Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende wurden auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg die unterfränkischen Tennismeisterschaften der Jugend ausgetragen. Der TV Aschaffenburg sahnte dabei kräftig ab. Glückwunsch hierzu. Aber auch Glückwünsche an alle anderen Vereine, Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Was die Jugend für tolle Leistungen zeigte, war vom Feinsten.

Lest nachfolgend den Bericht, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

 

Die unterfränkischen Tennismeisterschaften der Jugend gingen reibungslos über die Bühne. Entgegen der Vorhersage passte auch das Wetter, so dass der Zeitplan eingehalten werden konnte. 

Auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg zeigte der Tennis-Nachwuchs beim hochdotierten Jugendturnier, Kategorie J 2, in den Altersklassen U 8 bis U18 sehr gute Leistungen. „Die Zuschauer sahen teilweise sehr spannende, hochklassige, hart umkämpfte, aber immer faire Spiele“, freute sich Organisator Holger Dreisbusch. Daher war auch Oberschiedsrichter Max Dreisbusch völlig entspannt und hatte keinen Grund zum Eingreifen. Der Veranstalter war im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Meldeergebnis. Lediglich bei den Mädchen kam die U 18 und die U 12 nicht zustande, was sehr schade war. Wobei  allerdings erwähnt werden muss, dass der TV Aschaffenburg die meisten Spielerinnen und Spieler stellte. Vom restlichen Unterfranken war nicht allzuviel zu sehen.  Daher konnten sich die Verantwortlichen des TVA am Ende auch über sechs erste und sieben zweite Plätze freuen.

Julius Sommer souverän

Der an eins gesetzte Julius Sommer (TVA, unser Bild) setzte sich in seiner Altersklasse U 18 souverän durch. Sein Vereinskollege Leon Formella, Nummer zwei der Setzliste, passte sich auf dem Weg ins Finale an und so trafen die beiden im Endspiel aufeinander. Hier hatte Sommer mit 6:2, 6:4 den längeren Atem. 

In der AK U 16 männlich gewann Alex Herzog von der TG Schweinfurt. Die Nummer eins der Setzliste agierte unglaublich dominant und gab in seinen drei Matches kein einziges Spiel ab. Muhammed Salih Yazici (TVA) war an zwei gesetzt, musste allerdings im Viertelfinale gegen Leonard Rüppel (TVA) nach 6:3, 4:6 aufgeben. Dieser scheiterte anschließend an Patrick Hüttl vom Gastgeber TCS. Hüttl traf im Endspiel auf den bärenstarken Herzog und hatte beim 0:6, 0:6 keine Chance. In der Nebenrunde U 16 gewann Louis Graßmann (TVA) gegen seinen Vereinskameraden Jannis Bartelt (TVA) mit 6:2, 6:0.

Tom Sickenberger nicht zu bremsen

Tom Sickenberger (TVA) heißt der Sieger der U 14 männlich. Der an eins spielende Sickenberger musste gegen die zwei Noah Torrealba (TVA) im Endspiel antreten und gewann mit 6:2, 6:2.

Die gut besetzte AK U 12 männlich gewann Ben Ostheimer (TVA). Der an eins Gesetzte traf im Finale auf die Nummer zwei Arthur Schmitkel (TG Schweinfurt) und die beiden schenkten sich nichts. Nachdem jeder der Kontrahenten einen Satz für sich entscheiden konnte, musste der Match Tiebreak herhalten. Hier setzte sich Ostheimer letztlich durch und gewann mit 6:4, 2:6, 10:2.

Gewinner der U 10 mänlich ist Luca Glück (GW Elsenfeld, an zwei gesetzt). Er traf im Finale auf den eins gesetzten Emilian Graßmann (TVA) und auch hier musste der Match Tiebreak die Entscheidung bringen. Zuvor spielte Glück solide auf und setzte sich bis ins Endspiel in je zwei Sätzen durch. Graßmann hatte im Halbfinale mit Philipp Müssig (TVA) mehr Mühe als gewünscht und gewann knapp im Match Tiebreak. Das spannende Finale holte sich Glück mit 4:6, 6:2, 10:8.

Tolle Spiele bei den Jüngsten

In der U 9 männlich wurde die Vorrunde in Gruppen ausgespielt. In der Hauptrunde trafen die ersten zwei jeder Gruppe aufeinander.  Die Gruppe eins gewann Fynn Beisel (TVA), die Gruppe zwei Keno Bedenk (TC Hammelburg). Im Hauptfeld setzte sich dann Tom Florig (TVA) gegen Fynn Beisel (TVA) knapp mit 7:6, 7:5 durch.

Auch bei der AK U 8 männlich wurde die Vorrunde in Gruppen gespielt. Die Gruppe eins gewann Jonathan Rutt (TVA), die Gruppe zwei Fabian Fußbahn (SC WB Aschaffenburg). Im Hauptfeld setzte sich Rutt gegen Fußbahn durch (6:4, 7:6).

Marielena Münch marschierte durchs Turnier

Marielena Münch (SB Versbach, Nummer eins) gewann die Konkurrenz U 16 weiblich. Sie spielte gut auf und marschierte durch das Turnier. Die zwei Gesetzte Mara Schad (TVA) musste sich in einem engen Match Ana Brand (TVA) beugen. Im Aufeinandertreffen zwischen Münch und Brand hatte die Aschaffenburgerin letztlich keine Möglichkeit, um die spätere Siegerin unter Druck zu setzen.  Mit 6:2, 6:1 gewann Münch. Auch hier gab es eine Nebenrunde und diese gewann Kristina Malzer (TVA) gegen Mara Kempf (TVA) mit 6:1, 6:2.

Bei der U 14 weiblich gab es eine Überraschung, denn Pauline Egle (TVA) gewann diese Altersklasse. Die eins gesetzte Rebecca Schneidereit (RW Gerbrunn) gab beim 3:3 gegen Egle auf. Die Nummer zwei, Hannah Beisel (TVA) verlor gegen Helin Bayar (TVA). Egle und Bayar spielten sich ins Endspiel und hier hatte Egle die besseren Karten (6:2, 6:2).

Die U 10 und die U 9 weiblich wurden je in einer Gruppe ausgespielt. Hier spielte jede gegen jede. Am Ende setzte sich bei der U 10 Mila Jovanovski (GW Elsenfeld) an die Spitze der Tabelle. Bei den U 9-Mädels war es Romy Schätzlein (RW Gerbrunn), die als Siegerin hervorging.

 

Die Ergebnisse:

U 18 männlich, Halbfinale:  Julius Sommer  (TVA) – Luca Dreisbusch (TCS Aschaffenburg) 6:3, 6:0; Leion Fromella (TVA) – Felix Frauendorfer (TVA) 6:0, 6:2. – Finale: Sommer – Formella 6:2, 6:4.

U 16 männlich, Halbfinale: Alex Herzog (TG Schweinfurt) – Robin Büttner (TVA) 6:0, 6:0; Patrick Hüttl (TCS) – Leonard Ruppel (TVA) 6:3, 6:2. – Finale: Herzog – Hüttl 6:0, 6:0.

Nebenrunde U 16 männlich, Halbfinale: Louis Graßmann (TVA) – Moritz Tobias (TC Schönbusch Aschaffenburg) 6:0, 6:0; Tim Odenwald (DJK Leidersbach) – Jannis Bartelt (TVA) 1:6, 4:6. – Endspiel:   Graßmann  –  Bartelt 6:2, 6:0.

U 14 männlich, Halbfinale: Tom Sickenberger (TVA) – Tobias Engelhard (TVA) 6:2, 6:3; Jerk Jansen (TVA) – Noah Torrealba (TVA) 6:0, 6:2. – Finale: Sickenberger – Torrealba 6:2, 6:2.

U 12 männlich, Halbfinale: Ben Ostheimer (TVA) – Jonas Bauer (TSC Heuchelhof) 6:4, 6:1; Julian Brill (TVA) – Arthur Schmitkel (TG Schweinfurt) 0:6, 1:6. – Finale: Ostheimer – Schmitkel 6:4, 2:6, 10:2.

U 10 männlich, Halbfinale: Emilian Graßmann (TVA) – Philipp Müssig (TVA) 4:6, 6:4, 10:7, Philipp Gollmayer (RW Bad Kissingen) – Luca Glück (GW Elsenfeld) 3:6, 3:6. – Finale: Glück – Graßmann 4:6, 6:2, 10:8.

U 9 männlich, Halbfinale: Fynn Beisel (TVA) – Raphael Breitenbach (TVA) 7:6, 6:4; Tom Florig (TVA) – Keno Bedenk (TC Hammelburg) 6:2, 6:2. – Finale: Florig – Beisel 7:6, 7:5.

U 8 männlich, Halbfinale: Jonathan Rutt (TVA) – Antonio Farfara (TSC Heuchelhof) 6:4, 7:6; Fabian Fußbahn (SC WB Aschaffenburg) – Federico Häcker (TC Schweinheim) 6:2, 6:3. – Finale: Rutt – Fußbahn 6:4, 7:6.

U 16 weiblich, Halbfinale: Marielena Münch (SB Versbach) – Joline Rösch (TCS Aschaffenburg) 6:1, 6:2; Ana Brand (TVA) – Mara Schad (TVA) 2:6, 6:4, 10:8. – Finale: Münch – Brand 6:2, 6:1.

U 16 weiblich, Nebenrunde, Halbfinale: Kristina Malzer (TVA) – Sara Scheibe (TCS Aschaffenburg) 6:2, 6:4; Mara Kempf (TVA) – Celine Schönig (TVA)  6:1, 6:3. – Finale: Malzer – Kempf 6:1, 6:2.

U 14 weiblich, Halbfinale: Pauline Egle (TVA) – Antonia Schuck (TVA) 6:2, 6:2; Hannah Stenger (TVA) – Helin Bayar (TVA) 0:6, 1:6. – Finale: Egle – Bayar 6:2, 6:2.

U 10 weiblich: Siegerin Mila Jovanovski (GW Elsenfeld) 2:0 Matches, 4:1 Sätze, 23:16 Spiele.

U 9 weiblich: Siegerin Romy Schätzlein (RW Gerbrunn) 2:0 Matches, 4:0 Sätze, 25:14 Spiele.

Alle Ergebnisse sind nachzulesen im Internet unter  www.mybigpoint.tennis.de

Die deutsche Handball-Frauennationalmannschaft hat sich für die Weltmeisterschaft 2019 in Japan qualifiziert. Nach dem 24:24-Unentschieden im Playoff-Hinspiel vor ein paar Tagen sicherte sich die Mannschaft von Trainer Henk Groener im Rückspiel in Hamm mit dem 25:21-Erfolg das WM-Ticket. Glückwunsch an Trainer und Team.

Eine freut sich ganz besonders. Die aus Großwallstadt stammende Torhüterin Isabell Roch sagte nach dem Spiel: „Wir fliegen nach Japan! Ich freu mich sehr.“ Sie sah den Ausschlag für den Sieg in der „großartigen Stimmung in Hamm. Die Fans haben uns ständig weiter unterstützt, auch wenn wir uns nie lange absetzen konnten.“ 

Jetzt freut sich die 28-Jährige erst einmal auf ihren wohlverdienten Urlaub. Für sie geht es in ihrem neuen Verein BVB Dortmund im Juli mit der Vorbereitung los. „Wir starten am 22. Juli“, sagt sie. Bis dahin hat Isabell ein bisschen Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und Kraft für die neue Aufgabe zu tanken. 

Neben der neuen Herausforderung im Verein findet vom 23. bis zum 29. September die EM-Qualifikation zwischen Deutschland und Weißrussland (BLR) und Kosovo (KOS) – Deutschland statt. Ende Oktober steht ein Lehrgang plus Länderspiele gegen Kroatien an. Hier wird es eine Doppelwoche mit den Männern geben. 

Ende November hat Henk Groener noch einmal einen Lehrgang angesetzt. Anschließend beginnt die Vorbereitung auf die WM in Japan. Diese findet vom 30. November bis zum 15. Dezember statt. 

Es bleibt also spannend für Isabell und ihre Nationalmannschafts-Kolleginnen und es gibt viel zu tun für die Mädels.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was war das für ein Endspurt in den Handball-Ligen. Himmel, was für eine Spannung!

Fangen wir mit dem vergangenen Samstag mit der zweiten Bundesliga an. Der HC Elbflorenz hat sich mit dem 15. Tabellenplatz ins Ziel gerettet, trotz der Niederlage gegen den TV Emsdetten. Der Wilhelmshavener HV gewann sein letztes Spiel gegen Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen, steigt aber trotzdem ab. Ebenso wie der TV Großwallstadt, VfL Eintracht Hagen, Dessau-Roßlauer HV und der HC Rhein Vikings. Übrigens möchten wir an dieser Stelle auch dem HSG-Coach Heiner Bültmann nicht nur für den Aufstieg, sondern auch für den Titel “Trainer des Jahres” gratulieren.

Meisterfeier in der Untermainhalle

Der HBW Balingen-Weilstetten feierte in der Elsenfelder Untermainhalle nach dem Aufstieg nun auch die Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle zeigte eine sehr gute, konzentrierte Leistung und die 400 mitgereisten Fans sorgten für eine fantastische Stimmung. Ganz toll. Was nach Schlusspfiff dann passierte, war vom Feinsten. Der Jubel über die Meisterschale, die Martin Strobel als Erster von Ligapräsident Uwe Schwenker in Empfang nahm, kannte keine Grenzen mehr und es ging ein Konfettiregen auf Spieler und Zuschauer gleichermaßen runter. Es war ein Gänsehautmoment. 

Glückwunsch an die SG Flensburg-Handewitt

Am heutigen Sonntag ging dann auch die erste Liga zu Ende. Die SG Flensburg-Handewitt holte sich den Meistertitel. Herzlichen Glückwunsch hierfür. Am Tabellenende lief es ja schon vor dem letzten Spieltag auf eine kuriose Dreierkonstellation zwischen dem VfL Gummersbach, der SG BBM Bietigheim und den Eulen aus Ludwigshafen hinaus.

Gummersbach ist nun Zweitligist

Der Spieltag verlief spannender als jeder Krimi. Die Anspannung war kaum zum Aushalten. Am Ende gewann Ludwigshafen buchstäblich in letzter Sekunde gegen Minden mit 31:30. Bietigheim und Gummersbach trennten sich 25:25-Unentschieden. Dieses Remis sollte als das bitterste in der Gummersbacher Geschichte eingehen, denn es bedeutete gleichzeitig den Abstieg in die zweite Liga. Erstmals nach 53 Jahren (!) muss der Handball-Dino den Gang in Liga zwei antreten. Ein einziges Tor entschied über den Abstieg! Was für eine Dramatik und wie traurig. Der lachende Dritte ist Ludwigshafen. Die Eulen werden auch in der kommenden Runde in der Beletage des Handballs antreten, ließen neben dem VfL auch Bietigheim in der Tabelle hinter sich. 

So ist der Sport: wunderschön, spannend, grausam, manchmal ungerecht. 

Die Handballer verabschieden sich nun erst einmal in den Urlaub, die Verantwortlichen werden alle Hände voll zu tun haben, um die Richtschnüre für die nächste Saison zu legen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und morgen einen schönen Feiertag. Genießt Eure Zeit und gönnt Euch was Schönes.

Herzlichst,

Margot

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch heuer wird der Handball wieder durch die Kleinostheimer Maingauhalle fliegen. Bereits zum 16. Mal findet dieses Jahr das Traditionsturnier statt und vom 26. bis zum 28. Juli bietet die HSG Kahl/Kleinostheim den Fans in der Region Handball vom Feinsten.

Heuer gibt es eine Änderung. Das unter dem Namen fan-Cup bekannte Turnier trägt ab sofort den Namen „94er-Cup“. Grund ist, dass es den Verantwortlichen gelungen ist, neben fan Frankenstolz mit der Main-Spessart Energieversorgung einen zweiten Hauptsponsor zu gewinnen. Eine weitere Änderung ist, dass zum ersten Mal in der Geschichte dieser Veranstaltung der Gastgeber HSG Kahl/Kleinostheim nicht am Turnier teilnehmen wird. Er lässt den höherklassig spielenden Mannschaften den Vortritt.

Im Bundesliga-Turnier werden der TuS Nettelstedt-Lübbecke, die Eulen Ludwigshafen, die DJK Rimpar und der frisch aus der 2. Liga abgestiegene TV Großwallstadt antreten. Beim Amateur-Turnier sind diesmal vier Drittligisten am Start. Mit der MSG Groß-Bieberau/Modau, TV Gelnhausen, HSG Hanau und HSG Rodgau Nieder-Roden ist hier das Feld sehr stark. 

Nähere Infos gibt es demnächst hier. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bald ist es soweit. Bald beginnen die United World Games. Heuer finden sie – übrigens bereits zum 15. Mal – vom 20. bis zum 23. Juni 2019 in Kärnten, Österreichs südlichstem Bundesland, statt und gelten nicht von ungefähr als eine der größten Jugend-Multisport-Veranstaltungen in ganz Europa. Die Disziplin Tennis zählt dabei alle Jahre wieder zu den zweifelsohne beliebtesten Sportarten, was die zugehörigen Anmeldungen und das Zuschauer-Interesse betrifft. Der globale Tennis-Boom macht sich also auch bei den United World Games eindeutig bemerkbar.

Lest nachfolgend, was meine geschätzte Kollegin Corinna Kofler noch über die UWG in Sachen Tennis zu sagen hat:

2017 hatte man mit ca. 50 SpielerInnen ein noch recht überschaubares Turnier. 2018 wurde dann mit über 80 SpielerInnen und 20 Teams erstmals auf zwei Anlagen gespielt. Heuer hat sich das Ganze nochmals gesteigert: Auf etwa 150 SpielerInnen und 30 Teams.

Um alle zugehörigen Wettkämpfe professionell abwickeln zu können, werden deshalb wieder zwei Anlagen (beim „Tenniscenter Rath“ und beim „KLC“, jeweils in Klagenfurt) und mindestens 16 Plätze durchgehend bespielt werden.

Teilnehmende Nationen sind dabei Großbritannien, Ungarn, Brasilien, China, Spanien, Kolumbien, Deutschland und Österreich. Als Turnierleiter fungiert wieder das besonders erfahrene & engagierte Team der „Tennishelden“.

Wie auch in den Jahren zuvor gibt es auch heuer wieder internationale Teams, die aus TeilnehmerInnen aus verschiedensten Nationen bestehen. Dadurch werden interkultureller Austausch und internationale Freundschaften zweifelsohne einzigartig gefördert.

 

Heute hatte meine Kollegin Corinna Kofler alle Hände voll zu tun, denn heute war die offizielle Pressekonferenz der diesjährigen UWG. Sie fand in den Räumlichkeiten des “Sportpark Klagenfurt” statt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Präsentation des Programms zum 2019er-Jubiläums-Event, sondern vor allem auch die exklusiven Interview-Möglichkeiten mit zahlreichen Prominenten aus Politik, Sport, Wirtschaft & Gesellschaft.

Der Countdown läuft und wir werden Euch auch die letzten Tage vor dem großen Event auf dem Laufenden halten.

Das Bild hat uns freundlicherweise Ilka Thaler zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Nähere Infos gibt es unter:  www.unitedworldgames.com

Für etwaige Rückfragen steht Pressesprecherin Corinna Kofler jederzeit sehr gerne zur Verfügung:

T: +43(0)6641656212 / M: the-boss@corinna-kofler.com

 

 

 

 

 

Zum siebten Mal in Folge holte der Deutschland-Achter Gold bei einer Europameisterschaft. Herzlichen Glückwunsch hierfür. Das muss erst einmal eine andere Nation toppen.

In einem packenden Finale setzt sich das deutsche Flaggschiff auf dem Rotsee in Luzern gegen Großbritannien und die Niederlande durch. Der Vierer ohne Steuermann gewinnt Bronze.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die mein Kollege Carsten Oberhagemann verfasst hat:

Der Finaltag bei den Europameisterschaften in Luzern hat dem Team Deutschland-Achter zwei Medaillen beschert. Der Vierer ohne Steuermann ist in seiner neuen Besetzung zu Bronze auf Platz drei gerudert, der Deutschland-Achter hat zum siebten Mal in Folge EM-Gold geholt. „Für mich persönlich war es der sechste EM-Titel im Achter, das ist schon cool. Die Möglichkeit Gold zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes, vor allem noch in diesem Ambiente hier in Luzern. Das Gesamtpaket an diesem Wochenende passte“, freute sich Malte Jakschik. Und weiter: „Der Start hat bei uns diesmal nicht gut geklappt. Alle waren heiß und haben ein bisschen überdreht. Aber wir haben uns mental davon nicht kaputt kriegen lassen.“

Spannender Bord-an-Bord-Kampf

Im Finale traf der Deutschland-Achter, der seinen Vorlauf souverän gewonnen hatte, erstmals in dieser Saison auf die Konkurrenz aus Großbritannien und den Niederlanden. Das deutsche Flaggschiff hatte keinen guten Start erwischt, kämpfte sich jedoch Schlag um Schlag in das Rennen zurück und schloss schnell auf. Nach 500 Metern hatte sich ein Führungstrio herauskristallisiert: Der Deutschland-Achter, die Niederlande und Großbritannien lieferten sich einen mitreißenden Bord-an-Bord-Kampf um den ersten Platz.

Hohes Tempo auf dem Weg zu Gold

Auf den zweiten 1.000 Metern zeigte das deutsche Flaggschiff seine Klasse und erarbeitete sich mit einem starken und sehr effektiven Zwischensprint einen Luftkasten Vorsprung auf die Konkurrenz. Danach gelang es der Crew um Steuermann Martin Sauer als schnellstes Boot im Feld das hohe Tempo zu halten. Die Briten versuchten noch einmal zu kontern, doch dem Schlussspurt des Deutschland-Achters hatten auch die Ruderer von der Insel nichts mehr entgegenzusetzen. Die Niederländer mussten am Ende etwas abreißen lassen, sicherten sich aber Bronze.

Schlagmann Ocik: „Haben es komplett über den Willen gelöst“

„Der Start lief nicht gut, aber danach haben wir uns reingekämpft und die Sache in der zweiten Streckenhälfte komplett über Kampf und Willen gelöst. Dieser Sieg gibt uns erst einmal Ruhe“, sagte Schlagmann Hannes Ocik. Johannes Weißenfeld blickte etwas weiter in die Zukunft: „Wir haben unsere Aufgabe erfüllt, aber wir haben noch einige Arbeit vor uns. Wir sind auf dem Weg mit der neuen Besetzung eine neue Handschrift zu finden. Der Titel war jetzt genau das, was wir gebraucht haben, um Selbstvertrauen zu sammeln. Luzern war eine gute Standortbestimmung, Europa hat eine hohe Qualität. Wenn jetzt die Nationen aus Übersee dazukommen, haben wir gute Chancen, uns zu behaupten.“

Bronze für den Vierer war der verdiente Lohn

Bronze war der verdiente Lohn für den Vierer ohne Steuermann für ein gelungenes Wochenende. Nach Siegen im Vorlauf und Halbfinale gingen Nico Merget, Maximilian Planer, Felix Wimberger und Felix Brummel auch das Finale beherzt an und überquerten als Schnellste die erste Zwischenmarke nach 500 Metern. In der Folge mussten sie zunächst die Briten, dann auch die Polen vorbeiziehen lassen. Platz drei und damit die Bronzemedaille war ihnen aber nicht mehr zu nehmen. „Wir sind sehr zufrieden. Darauf ruhen wir uns keineswegs aus“, meinte Felix Brummel.

Der Vierer hat Potenzial

„Wir haben alles probiert, aber die beiden anderen Boote waren heute etwas stärker“, meinte Felix Wimberger und ergänzte: „Hätte uns jemand vor dem Wochenende Bronze angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Das ist ein guter Start in die Wettkampf-Saison. Der Vierer hat Potenzial. Er kann vorne mitfahren.“ Der Abstand zu Europameister Großbritannien betrug fünf Sekunden, zum EM-Zweiten Polen waren es zwei Sekunden. „Heute war nicht mehr drin, aber der dritte Platz motiviert uns für die nächsten Wochen“, sagte Maximilian Planer, der zusammen mit Felix Wimberger 2013 in Sevilla die letzte EM-Medaille im Vierer ohne Steuermann gewann. Das war ebenfalls Bronze.

Platz zehn für Braun/Leske

Platz zehn sprang am Ende der Europameisterschaften für Anton Braun und Marc Leske im Zweier ohne Steuermann heraus. Im B-Finale belegte das Duo Rang vier hinter Weißrussland, Großbritannien und dem WM-Dritten Frankreich. „Das Minimalziel haben wir mit dem B-Finale erreicht. Platz zehn ist nicht überragend, aber wir können damit zum jetzigen Zeitpunkt nicht unzufrieden sein“, meinte Marc Leske. Auf der ersten Streckenhälfte hielt der deutsche Zweier gut mit, dann rutsche er ans Ende des Feldes. Im Endspurt konnten Leske/Braun noch einmal alle Kräfte mobilisieren und an den Booten aus Griechenland und Russland vorbeiziehen. „Die Feinabstimmung, Rennerfahrung und Trainingskilometer fehlen noch. Rudertechnisch haben wir noch sehr viel Potenzial. Ich bin optimistisch, dass es noch einige Plätze nach vorne geht“, meinte Leske.

Die Ergebnisse:

Achter, Finale: 1. Deutschland-Achter in der Besetzung Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Christopher Reinhardt, Laurits Follert, Johannes Weißenfeld, Steuermann Martin Sauer, 5:25,68 Minuten. –  2. Großbritannien 5:26,55. –  3. Niederlande 5:27,97. –  4. Rumänien 5:31,77. –  5. Russland 5:35,26. –  6. Italien 5:44.37.

Vierer ohne Steuermann, Finale: 1. Großbritannien 5:51,01 Minuten. –  2. Polen 5:53,90  Minuten. –  3. Deutschland in der Besetzung Nico Merget, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Felix Brummel,  5:56,08 Minuten. –  4. Ukraine 5:57,43 Minuten. –  5. Italien 5:59,33 Minuten. –  6. Weißrussland 6:02,36 Minuten. 

Zweier ohne Steuermann, B-Finale: 1. Weißrussland 6:32,49 Minuten. –  2. Großbritannien 6:34,00 Minuten. –  3. Frankreich 6:34,35. –  4. Deutschland mit Anton Braun und Marc Leske,  6:40,25 Minuten. –  5. Griechenland 6:41,47 Minuten. –  6. Russland 6:42,46 Minuten. 

 

Das Bild hat uns freundlicherweise auch Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Es ist geschafft. Trainer Andi Kunz hat mit seinem TV Kirchzell den Aufstieg in die dritte Handball-Liga geschafft. Als Oberliga-Meister traten seine Jungs gegen Hochdorf, Bad Neustadt und Rheinwacht Dinslaken an, um das Abenteuer dritte Liga anzugehen.

Dies ist am vergangenen Samstag in Dinslaken gelungen und die Freude nach dem Schlusspfiff war überschäumend. Kein Wunder, denn was dieses Team in der abgelaufenen Saison geleistet hat, ist aller Ehren wert. Großes Kompliment.

Daher gratulieren wir Andi Kunz und seinen Jungs herzlich zum Aufstieg und freuen uns auf die kommende Drittliga-Saison mit so einer tollen Mannschaft.

Heute beginnt die Ruder-Europameisterschaft in Luzern. Vom 31. Mai bis zum 2. Juni treffen sich die Besten der Besten am Rotsee. Der Deutschland-Achter peilt den siebten Sieg in Folge an. Das ist unglaublich! Doch die Konkurrenz ist groß. Aber in Luzern wollen sich der Deutschland-Achter, der Vierer und Zweier ohne Steuermann gegen die internationale Konkurrenz beweisen. Für das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes lautet das klare Ziel Titelverteidigung, die anderen beiden Boote wollen ihre Platzierungen aus dem vergangenen Jahr übertreffen und oben angreifen. „Es wird ein enorm spannender Wettkampf. Danach wissen wir, wo wir stehen und was die anderen können“, sagt Bundestrainer Uwe Bender.

Zwei Neue im Boot

Für zwei der Ruderer wird es die erste EM im Deutschland-Achter. Laurits Follert und Christopher Reinhardt sind in dieser Saison neu herein gerückt. Der 23-jährige Laurits begann seine sportliche Laufbahn beim Uerdinger Ruderklub und wechselte später zum Crefelder RC. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften siegte er 2013 mit dem Achter, 2014 belegte er im Zweier ohne Steuermann den vierten Platz. Bei der U23-WM siegte er 2015 im Achter und ein Jahr später holte er mit dem Achter die Bronzemedaille. Bei den Ruder-WM 2017 erreichte er mit seinen Kollegen das Finale und belegte Platz sechs. Im vergangenen Jahr trat Laurits im Zweier ohne Steuermann an und belegte hier den achten Platz bei der EM.

Der zweite Neue im Boot ist Christopher Reinhardt. Er kam vom Ruderverein Dorsten und belegte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2015 den dritten Platz mit dem Vierer ohne Steuermann. 2016 holte er mit dem Achter Bronze bei den U 23-WM und bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2017 erreichte er mit dem deutschen Vierer ohne Steuermann das Finale und belegte den sechsten Platz. Im vergangenen Jahr musste der 21-Jährige wegen einer Knieverletzung pausieren. Doch heuer kam er gestärkt zurück und gewann vor ein paar Wochen mit dem Deutschland-Achter bei der Wedau-Regatta in Duisburg.

Bevor die beiden in die Europameisterschaft starten, haben sie mir kurz ein paar Fragen beantwortet.

Christopher, Laurits, ihr beide seid neu im Deutschland Achter. Was bedeutet es für Euch in die Crew des deutschen Flaggschiffs nachzurücken?

Laurits: „Es bedeutet sehr viel. Am Anfang war ich ein bisschen aufgeregt, denn alle schauen auf einen. Aber mittlerweile hat es sich eingespielt und läuft gut.“

Christopher: „ Für mich ist das alles noch ein kleines Märchen und die Nominierung etwas ganz Besonderes. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es bei mir so schnell so gut klappt.“

Im Deutschland Achter zu sitzen und das Vertrauen des Trainers Uwe Bender zu bekommen, kommt nicht von ungefähr. Wie hart habt Ihr dafür gearbeitet?

Laurits: „Schon sehr hart. Ich hatte meine Leistung gebracht und mein Bestes gegeben, danach lag es nicht in meinen Händen. Als unser Trainer Uwe Bender dann meinen Namen nannte, war die Freude groß. Im nächsten Moment habe ich mir gesagt: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los, jetzt musst du dich voll reinhängen.“  

Christopher: „Auch ich hatte hart gearbeitet und alles dafür getan, in den Achter zu kommen. Platz drei im Zweier mit meinem Partner Hannes Ocik bei der Kleinboot-DM war das beste Ergebnis, das wir erreichen konnten. Zudem lief es auf dem Ergometer mit persönlicher Bestzeit optimal. Damit konnte ich mit einem Auge auf einen Platz im Deutschland-Achter schielen. Aber fest damit rechnen kann man nicht. Man hofft und hofft – umso schöner war der Moment, als es dann verkündet wurde. Ein Platz im Deutschland-Achter ist nun mal der Traum eines jeden kleinen Ruderers.“

Das nahe Ziel ist es, die Europameisterschaft in Luzern zu gewinnen und damit den Titel zu verteidigen. Wie seht Ihr beide hierfür die Chance, das erste Ziel für diese Saison zu erreichen?

Laurits: „Wir fahren gut vorbereitet zur EM, sind auf einem guten Weg. Die Konkurrenz ist groß. Aber wir werden alles dafür geben, den Titel zu holen.“

Christopher: „Die Latte liegt hoch. Aber für uns intern ist es wichtig, dass wir uns als Mannschaft festigen und bei der EM zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich freu mich sehr auf meine erste EM im Deutschland-Achter und wir geben alles für den Sieg.“

 

Wir wünschen unseren Ruderern in allen Konkurrenzen ganz viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen, dass es mit dem Siegen klappt.

Das Bild hat mir mein Kollege Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Was für ein trauriger Abend. Sie haben gekämpft, doch es hat nicht gereicht. Der FC Ingolstadt hat das Relegations-Rückspiel am Dienstagabend um den Ligaerhalt gegen den SV Wehen Wiesbaden verloren. Damit hat er ganz knapp das lange Zeit für eigentlich unmöglich gehaltene, aber dann dank Tomas Oral doch plötzlich so nahe Ziel verpasst. Im Hinspiel vergangenen Freitag gewannen die Schanzer in Wiesbaden mit 2:1. Das Rückspiel mussten sie mit 2:3 verloren geben. Und damit war der Gang in die dritte Liga besiegelt. Der SV Wehen Wiesbaden hingegen durfte sich über den Aufstieg in die zweite Fußball-Liga freuen. Glückwunsch nach Wiesbaden! Vor allem an Christian Hock und Torsten Conradi.

Wirklich schade, denn was Tomas Oral in den letzten Wochen aus der Mannschaft herausgeholt hat, war allererste Sahne. “Wir sind sehr unglücklich abgestiegen”, sagte ein geknickter Trainer. FCI-Vorstandschef Peter Jackwerth urteilte: “Wir sind nicht heute abgestiegen.” Beide haben sie recht. Nun wird sich der FCI kräftig schütteln müssen, sich neu aufstellen müssen, um dann in der dritten Liga wieder anzugreifen.

Schon am Sonntag gab es eine traurige Nachricht. Da verlor Handball-Zweitligist TV Großwallstadt das entscheidende Spiel gegen den HC Elbflorenz mit 24:27 und ist damit sportlich abgestiegen. Auch hier war die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Ob es noch eine letzte klitzekleine Minimalchance für den TVG gibt, wird vom letzten Spiel in der ersten Liga zwischen Bietigheim und Gummersbach abhängen. So wussten es zumindest Insider zu berichten. Mal schauen, was passiert.

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen,

heute geht es ans Eingemachte. Der FC Ingolstadt bestreitet heute um 18.15 Uhr sein erstes Relegationsspiel um den Verbleib in der zweiten Fußball-Bundesliga gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der SV Wehen Wiesbaden ist Dritter in der 3. Liga, Ingolstadt steht in der 2. Liga auf dem 16. Platz. 

Das Rückspiel ist für den kommenden Dienstag, 28. Mai, um 18.15 Uhr bei den Schanzern terminiert.

Wie klein die Welt ist, zeigt die Tatsache, dass der Trainer des FCI, Tomas Oral, in Großostheim aufgewachsen ist, der Sportdirektor des SV Wehen Wiesbaden, Christian Hock, in Waldaschaff. 

Wir sind gespannt, wer sich durchsetzen wird. Spannend wird es allemal.