in die erste Liga wollen. Doch auch der TV Großwallstadt war nicht gewillt, die Punkte herzuschenken und auch er zeigte, dass er für den Klassenerhalt alles geben wird. So entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem der Gast das erste Tor erzielte. Doch Mario Stark, Dino Corak und Moritz Klenk sorgten schnell für das 3:1. Der ASV schien zunächst überrascht. Ein Siebenmeter brachte den Anschluss und ratzfatz drehten der starke ASV-Spielmacher Dani Baijens und der schnelle Außen Fabian Huesmann das Ergebnis auf 4:3 zu ihren Gunsten. In der Folge waren die Gäste vorne. Aber auch deshalb, weil der TVG vorne zu viele Chancen liegen ließ. Beide Abwehrreihen packten gut zu und der ASV nutzte jeden Fehler des Gegners aus und münzte diesen in Tore um. Der TVG kämpfte, erzielte das 8:8 und das 10:10. Aber immer wieder zogen die Gäste davon. Sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff stand es sogar drei vor für den ASV (13:10). TVG-Trainer Maik Handschke brachte den siebten Feldspieler und Klenk, Savvas Savvas, der nächste Saison zum ASV wechselt,  mit seinem ersten Feldtor und Thomas Rink sorgten für den 13:13-Pausenstand. Gefühlt hätte der TVG aber mit drei, vier Toren – den vorhandenen Chancen nach – führen können (müssen).
 
Mario Stark erzielt die Führung
 
Nach dem Wiederanpfiff gelang Mario Stark das 14:13. Bis zur 40. Minute legte der TVG zwar immer vor, doch schnell glichen die Gäste aus. In der Folge hatte der Gast wieder Oberwaser. Beim 20:21 schoss Savvas Savvas einen Strafwurf am Tor vorbei und wenig später scheiterte Pierre Busch am eingewechselten Wesemann mit einem Siebenmeter. Dazwischen lagen fehlerbehaftete Minuten hüben wie drüben. Beste Chancen wurden ausgelassen und technische Fehler produziert. Allerdings kämpften beide Teams wie die Berserker, wobei der Gast viel mehr Wechselmöglichkeiten hatte als der dezimierte TVG. Jan-Steffen Minerva hatte in der Schlussphase eine Parade nach der anderen, aber auch sein Gegenüber Felix Storbeck hielt sehr stark. In der total hektischen Schlussphase hatte der TVG Chancen auf den Sieg (19:17, 24:22). Doch sie wurden nicht genutzt und der ASV führte plötzlich wieder mit 27:25. Auch für ihn war der Sieg nun greifbar. Klenk, der zuvor vergab, sorgte für den Anschluss. Dino Corak wurde in den Schlusssekunden gefoult und die Schiedsrichterinnen entschieden auf Siebenmeter. Eiskalt verwandelte Pierre Busch diesen zum 27:27-Endstand. Letztlich holte sich der TVG in einem Kampfspiel einen wichtigen Punkt.
 
ASV-Trainer Michael Lerscht sah es zwar am Ende als einen verlorenen Punkt, sah es aber auch als ein gerechtes Ergebnis. Maik Handschke sagte, dass sein Team zum Ende zweimal die Chance hatte, auf drei wegzugehen. „Doch wir haben die Chancen nicht reingemacht. Es war ein tolles Kampfspiel, meine Jungs haben alles gegeben. Aber wir müssen die einfachen Fehler abstellen.“ Gelegenheit dazu hat der TVG schon am Samstag, denn dann gastiert der TV Hüttenberg in Elsenfeld.
 
Das Bild, das Pierre Busch zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend, Dienstag, kommt es zum Nachholspiel in der zweiten Handball-Bundesliga zwischen dem TV Großwallstadt und dem ASV Hamm-Westfalen. Das Spiel konnte in der Hinrunde aufgrund von Terminüberschneidungen beim ASV nicht am datierten Zeitpunkt ausgetragen werden und auch der Nachholtermin im März musste aufgrund von Corona-Fällen beim Gegner erneut verschoben werden.

Heute ist es endlich soweit. Die ambitionierte Mannschaft um Trainer Michael Lerscht steht aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und spielt somit eine wichtige Rolle um den Aufstieg. Hamm musste sich zwar Anfang April im Duell gegen den Tabellenführer VfL Gummersbach geschlagen geben, konnte dann aber die Partie gegen Aufsteiger Eintracht Hagen knapp gewinnen. Schwer wiegt allerdings das Unentschieden am Wochenende gegen VfL Lübeck-Schwartau, wo der ASV einen wichtigen Punkt um den Aufstieg herschenkte.

Sicherlich werden die Gäste mit viel Wut im Bauch nach Großwallstadt reisen und alles versuchen, um gegen den TVG weitere Zähler zu erspielen, um im Aufstiegskampf weiter ein Kandidat mit besten Chancen zu sein.

Für die Hausherren hingegen bietet diese Partie eine weitere Möglichkeit, um Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern. Dass die Unterfranken hier als krasser Außenseiter antreten, darf die Mannschaft um Trainer Maik Handschke nun aber nicht mehr beeindrucken. Denn in den letzten Duellen der Saison ist jedes Spiel ein Endspiel. Wichtig wird es sein, den Kreisläufer des ASV, Jan Brosch, sowie die Rückraumakteure Jo Gerrit Genz, Marian Orlowski und Jan von Boenigk in den Griff zu bekommen und auch den überragenden Spielgestalter Dani Baijens in seinem Aktionsrahmen einzuschränken.

TVG-Trainer Maik Handschke jedenfalls ist sich sicher, dass seine Mannschaft auch gegen Hamm eine realistische Chance hat: „Wenn wir unser gesamtes Potenzial abrufen und alles in das Spiel reinhauen, dann können wir mit diesem absoluten Siegeswillen auch gegen eine Top-Mannschaft wie Hamm bestehen.“

 

Das Bild von Can Adanir hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Klassenverbleibsrunde zur dritten Handball-Liga muss die HSG Bieberau/Modau in der Gruppe V nach der Niederlage gegen den TSV Neuhausen in den sauren Apfel beißen und zurück in die Oberliga.

Der TV Kirchzell hingegen hat zwar seinen ersten Matchball in der Gruppe VII gegen Plochingen vergeben, hat aber noch alle Chancen auf den Ligaerhalt.

 

Bieberau/Modau unterliegt in Neuhausen mit 31:34

Mit dieser Niederlage ist der Abstieg der HSG Bieberau/Modau nach 39 Jahren in Liga drei in die Oberliga zurück. Das ist sehr bitter und damit hatte niemand gerechnet. Doch eine unglaubliche Verletzungsserie riss die Mannschaft in den Abstiegsstrudel.

Hervorragend eingestellt von Trainer Ralf Ludwig legten die Gäste los wie die Feuerwehr. Nach nur fünf Minuten führten sie 3:0 und überraschten den Tabellenführer mit einem Wahnsinnstempo nach vorne und mit einer kompromisslosen Abwehr. Die sonst so agile Abwehr Neuhausens fand zunächst keinen Zugriff auf die Rückraumspieler der Falken, die das Spiel zu Beginn klar bestimmten. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden sie besser ins Spiel. Nach 20 Minuten stand es zwar noch 14:10 für die Falken, aber bis zur Pause hatte Neuhausen diesen Vorsprung zunichte gemacht und so ging es mit 17:17 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel stand die Abwehr Neuhausens dann richtig gut, vereitelte zahlreiche Chancen der Falken und sie trafen im Angriff effizienter. Wie so oft im Handball legten sie mit einer guten Abwehrleistung den Grundstein für ihre Dominanz, die sich nun auch in Toren ausdrückte. In der 33. Minute erzielte der TSV die erste Führung (20:19) und gabe diese auch bis zum Ende der Partie nicht mehr ab. Die Falken probierten alles, stellten die Abwehr um, wechselten den Torhüter, gingen zeitweise in Manndeckung, aber Neuhausen dominierte weiter und ließ sich nicht mehr vom Sieg abbringen. 

HSG-Manager Georg Gaydoul: „Wir werden nach einer absoluten „Seuchen“ Saison mit einer so noch nie dagewesenen Verletzungswelle und einer, bis zum Trainerwechsel, sportlich weit unter ihren Möglichkeiten spielenden Mannschaft erstmals nach 39 Jahren in die Hessische Oberliga absteigen und sportlich vorläufig viertklassig werden. Das ist sehr bitter und eine fast unerträgliche Situation für uns. Aber wir müssen damit leben und umgehen und das werden wir. Wir sind gefallen, aber wir werden wieder aufstehen und uns wieder nach oben orientieren, mit einem klaren Ziel. Wir rücken nicht vom Leistungshandball ab und werden deshalb weiter qualitativ auf Drittliganiveau arbeiten, im Umfeld, der Organisation, im sportlichen Bereich mit einer intensiven Saisonvorbereitung, viermaligen Training in der Woche und einer professionellen Spielvorbereitung. Wir kommen wieder!“

 

TV Kirchzell kommt mit einer 23:28-Niederlage aus Plochingen zurück

Mit einer 23:28-Niederlage kam der TV Kirchzell aus Plochingen zurück und hat zunächst seinen ersten Matchball vergeben. Allerdings ging das Hinspiel mit elf Treffern an den TVK (30:19), so dass noch nichts verloren ist.  „Wir haben noch die Möglichkeit, mit zwei Siegen den Klassenerhalt zu packen“, sagte TVK-Trainer Andi Kunz nach der Partie. 
 
Die Zuschauer sahen ein ganz anderes Spiel als noch vor zwei Wochen. Damals spielten die Kirchzeller den Gegner regelrecht an die Wand, wobei die Trainer Kunz und Hauptmann sich einig waren, dass im Hinspiel bei den einen alles, bei den anderen nichts zusammen lief. Diesmal wäre, obwohl der TVK seine Leistung nicht abrufen konnte, trotzdem mehr drin gewesen. Doch jedesmal, wenn die Gäste dran waren, versemmelten sie beste Chancen und ließen ihr Momentum verstreichen.
 
Ohne ihre zwei Linkshänder Brandner und Hejny traten die Plochinger das Rückspiel gegen den TV Kirchzell an. Hochmotiviert begannen die Hausherren die Partie, wollten sich unbedingt für die hohe Hinspiel-Niederlage revanchieren. Der TVK hingegen wirkte gehemmt, lag schnell mit 1:3 und 2:6 im Hintertreffen. Die Abwehr der Gastgeber war aggressiv und bissig, störte früh und Münch und Fuß im Innenblock standen stabil. Auch der TVP-Angriff machte vorne seine Sache gut.
 
Die Kirchzeller hingegen vergaben beste Chancen, hinzu kamen zwei vergeigte Siebenmeter. Trotzdem waren sie beim 13:10 wieder dabei, doch Ballverlust und technischer Fehler sorgten für das 16:10. Nico Polixenidis verkürzte zur Pause auf fünf Tore. Damit war der TVK gut bedient.
Nach dem Wechsel steigerte sich der TVK und versuchte es immer wieder über den Kreis. Leon David machte das clever und verkürzte. Aus dem 11:17 wurde ein 14:18. Wieder war die Chance da, auf drei Tore zu verkürzen, doch die Odenwälder scheiterten frei vorm Tor. Aber sie gaben nicht nach und kämpften. Drei Treffer in Folge brachten die Gäste auf 20:22 (47.) heran und nun wurden die Hausherren nervös, nahmen die Auszeit. Zu schnell stand es wieder vier für Plochingen vor (24:20). Der nervenstarke Antonio Schnellbacher verwandelte seinen vierten Siebenmeter souverän und brachte sein Team wieder auf Schlagdistanz. Und wieder waren es nur noch zwei Treffer (25:23). Doch der TVK ließ erneut das Momentum verstreichen. Sie brachten einfach Goller auf Rechtsaußen, Fuß und Münch nicht in den Griff. Im Endspurt ließ Plochingen nichts mehr anbrennen und holte sich verdient den Sieg. TVP-Trainer Hörner freute sich über den Sieg und über die Bewegung im Angriff und die stabile Abwehr. 
TVK-Trainer Andi Kunz beglückwünschte den Gegner, bedankte sich bei den mitgereisten TVK-Fans und meinte: „Vor 14 Tagen waren wir daheim, heute Plochingen. Der Heimvorteil macht was aus. Wir können unserer Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie die elf Tore Unterschied vom Hinspiel überbewertet hat. Damals ist vieles für uns gelaufen. Heute war in den ersten zehn, 15 Minuten der Abschluss schlecht, die Abwehr bekam den Gegner nicht in den Griff und wir mussten immer einem Rückstand hinterherlaufen. In Halbzeit zwei haben wir alles investiert und waren dran. Doch die mühsame Arbeit war schnell dahin und daher geht der Sieg für Plochingen voll in Ordnung.“
 
Nächste Woche kommt Tabellenführer Willstätt nach Miltenberg und für die Kirchzeller gilt es, in diesem Match alles in die Waagschale zu werfen.
 
Den Artikel über den TVK habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend, Samstag, steht bei dem Drittligisten HSG Hanau ein emotionaler Saisonabschluss bevor. Zu Hause trifft die HSG zum Abschluss der Aufstiegsrunde auf die SGSH Dragons aus dem Sauerland. Im Mittelpunkt steht dabei der Abschied von sechs Spielern, die maßgeblich das Gesicht der HSG Hanau in den letzten Jahren geprägt haben. Der HSG-Fanbeauftragte hat in einem Aufruf an die Fans gebeten, zu diesem besonderen Saisonabschluss in Blau in die Halle zu kommen.

„Wenn wir alles umsetzen, worauf wir uns vorbereitet haben und 60 Minuten unser Herz auf der Platte lassen, können wir uns allen einen nicht nur schönen Saisonabschluss ermöglichen, sondern auch einen würdigen und schönen Abschied für unsere Spieler die uns verlassen werden schaffen“, sagt Hanaus Trainer Hannes Geist.

Alle Beteiligten rund um die HSG Hanau haben sicher gehofft, das dieser Tag niemals kommen wird, doch nun steht dieser beim kommenden Spiel bevor. Es wird das letzte Spiel für sechs Hanauer Leistungsträger des Drittliga-Teams sein, die nicht nur mit ihren Leistungen auf der Platte die Fans bewegten und verzauberten, sondern wie kaum jemand anderes, die DNA der HSG Hanau über Jahre mitprägten und nach außen verkörperten.

Für Marius Brüggemann, Yaron Pillmann, Michael Hemmer, Björn Christoffel, Sebastian Schermuly und Lucas Lorenz hört der gemeinsame Weg mit der HSG nach diesem Spiel auf. Unterschiedlichste Umstände sorgten für dieses einschneidende Ereignis in der Geschichte der HSG Hanau. 

Das Spiel gegen die SGSH Dragons ist eine Premiere und das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Teams. Spielerisch erwartet die Hanauer eine Mannschaft, die über ihren Rückraum agiert und mit ihren vielen guten Schützen in Kombination mit einem sehr erfahrenen Kreisläufer agiert. Für die Grimmstädter gilt es dagegen die Räume eng zu halten und Abschlüsse zu vermeiden, um im Idealfall Ballgewinne zu kreieren. Über das Tempo- und Umschaltspiel soll der direkte Zug zum Tor erfolgen, um Emotionen auf die Platte zu bringen, die Fans abzuholen und nochmal ein Handballfest feiern zu können.

Im Angriff muss sich die HSG auf unterschiedliche Deckungssysteme einstellen. Vorrangig agieren die Dragons in einer 6-0-Deckung, können aber auch eine 5-1-Deckung spielen. Auf Hanau kommt also viel Arbeit zu und es gilt die passenden Lösungen zu finden und beim Abschluss konzentriert zu bleiben.

Um einen runden Saisonabschluss mit dem ersten Sieg in der Aufstiegsrunde zu schaffen und einen schönen Rahmen für die emotionale Verabschiedung zu kreieren, hat sich das Geist-Team über die letzten beiden Wochen intensiv und akribisch vorbereitet.

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der Klassenverbleibsrunde zur dritten Handball-Liga muss der TV Kirchzell in der Gruppe VII beim TV Plochingen antreten. Die HSG Bieberau/Modau muss in der Gruppe V beim TSV Neuhausen/Filder ran.

Lange hat die HSG Bieberau/Modau auf den ersten Erfolg in der Abstiegsrunde warten müssen. Letzte Woche klappte es endlich mit einem Sieg gegen den VfL Günzburg. Doch nicht nur der Sieg, sondern auch die Art und Weise, wie er zustande kam, gibt den Falken neue Zuversicht und so wollen sie auch in Neuhausen mit einer ordentlichen Leistung aufwarten und die Chance nutzen weiter Boden in der Tabelle gut zu machen.

Der TSV Neuhausen/Filder spielte bisher sehr effizient in der Abstiegsrunde und führt mit 11:3 Punkten die Tabelle an. Im Hinspiel gab es für die Falken nach enttäuschender Leistung eine 31:34 Heimniederlage, die vor allem an der miserablen Angriffsleistung lag, zu viele Fehlwürfe und technische Fehler im Spielaufbau gaben den Gästen damals viele Konterchancen und einfache Tore. Zudem stimmte die Abwehrleistung bedenklich. Nach diesem verkorksten Auftritt kam es in Bieberau/Modau zur Trainerentlassung. 

Die gleichen Fehler wie beim Hinspiel wollen die Falken am Sonntag nicht wieder machen und so wurde eifrig trainiert und an der Feinabstimmung gearbeitet. Der Sieg letzte Woche war ein erster Schritt in die Richtung, die sich die Falken eigentlich vorgestellt hatten. Jetzt gilt es in Neuhausen diesen Trend fort zu setzen.

 

TV Kirchzell will seinen ersten Matchball verwandeln

Vergangene Woche kamen die Kirchzeller mit einem Sieg aus Pforzheim zurück. Zwar gewann der TVK mit 33:28, doch das Spiel war phasenweise recht zäh. Am Ende ist es egal. Wichtig waren die zwei Punkte, denn nach dem letzten Sieg können die Kirchzeller ihren ersten Matchball zum Verbleib in der dritten Liga an diesem Sonntag verwandeln. 
 
Diesmal geht es zum Rückspiel nach Plochingen. Erst vor zwei Wochen spielten beide Teams gegeneinander und die Schützlinge der Trainer Kunz/Hauptmann zeigten damals eine Galavorstellung. Mit sage und schreibe 30:19 gewannen die Kirchzeller unter dem Jubel ihrer Fans. Allerdings waren sich beide Trainer einig, als sie sagten, dass der TVK nicht die elf Tore besser war als auf der Anzeigetafel stand. Es lief eben alles für Tobias Jörg und Co. 
 
Alle im Kirchzeller Lager hoffen natürlich, dass es diesmal wieder so gut läuft. Andi Kunz sagt: „Ich will es jetzt nicht unbedingt Endspiel nennen, aber mit einem Sieg in Plochingen können wir Klarheit schaffen. Das ist was Schönes, aber es wird auch nicht einfach!“ Daher meint der Coach auch, dass das Hinspiel schnell aus den Köpfen seiner Spieler muss. „Denn dieses Spiel wird mit Sicherheit ein anderes. Der ganze Verein steht hinter der Mannschaft, wir müssen uns auf eine volle Halle und eine tolle Stimmung einstellen. Aber das ist ja genau das, was wir wollen.“ 
 
Tatsächlich hatten die mitgereisten Plochinger Fans schon im Hinspiel ein mords Spektakel gemacht und der TVP will das gleiche wie der TVK: die Klasse halten. Also werden die Jungs von Trainer Christian Hörner alles geben, um diesmal das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Der TVK weiß, dass Plochingen stark über den Kreis ist und hat mit Maximilian Hejny, Axel Goller oder Oskar Neudeck gute Akteure in seinen Reihen. „Wir werden uns was einfallen lassen“, sagt Andi Kunz. „Wichtig ist, dass wir einen kühlen Kopf bewahren und die Atmosphäre annehmen. Wir freuen uns über jedes rote Trikot, das wir auf der Tribüne sitzen sehen, denn wir brauchen unbedingt die Unterstützung unserer Fans. Und ich würde gerne einen entspannten Sonntagabend haben.“ 
 
Den Artikel über den TVK habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga hat im Abstiegskampf der TV Großwallstadt beim EHV Aue einen immens wichtigen 27:19-Erfolg eingefahren. Nach den zwei Niederlagen in Folge, gegen Dormagen und Rostock waren dies zwei enorm wichtige Punkte. Das Spiel war zwar weit weg von einem schönen Spiel, doch das war auch nicht anders zu erwarten und das ist am Ende auch egal. Allein die Punkte zählen. Den Gastgebern nutzte auch die Unterstützung in der Halle von Olympiasieger und Einzel-Weltmeister , der Nordische Kombinierer, Eric Frenzel, und die Fußballer von Erzgebirge Aue nichts. Letztlich gewann der TVG verdient gegen einen schwachen Gegner und hat nun 23:39 Punkte auf dem Konto, während Aue Tabellenletzter bleibt. 

Torhüter Jan-Steffen Minerva wieder dabei

Dabei mussten die Gäste erneut ersatzgeschwächt antreten. Dafür war aber wieder Torhüter Jan-Steffen Minerva dabei und er hatte bereits nach 30 Minuten acht Paraden auf dem Konto, hielt seine Mannschaft im Spiel. Er mit seinen Paraden und Savvas Savvas und Pierre Busch sowie Frieder Bandlow mit ihren Treffen sorgten letztlich für den Erfolg.
 
Beiden Teams war die Nervosität anzumerken, denn es ging um viel, es war ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel. Den Torreigen eröffnete in der Erzgebirgshalle Frieder Bandlow  und Pierre Busch und Moritz Klenk zogen zum 3:1 nach. Jan-Steffen Minerva hielt in der 15. Minute beim Stand von 7:4 für sein Team einen wichtigen Freien. Nach einem Fehler im Angriff kam Kevin Roch in Ballbesitz und scheiterte frei vor dem Torhüter. Savvas Savvas sorgte anschließend für das 8:4. Doch ganz schnell stelle Aue den Anschluss wieder her. TVG-Trainer Maik Handschke zog den grünen Karton, brachte im Anschluss den siebten Feldspieler. Trotzdem wurde ein Überzahlspiel nicht genutzt und gegen Ende der ersten Hälfte nahm sich Savvas einige Schüsse, die zu nichts führten. So auch der letzte Abschluss vor der Pause. So ging es mit 10:12 aus Sicht der Hausherren in die Kabinen. Zehn Gegentore in 30 Minuten ist nicht schlecht. Vorne hätte der TVG ein paar mehr werfen können.
 
TVG war dem Gegner spielerisch überlegen
 
Nach dem Wechsel hatten die Großwallstädter Anwurf und Pierre Busch erhöhte gleich auf 13:10. Selbst als Aue in der 36. Minute in Überzahl kam, ging nichts. Auf der anderen Seite blockten zwei TVG-Spieler Savvas frei, der auf 15:11 erhöhte. So lief die Begegnung weiter. Der TVG war dem Gegner spielerisch überlegen, zeigte Moral. Die Hausherren übertrafen sich im Fehler produzieren und als in der 48. Minute Bengt Bornhorn den TVGler Babarskas foulte und die blaue Karte bekam, war es endgültig um die Gastgeber geschehen. Da half auch die Auszeit in der 44. Minute von Trainer Stephan Just nichts. Mitte der zweiten Hälfte beim 20:12 für den TVG bog dieser endgültig auf die Siegerstraße ein. Am Ende gelang Aue noch ein bisschen Ergebniskosmetik. Mehr war für sie nicht drin. 
 
Weiter geht es für die Handschke-Crew am 10. Mai. Dann kommt der ASV Hamm-Westfalen nach Elsenfeld. 
 
Das Bild, das Dennis Weit zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
 
Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der zweiten Handball-Bundesliga trifft heute, Mittwoch, um 19 Uhr der TV Großwallstadt im Kellerduell beim EHV Aue. Beide Mannschaften stehen mit dem Rücken zur Wand und ein Sieg ist für jedes Team heute ein MUSS.

Der EHV hat dabei die schlechtere Ausgangsposition. Nach 32 absolvierten Spielen steht er mit 19:45 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Um diesen verlassen zu können, hat sich der Verein vor knapp zwei Wochen von Trainer Kirsten Weber getrennt und den Nachwuchscoach der Zweitligamannschaft des SC Magdeburg, Stephan Just, kurzfristig verpflichtet. Unter seiner Leitung gewannen die Sachsen dann auch gleich die Partie gegen Lübeck, mussten sich dann aber gegen den ThSV Eisenach am vergangenen Wochenende geschlagen geben.

TVG enttäuschte zuletzt

Der TV Großwallstadt hingegen hat seinen Trainerwechsel schon ein paar Wochen zuvor vollzogen. Leider enttäuschten die Blau-Weißen in ihren letzten Partien gegen Dormagen und Rostock und stehen deshalb mit zwei Spielen weniger und 21:39 Punkten auf Platz 18 der Tabelle. Für die heutige Partie hat sich das Team von Trainer Maik Handschke erneut viel vorgenommen. Die Mannschaft weiß, was auf dem Spiel steht und ist gewillt, heute all das umzusetzen, was der Coach von ihnen verlangt. Wichtig für die Unterfranken ist auch die Rückkehr von Torhüter Jan-Steffen Minerva. Dieser hat die letzten beiden Begegnungen wegen einer hartnäckigen Bronchitis pausieren müssen und steht heute Abend wieder zwischen den Pfosten. Bleibt abzuwarten, wie er körperlich auf der Höhe ist.

Verzichten muss der TVG allerdings weiter auf die verletzten Tom Jansen, Florian Eisenträger und Görkem Bicer. Doch das muss der TVG ausblenden. Ein Sieg heute ist absolute Pflicht.

Besondere Brisanz im heutigen Duell kommt auch Adrian Kammlodt zu. Der Rückraum-Akteur läuft aktuell noch für den EHV auf, hat aber zur nächsten Saison einen Vertrag in Großwallstadt unterschrieben. Es bleibt abzuwarten, ob er eventuell heute das Zünglein an der Waage sein wird. 

Unser Bild, das uns der TVG dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat,  zeigt Torhüter Jan-Steffen Minerva und Kreisläufer Dino Corak.