Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute war die Präsentation des Team Deutschland Achter in Dortmund. Das Team hat sich für diese Saison große Ziele gesteckt. Der Deutschland Achter will den EM- und WM-Titel verteidigen, drei Boote wollen das Ticket für Tokio lösen und es gibt zwei Neue an Bord des Flaggschiffs. 

Lest nachfolgend den Presseartikel (+ Bild), den mir mein Kollege Carsten Oberhagemann, Pressesprecher und Geschäftsführer Deutschland Achter GmbH, zur Verfügung gestellt hat:

Der Deutschland-Achter startet mit zwei neuen Ruderern bei den Europameisterschaften auf dem Luzerner Rotsee (30. Mai bis 2. Juni) in die Saison. Christopher Reinhardt (21 Jahre) und Laurits Follert (23) rücken neu in das deutsche Flaggschiff, während Johannes Weißenfeld, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Malte Jakschik, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer weiterhin fester Bestandteil der Mannschaft sind. Das gab Bundestrainer Uwe Bender heute bei der Präsentation des Team Deutschland-Achter in Dortmund bekannt.

Verteidigung der Titel

„Diese beiden jungen Sportler haben sich aufgrund ihrer physischen Leistungsfähigkeit, die sie sowohl auf dem Ergometer als auch bei den deutschen Kleinboot-Meisterschaften nachgewiesen haben, angeboten“, sagte Bundestrainer Uwe Bender, der für die Saison 2019 gleich drei Ziele für das deutsche Paradeboot formulierte: Zunächst strebt die Mannschaft die Verteidigung des EM-Titels aus dem Vorjahr an, beim Saisonhöhepunkt – den Weltmeisterschaften im österreichischen Linz-Ottensheim (25. August bis 1. September) – peilt der Deutschland-Achter nach den Triumphen 2017 und 2018 den Titel-Hattrick an. Dazu gilt es, hier das Olympia-Ticket zu lösen. Beim Achter qualifizieren sich die WM-Ersten bis –Fünften direkt für die Olympischen Spiele in Tokio. Zwei weitere Plätze werden im kommenden Jahr ausgefahren.

Bender zeigt sich eingeschränkt optimistisch

Im Hinblick auf die in acht Tagen beginnende EM in Luzern zeigte sich Bundestrainer Bender eingeschränkt optimistisch: „Wir nehmen uns die Titelverteidigung vor. Das ist unser Anspruch. Allerdings hatten wir seit der Kleinboot-DM in Köln so viele krankheitsbedingte Ausfälle, dass wir im Achter einem beträchtlichen Trainingsrückstand hinterherlaufen.“ Schon bei der Wedau-Regatta in Duisburg musste der an beiden Tagen siegreiche Deutschland-Achter ohne Malte Jakschik und mit dem angeschlagenen Christopher Reinhardt antreten.

 Hannes Ocik ist guter Dinge

Mit Blick auf das Saisonziel WM in Linz-Ottensheim zeigte sich Schlagmann Hannes Ocik bei der Team-Präsentation zuversichtlich: „In den vergangenen beiden Jahren hatten wir bei der WM immer unsere Bugspitze vorn. Dieses Jahr wird es noch anspruchsvoller, das Meldefeld wird durch die anstehende Olympia-Qualifikation noch größer. Aber ich bin guter Dinge, wir arbeiten beständig auf einem hohen Niveau.“

Olympia-Qualifikation ist das Ziel für den Vierer und Zweier

Die Olympia-Qualifikation ist das primäre Saisonziel für den Vierer und Zweier ohne Steuermann. Der Vierer, der bei der WM im Vorjahr den sechsten Platz belegte, wird durch die beiden Achter-Weltmeister Felix Wimberger und Maximilian Planer verstärkt. Nico Merget und Felix Brummel behalten ihren Platz im Boot. „Ich hoffe, dass wir mit dieser Verstärkung die Olympia-Qualifikation sicher schaffen“, sagte Bender. Der Vierer muss hierfür mindestens Neunter werden. Im Zweier beträgt die Olympia-Quote bei der WM elf Boote. Anton Braun und Marc Leske werden bei der EM die deutschen Farben vertreten.

Das Team Deutschland-Achter startet in dieser Besetzung bei den Europameisterschaften 2019 in Luzern (31. Mai bis 2. Juni 2019):

Deutschland-Achter:
Hannes Ocik (Schweriner RG), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Malte Jakschik (RV Rauxel), Christopher Reinhardt (RV Dorsten), Torben Johannesen (Ruder-Club Favorite Hammonia), Jakob Schneider (Ruderklub am Baldeneysee), Laurits Follert (Crefelder RC), Johannes Weißenfeld (RC Westfalen Herdecke, Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder-Club).

Vierer ohne Steuermann:
Nico Merget (Frankfurter RG Germania), Maximilian Planer (Bernburger RC), Felix Wimberger (Passauer RV), Felix Brummel (RV Münster).

Zweier ohne Steuermann:
Anton Braun (Berliner Ruder-Club), Marc Leske (Crefelder RC)

Ersatzleute:
Paul Gebauer (Potsdamer RC Germania), Malte Großmann (Ruder-Club Favorite Hammonia), Janek Schirrmacher (Siegburger RV), Wolf-Niclas Schröder (Ruder-Union Arkona Berlin), Steuermann Jonas Wiesen (RG Treis-Karden).

 

Wir wünschen den Jungs alles Gute für die Saison und dass sie ihre Ziele umsetzen können!

Hallo, Ihr Lieben.

Heute habe ich ein schönes Zitat von Frank Schmidt, Trainer beim Fußball-Zweitligisten FC Heidenheim, in der Zeitung gelesen. Frank Schmidt hat seit fast zwölf Jahren in Heidenheim das Sagen auf der Bank und ist der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Unglaublich, was für eine lange Zeit.

Der besonnene Coach sieht den Umgang mit einigen seiner Kollegen in der jüngst abgelaufenen Spielzeit kritisch und sagte: “Etwas überspitzt formuliert konnte man in der vergangenen Saison tatsächlich manchmal den Eindruck gewinnen, dass der Trainer beim einen oder anderen Verein vielleicht gar nicht gebraucht wird.” Sobald die Ergebnisse nicht stimmten, werde häufig fast schon reflexartig der Trainer als schwächstes Glied ausgetauscht, sagte er. Und weiter: “Es herrscht oftmals einfach sehr viel Nervosität und Hektik in diesem Geschäft. Dabei ist der Trainer weder im Erfolgsfall alleine dafür verantwortlich, noch im Misserfolgsfall.”

Wahre Worte von einem erfahrenen Coach, der sicher schon viel im Fußball-Geschäft erlebt hat. 

Habt einen schönen Abend.

Herzlichst,

Margot

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der ersten Relegationsrunde im Kampf um den Aufstieg in die dritte Handball-Liga musste sich der TV Kirchzell letztlich dem TV Hochdorf geschlagen geben. Während es für die Kirchzeller in die zweite Runde geht, konnten die Hochdorfer nun die Saison abschließen, sich auf den Urlaub freuen, um in ein paar Wochen mit Vollgas in die Vorbereitung auf die dritte Liga zu starten.

Schöner Abschied vom Handball

Für einen der Hochdorfer war der Aufstieg ein ganz besonderes “Geschenk” und Steffen Bühler hätte sich keinen schöneren Abschied vom Handball vorstellen können. De 34-Jährige hängt nach 29 Jahren, in denen Handball sein Leben beherrschte, die Schuhe an den berühmten Nagel. “Mit fünf Jahren habe ich mit Handball angefangen und seit der Zeit beherrscht Handball mein Leben”, sagt der sympathische Kreisläufer und gibt zu, dass dies sicher “ein großer Einschnitt in meinem Leben sein wird.” 

Kein Wunder. Steffen hat für den Handball gelebt, hat unter anderem in Friesenheim, Bietigheim und Großwallstadt gespielt. Nach dem Abstieg des TVG aus der ersten Liga im Jahr 2013 ging der Key Account Manager bei einem weltweit führenden Hersteller und Anbieter von Leichtmetallrädern für Pkw und Nutzfahrzeuge, nach Hochdorf. In Großwallstadt spielte er damals mit Andi Wolff, Rune Karason und Michael Spatz zusammen. “Der Abstieg war ganz bitter”, erinnert er sich. 

“Will es nicht ausreizen”

Seit der Zeit spielt er für den TVH und seine Karriere fand nun mit dem Aufstieg ein schönes Ende. Natürlich hätte er noch ein paar Jährchen dranhängen können. Doch Steffen sagt: “Ich hatte die letzten Jahre immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und ich wollte es nicht ausreizen.” 

Abschiedsspiel am 15. Juni

Wie beliebt der Kapitän in Hochdorf ist zeigt, dass sich die Verantwortlichen schon überlegen, wie sie ihn in die Organisation des Vereins mit einbinden können. Und sie machen ihm mit einem Abschiedsspiel am 15. Juni ein schönes Geschenk. “Das wird eine totale Überraschung für mich. Ich habe keine Ahnung, wie alles abläuft oder wer alles kommt. Das halten alle geheim. Ich bin echt gespannt und freu mich schon sehr”, grinst Steffen.

 

Wir wünschen ihm und seiner Familie auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft und sagen Danke für viele schöne Handballjahre.

Hallo, Ihr Lieben.

Was für ein Wochenende – sportlich gesehen. Der FC Bayern München holt sich zum siebten Mal in Folge und zum 29. Mal insgesamt die deutsche Fußball-Meisterschaft. Chapeau!

Der FC Ingolstadt musste sich im letzten Spiel der Runde in der zweiten Fußball-Bundesliga beim FC Heidenheim mit 2:4 geschlagen geben und spielt nun in der Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt holte im Abstiegskampf daheim ein Unentschieden gegen den VfL Lübeck-Schwartau. Hierzu werde ich Euch noch ein paar Infos über Antonio Metzner schreiben. Ob und was der eine Punkt am Ende bringen wird, bleibt abzuwarten. Und Oberliga-Meister TV Kirchzell heizte dem TV Hochdorf im Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in Liga drei mächtig ein. Die Überraschung lag in der Luft. Am Ende reichte es “nur” zum 22:22-Unentschieden und der TVK wird nun in die zweite Runde der Aufstiegsrelegation gehen. 

In der Tennis-Regionalliga Süd-Ost der Herren 40 kreuzte der TC Schönbusch Aschaffenburg mit dem MTTC Iphitos München die Klingen. Am Ende verloren die Schönbuschler gegen einen sehr sympathischen Gegner mit 4:5. Ich persönlich habe mich sehr gefreut, Emilio Benfele Alvarez, der am Sonntag für die Münchner auf Position eins spielte, mal wieder gesehen zu haben. Er ist für mich ein excellenter Spieler mit einem super Händchen, ein hervorragender Musiker und ein sehr liebenswerter Mensch. Über dieses Match werde ich zeitnah etwas mehr berichten.

Ihr seht, ich war ganz schön unterwegs – und dass, obwohl mich die Grippe fast schachmatt gelegt hätte… Aber es kann nur besser werden.

Habt einen schönen Abend!

Herzlichst,

Margot 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nicht nur die Handball-Saison liegt in den “letzten” Zügen. Auch die Fußballer streben dem Rundenende zu. In der 1. und 2. Liga geht die Saison bereits am kommenden Wochenende zur Neige. Die Handballer müssen noch ein bisschen arbeiten.

Für den Fußball-Zweitligisten FC Ingolstadt heißt es, noch einmal richtig Gas geben. Das große Ziel Relegation ist erreicht. Seit Trainer Tomas Oral die Schanzer übernommen hat, ging es stetig bergauf. 16 Punkte aus sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Zuletzt fegte der FCI den SV Darmstadt 98 mit 3:0 vom Platz. Damit hat die Mannschaft von Tomas Oral einen bereits sicheren Relegationsplatz erreicht. Der Einsatz hat sich ausgezahlt und was auch immer der 46-Jährige mit dem Team “angestellt” hat, es hat gefruchtet.

Die Euphorie ist groß

Die Euphorie in und um den Verein ist groß wie nie und der Gästeblock in Heidenheim ist seit Tagen komplett ausverkauft. Gewinnen die Schanzer am Sonntag ihr letztes Saisonspiel beim Tabellenfünften FC Heidenheim, dann könnten sie sich sogar die Relegationsspiele schenken und hätten den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft. 

Vollstes Vertrauen in die Mannschaft

Doch soweit wollen wir gar nicht voraus denken. Oral spricht von einem “Riesenkraftakt, den die Mannschaft zuletzt bewältigt hat. Wir sind gut beraten, wenn wir das Spiel in Heidenheim genauso voll fokussiert angehen wie die letzten auch. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen einen sehr starken Charakter gezeigt.” Aber er hebt auch den Zeigefinger und sagt, dass noch nichts erreicht ist. Lediglich die Relegation ist fix. Doch der Coach hat vollstes Vertrauen in sein Team und der Rest wird sich zeigen.

Wir drücken den Schanzern um ihren Coach Tomas Oral fest die Daumen, dass es auch am Sonntag in Heidenheim klappt.

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch dieses Jahr hatte ich die große Ehre, bei der Award-Verleihung des Deutscher Fußball Botschafter e. V. im Auswärtigen Amt in Berlin dabei sein zu dürfen. Diese tolle Veranstaltung fand heuer bereits zum siebten Mal statt und erneut haben Initiator und Vorsitzender Roland Bischof und sein Team keine Mühen gescheut, um diesen Abend zu einem unvergesslichen Event werden zu lassen. Die vielen hochkarätigen Gäste erlebten einen kurzweiligen Abend mit vielen “launigen” Rednern, nach dessen offiziellen Teil noch lange nicht Schluss war…

Heiko Maas verhindert

Die Veranstaltung im Auswärtigen Amt in Berlin wurde diesmal von der für Sportförderung zuständigen Staatsministerin für internationale Kulturpolitik, Michelle Müntefering, eröffnet. Sie vertrat den verhinderten Bundesminister des Auswärtigen, Heiko Maas.

Diesmal setzte sich Jürgen Klopp, Trainer des FC Liverpool, in der Hauptkategorie gegen den mongolischen Nationaltrainer Michael Weiß und die in Sambia engagierte Petra Landers durch. Die 57-Jährige kam zwar nicht auf den ersten Platz, war aber an diesem Abend die Königin der Herzen. Mit ihrem sympathischen Wesen und ihren warmen Worten bekam sie viel Applaus. 

Ehrenpreis für Bernd Schuster

Marc André ter Stegen vom FC Barcelona gewann den Publikumspreis vor Julian Gressel (Atlanta United) und Leroy Sané (Manchester City). Mehrere zehntausend Fans wählten ihn in einem Online-Voting. Der „blonde Engel“ Bernd Schuster erhielt den Ehrenpreis. Auch ihm flogen die Herzen zu, denn der sympathische 59-Jährige zeigte, wie alle anderen auch, eine ehrliche Freude über den Preis. Er fand viele lobende Worte für die Veranstaltung, erzählte ein paar Anekdoten seines Trainer-Daseins in fremden Ländern und hatte die Lacher auf seiner Seite. 

Die Jury, der in diesem Jahr erstmalig auch Horst Hrubesch und Berti Vogts angehörten, nominierte für den Hauptpreis mit Jürgen Klopp, Petra Landers und Michael Weiß drei Fußballpersönlichkeiten, die auf unterschiedliche Art zum positiven Ansehen Deutschlands in der Welt beitragen.

Roland Bischof besuchte die Nominierten

Vereinspräsident Roland Bischof, der alle drei Nominierten in ihren Einsatzländern besuchte, sagte: „Michael Weiß ist seit 20 Jahren in Asien und Afrika ein Botschafter für den deutschen Fußball, Petra Landers engagiert sich in außergewöhnlicher Form in Sambia und Jürgen Klopp hat Liverpool regelrecht verzaubert, wie es Liverpool seit 40 Jahren nicht erlebt hat. Alle drei verdienen höchste Anerkennung.“ Die Laudatio für Jürgen Klopp hielt der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim „Aki“ Watzke in seiner ihm eigenen lockeren Art und auch ihm hörte das Publikum mit Begeisterung zu. 

Der spanische Botschafter Ricardo Martinez hielt die Laudatio auf den Ehrenpreisträger Bernd Schuster, der in Spanien Legendenstatus erreichte. Er war der erste von nur zwei Spielern weltweit, der bei allen drei großen spanischen Clubs (Real, Atletico, Barca) spielte und dabei zahlreiche Titel gewann. Auch als Trainer war der Europameister von 1980 hauptsächlich in Spanien tätig und wurde dort mit Real Madrid abermals spanischer Meister. 

ter Stegen der Publikumssieger

Den ebenfalls in Spanien lebende Marc-André ter Stegen wählten die Fans beim Online-Voting zum Publikumssieger. Seit Jahren spielt der Torhüter des FC Barcelona erfolgreich und auf höchstem Niveau. Da sich der Triple-Gewinner von 2015 in der Endphase der Saison befindet, konnte er nicht nach Berlin kommen, schaltete sich aber per Video zu und bedankte sich aus Barcelona. Ihm wird der Award nachträglich überreicht.

Preisgeld geht an wohltätige Organisationen

Wie beim Deutschen Fussball Botschafter üblich, benannten alle Sieger und Nominierte für ihr Preisgeld wieder wohltätige Organisationen, um damit soziale Projekte zu fördern, für die sie sich einsetzen. Vize-Präsident und CSR-Experte Dr. Norbert Taubken, zeigte sich begeistert: “Das ist mit das Schönste an unserem Award! Wir sind nun schon in über 25 Ländern sozial unterwegs. Danke an alle Beteiligten.”

Den unterhaltsamen Abend rundete die von kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh moderierte und total interessante Talkrunde mit Aki Watzke und  DFB-Vizepräsident Dr. Reinhard Koch ab. Auch Dr. Koch plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen und auch ihm könnte man stundenlang zuhören.

Schön zu hören, dass sich der Deutsche Fußball Botschafter künftig noch stärker im Frauen-Fußball engagieren will. Wir sind gespannt. 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was für eine souveräne Vorstellung des Deutschland-Achter. Am vergangenen Wochenende  feierte der Deutschland-Achter in Duisburg vier Siege.

Lest nachfolgend den Artikel, den mir mein Kollege Carsten Oberhagemann, Pressesprecher und Geschäftsführer Deutschland-Achter GmbH, zur Verfügung gestellt hat.

Premiere gelungen, aber nach oben ist noch Luft – das Fazit des Team Deutschland-Achter fällt nach dem ersten intensiven Test-Wochenende positiv aus. Bei der Wedau-Regatta in Duisburg holte der Deutschland-Achter vier Siege, auch der Vierer ohne Steuermann stand in verschiedenen Besetzungen zweimal auf dem Treppchen. „Wir sind im Achter ein paar Schritte vorangekommen, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen, bis sich jeder voll auf seiner Position einbringen kann und das Ganze geschlossen ist“, resümiert Trainer Uwe Bender.

Souveräne Siege an beiden Tagen

Weil Malte Jakschik krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, musste der Deutschland-Achter noch vor dem ersten Rennen umbesetzt werden. Paul Gebauer sprang ein, seinen Rollsitz im zweiten deutschen Achter übernahm Julius Christ am Samstag und Marc Kammann am Sonntag. Trotzdem gab es im ersten Vorlauf am Samstag bei schwierigen Windbedingungen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg gegen die beiden Achter der Universität Oxford Brookes, Frankreich die Niederlande und die Schweiz. Im Finale stellte sich der Leander Club London als stärkster Gegner heraus. Am Ende setzte sich die Crew um Steuermann Martin Sauer aber souverän mit rund fünf Sekunden Vorsprung durch.

Keine Zweifel am Sieg

Auch am Sonntag ließ der Deutschland-Achter, bei dem der angeschlagene Christopher Reinhardt auf die Zähne biss und mitrudern konnte, im Vorlauf wie im Finale keine Zweifel am Sieg aufkommen und lieferte im letzten Rennen des Wochenendes seine beste Leistung ab. Nach 750 Metern hatten die deutschen Ruderer eine Bootslänge Vorsprung herausgefahren. Im Ziel lagen sie noch eine halbe Länge vor dem Boot der Oxford Brookes University. Der zweite deutsche Achter um Steuermann Jonas Wiesen schaffte es auf der Wedau-Bahn ebenfalls an beiden Tagen ins A-Finale, ruderte dort am Samstag auf Platz fünf und am Sonntag auf Rang sechs.

Es wartet noch viel Arbeit

„Zu Beginn der Saison ist es immer schwierig. Wir haben uns gut ins Wochenende reingekämpft. Aus der Situation mit dem Ausfall von Malte und mit dem angeschlagenen Chris haben wir das Beste gemacht. Das Rennen war bei Weitem nicht zufriedenstellend, wir haben noch sehr viel Potenzial nach oben“, fand Schlagmann Hannes Ocik. Für Laurits Follert war Duisburg bei seiner Achter-Premiere ein großes Erlebnis: „Es war schön, im Achter zu fahren. Es wartet noch viel Arbeit auf uns, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.“ Und Reinhardt, der sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, bemerkte: „Es war sehr anstrengend für mich. Ich konnte nicht alles geben, was das Team braucht. Jetzt bin ich einfach nur glücklich, es überstanden zu haben.“

Gold und Bronze im Vierer

Auch im Vierer ohne Steuermann war es für das Team Deutschland-Achter ein intensives Wochenende. In einem stark besetzten internationalen Feld traten an beiden Tagen jeweils zwei Vierer-Formationen an, die untereinander wechselten. Am Samstag siegten Maximilian Planer, Felix Wimberger, Nico Merget und Felix Brummel im Finale, während Paul Schröter, Eric Johannesen, Marc Leske und Anton Braun mit einem vierten Platz im Vorlauf ausschieden. Tags darauf ruderten Brummel, Merget, Leske und Braun im Finale auf Platz drei hinter den Niederlanden und Großbritannien. Planer, Wimberger, Johannesen und Schröter landeten auf Rang sechs.

Der Zweier aus dem Team Deutschland-Achter ruderte am Samstag im B-Finale auf den zweiten Platz. Am Sonntag mussten Marc Kammann und Wolf-Niclas Schröder in den Achtern aushelfen, weil neben Malte Jakschik auch noch Friedrich Dunkel ausfiel. Kammann schloss sich dem zweiten deutschen Achter um Steuermann Jonas Wiesen an, Schröder ruderte mit der U23-Crew, die im B-Finale den Sieg holte.

Die Entscheidungen fallen am 23. Mai

In der kommenden Woche werden die Ergebnisse von den Bundestrainern Uwe Bender, Tim Schönberg und Peter Thiede genau analysiert. Anschließend blicken alle gespannt auf den 23. Mai. Dann werden am Stützpunkt in Dortmund die endgültigen Entscheidungen über die Verteilung der Rollsitze im Deutschland-Achter, Vierer ohne Steuermann und Zweier ohne Steuermann im Hinblick auf die Europameisterschaften in Luzern (31. Mai bis 2. Juni) verkündet.

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Hallo, Ihr Lieben.

Für den Deutschland-Achter geht es heuer erstmals gegen die internationale Konkurrenz. Wir sind gespannt, wie sich das Team von Bundestrainer Uwe Bender schlägt.

Mein Kollege Carsten Oberhagemann, Pressesprecher & Geschäftsführer der Deutschland-Achter GmbH, hat uns folgenden Text zur Verfügung gestellt:

In Duisburg treffen der Deutschland-Achter, zwei Vierer und ein Zweier zum ersten Mal auf die internationale Konkurrenz. Die Spannung bei den Sportlern und Trainern ist groß.

Die grüne Flotte ist gewappnet: Heute und morgen geht es für die Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter bei der Wedau-Regatta in Duisburg erstmals gegen die internationale Konkurrenz. Sowohl beim Achter als auch beim Vierer und Zweier sind die Teilnehmerfelder prall gefüllt. „Das ist schon Wahnsinn, wie viele Meldungen es gab. Für uns ist das positiv. Das wird ein volles Wochenende mit vielen Rennen und eine gute erste Standortbestimmung“, meint Bundestrainer Uwe Bender.

Vier Rennen stehen an

Für den Deutschland-Achter stehen am Wochenende insgesamt vier Rennen an, denn an beiden Regattatagen werden Vorlaufe und Finale ausgefahren. Am Samstag gehen elf Achter an den Start. Im Feld sind viele junge Besetzungen, unter anderem aus den Niederlanden, Frankreich, Chile, Tschechien und der Schweiz. Aus Großbritannien sind gleich vier Boote gemeldet, darunter die stark einzuschätzende Oxford Brooks University. Am Sonntag kommen vier deutsche U23-Achter dazu, dann gehen sogar 15 Teilnehmer ins Rennen.

Die ersten Schritte sind getan

Im Deutschland-Achter sitzen in Duisburg Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Christopher Reinhardt, Torben Johannesen, Jakob Schneider, Laurits Follert, Johannes Weißenfeld und Steuermann Martin Sauer. Die vorläufige Besetzung des deutschen Flaggschiffs bekommt am Wochenende die Chance sich zu beweisen, bevor am 23. Mai die endgültige Entscheidung über die Rollsitze verkündet wird. Im Training schlägt sich die Achter-Crew schon ganz gut, wie Bender verrät: „Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan. Natürlich müssen sich alle erst einmal einfahren. Schließlich gilt es nun, sich auf sieben Ruderpartner statt auf einen einzustellen. Duisburg bietet eine gute Gelegenheit, einige Dinge auszuprobieren und zu sehen, wie es läuft.“

Zweite Achter-Crew geht an den Start

An beiden Tagen geht auch eine zweite Achter-Crew mit Ruderern aus dem Team Deutschland-Achter an den Start, die am vergangenen Wochenende noch beim Windermere Cup in Seattle (USA) unterwegs war und dort den zweiten Platz holte. Ins Rennen gehen Jacob Schulte-Bockholt, Anton Schulz, Jakob Gebel, Janek Schirrmacher, Paul Gebauer, Malte Großmann, Peter Kluge, Maximilian Korge und Steuermann Jonas Wiesen.

Interne Entscheidung im Vierer ohne Steuermann

Noch größer ist die Konkurrenz beim Vierer ohne Steuermann, wo am Samstag 27 und am Sonntag 20 Boote gemeldet sind. Das Team Deutschland-Achter schickt zwei Vierer ins Rennen, deren Formation an den beiden Tagen gewechselt wird. Das Wochenende soll die Entscheidung bringen, welches Quartett am besten harmoniert. Um die Rollsitze bewerben sich Maximilian Planer, Felix Wimberger, Nico Merget, Felix Brummel, Eric Johannesen, Paul Schröter, Marc Leske und Anton Braun.

„Die Entscheidung ist völlig offen, es gibt keinen klaren Favoriten. Alle Sportler haben sich ganz gut aufeinander abgestimmt“, erzählt Bundestrainer Tim Schönberg und wirft einen Blick auf die Regatta: „Wir sind alle extrem gespannt auf die Rennen, auch wir Trainer. Das Wochenende wird sportlich sehr interessant. Bei diesem großen Teilnehmerfeld sieht man gleich, was die Ergebnisse wert sind.“

Nur die Sieger kommen in das A-Finale

Mit dabei sind die Boote Tschechien, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Spanien und Großbritannien. Am Samstag gehen darüber hinaus sechs deutsche U23-Vierer an den Start. Das bedeutet auch: Nur die Sieger der Vorläufe qualifizieren sich für das A-Finale, die Zweiten für das B-Finale, alle anderen dürfen am Ende nur Zuschauen. „Das wird schon hart, aber es ist auch eine gute Möglichkeit, Vergleiche zu ziehen“, meint Schönberg.

Schröder und Kammann bilden den Zweier

Mit Wolf-Niclas Schröder und Marc Kammann will sich auch ein Zweier aus dem Team Deutschland-Achter zeigen. Hier ist das Teilnehmerfeld ebenfalls international und die Konkurrenz groß: Am Samstag kämpfen 22 Kleinboote um den Sieg, am Sonntag 14. 

In dieser Besetzung wird das Team Deutschland-Achter bei der internationalen Wedau-Regatta  an den Start gehen:

Deutschland-Achter:
Hannes Ocik (Schweriner RG), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Malte Jakschik (RV Rauxel), Christopher Reinhardt (RV Dorsten), Torben Johannesen (RC Favorite Hammonia Hamburg), Jakob Schneider (RK am Baldeneysee), Laurits Follert (Crefelder RC), Johannes Weißenfeld (RC Westfalen Herdecke), Steuermann Martin Sauer (Berliner RC)

Deutschland II:
Jacob Schulte-Bockholt (Crefelder RC), Anton Schulz (Ruderclub Germania Düsseldorf), Jakob Gebel (Crefelder RC), Janek Schirrmacher (Siegburger Ruderverein), Paul Gebauer (Potsdamer RC Germania), Malte Großmann (RC Favorite Hammonia), Peter Kluge (Celler RV), Maximilian Korge (Berliner RC) und Steuermann Jonas Wiesen (RG Treis-Karden)

Vierer ohne Steuermann (Samstag):
Boot 1: Felix Wimberger (Passauer RV), Maximilian Planer (Bernburger RC), Nico Merget (Frankfurter RG Germania), Felix Brummel (RV Münster)
Boot 2: Eric Johannesen (RC Favorite Hammonia Hamburg), Paul Schröter (RK am Wannsee), Marc Leske (Crefelder RC), Anton Braun (Berliner RC)

Vierer ohne Steuermann (Sonntag):
Boot 1: Felix Wimberger (Passauer RV), Maximilian Planer (Bernburger RC), Eric Johannesen (RC Favorite Hammonia Hamburg), Paul Schröter (RK am Wannsee)
Boot 2: Nico Merget (Frankfurter RG Germania), Felix Brummel (RV Münster), Marc Leske (Crefelder RC), Anton Braun (Berliner RC)

Zweier ohne Steuermann:
Marc Kammann (Hamburger Germania RC), Wolf-Niclas Schröder (RU Arkonia Berlin)

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Hallo liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Samstag kämpft Handball-Oberligist TV Kirchzell im ersten Spiel  der Relegation um den Aufstieg in die dritte Liga. Gegner ist der TV Hochdorf. Kommende Woche (18.05.) wird dann das Rückspiel beim TVH ausgetragen. Bekannte Gesichter gibt es auch, denn Thomas Bolling, der lange Zeit in Kirchzell das Tor hütete, steht im Kader der Hochdorfer. Ebenso wie Steffen Bühler, der schon das Trikot des TV Großwallstadt trug.

Die Mannschaft von Trainer Andi Kunz wird sicher 60 Minuten Vollgas geben, um das Hinspiel erfolgreich zu gestalten. Nachfolgend könnt Ihr den Vorbericht lesen, den ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben habe:

 

Am vergangenen Samstag konnte der TV Kirchzell vor eigenem Publikum die Oberliga-Meisterschaft feiern. Doch die Freude war etwas getrübt. Normalerweise ist mit einer Meisterschaft auch gleichzeitig der Aufstieg in die nächsthöhere Liga verbunden. Diese Saison ist dies anders. Die Reduzierung in der zweiten Bundesliga, in der von 20 auf 18 Mannschaften gekürzt wird, hat auch Auswirkungen auf die Oberliga. Von zwölf Oberliga-Mannschaften, die für den Aufstieg berechtigt wären, können nur zehn aufsteigen. Daher muss in den kommenden Wochen eine dreistufige Qualifikation durchlaufen werden, um letztlich die Aufsteiger zu ermitteln.

Stufe eins Richtung dritte Liga

Wenn der TV Kirchzell gleich die erste Stufe nimmt, nämlich das Hin- und Rückspiel gegen den TV Hochdorf, der aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar kommt und dort die Meisterschaft erzielte, erfolgreich gestaltet, dann ist für ihn die Messe gelesen.

Die Verlierer aus der ersten Runde hingegen müssen in die zweite Runde gehen. Doch soweit wollen es Andi Kunz und sein Team nicht kommen lassen. Beim Coach hielt sich wenige Tage nach dem Meistertitel die Euphorie in Grenzen. „Schade, dass wir unseren Erfolg nicht so auskosten konnten, wie wir es wollten. Wenn wir den Erfolg Meisterschaft nun mit einem weiteren Erfolgserlebnis beenden wollen, dann müssen wir weiter konzentriert arbeiten.“

TV Hochdorf ist ein dicker Brocken

Mit dem TV Hochdorf kommt ein Gegner, der ein anderes Kaliber ist, als die letzten zwei Gegner der Kirchzeller nach Ostern. Drei Tage vor Rundenende feierte der Gast bereits die Meisterschaft. Lediglich vier Minuspunkte haben die Gäste auf dem Konto. Die restlichen Begegnungen wurden haushoch gewonnen. Kunz: „Der TVH hat anscheinend ein paar Verletzte und trotzdem war der knappste Sieg mit neun Toren. Das ist Wahnsinn.“ Die Mannschaft ist mit Kreisläufer Steffen Bühler, der schon das Trikot des TV Großwallstadt trug, oder mit den Rückraum-Assen Tim Götz, Kai Zimmermann, Daniel Lanninger gut besetzt. Wobei Götz wohl verletzt ausfallen wird und auch hinter einigen weiteren Leistungsträgern steht ein Fragezeichen. Ein weiteres altbekanntes Gesicht im Hochdorfer Team ist Thomas Bolling. Er hütete lange Jahre beim TVK das Tor und bildet nun mit Roko Peribonio und Sebastian Volk ein starkes Torhüter-Trio.

Daher weiß Kunz, dass „wir komplett am Limit gehen müssen, damit wir die Chance haben zu gewinnen. Hochdorf hat eine gute Mischung aus Routiniers und jungen talentierten Spielern, die teilweise in der Friesenheimer- und Rhein-Neckar-Löwen-Ecke groß geworden sind. Wir müssen ein Vollgas-Spiel hinlegen und wir müssen daheim in der ersten Halbzeit in den Spielen um den Aufstieg mit dem maximal möglichen das Ergebnis positiv gestalten.“

Es darf geharzt werden

Nicht ganz außer Acht gelassen darf die Tatsache, dass nun wieder geharzt werden darf. Der TVK ist dies nicht gewohnt, musste im hessischen Handball Verband die komplette Runde ohne Harz spielen. Viel Zeit, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen, blieb den Kirchzellern nicht.

 

 

Oliver Schulz, Trainer des Handball-Oberligisten SG RW Babenhausen, hatte vergangene Woche mit seinem Team das letzte Spiel der Saison. Gleichzeitig war es auch sein letztes Spiel als Trainer in Babenhausen.

Fünf schöne Jahre verbrachte der 37-jährige ehemalige Zweitliga-Spieler bei der SG. Eigentlich wollte er nach dieser Zeit eine Pause vom Trainer-Dasein einlegen. Eigentlich. Aber dann kam, schneller als erwartet, die Anfrage des Drittligisten HSG Hanau und da konnte Olli nicht nein sagen. Bevor er seinen neuen Trainerjob in Hanau antritt, beantwortete er uns ein paar Fragen.

Olli, was war für Dich persönlich in den letzten fünf Jahren in Babenhausen der schönste, der  bedeutendste Sieg?

Das schönste Erlebnis war sicher der Aufstieg 2016/17, zusammen mit der zweiten Mannschaft und den Damen. Das war ein sehr erfolgreiches Jahr. Aber es waren nicht nur die Siege. Wir hatten so viele schöne Momente zusammen. Babenhausen war für mich immer mehr als nur Handball. Was wir alle hier geschaffen haben, ist einfach toll. Wir wollten Oberliga spielen und das haben wir geschafft. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Ich hatte leicht zu führende Spieler, hatte „Härtefälle“. Aber wir haben immer zusammen gehalten.

Was war das für ein Gefühl im letzten Dezember, als Du Deiner Mannschaft gesagt hast, dass nach fünf Jahren Schluss für Dich ist?

Ich hatte ja damals eine bewusste Entscheidung getroffen und wollte eine Pause einlegen. Dass dann so schnell Hanau als nächste Station kam, habe ich selbst nicht gedacht. Aber ich kann sagen, es ist mir brutal schwer gefallen, als ich meiner Mannschaft meinen Entschluss mitgeteilt habe. Ich hatte mir viel Zeit genommen, über all die schönen und unschönen Dinge nachzudenken und ich hätte noch 100 Jahre Siege und Niederlage mit dem Team feiern können. Ich habe hier immer einen tollen Zuspruch erhalten, konnte frei schalten und walten und unser Umfeld hat gewusst, was wir als Mannschaft geleistet haben. Aber ich habe gedacht, dass es an der Zeit ist, dass jemand kommen muss, der neue Impulse setzt. Ich habe die letzten Monate auf der Fahrt zum Training immer nur Gute-Laune-Musik gehört, damit ich nicht traurig ins Training gekommen bin.

Was bleibt von Babenhausen?

Immer ein Stück Verbundenheit! Es war meine erste Station als Trainer und das wird mir immer in Erinnerung bleiben. Ich hatte eine innige Beziehung zu meiner Mannschaft, obwohl mich viele vorher gewarnt und gesagt haben, dass ich nicht so eine enge und nahe Beziehung pflegen soll. Doch ich wollte das ganz bewusst und was mir die Mannschaft zurückgegeben hat, ist sensationell. Für mich war es mehr als Handball. Aber ich wohne ja nur acht Kilometer von der Halle weg. Ich werde also ab und an vorbei schauen und wenn es Probleme gibt, bin ich auch da.

 

Wir wünschen Olli alles Gute für seine neue Aufgabe bei der HSG Hanau und viel Erfolg in der neuen Saison. Danke auch für das Bild, das er uns zur Verfügung gestellt hat.